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Dieselskandal weitet sich aus: VW-Motor EA288 betroffen

Der VW-Konzern gerät zunehmend in die Defensive. Neue Dokumente zeigen: Der seit 2012 in Modellen wie Golf, Tiguan oder Passat verbaute Diesel-Motor EA288 besitzt eine illegale Abschalteinrichtung. Der Wert betroffener Fahrzeuge sinkt drastisch, Zulassungsentzug und Fahrverbote drohen. „EA288-Fahrzeug-Eigentümer sollten daher vor Gericht den Kaufpreis zurückfordern“, sagt der Stuttgarter Rechtsanwalt Andreas Lutz. „Unsere Erfahrungen zeigen: Die Chancen, den Prozess zu gewinnen, sind sehr gut.“

Wer annahm, dass es schlimmer nicht kommen könne, sieht sich getäuscht. Interne VW-Unterlagen, die dem Südwestrundfunk (SWR) in Stuttgart vorliegen, belegen dem Sender zu Folge, dass der Wolfsburger Autobauer nicht nur beim Motor EA189, der 2015 den Dieselskandal auslöste, illegale Abschalteinrichtungen verbaut hat. Auch das Nachfolgemodell EA288 scheint – über das bislang vermutete Maß hinaus – betroffen zu sein. Seit 2012 stattet der Autokonzern mit diesen 1,4- bis 2-Liter-Motoren zum Beispiel Dieselfahrzeuge der Modelle Amarok, Golf, Polo, Tiguan und Passat aus. Auch zahlreiche Modelle der VW-Töchter Audi, Skoda und Seat sind betroffen.

Was ist eine Abschalteinrichtung?
Bei einer Abschalteinrichtung handelt es sich um eine Software, die eine sogenannte Zykluserkennung vornimmt und dadurch feststellen kann, ob sich ein Fahrzeug auf einem Prüfstand befindet. Nur in einer solchen Prüfsituation hält das Auto die vorgeschriebenen Abgasgrenzwerte (Stickoxidausstoß) ein. Fährt das Auto jedoch auf der Straße, drosselt die Software die Zufuhr von Harnstoff (AdBlue) zur Emissionsreinigung. Der Einsatz einer solchen „Schummelsoftware“ ist illegal.

Schritt für Schritt zur Wahrheit
Der VW-Konzern hatte im Herbst 2015 noch generell bestritten, dass es beim Motor EA288 eine Abschalteinrichtung gebe. Kurze Zeit später gab ein Konzern-Sprecher zu, dass EA288-Motoren des Modelljahrs 2015 in den USA doch betroffen seien. Motoren der Euro-5- und der Euro-6-Norm, beruhigte VW die Käufer, seien jedoch in Ordnung. In einem Verfahren vor dem Landgericht Wuppertal gestand VW zu Beginn dieses Jahres allerdings ein, dass es in EA288-Fahrzeugen eine Einrichtung gebe, die die Abgasreinigung von der Umgebungstemperatur abhängig macht. Fachleute sprechen dabei von einem sogenannten Thermofenster. Die Abgasreinigung funktioniert nur zwischen 15 und 33 Grad Celsius. In Deutschland ist sie damit viele Monate im Jahr nicht in Betrieb. Eine solche Temperaturbeschränkung ist rechtswidrig.

Neue Dokumente belegen Abschalteinrichtung
Die dem SWR vorliegenden vertraulichen VW-Unterlagen bestätigen nun, dass es in den EA288-Diesel-Motoren – selbst jenen mit Euro 6-Norm (!) – bis 2016 eine Zyklus-, das heißt Prüfstandserkennung gab. In den Dokumenten ist von „Nutzung und Erkennung (…) des NEFZ EU-Abgastestverfahren auf dem Rollenprüfstand, um die Umschaltung der Rohemissionsbedatung streckengesteuert auszulösen“, und von „Dosierstrategie im Zyklus und außerhalb des Zyklus“ die Rede. Außerdem geht aus den Dokumenten hervor, dass VW wohl ab Mitte 2016 neue Software-Versionen in die Motorsteuerung aufspielte. Sie löschten die sogenannten Fahrkurven, die eine Prüfstandserkennung möglich machen.

Unterlagen zur Prüfung beim Kraftfahrtbundesamt
VW bestreitet die Vorwürfe. Auch Bundesverkehrsministerium und Kraftfahrbundesamt, auf das sich das Ministerium beruft, geben sich ahnungslos. Der SWR schreibt: „Ein VW-Sprecher erklärte, kein Fahrzeug mit dem Dieselmotor EA288 nach Abgasstandard Euro 6 enthalte eine sogenannte Zykluserkennung. Auch das Bundesverkehrsministerium sieht keine Hinweise auf illegale Abschalteinrichtungen in den neueren Motoren.“Jetzt soll das Kraftfahrtbundesamt die neuen Dokumente prüfen.

Experte bewertet Belege als eindeutig
Der SWR legte die Unterlagen dem Abgasexperten Axel Friedrich vor. Er sagte: „Das Kraftfahrtbundesamt wird in diesen Dokumenten erkennen, dass es mindestens bis Mitte 2016 bei dem Modell ‚EA288‘ eine Abschalteinrichtung gegeben hat.“

Betroffene KFZ-Eigentümer sollten sich wehren
Als erfahrener Diesel-Skandal-Anwalt in Stuttgart sagt Andreas Lutz: „Abstreiten wird dem VW-Konzern nicht helfen. Ob die Strategie, scheibchenweise mit der Wahrheit rauszurücken, sich für das Unternehmen auszahlt, dürfte ebenfalls mehr als fraglich sein. Die Faktenlage wird dem Konzern neue Eingeständnisse abnötigen. Eigentümer von Autos mit EA288-Diesel-Motor haben daher sehr gute Chancen, wenn sie gegen den Hersteller klagen.“ Ziel einer Klage sei es, das mangelbehaftete Fahrzeug zurückzugeben und im Gegenzug den Kaufpreis – abzüglich einer Nutzungsentschädigung für die gefahrenen Kilometer – zurückzuerhalten. „Wir vertreten sehr viele Mandanten mit ihren Forderungen gegen VW und Daimler und konnten diese sehr erfolgreich vor Gericht durchsetzen“, berichtet der Anwalt. „Wir ermutigen EA288-betroffene KFZ-Eigentümer, sich beraten zu lassen und ihr Recht einzuklagen.“

Die Kanzlei Lutz Rechtsanwälte in Stuttgart bietet betroffenen Diesel-Fahrzeug-Haltern unter Telefon +49 (0) 711 99 59 80 7-0 oder per E-Mail unter kanzlei@lutz-rae.de eine unverbindliche Ersteinschätzung ihres Falles an. Weitere Informationen zur Kanzlei unter www.lutz-rae.de

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E-Bike-Akku: Sichtbar oder integriert?

Ohne Akku funktioniert kein E-Bike. Der Energiespeicher muss deshalb immer mit dabei sein. Um ihn am Rad unterzubringen, gibt es diverse Möglichkeiten. Der pressedienst-fahrrad zeigt, welche Vorteile die unterschiedlichen Befestigungen haben.

(pd-f/tg) An immer mehr Modellen wird mittlerweile der im Rahmen verbaute Akku genutzt. „Der Vorteil sticht auf den ersten Blick ins Auge: Der Akku ist optisch sauber in den Rahmen integriert und fügt sich stimmig ins E-Bike ein. Oder anders gesagt: Man sieht nicht mehr sofort, dass es sich um ein E-Bike handelt“, erklärt Anja Knaus vom E-Bike-Hersteller Flyer. Durch den Sitz im Unterrohr ist er zudem besser vor Nässe und Schmutz geschützt. „Neben mehr Freiräumen für Hersteller bei der Rahmenentwicklung bietet ein integrierter Akku zudem eine stabilere Befestigung“, ergänzt Horst Schuster, Leiter Vertrieb und Marketing bei Brose. Der Berliner Antriebshersteller liefert für die kommende Radsaison erstmalig ein Komplettsystem aus Antrieb, unterschiedlichen Displays und einer eigenen Batterie, die dem Trend zum Formschluss folgt.

Einfach integrieren

Dabei hat Brose bei der Entwicklung besonders darauf geachtet, dass sich die Batterie leicht entnehmen lässt. Einige integrierte Lösungen haben den Nachteil, dass ein Aufladen meist nur am E-Bike selbst möglich ist – oder der Akku zum Laden umständlich aus dem Rahmeninneren entfernt werden muss. Problematisch für Fahrer, die z. B. Steckdosen nur in der Wohnung haben und dann das E-Bike für jeden Ladevorgang mit nach oben tragen müssen. Um dem Problem Herr zu werden, hat Brose eine eigene Lösung entwickelt: „Unser neuer Akku wird von unten in das Unterrohr eingesetzt und ist leicht entnehmbar“, erklärt Schuster. „Durch einen patentierten Befestigungsmechanismus sitzt die „Brose Battery 630″ selbst bei starken Belastungen fest im Rahmen.“ Diese Möglichkeit ist eine von mehreren, die aktuell am Markt zu finden sind. Kaum ein Anbieter, der nicht den Trend zur Akku-Integration mitgeht. Beispiele gibt es am E-MTB (z. B. „Sduro Fullseven LT 8.0“ von Haibike ab 5.499 Euro oder „Habit Neo“ von Cannondale ab 4.499 Euro), am Reiserad (z. B. „E-Triton Luxe“ von Stevens Bikes für 3.799 Euro) oder am Stadtrad (z. B. „Sinus iX10“ von Winora ab 2.999 Euro oder „Code“ von MTB Cycletech ab 5.599 Euro).

Mehr Strecke dank Doppel-Akku

An Beliebtheit gewinnt aktuell zudem der Doppel-Akku für mehr Reichweite. Die Option gibt es an Liegerädern (z. B. „Gekko fx 26“ von HP Velotechnik ab 5.460 Euro) schon seit längerem, mittlerweile ist sie auch an „Aufrechträdern“ angekommen, wie aktuelle Beispiele bei Winora oder Haibike zeigen. E-Bike-Spezialist Riese & Müller war einer der Vorreiter dieser Entwicklung. Dabei ist es bei den Modellen „Superdelite“ (ab 6.599 Euro) und „Supercharger 2“ (ab 5.599 Euro) gelungen, gleich zwei Akkus in den Rahmen zu integrieren. „Ein Akku sitzt im Unter-, der andere im Oberrohr. Man muss sich um die Reichweite keine Gedanken mehr machen. Selbst wenn man mit einem unserer HS-Modelle mit 45 km/h Unterstützung oder viel Gepäck unterwegs ist, liegt die Reichweite immer noch bei über 70 Kilometern“, beschreibt Geschäftsführer Markus Riese die Vorteile. Eine andere Lösung hat E-Mountainbike-Spezialist Haibike im Programm. Die Eigenentwicklung Modular Rail System (MRS) ermöglicht die Aufnahme eines zweiten Akkus am Unterrohr. „Der Ersatz-Akku wird einfach auf eine Schiene geclippt, die auf dem integrierten Akku im Unterrohr verläuft“, beschreibt Haibike-Brand Manager Matthias Rückerl das System. „An Hardtails und Fullsuspension-Bikes egal welcher Rahmengröße kann jetzt ein Range-Extender-Akku verwendet werden. Dadurch entsteht ein vielseitiges Allround-Bike.“ Der Hersteller verspricht also das Beste aus zwei Welten: im Alltagsbetrieb ein Akku für ein leichtes Bike, bei Bedarf für lange Strecken ein zweiter Akku für mehr Kapazität.

Teilintegration für besseres Handling

Bei Flyer setzen die Verantwortlichen neben integrierten Lösungen auch auf einen sogenannten teil- oder semi-integrierten Akku. In Zusammenarbeit mit Antriebshersteller Panasonic wurde dazu ein passendes Konzept entwickelt: Der Akku wird L-förmig in das Unterrohr eingeschoben. Das System soll das Ein- und Ausbauen vereinfachen. „Ein teilintegrierter Akku fügt sich optisch angenehm ins E-Bike – die Stabilität des Rahmens bleibt dabei unberührt“, sagt Anja Knaus von Flyer. Speziell sportlichen Fahrern bietet die teilintegrierte Lösung den Vorteil, dass der Akku zentral Richtung Tretlager wandern kann. „Das verbessert den Schwerpunkt der Räder und sorgt für ein entspanntes und natürliches Fahrgefühl“, so Knaus. Beispiele sind das E-Mountainbike „Uproc 7“ (ab 4.699 Euro) oder das Reiserad „FD2E“ von Velotraum (ab 4.500 Euro).

Sichtbar ist gleich praktisch

Ähnliche Vorteile genießen die Akkus, die „klassisch“ am Rahmen aufgesteckt sind. Dank ihrer kompakten Bauform finden sie entweder nahe am Tretlager auf dem Unterrohr (z. B. „E-Courier“ von Stevens Bikes für 2.499 Euro) oder am Sattelrohr (z. B. „Sima“-Reihe von Winora ab 1.999 Euro) Platz. In der Alltagspraxis lassen sich die Akkus leicht zum Aufladen entfernen. Außerdem können sie aufgrund ihrer Kompaktheit bequem in einem Rucksack (z. B. „eBracket 28“ von Vaude für 160 Euro) oder einer speziellen E-Bike-Tasche (z. B. „E-Mate“ von Ortlieb für 119,95 Euro) verstaut werden. Zum Schutz vor Feuchtigkeit und Nässe gibt es spezielle Cover (z. B. „Akku Cover“ von Fahrer Berlin für 26,90 Euro), die für die Fahrt um den Akku gewickelt werden. „Der wesentliche Vorteil des Rahmen-Akkus liegt im täglichen Gebrauch. Auch bei einem Defekt ist ein Ersatz-Akku schnell zu bekommen. Es bleibt im Grunde nur der optische Nachteil“, so Christian Witscher, Brand Manager von Winora. Dabei ist auch der preisliche Faktor zu beachten, da sichtbare Lösungen meist günstiger sind als integrierte. Außerdem sind die E-Bikes etwas leichter als mit integrierten Lösungen.

Hinten hat auch Vorteile

Fast schon in Vergessenheit geraten scheint der Gepäckträger-Akku. Eine ungünstige Gewichtsverteilung auf dem Rad mit einem Schwerpunkt auf dem Heck kann gerade bei steilen Anstiegen für ein ungewohntes Fahrverhalten sorgen. „Wir werden bei Winora zur nächsten Saison komplett auf die Variante auf dem Gepäckträger verzichten, da dadurch der Schwerpunkt nach oben verlagert wird und ein sicheres Fahrgefühl aus unserer Sicht nicht gewährleistet ist“, bestätigt Witscher. Speziell Tiefeinsteiger sind davon betroffen, allerdings hat gerade an diesen Rädern die Lösung am Gepäckträger Vorteile, weil dadurch der Durchstieg frei und das Unterrohr schlank bleibt. Der Gepäckträger-Akku erfreut sich deshalb immer noch einiger Beliebtheit. Flyer setzt auf bei seinem Modell „Gotour 2“ (ab 2.999 Euro) auf die Variante, Premium-Hersteller Riese & Müller stattet für die kommende Saison sein Stadt-E-Bike „Swing 3“ (3.499 Euro) mit dieser Lösung aus. „Wir haben festgestellt, dass das Rad dadurch vor dem Tretlager leichter wird. So kann man es einfacher an kleinen Stufen oder Bordsteinkanten hochheben. Gerade im Alltagsgebrauch ein wichtiger Faktor“, begründet Markus Riese.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Abgasskandal: Klagen gegen Daimler AG mit guten Erfolgsaussichten

Das Oberlandesgericht Stuttgart wies Ende Juli 2019 die Klage eines vom Abgasskandal betroffenen Autobesitzers auf Schadensersatz gegen die Daimler AG ab. Trotzdem: Eigentümer von Autos des Konzerns, die mit wahrscheinlich illegaler Abschaltsoftware ausgerüstet sind, haben nach wie vor gute Chancen, auf dem Klageweg eine Entschädigung zu erwirken. Rechtsanwalt Andreas Lutz aus Stuttgart erklärt, warum, die aktuelle Klage erfolglos blieb, dies aber nicht hätte sein müssen.

Ein aktuelles Urteil des Oberlandesgerichts Stuttgart (OLG) verunsichere klagewillige Eigentümer von Mercedes-Benz-Dieselfahrzeugen mit Abschalteinrichtung – unnötigerweise, meint Rechtsanwalt Andreas Lutz von Lutz Rechtsanwälte in Stuttgart. Der Sachverhalt: Das Gericht wies die Berufungsklage eines Mannes ab, der Schadensersatz forderte, weil sein Mercedes-Benz GLK 220 CDI Blue Efficiency (Baujahr 2014) bauartbedingt mehr Stickoxid ausstößt als erlaubt. Der Kläger berief sich dabei auf § 826 Bürgerliches Gesetzbuch. Er fühle sich von der Daimler AG sittenwidrig vorsätzlich geschädigt.

Anspruch nicht überzeugend dargelegt
In einer Pressemitteilung gibt das OLG an, warum der 10. Zivilsenat unter Vorsitz von Hans-Joachim Rast das Ansinnen des Klägers ablehnte. Bereits in erster Instanz habe das Landgericht Tübingen die Klage zurückgewiesen, weil der Vortrag des Klägers „ins Blaue hinein“ erfolgt sei, heißt es. Auch in der Berufung gelang es den Anwälten des Klägers nicht, den Anspruch ihres Mandanten grundsätzlich darzulegen und zu beweisen. Das ist jedoch nötig. Denn eine Umkehrung der Beweislast komme „nur in begründeten Ausnahmefällen in Betracht“, schreibt das OLG. Der Kläger habe sich vor allem auf einen Bericht aus dem Handelsblatt berufen, um seinen Verdacht plausibel zu machen. Damit konnte er die Richter jedoch nicht überzeugen.

Fachkenntnisse des Anwalts zentral
„Hier zeigt sich, wie wichtig es für Kläger ist, einen Anwalt zu beauftragen, der sich gut in die Materie eingearbeitet sowie Erfahrung mit vergleichbaren Fällen hat“, sagt Andreas Lutz. „Wir bei Lutz Rechtsanwälte besitzen diese Expertise und können daher vor Gericht ausführlich sowie gut belegt zur Funktionsweise des jeweiligen Motors und zur verwendeten Abschalteinrichtung vortragen.“

Wichtig: Wussten Daimler-Vorstände Bescheid?
Ebenso zentral ist es darzulegen, dass die Vorstände der Daimler AG vom Einsatz der Abschaltsoftware gewusst haben müssen. Im vorliegenden Fall scheinen die Anwälte dies jedoch versäumt zu haben. Daher nahm das Gericht an, dass die Daimler-Vorstände vom Einsatz der Abschaltautomatik keine Kenntnis hatten. Die Begründung: Das Kraftfahrtbundesamt ermittele gegen die Daimler AG nur in Bezug auf verhältnismäßig wenige Fahrzeuge. Anders als bei VW habe der Einbau von Abschalteinrichtungen daher bei Daimler nicht „zum Geschäftsmodell“ gehört. „Dies erscheint uns – auch angesichts der langen Liste betroffener Fahrzeuge – fragwürdig“, kommentiert Andreas Lutz. (Fahrzeugliste s. https://www.anwalt.de/rechtstipps/-neues-wegweisendes-urteil-im-abgasskandal-gegen-die-daimler-ag_157359.html).
„Nicht umsonst ermittelt die Staatsanwaltschaft aktuell gegen Daimler-Mitarbeiter und -Vorstände wegen Betrugsverdachts und nahm ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen den Konzern auf. Das Verfahren soll bis Ende 2019 abgeschlossen sein.“

Abgasreinigungsverzicht in bestimmten Temperaturbereichen zulässig?
Folgende Einschätzung des OLG finden die Fachleute von Lutz Rechtsanwälte ebenfalls erstaunlich: Das Gericht kam zu dem Schluss, dass sich auch eine Abgasreinigung im Rahmen des Gesetzes bewegt, die nur innerhalb eines bestimmten Temperaturfensters in vollem Umfang funktioniert. Die anzuwendende EU-Norm (Art. 5 Abs. 2 VO 2007/715/EG) lasse eine solche Interpretation zu, meinten die Richter. „Diese Auffassung steht im Widerspruch zu einem Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 8. Januar 2019. Der BGH stellt klar, dass die Regelungen des EU-Rechts eng auszulegen sind“, erklärt Rechtsanwalt Lutz. Die Daimler AG hat demnach nicht davon ausgehen können, dass es zulässig sei, die Abgasreinigung selbst bei durchschnittlichen Temperaturen herunterzufahren.

Fazit: „Chancen auf Schadensersatz weiterhin gut“
„Trotz dieses OLG-Urteils stehen die Chancen für Eigentümer eines Mercedes-Benz-Diesel-Pkw mit wahrscheinlich illegaler Abschalteinrichtung gut, vor Gericht einen Schadensersatz zu erstreiten“, ist Andreas Lutz überzeugt. „Voraussetzung: Ihr Anwalt muss gut vorbereitet in der Lage sein, die Klage mit einer soliden Argumentation zu untermauern. Wir von LUTZ Rechtsanwälte haben bereits über 100 Gerichtsverfahren im Mercedes-Abgasskandal erfolgreich geführt und übernehmen das gerne.“

Links:
Klage auf Schadensersatz wegen eines Diesel-Fahrzeugs gegen die Daimler AG vor dem OLG Stuttgart erfolglos“, Pressemitteilung des Oberlandesgerichts Stuttgart vom 30.07.2019
olg-stuttgart.de/pb/,Lde/Startseite/Medien/Klage+auf+Schadensersatz+wegen+eines+Diesel-Fahrzeugs+gegen+die+Daimler+AG+vor+dem+OLG+Stuttgart+erfolglos/?LISTPAGE=1178164

Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), § 826Sittenwidrige vorsätzliche Schädigung
gesetze-im-internet.de/bgb/__826.html

EU-Recht, Art. 5 Abs. 2 VO 2007/715/EG, Verordnung (EG) Nr. 715/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Juni 2007 über die Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen hinsichtlich der Emissionen von leichten Personenkraftwagen und Nutzfahrzeugen (Euro 5 und Euro 6) und über den Zugang zu Reparatur- und Wartungsinformationen für Fahrzeuge (Text von Bedeutung für den EWR)
eur-lex.europa.eu/legal-content/de/TXT/?uri=CELEX%3A32007R0715

Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 8. Januar 2019 (VIII ZR 225/17)
juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&Sort=12288&nr=92892&pos=11&anz=567

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Playtastic Kinder-Elektromotorrad EKM-50 mit Stützrädern

Das Elektromotorrad im Motocross-Design

-Fährt bis zu 3 km/h schnell
-Mit Frontscheinwerfer und Sound-Effekten
-Stützräder für sicheres Fahren

Kinder begeistern: Mit dem Elektro-Motorrad von Playtastic ist der Nachwuchs der Held auf dem Spielplatz und fährt lässig über den Hof und durch den Park. Einfach aufsitzen und Gas-Taste am Handgriff drücken – schon geht“s los.

Für Fahrspaß pur: Dank Frontscheinwerfer und Sound-Effekten macht das Fahren gleich doppelt Spaß. Das auffällig grüne Motocross-Design mit bunten Aufklebern macht es zum echten Hingucker. So ist es nicht zu übersehen – das sorgt für Sicherheit!

Sicheres Fahren dank Stützrädern: Damit ist jede holprige Rennstrecke kein Problem mehr. Das Kind hält mit den Stützen mühelos das Gleichgewicht und übt sich ganz nebenbei im Zweiradfahren.

-Elektrisches Motocross-Motorrad EKM-50 als Bausatz (teilweise vormontiert)
-Höchstgeschwindigkeit: 3 km/h
-Zuschaltbarer Frontscheinwerfer
-Tolle Sound-Effekte: Hupe und Motorengeräusche
-Stützräder für sicheres Fahren
-Fußrasten als Ablagefläche für die Füße
-Einfache Bedienung über 4 Tasten: Vorwärts, Scheinwerfer und Sound-Effekte
-Motor-Leistung: 35 Watt
-Maximales Nutzergewicht: 25 kg
-Empfohlenes Alter: 5 – 8 Jahre
-Farbe: grün/schwarz
-Material: PP (Kunststoff), Metall
-Stromversorgung Motorrad: 6-Volt-Blei-Akku mit 4 Ah für bis zu 60 Minuten Fahrspaß, lädt per 230-Volt-Netzteil (enthalten)
-Stromversorgung Licht- und Sound-Effekte: 2 Batterien Typ AA / Mignon (bitte dazu bestellen)
-Maße: 102 x 53 x 66 cm, Gewicht: 9 kg
-Kinder-Elektromotorrad inklusive Netzteil und deutscher Anleitung

Preis: 99,95 EUR
Bestell-Nr. NX-9619-625

Produktlink: https://www.pearl.de/a-NX9619-4401.shtml

Die PEARL.GmbH aus Buggingen ist das umsatzstärkste Unternehmen eines internationalen Technologie-Konzerns. Ihr Schwerpunkt ist der Distanzhandel von Hightech-, Haushalts- und Lifestyle-Produkten.
Mit mehr als 13 Millionen Kunden, 10 Millionen gedruckten Katalogen pro Jahr, einer täglichen Versandkapazität von bis zu 110.000 Paketen – alleine in Deutschland – und Versandhaus-Niederlassungen in Österreich sowie Schwesterfirmen in der Schweiz, Frankreich und über eine Onlinevermarktungsfirma in China gehört PEARL zu den größten Versandhäusern für Neuheiten aus dem Technologie-Bereich. Zwei große Versandlager und Spezial-Versandzentren in Nordhessen und Südniedersachsen ermöglichen aus der Mitte Deutschlands eine schnelle Belieferung der Kunden. Eigene Ladengeschäfte in vielen europäischen Großstädten und ein Teleshopping-Unternehmen mit großer Reichweite in Europa unterstreichen diesen Anspruch. In Deutschland umfasst das Sortiment von PEARL über 16.000 Produkte und über 100 bekannte Marken wie z.B. VisorTech, Rosenstein & Söhne, newgen medicals und Royal Gardineer. Dank ihrer äußerst engen Kooperation mit internationalen Großherstellern und Entwicklungsfirmen hat PEARL.GmbH einen starken Einfluss auf die Neuentwicklung und kontinuierliche Optimierung von Produkten ( www.pearl.de).

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79426 Buggingen
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Hamacher befürwortet höhere EU-Klimaauflagen für LKW

Kohlendioxid-Emissionen im Schwerlastverkehr verringern

Neue Lastwagen sollen laut der Europäischen Union bis 2025 durchschnittlich 15 Prozent und bis 2030 mindestens 30 Prozent weniger Kohlendioxid ausstoßen dürfen als derzeitig noch erlaubt ist.

Mit den dann verbindlichen Klimaschutzzielen beabsichtigt die EU, die steigenden Kohlendioxid-Emissionen besser unter Kontrolle zu bekommen. Das ist insbesondere deshalb notwendig, da der nach wie vor steigende Schwerlastverkehr heute 25 Prozent mehr Klimagase produziert als 1990.

Wir von Hamacher Transporte erneuern kontinuierlich unseren Fuhrpark und setzen folglich auf neueste Technologie – nicht nur auf Grund höherer Sicherheit, sondern auch um energiesparender unterwegs zu sein.

Dabei hoffen wir, dass die Nutzwagenhersteller zukünftig in der Lage sein werden, Motoren zu entwickeln, die Klimagase deutlich zu reduzieren. Wie weit die Hersteller dann mit der Motorentechnologie – auch von Elektroantrieben – letztendlich sind, bleibt abzuwarten.

Durch unseren Anspruch, den Hamacher-Fuhrpark immer auf den neuesten Stand zu halten, werden wir – vorausgesetzt das Angebot ist vorhanden – ohne weiteres unseren Beitrag zur Reduzierung der Emissionen leisten können. Der Druck seitens der EU auf die Hersteller wächst.

Wir transportieren Lösungen – flexibel und „just in time“

Als familiengeführtes mittelständisches Unternehmen zählt Hamacher Transporte zu einem der größten Logistikspezialisten in der Region. Mit mehr als 80 Jahren Erfahrung transportieren wir Güter von weitgehend jeder Größe und Beschaffenheit.

Unsere Kunden schätzen neben der strategisch guten Lage zwischen Aachen und Köln und dem Dreiländereck Belgien/Niederlande vor allem unsere hohen Qualitätsstandards und unsere konsequente Kundenorientierung.

Als verantwortungsvoller und verlässlicher Partner sind wir in allen Belangen von Transport und Logistik für Sie da: flexibel, „just in time“ und lösungsorientiert.

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Neue Straße 21
52382 Niederzier
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Markteinführung: MWM Gasaggregat TCG 3020 V20 – 15 Prozent mehr Leistung

Caterpillar Energy Solutions stellt sein neues Gasaggregat MWM TCG 3020 V20 vor. Es zeichnet sich durch mehr Leistung und einen reduzierten Ölverbrauch aus. Zudem verfügt es über einen elektrischen Wirkungsgrad von bis zu 45 Prozent.

Caterpillar Energy Solutions stellt sein neues Gasaggregat MWM TCG 3020 V20 vor. Es zeichnet sich durch mehr Leistung und einen reduzierten Ölverbrauch aus. Zudem verfügt es über einen elektrischen Wirkungsgrad von bis zu 45 Prozent. Die Kombination aus sehr hoher Effizienz, Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit macht den TCG 3020 V20 zum Allround-Talent unter den Gasmotoren.

Dank seines kompakten Designs erreicht das neue MWM Gasaggregat TCG 3020 V20 mit einer Leistung von 2.300 kWel eine bis zu 15 Prozent höhere Ausgangsleistung als sein Vorgängermodell. Dabei besticht es nicht nur durch einen stark reduzierten Ölverbrauch von 0,15g/kWhel bei hohen Wirkungsgraden, sondern gleichzeitig durch geringere Wartungs- und Installationskosten.

Der TCG 3020 V20 ist für Anwendungsbereiche mit Erdgas, Biogas, Deponie- und Propangas flexibel einsetzbar. Mit bis zu 45 Prozent bei Erdgas- und 43,6 Prozent bei Biogas-Anwendungen bietet das neue MWM Stromaggregat beste elektrische Wirkungsgrade. Der Gesamtwirkungsgrad liegt im Erdgasbetrieb bei mehr als 87 Prozent. Aufgrund seiner hohen Rentabilität und Zuverlässigkeit ist das Aggregat perfekt an die Herausforderungen der Industrie 4.0 angepasst.

Maximale Verfügbarkeit und Gebrauchstauglichkeit durch digitale Anlagensteuerung TPEM
Durch die selbstentwickelte digitale Kraftwerkssteuerung TPEM (Total Plant & Energy Management) werden alle Daten zur Steuerung von Aggregat und Anlage in einem System zusammengefasst. Dadurch wird der Einsatz zusätzlicher Steuerungssysteme in den meisten Anwendungsfällen überflüssig. Aufgrund der digitalisierten Kraftwerkssteuerung erreicht das Aggregat eine hohe Leistungsfähigkeit, für eine maximale Kapazität und optimale Verfügbarkeit der Anlage.

Verbesserte Wirtschaftlichkeit, höhere Ausgangsleistung und sichere Steuerung
So liegen die Vorteile des TCG 3020 V20 neben den reduzierten Installations- und Betriebskosten sowie der sicheren und intelligenten Anlagensteuerung, auch in der verbesserten Wirtschaftlichkeit des Motors. Verlängerte Service-Intervalle mit bis zu 80.000 Betriebsstunden bei hoher Gasqualität sind möglich, bevor die nächste Generalüberholung durchgeführt werden muss.

Caterpillar Energy Solution steht mit seinen beiden Marken MWM und Cat für hocheffiziente und umweltfreundliche Lösungen zur dezentralen Energieerzeugung und produziert Gasmotoren, Strom-Kraftwerke sowie Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen. Der Firmensitz in Mannheim geht auf die Gründung des Autopioniers Carl Benz zurück, der 1871 mit den „Mechanischen Werkstätten Mannheim“ den Grundstein dafür legte. Weitere Informationen finden Sie unter www.caterpillar-energy-solutions.de

Über Caterpillar
Seit 90 Jahren macht Caterpillar Inc. nachhaltigen Fortschritt möglich und sorgt für positiven Wandel auf allen Kontinenten. Kunden gehen zu Caterpillar, damit Caterpillar ihnen bei der Entwicklung von Infrastruktur, Energie und Vermögenswerten natürlicher Ressourcen hilft. Mit Umsätzen von 45,462 Milliarden $ im Jahr 2017 ist Caterpillar der weltweit führende Hersteller von Bau- und Bergwerksausrüstung, Diesel- und Erdgasmotoren, Industriegasturbinen und Diesel-Elektro-Lokomotiven. Das Unternehmen ist hauptsächlich über seine drei Produktsegmente tätig – Baubranchen, Ressourcenbranchen und Energie und Transport – und stellt ferner Finanz- und zusammenhängende Dienstleistungen über sein Finanzproduktesegment zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie unter caterpillar.com ( http://www.caterpillar.com)

Kontakt
Caterpillar Energy Solutions GmbH
Aljoscha Kertesz
Carl-Benz-Straße 1
68167 Mannheim
+49-6121-384-8748
kertesz.a@mwm.net
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Protective Relay Market worth $4.54 Billion by 2021

Wafer Cleaning Equipment MarketThe protective relay market is projected to grow from an estimated USD 3.31 Billion in 2016 to USD 4.54 Billion by 2021, registering a CAGR of 6.5% from 2016 to 2021. Protective relays play a crucial role in several segments, including power generation, transmission & distribution, and equipment protection. Relays are installed in the circuit to minimize electrical failures caused by the transients and fault currents that flow through the circuit, and to mitigate their effects. These high-intensity fault currents can damage equipment or devices in the circuit. The protective relay market is segmented on the basis of voltage, protection mechanism, end-user, and region.

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The growth of the protective relay market is driven by transmission & distribution activities across the globe. Ongoing smart grid and substation automation projects are also expected to propel market growth. The protective relay market segmented on the basis of end-users into utilities, industries, marine, and renewables. Utilities are estimated to hold a substantial share in the protective relay market. The use of protective relays in utilities is expected to increase as utilities around the world continue to expand their transmission & distribution network. Utilities held the largest market share in 2015. However, given the extensive industrialization across the globe, the adoption of protective relays in industries is expected to increase rapidly.

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The protective relay market on the basis of protection mechanism as follows: feeder, transmission line, motor, transformer, generator, breaker, capacitor bank, and busbar. Protective relays are primarily used in feeder protection that is, to protect the feeders in the switchyards by transmission & distribution companies. The growing transmission & distribution network across the globe will likely result in a consistent increase in the number of substations, which would boost the demand for feeder protection relays. Asia-Pacific currently houses the largest number of transmission & distribution expansion projects.

Asia-Pacific is estimated to hold the largest market share, followed by North America and Europe. In terms of individual countries, the market is dominated by China. This can be attributed to the extensive electrical infrastructure upgradation and new transmission & distribution lines being installed in the country. China held the largest share of the global protective relay market in 2015. Rapid economic growth in BRICS nations is expected to drive the protective relay market in these nations. Protective relays will likely be used extensively in the new electrical transmission & distribution networks of BRICS countries.

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Major players in the protective relay market include Eaton Corporation (Ireland), General Electric (U.S.), SEL Inc. (U.S.), ABB Ltd. (Switzerland), and Schneider Electric (France).

About MarketsandMarkets™

MarketsandMarkets™ provides quantified B2B research on 30,000 high growth niche opportunities/threats which will impact 70% to 80% of worldwide companies’ revenues. Currently servicing 7500 customers worldwide including 80% of global Fortune 1000 companies as clients. Almost 75,000 top officers across eight industries worldwide approach MarketsandMarkets™ for their painpoints around revenues decisions.

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Pressemitteilungen

MWM Aggregat TCG 2032B – Fast Ramp-Up Option macht schnelle Hochfahrzeiten möglich

MWM Aggregat TCG 2032B - Fast Ramp-Up Option macht schnelle Hochfahrzeiten möglich

Das MWM TCG 2032B V16 Aggregat

Viele Betreiber von gasbetriebenen Kraftwerken setzen aufgrund erneuerbarer Energien auf eine flexible Betriebsweise. Um große Schwankungen in der Versorgung zu vermeiden, ist eine schnelle Betriebsbereitschaft der Anlagen unerlässlich. Ein spezieller Betriebsmodus ermöglicht es dem MWM Aggregat TCG 2032B V16, flexibel zwischen einer normalen und einer verkürzten Startzeit zu wechseln.

Dank einer neu entwickelten Software-Option kann der MWM TCG 2032B V16 in weniger als fünf Minuten hochfahren. So lange dauert es bei einem Schnellstart von der Startanfrage bis zu 100 Prozent Last am Netz. Diese neue „Fast Ramp-Up“ Option ist für Spannungen zwischen 6.000V und 11.000V mit einer Netzfrequenz von 50 Hz erhältlich.

Flexibilität im Betrieb

Dabei sind die Vorteile der „Fast Ramp-Up“ Option insbesondere bei Gasanwendungen in Bereichen wie dem britischen STOR-Markt (STOR – Short Term Operating Reserve) oder der Bereitstellung von Regelenergie von Interesse. Durch das schnelle Hochfahren der Aggregate ist es den Netzbetreibern möglich, innerhalb von kürzester Zeit Energie abzurufen, um die Spitzenlasten der Netze abzufangen. Zukünftig können Betreiber flexibel zwischen einer normalen und einer kurzen Startzeit des Aggregats wechseln.

Aufgrund der naturgemäß nicht kontinuierlichen Verfügbarkeit von erneuerbaren Energien, wie Wind- oder Solarenergie, setzen Betreiber von Gaskraftwerken vermehrt auf Flexbetrieb. Um weiterhin höhere Ertragspotentiale realisieren zu können, ist jedoch eine schnelle und flexible Verfügbarkeit über die Leistung der Gasaggregate notwendig. Dies ermöglicht der MWM TCG 2032B V16.

Die Baureihe glänzt durch Zuverlässigkeit und niedrige Wartungskosten

Das Aggregat wird vorrangig in Kraftwerksprojekten unabhängiger Energieerzeuger, wie beispielsweise Independent Power Producern, bis zu 50 MWel eingesetzt. Weltweit sind bereits mehr als 740 Stromaggregate mit rund 2.850.000 kWel installiert. Der Gasmotor kann mit Erdgas betrieben werden und zeichnet sich durch hohe Zuverlässigkeit und niedrige Wartungskosten aus.

Über Caterpillar Energy Solutions
Caterpillar Energy Solution steht mit seinen beiden Marken MWM und Cat für hocheffiziente und umweltfreundliche Lösungen zur dezentralen Energieerzeugung und produziert Gasmotoren, Strom-Kraftwerke sowie Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen. Der Firmensitz in Mannheim geht auf die Gründung des Autopioniers Carl Benz zurück, der 1871 mit den „Mechanischen Werkstätten Mannheim“ den Grundstein dafür legte. Weitere Informationen finden Sie unter www.caterpillar-energy-solutions.de

Über Caterpillar
Seit 90 Jahren macht Caterpillar Inc. nachhaltigen Fortschritt möglich und sorgt für positiven Wandel auf allen Kontinenten. Kunden gehen zu Caterpillar, damit Caterpillar ihnen bei der Entwicklung von Infrastruktur, Energie und Vermögenswerten natürlicher Ressourcen hilft. Mit Umsätzen von 45,462 Milliarden $ im Jahr 2017 ist Caterpillar der weltweit führende Hersteller von Bau- und Bergwerksausrüstung, Diesel- und Erdgasmotoren, Industriegasturbinen und Diesel-Elektro-Lokomotiven. Das Unternehmen ist hauptsächlich über seine drei Produktsegmente tätig – Baubranchen, Ressourcenbranchen und Energie und Transport – und stellt ferner Finanz- und zusammenhängende Dienstleistungen über sein Finanzproduktesegment zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie unter caterpillar.com ( http://www.caterpillar.com)

Kontakt
Caterpillar Energy Solutions GmbH
Aljoscha Kertesz
Carl-Benz-Straße 1
68167 Mannheim
+49-6121-384-8748
kertesz.a@mwm.net
http://www.mwm.net

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VSB und Mercedes-Benz schließen langfristigen Windstromliefervertrag

Neue Wege in der Stromvermarktung

VSB und Mercedes-Benz schließen langfristigen Windstromliefervertrag

VSB Windpark Taczalin versorgt polnisches Motorenwerk von Mercedes-Benz komplett mit grüner Energie

Stuttgart/Dresden/Wroclaw/Jawor, 31. Juli 2018 – Projektentwickler VSB begleitet Mercedes-Benz Manufacturing Poland erfolgreich bei strategischer Investition in die CO2-neutrale Produktion: Der Automobilkonzern versorgt künftig sein erstes Motorenwerk komplett mit Strom aus Erneuerbaren Energien. Der langfristig angelegte Stromabnahmevertrag (Power Purchase Agreement/PPA) ist der erste, der in Polen zwischen Industrie und Windbranche geschlossen wurde. VSB erweitert damit sein Geschäftsfeld und nimmt eine Vorreiterrolle auf dem polnischen Energiemarkt ein.

Der neue Mercedes-Benz Produktionsstandort im polnischen Jawor wird nicht nur mit modernsten Fertigungsmethoden und Industrie 4.0 Technologien Maßstäbe setzen, sondern auch bei der Stromversorgung. Ab 2019 liefert der rund 10 km entfernte Windpark Taczalin umweltfreundliche Energie für die komplette Hightech-Fabrik.

Die 22 Windräder verfügen zusammen über eine installierte Leistung von 45,1 Megawatt und sind seit Ende 2013 in Betrieb. Entwickler und Betreiber des Windparks ist die VSB Gruppe. „Es ist wegweisend, dass ein internationaler Automobilkonzern sich für die lokale Stromlieferung aus Erneuerbaren Energien entschieden hat. Wir freuen uns, Mercedes Benz auf dem Weg zur CO2-neutralen Produktion zu unterstützen“, so Marko Lieske, Geschäftsführer der VSB Gruppe.

Dass der Produktionsstandort von Vierzylindermotoren für Mercedes-Benz Pkw direkt mit Windenergie versorgt werden kann, ermöglicht das polnische Fördersystem für Erneuerbare Energien. Dieses erlaubt dem Produzenten, seinen Strom frei am Markt zu handeln oder über ein PPA zu verkaufen. PPA-Strukturen setzen sich in Europa und international immer öfter als Vermarktungsinstrument für Windstromerzeuger durch. Sie werden mit einem großen Stromverbraucher geschlossen und sehen eine langfristige Stromabnahme zu einem vereinbarten Festpreis vor. Der Stromabnehmer hedged sich damit gegen steigende Strompreise, der Grünstromanbieter kann langfristig mit stabilen Einnahmen kalkulieren. „Als Projektentwickler leisten wir weit mehr, als ein Windrad auf die grüne Wiese zu setzen. Gefragt sind Geschäftsmodelle, die regenerativen Strom attraktiv für Großabnehmer und Industriekunden machen. Die Zusammenarbeit mit Mercedes Benz setzt Maßstäbe in der Wind- und Automobilbranche“, so Marko Lieske.

Über den Vertragsschluss freut sich auch Michael Graf, Daimler International Procurement Services Einkauf Energie und Kraftstoffe: „Die Partnerschaft mit der VSB Gruppe überzeugt uns ökonomisch und ökologisch. Auch die räumliche Nähe des Windparks zum Motorenwerk Jawor stellt einen echten Mehrwert für Daimler dar.“

VSB mit Hauptsitz in Dresden und Regionalbüros in Erfurt, Osnabrück und Potsdam zählt zu den führenden Komplettanbietern im Bereich der Erneuerbaren Energien. Das Kerngeschäft liegt in der internationalen Projektentwicklung von Wind- und Photovoltaikparks sowie deren Betriebsführung, Wartung und Instandhaltung. Seit 1996 hat VSB mehr als 450 Windenergie- und Photovoltaikanlagen mit rund 860 Megawatt installierter Leistung und einem Investitionsvolumen von 1,3 Milliarden Euro errichtet. Im Konzern und den verbundenen Unternehmen sind 300 Mitarbeiter an 16 Standorten tätig.

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Von der Steuerung bis zum Motor

Kompakt und extrem leistungsfähig präsentiert sich der M15 Power Steckverbinder

Von der Steuerung bis zum Motor

Der Industriestecker M15 Power lässt sich einfach an Motoren, Aggregate und Geräte anstecken.

Die kleine Steckverbindung für hohe Leistung ist eine kostengünstige und interessante Alternative zum großdimensionierten Rechteckstecker, der flächendeckend im Einsatz ist, aber in der Regel mechanische Anbauten benötigt. Maschinenhersteller sowie Hersteller von Motoren und Aggregaten können mit dem M15 Power gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Platz sparen direkt am Motor und die Kosten für die Anschlusstechnik deutlich senken, da für den M15 Power der bestehende M20 Gewindeanschluss genutzt werden kann. „Wir sprechen hier von weit über 50 Prozent Einsparpotenzial, allein nur für den Stecker“, beziffert Produktmanager Bernd Mack von LQ Mechatronik-Systeme.

Kompakter Industriestecker

Der M15 Power besteht aus dem Rundsteckverbinder X-TEC 15 und dem Energiekabel W-TEC 15. Er kombiniert enorme Leistungsfähigkeit mit einer höheren Stromdichte und eignet sich für Aggregate und Motoren im 400 Volt-Bereich. Mit seinem kompakten Steckbilddurchmesser von lediglich 15 Millimetern eröffnen sich zahlreiche Einsatzmöglichkeiten für Maschinen-, Aggregat- und Gerätehersteller sowie in der Fördertechnik. Im Gegensatz zu 7/8-Zoll-Steckern und -Kabeln sind X-TEC 15 und W-TEC 15 kleiner und leistungsfähiger. Statt lediglich neun Ampere beträgt die Leistung im Dauerbetrieb 16 Ampere auf den Leistungskontakten. Zehn Ampere werden auf den Hilfskontakten erreicht. Diese außergewöhnlich große Leistung bei derart kleinen Abmessungen ist auf dem Markt bisher einmalig.

M15 Power: Geschirmt, umspritzt, gewinkelt oder gerade

Erhältlich ist der M15 Power mit einem Kunststoff- oder Metallgehäuse, als Einschraubvariante mit vorkonfektionierten Litzen oder mit Anbaudose. Ein Schnellverriegler erleichtert das Handling auf der Baustelle. Die Kunststoffumspritzung bietet Sicherheit gegen Manipulation. Der M15 Power ist schleppkettenfähig und ist nach Schutzart IP 67 staub- und spritzwassergeschützt. Die Konfektionsvarianten sind vielfältig und bein-halten unter anderem gerade und gewinkelte Buchsen oder Verlängerungen, in geschirmter und ungeschirmter Ausführung. Sie erfüllen die UL-Anforderungen in und am Schaltschrank.

Die LQ Mechatronik-Systeme GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen aus Besigheim, das als erfolgreicher System- und Produktlieferant elektromechanische Komplettlösungen für die Steuerungs- und Installationstechnik anbietet. Ob bei modularen Schaltschränken oder Energieführungssystemen – für die Mechatronik-Experten steht die Reduzierung der Komplexität im Mittelpunkt. Basierend auf einem Baukastenprinzip aus standardisierten Schnittstellen, fasst LQ einzelne Bauteile zu kompakten Funktionseinheiten bzw. montagefertigen Systemen zusammen und liefert komplette elektromechanische Ausrüstungen für den Maschinen- und Anlagenbau. Das Unternehmen beschäftigt 290 Mitarbeiter auf drei Kontinenten. Neben Deutschland gehören Niederlassungen in der Schweiz, den USA und China zur LQ GROUP.

Kontakt
LQ Mechatronik-Systeme
Kerstin Besemer
Carl-Benz-Straße 6
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