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Pressemitteilungen

Tempo-Team Personaldienstleistungen in Dresden

Erfahrener Personaldienstleister bietet Stellenangebote und vermittelt attraktive Jobs, z.B. in den Bereichen Chemie und Pharma, Lager und Logistik sowie Mikroelektronik und Sensorenfertigung.

Dresden/Offenbach am Main, 14. März 2019 – Bereits seit 1998 bietet die Tempo-Team Niederlassung im Herzen von Dresden attraktive Jobs und Stellenangebote an. Vielen Bewerbern diente sie bereits als Sprungbrett in namhafte Unternehmen. Von ihren Kundenunternehmen wird sie als zuverlässiger Partner für Personalvermittlung und Arbeitnehmerüberlassung geschätzt.

„Nicht die Großen fressen die Kleinen, sondern die Agilen die Behäbigen“, zitiert Niederlassungsleiterin Janine Polney einen für sie entscheidenden Sinnspruch. „Dies setzen wir uns in unserer alltäglichen Personalarbeit zum Ziel und schreiten mit voller Motivation ins Jahr 2019.“

Von dieser Motivation profitieren Bewerber in und um Dresden. In Tempo-Team Dresden finden Sie einen erfahrenen Personaldienstleister, der ihnen den Weg in namhafte Kundenunternehmen ebnet, sie beim Wiedereinstieg in den Beruf unterstützt, z.B. nach der Elternzeit oder längerer Krankheit, und auch für Berufsanfänger und Quereinsteiger spannende Möglichkeiten eröffnet. Vielfach profitieren die Mitarbeiter von Tempo-Team von übertariflichen Stundenlöhnen und Übernahmeoptionen. Prämienzahlungen bei Einstieg (Willkommensbonus) und Mitarbeiterempfehlungen, Mitarbeiterveranstaltungen, persönliche Mitarbeiterbetreuung im Kundeneinsatz sowie wöchentliche Mitarbeitersprechzeiten in der Niederlassung sind weitere Vorteile.

Ihre Kundenunternehmen schätzen an Tempo-Team Dresden besonders die schnellen Reaktionszeiten, die schnelle Besetzung von angefragten Vakanzen sowie die individuelle Betreuung durch einen persönlichen Ansprechpartner, erklärt Janine Polney.

Sie blickt daher voll Zuversicht in die Zukunft: „Wir werden 2019 insbesondere die Vermittlung qualifizierter Fachkräfte an renommierte Kundenunternehmen im Großraum Dresden intensivieren und hierbei auch neue Branchen erschließen. Für alle Arbeitssuchenden bieten wir attraktive Stellenangebote (vom Produktionsmitarbeiter bis zum Techniker) und laden sie herzlich ein, sich über die Karrierechancen bei Tempo-Team in Dresden zu informieren.“

Aktuelle Stellenangebote können Bewerber jederzeit online in der Stellenbörse auf der Internetseite von Tempo-Team einsehen. Oder sie besuchen die Tempo-Team Niederlassung Dresden direkt. Sie liegt in zentraler Lage in der Prager Straße 8a und ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln bestens erreichbar. Ein Team aus drei branchenerfahrenen Mitarbeiterinnen hat hier stets ein offenes Ohr für Kunden, Mitarbeiter und Bewerber.

Jobs und Stellenangebote der Tempo-Team Niederlassung Dresden:
https://www.tempo-team.com/jobsuche.html?niederlassung=10

Weitere Informationen zur Niederlassung:
https://www.tempo-team.com/dresden.html

Stellenangebote deutschlandweit:
https://www.tempo-team.com/jobsuche.html

Tag-It: Tempo-Team Dresden, Personalvermittlung, Personalberatung, Personaldienstleistungen, Zeitarbeit, Jobbörse, Stellenangebote, Jobs, Chemie, Pharma, Lager, Logistik, Sachbearbeiter, Mikroelektronik, Sensorfertigung

Traumjob und neue Arbeitsstelle finden mit Tempo-Team: Tempo-Team steht für fast 40 Jahre Erfahrung in den Bereichen Personalberatung, Personalvermittlung und Zeitarbeit. In rund 45 Niederlassungen in ganz Deutschland bietet der Personaldienstleister mit Stammsitz in Offenbach am Main eine optimale und ortsnahe Betreuung von Kunden und Arbeitnehmern. Hinzu kommen zahlreiche On-Site Offices direkt beim Kunden.

Das Unternehmen ist spezialisiert auf die passgenaue Individual-Überlassung von Mitarbeitern im Rahmen der klassischen Arbeitnehmerüberlassung in den Bereichen Industry, Office, Finance und Engineering sowie auf die Personalvermittlung von Mitarbeitern. Ebenso steht es für die Abwicklung und Steuerung personalintensiver Großprojekte. Klassische On-Site-Management-Modelle, Outsourcing- und Master-Vendor-Lösungen sowie die Personalvermittlung bilden das umfassende Dienstleistungsportfolio von Tempo-Team.

Die Tempo-Team Personaldienstleistungen GmbH ist im Jahr 2011 aus der 1979 gegründeten Team BS Betriebs-Service GmbH hervorgegangen. Das Unternehmen sieht seine wichtigste Aufgabe darin, Kunden und Mitarbeiter gleichermaßen zufrieden zu stellen – als idealer Partner in Belangen Beruf, Karriere und Personalführung, sowohl für Kandidaten, die einen neuen Job suchen, als auch für Unternehmen. Hierbei orientiert man sich an den Unternehmenswerten Wissen, Tatkraft, Menschlichkeit und legt großen Wert darauf, dass diese Ziele nur im TEAM zu erreichen sind.

Kontakt
Tempo-Team Management Holding GmbH
Marco Kogan
Herrnrainweg 5
63067 Offenbach
069 / 91 33 45 35
Fax: 069 / 91 33 45 50
pr@de.tempo-team.com
http://www.tempo-team.com

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Arbeit/Beruf Energie/Natur/Umwelt Pressemitteilungen Regional/Lokal Veranstaltungen/Events Wissenschaft/Forschung

TechnoLab auf der SMT in Nürnberg: Mit FTIR-Spektroskopie und Hochleistungs-Mikroskopen kleinsten Defekten in der Mikroelektronik auf der Spur

Schadgastest nach IEC 60068-2-60 zur Prüfung elektronischer Baugruppen (Fotograf: Kai Abresch, www.kai-abresch.de)

Berlin/Nürnberg, 20. Juni 2018 – Vom 5. bis 7. Juni 2018 präsentierte der Berliner Dienstleister TechnoLab auf Europas führender Veranstaltung für Systemintegration in der Mikroelektronik, der SMT in Nürnberg, Neuerungen und bewährte Analyseverfahren für das Aufspüren von Fehlerursachen an Leiterplatten, elektronischen Baugruppen, Komponenten und Materialien.

Im Fokus standen mikroskopische Untersuchungen, die anhand eines Mikroskops Typ Leica DM2700 vor Ort an Stand 160 in Halle 4 an Beispielen demonstriert wurden. Zudem konnten sich Interessenten zu den Einsatzmöglichkeiten des FTIR-Spektrometers für die Materialidentifizierung und Fehleranalyse informieren.

Nahezu jede Industrie, die mit elektronischen Komponenten arbeitet, ist heute auf eine schnelle und effiziente Schadensanalytik angewiesen, um den finanziellen Gesamtschaden für das jeweilige Unternehmen durch die zeitnahe Bestimmung der Schadensursachen zu minimieren.

Im Zuge hochflexibler Innovationen ergeben sich für die Produktqualifizierung neue Herausforderungen an die Qualitätssicherung.

TechnoLab als langjähriger Experte auf den Gebieten Umweltsimulation und Analyse macht es sich zur Aufgabe, innovative Lösungen sowie eine individuelle Beratung für Qualifizierungsuntersuchungen anzubieten. Dabei werden entsprechende Normen und Bauteilspezifikationen angewendet und aktuellste Firmenstandards einbezogen.

Folgendes stand auf der SMT im Mittelpunkt:

  • Mikroskopische Testverfahren: Das zur Demonstration verwendete Mikroskop (Typ Leica DM2700) ist ein aufrechtes Materialmikroskop mit einer Vergrößerung bis 1000-fach. Ein entsprechendes Gerät verwendet TechnoLab zur Bewertung metallographischer Präparate. Angeschlossen ist eine Kamera MC190HD.
  • Fourier-Transform-Infrarot-Spektroskopie (FTIR): Für Interessenten werden Anwendungen der FTIR-Analyse und der FTIR-Mikroskopie zur Identifizierung organischer Materialien, wie z.B. Kunststoffteilen, Flüssigkeiten oder Rückständen, und zur Fehleranalyse an elektronischen Baugruppen und Komponenten vorgestellt.

„Je weiter die Miniaturisierung in der Elektronikbranche fortschreitet, desto schwieriger wird es, mit den gängigen Analyseverfahren Fehlerursachen zu identifizieren. Gerade sicherheitsrelevante Branchen wie Automotive und Aerospace sind auf zuverlässige Testsysteme aller Komponenten angewiesen. Diesen Ansprüchen dient unser Portfolio an Standard-Testverfahren und innovativen Methoden“, sagt Dipl.-Ing. Marco Kämpfert, einer der Geschäftsführer der Technolab GmbH.

Natürlich bietet das Berliner Testlabor auch bewährte Verfahren zur Untersuchung und Bewertung von Leiterplatten und Baugruppen an, zum Beispiel Testmethoden, die in der IPC-TM-650-Serie beschrieben sind. Bei Bedarf werden auch Normtests, z.B. aus der IEC 60068-2-Serie individuell angepasst, um aktuellsten Firmenstandards wie in Automotive (E-Mobility) gerecht werden zu können.

[Bildunterschriften: Schadgastest nach IEC 60068-2-60 zur Prüfung elektronischer Baugruppen.

Bzw.:

Prüfschrank mit integriertem Plexiglasbehälter zur Prüfung von elektronischen Baugruppen nach IEC 60068-2-60.

Bildnachweis: TechnoLab/Kai Abresch]

Über TechnoLab

TechnoLab ist einer der führenden Dienstleister im Bereich Umweltsimulation und Schadensanalytik. Das Unternehmen bietet Materialtests, Qualitätsprüfungen, Zertifizierungen nach ISO und DIN sowie Schadens-Analysen und unterstützt Entwickler bei der Optimierung ihres Fertigungsprozesses. Die Dienstleistungen kommen vor allem in der Elektronik-Industrie, der Elektronikfertigung, aber auch in vielen anderen innovativen Industriebereichen zum Einsatz. Die Umweltsimulationstests prüfen die Beständigkeit von Materialien, einzelnen Bauelementen, Baugruppen sowie ganzen Geräten und lassen sich kundenindividuell anpassen. Geprüft wird nach jeglichen chemisch-biologischen, physikalischen oder sonstigen Einwirkungen wie IP-Schutzarten, Temperaturwechsel/-schock, Korrosionsverträglichkeit oder Lichtechtheit.

Mehr unter www.technolab.de

Unternehmenskontakt:

TechnoLab GmbH, Wohlrabedamm 13, 13629 Berlin

Umweltsimulation:

Kris Karbinski, T: +49-(0)30- 3641105-21, F: +49-(0)30- 3641105-69. E-Mail: kris.karbinski@technolab.de

Analytik:

Lutz Bruderreck, T: +49-(0)30- 3641105-12, F: +49-(0)30- 3641105-69. E-Mail: lutz.bruderreck@technolab.de

 

Pressekontakt:

Konzept PR Gesellschaft für strategische Öffentlichkeitsarbeit mbH, Proviantbachstr. 1, 86153 Augsburg

Thomas K.J. Kraus: T: +49-821-34300-11, F: +49-821-34300-77, E-Mail: th.kraus@konzept-pr.de

Alexandra Linde, T: +49-821-34300-26, F: +49-821-34300-77, E-Mail: a.linde@konzept-pr.de

Pressemitteilungen

KYOCERA beginnt Bau einer neuen Fabrik für keramische Mikroelektronik-Komponenten in Kagoshima in Japan

Die neue Anlage wird keramische Komponenten für elektronische und Halbleiter-Bauteile wie beispielsweise SMD- und CMOS-Baugruppen produzieren, um so zum Wachstum von IoT beizutragen.

KYOCERA beginnt Bau einer neuen Fabrik für keramische Mikroelektronik-Komponenten in Kagoshima in Japan

Visualisierung der neuen Fabrik

Kyocera hat angekündigt, dass das Unternehmen eine neue Produktionsstätte auf seinem Fabrikgelände in Sendai, Kagoshima, Japan, bauen wird. Ziel ist die Ausweitung der Produktion von keramischen Mikroelektronik-Komponenten. Das Unternehmen hat eine Vereinbarung zur Nutzung der betreffenden Fläche mit den Behörden vor Ort getroffen. Der Beginn der Bauarbeiten für die neue Anlage ist für April 2018 geplant. Es handelt sich um die 22. Fabrikationseinheit auf dem Fabrikgelände von Kyocera in Sendai.

Mit der neuen Fabrik, deren Eröffnung Kyocera für den August 2019 plant, wächst die gesamte Produktionskapazität für keramische Komponenten um 25 Prozent. Diese Komponenten werden zum Beispiel für den Aufbau von SMD(1)-Elektronikbauteilen oder CMOS(2)-Bildsensoren verwendet.

Die Geschichte von Kyocera ist eng mit der Keramik-Technologie verbunden – der Firmenname leistet sich von Kyoto und Ceramic ab. Im Jahr 1959 begann Kyocera mit der Herstellung von keramischen Isolatoren für TV-Bildröhren und entwickelte sich im Lauf der Zeit zum weltweit führenden Anbieter von anspruchsvollen Keramik-Lösungen wie Elektronikbauteilen, Halbleiter-Prozess-Komponenten, Bauelementen für LCD- und LED-Bildschirme und weitere Anwendungen. Die erste Sendai-Fabrik von Kyocera in Kagoshima begann im Jahr 1969 mit der Produktion von Mehrschicht-Keramik-Komponenten für IC-Chips, die in elektronischen Taschenrechnern verwendet wurden.

Big Data, künstliche Intelligenz und das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) erweisen sich heute als neue Wachstumstreiber für die Elektronikindustrie. Auch Entwicklungen wie fortgeschrittene Fahrerassistenzsysteme oder Technologien für minimalinvasive medizinische Eingriffe werden künftig Wachstum bringen. Die neue Anlage in Sendai wird maßgeblich dazu beitragen, die Produktionskapazitäten für zwei wichtige Anwendungen zu erhöhen: SMD-Keramikkomponenten und Bauteile für den Aufbau von CMOS-Bildsensoren. Auch Keramikkomponenten für Lösungen im Automobil- und Medizinbereich werden davon profitieren.

Diese Investition von Kyocera stärkt die lokale Wirtschaft in Kagoshima, verbessert die Verfügbarkeit von Halbleiter-Bauteilen und schafft Arbeitsplätze vor Ort.

Eckdaten der neuen Fabrik
Name: Kyocera Corporation Kagoshima Sendai Plant (22. Anlage auf dem Gelände)
Lage: Auf dem Gelände der bestehenden Kagoshima Sendai Plant von Kyocera, 1810 Taki-cho Satsumasendai, Kagoshima 895-0292, Japan
Investitionsvolumen: Circa 5,5 Milliarden Yen (rund 42 Millionen Euro)
Gebäude-Grundfläche: 8.235 m2 (Stahlbetonbauweise, 6 Stockwerke)
Gesamte Nutzfläche: 42.283 m2

Zeitplan der Baumaßnahmen
Baubeginn: April 2018
Inbetriebnahme: August 2019

Hauptprodukte: SMD-Keramikkomponenten, Keramik-Bauelemente für CMOS-Bildsensoren
Geplantes Produktionsvolumen im ersten Jahr: Circa 3,8 Milliarden Yen (rund 29 Millionen Euro) von August 2019 bis März 2020

(1) SMD: Surface-Mount Device
(2) CMOS: Complementary Metal Oxide Semiconductor

Die KYOCERA Corporation mit Hauptsitz in Kyoto ist einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie. Strategisch wichtige Geschäftsfelder der aus 231 Tochtergesellschaften (31. März 2017) bestehenden KYOCERA-Gruppe bilden Informations- und Kommunikationstechnologie, Produkte zur Steigerung der Lebensqualität sowie umweltverträgliche Produkte. Der Technologiekonzern ist weltweit einer der ältesten Produzenten von Solarenergie-Systemen, mit mehr als 40 Jahren Branchenerfahrung. 2017 belegte Kyocera Platz 522 in der „Global 2000“-Liste des Forbes Magazins, die die größten börsennotierten Unternehmen weltweit beinhaltet.

Mit etwa 70.000 Mitarbeitern erwirtschaftete KYOCERA im Geschäftsjahr 2016/2017 einen Netto-Jahresumsatz von rund 11,86 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u. a. Drucker und digitale Kopiersysteme, mikroelektronische Bauteile und Feinkeramik-Produkte. KYOCERA ist in Deutschland mit zwei eigenständigen Gesellschaften vertreten: der KYOCERA Fineceramics GmbH in Neuss und Esslingen sowie der KYOCERA Document Solutions in Meerbusch.

Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über die vom Firmengründer ins Leben gerufene und nach ihm benannte Inamori-Stiftung wird der imageträchtige Kyoto-Preis als eine der weltweit höchstdotierten Auszeichnungen für das Lebenswerk hochrangiger Wissenschaftler und Künstler verliehen (umgerechnet zurzeit ca. 400.000 Euro*).

Firmenkontakt
Kyocera
Daniela Faust
Hammfelddamm 6
41460 Neuss
02131/16 37 188
02131/16 37 150
daniela.faust@kyocera.de
http://www.kyocera.de

Pressekontakt
Serviceplan Public Relations und Content
Benjamin Majeron
Brienner Straße 45 a–d
80333 München
089/2050 4193
b.majeron@serviceplan.com
http://www.kyocera.de

Computer/Internet/IT Finanzen/Wirtschaft Gesundheit/Medizin Pressemitteilungen Wissenschaft/Forschung

Silicon Alps-Cluster blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück

• Mehr als 90 Kooperationspartner gewonnen ….and counting…
• Stärkung des Standortes Südösterreich in Sachen Digitalisierung und IoT
• Teilnahme an zahlreichen Europa-Initiativen
• Vielfache Maßnahmen gegen Fachkräftemangel

Wien, 5. April 2018 – Silicon Alps, der Mikroelektronik-Cluster der Region Steiermark und Kärnten, wurde vor einem Jahr als Public-Private-Partnership zwischen österreichischen Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand im Süden Österreichs gegründet. Nach einem Jahr Erfolgsgeschichte verfügt man über 90 Kooperationspartner, je zur Hälfte aus der Steiermark und Kärnten, mit einem Gesamtumsatz von 15 Milliarden Umsatz. Drei der sieben weltgrößten Mikrochip-Hersteller sind Gesellschafter. Der erste bundesländerübergreifende Cluster im Technologiebereich versteht sich unter anderem als treibende europäische Kraft zwischen den Innovationen des Silicon Valley in den USA und der Supply Chain in Asien.

Österreich als treibende Kraft in der digitalen Positionierung Europas

„Von außen wir Österreich noch immer durch die Klischeebrille betrachtet und auf Mozartkugeln und das Neujahrskonzert reduziert“, beschreibt Cluster-Geschäftsführer Günther Lackner den springenden Punkt. „Dazu kommt, dass Europa das Thema Digitalisierung generell zu wenig besetzt. Es kann nicht sein, dass ein Kontinent zwischen dem innovativen Kalifornien im Westen und der produktiven Wertschöpfungskette im Osten zum Trittbrettfahrer reduziert wird.“  Der Cluster selbst hat seine Standorte im Süden Österreichs, in Kärnten und der Steiermark. „Wir richten uns aber auch an Unternehmen in anderen Bundesländern sowie den oberadriatischen Raum, also Italien, Slowenien und Kroatien – bis hin nach Frankreich“, denkt Lackner weit über Ländergrenzen hinaus. Die Lage des Clusters im Herzen Europas ist dafür prädestiniert.

Die treibenden Kräfte hinter dem Cluster sind acht Unternehmen aus den Bereichen Elektronik und Mikroelektronik, diverse Interessensvertretungen sowie die Bundesländer Steiermark und Kärnten. Auch hier freut man sich über erste Erfolge: „Als Finanzreferentin sind für mich Zahlen besonders bestechend – wenn man sieht, dass die Region Süd im vergangenen Jahr 3,8 Prozent Wirtschaftswachstum aufweist und Kärnten sogar 4,7 Prozent, dann ist das ein deutlicher Beleg für die erfolgreiche Arbeit“, kommentiert die Kärntner Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig. Barbara Eibinger-Miedl, steirische Wirtschaftslandesrätin, ergänzt: „Der Cluster wird gemeinsam mit dem neuen Forschungszentrum ‚Silicon Austria Labs‘ in den nächsten Jahren dazu beitragen, die Steiermark und Kärnten als international führende Regionen im Bereich Mikroelektronik zu positionieren!“ Nach einem Jahr Clustertätigkeit ist auch noch Luft nach Oben: So beträgt der Potential an Kooperationspartnern rund 255 Unternehmen mit insgesamt mehr als 40.000 Mitarbeitenden und 20 Milliarden Umsatz/Jahr. „Das Ziel, alle zum Mitmachen zu bewegen, soll in den kommenden drei Jahren erreicht werden“, so Lackner.

Produktion vor Ort statt in Asien

Neben den quantitativen sind auch die qualitativen Ziele deutlich formuliert: Erhöhte internationale Wahrnehmung, Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Innovationsleistung der Kooperationspartner durch Zusammenarbeit, Stärkung der Attraktivität für Gründungen und Ansiedelungen im IT-Bereich sowie die weitere Erhöhung der Wertschöpfung für die Steiermark und Kärnten. Gerade hier ortet Lackner noch brachliegende Potenziale in der Region: „Viele Betriebe aus der Branche kennen einander viel zu wenig. Der Cluster dient hier als Plattform zur besseren Vernetzung.“ Vor allem geht es auch darum, potenzielle Lieferanten zu finden und sie als Auftragnehmer zu qualifizieren. „Denn der gängige Weg ist heute das Sourcing in Asien. Ein heimisches Unternehmen entwickelt etwas und lässt es in China bauen. Ziel muss es sein, einen möglichst großen Anteil der Wertschöpfungskette im Land zu halten und regionales Sourcing zu forcieren. Gerade bei komplexen Produkten kann die höhere Qualität einer Fertigung vor Ort einen möglichen Kostennachteil rasch aufwiegen“, weiß Cluster-Geschäftsführer Günther Lackner.

Mehr Wahrnehmung durch erhöhte Sichtbarkeit – dieses Ziel wird primär durch die Teilnahme an Branchenmessen, immer öfter auch in Asien, erreicht. Seit wenigen Tagen ist der Silicon Alps-Cluster österreichischer Botschafter für „Start-Up Europe“ (http://startupeuropeclub.eu/), einer Initiative der Europäischen Kommission zur Stärkung des digitalen Binnenmarktes, die es sich zum Ziel gemacht hat, Europa durch Vernetzung zum Standort erster Wahl für Startups zu machen. Auch von der Zusammenarbeit mit dem europaweiten Netzwerk „Silicon Europe“ (https://www.silicon-europe.eu/home/), einer Allianz aller Mikroelektronik-Cluster auf europäischer Ebene, erwartet Lackner viel. Im nächsten Jahr wird Silicon Alps den Vorsitz in diesem Meta-Cluster übernehmen und zu einer großen Konferenz Anfang 2019 nach Graz laden.

Hightech-Standort mit hoher Lebensqualität und Fachkräftemangel

Das Thema, das dem Cluster jedoch am meisten „unter den Nägeln brennt“, ist das Thema des Findens von Fachkräften. Der diesbezügliche Mangel zieht sich durch alle Bereiche und Unternehmensebenen – vom Lehrling bis zum Senior Researcher – und wirkt als limitierender Faktor für die Entwicklung der gesamten Branche. „Nur wenn die Gesamtregion international als attraktiver Wirtschafts- und Lebensstandort wahrgenommen wird, können wir auch die dringend benötigten Fachkräfte aus dem Ausland anziehen. Dass wir ein Hightech-Standort mit Top-Forschung und hoher Lebensqualität sind, ist viel zu wenig bekannt“, weiß Lackner. Die Steiermark und Kärnten sind in einigen Bereichen bereits Europa- oder sogar Weltspitze, etwa auf den Gebieten RFID, Sensorik, Leistungselektronik, Automotive, Mobility, Energy & Environment, IoT sowie Health Technology. „All das sind hochqualifizierte Nischen, die wir mit dem Silicon Alps-Cluster weiter stärken und ausbauen wollen“, so Lackner abschließend.