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Masern weiterhin auf dem Vormarsch – Aktuelle Verbraucherinformation der DKV

Wie gefährlich ist das Virus?

Masern weiterhin auf dem Vormarsch - Aktuelle Verbraucherinformation der DKV

Eine spezielle Behandlung gegen Masern gibt es nicht.
Quelle: ERGO Group

Die Masern bis 2010 ausrotten – das hatte sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Ziel gesetzt. Doch die Zahl der Masererkrankungen ist in Europa wieder stark gestiegen. Die WHO gab aktuell bekannt, dass sich im ersten Halbjahr 2018 mehr als 41.000 Menschen in Europa mit Masern infiziert haben. Damit sind das bereits jetzt mehr Fälle als im gesamten Jahr 2017. Was Masern sind und was Verbraucher über Behandlung und Prävention wissen sollten, erklärt Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Was sind Masern und wie äußert sich eine Infektion?

Masern sind eine akute Infektionskrankheit. Auslöser ist das gleichnamige Virus. „Es befällt sowohl die Zellen als auch das Immunsystem des Körpers“, weiß Dr. Wolfgang Reuter. Oft ahnen Betroffene erst einmal nichts von der Infektion, denn die Symptome treten nach gut anderthalb Wochen auf. An Masern erkrankte Patienten klagen dann über Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Fieber, Hustenreiz und Halsschmerzen. Typisch sind aufgedunsene Stellen auf der Haut, besonders im Gesicht, sowie ein rötlicher juckender Hautausschlag. Auch eine erhöhte Lichtempfindlichkeit zählt zu den Symptomen. Der Experte warnt, dass sich durch die massive Schwächung des Immunsystems Mittelohr-, Lungen- oder gar Hirnhautentzündungen entwickeln können.

Behandlungsmöglichkeiten

Eine spezielle Therapie gegen Masern gibt es nicht. In den meisten Fällen empfehlen die Ärzte Bettruhe, schmerzstillende Medikamente gegen die Kopfschmerzen, ausgiebiges Trinken gegen den Hustenreiz und abgedunkelte Räume gegen die Lichtempfindlichkeit. Schmerzlindernde Cremes und kühlende Lotionen helfen gegen den windpockenähnlichen Ausschlag. Dr. Reuter rät aber auch zur Selbstdisziplin: „Erkrankte sollten sich an den juckenden Hautstellen nicht kratzen. Aufgekratzte Flecken können zu Narben oder bakteriellen Entzündungen führen.“ Im Normalfall klingen die Symptome nach gut fünf Tagen langsam ab, hartnäckige Erkrankungen können aber auch länger dauern. Wichtig: Um Komplikationen oder einen langen Krankheitsverlauf zu vermeiden, sollte ein Arzt den Patienten begleiten. Wann er wieder Kindergarten, Schule oder Arbeit besuchen darf, kann nur der Mediziner beurteilen.

Vorbeugung durch Impfpflicht?

Zwar ist es möglich, sich mit einer Impfung innerhalb der ersten drei Tage nach der Infektion gegen den Ausbruch der Masern zu schützen. Die Impfung kann den Ausbruch der Krankheit verhindern oder zumindest abschwächen. Da sich die ersten Symptome allerdings erst nach mehreren Tagen zeigen, kommt die Impfung häufig zu spät. „Daher ist eine vorbeugende Impfung bereits im Kleinkindalter sinnvoll“, rät der Experte. Eine Impfpflicht gibt es in Deutschland allerdings nicht. Die Impfkommission des Robert-Koch-Instituts empfiehlt dennoch die erste Impfung zwischen dem neunten und vierzehnten Monat. Für einen langfristigen Schutz sollte kurz vor dem zweiten Geburtstag eine weitere Impfung erfolgen. Für Erwachsene gilt: Wer nach 1970 geboren wurde und höchstens eine Impfung gegen Masern erhalten hat, sollte seinen Schutz auffrischen. „Wer über seinen Impfstatus nicht Bescheid weiß, kann mittels einer Blutuntersuchung herausfinden, ob er geschützt ist“, weiß Dr. Wolfgang Reuter. Allerdings sind die Laborbefunde nicht immer eindeutig. Deshalb ist es ratsam, sich im Zweifelsfall impfen zu lassen.
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Jubel, Trubel, Ansteckung?

Infektionsgefahr auch im WM-Fieber

(Mynewsdesk) Wenn vom 14. Juni bis 15. Juli die Fußball-WM 2018 stattfindet, erreicht das Fußballfieber wieder Millionen Erwachsene und Kinder, die gemeinsam den Fußball-Mannschaften zujubeln. Ob im Sportverein, bei Freunden und beim „Public Viewing“ – bei großen Menschenansammlungen haben Viren und Bakterien ein leichtes Spiel. Viele Erreger werden durch Tröpfchen-Infektion über die Luft verbreitet, wie beispielsweise die Masern oder Windpocken.

Bekannt sind Masern und Windpocken als typische Kinderkrankheit, aber auch Jugendliche und Erwachsene können sich mit den Viren anstecken. Die Übertragung erfolgt beim Atmen, Husten, Sprechen und Jubeln. Wie der Name schon sagt, die Windpocken verbreiten sich „wie der Wind“: 90 % aller ungeschützten Personen stecken sich bei Kontakt mit einer infizierten Person an.(1) Vor dem WM-Fieber lohnt also ein Blick in den Impfpass, um das Risiko einer Ansteckung zu verringern.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken für alle Kinder ab dem 11. Lebensmonat mit zwei Impfdosen. Es stehen Kombinationsimpfstoffe zur Verfügung, um den Kindern möglichst viele Piekser zu ersparen. Die Impfempfehlung für Varizellen gilt auch für Jugendliche, Frauen mit Kinderwunsch und Erwachsene mit bestimmten Krankheiten wie Neurodermitis. Fehlt die komplette Impfung oder die zweite Impfdosis, sollte diese unbedingt nachgeholt werden – auch noch im Jugendalter.(2)

Quellen:
(1)Robert Koch-Institut, RKI-Ratgeber für Ärzte, Windpocken, Herpes Zoster.
(2)Epidemiologisches Bulletin Nr. 34, 2017 (Stand: 24. August 2017).

DE/PRIT/0009/18; 03/18

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=== Jubel, Trubel, Ansteckung? Infektionsgefahr auch im WM-Fieber (Infografik) ===

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„Masern auf dem Vormarsch“ – Expertengespräch der DKV

Wie gefährlich ist das Virus?

Die Masern bis 2010 ausrotten – das hatte sich die Weltgesundheitsorganisation zum Ziel gesetzt. Doch das Virus erlebt gerade ein Revival: Bereits im April 2017 meldete das Robert -Koch-Institut (RKI) mehr Masern-Fälle als im ganzen Jahr 2016. Was Masern sind und was Verbraucher über Behandlung und Prävention wissen sollten, erklärt Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Was sind Masern und wie äußert sich eine Infektion?

Masern sind eine akute Infektionskrankheit. Auslöser ist das gleichnamige Virus. Es befällt sowohl die Zellen als auch das Immunsystem des Körpers. Oft ahnen Betroffene erst einmal nichts von der Infektion, denn die Symptome treten nach gut anderthalb Wochen auf. An Masern erkrankte Patienten klagen dann über Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Fieber, Hustenreiz und Halsschmerzen. Typisch sind aufgedunsene Stellen auf der Haut, besonders im Gesicht, sowie ein rötlicher juckender Hautausschlag. Auch eine erhöhte Lichtempfindlichkeit zählt zu den Symptomen. Durch die massive Schwächung des Immunsystems können sich Mittelohr-, Lungen- oder gar Hirnhautentzündungen entwickeln.

Gibt es wirksame Medikamente oder hilfreiche Therapien?

Eine spezielle Therapie gegen Masern gibt es nicht. In den meisten Fällen empfehlen die Ärzte Bettruhe, schmerzstillende Medikamente gegen die Kopfschmerzen, ausgiebiges Trinken gegen den Hustenreiz und abgedunkelte Räume gegen die Lichtempfindlichkeit. Schmerzlindernde Cremes und kühlende Lotionen helfen gegen den windpockenähnlichen Ausschlag. Aber auch Selbstdisziplin ist ratsam: Erkrankte sollten sich an den juckenden Hautstellen nicht kratzen. Aufgekratzte Flecken können zu Narben oder bakteriellen Entzündungen führen. Im Normalfall klingen die Symptome nach gut fünf Tagen langsam ab, hartnäckige Erkrankungen können aber auch länger dauern. Wichtig: Um Komplikationen oder einen langen Krankheitsverlauf zu vermeiden, sollte ein Arzt den Patienten begleiten. Wann er wieder Kindergarten, Schule oder Arbeit besuchen darf, kann nur der Mediziner beurteilen.

Wie können Verbraucher Masern am besten vorbeugen? Gibt es eine Impfpflicht?

Zwar ist es möglich, sich mit einer Impfung innerhalb der ersten drei Tage nach der Infektion gegen den Ausbruch der Masern zu schützen. Die Impfung kann den Ausbruch der Krankheit verhindern oder zumindest abschwächen. Da sich die ersten Symptome allerdings erst nach mehreren Tagen zeigen, kommt die Impfung häufig zu spät. Daher ist eine vorbeugende Impfung bereits im Kleinkindalter sinnvoll. Eine Impfpflicht gibt es in Deutschland nicht. Die Impfkommission des Robert-Koch-Instituts empfiehlt dennoch die erste Impfung zwischen dem neunten und vierzehnten Monat. Für einen langfristigen Schutz sollte kurz vor dem zweiten Geburtstag eine weitere Impfung erfolgen. Für Erwachsene gilt: Wer nach 1970 geboren wurde und höchstens eine Impfung gegen Masern erhalten hat, sollte seinen Schutz auffrischen. Wer über seinen Impfstatus nicht Bescheid weiß, kann mittels einer Blutuntersuchung herausfinden, ob er geschützt ist. Allerdings sind die Laborbefunde nicht immer eindeutig. Deshalb ist es ratsam, sich im Zweifelsfall impfen zu lassen.
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Windpocken eine oft unterschätzte Kinderkrankheit

Windpocken  eine oft unterschätzte Kinderkrankheit

(Mynewsdesk) München, Mai 2016 – Windpocken, auch Varizellen genannt, gehören zu den häufigsten Kinderkrankheiten. Sie sind äußerst ansteckend und weltweit verbreitet. Wie hoch die Zahlen der Windpockenerkrankungen eigentlich sind, wissen wir erst seit Einführung der Meldepflicht in 2013.[1] Vergangenen Jahres gab es beispielsweise alleine in Deutschland über 23.000 gemeldete Fälle. Auch 2014 waren es mehr als 22.000. Im Vergleich dazu: 2015 infizierten sich knapp 2.500 Menschen hierzulande mit Masern und etwa 9.000 mit Keuchhusten.[2] Viele glauben immer noch, Windpocken seien eine harmlose Kinderkrankheit. Doch der Krankheitsverlauf ist nicht nur unangenehm, sondern auch mit möglichen Komplikationen verbunden – und könnte mit einer seit 2004 empfohlenen Impfung verhindert werden.

Symptome und Krankheitsverlauf
Die Windpocken werden durch das Varizella-Zoster-Virus übertragen. Die Inkubationszeit bei einer Erkrankung kann 8 bis 28 Tage betragen. Nach einer Ansteckung mit dem Virus dauert es in der Regel etwa 14 bis 16 Tage, bevor die ersten Symptome auftreten. In einem Zeitraum von 1 bis 2 Tagen vor dem Hautausschlag und 5 bis 7 Tage nach dem letzten Auftreten der Hautveränderungen ist man für andere ansteckend. Die Erkrankung beginnt mit Fieber und juckenden Bläschen, die verschiedene Entwicklungsstadien annehmen.

„Vom Winde verweht“
Windpockenviren werden hauptsächlich durch die sogenannte „Tröpfcheninfektion“ beim Atmen, Husten, Niesen oder während einer Unterhaltung von Mensch zu Mensch übertragen. Die Viren sind in der Lage, mehrere Meter durch den „Wind“ zurückzulegen – wie der Name bereits sagt. Es reicht bereits aus, sich mit einer infizierten Person in einem Raum aufzuhalten. Fast jede ungeschützte Person, die Kontakt mit einem Erkrankten hat, steckt sich mit Windpocken an. Zudem können die Varizella-Zoster-Viren tagelang auch außerhalb des Körpers ansteckend sein und sich beispielsweise an Türgriffe oder Wasserhähne haften und sich so übertragen. Eine weitere Ansteckungsmöglichkeit ist die „Schmierinfektion“ durch den virushaltigen Bläscheninhalt oder die Krusten. Durch das Aufkratzen können die Viren über die Hände weitergegeben werden und sich leicht auf Schleimhäute von Mund oder Nase übertragen.

Wer kann sich anstecken?
Als typische Kinderkrankheit treten Windpocken im frühen Kindesalter auf. Allerdings können sich auch Jugendliche und Erwachsene mit den Varizellen anstecken. Eine Übertragung während der Schwangerschaft auf den Fötus ist selten, aber möglich, wenn die Infektion zwischen der 5. und 24. Schwangerschaftswoche auftritt. Erkrankt die Mutter fünf Tage vor oder zwei Tage nach der Geburt, stellt dies ebenfalls eine mögliche Ansteckung für das Baby dar. Bereits Erkrankte sind in der Regel lebenslang gegen eine weitere Ansteckung mit Windpocken immun.[3]

Mögliche Folgen einer Infektion
Neugeborene, Menschen mit geschwächtem Immunsystem sowie Patienten, deren Immunsystem unterdrückt ist – beispielsweise Krebs- oder Transplantationspatienten –aber auch sonst gesunde Kinder können schwere Krankheitsverläufe durchleben. Eine der häufigsten Folgen einer Windpockenerkrankung können „Sekundärinfektionen“ (auch „Superinfektionen“ genannt) sein. Dies kann beispielsweise durch das Aufkratzen der Hautbläschen entstehen, wenn Bakterien in die offenen Wunden gelangen. Weitere mögliche Folgen einer Windpockeninfektion sind Lungenentzündungen, Bronchitis oder sogar neurologische Komplikationen wie Entzündungen des Gehirns.

Schutzmöglichkeiten vor Windpocken
Um einer Infektionen mit Varizellen vorzubeugen, ist eine Schutzimpfung ratsam, die bereits seit 2004 von der Ständigen Impfkommission (STIKO) für alle Kinder und Jugendliche empfohlen wird. Die erste Impfdosis des Lebendimpfstoffes wird in der Regel zwischen dem vollendeten 11. und 14. Lebensmonat gegeben. Die zweite Dosis erfolgt dann im Alter von 15 bis 23 Monaten mit einem Abstand von etwa vier bis sechs Wochen zur ersten Impfung.[4] Sie kann als Kombinationsimpfung mit Masern, Mumps und Röteln erfolgen.

Warum ist zweite Impfdosis so wichtig?
Nachdem zunächst nur die allgemeine Empfehlung einer Immunisierung gegen Windpocken in den Impfkalender der STIKO aufgenommen worden war, waren zunächst Durchbruchserkrankungen – also Fälle, in denen die Krankheit nach einer Impfung doch noch vereinzelt auftrat, immer wieder der Fall. Es folgte 2009 die Empfehlung für die zweite Impfdosis nach dem Vorbild USA. Wie eine aktuelle Studie zeigt, können mit dieser zweiten Dosis die allermeisten Erkrankungsfälle und fast alle schweren Verläufe vermieden werden.[5] Während die Schutzrate durch die erste Dosis bei etwa 80 Prozent liegt, steigt sie nach der zweiten empfohlenen Impfung auf fast 100 Prozent an. Das Kind entwickelt dadurch vergleichbar so viele Antikörper gegen das Varizella-Zoster-Virus wie nach einer natürlichen Infektion.[6]

Gürtelrose als mögliche Spätfolge einer Windpockenerkrankung
Nach überstandener Krankheit überdauern die Windpocken-Viren in den Nervenzellen des Körpers. Jahre später kann bei abnehmender Immunität, z.B. im Laufe des Alterns, durch Wiederaufflammen der Infektion eine Gürtelrose entstehen. Diese kann von starken Schmerzen begleitet sein, die monatelang anhalten können. An Gürtelrose erkrankt in Deutschland Schätzungen zufolge jeder fünfte Erwachsene im Laufe seines Lebens.[7] Generell sollten sich alle neun- bis 17-Jährigen sowie Frauen mit Kinderwunsch gegen Varizellen impfen lassen, die als Kind keine Windpocken hatten und nicht dagegen geimpft wurden.[8]

[1] http://www.gesundheitsamt-dadi.de/fileadmin/downloads/pdf/meldeplicht/Gesetz_zur_
Durchfuehrung_der_Internationalen_Gesundheitsvorschriften__2005__und_zur_Aenderung_weiterer_Gesetze.pdf
[2] Epidemiologisches Bulletin Nr. 3, 25 Januar 2016 (Datenstand 20. Januar 2016).
[3] https://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/windpocken.
[4] https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Varizellen.html.
[5] Kinderärztliche Praxis Monitor (04/2015): „Immunisierung gegen Varizellen: Bitte immer zweimal impfen“, Verlag Kirchheim + Co GmbH, Mainz, S. 215f.
[6] http://www.gesundes-kind.de/schutzimpfung/windpocken-impfung.jsp.
[7] https://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/windpocken.
[8] Ebd.

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=== Windpocken zählen zu den häufigsten Kinderkrankheiten weltweit. (Bild) ===

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GlaxoSmithKline eines der weltweit führenden forschenden Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmen engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen ein aktives, längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen. In Deutschland gehört GSK zu den wichtigsten Anbietern medizinischer Produkte und engagiert sich darüber hinaus in vielfältigen sozialen Projekten: So unterstützen wir wellcome für das Abenteuer Familie, den Verein zur Förderung kranker Kinder und Jugendlicher der Staatlichen Schule für Kranke München e.V. und Plan International. Zudem stellt GSK seine MitarbeiterInnen einen Tag im Jahr am so genannten OrangeDay frei, um in sozialen Einrichtungen mitzuhelfen.

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Umfrage:

Impfen ja oder nein? Woher beziehen die Deutschen ihre Informationen zu Gesundheitsthemen?

Umfrage:

(Mynewsdesk) München, April 2016 – Nur 42 Prozent der deutschen Frauen und Männer lassen sich zum Schutz vor Infektionskrankheiten impfen – das hat eine von GSK durchgeführte Umfrage zum „Gesundheitsbewusstsein der Deutschen“ ergeben. Der große Masernausbruch vergangenen Jahres scheint dies zu bestätigen: Knapp 2.500 Menschen erkrankten 2015 in Deutschland an der vermeintlichen Kinderkrankheit, die schon längst hätte ausgerottet werden können. Nun stellt sich die Frage, warum die Impfbereitschaft so verhalten ist. Liegt es an fehlendem Bewusstsein, Zeitmangel oder eher an nicht ausreichenden Informationen?

Hausärzte als erste Anlaufstelle nehmen sich zu wenig Zeit
Das Thema „Gesundheit“ gewinnt für die Deutschen immer mehr an Bedeutung – und das Bewusstsein der eigenen Gesundheit ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Aber woher beziehen die Deutschen ihre Informationen zu Gesundheitsthemen? Der Hausarzt ist für diese Fragen immer noch die erste Anlaufstelle. Rund 62 Prozent der Umfrageteilnehmer lassen sich von Allgemeinmedizinern über Impfungen aufklären. Fast drei Viertel davon fühlen sich dabei gut beraten. Dem entgegen steht allerdings die Aussage, dass sich manche Hausärzte nur wenig Zeit für eine intensive Beratung nähmen und somit ihre Pflicht als Informationsvermittler vernachlässigten: Rund 42 Prozent der Befragten geben an, dass sie gezielt und aktiv nach Empfehlungen für Impfungen fragen müssten. Darüber hinaus behauptet rund ein Prozent, ihr Hausarzt kenne sich selbst nicht gut auf diesem Gebiet aus.

Informationsbeschaffung im Internet und in Printmedien
Auf dem zweiten Platz folgen dann schon das Internet und die Suchmaschinen. Knapp 56 Prozent nutzen diese zur Aufklärung über Impfungen. Gezielt in Onlineportalen sucht etwa ein Drittel der Befragten. Foren liegen im Ranking eher hinten. Dem gegenüber stehen die Printmedien. Ob in Tageszeitungen oder Zeitschriften – über 35 Prozent der Umfrageteilnehmer nutzen diese Quellen. Wie des Weiteren aus der Umfrage hervorgeht, wird die Tonalität in den Printmedien als überwiegend positiv empfunden. Im Internet fällt sie vorrangig neutral aus. Wird negativ über Impfungen berichtet, dann eher im Internet. Das mag vor allem an der überwältigenden Informationsflut sowie den Impfgegnern liegen, die dort die Möglichkeit haben, ihre kritischen Stimmen zu äußern.

Deutschland ist beim Impfen zu nachlässig – sagen die Deutschen
Rund die Hälfte der Befragten glaubt, dass Deutschland aufgrund der Nachlässigkeit beim Impfstatus noch nicht masernfrei sei. Rund 13 Prozent wissen selber nicht, welche Impfungen sie eigentlich brauchen und nur 39 Prozent lassen diese regelmäßig auffrischen. Dies legt die Vermutung nahe, dass die Wichtigkeit von Schutzimpfungen noch nicht ausreichend im Bewusstsein vieler Deutscher verankert ist. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat nun das Ziel der Maserneliminierung auf 2020 verschieben müssen. Bei den Masern handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die nur beim Menschen vorkommt. Mittels durchgängiger Durchimpfungsraten von 95 Prozent könnte sie deshalb – ohne ein Tier-Reservoir – auch ausgerottet werden. Bei der Umfrage gaben in diesem Zusammenhang nur 59 Prozent an, gegen Masern, Mumps und Röteln geimpft zu sein. Dabei sollten nicht nur alle Kinder zweimalig mit der Kombinationsimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln immunisiert werden. Der Rat der Ständigen Impfkommission (STIKO) richtet sich nun insbesondere an alle nach 1970 Geborenen. Diejenigen, die vor diesem Zeitpunkt geboren wurden, haben die Erkrankung in der Regel bereits durchgemacht. In den 1970er Jahren wurde dann zunächst nur einmalig geimpft, sodass diese Personengruppe nun die Impfung einmalig nachholen sollte. Während der Schutz vor einer Ansteckung nach einmaliger Impfung etwa 94 bis 95 Prozent beträgt, steigt die Impfeffektivität nach der zweiten Dosis auf bis zu 99 Prozent an.

Deutschland: Land der Impfmuffel?
Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass die Deutschen sowohl im Hinblick auf Impfthemen als auch in Bezug auf einen vollständigen Impfstatus deutliche Lücken aufweisen. Zwar stellen das Internet und die Printmedien einen Zugang zu einem breiten Wissensschatz von Gesundheitsthemen her. Dennoch belegt der Hausarzt den ersten Platz, wenn es um die Informationsbeschaffung geht. Der Großteil der Befragten fühlt sich von diesem ausreichend beraten – viele merken allerdings an, als Patient die Initiative ergreifen zu müssen, um eine Auskunft über Schutzimpfungen zu erhalten. Die gesundheitliche Aufklärung seitens der Mediziner ist im Zusammenhang mit Impfungen demnach ausbaufähig – sowohl auf informativer als auch auf zeitlicher Ebene. Um die Impfbereitschaft in Deutschland also zu erhöhen, gilt es, die Thematik mehr ins Bewusstsein der Gesellschaft zu rücken, eine flächendeckendere Aufklärung zu betreiben und Überzeugungsarbeit zu leisten.

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=== Woher beziehen die Deutschen Informationen zu Gesundheits- und Impfthemen? (Bild) ===

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Umfrage: Wie gesundheitsbewusst sind deutsche Frauen und Männer im Vergleich?

Umfrage: Wie gesundheitsbewusst sind deutsche Frauen und Männer im Vergleich?

(Mynewsdesk) Gesundheit ist ein unschätzbares Gut. Jeder weiß, dass eine gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung, Vermeiden von Stress sowie der Verzicht auf Zigaretten und Alkohol zu einem gesunden Lebensstil beitragen. In der heutigen Zeit sind Zivilisationskrankheiten wie Diabetes mellitus, Herz-Kreislauferkrankungen oder Allergien auf dem Vormarsch. Auch der Leistungsdruck steigt in vielen Bereichen und der Alltag wird immer schnelllebiger. Da ist es besonders wichtig, Verantwortung für die eigene körperliche und seelische Gesundheit zu übernehmen und auf sich zu achten. Das Gesundheitsbewusstsein der Deutschen nimmt insgesamt zu: In einer Studie des Robert Koch-Instituts bewerten die meisten Befragten ihre Gesundheit als gut oder sehr gut. Der Anteil der Sporttreibenden steigt und 47 Prozent der Erwachsenen geben an, noch nie geraucht zu haben. Dem entgegen steht allerdings die Tatsache, dass chronische Krankheiten immer häufiger auftreten.

Männer gehen seltener zum Arzt
Auch bei einer von GlaxoSmithKline durchgeführten Umfrage zum „Gesundheitsbewusstsein der Deutschen“ vertritt der Großteil der Befragten die Meinung, dass Frauen ein größeres Gesundheitsbewusstsein haben. Über ein Drittel der Männer geht erst zum Arzt, wenn sie sich wirklich krank fühlen – im Vergleich dazu nehmen etwa 83 Prozent der Frauen regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch oder nutzen den Check-Up 35, den die gesetzlichen Krankenkassen ab dem 35. Lebensalter alle zwei Jahre zur Früherkennung von Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen sowie bei Diabetes mellitus übernehmen.

Infektionskrankheiten vermeiden
Mit bestimmten Vorsorgemaßnahmen lassen sich viele Infektionskrankheiten wie Erkältungen, Grippe oder Masern vermeiden. Für die Teilnehmer der Umfrage steht „gründliches Händewaschen“ an erster Stelle, wobei hier der Anteil der Frauen über dem der Männer liegt. Etwa gleich viele Frauen und Männer geben als zweithäufigste Vorkehrung an, sich impfen zu lassen. Beide Geschlechter nehmen des Weiteren zusätzlich Vitaminpräparate ein oder meiden große Menschenansammlungen gleichermaßen. Um Erkrankungen allgemein vorzubeugen, sagen wiederum mehr Frauen aus, auf eine gesunde Ernährung zu achten und weniger Alkohol zu trinken. Gleich viele Frauen und Männer rauchen selten oder gar nicht.

Impfmuffel in Deutschland
Zwar steht „Impfen“ zum Schutz vor Infektionskrankheiten bei der Umfrage an zweiter Stelle, aber insgesamt geben nur 42 Prozent der Frauen und Männer an, mit einer Impfung ansteckenden Krankheiten vorzubeugen. Die große Masernwelle Anfang des Jahres hat gezeigt, dass Deutschland noch weit von einer Ausrottung des Virus entfernt ist – so musste die Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Ziel der Maserneliminierung auf 2020 verschieben. Insgesamt wurden im Jahr 2015 bisher fast 2.500 Masernfälle in Deutschland gemeldet. Rund 48 Prozent der Umfrageteilnehmer sehen den Hauptgrund dafür, dass Deutschland immer noch nicht masernfrei ist, in der Nachlässigkeit beim Impfstatus. Ein weiterer Faktor ist ihrer Meinung nach die Tatsache, dass es noch viele Impfgegner gibt. Zwar lassen sich etwa gleich viele Männer und Frauen impfen – allerdings wissen mehr Männer nicht, wo ihr Impfpass liegt oder welche Impfungen sie eigentlich brauchen. Zudem lassen sie ihre Impfungen häufig nicht auffrischen. Dagegen glauben Frauen, dass ihr Impfstatus eher auf dem aktuellen Stand ist.

Solidarisches Denken
Geimpfte schützen nicht nur sich selbst, sondern auch andere, die nicht immun sind. Fast 80 Prozent der Befragten geben in diesem Zusammenhang bei der Umfrage an, dass sie sich solidarisch für den Schutz ihrer Mitmenschen – insbesondere für den Schutz eines Familienmitgliedes – impfen lassen würden. Manche Menschen, wie etwa Schwangere, Krebspatienten oder Organtransplantierte, aber auch Säuglinge, die noch zu jung für eine Impfung sind, können bestimmte Impfungen nicht erhalten, wie beispielsweise die Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln, da dies eine Lebendimpfung ist. Masern etwa werden durch die sogenannte Tröpfcheninfektion schnell durch Husten oder bei einem Gespräch übertragen. Jeder Gesunde, der sich impfen lässt, stellt damit einen potenziellen Krankheitsüberträger weniger dar.

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=== Wie gesundheitsbewusst sind deutsche Frauen und Männer im Vergleich? (Bild) ===

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Pressemitteilungen

Endloser Kampf gegen die Masern?

WHO-Ziel der Masernausrottung in Deutschland erneut verfehlt

Endloser Kampf gegen die Masern?

(Mynewsdesk) Das große Ziel der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Masern bis zum Jahr 2015 in Europa zu eliminieren, ist nicht gelungen. Ganz im Gegenteil: Die Masern-Fälle in der europäischen Region der WHO sind von 2007 (7.073 Fälle) bis 2013 (31.685 Fälle) um 348 % angestiegen – von einer Ausrottung ist man also weit entfernt. (1) Dies liegt an den nach wie vor hohen Impflücken in der Bevölkerung. Auch Deutschland schaffte es trotz hoher medizinischer Standards noch nicht, eine ausreichende Durchimpfungsrate von 95 % zu erzielen. An der klassischen „Kinderkrankheit“ Masern erkranken in den letzten Jahren zunehmend auch junge Erwachsene.

Beginn des Kampfs gegen Masern
Bereits im Jahr 1974 wurde von der WHO ein Impfprogramm, das „Expanded Programme on Immunization“ (EPI), eingeführt, das eine Empfehlung von sechs Impfungen, darunter die Impfung gegen Masern beinhaltete. (2) Ein konkreter Plan mit dem Ziel der Masern-Elimination in der WHO-Region Europa wurde 2002 entwickelt. Ziel war zunächst die Masern-Elimination bis zum Jahr 2010, was nicht erreicht und auf 2015 verschoben wurde. (3) Dennoch wurden weltweit durch eine gute Masern-Impfstrategie große Fortschritte im Kampf gegen diese tödliche Erkrankung erzielt: Todesfälle aufgrund von Masern sind um fast 80 % zurückgegangen. Starben im Jahr 2000 noch 562.400 Menschen an Masern, so waren es 2012 immerhin noch 122.000 Todesfälle weltweit. (4)

Ziel der Masernelimination realistisch?
Die WHO nennt mehrere Gründe, weshalb die Krankheit Masern ausgerottet werden kann: Zum einen sind vorhandene Impfstoffe effektiv und sicher. (5) Zum anderen haben Masern-Viren kein tierisches Reservoir, sie befallen ausschließlich den Menschen. Das bedeutet, dass bei ausreichender Immunität der Weltbevölkerung keine Übertragung und somit Vermehrung des Virus mehr stattfinden kann. Dies ist aber nur möglich, indem eine hohe Durchimpfungsrate von mindestens 95 % erreicht und aufrechterhalten wird. In anderen WHO-Regionen, wie Panamerika, konnten die Masern so bereits eliminiert werden.
Laut WHO gelten die Masern dann als ausgerottet, wenn in einem Zeitraum von 12 Monaten auf eine Million Einwohner weniger als ein Erkrankter kommt. In Deutschland wären das also nicht mehr als 80 Erkrankungsfälle pro Jahr. Im Jahr 2014 traten jedoch bis insgesamt 446 Fälle auf (6).

Masern nach wie vor präsent
Der deutschen Bevölkerung, aber auch Ärzten ist die Präsenz der Krankheit „Masern“ oftmals nicht bewusst. Gerade bei Erwachsenen wird diese nicht immer sofort erkannt. Dabei sind Masern-Viren bereits in der Anfangsphase ohne Symptomausprägung hoch ansteckend. Aufgrund von zu niedrigen Durchimpfungsraten, kommt es immer wieder zu lokalen Masern-Ausbrüchen. So beispielsweise im Jahr 2013 in Berlin, als fast 500 Masernfälle registriert wurden. Eine Erkrankung kann vor allem bei jüngeren Erwachsenen mit Komplikationen wie Entzündungen des Gehirns, der Lunge und des Mittelohrs einhergehen. Krankheitsfälle in dieser Altersgruppe nehmen zu. Aber auch der tragische Fall einer Vierjährigen aus Hessen, die im Jahr 2014 an der tödlichen Masernkomplikation SSPE (Subakute sklerosierende Panenzephalitis) erkrankte, zeigt, welch schwerwiegende Folgen die Masern haben können.

Impfschutz überprüfen
Die Masern-Impfung wurde bereits im Jahr 1970, also vor 45 Jahren in Deutschland eingeführt, damals noch als eine einmalige Impfung. Um einen sicheren Schutz vor Masern zu erreichen, sind jedoch zwei Impfdosen in Folge nötig, wie man heute weiß. Seit 1991 empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) mittlerweile die Impfung mit zwei Impfdosen. Bei allen nach 1970 Geborenen existieren daher bei den Masern Impflücken. Bei den 30- bis 39-Jährigen haben beispielsweise nur 46,7 Prozent mindestens eine einmalige Dosis erhalten. (7) Nur wenn diese Impflücken geschlossen werden können und auch weiterhin Kinder mit zwei Dosen geimpft werden, kann das WHO-Ziel der weltweiten Masern-Eliminierung erfolgreich umgesetzt werden – und damit etwa 146.000 Todesfälle pro Jahr verhindert werden. (8)

Allen nach 1970 geborenen Erwachsenen wird deshalb geraten, den Impfschutz überprüfen zu lassen. Die Krankenkassen kommen bei Kindern und Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr und bei den nach 1970 geborenen Erwachsenen mit unzureichendem oder unklarem Impfstatus für die Kosten auf. Die Masern-Impfung wird in Kombination mit Mumps und Röteln verabreicht. Auch bei diesen Krankheiten bestehen noch erhebliche Impflücken.

(1) http://www.euro.who.int/en/health-topics/communicable-diseases/measles-and-rubella
(2) http://www.who.int/immunization/programmes_systems/en/
(3) http://www.who.int/mediacentre/news/releases/2014/eliminating-measles/en/
(4) Weekly epidemiological record, 7 February 2014, 89th year, No. 6, 2014, 89, 45–52,
http://www.who.int/wer
(5) WHO Europe – Eliminating measles and rubella – Framework for the verification process in
the WHO European Region 2014
(6) http://www.rki.de/; Epidemiologisches Bulletin 3/2015
(7) C. Poethko-Müller, R. Schmitz: Impfstatus von Erwachsenen in Deutschland, Ergebnisse
der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1), Bundesgesundheitsblatt
2013, 56: 845-857
(8) Morbidity and Mortality Weekly Report, Vol. 63. Nr. 45, Centers for Disease Control and
Prevention, November 14, 2014

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=== Einen sicheren Schutz vor Masern bietet nur eine zweimalige Impfdosis. (Bild) ===

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Pressemitteilungen

Kindermedizin in München: Warum und wann Impfungen?

Hintergründe, Struktur und Ablauf einer psychischen Gefährdungsbeurteilung

Kindermedizin in München: Warum und wann Impfungen?

Impfen oder nicht impfen? (Bildquelle: © pogonici – Fotolia)

Für den Arzt Dr. med. Michael Sigl-Kraetzig ist die Impfung zunächst einmal eine vorbeugende Maßnahme gegen Infektionskrankheiten. Gegen eine Vielzahl von Krankheiten stehen Impfstoffe zur Verfügung. Dabei handelt es sich um virale oder bakterielle Krankheiten, die Blindheit, Taubheit, Hirnschäden, Lähmungen oder gar den Tod zur Folge haben können. „Kinderkrankheiten wie Röteln, Masern oder Mumps sind alles andere als harmlos und können für die betroffenen Kinder gravierende Folgen nach sich ziehen. Viele Eltern stehen vor der Frage, ob, wann und gegen welche Krankheiten Impfungen vorgenommen werden sollten. In einem persönlichen Gespräch in meiner Praxis in Blaubeuren oder im Sonnen Gesundheitszentrum in München werden diese und weitere Fragen ausführlich geklärt“, so Dr. med. Michael Sigl-Kraetzig, Arzt für Kinder- und Jugendmedizin.

Persönliches Beratungsgespräch zu Impfungen im SOGZ München

Die Meinungen über Impfungen gehen weit auseinander. Und viele Fragen stellen sich den Eltern, je mehr man sich mit dem Thema Impfung beschäftigt: Ist Impfen überhaupt sinnvoll? Wann und gegen was sollte man ein Kind impfen? Wie groß ist die Gefahr und welche Reaktionen ruft eine Impfung hervor? Welche Impfungen benötige ich wirklich? Wurden alle Impfungen durchgeführt und sind Auffrischungen erforderlich? Der Kinder und Jugendarzt Dr. Sigl-Kraetzig informiert in seinen Sprechstunden in Blaubeuren und im Sonnen Gesundheitszentrum München über die Impfungen. Notwendige Impfungen können darüber hinaus jederzeit durchgeführt werden.

Dr. Sigl-Kraetzig in München informiert über Impfungen

Impfungen zum Schutz vor Krankheiten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gibt es insbesondere gegen Tetanus, Diphtherie, Masern, Mumps, und Röteln, Windpocken, Keuchhusten, Hepatitis A und B, Pneumokokken, Rotaviren, Meningokokken (B und C) und Influenza (Grippe). „Gegen Grippe gibt es seit einiger Zeit auch in Deutschland für Kinder und Jugendliche einen zugelassenen Nasenspray-Impfstoff ohne den sonst schmerzhaften Pieks! Außerdem scheint nach jüngsten Berichten die Wirksamkeit dieses Impfstoffes in dieser Grippesaison besser zu sein als die der traditionellen intramuskulären Impfung“ so berichtet Dr. Sigl-Kraetzig. Um die Zahl der Impfungen gerade bei Kindern und Jugendlichen so gering wie möglich zu halten, empfehlen sich Kombinationsimpfstoffe. Um einen effektiven und dauerhaften Impfschutz zu gewährleisten, müssen Mindestabstände und Kombinationen bei Impfungen sehr genau beachtet und dokumentiert werden. Impfungen für Säuglinge, die für eine Grundimmunisierung sorgen sollen, werden von Dr. Sigl-Kraetzig in seinen Praxen in Blaubeuren und im Sonnen Gesundheitszentrum in München möglichst frühzeitig entsprechend den STIKO-Empfehlungen durchgeführt.

Dr. Sigl-Kraetzig rät unbedingt zu empfohlenen Impfungen zur Verhinderung von Epidemien

Der Kinder- und Jugendarzt Dr. Michael Sigl-Kraetzig mit Praxen in Blaubeuren und im Sonnen Gesundheitszentrum in München empfiehlt Eltern unbedingt, die öffentlich empfohlenen Impfungen bei ihren Kindern wahrzunehmen. „Nur bei einer ausreichenden Durchimpfungsrate der Bevölkerung lassen sich katastrophale Erkrankungsverläufe durch lokale Epidemien von Infektionskrankheiten wie seit Oktober 2014 zunehmend durch Masern in Berlin oder vor einigen Jahren in Süddeutschland an der Grenze zur Schweiz verhindern!“ weiß er zu berichten. „Ein gut geführtes Impfbuch enthält bei meinen Patienten nicht nur Einträge von durchgeführten Impfungen, sondern auch zukünftige Termine für empfohlene Auffrischimpfungen, damit man als Patient selbst die nächsten Impftermine im Blick hat und zu jeder Zeit ein ausreichender Impfschutz besteht.“ Dr. med. Sigl-Kraetzig orientiert sich bei seinen Impfempfehlungen dabei an den jährlich überarbeiteten Empfehlungen der STIKO (Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Institutes) und somit der zentralen Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und -prävention (RKI).

Im Sonnengesundheits-Zentrum München befinden sich Ärzte aus verschiedenen fachärztlichen Bereichen. So umfasst das SOGZ in München eine Praxis für Transfusionsmedizin und Hämostaseologie, eine privatärztliche Gemeinschaftspraxis für Transfusionsmedizin, eine privatärztliche Praxis für Kinder- und Jugendmedizin sowie ein Institut für pädiatrische Forschung und Weiterbildung.

Die begleitenden Ärzte sind DR. MED. HARALD KREBS, M.SC., DR. MED. MICHAEL SIGL-KRAETZIG und DR. MED. GERD BECKER.

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Pressemitteilungen

Masern, Mumps und Co.: Studie deckt große Impflücken auf

Masern, Mumps und Co.: Studie deckt große Impflücken auf

(Mynewsdesk) München, November 2014 – Jetzt ist es amtlich: In Deutschland bestehen erhebliche Impflücken bei Erwachsenen. Eine Erhebung des Robert Koch-Instituts (RKI) stellt zum Beispiel bei Masern und Keuchhusten äußerst niedrige Durchimpfungsraten fest. Vom angepeilten Ziel einer lückenlosen Impfvorsorge ist man in Deutschland weit entfernt.
Im Rahmen einer großen repräsentativen Studie zum Gesundheitszustand der Deutschen hat das Robert Koch-Institut auch den Impfstatus unter die Lupe genommen.(1) Mehrere tausend Menschen im Alter zwischen 18 und 79 wurden gebeten, Impfpässe und sonstige Impfbescheinigungen vorzulegen, bei fehlenden oder unvollständigen Dokumenten wurden die Betroffenen zu ihrem Impfstatus interviewt. Auf Impfdokumente konnten die Untersucher bei zwei Dritteln der Teilnehmer zurückgreifen, wobei Frauen ihre Unterlagen häufiger greifbar hatten als Männer.

Es hapert bei vielen Infektionskrankheiten

Dabei ergab sich folgendes Bild: Die RKI-Studie deckt beispielsweise bei Masern große Impfdefizite auf. Mit zunehmendem Alter nimmt der Anteil derjenigen, die mindestens eine Impfdosis gegen Masern erhalten haben, immer weiter ab. Bei den 18- bis 29-Jährgen ist das bei 79,8 Prozent und bei den 30- bis 39-Jährigen nur noch bei 46,7 Prozent der Fall. Hinzu kommt, dass eine einzelne Impfdosis als unzureichend gilt, vielmehr sind für einen sicheren Schutz zwei Impfungen in Folge erforderlich. Die Krankheit wird von vielen unterschätzt. Komplikationsträchtige Krankheitsverläufe im Erwachsenenalter sind stark angestiegen, wobei vor allem jüngere Erwachsene betroffen sind. Mögliche Komplikationen können hohes Fieber, Mittelohrentzündung, Lungenentzündung, schwere
Durchfälle und in besonders schweren Fällen auch eine Gehirnentzündung sein.

Bei Mumps ist die momentane Situation auch nicht besser. Mindestens eine Impfdosis haben nur 75,8 Prozent der 18- bis 29-Jährigen erhalten, und bei den 30- bis 39-Jährigen sind es gerade mal 31,3 Prozent. Angesichts dieser bei Männern und Frauen ähnlich schlechten Durchimpfungsrate ist die Zunahme von Mumps-Erkrankungen bei Erwachsenen nicht verwunderlich. Bei Männern besteht dabei durch eine Entzündung der Hoden das Risiko einer bleibenden Unfruchtbarkeit.

Die Erkrankung an Röteln im Erwachsenenalter ist vor allem wegen möglicher embryonaler Schäden im Fall einer Schwangerschaft bedenklich. Entsprechend sind die Durchimpfungsraten bei Frauen höher als bei Männern, aber trotzdem bestehen riesige Impflücken: In der Altersklasse der 30- bis 39-Jährigen – heute ein Alter, in dem Frauen häufig schwanger werden – haben nur etwas mehr als die Hälfte der Frauen (54,5 Prozent) mindestens eine Impfdosis gegen Röteln erhalten. Bei den 20- bis 29-Jährigen sind es immerhin 80,4 Prozent.

Gegen Tetanus fehlt fast einem Drittel (28,6 Prozent) aller erwachsenen Deutschen ein ausreichender Impfschutz, der alle zehn Jahre aufgefrischt werden sollte. Im Hinblick auf diese Erkrankung ist also ein großes Defizit vorhanden, auch wenn die Durchimpfungsrate heute um zehn Prozent höher liegt als noch vor zehn Jahren.

Noch größer sind die Lücken in punkto Diphtherie, obwohl auch hier ein deutlicher Anstieg der Impfungen zu verzeichnen ist. 42,9 Prozent aller Erwachsenen haben jedoch in den letzten Jahren keine Auffrischimpfung erhalten und sind deshalb aktuell nicht ausreichend gegen Diphtherie geschützt.

Bedenklich auch die Durchimpfungsraten bei Keuchhusten (Pertussis), einer hoch ansteckenden bakteriellen Infektionskrankheit: Wie die Studie zeigt, wurden nur 13,7 Prozent der Frauen und 11,4 Prozent der Männer in den letzten zehn Jahren gegen Pertussis geimpft. Angesichts steigender Erkrankungszahlen bei Erwachsenen empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) seit 2009 grundsätzlich eine Auffrischimpfung im Erwachsenenalter, die in Kombination mit einer fälligen Tetanus-Diphtherie-Impfung durchgeführt werden soll. Es bleibt abzuwarten, ob sich diese Empfehlung in den nächsten Jahren in steigenden Impfraten niederschlagen wird.

Immer öfter erkranken Erwachsene an „Kinderkrankheiten“

Die Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland zeigt außerdem, dass ein durchschlagender Erfolg im Kampf gegen die Impfmüdigkeit bislang ausgeblieben ist. So genannte „Kinderkrankheiten“ werden nach wie vor unterschätzt. Viele wissen gar nicht, dass sich immer öfter Erwachsene mit diesen Infektionskrankheiten anstecken. Und das kann sehr bedenklich werden: Masern, Mumps und Co. nehmen nämlich im Erwachsenenalter oft einen schweren Verlauf.

Es ist ein zweischneidiges Schwert: Einerseits sind Infektionen mit Masern, Mumps, Röteln und Keuchhusten durch die Einführung wirksamer Impfstoffe bei den Kindern immer seltener, andererseits fehlt durch die fehlende Sichtbarkeit dieser Krankheiten das Bewusstsein in der Bevölkerung, dass auch Erwachsene geimpft werden sollten. Da sich weniger erwachsene Menschen impfen lassen, steigen die Chancen der Erreger, auf ungeschützte Personen zu treffen. Weil aber insgesamt weniger Erreger unterwegs sind, gibt es immer mehr Menschen, die erst im Erwachsenenalter zum Beispiel mit Masernviren oder Pertussisbakterien in Kontakt kommen. Deshalb kommt es zur Verschiebung des Erkrankungsalters mit zunehmend schweren Verläufen.

Diese Entwicklung ist ein herber Rückschlag. Das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgerufene Ziel, die Erreger von Masern, Mumps und anderen Kinderkrankheiten auszurotten, wurde hierzulande immer wieder verfehlt. Die Weltgesundheitsorganisation führt die Impfungen gegen Masern, Mumps und Röteln auf der Liste ihrer Empfehlungen.(2) Bislang haben sich die Erreger nicht geschlagen gegeben. Damit das nachhaltig passiert, sind Durchimpfungsraten in der Nähe von 100 Prozent die unerlässliche Voraussetzung. Hier ist es möglich, durch Kombinationsimpfstoffe, wie der gegen Masern, Mumps und Röteln, gegen mehrere Erreger gleichzeitig zu impfen. Die Krankenkassen übernehmen in diesem Fall die Impfkosten bei Kindern und Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr sowie bei allen nach 1970 geborenen Erwachsenen mit unzureichendem oder unklarem Impfstatus.

Quellen:
(1) C. Poethko-Müller, R. Schmitz: Impfstatus von Erwachsenen in Deutschland, Ergebnisse der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1), Bundesgesundheitsblatt 2013, 56: 845-857
(2) http://www.who.int/immunization/policy/Immunization_routine_table1.pdf?ua=1

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=== Masernimpfung: In Deutschland gibt es nach wie vor Impflücken bei nach 1970 Geborenen. (Bild) ===

Nach wie vor gibt es große Impflücken in Deutschland. Bei Masern liegt dies daran, dass die Impfung im Jahr 1970 mit zunächst nur einer einmaligen Impfdosis eingeführt wurde. Seit 1991 wird eine zweimalige Impfdosis empfohlen, denn nur diese führt zu einem sicheren Schutz vor Masern. Empfohlen wird ein Kombinationsimpfstoff, der vor Masern, Mumps und Röteln schützt. Dieser wird für Kinder und Jugendliche bis 18 und für nach 1970 Geborene von der Krankenkasse übernommen.

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„Welche Impfungen für die Fernreise?“ – Verbraucherinformation der ERV

Dem Winter entfliehen mit dem richtigen Impfschutz

"Welche Impfungen für die Fernreise?" - Verbraucherinformation der ERV

Wenn es morgens auf dem Weg zur Arbeit noch dunkel ist und der Wind eiskalt durch die Straßen pfeift, träumen viele Menschen vom Süden: Zahlreiche Urlaubsziele locken mit Sonne, Palmen und Strand. Dort treffen Urlauber leider aber auch regelmäßig auf fremde Krankheitserreger. Daher fängt ein sorgloser Urlaub mit dem passenden Impfschutz an, weiß Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung).

Wirklich ärgerlich, sich ausgerechnet im Urlaub eine Krankheit einzufangen. Schüttelfrost und Fieber unter Palmen, strikte Bettruhe statt unbeschwertes Strandleben: Wer seine Gesundheit nicht ausreichend geschützt hat, muss jedoch weit mehr befürchten als eine verdorbene Reise. „Exotische Keime sind oft besonders aggressiv und schwer zu diagnostizieren“, erklärt Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung). „Eine Infektion kann daher langwierige und weit reichende Folgen haben.“ Umso fataler ist, dass viele Urlauber auf eine entsprechende Prophylaxe verzichten. Diese Sorglosigkeit kann böse Folgen haben, warnt Birgit Dreyer: „Eine Impfberatung ist grundsätzlich bei jeder Reise in exotische Regionen Pflicht. Ansprechpartner sind zum Beispiel die Gesundheitsämter, spezialisierte Reisemediziner oder die Tropeninstitute.“

Basisschutz noch in letzter Minute möglich

Wer eine Fernreise plant, sollte sich so früh wie möglich um den nötigen Schutz kümmern. Viele Impfungen brauchen vier bis acht Wochen, ehe sie vollständig wirksam sind. Doch auch für Kurzentschlossene gibt es noch Möglichkeiten zur Vorsorge: Manche Impfungen lassen sich kurz vor Abreise noch nachholen. „Welche Immunisierung genau erforderlich ist, hängt natürlich von Art und Ziel der Reise ab“, erklärt die ERV Expertin. „Der Standard-Schutz ist aber in jedem Fall ein Muss. Dazu gehören Tetanus, Polio, Diphterie und Keuchhusten.“ Diese Impfungen haben die meisten von uns bereits in der Kindheit erhalten. Sie müssen aber alle sieben bis zehn Jahre aufgefrischt werden, um wirksam zu bleiben. Die gute Nachricht für Last-Minute-Touristen: „Eine Auffrischungsimpfung ist sofort wirksam und kann sogar noch an vielen deutschen Flughäfen vorgenommen werden.“ Auch eine Immunisierung gegen Hepatitis A ist aufgrund der langen Inkubationszeit des Erregers schon nach der ersten Spritze zu 95 Prozent gegeben. Mit der gefürchteten Leberinfektion können sich Reisende sogar im Mittelmeerraum beim Verzehr von verunreinigtem Essen oder unsauberem Trinkwasser anstecken. „Eine zweite Impfung sollte dann innerhalb der nächsten sechs Monate folgen, um den vollen Impfschutz herzustellen“, ergänzt die ERV Expertin.

Kinderkrankheiten – auch für Erwachsene ein Risiko

Auch bei uns heimische, aber selten gewordene Viruserkrankungen wie Masern sind in vielen Regionen noch stark verbreitet. Hier besteht selbst in einigen europäischen Ländern ein erhöhtes Infektionsrisiko. „Masern sind extrem ansteckend und können bei Erwachsenen zu schweren Komplikationen führen“, sagt die ERV Reiseexpertin. „Daher ist eine Impfung sinnvoll für jeden, der die Krankheit noch nicht durchgemacht hat.“ Gegen Masern kann sogar noch bis zu drei Tage nach dem Kontakt mit einem Erkrankten geimpft werden. Bei Impfungen in letzter Minute können im Urlaub aber Nebenwirkungen auftreten. Wer hingegen mit mehr Vorlauf plant, kann die Masernimpfung auch gleich mit einem Mumps- und Rötelnschutz kombinieren.

Empfehlenswert: Schutz gegen Hepatitis B, Tollwut, Typhus

Bei längeren Reisen in exotische Regionen ist zusätzlich eine Impfung gegen Hepatitis B empfehlenswert. „An einigen Traumzielen, etwa auf Madagaskar oder in der Dominikanischen Republik, kommt es außerdem nach wie vor zu Ausbrüchen von Cholera oder Typhus“, so Birgit Dreyer. „Gegen Typhus können sich Urlauber problemlos impfen lassen, gegen Cholera gibt es keinen verlässlichen Schutz. In Risikogebieten empfiehlt sich daher eine größtmögliche Lebensmittel- und Wasserhygiene.“ In Teilen Afrikas und Südamerikas grassiert zudem das Gelbfieber – eine Impfung gegen diese Krankheit ist dringend zu empfehlen. In einigen Ländern ist sie sogar Pflicht. Ebenfalls sinnvoll in vielen Regionen der Welt ist eine Immunisierung gegen Tollwut. Gerade in Ländern mit schlechter medizinischer Versorgung kann der Biss eines infizierten Tieres sonst tödliche Folgen haben. In den Tropen ist darüber hinaus eine Malaria-Prophylaxe sinnvoll. Ratsam ist in jedem Fall das Tragen geeigneter Kleidung sowie das Schlafen unter einem Moskitonetz, um eine Infektion durch Mückenstiche zu vermeiden. Damit lässt sich zugleich das Risiko reduzieren, am Dengue-Fieber zu erkranken. Gegen beide Krankheiten gibt es bislang keine Impfung.

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Kurzfassung:

Welche Impfungen für die Fernreise?

Checkliste von Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung)

Unverzichtbar – Basisschutz gegen:
– Tetanus
– Polio
– Diphterie
– Keuchhusten
– Masern, Mumps, Röteln
– Immunisierung gegen Hepatitis A

Empfehlenswerte Impfungen je nach Reiseland:
– Hepatitis B (generell für exotische Regionen)
– Typhus (zum Beispiel für Madagaskar, Dominikanische Republik)
– Gelbfieber (zum Beispiel für Teile Afrikas und Südamerikas)
– Immunisierung gegen Tollwut (vor allem für Länder mit schlechter medizinischer Versorgung)
– Malaria-Prophylaxe (zum Beispiel für die Tropen)

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