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Radiologische Maximalversorgung am neuen Standort „Am Hofgarten“

Röntgeninstitut bietet Patienten neuartige Diagnostikerfahrung im Herzen von Düsseldorf

– Gegen Angst und für maximalen Komfort – Bildgebung mit audiovisueller Animation
– MRT und Mammografie mit ersten Ausführungen ihrer Art in NRW
– Neunter Standort des Röntgeninstituts verbessert Diagnostikangebot in Düsseldorf
– Erstklassige Versorgung auf 450 qm EG-Fläche mitten in Düsseldorf

Düsseldorf, 13. Juni 2019 – Erstklassige Fachärzte mit ausgewiesener Expertise, modernste Technologien für radiologische Maximalversorgung und ein individueller, patientenzentrierter Ansatz, der den Unterschied macht – seit seiner Gründung vor mehr als 40 Jahren hat das Röntgeninstitut Düsseldorf die bildgebende Diagnostik in Nordrhein-Westfalen und der Metropolregion Düsseldorf entscheidend mitgeprägt. Mit seinem neunten Standort „Am Hofgarten“, im Herzen der Landeshauptstadt, schreibt das Röntgeninstitut diese Geschichte nun fort und vereint modernste Diagnostik mit revolutionärem Erleben für den Patienten. Denn die 3-Tesla-MRT- und die Brustbildgebung neuester Generation ermöglichen nicht nur exakte, schnelle und komfortable Diagnostik mit bislang NRW-weit erstmalig zum Einsatz kommenden Geräten, sie bieten dank neuartiger audiovisueller Animation auch ein besonders angenehmes Erlebnis, das Patienten Angst und Unbehagen während der Untersuchung nehmen soll. Damit erweitert das Röntgeninstitut Düsseldorf sein diagnostisches Angebot in der Landeshauptstadt, reduziert für Patientinnen und Patienten die Wartezeit und ermöglicht Untersuchungen in angenehmem Ambiente.

Kompetent und menschlich – getreu seinem Leitmotiv bietet das Röntgeninstitut Düsseldorf seinen Patienten von jeher ambulante, stationäre und Notfalldiagnostik in Düsseldorf, Ratingen und Neuss. Mehr als 20 erfahrene Fachärztinnen und Fachärzte mit hoher medizinischer Qualifikation vereinen dabei eine breite Expertise in allen relevanten Bereichen moderner radiologischer und nuklearmedizinischer Diagnostik.

Erstklassige Befundung und angenehmes Patientenerlebnis
Mit seinem neunten Standort – im Herzen der Düsseldorfer Innenstadt am Hofgarten – möchte das Röntgeninstitut nun das Angebot moderner Hightechdiagnostik in zentraler Lage erweitern – und das Ganze mit einem Maximum an Komfort für den Patienten. Standortleiter PD Dr. med. Philipp Heusch, die Partner des Röntgeninstituts PD Dr. med. Alexander Stork und PD Dr. med. Jörn Kemper sowie Dr. med. Dietmar F. Seitz betreuen dabei Patientinnen und Patienten vor Ort. Dr. med. Philipp Heusch: „MRT-Untersuchungen und Mammografien werden von vielen Patienten als unangenehm und beklemmend empfunden – aufgrund der Enge des Patiententunnels im MRT, der Lärmkulisse oder der notwendigen Kompression der Brust bei der Mammografie. Oftmals suchen Angstpatienten deshalb aktiv nach sogenannten offenen MRT. Diese haben trotz ihres vermeintlichen Komforts aufgrund ihrer nur geringen magnetischen Feldstärke aber erhebliche Nachteile in der Bildqualität und damit in der diagnostischen Genauigkeit. Diese Lücke zwischen diagnostischem Anspruch und Patientenkomfort möchten wir an unserem neuen Standort nun schließen und Patienten beides bieten: erstklassige, genaue Befunde und ein besonders angenehmes Patientenerlebnis.“

Erste Geräte dieser Art in NRW
Herzstücke des neuen Standorts sind ein 3-Tesla-High-End-MRT – Philips Ingenia Elition 3.0T X – und eine neuartige 3-D-Mammografieeinheit von GE mit jeweils besonderer Erlebniswelt. PD Dr. med. Philipp Heusch: „Unser Institut ist das erste, das dieses neue 3-Tesla-MRT-Gerät in NRW zum Einsatz bringt. Neben höchster Bildqualität und Bildverarbeitung mit Compressed-Sense-Technologie für beschleunigte MRT-Diagnostik und weitem Patiententunnel mit 70 cm Durchmesser zeichnen sich verwendete Gerätschaften zudem durch audiovisuelle Technologien aus, die die Untersuchungen komfortabler werden lassen, Angst reduzieren und den Patienten während der Aufnahmen per Videotechnik in individuelle Landschaftsszenarien und Erlebniswelten abtauchen lassen.“ Dabei ist diese Technik alles andere als „Spielerei“. PD Dr. Heusch weiter: „Stress und Angst des Patienten können den Untersuchungsprozess aufgrund von Faktoren wie erhöhtem Puls, schnellerer Atmung und Unruhe stören und die Diagnostik somit negativ beeinträchtigen. Auch wenn wir hier von Nuancen sprechen, können diese zum Teil einen Unterschied machen.“

Ganzheitliches Spektrum moderner MRT
Auch am neuen Standort spannt das Röntgeninstitut den gesamten Bogen moderner Magnetresonanztomografie auf: Dieser reicht von allgemeinen Fragestellungen bis hin zur Spezialdiagnostik in der Sportmedizin, Neurologie und Onkologie. Auch die Herz- und Gefäßbildgebung, Urologie bis hin zur Ganzkörperbildgebung sind hier im Fokus. Moderne Frauenbildgebung und Männerdiagnostik ergänzen das Portfolio. Dazu zählen unter anderem die 3-D-Mammografie inkl. Tomosynthese, hochauflösender 3D-Mamma-Ultraschall mit Elastografie und die MRT des weiblichen Beckens ebenso wie multiparametrische Prostata-MRT beim Mann. Das Ärzteteam vor Ort ist dabei für den interdisziplinären Austausch in Echtzeit mit den hoch spezialisierten Kollegen der anderen acht Standorte online verbunden, um zu jedem Zeitpunkt eine bestmögliche Befundung zu gewährleisten.

Versinnbildlichung der Röntgeninstitut-Philosophie
Mit dem neuen Institut „Am Hofgarten“ in der Jacobistraße 1 geht das Institut zugleich einen weiteren Schritt auf dem Weg, die Bedürfnisse des Patienten kompromisslos in den Mittelpunkt zu stellen. PD Dr. med. Jörn Kemper, Facharzt für Diagnostische Radiologie und geschäftsführender Partner des Röntgeninstituts Düsseldorf: „Unser Fokus am neuen Standort ist die Symbiose aus hochmoderner Technologie und einer starken Ausrichtung auf den Patienten als Menschen. Darunter verstehen wir, sich Zeit zu nehmen und den Patienten individuell zu betreuen und Vertrauen zu schaffen.“ Auf 450 qm Gesamtfläche bietet der neue Standort deshalb auch ein zeitloses Ambiente jenseits gewohnter Praxisatmosphäre sowie Barrierefreiheit und die Annehmlichkeiten der Innenstadtlage mit sehr guter Verkehrsanbindung.

Die offizielle Eröffnung des Standorts findet am 17. Juni statt. Weitere Informationen sind auch online unter www.roentgeninstitut-am-hofgarten.de abrufbar.

Über das Röntgeninstitut Düsseldorf:
Mit insgesamt neun Standorten in Düsseldorf, Ratingen und Neuss und einem Team von mehr als 20 Fachärzten gehört das Röntgeninstitut Düsseldorf zu den größten und renommiertesten radiologischen Zentren in Nordrhein-Westfalen. Vor mehr als 40 Jahren gegründet, hat das Institut die radiologische Diagnostik in der Metropolregion Düsseldorf maßgeblich geprägt und Innovationen vorangetrieben. Erstklassige Fachärzte mit langjähriger klinischer und wissenschaftlicher Erfahrung in Verbindung mit der besten am Markt verfügbaren technologischen Ausstattung garantieren Patientinnen und Patienten modernste Diagnostik und eine zügige Befundung für zuweisende Ärzte. Gemäß dem Leitbild „Kompetent und menschlich“ stellt das Team die Bedürfnisse des Patienten dabei stets in den Vordergrund. Eine schnelle Terminierung, angenehmes Ambiente an allen Standorten und zertifizierte Prozesse und Leistungen runden das Profil ab.

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DMEA 2019 – Künstliche Intelligenz als medizinische Entscheidungshilfe

Gesundheitsdaten vernetzen, analysieren und für Vorhersagen nutzen

Intelligente Algorithmen unterstützen Ärzte im Hintergrund – zeitsparend, objektiv und ohne zusätzlichen Bedienaufwand. Automatisierte Anomalieerkennung, intelligente Kohortenanlyse und virtuelle Biopsie – das Fraunhofer IGD präsentiert seine KI-basierten Lösungen für die Gesundheitsbranche auf der Medizinmesse DMEA im April.

Die Stärke der künstlichen Intelligenz (KI) liegt darin, Muster in komplexen, schwer überschaubaren Datenmengen zu entdecken und gesundheitsbezogene Vorhersagen zu treffen. In der Industrie bereits als Predictive Maintenance etabliert, hält die Anomalieerkennung nun auch in der Medizin Einzug. Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD stellt auf der Gesundheitsmesse DMEA Anfang April in Berlin Data@Hand, ein cloudbasiertes Analysetool vor, das in Gesundheits- und Prozessdaten mittels KI Abweichungen vom Idealzustand untersucht.

Anomalieerkennung dank selbstlernender Algorithmen
Machine-Learning-Modelle werden darauf trainiert, den gesunden Zustand eines Menschen zu erfassen. Patientendaten werden dabei in Echtzeit verarbeitet. Am Beispiel der Vitaldatenaufzeichnung einer Smartwatch analysiert Data@Hand die Datenströme und leitet diese mitsamt den erkannten Anomalien an die visuelle Assistenzanwendung weiter. Ärztinnen und Ärzte werden damit auf die besonders auffälligen Werte hingewiesen und können ihre medizinische Diagnose auf einer leicht zugänglichen Datenbasis treffen. Die Wissenschaftler des Fraunhofer IGD zeigen, wie aus einer reinen Datensammlung durch die intelligente Analyse mit Data@Hand und der Visualisierung kritischer Zustände ein echter Mehrwert generiert wird. Erkenntnisse aus dem Predictive-Analytics-Ansatz finden direkte Anwendung auf Behandlungspläne und Prognosen für Behandlungserfolge. Data@Hand arbeitet dabei in der Cloud komplett im Hintergrund und erfordert von den Anwendern keine Bedienkompetenz oder das Einarbeiten in ein neues System. Als Referenzimplementierung arbeitet es vorgelagert zu vorhandenen Schnittstellen oder visuellen Systemen wie dem Fraunhofer IGD-eigenen Health@Hand.

Medizinische Erkenntnisse durch Kohortenanalysen
Die datenbasierte Medizin bezieht eine wachsende Menge an Informationen über Krankheitsverläufe und Patienten in die Entscheidungsfindung mit ein. Je mehr Vergleichsdaten unterschiedlicher Patienten und Krankheitsfälle zur Verfügung stehen, umso genauer kann die Analyse eines einzelnen Falls stattfinden – auf dieser Grundannahme basiert die visuelle Kohortenanalyse, eine weitere Technologie des Fraunhofer IGD, die auf der DMEA präsentiert wird. Das Softwaretool fasst Daten von Menschen mit ähnlichen Krankheitsbildern, -verläufen oder Eigenschaften wie Alter oder Geschlecht zu speziellen Kohorten zusammen. Diese untersucht es auf signifikante Zusammenhänge und identifiziert klinisch relevante Hypothesen unter Einbindung von KI – im Hintergrund ablaufend und in Sekundenschnelle.

KI ermöglicht virtuelle Biopsien
Auch bei der Auswertung medizinischer Bilddaten kann künstliche Intelligenz unterstützen. Dreidimensionale Bilddaten wie MRT oder CT geben Auskunft über Gestalt und Lage von Körperstrukturen und Tumoren. Die manuelle Auswertung der Bilder ist extrem aufwendig und zeitintensiv. Eine spezielle Software aus dem Fraunhofer IGD unterstützt Mediziner bei der Analyse und erstellt darüber hinaus automatisiert eine virtuelle Biopsie. Dafür lokalisiert und markiert das Softwaretool den Tumor, stellt ihn dreidimensional dar und analysiert die Daten. Die Bilder liefern damit Informationen, die man sonst nur über eine Biopsie gewinnen könnte.

Digitales Patientenmodell
Damit die Vorteile von KI und ihrer Auswertungen voll genutzt werden, ist die Bündelung aller vorliegenden Informationen eines Patienten unabdingbar. Ende 2018 startete ein Fraunhofer-Leitprojekt unter der Koordination des Fraunhofer IGD mit dem Ziel, ein ganzheitliches digitales Patientenmodell zu schaffen. Dieses fokussiert sowohl auf die Verbesserung für die Behandlung von Einzelpersonen als auch auf einen intelligenteren Einsatz von Gesundheitsausgaben. Vision der Forschenden ist, medizinische Daten entlang der gesamten Behandlungskette von der Vorsorge über Diagnose und Therapie bis hin zur Nachsorge mit einem Klick zur Verfügung zu stellen. Wichtiger Forschungsaspekt bei dem Leitprojekt, bei dem sieben Forschungsinstitute ihre wissenschaftliche Exzellenz und interdisziplinäre Kompetenz einbringen, ist die Entwicklung neuer Methoden des Maschinellen Lernens.

Fraunhofer IGD auf der DMEA (ehemals conhIT)
– Berlin, 9.-11. April 2019
– Halle 2.2, Stand E 109

Weiterführende Informationen:

www.igd.fraunhofer.de/veranstaltungen/dmea-2019-ehemals-conhit
www.igd.fraunhofer.de/institut/mission-vision/vision/individuelle-gesundheit
www.igd.fraunhofer.de/projekte/med2icin

Das vor 30 Jahren gegründete Fraunhofer IGD ist heute die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

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Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
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Internationale Premiere bei der Radiologie München: Weltweit erstes Hochleistungs-MRT 3 Tesla Lumina von Siemens im Einsatz

Internationale Premiere bei der Radiologie München: Weltweit erstes Hochleistungs-MRT 3 Tesla Lumina von Siemens im Einsatz

Das neue 3 Tesla MRT Lumina in der Radiologie München (Bildquelle: Radiologie München)

(München, Dezember 2018) Leistungsstärker, effizienter, moderner – das 3 Tesla MRT
Lumina ist das neue High-Performance-Scannersystem aus dem Hause Siemens und wurde erst am Wochenende beim internationalen Fachkongress RSNA – dem Annual Meeting der Radiological Society of North America – in Chicago (Illinois/USA) der globalen Fachwelt präsentiert. Am Standort der Radiologie München im Krankenhaus Martha-Maria in Solln hat die Innovation bereits wenige Tage zuvor ihre Weltpremiere gefeiert. Damit ist das Kompetenzzentrum für Radiologie, Nuklearmedizin und Strahlentherapie nicht nur Referenzpraxis für Siemens, sondern auch der erste Anwender weltweit. Prof. Dr. Florian Vogt erläutert: „Wir sind die einzige Praxis in Bayern, die alle drei Säulen der Diagnostik und Therapie anbietet und an unterschiedlichen Standorten allein über fünf 3-Tesla-MRTs verfügt. Es ist unser Ziel, globaler Vorreiter in der Anwendung der neuesten Technik zum Wohle der Patienten zu sein. Dass wir erster Anwender sein dürfen, zeigt zugleich, welches Standing unsere Ärzte und unser Zentrum nicht nur in Deutschland, sondern international haben.“

Mit einem Spezialkran wurde das 7,3 Tonnen schwere Hochleistungsgerät in das Zentrum an der Wolfratshauser Straße eingesetzt. Dank neuester MRT-Technologie automatisiert das 3 Tesla Lumina verschiedene Arbeitsschritte, verbessert den Workflow und verkürzt die Untersuchungszeit pro Patient. Das Gerät liefert aber nicht nur hochqualitative und zuverlässige Scanergebnisse, es macht die Untersuchung für den Patienten auch wesentlich angenehmer, indem es die Bilder deutlich schneller und deutlich leiser erstellt. Die Radiologie München ist damit die erste Praxis mit dem Hochleistungs-MRT von Siemens, das Erkrankungen oder Veränderungen von Gewebe oder Organen für eine präzise Diagnosestellung in Rekordzeit sichtbar macht.

Über die Radiologie München
„Unser Anspruch ist es, Qualität auf höchstem Niveau zu bieten“, so Prof. Dr. Vogt, „deshalb investieren wir regelmäßig in modernste und innovative Medizintechnologie – so auch beim neuen 3 Tesla Lumina.“ Die Philosophie der Radiologie München stellt dabei eine ganzheitliche Patientenversorgung in den Mittelpunkt. Deshalb bietet die Praxis alle drei Säulen der Radiologie aus einer Hand: radiologische Diagnostik, Nuklearmedizin und Strahlentherapie. Durch eine enge Vernetzung mit Spitzenfachärzten auf allen medizinischen Gebieten kann nach der Diagnosestellung auf Patientenwunsch hin die direkte Weiterbehandlung veranlasst werden, um einen optimalen Therapieablauf zu gewährleisten. Prof. Dr. Vogt: „Eine bestmögliche Versorgung der Patienten steht für uns an erster Stelle. Das neue Hochleistungs-MRT ist dabei ein weiterer Schritt in Bezug auf die konsequente Umsetzung unserer Philosophie.“

Weitere Informationen finden Sie unter www.radiologie-muenchen.de

Über die Radiologie München
Die Radiologie München bietet alle drei Säulen der Radiologie aus einer Hand: radiologische Diagnostik, Nuklearmedizin und Strahlentherapie. Ihre Philosophie stellt dabei eine ganzheitliche Patientenversorgung in den Mittelpunkt. Durch eine enge Vernetzung mit Spitzenfachärzten auf allen medizinischen Gebieten kann nach der Diagnosestellung auf Patientenwunsch hin die direkte Weiterbehandlung veranlasst werden, um einen optimalen Therapieablauf zu gewährleisten.

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Prostatakrebsbehandlung unter dem MRT?

Welche Rolle spielt die Magnetresonanztherapie (MRT) beim TUSLA Verfahren?

Prostatakrebsbehandlung unter dem MRT?

Teilbereiche der Prostata behandeln. (Bildquelle: © Sonja Birkelbach – Fotolia)

Neuere, minimalinvasive Verfahren zu Behandlung von bestimmten Formen von Prostatakrebs nutzen die Magnetresonanztherapie zur exakten Operationsvorbereitung und -durchführung. Mit Hilfe eines MRTs können Schnittbilder des menschlichen Organismus erzeugt und krankhafte Organveränderungen abgebildet werden. Dabei kommen starke Magnetfelder sowie magnetische Wechselfelder im Radiofrequenzbereich zum Einsatz. In der modernen Medizin werden MRT-Geräte zunehmend im operativen Bereich verwendet. Sogenannte Hybrid-Operationssäle verhelfen dem Operateur dazu, die OP noch zielgenauer durchzuführen und noch während der OP zu prüfen, ob der Eingriff erfolgreich verlaufen ist. Der Patient muss dafür nicht transportiert werden, sondern die MRT-Kontrolle kann vor Ort im Operationssaal erfolgen.

Wie wird die Magnetresonanztherapie im TULSA Verfahren zur Ablation der Prostata genutzt?

Das TULSA Verfahren zur Ablation zur Prostata wird innerhalb eines MRT-Gerätes durchgeführt. So kann der Operateur den Ultraschall-Applikator zur Erhitzung des Krebsgewebes in der Prostata exakt positionieren, die Behandlung präzise planen und überprüfen, ob das maligne Gewebe vollständig abgetragen wurde. Das Prinzip dabei: Mit Hilfe von fokussiertem Ultraschall wird das Krebsgewebe erhitzt und verkocht. Mit dem MRT wird dabei die Temperatur genau bestimmt und kontrolliert. Damit wird auch sichergestellt, dass die umliegenden empfindlichen Organstrukturen und Nervenbahnen zur Funktion von Blase, Darm und Potenz weitestgehend geschont werden. Das MRT-Gerät, das im Rahmen der TULSA Behandlung bei Prostatakrebs genutzt wird, hat ein Echtzeit-Interface und erlaubt damit die Anpassung an Veränderungen der Prostata noch unter der Behandlung. Bei der Ultraschallbehandlung unter dem MRT kann sowohl die komplette Drüse, als auch nur ein Teilbereich der Prostata therapiert werden. Mithilfe der modernen Technik des TULSA Verfahrens kann die Operation so individuell auf den Patienten hin abgestimmt werden.

Prostatakrebs: Für welche Patienten kommt eine Behandlung mit MRT und Ultraschall in Frage?

Die Prostatakrebs-Therapie mit Hilfe des TULSA Verfahrens kommt für Patienten in Frage, deren Krebs auf die Prostata beschränkt ist und noch nicht gestreut hat, die also einen niedrigen bis mittleren Risikograd aufweisen. Die Tumoren in der Prostata werden nach bestimmten Kategorien eingeteilt. Für eine TULSA Behandlung kommen T2 Tumoren mit einem Gleason-Score von 6, teilweise auch von 7 in Frage. Der Gleason Score bildet ab, wie aggressiv der Tumor ist.

Bei Prostatakrebs, Erkrankungen an der Prostata – neue, innovative Diagnose, Therapie und Behandlung ohne Nebenwirkungen wie Impotenz und Inkontinenz. Informieren Sie sich, wo die TULSA-PRO®-Behandlung in Deutschland angeboten wird.

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Kehrwieder 9
20457 Hamburg
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https://www.prostata-tulsapro.de

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CEBIT 2018 – Fraunhofer IGD: Künstliche Intelligenz in der Gesundheit

CEBIT 2018 - Fraunhofer IGD: Künstliche Intelligenz in der Gesundheit

Künstliche Intelligenz in Verbindung mit den Technologien des Visual Computing, Fraunhofer IGD (Bildquelle: violetkaipa–Fotolia, Trivisio, Fraunhofer IGD)

Die Medizin ist im Wandel: Weg vom allgemeinen Behandlungsweg, hin zur individuellen Therapie. Künstliche Intelligenz in Verbindung mit den Technologien des Visual Computing bieten hier gänzlich neue Möglichkeiten. Forscher des Fraunhofer IGD stellen auf der CEBIT vom 11. bis 15. Juni 2018 in Hannover verschiedene Einsatzmöglichkeiten rund um die Künstliche Intelligenz in der Medizin vor – und zwar entlang der gesamten Behandlungskette (Halle 27, Stand E78).

Menschen sind verschieden. Diesem Punkt will auch die Medizin der Zukunft Rechnung tragen und jeden Patienten nach der für ihn individuell optimalen Strategie behandeln. Grundlage hierzu sind große Datenmengen aus unterschiedlichen Datenquellen. Um die Datenberge zu analysieren und auszuwerten, setzt man zunehmend auf intelligente Systeme. Doch wie kann der Mensch die Daten, die durch die künstliche Intelligenz erzeugt und aufbereitet werden, richtig nutzen? Visual-Computing-Technologien sind dazu ein wesentlicher Ansatz. Im Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD setzen Forscherinnen und Forscher seit Jahren Methoden und Verfahren des maschinellen Lernens und der künstlichen Intelligenz ein, um Vital- und Gesundheitsdaten sowie krankheitsbezogene Patientendaten zu analysieren und zu bewerten und entwickeln Technologien entlang der gesamten Behandlungskette.

KI für die Diagnose
Künstliche Intelligenz kann bereits zu Beginn der Diagnose vieles leisten. Sprich: Wenn der Patient den Arzt aufsucht. Nun gilt es zunächst einmal, die Ursache der Beschwerden zu ermitteln und zu diagnostizieren – es geht darum Gestalt, Lage und Struktur von Körperteilen, Organen, Gewebe oder Zellen in medizinischen Bilddaten zu erkennen und zu markieren. Handelt es sich um dreidimensionale Bilddaten wie MRT oder CT, ist das ein aufwändiges Unterfangen, welches manuell kaum noch zu meistern ist. Die Wissenschaftler des Fraunhofer IGD haben daher entsprechende Machine-Learning-Verfahren entwickelt: Diese können anatomische Strukturen in Bilddaten simultan, vollständig und automatisch segmentieren und die Ergebnisse anschaulich darstellen, um bei der Diagnose zu unterstützen.

KI in der Analyse: Effektiv aus Patienten- und Behandlungsdaten lernen
Ist dieser Schritt getan, vergleicht der Arzt die Befunde des Patienten mit denen anderen Menschen. Möchte er große Mengen an Patientendaten analysieren und damit die Aussage belastbarer machen, bildet er dafür Kohorten – also Patientengruppen, die relevante Gemeinsamkeiten aufweisen. Doch hält die gebildete Kohorte, was sie verspricht? Oder könnte sie noch verfeinert werden? Diese Fragen lassen sich über individuell angepasste visuelle Analysewerkzeuge aus dem Fraunhofer IGD beantworten: Diese visualisieren die Attribute, analysieren sie detailliert und liefern dem behandelnden Arzt wichtige Erkenntnisse für die Behandlung des Patienten.

Augmented Reality während der Operation
Das Wissen aus der vorangegangenen Bild- und Datenanalyse vereinfacht die Festsetzung einer geeigneten Behandlung, bei der ebenfalls Visual Computing Technologien des Fraunhofer IGD zum Einsatz kommen. Im OP müssen Ärzte viel Geschick beweisen, da sie die genaue Lage von Organen, Blutgefäßen und erkranktem Gewebe während eines Eingriffs oft nur abschätzen können. Die Integration eines Augmented-Reality-Systems schafft hier Abhilfe und unterstützt den Arzt mithilfe von visuellen Markierungen während der Operation. Dabei wird die Position des Organs über eine AR-Brille virtuell eingeblendet.

KI in der Nachsorge: Anomalien in Vitaldaten erkennen
Nach der Operation wird der Patient weiter betreut – und zwar anhand seiner Vitaldaten. Wie steht es beispielsweise um die Schlafqualität und das Stressniveau des Patienten? Treten Anomalien wie Schlaf-Apnoen oder Bewusstlosigkeit auf? Dies lässt sich durch eine Analyse der Vitalparameter feststellen, beispielsweise Herzfrequenz, Herzratenvariabilität oder Atemfrequenz. Eine Lösung aus dem Fraunhofer IGD erfasst die Daten umfangreich, bewertet sie kontinuierlich und erkennt Anomalien zügig. Multiple Sensorik und situationsabhängige Algorithmik erhöhen die Robustheit der Erkennung. Die Daten unterstützen die Betreuung zu Hause, können aber auch in einen ebenfalls vom Fraunhofer IGD entwickelten visuellen Leitstand für das Krankenhauspersonal eingepflegt werden und somit die zentrale Beobachtung des Patienten gewährleisten.

Fraunhofer IGD und die personalisierte Medizin
Individuelle Gesundheit ist seit 2016 ein zentrales Strategiethema des Fraunhofer IGD. Kernpunkt der Forschung ist der Übergang von klassischer zu personalisierter Medizin. Dabei verbinden die Forscher bildgebende Verfahren mit datengetriebenen Ansätzen in der Medizin.
Auf der Messe CEBIT werden die Visual-Computing-Lösungen des Fraunhofer IGD ausgestellt, umfassen dabei die gesamte Behandlungskette: Von der Diagnose über die Therapie bis hin zur Nachsorge.

Weiterführende Informationen: www.igd.fraunhofer.de/veranstaltungen/cebit-2018

Das Fraunhofer IGD ist die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

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Rund um die Uhr einsatzbereit: Spritzenlose MRT-Kontrastmittelinjektoren Made in Germany

Rund um die Uhr einsatzbereit: Spritzenlose MRT-Kontrastmittelinjektoren Made in Germany

(Mynewsdesk) Ulm, Mai 2018. ulrich medical blickt auf einen erfolgreichen Deutschen Röntgenkongress 2018 zurück. Der Ulmer Medizintechnik-Hersteller stellte in Leipzig seine spritzenlose Injektionstechnologie vor. Einmalig vorbereitet sind die Injektoren während 24 Stunden jederzeit einsatzbereit. Zudem lassen sich durch das spezielle Funktionsprinzip effektiv Kosten für Verbrauchsmaterial einsparen. Mit dem anwenderorientierten Workshop „Hygiene und Recht in der Radiologie“ schlug ulrich medical die Brücke zur Praxis.

Ärzte, Naturwissenschaftler, Industrievertreter, ärztliches Assistenzpersonal und Studierende informierten sich auf dem diesjährigen Deutschen Röntgenkongress in Leipzig über Fortschritte in der Radiologie. Das passende Umfeld für ulrich medical, um sein Produktportfolio der spritzenlosen MRT-Kontrastmittelinjektoren vorzustellen. Mit Max 3 und Max 2M stellt der Hersteller innovativer Medizintechnik den Radiologen und Medizinisch-technischen Radiologie-Assistenten (MTRA) zwei zuverlässige Begleiter für ihre MRT-Diagnostik zur Seite. Das spezielle Funktionsprinzip ist im Bereich der Kernspintomographie weltweit einzigartig und vereinfacht den Arbeitsablauf in radiologischen Kliniken und Praxen. Die Produkte erfüllen höchste Hygieneanforderungen und bieten Sicherheit für Patient und Anwender.

Die beiden spritzenlosen MRT-Kontrastmittelinjektoren Max 2M und Max 3 von ulrich medical überzeugen durch ihre schnelle und einfache Handhabung. Aufgrund der innovativen Rollenpumpen-Technologie sind sie den ganzen Tag einsatzbereit. Die Vorbereitung ist einmalig durchzuführen und denkbar einfach: Easy-Click-Kassette einlegen, Abdeckung schließen, Patientenschlauch anschließen, und Medienbehälter aufstecken. Schon ist alles für die erste Injektion vorbereitet. Die Easy-Click-Kassette verbleibt für 24 Stunden und beliebig viele Injektionen im Injektor (Multi-Use-Konzept). Für die Untersuchung selbst benötigt der Anwender nur noch wenige Handgriffe, den Rest erledigt der Injektor automatisch. Zwischen den Patienten muss lediglich der Patientenschlauch gewechselt werden. Dies dauert nur wenige Sekunden. Zudem entfällt das sonst notwendige Aufziehen von Spritzenkolben. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Kosten.

Der Max 2M ist die kosteneffiziente Lösung bei geringem Patientenaufkommen und eignet sich besonders für den Einstieg in die automatisierte Kontrastmittelapplikation. Bei hohem Patientenaufkommen empfiehlt sich der Max 3. Er verfügt mit drei Mediensteckplätzen über die Funktionen CM-Select und CM-Loop. Mit CM-Select kann wahlweise auf ein zweites Kontrastmittel zugegriffen werden, mit CM-Loop wird bei zwei identischen Kontrastmitteln automatisch von der leeren auf die volle zweite Flasche umgeschaltet. „Das große Interesse an unserer Injektionstechnologie und die positive Rückmeldung zur schnellen und einfachen Bedienung der MRT-Injektoren zeigt, dass wir mit unserem Fokus auf anwenderfreundliche Medizinprodukte richtig liegen“, so Klaus Kiesel, Geschäftsführer von ulrich medical.

Praxisnah informiert

Beim Einsatz von Medizinprodukten ist die Beachtung von Hygienevorgaben unabdingbar. Unsachgemäßer Gebrauch kann zur Ausbreitung von Infektionen führen. Daher stand das Thema „Hygiene und Recht“ auf dem Deutschen Röntgenkongress im Fokus des Workshops von ulrich medical, an dem rund 30 Radiologen und MRTAs teilnahmen. ulrich medical bietet seit mehreren Jahren erfolgreich Workshops, mehrtägige Seminare und Fachforen an, die Fachexperten und Fachpersonal bei der täglichen Arbeit unterstützen. „Bei uns stehen die praktische Anwendung und der fachliche Austausch im Mittelpunkt“, betont Klaus Kiesel. „Die hohen Teilnehmerzahlen und die hundertprozentige Weiterempfehlungsquote bestätigen, dass wir mit unseren Veranstaltungen die richtigen Formate anbieten.“ Jährlich nehmen über 200 Teilnehmer an Veranstaltungen von ulrich medical teil.

Qualität „Made in Germany“

Als einer der wenigen in der Branche setzt ulrich medical aus Ulm auf „Made in Germany“ und entwickelt und produziert seine Produkte in Deutschland. Neben den Kontrastmittelinjektoren für die Computer- und Kernspintomographie sowie Angiographie produziert das Unternehmen auch Wirbelsäulenimplantate und Blutsperregeräte.

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Faszination Medizintechnik

ulrich medical entwickelt, produziert und vertreibt innovative Medizintechnik. Mediziner und Anwender weltweit vertrauen auf die über 100-jährige Erfahrung. Als einer der wenigen in der Branche setzt das Medizintechnik-Unternehmen aus Ulm auf Made in Germany und entwickelt und produziert seine Produkte in Deutschland.

ulrich medical Kontrastmittelinjektoren sind seit mehr als 30 Jahren in radiologischen Praxen und Kliniken erfolgreich im Einsatz. Sie bieten den Anwendern dabei einzigartige Lösungen, die es so nur bei ulrich medical gibt. Ihre bedienerfreundliche Handhabung, die hervorragende Qualität und die nachgewiesene hygienische Sicherheit machen sie im Praxisalltag unverzichtbar.

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Rund um die Uhr einsatzbereit: ulrich medical präsentiert die einzigen spritzenlosen MRT-Injektoren der Welt auf dem Deutschen Röntgenkongress in Leipzig, Halle 2, Stand B18

Rund um die Uhr einsatzbereit:   ulrich medical präsentiert die einzigen spritzenlosen MRT-Injektoren der Welt auf dem Deutschen Röntgenkongress in Leipzig, Halle 2, Stand B18

(Mynewsdesk) Die spritzenlosen MRT-Kontrastmittelinjektoren Max 3 und Max 2M von ulrich medical sind durch ihre einzigartige Rollenpumpen-Technologie den ganzen Tag einsatzbereit und optimieren durch ihre schnelle und einfache Bedienung den Arbeitsablauf in Kliniken und Praxen.

Anders als sonst übliche Kolbenspritzen-Injektoren injizieren die Kontrastmittelinjektoren von ulrich medical direkt aus den Original-Medienbehältern. Der Max 2M ist die kosteneffiziente Lösung bei geringem Patientenaufkommen und eignet sich besonders für den Einstieg in die automatisierte Kontrastmittelapplikation. Der Max 3 verfügt darüber hinaus aufgrund seiner drei Mediensteckplätze über die Funktionen CM-Select und CM-Loop. Mit CM-Select kann wahlweise auf ein zweites Kontrastmittel zugegriffen werden, mit CM-Loop wird bei zwei identischen Kontrastmitteln automatisch von der leeren auf die volle zweite Flasche umgeschaltet.

Einmalig vorbereitet, sind die MRT-Injektoren jederzeit startklar und können 24 Stunden lang eingesetzt werden. Die Vorbereitung ist denkbar einfach: Easy-Click-Kassette einlegen, Abdeckung schließen, Patientenschlauch anschließen, und Medienbehälter aufstecken. Schon ist alles für die erste Injektion vorbereitet. Die Easy-Click-Kassette verbleibt für 24 Stunden und beliebig viele Injektionen im Injektor (Multi-Use-Konzept). Für die Untersuchung selbst benötigt die Anwenderin oder der Anwender nur noch wenige Handgriffe, den Rest erledigt der Injektor automatisch. Zwischen den Patienten muss lediglich der Patientenschlauch gewechselt werden. Dies dauert nur wenige Sekunden. Zudem entfällt das sonst notwendige Aufziehen von Spritzenkolben. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Kosten.

Mit Max 2M und Max 3 stellt ulrich medical den Radiologen und MTRAs zwei zuverlässige Begleiter für ihre MRT-Diagnostik zur Seite. Der Hersteller innovativer Medizintechnik „Made in Germany“ präsentiert seine Technologie vom 09. bis 12. Mai 2018 auf dem Deutschen Röntgenkongress in Leipzig, Halle 2, Stand B18.

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ulrich medical entwickelt, produziert und vertreibt innovative Medizintechnik. Mediziner und Anwender weltweit vertrauen auf die über 100-jährige Erfahrung. Als einer der wenigen in der Branche setzt das Medizintechnik-Unternehmen aus Ulm auf Made in Germany und entwickelt und produziert seine Produkte in Deutschland. 

ulrich medical Kontrastmittelinjektoren sind seit mehr als 30 Jahren in radiologischen Praxen und Kliniken erfolgreich im Einsatz. Sie bieten den Anwendern dabei einzigartige Lösungen, die es so nur bei ulrich medical gibt. Ihre bedienerfreundliche Handhabung, die hervorragende Qualität und die nachgewiesene hygienische Sicherheit machen sie im Praxisalltag unverzichtbar.

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ulrich medical schafft Platz für weiteres Unternehmenswachstum

ulrich medical schafft Platz für weiteres Unternehmenswachstum

(Mynewsdesk) Am 15. September wurden die neu geschaffenen Räumlichkeiten für Entwicklung und Vertrieb des Ulmer Medizintechnikherstellers offiziell eingeweiht. Die Familien der mittlerweile mehr als 320 Mitarbeiter hatten die Gelegenheit sich selbst ein Bild vom gelungenen Umbau des bisherigen Lagergebäudes zu machen.

Nach dem Umzug der Warenlogistik an den modernen und mehr als 4.000 m2 großen Standort bei Seifert Logistics im Gewerbegebiet Ulm Nord, erfolgte im Oktober vergangenen Jahres der Startschuss für den Umbau des ehemaligen Lagerbereichs.

„Erfolg braucht Platz“, erklärt der geschäftsführende Gesellschafter Christoph Ulrich. „Wir haben bei der Umgestaltung nicht nur Wert auf moderne und zukunftsorientierte Büros gelegt, sondern vor allem entwicklungs- und vertriebsorientierte Flächen geschaffen.“ So entstand neben einem speziellen Schulungsraum für Techniker-Trainings ein gesonderter Demobereich für Kunden sowie ein Testfeld, das den Entwicklungsingenieuren bei allen relevanten und entwicklungsbegleitenden Tests ein optimales Arbeitsumfeld bietet. Zudem werden nun in einem separaten Raum an zwei unterschiedlichen 3D-Druckern Prototypen für neu entwickelte Bauteile erstellt.

Insgesamt drei Millionen Euro investierte ulrich medical in den Umbau der 2.900 m2 umfassenden Fläche und damit auch in die Standortsicherung. „Wir freuen uns, dass wir durch unseren Umbau Platz für unser zukünftiges Wachstum geschaffen haben“, sagt Geschäftsführer Klaus Kiesel.

Basis für das Wachstum sind innovative Produkte, wie die neuen Kontrastmittelinjektoren für kernspintomographische Untersuchungen sowie die Implantatsysteme für die Wirbelsäule. In beiden Bereichen bewährt sich das Medizintechnik-Unternehmen bereits seit vielen Jahren im Wettbewerb mit großen US-amerikanischen Konzernen.

Als einer der wenigen in der Branche setzt ulrich medical aus Ulm zudem auf „Made in Germany“ und entwickelt und produziert mit modernster Fertigungstechnologie direkt am Firmenstandort in Ulm.

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ulrich medical entwickelt, produziert und vertreibt innovative Medizintechnik. Mediziner und Anwender weltweit vertrauen auf unsere über 100-jährige Erfahrung. Mit den Produktbereichen Wirbelsäulenimplantate, Kontrastmittelinjektoren und Blutsperregeräte bieten wir ein umfassendes Portfolio innovativer Produkte.

Als einer der wenigen in der Branche entwickeln und produzieren wir in Deutschland und setzen dabei auf modernste Fertigungstechnologien. Unsere Produkte stehen weltweit für höchste Qualität Made in Germany.

Am Hauptsitz in Ulm arbeiten über 320 Mitarbeiter. Als inhabergeführtes Unternehmen agieren wir selbstbestimmt und sind stolz auf unser kontinuierliches, gesundes Wachstum.

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Neu: Comicfiguren assistieren Nuklearmedizinern

Hilfe für Kinder bei Untersuchungen

Neu: Comicfiguren assistieren Nuklearmedizinern

Sunny & Tim und ihr Team helfen Kindern bei nuklearmedizinischen Untersuchungen (Bildquelle: Dr Ronald van Rheenen, Floris de Jonge)

Nuklearmedizinische Untersuchungen können für die Patienten belastend sein – vor allem für Kinder. Aber Sunny das Isotop, Tim der Tracer und Rob der Rezeptor helfen Ängste abzubauen. Entworfen hat diese Comicfiguren Ronald van Rheenen, Experte der Europäischen Gesellschaft für Nuklearmedizin/European Association of Nuclear Medicine (EANM). Das „Visual Education Project“, in dem diese Figuren entstanden, bietet Kinderpatienten altersgerechte Informationen zu bildgebenden Untersuchungen. Sie machen die Verhaltensregeln für die Vorbereitung leicht verständlich und verleihen dem ganzen Ablauf einen Hauch von Spaß und Abenteuer.
Sich einer nuklearmedizinisch-bildgebenden Untersuchung zu unterziehen, kann eine ziemliche Herausforderung sein. Manchmal dauert die Prozedur über eine Stunde. Während dieser Zeit soll der Patient auf der Kameraliege still liegen und jede Bewegung vermeiden, weil sonst die erzeugten Bilder für die Diagnose unbrauchbar sein könnten. Deshalb dürfen Patienten auch manchmal vor den Aufnahmen nicht essen. All das ist vor allem für Kinder, auf die etwa 10 Prozent aller nuklearmedizinischen Untersuchungen entfallen, nicht einfach. Zudem flößt ihnen die ungewohnte Umgebung Angst ein – vor allem die großen nuklearmedizinischen Kameras, deren Detektoren sich dicht am Körper und manchmal direkt über dem Kopf des Patienten befinden. Befürchtungen, dass die Untersuchung schmerzhaft sein könnte, verstärken die Anspannung der jungen Patienten. Nicht immer können die begleitenden Eltern ihr Kind aufmuntern, denn unter Umständen sind sie selbst besorgt, weil sie nicht wissen, was sie zu erwarten haben und welche Ergebnisse die Untersuchung liefern wird.
Um solche Ängste zu mildern und die diagnostische Genauigkeit durch ein besseres Zusammenspiel zwischen den Ärzten und ihren jungen Patienten zu verbessern, hat Dr. Ronald van Rheenen, Nuklearmediziner am Universitätskrankenhaus im niederländischen Groningen, das gemeinnützige Visual Education Project ins Leben gerufen. Dessen „Helden“ sind Sunny das Isotop and Tim der Tracer. Diese Comicfiguren erscheinen in drei verschiedenen Geschichten und stehen für die radioaktive und die Tracer-Substanz, die zusammen das Radiopharmakon bilden, das dem Patienten injiziert wird. Tim nimmt Sunny mit auf eine Reise durch den Körper und führt ihn zu Rob dem Rezeptor, der für das Zielorgan steht, in dem sich das Radiopharmakon anreichert. Dort schaltet Sunny sein „Spezial-Licht“ ein, das die ausgesendete Strahlung darstellt. Das ermöglicht es dem „Foto-Doktor“, Bilder von den erkrankten Regionen zu machen. Während es hierbei um diagnostische Abläufe geht, behandelt eine der Geschichten auch nuklearmedizinische Behandlungen: Dabei werden Sunny & Tim von Sam dem Zertrümmerer begleitet, der die „kranke Stelle“ zerstört. Die Geschichten stehen als Zeichentrickfilme auf YouTube kostenfrei zur Verfügung, als Bilderbücher kann man sie kaufen (Links s.u.). Dr. van Rheenen, der sein Engagement für die Gesundheitsaufklärung in seiner Freizeit betreibt, arbeitet eng mit dem Grafiker Floris de Jonge zusammen. Er hat die Figuren und Handlungen, die Dr. van Rheenen im Kopf hatte, mit Leben gefüllt. Mittlerweile haben die beiden noch drei weitere Geschichten kreiert, in denen es um radiologische Untersuchungen geht. Die Abenteuergeschichten, einprägsam erzählt und ansprechend illustriert, helfen nicht nur, Ängste abzubauen, sondern auch, die Vorbereitung der Kinder und ihr Verhalten während der Untersuchung anzuleiten. Aber das Aufklärungsmaterial richtet sich nicht nur an sehr junge Leser. Es kann auch Erwachsenen mit geringer Gesundheitskompetenz helfen, die Abläufe und Ziele der Nuklearmedizin zu verstehen. „Was unsere Entscheidung, Informationen in Form von Bildergeschichten zu vermitteln, motiviert hat, ist die Tatsache, dass Patienten sich an den Großteil der textlichen oder mündlichen Information, die sie im Vorfeld unserer Untersuchungen oder Behandlungen erhalten, nicht korrekt erinnern – wenn überhaupt“, sagt Dr. van Rheenen.
Das Projekt, das vor drei Jahren als eine lokale Initiative in Groningen startete, hat sein Material mittlerweile schon breit gestreut. Die EANM, sowie mehrere europäische Krankenhäuser und Patientenplattformen haben die Zeichentrickfilme auf ihren Websites laufen oder verweisen darauf. Unterstützt von der EANM ist das Projekt jetzt dabei, zu einer globalen Initiative zu werden. Zur Zeit sind Versionen auf Deutsch, Spanisch, Französisch und Kantonesisch in Arbeit und Dr. van Rheenen ist mit verschiedenen nationalen nuklearmedizinischen Gesellschaften im Gespräch über Möglichkeiten einer weiteren Verbreitung. „Es kommt darauf an, die Erklärungen am Verständnishorizont der Kinder auszurichten. Das Projekt der visuellen Patientenaufklärung in der pädiatrischen Nuklearmedizin einzusetzen und den Ablauf mit Hilfe von Comicfiguren zu erläutern, ist ein vielversprechendes Instrument, um Angst und Anspannung zu mildern und die nuklearmedizinische Untersuchung zu einem Spaß-Erlebnis zu machen. Diese besseren Erfahrungen der Patienten führen zu einer verbesserten Kooperation und damit zu einer erhöhten technischen Qualität der Untersuchungen und schließlich zu einer größeren Genauigkeit der Diagnose“, sagt Dr. Zvi Bar-Sever, Vorsitzender des Pädiatrie-Komittees der EANM.

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Herzerkrankungen: bessere Diagnostik mit Nuklearmedizin

(Wien, 21 März 2017) Herzkatheteruntersuchungen sind für die Abklärung möglicher Erkrankungen der Herzkranzgefäße oft unnötig und durch funktionale Herz-Bildgebungsverfahren ersetzbar. Das zeigt eine großangelegte Studie, die kürzlich in Großbritannien durchgeführt wurde. „Funktionale Herz-Bildgebung ist risikoärmer und kostengünstiger und liefert dabei genaue und zuverlässige Ergebnisse. Sie bietet einen guten diagnostischen Ausgangspunkt, der als „Pförtner“ für die Angiographie dienen sollte“, sagt Prof. Riemer H.J.A. Slart, Herz-Kreislauf-Experte der Europäischen Gesellschaft für Nuklearmedizin (European Association of Nuclear Medicine / EANM).

Brustschmerz kann ein Zeichen für eine koronare Herzkrankheit (KHK) sein. Bei Patienten mit diesen Symptomen muss ein solcher Verdacht unbedingt abgeklärt werden. Es gibt verschiedene Diagnosewege, um eine KHK festzustellen und zu bestimmen, ob eine Revaskularisierung – die Wiederherstellung oder Verbesserung der Durchblutung zum Herzen – nötig ist. Eine klassische Methode ist die Koronarangiographie (CAG), eine invasive Technik, die die Einführung eines Katheters in das Herz erfordert. Doch in den letzten zehn Jahren haben sich zwei funktionale Methoden der Herz-Bildgebung, die Bilder vom Herzen und den Herzkranzgefäßen liefern, zu wichtigen Alternativen entwickelt: die Myokardszintigraphie (Herzszintigraphie / MSZ) sowie die Magnetresonanztomographie des Herzens (Kardio-MRT). MSZ ist ein nuklearmedizinisches Bildgebungsverfahren. Es basiert auf Gammastrahlung, ausgesendet von injizierten Radiopharmaka, die sich in den Organen anreichern. Dagegen verwendet die Kardio-MRT starke Magnetfelder, die mit den Kernen der Wasserstoffatome im Körper wechselwirken.

MSZ und Kardio-MRT ermöglichen eine genaue Darstellung des koronaren Systems und die Lokalisierung von Regionen des Herzens mit unzureichender Blutversorgung. Sie spielen eine Schlüsselrolle bei der Diagnose von Herz-Kreislauf-Krankheiten sowie bei der Erstellung von Prognosen und der Bewertung der Wirksamkeit möglicher Therapien. Der Erfolg dieser Bildgebungsverfahren steigt sogar noch an, da die zugrunde liegenden technischen Abläufe kontinuierlich verbessert werden. Verglichen mit der CAG weisen diese Bildgebungstechniken eine Reihe von Vorteilen auf: Sie sind nicht-invasiv und risikoärmer, sie vermindern die Belastung für die Patienten und helfen Kosten zu sparen. Trotz dieser Pluspunkte kommt die CAG aber bei Patienten mit Verdacht auf KHK immer noch viel zu häufig bereits in einem frühen Stadium der Diagnose zum Einsatz. Zu viele dieser Patienten werden mit dem Herzkatheter untersucht, ohne dass eine obstruktive Koronarerkrankung festgestellt wird – eine Vorgehensweise, die Patienten unnötigen Risiken aussetzt und vermeidbare Kosten erzeugt. Das zeigt die Studie „CE-MARC 2“, eine randomisierte Untersuchung, die kürzlich in sechs britischen Krankenhäusern durchgeführt wurde. Beteiligt waren 1202 Patienten mit Verdacht auf koronare Herzkrankheit. Prof. Riemer H.J.A. Slart, Herz-Kreislauf-Experte der EANM, nennt als entscheidendes Ergebnis der Studie: „Der Einsatz nicht-invasiver funktionaler Herz-Bildgebung – MSZ ebenso wie Kardio-MRT – reduziert unnötige Angiographien beträchtlich.“

Leitlinien verursachen zu viele Angiogramme
Die Studie unterteilte die 1202 Patienten in drei Gruppen mit dem Ziel, drei diagnostische Strategien für die Abklärung eines KHK-Verdachts zu vergleichen: In der ersten wurde Kardio-MRT und in der zweiten MSZ als Startdiagnose eingesetzt. Die dritte Strategie folgte den Richtlinien des British National Institute for Health and Care Excellence (NICE). In dieser Gruppe wurden Patienten mit einer Vortestwahrscheinlichkeit für KHK von 10% bis 29% (definiert als niedriges KHK-Risiko auf der Grundlage von Alter, Geschlecht, Symptomen und Krankengeschichte) zu einer Herz-Computertomographie (Herz-CT) überwiesen. Für Patienten mit einer KHK- Vortestwahrscheinlichkeit von 30% bis 60% (mittleres Risiko) war eine MSZ vorgesehen und Patienten mit einer hohen Wahrscheinlichkeit von über 60% wurden gleich zur Koronarangiographie weitergeleitet.

Im Unterschied dazu kam die Koronarangiographie in den beiden ersten Gruppen der Studie nur als mögliche Folge-Untersuchung zur Anwendung. Die Forscher stellten fest, dass sich innerhalb von zwölf Monaten 42,5% der Patienten, die zur Gruppe der NICE-Richtlinien gehörten, einer Koronarangiographie unterzogen. Innerhalb der Kardio-MRT-Gruppe war das nur bei 17,7% und innerhalb der MSZ-Gruppe nur bei 16,2% der Fall. Das wichtigste Ergebnis ist jedoch, dass 29% der Herz-Katheterisierungen, die an Patienten aus der Gruppe der NICE-Richtlinien vorgenommen wurden, sich als unnötig herausstellten. In der Kardio-MRT-Gruppe war das nur bei 7,5% und in der MSZ-Gruppe nur bei 7,1% der Fall. Bei der Anzahl klinischer Komplikationen, die nach der zwölfmonatigen Testphase auftraten, gabe es zwischen den drei Gruppen keinen Unterschied. Ein weiteres Ergebnis betrifft die Herz-CT, die die NICE-Richtlinien für Patienten mit einem niedrigen KHK-Risiko vorsehen. Es zeigte sich, dass die Zahl unnötiger Angiogramme, die auf der Grundlage vorangegangener Herz-CTs erstellt wurden, deutlich höher lag als die, welche auf den Ergebnissen funktionaler Bildgebungen beruhten.

„Es ist sehr deutlich geworden, dass die Koronarangiographie auf Fälle beschränkt werden muss, die wirklich eine invasive Untersuchung erfordern. Funktionale Bildgebungsverfahren sollten leichter und häufiger für die Beurteilung von KHK eingesetzt werden und zwar auch in Hochrisiko-Gruppen. Das liegt im Interesse der Patienten wie der Gesundheitssysteme“, sagt Prof. Slart. Allerdings, so der EANM-Experte, erfüllen die neuen Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC), die in etlichen europäischen Ländern gelten, diese Forderungen bereits zum Teil. Während die britischen NICE-Leitlinien eine Vortestwahrscheinlichkeit von 60% als Schwelle für eine sofortige Angiographie verlangen, legen die ESC-Leitlinien eine Vortestwahrscheinlichkeit von 85% fest. „Die ESC-Leitlinien sind sicher ein Schritt in die richtige Richtung“, so Prof. Slart.

Was ist Nuklearmedizin?

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