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Aktuelle Studie sieht Energiewende auf der Kippe: LED-Förderung gekappt, Stromverbrauch steigt

Lösungen für alternative Wege zur Realisierung von Effizienzpotenzialen

Aktuelle Studie sieht Energiewende auf der Kippe: LED-Förderung gekappt, Stromverbrauch steigt

LED-Röhre der Deutschen Lichtmiete Unternehmensgruppe

Alle sechs Monate messen McKinsey-Fachleute anhand von 15 Kriterien die Fortschritte der Energiewende in Deutschland. Der achte Bericht weist nun erstmals eine Verschlechterung bei der Mehrzahl der Parameter auf: In sieben Bereichen, darunter auch beim Stromverbrauch, sei eine Erreichung der deutschen Klimaziele inzwischen „unrealistisch“, so die Experten. Parallel zu dieser „kritischen Entwicklung“ überprüft das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) seine Förderpolitik – und will hocheffiziente Querschnittstechnologien wie die LED-Beleuchtung bei der geplanten Neuauflage ihres Mittelstandsprogramms ausschließen. Wer dennoch wirksam Strom sparen will, kann jedoch noch andere Wege nutzen: Beispielsweise eine Umrüstung der veralteten Beleuchtung im LED-Mietmodell.

Die Ausgaben je Kilowattstunde Strom liegen in Deutschland deutlich über dem EU-Durchschnitt – mit rund 19 Prozent Mehrkosten für die Wirtschaft ein empfindlicher Wettbewerbsnachteil. Dennoch ist der Verbrauch in den letzten vier Jahren von 579 auf 597 Terawattstunden gestiegen. Mit fünf Millionen Tonnen an zusätzlichen CO2-Emissionen entfernte sich Deutschland damit noch weiter von dem für 2020 vorgegebenen Zielwert von 750 Millionen Tonnen. Die Entwicklung sei „kritisch“, so die Experten der Unternehmensberatung McKinsey.

LED-Förderung ohne Zukunft

Dessen ungeachtet lief das 2014 von der BAFA initiierte Förderprogramm für hocheffiziente Querschnittstechnologien im Mittelstand am 31.12.2015 aus. Eine Neuauflage soll es im zweiten Quartal 2016 geben, allerdings mit neuen Vorzeichen: So soll etwa die bisherige Förderung von LED-Beleuchtung entfallen, während der Fokus um Maßnahmen zur Abwärmevermeidung und -nutzung erweitert werden soll. Als Begründung für den Wegfall der LED-Förderung heißt es, dass LED inzwischen „überfördert“ und ein Umstieg auch ohne Förderung wirtschaftlich sei. Viele Unternehmen schreckt jedoch nach wie vor der Aufwand für Produktauswahl und Anschaffung – ein Return on Investment (ROI) stellt sich oft erst nach Jahren ein.

Spart vom ersten Tag an: LED-Mietmodell

Anders liest sich die Kosten-Nutzen-Bilanz allerdings bei einem LED-Umstieg im Mietmodell: Die Deutsche Lichtmiete bietet maßgeschneiderte Lichtkonzepte vorzugsweise für mittelständische Unternehmen und übernimmt dabei nicht nur die Installation und Finanzierung der LED-Anlagen, sondern bestückt diese auch aus eigener Produktion „Made in Germany“. Der Mietkunde zahlt dafür unter dem Strich nichts: Da er die Beleuchtungsanlage mietet und die Stromersparnis meist deutlich über dem Mietpreis liegt, reduziert er seine Energiekosten vom ersten Tag an – und er profitiert von einer modernen, ausfallsicheren und wartungsarmen Beleuchtungsanlage. Je nach Lichtnutzung und Branche lasse sich für das Unternehmen durch die Umrüstung ein finanzieller Vorteil von mindestens 15 Prozent realisieren, rechnet Marco Hahn, LED-Experte der Deutschen Lichtmiete, vor: „Eine Umrüstung zahlt sich in jedem Fall aus, denn nirgends lässt sich schneller mehr Strom einsparen als beim Licht.“ In welchem Umfang, das wird auf Basis einer genauen Bestandsaufnahme der IST-Situation errechnet: Dem aktuellen kWh-Verbrauch und CO2-Emissionen sowie den Kosten für Strom, Wartung und Nachinvestition wird eine Soll-Analyse gegenüber gestellt. Sie weist die erreichbaren Einsparungen aus, die durch den laufend steigenden Strompreis künftig sogar noch weiter zunehmen werden.

Drei Kraftwerke weniger

Davon profitiert am Ende sogar die Umwelt: Allein durch eine flächendeckende Umrüstung auf LED-Technologie ließe sich der CO2-Ausstoß in Deutschland um 13 Millionen Tonnen jährlich reduzieren. Die Deutschen Lichtmiete hat sich vorgenommen, zur Einsparung von mindestens einer Million Tonnen CO2 bis 2020 beizutragen. Damit ließe sich auch der Stromverbrauch rasch wieder ins Lot bringen: Ein durchgängiger Einsatz von LED könnte in Deutschland binnen kürzester Zeit die Produktionskapazität von drei Kernkraftwerken einsparen.

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Über die Deutsche Lichtmiete Unternehmensgruppe
Die Deutsche Lichtmiete Unternehmensgruppe hat sich als erstes Unternehmen seiner Art auf die Einbringung und Vermietung von energieeffizienter Beleuchtungstechnik spezialisiert. In enger Zusammenarbeit mit der Industrie realisiert die Deutsche Lichtmiete nach Kundenbedarf die Umsetzung von entsprechenden Projekten europaweit. Durch die Einbringung und Vermietung von exklusiven LED-Produkten, ‚Made by Deutsche Lichtmiete‘, ergibt sich auf Kundenseite eine nachhaltige, sofortige Reduktion der Gesamtbetriebskosten inklusive Mietzahlungen zwischen 15 und 35 Prozent. Zudem schafft der Einsatz dieser LED-Leuchtmittel eine projektbezogene CO2-Ersparnis von durchschnittlich über 65 Prozent und übertrifft somit alle aktuellen Zielsetzungen Deutschlands und der Europäischen Union in puncto Klimaschutz. 2016 wurde das Miet-Konzept der Deutschen Lichtmiete mit dem PERPETUUM 2016 Energieeffizienzpreis ausgezeichnet.
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Neue Studie: Deutschland kann erheblich vom Prinzip der Circular Economy profitieren

Neue Studie: Deutschland kann erheblich vom Prinzip der Circular Economy profitieren

(Mynewsdesk) BERLIN. In Deutschland könnten bis 2030 durch das Wirtschaftsmodell der „Circular Economy“ die Ausgaben für Mobilität, Wohnen und Lebensmittel um 25 Prozent sinken. Durch das Prinzip der Kreislaufwirtschaft, in der Rohstoffe möglichst abfall- und emissionsfrei so lange wie möglich wiedergenutzt und durch Sharing-Konzepte geteilt werden, könnte die Wirtschaft im Land zudem jährlich 0,3 Prozentpunkte schneller wachsen. Dies sind die zentralen Ergebnisse für Deutschland der Studie mit dem Titel „Growth Within: A circular economy vision for a competitive Europe“. Erstellt wurde die Studie von der Ellen MacArthur Foundation, dem McKinsey Center for Business and Environment und dem Stiftungsfonds für Umweltökonomie und Nachhaltigkeit (SUN). Die Ergebnisse für Deutschland wurden von den Autoren am Montag in Berlin erstmals vorgestellt und mit Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik diskutiert. Große Aktualität hat das Thema Kreislaufwirtschaft durch den Aktionsplan „Circular Economy“ erhalten, den die EU-Kommission im Dezember vorgestellt hat. Das Ziel: Europa zum Vorreiter einer wettbewerbsfähigen und ressourceneffizienten Ökonomie zu machen.

„Von der Einführung einer Kreislaufwirtschaft würden in Deutschland vor allem die privaten Haushalte profitieren“, sagte Martin Stuchtey, Co-Autor der Studie und Leiter des McKinsey Center for Business and Environment.Das durchschnittlich verfügbare Haushaltseinkommen könnte bis 2030 um bis zu 3.000 Euro jährlich zusätzlich ansteigen. Die Kosten beispielsweise für Verkehrsstaus und für Wohnraum könnten um ein Fünftel verringert werden. Auch der CO2-Ausstoß könnte gemessen am aktuellen Niveau um rund die Hälfte sinken. Zudem ließe sich auch der Rohstoffverbrauch durch Auto- und Gebäudebau, Kunstdünger, Pestizide, landwirtschaftliche Wassernutzung und fossile Brennstoffe bis 2030 im Vergleich zu heute um bis zu einem Drittel senken.

Die Studie zeigt: Auf Grund seiner hohen Ressourcenabhängigkeit und der innovativen und stark mit Dienstleistungen verschränkten Industrie ist Deutschland gut aufgestellt, um überproportional von einer Kreislaufwirtschaft zu profitieren.

Staatssekretär Matthias Machnig (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) betonte in seiner Rede: „Eine umfassend gelebte Kreislaufwirtschaft dient nicht nur dem Erhalt von Ressourcen und Rohstoffen und dem Schutz der Umwelt, sondern birgt großes Potential für Wertschöpfung, Wachstum und Beschäftigung in Deutsch­l­­and. Die Idee einer ‚Circular Economy‘ nimmt daher den gesamten Pro­dukt­lebenszyklus in den Fokus. Ziel ist ein sparsamer und umweltfreundlicher Um­gang mit Ressourcen auf allen Wertschöpfungsstufen. Die Europäische Kom­mis­sion hat dazu ein umfangreiches Kreislaufwirtschaftspaket mit Aktionsplan und flankierenden Legislativvorschlägen vorgelegt. Das Bundeswirtschafts­ministe­rium wird diesen Aktionsplan konstruktiv begleiten.“

acatech-Präsidiumsmitglied Hermann Requardt bekräftigte in seinem Beitrag: „Die nachhaltige Nutzung von Ressourcen und Rohstoffen durch das Schließen von Stoffkreisläufen, die Entwicklung kreislauffähiger Werkstoffe der Zukunft sowie neue Verfahren des Recycling werden immer stärker ausschlaggebend für die glo­bale Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrien sein.“ Requardt kündigte an, dass die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften diese Entwicklung bei der Beratung von Politik und Gesellschaft in technologiepolitischen Fragen aufgreifen werde.

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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

McKinsey & Company
Kirsten Best, Telefon: 0049 – 211 – 136-4688
E-Mail: kirsten_best@mckinsey.com
acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften
Sebastian Brunkow, Telefon: 0049 – 30 – 20 63 09 634
E-Mail: brunkow@acatech.de

Den Report „Growth Within: A Circular Economy Vision for a Competitive Europe“ finden Sie zum Download unter http://www.ellenmacarthurfoundation.org/publications/growth-within-a-circular-economy-vision-for-a-competitive-europe

Die Detailanalyse für Deutschland finden Sie zum Download unter
www.mckinsey.de/circular-economy-deutschland

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Über acatech Deutsche Akademie der Technikwissenschaften
acatech vertritt die deutschen Technikwissenschaften im In- und Ausland in selbstbestimmter, unabhängiger und gemeinwohlorientierter Weise. Als Arbeitsakademie berät acatech Politik und Gesellschaft in technikwissenschaftlichen und technologiepolitischen Zukunftsfragen. Darüber hinaus hat es sich acatech zum Ziel gesetzt, den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu unterstützen und den technikwissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. Zu den Mitgliedern der Akademie zählen herausragende Wissenschaftler aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen. acatech finanziert sich durch eine institutionelle Förderung von Bund und Ländern sowie durch Spenden und projektbezogene Drittmittel. Um die Akzeptanz des technischen Fortschritts in Deutschland zu fördern und das Potenzial zukunftsweisender Technologien für Wirtschaft und Gesellschaft deutlich zu machen, veranstaltet acatech Symposien, Foren, Podiumsdiskussionen und Workshops. Mit Studien, Empfehlungen und Stellungnahmen wendet sich acatech an die Öffentlichkeit. acatech besteht aus drei Organen: Die Mitglieder der Akademie sind in der Mitgliederversammlung organisiert; das Präsidium, das von den Mitgliedern und Senatoren der Akademie bestimmt wird, lenkt die Arbeit; ein Senat mit namhaften Persönlichkeiten vor allem aus der Industrie, aus der Wissenschaft und aus der Politik berät acatech in Fragen der strategischen Ausrichtung und sorgt für den Austausch mit der Wirtschaft und anderen Wissenschaftsorganisationen in Deutschland. Die Geschäftsstelle von acatech befindet sich in München; zudem ist acatech mit einem Hauptstadtbüro in Berlin und einem Büro in Brüssel vertreten.

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Europäische Unternehmen erwarten bis 2018 großen Anstieg bei der Anzahl der „iWorker“

Das Fehlen benötigter Tools zum Informationsaustausch könnte neue Arbeitsweisen behindern und Unternehmen Kunden und Einnahmen kosten

Die Anzahl der „intelligent Workers“ (iWorker) in Europa dürfte in den nächsten fünf Jahren rapide ansteigen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue, von Ricoh Europe * in Auftrag gegebene Studie. Derzeit bezeichnen nur rund vier Prozent der europäischen Wirtschaftsführer die Mehrzahl ihrer Mitarbeiter als iWorker, also zuverlässige, qualifizierte Mitarbeiter, die rund um die Uhr auf alle nötigen Informationen zugreifen und so die Anforderungen des Unternehmens und seiner Kunden erfüllen können. Jedoch gehen 37 Prozent davon aus, dass 2018 die meisten ihrer Mitarbeiter als iWorker tätig sein werden. Für die nächsten fünf Jahre erwarten die Wirtschaftsführer also einschneidende Veränderungen.

Die Zunahme bei der Anzahl der iWorker könnte mit den immer gravierenderen Folgen eines ineffektiven Informationsaustauschs zusammenhängen. Auf die Frage, in welchen Bereichen die Auswirkungen am spürbarsten seien, nannten die Wirtschaftsführer verlorene Umsätze an erster Stelle (49 Prozent), gefolgt vom Verlust von Kunden (43 Prozent) sowie fehlenden Informationen über Kunden (27 Prozent) an dritter Stelle.

Die Studie zeigt auch, dass europäische Unternehmen vor der Erhöhung der Anzahl ihrer iWorker Herausforderungen bewältigen müssen. Fast drei Viertel der Unternehmen mit iWorkern investieren in neue Technologien, um die Produktivität innerhalb und außerhalb des Büros zu verbessern. Für die meisten Unternehmen zählt aber die Überprüfung der vorhandenen Prozesse mehr: Sie wollen sicherstellen, dass die Mitarbeiter müheloser auf geschäftskritische Informationen zugreifen können. 70 Prozent der Wirtschaftsführer glauben, ihr Unternehmen werde dadurch behindert, dass die Mitarbeiter nicht von mobilen Geräten auf Dokumente zugreifen können. Zwei Drittel der Befragten geben an, dass die Mitarbeiter aufgrund ungeeigneter Suchfunktionen nicht die Informationen finden, die sie benötigen, um den Geschäftserfolg voranzutreiben. 62 Prozent geben darüber hinaus an, dass isolierte Datensilos den Informationsaustausch behindern.

David Mills, Chief Operating Officer bei Ricoh Europe, kommentiert die Entwicklung wie folgt: „Es ist mit einem deutlichen Anstieg der Anzahl von iWorkern zu rechnen. Die Frage ist nur: Sind die Unternehmen darauf vorbereitet? Wirtschaftsführer erkennen heute besonders deutlich, wie wichtig es ist, ihre Nutzung von Technologie zu optimieren. Informationssilos im Unternehmen müssen verschwinden, und die traditionellen Arbeitsverfahren müssen verändert werden. Es ist von großer Bedeutung, dass Unternehmen auf dem Laufenden bleiben über technologiebestimmte Veränderungen, die neue Herausforderungen mit sich bringen.“

Die befragten europäischen Wirtschaftsführer zeigen die wichtigsten nächsten Schritte auf dem beschleunigten Weg zu einem von iWorkern bestimmten Unternehmen auf. Die effektivsten Aktivitäten zum Ausbau des Know-hows von Mitarbeitern sind, an erster Stelle, die Nutzung von Tools zur Zusammenarbeit: Sie ermöglichen Zusammenarbeit und Wissensaustausch an mehreren Standorten. An zweiter und dritter Stelle wird, mit gleicher Bedeutung, die Optimierung von Geschäftsprozessen genannt: die Überprüfung von Arbeitsverfahren und Gewährleistung, dass Technologie möglichst nutzbringend eingesetzt wird sowie der Übergang zur Cloud. An vierter Stelle steht nach Ansicht der befragten Wirtschaftsführer die Digitalisierung papierbasierter Dokumente: Der verbesserte Zugang zu aktuellen und historischen geschäftskritischen Daten wird künftige Entscheidungen erleichtern. Derartige Maßnahmen bieten Unternehmen viele verschiedene Vorteile. Einer Studie von McKinsey** zufolge erwirtschaften Unternehmen mit höherer Konzentration von iWorkern (mehr als 35 Prozent der Belegschaft) im Schnitt eine dreimal höhere Rendite pro Mitarbeiter als Unternehmen mit weniger iWorkern (20 Prozent oder weniger der Belegschaft).

„Jetzt ist es an der Zeit, dass Organisationen in ganz Europa wichtige Geschäfts- und Dokumentenprozesse optimieren“, fährt Mills fort. „Nur so können sie sich effektiver auf künftige Anforderungen vorbereiten. Es wird noch umfangreichere Innovationen und technologiebestimmte Veränderungen geben. Daher ist die Etablierung des iWorkers als Modell einer informierteren Belegschaft unabdingbar für geschäftliches Wachstum, ein flexibleres Geschäft, Effizienz, Produktivität und die Fähigkeit, auf Kundenbedürfnisse reagieren zu können.“

Weitere Einblicke in die Folgen des technologiebestimmten Wandels finden Sie auf www.ricoh-europe.com/thoughtleadership .
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* Im Mai/Juni 2013 durchgeführte Studie von Coleman Parkes Research
** The Productivity Imperative McKinsey, 2010

| Über Ricoh |
Ricoh ist ein globales Technologieunternehmen, das sich auf Bürokommunikation, Produktionsdruck, Dokumentenmanagement und IT Services spezialisiert hat. Die Ricoh-Gruppe mit Hauptsitz in Tokio operiert in über 200 Ländern und Regionen. Im Geschäftsjahr 2012/2013 erzielte die Ricoh-Gruppe weltweit einen Umsatz von 1.924 Mrd. Yen (rund 20 Mrd. US-Dollar).
Den Großteil des Umsatzes erzielt das Unternehmen mit Produkten, Lösungen und Dienstleistungen, die das Zusammenspiel von Mensch und Information verbessern. Darüber hinaus stellt Ricoh preisgekrönte Digitalkameras und spezielle Industrieprodukte her. Ricoh ist bekannt für die Qualität seiner Technologie, seinen einzigartigen Kundenservice und sein Engagement für Nachhaltigkeit und Umweltschutz.
Unter dem Slogan imagine. change. hilft Ricoh Unternehmen dabei, ihre Arbeitsweise zu verändern und sich die kollektive Vorstellungskraft ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Nutze zu machen.
Weitere Informationen finden Sie auf:
www.ricoh.de

Kontakt
Ricoh Europe PLC
Janice O’Donnell
20 Triton Street
NW1 3BF London
+44 (0)20 7465 1153
press@ricoh-europe.com
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musicfox gewinnt 1.Goethe-Innovations-Preis der Universität Frankfurt

Im Rahmen des Innovationsforums 2013 von Handelsblatt und Goethe Universität Frankfurt wird das junge Startup musicfox mit dem 1. Goethe-Innovations-Preis ausgezeichnet.

musicfox gewinnt 1.Goethe-Innovations-Preis der Universität Frankfurt

Preisverleihung Goethe-Innovations-Preis 2013

Goethe Universität (Campus Westend), 9.9. 2013 – Die Top-Manager von ThyssenKrupp, Daimler, McKinsey und Lanxess treffen sich im Casino am Campus Westend der Goethe Universität Frankfurt zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Innovation“. Zum Auftakt der Veranstaltung „Innovationsforum 2013“ hält Anshu Jain, Co-Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bank AG, eine inspirierende Keynote. Anschließend diskutiert die hochkarätig besetzte Gesprächsrunde unter der Moderation des Handelsblatt-Herausgebers Gabor Steingart, beim Live-Talk unter dem Motto „Breaking Views: Die Welt von morgen“ darüber, was Innovation in großen Firmen bedeutet, wie diese vorangetrieben werden kann, ob und wo der Innovation Schranken gesetzt werden sollen und in welchen Bereichen aktuell das größte Innovations-Potential besteht. Im Laufe der Diskussion wird eine Liste mit Tipps rund um das Thema Innovation erstellt.

Auch das Publikum wird in die Diskussion integriert – Jeder Gast bekommt die Möglichkeit geboten, sich entweder direkt persönlich zu Wort zu melden oder eine der Fragekarten auszufüllen, die zuvor im Raum verteilt wurden.

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion wird der Goethe-Innovations-Preis 2013 verliehen, für den junge Startups der Goethe Universität Frankfurt nominiert wurden. Eine 22-köpfige Fachjury aus Professoren, Mitarbeitern der Universität und Wirtschaftsgrößen entscheidet anhand der Unternehmensportfolios, welche der Startups mit dem Preis ausgezeichnet werden. In diesem Verfahren werden die drei Startups geomon, reperico und musicfox als Preisträger ausgewählt und eingeladen, um sich beim Innovationsforum zu präsentieren. Schließlich wird geomon der 3.Preis, repetico der 2. Preis und musicfox der mit 10.000EUR dotierte 1.Preis verliehen.

Im Anschluss der Preisverleihung versammelt sich die Audienz im Foyer des Casinos zu einem Get-Together, um den Abend gebührend ausklingen zu lassen.

musicfox ist ein Onlinestore für GEMA-frei Musik zur Vertonung von Projekten, wie z.B. Imagefilmen, TV-Spots oder Produktvideos

Kontakt:
musicfox
Ines Weimer
Hauptstraße 95
63486 Bruchköbel
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Eine Innovation zahlt sich aus.

Telenet SocialCom® für die ITK- Leserwahl der funkschau nominiert.
Das Pionierprodukt Telenet SocialCom® des Münchner Telekommunikationsunternehmens Telenet GmbH Kommunikationssysteme war die erste Social Media Monitoring- und Engagement-Lösung seiner Art. Nach Erreichen des 4. Platzes beim „McKinsey Business Technology Award“ wurde sie nun von der Zeitschrift funkschau für die Leserwahl „ITK- Produkte des Jahres 2012“ nominiert. In der Kategorie „Call/Contact Center“ steht Telenet SocialCom® seit dem 27. Juli online auf www.funkschau.de etwa zwei Monate zur Abstimmung.

Eine Innovation zahlt sich aus.

Architektur Telenet SocialCom®

In 2010, zum Zeitpunkt der Entwicklung von Telenet SocialCom®, wurde ein Social Media Engagement Tool am europäischen Markt noch überhaupt nicht nachgefragt. Die Unternehmen hatten lediglich vereinzelt begonnen ihre Accounts auf Twitter, Facebook oder Co. anzulegen. Vor allem dem Image und dem „Dabei sein müssen“ wegen. Soziale Netzwerke für Dialoge mit den Kunden nutzen? Davon waren die Unternehmen zu dieser Zeit noch sehr weit entfernt und die Vermutung nach einem zweiten „Second Life“-Szenario war vorherrschender. Die Herausforderung für Telenet bei der Entwicklung dieser Lösung war also, Annahmen zu treffen, wie sich die Nutzung der sozialen Netzwerke durch Unternehmen und deren Kunden zukünftig darstellen würde. Ein sehr großes unternehmerisches und technisches Risiko. Schließlich war nicht absehbar, ob es zukünftig Nachfrage nach einem Social Media Engagement-Tool geben würde und auch die technische Realisierbarkeit war zu Beginn des Projekts unsicher. Durch den Innovationsfaktor konnte das Produkt im Rahmen eines Forschungsprojektes in enger Zusammenarbeit mit dem Centrum für Informations- und Sprachverarbeitung (CIS) der LMU München entwickelt werden und wurde durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert.
Nur ein Jahr später, im November 2011, wurde Telenet erstmalig für seine Innovationsfähigkeit belohnt: Nominiert für den „McKinsey Business Technology Award“, belegte Telenet Social Com® bei der Endausscheidung den 4. Platz. Der McKinsey Business Technology Award (BT-Award) wird einmal im Jahr für eine herausragende und praxisrelevante Arbeit zu einem Thema aus dem Spannungsfeld von Wirtschaft und Theorie vergeben. „Wir sind sehr stolz über diese Platzierung“ so Anja Bonelli, Business Development Executive bei Telenet und Ideengeberin für Telenet SocialCom®, „und überaus glücklich, dass das, was 2009 als eine forsche Idee entstand, sich zu so einer ausgewachsenen und marktreifen Produkt- und Dienstleistungspalette entwickelt hat, die nun auch in Milliardenunternehmen ihren Einsatz findet.“
Und nun folgt die Nominierung des Produktes für die Leserwahl „ITK- Produkte des Jahres 2012“ der funkschau in der Kategorie „Call/Contact Center“. Die Leser der funkschau können vom 27. Juli bis zum 7. Oktober 2012 unter www.funkschau.de für Ihre Favoriten abstimmen und attraktive Preise gewinnen. Wer sich für einen Kandidaten näher interessiert, erhält auf Mausklick eine ausführliche Beschreibung. Die Wahl ist einfach und geht fix, Einträge können während der Stimmabgabe jederzeit geändert werden. Die Sieger werden anschließend in der funkschau und auf www.funkschau.de vorgestellt.

Mehr Hintergründe und ein Beispiel für den sinnvollen Einsatz
Am aktuellen Beispiel von Vodafone wird deutlich, wozu die Vernachlässigung von echtem Dialog in den Sozialen Netzen im schlimmsten Fall führen kann. Auf der offiziellen Facebook- Seite von Vodafone beschwerte sich die Kundin Anni über schlechten Service. Innerhalb kürzester Zeit teilten über 60.000 Facebook-Nutzer ihren Ärger. Es ging angeblich um eine Rechnung in Höhe 275 Euro, die sie bezahlten sollte und dass obwohl sie mit ihrem neuen Smartphone gar nicht telefoniert habe. Da sie den Kundenservice telefonisch nie erreicht hatte, wählte sie den Weg ins soziale Netzwerk. Und das legte den Grundstein für besagten „Shitstorm“. Darüber hinaus beschweren sich seitdem andere Telefonkunden in mehr als 6.000 Kommentaren über falsche Rechnungen, belegte Hotlines und unfreundliche Verkäufer.
Einer derartigen Empörungswelle kann mit Telenet SocialCom® entgegen gewirkt werden: Die gesamte Kommunikation über das Unternehmen und die Produkte wird in den Netzwerken systematisch, lückenlos und in Echtzeit nachvollzogen. Auf Fragen und Probleme kann daher schnell reagiert werden. Und: Die Zielgruppen werden genau da erreicht, wo sie sich aufhalten. Im Gegensatz zu den bisher am Markt vertretenen Systemen beschränkt sich Telenet SocialCom® nicht auf Social Media Monitoring. Wirkliches Engagement zeichnet das System aus: Soziale Netzwerke können als zusätzliche Kanäle mitverfolgt und in die bestehenden Kommunikationsprozesse von Contact Centern eingebunden werden. Die Anwendung erfasst und klassifiziert automatisiert alle in Facebook, Twitter & Co direkt oder indirekt an Unternehmen adressierten Meldungen, Nachrichten oder Kommentare und stellt diese dank Texterkennung automatisiert den zuständigen Abteilungen oder Personen – z.B. dem technischen Kundendienst oder Rechnungswesen – zu. Telenet SocialCom® sorgt auch für den Rückkanal: Der Mitarbeiter antwortet über das für ihn gewohnte System, die Nachricht erscheint an entsprechender Stelle im „Absender“-Netzwerk.
„Mit Telenet SocialCom® ist es einfach, Social Media-Kanäle in die eigene Kundenkommunikation einzubinden – egal ob diese über Ticketing-; UHD-, CRM- oder andere Systeme organisiert wird. Neue Features wie Direktübersetzung, ein Redaktionssystem für multimodale Inhalte, Influencerscore oder die Anbindung auch der neuesten Netzwerke zeigen, dass wir mit unseren Ideen und Visionen gerade erst angefangen haben“, so Anja Bonelli.
Die einzige Aufgabe des Unternehmens ist nun tatsächlich nur noch das Antworten. Wie bei einer E-Mail oder am Telefon.
So wird einem Shitstorm von vorneherein der Wind aus den Segeln genommen.

Über Telenet:
Die Telenet GmbH Kommunikationssysteme ist einer der führenden Spezialisten für Kundeninteraktionslösungen im deutschsprachigen Raum. Das Portfolio umfasst Sprachportale, Sprachdialoganwendungen, Test- und Monitoringlösungen für Contact Center und konvergente Netzwerke, mobile Serviceanwendungen sowie Lösungen für Social Network Integration im Contact Center. Gegründet 1982, verfügt das inhabergeführte Unternehmen aus München über die profunde Expertise eines etablierten Players und pflegt Partnerschaften sowie strategische Allianzen mit bedeutenden Technologieführern aus der Voice- und Telekommunikationsbranche. Weitere Informationen unter www.telenet.de.

Kontakt:
Telenet GmbH Kommunikationssysteme
Kathrin Hettich
Erika-Mann-Str. 59
80636 München
089-36073155
k.hettich@telenet.de
http://www.telenet.de

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Verleihung des 1. Deutschen Diversity Preises – Award-Skulptur gestaltet von The Brand Union

Hamburg, 17. November 2011. Am 14. November wurde zum ersten Mal der Deutsche Diversity Preis im Rahmen einer festlichen Gala verliehen. Der von Henkel, McKinsey & Company und der WirtschaftsWoche initiierte Preis dient zur Auszeichnung von Arbeitgebern, Einzelpersonen und innovativen Projekten, die Diversity und Diversity-Management erfolgreich umsetzen und sich für eine Arbeitskultur der Vielfalt in Deutschland einsetzen. Das Design und das Konzept der Award-Skulptur stammen von der Hamburger Branding- und Designagentur The Brand Union.

„Die Herausforderung bestand darin, ein Designobjekt zu entwickeln, das die Einzigartigkeit des Preises demonstriert. So hatten wir den Anspruch, den Preis selbst als „Diversity-Objekt“ zu gestalten“, erzählt Elke Pietzsch, Consultant Director bei The Brand Union. Das Ergebnis ist eine weiß-lackierte Kugel, bestehend aus vier Teilen, die für die vier ausgezeichneten Kategorien stehen. Damit wird die Idee des Diversity Preises physisch greifbar: Vier Kategorien = Vier Teile = Ein Ganzes. Jeder Preisträger erhielt einen für ihn personalisierten Teil der Kugel als Trophäe.

„Wir freuen uns, dass wir die Trophäe für diesen wichtigen Preis entwickeln durften. Auch wir als Designagentur setzen bei unserer Unternehmenskultur verstärkt auf Diversity. Denn durch die Zusammenarbeit von gemischten, multikulturellen Teams mit verschiedenen Ausbildungshintergründen ergeben sich die kreativsten und besten Lösungen.“, so Dr. Alexander Schubert, CEO von The Brand Union.

Die Gala zur Verleihung des Preises, moderiert von Barbara Schöneberger, fand in der Langen Foundation in Neuss statt. Rund 200 geladene Gäste aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Medien nahmen an der Preisverleihung teil. Der Preis wurde von Henkel, McKinsey und der WirtschaftsWoche ins Leben gerufen und wird von der „Charta der Vielfalt“ unterstützt, einer Unternehmensinitiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen. Ziel des Preises ist es, Arbeitgeber zu situationsgerechtem, effektivem und nachhaltigem Einsatz von Diversity Management zu ermutigen und Akteure auszuzeichnen, die hierbei eine herausragende Führungsrolle übernehmen.

In der Kategorie „Vielfältigster Arbeitgeber Deutschlands 2011“ wurden BASF SE, Ford sowie die Deutsche Post (im Bereich Großunternehmen), die twago GmbH (kleine & mittlere Unternehmen) und RWTH Aachen (öffentliche & soziale Organisationen) prämiert. Weitere Preise erhielten Google für das „Beste Diversity Image 2011“ sowie ING-DiBa, BerufsWege für Frauen e.V., TIO e.V. und CJD Eutin-Hamburg für die „Innovativsten Diversity Projekte 2011“. Als „Diversity Persönlichkeit des Jahres 2011“ wurde Dr. Angela Merkel ausgezeichnet.

The Brand Union ist eine der führenden internationalen Agenturen für Branding und Design mit 21 Büros weltweit. The Brand Union gehört zu WPP, einer der weltweit größten Werbe- und Marketingholdings.

The Brand Union Hamburg betreut als Spezialist für Corporate Design, Packaging Design, Markenstrategie, Namensentwicklung und Digital Branding nationale und internationale Kunden wie Barclaycard, Edding, Emmi, Henkel, Kühne, Mars, Osram, Philip Morris, Teekanne, Unilever, Vattenfall, Volkswagen und Vodafone.

Weitere Informationen finden Sie unter www.thebrandunion.de.

The Brand Union GmbH
Antje Escher
Bahrenfelder Chaussee 49
22761 Hamburg
antje.escher@thebrandunion.de
+49 (0) 40/899 04-125
http://www.thebrandunion.de

Energie/Natur/Umwelt

McKinsey-Studie zeigt: Investitionen der Öffentlichen Hand haben enormes Potenzial für den Klimaschutz

(BSOZD.com-NEWS) Berlin. Gabriel für Beschaffungs- und Investitionspakt – Bund, Länder und Kommunen verfügen mit jährlichen Ausgaben für die Beschaffung in Höhe von insgesamt rund 260 Milliarden Euro über ein enormes Marktpotenzial. Davon haben über 50 Milliarden Euro unmittelbare Relevanz für ?grüne? Zukunftsmärkte. Das geht aus einer Studie des Beratungsunternehmens McKinsey & Company Inc. hervor, die Bundesumweltminister Sigmar Gabriel heute in Berlin vorstellte. ?Bund, Länder und Kommunen sollten einen Beschaffungs- und Investitionspakt schließen und vereinbaren, Umweltaspekten bei der Beschaffung einen noch höheren Stellenwert einzuräumen. Denn klimafreundliche Investitionen helfen nicht nur Geld zu sparen, sondern schaffen auch Wirtschaftswachstum und Beschäftigung?, sagte Gabriel.

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Das Bundesumweltministerium hatte McKinsey beauftragt, eine Studie zur ?Potenzialermittlung des Beitrags öffentlicher Beschaffung zu Ökologischer Industriepolitik und Klimaschutz? zu erarbeiten. Mit dieser Untersuchung wurde weltweit erstmals ermittelt, wie eine klimafreundliche Beschaffung Kosten senken und neue Märkte für umweltfreundliche Produkte erschließen kann.

Die öffentliche Hand investiert pro Jahr rund 51 Milliarden Euro in umweltorientierte Zukunftsmärkte. Die größten Einzelposten sind Verkehrswege, Gebäudeneubau und -re¬novierung sowie Energiebeschaffung. Davon entfallen mit 32 Milliarden Euro auf die Kommunen rund 60 Prozent, auf die Länder 6 Milliarden und den Bund 13 Milliarden Euro.

In zahlreichen Bereichen ist die öffentliche Hand ein wichtiger Nachfrager und potenzieller Innovationstreiber. So entfallenen auf Bund, Länder und Kommunen 41 Prozent aller Investitionen im Bereich Ver- und Entsorgung. Auch im Segment ?Informationstechnologie und Elektrogeräte? und bei ?Gebäudeneubau und ?renovierung? ist der Anteil mit zehn beziehungsweise sechs Prozent noch signifikant. Wenn bei der Beschaffung ökologische Kriterien stärker berücksichtigt würden, wäre das im Sinne einer ökologischen Industriepolitik ein wichtiger Innovationsmotor.

In vielen Fällen lassen sich Kosteneinspar- und Umweltentlastungspotenziale mit vertretbarem Aufwand erschließen. Dazu ein Beispiel aus dem Verkehrssektor: In Deutschland sind fast 38.000 Linienbusse im Einsatz. Pro Jahr werden etwa 3.000 Neuanschaffungen getätigt. Damit hat der öffentliche Sektor einen Marktanteil von über 50 Prozent. Der Treibstoffverbrauch eines Hybridbusses ist um etwa 30 Prozent niedriger als bei konventionellen Bussen. Über den Lebenszyklus gerechnet ergeben sich beim Einsatz von Hybridbussen Einsparungen in Höhe von etwa 120.000 Euro pro Bus (Treibstoffeinsparung 150.000 Euro, Mehrausgaben bei Anschaffung entsprechender Stückzahlen 30.000 Euro).

Der öffentliche Sektor verursachte im Jahr 2006 etwa vier Prozent aller Treibhausgas-Emissionen in Deutschland (entspricht 42,8 Mt Kohlendioxidäquivalent), davon entfielen allein 23,5 Mt auf den Gebäudebereich. Die Schulen sind dabei der größte Einzelemittent (6,7 Mt). Bei konsequenter Umsetzung der in der Studie vorgeschlagenen Maßnahmen könnten bis zum Jahr 2020 etwa 12 Mt an Treibhausgas-Emissionen vermieden werden.

?Vor dem Hintergrund der McKinsey-Studie wollen wir schnellstmöglich in einem Dialog mit Ländern und Kommunen sowie auf der Bundesebene darüber beraten, wie die vorgeschlagenen Maßnahmen gemeinsam umgesetzt werden können. Wir brauchen einen Beschaffungs- und Investitionspakt, in dem Kommunen, Länder und der Bund ihre Kräfte bündeln und gemeinsam vorangehen. Aus meiner Sicht ist es sinnvoll, zumindest einen Teil des öffentlichen Beschaffungsbudgets, beispielsweise 25 Prozent, auf allen Verwaltungsebenen verpflichtend an die Einbeziehung von anspruchsvollen Umwelt- und Sozialkriterien zu binden. In diesem Sinne haben sich auch der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen und der Rat für Nachhaltige Entwicklung geäußert?, sagte Sigmar Gabriel.

?Ein solcher Beschaffungs- und Investitionspakt könnte neuen, umweltfreundlichen Technologien zum Durchbruch verhelfen und damit Wachstum und Beschäftigung sichern. Gerade in Zeiten der konjunkturellen Krise ist es wichtig, dass sich der öffentliche Sektor seiner Verantwortung für Umwelt und Arbeit bewusst ist?, so der Bundesumweltminister.

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