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NextPharma erwirbt die Produktionsstätte von Santen in Tampere

Santen SA und NextPharma gaben heute bekannt, dass die Produktionsstätte von Santen in Tampere und die damit verbundenen Aktivitäten durch NextPharma, einem der führenden europäischen Lohnhersteller für die Entwicklung und Herstellung von Arzneimitteln (CDMO), übernommen werden. Die Übernahme soll voraussichtlich im Sommer 2019 abgeschlossen sein. Die Unternehmen gehen eine strategische Partnerschaft ein, in der NextPharma die Produktion von Santen Produkten im Werk Tampere übernehmen wird.

NextPharma wird den gesamten Standort mit 181 Mitarbeitern übernehmen, die in der Herstellung und den Supportfunktionen wie Qualitätskontrolle, Qualitätssicherung, IT und Verwaltung tätig sind. Eine große Anzahl von Santen Mitarbeitern in Finnland, die nicht mit der Herstellung in direkter Verbindung stehen, wie Sales and Marketing, F&E, Regulatory, Qualitätssicherung, Pharmakovigilanz, Personal, IT und Verwaltung sind von der Übernahme nicht betroffen. Sie werden diese Rollen weiterhin als Teil von Santen ausüben.

„Seit 1997 hat Santen enorm von der Expertise und dem Engagement unserer Kollegen hier in Tampere profitiert, die so wesentlich zum Wachstum des Santen Geschäfts in der Region beigetragen haben. Wir freuen uns, dass wir durch den Erwerb des Standorts durch NextPharma die Flexibilität und Effizienz der Lieferkette von Santen erhöhen und gleichzeitig eine spannende Zukunft für unsere Leute schaffen, indem wir zum Kompetenzzentrum für Augenheilkunde und die Blow-Fill-Seal Technology (BFS) innerhalb des NextPharma-Produktionsnetzwerks werden. Dem Ziel von Santen, als spezialisiertes Pharmaunternehmen mit globaler Präsenz nachhaltiges Wachstum zu sichern, sind wir nun einen Schritt näher“, so Katri Outinen, Geschäftsführerin von Santen Oy.

Peter Burema, CEO von NextPharma, begrüßte die strategische Partnerschaft: „Dies ist ein wichtiger Moment für NextPharma als einer der führenden europäischen Lohnhersteller für die Entwicklung und Herstellung von Arzneimitteln. Mit dieser Akquisition bietet Tampere mit der Herstellung von Medikamenten im Bereich Augenheilkunde und der Blow-Fill-Seal Technologie (BFS) eine hervorragende Ergänzung zu unseren sechs weiteren Produktionsstandorten in Europa, die jeweils ihre eigenen spezifischen Technologien haben. Die umfangreiche Erfahrung, die das Santen-Team mitbringen wird, ist der Schlüssel für die Kontinuität der Herstellung von Produkten höchster Qualität, und wir freuen uns sehr, sie in der NextPharma-Familie willkommen zu heißen.“

Weitere Informationen finden Sie unter www.nextpharma.com

Über Santen:
Als spezialisiertes Unternehmen, das sich dem Bereich der Augen widmet, betreibt Santen Forschung, Entwicklung, Marketing und Vertrieb von Arzneimitteln, rezeptfreien Produkten und Geräten. Santen ist seit langem Marktführer in Japan für verschreibungspflichtige Augenarzneimittel und ist heute in der Region EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) führend in der Branche. Mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und organisatorischen Fähigkeiten, die über fast 130 Jahre hinweg gepflegt werden, erreichen die Produkte und Dienstleistungen von Santen inzwischen über 60 Länder und tragen so zum Wohlergehen der Patienten, ihrer Angehörigen und damit zur Gesellschaft bei. Weitere Informationen finden Sie auf den Santen Websites www.santen.com (global) und www.santen.eu (EMEA).

Über NextPharma:
NextPharma ist einer der führenden europäischen pharmazeutischen Lohnhersteller für die Herstellung und Entwicklung von Arzneimitteln (CDMO) mit derzeit fünf Standorten in Deutschland und einem in Frankreich. NextPharma agiert weltweit, fünf der sechs Standorte sind u.a. von der FDA zugelassen. Mit Expertise in den Bereichen Feststoffe, halbfeste und nicht-sterile Flüssigkeiten bietet das Unternehmen Dienstleistungen von der pharmazeutischen Entwicklung über klinische Prüfmuster, Scale-Up und Prozessvalidierung bis hin zur kommerziellen Herstellung einer Vielzahl von Darreichungsformen, darunter Tabletten, Kapseln, Granulate, Pulver, Pellets, Gele, Cremes, Sprays und Trockensäfte. Darüber hinaus bietet NextPharma eine breite Palette von Verpackungslösungen, darunter Verblisterung, Flaschen, Dosen, Sachets, Stick Packs und Röhrchen. Das Know-how und die Exzellenzzentren von NextPharma ermöglichen es, ausgewählte Services in bestimmten, sehr spezifischen Bereichen wie Hormonen und halbfesten Darreichungsformen, Cephalosporinen, Penicillinen, Betäubungsmitteln, Retard-Arzneiformen sowie Kinderarzneimittel anzubieten.
Weitere Informationen finden Sie unter www.nextpharma.com

Kontakt
NextPharma Technologies Holding Ltd.
Pierre Delavaud
Tannery House, Tannery Lane 1
GU23 7EF Send, Woking, Surrey
+44(0)1483 479120
+44(0)1483 479135
pierre.delavaud@nextpharma.com
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So schaffen Sie Ihre Vorsätze für 2019

Thorsten Huhn gibt Tipps, wie jeder seine Vorsätze für 2019 erfüllen kann – auch, wenn für vieles die Zeit dafür zu knapp scheint

Am Jahresanfang ist man meist noch guter Dinge und versucht, die zu Sylvester gesetzten guten Vorsätze umzusetzen. Mit den fortschreitenden Wochen lässt das bei den meisten jedoch nach. Thorsten Huhn, der Unternehmer und Menschen in Führungspositionen darin unterstützt, ihre Handlungsfähigkeit zu sichern, gibt Tipps, wie jeder seine Vorsätze für 2019 erfüllen kann – auch wenn für vieles die Zeit zu knapp zu sein scheint.

„Die guten Vorsätze für das neue Jahr sind so bekannt wie ihre Nichteinhaltung. Was verwunderlich ist, denn gerade Vorsätze haben fürs neue Jahr eine entsprechend hohe Relevanz, weil sie oft wesentlich persönliche Veränderungswünsche beinhalten“, so Thorsten Huhn. Auf die Frage, warum es so schwer fällt, gute Vorsätze umzusetzen, fällt meist das Argument der fehlenden Zeit.

Eine Erklärung dafür lieg in der Dringlichkeit. „Was uns wichtig ist, ist in der Regel nicht dringend. Daher liegt das nicht in unserem Fokus“, erklärt Huhn. Dringend wird es erst, wenn wir es zu lange vernachlässigen. Eine schlechte Ernährung über lange Zeit beispielsweise hat Einfluss auf die Gesundheit und wird spätestens nach einem klärenden Arztbesuch Thema. Nimmt zum Beispiel die Arbeitszeit zu und werden damit Familie und Freunde vernachlässigt, hat man irgendwann keine sozialen Kontakte mehr. Der Experte für Handlungsfähigkeit rät daher, sich regelmäßig die Frage zu stellen: Was ist mir wichtig?

Thorsten Huhn hilft es selbst, Struktur beim Beantworten der Frage zu haben. Dazu legt er die wichtigen Themen fest und teilt sie in die Lebensbereiche Familie & soziale Kontakte, Beruf & Leistung, Körper & Gesundheit sowie Sinn und Kultur ein. Mit diesen zwei Schritten kann jeder seine Vorsätze umsetzen:

1. Quartalsziele formulieren. Aus jedem Lebensbereich werden die wichtigen Themen als Quartalsziele formuliert. Damit wird der Vorsatz in kleine Häppchen geteilt und übers Jahr nicht aus den Augen verloren.
2. To-Dos festsetzen. Um die Quartalsziele zu erreichen, werden die entsprechenden To-Dos im Kalender eingetragen. Die persönlichen wichtigen Themen bekommen damit ihren Raum und laufen nicht Gefahr, irgendwann einmal dringlich zu werden.

„Wer so seine persönlichen wichtigen Themen plant, wird seine Vorsätze für das neue Jahr nicht aus den Augen verlieren – und am Ende des Jahres zufrieden auf das Erreichte und angespornt für das nächste Jahr sein.“

Nähere Informationen und Kontakt zu Thorsten Huhn – handlungsschärfer – finden Sie unter www.thorstenhuhn.de.

Seine Profession sind Themen, die den meisten Unternehmern unangenehm sind: Unsicherheit, Kontrollverlust, Handlungsunfähigkeit. Ob Selbstständige, kleine und mittlere Betriebe oder große Konzerne, Thorsten Huhn befähigt als Sparringspartner und Ratgeber seine Kunden, „handlungsschärfer“ zu agieren. Bedeutet: Ein Bewusstsein für mögliche Probleme formen, dafür Lösungen und Konzepte entwickeln, den eigenen Markenauftritt optimieren, Mitarbeiterengagement fördern u. v. m. Dabei ist es stets sein Anliegen, Probleme und deren Lösungen für seine Kunden soweit es geht zu simplifizieren und so klar wie möglich zu gestalten, damit die Wirkung so groß wie möglich ist.

Handlungsschärfer werden seine Kunden nicht nur durch die Wertschätzung, die Thorsten Huhn ihnen entgegenbringt, sondern auch durch die langjährige Erfahrung und das Know-how in Sachen Führung und Vertrieb, welches er seinen Kunden u. a. im Vor-Ort-Coaching vermittelt.

Kontakt
Thorsten Huhn – handlungsschärfer
Thorsten Huhn
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57234 Wilnsdorf
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Minister Steinbach schiebt engere Kontakte in die Golfregion an

Gesundheitswirtschaft informiert sich über Geschäftschancen in den Vereinigten Arabischen Emiraten

Potsdam, 15. Januar 2019. Rund 30 Unternehmen der Gesundheitsbranche informieren sich heute in Potsdam über Geschäftschancen in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Das Treffen haben Wirtschaftsminister Jörg Steinbach und der Botschafter der Emirate in Deutschland, S.E. Ali Abdulla Al Ahmed, gemeinsam initiiert.

„Das Cluster Gesundheitswirtschaft Berlin-Brandenburg ist führend in vielen Bereichen, nicht zuletzt in Diagnostik und Medizintechnik“, sagte Minister Steinbach, der Schirmherr der Veranstaltung ist. Der Markt für solche Gesundheitsprodukte und -dienstleistungen wachse in den Emiraten sehr stark, „daher ist es vernünftig, wenn die deutsche Hauptstadtregion die Beziehungen des Clusters Gesundheitswirtschaft vor allem in die Emirate Abu Dhabi und Dubai ausbaut“.

„In der gesamten Golfregion macht der Gesundheitssektor heute schon einen Umsatz von mehr als 100 Milliarden US-Dollar aus“, erklärte S.E., Botschafter Al Ahmed, „und es stehen weitere Investitionen in Höhe von 60 Milliarden US-Dollar an“. Aufgrund des steigenden Wohlstandes, aber auch wegen der relativen Alterung der einheimischen Bevölkerung stiegen die Ansprüche an die Gesundheitsversorgung. „Wir begrüßen es deshalb sehr, dass das Land Brandenburg gemeinsam mit Berlin sich verstärkt um Wirtschaftskontakte der Gesundheitswirtschaft in mein Heimatland kümmert.“

Die Botschaft hat einen Experten zu dem Treffen in Potsdam eingeladen, Amin Hussain Al Ameeri vom Gesundheitsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate. Das Gesundheitsministerium ist die oberste Regulierungsbehörde für den Gesundheitssektor in den VAE.

Das Treffen ist gemeinsam von der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg (WFBB) und dem DiagnostikNet-BB – Netzwerk Diagnostik Berlin-Brandenburg organisiert worden. Sebastian Saule, Geschäftsführer der WFBB, sagte zum Auftakt: „Die Emirate gehören zu den dynamischsten, offensten und verlässlichsten Märkten in der arabischen Welt. Von dort aus können unsere Unternehmen auch einen Markt von über 100 Millionen Menschen im Umkreis von nur 500 Kilometern erreichen.

Jörg-M. Hollidt, Vorstandsvorsitzender des DiagnostikNet-BB ergänzte: „Bereits seit vier Jahren ist das DiagnostikNet-BB in Dubai mit einem Gemeinschaftsstand vertreten, 2017 erstmals als Berlin-Brandenburger-Ländergemeinschaftsstand. Dies erhöhte die Attraktivität der MedLab – eine der bedeutendsten Leitmessen der In-Vitro-Diagnostik – für die Firmen noch einmal zusätzlich. Wir freuen uns schon jetzt, unsere Kontakte und Geschäftsmöglichkeiten in den Emiraten zu vertiefen.“

Botschaft der Vereinigten Arabischen Emirate in Berlin

Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg

Kontakt
Botschaft der Vereinigten Arabischen Emirate
Ahmed Ali
Hiroshimastr. 18
10785 berlin
030516516
berlinemb.ma@mofaic.gov.ae
https://www.mofa.gov.ae/EN/DiplomaticMissions/Embassies/Berlin/Pages/home.aspx

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Fake News in der Medizin – fatale Folgen für Patienten

Spannende Themen aus Medizin und Gesundheitspolitik beim 29. BVASK-Kongress in Düsseldorf

Fake News in der Medizin sind gar nicht so selten. Meist entstehen sie als Fehlschlüsse aus statistischen Analysen. Das hat fatale Folgen – vor allem für die Patienten. Auf dem 29. Kongress des Berufsverbandes für Arthroskopie beleuchtet Mathematikerin Dr. Carolin Jenkner vom Universitätsklinikum Freiburg, Statistiken, Studien und falsche Analysen.

„Wir müssen verhindern, dass falsche Informationen in die medizinische Praxis gelangen“, sagt Carolin Jenkner. Häufig werden Schlüsse aus Analysen gezogen, die so nicht unbedingt zu ziehen sind. Zusätzlich werden diese Ergebnisse dann auch noch -sogar von Fachmedien – unkritisch übernommen.

Häufige Fehler seien zum Beispiel die Auswahl der Patienten für eine Studie. Jenkner: „Wenn ich eine Gruppe von nur sehr jungen oder sehr alten Menschen habe, kann ich beim Vergleich von zwei Therapien keine Rückschlüsse auf die Allgemeinheit ziehen.“ Außerdem würden auch völlig verschiedene Dinge wie Äpfel mit Birnen verglichen.

Wichtig sei beispielsweise auch, wie groß eine Stichprobe ist. Das wird in einigen Publikationen von Studienergebnissen gar nicht erwähnt. Dabei ist es aus ethischen Gründen wichtig, eine Fallzahl-Planung zu machen, um mit der geplanten Studie auch die angedachten Fragen beantworten zu können. Fallzahl und Hypothese müssen begründet werden. Auch die Schlussfolgerungen können nur anhand der Fallzahl richtig eingeordnet werden.

Jenkner und ihre Kollegen machen die Auswertungen vieler medizinischer Studien. Sie beraten die Ärzte bereits bei der Planung klinischer Studien, um weitreichende negative Folgen zu vermeiden.

Immer wieder werden in Deutschland auch Studien aus dem Ausland zitiert und verbreitet, die exaktem wissenschaftlichen Nachhaken nicht stand halten. Jüngste Beispiele auf dem Gebiet der Arthroskopie sind Studien zur Behandlung der chronischen Kniearthrose (Gonarthrose) und zur Therapie des Schulter-Impingement-Syndroms. Beide Studien haben viel Unheil angerichtet.
So wird die Arthroskopie bei einer erworbenen chronischen Kniearthrose in Deutschland nicht mehr für Kassenpatienten bezahlt. Die Folge: es werden schneller und häufiger künstliche Gelenke einoperiert, wo eigentlich der Erhalt des eigenen Gelenkes noch problemlos möglich gewesen wäre.

Mehr Spannendes aus Medizin und Gesundheitspolitik

Der Berufsverband für Arthroskopie e.V. vertritt die fachlichen und politischen Interessen arthroskopisch tätiger Ärzte (Orthopäden und Chirurgen) in Deutschland. Ziel ist es, alle Patienten nach dem modernsten Stand der Medizin versorgen zu können.

Kontakt
Berufsverband für Arthroskopie
Kathrin Reisinger
Breite Straße 96
41460 Neuss
0157 81777 698
presse@bvask.de
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Osteopathie hilft Säuglingen nebenwirkungsfrei / Forschungsgelder sinnvoll investiert Ergebnisse einer der weltweit größten Osteopathie-Studien zur osteopathischen Behandlung von Säuglingen

Osteopathie hilft Säuglingen nebenwirkungsfrei / Forschungsgelder sinnvoll investiert  Ergebnisse einer der weltweit größten Osteopathie-Studien zur osteopathischen Behandlung von Säuglingen

(Mynewsdesk) Eine vom Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V. breit unterstützte Studie hat ergeben, dass Osteopathie bei den fünf häufigsten Problemen von Säuglingen, mit denen Eltern zu Osteopathen gehen, zu einer Besserung zwischen 50 bis 80 Prozent führt: Säuglingsasymmetrie, Schlaf- und Fütterungsstörungen, abgeflachter Hinterkopf und exzessives Schreien – überaus beeindruckende Ergebnisse einer der weltweit größten Säuglingsosteopathie-Studien. An der multizentrischen Beobachtungsstudie der Akademie für Osteopathie (AFO) und des Deutschen Instituts für Gesundheitsforschung nahmen 1196 Säuglinge im ersten Lebensjahr teil, die in 151 Praxen deutscher Osteopathen behandelt wurden.

Bemerkenswert ist, dass bei den insgesamt über 3200 Behandlungen in keinem einzigen Fall eine ernsthafte, für die Gesundheit des Säuglings potenziell relevante und/oder länger andauernde Nebenwirkung beobachtet wurde. Zur Vorbereitung wurde im Februar 2017 eine Umfrage unter 80 erfahrenen Osteopathen mit Schwerpunkt Kinderbehandlung durchgeführt. Dabei ging es darum herauszufinden, welches die häufigsten Gesundheitsstörungen bzw. Probleme/Anliegen sind, mit denen sich Eltern von Säuglingen an eine kinderosteopathische Praxis wenden. Aufbauend auf diesen Ergebnissen wurden 1196 Säuglinge mit Säuglingsasymmetrie, Schlaf- und Fütterungsstörungen, abgeflachtem Hinterkopf und exzessivem Schreien in den teilnehmenden 151 osteopathischen Praxen mit spezieller Zusatzqualifikation und langjähriger Erfahrung durchschnittlich zwei bis dreimal behandelt. Zentrale Messgröße war die Beurteilung der Eltern, z.B. durch Bewertung der Symptomenstärke mit Hilfe von Numerischen Rating Skalen (NRS 0-10).

Die idiopathische Säuglingsasymmetrie war mit 48 % die am häufigsten behandelte Gesundheitsstörung, gefolgt von den Schreibabys (18%), der Fütterstörung (15%) und der Schädelasymmetrie (Plagiozephalie) (14%). Die Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache: Bei der idiopathischen Säuglingsasymmetrie lag die prozentuale Verbesserung zwischen Beginn und Ende der Behandlungen zwischen 78 und 82%. Abgefragt wurden hier die Stärke der Asymmetrie, der Blickkontakt zur bevorzugten Seite, die Drehung zur bevorzugten Seite und die asymmetrische Lage. Die Stärke der Symptome bei Babys mit Fütterstörungen nahm im Laufe der Behandlungen um 77% ab. Die Symptomatik bei „exzessivem“ Schreien verbesserte sich um 70%, was für die Eltern eine erhebliche Erleichterung darstellte. Schlafstörungen verbesserten sich um 56 %. Bei der Plagiozephalie wurde mit einem „Craniometer“ der Kopfumfang des kindlichen Schädels gemessen und daraus der klinisch übliche Cranial Vault Index (CVAI) errechnet. Nach den osteopathischen Behandlungen verbesserte der sich um 56 %.

Zahlenmäßig exakte Ergebnisse zur so genannten OSTINF-STUDIE sollen im Laufe dieses Jahres in einem international renommierten wissenschaftlichen Fachjournal veröffentlicht werden und stehen dann allen als zusätzliche Information und Entscheidungshilfe zur Verfügung. Auf der Basis der Ergebnisse dieser Beobachtungsstudie sollen perspektivisch sogenannte Interventionsstudien geplant und realisiert werden, voraussichtlich primär mit der jeweiligen Standardtherapie als Vergleichsintervention oder im Vergleich zur Entscheidung gegen andere „typische“ Behandlungen (um Aussagen möglichst nahe an der Realität zu generieren).

Hintergrund: Osteopathie mit ihrer eigenständigen medizinischen Diagnostik und Behandlung betrachtet den Patienten ganzheitlich. Osteopathen untersuchen und therapieren ausschließlich mit ihren Händen; dabei steht die Suche nach den Ursachen der Beschwerden im Vordergrund. Grundlage hierfür ist eine genaue Kenntnis der menschlichen Anatomie und Physiologie. 

Literatur:

Download der Presseinformation der Akademie für Osteopathie und des Deutschen Instituts für Gesundheitsforschung: https://www.osteopathie.de/ostinf

Weitere Informationen:

Verband der Osteopathen Deutschland e.V.

Untere Albrechtstraße 15

65185 Wiesbaden

Telefon: 0 611 / 5808975 – 0

info@osteopathie.de

www.osteopathie.de

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Der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V. wurde als Fachverband für Osteopathie 1994 in Wiesbaden gegründet. Als ältester und mit mehr als 4500 Mitgliedern größter Berufsverband verfolgt der VOD im Wesentlichen folgende Ziele: Er fordert im Sinne der Patientensicherheit den eigenständigen Beruf des Osteopathen auf qualitativ höchstem Niveau. Er klärt über die Osteopathie auf, informiert sachlich und neutral und betreibt Qualitätssicherung im Interesse der Patienten. Darüber hinaus vermittelt der VOD hoch qualifizierte Osteopathen.

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Forscher finden Biomarker für Glutenunverträglichkeit

Forscher finden Biomarker für Glutenunverträglichkeit

Viele Menschen entscheiden sich für eine glutenfreie Ernährung. Während einige glauben, sie würden Gluten nicht vertragen, hören andere, dass das Klebereiweiss z.B. im Brot schädlich sei. Tatsächlich ist die Materie komplex – es gibt viele medizinische Fakten, aber auch viele Halbwahrheiten. Im englischen Sprachraum wird eine Glutenunverträglichkeit ohne Zöliakieerkrankung präzise als non-celiac gluten sensitivity definiert – kurz NCGS.

NCGS ist grundverschieden von einer Zöliakie, einer Autoimmunerkrankung, bei der die Immunzellen die Auskleidung des Dünndarms angreifen. Für Betroffene ist die strikte Vermeidung von Gluten vorgeschrieben. Tatsächlich kann aber auch eine NCGS lästige Reizdarmsymptome, Verstopfungen, Schmerzen im Unterleib, Entzündungen im Darm und Übergewicht hervorrufen oder mit einem Blähbauch in Verbindung stehen.

Der Wunsch der Mediziner nach einem objektiven Schnellverfahren liegt daher nahe. Bisher gab es für die NCGS nur ein vages diagnostisches Kriterium, nämlich ein subjektives „sich besser fühlen“ nach Glutenverzicht. Ärzte bemängeln die eingeschränkte Aussagekraft einer placeboanfälligen Eigendiagnose. Kurz, viele Menschen folgen dieser „Ernährungsmode“ und verzichten ggf. unnötig auf das nahrhafte Grundnahrungsmittel Getreide, zumal Alternativprodukte nicht zwangsläufig gesünder sind.

Jetzt haben Forscher des San Mateo Hospitals der Universität Pavia (Italien) unter der Leitung von Dr. Michele Di Stefano erstmals einen Biomarker validiert. Ihre Studie folgte der doppelt-verblindeten-placebokontrollierten, oralen Provokation – kurz DBPCOC (double blinded -placebo controlled, oral challenge). Die Ergebnisse wurden in der medizinischen Fachzeitschrift Cinical Nutrician ESPEN (Dezemberausgabe 2018) veröffentlicht, Titel: „Glutenunverträglichkeit bei Patienten mit starken Bauchschmerzen und Blähungen: Die Genauigkeit des ALCAT 5 (Non-Celiac Gluten Sensitivity in patients with severe abdominal pain and bloating: The accuracy of ALCAT 5) (1)“. Als Vergleich oder Kontrolle diente der ALCAT-Test®. Mit diesem Zell-Aktivierungstest wurde die Immunzellantwort bei der in vitro Provokation mit 5 glutenhaltigen Getreidekörnern bestimmt.

Die Frage der Forscher: „Spiegelt eine Immunzellreaktion, die beim Alcat Labortest als Reaktion auf eine Glutenbelastung auftritt, eine Immunzellreaktion wider, die im Körper auftritt?“ Die Antwort darauf lautete eindeutig: Ja. In der Studie mit 25 Probanden zeigte sich der Alcat Bluttest bei der doppelblinden placebokontrollierten Provokation mit Gluten oder einem Placebo genauso zuverlässig bei der Diagnose, wie die orale Aufnahme (ebenfalls doppelt verblindet).

Nach Ansicht der Autoren ist die DBPCOC in der klinischen Routine ein langwieriges und umständliches Verfahren mit geringerer Patientencompliance. Der Alcat Test ist einfach durchzuführen und generiert nach dieser Studie messbare Parameter biologischer Prozesse mit sehr hoher prognostischer oder diagnostischer Aussagekraft. Somit könnte der Labortest eine komfortable Alternative sein, um Patienten auf der Suche nach Beschwerdeursachen handfeste Labordaten zu ermöglichen.

Über Cell Science Systems, Corp (CSS):
CSS ist ein medizinisches Labor und eine von der FDA registrierte Produktionseinrichtung für Medizinprodukte, die den Alcat Test für Lebensmittel- und Chemikalienunverträglichkeit sowie weitere Labortestanalysen zur molekularen Diagnostik für Immunologie und Darmgesundheit entwickelt hat. CSS wurde 2016 von Frost & Sullivan als „Company of the Year für Food Intolerance Testing, North America“ ausgezeichnet. Der Alcat Test wurde von Wissenschaftlern der Yale Universität klinisch validiert (2,3). Neue Erkenntnisse über die Pathologie von Lebensmittelunverträglichkeiten wurden aufgedeckt, u.a. die Ausschüttung von „zellfreier DNA“ (cfDNA) bei Zellabwehrreaktionen. CSS beteiligt sich an weiteren translationalen Forschungsprojekten. Eine neue Studie konzentriert sich auf die durch Lebensmittel verursachte Freisetzung der DNA (cfDNA). Diese kann gemäß aktueller Forschung mit chronischen Erkrankungen, Autoimmmunität und Krebs in Verbindung stehen. Der Firmensitz der CSS ist in Deerfield Beach, USA (Florida) und in Europa in Potsdam (Deutschland).

Literaturangaben:

(1) Di Stefano, M. et al; „Non-Celiac Gluten Sensitivity in patients with severe abdominal pain and bloating: The accuracy of ALCAT 5“; Clin Nutr ESPEN 2018, Dec: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=alcat+5+gluten+sensitivity
(2) Wajahat Z. Mehal et al; „Leukocyte activation test identifies food items which induce release of DNA by innate immune peripheral blood leucocytes“; BMC Nutrition & Metabolism 2018; 13.04.2018; https://nutritionandmetabolism.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12986-018-0260-4
(3) A. Ather et al., „Efficacy of individualized diets in patients with irritable bowel syndrome: a randomised controlled trial“; BMJ Open Gastroenterol, vol. 4, no 1, p. e000164, Sep 2017, http://bmjopengastro.bmj.com/content/bmjgast/4/1/e000164.full.pdf

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Kontakt
Cell Science Systems GmbH
Anja Koch
August-Bebel-Str. 68
14482 Potsdam
+49 331 7400880
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Digitaler Vertrieb im B2B?

Thorsten Huhn geht der Frage auf den Grund, inwiefern sich Vertrieb und Maßnahmen der Kundenbindung im B2B-Bereich digitalisieren können

Digitaler Vertrieb im B2B?

Digitaler Vertrieb im B2B? Thorsten Huhn geht der Sache auf den Grund.

„Es gibt viele Beispiele von digitalen Maßnahmen im Vertrieb des B2C-Bereichs, die erfolgreich funktionieren. Aber gilt das auch für B2B und den Bereich der Kundenbindung?“, fragt Thorsten Huhn. Er unterstützt Unternehmer, Führungspersönlichkeiten und Key Account Manager von mittelständischen Unternehmen und Konzernen dabei, Handlungsfähigkeit zu sichern und mit dem richtigen Marketing nachhaltig erfolgreich zu sein.

Er selbst legt bei erklärungsbedürftigen Produkten und Dienstleistungen Wert auf die menschliche Begleitung – „über Kauf und Nicht-Kauf entscheidet letztendlich die zwischenmenschliche Interaktion“, so der Sparringspartner, Ratgeber und Coach. Wenn das „Beziehungskonto“ gut gefüllt ist, sei die Kaufentscheidung meist reine Formsache. Und auch, wenn Thorsten Huhn sich keinen rein digitalen Vertrieb für Unternehmen vorstellen kann, gelte es herauszufinden, welche vertrieblichen Prozesse trotzdem digitalisiert werden können.

„Dafür werfen wir einen Blick auf den After-Sales. Aufgaben, wie die Kundenbeziehung direkt nach Kauf zu festigen oder pflegen, weitere Anliegen aufzunehmen, Informationen oder Änderungen zu verarbeiten, Feedback zu geben und viele mehr gehören hier zur Tagesordnung“, führt der erfahrene Unternehmer aus. Diese Aufgaben lassen sich nicht mit digitalisierten Prozessen ersetzen; oder nur schwer, denn immer leide die Beziehung zum Kunden darunter.

Jedoch kann bei intakten Kundenbeziehungen angesetzt werden. „Kunden über digitale Medien zu kontaktieren, besonders bei Kunden oder Branchen, die vermehrt digitale Kanäle nutzen und eine entsprechend hohe Affinität dafür aufweisen, kann nicht nur sinnvoll sein, sondern den persönlichen Kundenkontakt gewinnbringend unterstützen“, sagt Huhn weiter. Überall, wo der Nutzen für den Kunden klar erkennbar ist, sei digitale Kundenbindung im Bereich des Machbaren. „Auch wenn Mensch und Technik eine tolle Symbiose eingehen können, ist die menschliche Absprache nach wie vor das Maß der Dinge“, schließt der Experte für souveräne Führung und Vertrieb.

Nähere Informationen und Kontakt zu Thorsten Huhn – handlungsschärfer – finden Sie unter www.thorstenhuhn.de.

Seine Profession sind Themen, die den meisten Unternehmern unangenehm sind: Unsicherheit, Kontrollverlust, Handlungsunfähigkeit. Ob Selbstständige, kleine und mittlere Betriebe oder große Konzerne, Thorsten Huhn befähigt als Sparringspartner und Ratgeber seine Kunden, „handlungsschärfer“ zu agieren. Bedeutet: Ein Bewusstsein für mögliche Probleme formen, dafür Lösungen und Konzepte entwickeln, den eigenen Markenauftritt optimieren, Mitarbeiterengagement fördern u. v. m. Dabei ist es stets sein Anliegen, Probleme und deren Lösungen für seine Kunden soweit es geht zu simplifizieren und so klar wie möglich zu gestalten, damit die Wirkung so groß wie möglich ist.

Handlungsschärfer werden seine Kunden nicht nur durch die Wertschätzung, die Thorsten Huhn ihnen entgegenbringt, sondern auch durch die langjährige Erfahrung und das Know-how in Sachen Führung und Vertrieb, welches er seinen Kunden u. a. im Vor-Ort-Coaching vermittelt.

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Mit Grippe in die Notaufnahme? – Verbraucherfrage der Woche der DKV

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Antonia K. aus Leipzig:
Ich habe in den vergangenen Tagen von einigen Grippefällen gehört. Was ist eigentlich, wenn ich an einem Wochenende oder über die kommenden Feiertage an Grippe erkranke: Darf ich in die Notaufnahme eines Krankenhauses oder muss ich warten, bis mein Hausarzt die Praxis wieder öffnet?

Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung:
Grundsätzlich gilt: Nur lebensbedrohliche Notfälle gehören in die Notaufnahme. Eine Grippeerkrankung ohne Komplikationen ist kein Grund, um in die Notaufnahme zu gehen. Das überlastet die Krankenhäuser und sorgt für lange Wartezeiten. Ohne ausreichenden Hygieneschutz, etwa in Form eines Mundschutzes, könnten sich die Viren zudem auf andere Patienten übertragen. Am besten ist es, die Grippe zu Hause auszukurieren. Es sei denn, das Fieber steigt auf 40 Grad, der Erkrankte leidet an Atemnot oder sein Allgemeinzustand verschlechtert sich rapide. Ist die Praxis des Hausarztes dann geschlossen, erreichen Betroffene den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der kostenlosen Nummer 116117 rund um die Uhr. Medizinisch ausgebildetes Personal nimmt die Anrufe entgegen und gibt dem Anrufer Auskunft über die nächstgelegene Praxis, die Bereitschaftsdienst hat – oder vermittelt bei Bedarf auch einen Hausbesuch.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 907

Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber Weitere Informationen zur Krankenversicherung finden Sie unter www.dkv.de

Bitte geben Sie bei Verwendung des bereitgestellten Bildmaterials die „ERGO Group“ als Quelle an.

Bei Veröffentlichung freuen wir uns über Ihr kurzes Signal oder einen Beleg – vielen Dank!

Über die DKV
Die DKV ist seit 90 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2017 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,85 Mrd. Euro.
Die DKV ist der Spezialist für Krankenversicherung der ERGO und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
Mehr unter www.dkv.com

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ERGO-Platz 2
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GCCCF will künftige Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung gemeinsam meistern

Care 2025: Innovate, Orchestrate, and Elevate

GCCCF will künftige Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung gemeinsam meistern

Hochkarätige Fachbesucher informierten sich auf dem Global Clinical + Care Coordination Forum

Das Global Clinical + Care Coordination Forum (GCCCF) steht für eine holistische Herangehensweise an die notwendige Transformation der Gesundheitsversorgung. Im November hatte das GCCCF mehr als 100 Gesundheitsexperten aus aller Welt ins Hamburger Hotel Fontenay eingeladen. Dem Kongress vorangegangen waren seit 2017 sechs Roundtables in Moskau, London, Warschau, Bukarest, Belgrad und Hamburg; diese widmeten sich innovativen Themen rund um die künftigen Herausforderungen in allen gesundheitlichen Disziplinen.

Das GCCCF stellte die Vorträge unter das Kongressthema: „Care 2025 – Innovate, Orchestrate and Elevate“. Ljubisav Matejevic, Präsident des GCCCF, erklärte in Hamburg, die Koordination und Integration der Versorgung seien der Schlüsselfaktor für den Fortschritt. Er schließe sämtliche Stakeholder und auch die Industrie mit ihren Geräten, Software und sonstigen Lösungen ein. Bei allen Diskussionen müsse klar sein, dass dem Pflegepersonal – und auch den ehrenamtlich tätigen Familienmitgliedern – großer Respekt gebühre, sie seien die Helden des Alltags, sowohl in Kliniken als auch im häuslichen Umfeld. Deshalb müssen auch sie mit einbezogen werden. Die Digitalisierung funktioniere nur durch Berücksichtigung des Faktors Mensch.

Dr. Cristian Grasu, Staatssekretär im rumänischen Gesundheitsministerium, versicherte, Interoperabilität sei eine wichtige Grundvoraussetzung für alle Aktivitäten, insbesondere hinsichtlich der Semantik. Er hob die hervorragende Organisation des Forums hervor und die vielen Best-Practice Beispiele wie das Thema Schlaganfall unter dem Präventionsaspekt, die Vorträge rund um das Krankenhaus der Zukunft etc. Seiner Meinung nach sind dies effiziente Wege, um die Gesundheit weltweit und mit Hilfe der Digitalisierung zu verbessern.

Unabwendbar: Künstliche Intelligenz bringt Veränderungen

So stellte Dr. Fried-Michael Dahlweid, Inselgruppe Schweiz, klar: Künstliche Intelligenz ist kein Hype. Sie macht Ärzte auch nicht überflüssig, verändert aber ihre Rolle. Viele Studien und Beispiele in Dermatologie, Pathologie oder Radiologie zeigen eine höhere Genauigkeit, wenn man die Ergebnisse der Algorithmen mit den Gedächtnisleistungen des Menschen vergleicht. Deshalb ist nach klinischer Validierung der Einsatz in Routine und Ausbildung hervorragend geeignet. Durch „Deep Learning“ lässt sich Ausbildung schneller und kostengünstiger absolvieren, gerade auch in Bereichen wie der Intensivmedizin und Kardiologie, wo qualifiziertes Personal Mangelware ist.

Dr. Eric Liederman, Direktor der Medizininformatik bei Kaiser Permanente, referierte über Regeln und Gesetze im Gesundheitswesen mit Schwerpunkt auf Datenschutz. Er zeigte grundlegende Unterschiede zwischen (1) HIPAA und (2) DSGVO auf. So gibt es beispielsweise in HIPAA kein Recht auf Vergessen – dagegen besteht ein Recht darauf in der DSGVO … Wie soll man sich verhalten, wenn man in der Praxis unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden will?

„Ist Digitalisierung eine Lösung?“ fragte Holger Cordes. Laut dem Geschäftsführer der Ascom bieten nur patientenzentrierte Workflows echten Mehrwert, die die Informationen sämtlicher erhobener Daten (nicht nur aus Gesundheit!) zur Verfügung stellen, wann und wo sie gebraucht werden. Deshalb liegt das nächste Level der Effizienz in einem gut entwickelten und nachhaltigen Workflow-Management.

Schlaganfallvorsorge mit Wearables

Jeder vierte Mensch wird im Laufe seines Lebens einen Schlaganfall erleiden. Die Schlaganfallvorsorge war Thema eines Vortrages sowie eines Workshops.
Prof. Dr. Marcus Dörr, Universitätsmedizin Greifswald, erklärte die bisher übliche Früherkennung und ein mögliches Screening. Schwierigkeiten bestehen beispielsweise dadurch, dass Vorhofflimmern (Atrial Fibrillation, AF) in drei Typen auftritt und nicht immer gut zu erkennen ist.

Ein aussagekräftiges Screening muss über viele Tage stattfinden, weil die Geräte dann mehr Anomalien erkennen. Weil die bisherigen Screeningmassnahmen sehr kostenaufwendig sind, gibt es heute das „Pulse Photoplethysmography“ (PPG)-Verfahren mit Smartphone-Kameras oder Smartwatches. Der Nutzen ist laut Studien der Uni Greifswald und Uni Basel belegt. Dies bestätigte auch Dr. Thomas Hübner, CEO Preventicus Heartbeat GmbH. Neue Technologien auf Wearables seien heute sehr gut und kostengünstig zu erwerben. Fast jeder habe ein Smartphone mit Kamera zu Hause, das ein permanentes oder wöchentliches Screening ermögliche.

Best Practice-Beispiele aus Dänemark und Litauen

Wie Litauen versucht, sinnvolle Wertschöpfungsketten in der Gesundheit durch gesundheitsrelevante Daten zu erzielen, stellte Justina Januseviciene, Universität Litauen, vor. Das Land habe ein nationales eHealth-System über sieben Schritte entwickelt. Dabei spielten die Gesetzgebung, die Festsetzung von relevanten Daten und wichtigen Komponenten verfügbarer Gesundheitsinformationen, eine EPA-basierte Informationsarchitektur, Standards wie HL7, FHIR, DICOM und ISO, sowie Terminologien eine wichtige Rolle. Innerhalb einiger Jahre sei das System entwickelt worden.

Nadja Kronenberger, Healthcare Dänemark, stellte das „Future-Hospital“-Konzept des nordischen Nachbarn vor – in einem dezentralen Gesundheitssystem. Die wenigen „Super Hospitals“ sorgen laut nationalem Programm für schnellere Diagnosen und bieten eine hohe Qualität. Sie sind staatlich finanziert und daher von jedem Bürger nutzbar. Die niedrige Anzahl der Kliniken mit weniger Betten zeigt statistisch die beste Rate in Europa im Verhältnis“ Pflegende pro Bett“. Denn nicht die reine Anzahl der Betten, sondern die Zahl der Ärzte und Pflegenden sei relevant.

Dänemarks Kliniken ermöglichen zudem deutlich mehr Ambulanzleistungen, die an die „Super Hospitals“ angegliedert sind. Dabei werden diese übrigens alle nur noch mit Ein-Bett-Zimmern ausgestattet. Dies dient der schnelleren Genesung und dem persönlichen Komfort – und bewirkt niedrigere Infektionsraten.

Die Überbrückung herkömmlicher Informationslücken ermöglicht die Optimierung klinischer Arbeitsabläufe, indem umsetzbare Erkenntnisse geschaffen und fundierte klinische Entscheidungen ermöglicht werden, erläuterte Francis Schmeer. Die integrierte Ascom Healthcare-Plattform soll dazu beitragen, diese Ziele zu erreichen – durch mehrere modulare Lösungen, eine unübertroffene Tiefe an Hardware und Software sowie durch die Interoperabilität mit vorhandenen Krankenhausinformationssystemen und -geräten. So werden die Anforderungen in der klinischen Versorgung durch Flexibilität, Skalierbarkeit und Anpassbarkeit erfüllt.

Abschließend versicherte Matthew R. Watson (Neoqua), die wichtigen globalen Investitionstrends der künftigen Gesundheitsversorgung seien Telemedizin, Robotik, KI, Biotechnologie und Versorgungs-Infrastrukturen. Eine Plattform zur Diskussion dieser Technologietrends – auf Basis neu konzipierter Workflows und Kommunikationsstrukturen – bot der gut besuchte Kongress.

Die Teilnehmer waren beeindruckt vom enormen Potenzial zur Verbesserung der Versorgung durch eine bessere Koordination und Zusammenarbeit mit der IT als „Enabler“. Matejevic motivierte die beteiligten Interessengruppen dazu, „dies in den kommenden Roundtables und der Konferenz 2019 des GCCCF auf internationaler Ebene weiter voranzutreiben!“

(1) HIPAA = Health Insurance Portability and Accountability Act
(2) GDPR = General Data Protection Regulation

Weitere Informationen unter www.gcccf.net

Das Global Clinical + Care Coordination Forum (GCCCF) bietet eine ganzheitliche Sicht auf die notwendige Transformation der Versorgung.

Der demografische Wandel und steigende Patientenerwartungen in Verbindung mit begrenzten Budgets für das Gesundheits- und Sozialwesen erfordern innovative Lösungen. Angesichts der enormen Herausforderungen, vor denen wir bezüglich des Care Continuum weltweit stehen, liegt es auf der Hand, dass nachhaltige Lösungen nur in interdisziplinärer Zusammenarbeit von Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft entwickelt werden können.

Mit dem GCCCF wurde eine Plattform geschaffen, auf der Entscheidungsträger, Multiplikatoren und vor allem Leistungserbringer Erfahrungen, Ansichten und Visionen austauschen und Ansätze diskutieren, die die Qualität der Behandlung verbessern und die Patientensicherheit und -zufriedenheit dauerhaft gewährleisten.

Kontakt
GCCCF
Sabine Schuetzmann
Lilienstr. 11
20095 Hamburg
+49 40 / 209 321 058
sabine.schuetzmann@gcccf.net
http://www.gcccf.net

Pressemitteilungen

Beeinflusst ein langer Sommer depressiv Erkrankte?

Priv.-Doz. Dr. med. Andreas Jähne von der Rhein-Jura Klinik klärt auf

Beeinflusst ein langer Sommer depressiv Erkrankte?

Rhein-Jura Klinik: Priv.-Doz. Dr. med. Andreas Jaehne

In den dunklen Jahreszeiten Herbst und Winter leiden viele Menschen unter verstärkten Symptomen einer Depression oder unter saisonaler Depression. Ob ein langer Sommer depressive Erkrankungen beeinflusst, erklärt der Ärztliche Direktor der Rhein-Jura Klinik, Priv.-Doz. Dr. med. Andreas Jähne.

Ein langer Sommer wirkt sich positiv auf depressiv Erkrankte aus. In der Rhein-Jura Klinik ist das dieses Jahr spürbar: „Wenn es wie in diesem Jahr bis in den November hinein fast sommerlich warm ist, merken wir die Auswirkungen davon. Betroffene, die sich in der Rhein-Jura Klinik wegen einer depressiven Erkrankung behandeln lassen, sind nach einem langen Sommer in Herbst und Winter deutlich stabiler. Ein Grund dafür ist ihre länger andauernde, regelmäßige sportliche Aktivität“, sagt Priv.-Doz. Dr. med. Andreas Jähne, Ärztlicher Direktor. Sport- und Bewegungstherapie ist ein wichtiger Bestandteil in der Behandlung von Depression und depressiven Erkrankungen in der Rhein-Jura Klinik. „Nach unserem Kenntnisstand unterscheidet sich die antidepressive Wirksamkeit von Sport nicht von anderen Therapiemethoden wie Psychotherapie und Antidepressiva“, so Jähne. Es gibt Studien, die zeigen, dass bei wenig bis sportlich gar nicht aktiven Personen der Depressionswert im Durchschnitt bei 48 % liegt. Bei Personen, die ein halbes Jahr vor der Messung häufig sportlich aktiv waren, liegt der Wert lediglich bei 24 %.

Zum anderen liegt die positive Wirkung eines langen Sommers auf depressiv Erkrankte auch am natürlichen Sonnenlicht. Denn das verringert die Symptome einer Depression. In Herbst und Winter leiden viele Menschen unter Lichtmangel. Sie gehen zur Arbeit und kommen nach Hause, wenn es dunkel ist. Den Tag verbringen sie in künstlich beleuchteten Räumen vor Computerbildschirmen. Eine zu hohe Melatonin- und eine zu niedrige Seratonin-Produktion kann Depression verursachen. Jähne rät Betroffenen: „Halten Sie sich im Freien auf! Machen Sie Sport oder gehen Sie zumindest eine halbe Stunde täglich spazieren, zum Beispiel in der Mittagspause. Auch bei Regen oder Schnee – selbst bei Schmuddelwetter bekommen Sie so noch die zehnfache Menge an Licht, die Sie im Büro oder Zuhause haben. Mit genügend Licht drosselt die Zirbeldrüse die Melatoninproduktion und regt die Ausschüttung von Serotonin an. Das hebt die Laune.“

Lesen Sie das ganze Interview auf unserem Blog:
www.rhein-jura-klinik.de/blog/allgemein/beeinflusst-ein-langer-sommer-depressiv-erkrankte-priv-doz-dr-med-andreas-jaehne-klaert-auf/

Die Rhein-Jura Klinik ist eine private Akut-Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. Die medizinischen Schwerpunkte sind vor allem Depression und chronische Depression, Schlafstörungen, Stresserkrankungen, Angststörung, Panikstörung/Agoraphobie, Zwangsstörungen und jegliche Arten von Burnout. Darüber hinaus ist die Rhein-Jura Klinik spezialisiert auf die Behandlung junger Erwachsener im Alter von 18 – 26 Jahren.

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