Tag Archives: Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG

Pressemitteilungen

Ausbildung: Großes bewirken, meine Welt bauen und erobern

Was lernen junge Menschen in der Ausbildung im Maschinenbau?

Ist das spannend und innovativ im Anlagenbau, Metallbau mit der Fachrichtung Konstruktionstechnik oder als Feinwerkmechaniker? Zwischenruf von Wolbert Hahn, Geschäftsführer Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG

„Sichere Deine Zukunft“ – Heute Nachwuchskräfte für Morgen ausbilden!

„Du hast Deine Zukunft in der Hand, baue Werkzeug, Bauteile und produziere Zubehör. Die Ausbildung im Anlagenbau ist vielfältig und auf keinen Fall langweilig. In dreieinhalb Jahren werden die jungen Auszubildenden zu Fachkräften im Bereich Maschinenbau, Feinwerkmechaniker und Technischer Produktdesigner bei Maschinenbau Hahn ausgebildet und sind fit die Welt zu erobern“, freut sich Wolbert Hahn.

Zu den Fertigungsgebieten bei Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG gehört der Anlagenbau, die Fördertechnik, wie z. B. das Herstellen von Elevatoren, Trogkettenförderer und Förderbändern. Der Ausbildungsberuf Feinwerkmechaniker beinhaltet zusätzlich Arbeiten im zerspanenden Bereich, wie die Prozesse Drehen, Fräsen und Bohren, die durch computergesteuerte Werkzeugmaschinen erfolgen. Nach der Ausbildung mit dem Gesellenbrief die Welt erobern, neue Techniken entwickeln oder Weiterbildung durch Meisterschule, Techniker oder Studium.

Aufgaben und Arbeiten für Auszubildende?

Die Auszubildenden des Maschinenwesens durchlaufen verschiedene Bereiche. Die Metallbauer (m/w/d) mit der Fachrichtung Konstruktionstechnikstellen beispielsweise Bauteile her und montieren diese vor. Sie montieren die gefertigten Bauteile, Normteile und fertigen Bau- und Zubehörteile zu festen und beweglichen Metallkonstruktionen zu Förderanlagen. Sie führen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten aus.

Digitalisierung im Maschinenbau kommt zum Beispiel für Planung, Organisation und Umsetzung der einzelnen Anlagen zum Einsatz. Moderne 3D CAD Systeme erstellen Fertigungszeichnungen im virtuellem Raum von der ersten Idee bis hin zur Realisierung kompletter Baugruppen. Bauteile lassen sich den Wünschen und Erfordernissen ausbearbeiten und schnellstens umsetzen. Absprachen erfolgen unkompliziert und effizient anhand eines 3D Modells. Mögliche Fehlerstellen lassen sich durch die 3D-Konstruktion feststellen und im Vorhinein vermeiden, erläutert Wolbert Hahn den technologischen Fortschritt.

Wer passt auf die Einhaltung der Ausbildungsrichtlinien auf?

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. ist Ansprechpartner für die Belange der Auszubildenden und Ausbildungsbetriebe im Handwerk, wie Metallbau oder Fertigungstechnik. Ziel der Ausbildung ist, dass die Auszubildenden die Entwicklungsprozesse kennen lernen und im Berufsalltag anwenden. Vorteil ist, dass an den Kompetenzen im dualen Ausbildungssystem betrieblich und schulisch gearbeitet wird. „Lernen beim Tun“ – Die Auszubildenden lernen Konstruktions- und Maschinenelemente zu entwickeln, prüfen, überwachen, montieren und produzieren.

Welche Kompetenzen erlangt der Metallbau Auszubildende?

Nach dreieinhalb Jahren und der Gesellenprüfung sind die Auszubildenden erfahren im Herstellen, Montieren und Demontieren von Metallkonstruktionen, sowie im Vorrichten von Blechen, Rohren oder Profilen nach Zeichnungen und Schablonen. Handgeführtes, maschinelles und thermisches Umformen und Trennen von Blechen, Rohren oder Profilen haben die Auszubildenden gelernt. Das Fügen von Bauteilen mit thermischen und mechanischen Verfahren, sowie der thermischen Vor- und Nachbehandlung von metallischen Werkstücken gehört zu den Fertigkeiten des Berufsbildes. Das Sichtprüfen von Schweiß- und Lötverbindungen und Aufbereiten und Schützen von Oberflächen ist Inhalt der Ausbildung. Die Auswahl von Werkzeugen und Maschinen unter Berücksichtigung des Werkstoffes und die Durchführung von qualitätssichernden Maßnahmen sind weiterer Bestandteil der Ausbildung, wie das Zusammenarbeiten mit vor- und nachgelagerten Bereichen, erläutert Wolbert Hahn.

Dauer der Ausbildung – anspruchsvoll – bestens für das Berufsleben vorbereitet!

Die Ausbildungen in verschiedenen Fachbereichen des Maschinenwesens dauern für Metallbauer, Fertigungstechniker und technische Produktdesigner dreieinhalb Jahre. Für den Ausbildungsberuf Fachkraft für Lagerlogistik und Kaufmann /frau für Büromanagement wird die Abschlussprüfung nach drei Jahren abgelegt. Ausbildungsbetriebe, die im Handwerk ausbilden, benötigen neben der berufsfachlichen Kompetenz den Nachweis der berufspädagogischen Qualifikation. Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG bereiten ihre Auszubildenden zusätzlich zur Berufsschule in eigenen Unterrichtseinheiten vor. „Falls junge Erwachsene glauben, dass drei oder dreieinhalb Jahre eine lange Zeit sind, werden sie feststellen, dass das fachliche Wissen und das fachliche anspruchsvolle Können, dass sie in der Ausbildung erlernt haben, eine der besten Voraussetzungen am Arbeitsmarkt weltweit sind. Kein anderes Land hat das duale Ausbildungssystem wie Deutschland. Junge Erwachsene mit einer abgeschlossenen Ausbildung sind bestens für das Berufsleben vorbereitet, die Welt erwartet Euch“, freut sich Wolbert Hahn.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

Kontakt
Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG
Jens Hahn
Flachsmeerstraße 55 – 57
26871 Papenburg
+49 (0)4961 9706-0
+49(0)4961 75276
office@maschinenbau-hahn.de
https://www.maschinenbau-hahn.de

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

Bewegung von Schüttgütern mit Fördertechnik

Was ist Fördertechnik, Einsatzgebiet und Branchen für Fördertechnik? Vorteile und Nachteile von Fördertechniken. Bewegung, Dosierung und Umschlag von Schüttgütern.

Was ist Fördertechnik überhaupt und wo überall kommt sie zum Einsatz? Wussten Sie zum Beispiel, dass ihr Urgedanke ein Erbe des alten Physikers und Ingenieurs Archimedes ist? Und welchen Nutzen haben Fördertechniken für den Menschen? Wir haben Antworten auf diese und weitere spannende Fragen.

Was ist Fördertechnik?

Fördertechnik ist eine Teildisziplin im Bereich Maschinenbau. Genauer gesagt ist sie die zweitgrößte Fachbrache im Rahmen des Maschinen- und Anlagebaus. Als Bestandteil der Intralogistik beschäftigt sie sich mit der Bewegung und Beförderung von Schütt- und Stückgütern.

Fördertechniken und -systeme – eine Übersicht

Grundsätzlich werden Fördertechniken unterschieden in Stetigförderer und Unstetigförderer. Wie die Namen es vermuten lassen, werden mit Stetigförderern Güter kontinuierlich befördert, während mit Unstetigförderer Güter diskontinuierlich befördert werden. Zu den Stetigförderer gehören: z.B. Rohrleitungssysteme, die gasförmiges, flüssiges oder festes Massengut transportieren. Bandförderanlagen transportieren Schüttgüter wie z. B. Sand, Erz, Kohle und Stückgüter. Dazu zählen Gepäck, Kisten, Kartons etc. Demgegenüber stehen Unstetigförderer. Hierzu zählen z.B. Fahrzeugsysteme. Sie befördern das jeweilige Transportgut u.a. mit einem eigenen Antrieb.

Fördertechniken für Schüttgüter

„Unsere Kernkompetenzen liegen in der Planung, Fertigung bis hin zur Endmontage von kompletten Förderanlagen für Schüttgüter wie: Getreide, Kaffee, Leguminosen, Futtermittel oder ähnliche Produkte. Im Folgenden werden Fördertechniken für Schüttgut genauer betrachtet“, erläutert Wolbert Hahn.

Big-Bag Stationen: Rieselfähige Materialien, wie Sand und Kies, werden mit sogenannten Big Bag Stationen gefüllt und entleert. Zum Befüllen werden die Materialen durch einen sogenannten Dosierschieber in einen Big-Bag eingelassen, die Entleerung wird mithilfe eines Absaugers realisiert.

Schneckenförderer: Mithilfe einer archimedischen Schraube werden Güter wie Mehl, Getreide, Kohle oder Sand über einen sogenannten Schneckenförderer (kurz: Schnecke) transportiert. Gefördert wird in der Horizontal- sowie in Schräglage. Je nach Verwendungszweck wird aus einer Vielzahl an Variationen bei der Steigung und des Typs der Schneckenflügel, beim Material der Flügel und des Troges gewählt.

Segmentförderer: Segmentförderer eigenen sich gut, um keine Restmengen beim Transport von Schüttgütern zu hinterlassen. Die Länge eines Segmentförderers ist durch die Anzahl der Rundtröge individuell anpassbar. Angetrieben wird ein Segmentförderer mithilfe eines Elektromotors, der mit dem Kettenrad der Antriebsstation verbunden ist. Die Spannstation ermöglicht das einfache Nachspannen des Kettenstranges.

Trogkettenförderer: In einem geschlossenen Fördertrog transportieren Trogkettenförderer Sand, Kohle, Getreide und andere Güter. Die Länge des Trogkettenförderers wird durch mehrere Tröge angepasst, die zwischen der Antriebsstation und Spannstation verschraubt sind. Die Förderung erfolgt horizontal sowie in Schräglage. Angetrieben wird die Kette mithilfe eines Elektromotors, der mit dem Kettenrad der Antriebsstation verbunden ist. Die Spannstation ermöglicht das einfache Nachspannen des Kettenstranges.

Zellenradschleusen: Um Fördergüter exakt zu dosieren, werden Zellenradschleusen eingesetzt. Beispielsweise werden Zellenradschleusen in großen Backwerken eingesetzt, um die Zutaten der Backgüter exakt zu bestimmen und zu dosieren. Verschiedene Bauweisen einer Zellenradschleuse ermöglichen die optimale Förderleistung am gewählten Einsatzbereich zu erreichen. „Ausschlaggebend ist die Art von Fördergut und ob eine Kornzerstörung vermieden werden muss“, erläutert Wolbert Hahn.

Einsatzbereiche von Fördertechniken

Wo kommen Fördertechniken überall zum Einsatz? Einfacher ist es, die Frage wie folgt zu stellen: Wo kommen Fördertechniken nicht zum Einsatz? Der obige Überblick macht deutlich, dass Fördertechniken vor allem in Industrien und Fertigungsbetrieben verwendet werden, z.B. in der Lebensmittelbranche (große Backstuben, Backwerken etc.). Zudem in den Bereichen Bergbau, Landwirtschaft, Recycling, (z.B. Mülldeponien), Kläranlagen etc. werden Fördertechniken täglich eingesetzt, um große Fördermengen zu transportieren. Kurzum: In allen Alltagsbereichen, in denen massive Mengen Schüttgüter in Bewegung gebracht werden, kommen Fördertechniken zum Einsatz.

Von Archimedes bis heute: Ein geschichtlicher Überblick

Fördertechniken gehen auf den Physiker und Ingenieur Archimedes zurück. Sein archimedisches Prinzip ist seit 2000 Jahren erfolgreich im Einsatz und hat heute an Aktualität nichts eingebüßt, erläutert Wolbert Hahn. Archimedes lebte im zweiten Jahrhundert nach Christus und entwickelte das Hebelgesetz – die Geburtsstunde der Archimede (Wasserschraube). Das archimedische Prinzip fand Anwendung bei Wasserpumpmühlen, Wasserschöpfmühlen, Schreckmühle oder Schraubenmühlen. Ein Blick von Italien in das bei Holland gelegene Ostfriesland: Hier war die sogenannte Fluttermühle prominent. Sie ist die einfache Bauform einer Mühle. „Der Begriff „Flutter“ ist friesisch und bedeutet Bewegung. Als niederländische Erfindung des 16. Jahrhunderts werden sie heute als erstes Vorbild für Schneckenförderer angesehen. Im 20. Jahrhundert werden Fluttermühlen durch Motorpumpen abgelöst. Das archimedische Prinzip ist heute noch zentral für Förderanlagen und gilt für sämtliche Bereiche der Fördertechnik. Das Erbe Erfindung des Archimedes von vor über 2000 Jahren ist somit heute noch verantwortlich für den technischen Fortschritt, den wir kontinuierlich leben“, meint Wolbert Hahn.

Nutzen von Fördertechniken

Welche Vorteile haben Fördertechniken? Die folgenden Vorteile werden genannt:
-Zeitersparnis: Der Einsatz von Fördertechniken führt Produktion von Massengütern zu Zeitersparnis. Durch die variabel einstellbare Fortbewegungsgeschwindigkeit werden Produktionen optimal gestaltet.
-Individualisierbarkeit: Dank individuellen Einstellungen der Fördertechniken werden Produktionen bedarfsgerecht durchgeführt.
-Effizienz: Durch den Einsatz moderner Techniken und Technologien werden Ressourcen effizient eingesetzt.
-Flächennutzung und Optimierung: Je nach Technik werden Flächen- und Produktionsräume optimal ausgenutzt.

Grundsätzlich gilt: Nicht jede Technik ist für die Beförderung eines jeden Schüttguts geeignet. Hier ist der Aggregatzustand des Guts (fest, flüssig, gasförmig) zu berücksichtigen. Als allgemeine Nachteile bei Fördertechniken ist der Gedanke der Nachhaltigkeit in Betracht zu ziehen, denn die Fördertechnik für Schüttgut arbeitet mit Elektromotoren. Regelmäßige Wartung der Anlagen schützt vor Produktionsausfällen und unterstützt die Langlebigkeit der Fördertechnik. Durch die Einbeziehung neuer Werkstoffe entstehen neue Wirkprinzipien und damit völlig neue Konstruktionen, gibt Wolbert Hahn zu bedenken. Dank über 30 Jahren Erfahrung weist Maschinenbau Hahn GmbH & GmbH Co. KG ein umfassendes technologisches Know-How im Bereich der Fördertechnik vor und setzt dieses für die Umsetzung ihrer Anlagen ein.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

Kontakt
Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG
Jens Hahn
Flachsmeerstraße 55 – 57
26871 Papenburg
+49 (0)4961 9706-0
+49(0)4961 75276
office@maschinenbau-hahn.de
https://www.maschinenbau-hahn.de

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

Technik für Menschen: Maschinenbau und Maschinenwesen

Das Maschinenwesen wird durch engagierten Einsatz von Facharbeiter, Techniker und Ingenieuren geprägt. Maschinenbauingenieure entwickeln Geräte und Produktionsanlagen für sämtliche Branchen, um effiziente Leistungen zu liefern.

Im Maschinenbau, bezeichnet als Maschinenwesen handelt es sich um die klassische Ingenieurwissenschaft, welche sich auf die Entwicklung die Produktion der Maschinen bezieht. Zwischenruf von Wolbert Hahn, Geschäftsführer Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG aus Papenburg.

Der Maschinenbau erfährt einen Wandel. Durch Entwicklung, Konstruktion und Fertigung entstehen zum Beispiel Kraftmaschinen, wie Motor, Turbine oder Dampfmaschine, Werkzeugmaschinen, wie Dreh-, Fräs- oder Schleifmaschine, Arbeitsmaschinen, wie Verdichter, Pumpe oder Gebläse und sonstige Maschinen für die Fahrzeug- und die Raumfahrttechnik. Außerdem werden verschiedene Apparate, spezielle Sondermaschinen und weitere Geräte hergestellt. Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG hat sich neben der zerspanenden Fertigung und Montage auf Fördertechnik, Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau spezialisiert.

Manche Modelle aus der Fertigungstechnik sind so alt wie die Menschheit, erläutert Wolbert Hahn. Die frühe Erfindung der Faustkeile als Werkzeuge zum Sägen, Bohren oder Schneiden war der Beginn. Weitere Werkzeuge fanden den erfolgreichen Einsatz und stetige Weiterentwicklung folgte. Durch das Experimentieren mit Schrauben, Seilen und anderen Gegenständen erfolgten neue Nutzmöglichkeiten. Bei den Römern kamen robust gebaute Katapulte, gebaute Wassermühlen und Schleifmaschinen zur Anwendung. Im Mittelalter entstanden neue Werkzeuge zur Arbeitserleichterung. Überall in Europa wurden Wasser- und Windmühlen aufgestellt und als wichtige Energiequelle verwendet. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts revolutionierte die erste Dampfmaschine aus England Arbeitsalltag und die Produktion. Jetzt ist die Rede von der vierten industriellen Revolution: von der Dampfmaschine, über das Fließband, der Elektronik folgt die vernetzte Fabrik – Industrie 4.0.

Technik für Menschen: Maschinenbau und Maschinenwesen

Das Maschinenwesen wird durch engagierten Einsatz von Facharbeiter, Techniker und Ingenieuren geprägt. Maschinenbauingenieure entwickeln Geräte und Produktionsanlagen für sämtliche Branchen, um effiziente Leistungen zu liefern, wie z. B. Maschinen, die Autoteile zusammensetzen oder Lebensmittel dosieren und abfüllen. Maschinenwesen und Maschinenbau erfolgt durch Zusammenarbeit und Zusammenführung verschiedener Bereiche im Unternehmen. Zu diesen Arbeiten zählen Kalkulation, Entwurf der Maschinen, Forschung, Entwicklung sowie die Optimierung hergestellter Maschinen.

Bei der Herstellung und Produktion von geeigneten Bauteilen geht es um Qualität mit Berücksichtigung für effizienten Energie- und Ressourcenverbrauch, der Robotik und Mikrosystemtechnik bis zur Mess- und Steuerungstechnik. Maschinen sind von den Informationstechnologien abhängig, von der Fertigung bis zur Planung von großen Fabriken, Anlagen und Produktionen.

Maschinen entstehen aus Ideen: der Konstruktion

Die Idee wird konstruiert. Verschiedene Grundlagen werden in der Konstruktion erfasst und erprobt bis zur Produkt Realität. Die Maschinenbaukonstruktion konzentriert sich auf technische, analytische und kreative Selektions- und Bewertungsverfahren. Mit diesen Verfahren werden bestimmte technische Aufgaben erfolgreich geplant und gelöst. In der Konstruktionsmethodik werden wichtige Methoden für die systematische Findung einer Idee sowie die geeignete Lösungssynthese erlernt und umgesetzt. „Die Berufschancen im Maschinenwesen sind hervorragend, vielfältig und fordernd. Maschinenbauer sind gefragt. Die Welt ohne Maschinen ist nicht vorstellbar. Maschinenbauer sind für die Entwicklung, Konstruktion und Fertigung von Maschinen, Geräten und Produktionsanlagen zuständig“, erläutert Wolbert Hahn die Zukunftsaussichten.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

Kontakt
Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG
Jens Hahn
Flachsmeerstraße 55 – 57
26871 Papenburg
+49 (0)4961 9706-0
+49(0)4961 75276
office@maschinenbau-hahn.de
https://www.maschinenbau-hahn.de

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

Industriestandort Emsland – aller Anfang ist schwer

Zukunftsgestaltung braucht Visionen und Visionäre: das Emsland, bekannt als „das Land der Macher“ – von Wolbert Hahn, Geschäftsführer, Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG, aus Papenburg

Nicht vorstellbar für die heutigen Generationen, wie schwierig es war, das Emsland für Wachstum und Erfolg durch Handwerk und Industrie vorzubereiten. Der strukturelle Wandel, den das Emsland durch industriellen Auf- und Ausbau nach dem 2. Weltkrieg erlebte, war außergewöhnlich. Die Öffentlichkeit und Fachkreise beobachteten die Maßnahmen mit Aufmerksamkeit. Das Emsland zu beleben, war ein großes Ziel und ist erfolgreich, erläutert Wolbert Hahn, Geschäftsführer der Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG in Papenburg.

Die Geschichte der Region Emsland in einer kurzen Spanne. Wie war die Entwicklung?

Die wirtschaftliche Lage des Emslandes war ausweglos nach dem 2. Weltkrieg. Die Einführung der Marktwirtschaft gestaltete sich schwierig, erläutert Wolbert Hahn. „Unsere Vorfahren erfuhren, wie im damaligen Emsland Familien unter den fehlenden Erwerbs- und geringen Einkommensmöglichkeiten litten. Anspruchsvolle Berufe und eine geeignete Beschäftigung zu finden, grenzte an Glück“, weiß Wolbert Hahn durch Erzählungen. Wie diese unverschuldeten Mängel bewältigen? Aus eigener Kraft war die Überwindung für die Bevölkerung nicht umsetzbar. Notwendig waren Visionen und risikofreudige Unternehmer mit Weitblick.

In der ersten Phase des allgemeinen wirtschaftlichen Wiederaufbaus nach der Währungsreform fand das Emsland als Standort für Um- und Neuansiedlung wenig Beachtung. Der Industrie fiel eine entscheidende Rolle zu. Das Emsland bot keine wirtschaftlichen Voraussetzungen, dass erkannten Entscheidungsträger. Die erste Grundlage legte 1950 der Emsland-Erschließungsplan. Der Emsland-Erschließungsplan baute mit Sofortmaßnahmen exakt und speziell auf vorrangige Bedürfnisse auf. Mittel aus Bund, Land sowie Kreise finanzierte 1951 die gegründete Emsland GmbH. Das war das Fundament für die später entscheidenden Fortschritte, erläutert Wolbert Hahn.

Infrastruktur – Kultivierung – Attraktivität

Den Visionären ist gelungen, dass den schlechten Ruf des Emslandes mit positiven Aspekten in das öffentliche, politische und wirtschaftliche Interesse gerückt ist. Durch Gemeinschaftsaufgaben waren in den Gebieten der Landeskulturneuordnung der Bodenverhältnisse durch Kultivierung von Mooren, Ödlandländereien, Aufforstungen, Regulierung des ungeordneten Wasserhaushaltes beispielsweise zu bewerkstelligen. Erst durch Kultivierung erfolgte der Ausbau der Infrastruktur, wie die Stromversorgung und damit die Attraktivität des Emslandes. Ein planmäßiger Ausbau des innerräumlichen Wege- und Straßennetzes erfolgte. Diese Projekte verbesserten die Infrastruktur, die Attraktivität wuchs. Weitere Unterstützung erfolgte durch Fördermittel für betriebliche Investitionen. Dies unterstützte die emsländische Wirtschaft. Im Besonderen entstanden neue Initiativen für Eigenleistungen, das „Land der Macher“ nahm Gestalt an.

Vom Elendsland zum Industriestandort

Der Infrastrukturschwung setzte neue Visionen und Visionäre frei: Veredelungsbetriebe landwirtschaftlicher Produkte, unter ihnen die Lebensmittel- und Spirituosenindustrie, Hersteller von Landmaschinen und anderen Geräten über den Agrarmarkt, Bauunternehmen, das gesamte Handwerk, Verkehrsbetriebe einschließlich Schifffahrt entdeckten neue lohnende Aufgaben. Diese Initialzündung sprang auf auswärtige ansiedlungsbereite Industriefirmen über. Der Arbeitsmarkt kam in Bewegung.

Das Emsland erfährt wachsendes Vertrauen

Neue Ideen reiften. Das Emsland gewann regional und überregional an Bedeutung. Das Emsland wuchs zum Bündnisglied zwischen dem Ruhrgebiet und dem Meer. Neue Chancen für die Wirtschaft ließen das Emsland aus ihrer bisherigen Randlage heraustreten. „Für Industrieneuansiedlungen bot das Emsland gute Voraussetzungen: Erdöl, Erdgasvorkommen, Wasservorräte sowie günstige Energiekosten, geräumiges Industriegelände und günstigen Wohnraum. Das waren für viele Betriebe die Vorteile, die ins Gewicht fielen. Nicht unwichtig war die leistungsbereite junge Bevölkerung im Emsland. Unternehmen überzeugte es, das gute und qualifizierte Mitarbeiter gefunden wurden und schätzten diesen Vorteil“, erläutert Wolbert Hahn stolz den Werdegang vom Elend Land zum Land der Macher.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

Kontakt
Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG
Jens Hahn
Flachsmeerstraße 55 – 57
26871 Papenburg
+49 (0)4961 9706-0
+49(0)4961 75276
office@maschinenbau-hahn.de
https://www.maschinenbau-hahn.de

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

Industrie und Handwerk: Energiebündel aus dem Emsland

Niedersachsen: Das Emsland mit Bodenschätzen, die Energien bündeln – Gas, Erdöl und Torf – endliche Energieträger? Von Wolbert Hahn, Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG, Papenburg

„Wer auf der Bundesstraße 70 von Norden kommend sich Meppen nähert, sieht über den Wipfeln der Kiefern und Fichten des leicht gewellten Heidesaums sich eine riesige Dampf- und Opferschale moderner Industriearchitektur erheben. Aus dem Niederungsdunst erheben sich mächtige Silhouetten des über 130 m hohen Kühlturms des Kraftwerks. Mögen braucht das niemand. Diese moderne Technik, Betonarchitektur, Industrie und Kraftwerke gehören seit vielen Jahrzehnten ins imponierende Bild dieser Landschaft. Die Dampfwolken waren ein besonderer Akzent“, erläutert Wolbert Hahn, Geschäftsführer der Maschinenbau Hahn GmbH. Was wäre das Emsland ohne Energieschätze? Welchen Stellenwert hat das Emsland dank der Energieschätze? Entwicklung und Strukturausbau, Industrie und Infrastruktur dank der fossilen Energieträger?

Fossile Energieträger im Emsland sind neben Erdöl Torf und Gas aus dem Emsland. Torfsoden aus den Mooren links und rechts der Ems. Torf als Brennstoff, dass mühsam abgebaut wurde zur Urbarmachung von Ackerböden. Das Emsland entstand und entwickelte sich. Die Vorkommen fossiler Energieträgen haben sich seit der industriellen Revolution wegen des steigenden Energiebedarfs dezimiert. Das Emsland hat Standortvorteile für Wirtschafts- und Industriebetriebe, dank der Verkehrsadern. Diese Vorteile wirkten positiv auf den Transport und Verschiffung vom Torf und den Torfabbau, erläutert Wolbert Hahn.

Torf als Energieträger

Torf steht im Zusammenhang mit harter Arbeit und schwerster Plackerei. Die Torfgewinnung in der Region ist heute wichtig – entlang der holländischen Grenze und des Küstenkanals. Wolbert Hahn, Geschäftsführer der Maschinenbau Hahn GmbH erläutert: „Die Torfgewinnung und die ökologisch gewünschten Grenzen sind in den vergangenen Jahren intensiv diskutiert worden. Naturschutz findet statt, Torfgewinnung und Moorschutz sind vereinbar.“ Fossile Brennstoffe, wie der Torf bildeten sich vor Jahrmillionen, werden laut Bundesumweltamt als „aus Biomasse entstandene Stoffe, die unter Luftabschluss von der Atmosphäre nicht verrotten und damit ihre chemische Energie erhielten“.

Die Torfindustrie hat sich spezialisiert

Schwarztorf wird als Substrat für den Gartenbau, besonders aus dem Bourtanger Moor, industriell verarbeitet. Zum Verbrennen, zur bloßen Wärmegewinnung ist Torf, wie im Grunde auch Erdöl, zu schade, gibt Wolbert Hahn zu bedenken. „Die Zeiten sind vorbei, da Kraftwerke als Torffresser in die nordwestdeutschen Moore gesetzt wurden, wie im ostfriesischen Wiesmoor und in Rühle zwischen Lingen und Meppen im Emsland.“ Moderne Techniken und Technologien aus dem Maschinenbau erleichtern den Torfabbau, die Aufarbeitung und den Transport.

Das Emsland als Energieträger in der Bundesrepublik

In einem Land der Energie lassen sich Erdöl, Erdgas, Torf und Strom schwer auf einen Nenner bringen. Energiebündel ist zutreffend, erläutert Wolbert Hahn. Erdöl wird wie der Torf aus dem Boden gewonnen und verarbeitet. Erdgas wird überwiegend aus dem benachbarten Holland bezogen und zu Strom verarbeitet. Auch der private Erdgasverbrauch kommt von außerhalb. Kernenergie, aus Standortgründen im Emsland als Energieträger eingesetzt, wird ebenfalls zu elektrischem Strom umgewandelt und geht weitgehend außer Landes. „Ein Gemeinsames lässt sich für jede Art von Energie aus dem Emsland sagen: Sie hat der Region größeres Gewicht gegeben, sie hat sie stärker in die allgemeine weltwirtschaftliche Entwicklung integriert, gibt Chancen für die Zukunft“, meint Wolbert Hahn.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

Kontakt
Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG
Jens Hahn
Flachsmeerstraße 55 – 57
26871 Papenburg
+49 (0)4961 9706-0
+49(0)4961 75276
office@maschinenbau-hahn.de
http://www.maschinenbau-hahn.de

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

Maschinenbau: Design Baukasten als vorteilhafte Module

Baukasten Lösungen und Innovationsstrategien im Maschinenbau – Konstruktion, Instantsetzung, Fertigung – Zwischenruf Wolbert Hahn, Geschäftsführer Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG, Papenburg

Das Baukastenprinzip bietet im Maschinenbau Lösungen für den nächsten Umbruch in der Produktion. Details greifen ineinander; die Produktion, die Nutzung und Reparatur werden vereinfacht. Planung ist alles. Planung bedeutet Mitdenken, das Maschinendesign hat die Herausforderung nachhaltig, flexibel und intelligent zu sein. Modulbau ist die Aufteilung eines Ganzen in Teile, die als Module, Bauelemente oder Bausteine bezeichnet werden.Typisches Beispiel dieser Herangehensweise ist die „Elektronifizierung“, die Integration von Mechanik und Elektronik, erläutert Geschäftsführer Wolbert Hahn.

Modularität als Konzept

Seit den siebziger Jahren des 20. Jahrhundert ist das Thema der Modularität in aller Munde. Das Maschinenkonzept der Zukunft. Während früher aufwendig am Zeichenbrett Module erarbeitet wurden bietet die elektronische Datenverarbeitung heute umfassende Möglichkeiten der optimierten Erstellung von Modulen. Das bedeutet langlebige und intelligente Produkte im Maschinenbau; preiswert, energiesparend, leistungsstark, geringer Ressourcenverbrauch und einfache Reparatur.

Modularität als Baukasten

Modularität greift die verschiedensten Aspekte der anstehenden Herausforderungen. Eine modulare Maschine ist der optimale Ausgangspunkt für Netzwerke in der Produktion, erläutert Wolbert Hahn. Durch das Baukasten-System werden Maschinen schneller zusammengestellt und in Betrieb genommen. „Wartung, Reparatur, Instandsetzung und Bedienung im alltäglichen Gebrauch – die Baukastentechnik vereinfacht. Das Baukastensystem zwingt zum klaren Vorgehen in der Entwicklung, dem Ablauf und im Maschinendesign, damit es passt. Normierung ist ein Thema, gibt Wolbert Hahn zu bedenken. „Modularität im Maschinendesign umspannt die Entwicklungslinie von der antiken Fassade der Tempel bis zu den jüngsten Gestaltungsvorschlägen für eine Massenfertigung.“

Beispiele für Modularbauweise im Maschinenbau – Förderschnecke

Eine Maschine zum Abfüllen von in Salz als Tausalz mittels Förderschnecke in die Siloanlagen besteht aus mehreren Funktionseinheiten: Zuführmodule, Befülleinheiten, usw. Konstruiert werden diese Module in Mechanik, Hard- und Software. Eigenständig sind sie für neue Maschinen oder Varianten ohne große Änderungen verwendbar bzw. austauschbar. Außerdem wirkt Modularität der steigenden Maschinenkomplexität entgegen. Die Fehlerdiagnose vereinfacht sich. Insgesamt sinken Konstruktionsaufwand, Inbetriebnahme-Zeiten und ebenso der Aufwand für Reparatur und Instandhaltung.

Fazit: Bedeutung für die eigene Tätigkeit – Fertigung, Konstruktion, Instandsetzung

Wolbert Hahn: „Neue Maschinen werden heute in der Modulbauweise gedacht, erstellt und in Betrieb genommen. Eine großartige Folge der Normierung von Maßen und Gewichten ist, das heute in dem Maschinendesign in der vorteilhaften Modulbauweise gedacht und gearbeitet wird. Globale Herausforderungen durch weitere technische Entwicklung im Bereich Materialien, Industrie 4.0 und individueller Fertigung werden gemeistert und weiterentwickelt.“

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

Kontakt
Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG
Jens Hahn
Flachsmeerstraße 55 – 57
26871 Papenburg
+49 (0)4961 9706-0
+49(0)4961 75276
office@maschinenbau-hahn.de
http://www.maschinenbau-hahn.de

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

Maschinenbau 21. Jahrhundert: Lebenslanges Lernen und KI

Maschinenbau und Produktion – Herausforderungen und Innovationen. Auswirkungen technologischer Umbrüche kurzfristige und langfristige Chancen für Unternehmen, ein Beitrag von Wolbert Hahn, Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG, Papenburg / Niedersachsen

Der Maschinenbau befasst sich mit der Entwicklung, Konstruktion und Produktion von Maschinen. Maschinenbau Hahn Geschäftsführer Wolbert Hahn: „Im Jahre 2018 waren über 1.000.000 Menschen in Deutschland im Bereich Maschinenbau beruflich tätig.“ Von der Erfindung des Rades vor 4.000 Jahren bis zur rasanten Weiterentwicklung heute hat der Maschinenbau menschliches Leben vereinfacht, Wohlstand und Lebensqualität gebracht. Für die Volkswirtschaft ist der Maschinenbau eine wichtige Stütze, im Jahre 2017 lag der Umsatz bei 225 Milliarden Euro. Wolbert Hahn: „Die Entwicklung geht weiter. Maschinenbau – einst mehr oder minder – verstanden als eisengeprägter Industriemaschinenbau, ist facettenreicher als dieses Verständnis.“

Megatrends der nächsten Jahre im Maschinenbau

Die Trends im Maschinenbau entspringen einer Betrachtung der technischen Innovationen, die in Forschungseinrichtungen und ersten Anwendungen entwickelt wurden. „Nicht das ob, sondern das wie und wann ist nicht deutlich. Maschinenbau Hahn beobachtet die Trends der technologischen Entwicklung im Maschinenbau, um Erneuerungen aufzugreifen und in die Praxis umzusetzen. Innovationsfreude und Geschwindigkeit sind in unserem Team wichtig“, verdeutlicht Wolbert Hahn.

Trend: Nanotechnologie/ Materialien

Neue Materialien, die teils auf kleinste Größen erstellt werden, bestimmen die Zukunft. In Laboren ist es gelungen, Maschinen zu konstruieren, die Nanogröße haben. Die neuen Materialien gegenüber früher sind billiger, härter und flexibler. Sie verändern sich, leiten Strom oder nicht, Informationen speichern oder weitergeben. Vom Gusseisen zu hochfesten Werkstoffen war es ein weiter Weg. Die Werkstoffkunde weist den Weg zu neuen Innovationen. Neue Analysemethoden helfen bei der Weiterentwicklung. Die Tendenz zur Einfachheit und Kosteneffizienz sind maßgebliche Ziele.

Trend: Globalisierung / 3D Druck

Die Globalisierung schreitet in die nächste Stufe, eine Triebfeder ist der 3D Druck. Was heute in der Öffentlichkeit als Kinderspielzeug wahrgenommen wird, eröffnet zukünftig neue und unglaubliche Herstellungsmöglichkeiten im Bereich Maschinenbau: dezentrale Fertigung, hochkomplexe Gestaltungen und Kostenersparnis bei der Fertigung. Die Entwicklung des 3D Drucks steht am Anfang. Die Geräte werden schneller, besser, größer und kosteneffizienter.

Trend: Erhöhung der Innovationsgeschwindigkeit

Die Zahl der Kunden, die Zahl der Maschinenbauunternehmen, die Zahl der Forscher und die Menge an technischen Innovationen haben sich seit der Industrialisierung vor 200 Jahren potenziert, erläutert Wolbert Hahn. Folge dieser Steigerung ist, dass der technische Fortschritt im Maschinenbau rasant ist. Diese Entwicklung bietet den deutschen Unternehmen Chancen und Risiken. Gerade Disruptive Innovationen bringen erhebliche Verwerfungen. Beispiel ist der Dieselmotor. Von Rudolf Diesel erfunden, in Jahrzehnten weiter verbessert worden und ein klassisches Beispiel eines deutschen Maschinenbauprodukts mit einer kontinuierlichen Verbesserung. Im Raum, dass dieser Weg durch die Elektromobilität endet.

Trend: Energieeffizienz / Umweltverträglichkeit

Sinn von neuen Maschinen ist die Effektivitätssteigerung. Die verbrauchte Energie zum Betrieb und zur Herstellung als wichtiger Zukunftsfaktor. Solange die Faktoren der Produktion und des Betriebes beschränkt sind, ist der Trend: billiger und umweltschonender in der Herstellung. Im Betrieb gilt es die Betriebsdauer und die Energieeffizienz zu steigern.

Trend: KI und Internet der Dinge

Maschinenbau und Elektronik stehen in keinerlei Widerspruch. Der Maschinenbau ist durch das Internet der Dinge und künstliche Intelligenz verzahnt. Künstliche Intelligenz (KI) entwickeln Maschinen weiter, machen die Produktion effizienter und besser.

Fazit: Veränderung ist ständig – Lebenslanges Lernen, Weiterentwicklung, Innovation

Lebenslange Lernbereitschaft, Offenheit und Neugierde für neue Technologien und deren Anwendung fordern Unternehmen und Mitarbeiter. Vergessen wird, dass für die Massenfertigung die menschliche Arbeitskraft maschinenähnlicher wurde. In Zukunft verschleißen dank neuer Technologien Maschinenteile durch Eintönigkeit und nicht der Mensch, gibt Wolbert Hahn zu bedenken. Das Familienunternehmen Maschinenbau Hahn nimmt diese Chancen wahr und blickt erwartungsvoll in die Zukunft.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

Kontakt
Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG
Jens Hahn
Flachsmeerstraße 55 – 57
26871 Papenburg
+49 (0)4961 9706-0
+49(0)4961 75276
office@maschinenbau-hahn.de
http://www.maschinenbau-hahn.de

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

Maschinenbau Hahn: Salzfördertechnik für freie Fahrt

Der nächste Winter kommt – Winterdienst, Straßenmeisterei, Streufahrzeuge: Salzsiloanlagenbau mit modernster Technik – Zwischenruf von Wolbert Hahn, Geschäftsführer Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG

Schneckenförderer für Salzsilos transportieren das Schüttgut mithilfe einer archimedischen Schraube, der sogenannten „Schnecke“. Für die Salzförderung entstehen besondere Herausforderungen: bei hygroskopischen Schüttgütern führt Feuchtigkeit zu Verklumpung und Krusten. Salz zieht Feuchtigkeit an und verklumpt, die Rieselfähigkeit ist nicht gewährleistet. Wie das Streusalz trocken und rieselfähig in das Streusalzsilo bekommen?“, fragt Geschäftsführer Wolbert Hahn in die Runde. Unterschiedliche Verfahren finden praktische Anwendung. „Das Streusalz wird mit einem Radlader in unseren Salzannahmetrichter mit E.P. Flachschieber aufgegeben. Entweder durch die horizontale Förderschnecke, oder direkt mit der Steilförderschnecke der Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG wird das Streusalz in das Holzsilo gefördert. Vorteile sind, geringere Stromkosten als beim Hochdruckblasverfahren und Feuchtigkeitsreduzierung“, erläutert Geschäftsführer Wolbert Hahn. Holzsilos haben sich für Streusalz etabliert, da die Feuchtigkeit durch den Baustoff Holz reguliert. Die Befüllung der Streufahrzeuge erfolgt direkt aus dem Salzsilo.

Schnell Befüllung Streufahrzeuge: Leise rieselt das Salz

Durch modernste Mess- und Wiegetechnik, zunehmender Automation und effizienter Fördertechnik gelingt es Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG die Herausforderungen im Bereich Salzsilofördertechnik durch technologischer Präzession zu perfektionieren. Ein Team aus technischem Vertrieb, Konstruktion und Verfahrenstechnik hat Siloanlagen mit Förderschnecken entwickelt, Salz-Förderanlagen zur Schnellbefüllung. Für den Winterdienst ist Zeit relevant. Aus 22 Meter Förderhöhe mit einer Förderleistung von 30 t pro Stunde erfolgt die Befüllung unterschiedlicher Streufahrzeuge mit rieselfähigem Streusalz.

Die Leistungsfähigkeit der Fördertechnik ist das Herzstück, spielt eine zentrale Rolle für den effizienten Winterdienstbetrieb, gibt Wolbert Hahn zu bedenken. Die Salz Silo Fördertechnik ermöglicht eine reibungslose und schnelle Befüllung der Winterdienstfahrzeuge und gewährleistet damit einen effektiven und ökologischen Beitrag zur bundesweiten Verkehrssicherheit auf Straßen.

Straßenmeisterei: Wenn der nächste Winter kommt?

Im Winterdienst, dem Winterstreudienst zählen die Leistungsstärke der Förderanlagen und die reibungslose Befüllung. Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG bietet Lösungen im Bereich Fördertechnik vom Aufmaß über Planung, Fertigung, Montage, Steuerung bis hin zur Übergabe der Anlagen. Die Förderschnecke wird mit Hilfe eines Elektromotors angetrieben. Der Schneckentrog ist nach Bauform und Einsatzbereich konstruktiv angepasst und mit einer Trogabdeckung oder ohne gefertigt. Gefördert wird Horizontal- sowie in Schräglage. Je nach Verwendungszweck wählt der Kunde aus einer Vielzahl an Variationen, z. B. bei der Steigung und des Typs der Schneckenflügel, beim Material der Flügel und des Troges. Unsere Förderanlagenlösungen werden auf den Kunden zugeschnitten. Wir planen die Anlagen mit modernsten 3D-CAD Systemen, sodass die Vorstellung in der Planungsphase für den Kunden sichtbar ist.

Leistungsstark und Umweltfreundlichkeit

Die Leistungsstärke der Förderanlagen erleichtert die Planung, Arbeit und Kosten für Straßenmeistereien und den Winterstreudienst. Gleichzeitig steht die Umweltfreundlichkeit im Blick. Eine schonende und umweltfreundliche Art des Materialtransports, der Fördermethoden und Förderleistung stehen bei Fördertechniklösungen der Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG im Fokus.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

Kontakt
Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG
Jens Hahn
Flachsmeerstraße 55 – 57
26871 Papenburg
+49 (0)4961 9706-0
+49(0)4961 75276
office@maschinenbau-hahn.de
http://www.maschinenbau-hahn.de

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

Erbe Archimedes: Heute Schnecken- und Spiralförderung

Das archimedische Prinzip seit über 2.000 Jahren im Einsatz – Ein Denkmal für den Mathematiker, Physiker und Ingenieur Archimedes – größtes Lob, weil seine technische Erfindung heute up to date ist – Zwischenruf von Wolbert Hahn aus Papenburg

Erbe Archimedes: Heute Schnecken- und Spiralförderung

Erbe Archimedes – heute Schnecken- und Spiralförderung

Die als Archimede bezeichnete Wasserschraube gilt als Entdeckung des Archimedes, der im Italien des zweiten Jahrhunderts nach Christus lebte. Archimedes entwickelte das Hebelgesetz, erkannte das spezifische Gewicht und entdeckte die Kreisberechnungszahl Pi. Mathematiker, Ingenieur und Physiker Archimedes hinterließ neben mechanischen und mathematischen Studien die Idee der Wasserschraube. Das archimedische Prinzip war als Wasserpumpmühle, Wasserschöpfmühle, Schreckmühle oder Schraubenmühle bekannt. Dieses Prinzip hat sich bis heute erhalten. Die Schnecke im Wasserbau ist die Archimedische Wasserschraube, deren Röhre in einem Schraubengange um eine Achse geführt ist. Zahlreiche Wasserpumpmühlen trugen zur Entwässerung von Teilen, die unter dem Meeresspiegel liegenden Niederungen bei. Dabei würden die Mühlen von Hand in den Wind gedreht, den Antrieb und sie standen erhöht auf einem Ständer (Pfahl). Das archimedische Prinzip fand Anwendung im Bereich des Ofenbaus. Eine besondere Art eines Ofens war der in Weimar erfundene Schneckenofen. Über den Ende des 18. Jahrhunderts gesprochen wurde. Die Konstruktion dieses Ofens hatte die archimedische Wasserschnecke zum Grunde.

Fluttermühle – Was ist das?

Ostfriesland und das nahe gelegene Holland kannte in den letzten Jahrhunderten die sogenannte Fluttermühle. Die Fluttermühle ist der kleinste und primitivste Typ einer Mühle. Der Name „Flutter“ ist vom friesichen „fletta“, was Bewegung bedeutet, abgeleitet. „Die archimedischen Schraube (Schnecke) und vier bespannte Flügel zeichnet die Fluttermühle aus. Die Fluttermühle diente als transportable Wasserschöpfmühle in Niederungsgebieten von den Niederlanden bis Schleswig-Holstein. Sie ist eine niederländische Erfindung des 16. Jahrhunderts. In den niedrig gelegenen Poldern Hollands und Ostfrieslands wurde sie als Entwässerungsmühle für Weideland eingesetzt. Mit Hilfe zahlloser Fluttermühlen wurden tief liegende Flächen regelrecht „trocken gemahlen“. Mitte des 20. Jahrhunderts lösen Motorpumpen die Fluttermühle ab. Die Besonderheit der Entwässerung erfolgt durch den senkrechten Wassertransport. Die Besonderheit der Technik ist, dass die Schnecke ohne Übersetzung direkt mit der Antriebswelle gekoppelt ist. Dadurch wird das Grundwasser aus einem tiefergelegenen Gewässer in einen höher gelegenen Abzugsgraben befördert. Die Abschöpfung erfolgt wiederrum per Mühle.

Wandel der Zeit: Fluttermühlen bewässern Naturschutz- und Biotopgebiete – neues Aufgabengebiet Fördertechnik

„Vielleicht war es die Rückbesinnung auf vergangene Zeiten oder weil das archimedische Prinzip weiterhin erfolgreich funktioniert, werden heutzutage zur Wiedervernässerung von Moorbiotopen Fluttermühlen eingesetzt. Heute sind einige Exemplare der Fluttermühle, die mit Wind oder Strom betrieben werden, auf den endlosen Weiten Ostfrieslands, den Niederlanden, im Emsland und des Cloppenburger Landes im Einsatz, um Naturschutz zu betreiben“, erklärt Wolbert Hahn. Zwar wurden die alten Windmühlenpumpen durch moderne elektrisch betriebene Pumpwerke, Schleusen und Siele abgelöst, aber die Technik lebt weiter. Die Technik der archimedischen Schraube findet sich heutzutage in vielen Bereichen der Fördertechnik. Die archimedische Schraube ist eine Förderanlage, deren wesentliches Bauteil die Schnecke ist und unter der Begrifflichkeit Schneckenförderer in modernen Förderanlagen zum Einsatz kommt. Diese Förderanlagen werden an Orten verwendet, wo herkömmliche Pumpen schnell verstopfen, gibt Wolbert Hahn zu bedenken. Zum Beispiel verwenden Kläranlagen sogenannte Schraubenpumpen. Verschmutztes Wasser wird mit der Schraubenpumpe zwischen den einzelnen Becken hin und her transportiert. Besonders geeignet ist die archimedische Schraube beim Salztransport in den Salzsilos der Straßenbaumeisterei, erläutert Wolbert Hahn.

Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG entwickelt Transportsysteme, um unterschiedliche Güter zu befördern. Verschiedene Anforderungen erfordern vielfältige Möglichkeiten der Fördertechnik. Zu den Stetigförderer zählen Rollen-, Schwing-, Kreisförderer und die Förderschnecken (Archimedische Spirale oder Förderspirale genannt). Wie der Begriff Stetigförderer sagt, werden Güter mit einem kontinuierlich erzeugten Transportstrom befördert. Die Förderschnecke, aus Stahl gefertigt transportiert das Fördergut horizontal, vertikal oder schräg über mehrere Meter. Der Trogschneckenförderer ist die häufigste Variante des Schneckenförderers. Der U-förmige Schneckentrog ist eng zur Förderschnecke angepasst, erläutert Wolbert Hahn. Dank der Erfindung des Archimedes vor über 2.000 Jahren entwickeln zahlreiche Branchen und Wirtschaftszweige neuen technischen Fortschritt. Ein gutes Erbe mit Weiterentwicklungsmöglichkeiten.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

Kontakt
Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG
Jens Hahn
Flachsmeerstraße 55 – 57
26871 Papenburg
+49 (0)4961 9706-0
+49(0)4961 75276
office@maschinenbau-hahn.de
http://www.maschinenbau-hahn.de

Pressemitteilungen

Maschinenbau Hahn: Schneckentransport für Schüttgüter

Förderung von Bau- und Rohstoffen, Lebensmittel, Flüssigkeiten, Granulate und Pulver materialschonend und effektiv. Schneckentransport für freifließende oder zusammenhaltende Schüttgüter?

Maschinenbau Hahn: Schneckentransport für Schüttgüter

Schneckenförderer – Doppeltrogschneckenförderer, Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG

Seminarbeitrag von Wolbert Hahn, Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG, Papenburg / Niedersachsen

Schüttguttransport nach dem Prinzip der der archimedischen Schraube, die sogenannte „Schnecke“, die Förderschnecke – eine technische Errungenschaft, erfreut sich Wolbert Hahn, Geschäftsführer der Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG aus Papenburg im Emsland. Wie und wo kommt die Schneckenfördertechnik zum effektiven Einsatz? Was sind Schüttgüter?

Schüttgut: Baustoffe – Rohstoffe

Schüttgüter werden unterschieden in Baustoffe wie beispielsweise Gips, Sand, Kies und Zement und Rohstoffe wie Streusalz, Erz, Schlacke, Pellets, Granulate, pulverförmige Pigmente und Füllstoffe, sowie Lebensmittel wie Salz, Zucker, Mehl, Kaffee, Nüsse und Getreide. Schüttgüter lagern auf Grund ihrer Stoffeigenschaften in Silos oder Bunkern. Schüttgüter sind freifließend oder zusammenhaltend. Die Herausforderung bei der Austragung von kohäsiven, hygrokopischen, entmischenden, schleißenden, nicht fließfähigen bis pastösen Schüttgütern. Freifließende Schüttgüter können beispielsweise mit einer Zellenradschleuse oder einem Schieber ausgetragen werden, erläutert Wolbert Hahn.

Fördertechnik – Qualität, Sicherheit, Leistungsfähigkeit

Bewegen, umschlagen und lagern von Schüttgütern erfordert technische und präzise Unterstützung. Qualität, Sicherheit und Leistungsfähigkeit der Anlagen und Prozesse sind die großen Herausforderungen für die technische Entwicklung. Bei der Beförderung wird unterschieden zwischen kontinuierlichem und diskontinuierlichem Transport.

-Zum kontinuierlichen Transportverfahren kommen einfache Einrichtungen wie Schläuche und Rohre, komplexe Systeme wie Bandförderer, Kettenförderer, Schneckenförderer, Becherwerke, Gurtförderer und Rohrkettenförderer zum Einsatz.

-Der diskontinuierlicher Transport erfolgt bei Schüttgut-Silos oder Schüttgut Bunkern, in Mulden- und Hochbordfahrzeugen sowie in Silofahrzeugen, Sattel Auflieger mit Schiebeboden und als Sack Ware oder in BigBags.

Maschinenbau Hahn fertigt von der Planung über die Erstellung bis zur Endmontage komplette Förderanlagen für Schüttgüter wie: Salz, Getreide, Kaffee, Leguminosen, Futtermittel oder ähnliche Produkte. „Fördertechnik für Schüttgüter entwickeln wir für die Nahrungsmittelindustrie, Kraftfutterindustrie, Umschlagsbetriebe sowie die Kunststoffindustrie. Vor allem durch den Einsatz moderner Steuer- und Computertechnik ist diese Technologie einem ständigen Wandel unterzogen. Die technische EntwicklungDurch die Einbeziehung neuer Werkstoffe entstehen neue Wirkprinzipien und damit völlig neue Konstruktionen“, erläutert Wolbert Hahn.

Schneckenförderer – Trogschneckenförderer

Das Fördern von Flüssigkeiten, Granulaten und Pulvern wird mit dem Schneckenförderer beispielsweise in Getreidesilos, Salzsilos oder bei der Pettetherstellung erledigt. In der Kunststoffherstellung spielt der Schneckenförderer als sogenannter Extruder eine wichtige Rolle. Hierbei werden an den Enden die Kunststoffstücke herausgepresst, so wie beim Fleischwolf grobe Fleischstücke zu Hackfleisch verarbeitet werden, erläutert Wolbert Hahn.

„Um Schüttgut sicher zu transportieren ist der Schneckenförderer starr und fest installiert. Dieser besteht aus rotierenden schraubförmigen Förderschnecken, die sich innerhalb des Trogs beziehungsweise des Rohres bewegen. Flexible Förderspiralen kommen zum Einsatz, um Güter schnell und gleichmäßig mit einer hohen Drehzahl durch eine biegsame Spirale zu befördern. Der Antrieb der Förderschnecke erfolgt durch einen Motor. Der Schneckentrog ist nach Bauform und Einsatzbereich konstruktiv angepasst und mit Trogabdeckung oder ohne gefertigt. Die doppelwandige Ausführung für den Schneckenförderer ermöglicht das Fördergut während des Transports im Gerät zu kühlen oder zu erwärmen. Gefördert wird in Horizontal- sowie in Schräglage“, erläutert Wolbert Hahn. Der Trogschneckenförderer ist die häufigste Variante des Schneckenförderers. Der U-förmige Schneckentrog ist eng zur Förderschnecke angepasst. Bei einem Doppeltrogschneckenförderer wird das zu transportierende Schüttgut zusätzlich gemischt. Erzeugt wird dieser Effekt durch eine benachbarte Schnecke, deren Wendel spiegelbildlich verläuft und sich entgegengesetzt der ersten Schnecke dreht. Weitere Variante ist der Rohrschneckenförderer, der Schüttgut in Schräg- bis zur Vertikallage fördert.

Segmentförderer für den Schüttgütertransport

Mittels eines Kettenstranges werden keine Restmengen beim Transport hinterlassen. Am Kettenstrang sind halbrunde Schaufeln befestigt, diese sind passend zum runden Trogboden des Segmentförderers angefertigt. Der Kettenstrang verläuft zwischen der Antriebsstation, über die Rundtröge, zur Spannstation. Umgelenkt wird der Kettenstrang über die Kettenräder der Antriebs- und Spannstation. Die Länge des Segmentförderers ist anpassungsfähig. Durch mehrere Rundtröge, die zwischen der Antriebsstation und Spannstation verschraubt werden, wird die gewünschte Länge des Segmentförderers erreicht. Gefördert wird in der Horizontal- sowie Schräglage. Der Antrieb der Kette erfolgt durch einen Elektromotor, erläutert Wolbert Hahn.

Fazit: Automatische Fördertechnik auf Wachstumskurs – Prozesskette der Abläufe: Produktion, Bearbeitung, Verteilung – neue Konstruktionswerkstoffe – 3D-Simulationen

Die Fördertechnik ist ein Wirtschaftszweig mit steigender Bedeutung. Fördertechnik kommt überall zur Anwendung. Der Einsatz moderner Steuer- und Computertechnik führt zum Wandel der Fördertechniktechnologie. Durch die Einbeziehung neuer Werkstoffe entstehen neue Wirkprinzipien, neue Konstruktionen und Konstruktionswerkstoffe. Maximale Flexibilität durch High-Tech Lösungen für bewegen, umschlagen und lagern von Schüttgütern heißt der Zukunftskurs bei Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

Kontakt
Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG
Jens Hahn
Flachsmeerstraße 55 – 57
26871 Papenburg
+49 (0)4961 9706-0
+49(0)4961 75276
office@maschinenbau-hahn.de
http://www.maschinenbau-hahn.de