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Ebola-Epidemie: Fachärzte aus Mönchengladbach senden Hilfslieferung nach Liberia

Fachärzte-Verbund ZENTRUM MEINE GESUNDHEIT (ZMG) in Mönchengladbach unterstützt Spendensiegel-geprüfte Hilfsorganisation ADRA

Ebola-Epidemie: Fachärzte aus Mönchengladbach senden Hilfslieferung nach Liberia

Hygienemaßnahmen sind ein Baustein im Kampf gegen Ebola und schon ab wenigen Euro Spende möglich.

Auf mehr als 4000 ist die Zahl der registrierten Ebola-Toten nach Auskunft der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits gestiegen – und ein Ende ist nicht abzusehen. Mit der Entwicklung der Katastrophe in Westafrika steigt auch die Hilfsbereitschaft der Staatengemeinschaft, aber auch vieler Menschen ganz persönlich: So haben sich schon tausende Deutsche freiwillig für die Versorgung der Kranken gemeldet. „Man muss sich aber gar nicht in Gefahr bringen, um den Menschen zu helfen, sondern kann auch privat von Deutschland aus konkrete Hilfe leisten“, erklärt Dr. med. H.-M. Evecek, Ärztlicher Direktor des Fachärzte-Verbunds ZENTRUM MEINE GESUNDHEIT (ZMG), der in diesen Tagen über die zertifizierte Hilfsorganisation ADRA e.V. eine Lieferung von medizinischem Equipment nach Liberia möglich macht. „Selbst wenn man nur 5 Euro spendet, ist es geradezu erstaunlich, was man damit alles erreichen kann.“

Um die rasante Ausbreitung des Virus einzudämmen, ist eine gute medizinische Versorgung in den betroffenen Gebieten die wohl wichtigste Maßnahme. Die ADRA Deutschland e.V. ist eine anerkannte Nichtregierungsorganisation, die sich für die Entwicklung in bedürftigen Ländern einsetzt. Gemeinsam mit Stars wie Herbert Grönemeyer, Bono von U2 und der UNESCO war der Verein zum Beispiel an der Kampagne „Gemeinsam für Afrika“ beteiligt, und als Gründungsmitglied der „Aktion Deutschland hilft“ engagiert man sich gemeinsam mit Partnern für notleidende Menschen in der ganzen Welt.

Zum „Cooper Memorial Hospital“ nach Monrovia in Liberia, dem am stärksten von der Epidemie betroffenen Land, konnten die Mitarbeiter der Spendensiegel-geprüften Organisation bereits mehr als 60.000 Handschuhe, 14.000 Müllsäcke, 38.000 Schutzmasken, 3.000 Einwegkittel, fünf Isolationszelte und literweise Desinfektionsmittel schicken. Über 300 Ebola-Patienten werden dort behandelt – aber dem eher kleinen Krankenhaus fehlt die nötige Ausrüstung, um die infizierten Personen adäquat zu behandeln.

Hier setzt die Unterstützung des Mönchengladbacher Fachärzte-Verbunds an: Mit der Hilfe des ZMG können schon bald zehntausende Latexhandschuhe und Gesichtsmasken nach Liberia geschickt werden, und sogar mehrere Krankenhausbetten wären vor Ort finanzierbar. „Wir appellieren auch an andere Firmen, vor allem im medizinischen Bereich, sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst zu sein und aktiv materielle Hilfe zur Verfügung zu stellen“, hofft Dr. H.-M. Evecek und zählt die Möglichkeiten auf: „Mit nur 5 Euro können wir 1000 Latexhandschuhe an die Bevölkerung verteilen, mit nur 10 Euro sogar 50 Gesichtsmasken zum Schutz vor dem Virus. 20 Euro sind für einen ganzen Liter Desinfektionsmittel nötig, und für 200 Euro gibt es schon ein Krankenhausbett für die Versorgung eines Patienten.“

Bei der Auswahl der Hilfsorganisation war dem ZMG eines besonders wichtig: die Sicherheit, dass die Gelder und Güter bei den Bedürftigen ankommen. Evecek stellt klar: „Deshalb haben wir gezielt nach einer Organisation gesucht, die zum einen in der Versorgung von Ebola-Erkrankten erfahren ist und zum anderen das renommierte DZI-Spendensiegel trägt.“ Die Auszeichnung des Deutschen Zentralinstitus für soziale Fragen gilt als das Gütesiegel für seriöse Spendenorganisationen und belegt, dass eine Organisation mit den ihr anvertrauten Geldern sorgfältig und verantwortungsvoll umgeht.

„Als kirchliche Einrichtung helfen wir Menschen – unabhängig von ihrer politischen und religiösen Anschauung oder ihrer ethnischen Herkunft“, erklärt ADRA-Geschäftsleiter Christian Molke. „Im Zeitalter der Globalisierung ist Nächstenliebe nicht an bestimmte geografische Grenzen oder Weltanschauungen gebunden. Gemeinsam sind wir eine Welt – und damit voneinander abhängig. Die Probleme in Afghanistan, Westafrika, aber auch in Russland und in der Türkei gehen jeden von uns etwas an.“ Getreu dem Motto „Damit Menschen wieder hoffen können“ arbeite man mit vielen internationalen Partnern daran, dass der Armut und Unterdrückung in den ärmeren Teilen dieser Erde Einhalt geboten wird.

Nähere Informationen zum ZMG finden Interessierte auf www.zentrum-meine-gesundheit.de , u.a. mit einem eigenen YouTube-Filmkanal und dem direkten Draht zu Interessenten und Patienten via Facebook. Nicht weniger umfangreich und transparent präsentiert sich die Webseite der ADRA auf www.adra.de , die auch darüber informiert, wie jeder Bürger beim Kampf gegen Ebola helfen kann. Informationen zum Spendensiegel gibt es auf www.dzi.de/spenderberatung/das-spenden-siegel .

Das ZENTRUM MEINE GESUNDHEIT in Mönchengladbach bündelt die Stärken und Kompetenzen verschiedener medizinischer Fachbereiche zu einer funktionellen, zielführenden Einheit. Kurze Wege, standardisierte Qualitätsmaßnahmen nach der weltweit anerkannten Norm DIN ISO 9001:2008, effiziente Prozesse und innovative Medizintechnik, Erkenntnisse neuester wissenschaftlicher Forschung sowie jahrelange klinische wie fachärztliche Erfahrung sorgen für eine beispielhafte Patientenorientierung. Infos: www.zentrum-meine-gesundheit.de

Kontakt
eVest GmbH / Zentrum Meine Gesundheit
Philipp Evecek
Kaiserstraße 97
41061 Mönchengladbach
02161 / 56780-80
gesundheitszentrum@z-m-g.de
http://www.zentrum-meine-gesundheit.de

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Ebola in Liberia: „Wir erleben die Hölle. / SOS-Klinik in Monrovia arbeitet auf Hochtouren

(Mynewsdesk) Monrovia/München – Angehörige stürmen Krankenstationen, Patienten fliehen aus Quarantänestationen. Liberias Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf verhängte inzwischen eine nächtliche Ausgangssperre. Ganze Stadtviertel wurden unter Quarantäne gestellt. Die Schulen in Liberia sind offiziell geschlossen.

„Mit Ebola kam die Angst zurück. Nicht die Angst wie im Bürgerkrieg, sondern die Angst von einem Nachbarn oder Freund mit dem tödlichen Virus angesteckt zu werden“, berichtet George Kordahi, Leiter der SOS-Kinderdörfer in Liberia. Die Anspannung in den SOS-Kinderdörfern in Monrovia und Juah Town ist groß. Die Sicherheitsvorkehrungen und Hygienemaßnahmen wurden intensiv verstärkt und auch die Bewegungsfreiheit sehr eingeschränkt. „Die Situation ist gefährlich. Mütter, Kinder sowie Mitarbeiter sind angehalten, das SOS-Dorf nicht zu verlassen, nur in Notfällen oder um Lebensmittel zu besorgen. Dabei riskieren sie derzeit immer ihr Leben, weil sie sich am Ebola-Virus anstecken könnten“, erzählt Kordahi.

Das SOS-Medizinische Zentrum in Monrovia ist nach wie vor die einzige medizinische Einrichtung in der Stadt, die rund um die Uhr geöffnet hat. „Neben Menschen aus ganz Monrovia kommen inzwischen auch ausländische Patienten mit verschiedensten Verletzungen und Krankheiten zu uns“, berichtet Kordahi. Die SOS-Klinik behandelt jedoch keine Ebola-Fälle. Diese werden an das Ebola-Behandlungszentrum weitergegeben. Sobald der Verdacht auf eine Infektion vorliegt, informiert das SOS-Personal die liberianischen Gesundheitsbehörden. „Die Klinik arbeitet auf Hochtouren, das ist jetzt der Fokus unserer Arbeit“, erklärt Kordahi. „Wir brauchen weiterhin Material, Desinfektionsmittel und Schutzkleidung, um unser medizinisches Personal und uns zu schützen. Nur so können wir weitermachen.“

Kordahi macht sich Gedanken um seine Mitarbeiter, Sorgen, wie sie all das schaffen. „Wir erleben die Hölle. Patienten und ihre Familien wollen den Befund oft nicht akzeptieren. Die Regierung hat an allen Krankenhäusern Kräfte der Polizei und der Armee eingesetzt, um die Situation unter Kontrolle zu halten. Die Menschen müssen verstehen, dass es ernst ist. Obwohl so viele Aufklärungsmaßnahmen stattfinden, gibt es immer noch Menschen, die das alles nicht wahrhaben wollen.“

Die Opferzahlen steigen weiter. In Liberia sind bereits über 500 Menschen an Ebola gestorben. Die WHO räumt ein, dass das Ausmaß der Ebola-Epidemie erheblich unterschätzt wurde und dass außerordentliche Maßnahmen notwendig sind, um die Seuche einzudämmen. Nun droht den Menschen in Liberia auch eine Lebensmittelknappheit, da durch Beschränkungen an den Grenzen und im Schiffsverkehr lebenswichtige Güter das Land kaum noch erreichen können.

21.08.2014

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im SOS-Kinderdörfer weltweit .

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Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit 550 Kinderdörfern und mehr als 1.800 SOS-Zusatzeinrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 133 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

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