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Thesen von Trendforscher Jánszky stützen die geplante Mobilitätsplattform von Bahn-Chef Grube

Digitalisierung führt zu neuer Definition von Vertrauen / Mobilitätsplattform der Bahn soll „neuen IÖV“ schaffen / TIC-President Bremer fordert Branche auf, mögliche Wettbewerbsvorteile schnell zu nutzen

Thesen von Trendforscher Jánszky stützen die geplante Mobilitätsplattform von Bahn-Chef Grube

Frankfurt, 8. Juli 2016 – „Wir wollen dank Digitalisierung jetzt eine echte Revolution einleiten“, so Bahn-Chef Rüdiger Grube. Als Keynotespeaker auf dem zweiten Mobility Symposium, das Ende Juni gemeinsam von Deutscher Bahn und Travel Industry Club in Frankfurt veranstaltet wurde, stellte Grube seine „Vision von einer Mobilitätsplattform 4.0“ vor. Diese soll nicht nur neue digitale Services für Bahnkunden umfassen. Grube will in die neue Plattform auch Services – und damit auch Daten – anderer Mobilitätsanbieter aus öffentlichem Verkehr (ÖV) und motorisiertem Individualverkehr (MIV) integrieren. „Aus MIV und ÖV entstünde ein völlig neuer IÖV – Integrierter öffentlicher Verkehr“, so Grube.

Gestützt wurde Grubes Vision von Thesen des Trendforschers Sven Gabor Jánszky, CEO des Zukunftsforschungsinstituts 2b AHEAD und ebenfalls Sprecher auf dem Mobility Symposium. Jánszky beobachtet eine neue Definition bekannter Werte, die die Digitalisierung für unsere Gesellschaft mit sich bringe. „Vertrauen entsteht längst nicht mehr nur als Ergebnis menschlicher Beziehungen, sondern als Ergebnis erfüllter Erwartungen“, so Jánszky.

Als Konsequenz daraus würden Daten und die Deutungshoheit über die Schnittstellen, an denen die Daten künftig gesammelt werden, essentiell für den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen sein. „Das größte Vertrauen der Verbraucher genießen jene Unternehmen, die deren Erwartungen am besten erfüllen. Und das sind eben jene Unternehmen, die die besten Daten haben“, so Jánszky. Predictive Analytics, also Verhaltensvorhersagen von Verbrauchern aufgrund zuvor gesammelter Daten, böten Unternehmen künftig die wichtigsten Wettbewerbsvorteile.

Für Dirk Bremer, President des Travel Industry Club (TIC), ist die geplante Mobilitätsplattform 4.0 der Deutschen Bahn ein „kluger Schachzug“. Der Konzern habe erkannt, welche Chancen die Digitalisierung den Unternehmen der Reiseindustrie bietet – nicht nur für die Mobilität der Zukunft, sondern auch für Datengenerierung und Datenanalyse und somit für Kundengewinnung und Kundenbindung. „Ob die Pläne der Bahn gelingen werden, vermag derzeit niemand zu sagen“, so Bremer. „Doch feststeht – und hier gebe ich Trendforscher Jánszky Recht – nur wer künftig die Daten und die Deutungshoheit über die Schnittstellen besitzt, wird fit für die Zukunft sein.“ Deshalb ginge es jetzt für alle Unternehmen der Reise- und Mobilitätsindustrie darum, die möglichen Wettbewerbsvorteile schnell zu erkennen und zu nutzen.

Der Travel Industry Club wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich als unabhängiger und einziger Wirtschaftsclub etabliert, in dem Macher und Beweger sämtlicher Segmente der Reisebranche organisiert sind. Die rund 800 persönlichen Mitglieder (Stand Juni 2016) sind führende Köpfe der Reisebranche. Zu den Mitgliedern gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern, Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Pressevertreter und akademische Lehrbeauftragte. Der Club versteht sich als innovativer „Think Tank“ der Branche und hat sich zum Ziel gesetzt, die wirtschaftliche Bedeutung der Reiseindustrie stärker ins Licht der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik zu rücken. Bei verschiedenen Veranstaltungsformaten werden zukunftsweisende, wirtschaftlich relevante, gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Themen in die breite Diskussion gebracht. Der Travel Industry Club ist die zentrale Netzwerk- und Kommunikationsplattform für die Entscheider der Reiseindustrie und der im Wertschöpfungsprozess verbundenen Unternehmen, zeichnet Persönlichkeiten sowie herausragende Leistungen der Branchenteilnehmer aus und schafft die Bühne für eine gebührende öffentliche Wertschätzung der Branchenbelange. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.travelindustryclub.de.

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Trendforscher Jánszky prophezeit Mobilitätskonzernen einen „Wettlauf um das Vertrauen der Kunden“

Intelligenten Mobilitätsassistenten gehört die Zukunft / Kampf gegen Uber & Co. ist „sinnlos“ / Geschäftsreisemanagement wird sich signifikant verändern / Jánszky hält Keynote auf dem Mobility Symposium von Deutscher Bahn und Travel Industry Club a

Trendforscher Jánszky prophezeit Mobilitätskonzernen einen "Wettlauf um das Vertrauen der Kunden"

Frankfurt, 09.06.2016 – Im Kampf um das Mobilitätskonzept der Zukunft prophezeit Trendforscher Sven Gábor Jánszky den Mobilitätskonzernen einen „Wettlauf um das Vertrauen der Kunden“. Für etablierte Konzerne wie Lufthansa oder Bahn sei es dabei zwar schon spät, aber nicht zu spät, so Jánszky. Dies ist eine der Thesen, die der Trendforscher und CEO des Zukunftsforschungsinstituts 2b AHEAD auf dem Mobility Symposium von Deutscher Bahn und Travel Industry Club (TIC) am 23. Juni in Frankfurt vortragen wird. Neben Bahn-Chef Rüdiger Grube ist Jánszky Keynote-Speaker auf der hochkarätig besetzten Branchenveranstaltung.

Digitalisierung, Vernetzung der Städte und Entwicklungen wie autonomes Fahren werden die heutigen Mobilitätskonzepte in den nächsten Jahren massiv verändern. Disruptive Unternehmen wie Uber und AirBnB fordern die Mobilitäts- und Reiseindustrie heraus. Gewinnen kann dabei nur, so Trendforscher Jánszky, wer einen eigenen digitalen, intelligenten Mobilitätsassistenten entwickelt, der alle Verkehrsarten umfasst und entsprechend umfangreiche Daten sammelt, analysiert und nutzt. Die entscheidende Frage wird deshalb künftig sein: „Zu wem haben die Kunden so viel Vertrauen, dass sie die automatisierte Analyse ihrer Mobilitätsdaten freigeben und diesem Anbieter damit die Möglichkeit geben, so individuelle und adaptive Mobilitätsangebote zu machen, dass die Konkurrenz immer schlechter abschneiden wird“, so der Trendforscher. Als Beispiel nennt er die Deutsche Bahn. Theoretisch könne der Konzern Daten von Bahncard, Ticketautomaten, Website, Apps, Social Media, Handhelds der Schaffner, Kassensystemen der Speisewagen und einem Entertainmentsystem an Bord zusammenfassen und zu einer großen Intelligenz zusammen bringen. Vorausgesetzt, die Kunden haben entsprechend großes Vertrauen in das Unternehmen, um diese weitreichende Datennutzung zuzulassen und zu goutieren.

Darüber hinaus nennt es Jánszky „sinnlos“, wenn sich die Reiseindustrie gegen innovative Angreifer wie Uber oder AirBnB stellen würde. Schließlich böten diese Unternehmen einer riesigen Gruppe von Kunden einen Mehrwert, den diese haben wollten. „Jeder der sich dagegen stellt, stellt sich gegen die Interessen seiner Kunden“, so der Trendforscher.

Massive Auswirkungen der Digitalisierung sieht Jánszky zudem im Bereich der Geschäftsreise. Die wichtigste Veränderung sei, dass künftig komplette Reiseketten durch ein digitales, intelligentes System geplant würden. Jánszky: „Die heutigen Travelmanagement-Systeme im Geschäftsreisebereich werden im ersten Schritt Schnittstellen in die persönlichen Kalender der Nutzer bekommen, um die komplette Reisekette von Haustür zu Haustür zu planen.“ Im nächsten Schritt würden die Systeme auf dem Smartphone jedes Nutzers automatisch Daten über sein Reiseverhalten und seine Reisebedürfnisse sammeln. Am Ende kenne das Travelmanagement-System die Reisebedürfnisse jeder einzelnen Person und passe seine Reiseplanung jeweils individuell und situativ an. Jánszky: „Wenn Travelmanagement-Systeme diese adaptiven Reiseplanungen nicht bald einführen, ist das nur für die Unternehmen schlimm, nicht für den Reisenden. Denn AirBnB hat bereits damit begonnen.“

Gute Aussichten attestiert der Trendforscher dem künftigen Reiseaufkommen. Im Jahr 2025 läge die durchschnittliche Lebenserwartung bei etwa 90 Jahren. Davon würden wir im Durchschnitt bis 75 Jahre arbeiten, dann bis mindestens 85 Jahre aktiv unsere Pension genießen. Jánszky: „Unsere Gesamtzeit für das Verreisen und die Mobilität wird also größer, nicht kleiner.“

Diese und weitere Thesen wird Sven Gábor Jánszky als Keynote-Speaker am 23. Juni auf dem Mobility Symposium von Deutscher Bahn und Travel Industry Club (TIC) in Frankfurt vorstellen und erläutern. Neben Jánszky und Bahn-CEO Rüdiger Grube als Keynote-Speaker werden zu der Veranstaltung unter anderem erwartet Michael Schramek (EcoLibro), Daniela Steens (DB Fernverkehr), Koen Valgaeren (Vlaams Instituut voor Moniliteit Belgium), Dr. Roland Vogt (Fleetcompetence Deutschland).

Zur Person Sven Gábor Jánszky:
Sven Gábor Jánszky (43) ist Zukunftsforscher und CEO des 2b AHEAD ThinkTank, dem größten Zukunftsforschungsinstitut in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Auf seine Einladung treffen sich seit 15 Jahren jährlich 300 CEOs und Innovationschefs der deutschen Wirtschaft. Unter Jánszkys Leitung entwerfen sie Zukunftsszenarien und Strategieempfehlungen für die kommenden zehn Jahre. Die Studien und Trendanalysen seines Instituts zu den Lebens-, Arbeits- und Konsumwelten der Zukunft und seine Strategieempfehlungen zu Geschäftsmodellen der Zukunft bilden die Basis für die Zukunftsstrategien vieler Unternehmen. Seine Trendbücher „2025 – So arbeiten wir in der Zukunft“ und „2020 – So leben wir in der Zukunft“ prägen die Zukunftsstrategien zahlreicher Branchen. Mit seinen Management-Strategiebüchern „Rulebreaker – Wie Menschen denken, deren Ideen die Welt verändern“ (2010) und „Die Neuvermessung der Werte“ (2014) wurde Jánszky zum Sprachrohr der Querdenker und disruptiven Innovatoren in der deutschen Wirtschaft. Der Zukunftsforscher lehrt an verschiedenen Universitäten, ist Hauptgesellschafter der StartUp-Beteiligungsgesellschaft „RULEBREAKER® Management“, Aufsichtsrat der Karlshochschule International University, Mitglied des Beirats der Management Circle AG und Präsident der „RULEBREAKER® Society“.

Der Travel Industry Club wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich als unabhängiger und einziger Wirtschaftsclub etabliert, in dem Macher und Beweger sämtlicher Segmente der Reisebranche organisiert sind. Die rund 800 persönlichen Mitglieder (Stand Juni 2016) sind führende Köpfe der Reisebranche. Zu den Mitgliedern gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern, Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Pressevertreter und akademische Lehrbeauftragte. Der Club versteht sich als innovativer „Think Tank“ der Branche und hat sich zum Ziel gesetzt, die wirtschaftliche Bedeutung der Reiseindustrie stärker ins Licht der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik zu rücken. Bei verschiedenen Veranstaltungsformaten werden zukunftsweisende, wirtschaftlich relevante, gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Themen in die breite Diskussion gebracht. Der Travel Industry Club ist die zentrale Netzwerk- und Kommunikationsplattform für die Entscheider der Reiseindustrie und der im Wertschöpfungsprozess verbundenen Unternehmen, zeichnet Persönlichkeiten sowie herausragende Leistungen der Branchenteilnehmer aus und schafft die Bühne für eine gebührende öffentliche Wertschätzung der Branchenbelange. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.travelindustryclub.de.

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