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Deutsche Wirtschaft begrüßt angekündigte Öffnung Chinas für ausländische Investoren

Statement von Prof. Dr. Dieter Hundt zur deutsch-chinesischen Zusammenarbeit

Deutsche Wirtschaft begrüßt angekündigte Öffnung Chinas für ausländische Investoren

Prof. Dr. Dieter Hundt sieht große Chancen in der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit. (Bildquelle: @Zhongde Metal Group GmbH)

Stuttgart, 19. Juni 2018 – Prof. Dr. Dieter Hundt, Ehrenpräsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und Aufsichtsratsvorsitzender der Zhongde Metal Group GmbH, nahm in der vergangenen Woche an der 4. Deutsch-Chinesischen Mittelstandskonferenz in der südchinesischen Metropole Jieyang teil. 200 Teilnehmer aus Deutschland und anderen Ländern Europas kamen mit chinesischen Vertretern aus Wirtschaft und Politik zu Kooperationsgesprächen zusammen. Die Bedeutung der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen, die Herausforderungen und Chancen, die deutschen Mittelständlern in China begegnen, rückt er in einem Statement in den Fokus.

„USA kündigt Iran-Atomabkommen auf“, „Der Westen startet Militärschläge gegen Syrien – Moskau droht mit Konsequenzen“ „Spannungen im Gaza-Streifen“ – zunehmende Handelserschwernisse, Bomben, steigende nationale Eigeninteressen beherrschen die Schlagzeilen und beweisen, dass sich die Welt in einer angespannten und kritischen Schieflage befindet. In einer Welt der komplizierter werdenden internationalen Beziehungen, erhalten Veranstaltungen wie diese in Jieyang besondere Bedeutung – eine Konferenz, die europäische Vertreter aus Wirtschaft und Politik mit chinesischen Regierungsvertretern und Unternehmern zusammenbringt, um gemeinsam erfolgreiche Wirtschaftsbeziehungen aufzubauen, zu intensivieren und – auch neu zu definieren.
Deutschland mit China verbindet nach wie vor ein „besonderes Verhältnis“. Dies wurde auch beim 11. Besuch der Kanzlerin Dr. Angela Merkel bei Staatspräsident Xi Jinping vor wenigen Tagen in Peking wieder deutlich. China ist das einzige Land in Ostasien, mit dem Deutschland so genannte Regierungskonsultationen pflegt: Die Staatschefs und Minister beider Seiten besuchen sich gegenseitig in den Hauptstädten. So umfangreiche Gipfeltreffen veranstaltet China umgekehrt mit keinem anderen Land. Auch wirtschaftlich sind die Beziehungen gut wie nie.

Handelspartner Deutschland – China

Mit rund 187 Milliarden Euro blieb China auch 2017 wichtigster Handelspartner Deutschlands. Dabei importieren deutsche Firmen bereits mehr Waren aus dem Reich der Mitte als sie dorthin ausführen. 2017 lagen die Importe chinesischer Waren in Deutschland bei 100,5 Milliarden Euro. Die Exporte deutscher Firmen nach China betrugen 86,2 Milliarden Euro. Laut einer aktu-ellen Buchveröffentlichung sind mehr als 8.000 deutsche Unternehmen mit über 30.000 deutschen Experten in China aktiv, rund 2.500 chinesische Unternehmen in Deutschland – beeindruckende Zahlen. Nicht nur die großen deutschen Konzerne sind in China aktiv, sondern zunehmend mehr auch Mit-telständler. Dieses Engagement wird sich in den kommenden Jahren noch verstärken. Ich bin überzeugt, dass die Zusammenarbeit für mittelständische Unternehmen beider Länder in Zukunft weiterhin große Erfolgschancen hat.

Situation deutscher Unternehmen in China

Die deutschen Unternehmen in China bewerten die aktuelle wirtschaftliche Situation und ihre Geschäftstätigkeit größtenteils positiv und blicken optimistisch in die Zukunft. 75 Prozent der Unternehmen rechnen 2018 mit weiteren Umsatzsteigerungen. Das ist das Ergebnis der Geschäftsklima-Umfrage der Deutschen Handelskammer in China 2017/18 und dies trotz der Herausforderungen, die das China-Geschäft für deutsche Firmen weiterhin mit sich bringt: beschränktes Internet, Rechtssicherheit für geistiges Eigentum, fehlende Fachkräfte und steigender Wettbewerb. Die deutsche Industrie wird in diesem Jahr nach Einschätzung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) so viel im Ausland investieren wie nie zuvor. Auch in China will die deutsche Industrie 2018 ihre Direktinvestitionen steigern: Nach 37 Prozent im vergangenen Jahr planen dies 39 Prozent der befragten Unternehmen, die international aktiv sind.
Chinesische Investoren haben im vergangenen Jahr mit 13,7 Milliarden Dollar (fast 25 % mehr als 2016: 11,1 Milliarden Euro) so viel Geld wie nie in deutsche Firmen investiert. Die Zahl der Firmenübernahmen ging gleichzeitig zu-rück: Wechselten 2016 insgesamt 68 deutsche Unternehmen in chinesischen Besitz, waren es 2017 nur 54. All diese Zahlen und Fakten sind einschlagen-der Beweis für eine funktionierende und erfolgreiche Partnerschaft.

Ausverkauf der deutschen Wirtschaft?

Die Sorge der Öffentlichkeit und auch Teilen der Politik um den Ausverkaufs der deutschen Wirtschaft hat im vergangenen Jahr weiter zugenommen – ich persönlich sehe dies entspannter: Die chinesischen Investoren sind bei weitem nicht der größte Einkäufer in Deutschland. An der Spitze standen vielmehr erneut US-Firmen, die insgesamt 155 deutsche Unternehmen übernahmen, gefolgt von Schweizer und britischen Investoren, die jeweils mehr als 80 deutsche Firmen kauften. Kritisch beäugt wird auch das Kaufverhalten der chinesischen Investoren: Das Hauptziel der Übernahmen der Chinesen blei-ben Industrie-Unternehmen – 30 der 54 übernommenen deutschen Firmen gehörten zum produzierenden Gewerbe. Daneben standen der Einzelhandel sowie Lebensmittel und Pharma zunehmend im Fokus. Die Sorge, dass zu viele wichtige Firmen in chinesischer Hand liegen, treibt Politiker wie Unternehmer in Deutschland um. Die Angst, dass sich „die Chinesen“ das Know-how aneignen und die Unternehmen dann aussaugen, lässt sich nicht wegdiskutieren. Die Bedenken existieren.
Die Realität bestätigt diesen Schluss aber bislang nicht: Ich habe mit Verant-wortlichen vieler Firmen in Deutschland – wie etwa deutsche Automobil- und Zuliefererunternehmen -, die mit chinesischen Partner zusammenarbeiten, persönlich gesprochen. Sie bewerten die Zusammenarbeit ausdrücklich posi-tiv. Eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung zeigt das gleiche Ergebnis: Die Unternehmen bestätigen mehrheitlich, sie seien mit ihren neuen Arbeitgebern sehr zufrieden. Die Investoren übten auf das Tagesgeschäft wenig Einfluss aus, sie hielten an den Standorten fest, investierten in Anlagen und schaffen neue Arbeitsplätze.

Reziprozität muss in beide Richtungen gelten

Die deutsche Wirtschaft begrüßt die aktuellen Ankündigungen Xi Jinpings, China für ausländische Investoren weiter öffnen zu wollen ausdrücklich. Das Prinzip der uneingeschränkten Reziprozität muss in beide Richtungen gesi-chert sein. Deutsche Firmen müssen in China mit gleichen Rechten arbeiten können wie chinesische Unternehmen in Deutschland bzw. der EU. Immer noch fällt es allerdings Chinas Investoren leichter, sich an deutschen Unter-nehmen zu beteiligen als deutschen Investoren an Firmen in China. Nach einer Studie des Forschungsinstituts „Merics“ wären von den großen Über-nahmen chinesischer Firmen in Europa seit 2000 drei Viertel nicht zustande gekommen, wenn chinesische Regeln gegolten hätten. Dieses Ungleichge-wicht muss ausgeglichen werden. Rechte, Pflichten, Behandlung bei Aus-schreibungen, Firmengründungen – Firmen beider Länder müssen uneinge-schränkt gleichberechtigt agieren können.
Ich stelle mit Freude und Zufriedenheit fest, dass hier in letzter Zeit vieles in Bewegung gekommen ist: „Dialog statt Konfrontation“ – Staatspräsident Xi Jinping hob beim Bo“ao Forum im April explizit Chinas Entgegenkommen in globalen Handelsfragen hervor. In seiner Rede auf der Insel Hainan wiederholte er frühere Ankündigungen einer weiteren Öffnung der chinesischen Wirtschaft für ausländische Investoren und einen verbesserten Schutz geistiger Eigentumsrechte. Die deutsche Wirtschaft – mit maßgeblichem Gewicht in Europa – begrüßt diese Öffnungspolitik sehr. Wir setzen uns ebenfalls dafür ein, dass die Voraussetzungen für einen un-eingeschränkten Wettbewerb geschaffen werden.
„Chinas Tore der Öffnungspolitik werden nicht geschlossen, sondern noch weiter aufgestoßen. Wir werden den Marktzugang bedeutend ausweiten“, sagte Xi Jinping. Die Reform und Öffnung steht für China im Mittelpunkt – und damit eine Globalisierung zum Wohle aller.
Nachdem Premier Li Keqiang bereits eine Senkung der Zölle im März angekündigt hatte, werden die Abgaben für Autoimporte bereits ab Mitte 2018 von 25 Prozent auf 15 Prozent gesenkt. Xi Jinping wiederholte auch frühere An-kündigungen, den Anteil ausländischer Investitionen in Banken, Wertpapier-firmen und Versicherungen in diesem Jahr auszuweiten. Beschränkungen sollen gelockert und Geschäftsfelder ausgeweitet werden.
Schranken für ausländische Beteiligungen in der Auto-, Schiffs- und Flugzeugindustrie sollen ebenfalls „so schnell wie möglich“ gelockert werden. Der bisher bestehende Joint-Venture-Zwang für ausländische Autobauer soll aufgehoben werden. All dies sind sehr positive Signale für die zukünftigen Wirtschaftskooperationen zwischen Deutschland – Europa – und China. Und die deutsche Wirtschaft unterstützt diese Vorhaben. Gerade vor dem Hintergrund der zunehmenden Abschottung wichtiger Länder und des Aufbaus von Handelsbarrieren ist die Intensivierung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen China und Deutschland von größter Bedeutung. 50.000 Chinesen studieren aktuell in Deutschland und 8000 junge Menschen aus Deutschland halten sich zum Studium in China auf – diese Zahlen zeigen wohin die Entwicklung geht. Sie sind Beleg für die weitere enge Zusammenarbeit.

Chancen für Mittelständler beider Länder

Deutschen Mittelständlern bieten die Kooperationen mit China in den kommenden Jahren große Chancen – und auch chinesische Mittelständler profitieren von der Zusammenarbeit. Mit den Strategien „Made in China 2025“ und „Industrie 4.0“ haben die Regierungen beider Länder den gemeinsamen Weg in die Zukunft geebnet. Mehr Umweltschutz, Energieeffizienz, Qualitätsprodukte, verbessertes Gesundheitswesen, Ausbildung von Fachkräften, Automatisierung – der Modernisierungsprozess zieht sich durch alle Lebensbereiche.
Im aktuellen Fünf-Jahresplan von China spielt Produktionstechnologie eine große Rolle. Die Volksrepublik setzt verstärkt auf qualitatives Wachstum. Die deutsche Wirtschaft spürt, dass die Nachfrage aus China im Bereich Automatisierung und Robotik stetig wächst. Interessant ist auch, dass aktuell in China trotz der beschlossenen Quote für Elektromobilität deutsche Werkzeugmaschinen sehr gefragt sind, um Produktionslinien auch für Autos mit deutlich umweltfreundlicheren Verbrennungsmotoren zu modernisieren und weiter auszubauen.
„Made in Germany“ – weltweit sind Produkte aus Deutschland gefragter denn je: Maschinenhersteller, Autobauer, Ingenieurdienstleistungen, Umwelttechnologie. Umgekehrt benötigen deutsche Mittelständler dringend neue Märkte, um international erfolgreich bleiben zu können. International tätige Mittelständler sind doppelt so erfolgreich wie ausschließlich auf den Inlandsmarkt fokussierte Unternehmen.
Eine tragende Rolle spielt bei der Zusammenarbeit auch die vieldiskutierte Seidenstraßen-Initiative – die Dimensionen sind gewaltig: Mit einem Volumen von rund einer Billion Dollar will Xi Jinping Asien und Europa zusammenbrin-gen – über Straßen, Zugverbindungen, Häfen und Flughäfen. Inzwischen wurden schon mit 80 Ländern Kooperationsverträge unterzeichnet. Die beteiligten Länder repräsentieren zwei Drittel der Weltbevölkerung, rund 4,4 Milliarden Menschen. Die Seidenstraßen-Initiative könnte den Welthandel revolutionieren. Das finanzpolitische Engagement der Bundesregierung trägt der Bedeutung Rechnung. Die EU-Staaten kritisieren teilweise die chinesischen Vor-gaben für Beteiligungen an der Neuen Seidenstraße. Die Botschafter der EU-Staaten in Peking befürchten in einem gemeinsamen Bericht, die chinesische Regierung wolle mit dem Plan die internationalen Beziehungen und die Glo-balisierung nach ihren Vorstellungen gestalten – und viele der beteiligten Länder durch Finanzierungen von China abhängig machen. Die Angst ist, europäische Firmen könnten bei vielen interessanten Aufträgen leer ausge-hen, wenn es nicht gelinge, China auf international anerkannte Standards zu verpflichten.
Chinas Staatspräsident Xi Jinping beteuert aber: „China will weder eigennützig geopolitische Spiele spielen, noch will es einen exklusiven Klub gründen oder andere Geschäfte aufzwingen.“ China sieht in der Initiative eine umfassende Öffnung nach außen und seine konsequente Einbindung in die Global Governance. Dies ist nach meiner Überzeugung der richtige Weg. Allerdings müssen den Zusagen in Zukunft auch Taten folgen. Ich bin der Meinung, das Fundament einer jeden erfolgreichen Partnerschaft sind Vertrauen und gegenseitige Wertschätzung – dies gilt auch für Deutschland und China. Ich sehe in der Öffnung Chinas nach außen und der Suche nach dem Dialog ein sehr positives Signal, auch mit Blick auf die Seidenstraße-Initiative – dies schließt aber auch ein, dass die „Chancengleichheit für alle Investoren in der Transportinfrastruktur“ gewährleistet ist.

Die Zhongde Metal Group GmbH

Die Zhongde Metal Group GmbH (ZMG) wurde Anfang 2015 als deutsche Tochtergesellschaft eines chinesischen Unternehmerverbandes gegründet. Das Team begleitet deutsche Mittelständler bei einer Ansiedlung in China – in der „Metal Eco City“ in Jieyang sowie in weiteren Wirtschaftszonen in China. Chinesischen Unternehmen eröffnet die Zhongde Metal Group GmbH den Zugang zum deutschen Markt. Firmensitz ist Stuttgart – weitere Standorte sind Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, München und Dresden. Aufsichtsratsvorsitzender ist Prof. Dr. Dieter Hundt, Ehrenpräsident Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände. Weitere Informationen unter www.metal-eco-city.com und www.zhongdemetal.de

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Fraunhofer IGD – Simulation nahezu in Echtzeit

Fraunhofer IGD - Simulation nahezu in Echtzeit

Fraunhofer IGD (r)evolutioniert den Konstruktionsprozess mechanischer Bauteile. Schnelleres, intuitives Arbeiten, direktes Feedback. Erste Vorstellung der neuen Technologie auf ISC High Performance 2018.

Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD stellt auf der Konferenz ISC High Performance 2018 eine neue interaktive Simulationslösung vor. Die neue Rechentechnologie ermöglicht es, die computergestützte Konstruktion eines Bauteils und die Simulation seiner Stabilität parallel in einem Arbeitsgang durchzuführen. Bis dato benötigt der Konstrukteur für diesen iterativen Prozess aus geometrischer Modellierung, Simulation und Analyse der Ergebnisse unterschiedliche computergestützte Werkzeuge, oft auf verschiedenen Rechnern. Dazu müssen die Datenmodelle zwischen den Werkzeugen manuell konvertiert werden. Auch die Simulation selber ist bislang sehr zeitraubend. Das Testen und Optimieren verschiedener Formen in einem Arbeitsgang blieb bislang ein Wunschtraum.

Dr.-Ing. Daniel Weber, Gruppenleiter Interaktive Simulation am IGD, spricht von einer richtungsweisenden Evolution der Konstruktionsarbeit hin zu einem direkten, intuitiven Arbeitsstil. Dieser führt naturgemäß zu besseren Ergebnissen, nicht nur in Bezug auf die benötigte Entwicklungszeit, sondern auch auf die Qualität des Designs. Der Kern der neuen Technologie ist ein effizienter Gleichungslöser für Strukturmechanik. Die Software nutzt die massiv-parallelen Berechnungspotenziale handelsüblicher, kostengünstiger Grafikkarten. Da die Rechenzeit um Größenordnungen schneller als bei Standardsimulationen ist, sieht der Konstrukteur die Ergebnisse nahezu in Echtzeit auf seinem Bildschirm. Verbesserungspotenziale erkennt er so sofort und kann im gleichen Atemzug die Konstruktion optimieren.

„Ein Vergleich unserer interaktiven Simulationslösung mit einer schnellen kommerziellen Software ergab: für ein Modell mit mehr als 300.000 finiten Elementen benötigte die Standardsoftware 36 Sekunden. Unsere Lösung lieferte nach rund 0,5 Sekunden reiner Rechenzeit ein Ergebnis, wobei sich mit Initialisierung ein Gesamtzeitaufwand von 3,5 Sekunden ergibt. Damit ist unsere Simulationslösung – je nach Betrachtungsweise – um einen Faktor 10 bis 70-mal schneller als die Vergleichssoftware“, erläutert Weber. Als potentielle Lizenznehmer hat das Fraunhofer IGD die Konstruktionsingenieure großer Unternehmen und die Hersteller von einschlägiger Software im Blick.

Die neue Software wurde für handelsübliche Grafikkarten mit CUDA Architektur entwickelt. Auch das Fraunhofer IGD nutzt durch die Verlagerung der Simulationsberechnung von der CPU auf den Grafikprozessor die enormen Ressourcen dieser Baugruppen. Weber klärt auf: „Während eine CPU vier bis acht Kerne aufweist, stehen uns auf der Grafikkarte bis zu 5.000 Kerne zur Verfügung.“

Die Fraunhofer IGD-Lösung unterstützt die folgenden strukturmechanischen Konzepte: geometrisch lineare Elastizität, linear isotrope und anisotrope Materialien sowie lineare, quadratische und kubische Ansatzfunktionen auf Tetraedern. Doch das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht. Das Fraunhofer IGD arbeitet an einer weiteren Beschleunigung der Rechenzeiten und erweitert die Lösung hin zu geometrisch nichtlinearer Elastizität und nichtlinearen Materialien.

Weiterführende Informationen: www.igd.fraunhofer.de/kompetenzen/technologien/interaktive-simulation

Das Fraunhofer IGD ist die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

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Mittelstand aufgepasst: Die Generation Y ist am Zug!

Unternehmer Christopher Essert weiß: „Von Startups können Mittelständler viel lernen“ – der Altersdurchschnitt seiner Beschäftigten: exakt 30 Jahre. Er selbst ist genauso jung und hat bereits ein Unternehmen mit 80 Mitarbeitern aufgebaut. Klar, dass

„Werkstudent zieht größten Kunden für Unternehmen an Land“, solche Geschichten schreibt eigentlich nur Hollywood oder das Silicon Valley. Doch diese hier ist nicht „made in USA“, sondern „made in good old Germany“ – genauer gesagt in Baden-Württemberg. Und sie ist kein Traum, sondern Realität: In Ubstadt-Weiher, nahe Bruchsal, führt Christopher Essert sein Unternehmen mit flachen Hierarchien. Jeder Mitarbeiter ist ein Puzzleteil des Ganzen und bekommt von Beginn an Verantwortung. Nur so war es möglich, dass ein Werkstudent – ein Generation-Ypsiloner – auf einer Messe den Spielzeughersteller Playmobil von Esserts Roboterlösungen überzeugen konnte.

Die Essert GmbH ist im Bereich der industriellen Automatisierung mit dem Schwerpunkt auf kollaborativen Robotiklösungen tätig. Außerdem entwickelt sie im Geschäftsfeld „Augmented Automation“ praxisnahe industrielle Augmented Reality Applikationen und Produkte. Dazu zählt auch die Datenbrille mit entsprechender Service-App. Sie ermöglicht es Monteuren, sich bei Wartungsarbeiten virtuell von Experten von überall auf der Welt unterstützen zu lassen. Der Markt rund um die digitale Zukunft der Industrie 4.0 ist sehr schnelllebig. Das erfordert eine flexible Unternehmensstruktur, in der schnell Entscheidungen getroffen werden können. Zudem sind junge, digital-affine Mitarbeiter mit Visionen gefragt. Dafür kommen vor allem Ypsiloner in Frage.

Eine Generation, viele Kompetenzen
Die Generation Y ist mit dem Internet aufgewachsen, hat dessen Entwicklung miterlebt, kann Informationen und Wissen intuitiv und gefiltert beschaffen und zielführend verarbeiten. Sie ist technisch versiert und an die Schnelllebigkeit der digitalen Entwicklung gewöhnt. Außerdem zeichnet sie ein hohes Ausbildungsniveau aus, da aufgrund des gesellschaftlichen Wohlstands viel in ihre Bildung investiert wurde. Zugleich wissen Ypsiloner um ihren Wert und sind entsprechend selbstbewusst. Sie fordern flexible Arbeitszeiten, mehr Freizeit, Selbstbestimmung und -verwirklichung. Der Arbeitgeber soll eine ausgewogene Work-Life-Balance ermöglichen, schnelles und direktes Feedback geben und die Leistung anerkennen. Um die neuen freiheitsliebenden Fachkräfte langfristig zu binden, müssen Arbeitgeber reagieren.

Wie kann der Arbeitsplatz für die Generation Y attraktiv gestaltet werden?
Bei Essert wird im Team gearbeitet, alle Mitarbeiter haben die gleiche Wichtigkeit und alle sprechen sich respektvoll mit „Du“ an – auch, um die Bildung von Hierarchien zu vermeiden, die den Arbeitsprozess verlangsamen könnten. Essert selbst lernte als Mechatroniker-Azubi bei der Heidelberger Druck Maschinen AG noch einen ganz anderen Führungsstil kennen: Klassische Hierarchien und Patriarchentum. „Die Rollen waren klar verteilt, was der Chef gesagt hat, musste man machen. Punkt.“ Sein eigenes Unternehmen wollte er so nicht führen. Statt als Chef, tritt er als Vorbild und Coach auf. Zugute kommt ihm dabei, dass er genauso alt ist wie der Durchschnitt seiner 80 Mitarbeiter. Mit gerade einmal 21 Jahren gründete er 2009 sein Unternehmen und ist somit heute 30 Jahre jung.

Für Essert ist es ein ständiges Abwägen, wieviel Freiraum er seinen Ypsilonern gewährt. Er selbst beginnt seinen Arbeitstag schon um 8 Uhr und beendet ihn erst um 20 Uhr. Seinen Mitarbeitern lässt er wesentlich mehr Freizeit, aber wenn es brennt, müssen sie zur Stelle sein. Es gibt für jeden, der möchte, einen Dienstwagen und die Verpflegung ist kostenlos. Am attraktivsten jedoch ist die offene Firmenstruktur: Jeder Mitarbeiter bekommt sofort Verantwortung und kann innerhalb kürzester Zeit aufsteigen. Man muss nur der Schnelllebigkeit gewachsen sein.

Baden-Württemberg setzt sich für den Mittelstand ein
Durch seine unkonventionelle Führungsweise lockt Christopher Esser junge Fachkräfte und bindet sie nicht nur nachhaltig ans Unternehmen, sondern auch an die Region. Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut begrüßt solche Entwicklungen. Sie setzt sich für die Stärkung mittelständischer Betriebe in ihrem Bundesland ein: „Der Mittelstand befindet sich in einem tiefgreifenden Umbruch.“ Digitalisierung, veränderte Absatzmärkte und Generationswechsel sind die Hauptgründe. „Damit unser Mittelstand zukunftsfähig und strategisch klug aufgestellt ist, brauchen wir nicht nur innovative technologische Konzepte, sondern auch den Mut, neue Wege zu gehen.“

Zwei Tage, eine Mission: Der Austausch zwischen GenY und KMU
Der Kongress Mission M soll sowohl der Generation Y als auch den kleinen und mittelständischen Unternehmen, KMU, neue Wege aufzeigen. Die Baden-Württemberg Stiftung möchte mit der Veranstaltung den Diskurs zwischen den Generationen anregen. Geschäftsführer Christoph Dahl fasst das Ziel zusammen: „Jetzt ist die Zeit für neue, intelligente Lösungen im Mittelstand. Und vor allem die jungen Nachwuchskräfte von heute werden die Unternehmen von morgen gestalten.“

Auch Hoffmeister-Kraut wird teilnehmen, im Rahmen der Podiumsdiskussion „Herausforderungen für den Mittelstand in Baden-Württemberg – heute und morgen“. Christopher Essert wiederum wird seine Erfahrungen mit dem Workshop „Was KMU von Start-ups lernen können“ weitergeben und sich bei der Diskussion „So trifft man die richtigen Entscheidungen im Mittelstand für eine nachhaltige Zukunftssicherung“ einbringen. Er möchte nicht nur im Rahmen seines Unternehmens Vorbild und Coach sein – sondern auch darüber hinaus.

Außer Vorträgen von namhaften Referenten wie Sarna Röser, Bundesvorsitzende des Wirtschaftsverbands DIE JUNGEN UNTERNEHMER, sowie Dr. oec. Antje von Dewitz, Geschäftsführerin des Outdoor-Ausrüsters VAUDE in Tettnang, bietet das zweitägige Programm auch Ausstellungen und Workshops zum Mitmachen.

Hinweis für die Redaktionen:
Informationen und Tickets gibt es hier: www.mission-m.de
Der Eintritt für beide Kongresstage beträgt mit Frühbucherrabatt bis 29.6.18 für Vertreter von Unternehmen 69,- Euro und für Studierende 16,- Euro

Stiftungsprofil:
Die Baden-Württemberg Stiftung setzt sich für ein lebendiges und lebenswertes Baden-Württemberg ein. Sie ebnet den Weg für Spitzenforschung, vielfältige Bildungsmaßnahmen und den verantwortungsbewussten Umgang mit unseren Mitmenschen. Die Baden-Württemberg Stiftung ist eine der großen operativen Stiftungen in Deutschland. Sie ist die einzige, die ausschließlich und überparteilich in die Zukunft Baden-Württembergs investiert – und damit in die Zukunft seiner Bürgerinnen und Bürger. www.bwstiftung.de

Die Baden-Württemberg Stiftung setzt sich für ein lebendiges und lebenswertes Baden-Württemberg ein. Sie ebnet den Weg für Spitzenforschung, vielfältige Bildungsmaßnahmen und den verantwortungsbewussten Umgang mit unseren Mitmenschen. Die Baden-Württemberg Stiftung ist eine der großen operativen Stiftungen in Deutschland. Sie ist die einzige, die ausschließlich und überparteilich in die Zukunft Baden-Württembergs investiert – und damit in die Zukunft seiner Bürgerinnen und Bürger. www.bwstiftung.de

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4. Deutsch-Chinesische Mittelstandskonferenz in Jieyang/Europäische Unternehmer kamen heute mit chinesischen Vertretern aus Wirtschaft und Politik zus

4. Deutsch-Chinesische Mittelstandskonferenz in Jieyang/Europäische Unternehmer kamen heute mit chinesischen Vertretern aus Wirtschaft und Politik zus

Vorgestellt wurde im Rahmen der Mittelstandskonferenz auch das neu gegründete „China SME Center“. (Bildquelle: Zhongde Metal Group GmbH)

„One Belt, One Road“ und „Made in China 2025“ – rund 200 Unternehmer aus Europa kamen in der vergangenen Woche bei der 4. Deutsch-Chinesischen Mittelstandskonferenz in Jieyang mit 200 chinesischen Vertretern aus Wirtschaft und Politik zusammen. Keynotes, Unternehmergespräche, Vorträge, B2B-Matchmaking, Medieninterviews, Besuch der Metal Eco City – das Kongressprogramm setzte sich aus vielen Bausteinen zusammen.

Eröffnet wurde die Konferenz von deutscher Seite von Jens Hildebrandt, Delegierter der Deutschen Wirtschaft – Kanton (Guangzhou) und Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Deutschen Handelskammer in China für Süd- und Südwestchina (AHK). In seiner Eröffnungsrede hob er die besondere Bedeutung des Mittelstands in beiden Ländern hervor – sowie die Chancen, die die deutsch-chinesische Zusammenarbeit beiden Seiten eröffnet.
„Deutschland und insbesondere der exportstarke deutsche Mittelstand brauchen ein vitales und wirtschaftlich starkes China. Kooperationen beider Länder auf politischer und unternehmerischer Ebene können hier wichtige Impulse setzen und helfen, Barrieren abzubauen und Potenziale zu erschließen“, betonte er. „Für chinesische mittelständische Produktionsunternehmen sind die Herausforderungen des industriellen Upgrades groß und vielseitig. Deutsche Unternehmen können hier mit ihrem jahrelangen Know-how als kompetenter Partner zur Seite stehen.“

Einweihung des China SME Center

Vorgestellt wurde im Rahmen der Mittelstandskonferenz auch das neu gegründete „China SME Center“. Die Zhongde Metal Group wurde aufgrund ihrer Aktivitäten in Europa vom chinesischen Ministerium für Industrie und Informationstechnologie (MIIT) mit dem Aufbau des „China SME Center“ beauftragt. Das „China SME Center“ soll im Rahmen der bilateralen Wirtschaftskooperation die zentrale Plattform für den chinesischen und den deutschen (europäischen) Mittelstand werden – ein Kompetenzzentrum, das über ein umfassendes Netzwerk aus Experten, Wirtschaftsverbänden, politischen Institutionen und Unternehmern verfügt. Mit ihren zehn Büros in Deutschland, Frankreich, Spanien, Österreich und Tschechien wird die Zhongde Metal Group die erfolgreichen deutsch(europäisch)-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen in den kommenden Jahren weiter ausbauen.

Umweltforum und B2B-Match-Making

Mittelstandskooperationen im Bereich des Umweltschutzes rückten beim „Umweltforum“ in den Fokus, das gemeinsam mit der IHK Chemnitz-Zwickau initiiert wurde. Diskutiert wurden die Themen umweltfreundliche Industrieentwicklung, Abwasserbehandlung und Bodensanierungen. Beim B2B-Match-Making kamen europäische und chinesische Unternehmer zu Gesprächen zusammen – innovative Umwelttechnologien, Energieeffizienz oder intelligente Fertigung – im Rahmen der Unternehmerbörse hatten die Unternehmer die Möglichkeit, potentielle Investoren und Partnern kennenzulernen. Insgesamt wurden 17 Kooperationsabkommen unterzeichnet, 5 Kooperationsvorhaben mit deutschen Unternehmen und Institutionen. 85 Gesprächsprotokolle wurde angefertig, in denen neue Vorhaben der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit skizziert wurden.

Im Anschluss an die 4. Deutsch-Chinesische Mittelstandskonferenz werden einige Unternehmer aus Europa morgen weiterreisen nach Guangzhou und Suzhou. Die Zhongde Metal Group vermarktet dort im Auftrag der Stadtregierung einen weiteren Wirtschaftsstandorte. Die Stadt Suzhou ist eine bezirksfreie Stadt im Norden der chinesischen Provinz Anhui. Guangzhou ist die Hauptstadt der Provinz Guangdong. Weitere Informationen und Impressionen unter Mittelstandskonferenz

Die Zhongde Metal Group GmbH

Die Zhongde Metal Group GmbH (ZMG) wurde Anfang 2015 als deutsche Tochtergesellschaft eines chinesischen Unternehmerverbandes gegründet. Das Team begleitet deutsche Mittelständler bei einer Ansiedlung in China – speziell in der „Metal Eco City“ in Jieyang sowie in weiteren Industrieparks der Provinz Guangdong. Chinesischen Unternehmen eröffnet die Zhongde Metal Group GmbH den Zugang zum deutschen Markt. Firmensitz ist Stuttgart – weitere Standorte sind Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, München und Dresden. Aufsichtsratsvorsitzender ist Prof. Dr. Dieter Hundt, Ehrenpräsident Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände. Weitere Informationen unter www.metal-eco-city.com und www.zhongdemetal.de

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Dienstleistungsbetriebe und Forderungsverkauf

STRATO personal GmbH nutzt Factoring zur Finanzierung von Wachstum

Dienstleistungsbetriebe und Forderungsverkauf

Der Markt für Arbeitnehmerüberlassung ist mit mehr als 4.100 Anbietern in Deutschland heiß umkämpft. Zu schaffen machen der Branche vor allem die vielen Regulierungsansätze der Politik – branchenspezifische Tariflohnzuschläge oder die angekündigte Verkürzung der Höchstüberlassungsdauer gehören zu den zentralen Herausforderungen. Gleichzeitig schätzen Unternehmen branchenübergreifend die Dienstleistungen rund um die Zeitarbeit als moderne Form der Personalplanung, sie schaffen Flexibilität und haben somit die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft in den letzten Jahren nachhaltig erhöht. Um am Markt erfolgreich zu sein, gibt es verschiedene Strategien der Anbieter – manche positionieren sich über den Preis, andere sind Spezialanbieter für bestimmte Berufsgruppen oder sie suchen sich eine Nische in einzelnen Branchen. Der Augsburger Dienstleister STRATO personal GmbH setzt bei der Beratung auf Augenhöhe: „Unsere Mitarbeiter der Kundenbetreuung kommen alle aus der Industrie, sie haben demnach ein praxisbezogenes Fachwissen und verstehen den Bedarf des Kunden viel besser als reine Theoretiker“, erzählt Geschäftsführer
Gerald Brendel. „Das kommt gut an. Wir haben uns zudem auf Facharbeiter für die Bereiche Automotive, Luft- und Raumfahrt sowie Logistik spezialisiert, im hart umkämpften Helferbereich sind wir nicht tätig.“

Lange Zahlungsziele erhöhen Liquiditätsbedarf
Das Konzept greift und STRATO personal ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Geschäftsführer Brendel stellte seine Dienstleistungen auch den führenden deutschen Unternehmen der Automobilindustrie vor – mit Erfolg: „Wir erhielten die Möglichkeit der Zusammenarbeit, die Herausforderung lag für uns jedoch in der Finanzierung. Die Rechnungslegung erfolgt stets nachschüssig und die Zahlungsziele liegen durchschnittlich bei 90 Tagen. Vier Lohnläufe müssen wir demnach für die Mitarbeiter vorfinanzieren, was einen stark erhöhten Liquiditätsbedarf zur Folge hatte. Dafür brauchten wir vor dem Auftragsstart eine schnelle Lösung.“ Mit der Hausbank besteht eine gute Zusammenarbeit, eine komplette Finanzierung war dort jedoch nicht darstellbar. STRATO personal benötigte weitere finanzielle Mittel und suchte nach Alternativen. Als Dienstleistungsunternehmen hat STRATO kaum klassische Sicherheiten, die hinterlegt werden können, so dass die Finanzierungsform Factoring geprüft werden sollte. „Da wir uns im Markt der Factoringanbieter nicht auskannten, suchten wir Unterstützung bei Werner Weiß und seinem Team von Tec7“, so Brendel.

Sonderthema Subsidiärhaftung in der Arbeitnehmerüberlassung
Tec7 unterstützt seine Kunden beim Strukturieren der Finanzierung im Unternehmen und berät zum Einsatz alternativer Modelle im Mix mit der klassischen Bankenfinanzierung. „Viele Unternehmen wollen ihren finanziellen Spielraum erhöhen und zudem nicht mehr dauerhaft von einem einzigen Geldgeber abhängig sein“, erzählt Werner Weiß, Geschäftsführer von Tec7. „Wir prüfen zunächst, wie hoch der Finanzierungsbedarf des Unternehmens ist und wie die aktuelle Finanzierungsstruktur aussieht. Dann stellen wir diese strategisch neu auf und beschaffen das Kapital. Je nach Besonderheiten des Betriebs kommen Finanzierungsvarianten in Betracht, zum Beispiel Einkaufs- oder Lagerfinanzierung, Factoring oder Mezzanine.“ Bei STRATO personal lag die Herausforderung im Thema der Subsidiärhaftung, denn im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung haftet der Factoringdienstleister mit für die korrekte Abführung der Sozialversicherungsbeiträge seines Kunden. „Wir haben verschiedene Factoringfirmen angefragt und schließlich eine gute Lösung für STRATO personal erzielt, sowohl bei der Auszahlungsquote, den Konditionen wie auch bei der Umsetzung der speziellen Anforderung zur Subsidiärhaftung. Das Unternehmen übermittelt monatlich eine Liste der abgeführten Sozialversicherungsbeiträge an den Factor.“ Dadurch hat der Factor die Sicherheit, nicht in eine Mithaftung zu kommen.

Herausforderung Fachkräfte gewinnen und finden
STRATO personal ist dank Factoring für das weitere Wachstum gut gerüstet. „Aktuell haben wir etwa 100 Mitarbeiter im Einsatz, der Umsatz lag 2015 bei rund 4,5 Millionen Euro. Für 2016 peilen wir etwa 6 Millionen Euro an und wollen gerne auf 130 Mitarbeiter wachsen“, berichtet Gerald Brendel. „Die Herausforderung liegt gar nicht mal darin, neue Kunden zu gewinnen, sondern eher beim Binden und Gewinnen von Personal. Unterdessen bekommen wir Fachkräfte immer öfter über Empfehlungen unserer eigenen Mitarbeiter – das zeigt uns, dass die Leute sich wohlfühlen und wir als Arbeitgeber vieles richtig machen. Unsere Mitarbeiter kommen in absolute TOP-Betriebe, an diese Jobs kommt man in der Regel nur über Arbeitnehmerüberlassung. Nach mindestens sechs Monaten, kann der Kunde den Mitarbeiter dann direkt übernehmen, was gut angenommen wird.“

Weitere Informationen gibt es unter www.tec7-factoring.de

Tec7 bietet mittelständischen Unternehmen professionelle Beratung zur idealen Strukturierung und Nutzung alternativer Finanzierungsmöglichkeiten. Tec7 greift dabei auf Möglichkeiten wie Factoring, Mezzanine, ABS und ABL zurück. Gründer Werner Weiß arbeitet mit einem Team von erfahrenden Experten, die individuell auf den Mandanten zugeschnittene Konzepte entwerfen. Wirtschaftsprüfer, Ingenieure, Betriebswirte und Juristen stehen Ihnen nach Bedarf zur Verfügung. Mit Fachwissen, Erfahrung und Dynamik schafft das Tec7 Team ein Forum, um Bilanzen optimal zu strukturieren und zu finanzieren.

Kontakt
Tec7
Werner Weiß
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80539 München
089-28890-120
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Pressemitteilungen

Aagon eröffnet neue Niederlassung in Bayern

Client-Management-Experte auf Expansionskurs

Aagon eröffnet neue Niederlassung in Bayern

Alexander Stühl, Director Sales and Marketing bei Aagon, setzt auf Expansion

Soest / Tutzing, 14. Juni 2018. Ab sofort ist das Softwarehaus Aagon nicht nur im westfälischen Soest und Berlin vertreten, sondern der Client-Management-Experte adressiert von seinem neuen Standort Tutzing aus nun auch den süddeutschen Raum sowie Österreich und die Schweiz. Ein zusätzliches Vertriebsteam hilft bei der Umsetzung der Expansion in Richtung Süden.

„Unsere Kunden und Händler schätzen es sehr, dass die Aagon-Experten stets verfügbar sind und die Probleme sowie Anforderungen der mittelständischen IT genau kennen“, erläutert Alexander Stühl, Director Sales and Marketing bei Aagon. Aus diesem Grund wählte Aagon für sein brandneues Vertriebsteam in Süddeutschland Mitarbeiter, die reichlich Erfahrung mit Client Management vorweisen können und die Vorteile der ACMP Suite auf Anhieb erkennen.

Den Kern des Aagon-Süd-Teams bilden die Neuzugänge Stefan Löger, Stefan Rückriem und Tigran Schatrian – allesamt erfahrene IT-Experten. Niederlassungsleiter ist Stefan Löger. Er blickt auf eine 20-jährige IT-Vertriebserfahrung zurück, die er unter anderem in einem Münchner Systemhaus sowie bei Baramundi Software gesammelt hat. Stefan Rückriem dagegen kommt aus dem Bereich IT-Administration und ist Experte in Sachen IT-Infrastruktur. Auch der dritte Neuzugang, Tigran Schatrian, war zuvor im Vertrieb bei Baramundi Software beschäftigt. Das Dreier-Team ist mit Client Management bestens vertraut. „Wir freuen uns sehr über unser neues Süd-Team, denn die Drei passen bestens zu unserer hochmotivierten Belegschaft. Und ein weiterer Ausbau des Vertriebsteams ist bereits geplant“, so Stühl weiter.

Mit über 1.000 zufriedenen Kunden ist Aagon einer der Marktführer im Bereich Client Management und Client Automation für den Mittelstand. Auf Flexibilität wird bei den Software-Lösungen großen Wert gelegt, denn jedes Unternehmen stellt andere Anforderungen an die von Aagon gebotenen Software-Lösungen. Mit ihrer ACMP Suite -komplett Made in Germany – und dem breit aufgestellten Repertoire aus leistungsstarken Modulen wird jeder Kunde individuell betreut. Dass Aagon mit seiner Software erfolgreich ist, zeigt sich eindrucksvoll an der hohen Kundenzufriedenheit. In den vergangenen zehn Jahren haben jeweils mehr als 98 Prozent der Kunden ihre Aagon-Lizenzen verlängert.

Aagon auf der CeBIT

Bis zum 15. Juni lädt Aagon auf die CeBIT (Halle 15, Stand F16) ein, um die neuesten Entwicklungen im Bereich Client Management und Client Automation für den Mittelstand direkt vor Ort kennenzulernen. Weitere Informationen zur CeBIT und zum kostenlosen Ticket gibt es hier.

Über Aagon:
Die Aagon GmbH entwickelt seit über 25 Jahren Client-Management- und Automations-Lösungen, die perfekt auf die Anforderungen des Mittelstands optimiert sind. Diese ermöglichen Unternehmen, Routineaufgaben zu automatisieren, und helfen so, IT-Kosten zu senken. Aagon stellt die Software-Suite ACMP her mit den Modulen Inventarisierung, Lizenzmanagement, Softwareverteilung, Betriebssystemverteilung und Helpdesk. Das 1992 gegründete Unternehmen mit Sitz in Soest beschäftigt derzeit 80 Mitarbeiter. Zu den Kunden von Aagon gehören namhafte Unternehmen aus der Automobil-, Luftfahrt-, Logistik- und Elektronik-Branche sowie große Behörden, Krankenhäuser und Versicherungen. Weitere Informationen gibt es unter www.aagon.de

Firmenkontakt
Aagon GmbH
Alexander Stühl
Lange Wende 33
59494 Soest
02921 789 200
astuehl@aagon.com
http://www.aagon.de

Pressekontakt
PR von Harsdorf GmbH
Elke von Harsdorf
Rindermarkt 7
80331 München
089 189087 333
evh@pr-vonharsdorf.de
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Wann ist es Zeit für ein neues Geschäftsmodell?

Zeit für ein neues Geschäftsmodell
Wann ist es Zeit für ein neues Geschäftsmodell?

Die Innovationsenergie vieler Unternehmen konzentriert sich häufig auf Produkte und Services, die es auf dem Markt anbietet. Wann also ist es Zeit für ein neues Geschäftsmodell? Viele Unternehmen räumen inzwischen neuen Geschäftsmodellen einen ebenso großen Stellenwert ein wie der Innovation von Produkten, Services, Märkten und der Innovation von Betriebsabläufen. Welche Szenarien im Besonderen eine Geschäftsmodellinnovation erforderlich machen und wann es Zeit für ein neues Geschäftsmodell ist, zeigen wir Ihnen in diesem Beitrag. read more »

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Mit Datenmanagement-, Backup- und Archivierungs-Lösungen nach Hannover: Overland-Tandberg auf der CeBIT 2018

RDX, Tape-basierte LTO-Lösungen wie LTFS-Appliances u.v.m.: Produktpalette von Overland-Tandberg
Die Produktpalette von Overland-Tandberg umfasst Disk-basierte RDX-Wechselplattensysteme
sowie Tape-basierte LTO-Lösungen wie Einzellaufwerke, LTFS-Appliances u.v.m. (Copyright: Overland-Tandberg)

Hannover, CeBIT 2018. Overland-Tandberg™, eine führende Marke bei Datenmanagement-, Backup- und Archivierungslösungen, präsentiert sich 2018 auf der neu konzipierten CeBIT, „Europas Business Festival für Innovation und Digitalisierung“ (Messe Hannover, 11. bis 15. Juni). In Halle 12/Stand B75 bekommen Messebesucher und Fachpublikum ein umfassendes Portfolio an Disk-basierten RDX- Wechselplattensystemen sowie Tape-basierten LTO-Lösungen wie Einzellaufwerke, Autoloader, Libraries und LTFS-Appliances zu sehen.

„Die gesetzlich von Unternehmen geforderte Konformität zu DSGVO/GDPR, die revisionssichere Archivierung und die akute Ausbreitung von Schadsoftware wie Ransomware verschaffen dem häufig vernachlässigten Thema Datensicherung neue Prominenz“, sagt Andreas Arndt, Sales Director Central & Eastern Europe bei Overland-Tandberg. „Wir adressieren mit unserem Lösungsangebot genau diese drängenden Herausforderungen und unterstützen Unternehmen und Verwaltungen bei diesem Aspekt der digitalen Transformation, die eines der zentralen Themen auf der CeBIT 2018 ist.“

Mit Datenmanagement-, Backup- und Archivierungslösungen nach Hannover

Am Messestand in Halle 12 können sich die Besucher einen Überblick über die neuesten Entwicklungen in der RDX-Technologie verschaffen. So wurden RDX-Systeme jüngst von VMware in unabhängigen Tests erfolgreich für ESX/ESXi geprüft. Damit bestätigt VMware, dass die USB-Geräte im Betrieb mit ESX/ESXi-Hosts und virtuellen Maschinen vollständig unterstützt und zur Datensicherung eingesetzt werden können.

Die Wechselplatten-Systeme stellen eine kostengünstige Langzeitspeicher- und Archiv-Lösung insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dar und ermöglichen schnelle Backup- und Restore-Verfahren in einem widerstandsfähigen Format. Die robusten RDX HDD-Medien sind schockgeprüft, überstehen einen Fall aus einem Meter auf Betonboten und sind für Archivierungsperioden von mehr als zehn Jahren konzipiert. So bietet das RDX QuikStor®-Einzellaufwerk in der aktuellen Version Transferraten bis zu 1188 GB/h mit Kapazitäten bis zu 5 TB pro Wechselplatte, und damit Geschwindigkeit und Datenzugriffsraten der Enterprise-Klasse für KMU. Die RDX QuikStation®-Appliance ist eine Option für größere Systemumgebungen mit virtuellen und gemischten Konfigurationen und bietet bis zu 40 TB Online-Kapazität und 1000 MB/s Durchsatz.

LTO-Laufwerke sowie die Autoloader und Tape Libraries der NEO-Produktserie unterstützen die aktuelle LTO 8-Generation, sind hochgradig skalierbar und bieten in einem Modul Kapazitäten bis zu 16,8 Petabyte bei einem Durchsatz bis zu 113,4 Terabyte pro Stunde. Das jüngste Mitglied der Produktfamilie, die kürzlich vorgestellte Tape Library NEOxl 40, adressiert insbesondere Anforderungen nach kosteneffektivem Langzeit-Archivspeicher in der Videoproduktion. Sie bietet einen Preis von weniger als 0,01 EUR pro Gigabyte und gewährleistet Nutzern einen einfachen Hochgeschwindigkeitszugriff mit bis zu 1 PB Inhalt.  Die NEOxl 40 ist kompatibel mit der Archivierungs-Appliance NEO® Agility™. Sie unterstützt das LTFS (Linear Tape File System)- sowie das TAR (Tape Archive)-Format und ermöglicht den schnellen und einfachen Drag-and-Drop-Zugriff auf bis zu 15 Petabyte Daten (bei 2,5:1-Komprimierung), die über Tape Libraries online vorgehalten werden.

Overland-Tandberg™ befindet sich auf der CeBIT 2018 (Messe Hannover, 11. bis 15. Juni) in Halle 12/Stand B75. Zur Vereinbarung eines Beratungstermins können Interessenten Tandberg Data per E-Mail an ceesales@tandbergdata.com oder telefonisch unter +49 231 5436 110 kontaktieren.

Zur Vereinbarung von Pressegesprächen wenden Sie sich bitte an Konzept PR, Michael Baumann, T. 0821-3430016, m.baumann@konzept-pr.de.

[BU: Die Produktpalette von Overland-Tandberg umfasst Disk-basierte RDX-Wechselplattensysteme sowie Tape-basierte LTO-Lösungen wie Einzellaufwerke, LTFS-Appliances u.v.m. (Copyright: Overland-Tandberg)

Die gesamte Pressemappe auf Deutsch und Englisch zum Herunterladen]

Über die Overland-Tandberg Storage Group:

Overland-Tandberg™ ist die vereinte Marke, die zusammen mehr als 50 Jahre Technologie-Geschichte zusammenführt. Mit mehr als einer Million weltweit ausgelieferten Einheiten steht Overland-Tandberg für Datenmanagement-, Backup- und Archivierungslösungen über Hybrid-Cloud-Implementierungen durch sein globales Netzwerk an Resellern in mehr als 90 Ländern. Mehr Informationen unter  www.tandbergdata.com und www.overlandstorage.com.

Unternehmens-Kontakt:

Tandberg Data GmbH, Feldstraße 81, D-44141 Dortmund

Anja Scholl, Channel Marketing Manager EMEA

Tel: +49-231-5436-227, E-Mail: anja.scholl@tandbergdata.com

Medien-Kontakt:

Konzept PR GmbH, Proviantbachstr. 1, 86153 Augsburg

Michael Baumann, Tel: +49-821-34300-16, E-Mail: m.baumann@konzept-pr.de

 

Pressemitteilungen

Retrofit: Der erste Schritt der Digitalisierung

compacer macht mittelständische Produktionsbetriebe fit für die Zukunft

Gärtringen, 11. Juni 2018 – compacer, ein deutscher IT-Dienstleister im Bereich Industrie 4.0, hat sich bereits durch zahlreiche, erfolgreiche Retrofit-Projekte einen Namen gemacht. Jetzt hat das Unternehmen auf seiner Webseite Tipps veröffentlicht, die Produktionsunternehmen beim digitalen Wandel Hilfestellung leisten.

Viele Fertigungsbetriebe kämpfen heute mit einer heterogenen Produktionsumgebung, die es zu digitalisieren gilt. Oft verfügt der vorhandene Maschinenpark aber nur über einen geringen Automatisierungsgrad, was dazu führt, dass die Maschinen weder vernetzt sind, noch miteinander kommunizieren können. Werden diese „alten“ Bestandsmaschinen aber nachgerüstet, sind sie durchaus in der Lage, mit bereits IOT-fähigen Anlagen zu kommunizieren, was eine bisher nicht dagewesene Transparenz in die gesamte Produktionsumgebung bringt. Um den Anschluss an die digitale Welt nicht zu verpassen, müssen die Maschinen unbedingt mit modernen Komponenten nachgerüstet bzw. fit gemacht werden.

compacer hat sich auf diese sogenannte Retrofit-Methode spezialisiert und weiß, wie sich alt-bewährte, nicht-digitale Anlagenparks durch die Anbindung an digitale Steuerungskomponenten fit für die Zukunft machen lassen. Die Spezialisten von compacer sind in der Lage, diese Anlagen so auszustatten und auszurüsten, dass sie sich vernetzen und kommunizieren können und ein Condition Monitoring möglich ist. Damit schafft compacer eine solide Basis für die nächsten Schritte hin zur digitalen Fabrik.

Lumir Boureanu, Geschäftsführer der compacer GmbH: „Wichtig ist es, bei der Retrofit-Methode mit einzelnen Teilprojekten zu starten, dabei aber das große Ganze nicht aus den Augen zu verlieren. Am besten man startet mit einer Bedarfsanalyse, denn es muss nicht per se jede Maschine ausgerüstet oder sogar ausgetauscht werden. Dann kommt die Vernetzung der am Produktionsprozess beteiligten Komponenten und das Sammeln und Aufbereiten der Daten, so dass eine Analyse und das Monitoring möglich sind – im nächsten Schritt sogar Predictive Maintenance. Bei unserer Methode besteht der große Vorteil darin, dass die Komplexität nicht mit der Anzahl der Maschinen steigt, sondern stabil bleibt.“

Mehr zur Retrofit-Methode unter: www.compacer.de

compacer GmbH
Die compacer GmbH zählt zu Deutschlands wichtigsten IT-Dienstleistern und Softwareanbietern für den zuverlässigen und formatunabhängigen Datenaustausch von IT-Systemen. compacer unterstützt Unternehmen bei der Digitalisierung ihrer Prozesse und sorgt dafür, dass sich deren IT-Struktur innovativ und zukunftsorientiert weiterentwickelt. Dabei kommen Smart Service Lösungen aus dem Bereichen EDI, e-Invoicing, Retrofit, Predictive Maintenance und Blockchain zum Einsatz. compacer versteht sich als vertrauenswürdiger, unabhängiger Technologiepartner und Innovator, der mit dem Auf- und Ausbau sicherer Ecosysteme die Wertschöpfungskette seiner Kunden optimiert. Das Unternehmen gehört zur eurodata-Gruppe und verfügt über eine nachhaltige nationale wie internationale Expertise im Bereich der Datenintegration und Prozessoptimierung. Mehr Informationen unter: www.compacer.com

Die eurodata Unternehmensgruppe entwickelt und betreibt cloudbasierte Softwarelösungen und IT-Services. Im Mittelpunkt stehen kaufmännische Anwendungen, die für die Bereiche Personal- und Finanzwesen sowie das Management von Unternehmen von besonderer Bedeutung sind. Seit Gründung im Jahr 1965 stellen Steuerberatungen, Tankstellen- und Handelsnetze den Kern des eurodata Kundenstamms dar. Heute vertrauen insgesamt mehr als 80.000 Kunden der sicheren Cloud „Made in Germany“ aus dem in Deutschland ansässigen, zertifizierten eurodata Rechenzentrum.
Die Mission von eurodata ist, ihre Kunden durch automatisierte und digitalisierte Prozesse darin zu unterstützen, die Chancen für ein vernetztes Arbeiten konkret zu nutzen. Modernste Digitalisierungs- und Business Analytics-Lösungen für dezentrale Ecosysteme sowie professionelle Web-Dienstleistungen komplettieren heute das eurodata Produktportfolio und fördern die stetige Innovation aller Lösungen der eurodata-Gruppe. Mehr als 500 Mitarbeiter in Deutschland und Europa engagieren sich für diese Mission. www.eurodata.de

Kontakt
eurodata AG
Markus Metz
Großblittersdorfer Str. 257
66119 Saarbrücken
0681 / 88080
m.metz@eurodata.de
http://www.eurodata.de

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Digitalisierung mit freiberuflichen Experten meistern

Digitale Projektmanager und Interim Manager füllen ad hoc Lücken bei Digitalisierungsprojekten und sichern Unternehmen den Wettbewerbsvorsprung.

Digitalisierung mit freiberuflichen Experten meistern

Digitalisierung mit freiberuflichen Experten meistern (Bildquelle: Foto by: Alex Kotliarskyi)

Die digitale Transformation beschleunigt sich auch auf dem Arbeitsmarkt. Durch die Vielzahl der Digitalisierungsinitiativen, die Konzerne und mittelständische Unternehmen starten, werden digitale Projektmanager aktuell zum limitierenden Faktor. Freiberufliche Experten und Interim Manager können diese Lücke schließen und Unternehmen ad hoc Mehrwert für deren Digitalisierung liefern.

Der aktuelle Job-Monitor des Handelsblatts zeigt, dass die Nachfrage nach Digitalisierungsspezialisten im ersten Quartal 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 32 Prozent zugenommen hat. Bei der Suche nach digitalen Projektmanagern verzweifeln Unternehmen oftmals, so das Handelsblatt weiter. Dies muss nicht so sein. Eine Vielzahl hochqualifizierter freiberuflicher Experten steht bereit, um diese Lücke zu schließen.

Freiberufliche Experten sind die Lösung für die Digitalisierung von Konzernen und Mittelstand

Ohne die mehr als 100.000 Freiberufler – alleine im Bereich IT – könnten eine Vielzahl unternehmenskritischer Projekte überhaupt nicht mehr bewältigt werden. Freiberufler sind flexibel und stehen Kunden ad hoc für herausfordernde Problemstellungen der Digitalisierung zur Verfügung. Hierunter fallen zum Beispiel UX Experten, die Ihre Auftraggeber über die Nutzerfreundlichkeit von neuen Produkt-Webseiten beraten oder auch zertifizierte Scrum-Master, die bei mehreren Kunden parallel agile Projektmanagement-Methoden einführen. Diese hochspezialisierten Freelancer sorgen für Know-how-Transfer in die Unternehmen und bieten schnelle Unterstützung bei der Digitalisierung.

Aktuell hat Deutschland noch einen Vorsprung in Europa, was Industrie 4.0 und klassische Technologien betrifft, stellte Bundeswirtschaftminister Peter Altmaier auf der NOAH Konferenz am 6. Juni in Berlin fest. Im B2C-Umfeld seien wir jedoch weit abgeschlagen hinter den USA und China, so Altmaier weiter. Deren Vormachtstellung müsse gebrochen werden.

Jetzt die Digitalisierungsrakete zünden

„Zünden Sie jetzt Ihre Digitalisierungsrakete“, rät Dr. Frank Knoche, der mit Partnern die Plattform www.interim-excellence.de betreibt. Interim Excellence® bringt Konzerne und Mittelstand mit Digitalisierungsexperten und Interim Managern zusammen. Dr. Frank Knoche ist seit 2003 in diesem Markt tätig. www.interim-excellence.de hat Zugriff auf über 10.000 hochqualifizierte Experten und Interim Manager.

Interim Excellence® bietet seit 2003 passgenaue Lösungen im Projekt-, Interim- und Recruiting-Geschäft und bringt Unternehmen mit freiberuflichen Experten und Interim Managern zusammen. In der Regel kann Interim Excellence® bereits nach 48 Stunden seinen Kunden erste Experten präsentieren.

Kontakt
interim-excellence.de
Frank Knoche
Heimbachstr. 8
35104 Lichtenfels
+49 40 6963 2545
info@interim-excellence.de
http://interim-excellence.de