Tag Archives: Mediennutzung

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Spielräume für gesunde Bewegung

Motorik bei Kindern fördern

Spielräume für gesunde Bewegung

Foto: Adobe Stock / JackF (No. 6082)

sup.- Bewegungsorientiertes Kinderspiel benötigt Raum. Für viele Kinder fehlt dieser. Der Straßenverkehr ist ein wesentliches Hindernis für das Kinderspiel im Freien. Speziell in den Ballungsräumen heißt die Realität: viel Verkehr und wenig Freiflächen oder Gärten zum Spielen. Das Angebot an organisiertem Sport in Vereinen und Fitness-Clubs ist heute zwar reichhaltig, aber der wichtige unorganisierte Sport von Fußball auf der Straße bis zum Spielen im Wald findet kaum noch statt. „Die Kinder haben viele ihrer alltäglichen Bewegungsräume verloren“, stellt Prof. Swantje Scharenberg, Forschungszentrum FuSS in Karlsruhe, fest.

Diese Tatsache in Kombination mit der intensiven Mediennutzung durch Kinder und Jugendliche, die mit stundenlangem Sitzen verbunden ist, führt zu fatalen Konsequenzen. Die Langzeitstudie Momo (Motorik-Modul) hat die motorische Leistungsfähigkeit von rund 5.000 Kindern zwischen vier und 17 Jahren untersucht. Liegestütze, Rückwärtslaufen, Hüpfen und Springen gehörten zum Testprogramm. Die Erkenntnis: Die Zahl motorisch auffälliger Kinder steigt. „35 Prozent der Vier- bis 17-Jährigen können beispielsweise keine drei Schritte rückwärts auf einem drei Zentimeter breiten Balken machen“, stellt Prof. Alexander Woll vom Institut für Sport und Sportwissenschaft in Karlsruhe fest.

Die Eltern sind nach Einschätzung der Wissenschaftler dringend gefordert, mit gutem Beispiel voranzugehen. Das beginnt bei einem bewegungsaktiven Lebenswandel und schließt vor allem die Motivation der Kinder ein. Dazu ist kein sportwissenschaftliches Studium erforderlich. Es gibt viele Anregungen und Tipps im Internet. Wie eine „Mobilmachung“ innerhalb der Familie gelingen kann, zeigen die Tipps auf Ratgeber-Portalen wie z. B. www.pebonline.de oder www.komm-in-schwung.de.

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Sitzendes Hänschen wird träger Hans

Kindlicher Bewegungsmangel prägt das Leben

Sitzendes Hänschen wird träger Hans

Foto: Fotolia / steheap (No. 6076)

sup.- „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ heißt eine traditionelle pädagogische Regel. Sie gilt allerdings nicht nur für das Erlernen von Umgangsformen. Der gesamte Lebensstil von Erwachsenen wird maßgeblich im Kindesalter geprägt. Das Robert Koch-Institut unterstreicht mit der KiGGS-Studie, dass körperliche Aktivität im Kindesalter der beste Einstieg in ein vitales Leben ist. Bewegung wirkt unmittelbar positiv in der Wachstumsphase für die psychische wie auch physische Gesundheit. Das Herz wird gestärkt, die Knochendichte erhöht, die Kinder sind seltener übergewichtig und fühlen sich psychisch wohler. Das stärkt nicht nur langfristig die Gesundheit. Aktive Jugendliche werden in der Regel auch zu bewegungsfreudigen Erwachsenen. Wer als Jugendlicher dagegen die meiste Zeit still sitzend mit Videospielen verbringt, hat eine große Chance, zu einem trägen Erwachsenen mit entsprechend negativen Folgen für das Wohlbefinden zu werden.

Täglich mindestens 60 Minuten körperliche Aktivität empfiehlt die WHO für Kinder und Jugendliche. Die Realität ist ernüchternd. Obwohl sogar fast 60 Prozent in einem Sportverein Mitglied sind, erreichen rund 72 Prozent der Kinder und Jugendlichen keine ausreichende körperliche Bewegung. Die intensive Mediennutzung vom Fernsehen über Internet bis zur Spielkonsole sorgt für lange Phasen der Inaktivität.

Die Förderung eines vitalen Lebensstils sollte wesentlicher Bestandteil von nationalen Public-Health-Maßnahmen sein. Die größte Verantwortung für ihren Nachwuchs tragen allerdings nach wie vor die Eltern, die mit gutem Beispiel vorangehen und ihren Nachwuchs motivieren sollten. Da bereits im Vorschulalter die Hälfte der Kinder und sogar zwei Drittel der Kinder im Grundschulalter nicht ausreichend körperlich aktiv sind, muss die Förderung eines bewegungsintensiven Lebensstils sehr früh ansetzen. Im Internet gibt es zahlreiche Informationsangebote. Hilfe zum Thema Internet- und Computernutzung finden Erziehungsberechtigte beispielsweise unter www.computersuchthilfe.info. Wertvolle Tipps zur „Mobilmachung“ innerhalb der Familie bieten Ratgeber-Portale wie www.pebonline.de oder www.komm-in-schwung.de.

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Der Wert der Aufmerksamkeit: Mediennutzung wird teurer

Goldmedia-Aufmerksamkeits-Index macht Wert der Mediennutzung crossmedial vergleichbar

Der Wert der Aufmerksamkeit: Mediennutzung wird teurer

© Goldmedia 2016, Aufmerksamkeits-Index für Medien in Deutschland 2015, Ranking

Berlin, den 13. Juni 2016. Aufmerksamkeit ist ein knappes Gut. Doch bislang fehlt ein Wert, um Aufmerksamkeit zu bemessen. Mit Hilfe des Aufmerksamkeits-Index (AIX) der Beratungsgruppe Goldmedia wird es nun möglich, den Wert der Aufmerksamkeit der Nutzer für verschiedene Mediengattungen miteinander zu vergleichen. Ein Fazit: Die Aufmerksamkeit für Medien ist in Deutschland in den letzten zehn Jahren deutlich teurer geworden. Denn während die Medienumsätze gestiegen sind, ist die durchschnittliche Nutzungszeit gesunken.

Laut Goldmedia-Aufmerksamkeits-Index für Deutschland generiert das Kino den höchsten Indexwert der Aufmerksamkeit mit 4,58 EUR/h, beim „Nebenbei-Medium“ Radio ist er mit 0,05EUR/h am geringsten. Im Internet ist die Aufmerksamkeit der Nutzer im Vergleich zu 2010 am stärksten gewachsen und liegt heute mit 0,10EUR/h fast auf TV Niveau.

Dies sind Ergebnisse der aktuellen Studie „Goldmedia-Aufmerksamkeits-Index AIX 2015. Medienbranchen im Aufmerksamkeits-Vergleich“ der Forschungs- und Beratungsgruppe Goldmedia ( www.Goldmedia.com ). Der AIX misst das Potenzial der Medien, die Aufmerksamkeit der Nutzer auf sich zu ziehen.

Methodik: Der Aufmerksamkeits-Index (AIX) setzt Nutzungszeit und Gesamtumsätze ins Verhältnis

Zur Berechnung des AIX werden die Mediennutzungszeit (Stunden/Jahr) und die Branchenumsätze (aus Vertrieb, Werbung und/oder Gebühren) ins Verhältnis gesetzt. Der AIX ist demnach ein relativer Wert in Euro/Stunde. Der Goldmedia-AIX betrachtet die klassischen Mediengattungen Fernsehen, Kino, Musik, Print, Video/DVD, Radio sowie das mediale Internet (Video-, Audio- oder Nachrichtenangebote).

Umsätze und Nutzungszeit differieren stark: Während auf Printmedien im Jahr 2015 in Deutschland rund 52 Prozent der gesamten Medienumsätze entfielen, erzielten sie nur einen Anteil von knapp 10 Prozent an der Nutzungszeit. Umgekehrt ist die Situation beim Hörfunk: Rund 36 Prozent der Mediennutzungszeit steht einem nur knapp 9-prozentigen Umsatz-Anteil gegenüber.

Mediennutzung wird teurer: Eine Stunde Mediennutzung in Deutschland „kostete“ 2005 durchschnittlich 16 Cent, 2015 sind es bereits 20 Cent

Im Jahr 2010 lag der Umsatz der Medienbranche in Deutschland bei insgesamt 41,5 Mrd. Euro, 2015 bei 42,7 Mrd. Euro. Im gleichen Zeitraum sank allerdings die Mediennutzungsdauer (brutto) um ca. 7 Prozent. Der AIX liegt damit 2015 höher als 2010: Die Ressource Aufmerksamkeit ist also knapper und teurer geworden.

Das zeigt sich auch an der Berechnung der Mediennutzung über alle Gattungen hinweg: Für eine Stunde Medienaufmerksamkeit zahlten die Deutschen durch direkte (z.B. Kinokarte) und indirekte Kosten (z.B. Werbung) im Jahr 2015 durchschnittlich 20 Cent, im Jahr 2010 lag der Wert bei 18 Cent und 2005 noch bei 16 Cent.

Medienvergleich: Aufmerksamkeit für Kino „kostet“ 4,52 EUR/h, im Internet 10 ct/h und für Radio nur 5 ct/h

Kino ist mit deutlichem Abstand das aufmerksamkeitsstärkste Medium. Einer durchschnittlichen täglichen Nutzungsdauer von 0,6 Minuten pro Person steht ein Branchenumsatz von 1,2 Mrd. Euro gegenüber (2015). Dies bedeutet, dass eine Stunde Kino-Nutzung nach dem AIX im Durchschnitt 4,58 Euro „wert“ ist.

Einen hohen Aufmerksamkeits-Index erzielen auch die Printmedien. Eine Stunde Zeitschriftennutzung ist 2,14 Euro „wert“, eine Stunde Buchlesen 1,11 Euro und eine Stunde Tageszeitungsnutzung 0,74 Euro. Dagegen werden für eine Stunde Fernsehkonsum 13 Cent, für die Nutzung von Musik (MP3, CD, etc.) 12 Cent, für das mediale Internet 10 Cent aufgewendet und für Radio nur 5 Cent.

Trendvergleich AIX 2005-2015: Internet mit hohem Aufmerksamkeits-Wachstum, nur Video/DVD und Tageszeitungen verlieren

Der AIX des medialen Internets liegt zwar auf niedrigem Niveau, zeigt im Medienvergleich allerdings das höchste relative Wachstum. Eine Verdreifachung des Indexwertes seit 2010 resultiert aus der deutlichen Zunahme der Vertriebs- und Werbespendings, während im gleichen Zeitraum die Online-Nutzung von Video, Audio- oder Nachrichtenangeboten im bundesdeutschen Durchschnitt nur um täglich zwei Minuten gestiegen ist (Quelle: ARD/ZDF Massenkommunikation 2010/2015). Video/DVD und Tageszeitungen sind die einzigen Gattungen mit sinkendem AIX seit 2005. Das Minus von 36 Prozent im Videobereich entsteht durch rückläufige Umsätze mit physischen Datenträgern bei gleichzeitig stabilen Nutzungszeiten.

Zitat Prof. Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer Goldmedia
„Aufmerksamkeit ist eine wichtige ökonomische Dimension und Basis zahlreicher theoretischer Diskussionen. Mit dem AIX ist Aufmerksamkeit endlich quantifizier- und crossmedial vergleichbar. Damit lässt sich in der Mediaplanung wie auch in der Forschung die Frage, welche Aufmerksamkeit ein Nutzerkontakt bringt, besser bewerten und über die Gattungen hinweg vergleichen.“

Methodik
Für die Berechnung des Aufmerksamkeits-Index hat Goldmedia die Gesamtumsätze (aus Vertrieb inkl. MwSt., Werbenetto und Beiträgen) pro Mediengattung (in Euro/Jahr) ins Verhältnis zur jeweiligen Gesamtnutzungszeit (Stunde/Jahr) gesetzt. Die Einheit des Medien-AIX ist Euro/Stunde. Das Konzept des AIX ermöglicht eine indizierte Betrachtungsweise sämtlicher Mediengattungen und verdeutlicht den Wert der Aufmerksamkeit, die den verschiedenen Medien in Deutschland entgegengebracht wird.
Quellen der Umsatzangaben für 2015 sind die jeweiligen Berichte der Branchenverbände: FFA, Bundesverband Musikindustrie, BVV, ZAW, OVK, VDZ, BDZV, VPRT, Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Quellen für die Angaben zur Nutzungszeit: ARD/ZDF-Langzeitstudie Massenkommunikation, Personen ab 14 Jahre (2015, 2010, 2005); Nutzungsdauer Kino: Goldmedia-Berechnungen auf Basis FFA und Goldmedia-Filmdatenbank.

Weitere Informationen und Studie for free: www.goldmedia.com

Goldmedia ist eine Beratungs- und Forschungsgruppe mit dem Fokus auf Medien, Entertainment, Sport Business und Telekommunikation. Die Unternehmensgruppe unterstützt seit 1998 nationale und internationale Kunden bei allen Fragen der digitalen Transformation. Das Leistungsspektrum umfasst dabei die Bereiche Consulting, Research sowie Personal- und Politikberatung. Standorte sind Berlin und München. Weitere Informationen: http://www.Goldmedia.com

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Intensive Mediennutzung macht Kinder dick

Mit jeder Stunde TV wachsen die Pfunde

Intensive Mediennutzung macht Kinder dick

Foto: Fotolia / Artur Golbert

sup.- Die explosionsartige Zunahme der digitalen Medien und der angemessene Umgang mit ihnen im Kindes- und Jugendalter stellen große Herausforderungen für Eltern, Kinderärzte und Pädagogen dar. „Viele Eltern und auch viele Mitarbeiter von Bildungseinrichtungen sind mit der rasant zunehmenden Digitalisierung überfordert“, betont Prof. Berthold Koletzko, Vorsitzender der Stiftung Kindergesundheit. Bei Haushalten, in denen Kinder im Alter von sechs bis 13 Jahren leben, besteht heute eine Vollausstattung mit Handys und Fernsehern sowie annähernd auch beim Computer- und Internetzugang. Das zeigt die KIM-Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest. Jedes zehnte sechs- bis siebenjährige Kind besitzt demnach ein eigenes TV-Gerät, im Alter zwischen zwölf und 13 Jahren sind es bereits 62 Prozent.

Ein sinnvoller, begrenzter Umgang mit den Medien ist aber gerade im Kindesalter äußerst wichtig. Denn die Intensität der Mediennutzung hat u. a. nachweislich Auswirkungen auf das Körpergewicht der Kinder. Das bestätigt die IDEFICS-Studie, bei der unter Leitung von Prof. Wolfgang Arendt (Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie, Bremen) bei über 11.000 zwei- bis neunjährigen Kindern in acht europäischen Ländern der Zusammenhang zwischen Lebensstil und Entwicklung von Übergewicht untersucht wurde. Das Resultat: Mit jeder zusätzlichen Stunde, die ein Kind am Tag vor dem Fernseher verbringt, steigt die Wahrscheinlichkeit um 22 Prozent, zur Gruppe mit dem größten Zuwachs beim Body-Mass-Index zu gehören. Diese Gefahr wächst um 33 Prozent, wenn das Fernsehgerät im Kinderzimmer steht und um 22 Prozent, wenn während des Essens ferngesehen wird. Die Studie lässt außerdem Rückschlüsse darauf zu, dass das Wohlbefinden der Kinder durch viel Fernsehen und Computernutzung negativ beeinflusst wird. Das äußert sich durch vermehrte emotionale und psychische Probleme.

Die Stiftung Kindergesundheit plädiert dafür, dass Kinder unter zwei Jahren überhaupt nicht fernsehen sollten, Vorschulkinder höchsten 30 Minuten am Tag, Grundschüler maximal 45 Minuten und Elf- bis Dreizehnjährige rund 60 Minuten. Zudem rät sie zu einem medienfreien Tag pro Woche für die ganze Familie. Um diese Ziele erreichen zu können, sollte ein eigener Fernseher im Kinderzimmer tabu sein. Ganz wichtig ist darüber hinaus, dass Eltern ihre Sprösslinge von klein auf zu einem bewegungsfreudigen Lebensstil motivieren und Alternativen zum passiven Hocken vor Medien aufzeigen. Tipps und Anregungen, wie dies altersadäquat gelingt, gibt z. B. das von Experten konzipierte Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de

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„Bewegungsmangel bei Kindern“ – Verbraucherinformation der DKV

Bewegungsmangel vermeiden: Tipps für Eltern und Kinder

"Bewegungsmangel bei Kindern" - Verbraucherinformation der DKV

Fußballspielen: Für viele Kinder bedeutet das nicht mehr raus auf den Bolzplatz, sondern ab vor die Playstation. Der aktuelle DKV-Report 2015 bestätigt dies. Kinder sitzen zu viel und nutzen zu lange und zu oft Bildschirmmedien. Doch welche gesundheitlichen Folgen hat dieses Verhalten und was können Eltern tun, um mehr körperliche Aktivität in den Alltag ihrer Kinder zu bringen? Antworten hat Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Gründe für Bewegungsmangel
Der DKV-Report 2015 untersuchte aktuell das Bewegungs- und Mediennutzungsverhalten von sechs- bis zwölfjährigen Kindern. Das Ergebnis: Nicht nur Erwachsene, sondern auch ihre Kinder verbringen den größten Teil des Tages sitzend. „Jedes zweite Kind bewegt sich zu wenig“, stellt Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung, fest. Das hat mehrere Gründe: „Zum einen ist das Angebot an elektronischen Medien heute viel größer. Es reicht vom Fernseher und dem Internet bis hin zum Handy und diversen Spielekonsolen: Eine verlockende Alternative für den Nachwuchs! Dazu kommt: Die Medien sind heute auch leichter zugänglich. Die Hälfte der Kinder hat einen Internetzugang im Kinderzimmer, 72 Prozent besitzen sogar einen eigenen Fernseher.“ Vor allem bewegungsintensive Spiele im Freien haben im Vergleich zu früheren Generationen stark abgenommen. Fehlendes Problembewusstsein und Zeitmangel tun ihr Übriges. Zudem lassen viele Eltern gerade kleinere Kinder lieber im häuslichen Umfeld spielen – aus Angst vor möglichen Unfällen oder anderen Gefahren auf dem Spielplatz oder im Park. Beim Zocken am Computer oder beim Fernsehen vergessen Kinder jedoch allzu leicht die Zeit. Die Folge laut DKV Studie: Drei Viertel der Kinder sitzen eine Stunde oder mehr pro Tag vor einem Bildschirmmedium. Damit halten sie die ärztliche und pädagogische Empfehlung einer täglichen Höchstnutzungsdauer von 60 Minuten nicht ein. Das Stillsitzen in der Schule und bei den Schularbeiten sowie der anschließende Medienkonsum machen viele Kinder zu „Dauersitzern“.

Folgen von Bewegungsmangel
Die Folgen des Bewegungsmangels: Ärzte diagnostizieren bei immer mehr Kindern mangelnde körperliche Fitness und Gewichtsprobleme. Haltungsschäden, motorische Defizite und Koordinationsschwierigkeiten gehören ebenfalls zum gängigen Bild. Durch anhaltenden Bewegungsmangel können auch sogenannte altersbedingte Krankheiten wie etwa Herz-Kreislaufleiden oder Diabetes Typ 2 früher auftreten. Untersuchungen haben außerdem ergeben, dass Bewegungsmangel zu einer geringeren geistigen Leistungsfähigkeit führen kann: „Inaktive Kinder kämpfen öfter mit Konzentrationsschwierigkeiten. Darunter können auch die schulischen Leistungen leiden“, erklärt der DKV Gesundheitsexperte. Gleichzeitig haben die Diagnosen von ADHS bei Kindern ein sehr hohes Niveau erreicht. „Ich fürchte, dass wir einigen Kindern fälschlicherweise die Diagnose ADHS geben, weil sie ihren Bewegungsdrang nicht kindgerecht ausleben können oder weil die Reizüberflutung vor großen und kleinen Bildschirmen ihren Beitrag leistet“, warnt Dr. Wolfgang Reuter. ADHS-Diagnosen stützen sich auf eine Reihe von Kriterien und sollten deshalb nicht
voreilig gestellt werden.

Kinder für Bewegung motivieren
Oft fällt es Eltern schwer, objektiv zu beurteilen, ob sich ihr Kind genug bewegt. „Erste Anzeichen für einen Bewegungsmangel können Ärzte im Rahmen der regelmäßigen Kindervorsorge feststellen“, rät deshalb Dr. Wolfgang Reuter. Eine Stunde Bewegung täglich ist der gemeinhin empfohlene Richtwert. 18 Prozent der Kinder schaffen laut DKV Report die eine Stunde Aktivität nur an zwei Tagen pro Woche oder weniger. „Entscheidend ist dabei aber gar nicht mal so sehr, ob die Kinder regelmäßig Sport treiben oder im Verein spielen. Auch Bewegung im ganz normalen Alltag zählt.“ Dazu gehört zum Beispiel, den Schulweg mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurückzulegen oder nachmittags mit Freunden draußen zu spielen. Generell gilt: „Verbringen die Eltern ihre Freizeit gerne am Rechner oder vor dem Fernseher, orientieren sich die Kinder oft an deren ungesundem Lebensstil“, erklärt der DKV Gesundheitsexperte. Väter und Mütter sollten sich deshalb ihrer Vorbildwirkung bewusst sein und versuchen, Sport und Bewegung an der frischen Luft gezielt in den Alltag oder den Urlaub zu integrieren. Dazu zählt auch, mal das Auto stehen zu lassen und stattdessen aufs Rad zu steigen. Es empfiehlt sich für Eltern zudem, die Mediennutzung ihrer Kinder einzuschränken auf höchstens eine Stunde pro Tag, auch wenn das oft schwer umzusetzen ist.

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Kurzfassung:

Kinder müssen sich bewegen!
Praktische Hinweise von Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung

*-Bewegungsmangel bei Kindern
Jedes zweite Kind zwischen sechs und 12 Jahren bewegt sich zu wenig (DKV-Report 2014).
Bewegungsintensive Spiele haben abgenommen.
Drei Viertel der Kinder sitzen eine Stunde oder länger täglich vor einem Bildschirm. Die empfohlene Höchstnutzungsdauer liegt bei 60 Minuten.

*-Folgen von zu wenig Bewegung
Immer mehr Kinder leiden unter mangelnder körperlicher Fitness, Gewichtsproblemen, Haltungsschäden, motorischen Defiziten und Koordinationsschwierigkeiten.
Altersbedingte Krankheiten wie Herz-Kreislaufleiden oder Diabetes Typ 2 können früher auftreten.
Inaktive Kinder kämpfen häufiger mit Konzentrationsschwierigkeiten und erhalten oft fälschlicherweise die Diagnose ADHS.

*-Tipps zur Motivation
Eine Stunde täglich Bewegung.
Den Schulweg zu Fuß oder mit dem Rad absolvieren und nachmittags mit Freunden im Freien spielen.
Eltern sollten Vorbilder sein und Bewegung in den Alltag integrieren.

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YouTube wird Alltagsmedium

YouTube wird Alltagsmedium

YouTube-Nutzung (mind. täglich) in Deutschland, Online-Befragung Internetnutzer 02/2015, © Goldmedia

– 40 Prozent der 18- bis 29-jährigen deutschen Onliner sind täglich auf YouTube
– Bereits die Hälfte der 6- bis 12-Jährigen nutzt YouTube
– Die eifrigsten YouTube-Nutzer gibt es in Hamburg und Bremen

Berlin, 26. Februar 2015. YouTube gehört für junge Zielgruppen längst zu den attraktivsten Medienangeboten. Bereits 40 Prozent der 18- bis 29-jährigen deutschen Onliner nutzen YouTube täglich. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 16 Prozent und bei den über 50-Jährigen acht Prozent. Dies zeigt eine aktuelle Onlinebefragung des Forschungsinstituts Goldmedia Research ( www.Goldmedia.com ) zur Nutzung von Online-Videos unter deutschen Internetnutzern (n=1.120, 18-69 Jahre, n=400 Eltern mit Kindern zw. 6 und 12 Jahren).

Ebenso deutlich ist die Altersabhängigkeit bei den täglichen Vielnutzern: Unter den 18- bis 29-Jährigen sind 30 Prozent mehrmals am Tag auf YouTube unterwegs. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind das zehn Prozent und bei den über 50-Jährigen fünf Prozent.
Dennoch hat YouTube in jedem Alter inzwischen eine enorme Verbreitung. Über alle Altersgruppen hinweg zeigt die Befragung, dass mehr als die Hälfte (51 Prozent) aller Onliner ab 18 Jahre zumindest mehrmals pro Woche Videos bei YouTube schaut. Bei den 18- bis 29-Jährigen gibt es 80 Prozent wöchentliche Nutzer.

Wertet man die Ergebnisse nach mindestens monatlicher Nutzung, so ist mit 98 Prozent fast jeder der 18- bis 29-jährigen deutschen Onliner ein YouTube-Nutzer. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 94 Prozent und bei den über 50-Jährigen 82 Prozent.

Zielgruppe Kinder

YouTube ist bereits im Kindesalter äußerst attraktiv. Mehr als die Hälfte der 6- bis 12-Jährigen nutzen YouTube. Wie die Befragung auch zeigte, sind Eltern von 6- bis 12-jährigen Kindern offener für kostenpflichtige Videoplattformen als der Rest der deutschen Bevölkerung. Fast die Hälfte der befragten Eltern hat einen sogenannten S-VoD-Dienst (Subscription-based VoD) abonniert. Mit 87 Prozent davon nutzen die meisten Eltern diese Angebote vor allem für und mit ihren Kindern.

Besonderheiten der YouTube-Nutzung nach Geschlecht

Bei den YouTube-Intensivnutzern (mehrmals am Tag) gibt es mit einem Anteil von je 11 Prozent keine Geschlechterunterschiede. Die Auswertung nach mindestens wöchentlicher Nutzung ergab jedoch Differenzen: Während fast 60 Prozent der Männer das Videoportal wöchentlich nutzen, tun dies nur 43 Prozent der Frauen.

Unterschiede zeigen sich auch in der Anzahl der abonnierten Videokanäle. 27 Prozent der Männer haben Videokanäle abonniert, aber nur 21 Prozent der Frauen. Allerdings abonnieren weibliche YouTube-Nutzerinnen im Durchschnitt 28 Kanäle, männliche Nutzer nur 12.

Auch hier zeigen die jüngeren Nutzer mit über 30 abonnierten Kanälen die intensivsten Nutzungsmuster. Bei den über 50-Jährigen sind es lediglich 11 Prozent, die überhaupt Videokanäle abonnieren.

Regionale Verteilung der YouTube-Nutzer

Die eifrigsten YouTube-Nutzer (Auswertung nach mindestens mehrmals pro Monat) gibt es in den nördlichen Stadtstaaten Hamburg (83 Prozent) und Bremen (73 Prozent). In Sachsen sind 71 Prozent der Onliner auf YouTube unterwegs, in Niedersachsen 69 Prozent und in Nordrhein-Westfalen 68 Prozent. Den geringsten Anteil an YouTube-Nutzern gibt es mit je 53 Prozent im Saarland und in Brandenburg.

Quelle
Alle Angaben der Pressemeldung basieren auf aktuellen Onlinebefragungen zur Nutzung von YouTube im Februar 2015: Onlinebefragung von 18-69-jährigen deutschen Internetnutzern (n=1.120) sowie von Eltern mit Kindern zwischen 6 und 12 Jahren (n=400). Weitere Informationen zu Studienergebnissen auf Anfrage unter: presse@Goldmedia.de

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Morgens News abends entspannen: Wie Millionen Pendler täglich ihre Mobilgeräte nutzen

Umfangreiche Studie zum mobilen Nutzungsverhalten von Pendlern.

(Mynewsdesk) Rund 40 Millionen Menschen in Deutschland sind Pendler; etwa 13 Millionen von ihnen fahren regelmäßig mit dem öffentlichen Nahverkehr – zur Arbeit, zur Schule oder zur Uni. Inzwischen meistens dabei: Smartphones oder Tablets. Doch weder die Medien noch die Werbetreibenden verfügten bislang über valide Daten zum Nutzungs- und Surfverhalten der Pendler, dabei sind sie eine sehr interessante Zielgruppe: häufig berufstätig, vielfach Medien nutzend, in der Regel online erreichbar und kaufkräftig – Prädikat: werberelevant!
Was also machen Pendler im ÖPNV während der „Wartezeit“ auf ihren Geräten? Welche Apps nutzen sie – und wie oft? Sind sie Werbung gegenüber aufgeschlossen? Über welche Kanäle sind sie zu erreichen? Eine aktuelle Studie der Mediaplus Gruppe gibt erstmals Antworten auf diese Fragen und liefert damit einen umfassenden Einblick in das mobile Surfverhalten der Pendler. Sechs verschiedene Nutzer-Typen wurden dabei identifiziert, die Marketer künftig gezielter ansprechen könnten – und sollten.

München, den 15. Juli 2014 — Dominierten bis vor wenigen Jahren noch Zeitungen, Zeitschriften und Bücher (manchmal auch hier und da ein Walkman, später ein MP3-Player) das Bild im ÖPNV, sind es heute die vielen bunten Displays von Smartphones oder Tablets. Das Mediennutzungsverhalten in der Gesellschaft ändert sich rasant: Ein Großteil der etwa 13 Millionen Pendler, die in Deutschland regelmäßig mit Zug, S- oder U-Bahn, Tram oder Bus zur Arbeit fahren, hat ein Mobilfunkgerät dabei. Mit der steigenden Verfügbarkeit des mobilen Internets und den gleichzeitig fallenden Datenpreisen fürs Surfen sind viele Nutzer auch permanent online. Und damit für Medien und Marken erreichbar – wenn denn besser bekannt wäre, wie genau Pendler ihre Geräte nutzen. Um das zu erforschen, hat die Mediaplus Gruppe in einer breit angelegten Online-Studie 2.114 Personen befragt, die regelmäßig mit dem ÖPNV zur Arbeit fahren und mindestens ein Mobilfunkgerät besitzen.

Immer dabei: das Smartphone. Gut zwei Drittel nutzen häufig Apps.Der wichtigste Begleiter der befragten Personen ist das Smartphone: 96 Prozent der Befragten verfügen über eines, 42 Prozent sogar zusätzlich über ein Tablet. Vier Prozent verwenden ausschließlich ein Tablet – die größeren Geräte werden überwiegend während längerer Fahrzeiten genutzt (85 Prozent). Smartphones hingegen kommen auf langen wie kurzen Strecken zum Einsatz und rund die Hälfte der Befragten greift sogar während sehr kurzer Wartezeiten zu ihrem Telefon; etwa an der Kasse im Supermarkt.
Der kurze Blick aufs Gerät zum Konsumieren von Informationshäppchen dominiert dabei die Nutzung: Am häufigsten prüfen die Pendler, ob sie einen Anruf oder eine SMS erhalten haben (87 Prozent). Sie lesen SMS oder E-Mails (84 Prozent), schauen auf die Uhr (79 Prozent) oder in die sozialen Netzwerke (58 Prozent), checken den Wetterbericht (57 Prozent) oder lesen Nachrichten (52 Prozent). Das meiste wird dabei nicht im Mobile-Browser, sondern über Apps – auf dem Smartphone installierte Mini-Programme – erledigt: 63 Prozent der Befragten nutzen „häufig“ Apps, 33 Prozent „gelegentlich“. Den Großteil machen Programme aus dem Bereich Kommunikation aus, gefolgt von sozialen Netzwerken, Nachrichten und Zeitungen, Verkehr bzw. Navigation und Musik. Mit 83 Prozent führt Facebook die Rangliste der am häufigsten genutzten Apps an; es folgen YouTube, WhatsApp, Amazon und Google Maps. Ebenfalls in den Top-Ten vertreten: Der Blick auf den Kontostand, die Apps der Verkehrsverbünde, Wikipedia und die Rezeptdatenbank Chefkoch.de.

Morgens Nachrichten und Information – abends Soziales bzw. MessagingWerktags sind die meisten Pendler mit dem Bus (59 Prozent), der S-Bahn (43 Prozent), dem Zug (32 Prozent) und der U-Bahn (31 Prozent) unterwegs – knapp zwei Drittel benötigt pro Strecke jeweils zwischen 15 und 45 Minuten. Morgens geht der Trend dabei ganz klar zum Lesen, insbesondere zum Konsumieren von Nachrichten: Die am häufigsten genutzten Apps sind hier Spiegel Online (21 Prozent), n-tv (14 Prozent), Bild (16 Prozent) sowie iBooks und Amazon Kindle (15 Prozent). Abends hingegen ist Entspannung angesagt: Kommunikations-Programme wie WhatsApp (67 Prozent) oder der Facebook Messenger (15 Prozent) liegen hier vorn. Auch YouTube und andere Musik-Apps werden häufiger geöffnet.

Werbung kommt nicht gut an. Alternative Möglichkeiten: klassische KanäleEine große Herausforderung für Medien und Marketing ist die insgesamt hohe Ablehnung der User gegenüber In-App-Werbung: Rund 70 Prozent der Befragten – unter den 18- bis 35-Jährigen sogar knapp 80 Prozent – stört sich an Werbung, die in Apps eingeblendet wird. Lediglich ein Viertel antwortete hier, dass Werbung für sie kein Störfaktor ist. „In Befragungen wird Werbung in der Regel häufig als störend angegeben – obwohl die Testpersonen dann dennoch mit Werbung interagieren. Bei In-App-Werbung besteht derzeit allerdings auch noch ein deutliches Entwicklungspotential, was innovative und kreative Werbeformen betrifft. Dennoch gilt es für Werbetreibende wie für Agenturen, hier an neuen Konzepten zu arbeiten – wie unsere Ergebnisse zeigen, lassen sich Pendler beispielsweise stark von anderen klassischen Werbeträgern inspirieren“, erklärt Barbara Evans, Geschäftsleiterin von Mediaplus Strategic Insights und verantwortlich für die Studie.

Out-of-Home- und TV-Werbung aktivieren besonders starkTatsächlich geben 65 Prozent der Befragten an, dass Out-of-Home-Werbung sie bereits dazu veranlasst hat, mit ihrem mobilen Gerät nach dem Abgebildeten zu suchen. Mit 58 Prozent folgt TV-Werbung, Zeitschriften bringen es auf 48 Prozent, Tageszeitungen und Schaufenster auf 36 bzw. auf 35 Prozent. „Während der ‘Couchtime‘ nutzen viele ihren ‘Second Screen‘, um Weiteres über die gesehenen Marken herauszufinden – TV und vor allem Out-of-Home-Werbung bieten ideale crossmediale Anknüpfungspunkte für die Kommunikation mit Pendlern“, so Evans. Eine einfach zu nutzende Brücke zwischen Analog und Digital sind beispielsweise QR-Codes, die immerhin ein Drittel der Befragten inzwischen regelmäßig mit ihren Geräten abscannt. Interessant dabei: Unter denjenigen, die sich von Außenwerbung inspirieren lassen, beträgt die Nutzung sogar 40 Prozent. „Allerdings wurde auch jeder Vierte schon einmal von QR-Codes enttäuscht. Einen Code aufs Plakat zu drucken, um lediglich auf die im schlimmsten Fall nicht einmal mobile-optimierte Website zu verweisen, führt definitiv nicht ans Ziel. QR-Codes müssen zu relevanten Inhalten führen, die den Nutzern idealerweise einen Mehrwert bieten – nur dann haben sie ein markenrelevantes Aktivierungspotential“, mahnt Barbara Evans.

Vom Wochenendfahrer bis zum Dauerpendler: Die sechs Pendler-TypenDie Forscher von Mediaplus konnten bei der Analyse des Datenmaterials sechs verschiedene Typen von Pendlern identifizieren, die sich in ihrem Nutzungsverhalten unterscheiden und an die sich Marketer künftig gezielt richten können.

Always on the runDie Gruppe der „Always on the run“ ist sehr häufig mit dem ÖPNV unterwegs – werktags wie auch am Wochenende. Mehrheitlich sind diese Dauerpendler jung und zwischen 18 und 35 Jahren alt. Über die Hälfte von ihnen nutzt nur ein Smartphone, weitere 44 Prozent besitzen zusätzlich ein Tablet. Die „Rastlosen“ sind neuen Produkten gegenüber aufgeschlossen und lassen sich dabei stark von klassischen Werbeträgern inspirieren: Vor allem Außenwerbung, aber auch Schaufenster und Verkehrsmittelwerbung regen die Always on the run zur weiteren Recherche von Produkten auf ihrem Mobilgerät an.
Die App-Nutzung ist in allen Bereichen deutlich ausgeprägt, vorwiegend nutzt die Gruppe Video- und Musik-Apps. Auch QR-Codes sind sehr beliebt (38 Prozent) – allerdings waren auch 26 Prozent der Nutzer schon einmal von den Codes enttäuscht. Durch ihre intensive App-Nutzung und Inspiration durch weitere Kanäle ist diese Gruppe sehr offen für Werbung.

Social NetworkersDie „Social Networkers“ sind zwischen 18 und 35 Jahren alt und nutzen – dem Namen entsprechend – Apps im Bereich der sozialen Netzwerke bzw. der Kommunikation am intensivsten. Wer zu dieser Gruppe zählt, besitzt bisher ausschließlich ein Smartphone; insbesondere Studenten sind in dieser Gruppe vertreten, was erklärt, weshalb sie morgens erst später unterwegs sind.
Social Networkers sind sehr kommunikativ und sozial, treffen sich gerne mit Freunden und gehen aus. Die Gruppe – 53 Prozent davon Frauen – lässt sich besonders stark durch Out-of-Home- und auch TV-Werbung zur Recherche von beworbenen Produkten inspirieren. Die große Herausforderung für Werbetreibende: Die Abneigung gegen Werbung in Apps ist bei den Social Networkers am deutlichsten ausgeprägt. Dementsprechend fand auch nur jeder Vierte QR-Codes hilfreich – jeder Dritte hingegen überhaupt nicht. Allerdings kann sich auch ein Viertel von ihnen die Nutzung von QR-Codes vorstellen – das können Werbetreibende nutzen. Hier gilt es, Werbeformen zu finden, die diesen Pendler-Typ erfolgreicher anspricht.

Mobile Addicts„Mobile Addicts“ sind 36 bis 59 Jahre alt, verfügen über eine hohe Bildung, sind zu drei Vierteln Vollzeit beschäftigt und sehr karriereorientiert (89 Prozent). Sie verfügen über ein relativ hohes Haushaltsnettoeinkommen und sind durchweg mit Smartphone und Tablet ausgestattet. Auch besitzen sie diverse weitere elektronische oder technische Geräte, etwa Laptops oder eBook-Reader und sind grundsätzlich für neue Produkte zu begeistern. Auch sind Mobile Addicts sehr trendbewusst und interessieren sich für Luxus-Produkte – damit sind sie eine ideale Zielgruppe für Werbetreibende.
Bei der Nutzung von Apps liegt ihr Fokus auf den Kategorien News, Verkehr und Online-Shopping. Mobile Addicts sind sehr medienaffin und damit gut über alle Kanäle erreichbar. Sie stören sich auch weniger als andere Typen an In-App-Werbung und lassen sich besonders stark von Plakaten und Werbung in Tageszeitungen zur weiteren Recherche auf ihren Geräten inspirieren. Auch QR-Codes sind bei ihnen durchaus beliebt: Rund die Hälfte der Gruppe hat sie schon genutzt und fand sie hilfreich. Weitere 27 Prozent haben QR-Codes zwar noch nicht gescannt, sind ihnen gegenüber aber aufgeschlossen. Dieses Potenzial kann genutzt werden, wenn die Inhalte, auf die ein QR-Code weiterleitet, den Usern einen Mehrwert bieten.
„Hochwertige und innovative Werbeformen, insbesondere auf dem Tablet, würden sich zur Präsentation von Luxuswaren gut anbieten. Generell sollten sich Unternehmen mit höherpreisigen Produkten auf die Mobile Addicts konzentrieren, insbesondere aufgrund der Tatsache, dass diese wertvolle Zielgruppe mit klassischen Medien immer schwerer zu erreichen ist“, erklärt Barbara Evans.

Laid BacksDer Pendler-Typ der „Laid Backs“ ist ebenfalls etwas älter, 36 bis 59 Jahre alt, ausgeglichen und zufrieden. Unter den Laid Backs finden sich die meisten Teilzeitbeschäftigten, was eine relativ breite Zeitspanne im Bereich der Rückfahrten erklärt. Sie besitzen nur ein Smartphone, nutzen aber weniger Apps als andere Pendler-Typen. Aktiv sind sie überwiegend in den Bereichen Online-Shopping, News und bei der Nutzung von Nachschlagewerken.
Laid Backs sind weniger medienaffin als andere Zielgruppensegmente – dafür aber über Tageszeitungen besonders gut erreichbar: Am häufigsten unter allen Typen ließen sich Laid Backs schon einmal von Werbung in Zeitungen zur weiteren Recherche auf ihrem Smartphone anregen. Out-of-Home ist ebenfalls eine Inspirationsquelle, was auch die relativ hohe Beliebtheit von QR-Codes erklärt: 35 Prozent fanden QR-Codes hilfreich, offen gegenüber der Nutzung sind weitere 34 Prozent. Auch hier steckt also Potenzial für Werbetreibende, zumal die Abneigung der Laid Backs gegen Werbung in Apps weniger stark ausgeprägt ist, als bei anderen Gruppen. Allerdings findet sich unter ihnen auch der höchste Anteil derjenigen, denen Werbung in Apps noch gar nicht aufgefallen ist.
Barbara Evans: „Die Laid Backs sind offen für eine direkte Ansprache: Wenn sie etwas interessiert, werden sie aktiv. Gezieltes, interessengeleitetes Targeting ist bei dieser Zielgruppe, die immerhin 1,6 Millionen der Pendler ausmacht, ein möglicher Erfolgsfaktor. Eine Einbettung in den passenden Content würde die Erfolgschancen von Werbung steigern.“

ActivesDie „Actives“ zählen zu den jüngeren unter den Befragten, sind zwischen 18 und 35 Jahren alt und besitzen ein Smartphone und ein Tablet. Unter ihnen finden sich viele Studenten, aber auch Vollzeitbeschäftigte. Sie sind insgesamt sehr aktiv, immer up to date, sportlich, bis spät in die Nacht unterwegs und gerne mit Freunden zusammen. Sie suchen nach Spaß und sind abenteuerlustig – und weisen dabei eine sehr hohe Werbeaffinität auf, denn sie lassen sich besonders stark von Out-of-Home-, aber auch von TV-Werbung zur weiteren Recherche von beworbenen Produkten auf ihren Devices inspirieren.
Ihre App-Nutzung ist sehr breit gefächert, die Actives liegen in fast allen App-Bereichen über der Gesamtnutzung. Besonders groß ist der Vorsprung in den Bereichen Gesundheit, Sport und News, aber auch bei den Kommunikations-Apps. Trotzdem zeichnen sie sich – wie die Jüngeren insgesamt – durch eine auffallend starke Ablehnung gegen In-App-Werbung aus. Hier besteht deutliches Optimierungspotential in der Werbeansprache. Gleiches gilt für die Nutzung von QR-Codes: Jeder Dritte fand die Inhalte, die nach dem Scannen eines QR-Codes geboten wurden, wenig hilfreich.

Weekend Traveler„Weekend Traveler“ sind die kleinste Gruppe der Pendler und – wie die Typenbezeichnung bereits verrät – ausschließlich am Wochenende mit dem öffentlichen Nahverkehr und insbesondere mit dem Zug unterwegs. Zu 60 Prozent sind sie 36 bis 59 Jahre alt und besitzen nur ein Smartphone (57 Prozent). Ein kleinerer Teil verfügt zusätzlich über ein Tablet (43 Prozent). Die Nutzung der Mobilgeräte ist hauptsächlich auf längere Wartezeiten ausgerichtet, allerdings ist die App-Nutzung der Weekend Traveler geringer als bei anderen Pendler-Typen – am häufigsten genutzt werden Apps aus den Kategorien Verkehr, Kochen, Bücher und Musik; also alles, was die Zugfahrt angenehm macht.
Inspirieren lassen sich die Weekend Traveler im Vergleich zu anderen Typen besonders stark von Zeitschriften, aber auch Out-of-Home- und TV-Werbung haben sie schon zur weiteren Werberecherche inspiriert. Die Weekend Traveler sind also ebenfalls eine interessante Zielgruppe – aber nicht unbedingt im Bereich der QR-Codes: Die Offenheit gegenüber diesen ist mit 22 Prozent eher niedrig; weitere 31 Prozent wurden bereits von QR-Codes enttäuscht.

Mit crossmedialen integrierten Kampagnen punktenDie Studienergebnisse zeigen, dass Werbungtreibende durchaus verschiedene Möglichkeiten haben, auch unter den Pendlern ihre Zielgruppen relativ genau zu erreichen. „Gut abgestimmte crossmediale Kommunikation ist ein Schlüssel zum Erfolg: Wer es schafft, zur richtigen Zeit am richtigen Ort die richtige Botschaft zu platzieren, ist klar im Vorteil“, fasst Barbara Evans zusammen. QR-Codes, die die analoge mit der digitalen Kommunikation verbinden, können dabei aktivierend wirken: „Beim Einscannen von QR-Codes werden die Pendler selbst aktiv – dementsprechend ist es wichtig, dass die Codes attraktive Zusatzinformationen bieten. Interessanterweise fühlen sich gerade jüngere Nutzer von In-App-Werbung gestört; wir gehen hier von einer deutlich höheren Erwartungshaltung als bei älteren Nutzern aus. Ansprechende und innovative Inhalte, die einen Bezug zu den Apps herstellen, könnten die Beliebtheit verbessern“, so Barbara Evans.

Die Studie im DetailAlle Informationen zur Studie und ausführliche Charts können Sie sich unter http://sp-url.com/pendler herunterladen.

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Zu lange Bildschirmzeiten bei Jugendlichen

Konkurrenz zwischen Mediennutzung und Bewegung

sup.- Bei vielen Jugendlichen besteht heute eine zeitliche Konkurrenz zwischen Mediennutzung und körperlicher Aktivität. Laut Zahlen des Robert Koch Instituts verbringen über 30 Prozent der elf- bis 17-jährigen Jungen täglich mehr als fünf Stunden vor Bildschirmen wie Computer, Spielkonsole, Handy, Fernsehen oder Video. Bei gleichaltrigen Mädchen liegt dieser Anteil bei 17,5 Prozent. Jugendliche mit hohem Mediengebrauch neigen häufiger zu Bewegungsmangel, Übergewicht sowie Schlafstörungen. Eltern sind deshalb gefordert, die Bildschirmzeiten bei ihren Kindern zu begrenzen und sie alternativ zu körperlich aktiven Freizeitbeschäftigungen zu motivieren. Anregungen, wie dies gelingen kann, geben hierzu Experten auf dem Ratgeberportal www.komm-in-schwung.de.
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Arbeit mit digitalen Medien im Kindergarten der Zukunft

„Learning for tomorrow“ – Klax zeigt auf der Stuttgarter Bildungsmesse didacta in Halle 3 Stand E71 die digitale Mediennutzung im Kindergarten der Zukunft

Arbeit mit digitalen Medien im Kindergarten der Zukunft

Messestand der Klax Gruppe auf der Stuttgarter Bildungsmesse didacta

Vom 25. bis zum 29. März 2014 können Messebesucher der Stuttgarter Bildungsmesse didacta in Halle 3 Stand E71 am Stand der Klax-Gruppe neue Lernumgebungen im Kindergarten des 21. Jahrhunderts sowie die sinnvolle und kritische Nutzung der neuen Medien im Kindergartenalltag der Zukunft praxisnah kennen lernen. Dabei werden – neben zahlreichen Vorträgen des Institutes für Klax Pädagogik – vielfältige Möglichkeiten geboten, in der Rolle des Kindes in kreativen Erlebniswelten selbst die erstaunlichsten Entdeckungen zu machen und die Möglichkeiten der neuen Medien auszuprobieren, die das Umsetzen pädagogischer Ziele unterstützen.

„Die digitale Welt ist Teil der Lebensumwelt der Kinder und darf deshalb nicht aus dem Kindergarten herausgehalten werden. Die Selbstaktivität und die Selbstkompetenz der Kinder im Umgang mit digitalen Medien zu stärken ist eine grundlegende pädagogische Aufgabe“, erklärt Antje Bostelmann, Gründerin und Geschäftsführerin der KLAX-Gruppe.

Die Klax Gruppe wird in diesem Jahr mit insgesamt drei Unternehmen auf der didacta vertreten sein: Die Klax Berlin gGmbH präsentiert dabei die durch einen Tunnel von der geräuschvollen Messeatmosphäre abgeschirmte Kreativecke, in der interaktive Anwendungen und Experimente selbst erlebt und ausprobiert werden können. Die Klax GmbH betreibt aktive Wissensvermittlung in einer bunten Vortragsecke. Und nicht zuletzt stellt der Bananenblau Verlag seine beliebten Buchneuerscheinungen vor. Bildquelle:kein externes Copyright

Über die Klax Gruppe
Zu den Unternehmen der Klax Gruppe (gegründet 1990 in Berlin) gehören die Klax GmbH, die Klax Berlin gGmbH, die Klax Niedersachsen gGmbH, die Klax Schweden AB, die Lebendig Lernen gGmbH und die Löwenzahn Dienstleistungs GmbH. Mit der Klax Gruppe verbundene Gesellschaften sind die Gesellschaft zur Förderung der Klax Pädagogik e.V. und die Bananenblau UG.
Allen Unternehmen der Klax Gruppe ist gemeinsam, dass sie nach der gleichen Philosophie arbeiten. Diese bildet den Rahmen für das zielgerichtete Handeln aller Unternehmen der Klax Gruppe auf der Basis gemeinsam getragener Werte.
Das pädagogische Klax-Konzept stellt kreativ die Individualität des Kindes in den Mittelpunkt: Lernen mit Zielen. Hierbei werden Lernerfolge und Entwicklungsschritte – von der Krippe bis zum Abitur – in einem ganz persönlichen Portfolio gesammelt und im Dialog zwischen Eltern, Pädagogen und Kindern gemeinsam begleitet und optimiert.
Die Klax Berlin gGmbH, die 2001 gegründet wurde, betreibt heute als privater Träger mit ihren rund 450 Angestellten insgesamt 29 Kinderkrippen und Kindergärten in Berlin.

Klax Berlin gGmbH
Friderike Bostelmann
Arkonastraße 45−49
13189 Berlin
(030) 477 96 − 105
presse@klax-online.de
http://klax-online.de

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Social Media: Die persönliche Öffentlichkeit

Wissenschaftler erklärt Wechselwirkung zwischen Mensch und Medien in der modernen Kommunikation und fordert Einfluss auf die Gestaltung der neuen Universaltechnologie | Neue Buch-Reihe „Medienwissen kompakt“

Social Media: Die persönliche Öffentlichkeit

Coverabbildung des neuen Fachbuchs Social Media von Springer VS | © Springer

Berlin | Heidelberg | Wiesbaden, 30.10.2013. Wer Phänomene wie das Guttenplag-Wiki, den Harlem Shake oder politischen Protest via Twitter verstehen will, muss die kommunikationswissenschaftliche Perspektive einnehmen. Im Interview mit Springer für Professionals erklärt Dr. Jan-Hinrik Schmidt, warum: „Im Vergleich zu den Massenmedien kommt bei den sozialen Medien mit der sogenannten persönlichen Öffentlichkeit ein völlig anderes Sender-Empfänger-Modell zum Einsatz. Informationen mit dem eigenen Netzwerk werden dabei dialogisch statt monologisch geteilt.“ Wie dieser Gegenentwurf zur bisherigen publizistisch-massenmedialen Öffentlichkeit sowohl den einzelnen Menschen als auch die gesamte Gesellschaft verändert, und welche Gestaltungsmöglichkeiten bestehen, beschreibt der Experte in seinem neuen Fachbuch „Social Media“ von Springer VS.

„Wenn man die Medienentwicklung der Gegenwart in größere Zusammenhänge der gesellschaftlichen Entwicklung einbettet, fällt auf, dass soziale Medien perfekt in breite Veränderungen und Trends passen“, erklärt Schmidt. Denn bereits seit Jahrhunderten gewinne das Individuum an Bedeutung und habe dazu geführt, dass wir heute in einer Gesellschaft der vernetzten Individualität leben. Die sozialen Medien erfüllten darin viele Zwecke: „Sie machen persönliche Öffentlichkeiten möglich, erleichtern die rasche Verbreitung von Informationen, unterstützen Zusammenarbeit und das gemeinsame Sammeln, Filtern und Bearbeiten von Wissen.“ Der Kommunikationswissenschaftler ist überzeugt, dass diese Prinzipien nicht wieder verschwinden werden, egal wie die Anbieter heißen.

Weil unser alltägliches Handeln, unsere sozialen Beziehungen und unsere Wissensbestände mehr und mehr von digitalen vernetzten Medien durchdrungen sind, entstehe nach Ansicht von Schmidt allerdings auch eine Abhängigkeit. Deshalb fordert er Regeln für einen zivilisiertes, höfliches und menschenwürdiges Miteinander: „Wie die sozialen Medien aussehen und funktionieren, ist nicht naturgegeben, sondern hängt von unseren Entscheidungen ab.“ Des Weiteren gibt der wissenschaftliche Referent für digitale interaktive Medien und politische Kommunikation am Hans-Bredow-Institut für Medienforschung der Universität Hamburg Antworten auf folgende Fragen: Verschwindet durch soziale Medien die Privatsphäre? Machen soziale Medien jeden zum Journalisten? Bringen soziale Medien Wissen für alle? Sind die sozialen Medien partizipativ – oder überwachen und kontrollieren sie den Menschen?

„Social Media“ ist der erste Band der neuen Reihe „Medienwissen kompakt“ von Springer VS. Die beiden Herausgeber Dr. Klaus Beck, Professor für Kommunikationspolitik und Medienökonomie an der FU Berlin, und Dr. Gunter Reus, Professor für Journalistik an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, greifen darin Fragen rund um Medien, Kommunikation, Journalismus und Öffentlichkeit auf. Diese beleuchten die Autoren in allgemeinverständlicher und kompakter Form aus der Sicht der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft und stellen aktuelle Forschungsergebnisse vor. 2014 erscheinen weiteres kompaktes Medienwissen, zum Beispiel die beiden Titel „Medien und Werbung“ und „Wahlen und Medien“.

Weitere Informationen:
www.springer.com/about+springer/media/pressreleases?SGWID=1-11002-6-1442842-0 | Pressemitteilung + Downloads
www.springerprofessional.de/4765210 | Springer für Professionals: Interview “Social Media hat eine persönliche Öffentlichkeit geschaffen“
www.springer-vs.de/978-3-658-02095-8 | Informationen zum Buch „Social Media“
www.springer.com/series/11553 | Informationen zur Buch-Reihe „Medienwissen kompakt“
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