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Bau/Immobilien Finanzen/Wirtschaft

Kommunikationsexperte Michael Oehme: Prozessflut gegen Mietspiegel

Ab dem 1. Juni 2015 könnte es zu einer Prozessflut gegen den Mietspiegel kommen – Michael Oehme erklärt, warum

St. Gallen, 26.05.2015. Kommunikationsexperte Michael Oehme macht auf ein Urteil des Amtsgerichts Charlottenburg aufmerksam, in welchem der Mietspiegel der Hauptstadt für unwirksam erklärt wurde. Dieser sei nicht nach wissenschaftlichen Grundsätzen erstellt worden. Zwar wäre das Urteil noch nicht rechtskräftig, aber für Oehme steht fest: Diese Entscheidung könnte eine Signalwirkung weit über die Hauptstadt hinaus haben. „Das Urteil könnte prinzipiell auf Mietspiegel vieler anderer Städte übertragen werden“, so Michael Oehme. Unterdessen macht das Amtsgericht Charlottenburg darauf aufmerksam, dass dem Berliner Mietspiegel 2013 keine gesetzliche Vermutungswirkung zukomme. Des Weiteren sei die sogenannte Extremwertbereinigung nicht nach anerkannten wissenschaftlichen Methoden erfolgt.

„Mietspiegeln werden in Zukunft eine viel größere Bedeutung zukommen als bisher“, ist sich Oehme sicher. „Für die Mietpreisbremse, die ohnehin in aller Munde ist, gilt die „ortsübliche Vergleichsmiete“ als Orientierung und objektiver Maßstab.“ Hauptkritikpunkt in Berlin ist, dass die Stichprobe, auf der der Berliner Mietspiegel beruht, laut Gericht nicht repräsentativ ist. Für den Berliner Mietspiegel des Jahres 2013 wurden 12 000 Datensätze von über einer Million Wohnungen ausgewertet. Das wären grundsätzlich genug – geantwortet haben allerdings nur 4 000 Mieter. Anscheinend gibt es noch weitere, gravierende Fehler: So wurden laut Gutachten Bruttomieten falsch in Nettomieten umgerechnet, die Extremwertbereinigungen wurden falsch durchgeführt, die Spannengrenzen waren zu ungenau, zudem wurden Sondermerkmale nicht richtig berücksichtigt. Nun besteht die Gefahr, dass auch die anderen Städte Gutachter mit hinzuziehen.

„Die bisherige Akzeptant, die die meisten Mieter und Vermieter dem Mietpreisspiegel entgegengebracht haben, könnte während einer Prozessflut leicht kippen“, vermutet Michael Oehme. Schließlich wird es aber auch den Gerichten kaum möglich sein, die Mietpreisbremse auszuhebeln. „Hinzu kommt, dass – wenn das Amtsgericht den Mietspiegel für ungültig erklärt – die Frage ungeklärt ist, woran man sich sonst orientieren soll? Mieter, Makler und Vermieter werden irgendwann den Überblick verlieren…“

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Pressemitteilungen

Kommunikationsberater Michael Oehme, Schweiz: Enttäuschung über Bachelor Absolventen

Unternehmen sind unzufrieden mit der Leistung von Bachelor Absolventen

St. Gallen, 04.05.2015. Kommunikationsberater Michael Oehme macht auf eine Studie des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) aufmerksam, laut der die deutsche Wirtschaft zunehmend unzufrieden mit den derzeitigen Bachelor Absolventen ist. Demnach gaben lediglich 47 Prozent der Unternehmen an, dass Berufseinsteiger mit diesem Hochschulabschluss ihre Erwartungen erfüllen. Im Jahr 2007 waren es noch 67 Prozent gewesen und im Jahr 2011 immerhin 63 Prozent.

Grundlage für die Studie war die Umfrage von 2000 Unternehmen. Vor allem kleine Firmen, sowie Unternehmen aus der Tourismus- und Gesundheitsbranche, sind von den Fähigkeiten der Bachelor Absolventen enttäuscht. Aus diesen Wirtschaftszweigen wünscht sich jedes dritte Unternehmen eine stärkere Praxisorientierung der Studiengänge. „Die Praxisnähe können oft eher private Hochschulen erfüllen“, erklärt Michael Oehme. „Sicherlich wird es schon in wenigen Jahren Vergleichsstudien zwischen Absolventen der öffentlichen und der privaten Universitäten geben.“

Unterdessen fordert DIHK-Präsident Eric Schweitzer Konsequenzen aus den Ergebnissen der Studie zu ziehen: „Die Zahl der Studienplätze kann nicht grenzenlos steigen. Ich bin sogar dafür, sie wieder zu verknappen.“ Die Abbruchquote unter Studienanfängern mit knapp 30 Prozent sei ihm viel zu hoch. Zudem gehe der Boom bei den Studentenzahlen zulasten der dualen Berufsausbildung. „Wir leiden an einer Überakademisierung“, sagte Schweitzer. „Die Hochschulen müssen mit sinnvollen Zulassungsbeschränkungen, die sich nicht nur an Abiturnoten orientieren dürfen, geeignete Kandidaten für die richtigen Fächer finden.“

Michael Oehme sieht die Schwierigkeit im Bologna-Prozess und dem damit einhergehenden Druck auf die jungen Menschen: „Bachelor-Absolventen sind teilweise erst Anfang 20, nachdem sie drei Jahre „Bulimie gelernt“ haben. Unternehmen verlangen einerseits viel praktische Erfahrung und andererseits das junge Alter – diese Rechnung geht nicht auf.“ Oehme meint, man sollte den jungen Menschen mehr Möglichkeiten bieten ihre praktischen Erfahrungen und ihren Horizont zu erweitern, auch im Ausland. Die Studie zeigt sogar, dass Unternehmen mit den Master-Absolventen sehr zufrieden sind (78 Prozent).

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Finanzen/Wirtschaft Pressemitteilungen

Kommunikationsexperte Michael Oehme: Indiens wirtschaftliche Aufholjagd

Indiens Weg zur Industrienation ist lang und steinig – aber dennoch realistisch

St. Gallen, 27.04.2015. Indiens wirtschaftliche Aufholjagd ist beeindruckend – dennoch fehlt es dem Land nach wie vor an modernen Maschinen. Dies will der neue Regierungschef Narendra Modi nun ändern: Um dem Land einen Modernisierungsschub zu geben, reist er durch die Welt und wirbt um ausländisches Kapital. „Die internationale Wirtschaft beobachtet schon längere Zeit interessiert den Subkontinent“, erklärt Kommunikationsexperte Michael Oehme. „Noch vor einigen Jahren galt Indiens Wirtschaft als enttäuschend und die Politik als gelähmt und eingeschränkt. Nun gilt Narenda Modi als Hoffnungsträger, der die Wirtschaft ankurbeln soll, “ so Oehme weiter.

Dementsprechend hoch hat sich Modi seine Ziele gesteckt: Die Schaffung neuer Arbeitsplätze hat dabei oberste Priorität. „Die Problematik besteht darin, dass jeden Monat rund eine Millionen junge Inder neu auf den Arbeitsmarkt treten und die Industrie darauf nicht vorbereitet ist“, bestätigt Kommunikationsexperte Oehme. Bis zum Jahr 2025 soll der Anteil der Produktion von 15 auf 25 Prozent des Bruttoinlandsproduktes wachsen. Der Regierungschef, der seit Mai 2014 im Amt ist, will die Bürokratie abbauen, das Steuerchaos lichten, ähnlich wie in China Industriekorridore schaffen und Arbeiter besser qualifizieren. „Ich fordere die ganze Welt auf: Setzen Sie auf Indien“, versprach er letzte Woche in Hannover. Hierzulande scheint man bereit zu sein: „Deutschland gilt, innerhalb der EU, als Indiens wichtigster Handelspartner“, so Oehme. So sind über 1800 deutsche Firmen in Indien aktiv. Beide Länder tauschen Waren und Dienstleistungen im Wert von rund 16 Milliarden Euro aus. In Indien werden Maschinen „Made in Germany“ hoch angesehen – der deutsche Handelsüberschuss beträgt rund 3,4 Milliarden Euro. Im Umkehrschluss liefert Indien insbesondere Textilien nach Deutschland. Nichtsdestotrotz liegt China Indien um Jahre voraus. Es mangelt an der nötigen Technik, Infrastruktur und Innovation, was nicht zuletzt am monetären Aufwand für den Ausbau dieser Bereiche liegt.

„Indien ist auf ausländisches Know- how und Geld angewiesen, um seine wirtschaftliche Aufholjagd fortzuführen und im besten Fall erfolgreich umzusetzen“, meint Kommunikationsexperte Michael Oehme. Die Vorgehensweise vom Narendra Modi sei genau der richtige Weg, Vertrauen für sein Land zu schaffen.

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Bau/Immobilien Finanzen/Wirtschaft

Kommunikationsexperte Michael Oehme über das magere Angebot im Beteiligungsgeschäft

St. Gallen, 20.04.2015. Einst bestimmten sie die Entwicklung im deutschen Immobilienmarkt bei Großprojekten. Sie sorgten für ausreichend Schiffs- und Containerkapazitäten für die Weltschifffahrt, schoben den Bereich Solar und Windkraft hierzulande an. Und jetzt? „Geschlossene Fonds und ihre Nachfolger die Alternativen Investmentfonds spielen kaum mehr eine Rolle im Beteiligungsgeschäft, der Markt ist seit 2014 nahezu zusammengebrochen“, meint Kommunikationsberater und Finanzfachmann Michael Oehme. Die Zahlen sprechen hier eine deutliche Sprache.

Gerade einmal 81 Millionen Euro Gesamtumsatz bei sogenannten Publikums-AIF brauchten die im BSI-Verband organisierten Fondsemittenten an Neuumsatz in 2014 zusammen. Es habe an Angebot aufgrund der neuen rechtlichen Vorgaben gefehlt. Hoffnung verbreitete das letzte Quartal des vergangenen Jahres mit immerhin dreizehn neuen Fonds und einem zu platzierenden Eigenkapitalvolumen von rund 500 Millionen Euro. „Doch die Realität sieht anders aus. Viele der Anbieter von Publikums-AIF bestätigen unter vorgehaltener Hand, dass der Umsatz abseits der Bankenwege nur schleppend läuft“, so Michael Oehme.

Was sind die Gründe? Die Mehrzahl der angebotenen Alternativen Investmentfonds haben eine vergleichsweise lange Laufzeit, da sie in bestehende Projekte investieren und die Rendite aus Miet-/Pachteinnahmen schöpfen. So sind sechs der sieben im ersten Quartal 2015 aufgelegten Publikums-AIF Immobilienfonds. „Viele Anleger wollen aber keine langlaufenden Beteiligungen mehr“, so Oehme. Ein weiteres Problem stellen die erhöhten Kosten der Publikums-AIF dar. Durch die seitens der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht geforderten erhöhten Anforderungen an das Management sowie das Controlling, ist der interne Kostensatz deutlich gestiegen. Derartige Kosten drücken auf die mögliche Rendite. Schließlich bewegen sich die Emittenten von Publikums-AIF zumindest im deutschen Immobilienmarkt in einem Segment, der ohnehin durch höhere Kosten und niedrigeren Renditen gekennzeichnet ist. „In der Folge können derartige Beteiligungen auch nur noch moderate Verzinsungen bieten, was sie letztendlich weniger attraktiv macht“, so Kommunikationsberater Michael Oehme.

Bleibt zu hoffen, dass sich über die nächsten Jahre wenigstens die erkennbar erhöhte Produktqualität auszeichnet, schätzt Oehme ein. Dann jedenfalls wäre den Verbrauchern durchaus gedient.

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Gesellschaft/Politik Pressemitteilungen

Kommunikationsexperte Michael Oehme, Friedberg: Deutschlands Flüchtlingspolitik

Das Thema Einwanderung spaltet und erhitzt die Gemüter. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig fürchtet unterdessen eine „Ghettobildung“

St. Gallen, 13.04.2015. In diesem Jahr werden voraussichtlich über 300.000 Menschen Asyl in Deutschland beantragen. Unterdessen vergeht kaum ein Tag ohne eine Meldung zu Flüchtlingen. „Die internationale Flüchtlingswelle ist hierzulande längst eingetroffen. Überlastete Kommunen und überfüllte Aufnahmelager stehen an der Tagesordnung“, weiß auch Kommunikationsexperte Michael Oehme. „Flüchtlingspolitik ist ein sehr sensibles Thema, dessen es eine vernünftigen und toleranten Diskussionsgrundlage bedarf“, so Oehme weiter.

Deutschlands Kapazitäten scheinen erschöpft, während auch die Politik dem Thema relativ passiv und machtlos gegenüber steht: In Hamburg werden Containerdörfer errichtet, in Nürnberg schlafen Asylsuchende in einem Festzelt. Nicht zu vergessen, das medial ausgeschlachtete Thema der besetzten Schule in Berlin im vergangenen Jahr. „Im korrekten Sinne genießen nur die Menschen Asylrecht, die politisch verfolgt sind“, erklärt Oehme. So hart es also klingt: Wer Hunger leidet oder vor Krieg flüchtet, muss illegal einreisen und auf Gnade hoffen. „Ob das ethisch oder menschlich korrekt ist, oder ab welchem Punkt man die Gesetze eingrenzen oder  lockern sollte, ist leider nicht festgelegt“.

Würde sich Europa mehr um eine faire Lastenverteilung auf dem Kontinent bemühen, würde eine feste Aufnahmequoten entstehen, welche klar definiert und fest verankert wäre – wie eine Arbeitslosenquote oder die Wirtschaftskraft. „Eine nachvollziehbare Grenze würde auch ausländerfeindlichen Menschen das Argument nehmen, Deutschland würde schleichend überfremdet“, so Michael Oehme. Unterdessen hat Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig vor Massenunterkünften gewarnt. „Wir müssen aufpassen, dass wir keine riesigen Flüchtlingsghettos wie in Jordanien schaffen“, sagte der SPD-Politiker der Welt am Sonntag. Es dürfe keine Gesellschaft neben der Gesellschaft entstehen. „Wir müssen möglichst schnell genügend Wohnraum in der Mitte der Gemeinden bereitstellen.“ Zudem verlangte Albig, dass der Bund die Asylverfahren beschleunigt. Die Ministerpräsidenten aller 16 Bundesländer hatten vergangene Woche eine deutlich stärkere Beteiligung des Bundes an der Unterbringung und medizinischen Versorgung von Flüchtlingen verlangt.

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Finanzen/Wirtschaft

Kommunikationsberater Michael Oehme: Der Teilzeittrend

Warum die 30-Stunden-Woche Konjunktur hat

St. Gallen, 30.03.2015. Mit dem Aufschwung des deutschen Arbeitsmarktes geht offensichtlich ein Aufschwung der Teilzeitarbeit einher: So hat sich zwischen 2004 und 2013 die Zahl der Erwerbstätigen mit Wochenarbeitszeiten von unter 35 Stunden um 2,4 Millionen auf mehr als 10,7 Millionen erhöht. Dementsprechend sind drei Viertel aller in diesem Zeitraum aufgebauten Arbeitsplätze Teilzeitstellen. Besonders verbreitet ist die längere Teilzeitarbeit, der vor allem Frauen nachgehen. „Der Teilzeittrend erfreut sich bei Eltern mit Kleinkindern natürlich großer Beliebtheit“, so Kommunikationsexperte Michael Oehme. „Leider finden derartige Zeitmodelle noch keinen vollständigen Zuspruch seitens der Politik.“ Interessant ist, dass die Familiengründung das Erwerbsverhalten von Männern kaum beeinflusst. So entscheidet sich fast die Hälfte der Paare mit Kindern für das Zuverdienermodell, bei dem der Mann Vollzeit und die Frau Teilzeit arbeitet. Lediglich bei einem Viertel der Paare haben demnach beide Partner in etwa die gleiche Arbeitszeit.

Nichtsdestotrotz hat der Aufschwung der Teilzeitbeschäftigung auch seine Schattenseiten: So ist auch die  Zahl der Erwerbstätigen mit Wochenarbeitszeiten von weniger als 15 Stunden enorm gestiegen. „Die Minijobs bringen im Gesamtbild einige Probleme mit sich“, so Michael Oehme weiter. „Das große Fachkräftepotential wird durch Minijobs eingeschränkt.“ Brigitte Pothmer (Die Grünen) geht sogar noch weiter und bezeichnet die 450-Euro-Jobs als „eine Niedriglohnfalle, die die lebenslange ökonomische Abhängigkeit der Frauen von ihren Männern oder von staatlichen Transferleistungen fördert“. Sie kritisiert unter anderem, dass im Jahr 2013 fast 3,2 Millionen Teilzeitkräfte weniger als 15 Stunden je Woche arbeiteten. Michael Oehme bestätigt, dass die „kleine Teilzeit“ in Deutschland nach wie vor stärker verbreitet ist, als in anderen EU-Ländern. Während hier 36 Prozent der teilzeitbeschäftigten Frauen unter 15 Stunden arbeiten, sind es im EU-Durchschnitt nur 28 Prozent. Einer vom Ministerium zitierten Studie zufolge geben 55 Prozent der Minijobber an, dass sie gerne mehr arbeiten würden – im Durchschnitt sechs Stunden mehr je Woche. Parallel dazu wünschen sich unter den anderen Teilzeitkräften 40 Prozent eine zumindest etwas längere Arbeitszeit.

Schließlich hat auch das Ministerium ein Interesse daran, Teilzeitkräften einen Rechtsanspruch gegenüber ihrem Betrieb auf eine Rückkehr in Vollzeit zu verschaffen.

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Finanzen/Wirtschaft

Kommunikationsberater Michael Oehme beschreibt das Hin und Her mit der Bahncard

Ende des Jahres 2014 hatten Spekulationen über die Abschaffung der Bahncard für Aufsehen gesorgt – doch wie ist der aktuelle Stand der Dinge? Michael Oehme klärt auf

St. Gallen, 23.03.2015. Im vergangenen Jahr hieß es laut Medienberichten: Die Bahncard soll abgeschafft werden. Unternehmensintern hieß es zunächst dies sei eine „dreiste Falschmeldung“. Mittlerweile scheint es jedoch so, als würde die Bahncard zwar bestehen bleiben – allerdings nicht in ihrer jetzigen Form des Rabattprinzips. „Bisher gilt die Bahncard als attraktives Sparmodell für Vielfahrer“, erklärt Kommunikationsberater Michael Oehme. „Kunden bekommen mit einer Bahncard 50 immerhin auf fast alle Fahrten einen Rabatt von 50 Prozent. Mit einer Bahncard 25 dementsprechend 25 Prozent Rabatt. In Kombination mit Sparpreisen können Bahncard-Besitzer noch mehr sparen“, so Oehme.

Doch laut DB-Aufsichtsratsmitglied Reiner Bieck werden solche festen Rabatte bald der Vergangenheit angehören. Stattdessen soll die Bahncard in ein Kundenkonto mit variablen Rabatten umgewandelt werden. Spekulationen lassen vermuten, dass in Zukunft nur noch Vielfahrer und Großkunden in den Genuss der Rabatte kommen werden und selbst dies von der Auslastung eines Zugs abhängig gemacht wird. „Wichtig zu wissen ist auch, wie sehr die Deutsche Bahn unter der Beliebtheit der Fernbusse und damit verbundenen sinkenden Fahrgastzahlen leidet“, so Kommunikationsberater Oehme weiter. „Der Umsatzverlust durch Busse wird mittelfristig mit 240 Millionen Euro pro Jahr beziffert. Hinzu kommen die Qualitätsmangel an ICE und IC-Zügen.“

Bereits vor mehr als 10 Jahren, im Jahre 2002, wollte die Deutsche Bahn ihre Bahncard abschaffen – aufgrund der starken Proteste wurde das Vorhaben schnell verworfen. Eine Abschaffung der Bahncard würde mehr als fünf Millionen Nutzer betreffen. Schließlich werde es Bahn-Vorstandsmitglied Ulrich Homburg zufolge die BahnCards 25 und 50 „weiter in bisheriger Form geben“. „Die endgültige Abschaffung der Bahn Card wäre eine Sparmaßnahme mit gravierenden Folgen“, meint Michael Oehme. Langfristig fürchtet der Kommunikationsexperte einen Vertrauensbruch bei den DB-Kunden.

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Finanzen/Wirtschaft Pressemitteilungen

Kommunikationsexperte Michael Oehme beschreibt die Veränderungen bei Siemens

Die Siemens AG befindet sich mitten im Umbruch – und fährt Verluste ein

St. Gallen, 16.03.2015. „Den richtigen Weg hat Siemens offenbar noch nicht gefunden und bleibt im Hinblick auf seine Außendarstellung eher zurückhaltend“, erklärt Kommunikationsexperte Michael Oehme. Fakt ist: Beim Technologiekonzern Siemens sackte der Gewinn im ersten Geschäftsquartal deutlich ab. Sogar der Auftragseingang, der eine Indikation auf künftige Umsätze gibt, liegt unter dem Vorjahreswert. Zwar stieg der Umsatz, jedoch nur als Resultat des schwächeren Euro. „Unternehmensintern heißt es, eine veränderte Zinslage und Schwankungen bei Finanzinstrumenten seien für den Gewinneinbruch verantwortlich“, so Oehme. Das Quartal riss in die hauseigene Vermögensverwaltung ein Loch von 123 Millionen Euro.

Vorstandschef Joe Kaeser betonte: „Die meisten unserer Geschäfte haben sich im Rahmen unserer Erwartungen entwickelt. Die Division Power and Gas benötigt ein deutlich weitreichenderes Konzept, um längerfristig zu den früheren Margen zurückzukehren“. Er mahnte auch zusätzliche Anstrengungen im Healthcare-Bereich an. Deren bisheriger Chef und langjähriger Kaeser-Weggefährte Hermann Requardt verlässt Siemens zum Monatsende. Kaeser bestätigte bevorstehende Beratungen mit Arbeitnehmervertretern über die Auswirkungen des Konzernumbaus. Die Gespräche würden in der kommenden Woche aufgenommen „mit dem Ziel, konkrete Vereinbarungen zu treffen“.

„Mit Kaeser sollte der radikale Umbruch von Siemens beginnen“, erklärt Kommunikationsexperte Michael Oehme. Unter anderem sollten im Zuge dessen die Sektoreneinteilung des Geschäfts gekippt und die Medizintechnik verselbstständigt werden. Durch die Neuordnung sollten die Kosten denn auch um eine Milliarde Euro gedrückt werden. „Daher wird seit Monaten über Stellenabbau diskutiert“, meint Oehme. Der Auftragseingang betrifft die Monate September bis Dezember und ging um 11 Prozent auf 18,01 Milliarden Euro zurück. Der Umsatz, dessen Vergleichbarkeit durch Verkäufe und Akquisitionen ebenfalls eingeschränkt ist, legte um 5 Prozent auf 17,42 Milliarden Euro zu. Zudem berichtete Siemens erstmals in der neuen Konzernstruktur, in der die Zahl der Divisionen von 16 auf neun reduziert und die bisherigen vier Sektoren gänzlich eliminiert wurden. „Die vorgelegten Zahlen verfehlten abgesehen vom Umsatz die Erwartungen des Marktes“, spekuliert Michael Oehme. Und er behält Recht: Analysten hatten mit einem Auftragseingang von 19,7 Milliarden Euro, einem Umsatz von 17,16 Milliarden Euro und einem Profit im Industriegeschäft von 1,85 Milliarden Euro gerechnet. Unternehmensintern heißt es, es hätte vor allem Probleme mit der Qualität der Produkte gegeben. So hat Siemens beispielsweise durch den neuen ICE fast eine Milliarde Euro Verlust eingefahren. „Ein Ruhmesblatt ist das in der Tat nicht“, meint Kommunikationsexperte Oehme.

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Gesellschaft/Politik

Kommunikationsberater Michael Oehme: Belästigungen am Arbeitsplatz an der Tagesordnung

Erschreckend aber wahr: Sexuelle Belästigungen gehören zum Arbeitsalltag

St. Gallen, 09.03.2015. Laut einer aktuellen Umfrage der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) ist sexuelle Belästigung im Arbeitsumfeld sehr stark verbreitet. Für die Studie wurden 1000 Arbeitnehmer befragt. Demnach hat jeder zweite unter ihnen schon einmal Erfahrungen mit sexueller Belästigung am Arbeitsplatz gemacht. 50 Prozent der Befragten berichteten von Belästigungssituationen im Firmenaufzug, Büroflur und auf Betriebsfesten – laut einer EU-Studie von 2014 passieren hier ein Drittel aller Fälle. Doch warum herrschen in Deutschland solch erschreckende Zustände? „Viele Arbeitgeber unterschätzen die Problematik und kennen die Gesetze kaum oder gar nicht“, erklärt Kommunikationsexperte Michael Oehme. „Hinzu kommt die Frage der Sensibilisierung, der sich weder Arbeitgeber, noch Arbeitnehmer im Klaren sind: Wo fängt sexuelle Belästigung überhaupt an?“

Die wenigsten Frauen und Männer haben eine Antwort auf diese Frage und kennen ihre Rechte nicht. Schon das Poster einer halbnackten Frau kann von den weiblichen Kolleginnen laut Gesetz angeprangert werden. Sexuelle Belästigung beginnt nämlich nicht erst bei unsittlichen Berührungen: Es geht um Blicke oder Konversationen, die bei den Betroffen ein Unwohlsein während der Arbeitszeit auslösen. „Betroffene sollten Hilfe in Anspruch nehmen, welche auch von vorne herein vom Arbeitgeber angeboten werden müsste“,  so Michael Oehme weiter. Innerhalb der Studie waren sich immerhin 81 Prozent nicht im Klaren, dass der Arbeitgeber verpflichtet ist, sie aktiv vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz zu schützen, mehr als 70 Prozent wüssten nicht, an wen sie sich wenden sollten, eine Ansprechperson im Haus fehlt. Von den zusätzlich befragten Personalverantwortlichen und Betriebsräten wussten sogar 60 Prozent nichts von einschlägigen Maßnahmen.

Entscheidend ist an dieser Stelle Paragraf 3 des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG), dem alles weitere zugrunde liegt: Dementsprechend gilt „ein unerwünschtes, sexuell bestimmtes Verhalten“ als sexuelle Belästigung, „wozu auch unerwünschte sexuelle Handlungen und Aufforderungen zu diesen“ gehören, sowie „sexuell bestimmte körperliche Berührungen, Bemerkungen sexuellen Inhalts sowie unerwünschtes Zeigen und sichtbares Anbringen von pornografischen Darstellungen“.

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Finanzen/Wirtschaft Pressemitteilungen

PR-Berater Michael Oehme: „Deutschlands Wirtschaft wächst, Sparer werden kastriert“

St. Gallen, 05.03.2015. Finanzökonomen müssen ihre Vorhersagen für 2015 vermutlich korrigieren. Im Schlussquartal 2014 legte Deutschlands Wirtschaft nach einem deutlichen Einbruch im September noch einmal deutlich zu und lässt Erwartungen für einen Jahresdurchschnitt über dem von 2014 zu. Die deutsche Wirtschaft könnte sich in diesem Jahr sogar um bis zu zwei Prozent steigern, ist auch die Meinung von Henning Vöpel, seines Zeichens Direktor des Wirtschaftsinstituts HWWI. „Ähnlich lautentende Einschätzungen geben auch andere Experten ab“, erklärt der Sankt Gallener PR-Berater Michael Oehme. Weit gefehlt also die Angst, die deutsche Industrie könne unter den Problemen Russlands oder der stagnierenden Wirtschaft Chinas über Gebühr leiden.

DB Research kommt dabei zu der Einschätzung, dass dieses Wachstum derzeit mehrheitlich durch den Konsum hierzulande getrieben wird. Eine Steigerung von mehr als zwei Prozent wird für dieses Jahr prognostiziert. Das wäre zum dritten Mal innerhalb von 15 Jahren. „Ob dieser Konsum allerdings freiwillig erfolgt, bleibt fraglich“, so Oehme. Für den PR-Berater würden deutsche Sparer seit Jahren schlicht kastriert, wenn es darum ginge, Habenzinsen oberhalb der Inflationsrate zu haben. Beispielsweise geht der JP-Morgan-Stratege Robert Michele – so zitiert im Handelsblatt – davon aus, dass die Renditen der zehnjährigen Bundesanleihen im nächsten Jahr wohl negativ werden. „Sparer haben also nicht nur kurzfristig, sondern auch mittelfristig im Moment kaum eine Chance, eine sichere Verzinsung zu erhalten“, erklärt Michael Oehme. Auch Kapitallebensversicherungen böten hier keine Alternative mehr.

Was dürfte das für Konsequenzen mit sich bringen? „Da die Löhne seit Jahren nicht im Verhältnis zur Wirtschaftsleitung wachsen, fehlen angemessene Transferzahlungen – beispielsweise in die Rentenversicherung. Mit anderen Worten: Was heute zuviel verkonsumiert wird, fehlt später, da es nicht durch gesetzliche Rentenansprüche aufgefangen werden kann“, so Oehme. Ein ähnliches Dilemma sieht er bei der privaten Vorsorge: Da kaum mehr angemessene Verzinsungen geboten würden, entsparten die meisten Bürger statt anzusparen. Kapital, das im Alter ebenfalls nicht zur Verfügung stände.

„Schon jetzt ist also absehbar, dass sich das Rentenproblem verschärft, statt dass es sich entspannt“, meint Oehme. Für ihn versäumt die Bundesregierung in einer breit angelegten Kampagne, auf die Notwendigkeit zur privaten Vorsorge aufmerksam zu machen. Dann allerdings müssten auch Produkte geboten werden, mit denen Menschen sinnhaft vorsorgen können. Ein Weg wäre beispielsweise, Arbeitnehmer an den Erfolgen der Wirtschaft partizipieren zu lassen. Die aber hole sich frisches Kapital lieber bei der Bank.

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