Tag Archives: michael zondler

Pressemitteilungen

Personalexperte Michael Zondler begrüßt Pläne des SPD-Wirtschaftsforums für mehr Rechtssicherheit beim Einsatz von freiberuflichen IT-Experten

„Es ist nicht so schlimm, wenn man Fehler macht. Es ist schlimm, wenn man wider besseres Wissen und gegen jede Erfahrung stur auf einer einmal getroffenen Entscheidung beharrt. Insofern ist es richtig, dass das SPD-Wirtschaftsforum mehr Rechtssicherheit beim Einsatz freier Digitalisierungsexperten fordert. Ansonsten wandern diese nämlich ins Ausland ab. Und die Unternehmen würden ansonsten weiter an einer unklaren Rechtslage leiden.“

Mit diesen Worten kommentiert der Stuttgarter Personalexperte Michael Zondler ein aktuelles Positionspapier des SPD-nahen Wirtschaftsverbandes. Die Regulierung war ursprünglich ein „Herzensanliegen der SPD“ (Frank Specht), die so den Missbrauch von Werkverträgen eindämmen und Leiharbeit auf ihre Kernfunktionen zurückführen wollte. Deshalb trat im Frühjahr ein entsprechendes Gesetz in Kraft. Mit ihrem inhaltlichen Schwenk reagiert das Wirtschaftsforum der Sozialdemokraten auf Kritik der Wirtschaft über Rechtsrisiken sehr gut bezahlter Freelancer. In Deutschland gibt es allein rund 120.000 IT-Freelancer.

Bisheriges Gesetz fördert die Abwanderung von IT-Experten ins Ausland

Schon heute sei erkennbar, dass IT- und Digitalisierungsexperten ins Ausland abwandern und ihr Spezialwissen dort anbieten, warnt der Vizepräsident des Wirtschaftsforums, Robert M. Maier. Aufgrund des unbestrittenen Fachkräftemangels in diesem Segment zögen Freelancer eine freie Tätigkeit meist selbst einer lukrativen Festanstellung vor, weil sie als Freelancer zurzeit deutlich höhere Tagessätze fordern könnten. Das Positionspapier plädiert dafür, IT-Freelancer von der jetzt geltenden gesetzlichen Regelung auszunehmen, wenn sie ein hohes Einkommen und eine angemessene Altersvorsorge nachweisen könnten.

„Das Thema ist ja nicht neu. Schon vor fünf Jahren habe ich davor gewarnt, dass die geplanten Regelungen sich nur als ein Beschäftigungsprogramm für Juristen entpuppen könnten“, sagt CENTOMO-Geschäftsführer Michael Zondler. Damals hatte ich bereits vorgeschlagen, dass die Höhe des Verdienstes von Freiberuflern ein Richtwert sein könnte, ob sie unter die damals geplanten gesetzlichen Regulierungen fallen oder nicht. Auch der Ansatz, eine angemessene Altersversorgung zu berücksichtigen, ist nicht verkehrt.“

Zondler hofft, dass die Vorschläge des SPD-Wirtschaftsforums nun Eingang in die Politik der Großen Koalition finden werden. Dadurch habe man zwar noch keinen einzigen zusätzlichen IT-Experten gewonnen. Aber wenn Deutschland im Wettbewerb mit den USA, China und anderen Staaten in Zukunft bestehen wolle, dann dürfe man die Situation für Unternehmen und Freiberufler nicht noch zusätzlich erschweren.

„Ich ergänze meine Aussage von damals. Das seit 2017 geltende Gesetz ist nicht nur ein Beschäftigungsprogramm für Juristen, sondern unterstützt die IT-Industrien in anderen Ländern. Es wirkt geradezu wie ein Auswanderungsprogramm für hochqualifizierte Spezialisten“, so Zondler.

Link zur Position des SPD-Wirtschaftsforums

CENTOMO ist aktuell der einzige Personaldienstleister in Deutschland mit dem klaren Fokus auf die Mobilität der Zukunft. Die Veränderung unserer Mobilität durch Technologie öffnet neue Geschäftsfelder und entwickelt bestehende weiter. Für den Nachwuchs und Profis entstehen dadurch bahnbrechende Optionen. Die Consultants von CENTOMO arbeiten bereits seit 2009 gemeinsam mit der Automobilindustrie am Fahrzeug der Zukunft und besetzen zukunftsweisende Positionen mit Top-Talenten aus aller Welt. So verschafft CENTOMO seinen Mandanten entscheidende Wettbewerbsvorteile.

Firmenkontakt
CENTOMO GmbH & Co. KG
Marcos Martin
Naststr. 15B
70376 Stuttgart
+49711 214 756-40
arleen.schenkel@centomo.de
https://www.centomo.de/

Pressekontakt
CENTOMO GmbH & Co. KG
Marcos Martin
Naststr. 15B
70376 Stuttgart
+49711 214 756-40
marcos.martin@centomo.de
https://www.centomo.de/

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

Die Sehnsucht nach dem starken Mann

Warum das „Trump-Syndrom“ nur noch in der Welt der Paviane Erfolg verspricht

Von Ansgar Lange +++ Sie galt lange Zeit als überwunden: die Sehnsucht nach dem starken Mann. Doch seit Erdogan, Putin und Trump ihr (Un-)Wesen treiben, kommt man ins Grübeln, ob die Menschheit aus ihrer Geschichte gelernt hat. „Das Modell des starken Mannes funktioniert nur bedingt in der Politik. Langfristig halten sich Personen mit dem Naturell der drei genannten Herren aber nur an der Macht, indem sie Feindbilder schaffen und permanente Unruhe erzeugen. Sie treten auf wie der sprichwörtliche Elefant im Porzellanladen und schaden dabei letztlich ihren Ländern, vor allem auch in wirtschaftlicher Hinsicht. In der Geschäftswelt haben solche Charaktere gar nichts zu suchen. Als Personalberatungsunternehmen suchen wir nach starken und in sich gefestigten Persönlichkeiten, aber sicher nicht nach kleinen Diktatoren mit Allmachtsfantasien.“ Mit diesen Worten beschreibt der Personalexperte Michael Zondler vom Stuttgarter Unternehmen Centomo http://www.centomo.de, warum seiner Ansicht nach für Manager und Firmenchefs mit dem „Trump-Syndrom“ keine goldenen Zeiten anbrechen.

Doch wie sieht die Führungskraft der Zukunft aus? „Schickt die Helden in die Wüste“ fordert auch der Personalberater Albrecht v. Bonin https://www.linkedin.com/pulse/schickt-die-helden-w%C3%BCste-albrecht-v-bonin Statt Mitarbeiter zu kommandieren und zu kontrollieren, sei „es besonders in unsicheren Zeiten des Wandels wichtiger, sie mitzunehmen auf dem Weg zum Ziel, Meinungsvielfalt zuzulassen, gemeinsam Herausforderungen zu bewältigen“. Die One-Man-Show sei von gestern. „Autoritäre Chefs, die keine Talente erkennen und fördern, stoßen auf Widerspruch oder im besten Fall auf Distanz – die innere Kündigung ist dann oft unausweichlich. So demotiviert man sein Team“, meint auch Zondler.
Führungskraft der Zukunft

Albrecht von Bonin formuliert dies folgendermaßen: „Den Mitarbeitern nur zu sagen, was sie zu tun haben, macht keinen guten Chef aus. Eine echte Führungskraft geht mit guten Beispiel voran, sie schaut nicht nur zu und kritisiert, sondern tut selbst das, was sie von ihren Leuten verlangt. Das schafft Vertrauen und Wertschätzung. Während die Führungskraft von gestern ihre Macht über ihre „Amtsautorität“ geltend machen konnte, nimmt der echte Anführer der Zukunft dann Einfluss (Influence), wenn er ansteckend ist wie eine Grippe (Influenza) und die Menschen für sich, die gemeinsamen Ideen, Visionen und Ziele begeistern kann.“

Sie verbreiteten als Vorbilder (Botschafter) diese Werte im gesamten Betrieb. Das spreche sich auch im Arbeitsmarkt herum. Schritt für Schritt werde so das Unternehmen zu einem attraktiven Arbeitgeber, bei dem man gern beschäftigt sein möchte. „Centomo ist nun zum vierten Mal in Folge vom Magazin Focus in die Liste der Top-Personaldienstleister aufgenommen worden. Unsere vielfältigen Awards und Auszeichnungen haben wir aber nur als Team gewonnen, nicht als Einzelkämpfer. Jüngst sind wir für den German Brand Award nominiert worden. Natürlich macht uns dann stolz und glücklich. Doch am meisten Spaß hat uns die Arbeit an der Bewerbung gemacht, weil wir uns als Mannschaft gegenseitig angefeuert und beflügelt haben“, so Zondler.

Welche Folgen ein autoritärer Führungsstil haben kann, hat vor kurzem Nicole Rütti in der „Neuen Zürcher Zeitung“ http://www.nzz.ch geschildert. Wie Forschungsarbeiten und Interviews mit über fünfzig Nokia-Führungskräften der französischen Kaderschmiede Insead aufzeige, sei Nokia aufgrund einer weit verbreiteten Angstkultur zugrunde gegangen: „Die Angst vor Statusverlust innerhalb des Konzerns habe dafür gesorgt, dass offensichtliche Missstände wie unrealistische Zielvorgaben, die Unzulänglichkeit der eigenen Software-Plattform oder allzu dürftige technologische Fortschritte bei der Weiterentwicklung totgeschwiegen worden seien.“ Und der Management-Professor Jack D. Wood wird in dem Artikel mit den Worten zitiert: Der autoritäre Führungsstil habe ausgedient. Dieser sei möglicherweise in der Welt der Paviane erfolgreich, nicht aber beim Menschen.

Das Redaktionsbüro Andreas Schultheis bietet Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ghostwriting, Manuskripte, Redevorlagen etc. für Unternehmen, Verbände, Politiker.

Kontakt
Andreas Schultheis, Text & Redaktion
Andreas Schultheis
Auf den Hüllen 16
57537 Wissen
01714941647
andreas.schultheis@googlemail.com
http://www.xing.com/profile/Andreas_Schultheis2

Pressemitteilungen

Was tun wir, wenn wir nicht mehr arbeiten müssen?

Durch Automation gewonnene freie Zeit dient nicht mehr der kreativen Entwicklung

Von Ansgar Lange +++ Stuttgart. „Das E-Auto kostet Zehntausende Arbeitsplätze“ schreibt die „Neue Zürcher Zeitung“ (NZZ). Wegen der einfachen Herstellung könne sich das E-Mobil zum „Job-Killer“ entwickeln. Der Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer schätzt, dass hierzulande etwa 200.000 bis 250.000 Arbeitsplätze mit der Herstellung des Verbrennungsmotors sowie den dazugehörigen Getrieben und Abgassystemen beschäftigt seien. Der Betriebsratsvorsitzende Bernd Osterloh wird von der NZZ mit den Worten zitiert, bei Volkswagen würden 50.000 Menschen in der Produktion von Verbrennungsmotoren arbeiten. Osterloh geht davon aus, dass 30 Prozent weniger notwendig seien, wenn der Konzern nur noch E-Autos produzieren würde.

„Die Automobilindustrie war schon immer Veränderungen unterworfen. Ich halte es nicht für realistisch, dass sich technischer Fortschritt aufhalten lässt, auch wenn damit Arbeitsplatzverluste verbunden sind. Andererseits wird es einen fließenden Übergang geben. Experten gehen davon aus, dass die Produktion von althergebrachten Verbrennungsmotoren, Hybriden und E-Autos über einen längeren Zeitraum parallel stattfinden wird. Dadurch dürften sogar mehr Jobs geschaffen werden. Klar ist aber auch, dass die Jobs in der Motor- und Getriebeproduktion drastisch abnehmen und alle Tätigkeiten, die mit der Digitalisierung zusammenhängen, zunehmen dürften. Man wird dann sehen, ob sich Plus und Minus ungefähr die Waage halten. Dies kann zum jetzigen Zeitpunkt niemand ernsthaft vorhersagen“, sagt der Personalexperte Michael Zondler vom Stuttgarter Beratungsunternehmen CENTOMO http://www.centomo.de

Doch nicht nur die Automobilindustrie ist vom technischen Wandel betroffen. Während in der Autoindustrie laut NZZ viele neue Arbeitsplätze in Bereichen wie Elektronik, Sensorik, Software und Antriebssysteme entstehen könnten, geht Professor Birger P. Priddat von der Universität Witten/Herdecke davon aus, dass die zunehmende Automation eine Unmenge an freier Zeit mit sich bringen werde https://www.linkedin.com/pulse/automation-grundeinkommen-und-unmengen-freier-zeit-priddat Im Silicon Valley werde von der Einführung des Grundeinkommens geträumt. Je stärker die Wirtschaft digitalisiert werde, desto stärker werde sie automatisiert, und die freigesetzten Menschen hätten keine Einkommen mehr aus Beschäftigung und Arbeit. „Wer soll denn sonst alle die wunderbaren digital products and services kaufen? Von welch anderem Einkommen als vom Grundeinkommen?“, fragt Priddat.

Grundeinkommen und Kreativität

Der Autor äußert sich pessimistisch. Er hält es nicht für wahrscheinlich, dass sich die „Grundeinkommensfinanzierten“ kreativen Tätigkeiten widmen würden, während sie nicht mehr arbeiten müssten: „Die freie Zeit dient nicht mehr der kreativen Entwicklung des Menschen, sondern weitgehend dem comfort of life. Weder arbeiten wir noch sind wir kreativ, noch bilden wir uns. Alle Modelle versagen. Es ist kein Zufall, dass die Silicon Valley-Industrie Games und andere elektronische Beschäftigungen anbietet, um die Freizeit der Systemarbeitslosen auszufüllen. Die alten Bildungszivilisationspläne (Marx, Keynes) finden kein Publikum mehr. Es geht heute nicht mehr um die Befreiung oder Emanzipation von der Arbeit, sondern um eine Beschäftigung 2ter Ordnung: um grundeinkommensbezahlte Event-Strukturen. Von Arbeit wie von anderen gesellschaftlichen Anforderungen entlastet, werden Ersatz-Beschäftigungen nötig, um die Entlastungen von Lebenssinn zu kompensieren.“

Laut Zondler müssten sich Politik, Wirtschaft und Gesellschaft frühzeitig mit diesen Zukunftsszenarien oder Utopien auseinandersetzen. „Ich bin 1970 geboren“, so der CENTOMO-Chef: „Ich gehe davon aus, dass dies noch ein signifikantes Thema in meinem Erwerbsleben werden wird. Es könnte sein, dass wir mit einer Hochlaufkurve von ca. 20 Jahren nur noch 30 Prozent der heutigen Beschäftigten benötigen. Es macht mir etwas Sorge, dass bei uns in Europa zum Beispiel durch den Aufstieg der Rechtspopulisten und in den USA durch den Wahlsieg eines Reaktionärs diese wichtigen Zukunftsthemen zurzeit nicht mit der nötigen Ernsthaftigkeit debattiert werden. Stattdessen debattieren wir über eine Mauer zwischen Mexiko und den USA. Ein absurdes Schauspiel!“

Das Redaktionsbüro Andreas Schultheis bietet Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ghostwriting, Manuskripte, Redevorlagen etc. für Unternehmen, Verbände, Politiker.

Kontakt
Andreas Schultheis, Text & Redaktion
Andreas Schultheis
Auf den Hüllen 16
57537 Wissen
01714941647
andreas.schultheis@googlemail.com
http://www.xing.com/profile/Andreas_Schultheis2

Pressemitteilungen

Wird die digitale Zukunft der Mobilität zum Jobkiller?

Autobranche braucht Manager für den digitalen Wandel

Von Ansgar Lange +++ Philosophen beschäftigen sich mit den grundsätzlichen Fragen des Lebens. Die Zukunft von Mobilität und Arbeitswelt ist eine solche existenzielle Frage. In der „Neuen Zürcher Zeitung“ (NZZ) hat der Philosoph und ehemalige Kulturstaatsminister im ersten Kabinett von Gerhard Schröder, Julian Nida-Rümelin, jetzt philosophische „Anmerkungen zur Technologie des autonomen Fahrens“ vorgelegt. Die Diskussion hierüber schwanke „Zwischen Euphorie und Apokalypse“, so sein Befund.

Die Apokalypse-Variante besagt, dass die neue Technologie der selbstfahrenden Automobile dazu führen werde, dass menschliche Arbeit überflüssig wird. Diesem Befund erteilt Nida-Rümelin eine klare Absage. Auch diesmal werde es so kommen wie immer in der Vergangenheit: „Neue Technologien führen zu massiven Verschiebungen auf dem Arbeitsmarkt, sie schaffen neue Potenziale und vernichten alte, die Flexibilität und die Bildungsbereitschaft der Arbeitsnehmerinnen und Arbeitnehmer ist gefordert, aber am Ende wird es genug Erwerbsarbeit geben, um das Lebensmodell ökonomischer Eigenständigkeit zu bewahren.“

Ein Blick auf den aktuellen Arbeitsmarkt für Digitalprofis bestätigt Nida-Rümelins optimistische Annahmen. Da der Mangel an Digitalfachleuten einen neuen Höchststand erreiche, steigen die Gehälter der gefragten Spezialisten überdurchschnittlich, berichtet das Magazin W & V http://www.wuv.de/karriere_job/gehaelter_fuer_digitalprofis_es_wird_teurer Große Chancen sieht Personalexperte Michael Zondler insbesondere in der Autobranche. „Die Autokonzerne suchen hängeringend nach Führungskräften, die den digitalen Wandel managen. IT-Experten, die auch eine Leidenschaft fürs Automobil mitbringen, haben derzeit hervorragende Chancen auf dem Arbeitsmarkt. In einem Artikel bei golem.de wurde dies einmal sehr schön folgendermaßen ausgedrückt: „Die neuen Manager sollen nicht nur etwas von Einspritztechnik und Drehmomenten verstehen, sondern möglichst schon etwas Zeit im Silicon Valley verbracht haben.“ Der Daimler-Vorstand Ola Källenius ist ein Paradebeispiel dafür, wie der Auto-Manager der Zukunft aussieht“, so Zondler, der als Geschäftsführer von CENTOMO http://www.centomo.de viel mit der Automobilzuliefererindustrie zu tun hat.

Porsche, einer der attraktivsten Arbeitgeber Deutschlands, geht konsequent diesen Weg. „Um Porsche in der digitalen Zukunft erfolgreich zu positionieren, wurde beispielsweise die Porsche Digital GmbH gegründet“, erläutert die Leiterin Personalmarketing, Konstanze Marinoff. „Hier werden digitale Kundenerfahrungen, Produkte, Geschäftsfelder und -prozesse identifiziert und weiterentwickelt“. Darüber hinaus würden zusätzliche Büros in Berlin, Shanghai und dem Silicon Valley entstehen. „Von dort treiben unsere Kollegen die Digitalisierung unternehmensinterner Prozesse und System voran – quasi mit Start-up-Atmosphäre“, so die Porsche-Frau.

Das Redaktionsbüro Andreas Schultheis bietet Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ghostwriting, Manuskripte, Redevorlagen etc. für Unternehmen, Verbände, Politiker.

Kontakt
Andreas Schultheis, Text & Redaktion
Andreas Schultheis
Auf den Hüllen 16
57537 Wissen
01714941647
andreas.schultheis@googlemail.com
http://www.xing.com/profile/Andreas_Schultheis2

Pressemitteilungen

Arbeit ist nicht alles

Autor und Komiker Robert Wringham definiert Menschen nicht nur über ihren Beruf

Von Ansgar Lange +++ Arbeit und Konsum bestimmen das Leben der Menschen in der westlichen Welt. Viele fühlen sich dabei wie in einem Hamsterrad. Auch wenn die beiden Ersatzreligionen der modernen Welt viele nicht glücklich machen, sehen diese doch kein Entrinnen. Der britische Autor und Komiker Robert Wringham schlägt in seinem Buch „Ich bin raus“ einen anderen Weg vor: Man solle lieber das tun, wozu man wirklich Lust habe, als 40 Stunden in der Woche in einen Job eingezwängt zu sein, den man hasse. Der Verzicht aufs Handy, auf den Fernseher und das Auto machten frei. „Meine Frau und ich lesen uns im Bett Geschichten vor oder haben Sex, anstatt eine Serie zu schauen“, hat Wringham der „Süddeutschen Zeitung“ http://www.sueddeutsche.de gesagt. Und er finde es verkehrt, Menschen nur über ihren Beruf zu definieren. Arbeit sei nicht alles. Daher antworte er auf die typische Smalltalk-Frage, womit er seinen Lebensunterhalt verdiene: „Mit nichts“.

Sein Buch „Ich bin raus“ (Heyne) will Wege aus der Arbeit, dem Konsum und der Verzweiflung weisen, so der Untertitel. Kritiker haben Wringham jedoch vorgeworfen, sein „eskapologisches Programm“ sei nur etwas für eine qualifizierte Minderheit, gleichsam ein elitäres Projekt. Wringham hingegen betont, dass Angst ein schlechter Ratgeber sei und sich viele Menschen, die in ihrem Angestelltenjob todunglücklich seien, sich aus einem falschen Sicherheits- und Rentendenken heraus gar nicht trauten, etwas anderes auszuprobieren. Mindestens 40 Stunden in der Woche einer entfremdeten Tätigkeit nachzugehen, nur um das verdiente Geld anschließend in einer Art Konsumrausch für alle möglichen Dinge auszugeben, die man eigentlich nicht braucht, findet der frühere Bibliothekar unsinnig. 2007 gründete er daher auch das Magazin New Escapologist, welches sich Auswegen aus der Arbeitsfron widmet.

Angst ist ein schlechter Ratgeber

Michael Zondler, Geschäftsführer des Personalberatungsunternehmens CENTOMO http://www.centomo.de+, hält Wringhams Denkansatz grundsätzlich für interessant. „In Stuttgart, dem Standort unseres Unternehmens, gilt ja eher die Devise „Schaffe, schaffe, Häusle baue“. Ich weiß nicht, ob Robert Wringhams Ideen viele Freunde in der hiesigen Wirtschaftswelt fänden. Aber man erreicht ja oft nur Aufmerksamkeit, wenn man überzeichnet. Generell glaube ich nicht, dass alle Menschen das Lebens- und Arbeitsideal von Wringham umsetzen könnten. Manche Menschen lieben schlicht ihre Arbeit, andere frönen dem Konsum, weil dieser für sie Lebensgenuss bedeutet.“

Zondler ist der Ansicht, dass sich einige Denkanstöße von „Ich bin raus“ durchaus umsetzen ließen. „Es stimmt, Angst ist ein schlechter Ratgeber fürs Leben. Das bedeutet, dass man die eigene Unzufriedenheit im Job nicht einfach über Jahrzehnte passiv und klaglos hinnehmen sollte. Wringhams Vorschlag, eine Art Lebensbilanz zu ziehen und Buch zu führen, ist richtig. Auf Basis dieser regelmäßigen Bilanz sollte man dann eigenverantwortlich Veränderungen anstreben. Es ist auch richtig, dass man sich wie eine Art Mini-Unternehmer betrachten und Fixkosten reduzieren sollte. Sich von dem zu trennen, was man nicht wirklich braucht, bringt persönliche Freiheit und im besten Fall auch finanzielle Ressourcen. Teilzeitarbeit wäre auch ein praktikabler Ansatz für Menschen, die sich nicht genügend mit ihrem Beruf identifizieren. Wer an einem oder zwei Werktagen in der Woche das tun kann, wozu er Lust hat und die finanziellen Einbußen dabei einkalkuliert, kann ein glücklicherer und produktiverer Mensch sein. Und auch Arbeitgeber können ihren Mitarbeitern mehr Lebenszeit schenken und ihre Arbeitszufriedenheit steigern. Immer mehr Menschen pendeln. Sie verbringen oft zwei Stunden und mehr im Auto oder in der Bahn. Das kann auf Dauer krank und unglücklich machen. Wer zum Beispiel seinem Angestellten die Möglichkeit gibt, freitags von zu Haus aus zu arbeiten, reduziert dessen Stress oft ganz gewaltig.“

Automatisierung und Outsourcing, da ist sich Wringham sicher, seien eine gute Gelegenheit, dass zumindest Teile seiner Arbeitswelt-Utopie Wirklichkeit werden.

Das Redaktionsbüro Andreas Schultheis bietet Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ghostwriting, Manuskripte, Redevorlagen etc. für Unternehmen, Verbände, Politiker.

Kontakt
Andreas Schultheis, Text & Redaktion
Andreas Schultheis
Auf den Hüllen 16
57537 Wissen
01714941647
andreas.schultheis@googlemail.com
http://www.xing.com/profile/Andreas_Schultheis2

Pressemitteilungen

Selbstherrlichkeit der Managerkaste neigt sich ihrem Ende entgegen

Warum die Digitalisierung der Autobranche gut tut

Von Ansgar Lange +++ Fast täglich ist von der Mobilität der Zukunft die Rede. „Tempo, Tempo, Tempo“ sei das Motto des digitalen Wandels in der Automobilindustrie, schrieb jüngst die Süddeutsche Zeitung (SZ). Die digitalen Dienste würden den großen Tankern der Automobilindustrie künftig ordentlich Beine machen. Doch letztlich wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Diese Lebensweisheit gilt auch für das Thema Mobilität.

„Die Urbanisierung, das autonome Fahren und Shared Mobility sind Stichworte des Wandels unserer Mobilität, der größtenteils digital getrieben wird. Der Common Rail Diesel von Bosch war eine großartige Erfindung, doch in 20 Jahren wird er wahrscheinlich keine so große Rolle mehr spielen. Auch wenn der Dieselmotor keine Technologie von morgen ist, wird er nicht von jetzt auf gleich verschwinden. Er ist ja zurzeit noch millionenfach im Einsatz bei privaten Nutzern, im Lieferverkehr und bei Handwerkern. Ein Übergang braucht immer Zeit. Ich habe keine Zweifel, dass die Automobilindustrie schneller werden kann, weil sie schneller werden muss. Die vielleicht größere Herausforderung ist aber das Umparken in den Köpfen. Die Digitalisierung stellt die typischen Hierarchien und das Konzerngehabe in einigen Teilen der Autoindustrie radikal in Frage“, sagt Michael Zondler, Chef des Stuttgarter Beratungsunternehmens CENTOMO http://www.centomo.de

Wie die SZ schreibt, bekommen Quereinsteiger große Chancen durch die neuen Technologien. „Die in der Branche üblichen Hierarchien akzeptieren die Neuen jedoch nicht unbedingt“, so SZ-Autor Joachim Becker. „Manchmal wird die Digitalisierung als Bedrohung für unsere deutsche Autoindustrie dargestellt. Es wird – überspitzt gesagt – der Eindruck erweckt, BMW, Daimler und VW würden von heute auf morgen von Google und Apple geschluckt. Das ist natürlich Unsinn. Auf Personalseite sehe ich das Positive an diesem Wandel. Zum einen bekommen auch IT-Experten und andere Quereinsteiger große Chancen neben den klassischen Ingenieuren. Und flachere Hierarchien und ein neuer Führungsstil wird die Branche noch attraktiver, smarter und schneller machen. Die Selbstherrlichkeit der Managerkaste neigt sich ihrem Ende entgegen. Dies verdanken wir auch der Digitalisierung in der Autoindustrie“, so Zondler.

Das Redaktionsbüro Andreas Schultheis bietet Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ghostwriting, Manuskripte, Redevorlagen etc. für Unternehmen, Verbände, Politiker.

Kontakt
Andreas Schultheis, Text & Redaktion
Andreas Schultheis
Auf den Hüllen 16
57537 Wissen
01714941647
andreas.schultheis@googlemail.com
http://www.xing.com/profile/Andreas_Schultheis2

Pressemitteilungen

Ganz klar auf Wachstumskurs

Personalberatungsunternehmen CENTOMO startet von Stuttgart aus neu durch

Stuttgart, September 2016. Michael Zondler war schon lange „heiß“ auf Stuttgart. Seit August ist es endlich so weit. Vor sieben Jahren hat der 46-jährige Personalexperte und seine Partner das Beratungsunternehmen CENTOMO http://www.centomo.de als Ein-Mann-Unternehmen aus der Taufe gehoben. Inzwischen beschäftigt CENTOMO zwölf Berater und 50 Interims Manager. „Unser Unternehmen ist ganz klar auf Wachstum ausgerichtet. Das passt hervorragend zu einer dynamischen Region wie Stuttgart. Es wurde langsam Zeit, unsere Zelte in Ludwigsburg und Sindelfingen abzubrechen. In Stuttgart sind wir noch näher an den Kunden, besser erreichbar für potenzielle Kandidaten und noch attraktiver für neue Mitarbeiter, da sich unser Einzugsgebiet durch den Umzug drastisch erweitert“, erläutert Zondler gegenüber dem Stuttgarter Real State Magazin.

90 Prozent seiner Kunden sind Technologieunternehmen, vorwiegend aus dem Automotive Bereich. Auch dies passt bestens zum neuen Standort Stuttgart. Schließlich ist die Schwabenmetropole quasi die Wiege des Automobils. Hier erfand Gottlieb Daimler den ersten motorbetriebenen Wagen. Heute „schaffen weltweit rund 400.000 Mitarbeiter beim Daimler“. Stuttgart ist Stammsitz des Unternehmens und Standort der wichtigsten Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsbereiche. Nicht ohne Grund wirbt die baden-württembergische Landeshauptstadt damit, das bedeutendste Kompetenzzentrum für Mobilität in der Welt zu sein.

„Die Wirtschaft im Süden boomt. Und dieses Wachstum ist kein Strohfeuer, sondern nachhaltig und langfristig. Uns fiel die Entscheidung, hier unternehmerische Wurzeln zu schlagen, daher sehr leicht, da das Umfeld beste Rahmenbedingungen bietet. Besonders interessant ist für uns auch, dass der Anteil hoch qualifizierter Beschäftigter rund 25 Prozent beträgt. Zudem hat Stuttgart mit 73 Prozent die höchste Exportrate aller deutschen Städte. Und mit einer Kaufkraft von über 24.000 Euro pro Einwohner belegt die 600.000 Einwohner-Metropole Platz acht im bundesweiten Vergleich“, so Zondler im Gespräch mit der Zeitschrift.

„Das Geld verschimmelt doch sonst auf der Bank“

Der Personalexperte schlägt den Bogen zur Wohnungswirtschaft. Die hervorragenden Standortfaktoren, die ihn zur Verlagerung seines Unternehmenssitzes nach Stuttgart bewogen hätten, würden für die Immobilienwirtschaft gleichermaßen gelten. „Zurzeit verschimmelt das Geld doch sonst auf der Bank. Ein Ende der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank ist nicht abzusehen. Lebensversicherungen verlieren drastisch an Wert. An diesem Negativtrend wird sich so schnell nichts ändern, weil die Entscheidungen hier vor Ort kaum beeinflussbar sind, sondern in Brüssel oder Frankfurt getroffen werden. Ein Invest in „Betongold“ ist eine langfristige und risikoarme Wertanlage“, sagt Zondler.

Den Immobilienstandort Stuttgart sieht Zondler ähnlich wie den Wirtschafts- und Hochtechnologiestandort sehr gut aufgestellt. Prognosen des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) gehen davon aus, dass die Deutschen bis 2020 rund 2,6 Billionen Euro vererben. Dies ist mehr als ein Viertel des Privatvermögens der Deutschen. Im Schnitt kann nach dieser Modellrechnung jeder Erbe mit rund 150.000 Euro rechnen. Gerade in einer reichen Region wie Stuttgart ist mit hohen Erbschaften zu rechnen. Und in der Regel sind Erbschaften, bei denen Immobilien mit im Spiel sind, deutlich wertvoller als andere Erbschaften.

„Für unsere High-Potential-Kunden sind Immobilien daher sehr interessant. Wer eine langfristigere Jobperspektive an einem Standort hat, investiert in Häuser oder Eigentumswohnungen. Doch auch für die Arbeitsnomaden unter unseren IT-Spezialisten, die weltweit agieren, hat eine Investition in Eigentumswohnungen und Häuser als Geldanlage und zum Vermieten natürlich seinen Reiz, der in Zukunft noch größer werden dürfte. Doch jedem würde ich raten, eine solche Investition nicht ohne das Einholen eines Expertenrats zu tätigen. So wie wir bei CENTOMO als Personalexperten Freiberufler und Unternehmen beraten, gibt es solchen Sachverstand selbstverständlich auch in der Immobilienwirtschaft. Wer ein paar Hunderttausend Euro oder noch mehr investieren will, sollte sich nicht auf sein Baugefühl, den Rat des Nachbarn oder die eigene Zeitungslektüre verlassen“, so Zondler zum Real State Magazin.

Zondlers persönliche Vorfreude auf Stuttgart wird auch durch harte Fakten untermauert. Während andere Regionen Deutschland eher in Stagnation verfallen oder sogar auf Schrumpfen programmiert sind, geht“s in Stuttgart steil bergauf. Die wirtschaftlichen Stärken der Region sind herausragend, und die Forschungsschwerpunkte mit den Bereichen Mobilität, Maschinenbau, Lasertechnologie, ITK sowie Umwelt- und Energietechnik sind klar auf Zukunft ausgerichtet. Fast die Hälfte der Forschungs- und Entwicklungskapazität des „Ländle“ konzentrieren sich in der Region Stuttgart. Eine reichhaltige und attraktive Kunst- und Kulturszene zieht als weicher Standortfaktor viele Hochqualifizierte an. Nicht unwichtig auch für Arbeitnehmer und „Häuslebesitzer“ in der Region: Stuttgart zählt zu den sichersten Metropolen in ganz Europa.

Kein Wunder, dass bei Umfragen über 80 Prozent der Stuttgarter über ihren Wohnort sagen, dass sie gerne hier leben. Die Stuttgarter Lebensqualität schätzen auch Zondler und sein Team. Wenn er es noch etwas mediterraner und sonniger haben will, fliegt er zu Freunden nach Ibiza – seiner Lieblingsinsel.

Das Redaktionsbüro Andreas Schultheis bietet Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ghostwriting, Manuskripte, Redevorlagen etc. für Unternehmen, Verbände, Politiker.

Kontakt
Andreas Schultheis, Text & Redaktion
Andreas Schultheis
Auf den Hüllen 16
57537 Wissen
01714941647
andreas.schultheis@googlemail.com
http://www.xing.com/profile/Andreas_Schultheis2

Pressemitteilungen

Hoch auf dem gelben E-Wagen: Startup macht Automobilkonzernen Beine

Overengineering verstellt den Blick für den „echten Volkswagen“

Von Ansgar Lange. Die Deutsche Post baut ein eigenes Elektro-Auto. Der ehemalige Staatskonzern will seinen gesamten Fuhrpark umstellen. Die gelben Flitzer werden von Streetscooter http://www.streetscooter.eu/ gebaut. Das Startup wurde 2010 von zwei Professoren und Studenten der RWTH Aachen zunächst als privatwirtschaftlich organisierte Forschungsinitiative gegründet. Inzwischen hat die Post die Streetscooter GmbH vollständig übernommen.

„Dass ein Logistikriese den deutschen Autogiganten zeigt, wie Elektromobilität geht – wie der Hamburger „Spiegel“ schreibt – lässt aufhorchen. Die Entscheidung der Deutschen Post, den gesamten Fuhrpark für die Paket- und Postzustellung mittelfristig auf E-Transporter umzustellen, ist richtig und nachvollziehbar. Gratulation an die findigen Forscher aus Aachen und an die Post, dass sie sich das Startup geschnappt hat. Absolut nicht nachvollziehbar finde ich aber, dass sich die etablierten Autobauer das Geschäft haben entgehen lassen. Aufgrund des zunehmenden Internethandels ist das doch ein Wachstumsmarkt“, erläutert Michael Zondler vom Stuttgarter Beratungsunternehmen centomo http://www.centomo.de , das sich seit 2006 auf Personalvermittlung im Automobilbereich spezialisiert hat.

Laut „Spiegel“ kommt die deutsche Automobilindustrie mit der Elektromobilität nur schleppend voran – trotz fragwürdiger staatlicher Kaufanreize. „Die Post benötigte einen einfachen, preiswerten und funktionalen E-Lastwagen, ohne viel Schnickschnack und Design“, so das Nachrichtenmagazin. Doch während man bei den Autokonzernen auf taube Ohren gestoßen sei, sei man beim Aachener Startup Streetscooter fündig geworden.

„Overengineering ist ein echtes Problem der Autobranche. Manchmal habe ich Zweifel, ob die Autobauer die wirklichen Interessen der Kunden noch im Blick haben oder auch nur kennen. Aus Angst und Unsicherheit wird das Produkt Auto oft mit Technik überfrachtet, weil dies die Konkurrenz ja auch so macht und die Presse dann selbst über einen Kompaktwagen jubilieren kann: „Assistenzsysteme fast wie in der Oberklasse.“ Selbstverständlich gibt es dafür einen Markt. Doch braucht ein nicht auto- und technikverliebter Kunde, der vielleicht 5.000 bis 10.000 Kilometer im Jahr zurücklegt, wirklich ein Auto, das allen Schnickschnack an Bord hat? Ich denke nicht. Dass die Automobilkonzerne die Anforderungen der Post, einfache und funktionale E-Fahrzeuge zu entwickeln, nicht erfüllen konnte oder wollte, zeigt dies. Alle Konzerne – nicht nur der aus Wolfsburg – sollten sich auch wieder bewusst machen, was es heißt, einen „Volkswagen“ zu bauen“, so Zondler.

Das Redaktionsbüro Andreas Schultheis bietet Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ghostwriting, Manuskripte, Redevorlagen etc. für Unternehmen, Verbände, Politiker.

Kontakt
Andreas Schultheis, Text & Redaktion
Andreas Schultheis
Auf den Hüllen 16
57537 Wissen
01714941647
andreas.schultheis@googlemail.com
http://www.xing.com/profile/Andreas_Schultheis2

Pressemitteilungen

Das Straßenverkehrsgesetz aus dem Jahr 1953 kann nicht die Antwort auf das autonome Fahren sein

Ethiker und Juristen müssen ihre Hausaufgaben machen

Von Ansgar Lange. Der Tod eines Tesla-Fahrers wird diese Zukunftstechnik nicht mehr aufhalten: Das selbstfahrende Auto kommt so sicher wie das Amen in der Kirche. Doch es ist höchste Zeit, dass sich nicht nur die Autowelt mit dem autonomen Fahren beschäftigt, sagt der Personalexperte Michael Zondler.

„Die Autoindustrie arbeitet mit Hochdruck an diesem Thema. Der Bedarf an Fachkräften, die sowohl die herkömmlichen Ingenieurstugenden als auch profunde IT-Kenntnisse mit sich bringen, ist riesig. Ich mache mir keine Sorgen darum, dass Audi, BMW, Daimler und Co. diesen Megatrend verschlafen. Sie arbeiten mit Hochdruck daran. Das merken wir in unserem Tagesgeschäft. Was in Deutschland allerdings noch fehlt, ist eine breite gesellschaftliche Debatte über das autonome Fahren. Denn diese technische Revolution ist so gigantisch, dass sie nicht nur auf den Motor-Seiten der Zeitungen und in den Auto-Fachmagazinen abgebildet werden sollte. Hier geht es auch um Fragen der Moral. Es sind also Ethiker und Philosophen gefragt. Und ganz wichtig: Der rechtliche Rahmen muss neu gefasst werden. Das Straßenverkehrsgesetz der Bundesrepublik Deutschland vom 23. Januar 1953 kann nicht die Antwort auf diese gigantische Herausforderung sein, auch wenn natürlich einige Vorschriften des Gesetzes inzwischen angepasst wurden“, sagt Zondler, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens centomo http://www.centomo.de , das eng mit der deutschen Automobilzuliefererindustrie zusammenarbeitet.

In den USA ist man hier schon wesentlich weiter, schreibt Christoph Enaux von der Wirtschaftskanzlei Greenberg Traurig im Manager Magazin. Die US-Straßenverkehrsbehörde NHTSA arbeite derzeit an Leitlinien, die im Juli veröffentlicht würden und Vorgaben für die aktuell noch sehr unterschiedlichen bundesstaatlichen Regelungen zum automatisierten Fahren aufstellen sollten. Zur Begleitung dieses Prozesses habe sich im April mit der „Self-Driving Coalition for Safer Streets“ eine neue mächtige Lobby-Allianz gebildet, der neben Technologiegrößen wie Uber, Lyft oder Google auch Autobauer wie Ford oder Volvo angehörten. Geleitet werde die Initiative von David Strickland, einem ehemaligen Chef der NHTSA.

Doch in Deutschland kommt man nicht so richtig in die Pötte, so der Autor: „Auch in Deutschland diskutiert man seit einigen Jahren über den Rechtsrahmen für autonomes Fahren – allerdings bislang ohne Ergebnis. Das deutsche Straßenverkehrsrecht schreibt noch immer vor, dass jedes Fahrzeug einen Fahrer haben muss, der jederzeit in der Lage ist, dieses selbst zu steuern und sich über alle Assistenzsysteme hinweg zu setzen.“

Das amerikanische Wissenschaftsmagazin Science hat jüngst eine Umfrage durchgeführt über eine „Moral für das selbstfahrende Auto“ (Neue Zürcher Zeitung http://www.nzz.ch ). Wie die NZZ berichtet, sprach sich demnach ein Großteil der Befragten für selbstfahrende Autos aus, deren Software bei unvermeidbaren Unfällen die Zahl der Opfer minimiert – auch wenn das bedeute, die Insassen des Autos zu opfern. In Deutschland, so der NZZ-Autor Robert Gast, verstoße es aber gegen die Verfassung, in Gesetzen Menschenleben abzuwägen. Bevor selbstfahrende Fahrzeuge durch unsere Städte und über unsere Autobahnen düsen, müssen diese Fragen diskutiert und im Sinne eines gesellschaftlichen Konsenses geklärt werden.

Das Redaktionsbüro Andreas Schultheis bietet Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ghostwriting, Manuskripte, Redevorlagen etc. für Unternehmen, Verbände, Politiker.

Kontakt
Andreas Schultheis, Text & Redaktion
Andreas Schultheis
Auf den Hüllen 16
57537 Wissen
01714941647
andreas.schultheis@googlemail.com
http://www.xing.com/profile/Andreas_Schultheis2

Pressemitteilungen

Der Manager als Dämon

Der „VW-Boni-Skandal“ zeigt: Personalisierungen verkaufen sich medial oft besser als vielschichtige Erklärungsmuster

von Ansgar Lange. Der sogenannte „Boni-Skandal“ bei VW zeigt wieder einmal: Personalisierungen verkaufen sich medial oft besser als vielschichtige Erklärungsmuster. Doch die derzeitigen Probleme bei Deutschlands größtem Autobauer sind nicht nur auf einzelne Manager wie Martin Winterkorn oder einen „gierigen Vorstand“ zurückzuführen, meint der Personalexperte Michael Zondler.

Die Diskussion über die Boni-Zahlungen an den VW-Vorstand erhitzt die Gemüter. Schnell geraten Manager und andere Führungskräfte unter Raffke-Verdacht. Der Unternehmensberater und Management-Theoretiker Reinhard K. Sprenger hat in der Tageszeitung Die Welt sogar davon geschrieben, dass VW die „Beute der Manager“ sei. In seinem Kommentar kommt Sprenger zu dem Schluss, die „Kartellbrüder von VW“ agierten „mit einer Melange aus Staatsgarantie, IG-Metall-Anbiederung und kriminalisierenden Zieldiktaten“.

„Grundsätzlich halte ich viel vom Faktor Persönlichkeit. Doch ich halte es für zu einfach, wenn man alles, Sieg wie Niederlage eines Unternehmens, nur auf den Faktor Persönlichkeit zurückzuführt. Es ist noch nicht so lange her, da war Martin Winterkorn ein Star und ungekrönter König. Jetzt ist er auf einmal das personifizierte Böse. Das ist mir zu schlicht. Aber in den Medien findet man oft mehr Gehör mit personalisierten Erklärungsmustern. Letztlich projiziert man in Führungsfiguren eine Allmacht hinein, die sie nicht haben“, sagt der Personalexperte Michael Zondler, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens centomo http://www.centomo.de

Kommen etwa nur böse Manager in den Himmel beziehungsweise auf der Erfolgsleiter ganz nach oben? Zondler hält eine solche Sichtweise für abwegig, obwohl sie zurzeit aufgrund des „Boni-Skandals“ bei VW und der Enthüllungen über Briefkastenfirmen in Steueroasen wieder sehr populär sei: „Wer nur über die negativen Eigenschaften des Narzissmus wie Überempfindlichkeit gegenüber Kritik, mangelnde Empathiefähigkeit, Neigung zum Größenwahn etc. verfügt, wird ein Unternehmen langfristig an die Wand fahren. Er landet dann für sein psychotisches Verhalten vielleicht nicht im Knast wie der Schwerverbrecher, wird aber als Unternehmensführer scheitern, weil seine Neigung, sich mit Speichelleckern und Jasagern zu umgeben, zu einem Kontrollverlust führen wird. Ich bin davon überzeugt, dass viele Manager und insbesondere auch Unternehmer aus dem Mittelstand über eine gehörige Portion positive Eigenliebe verfügen. Sie wollen etwas aufbauen und entwickeln Visionen für ihre Unternehmen, mit denen sie sich nicht nur ein Denkmal für die Nachwelt schaffen, sondern auch etwas Positives für die Mitarbeiter schaffen wollen.“ Eine unersättliche Gier nach Macht und Geld allein reiche nicht aus, um in hochkomplexen Unternehmen ganz nach oben zu kommen.

Ähnlich sieht die der Psychotherapeut Thorsten Kienast https://www.therapie.de/psychotherapie/kienast/ In einem Interview mit der FAZ sagte er, der Zusammenhang zwischen Erfolg in einer Spitzenposition und der Persönlichkeit des Leaders können nicht nur auf „dunkle“ Strategien reduziert werden: „Man darf nicht vergessen, dass sich Leader vieler Toppositionen, die sich längerfristig halten, stetig und auf vielen Ebenen täglich mit viel Transparenz bewähren müssen.“ Ein Hang zum Narzissmus möge ausgeprägter sein als bei Otto Normalverbraucher, aber nicht in einem pathologischen Sinne. Außerdem seien nur etwa dreißig Prozent des Erfolgs durch die Persönlichkeitsstruktur erklärt.

Das Redaktionsbüro Andreas Schultheis bietet Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ghostwriting, Manuskripte, Redevorlagen etc. für Unternehmen, Verbände, Politiker.

Kontakt
Andreas Schultheis, Text & Redaktion
Andreas Schultheis
Auf den Hüllen 16
57537 Wissen
01714941647
andreas.schultheis@googlemail.com
http://www.xing.com/profile/Andreas_Schultheis2