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Die Energieverteilung von Morgen im Fokus

Ormazabal Techniktagung als Diskussionsforum für aktuelle Entwicklungen in der Mittelspannung

Wie lässt sich beim vermehrten Einsatz dezentraler Erzeuger die Netzstabilität nachhaltig sichern? Welche Rolle nehmen Batteriegroßspeicher in der Energiewende ein? Wie wirkt sich E-Mobilität auf das Netz aus? Diesen und weiteren Fragen widmete sich die diesjährige Ormazabal Techniktagung der Vertriebsregion Süd am 4. Juli 2019 im Kraftwerk Rottweil. Über 250 Gäste aus der Energiebranche kamen der Einladung nach, gegenwärtige Trends für eine zukunftsweisende Energieverteilung zu diskutieren. Dabei standen die Themen Erneuerbare Energien, Automatisierung und E-Mobilität im Mittelpunkt.

Bis 2030 muss knapp ein Drittel des in der Europäischen Union genutzten Stroms aus regenerativen Energien stammen, darauf haben sich die Mitgliedstaaten verständigt. In Deutschland ist bis 2050 sogar ein Anteil von 80 Prozent angestrebt. Dementsprechend gehört der Ausbau des Verteilnetzes zu einer zentralen Säule der Energiewende. Die steigende Anzahl an dezentralen Einspeisern und die neuen Anforderungen an das Netz, z. B. der Ausbau der Infrastruktur für E-Mobilität, stellen Netzbetreiber und Lösungsanbieter gleichermaßen vor Herausforderungen. Die Automatisierung von Ortsnetzstationen oder die Nutzung regelbarer Trafos sind dabei nur zwei von vielen Ansätzen, um aus statischen Strukturen dynamische Smart Grids zu machen. Dies nahm Ormazabal zum Anlass, im Rahmen einer ganztägigen Fachveranstaltung zum regen Austausch einzuladen. Die nunmehr sechste Auflage der Techniktagung beleuchtete aus unterschiedlichen Perspektiven die Chancen und die sich verändernden Anforderungen in der Energieverteilung. „Als internationales Unternehmen sammeln wir seit Jahren sowohl mit innovativen Pilotprojekten als auch mit lange bewährter Technologie weltweit Erfahrungen bei der Umsetzung zuverlässiger Energieverteilung. Dieses Knowhow nutzen wir, um unsere Lösungen optimal an lokale und projektspezifische Bedürfnisse anzupassen. Wir verfügen über alle nötigen Produkte, um eine auf die Zukunft ausgerichtete Netzanbindung zu realisieren und freuen uns darauf, die kommenden Herausforderungen gemeinsam mit unseren Partnern und Kunden zu stemmen“, sagte Jorge González, CEO Ormazabal, anlässlich des diesjährigen Branchenevents.

Vorträge von A wie Automatisierung bis S wie Steuerung

Ormazabal-Technikexperten und ausgewählte Gastreferenten führten mit einem hochkarätigen Vortragsprogramm durch den Tag. Dieses legte in der ersten Tageshälfte den Schwerpunkt auf das Thema Automatisierung: Ibon Larracoechea Zuluaga, Research Ingenieur, und Thomas Höfkens, Solutions Manager bei Ormazabal, stellten regelbare Transformatoren vor, die Spannungsschwankungen auf der Mittelspannungsebene automatisch kompensieren und die Versorgungsspannung selbsttätig anpassen. Friedrich Eckert von der IDS GmbH ging in seinem Vortrag auf die Überwachung und Steuerung von Ortsnetzen ein. Anschließend stellte Ormazabal Solutions Manager Antonio Gonzalez Lösungen speziell für den deutschen Markt vor. Der Nachmittag stand dann im Zeichen der Erneuerbaren Energien und Elektromobilität. Zu den Programmhöhepunkten gehörte das Referat von Irene Fech, Ingenieurin für Netzintegration und Elektromobilität bei Netze BW, dem größten Verteilnetzbetreiber der Region. Sie legte dar, wie die Netzintegration der E-Mobilität erfolgreich zu meistern ist. Jens-Peter Schmidt, Inhaber des Ingenieurbüros JP-projects, diskutierte die Notwendigkeit von Batteriegroßspeichern zur Stabilisierung des Stromnetzes.

Trends zum Anfassen

Im Ausstellungsbereich stellten 21 ausgewählte Partnerunternehmen ihre Ideen für Energieverteilung vor. Auch Ormazabal präsentierte Highlights aus dem Produktportfolio. Zu den Exponaten zählten Neuheiten wie der aktualisierte Sicherungsanbau für ga/gae Lasttrennschalterfelder, die neue Schaltanlage cgm.800 für die Anwendung bei höheren Nennströmen sowie die Produktlinie ekor.rpa mit Schutz- und Steuerrelais zur Störungserkennung und -behebung mittels Fernsteuerung. Außerdem wurde der transforma.smart ausgestellt: ein regelbarer Ortnetztransformator (RONT), ausgerüstet mit einem von Ormazabal entwickelten automatischen OLTC-Laststufenschalter (on-load tap changer) und dem transforma.smart Manager für eine intelligente Steuerung. Ebenfalls waren verschiedene Anlagentypen für die sekundäre und primäre Verteilebene sowie eine Metallstation aus dem Hause Ormazabal zu sehen.

Austausch auf Augenhöhe

Am Infostand speziell zum Thema Erneuerbare Energien und Elektromobilität hatten die Besucher Gelegenheit, sich im direkten Gespräch mit Experten über Lösungen für Wind-, PV- und BHKW-Projekte sowie über E-Mobilität auszutauschen und sich über weltweite Referenzprojekte zu erkundigen. „Es ist uns gelungen, unsere Kompetenz auch in diesen Segmenten zu demonstrieren und uns als kompetenter Lösungsanbieter zu positionieren“, schloss Markus Kiefer, der als Geschäftsleiter Ormazabal Deutschland Gastgeber war. „Ich schätze sehr, dass wir es geschafft haben, mit der Techniktagung ein so lebendiges Gesprächsforum zum Austausch auf Augenhöhe etabliert zu haben. Ich freue mich bereits auf die kommende Tagung in der Region Nord-Ost.“

Ormazabal ist einer der weltweit führenden Hersteller von Schaltanlagen, kompletten Transformatorstationen und Verteiltransformatoren für die Mittelspannung. Mehr als 2.200 Mitarbeiter in über 100 Städten auf fünf Kontinenten sorgen mit hochwertigen Produkten und Dienstleistungen für eine sichere Energieverteilung. Ormazabal gehört zu Velatia, familiengeführt und mit Hauptsitz in Zamudio, Spanien. Der Sitz der deutschen Fertigungs- und Vertriebsgesellschaften von Ormazabal mit über 250 Mitarbeitern in Krefeld ist zugleich Headquarter der Region Zentraleuropa. Mit lokalem Knowhow und globaler Erfahrung bietet die Ormazabal GmbH hier zukunftsweisende Lösungen rund um die Energieverteilung. Als Projektpartner u. a. für Energieversorger, Planer und Installateure geht der Anbieter flexibel und pragmatisch auf individuelle Kundenwünsche ein und unterstützt Projekte von der Planung bis zur Inbetriebnahme und Wartung. Die Produkte von Ormazabal kommen z. B. im Bereich Energieversorgungsunternehmen, erneuerbare Energien, in der Kunststoff- und Autoindustrie, an Flughäfen, Bahnhöfen, Krankenhäusern oder auch Fußballstadien zum Einsatz.

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Automatische Spannungsregelung

Ormazabal und EWE NETZ treiben mit Pilotprojekt die Energiewende voran

Erneuerbare Energiequellen produzieren immer mehr Strom. Die EWE NETZ GmbH, einer der größten Netzbetreiber Deutschlands, verzeichnet bereits einen Anteil von mehr als 80 Prozent an regenerativer Energie in ihrem Verteilnetz. Das ist gut für die Umwelt, stellt Netzbetreiber aber vor eine Herausforderung: Herkömmliche Ortsnetztransformatoren können die Versorgungsspannung im Betrieb nicht selbsttätig anpassen und die Spannungsschwankungen durch den Einsatz diskontinuierlich produzierender Energiequellen nicht abfangen. Im Zuge eines Pilotprojektes mit EWE NETZ hat Ormazabal mit dem transforma.smart einen regelbaren Ortsnetztransformator (RONT) geliefert, der genau das ermöglicht. Das innovative Produkt verknüpft eine intelligente Steuerung mit einem automatischen Laststufenschalter, der ebenfalls aus der Entwicklung des Experten für Energieverteilung stammt. Somit können die Verteilnetze Energie aus regenerativen Quellen besser aufnehmen sowie effizient und sicher arbeiten.

Laut Bundesregierung ist bis 2050 ein Anteil erneuerbarer Energien von mindestens 80 Prozent in der Energieversorgung angestrebt. Auf diesem Weg sollen die Treibhausgasemissionen der endlichen, fossilen Brennstoffe gesenkt und eine Unabhängigkeit von Energieimporten geschaffen werden. Das Netz entsprechend vorzubereiten und auszubauen stellt die Betreiber jedoch vor eine große Aufgabe: „Aufgrund der neuen Situation mit diversen dezentralen Einspeisern wie Solar- und Windkraftanlagen oder der Stromversorgung für die Elektromobilität aus dem Verteilnetz kommt es oft zu Spannungsschwankungen in der Mittelspannungsebene“, erläutert Thomas Höfkens, Solutions Manager bei Ormazabal. Diese gilt es zu kompensieren, da es ansonsten zu unzulässigen Spannungsan- und -abstiegen der Niederspannungsebene kommen kann. Die Lösung dafür stellen sogenannte RONT dar, regelbare Ortnetztransformatoren mit unter Last schaltbarem Stufenschalter. „RONT können eine stetige automatische Spannungsregelung durchführen, ohne dabei abgeschaltet werden zu müssen. Auf diese Weise gleichen sie Spannungsschwankungen aus und vermeiden somit, dass Schäden in der Niederspannungsverteilebene entstehen“, ergänzt Thomas Höfkens.

Die EWE NETZ GmbH setzt mit rund 300 RONT die meisten regelbaren Ortsnetzstransformatoren in Deutschland ein. Auch Ormazabal bringt auf diesem Gebiet viel Erfahrung mit: Zurzeit sind über 170.000 Mittelspannungstransformatoren des Spezialisten für Energieverteilung in elektrischen Verteilnetzen, in der Industrie sowie in Windparks und Photovoltaikanlagen in über 20 Ländern installiert. 2017 haben die beiden Unternehmen ein Pilotprojekt zum Einsatz des RONT transforma.smart von Ormazabal angestoßen.

Kompakte Lösung aus einer Hand

Der transforma.smart ist ein ölgefüllter Drehstrom-Transformator mit einem von Ormazabal entwickelten automatischen OLTC-Laststufenschalter (on-load tap changer) und dem transforma.smart Manager für eine intelligente Steuerung. Letzterer überprüft die Unterspannungsseite des Transformators und führt bei einer Spannungsänderung über einen festgelegten prozentualen Wert, die länger als drei Sekunden andauert, eine automatische Regelung mittels des OLTC durch. Dabei verfügt der RONT über neun Stufen. „Mit dieser Produktneuheit haben wir die Herausforderung gemeistert, die Steuerung mit dem Transformator zu vereinen und alle Komponenten in einer gängigen Trafostation unterzubringen“, erklärt Thomas Höfkens. So bleibt der RONT etwa so groß wie ein herkömmlicher Versorgungstransformator.

Projekt mit Vorreiterfunktion

Der transforma.smart wurde unter Berücksichtigung der Regelwerke für Leistungstransformatoren IEC EN 60076 sowie Mittelspannungsleistungs-transformatoren DIN EN 50588-1 (Ökodesign) und dem Stufenschalter IEC EN 60214 entwickelt. Die Trafostation steht in Heidenau nahe Hamburg. Dieser Standort ist besonders geeignet, da es im direkten Umfeld viele Windkraft- und Biogaseinspeiser gibt und die Zahl der Photovoltaikanlagen anwächst. „Wir haben Ormazabal als Partner für das Projekt ausgewählt, da wir die globale Erfahrung und kompetente technische Beratung vor Ort schätzen“, so Marco Röwe, der zuständige Projektleiter beider EWE NETZ GmbH. Auch bei Ormazabal, die das Projekt von der Planungsphase bis zur Auslieferung durch einen dezidierten Berater begleiteten, begrüßt man die Kooperation: „Wir schätzen die Zusammenarbeit mit einem zukunftsweisenden Unternehmen wie EWE NETZ sehr“, sagt Thomas Höfkens. Innovationen wie der transforma.smart von Ormazabal machen die Verteilnetze noch aufnahmefähiger für erneuerbare Energien und treiben somit die Energiewende aktiv voran. Netzbetreiber erfüllen durch ihren Einsatz nicht nur höchste Standards in Sachen Umweltverträglichkeit, sondern auch hinsichtlich der Effizienz und Versorgungssicherheit ihrer Netze.

Ormazabal ist einer der weltweit führenden Hersteller von Schaltanlagen, kompletten Transformatorstationen und Verteiltransformatoren für die Mittelspannung. Mehr als 2.000 Mitarbeiter in über 100 Städten auf fünf Kontinenten sorgen mit hochwertigen Produkten und Dienstleistungen für eine sichere Energieverteilung. Ormazabal gehört zu Velatia, familiengeführt und mit Hauptsitz in Zamudio, Spanien. Der Sitz der deutschen Fertigungs- und Vertriebsgesellschaften von Ormazabal mit über 250 Mitarbeitern in Krefeld ist zugleich Headquarter der Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika. Mit lokalem Knowhow und globaler Erfahrung bietet die Ormazabal GmbH hier zukunftsweisende Lösungen rund um die Energieverteilung. Als Projektpartner u. a. für Energieversorger, Planer und Installateure geht der Anbieter flexibel und pragmatisch auf individuelle Kundenwünsche ein und unterstützt Projekte von der Planung bis zur Inbetriebnahme und Wartung. Die Produkte von Ormazabal kommen z. B. im Bereich Energieversorgungsunternehmen, erneuerbare Energien, in der Kunststoff- und Autoindustrie, an Flughäfen, Bahnhöfen, Krankenhäusern oder auch Fußballstadien zum Einsatz.

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Optimaler Schutz für stabilen Netzbetrieb

Ormazabal baut Angebot an Sekundärtechnik aus

Moderne Verteilnetze werden immer dynamischer, schließlich müssen sie mit einer diskontinuierlichen Energieproduktion und daraus resultierenden Spannungsschwankungen umgehen. Dem muss sich die eingesetzte Technik anpassen. Das betrifft nicht nur die Ortsnetzstationen, sondern auch die darin installierte Sekundärtechnik. Diese übernimmt Funktionen wie die Messung, Steuerung und Kommunikation. Damit dient sie der Fehlerdetektierung und sorgt so für eine schnelle Ortung des fehlerbehafteten Abschnitts oder der Freischaltung der gestörten Betriebsmittel. Als Spezialist für Energieverteilung bietet Ormazabal deswegen neben Mittelspannungschaltanlagen auch Schutz- und Steuerrelais an. Mit der Produktlinie ekor.rpa hat das Unternehmen sein Portfolio erweitert. Die neuen Geräte ermöglichen das schnelle Erkennen von Störungen und ihre zeitnahe Behebung. Sie helfen, die Ursache zu ermitteln, damit künftigen Störfällen vorgebeugt werden kann. Mit Sekundärtechnik und Schaltanlage aus einer Hand profitieren Betreiber von einer speziell auf ihre Anforderungen zugeschnittenen Gesamtlösung, die im Plug-and-Play-Verfahren angeschlossen werden kann.

Die steigende Anzahl an kleinen, dezentralen Energieerzeugern macht die Verteilnetze zusehends komplexer und somit anfälliger für Störungen. Um einen reibungslosen Betrieb und eine hohe Versorgungssicherheit zu gewährleisten, muss die eingesetzte Technik auf die sich wandelnden Bedürfnisse angepasst werden. Das betrifft die Primärtechnik wie Ortnetzstationen ebenso wie die Sekundärtechnik. Ormazabal bietet aus diesem Grund mit der ekor.sys-Produktfamilie schon seit über zehn Jahren Schutz- und Steuerrelais auf dem europäischen Markt an. Diese werden bereits im Werk in die Stationen installiert, getestet und anschließend als kundenspezifische Gesamtlösung zum Anschluss im Plug-and-Play-Verfahren ausgeliefert. Mit den neuen Geräten der Produktlinie ekor.rpa reagiert das Unternehmen auf die sich verändernden Netzstrukturen und stellt sich und seine Kunden stark für die Zukunft der Energieverteilung auf.

Anpassbar auf die Kundenbedürfnisse

Herzstück der ekor.rpa-Geräte ist ihre neue Basis, die sukzessive und kontinuierliche Weiterentwicklungen ermöglicht. Das ekor.rpa-100 entspricht internationalen Standards und stellt als multifunktionale Schutz-, Mess- und Steuereinheit ein skalierbares Maß an Funktionalität und Hardware-Optionen bereit. Das Überstromzeitschutzrelais ekor.rpa-120 misst die Spannung und den Strom und kann daraus weitere elektrische Kenngrößen berechnen. Die Fehlererkennung umfasst den gerichteten Phasen- und Erdüberstrom sowie weitere strombasierende Schutzfunktionen, zum Beispiel das thermische Abbild und Stromasymmetrie. Für den Spannungsschutz stehen Funktionen wie Über- und Unterspannung ebenso wie die Verlagerungsspannung zur Verfügung. Eine automatische Wiedereinschaltung ist ebenfalls verfügbar.

Informationen auslesen und auswerten

Die Steuerung des Leistungsschalters kann vor Ort oder über Fernbetrieb vollzogen werden. Der Zugriff auf die Messwerte und die Steuerfunktion ist über eine RJ45-Schnittstelle realisiert. Zusätzlich dazu bietet Ormazabal die anwenderfreundliche Bediensoftware ekor.soft, die in jedem Relais vorhanden ist und keine zusätzlichen Installationsmaßnahmen erfordert. Die Programmierung der Schutzparameter kann über USB auf Mini-USB (Front) oder per LAN-Kabel (rückseitig) erfolgen. Eine Webserver-Schnittstelle ist in alle Relais integriert.

Zur Auswertung künftiger Störfälle beinhalten die Geräte eine umfassende Datensicherung mittels Ereignis- und Fehlerrekorder sowie einer oscilografischen Aufzeichnung. Tritt ein Fehler auf, kann die Auswertung des Störschriebs genutzt werden, um Ursachenforschung zu betreiben.

Zukünftige Entwicklungen im Blickpunkt

Mit dem ekor.rpa-200 steht bereits die Weiterentwicklung des Schutzrelais in den Startlöchern. Zu seinen erweiterten Funktionen gehören ein gerichteter Leistungsschutz, ein Synchro-Check und eine Frequenzüberwachung (z. B. rate.of.change-of-frequence, kurz: rocof). Zudem ist eine Automatisierung durch SPS-Funktionalität optional vorhanden. Diese Eigenschaft erlaubt es, Meldungen und Signale zur Projektierung einer Umschaltautomatik zu kombinieren und so die Netzausfallzeiten weiter zu reduzieren. Die Kommunikation erfolgt entweder seriell mittels Modbus-RTU und IEC 60870-5-103 (Procome) oder über Internetprotokolle wie Modbus-TCP und IEC 60870-5-104. Damit ist auch der mobile Zugriff per Smartphone oder Tablet möglich, um Messwerte, Ereignisse oder Störfälle einzusehen und Informationen in die Leittechnik einzubringen.

Fit für Smart Grids

Die ekor.rpa-Geräte finden zum Beispiel in Übergabefeldern Anwendung. Tritt dort eine Störung auf, veranlassen sie die Abtrennung des fehlerbehafteten Abschnitts vom Netz. Somit nehmen andere Betriebsmittel keinen Schaden und können weiterarbeiten, eine Ausbreitung auf das Gesamtnetz wird unterbunden. Die neuen Relais sind damit essenzieller Bestandteil von Smart Grids und unterstützen eine hohe Versorgungssicherheit.

Ormazabal ist einer der weltweit führenden Hersteller von Schaltanlagen, kompletten Transformatorstationen und Verteiltransformatoren für die Mittelspannung. Mehr als 2.200 Mitarbeiter in über 100 Städten auf fünf Kontinenten sorgen mit hochwertigen Produkten und Dienstleistungen für eine sichere Energieverteilung. Ormazabal gehört zu Velatia, familiengeführt und mit Hauptsitz in Zamudio, Spanien. Der Sitz der deutschen Fertigungs- und Vertriebsgesellschaften von Ormazabal mit über 250 Mitarbeitern in Krefeld ist zugleich Headquarter der Region Zentraleuropa. Mit lokalem Knowhow und globaler Erfahrung bietet die Ormazabal GmbH hier zukunftsweisende Lösungen rund um die Energieverteilung. Als Projektpartner u. a. für Energieversorger, Planer und Installateure geht der Anbieter flexibel und pragmatisch auf individuelle Kundenwünsche ein und unterstützt Projekte von der Planung bis zur Inbetriebnahme und Wartung. Die Produkte von Ormazabal kommen z. B. im Bereich Energieversorgungsunternehmen, erneuerbare Energien, in der Kunststoff- und Autoindustrie, an Flughäfen, Bahnhöfen, Krankenhäusern oder auch Fußballstadien zum Einsatz.

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Ormazabal erweitert Schaltanlagenprogramm

Die neue cgm.800: eine clevere Alternative zu kostenintensiven Primärschaltanlagen

Als Spezialist für Energieverteilung bietet Ormazabal seit Jahrzehnten Mittelspannungsschaltanlagen für den Einsatz bei Energieversorgern und Endverbrauchern auf primärer und sekundärer Verteilebene. Neben dem bekannten ga/gae-Sortiment ist auch die Schaltanlage cgm.3 auf dem deutschen Markt verfügbar. Anfang 2018 wurde die bewährte Linie um den neuen Produkttypen cgm.800 erweitert. Dieser eignet sich für Anwendungen, bei denen höhere Nennströme, unter Beibehaltung aller anderen Eigenschaften vollständig gasisolierter Systeme, benötigt werden. Die neue Schaltanlage stellt somit eine wirtschaftliche Alternative zu kostspieligen Primärschaltanlagen dar.

Die gasisolierte Schaltanlage cgm.3 von Ormazabal kam 2008 auf den Markt und wird im spanischen Werk des internationalen Unternehmens hergestellt. Von dort aus wurden bis dato über 215.000 Schaltfelder in mehr als 35 Länder geliefert. Die kompakte und modulare Schaltanlage, die alle spannungsführenden Komponenten in einem hermetisch abgeschlossenen Gastank vereint, findet überwiegend im Bereich der Erneuerbaren Energien Verwendung. Um stetige Innovation bestrebt, hat Ormazabal die bewährte Produktlinie kontinuierlich ausgebaut. Anfang 2018 wurde sie schließlich um den neuen Typen cgm.800 erweitert.

Bewährte Technik, neue Funktionen

Die cgm.800 ist die logische Weiterentwicklung der gasisolierten Systeme für die Energieverteilung. Sie eignet sich überall dort, wo eine Schaltanlage mit einem Nennstrom von bis zu 800 A mit 25 kA 1s Kurzschlussfestigkeit gemäß IEC- und IEEE-Normen (24 und 36 kV) benötigt wird. Sie kann somit als Pendant zu einer kostenintensiven und überdimensionierten Primärschaltanlage, die oftmals erst mit einem Nennstrom von 1250 A beginnen, eingesetzt werden. Dabei verfügt das Produkt über alle bekannten Vorzüge der Vorgängermodelle, ergänzt um nützliche Funktionen wie eine präventive Diagnose von Kabelfehlern oder einen Betrieb der Schaltfelder selbst bei Temperaturen von -30 °C. Das System ist zudem für Smart Grids vorbereitet, ferner besteht die Option zum nachträglichen Einbau eines Motorantriebs ohne Unterbrechung der Energieversorgung. Das Modell ist störlichtbogenklassifiziert mit IAC AFL[R] 25kA 1s.

Gesamtlösung für diverse Anwendungsgebiete

Beispiele für den Einsatz der cgm.800 sind Windparks, Solarparks oder Biogasanlagen. Die Schaltanlage spielt aber auch bei Anwendungen mit hohen Sammelschienenströmen bis 800 A in der Industrie oder im Versorgungsnetz ihre Stärken aus.

Ormazabal komplettiert das Angebot mit den passenden Schutzgeräten der ekorsys Produktfamilie. Die auf die Schaltanlage abgestimmte Sekundärtechnik lässt sich vollkommen in die Schaltanlage integrieren und erlaubt ein flexibles, maßgeschneidertes und kundenorientiertes Konzept.

Die neue Schaltanlage cgm.800 feierte im Juni dieses Jahres bei der Ormazabal Techniktagung Nord-West in Duisburg ihre Deutschlandpremiere. Sie ist ab sofort verfügbar.

Ormazabal ist einer der weltweit führenden Hersteller von Schaltanlagen, kompletten Transformatorstationen und Verteiltransformatoren für die Mittelspannung. Mehr als 2.000 Mitarbeiter in über 100 Städten auf fünf Kontinenten sorgen mit hochwertigen Produkten und Dienstleistungen für eine sichere Energieverteilung. Ormazabal gehört zu Velatia, familiengeführt und mit Hauptsitz in Zamudio, Spanien. Der Sitz der deutschen Fertigungs- und Vertriebsgesellschaften von Ormazabal mit über 250 Mitarbeitern in Krefeld ist zugleich Headquarter der Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika. Mit lokalem Knowhow und globaler Erfahrung bietet die Ormazabal GmbH hier zukunftsweisende Lösungen rund um die Energieverteilung. Als Projektpartner u. a. für Energieversorger, Planer und Installateure geht der Anbieter flexibel und pragmatisch auf individuelle Kundenwünsche ein und unterstützt Projekte von der Planung bis zur Inbetriebnahme und Wartung. Die Produkte von Ormazabal kommen z. B. im Bereich Energieversorgungsunternehmen, erneuerbare Energien, in der Kunststoff- und Autoindustrie, an Flughäfen, Bahnhöfen, Krankenhäusern oder auch Fußballstadien zum Einsatz. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.ormazabal.com/de

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Versorgungssicherheit für die Feuerwehr Krefeld

Ormazabal liefert Energietechnik für Neubau der Hauptfeuerwache

Versorgungssicherheit für die Feuerwehr Krefeld

Für die Hauptfeuerwache Krefeld lieferte Ormazabal eine Mittelspannungsschaltanlage des Typs gae630. (Bildquelle: presigno GmbH)

Weil die Hauptfeuerwache der Stadt Krefeld längst ihrem denkmalgeschützten Gebäude an der Florastraße entwachsen war, entschied sich die Stadt für einen Neubau. Auf einem 25.000 Quadratmeter großen Grundstück ist nun ein hochmoderner Gebäudekomplex entstanden. Damit hier selbst bei Stromausfällen des öffentlichen Netzes eine Fortsetzung des Betriebs gewährleistet ist, verfügt der Standort über zwei Netzersatzaggregate, die im Notfall die Wache für mehrere Tage mit Strom versorgen. Darüber hinaus besitzt die neue Feuerwache ein eigenes Blockheizkraftwerk, das sie mit Strom und Wärme versorgt sowie in das Netz des örtlichen Stromversorgers einspeist. Als Bindeglied zwischen diesen Komponenten lieferte der ortsansässige Experte für Energieverteilung Ormazabal eine Mittelspannungsschaltanlage des Typs gae630. Die wartungsfreie SF6-isolierte Anlage hilft, in einer der wichtigsten Institutionen der Stadt eine unterbrechungsfreie Versorgung sicherzustellen.

Die ehemalige Hauptfeuerwache der Krefelder Feuerwehr an der Florastraße wurde 1910 nach Plänen des Architekten Ernst Scholze im Jugendstil erbaut und war damals eine der modernsten ihrer Art. Dennoch konnte sie mit den sich im Laufe der Jahrzehnte ändernden Anforderungen nicht mehr mithalten, so dass eine Projektgruppe zur Sanierung eingerichtet wurde. Diese kam zum Entschluss, dass ein Umbau nicht umsetzbar war und stattdessen ein Neubau erfolgen sollte. Auf 25.000 Quadratmetern ist an der Neuen Ritterstraße nur gut einen Kilometer von der alten Wache entfernt die neue Hauptfeuerwache realisiert worden. Die aus zwei baulich miteinander verbundenen Gebäudeteilen bestehende Feuerwache umfasst unter anderem eine Fahrzeughalle mit 28 Ausfahrtstoren zur Neuen Ritterstraße, eine Ausbildungseinrichtung, eine Kfz-Werkstatt und die Verwaltung. Der Komplex wurde im Frühjahr 2016 bezogen.

Hohe Versorgungsicherheit gefragt

Um den reibungslosen Betrieb der Feuerwache jederzeit zu gewährleisten, ist eine unterbrechungsfreie Energieversorgung erforderlich. „Wir arbeiten dafür mit einer doppelten Redundanz“, erläutert Horst Meyer vom Fachbereich Zentrales Gebäudemanagement der Stadt Krefeld. Das heißt: „Neben zwei Einspeisungen aus dem örtlichen Netz der Stadtwerke verfügt die Wache über zwei Netzersatzaggregate, damit sie auch bei Stromausfällen sicher weiter betrieben werden kann. Diese springen innerhalb weniger Sekunden nach dem Ausfall an“, ergänzt Meyer. Mit ihrer Leistung von jeweils 200 kVA können die beiden Aggregate die Wache mehrere Tage lang mit Strom versorgen. Zusätzlich ist die Einspeisung über ein mobiles Stromaggregat möglich. Darüber hinaus verfügt die neue Hauptfeuerwache über ein eigenes wärmegeführtes Blockheizkraftwerk. Dieses versorgt nicht nur das Gebäude mit Strom und Wärme, sondern speist auch in das 10-kV-Netz der Stadtwerke Krefeld ein. Eine Ormazabal-Mittelspannungsschaltanlage bildet das Bindeglied zwischen diesen Komponenten und dem Stromnetz der Stadtwerke.

Zuverlässiges Produkt

Die SF6-isolierte Anlage des Typs gae630 2k1lsfg-1m1-2ts schaltet zwei Transformatoren mit einer Leistung von 400 und 630 kVA. „Es handelt sich um ein ausgereiftes, zuverlässiges Produkt, das über ein hohes Maß an Betriebssicherheit verfügt“, erklärt Stefan Passens, Vertriebsmitarbeiter bei Ormazabal. „Ein weiterer Vorteil ist die kompakte Bauweise“, ergänzt Passens. „Zudem ist die Schaltanlage wartungsfrei.“ Die Betriebssicherheit ist durch die hermetische Kapselung der Primärbauteile gewährleistet, was sie gegenüber Umwelteinflüssen wie Schmutz, Feuchtigkeit oder Ähnlichem unempfindlich macht. Außerdem hat die Anlage gemäß IEC 62271 mechanische und elektromechanische Verriegelungen, um einen sicheren und zuverlässigen Betrieb zu ermöglichen.

Die Übergabe und Inbetriebnahme der Mittelspannungsanlage erfolgten über die Firma Horlemann Elektrobau GmbH aus dem niederrheinischen Uedem. Nach den Anschlussarbeiten führte diese einen weiteren ausführlichen Qualitäts- und Funktionstest durch.

Von Krefeldern für Krefeld

„Wir haben hier ein Maximum an Ausfallsicherheit“, freut sich Oberbrandrat Andreas Klos, der maßgeblich an der Planung der neuen Hauptfeuerwache beteiligt war. „Dank der technischen und organisatorischen Redundanz können wir den Standort sicher betreiben und sind gut aufgestellt für die Zukunft.“ Auch Stefan Passens ist erfreut, eine Mittelspannungsanlage „Made in Krefeld“ unweit des Ormazabal-Firmengeländes im Einsatz zu sehen: „Wir sind natürlich besonders stolz, am Standort unseres deutschen Hauptsitzes behilflich sein zu können und hier dafür zu sorgen, dass eine der wichtigsten Institutionen der Stadt unterbrechungsfrei mit Energie versorgt ist“, schließt er.

Ormazabal ist einer der weltweit führenden Hersteller von Schaltanlagen, kompletten Transformatorstationen und Verteiltransformatoren für die Mittelspannung. Mehr als 2.000 Mitarbeiter in über 100 Städten auf fünf Kontinenten sorgen mit hochwertigen Produkten und Dienstleistungen für eine sichere Energieverteilung. Ormazabal gehört zu Velatia, familiengeführt und mit Hauptsitz in Zamudio, Spanien. Der Sitz der deutschen Fertigungs- und Vertriebsgesellschaften von Ormazabal mit über 250 Mitarbeitern in Krefeld ist zugleich Headquarter der Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika. Mit lokalem Knowhow und globaler Erfahrung bietet die Ormazabal GmbH hier zukunftsweisende Lösungen rund um die Energieverteilung. Als Projektpartner u. a. für Energieversorger, Planer und Installateure geht der Anbieter flexibel und pragmatisch auf individuelle Kundenwünsche ein und unterstützt Projekte von der Planung bis zur Inbetriebnahme und Wartung. Die Produkte von Ormazabal kommen z. B. im Bereich Energieversorgungsunternehmen, erneuerbare Energien, in der Kunststoff- und Autoindustrie, an Flughäfen, Bahnhöfen, Krankenhäusern oder auch Fußballstadien zum Einsatz. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.ormazabal.com/de

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Mobile Transformatorstation für Photovoltaikanlage

Ormazabal liefert vorkonfigurierte Gesamtlösung für australischen Solarpark

Mobile Transformatorstation für Photovoltaikanlage

Für den neuen Solarpark in Barcaldine lieferte Ormazabal eine mobile Transformatorstation. (Bildquelle: Elecnor SA)

Energieversorger und Auftraggeber für Projekte im Bereich Erneuerbare Energien agieren global. Infolgedessen ist es unabdingbar, dass auch die Partner und Lieferanten für diese Projekte international aufgestellt sind. Als einer der führenden Lösungsanbieter für Energieverteilung bietet Ormazabal weltweit Service und Produkte an. So hat die australische Niederlassung für den Kunden Elecnor in Barcaldine eine mobile Transformatorstation geliefert. Der Ormacontainer ist eine hocheffiziente Komplettlösung bestehend aus einer mobilen Station, die in ihrem Inneren alle typischen Elemente einer Ortsnetzstation für eine integrierte Schutz- und Verteilungslösung enthält. In diesem Fall wurde sie mit einer gasisolierten Schaltanlage des Typs gae realisiert. Das gesamte Design des Ormacontainers ist für eine langfristig zuverlässige Stromversorgung ausgelegt und sorgt mit hoher Belastbarkeit und stabilem Service für eine solide Basis. Die Gesamtlösung wird schon im Werk zusammengestellt, konfiguriert und getestet, so dass bei der Einbringung vor Ort das Integrationsrisiko für alle Beteiligten minimal gehalten wird. Ein großer Vorteil ist die Reduzierung der Projektkosten aufgrund der schnellen Installation.

Der Barcaldine Solarpark befindet sich etwa fünf Kilometer östlich des australischen Queensland-Townships und ist der größte seiner Art in der Region. Das Projekt wurde von der Barcaldine Remote Community Solar Farm Pty Ltd. geplant und entwickelt. Das Unternehmen gehört zur Elecnor SA, einem der weltweit führenden Generalunternehmen für Solarenergie.

Das Projektgelände misst etwa 93 Hektar und wird bei Fertigstellung im Frühjahr 2018 rund 79.000 Solarmodule umfassen. Um den mittels der Photovoltaikanlagen erzeugten Solarstrom einzuspeisen, ist ein entsprechender Anschluss an das öffentliche Netz notwendig. Dies umfasst die Stromerzeugung und -umwandlung, die Energieverteilung sowie die Netzübergabestation. Hierfür hat die landesansässige Niederlassung von Ormazabal eine spezielle Lösung für den Photovoltaikbereich in Form des ormacontainer.40-pv geliefert. Die vom Experten für Energieverteilung hergestellten begehbaren Transformatorstationen sind aus einem Metallgehäuse gefertigt. In ihrem Inneren befinden sich Mittelspannungsschaltfelder bis 36 kV, der Verteiltransformator, die Niederspannungsschalttafel, Umrichter, die Batterie-Ladeeinheit und weitere Hilfskomponenten.

Vorkonfiguriertes Containersystem

Zu den Anforderungen des Auftraggebers zählten neben den individuell auf den Solarpark zugeschnittenen Komponenten insbesondere die Zeit- und Kostenoptimierung durch eine komplette Vormontage. Außerdem war vom Kunden die Begehbarkeit des Containers gewünscht. Dies konnte Ormazabal mit dem ormacontainer.40-pv als Komplettlösung bieten.

Für dieses Projekt hat Ormazabal den Container mit einer Schaltanlage des Typs gae630 ausgestattet. Zu den Vorzügen der gasisolierten und metallgekapselten modularen Anlage gehören unter anderem ihr wartungsfreies Konzept und ihre Versorgungssicherheit. Dank seiner hohen Belastbarkeit auch bei strengen Witterungsbedingungen sorgt der Ormacontainer für eine langfristig stabile Stromverteilung. Das wiederum führt zu einer höheren Rendite über die gesamte Projektlaufzeit.

Minimierung von Risiken und Kosten

Die Ormacontainer-Lösung ermöglicht die Konfiguration, Montage, Prüfung und Zertifizierung im Werk noch vor Auslieferung. Somit eignet sie sich auch für den Einsatz in sehr abgelegen Gebieten. Des Weiteren gewährleisten schlüsselfertige Containerstationen die Minimierung der Risiken bei der Einbringung vor Ort für alle Beteiligten. Die verkürzte Installationszeit führt darüber hinaus zu einer Kostenreduzierung.

Das Vorhaben befindet sich derzeit in der Inbetriebnahmephase. Die Anlage mit Verteiltechnik von Ormazabal soll jährlich rund 53.500 Megawattstunden sauberen, erneuerbaren Strom erzeugen. Damit reduziert das Projekt die jährliche Treibhausgasemissionen um rund 50.000 Tonnen CO2.

Mit der Erfahrung aus globalen Projekten wie diesem etabliert sich Ormazabal als Anbieter von Komplettlösungen für Kunden weltweit. Am Standort Deutschland verwirklichen die Spezialisten mit lokalem Know-how Lösungen für die speziellen Anforderungen des Marktes.

Ormazabal ist einer der weltweit führenden Hersteller von Schaltanlagen, kompletten Transformatorstationen und Verteiltransformatoren für die Mittelspannung. Mehr als 2.000 Mitarbeiter in über 100 Städten auf fünf Kontinenten sorgen mit hochwertigen Produkten und Dienstleistungen für eine sichere Energieverteilung. Ormazabal gehört zu Velatia, familiengeführt und mit Hauptsitz in Zamudio, Spanien. Der Sitz der deutschen Fertigungs- und Vertriebsgesellschaften von Ormazabal mit über 250 Mitarbeitern in Krefeld ist zugleich Headquarter der Region Europa/Mittlerer Osten/Afrika. Mit seinen zukunftsweisenden Lösungen rund um die Mittelspannung reagiert der Anbieter flexibel und pragmatisch auf individuelle Kundenwünsche und ist wichtiger Partner für Energieversorger, Planer sowie Installateure. Die Produkte von Ormazabal kommen u.a. im Bereich Erneuerbare Energien, in der Kunststoff- und Autoindustrie, an Flughäfen, Bahnhöfen, Krankenhäusern oder Fußballstadien zum Einsatz. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.ormazabal.com/de

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Komplettlösung für Biogasanlage

Ormazabal stattete kompakte Beton-Trafostationen projektspezifisch aus

Komplettlösung für Biogasanlage

Für eine Biogasanlage lieferte Ormazabal zwei Beton-Trafostationen des Typs ormaset.p (Bildquelle: Ormazabal GmbH)

Ein Schweinemastbetrieb in Sachsen-Anhalt gab die Errichtung einer Biogasanlage in Auftrag. Zur Einspeisung des erzeugten Stroms ins öffentliche Netz hat Ormazabal zwei kompakte Beton-Trafostationen als Komplettlösung gefertigt und geliefert. Um die Vorschriften des örtlichen Energieversorgers zu erfüllen, hat der Experte für Energieverteilung die beiden Stationen des Typs ormaset.p nach Kundenwunsch konfiguriert. Die Lösung umfasste Mittelspannungsschaltanlagen des Typs ga/gae, zwei Transformatoren mit 630 bzw. 800 kVA sowie die entsprechende Sekundärausrüstung. Damit erfüllte Ormazabal den Wunsch des Auftraggebers Elektro Bohndorf nach der kompletten Projektabwicklung aus einer Hand. Außerdem war die Einhaltung des engen Zeitplans besonders wichtig, so lagen zwischen dem Planungsauftrag und der vollständig vormontierten Lieferung der Stationen nur wenige Wochen.

Im Jahr 2015 vermeldete das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt zum ersten Mal, dass der Anteil der erneuerbaren Energien an der Bruttostromerzeugung im Bundesland mehr als die Hälfte, nämlich 54 Prozent, beträgt. Biogasanlagen machten 13 Prozent des Strommix aus, mit einem beträchtlichen Anstieg um 344 Anlagen auf 405 in den letzten zehn Jahren. Diese hatten im Berichtsjahr 1,4 Milliarden Kilowattstunden Strom aus nachwachsenden Rohstoffen oder pflanzlichen und tierischen Abfällen erzeugt.

Aus Gülle Energie zu machen war auch das Ziel einer Schweinemasterei in der Gemeinde Beuna (Saalekreis), als sie 2017 den Elektroinstallationsbetrieb Elektro Bohndorf aus Barnstädt mit der Errichtung einer Biogasanlage beauftragte. Um den damit erzeugten Strom ins öffentliche Netz einzuspeisen, kooperierte das Unternehmen mit dem Krefelder Mittelspannungsspezialisten Ormazabal. Dieser fertigte und lieferte zwei speziell auf die Kundenbedürfnisse und die Anforderungen des lokalen Energieversorgers angepasste Beton-Trafostationen als Komplettlösung, mittels der die elektrische Energie aus der Biogasanlage in das Mittelspannungsnetz des Energieversorgers eingespeist wird.

Konfiguration nach Kundenwunsch

„Für Projekte wie diese eignen sich die kompakten Betonstationen besonders gut, weil sie unabhängig von einem Gebäude auch im Freien installierbar sind“, erklärt Lutz Genske, Mitarbeiter der Vertriebsregion Nord-Ost bei Ormazabal. Die technische Ausstattung der beiden Stationen der Produktreihe ormaset.p hat der Experte für Energieverteilung in enger Abstimmung mit dem Elektroinstallateur individuell angepasst. „Die Fachleute von Ormazabal haben uns mit ihrem sehr guten fachlichen Wissen überzeugt“, sagt Andreas Bohndorf, zweiter Geschäftsführer bei Elektro Bohndorf.

Die Umspann- und Schaltstationen ormaset.p 210/240 und ormaset.p 210/290 sind für ihren Einsatz in der Biogasanlage mit gasisolierten Mittelspannungsanlagen des Typs ga/gae bestückt. Hinzu kommen pro Station jeweils eine Niederspannungsschalttafel und ein Transformator, davon einer mit einer Leistung von 630 kVA und einer mit 800 kVA. Zum Lieferumfang gehörte ebenso die Sekundärausrüstung wie der Zählerschrank sowie der komplette Innenausbau mit Verkabelung und Anschluss.

Schnelle Lösung aus einer Hand

„Die komplette Projektabwicklung kam aus einer Hand. Auch der Transport und der Genehmigungsprozess wurden durch Ormazabal durchgeführt bzw. begleitet. Das hat uns als Errichter sehr entlastet“, so Andreas Bohndorf. Aufgrund ihrer kompakten Abmaße von 0,8 Metern Tiefe, 2,1 Metern Breite und 2,4 beziehungsweise 2,9 Metern Länge sowie einem Gewicht von 11 Tonnen konnten die beiden Stationen aus Stahlbeton vollständig vormontiert an den Zielort transportiert werden. Dort erfolgte dann unverzüglich die Aufstellung.

So konnte auch der knappe Terminplan eingehalten werden. Auftragserteilung und Planungsbeginn fanden im Juli 2017 statt, die Auslieferung erfolgte bereits wenige Wochen später. „Der Liefertermin war uns frühzeitig bekannt und wurde genau eingehalten“, bestätigt Andreas Bohndorf.

Ormazabal ist einer der weltweit führenden Hersteller von Schaltanlagen, kompletten Transformatorstationen und Verteiltransformatoren für die Mittelspannung. Mehr als 2.000 Mitarbeiter in über 100 Städten auf fünf Kontinenten sorgen mit hochwertigen Produkten und Dienstleistungen für eine sichere Energieverteilung. Ormazabal gehört zu Velatia, familiengeführt und mit Hauptsitz in Zamudio, Spanien. Der Sitz der deutschen Fertigungs- und Vertriebsgesellschaften von Ormazabal mit über 250 Mitarbeitern in Krefeld ist zugleich Headquarter der Region Europa/Mittlerer Osten/Afrika. Mit seinen zukunftsweisenden Lösungen rund um die Mittelspannung reagiert der Anbieter flexibel und pragmatisch auf individuelle Kundenwünsche und ist wichtiger Partner für Energieversorger, Planer sowie Installateure. Die Produkte von Ormazabal kommen u.a. im Bereich Erneuerbare Energien, in der Kunststoff- und Autoindustrie, an Flughäfen, Bahnhöfen, Krankenhäusern oder Fußballstadien zum Einsatz. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.ormazabal.com/de

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Ormazabal heißt die Zukunft willkommen

Techniktagung thematisiert lokale und globale Trends in der Energieverteilung

Ormazabal heißt die Zukunft willkommen

Ormazabal Techniktagung Nord-West im Landschaftspark Duisburg-Nord (Bildquelle: Ormazabal GmbH)

Deutschland ist angekommen in der Zukunft der Energieverteilung: Intelligente Netze werden Realität. Die zunehmende Automatisierung stellt ganz neue Herausforderungen an die Datenerfassung, Sicherheit und Schutztechnik. Wie können Projekte in der Mittelspannung heute erfolgreich und zukunftssicher gestaltet werden? Antworten auf diese Frage gab es auf der diesjährigen Ormazabal-Techniktagung in der Region Nord-West am 21. Juni 2018. In der Gebläsehalle des Landschaftsparks Duisburg-Nord kamen über 250 Kunden und Vertreter von Partnerunternehmen zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen des Energiemarktes zu informieren und auszutauschen.

Als Branchentreff und Gesprächsforum ist die Ormazabal-Techniktagung ein fixer Termin im Kalender vieler Spezialisten für Energieverteilung aus den Bereichen Industrie, Projektplanung, Erneuerbare Energien und Energieversorgung. Die nunmehr fünfte Auflage des Events erlaubte einen Blick in die Zukunft: „Die Notwendigkeit, CO2-Emissionen zu reduzieren, ist ein globales Thema. Deutschland ist das Herz dieser Bewegung. Hier wird viel in Erneuerbare Energien investiert, aber der Ausbau des Netzes steht noch aus“, sagte Jorge González, CEO Ormazabal. „Hierzu ist die Digitalisierung des Netzes unumgänglich. Dank der Erfahrungen aus anderen Ländern und den Kenntnissen des lokalen Marktes haben wir hierfür bereits Lösungen. Gemeinsam mit unseren Partnern und den Experten aus unseren Konzernsparten freuen wir uns darauf, die Zukunft entsprechend mitzugestalten.“ Aufgrund der Wichtigkeit des deutschen Marktes für das global agierende Unternehmen war er gemeinsam mit Javier Ormazabal, Präsident von Velatia, aus Spanien angereist, um persönlich an der Veranstaltung teilzunehmen.

Von Automatisierung bis Elektromobilität

Einer der Programmhöhepunkte war das Referat von Prof. Dr. Stefan Tenbohlen. Der Leiter des Institutes für Energieübertragung und Hochspannungstechnik der Universität Stuttgart sprach über die Herausforderungen für die Verteilnetze durch die Elektromobilität. „Köpfchen statt Kupfer ist hier gefragt. Der stark erhöhten Belastung der Verteilnetze gilt es, mit gut durchdachten Maßnahmen zu begegnen“, schloss dieser und prognostizierte eine Verdopplung der Anschlussleistung von privaten Haushalten einerseits und die Installation von Schnellladestationen an Raststätten und Einkaufszentren mit Leistung bis zu einigen MVA andererseits. Weitere Vorträge drehten sich unter anderem um die Themen automatisierte Ortsnetzstationen, regelbare Transformatoren sowie Schutz und Automatisierung.

Produktneuheiten live erleben

Neben der Ausstellung von 19 Partnerunternehmen zeigte auch Ormazabal seine Produkthighlights, darunter die ekorsys-Schutzgeräte und den neuen Sicherungsanbau aus der Produktreihe ga/gae. Ein zusätzliches Highlight war das Live-Monitoring des regelbaren Ortsnetztransformators transforma.smart aus dem Hause Ormazabal. Die Besucher hatten die Möglichkeit, den bei der EWE NETZ GmbH in Heidenau eingesetzten RONT in Echtzeit zu beobachten. Per GSM-Modem wurden die die Spannungswerte und die Schalthandlungen des Stufenschalters direkt übertragen.

Eine Premiere: die cgm.800 Schaltanlage

Aus dem internationalen Portfolio präsentierte Ormazabal eine echte Premiere: Die neue Schaltanlage cgm.800 feierte bei der Techniktagung ihr Deutschlanddebüt. Das Produkt ist die logische Weiterentwicklung der gasisolierten Systeme für Energieverteilung, die Ormazabal über mehrere Jahrzehnte für den Einsatz bei Energieversorgern, erneuerbaren Energien und Endverbrauchen auf primärer und sekundärer Verteilebene konzipiert hat. „Die cgm.800 eignet sich überall dort, wo eine Schaltanlage mit einem Nennstrom von bis zu 800 A bei 25 kA gemäß IEC-Normen (24 und 36 kV) benötigt wird. Sie kann als Alternative zu einer kostenintensiven und überdimensionierten Primärschaltanlage eingesetzt werden“, erläutert Thomas Höfkens, Produktmanager bei Ormazabal Deutschland. Die cgm.800 wurde Anfang 2018 entwickelt und wird ab Juli 2018 verfügbar sein.

Fokusthema Erneuerbare Energien

Zum ersten Mal bot Ormazabal einen Infostand speziell zum Thema Erneuerbare Energien. Im direkten Gespräch mit Produktmanagern aus der Ormazabal Transformatoren- und Renewable-Energy-Sparte wurden hier Projektlösungen in diesem Bereich sowie weltweite Referenzbeispiele für Wind- und Solarenergie vorgestellt. Generell stand der Austausch von Erfahrungen und Kenntnissen zwischen Fachleuten im Vordergrund. „Ich freue mich sehr, den Kunden in der Region Nord-West nicht nur unser lokales Knowhow, sondern auch die Erfahrung und Kompetenz unseres weltweit tätigen Unternehmens zur Seite stellen zu können“, resümiert Thomas Tenten, Regionalleiter Nord-West. „Als Gastgeber bin ich stolz, ein solch großes Spektrum an Lösungen anbieten zu können und bedanke mich herzlich bei den internationalen Gästen und Partnern für den anregenden Dialog.“

Ormazabal ist einer der weltweit führenden Hersteller von Schaltanlagen, kompletten Transformatorstationen und Verteiltransformatoren für die Mittelspannung. Mehr als 2.000 Mitarbeiter in über 100 Städten auf fünf Kontinenten sorgen mit hochwertigen Produkten und Dienstleistungen für eine sichere Energieverteilung. Ormazabal gehört zu Velatia, familiengeführt und mit Hauptsitz in Zamudio, Spanien. Der Sitz der deutschen Fertigungs- und Vertriebsgesellschaften von Ormazabal mit über 250 Mitarbeitern in Krefeld ist zugleich Headquarter der Region Europa/Mittlerer Osten/Afrika. Mit seinen zukunftsweisenden Lösungen rund um die Mittelspannung reagiert der Anbieter flexibel und pragmatisch auf individuelle Kundenwünsche und ist wichtiger Partner für Energieversorger, Planer sowie Installateure. Die Produkte von Ormazabal kommen u.a. im Bereich Erneuerbare Energien, in der Kunststoff- und Autoindustrie, an Flughäfen, Bahnhöfen, Krankenhäusern oder Fußballstadien zum Einsatz. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.ormazabal.com/de

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Anschließen, einschalten, loslegen

Ormazabal stattet die Stadtwerke Schwäbisch Hall mit Plug-and-Play-Ortsnetzstation aus

Anschließen, einschalten, loslegen

Für die Stadtwerke Schwäbisch Hall lieferte Ormazabal eine Plug-and-Play-Ortsnetzstation. (Bildquelle: Ormazabal GmbH)

Um die Kosten für die Inbetriebnahme einer Ortsnetzstation zu minimieren, suchten die Stadtwerke Schwäbisch Hall nach einer anschlussfertigen Gesamtlösung. Gemeinsam mit der IDS GmbH entwickelte Ormazabal eine Plug-and-Play-Installation: Der Mittelspannungsexperte hat die intelligente Ortsnetzstation bereits vor Auslieferung konfektioniert und konfiguriert, so dass sie am Einsatzort lediglich angeschlossen werden musste. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Funktion der Anlage bereits zu 100 Prozent vor der Auslieferung geprüft und dokumentiert wurde.

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall haben 2015 erstmals eine ganzheitliche Kostenbetrachtung für eine Ortsnetzstation vorgenommen. „Dabei stellte sich heraus, dass nicht die Geräte oder deren Komponenten hohe Kosten verursachen, sondern die Inbetriebnahme durch die Techniker vor Ort“, berichtet Volker Wöhle, Regionalleiter Ormazabal Süd. Daher war bei der Einrichtung einer neuen Anlage eine günstigere Alternative Ziel des Projekts. Um diese Anforderung zu erfüllen, entwickelte Ormazabal gemeinsam mit der IDS GmbH eine Plug-and-Play-Installation.

Montagezeit und -kosten sparen

Für die anschlussfertige, intelligente Ortsnetzstation lieferte IDS als Spezialist auf dem Gebiet der Automatisierungstechnik alle Komponenten an Ormazabal. Die Mittelspannungsexperten setzten diese in ihre Schaltanlage des Typs ga2k1ts ein und nahmen die komplette Konfektionierung, Konfiguration, Integration in die Leittechnik und die Funktionskontrolle vor, noch bevor sie die Anlage an ihren Einsatzort transportierten. Einmal angeliefert, musste sie nur noch angeschlossen und eingeschaltet werden. Danach wurde sie im vorher parametrierten Leitsystem der Stadtwerke in Betrieb genommen. „Auf diese Weise erhält der Kunde eine pragmatische Gesamtlösung und der Zeitaufwand für Planung, Montage und Inbetriebnahme wird enorm reduziert“, stellt Volker Wöhle die Vorzüge dieser Lösung heraus. „Durch die schnelle und effiziente Abwicklung spart der regionale Energieversorger einen großen Teil an Kosten ein – trotz der erhöhten Anforderungen.“

Starke Partnerschaft

Die Entwicklung der Plug-and-Play-Station für die Stadtwerke Schwäbisch Hall legte den Grundstein für eine fruchtbare Kooperation zwischen Ormazabal und IDS, die einen Partnervertrag geschlossen und bis dato zusammen eine Vielzahl an Projekten realisiert haben. Je nach gewünschtem Intelligenz- und Automatisierungsgrad statten die beiden Unternehmen die Ortsnetzstation mit den erforderlichen Komponenten aus: von der Schaltanlage über die Sensorik und Fernwirktechnik bis hin zur Kommunikation. Auch die betreiberspezifische Parametrierung und die Kommunikationseinstellungen gehören zum Leistungsspektrum.

Darüber hinaus haben Ormazabal und IDS ihr gemeinsames Wirken auf Projekte mit Stationsleit- und Schutztechnik ausgebaut. In Zukunft wollen die Partner ihre Zusammenarbeit in Richtung markt- und kundenorientierte Lösungen ausbauen. Gegenseitige Schulungen sorgen dafür, dass die Kooperationspartner auf dem jeweils neuesten Stand der Technik sind. Gemeinsam entwickelte Projekte wie die intelligente Ortsnetzstation für die Stadtwerke Schwäbisch Hall stellt das Team auf Fachveranstaltungen vor, zum Beispiel auf der IDS-Hausmesse oder bei der jährlichen Ormazabal-Techniktagung.

Ormazabal ist einer der weltweit führenden Hersteller von Schaltanlagen, kompletten Transformatorstationen und Verteiltransformatoren für die Mittelspannung. Mehr als 1.600 Mitarbeiter an über 20 Standorten rund um den Globus sorgen mit hochwertigen Produkten und Dienstleistungen für eine sichere Energieverteilung. Ormazabal gehört zu Velatia, familiengeführt und mit Hauptsitz in Zamudio, Spanien. Der Sitz der deutschen Fertigungs- und Vertriebsgesellschaften von Ormazabal mit über 250 Mitarbeitern in Krefeld ist zugleich Headquarter der Region Europa/Mittlerer Osten/Afrika. Mit seinen zukunftsweisenden Lösungen rund um die Mittelspannung reagiert der Anbieter flexibel und pragmatisch auf individuelle Kundenwünsche und ist wichtiger Partner für Energieversorger, Planer sowie Installateure. Die Produkte von Ormazabal kommen u.a. im Bereich Erneuerbare Energien, in der Kunststoff- und Autoindustrie, an Flughäfen, Bahnhöfen, Krankenhäusern oder Fußballstadien zum Einsatz. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.ormazabal.com/de

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Komplettlösung sichert nachhaltige Energieversorgung

Kraftwerk mit Mittelspannungsschaltanlagen von Ormazabal ausgestattet

Komplettlösung sichert nachhaltige Energieversorgung

Ormazabal lieferte eine Komplettlösung mit 24 kV-Mittelspannungsschaltanlagen des Typs ga/gae. (Bildquelle: Ormazabal)

Ressourcenschonendes Wirtschaften prägt das Geschäftsmodell der Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau eG in Piding. Dazu gehört auch die effektive Energieverteilung im Betrieb. Beim Neubau der firmeneigenen Energiezentrale durch einen Generalunternehmer war vor allem eine hohe Versorgungs- und Prozesssicherheit gefragt. Um die zuverlässige Energieversorgung zu gewährleisten, stellte die Ormazabal GmbH in enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Experten eine umfangreiche Komplettlösung bereit. Diese beinhaltete unter anderem die Lieferung von 24 kV-Mittelspannungsschaltanlagen des Typs ga/gae für die Energiezentrale sowie für eine Übergabestation.

In der oberbayerischen Gemeinde Piding ist die Bio-Molkerei Berchtesgadener Land beheimatet. Der Luftkurort mit über 5000 Einwohnern liegt im Südosten Bayerns, in unmittelbarer Nähe zur Stadt Salzburg. Über 400 Mitarbeiter sind in dem als Genossenschaft organisierten Molkerei-Betrieb beschäftigt. Bei der Verarbeitung von Milchprodukten spielt der durch Erhitzung und Kühlung hohe Energieverbrauch eine entscheidende Rolle. Energieeffiziente Abläufe sind unerlässlich, um profitabel zu wirtschaften und den ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten.

Hauseigene Energiegewinnung

Die Milchwerke entschieden sich für den Bau einer neuen Energiezentrale. Mithilfe des hauseigenen Kraftwerks sollte ausreichend Energie für die Produktionsabläufe gewonnen sowie die entstandene Prozesswärme unter anderem für die Gebäudeheizung und die Warmwasseraufbereitung wiederverwertet werden. Zudem wollte der Betrieb überschüssige Energie gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) mit einer Leistung von 1.620 kW in das Stromnetz einspeisen. Ziel war es, für die Zukunft eine hohe Versorgungs- und Prozesssicherheit zu gewährleisten und die Energieversorgung der Molkerei möglichst effizient und zuverlässig zu gestalten.

Gemeinschaftliches Konzept

Nach einer Ausschreibung erteilten die Milchwerke der Karl Lausser GmbH als Generalunternehmer den Auftrag für das Bauprojekt, das zwischen Januar 2016 und April 2017 umgesetzt wurde. Das Konzept des Kraftwerks sah die redundant aufgebaute Einspeisung vom Energieversorger Bayernwerk und eine Eigenerzeugungsanlage vor. In dieser produziert eine Gasturbine inklusive Generator mit einer Leistung von 2.550 kVA anteilig den benötigten Strom für das gesamte Gelände der Molkerei. Über ein Prozessleitsystem erfolgt die Steuerung und Visualisierung der Anlagen. Ein Steuerschrank der Eigenerzeugungsanlage kommuniziert zudem mit der Mittelspannungsanlage und tauscht Befehle, Meldungen und Messwerte aus. Auch dem Energieversorger werden entsprechende Informationen zur Verfügung gestellt. Aufgrund der Komplexität des Neubaus war die enge Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure erforderlich. Dies ermöglichte besonders an den Schnittstellen eine übergreifende fachspezifische Koordination.

Ormazabal als Lösungsanbieter

Von Anfang an war Ormazabal in die Planung und Konzeption des Kraftwerks eingebunden. Der Spezialist für Mittelspannungstechnik verantwortete die Ausstattung mit Mittelspannungsschaltanlagen sowohl in der Übergabestation für die Anbindung an den Energieversorger Bayernwerk als auch für die Energiezentrale. Insgesamt lieferte Ormazabal 26 speziell auf ihren Einsatzort im Kraftwerk abgestimmte Felder des Typs ga/gae. Die Mittelspannungsschaltanlagen erweisen sich als zuverlässige Komponenten, die ab sofort die Versorgungssicherheit der Milchwerke gewährleisten und darüber hinaus die intelligente Anbindung an die Prozessleittechnik ermöglichen. Die Produktfamilie ga/gae bietet verschiedene Feldtypen, die je nach Anforderung zusammengestellt und modular aufgebaut werden können.

Gemeinsam mit seinen Partnerunternehmen betreute der Schaltanlagen-Experte Ormazabal darüber hinaus die Montage, Prüfung und Inbetriebnahme der komplexen Bauteile. Um eine optimale Einstellung der Schutzwerte zu erzielen, führte Ormazabal zunächst eine Kurzschlussbetrachtung durch. Dazu gehörten eine Selektivitätsbetrachtung sowie notwendige Sicherheitsmaßnahmen, die mit dem Bayernwerk abgestimmt wurden. Aufgrund der Größe der Eigenerzeugungsanlage von 1.620 kW, realisierte das Unternehmen auf der Mittelspannungsseite einen übergeordneten Entkopplungsschutz und eine Synchronisierung.

Gesicherte Versorgung

Die in der Technikzentrale verbauten Mittelspannungsanlagen von Ormazabal stellen eine zukunftsfähige Energieversorgung der Milchwerke sicher. Mit der bisherigen einfachen Einspeisung war ein hohes Risiko verbunden, da keine Redundanz der Versorgung gegeben war. Durch den Neubau inklusive redundanter Einspeisung konnte diese „Achillesverse“ erfolgreich beseitigt werden. Umfangreiche Schutzmaßnahmen beugen in Zukunft fehlerbedingten Ausfällen zuverlässig vor. Auf die spezifischen Kundenanforderungen und gewünschten Standards reagierte Ormazabal flexibel mit einer Komplettlösung im Bereich der Mittelspannungstechnik, die sowohl die Planung als auch die Lieferung sowie vielseitige Serviceleistungen beinhaltet. Die neuen Anlagen tragen nun maßgeblich zur erhöhten Versorgungssicherheit der Milchwerke bei.

Ormazabal ist einer der weltweit führenden Hersteller von Schaltanlagen, kompletten Transformatorstationen und Verteiltransformatoren für die Mittelspannung. Mehr als 1.600 Mitarbeiter an über 20 Standorten rund um den Globus sorgen mit hochwertigen Produkten und Dienstleistungen für eine sichere Energieverteilung. Ormazabal gehört zu Velatia, familiengeführt und mit Hauptsitz in Zamudio, Spanien. Der Sitz der deutschen Fertigungs- und Vertriebsgesellschaften von Ormazabal mit über 250 Mitarbeitern in Krefeld ist zugleich Headquarter der Region Europa/Mittlerer Osten/Afrika. Mit seinen zukunftsweisenden Lösungen rund um die Mittelspannung reagiert der Anbieter flexibel und pragmatisch auf individuelle Kundenwünsche und ist wichtiger Partner für Energieversorger, Planer sowie Installateure. Die Produkte von Ormazabal kommen u.a. im Bereich Erneuerbare Energien, in der Kunststoff- und Autoindustrie, an Flughäfen, Bahnhöfen, Krankenhäusern oder Fußballstadien zum Einsatz. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.ormazabal.com/de

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