Tag Archives: Mikroplastik

Pressemitteilungen

Hautpflege ohne Mikroplastik – auch in der Werkstatt

– Partslife Umweltpreis für MAKRAs mikroplastikfreie Handreiniger
– Reibkörper aus natürlichen Materialien
– saubere Hände dank Walnuss, Mais und Olive

In vielen Kosmetik-Produkten sind kleinste Plastikpartikel enthalten, meist für eine bessere Reinigungswirkung. Denn diese kleinen Teilchen rubbeln den Schmutz von der Haut. Das Fatale am Mikroplastik: mit dem Wasser gelangt es auch in unsere Nahrungskette. Fische nehmen es auf, sodass es sich am Ende auch im Menschen nachweisen lässt.

Das Göppinger Unternehmen MAKRA hat jetzt in seinen Handreinigern Kunststoffreibekörper komplett verbannt. Für eine gute Reinigungswirkung setzt man nun auf natürliche Partikel aus Walnuss-Schalen, Maiskolben und Olivenkernen. Dafür hat das Unternehmen einen der begehrten Umweltpreise von Partslife erhalten.

Eine Pilotstudie der Universität Wien hat ergeben, dass man erstmals Mikroplastik in menschlichen Stuhlproben gefunden hat. Damit in Zukunft weniger Mikroplastik in unsere Gewässer gelangt, hat man bei MAKRA nun auf diese Zusätze komplett verzichtet. „Eine hervorragende Reinigungswirkung auch für die häufig stark verschmutzten Hände der Werkstattprofis lässt sich auch mit anderen Reibekörpern erzielen“, erklärt Ralf Müller, Marketingleiter von MAKRA. „Wir haben jetzt nur noch Handreiniger mit natürlichen Reibekörpern im Angebot, die komplett ohne Mikroplastikpartikel auskommen. Teilweise tragen Sie sogar das Ecolabel.“, so Müller weiter.

Mikroplastik in Kosmetika ist überflüssig
Bei MAKRA leistet man auf diese Weise einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz. Denn Kunststoffreibekörper in Handreinigern hält man im Unternehmen schlicht für überflüssig. Kosmetikprodukte verursachen einen Teil des Mikroplastik in der Umwelt. Allerdings tragen größere Kunststoffpartikel wie zum Beispiel Flaschen oder Plastiktüten ebenfalls zum vermehrten Auftreten von Mikroplastik bei. Denn wenn sie im Wasser oder im Boden angekommen sind, zersetzen sie sich in kleinste Teilchen. Und genau die sind das Problem.
Weil die Kunststoffpartikel so winzig klein sind, können diese in den Kläranlagen nicht herausgefiltert werden – sie werden direkt in Flüsse und Meere gespült. Dort werden die Partikel von Fischen und anderen Wasserbewohnern aufgenommen und landen so letztendlich auf unseren Tellern. Um diesen Trend abzuwehren, muss der Verbrauch von Kunststoff stark eingeschränkt werden.

Saubere Hände mit gemahlenen Schalen und Kernen
Eine Möglichkeit dazu hat man bei MAKRA ausgemacht: Den Verzicht auf Mikroplastikpartikel in Kosmetika. Der MAKRA Unternehmensgruppe liegt dieses Thema sehr am Herzen, deshalb hat das Unternehmen bereits vor geraumer Zeit damit begonnen, alle Produkte, die bisher Kunststoffreibekörper enthielten, auf eine natürliche Alternative umzustellen. Gemahlene Walnussschalen, Maiskolben oder Olivenkerne – Abfallprodukte der Lebensmittelindustrie – werden weiterverarbeitet und überzeugen in den Handwaschprodukten mit einer sehr guten Reinigungsleistung, ohne dabei die Haut zu stark zu beanspruchen.

Über den Partslife-Umweltpreis
Der Partslife-Umweltpreis wurde 2012 zum ersten Mal verliehen. Ziel des Preises ist es, die Umwelt- und Arbeitsbedingungen zu fördern und andere Unternehmen zur Nachahmung anzuregen. Ausgezeichnet werden innovative und beispielhafte Maßnahmen zum Umweltschutz, bei deren Umsetzung die Mitarbeiter der Unternehmen gefragt sind.

Über Partslife
Partslife ist eine Initiative des freien Kfz-Teilemarktes mit mehr als 50 vertraglich gebundenen Systempartnern aus Industrie und Handel. Das Unternehmen übernimmt Verantwortung im Entsorgen und Verwerten der Produkte sowie zur Erfüllung der gesetzlichen Auflagen aus der Altfahrzeugverordnung und dem Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz.
Werkstattentsorgung: In Zusammenarbeit mit zertifizierten Entsorgungsfachbetrieben (Efb) koordinieren wir flächendeckend für 11.000 Werkstätten die Abholung und Entsorgung von Werkstattabfällen jeder Art.
Verpackung: Wer Produkte herstellt und vertreibt, muss laut Verpackungsverordnung für die ordnungsgemäße Entsorgung der Verkaufsverpackungen sorgen. Speziell für die Kfz-Branche hat Partslife für Hersteller und Verkäufer die Branchenlösung PVS entwickelt.
Arbeitsschutz: Partslife garantiert die rechtskonforme, betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung in der Werkstatt und berät umfassend zu Gefährdungspotentialen.
Energie: Partslife kümmert sich um eine ganzheitliche Energieberatung: Beleuchtung, Heizung und Regelungstechnik. Der Kunde erhält nach der Analyse einen detaillierten Bericht, praxisnah und mit konkreten Tipps zur Umsetzung.

Firmenkontakt
Partslife GmbH
Ivonne Kunkel
Martin-Behaim-Strasse 2
63263 Neu Isenburg
+ 49 (0) 61 02/8 12 92-0
info@partslife.de
http://www.partslife.de

Pressekontakt
Dr. Frauke Weber Kommunikation
Dr. Frauke Hewer
Finkenweg 10
65582 Diez
06432/988613
info@dr-weber-kommunikation.de
http://www.dr-weber-kommunikation.de

Bildquelle: Foto: MAKRA

Pressemitteilungen

Wie Abwasser ohne Mikroplastik möglich wird

– Partslife Umweltpreis für Wasser 3.0
– Mikroplastik einfach ausfiltern
– Wasser 3.0 PE-X® bereits im Einsatz

Mikroplastik ist ein wachsendes Umweltproblem. Diese kleinsten Plastikpartikel sind inzwischen nahezu überall präsent. In Flüssen und Meeren gelangen sie in die Nahrungskette. Fische nehmen sie über das Wasser auf und sorgen so dafür, dass Mikroplastik auch auf unseren Tellern zu finden ist. Ursache für das vermehrte Auftreten von Mikroplastik ist unter anderem unsachgemäß entsorgter Plastikmüll, aber auch Kosmetik und Textilien enthalten oder erzeugen Mikroplastikpartikel. Das Unternehmen Wasser 3.0 aus Karlsruhe hat ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich Mikroplastik unter anderem im Klärwerk aus dem Abwasser herausfiltern lässt. Dafür hat es jetzt einen Umweltpreis des Umwelt-Management-Spezialisten Partslife erhalten.

„Selbst wenn wir sofort aufhören würden, jegliches Plastik in die Umwelt zu entsorgen – Mikroplastik wird uns noch lange beschäftigen“, erklärt Dr. Katrin Schuhen, Geschäftsführerin von Wasser 3.0. „Denn dieses, für uns alle sichtbare Plastik, das sich bereits in der Umwelt befindet, wird langsam zerkleinert und macht sich auf diese Weise als kleinste Partikel auf den Weg. Wasser transportiert es weiter, Tiere verwechseln es mit Nahrung und dann kann es vermehrt passieren, dass das Mikroplastik am Ende zu einem Teil unserer Nahrung wird.“ Mit der neuen Technologie namens Wasser 3.0 PE-X® lässt sich das Mikroplastik im Klärwerk ausfiltern.

„Klumpiges Mikroplastik“ einfach ausfiltern
Wasser 3.0 PE-X® ist eine neue Material-Technologie-Kombination, die die kleinsten Partikel zur großen Partikeln zusammenführt. In der Folge können diese „Mikroplastik-Klumpen“ sehr einfach rein mechanisch aus dem Wasser herausgefiltert werden. Bei Wasser 3.0 macht man das in drei Schritten: zunächst lokalisiert man die Partikel, dann bringt man sie zum Wachsen und fixiert sie auf diese Weise, um sie schließlich aus dem Wasser zu entfernen. Man gibt nicht-umweltschädliche Silizium-basierte Verbindungen dazu, die Verkleben und Verklumpen der Partikel bewirken. Sie sind dann nicht mehr mikrometergroß, sondern könnten theoretisch auch von Hand eingesammelt werden. Aus vielen kleinen mikrometergroßen Partikeln werde durch die Behandlung nach dem Wasser 3.0 PE-X®-Verfahren Kugeln mit einem Durchmesser von zwei bis drei Zentimetern.

Keine Belastung für die Umwelt
So entsteht mikroplastikfreies Wasser. Die ausgefilterten Partikel können unter anderem in der Folge verbrannt werden. Auch eine Wiederverwertung wird derzeit untersucht. Durch die Verbrennung entstehen die Stoffe Kohlenstoffdioxid, Wasser und Siliziumdioxid, die schädlichen Auswirkungen auf die Umwelt sind sehr gering, die Asche kann beispielsweise als Bodenverdichter eingesetzt werden. Dr. Katrin Schuhen forscht seit 2012 an dieser Technik. Zunächst hat man im Kleinen im Labor experimentiert.
Der Gesamtprozess ist ohne große wirtschaftliche Einmalinvestitionen für die Installation, mit verminderten Kosten in der Wartung und im Betrieb zu realisieren, da die gesamte Technik in mobilen, stapelbaren Containern verbaut wird. Die Verbrauchszahlen an Chemikalien richten sich nach dem Belastungsgrad. Dieser wird im Vorfeld analytisch bestimmt und im Gesamtprozess überwacht. Am Ende des Prozesses bleiben sauberes Wasser, eine saubere Verwertung der Abfallprodukte und der Schutz des Klärschlamms vor Kontaminationen durch Mikroplastik.

Wasser 3.0 PE-X® bereits im Einsatz
Inzwischen ist das Verfahren in zwei Klärwerken zu Testzwecken im Einsatz.
Ziel von Schuhen und ihrem Team ist nicht weniger, als ihren kleinen Beitrag zur „Rettung der Welt“ zu leisten. Sie wollen das steigende globale Problem der Mikroplastik-Belastungen im Wasser und damit auch in Nahrungsmitteln mit einer adaptierbaren Lösung für den „Haus- und Alltagsgebrauch“ entwickeln. Das bedeutet konkret, Wasser 3.0 PE-X® ist überall einsetzbar, wo Mikroplastik-Entfernung notwendig wird, von Kläranlagen, über industrielle Prozessanlagen, über Anwendungen im Haus oder auch in Meerwassernutzungsprozessen. „Das Besondere an den Materialien von Wasser 3.0 ist, dass sie nicht nur für Mikroplastik funktionieren, sondern kombinierbar sind“, berichtet Katrin Schuhen. „Das bedeutet, dass wir auf verschiedene Belastungen, sichtbar oder unsichtbar im Wasser besser reagieren können und der Gesamtprozess effizienter wird.“ Am Ende verfolgt das Team ein großes Ziel, sauberes Wasser – weltweit. Dafür forschen und entwickeln, sprechen und sensibilisieren Dr. Katrin Schuhen, die Gründerin und Erfindern, zusammen mit ihrem Team seit mittlerweile sieben Jahren in neuen Projekten zur Verbesserung der Wasserqualität und an deren Implementierung in unseren Wasserreinigungssystemen.

Über den Partslife-Umweltpreis
Der Partslife-Umweltpreis wurde 2012 zum ersten Mal verliehen. Ziel des Preises ist es, die Umwelt- und Arbeitsbedingungen zu fördern und andere Unternehmen zur Nachahmung anzuregen. Ausgezeichnet werden innovative und beispielhafte Maßnahmen zum Umweltschutz, bei deren Umsetzung die Mitarbeiter der Unternehmen gefragt sind.

Über Partslife
Partslife ist eine Initiative des freien Kfz-Teilemarktes mit mehr als 50 vertraglich gebundenen Systempartnern aus Industrie und Handel. Das Unternehmen übernimmt Verantwortung im Entsorgen und Verwerten der Produkte sowie zur Erfüllung der gesetzlichen Auflagen aus der Altfahrzeugverordnung und dem Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz.
Werkstattentsorgung: In Zusammenarbeit mit zertifizierten Entsorgungsfachbetrieben (Efb) koordinieren wir flächendeckend für 11.000 Werkstätten die Abholung und Entsorgung von Werkstattabfällen jeder Art.
Verpackung: Wer Produkte herstellt und vertreibt, muss laut Verpackungsverordnung für die ordnungsgemäße Entsorgung der Verkaufsverpackungen sorgen. Speziell für die Kfz-Branche hat Partslife für Hersteller und Verkäufer die Branchenlösung PVS entwickelt.
Arbeitsschutz: Partslife garantiert die rechtskonforme, betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung in der Werkstatt und berät umfassend zu Gefährdungspotentialen.
Energie: Partslife kümmert sich um eine ganzheitliche Energieberatung: Beleuchtung, Heizung und Regelungstechnik. Der Kunde erhält nach der Analyse einen detaillierten Bericht, praxisnah und mit konkreten Tipps zur Umsetzung.

Firmenkontakt
Partslife GmbH
Ivonne Kunkel
Martin-Behaim-Strasse 2
63263 Neu Isenburg
+ 49 (0) 61 02/8 12 92-0
info@partslife.de
http://www.partslife.de

Pressekontakt
Dr. Frauke Weber Kommunikation
Dr. Frauke Hewer
Finkenweg 10
65582 Diez
06432/988613
info@dr-weber-kommunikation.de
http://www.dr-weber-kommunikation.de

Bildquelle: Foto: Wasser 3.0

Pressemitteilungen

Plastik: Auch in Kosmetika

ARAG Experten erläutern, wie Sie Plastikverbindungen und Mikroplastik erkennen

Viele Ver- und Gebrauchsgüter enthalten biologisch schwer abbaubares Plastik; zum Beispiel auch Kosmetikartikel. Wie Sie erkennen, ob Artikel Plastikverbindungen oder Mikroplastik enthalten, wissen die ARAG Experten.
Plastik in Kosmetik
In einer Unmenge an Kosmetikprodukten steckt Mikroplastik. Neben Peelings kann es auch in Duschgel, Zahnpasta und Make-Up vorkommen. Auch viele Reinigungsmittel wie beispielsweise Glaskeramikreiniger enthalten als sanfte Schmirgel- oder Schleifmittel Mikroplastik. In Cremes, Gels und Shampoos befinden sich häufig flüssige Kunststoffe wie Silikone. Auch Seifen können Acryl-Verbindungen enthalten und Peelings verdanken Ihren Rubbel-Effekt oft feinem Plastikgranulat, also Mikroplastik! Über das Waschbecken gelangen die Kunststoffpartikel ins Abwasser und von dort in die Umwelt. Sie wirken dort wie ein Magnet für Schadstoffe – und sind daher eindeutig umweltschädlich!

Was ist Mikroplastik?
Laut Umweltbundesamt ist von Mikroplastik die Rede, wenn Plastik-Partikel fünf Millimeter und kleiner sind. Noch strenger definiert es der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), wonach unter Mikroplastik auch feste und unlösliche Polymere (Kunststoffe) fallen. Außerdem unterscheidet der BUND zwischen primärem und sekundärem Mikroplastik. Ersteres wird industriell als feines Plastikgranulat oder in flüssiger Form hergestellt und beispielsweise in Peelings oder Kosmetika weiterverarbeitet. Sekundäres Mikroplastik entsteht, wenn Plastikmüll in der Umwelt langsam zersetzt wird.

Müll im Meer
Da Mikroplastik nicht biologisch abbaubar ist, kann es kaum entfernt werden, sobald es ins Abwasser oder in die Umwelt gelangt. So verunreinigen mittlerweile riesige Mengen von Plastik und Mikroplastik die Weltmeere, wo es von den Meeresbewohnern aufgenommen wird und bei ihnen zu Gewebeveränderungen, inneren Verletzungen oder gar zum Tod führen kann. Außerdem gerät Mikroplastik auf diesem Weg in die Nahrungskette. Wie sich Mikroplastik auf den menschlichen Organismus auswirkt, ist zwar noch nicht gänzlich erforscht. Doch das Umweltbundesamt warnt vor möglichen Schäden des Magen-Darm-Traktes.

Wie erkennt man Plastik in Produkten?
Das ist leider nicht ganz einfach. Meist tragen diese Kosmetika Stoffbezeichnungen, die auf künstliche Polymere hinweisen. Ein Blick auf die Inhaltsliste hilft nur demjenigen, der die Fachbegriffe kennt. Um sicher zu gehen, machen Sie sich vor dem Kauf schlau oder fragen im Fachhandel nach, ob ein Produkt Mikroplastik oder Plastikbestandteile enthält. Außerdem haben die ARAG Experten die häufigsten Kunststoffe in Kosmetika und deren Abkürzungen für Sie hier aufgelistet:

-Acrylates Copolymer (AC)
-Acrylates Crosspolymer (ACS)
-Nylon-12
-Nylon-6
-Polyacrylat (PA)
-Polyethylen (PE)
-Polyethylenterephthalat (PET)
-Polymethylmethacrylat (PMMA)
-Polypropylen (PP)
-Polyquaternium (PQ)
-Polystyren (PS)
-Polyurethan (PUR)

Weitere interessante Informationen unter:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/sonstige/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit mehr als 4.000 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von 1,6 Milliarden EUR.

ARAG SE ARAG Platz 1 40472 Düsseldorf, Aufsichtsratsvorsitzender Gerd Peskes, Vorstand Dr. Dr. h. c. Paul-Otto Faßbender (Vors.), Dr. Renko Dirksen, Dr. Matthias Maslaton, Wolfgang Mathmann, Hanno Petersen, Dr. Joerg Schwarze
Sitz und Registergericht Düsseldorf HRB 66846 USt-ID-Nr.: DE 119 355 995

Firmenkontakt
ARAG SE
Brigitta Mehring
ARAG Platz 1
40472 Düsseldorf
0211-963 2560
0211-963 2025
brigitta.mehring@arag.de
http://www.ARAG.de

Pressekontakt
redaktion neunundzwanzig
Thomas Heidorn
Lindenstraße 14
50764 Köln
0221 92428-215
0221 92428-219
thomas@redaktionneunundzwanzig.de
http://www.ARAG.de

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

CodeCheck: Oeeda erweitert Management mit Head of Science

Ex-Procter & Gamble-Managerin Ruta Almedom leitet neuen Marktforschungsbereich der CodeCheck AG

Berlin/Zürich, 11.04.2019 – Original Pressemitteilung Oeeda (www.oeeda.com), der neue Marktforschungsbereich der CodeCheck AG hat heute die Ernennung von Ruta Almedom zur neuen Head of Science bekannt gegeben. Ruta Almedom wird ab sofort die Leitung der wissenschaftlichen Abteilung der CodeCheck AG übernehmen. CodeCheck (www.codecheck.info) ist Anbieter des gleichnamigen führenden Einkaufsratgebers für Lebensmittel und Kosmetika im deutschsprachigen Raum und gilt als „eines der renommiertesten Portale, wenn es um Auskünfte über Inhaltsstoffe geht“ (Neue Zürcher Zeitung). Almedom folgt auf Mandy Hecht, welche die Leitung des Marktforschungsbereichs Oeeda verantwortet.

Almedom kommt von Procter & Gamble, wo sie in den vergangenen zehn Jahren als Senior Scientist im Bereich Produktforschung für verschiedene Gruppen des Konzerns tätig war. Ruta Almedom spezialisierte sich auf Neurobiologie, Molekularbiologie und Biochemie und promovierte an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main.

„Die beliebte CodeCheck-App wird bereits von Millionen moderner Verbraucherinnen und Verbraucher genutzt, die gesunde und nachhaltigkeitsorientierte Lebensstile bevorzugen, Mikroplastik vermeiden wollen oder sich laktosefrei oder glutenfrei ernähren müssen. Zukünftige Märkte und Innovationen kommen an dieser stark wachsenden Zielgruppe nicht mehr vorbei und CodeCheck stellt mit Oeeda einen einmaligen Kanal zur Kommunikation zwischen Herstellern und bewussten Konsumenten her“, erklärt Dr. Ruta Almedom.

„Mit Erkenntnissen aus der CodeCheck-Community bieten wir FMCG-Herstellern und Marketing-Entscheidern umfangreiche, spezialisierte und schnelle Marktforschungs-Dienstleistungen wie zum Beispiel die neuen „Oeeda Category Reports“. Hierfür ist die Einhaltung sehr hoher Qualitätsstandards notwendig, die unsere wissenschaftliche Abteilung sicherstellt. Wir freuen uns sehr, dass wir Ruta Almedom mit ihrer langjährigen Expertise für diese anspruchsvolle Aufgabe gewinnen konnten“, erläutert Dr. Mandy Hecht, Leiterin des Oeeda-Produktbereichs.

Oeeda ist der neue Marktforschungsbereich der CodeCheck AG, Anbieter der CodeCheck-App, dem beliebten Einkaufsratgeber für bewusste Konsumenten im deutschsprachigen Raum mit über 2,5 Millionen registrierten Nutzerinnen und Nutzern. Die CodeCheck-App wird von führenden Medien immer wieder empfohlen.

Hochauflösendes Presse-Bildmaterial zur honorarfreien Nutzung unter:http://bit.ly/Oeeda-New_Head_of_Science-Mediakit

Über OeedaOeeda (www.oeeda.com) ist der neue B2B-Marktforschungsbereich der CodeCheck AG, Anbieter des führenden Einkaufsratgebers für Lebensmittel und Kosmetika im deutschsprachigen Raum mit über 2,5 Millionen registrierten Nutzerinnen und Nutzern. Oeeda bietet FMCG-Herstellern, Marketing-Entscheidern und dem Einzelhandel umfangreiche, spezialisierte und schnelle Marktforschung-Dienstleistungen im Zusammenhang mit der stark wachsenden Zielgruppe der bewussten Konsumentinnen und Konsumenten (z.B. vegane und vegetarische Lebensstile, Verzicht auf laktose- und glutenhaltige Lebensmittel). Beliebte Produkte sind die „Oeeda Category Reports“ mit direkten Verbraucheranalysen, qualitatives Verbraucher-Feedback zu mehreren Millionen Produkten und das derzeit umfangreichste Panel bewusster Konsumenten im DACH-Raum für viele Anwendungsbereiche – von Design-Tests bis zu klassischen mobilen Umfragen.

CodeCheck App Download:Apple iOS: https://itunes.apple.com/de/app/codecheck-lebensmittel-kosmetik/id359351047

Google Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.ethz.im.codecheck

Unternehmenskontakt Oeeda:
CodeCheck AG
Unternehmenskommunikation
Joachim M. Guentert
Jenatschstrasse 1
CH-8002 Zürich
Tel.: +41 44 450 25 41
E-Mail: joachim.guentert@codecheck.info

Oeeda ( www.oeeda.com) ist der neue B2B-Marktforschungsbereich der CodeCheck AG, Anbieter des führenden Einkaufsratgebers für Lebensmittel und Kosmetika im deutschsprachigen Raum mit über 2,5 Millionen registrierten Nutzerinnen und Nutzern.

Oeeda bietet FMCG-Herstellern, Marketing-Entscheidern und dem Einzelhandel umfangreiche, spezialisierte und schnelle Marktforschung-Dienstleistungen im Zusammenhang mit der stark wachsenden Zielgruppe der bewussten Konsumentinnen und Konsumenten (z.B. vegane und vegetarische Lebensstile, Verzicht auf laktose- und glutenhaltige Lebensmittel).

Beliebte Produkte sind die „Oeeda Category Reports“ mit direkten Verbraucheranalysen, qualitatives Verbraucher-Feedback zu mehreren Millionen Produkten und das derzeit umfangreichste Panel bewusster Konsumenten im DACH-Raum für viele Anwendungsbereiche – von Design-Tests bis zu klassischen mobilen Umfragen.

Kontakt
CodeCheck AG
Joachim Guentert
Jenatschstrasse 1
8002 Zürich
+41 44 450 25 41
joachim.guentert@codecheck.info
http://www.codecheck.info

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

Wasserfilter für sauberes Leitungswasser

Vermeiden wir Plastikmüll und Transportkosten

Wasserfilter für sauberes Leitungswasser

Alvito und Carbonit Wasserfilter

Soll man der Empfehlung des EU-Parlamentes folgen und mehr Wasser aus der Leitung trinken?
Die Gründe liegen auf der Hand. Man vermeidet Plastikmüll, der in mittlerweile katastrophalem Ausmaß die Umwelt verschmutzt, verhindert die Entstehung von Mikroplastik, das sich jetzt in der Nahrungskette nachweisen lässt und verringert den CO2 Ausstoß, da keine LKWs mit Wasser beladen unterwegs sind. Neben diesen globalen Aspekten erspart man sich das lästige Schleppen von schweren Wasserkisten und braucht nicht mehr an den Einkauf denken.
Aber kommt aus der Leitung das bestmögliche Wasser?
Leitungswasser ist ein Produkt und dessen Herstellung ist ein Kompromiss aus Qualität und Kosten. Verständlich, denn von den etwa 130 Litern Leitungswasser, die in Deutschland pro Person am Tag verbraucht werden, werden ungefähr 4 Liter zum Trinken und Kochen genutzt. Vom Leitungswasser werden etwa 97 % als Brauchwasser genutzt: für Spülung, Bad, Körperpflege, Geschirr, Garten, Putzen, usw. Wer möchte die hohen Kosten dafür tragen, Leitungswasser in bestmöglicher Qualität bereitzustellen, wenn davon der größte Teil noch nicht einmal getrunken wird?
Enthält Wasser aus der Leitung keine Schadstoffe?
Die Trinkwasserverordnung (TrinkwV) schreibt verbindliche Grenzwerte für eine ganze Reihe von möglichen Stoffen vor, die im Wasser regelmäßig vorkommen können. Sind diese Stoffe deswegen nicht im Wasser? Doch, allerdings in einer Konzentration, die unter den Grenzwerten liegt. Dabei sollten manche Stoffe besser gar nicht im Wasser vorhanden sein, beispielsweise Kupfer und Blei. Außerdem können im Leitungswasser viele weitere Stoffe vorkommen, die von der Trinkwasserverordnung nicht berücksichtigt werden.
Ist Leitungswasser das am besten kontrollierte Lebensmittel?
Vermutlich ist es sogar das am besten kontrollierte Lebensmittel. Allerdings verschmutzt die Menschheit ihre Umwelt durch eine Vielzahl an chemischen Verbindungen. Da Wasser ein hervorragendes Lösungsmittel ist, kann es auf seinem ewigen Kreislauf zahlreiche Stoffe aufnehmen, die von Natur aus nicht hinein gehören.
Es gibt weit über 50.000 verschiedene chemische Verbindungen, die sich im Wasser nachweisen lassen und davon werden nur die wichtigsten bei den Kontrollen erfasst. Von den anderen Stoffen sind oft nur Spuren im Wasser, weshalb Sie erst gar nicht kontrolliert werden. Der Aufwand wäre schlicht zu hoch.
Kritisch ist, dass niemand weiß, welche Wirkungen diese Spuren im Zusammenspiel, also in der Kombination miteinander, haben. Das ist eine unerfreuliche Wissenslücke, vor allem dann, wenn es sich um Rückstände von Medikamenten oder um Röntgenkontrastmittel handelt.
Wussten Sie, dass Medikamentenrückstände im Leitungswasser ein großes Problem geworden sind, dass sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) damit befasst?
Können Wasserwerke alle Schadstoffe zurückhalten?
Zahlreiche chemische Verbindungen unserer hochentwickelten Industrie sind schwer biologisch abbaubar. Beispielsweise optische Aufheller und Duftstoffe aus Waschmitteln, Pestizidrückstände aus der Land- und Bauwirtschaft oder die bereits erwähnten Medikamentenrückstände.
Herkömmliche Wasserwerkstechnik kann diese Stoffe nicht vollständig zurückhalten und eine Nachrüstung wäre für die etwa 6.000 Wasserwerke in Deutschland extrem teuer. Wie finden Sie stattdessen die Idee, in der eigenen Küche ein kleines „Wasserwerk“ zu nutzen, um zumindest das Trinkwasser in eine bessere Qualität zu bringen?
Haben die Leitungen einen Einfluss auf das Wasser?
Die Leitungen, durch die das Wasser vom Wasserwerk bis zu Ihrem Haus fließt, können nicht nur sehr lang sein, sondern auch sehr alt. Wenn sie wüssten, wie solch ein Wasserrohr von innen aussieht, würden Sie vielleicht kein Leitungswasser mehr trinken. Während die Wasserversorger bis zum Hausanschluss die Verantwortung für das Wasser tragen, ist im Haus der Eigentümer zuständig. Gerade auf den letzten Metern kann Leitungswasser mit kritischen Materialien in Kontakt kommen oder mit Keimen belastet werden. Besonders problematisch ist dabei die Stagnation, also das lange Stehen des Wassers in den Leitungen.
Wissen Sie, aus welchem Material und in welchem Zustand die Wasserleitungen in ihrem Haus sind?
Informieren Sie sich hier über die Möglichkeit, mit Alvito und Carbonit Wasserfiltern das Leitungswasser in Ihrem Haushalt sicher und optimal aufzubereiten

VALLS Wasserfilter beschäftigt sich seit mehr als 10 Jahren mit der Aufbereitung von Trinkwasser. Der Fokus liegt auf der Wasserfilterung im Haushalt, direkt an der Entnahmestelle (point-of-use). Somit wird sichergestellt, dass das Trinkwasser in höchster Qualität verfügbar ist, das Verunreinigungen durch das Leitungssystem ausgeschlossen werden können. Die Aktivkohle Monoblock Wasserfilter von Alvito und Carbonit liefern TÜV-getestete Qualität.

Kontakt
Valls Wasserfilter Fachhandel Carbonit Alvito
Rainer Duwe
Am Hahnenschnabel 7
89520 Heidenheim
073214889302
info@wasserfilter.kaufen
https://wasserfilter.kaufen

Pressemitteilungen

Windströöm kombiniert regionalen Ökostrom mit aktivem Meeresschutz

Windströöm kombiniert regionalen Ökostrom mit aktivem Meeresschutz

Mit der Direktvermarktung von 100% Ökostrom aus regionaler Erzeugung hat der unabhängige Stromversorger Windströöm Maßstäbe in puncto Umweltschutz und Umwelterhaltung gesetzt. Der neue Charity-Tarif geht noch darüber hinaus: Ein freiwilliger Spendenbeitrag zugunsten der weltweit führenden gemeinnützigen WDC (Whale and Dolphin Conservation) kommt direkt dem Schutz der Meere zugute.

Die Zahl ist gravierend: Jede Minute landet eine Tonne Plastik im Meer. Als Mikroplastik, das die Meeresbewohner mit der Nahrung aufnehmen, landet es schließlich wieder auf unseren Tellern. Zusätzlich sind schwimmende Plastikteile wie Tüten und Flaschen, Strohhalme und Becher, Fischernetze und Seile eine große Gefahr für Wale und Delfine. Die Meeressäuger verfangen sich darin oder verwechseln den Plastikmüll mit Nahrung, der unverdaubar in ihren Mägen verbleibt. Studien zufolge sterben jährlich viele tausend Wale und Delfine an der hohen Müllbelastung im Meer.

Mit der Kampagne „Weniger Plastik ist Meer“ macht sich die WDC mit Aufklärung und Vorträgen, wissenschaftlicher Forschung, Petitionen und Patenschaften für einen unbelasteten, natürlichen Lebensraum von Walen und Delfinen stark und entwickelt gemeinsam mit den politischen Akteuren Lösungen auf internationaler Ebene. „Wenn jeder nur einen Euro geben würde, könnte gemeinsam eine Menge für den Schutz der bedrohten Meeressäuger getan werden“, sagt Bernhard Mike Petrovic. Der Leiter Energiewirtschaft der Windströöm aus Norderstedt hat Fundraising im Umweltschutz neu gedacht. Kunden des unabhängigen Stromversorgers können mit dem neuen Charity-Tarif freiwillig einen Euro pro Monat zusätzlich zahlen und unterstützen damit direkt die Arbeit der WDC. Weil Windströöm hinter der Kampagne steht, legt das Unternehmen für jeden gespendeten Euro nochmal einen Euro drauf. „Umweltschutz liegt uns am Herzen und er hört nicht an der Landesgrenze oder an Küste auf. Wir wollen unseren Kindern eine vielfältige, lebenswerte Umwelt hinterlassen. Mit 100% Ökostrom aus regionaler Erzeugung sind wir konsequent einen Schritt Richtung Energiewende und Umweltschutz gegangen, der zweite ist mit der WDC-Kooperation gemacht. Die Meere müssen wieder sauber werden. In der Gemeinschaft kann ein kleiner Beitrag Großes bewirken“, erläutert Petrovic.

„Weniger Plastik ist Meer“: Windströöm macht mehr für die Umwelt als 100% Ökostrom

Um nicht nur bei Privatleuten mit der Kampagne „Weniger Plastik ist Meer“ Veränderungen anzustoßen, will WDC mit der Challenge „Ja(hr) zu weniger Plastik“ Unternehmen dazu bewegen, interne Abläufe zu überdenken und ein Jahr lang Plastik einzusparen oder zu ersetzen. Viele Firmen haben die Herausforderung angenommen und bereits verschiedenste Ideen umgesetzt. „Da gibt es sehr viele Möglichkeiten und selbst wir haben noch von einer Beratung profitiert“, bekennt Petrovic.

„Mit unserem Charity-Tarif treten unsere Kunden gleich doppelt für den Umweltschutz ein. Und wer unsere Preise vergleicht, wird feststellen: Bei einem Wechsel zu uns muss dank unserer fairen Preisgestaltung das zusätzliche Engagement für die Umwelt noch nicht einmal extra kosten“, weist Petrovic auf die günstigen Tarife für Privathaushalte sowie Gewerbe hin.
Zudem sind die Vertragskonditionen bei Windströöm klar und fair. Ohne eine Vertragslaufzeit beträgt die Kündigungsfrist lediglich zwei Wochen. Mit 100% Ökoenergie aus regionaler Produktion versorgt Windströöm seine Kunden in ganz Deutschland und übernimmt auch die mit einem Wechsel verbundenen Formalitäten.

Windströöm – klare Sache!

Windströöm – Charity
WENIGER PLASTIK IST MEER
Jede Minute landet eine Tonne Plastik im Meer – eine große Gefahr für Wale und Delfine.

Ökostrom regional
Wir beziehen den Strom direkt von kleinen, regionalen Ökostrom-Erzeugern. Und das deutschlandweit, immer bei unseren Kunden und auch bei dir vor Ort.

Damit geht dein Geld unmittelbar an die Ökostrom-Erzeuger. Zu 100 Prozent. Ohne Umwege. Die Betreiber können dadurch den Aus- und Neubau ihrer Produktionsanlagen für erneuerbare Energie schneller vorantreiben. Und du kannst sicher sein, die Energiewende mit voranzutreiben.

Kontakt
Windkraftmining GmbH
Bernhard Mike Petrovic
Südportal 1
22848 Norderstedt
+49 40 3688 142 -0
+49 40 3688 142 -99
info@windkraftmining.com
https://www.windströöm.de/

Pressemitteilungen

Delfine und Wale sollen nicht länger in Geisternetzen sterben

Taucher der Ghost Fishing Stiftung und der GRD Ende August an der Küste von Irland auf gefährlicher Mission

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) möchte gemeinsam mit der niederländischen Ghost Fishing Stiftung (GF), die tödliche Bedrohung mariner Meeressäuger durch Geisternetze, insbesondere von Delfinen und Walen, an der Küste Irlands eindämmen.

Irlands atemberaubende Artenvielfalt

An Irlands Küstengewässern herrscht eine atemberaubende Vielfalt mariner Meeressäuger und Irland ist damit eines der wertvollsten Gebiete für Whale and Dolphin Watching. Irlands Gewässer beherbergen das ganze Jahr über verschiedene Delfinarten und stellen im Sommer mit Ihren nährstoffreichen Gewässern die Nahrungsgrundlage für einige Walarten dar. Finnwale, Schweinswale, Zwergwale und Buckelwale sind relativ häufig dort anzutreffen und zu beobachten. Bisher spricht man von insgesamt 24 Wal- und Delfinarten, die bisher vor Ort gesichtet wurden.

Verkannte Gefahr: Geisternetze, die „lautlosen Killer“

Geisternetze stellen weltweit mittlerweile eine enorme Bedrohung der marinen Artenvielfalt dar. Geschätzte 640.000 Tonnen Geisternetze töten jedes Jahr mehr als 136.000 Seehunde, Seelöwen, Delfine, Wale und zusätzlich Millionen von Vögel, Schildkröten, Fische und auch noch viel kleinere Organismen, die für das Ökosystem Meer notwendig sind.

Geisternetze sind Fischernetze, die absichtlich zurückgelassen oder unabsichtlich verlorengegangen sind und als tödliche Fallen – in den Meeresströmungen treibend – unselektiv und leider viel zu effektiv weiterfischen. Die ganze marine Nahrungskette ist betroffen, allesamt unschuldige Lebewesen, die den vom Menschen verursachten Gefahren in ihrem ureigenen Lebensraum nicht einfach ausweichen können.

Geisternetze: die Vermüllung der Meere mit Plastik – von makro bis mikro!

Geisternetze verschmutzen die Meere zusätzlich mit Millionen von Teilchen von Mikroplastik. Diese kleinen Teile, die kleiner als 5mm sind, entstehen, wenn sich das Plastik der ursprünglichen Fischernetze zersetzt. Dieses ökologische Problem enormen und für uns Menschen noch unvorstellbaren Ausmaßes, betrifft über die Nahrungskette auch irgendwann uns Menschen.

Delfintödliche Geisternetze bergen UND die Vermüllung des marinen Lebensraumes stoppen

Die Mission „Stone & Steel“, die Ende August stattfinden soll hat sich zur Aufgabe gemacht, delfintödliche Geisternetze zu bergen. Diese biodiversitätsvernichtenden Fallen werden mit ehrenamtlich agierenden Tauchern der Ghost Fishing Stiftung und GRD eigenen Tauchern aus den Irischen Küstengewässern geholt.
„Wenn die Netze nicht geborgen werden, werden unzählige, unschuldige marine Lebewesen weiterhin in den vor Ort treibenden Geisternetzen sterben, was die bereits sehr verwundbare Artenvielfalt stark schwächen wird“, berichtet die Diplom-Biologin Verena Platt-Till von der GRD. Unsere Partner und wir vermuten, dass es ähnlich viele Geisternetze gibt wie in der Ostsee in Polen, wo laut einer Aussage von WWF alleine im Jahr 2015 rund 270 Tonnen Fischernetze geborgen wurden.

Aufklärungsarbeit

Die ehrenamtlichen Taucher haben neben der Bergung delfintödlicher Geisternetze, vor allem auch das Ziel vor Augen mit der Mission „Stone & Steel“ ein größeres Bewusstsein in der Bevölkerung für die Problematik der Geisternetze zu schaffen. Die Videos und Fotos, die bei den Aktionen von GF entstehen, sollen dabei helfen, den Leuten zu veranschaulichen, welche Mengen an Fischernetz-Müll in den Meeren schlummert und wie viele Tiere elendig in ihnen verenden. Außerdem werden in einem weiteren Schritt die geborgenen Netze, die aus wichtigen und wiederverwertbaren Rohstoffen bestehen, von der NGO Healthy Seas gereinigt und recycelt und zu nachhaltigen Produkten, wie beispielsweise Armbändern, den Bracenets, weiterverarbeitet. Das bisher größte Netz, das geborgen und aus dem Armbänder gefertigt wurden, hatte eine Länge von 2,5km!

Weltweit einzigartig: Geisternetz-Patenschaft

Weltweit einzigartig ist nun bei der Gesellschaft zur Rettung der Delphine die Möglichkeit, eine Geisternetz-Patenschaft zu übernehmen und damit uns und unsere Kooperationspartner der Ghost Fishing Stiftung dabei zu unterstützen, biodiversitätsvernichtende und delfintödliche Geisternetze vor Irlands Küsten zu bergen und damit wertvolles Leben per Soforthilfe zu retten

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) wurde 1991 vom dreimaligen Weltumsegler Rollo Gebhard gegründet. Rollo Gebhard verstarb 2103 im Alter von 92 Jahren. Er leitete den Münchner Delfin- und Meeresschutzverein bis zu seinem Tod.

2017 übernahm der Schauspieler, passionierte Segler – er überquerte zweimal den Atlantik -, Synchronsprecher und überzeugte Buddhist Sigmar Solbach den Vorsitz.

In den Anfangsjahren bildete der Kampf gegen den Einsatz von Treibnetzen beim Thunfischfang und ähnlich destruktiv auf Meerestiere wirkendem Fischereigerät, den Schwerpunkt der Tätigkeit.

Seit Anfang der 90er-Jahre setzt die GRD das internationale Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch (SAFE) des amerikanischen Earth Island Institute (EII) in Deutschland um. Die SAFE angeschlossenen deutschen Importeure und Händler haben sich verpflichtet, nur Thunfisch anzubieten, der nicht mit Treibnetzen oder durch das Setzen von Netzen um Delfinschulen gefangen wurde.

SAFE kontrolliert heute über 90 Prozent des weltweiten Handels in Europa, Kanada, Australien und in den USA, wo der meiste Dosenthunfisch verbraucht wird. SAFE bewahrt weltweit jährlich 80.000 – 100.000 Delfine vor dem Beifangtod!

Die Münchner Delfin- und Meeresschutzorganisation unterstützt seit über 15 Jahren auch direkte Projekte und Aktionen für den Schutz wild lebender Delfine und Wale und den Erhalt ihrer Lebensräume.

Die GRD ist als ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken dienende Körperschaft anerkannt. Wir arbeiten politisch unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Förderbeiträge.

Firmenkontakt
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Ulrich Karlowski
Kornwegerstr. 37
81375 München
089-74160410
089-74160411
info@delphinschutz.org
http://www.delphinschutz.org

Pressekontakt
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Verena Platt-Till
Kornwegerstr. 37
81375 München
089-74160410
089-74160411
info@delphinschutz.org
http://www.delphinschutz.org

Pressemitteilungen

Ökologischer Schulbedarf: Ecodesign statt Plastik.

Heftschoner aus Recyclingpapier. Start-Up bringt umweltfreundliche Neuauflage eines Schreibwarenklassikers auf den Markt und macht Kindern Lust auf „öko“!

Ökologischer Schulbedarf: Ecodesign statt Plastik.

Plastikfreie Heftumschläge aus Papier – umweltfreundlich und schön

[ Freising, 09. 03. 2017] Seit Sommer 2016 vertreibt das deutsche Start-Up minouki Schulheftumschläge aus Recyclingpapier – eine ökologisch sinnvolle und stabile Alternative zu Heftschonern aus Kunststoff, die den Zeitgeist der „no-plastic-waste“- Bewegung treffen. Neuartig ist neben der Umweltfreundlichkeit das trendige Design der Umschläge. Intention der Gründerin ist es, das Thema Umweltschutz dadurch auf positive Weise in die Klassenzimmer zu bringen und Kindern den Plastikverzicht besonders leicht zu machen. Produziert wird ausschließlich regional in Bayern und nach strengen ökologischen Vorgaben.

Jährlich werden in Deutschland rund 200 Millionen Schulhefte verkauft, geschätzte 80 Millionen werden in Plastikumschläge gesteckt, nach einer Gebrauchsdauer von rund einem Jahr entsorgt und durch neue ersetzt. Eine Menge Müll und ein falsches Signal an die Kinder wie Sylvia Manhart fand. Jahrelang hatte sich die dreifache Mutter und studierte Marketingspezialistin über die Plastikheftschoner geärgert, die ihr auch optisch nicht gefielen.

So entstand die Idee Heftschoner zu entwickeln, die Nachhaltigkeit und Design miteinander verbinden würden. Stabiles Recyclingpapier statt Plastik und schöne Muster statt langweiligem Einerlei.

Unter dem Markennamen minouki kam zum Schuljahresbeginn 2016 eine erste gemusterte Kollektion an A4 und A5 Umschlägen auf den Markt, die bewies, dass Schulhefte die sowohl ohne Plastik, als auch ohne Frischfaserpapier auskommen, nicht nur umweltfreundlich sind, sondern auch wunderschön. Schon im Gründungsjahr konnte sich das Start-Up über Berichte in der Presse, Anfragen von Schulen und Händlern und steigende Verkäufe im eigenen online-Shop freuen.

Im Januar 2017 präsentierte sich minouki auf der Frankfurter Leitmesse „Paperworld“ am Stand „Innovation made in Germany“, der vom Bundesministerium für Wirtschaft gefördert wird, einem internationalen Publikum. Die Kollektion umfasst inzwischen 24 Sorten Umschläge im A4 und A5 Format in den Grundfarben, die in der Schule am häufigsten gefordert werden. Neben gemusterten gibt es nun auch (fast) einfarbige Umschläge, mit denen man auch strengeren Farbvorgaben der Lehrkräfte entsprechen kann.

Während die Preise im Gründungsjahr mit einem Preis von 2,40 Euro noch sehr hoch waren, konnte das Start-Up sein erstes Versprechen halten und die Preise deutlich senken. Mit einer UVP von 1,65 Euro für einen A4 Umschlag liegt der Preis zwar nach wie vor über dem eines Plastikumschlags, „doch das sind die Kosten für eine umweltfreundliche und faire Herstellung“ so Manhart. Produziert werden die hochwertigen Hefthüllen regional in Bayern und mit ökologischen Druckfarbe in einer EMAS-zertifizierten Druckerei. Das 250g starke, leicht glänzende Basismaterial ist sogar mit dem Umweltsiegel „Blauer Engel“ ausgezeichnet, da es sich um ein reines Recyclingpapier handelt, welches besonders umweltschonend aufbereitet wird.

„Dass wir uns selbst so strengen Auflagen unterwerfen und ausschließlich in Deutschland produzieren, ist fester Bestandteil der Idee“ erklärt Manhart. „Auch wenn unsere Heftumschläge nicht mit dem Verkaufspreis eines in Fernost produzierten Plastikumschlags konkurrieren können – wir stehen hinter der Idee eines relokalisierten Wirtschaftskreislaufs, hinter der Verpflichtung, die Umwelt zu schonen und dahinter, dass verantwortlich produzierte Dinge ihren Preis haben“.
Auf die Frage wie lange so ein Papierumschlag hält, antwortet Manhart: „Bei normaler Behandlung übersteht der Papierumschlag ein Schuljahr wirklich locker mit Bravour und sieht am Ende keinesfalls schlechter aus als die Plastikvariante. Für immer halten werden sie beide nicht. Der Unterschied ist, dass letzterer mehrere hundert Jahre benötigt, um zu verrotten. Der Papierumschlag wandert ins Altpapier oder sogar auf den Kompost“.

Umschläge können von Endkunden online bestellt werden. Das Start-Up freut sich über Händleranfragen. Schulen erhalten bei Großbestellungen die Hefthüllen schon ab 1,10 Euro.
Heftumschläge aus Recyclingpapier

minouki ist ein Start-Up aus Bayern, das es sich zum Ziel gesetzt hat, einen kleinen Beitrag zur Reduktion von Plastikmüll zu leisten. minouki Heftumschläge aus 100% Recyclingpapier sind die ökologisch sinnvolle und zugleich attraktive Alternative zu den klassischen Plastikumschlägen, die jedes Jahr zum Schuljahresbeginn millionenfach gekauft werden.

Kontakt
minouki – Heftumschläge aus Papier
Sylvia Manhart
Holzgartenstr 4
85354 Freising
081618073682
08161 2429980
info@minouki.com
http://www.minouki.com

Pressemitteilungen

One Earth – One Ocean e.V. gründet internationale Wissensdatenbank zum Thema Meeresmüll im Web

One Earth - One Ocean e.V. gründet internationale Wissensdatenbank zum Thema Meeresmüll im Web

One Earth – One Ocean e.V. startet eine internationale Wissensdatenbank zum Thema Meeresmüll im Web

München 17. Juli 2014 – Die Verschmutzung der Weltmeere, Flüsse und Seen durch (Plastik-)Müll ist eine der größten Herausforderungen für die Weltgesellschaft und ein Aspekt, der heute zunehmend auch in der Wissenschaft Beachtung findet. Zusammenhänge und Auswirkungen auf Mensch und Tier sind noch kaum umfassend erforscht. Um Wissenschaftlern, Journalisten, Umweltschutzorganisationen und NGOs weltweit die Möglichkeit zu bieten, sich schnell und umfassend über den Forschungsstand zu informieren, hat die Umweltorganisation One Earth – One Ocean e.V. auf ihrer Website eine umfangreiche Wissensdatenbank zum Thema Meeresmüll aufgebaut. Die Sammlung bietet kostenlosen Zugriff auf mehrere hundert aktuelle wissenschaftliche Studien aus aller Welt und ist ab sofort unter der Webadresse http://www.oneearth-oneocean.com/kb online.

Die gemeinnützige Umweltorganisation One Earth – One Ocean e.V. engagiert sich nicht nur für die Umsetzung ihrer Vision einer „maritimen Müllabfuhr“, also der Entfernung des sichtbaren Plastikmülls auf Meeren und Binnengewässern mit speziell entwickelten Katamaranen unterschiedlicher Größe. Denn aktuellen Schätzungen von Wissenschaftlern zufolge treiben in unseren Ozeanen bereits bis zu 150 Millionen Tonnen Plastik, jedes Jahr kommen weitere 6,4 Millionen Tonnen hinzu.

Auch die Erforschung der Auswirkungen des (Plastik-)Mülls auf unser Ökosystem ist einer der Aufgaben des Vereins. Es existieren heute eine Menge wissenschaftlicher Studien weltweit, die unterschiedlichste Aspekte des Problems Meeresmüll in verschiedenen Regionen der Erde beleuchten. One Earth – One Ocean e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, solche Studien zu sammeln, zu sichten, auf wissenschaftliche Seriosität zu prüfen und in einer zentralen Datenbank im Web zur Verfügung zu stellen. Im Juni ging die „International Marine Litter Knowledge Database“ als erste internationale Wissensdatenbank zum Thema Meeresmüll und Wasserverschmutzung online. Interessierte finden unter der Webadresse http://www.oneearth-oneocean.com/kb eine frei zugängliche Sammlung hunderter aktueller Studien (seit 2009) aus aller Welt zu diesem Themenkomplex. Ein Schlagwort-Katalog erleichtert die Recherche. Der Verein sammelt, prüft und verschlagwortet die meist englischsprachigen wissenschaftlichen Studien.

Aktuelles Beispiel ist das Thema Mikroplastik, das gerade erst in den Köpfen der Menschen ankommt und sich zu einer der größten Herausforderungen für unsere Gesellschaft entwickeln dürfte. Mikroplastik entsteht, wenn der Plastikmüll im Wasser durch Zersetzung und mechanische Einflüsse in kleinste Partikel aufgespalten wird. Diese verteilen sich überall, sinken nach unten und können kaum mehr entfernt werden. Welche konkreten Auswirkungen die kleinsten Plastikpartikel mittel- bis langfristig auf Mensch und Tier haben, ist noch kaum hinreichend erforscht, geschweige denn, dass es tragfähige Lösungen für seine Beseitigung aus den Gewässern gäbe. Doch sicher ist, dass Meerestiere das Plastik für Nahrung halten und daran zugrunde gehen. Über die schleichende Einwirkung auf unsere Nahrungskette bedrohen Plastikbestandteile wie z.B. Weichmacher aber auch uns Menschen.

„Für uns ist diese Wissensdatenbank ein zentrales Instrument, um nicht nur auf die Problematik Meeresmüll aufmerksam zu machen, sondern auch, um Wissenschaftlern, Journalisten, Umweltschutzorganisationen und NGOs weltweit die Möglichkeit zu bieten, sich schnell und umfassend zum Thema zu informieren“, erklärt Günther Bonin, Gründer der Umweltorganisation, den Antrieb zur Umsetzung des Projekts, in das ein hoher Zeitaufwand für Recherche, Konzeption und Umsetzung geflossen ist. „Natürlich lebt solch eine Datenbank von Ihrer Aktualität und Vollständigkeit. Wir sind deshalb dankbar für jeden Hinweis zu neuen Studien und Untersuchungen weltweit. Zudem sind wir für unsere Arbeit natürlich auch auf finanzielle Unterstützung angewiesen, denn für dieses Projekt fallen Kosten von ca. 12.000,00 EUR jährlich an.“

One Earth – One Ocean e.V.

One Earth – One Ocean e.V. verfolgt mit seiner Idee einer „maritimen Müllabfuhr“ die Vision, mit speziell entwickelten Katamaranen unterschiedlicher Größe den sichtbaren Plastikmüll auf Meeren und Binnengewässern zu entfernen. Der Müll wird dabei in engmaschigen Fangnetzen gesammelt, die unter dem Schiff angebracht sind. Erste Prototypen kleiner Schiffe von etwa vier Metern Länge und zwei Metern Breite für die Reinigung von Binnengewässern namens „Seehamster“ sind bereits im Einsatz. In Kürze wird mit dem Bau der „Seekuh“, eines Prototypen mit einer Größe von ca. 12 x 10 Metern, zur Reinigung von küstennahen Gewässern begonnen. Für seine Vision erhielt Günther Bonin letztes Jahr Europas wichtigsten Umwelt- und Wirtschaftspreis, den GreenTec Award 2013.

Kennen Sie schon unsere Kampagne „The girl that became immortal!“ gegen Meeresmüll? Schauen Sie sich den Film unter www.last4ever.de im Web an! Auf dieser Microsite erfahren Sie auch mehr zum Thema Meeresmüll und was man dagegen tun kann.
Bildquelle:kein externes Copyright

One Earth – One Ocean e. V.
Die Umweltorganisation One Earth – One Ocean (OEOO) mit Sitz in München Garching hat das Ziel, unsere Gewässer vom Plastikmüll zu befreien. Bereits heute schwimmen auf den Weltmeeren riesige Teppiche aus Plastikmüll, der größte davon im Pazifik ist so groß wie Mitteleuropa, d.h. wie Deutschland, Österreich, Schweiz, Polen, Luxemburg, Ungarn und Tschechien zusammen. Schreitet die Verschmutzung im derzeitigen Tempo weiter voran, werden die Meere in wenigen Jahren vollständig vermüllt sein.
Gründer von One Earth – One Ocean ist Günther Bonin, 56, Inhaber einer IT-Firma und passionierter Segler. Seine Vision der „maritimen Müllabfuhr“ gliedert sich in mehrere Stufen: In einem ersten Schritt wird der Plastikmüll mit speziell von ihm entwickelten Geräten auf den Meeren eingesammelt, sortiert und zerkleinert, z.B. von den drei Millionen Fischern in Europa, gegen Bezahlung. Trennung und Recycling des Mülls erfolgt an Land. In einer späteren Phase soll das gesammelte Plastik direkt an Bord von Tankern in Öl rückverwandelt werden. Aus einer Tonne Plastik lassen sich ca. 800-900 Liter Öl rückgewinnen.
Was wie die Utopie eines Idealisten klingt, nimmt mittlerweile konkrete Formen an. Mehr als 100 Unternehmen und Privatpersonen unterstützen das Projekt in unterschiedlicher Weise. Der prominenteste unter ihnen ist Thomas Hahn, der bei BMW Oracle das Siegerschiff des America“s Cup mitkonstruierte. Hahn unterstützt ebenso wie der renommierte Schiffsbauer Dirk Lindenau OEOO auch bei der Entwicklung und dem Bau der Müllschlucker-Schiffe. Erste Prototypen sind bereits fertiggestellt und im Einsatz.
Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.oneearth-oneocean.com oder auf der Facebook-Seite unter https://www.facebook.com/pages/One-Earth-One-Ocean/163573257046660

One Earth – One Ocean e.V.
Günther Bonin
LIchtenbergstr. 8
85748 Garching bei München
089-5484 2361
info@oneearth-oneocean.de
http://www.oneearth-oneocean.de

Grüne Welle Kommunikation
Frank Brodmerkel
Notburgastr. 3
80639 München
089-17876165
kontakt@gruenewellepr.de
http://www.gruenewellepr.de

Pressemitteilungen

Wasserverschmutzung durch Mikroplastikpartikel: Röchling-Stiftung finanziert One Earth – One Ocean Spektrometer zur Wasseranalyse von Mikroplastik

Wasserverschmutzung durch Mikroplastikpartikel:    Röchling-Stiftung finanziert One Earth - One Ocean Spektrometer zur Wasseranalyse von Mikroplastik

v.l.n.r: Michael Röchling, Günther Bonin, Vertreter v. PerkinElmer

München 11. Juni 2014 – Die Verschmutzung der Weltmeere, Flüsse und Seen durch Mikroplastik ist ein Aspekt, der gerade erst in den Köpfen der Menschen ankommt und eine der größten Herausforderungen für unsere Gesellschaft darstellt. Die Umweltorganisation One Earth – One Ocean e.V., die sich die Reinigung der globalen Gewässer vom Plastikmüll auf ihre Fahnen geschrieben hat, analysiert den Anteil an Plastikpartikeln in Wasserproben aus Flüssen und Ozeanen. Durch eine großzügige Spende der Mannheimer Röchling-Stiftung ist der Verein nun in der Lage, mit einem neuen Spektrometer die Analysen selbst durchzuführen.

Wer bisher von der Verschmutzung der Gewässer durch Kunststoffe sprach, meinte meist den sichtbaren Müll auf der Oberfläche und an den Ufern. Aktuellen Schätzungen von Wissenschaftlern zufolge treiben in unseren Ozeanen bereits bis zu 150 Millionen Tonnen Plastik, jedes Jahr kommen weitere 6,4 Millionen Tonnen hinzu. Doch ungleich schlimmer ist das Mikroplastik. Dieses entsteht, wenn der Plastikmüll im Wasser durch Zersetzung und mechanische Einflüsse in kleinste Partikel aufgespalten wird. Diese verteilen sich überall, sinken nach unten und können kaum mehr entfernt werden. Aktuelle Untersuchungen wie beispielsweise im Sediment des Gardasees/Italien oder entlang der Donau haben hohe Werte auch in unseren Binnengewässern erbracht.

Welche konkreten Auswirkungen die kleinsten Plastikpartikel mittel- bis langfristig auf Mensch und Tier haben, ist noch kaum hinreichend erforscht, geschweige denn, dass es tragfähige Lösungen für seine Beseitigung aus den Gewässern gäbe. Doch sicher ist, dass Meerestiere das Plastik für Nahrung halten und daran zugrunde gehen. Über die schleichende Einwirkung auf unsere Nahrungskette bedrohen Plastikbestandteile wie z.B. Weichmacher auch uns Menschen. Die gemeinnützige Umweltorganisation One Earth – One Ocean e.V. engagiert sich deshalb auch für die Erforschung von Mikroplastik und arbeitet daran, eine weltweite Datenbank zu den Verschmutzungswerten zu erstellen. Der Verein kooperiert seit Anfang 2013 mit der traditionsreichen Container-Linienreederei OPDR aus Hamburg, die mit ihren Schiffen feste Routen zwischen Nordeuropa und Afrika befährt, die regelmäßig Wasserproben der Elbe in Hamburg, der Nordsee, des Atlantiks und des Mittelmeers nehmen. Weitere Reedereien werden sich in Kürze ebenfalls beteiligen.

Zur Analyse dieser Wasserproben war der Verein bisher auf die kostenintensiven Leistungen wissenschaftlicher Institute angewiesen. Doch nun verfügt One Earth – One Ocean dank der großzügigen Spende der Röchling-Stiftung aus Mannheim über ein eigenes Infrarot-Spektrometer, mit dem sämtliche Plastikarten im Wasser bestimm- und quantifizierbar sind. Das Gerät der Firma PerkinElmer ist dank eines zusätzlichen Battery Packs mit einer Stromversorgung von 12 V auch mobil einsetzbar. Ein robustes Industrie-Notebook mit der Auswertungssoftware rundet das Paket ab. Alle Geräte lassen sich in einem stabilen Container verstauen.

„Wir freuen uns sehr über die großzügige Unterstützung der Röchling-Stiftung, die wir mit unserem Umweltprojekt überzeugen konnten. Mit dem eigenen Spektrometer der Firma PerkinElmer können wir nun viel schneller und sogar vor Ort die Ergebnisse der einzelnen Wasserproben ermitteln“, erklärt Günther Bonin, Gründer des Vereins One Earth – One Ocean e.V.. „So erhalten wir zeitnah ein Bild des Verschmutzungsgrades der geprüften Gewässer.“

„Die Idee des Vereins One Earth – One Ocean e.V., eine weltweite Datenbank der Verschmutzung der Gewässer durch Plastik zu errichten, hat das Kuratorium unserer Stiftung überzeugt,“ erklärt Michael Röchling, Kuratoriumsmitglied der Röchling-Stiftung, bei der Übergabe des Geräts. „So stellen wir gerne die finanziellen Mittel für dieses Infrarot-Spektrometer inklusive Zubehör zur Verfügung und wünschen dem Verein viel Erfolg bei seiner Forschungsarbeit.“

Weichmacher erforschen und Verschmutzungsgrad dokumentieren

Bei One Earth – One Ocean betreut der Mikrobiologe Dr. Rüdiger Stöhr die wissenschaftliche Auswertung. Stöhr ist Mitglied des Vereins und unterrichtet als Referendar an der Elly-Heuss-Knapp-Schule Neumünster (EHKS) Biotechnologie. Im Rahmen eines Schülerprojekts forscht er zudem an Bakterienkulturen, die die Weichmacher in Plastik abbauen. Die Schüler haben dafür bereits den Landeswettbewerb von Jugend forscht in Schleswig-Holstein gewonnen und sind damit nun auf Bundesebene nominiert.

„Für uns ist die Erforschung des Problems Mikroplastik von zentraler Bedeutung“, kommentiert Bonin. „Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, die Größenordnung des Problems seriös einzuschätzen und so die Dringlichkeit von Lösungswegen national und international einzufordern. Hier leisten wir gerne unseren Beitrag.“

One Earth – One Ocean e.V. verfolgt mit seiner Idee einer „maritimen Müllabfuhr“ die Vision, mit speziell entwickelten Katamaranen unterschiedlicher Größe den sichtbaren Plastikmüll auf Meeren und Binnengewässern zu entfernen. Der Müll wird dabei in engmaschigen Fangnetzen gesammelt, die unter dem Schiff angebracht sind. Erste Prototypen kleiner Schiffe von etwa vier Metern Länge und zwei Metern Breite für die Reinigung von Binnengewässern namens „Seehamster“ sind bereits im Einsatz. In Kürze soll mit dem Bau der „Seekuh“, eines Prototypen mit einer Größe von ca. 12 x 10 Metern, zur Reinigung von küstennahen Gewässern begonnen werden. Für seine Vision erhielt Günther Bonin letztes Jahr auch Europas wichtigsten Umwelt- und Wirtschaftspreis, den GreenTec Award 2013.
Bildquelle:kein externes Copyright

One Earth – One Ocean e. V.
Die Umweltorganisation One Earth – One Ocean (OEOO) mit Sitz in München Garching hat das Ziel, unsere Gewässer vom Plastikmüll zu befreien. Bereits heute schwimmen auf den Weltmeeren riesige Teppiche aus Plastikmüll, der größte davon im Pazifik ist so groß wie Mitteleuropa, d.h. wie Deutschland, Österreich, Schweiz, Polen, Luxemburg, Ungarn und Tschechien zusammen. Schreitet die Verschmutzung im derzeitigen Tempo weiter voran, werden die Meere in wenigen Jahren vollständig vermüllt sein.
Gründer von One Earth – One Ocean ist Günther Bonin, 56, Inhaber einer IT-Firma und passionierter Segler. Seine Vision der „maritimen Müllabfuhr“ gliedert sich in mehrere Stufen: In einem ersten Schritt wird der Plastikmüll mit speziell von ihm entwickelten Geräten auf den Meeren eingesammelt, sortiert und zerkleinert, z.B. von den drei Millionen Fischern in Europa, gegen Bezahlung. Trennung und Recycling des Mülls erfolgt an Land. In einer späteren Phase soll das gesammelte Plastik direkt an Bord von Tankern in Öl rückverwandelt werden. Aus einer Tonne Plastik lassen sich ca. 800-900 Liter Öl rückgewinnen.
Was wie die Utopie eines Idealisten klingt, nimmt mittlerweile konkrete Formen an. Mehr als 100 Unternehmen und Privatpersonen unterstützen das Projekt in unterschiedlicher Weise. Der prominenteste unter ihnen ist Thomas Hahn, der bei BMW Oracle das Siegerschiff des America“s Cup mitkonstruierte. Hahn unterstützt ebenso wie der renommierte Schiffsbauer Dirk Lindenau OEOO auch bei der Entwicklung und dem Bau der Müllschlucker-Schiffe. Erste Prototypen sind bereits fertiggestellt und im Einsatz.
Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.oneearth-oneocean.com oder auf der Facebook-Seite unter https://www.facebook.com/pages/One-Earth-One-Ocean/163573257046660

One Earth – One Ocean e.V.
Günther Bonin
LIchtenbergstr. 8
85748 Garching bei München
089-5484 2361
info@oneearth-oneocean.de
http://www.oneearth-oneocean.de

Grüne Welle Kommunikation
Frank Brodmerkel
Notburgastr. 3
80639 München
089-17876165
kontakt@gruenewellepr.de
http://www.gruenewellepr.de