Tag Archives: Medizinrecht

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Medizinrecht und Arzthaftungsrecht: Ciper & Coll. erneut erfolgreich vor dem Landgericht Magdeburg.

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung ist wichtig, um sich gegen eine regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Einzelheiten von Dr. D.C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht

Landgericht Magdeburg aus Januar 2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Kardiale und pulmonale Globalinsuffizienz nach Myokardinfarzierung, 215.000,- Euro, LG Magdeburg, Az.: 9 O 1119/14 – 322

Chronologie:
Der Kläger wurde im Krankenhaus der Beklagten aufgrund eines Herzinfarktes aufgenommen und behandelt. Diese Behandlung entsprach nicht den ärztlichen Regeln.

Verfahren:
Das Landgericht Magdeburg hat den Vorfall gutachterlich hinterfragen lassen. Das Gericht hat berücksichtigt, dass es zur Ausbreitung der abszedierenden Pneumonie in den rechten Ober- und Unterlappen und letztlich zu einer Pneumonektomie gekommen ist. Durch den Teilverlust der Lunge liegt bei dem Kläger ein erheblicher Gesundheitsschaden vor. Der Gesundheitszustand des Klägers ist massiv reduziert, so dass der u.a. ein Sauerstoffgerät tragen muss. Die Kammer hält allein einen Schmerzensgeldanspruch in Höhe von 150.000,- Euro für angemessen.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Das Landgericht Magdeburg hat nicht nur einen Schmerzensgeldanspruch von 150.000,- Euro für angemessen angesehen, sondern auch festgestellt, dass sämtliche materiellen Schäden für Vergangenheit und Zukunft von dem Kläger zu zahlen sind. Diese belaufen sich auf weitere hunderttausende Euros, die nun vom Haftpflichtversicherer der Beklagten zu zahlen sind, stellt der sachbearbeitende Rechtsanwalt Daniel C. Mahr, LLM, klar.

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Dirk Christoph Dr. Ciper LLM
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Datenschutz-Software INPRIVE vereinfacht die Umsetzung der EU-DSGVO

CONTECHNET kooperiert mit renommierter Medizinrechts-Kanzlei

Datenschutz-Software INPRIVE vereinfacht die Umsetzung der EU-DSGVO

Hannover/Düsseldorf, 12. Februar 2018 – Der deutsche Softwarehersteller CONTECHNET baut sein Produktportfolio im Bereich Datenschutz aus. Der Spezialist für IT-Notfallplanung kooperiert dabei mit dem auf Datenschutz spezialisierten Rechtsanwalt Gerald Spyra. Durch die Bündelung der Kompetenzen ist die Datenschutz-Software INPRIVE zur Umsetzung der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) entstanden. Hierbei ist CONTECHNET seiner Philosophie treu geblieben: INPRIVE verfolgt wie alle CONTECHNET-Lösungen eine strukturierte Vorgehensweise, die den Anwender schrittweise durch die Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen leitet. Rechtliche, technische sowie organisatorische Anforderungen lassen sich dabei rechtskonform und transparent mit einem überschaubaren Aufwand abbilden.

Organisationen setzen verstärkt auf vernetzte IT-Systeme. Dadurch haben Datenschutz und IT-Sicherheit automatisch auch eine zunehmend größere rechtliche Relevanz. Diese spiegelt sich unter anderem in neuen rechtlichen Vorgaben wie der EU-DSGVO wider. Um bei den komplexen Vorgaben der neuen, europaweit geltenden Datenschutzregelung den Überblick zu behalten, vertrauen Organisationen oftmals alleine auf die Beratungsleistung spezialisierter Kanzleien und/oder die Dokumentation mit Word und Excel. „Da jedoch die rechtlichen Anforderungen an die Verantwortlichen extrem hoch und mit einem riesigen Dokumentationsaufwand verbunden sind, benötigen Mandanten für die Umsetzung mehr als nur kluge, rein rechtliche Ratschläge“, sagt Gerald Spyra, Rechtsanwalt, externer betrieblicher Datenschutzbeauftragter und Partner der medizinrechtlichen Kanzlei RATAJCZAK & PARTNER mbB Rechtsanwälte. „Ferner ist mit herkömmlichen Methoden der zu betreibende Dokumentationsaufwand praktisch nicht mehr zu bewältigen. Nach langer Suche nach einem Unternehmen, das für diese hochkomplexen Probleme eine passende Lösung anbietet und einen verlässlichen Partner für eine Zusammenarbeit darstellt, bin ich auf CONTECHNET gestoßen“.

Datenschutz erfordert Transparenz
Aus dieser Kooperation ist nun eine Lösung entstanden, mit der sich die rechtlichen, technischen sowie organisatorischen Anforderungen, bei entsprechender Umsetzung, transparent und mit wenig Aufwand abbilden lassen. Durch die gemeinsamen Kompetenzen liefern die Partner eine rechtlich-technische Lösung mit einem hohen Mehrwert: Aufgrund der Automatisierungsmöglichkeiten, die INPRIVE bietet, wird der Aufwand für die Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen deutlich verringert. Durch die Möglichkeit der systematischen Abbildung aller relevanten Datenverarbeitungen inklusive der damit zusammenhängenden Verträge, SLA usw. wird umfangreiche Transparenz geschaffen. Dadurch kann beispielsweise eine Bewertung hinsichtlich der datenschutzrelevanten Risiken erfolgen und damit letzten Endes auch, ob die konkrete Datenverarbeitung rechtmäßig ist.

„Durch unsere Kooperation sind wir in der Lage, dem Kunden/Mandanten eine Lösung anzubieten, die nach meiner Kenntnis in Effizienz und Effektivität einmalig am Markt ist“, sagt Gerald Spyra. „Für uns ist die Kooperation mit Herrn Spyra ein großer Gewinn“, sagt Georg Reimann, Entwicklungsleiter bei CONTECHNET. „Durch die Kooperation konnten wir relevante rechtliche Anforderungen gleich im Entwicklungsprozess berücksichtigen. Das hat uns bei der Entwicklung von INPRIVE enorm unterstützt. So hatten wir jederzeit das gute Gefühl, auf der sicheren Seite zu sein.“

Über RATAJCZAK & PARTNER mbB Rechtsanwälte vertreten durch Rechtsanwalt Gerald Spyra, LL.M.
RATAJCZAK & PARTNER mbB Rechtsanwälte ist eine der größten auf den Bereich des Medizinrechts spezialisierten Kanzleien in Deutschland. Gerald Spyra ist dort Partner und baut vom Standort Köln die strategischen Beratungsbereiche „Datenschutz“ und „Informationssicherheit“ auf. Er selber sich auf die Beratungsbereiche des „Daten- und / Informationsschutzes“, des „Software-Medizinprodukterechts“ und der „IT-Forensik“ spezialisiert.

Weitere Informationen zu Gerald Spyra unter:
https://www.rpmed.de/gerald-spyra.html oder
https://www.recht-technisch.de/sites/gerald_spyra.html

Über CONTECHNET Ltd.:
Inspiriert durch langjährige Erfahrungen im Bereich IT-Management, IT-Notfallplanung und IT-Technologie, wurde die CONTECHNET Ltd. im Jahr 2007 in der Region Hannover gegründet. Mit der CONTECHNET-Suite, bestehend aus INDART Professional®, INDITOR® BSI, INDITOR® ISO und INSCAN®, sind die Unternehmensinformationen in sicheren Händen. Im Fokus steht der Wunsch nach hoher Kundenzufriedenheit und dem homogenen Zusammenwirken von spezialisierten Fachkenntnissen, Innovationskraft und Kreativität. Weitere Informationen unter www.contechnet.de

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Medizinrecht und Arzthaftungsrecht: Ciper & Coll. erneut erfolgreich vor dem Landgericht Berlin. Einzelheiten von RA Dr. D.C.Ciper LLM:

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung ist wichtig, um sich gegen eine regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen.

Landgericht Berlin aus Januar 2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Querschnittslähmung nach Revision einer intrathekalen Morphinapplikation trotz ASS-Medikation, 90.000,- Euro, LG Berlin, Az.: 13 O 145/15

Chronologie:
Die Klägerin begab sich wegen eines chronischen Schmerzsyndroms nach lumbaler Wirbelsäulenoperation in die Klinik der Beklagten, wo eine Schmerzmedikamentenpumpe zur intrathekalen Morphinapplikation implantiert wurde. Dort stellten die Mediziner eine Fehllage des Katheters fest und vereinbarten mit ihr eine operative Revision. Besondere operationsvorbereitende Maßnahmen gab es nicht, obwohl diese angezeigt gewesen wären, da die Klägerin täglich mit ASS 100 mg medikamentiert wurde. Postoperativ entwickelte sich ein Querschnittsbild, das durch eine intraspinale Blutung mit sub- und epiduralen Blutanteilen verursacht worden war.

Verfahren:
Das Landgericht Berlin hat den Vorfall mittels eines Neurochirurgisch-fachärztlichen Gutachtens hinterfragen lassen. Bereits vor der Klage hatte der MDK Berlin-Brandenburg ein entsprechendes Gutachten erstellen lassen. Beide Gutachter konstatierten im Ergebnis ärztliche Fehlleistungen, die ursächlich für die eingetretene Gesundheitsschädigung waren. So heißt es unter anderem explizit: „Die Nichtbeachtung der ASS-Medikation vor einem hoch elektiven Eingriff ist als fehlerhaft zu bezeichnen.“ Die Parteien haben sich sodann auf einen pauschalen Entschädigungsbetrag von 90.000,- Euro geeinigt.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Einmal mehr ist es bedauerlich, vor allem für die schwer in ihrer Gesundheit geschädigte Patientin, dass der Versicherer der beklagten Klinik, die ERGO-Versicherung, zu einer außergerichtlichen Regulierung nicht bereit gewesen war. In einem Ablehnungsschreiben vom 11.Februar 2015 schreibt sie lapidar, die beanstandete Behandlung sei einer sorgfältigen Überprüfung unterzogen worden. Und weiter:“Danach konnte ein Aufklärungs- oder Behandlungsfehler nicht festgestellt werden.“ Das sehen zwei hochqualifizierte neurochirurgische Sachverständige, das Landgericht Berlin, die Prozessvertreter der Klägerin und nicht zuletzt auch diese selber, dann aber doch ganz anders, stellt der sachbearbeitende Rechtsanwalt Daniel C. Mahr LLM, Fachanwalt für Medizinrecht fest.

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Top – Anwälte Ciper & Coll. im Medizinrecht und Arzthaftungsrecht erneut erfolgreich vor Landgericht Berlin

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung ist wichtig, um sich gegen eine regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Einzelheiten von RA Dr. D.C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht:

Landgericht Berlin aus Januar 2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Querschnittslähmung nach Revision einer intrathekalen Morphinapplikation trotz ASS-Medikation, 90.000,- Euro, LG Berlin, Az.: 13 O 145/15

Chronologie:
Die Klägerin begab sich wegen eines chronischen Schmerzsyndroms nach lumbaler Wirbelsäulenoperation in die Klinik der Beklagten, wo eine Schmerzmedikamentenpumpe zur intrathekalen Morphinapplikation implantiert wurde. Dort stellten die Mediziner eine Fehllage des Katheters fest und vereinbarten mit ihr eine operative Revision. Besondere operationsvorbereitende Maßnahmen gab es nicht, obwohl diese angezeigt gewesen wären, da die Klägerin täglich mit ASS 100 mg medikamentiert wurde. Postoperativ entwickelte sich ein Querschnittsbild, das durch eine intraspinale Blutung mit sub- und epiduralen Blutanteilen verursacht worden war.

Verfahren:
Das Landgericht Berlin hat den Vorfall mittels eines Neurochirurgisch-fachärztlichen Gutachtens hinterfragen lassen. Bereits vor der Klage hatte der MDK Berlin-Brandenburg ein entsprechendes Gutachten erstellen lassen. Beide Gutachter konstatierten im Ergebnis ärztliche Fehlleistungen, die ursächlich für die eingetretene Gesundheitsschädigung waren. So heißt es unter anderem explizit: „Die Nichtbeachtung der ASS-Medikation vor einem hoch elektiven Eingriff ist als fehlerhaft zu bezeichnen.“ Die Parteien haben sich sodann auf einen pauschalen Entschädigungsbetrag von 90.000,- Euro geeinigt.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Einmal mehr ist es bedauerlich, vor allem für die schwer in ihrer Gesundheit geschädigte Patientin, dass der Versicherer der beklagten Klinik, die ERGO-Versicherung, zu einer außergerichtlichen Regulierung nicht bereit gewesen war. In einem Ablehnungsschreiben vom 11.Februar 2015 schreibt sie lapidar, die beanstandete Behandlung sei einer sorgfältigen Überprüfung unterzogen worden. Und weiter:“Danach konnte ein Aufklärungs- oder Behandlungsfehler nicht festgestellt werden.“ Das sehen zwei hochqualifizierte neurochirurgische Sachverständige, das Landgericht Berlin, die Prozessvertreter der Klägerin und nicht zuletzt auch diese selber, dann aber doch ganz anders, stellt der sachbearbeitende Rechtsanwalt Daniel C. Mahr LLM, Fachanwalt für Medizinrecht fest.

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Top – Anwälte Ciper & Coll. im Medizinrecht und Arzthaftungsrecht erfolgreich vor dem Landgericht Darmstadt

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Landgericht Darmstadt aus Januar 2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Asymmetrien beider Schamlippen nach Laser Labienreduktion, LG Darmstadt, Az.: 8 O 79/14

Chronologie:
Die Klägerin hatte insbesondere beim Ausüben von Sport (Fahrradfahren) Probleme im Schambereich und begab sich daher in die Behandlung des Beklagten. Dieser führte die Beschwerden auf das Vorliegen vergrößerter Schamlippen zurück und riet ihr zu einer Laser Labienreduktion, die er sodann vornahm. Das Resultat war indes völlig unzufriedenstellend, zumal sich deutliche Asymmetrien bezüglich der beiden Schamlippen aufzeigten. Zu einer außergerichtlichen Einigung war der Versicherer des Beklagten nicht bereit, so dass die Patientin gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen musste.

Verfahren:
Das Landgericht Darmstadt hat den Vorfall zunächst mittels eines gynäkologischen Gutachtens, in der Folge eines weiteren Gutachtens für plastische und ästhetische Chirurgie hinterfragen lassen. Der Zweitgutachter konstatierte insbesondere ein Übermaß der Gewebeentnahme und stellte Dokumentations- und Aufklärungsmängel fest, woraufhin das Gericht den Parteien einen Vergleichsvorschlag von 10.000,- Euro unterbreitete, den diese akzeptierten.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
In Arzthaftungsverfahren herrscht im Regelfall der Grundsatz der facharztgleichen Beurteilung, so dass sich beispielsweise ein Gynäkologe an dem Maßstab eines durchschnittlichen Facharztes für Gynäkologie zu messen lassen hat. Stellt ein Gutachter dann ein Verhalten fest, das vom zu fordernden Maß abweicht, so liegt ein Verstoß gegen den fachärztlichen Standard vor. Entsprechend hatte sich der beklagte Gynäkologe auch am Facharztstandard eines plastischen Chirurgen messen zu lassen, wobei der Experte eine klare Fehlerhaftigkeit bemängelte, stellen der sachbearbeitende Rechtsanwalt Marius B. Gilsbach LLM, sowie Rechtsanwalt Dr. D.C.Ciper LLM, beide Fachanwälte für Medizinrecht heraus.

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Top Anwälte Ciper & Coll. im Medizinrecht und Arzthaftungsrecht erneut erfolgreich vor Landgericht Halle

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Landgericht Halle aus Januar 2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Kompartmentsyndrom nach Kniegelenksoperation, LG Halle, Az.: 6 O 259/14

Chronologie:
Die Klägerin litt an Beschwerden des rechten Kniegelenks. Sie begab sich daher in die Klinik der Beklagten, wo die Mediziner eine chronische Instabilität des Kniegelenks feststellten und eine arthroskopisch assistierte Ersatzplastik des hinteren Kreuzbandes vornahmen. Postoperativ traten Schmerzen ein, die nach einiger Zeit als Kompartmentsyndrom diagnostiziert wurden. Es war ein weiterer operativer Eingriff erforderlich. Die Klägerin wirft den behandelnden Ärzten eine fehlerhafte Operation sowie Nichtdiagnose des Kompartmentsyndroms vor.

Verfahren:
Das Landgericht Halle hat den Vorfall mittels eines unfallchirurgischen Sachverständigengutachtens eruieren lassen. Im Ergebnis stellte der Gutachter eine ärztliche Fehlerhaftigkeit bei der Behandlung fest, woraufhin das Gericht den Parteien eine gütliche Einigung einer Entschädigungssumme im vierstelligen Eurobereich vorschlug, die diese akzeptierten.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Bei Vorliegen eines Kompartmentsyndroms ist eine unverzügliche Behandlung des Betroffenen erforderlich. Ein Zeitverlust kann gravierende Folgen haben, die sich in dieser Angelegenheit allerdings nicht herausstellten, so dass der gerichtliche Vergleichsvorschlag als angemessen bezeichnet werden kann, meint der sachbearbeitende Rechtsanwalt Daniel Mahr LLM, Fachanwalt für Medizinrecht.

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Hohe Schmerzensgeldfälle im neuen Layout

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Ein 17-Jähriger schläft ohne Gurt auf der Rückbank ein, während der alkoholisierte Fahrer auf die Autobahn steuert. Plötzlich kommt das Auto von der Fahrbahn ab, rutscht auf den Seitenstreifen und überschlägt sich. Der schlafende 17-Jährige wird aus dem Fahrzeug geschleudert und erleidet eine Querschnittslähmung der Arme und Beine.

Wie viel Schmerzensgeld wird dem Jugendlichen zugesprochen? Wie beeinflusst die Tatsache, dass er ohne Anschnallgurt auf dem Rücksitz lag das Urteil? Sieht das OLG Köln gar ein Mitverschulden?

Im Fachinfo-Magazin HSB stellt RiBGH Wolfgang Wellner diesen und vier weitere Fälle vor, bei denen Schmerzensgelder zwischen 100.000 und 400.000 Euro zuerkannt wurden:

– Distale Oberschenkelamputation nach Umstellungsosteotomie
– Abgrenzung der Schmerzensgeldbemessung in Geburtsschadensfällen
– Ungeklärter Melanomverdacht mit tödlichem Ausgang
– Schmerzensgeldanspruch wegen Geh- und Körperbehinderung nach vom Unfallgegner allein verschuldetem Frontalzusammenstoß

HSB-Magazin zum Gratis-Download http://bit.ly/2rZEcf1

Wolfgang Wellner ist Richter des für das Schadensersatzrecht zuständigen VI. Zivilsenats des BGH und Mitherausgeber der im Deutschen Anwaltverlag erscheinenden Urteilssammlung „Hacks/Wellner/Häcker – Schmerzensgeldbeträge“. Das Fachinfo-Magazin „Hohe Schmerzensgeldbeträge“ (HSB) erscheint alle vier Monate.

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Top – Anwälte Ciper & Coll. im Medizinrecht und Arzthaftungsrecht erneut erfolgreich vor dem Landgericht Mainz.

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung ist wichtig, um sich gegen eine regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Einzelheiten von Dr. D.C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht

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Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Außenmeniskusteilresektion nach Ruptur; LG Mainz, Az.: 2 O 214/15

Chronologie:
Die Klägerin begab sich im Jahre 2014 wegen Knieproblemen in ein Universitätsklinikum, wo ein Riss des linken Außenmeniskus diagnostiziert wurde. Zur Resektion stellte sie sich sodann in der Praxis der Beklagten vor, wo der operative Eingriff erfolgte. Entgegen der Behandlung am Außenmeniskus erfolgte der Eingriff indes am Innenmeniskus. Die Klägerin litt in der Folge weiter an Beschwerden, so dass ein erneuter operativer Eingriff in einem Universitätsklinikum erforderlich war.

Verfahren:
Das Landgericht Mainz hat den Vorfall mittels eines orthopädischen Fachgutachtens hinterfragen lassen. Im Ergebnis stellte die befasste Gutachterin insbesondere heraus, dass es unverständlich erscheine, dass ein bildgebend derart massiv äußernder Befund am Außenmeniskusvorderhorn nicht gesehen worden sei. Das Gericht hat den Parteien daraufhin einen Vergleich über eine pauschale Entschädigungssumme von 8.000,- Euro angeraten. Außerdem soll die Beklagte weitere Anwaltskosten und Gerichtskosten tragen. Diesem Vergleich können beide Parteien noch im Januar 2018 widersprechen.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Der in dieser Sache eingetretene Schaden liegt im Wesentlichen in einer unnötigen weiteren Operation. Darüber hinaus stellt das Gericht fest, dass die Zeitdauer zwischen der ersten und zweiten Operation bei der Schmerzensgeldbemessung zu berücksichtigen sei, meint RA Dr. D.C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht.

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Top – Anwälte Ciper & Coll. im Medizinrecht und Arzthaftungsrecht erneut erfolgreich vor Landgericht Flensburg

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung ist wichtig, um sich gegen eine regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Einzelheiten von Dr. D.C.Ciper LLM.

Landgericht Flensburg
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlbehandelter Bandscheibenvorfall im Segment LW 4/5, 27.000,- Euro, LG Flensburg, Az.: 3 O 28/15

Chronologie:
Die Klägerin wurde aufgrund akuter Rückenschmerzen in die Klinik des Beklagten eingeliefert. Dort verwies sie auf einen zwei Jahre zurückliegenden Bandscheibenvorfall. Als einzige Therapiemöglichkeit nannten die Mediziner ihr das sogenannte DIANA-Verfahren, das auch vorgenommen wurde. Postoperativ verstärkten sich allerdings die Beschwerden.

Verfahren:
Das Landgericht Flensburg hat den Vorfall mittels eines neurochirurgischen Sachverständigengutachtens hinterfragen lassen. Im Ergebnis stellte der Gutachter zahlreiche erhebliche Fehler, die teilweise nicht nachvollziehbar seien, fest. Auch Anamnese und Befunderhebung seien nicht in gebotenem Umfange erfolgt. Das Gericht hat den Parteien sodann einen Vergleich über 27.000,- Euro nahegelegt, den diese akzeptierten.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Die Verfahrenszeit in dieser Sache betrug rund drei Jahre. Das entspricht auch erfahrungsgemäß der Durchschnittsdauer eines Arzthaftungsprozesses, stellt der sachbearbeitende Rechtsanwalt und Fachanwalt für Medizinrecht Dr. D.C.Ciper LLM fest.

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Top-Anwälte Ciper & Coll. im Medizinrecht und Arzthaftungsrecht erneut erfolgreich vor dem Landgericht Heilbronn.

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Landgericht Heilbronn vom 15.12.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Darmläsion anlässlich laparoskopischer Salpingotomie, Az.: 1 O 75/15
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Chronologie:
Die Klägerin wurde wegen einer Eileiterschwangerschaft rechts vom niedergelassenen Frauenarzt in die Klinik der Beklagten eingewiesen. Dort erfolgte ein operativer Eingriff im Sinne einer laparoskopischen Salpingotomie, anlässlich derer es zu einer Darmverletzung kam.

Verfahren:
Das Landgericht Heilbronn hat den Vorfall mittels eines gynäkologischen, sowie eines radiologischen Sachverständigengutachtens hinterfragen lassen. Im Ergebnis stellte sich gutachterlich eine Fehlbehandlung dar, woraufhin die Parteien einen Widerrufsvergleich im deutlich vierstelligen Eurobereich abschlossen.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Da eine außergerichtliche Regulierung nicht erfolgte, musste die Klägerin gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen. Regulierungsverweigerungen von Haftpflichtversicherern stellen im Bereich der Arzthaftung leider oftmals den Regelfall dar, konstatiert die sachbearbeitende Rechtsanwältin Irene Rist, Fachanwältin für Medizinrecht.

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