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Blasen am Fuß – was tun?

Wandern ohne Leiden

Nürnberg, den 18. Juli 2018: Eine Blase am Fuß – und aus der schönsten Wanderung wird eine echte Leidenstour. Auch das Eintragen neuer Schuhe oder eine Partynacht auf High Heels enden nicht selten mit überaus schmerzhaften Druckstellen. Marlene Haufe, Gesundheitsexpertin vom unabhängigen Preisvergleichsportal für Apothekenprodukte apomio.de, gibt Tipps, was man schon bei den ersten Anzeichen von Scheuer- oder Druckstellen tun sollte und welche Maßnahmen helfen, wenn es dennoch zu einer Blase kommt.

Wenn der Fuß bei langen Märschen oder beim Sport am Strumpf oder Schuh reibt, dann ist die nächste Blase meist nicht weit entfernt. „Blasen entstehen, wenn sich durch dauerhaften Druck oder Reibung die obere gegen die untere Hautschicht verschiebt, bis sich die beiden voneinander lösen“, erklärt Marlene Haufe. „Der entstandene Hohlraum füllt sich dann mit Gewebeflüssigkeit oder in schlimmeren Fällen sogar mit Blut.“ Begünstigt wird dieser Prozess durch Feuchtigkeit und Wärme.

Blasen im Anfangsstadium verhindern
Die Gesundheitsexpertin rät, schon bei den ersten Anzeichen sofort aktiv zu werden: „So lassen sich Blasen oft noch verhindern.“ Sobald man die ersten Scheuer- oder Druckstellen spürt, empfiehlt es sich, diese abzukleben, etwa mit Tape oder einem speziellen Blasenpflaster. Auf keinen Fallen sollten Wanderer zu einem normalen Wundpflaster greifen. „Diese liegen an der gereizten Stelle nicht fest auf und verursachen somit im Zweifelsfall nur noch mehr Reibung“, weiß Haufe. Auch Hirschtalgcreme oder Vaseline können in diesem frühen Stadium helfen.

Blasen aufstechen oder nicht?
Wenn es einen doch erwischt hat, dann ist es laut Haufe grundsätzlich immer besser, die Blase so zu lassen wie sie ist, damit keine Keime in die Wunde eindringen können. Mitunter ist der Druck jedoch einfach zu groß oder das Ziel der Wanderung noch weit entfernt. Dann kann die Blase auch aufgestochen werden. Allerdings nur mit einer sauberen, zuvor desinfizierten Nadel. „Die Haut über der Blase sollte keinesfalls abgeschnitten werden, damit es nicht zu einer Entzündung kommt“, rät die Expertin von apomio.de. Außerdem empfiehlt sie, die Stelle mit einem Wunddesinfektionsmittel zu desinfizieren, welches bei einer Wanderung immer im Gepäck sein sollte. Anschließend sollte die aufgestochene Blase möglichst mit einem Blasenpflaster abgeklebt werden. So wird die Druckstelle zugleich abgepolstert.

Wann zum Arzt?
Im Normalfall heilen Blasen innerhalb weniger Tage wieder ab und sind kein Fall für den Arzt. Aber Achtung: Wenn aus der aufgestochenen Blase trübe, unangenehm riechende Flüssigkeit tritt oder sich der Heilungsprozess sehr in die Länge zieht, könnte es sich auch um eine ernste Entzündung handeln. Dann ist ein Arztbesuch sinnvoll.

Die besten Tipps zum Vorbeugen
Damit es gar nicht so weit kommt, empfiehlt die Gesundheitsexpertin folgende Vorbeugemaßnahmen:

– Der Schuh muss sitzen und sollte sich durch die Schnürung möglichst individuell an den Fuß anpassen lassen.

– Die Socken sollten keine Falten werfen und keine störenden Nähte haben.

– Bei langen Wanderungen sinnvoll: Statt einem Paar dicker Socken zwei Paar dünne Socken tragen, denn dann reiben die Socken aneinander und nicht am Fuß.

– Füße mit Hirschtalgcreme oder Vaseline einreiben, das mindert die Reibung.

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Der 4. MINT-Tag bei Vetter wieder ein voller Erfolg

Spaß, Spannung und etwas gelernt

Ravensburg, 17. Juli 2019 – Chemische Versuche mit Reagenzglas und Pipette, Tests mit der Virtual-Reality-Brille oder die Steuerung moderner Anlagen bernehmen? Rund 60 Teilnehmer erhielten beim gestrigen MINT-Tag informative und aufregende Einblicke in die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten bei Vetter, einem Partner globaler Pharmaunternehmen für die Herstellung teils lebensnotwendiger Medikamente.

Das Unternehmen aus Ravensburg hatte bereits im vierten Jahr in Folge zu dieser Schülerinformationsveranstaltung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) eingeladen. Denn das Thema Nachwuchsförderung ist dem Familienunternehmen sehr wichtig: Der größte Arbeitgeber der Stadt plant für 2020 eine weitere Steigerung der Ausbildungsplätze um mehr als zehn Prozent, so dass der MINT-Anteil dann über 90 Prozent betragen wird.

Fragen, die für die Schüler an diesem Nachmittag beantwortet werden konnten, waren zum Beispiel: Klassische Ausbildung oder duales Studium? Welche Fachrichtung liegt mir am meisten? Passt ein Beruf mit Schwerpunkt „MINT“ zu mir? Die Teilnehmer erhielten praxisnahe Einblicke zum Berufseinstieg bei Vetter. So konnten sie an aufgebauten Versuchsständen in die Materie einsteigen und sich über konkrete Ausbildungsberufe informieren, oder auch an Messeständen nähere Informationen zu Ablauf und Schwerpunkten verschiedener dualer Studiengänge erhalten. Auch der Austausch mit aktuellen Auszubildenden im Unternehmen kam dabei nicht zu kurz.

Deutlich wurde, wie vielfältig und spannend die Einsatzmöglichkeiten und Berufsbilder beim Ravensburger Pharmadienstleister sind. Besonders das Entwicklungsspiel „LUDOKI Young Talents“, das den Berufswahlprozess pädagogisch zeitgemäß trainiert, begeisterte den Nachwuchs. Der externe LUDOKI-Trainer vermittelte den Schülerinnen und Schülern auf spielerische Weise verschiedene Themenbereiche, wie beispielsweise den Vergleich der Eigen- und Fremdwahrnehmung sowie das Erkennen der eigenen Talente. Dies kam nicht nur bei Schüler Julian vom Albert-Einstein-Gymnasium Ravensburg gut an: „Den MINT-Tag fand ich sehr informativ und das LUDOKI-Spiel war echt cool.“ Auch Mutter Sabine fand die Veranstaltung für die Berufsorientierung ihres Sohnes hilfreich: „Die Info-Börse mit den Studenten als Ansprechpartner fand ich genial! Dadurch bekommt mein Sohn einen guten Eindruck, was ihn später erwartet.“ Vor allem zu Beginn des Berufslebens spielen auch die Eltern eine entscheidende Rolle. Deshalb erarbeiteten Vetter-Ausbilder gemeinsam mit den Eltern in einem eigenen Veranstaltungsteil, wie sie ihre Kinder bei der Berufswahl unterstützen können.

Klar wurde an diesem Nachmittag auch, dass neben den verschiedenen Karrierewegen die Sinnhaftigkeit der Arbeit immer wichtiger wird. Als Partner kleiner und großer Pharma- und Biotechunternehmen ist Vetter in die Herstellung teils lebensnotwendiger Medikamente involviert. Mitarbeiter können so unmittelbar zum Erhalt und der Steigerung der Lebensqualität von Patienten weltweit beitragen.

Wer sich für eine Ausbildung bei einem der führenden Pharmadienstleister für die Medikamentenherstellung interessiert, findet auf www.vetter-pharma.com/ausbildung relevante Informationen sowie eine Übersicht der angebotenen Ausbildungs- und Studienplätze.

Über Vetter:
Vetter ist einer der weltweit führenden Pharmadienstleister für die keimfreie Abfüllung und Verpackung von Spritzen und anderen Injektionssystemen – unter anderem zur Behandlung von Krankheiten wie Multiple Sklerose, schwere rheumatische Arthritis und Krebs. Das global operierende Unternehmen unterstützt Arzneimittelhersteller von der frühen Entwicklung neuer Präparate bis zur weltweiten Marktversorgung. Vetter besitzt drei Fertigungsstätten in und um Ravensburg, einen Entwicklungsstandort in den USA sowie Vertriebsbüros in Singapur, Japan und Südkorea. Bei dem Pharmadienstleister arbeiten derzeit rund 4.600 Mitarbeiter, die nachhaltig die Zukunft des Unternehmens gestalten. Als Arbeitgeber steht Vetter für die individuelle Förderung jedes Einzelnen, aber auch für moderne Arbeitsstätten sowie ein vielfältiges Angebot im Rahmen der Work-Life-Balance. Als innovativer Partner kleiner und großer Pharma- und Biotechunternehmen fühlt sich Vetter dem Erhalt der Lebensqualität und gleichzeitig seiner unternehmerischen Verantwortung für die Gesellschaft verpflichtet. Das bereits 1950 in Ravensburg als Apotheke gegründete Unternehmen ist noch heute in Familienbesitz. Weitere Informationen finden Sie unter www.vetter-pharma.com

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Mythos oder Wahrheit? Hilft Spucke bei Wunden?

Wenn wir uns schneiden, stecken wir den Finger instinktiv in den Mund. Doch hilft der Speichel überhaupt? Oder gehen wir auf diese Weise sogar ein gesundheitliches Risiko ein? Marlene Haufe, Gesundheitsexpertin vom unabhängigen Preisvergleichsportal für Apothekenprodukte apomio.de, verrät, was es mit unserem Speichel auf sich hat.

„Speichel ist ein wahres Wundermittel bei kleinen Verletzungen“, erklärt Marlene Haufe: „Zum einen besteht Speichel zu 99 Prozent aus Wasser, zum anderen enthält er verschiedene Substanzen, etwa Lysozym, die gegen Bakterien wirken.“ Somit ist Spucke eine gute Wahl, um Wunden zu reinigen und zu desinfizieren.

Wissenschaftler konnten außerdem belegen, dass Spucke auch die Wundheilung beschleunigt. In verschiedenen Versuchsreihen zerlegten sie den menschlichen Speichel in seine einzelnen Bestandteile. Dann prüften sie jeden einzelnen Stoff auf seine Fähigkeit, Wunden zu heilen. Dabei zeigte sich, dass das Protein Histatin nicht nur keimtötend, sondern auch heilend wirkt. „Das erklärt auch, warum Wunden im Mundraum besonders schnell heilen“, ergänzt Haufe.

Nicht nur der eigene Speichel hilft
Ob die Wunde mit dem eigenen Speichel oder dem eines anderen gereinigt und desinfiziert wird, spielt keine Rolle. Marlene Haufe weist allerdings auf eine wichtige Ausnahme hin: „Keiner der Beteiligten darf an einer Infektionskrankheit leiden.“ Der Mund ist auch mit vielen Bakterien besiedelt. Diese sind normalerweise harmlos, aber für Menschen mit geschwächtem Immunsystem können sie gefährlich werden. Auch bei kleinen Kindern und Babys rät die Gesundheitsexpertin zur Zurückhaltung: „Hier sollten Eltern vorsichtig sein, um nicht etwa Herpesviren auf ihre Kinder zu übertragen.“

Wer sich eine Verletzung zugezogen hat, darf also im Normalfall ohne Bedenken „seine Wunden lecken“. Allerdings empfiehlt die Gesundheitsexpertin von apomio.de, sich nicht allein auf den Speichel zu verlassen. Wenn etwa bei einer Schürfwunde viel Dreck in der Wunde ist, dann sollte diese zunächst gründlich mit Wasser gereinigt und anschließend ein Hautdesinfektionsmittel benutzt werden. Dies gehört neben Wundheilsalbe, sterilen Kompressen, Mullbinden und Pflastern nicht nur in die Hausapotheke, sondern auch bei Reisen oder Outdoor-Aktivitäten ins Gepäck

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Sommer, Sonne, Sonnenstich

Was hilft, wenn es einen erwischt hat?

Ein herrlicher Sonnentag und dann das böse Erwachen: Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen & Fieber. Manchmal sogar Bewusstseinsstörungen. Wer sich zu lange in der Sonne aufhält, riskiert einen Sonnenstich. Marlene Haufe, Gesundheitsexpertin bei apomio.de, erklärt, was im akuten Fall zu tun ist.

Ein Sonnenstich entsteht, wenn eine zu intensive Sonneneinstrahlung die Gehirnhäute, die sogenannten Meningen, im Kopf reizt. Da hilft auch keine Sonnencreme. Diese schützt die Haut zwar vor einem Sonnenbrand durch die gefährlichen UV-Strahlen, nicht aber gegen eine Überhitzung des Körpers durch die Infrarotstrahlen des Sonnenlichts. Typischerweise tritt ein Sonnenstich erst einige Stunden nach dem Aufenthalt in der Sonne auf. „Besonders gefährdet sind Männer mit Glatze sowie Säuglinge und kleine Kinder. Ihnen fehlen die schützenden Kopfhaare“, weiß Gesundheitsexpertin Marlene Haufe von apomio.de. Bei Säuglingen und kleinen Kindern kommt hinzu, dass ihre Schädeldecke noch viel dünner und teilweise noch nicht ganz geschlossen ist. „Dadurch kann der Kopf noch schneller überhitzen“, so Haufe.

Häufige Gefahrensituationen für einen Sonnenstich entstehen dann, wenn Betroffene nicht merken, dass sie sich zu starker Sonneneinstrahlung aussetzen. Etwa beim Baden, wenn der Kopf immer wieder abgekühlt wird. Oder auch im Gebirge und bei starkem Wind, wenn die Umgebungstemperaturen trotz intensiver Sonneneinstrahlung als kühl empfunden werden. Ein ausreichender Kopfschutz durch einen hellen Hut ist somit an heißen Tagen unabdingbar. Auch die Mittagssonne sollte möglichst ganz vermieden werden, dann ist die Sonne am stärksten. Außerdem wichtig: Möglichst viel und regelmäßig Wasser trinken. „Mindestens ein halber Liter mehr als an anderen Tagen“, rät die Expertin.

Wichtigste Sofortmaßnahme: Abkühlung im Schatten
Wen es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen erwischt hat, sollte sich umgehend an einen kühlen, schattigen Ort begeben. „Achten Sie auch auf andere Menschen, vor allem Kinder, und bringen Sie diese bei Verdacht sofort in den Schatten“, rät Marlene Haufe. Dort gilt es, Kopf, Hals und Nacken mit feuchten Tüchern oder auch einer kalten Dusche zu kühlen. Aber Vorsicht: „Eis oder Kühlpacks aus dem Gefrierschrank sind ungeeignet, da sie den Körper zusätzlich belasten“, so Haufe. Betroffene sollten möglichst so liegen, dass der Oberkörper leicht erhöht ist.

Elektrolyte bringen Flüssigkeitshaushalt ins Gleichgewicht
Auch die Flüssigkeitszufuhr ist jetzt wichtig. Geeignet sind zum Beispiel Wasser und Fruchtsaftschorlen sowie leichte Brühe. Darüber hinaus empfiehlt die Gesundheitsexpertin sowohl für Kinder als auch Erwachsene die Einnahme von handelsüblichen Elektrolytlösungen, die in jeder Apotheke erhältlich sind. „Das im Elektrolytpulver enthaltene Natriumcitrat fördert die Flüssigkeitsaufnahme aus dem Darm in das Zellinnere. Außerdem unterstützt Glucose die Aufnahme der zugeführten Elektrolyte“, erklärt Haufe. „So können Flüssigkeits- und Elektrolytverluste schnell wieder ausgeglichen werden – und das trägt erheblich zum Wohlbefinden bei.“ Ihr Tipp: Elektrolytpräparate sollten in keiner Hausapotheke fehlen und gehören ins Urlaubsgepäck – sie sind auch bei Magen-Darm-Erkrankungen ein wichtiger Helfer.

Wann zum Arzt?
Handelt es sich um einen Sonnenstich, klingen die Symptome in der Regel nach kurzer Zeit wieder ab. Treten allerdings massives Erbrechen, Krämpfe, Bewusstseinsstörungen, Halluzinationen oder Fieber auf, sollte sofort ein Notarzt verständigt werden. Im schlimmsten Fall kann ein lebensbedrohlicher Hitzeschlag vorliegen, bei dem die gesamte Temperatur- und Kreislaufregulation des Körpers zusammenbricht.

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Neue Studie über Nebenwirkungen von Medikamenten

Jeder zweite Deutsche litt bereits unter Nebenwirkungen. Doch viele ignorieren den Beipackzettel oder nehmen die Risiken bei bestimmten Medikamenten bewusst in Kauf. Eine neue Studie hat nun das Bewusstsein und den Umgang der Deutschen mit Medikamenten und deren Nebenwirkungen untersucht.

Sechs Millionen Menschen in Deutschland leiden pro Jahr unter Nebenwirkungen von Medikamenten, jeder Zweite war bereits selbst betroffen. Das Münchner MedTech-Unternehmen Medikura Digital Health GmbH, das das Online-Portal Nebenwirkungen.de betreibt, hat eine repräsentative Studie in Auftrag gegeben, die das Bewusstsein für Nebenwirkungen und den Umgang mit Arzneimitteln untersucht – mit überraschenden Ergebnissen. Nur 19 Prozent lesen vor der Einnahme von Medikamenten die Packungsbeilage und informieren sich über bekannte Nebenwirkungen. 70 Prozent der Befragten äußerten ihre Sorge vor möglichen Nebenwirkungen von Medikamenten und knapp die Hälfte hat aufgrund dessen bereits auf Alternativmedizin zurückgegriffen. Darüber hinaus wurden Frauen in Bezug auf Verhütungsmittel und deren Nebenwirkungen befragt. Über 70 Prozent der Befragten hat die Pille bereits aufgrund von Beschwerden gewechselt, über ein Viertel bereits mehrfach. 46 Prozent der befragten Männer würden bei Erektionsschwierigkeiten auf Potenzmittel zurückgreifen, obwohl 40 Prozent die Gefahr für Nebenwirkungen als hoch einschätzt. Für die Studie wurden deutschlandweit 1535 Frauen und Männer im Alter von 25 bis 60 Jahren befragt. Die gesamte Studie sowie die Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse steht hier zur Verfügung.

Nur jeder vierte Deutsche liest die Packungsbeilage
„Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.“ Den bekannten Satz aus der Arzneimittelwerbung kennt wohl jeder. Wirklich ernst genommen wird sie von den wenigsten. Lediglich 24 Prozent der Befragten lesen den Beipackzettel von verschreibungspflichtigen Medikamenten, bei rezeptfreien Arzneimitteln sind es sogar nur 19 Prozent. Dennoch gaben über ein Drittel der Befragten an, dass sie die Auflistung der Nebenwirkungen schon einmal von der Einnahme eines Medikaments abgehalten habe.

Nebenwirkungen der Pille: Frauen wechseln häufig die Präparate
Kopfschmerzen, Zwischenblutung, Übelkeit: Die Liste der Nebenwirkungen der Pille ist lang und führt bei über zwei Drittel der betroffenen Frauen dazu, dass sie das Präparat wechseln. 45 Prozent der Frauen, die die Pille einnehmen, haben sie bereits aufgrund von Nebenwirkungen gewechselt, über 25 Prozent bereits mehrfach.

Nebenwirkungen von Potenzmitteln: Männer nehmen die Risiken in Kauf
Fast die Hälfte aller befragten Männer würde bei Erektionsschwierigkeiten zu Potenzmitteln greifen. Das Risiko von Nebenwirkungen ist den meisten durchaus bewusst: 40 Prozent schätzen die Gefahr als hoch oder sehr hoch ein. Knapp 60 Prozent geben an, dass sie bereit wären, das Risiko von Nebenwirkungen einzugehen, wenn sie auf Potenzmittel zurückgreifen müssten.

Meldung von Nebenwirkungen
Anders als bei der Packungsbeilage halten sich die Studienteilnehmer durchaus an die Arzneimittelwerbung. 85 Prozent der Befragten, die an einer Nebenwirkung litten, teilten diese ihrem Arzt mit. 20 Prozent wandten sich an den Apotheker und nur 12 Prozent wählten den Weg über den Hersteller. Die Mehrheit der Befragten wäre bereit, Nebenwirkungen einfach online zu melden, wenn es eine entsprechende Möglichkeit dafür gibt. „Mit unserem Portal Nebenwirkungen.de setzen wir genau an dieser Stelle an und ermöglichen es Patienten, Ärzten und Apothekern mit einem integrierten Meldesystem Arzneimittelrisiken einfach und digital zu melden“, sagt Dr. Friderike Bruchmann, Geschäftsführerin von Medikura Digital Health GmbH.

Die Online-Plattform Nebenwirkungen.de gehört zur Medikura Digital Health GmbH, die im Dezember 2017 von Dr. Friderike Bruchmann, Dr. Philipp Nägelein und Tobias Nendel in München gegründet wurde. Über Nebenwirkungen.de können sich Menschen, die unter Nebenwirkungen von Medikamenten leiden, über bereits gemeldete Fälle informieren und ihren eigenen Verdachtsfall schnell, einfach und direkt beim Arzneimittelhersteller melden und den Arzt oder Apotheker ihres Vertrauens einbinden.

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Onlineshop macht stationäre Apotheken zur starken Marke

Elisana-Apotheke in Gelsenkirchen und Dorsten

Nürnberg: Der Apotheke vor Ort wird seit vielen Jahren das Ende vorausgesagt. Als eine der Hauptursachen für das „Apothekensterben“ gilt der Onlinehandel. Die familiengeführten Elisana-Apotheken in Gelsenkirchen und Dorsten zeigen ein anderes Bild: Hier ist es gerade der Onlinevertrieb, der die stationären Apotheken vor Ort stärkt.

2011 zählten Simon und Gerrit Nattler zu den ersten Apothekern, die ihr Geschäft auf das Internet ausweiteten. „Wir haben damals vor allem an uns selbst als Kunden gedacht: Wir würden unsere Arzneimittel auch online einkaufen. Aber eben nicht nur“, sagt Simon Nattler. Er ist überzeugt: „Es gibt nicht den reinen Onlinekunden und denjenigen, der ausschließlich in seine Apotheke vor Ort geht. Die meisten Menschen wollen beide Kanäle nutzen.“

Preisvergleich als digitales Schaufenster für Internetapotheke
Ganz nach dem Motto „Ganz oder gar nicht“ betrachteten die beiden Apotheker den neuen Vertriebskanal von Beginn an längst nicht nur als Nebenbei-Geschäft, das sich aus ihren Apotheken in Gelsenkirchen und Dorsten heraus erledigen lässt, sondern als eigenständiges Geschäftsfeld. Das bedeutete eigene Räumlichkeiten, ein komplettes Versandlager, zwei zusätzliche Mitarbeiter – und mit „Elisana“ einen eigenen, unverwechselbaren Namen. Denn Elisabeth-Apotheken – so hießen ihre sechs Apotheken damals – gibt es in jeder Stadt. Die Herangehensweise der Nattlers zahlte sich schnell aus. „Der überregionale Handel florierte von Beginn an“, so Gerrit Nattler: „Preisvergleichsportale wie apomio.de haben dazu beigetragen, dass wir schnell in ganz Deutschland sichtbar waren. Für uns sind sie das entscheidende Schaufenster im Internet.“ Auf einen Preiskampf mussten sich die Apotheker dafür nicht einlassen. „Auch wenn das viele denken: Die Versandriesen sind keineswegs immer besonders günstig“, so die Erfahrung des Inhabers.

Die Vision: den Kunden das Beste aus zwei Welten bieten
Trotz des schnell einsetzenden Erfolges verloren die beiden Apotheker ihre langfristige Vision nicht aus den Augen: sich vor allem vor Ort als starke Marke zu etablieren. „Wir können mit Services überzeugen, die reine Versandhändler nicht anbieten können“, erklärt Simon Nattler und verweist auf Click & Collect, Same-Day-Lieferung sowie persönliche Beratung in den sechs Apotheken. „Damit sind wir regional klar im Vorteil.“ Mittlerweile beschäftigen sie elf Mitarbeiter im Versand – wobei der Anteil von Bestellungen aus der Region immer größer wird. Dabei kam den Apothekern auch zugute, dass Lebensmittelhändler wie Rewe das Einkaufsverhalten ihrer Kunden mit großer Marketing-Power in neue Bahnen lenkten und Services wie Click & Collect sowie Same-Day-Lieferung durch lokale Händler bekannt machten. Außerdem erleben die Nattlers häufig folgendes Szenario: Viele Kunden kommen für eine ausführliche Beratung in die Apotheke, möchten sich allerdings nicht sofort entscheiden. Wenn sie sich dann zuhause auf ein Produkt festgelegt haben, möchten sie wiederum nicht noch einmal zurück in die Apotheke gehen. „Durch den Onlineshop bleiben uns diese Kunden erhalten“, sagt Simon Nattler. Zunehmende Bekanntheit für ihre Vorort-Services erhalten sie auch durch apomio.de. Hier können Kunden nicht nur nach den günstigsten Preisen für ihre Medizinprodukte suchen, sondern auch gezielt nach Apotheken in der Nähe, die eine Selbstabholung von reservierten Produkten anbieten.

Stärkung des stationären Handels
Simon Nattler ist überzeugt davon, dass ein Onlineshop ein absoluter Mehrwert für jede stationäre Apotheke sein kann. Zumal aus seiner Sicht der Markt groß genug ist, dass auch kleine Apotheken profitieren können. Allerdings nur, gibt der Geschäftsführer zu bedenken, wenn der Versandhandel mit vollem Engagement betrieben wird: „Ein schlechter Onlineshop schadet dem Renommee der stationären Apotheke.“ So legen die Nattlers zum Beispiel viel Wert darauf, ihr persönliches Fachwissen auch im Internet einzubringen, statt einfach nur die Produktbeschreibungen der Hersteller zu übernehmen. Durch den Erfolg ihres Onlineshops konnten sie sich mit ihrem Apothekennetzwerk als moderner, kundenorientierter Gesundheitsdienstleister positionieren. Daher war es nur konsequent, 2016 den Namen der sechs als Elisabeth-Apotheken gegründeten Filialen in Dorsten und Gelsenkirchen an den Namen des Onlineshops Elisana anzupassen.

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Bildquelle: Elisana Apotheken

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Wenn die Sonne Flecken macht: erhöhte Lichtempfindlichkeit durch Medikamente

Online-Presseinformation

Wenn die Sonne Flecken macht: erhöhte Lichtempfindlichkeit durch Medikamente

Medikamente und Sonne vertragen sich nicht immer. Manche Arzneimittel können die Lichtempfindlichkeit der Haut steigern. Eine geringe UV-Belastung reicht dann bereits aus, um Hautreaktionen auszulösen. Bei der Einnahme von Medikamenten sollte daher immer der Beipackzettel gelesen werden. Darin sind Hinweise auf Nebenwirkungen zu Lichtempfindlichkeit und Sonneneinwirkung beschrieben. Die AOK Hessen informiert, welche Medikamente eine erhöhte Lichtempfindlichkeit auslösen und welche Maßnahmen schützen.

Reagiert die Haut nach der Einnahme von Medikamenten überempfindlich auf Sonnenlicht, ist dafür vor allem die UV-A-Strahlung verantwortlich. Üblicherweise wird Sonnenbrand durch zu viel UV-B-Strahlung ausgelöst. Bestimmte Antibiotika, harntreibende Medikamente, einige entzündungshemmende Arzneimittel, manche Chemotherapeutika, Blutdrucksenker, aber auch pflanzliche Medikamente wie Johanniskraut, können in Verbindung mit Sonnenlicht Nebenwirkungen auslösen.

Sogenannte phototoxische Reaktionen zeigen sich in der Regel bereits nach dem ersten Sonnenbad. Bei der deutlich selteneren Photoallergie treten die Nebenwirkungen meistens erst nach mehrmaligem Sonnenkontakt auf. Manche Medikamente können beides auslösen. Die Symptome ähneln denen eines Sonnenbrandes: Die Haut rötet sich, brennt, juckt und es können sich Blasen oder Pusteln bilden. Bei leichten Beschwerden können kühlende Lotionen helfen. Bei stärkeren Beschwerden sollten Betroffene einen Arzt oder Apotheker aufsuchen.

Bei akuten Reaktionen gilt: sofort raus aus der Sonne! Besteht der Verdacht auf eine Photosensibilisierung durch ein Medikament, sollte dies unbedingt durch den Arzt oder die Ärztin abgeklärt werden. Wenn möglich, kann das Medikament abgesetzt oder durch ein besser verträgliches ersetzt werden. Ist dies jedoch nicht möglich, sollten Betroffene Sonnenbäder meiden und sich konsequent vor UV-Strahlung schützen. Der akuten Phase kann eine monatelange Überempfindlichkeit gegenüber UV-Licht folgen. Oft kommt es auch zur verstärkten Pigmentierung der betroffenen Hautstellen.

Damit es erst gar nicht zu einer photosensiblen Reaktion kommt, helfen eine Reihe von Maßnahmen:

– Medikamente mit kurzer Wirkdauer sollten abends eingenommen werden.
– Aktivitäten im Freien sollten in die Morgen- oder Abendstunden verlegt werden.
– Auf Solariumsbesuche sollte verzichtet werden.
– Dicht gewebte Kleidung oder spezielle UV-Schutzkleidung (UV-Standard 801) bietet einen guten Schutz.
– Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor (30 und mehr) schützen ebenfalls.
– Bei längeren Autofahrten oder im Büro ebenfalls auf ausreichenden Schutz achten, da Schädigungen auch durch einfaches Fensterglas oder dünne Kleidung hindurch möglich sind.

Krankenkasse

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AOK – Die Gesundheitskasse in Hessen
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Basler Str. 2
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0 61 72 / 2 72 – 1 39
Riyad.Salhi@he.aok.de
https://hessen.aok.de/

Pressemitteilungen

Arzneimittel auf Flugreisen

Darauf sollten Urlauber achten

Nürnberg: Der Start der Sommerferien steht vor der Tür. Millionen Reisende planen, in den nächsten Wochen mit dem Flieger zu ihrem Traumziel abzuheben. Ganz klar: Ins Gepäck gehört auch eine Reiseapotheke. Was viele allerdings nicht wissen: In einigen Ländern kann es selbst mit alltäglichen Hustenstillern zu Problemen bei der Einreise kommen. Marlene Haufe, Gesundheitsexpertin bei apomio.de erklärt, worauf Flugreisende bei der Mitnahme von Arzneimitteln achten sollten.

Reiseapotheke gehört ins Handgepäck
Wenn der Koffer verloren geht, kann die Urlaubsfreude bereits zu Beginn einen erheblichen Dämpfer erfahren. Fatal können die Folgen werden, wenn sich im Koffer dringend benötigte Arzneimittel etwa für chronisch Kranke befinden. Daher lautet der wichtigste Hinweis von Marlene Haufe: „Die Reiseapotheke gehört ins Handgepäck.“ Aber auch dieser Grund spricht dafür: Im Laderaum eines Flugzeugs kommt es mitunter zu extremen Temperaturschwankungen. In einigen Flugzeugtypen können sogar Minusgrade erreicht werden. „Dadurch kann die Wirksamkeit von einigen Medikamenten beeinträchtigt werden“, erklärt die Gesundheitsexpertin und verweist auf das Beispiel Insulin, welches durch Einfrieren unwirksam wird.

EU-Richtlinien beachten
Doch wie verträgt sich diese Empfehlung mit den EU-Richtlinien in Bezug auf das Handgepäck? Diese schreibt vor, dass Flüssigkeiten, Cremes und Gels nur in kleinen Behältern und Mengen von maximal 100 ml im Handgepäck mitgeführt werden dürfen. „Arzneimittel sind von diesen Vorgaben ausgeschlossen“, weiß Marlene Haufe: „Allerdings müssen Reisende bei einigen Medikamenten einen Nachweis des behandelnden Arztes vorlegen können, welcher die Erkrankung und die Medikation beinhaltet und bescheinigt, dass die Medikamente nur für den persönlichen Gebrauch bestimmt sind.“ Das ist auch wichtig, wenn es um die Mitnahme von Spritzen etwa für Diabetiker geht, da diese ansonsten als Waffen gelten.

Vorsicht bei Schlaftabletten, Schmerz- und Betäubungsmitteln
Für Reisen innerhalb der EU können so Medikamente für den Eigenbedarf in der Regel problemlos mitgenommen werden. „Wer auf Betäubungsmittel angewiesen ist, muss allerdings ein vom Arzt ausgefülltes und dem zuständigen Gesundheitsamt unterzeichnetes Formular vorlegen können“, verdeutlicht die Expertin. Dieses Formular steht auf der Website des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte zum Download bereit.

Rechtzeitig über landesspezifische Regelungen informieren
In den Ländern außerhalb der EU bestehen mitunter völlig unterschiedliche Bestimmungen. Vor allem in islamisch geprägten Ländern sind die Regelungen sehr streng und die Ermittler gehen bei manchen Mitteln, die bei uns als Medikamente anerkannt sind, von Drogen aus. Das kann zum Beispiel Schlafmittel oder den Wirkstoff Kodein betreffen. Kodein ist unter anderem auch in freiverkäuflichen Hustenstillern enthalten. Und das heißt, dass sogar eine für uns harmlose Arznei ins Gefängnis führen kann. Daher lautet die Empfehlung von Marlene Haufe: „Informieren Sie sich im Vorfeld Ihrer Reise eingehend über die Regelungen vor Ort und welche Nachweise Sie benötigen.“ Im Zweifel sollten sich Reisende nur auf die Auskunft der jeweiligen Landesvertretung verlassen und sich diese Informationen schriftlich bestätigen lassen. „Hier erfahren Sie, welche Mengen Sie einführen dürfen und welche Dokumente nötig sind.“ Die entsprechenden Bescheinigungen sind in der Regel mehrsprachig verfasst. Wer abseits der üblichen Touristenrouten reist, der sollte in jedem Fall auch eine Bescheinigung in Landessprache mit sich führen.

Grundausstattung auch für gesunde Reisende
Auch wer im Normalfall nicht auf Medikamente angewiesen ist, der sollte ein Minimum an Arzneimitteln mit sich führen. Unter www.apomio.de finden Weltenbummler alle wichtigen Informationen rund um die medikamentöse Grundausstattung auf Reisen. Außerdem ermöglicht das unabhängige Preisvergleichsportal einen schnellen Überblick, bei welcher (Online-)Apotheke einzelne Arzneimittel oder der gesamte Warenkorb am günstigsten erhältlich sind.

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Pressemitteilungen

Arzneimittel von der Steuer absetzen – so geht’s

Nürnberg: Wer chronisch oder häufig krank ist, der muss für die benötigten Arzneimittel mitunter tief in die Tasche greifen. Insbesondere, wenn es sich um Medikamente handelt, die nicht von der Krankenkasse übernommen werden. Was viele nicht wissen: Ausgaben für Pillen & Co. können unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich geltend gemacht werden. Wie das geht, weiß Marlene Haufe, Gesundheitsexpertin bei apomio.de.

Verordnung wichtig
Ob es sich um Schmerz-, Verdauungs- oder Erkältungsmittel handelt – es gibt viele Medikamente, die Patienten meist selbst bezahlen müssen. Auch bei Hautproblemen übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten in der Regel nicht. Denn hierbei handelt es sich in vielen Fällen um nicht verschreibungspflichtige Medikamente, auch OTC (Over-the-counter)-Medikamente genannt. Darüber hinaus gibt es einige verschreibungspflichtige Arzneimittel, deren Wirksamkeit nicht ausreichend bewiesen ist. Dafür müssen Patienten ebenfalls selbst in die Tasche greifen. „Patienten können die Kosten für Arzneimittel allerdings steuerlich geltend machen“, erklärt Marlene Haufe von apomio.de: „Aber nur, wenn sie von einer zur Heilbehandlung zugelassenen Person verordnet worden sind.“ Das kann nicht nur ein Arzt, sondern auch ein Heilpraktiker sein.

Rezepte und Kassenzettel aufbewahren
Wer seine Ausgaben in der Steuererklärung angeben will, sollte in jedem Fall alle Rezepte und Kassenzettel aufbewahren. Fordert das Finanzamt die Belege ausdrücklich an, müssen sie zur Prüfung eingereicht werden. Bei verschreibungspflichtigen Medikamenten stellt der Arzt rote Rezepte aus – hier können Patienten die Zuzahlung absetzen. Wer ein Medikament benötigt, dessen Kosten die Krankenkasse nicht übernimmt, kann sich dies vom Arzt oder Heilpraktiker mit einem grünen Rezept bescheinigen lassen und die Kosten ebenfalls absetzen.

Gesundheitskosten als „außergewöhnliche Belastung“ geltend machen
In welcher Höhe das Finanzamt die Ausgaben anerkennt, hängt von der individuellen Belastungsgrenze ab. Diese errechnet sich aus dem Einkommen, dem Familienstand und der Anzahl der Kinder. Tipp: Das Bayerische Landesamt für Steuern bietet einen Online-Rechner, mit dem die Belastungsgrenze schnell bestimmt werden kann. „Gerade Patienten mit Familie oder einem geringen Einkommen erreichen diese Grenze in der Regel schnell und können einen Teil ihrer Gesundheitskosten als sogenannte „außergewöhnliche Belastung“ nach § 33 Einkommenssteuergesetz (EStG) geltend machen“, rät die Gesundheitsexpertin. Dazu zählen auch Kosten für Hilfsmittel wie Brillen und Kontaktlinsen sowie Zahnprothesen und Impfungen. Zudem können Fahrten zum Arzt und zur Apotheke und Zuzahlungen für Behandlungen und Medikamente angerechnet werden. Für medizinisch nicht anerkannte Behandlungen benötigen die Patienten vor Beginn der Therapie eine Bescheinigung des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen oder ein amtsärztliches Attest. Letzteres fordert das Finanzamt auch für sogenannte „individuelle Gesundheitsleistungen“ (IGeL), auch unter dem Namen „Selbstzahlerleistungen“ bekannt.

Vorbeugende Maßnahmen nicht absetzbar
Wer seiner Gesundheit mit Vitaminpräparaten oder Nahrungsergänzungsmitteln ganz allgemein etwas Gutes tun möchte, der kann diese Kosten nicht von der Steuer absetzen. Außerdem wichtig: Wer versäumt hat, bei seiner Krankenversicherung die Erstattung zu beantragen, muss die Kosten komplett selbst tragen. „Was die Kasse übernommen hätte, wenn der Patient es eingefordert hätte, kann nicht abgesetzt werden“, verdeutlicht die Gesundheitsexpertin.

Preise vergleichen kann sich lohnen
Ob Vitaminpräparate, pflanzliche Medikamente bei Blasenentzündungen, homöopathische Mittel, Nikotinpflaster oder Cremes mit speziellen Wirkstoffen: Eine häufige Anwendung kann den Geldbeutel belasten. Daher lohnt es sich, schon beim Kauf von Arzneimitteln auf den Preis zu achten. Gut zu wissen: Auf Preisvergleichsportalen wie apomio.de finden Patienten stets den günstigsten Preis für ihr Arzneimittel und können in vielen Fällen rund 20, 40 oder gar 70 Prozent gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung sparen.

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Bildquelle: Pixabay/Michal Jarmoluk

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Dein Darm macht dich krank! – „Am Anfang war der Darm – Band 1“ von Dantse Dantse – Buchvorstellung (indayi edition)

So viele Krankheiten, so viele Möglichkeiten. Wo fängt man an?

Viele Menschen leiden unter körperlichen Beschwerden wie Hautkrankheiten, Diabetes, Demenz, Allergien, Übergewicht, Pilzinfektionen, Migräne oder auch unter psychischen Beschwerden wie Ängsten, Stress, Essstörungen oder Stimmungsproblemen bis hin zu Depressionen und wissen nicht, dass die Ursache dafür im Darm liegt.

 

Erfahre alles über den unterschätzten Zerstörer!

Er ist der Krankheitsherd des Körpers. In diesem Buch erfährst du alles darüber, woran du eine geschädigte Darmflora erkennst, was die Ursachen dafür sein könnten und welche Krankheiten daraus resultieren können. Der Einfluss dieses wichtigen Körperteils wird von der Schulmedizin oft unterschätzt. Dieses Buch liefert dir daher afrikanisch inspirierte Weisheiten der Naturmedizin, die aber immer mehr von der Wissenschaft bestätigt werden.

 

Darm über Hirn!

Er hat nicht nur die Kontrolle über deinen gesundheitlichen Zustand, sondern auch über dein allgemeines Wohlbefinden und deine Psyche. Neben Krankheiten verursacht er unter anderem Potenzprobleme, eine schwache Libido oder auch ganz simplen Pessimismus. Er macht dich müde, depressiv und unglücklich, wenn du dich nicht um ihn kümmerst. Auch das Abnehmen fällt dann um einiges schwerer.

 

Liebe geht durch den Magen, denn sie entspringt dem Darm.

Darmbakterien haben einen Einfluss darauf, wie du dich fühlst, aber auch darauf, wen du magst und wen nicht. Sie entscheiden über Liebe und Hass. Der Körper funktioniert ganzheitlich. Wenn du einen Teil vernachlässigst, dann schadet er dem großen Ganzen. Wenn du ihn aber heilst, dann wird er es dir danken.

 

Über den Autor:

Dantse Dantse ist gebürtiger Kameruner und Vater von fünf Kindern. Er hat in Deutschland studiert und lebt seit über 25 Jahren in Darmstadt. Stress, Burnout, Spiritualität, Gesundheit, beruflicher Erfolg, Kindererziehung, Partnerschaft, Sexualität, Liebe und Glück – das sind nur einige der Gebiete, auf denen sich Erfolgscoach und Autor Dantse Dantse in den letzten Jahren erfolgreich profilieren konnte.

Coaching, das wie Magie wirkt – das ist das Motto von Dantse Dantse! Seit vielen Jahren verhilft er mit seinen unkonventionellen und neuartigen Methoden Menschen zu Glück, Gesundheit und Zufriedenheit. Sein großer, afrikanisch inspirierter Wissensschatz ist der Schlüssel seines Erfolgs.

 

Über indayi edition:

indayi edition ist ein aufstrebender, kleiner, bunter, außergewöhnlicher Start-up-Verlag in Darmstadt, der erste deutschsprachige Verlag, der von einem afrikanischen Migranten in Deutschland gegründet wurde. Hier wird alles veröffentlicht, was Menschen betrifft, berührt und bewegt, unabhängig von kulturellem Hintergrund und Herkunft. Indayi edition veröffentlicht Bücher über Werte und über Themen, die die Gesellschaft nicht gerne anspricht und am liebsten unter den Teppich kehrt, unter denen aber Millionen von Menschen leiden. Bücher, die bei indayi erscheinen, haben das Ziel, etwas zu erklären, zu verändern und zu verbessern – seien es Ratgeber, Sachbücher, Romane oder Kinderbücher. Das Angebot ist vielfältig: von Liebesromanen, Ratgebern zu den Themen Erotik, Liebe, Erziehung, Gesundheit, Krebs und Ernährung, spannenden Thrillern und Krimis, psychologischen Selbsthilfebüchern, Büchern über Politik, Kultur, Gesellschaft und Geschichte, Kochbüchern bis hin zu Kinder- und Jugendbüchern.

 

Pressekontakt:

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Bibliografische Angaben:

Erschien am 17.09.2018 bei indayi edition.
ISBN-10: 3947008171
ISBN-13: 978-3947003136
Taschenbuch, 252 Seiten, 19,99€.
Auch erhältlich als E-Book

Das Buch kann man über jede Buchhandlung beziehen, sowie auf der Verlagshomepage www.indayi.de oder bei amazon.de und anderen online-Buchshops.