Tag Archives: Mühle

Pressemitteilungen

Leitzachtaler Sommer

Aussuchen – Buchen – Dabei sein

Leitzachtaler Sommer

Am 6. Juni startet zum zweiten Mal das Veranstaltungsangebot des Leitzachtaler Sommers. Was letztes Jahr noch ein Pilotprojekt war, hat sich heuer zu einer dreimonatigen Veranstaltungsreihe entwickelt. In den Monaten Juni, Juli, August können Urlauber und Gäste aus dreißig verschiedenen Angeboten wählen. Das vom Arbeitskreis Kräuter-Kraft-Natur ausgearbeitete Programm spiegelt die typischen Merkmale des Leitzachtales wider. Viel Natur, Flüsse und Wasserfälle, Bäume und Holz, Wald und Wiesen und die dazugehörige traditionelle Küche und das Handwerk.
Nach dem letztjährigen zwei wöchigen Probelauf hat sich herausgestellt, dass eine große Nachfrage nach Veranstaltungen bei denen man aktiv mitmachen kann, bestand. Deshalb wird man im Veranstaltungsprogramm des Leitzachtaler Sommers für die kommenden drei Monate genau solche Angebote finden: Es wird wieder Kräuter gesammelt und geräuchert, gekocht, gebacken, gewandert, geschmiedet, Holz verarbeitet und Bogen geschossen. Aber auch gejodelt und den spannenden Geschichten und Märchen für Jung und Alt zugehört – und das bis zum 29. August.
Und wo ein Tal ist, sind auch Berge: Deshalb werden die Jodellieder auf einer Alm geschmettert, der Meditationsweg vom Birkensteinkircherl zum Wendelsteinkircherl in Form eines geführten Wanderseminars angeboten und man lernt die Urkräfte der Natur als spirituelles Werkzeug sehen und die Kraft und Schönheit der Natur für das eigene Leben und dem Wohlergehen nutzen.
Für Gäste, die es gerne handfest mögen, ist der Tag des Holzes, der Tanz mit der Sense oder ein Besuch bei einem Kunstschmied genau das Richtige. Für die Bodenständigen unter ihnen, kann der Besuch der Leitzachmühle interessant sein, noch dazu, wenn das Mehl mit dem vorher das Brot selber gebacken wurde, von dort stammt und dann auch noch die Butter, die aufs frische Brot kommt selbst hergestellt wird.
Es braucht jetzt nur noch der QR-Code eingescannt werden, der auf den Plakaten und Flyern steht oder unter www.kraeuter-kraft-natur.de der Menüpunkt „Leitzachtaler Sommer“ angeklickt werden. Dort stehen für jede einzelne Veranstaltung die nötigen Informationen. Egal, ob direkt über Internet gebucht wird oder über das Tourismusbüro in Fischbachau, die Veranstalter und der Arbeitskreis Kräuter-Kraft-Natur freuen sich auf regen Besuch.

Weitere Informationen:
Tourist-Information Fischbachau
Kirchplatz 10 – 83730 Fischbachau
+49 8028 876 – info@fischbachau.de
www.kraeuter-kraft-natur.de

Fischbachau: Leben, wo andere Urlaub machen. So könnte unser Motto lauten. Im weiten Tal der Leitzach leben wir hier in einem der schönsten Flecken Bayerns, verwurzelt in Tradition und Brauchtum.

Kontakt
Gemeinde Fischbachau
Brigitte Abels
Kirchstr. 10
83730 Fischbachau
01725477787
brigitte.abels@web.de
http://www.kraeuter-kraft-natur.de

Pressemitteilungen

Technik die begeistert: Fertigungstechnik und Maschinenbau

Klappern gehört zum Handwerk – Geschichte, die begeistert: Es klappert die Mühle am rauschenden Bach bis dahin, ein langer Weg Diskussionsbeitrag von Norbert Hahn, Geschäftsführer Hahn Fertigungstechnik aus Papenburg in Nieders

Technik die begeistert: Fertigungstechnik und Maschinenbau

(NL/3735897028) Die Methode der Mühle spiegelt sich in vielen technischen Abläufen von Maschinenbau und Fertigungstechnik wieder. Welche Verbindung von der Methode des Mahlens zu den modernsten Technologien hat bis heute bestand? Norbert Hahn, Geschäftsführer der Hahn Fertigungstechnik in Papenburg kurz zum Unternehmen: Von der Reparatur bis zur Anfertigung von Neuteilen, Konstruktion von Werkstücken und Anlagenteilen bietet Hahn Fertigungstechnik als Partner mit Schwerpunkt Zerspanungstechnik Lösungen an. Langjährige Erfahrungen im Bereich der Beratungs- und Lösungskonzepte sowie hohes Qualitätsverständnis geben die Möglichkeit, dem technologischen Anspruch gerecht zu werden. Flexibilität, Kompetenz und Qualität gehören zum Werteverständnis des Familienunternehmens. Im stetigen Fortschritt zählen die Technologien Drehen, Fräsen, Bohren, Verzahnen, Stoßen und Schweißen auch in heutigen Weiterentwicklungen zu den Kernkompetenzen.

Niedersachsen das Mühlenkulturland: Die Hochkultur der Getreidemühlen gehört zwar der Vergangenheit an, hat sich bis ins Heute weiterentwickelt. Heute prägen Windräder und Windparkanlagen das Landschaftsbild. Die Mühlengeschichte ist dank vieler restaurierter und denkmalgeschützter Mühlen sicht- und erlebbar, erläutert Norbert Hahn. In Papenburg an der Ems stehen zwei historisch wertvolle Mühlen: Die Bockwindmühle, die älteste Mühle im Emsland und die mit besonderer technischer Raffinesse ausgestattete Meyers Mühle, die besichtigt werden kann. Die Erfindung des Mahlens und der ersten Mühle geht ins alte Ägypten zurück.

Die Mühle ein langer Weg, vom Korn zum Brot

Die Mühle sicherte den Menschen ihr tägliches Brot. Mühlen prägten einst das niedersächsische Landschaftsbild. Wie, wann und wo entstand die Idee der Mühle, begrüßt Norbert Hahn die Teilnehmer in den eigenen Räumlichkeiten der Hahn Fertigungstechnik GmbH.

Hunger und Durst, begleiten die Menschen seit Entstehung der Menschheit. Vor 7000 Jahren machte sich der Mensch die Methode des Zermahlens von Körnern zwischen zwei Steinen zu Eigen. Erforscht ist, dass ägyptische Sklaven schwere Mühlsteine über die Körner bewegten, die bereits vorher von Männern mit mannhohen Stößen in steinernen Mörsern zerstampft worden waren. Im nächsten Schritt haben Sieberinnen die Kleie ausgesiebt, die an das Vieh verfuttert wurde. Es folgt unter schwerster Anstrengung weitere Mahlvorgänge und dem Aussieben. Die einfachen Handmühlen waren schon den Etruskern um 600 v. Chr. bekannt und sind vermutlich weitaus älter. Das Vermahlen des Korns war eine zeit- und kräfteraubende Arbeit. Mit dem Reibstein oder der Reibschüssel haben die römischen Legionäre ihr Korn gemahlen, damit sie auf ihren Eroberungszügen nicht verhungerten. Ihr technischer Fortschritt war einbaut: Die Reibschüsseln bestanden aus Ton, in dem Quarzsplitter eingebacken waren, damit brach das Korn leichter auf. Ein weiterer technischer Fortschritt war schon der Stampfmörser, Anke genannt.

Die Handmühle Vorläufer der ersten Mühle

Das Prinzip Bodenstein und Läuferstein entwickelte sich früh: Ein waagerechter Mahlstein dreht sich um eine senkrechte Achse über einen Unterstein. Oben am Mahlstein war ein senkrecht herausragender Griff befestigt, mit dem der Stein gedreht wurde. Aus dieser Handmühle entwickelte sich die sog. Mola Machinara. Die Konstruktion ist aus Pompeji bekannt. Diese sog. Glockenmühle bestand aus einem oberen Stein, der nach oben und unten wie ein Hohlkegel gearbeitet war. Er fasste über einen unteren stumpfen Zylinder; eine verstellbare Holzachse ermöglichte Grob- und Feineinstellungen. Derartige Mühlen waren über 2 m hoch und wogen mehrere hundert Pfund. Sie wurden mit Eseln, Pferden oder eben Sklaven in Gang gehalten. Die Betriebskosten einer Mühle mit Sklaven nicht höher als mit Eseln. Was für eine Zeit, betont Norbert Hahn, Geschäftsführer der Hahn Fertigungstechnik.

Natürlicher Antrieb: Wind und Wasser

Der Antrieb der Mühlsteine war bis zur Nutzung des natürlichen Antriebs von der Muskelkraft von Mensch und Tier abhängig. Damit galt, immer im Kreis um den Mühlstein herum, eine Stange vor sich her drücken und damit den Läuferstein in Bewegung setzen. Die Nutzung des Windes und Wassers brachten eine technologische Revolution. Vor 3000 Jahren gab es die ersten Windmühlen in Asien und Ägypten. Vor ca. 1000 Jahren entstanden in Griechenland die ersten Mühlen angetrieben von Wasserschöpfrädern. Berufsmüller gab es schon um 1500 v. Chr. in Ägypten. Erst als die Drehmühle aufkam, lohnte sich das Gewerbe des Müllers. Die Mühle galt als die wichtigste Maschine der Menschen, bis die Erfindung der Dampfmaschine und der Verbrennungs- und Elektromotor die Kräfte der Natur ersetzten. Vor 140 Jahren wurden etwa 70.000 Getreidemühlen in Deutschland aktiv betrieben. Große und schnelle Maschinen, die nicht auf Wind- und Wasserkraft angewiesen sind, erledigen heute die Arbeit des Müllers. Die damalige Mühlenlandschaft ist von den modernen Mühlen, den Windrädern abgelöst worden und prägt ein neues Landschaftsbild.

Norbert Hahn betont, dass die Methode und Technik des Mühlenantriebs heute in vielfältigen Branchen eine elementare Rolle spielt. Zum Kundenstamm der Hahn Fertigungstechnik zählen unterschiedliche Mühlenwerke, Futtermittelindustrie, Kraftfutterindustrie, Nahrungsmittelindustrie und Bergwerke, die im Unternehmensablauf die Technik und Methode der Mühlen einsetzen.

Fazit: Weiterbildung und Zertifizierung zählt zum Qualitätsmanagement in allen Fertigungsbereichen.

Nicht nur der Erwerb von Zertifikaten, sondern gelebte Qualität durch das Know-how und Engagement der Mitarbeiter durch gezielte Weiterbildungen, zählt. Zerspanungstechnik bedeutet, dass verschiedene Prozesse nahtlos ineinander übergreifen müssen. Damit die Herstellung bzw. Wandlung des Werkstücks vom Rohzustand zum funktionsfähigen Fertigungszustand gelingt, ist das Verständnis für die Zusammenhänge Voraussetzung. Qualität und Hochwertigkeit vor dem eigenen Handwerk sind damit Grundvoraussetzung bis zur pünktlichen Auslieferung. Qualitätskontrollen finden automatisch und durchgängig in dem gesamten Fertigungsprozess statt, weist Norbert Hahn auf die Unternehmensphilosophie der Hahn Fertigungstechnik GmbH hin.

Diese Pressemitteilung wurde im Auftrag übermittelt. Für den Inhalt ist allein das berichtende Unternehmen verantwortlich.

Firmenkontakt
Hahn Fertigungstechnik GmbH
Norbert Hahn
Dieselstraße 1
26871 Papenburg
49 4961 9707-0
office@hahn-fertigungstechnik.de
http://

Pressekontakt
Hahn Fertigungstechnik GmbH
Norbert Hahn
Dieselstraße 1
26871 Papenburg
49 4961 9707-0
office@hahn-fertigungstechnik.de
http://www.hahn-fertigungstechnik.de

Pressemitteilungen

Technik die begeistert: Fertigungstechnik und Maschinenbau

Klappern gehört zum Handwerk – Geschichte, die begeistert – Diskussionsbeitrag von Norbert Hahn, Geschäftsführer Hahn Fertigungstechnik GmbH/Papenburg

Technik die begeistert: Fertigungstechnik und Maschinenbau

Fertigungsverfahren – Hahn Fertigungstechnik GmbH, Papenburg/Niedersachsen

Die Methode der Mühle spiegelt sich in vielen technischen Abläufen von Maschinenbau und Fertigungstechnik wieder. Welche Verbindung von der Methode des Mahlens zu den modernsten Technologien hat bis heute bestand? Norbert Hahn, Geschäftsführer der Hahn Fertigungstechnik in Papenburg kurz zum Unternehmen: „Von der Reparatur bis zur Anfertigung von Neuteilen, Konstruktion von Werkstücken und Anlagenteilen bietet Hahn Fertigungstechnik als Partner mit Schwerpunkt Zerspanungstechnik Lösungen an. Langjährige Erfahrungen im Bereich der Beratungs- und Lösungskonzepte sowie hohes Qualitätsverständnis geben die Möglichkeit, dem technologischen Anspruch gerecht zu werden. Flexibilität, Kompetenz und Qualität gehören zum Werteverständnis des Familienunternehmens. Im stetigen Fortschritt zählen die Technologien Drehen, Fräsen, Bohren, Verzahnen, Stoßen und Schweißen auch in heutigen Weiterentwicklungen zu den Kernkompetenzen.“

Niedersachsen das Mühlenkulturland: Die Hochkultur der Getreidemühlen gehört zwar der Vergangenheit an, hat sich bis ins Heute weiterentwickelt. Heute prägen Windräder und Windparkanlagen das Landschaftsbild. Die Mühlengeschichte ist dank vieler restaurierter und denkmalgeschützter Mühlen sicht- und erlebbar, erläutert Norbert Hahn. In Papenburg an der Ems stehen zwei historisch wertvolle Mühlen: Die Bockwindmühle, die älteste Mühle im Emsland und die mit besonderer technischer Raffinesse ausgestattete Meyers Mühle, die besichtigt werden kann. Die Erfindung des Mahlens und der ersten Mühle geht ins alte Ägypten zurück.

Die Mühle – ein langer Weg, vom Korn zum Brot

Die Mühle sicherte den Menschen ihr tägliches Brot. Mühlen prägten einst das niedersächsische Landschaftsbild. Wie, wann und wo entstand die Idee der Mühle, begrüßt Norbert Hahn die Teilnehmer in den eigenen Räumlichkeiten der Hahn Fertigungstechnik GmbH.

Hunger und Durst, begleiten die Menschen seit Entstehung der Menschheit. Vor 7000 Jahren machte sich der Mensch die Methode des Zermahlens von Körnern zwischen zwei Steinen zu Eigen. Erforscht ist, dass ägyptische Sklaven schwere Mühlsteine über die Körner bewegten, die bereits vorher von Männern mit mannhohen Stößen in steinernen Mörsern zerstampft worden waren. Im nächsten Schritt haben Sieberinnen die Kleie ausgesiebt, die an das Vieh verfuttert wurde. Es folgt unter schwerster Anstrengung weitere Mahlvorgänge und dem Aussieben. Die einfachen Handmühlen waren schon den Etruskern um 600 v. Chr. bekannt und sind vermutlich weitaus älter. Das Vermahlen des Korns war eine zeit- und kräfteraubende Arbeit. Mit dem Reibstein oder der Reibschüssel haben die römischen Legionäre ihr Korn gemahlen, damit sie auf ihren Eroberungszügen nicht verhungerten. Ihr technischer Fortschritt war einbaut: Die Reibschüsseln bestanden aus Ton, in dem Quarzsplitter eingebacken waren, damit brach das Korn leichter auf. Ein weiterer technischer Fortschritt war schon der Stampfmörser, „Anke“ genannt.

Die Handmühle – Vorläufer der ersten Mühle

Das Prinzip Bodenstein und Läuferstein entwickelte sich früh: Ein waagerechter Mahlstein dreht sich um eine senkrechte Achse über einen Unterstein. Oben am Mahlstein war ein senkrecht herausragender Griff befestigt, mit dem der Stein gedreht wurde. Aus dieser Handmühle entwickelte sich die sog. „Mola Machinara“. Die Konstruktion ist aus Pompeji bekannt. Diese sog. „Glockenmühle“ bestand aus einem oberen Stein, der nach oben und unten wie ein Hohlkegel gearbeitet war. Er fasste über einen unteren stumpfen Zylinder; eine verstellbare Holzachse ermöglichte Grob- und Feineinstellungen. Derartige Mühlen waren über 2 m hoch und wogen mehrere hundert Pfund. Sie wurden mit Eseln, Pferden oder eben Sklaven in Gang gehalten. Die Betriebskosten einer Mühle mit Sklaven nicht höher als mit Eseln. Was für eine Zeit, betont Norbert Hahn, Geschäftsführer der Hahn Fertigungstechnik.

Natürlicher Antrieb: Wind und Wasser

Der Antrieb der Mühlsteine war bis zur Nutzung des natürlichen Antriebs von der Muskelkraft von Mensch und Tier abhängig. Damit galt, immer im Kreis um den Mühlstein herum, eine Stange vor sich her drücken und damit den Läuferstein in Bewegung setzen. Die Nutzung des Windes und Wassers brachten eine technologische Revolution. Vor 3000 Jahren gab es die ersten Windmühlen in Asien und Ägypten. Vor ca. 1000 Jahren entstanden in Griechenland die ersten Mühlen angetrieben von Wasserschöpfrädern. Berufsmüller gab es schon um 1500 v. Chr. in Ägypten. Erst als die Drehmühle aufkam, lohnte sich das Gewerbe des Müllers. Die Mühle galt als die wichtigste Maschine der Menschen, bis die Erfindung der Dampfmaschine und der Verbrennungs- und Elektromotor die Kräfte der Natur ersetzten. Vor 140 Jahren wurden etwa 70.000 Getreidemühlen in Deutschland aktiv betrieben. Große und schnelle Maschinen, die nicht auf Wind- und Wasserkraft angewiesen sind, erledigen heute die Arbeit des Müllers. Die damalige Mühlenlandschaft ist von den modernen Mühlen, den Windrädern abgelöst worden und prägt ein neues Landschaftsbild.

Norbert Hahn betont, dass die Methode und Technik des Mühlenantriebs heute in vielfältigen Branchen eine elementare Rolle spielt. Zum Kundenstamm der Hahn Fertigungstechnik zählen unterschiedliche Mühlenwerke, Futtermittelindustrie, Kraftfutterindustrie, Nahrungsmittelindustrie und Bergwerke, die im Unternehmensablauf die Technik und Methode der Mühlen einsetzen.

Fazit: Weiterbildung und Zertifizierung zählt zum Qualitätsmanagement in allen Fertigungsbereichen.

Nicht nur der Erwerb von Zertifikaten, sondern gelebte Qualität durch das Know-how und Engagement der Mitarbeiter durch gezielte Weiterbildungen, zählt. Zerspanungstechnik bedeutet, dass verschiedene Prozesse nahtlos ineinander übergreifen müssen. Damit die Herstellung bzw. Wandlung des Werkstücks vom Rohzustand zum funktionsfähigen Fertigungszustand gelingt, ist das Verständnis für die Zusammenhänge Voraussetzung. Qualität und Hochwertigkeit vor dem eigenen Handwerk sind damit Grundvoraussetzung – bis zur pünktlichen Auslieferung. Qualitätskontrollen finden automatisch und durchgängig in dem gesamten Fertigungsprozess statt, weist Norbert Hahn auf die Unternehmensphilosophie der Hahn Fertigungstechnik GmbH hin.

Die Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg an der Ems in Niedersachsen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Hahn Fertigungstechnik GmbH ist ein mittelständiges Unternehmen und hat sich spezialisiert auf die Bearbeitung von anspruchsvollen Dreh- und Frästeilen. Von der Konstruktion bis zur Fertigung liefert Hahn Fertigungstechnik komplett bearbeitete, einbaufertige Teile oder komplexe Baugruppen aus allen zerspanbaren Materialien. Die Reparatur von Bauteilen ist Bestandteil unseres Leistungsspektrums. Gegenseitige Synergien der Unternehmen Hahn Fertigungstechnik und Maschinenbau Hahn werden in der Konstruktion, der Aus- und Weiterbildung, der Logistik und weiteren Bereichen genutzt. Weitere Informationen unter www.hahn-fertigungstechnik.de

Kontakt
Hahn Fertigungstechnik GmbH
Norbert Hahn
Dieselstraße 1
26871 Papenburg
+49 (0)4961 9707-0
+49 (0)4961 6224
office@hahn-fertigungstechnik.de
http://www.hahn-fertigungstechnik.de

Pressemitteilungen

Maschinenbau Hahn: Vorboten von Werkzeug, Mechanik und Maschinen

Erfindungen, die den Vorsprung der Technik sichern sollen – Seminarveranstaltung Maschinenbau Hahn in Papenburg mit Jens Hahn

Maschinenbau Hahn: Vorboten von Werkzeug, Mechanik und Maschinen

Maschinenbau Hahn GmbH&Co.KG Seminar: Vorboten von Werkzeug, Mechanik und Maschinen

Wie entwickelte sich die technische Fantasie über Jahrtausende? Welche Geschichte ist relevant in Bezug auf Werkzeug und Mechanik? Wie begann die Idee der Herstellung von Hilfsmitteln, die das Leben im Alltag erleichtern? Geburt von Visionen zum technischen Fortschritt? Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG, Flachsmeerstraße 55 in Papenburg an der Ems, ist seit über 30 Jahren am Markt. Die Firmenphilosophie des familiengeführten Maschinenbauunternehmens baut auf Ausbildung: „Sichere deine und unsere Zukunft!“ – und bildet Metallbauer, Feinmechaniker, Technische Produktdesigner, Fachkräfte für Lagerlogistik und Bürokauffachkräfte aus. Maschinenbau Hahn trägt als Ausbildungsbetrieb zur Sicherung der Zukunft bei. „Hinter dem Erfolg des familiengeführten Unternehmens stehen qualifizierte und gut ausgebildete Mitarbeiter. Die Mitarbeiter gestalten aktiv mit und sorgen dafür, dass aus Ideen erfolgreiche Produkte und aus Problemstellungen der Kunden spezifische Problemlösungen werden. Deshalb ist der Unternehmensleitung Familie Hahn an einer qualifizierten Ausbildung des Nachwuchses, den Azubis gelegen“, begrüßt Jens Hahn, technischer Leiter bei Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG die zahlreichen Teilnehmer.

Antrieb und Förderung für Weiterentwicklung

Die technische und menschliche Weiterentwicklung entsteht geschichtlich betrachtet aus der Not heraus. Neue Erfindungen, Werkzeuge, Maschinen, Mechanik und Technik, die das Leben erleichtern sind der Ansporn für die unterschiedlichsten Branchen im Handwerk und der Industrie. Der Wunsch nach Überwindung von Distanzen war und ist Antrieb zur Erfindung vom Segeln, Fliegen, Schifffahrt, Transport mit Schnelligkeit und Effizienz weiter zu entwickeln. Stichwort „Flugapparat“ ein Gerät, das bis ins Heute als Flugzeug weiter entwickelt wurde. Die Fliegerei, Seefahrt und das Transportwesen sind Erfolgsgeschichten bis ins Heute, die durch Antrieb, Motivation und technischen Fortschritt weiter entwickelt werden.

In regelmäßigen Seminarbeiträgen, Weiterbildungsveranstaltungen und Diskussionsbeiträgen verdeutlicht ein Blick in die Geschichte, wie Technik entstanden ist. Jens Hahn weiß aus langjähriger Erfahrung, dass Maschinenbau Hahn als Ausbildungsbetrieb heute die Nachwuchskräfte von morgen ausbildet, fördert und motiviert, um als Antrieb für technische Weiterentwicklung damit Multiplikatoren generiert. „Deshalb liegt Maschinenbau Hahn neben der Vermittlung einer qualifizierten Ausbildung insbesondere die persönliche Zukunft und Weiterentwicklung aller Auszubildenden am Herzen“, erläutert Jens Hahn.

Technik und Mechanik: Haftet dem Ruf der „List“ an – geschichtlich als Hinterlist aufgefasst und verstanden

„Ich verstehe nicht wie das funktioniert? Zauber oder Wunder, welche List ist da am Werk?“ Herr Hahn gibt zu bedenken, dass in der Mitte des 5. Jahrhunderts v.Chr. die Mechanik in einem Gegensatz zu dem Einfachen und Natürlichen als eine besondere Art der Hinterlist aufgefasst wurde. Bedeutet, die Technik war nicht gewollt, ist mit Ressentiments belastet, die bis heute keine eindeutige Entkräftigung findet. Technik und Mechanik als List bzw. Überlistung zur Weiterentwicklung?

Der griechische Begriff „Mechanik“ umfasst ursprünglich jede Art von List, die geistiger oder physischer Art war. Er verengt sich auf die geschickte Anwendung von Werkzeugen und auf dieses Werkzeug selbst. Aber erst, als in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts v.Chr. die Verbindung zwischen Mathematik und Mechanik von Archytas von Tarent, einem Freund Platons, vollzogen wurde, begann Mechanik im heutigen Sinne zu existieren. Jens Hahn erläutert, dass dieser Archytas den ersten antiken Automaten konstruiert hat: eine Holztaube.

Ein Leben in der ewigen Tretmühle

„Geschichtlich betrachtet überzeugt, dass die Technik einen Beitrag zur Befreiung des Menschen aus jeder Art von Tretmühlen und damit den technischen Fortschritt mitgeliefert hat. Das Modell, nachdem sich nicht in der griechisch-römischen Antike, sondern in allen frühen Hochkulturen der technische Fortschritt vollzieht, lässt sich unschwer skizzieren. Die Mechanisierung entstand aus der Not heraus. Arbeit, die als kaum noch zu leistende Mühe von Menschenhand bewerkstelligt werden konnte, da ein Mangel an Kräften, Muskelkraft oder Arbeitskraft herrschte, stellt die Versorgung und damit das Überleben infrage“, so Jens Hahn.

Als Beispiel nennt Herr Hahn die frühen Ackerbaukulturen v. Chr. Wie gestaltete sich der Alltag? Mühlen waren unbekannt und zum Mahlen des Korns musste eine Lösung her. Tag für Tag zerrieben Sippen- und Familienmitglieder von Hand die Menge Korn, die zur Ernährung bestimmt war. Zunächst wurde das Verfahren selbst verbessert; erfunden wurde der Kurbelgriff an der Handmühle. Das funktionierte. Das Prinzip wurde vergrößert, die Mühlen entstanden. Jahrhunderte erfolgte der Antrieb durch die Kraft der Tiere oder Menschen, leider durch Sklaverei. Die Entwicklung ging weiter, die Wasserkraft wurde genutzt. Die Wissenschaft hat belegt, dass mit voller Absicht und Überlegung das erste Wasserrad als Antriebskraft eingebaut worden ist. Diese Absicht bezeichnet einen neuen Abschnitt der technischen Entwicklung. Die mathematische Berechnung der technischen Leistung liegt noch über eineinhalb Jahrtausende entfernt.

Erfindungen und technischer Fortschritt – geboren aus der Notwendigkeit?

Bei Recherchen und wissenschaftlichen Untersuchungen überraschen die Erklärungen und sind rätselhaft zu den Vorgängen in der Zeit, bei denen Notwendiges erfunden wurde erläutert Jens Hahn. „Werkzeug war entstanden. Der Steinzeitmensch errichtete bspw. eine Bohrmaschine, um die Wirksamkeit seiner körperlichen Mühe zu steigern. Der ägyptische Baumeister entwickelt Hebezeuge, um aus Steinblöcken Pyramiden zu bauen. Erleichterung bringt die Spindel, um den Faden zu spinnen, damit wiederum das Schiffchen und die Webstühle weitere Erleichterung im Alltag bringen“, so Jens Hahn. Vieles wurde nicht erfunden oder unzugänglich genutzt, obwohl die Technik bekannt war. So haben bspw. die Olmeken, Tolteken und Inkas erstaunliche Bauten errichtet, die Töpferei beherrscht, eine hochqualifizierte Ackerbauwirtschaft betrieben, bekanntlich das Rad nicht genutzt. Weder in Form der Töpferscheibe noch als Transportmittel, obwohl es dem Prinzip nach bekannt war.

Fazit: Aus der Geschichte lernen – keine Logik für Erfindungen, wohl aber, dass jede technische Entdeckung folgenreicher ist, als sich bei ihrem Ursprung ermessen ließ.

„Automaten am Anfang der Technik? Mathematik als die eigentliche Wissenschaft, die aus der „List“ (Technik und Mechanik) eine Macht werden lässt? Alle Anfänge sind unscheinbar, die Mythen enthalten im Ansatz mancherlei, was uns noch heute beschäftigt“, so Jens Hahn.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

Kontakt
Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG
Jens Hahn
Flachsmeerstraße 55 – 57
26871 Papenburg
+49 (0)4961 9706-0
+49(0)4961 75276
office@maschinenbau-hahn.de
http://www.maschinenbau-hahn.de

Pressemitteilungen

Kulturdenkmal: Mühlen- und Müllereiwesen in Deutschland

Die ältesten Maschinen der Menschheit stehen für einen Tag im Mittelpunkt

Kulturdenkmal: Mühlen- und Müllereiwesen in Deutschland

Die Meyer-Mühle in Papenburg (Ems) am Hauptkanal – Gedanken zu der Idylle

Pfingstmontag ist anerkannter Mühlentag und wurde von der Deutschen Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung ins Leben gerufen. Ziel des Deutschen Mühlentages ist es, zusammen mit dem Denkmalschutz die alte Kulturtechnik des Müllern wieder in das Bewusstsein der Bevölkerung zurückzubringen und die Mühlen als technisches Denkmal zu begreifen und zu erhalten. Der Stuttgarter Immobilienexperte und begeisterter Denkmalschützer Eric Mozanowski führt regelmäßig Seminar- und Weiterbildungsveranstaltungen in Stuttgart, Berlin, Leipzig und München durch. Veröffentlichungen der Diskussionsbeiträge durch Immobilienexperten Eric Mozanowski rundet die Tätigkeit zu aktuellen und geschichtlichen Themen rund um Immobilien, Denkmal und Kulturgüter ab. Um die Mühlenkultur in Deutschland ranken sich zahlreiche Geschichten, Lieder und bilden eine feste Verankerung und Prägung, die Geschicke ganzer Regionen und Zeitepochen entstanden rund um das Müllereiwesen. „Damit nichts verloren geht fand 1990 auf Initiative von Ansgar Vennemann, Sprecher des Arbeitskreises Mühlen im Osnabrücker Land (Niedersachsen), der Niedersächsische Mühlentag statt. 1994 wuchs die Aktion über die Landesgrenzen hinaus und der erste Deutsche Mühlentag war geboren. Bundesweit nehmen mittlerweile über 1000 Wind- und Wassermühlen für Besichtigungen und Führungen teil. Damit setzt das Müllereiwesen ein aktives Zeichen als funktionierendes technisches Denkmal“, so Eric Mozanowski einführend.

Geschichte und Kultur: Müllereiwesen – Das Getreide war das Hauptnahrungsmittel

Die Kartoffel als Nahrungsmittel kam erst viele Hundert Jahre später nach der Entdeckung Amerikas in die deutsche Küche. Die Leute ernährten sich hauptsächlich von Brot und Getreidebrei, und Mehl und Schrot dafür mahlte der Müller. Unbekannt war damals, das Mehl zu denaturieren, das heißt, vor dem Mahlen die Randschichten des Korns zu entfernen. „Diese Methode, nur den Mehlkörper zu mahlen, hat den Vorteil, dass das Mahlprodukt lange haltbar ist, aber den Nachteil, dass im Weißmehl wertvolle Inhaltsstoffe fehlen. Die waren im Vollkornmehl unserer Vorfahren enthalten. Dafür mussten sie Beschwernisse in Kauf nehmen: Die hoch ungesättigten Fettsäuren des vermahlenen Keimlings reagieren mit dem Sauerstoff, und das Mehl wird schnell ranzig. Man ließ also immer nur den Mehlvorrat für ein paar Tage mahlen. Das hieß: viele Mahlgänge – und viele Müller“, so der Stuttgarter Immobilienexperte.

Für die Versorgung der Bevölkerung war der Müller unersetzlich – Müllersein bedeutete unehrlich sein

Der Müller war so unersetzlich, dass er nicht in den Krieg ziehen musste. Genauer: Er durfte nicht, wie auch die Schäfer und Hirten nicht, die ihre Herden nicht allein lassen konnten. Die alte germanische Standeseinteilung war aber durch Waffenrecht und Waffenpflicht bedingt. Wer weder berechtigt noch verpflichtet war, im Heer zu kämpfen, der gehörte zu keinem anerkannten Stand, er war standeslos. Und weil es außer der Waffenehre keine andeutungsweise so wichtige Ehre gab, so war der Müller – nach altem Sprachgebrauch – unehrlich.

Die gesellschaftliche Niedrigstellung der „Ehrlosigkeit“ ging aber nicht so weit, dass etwa der Schwur des Müllers vor Gericht nichts galt. Aber er konnte nicht in die Ehrenämter der Gemeinde gewählt werden, keine achtbare Zunft oder Gilde nahm ihn auf. Und das Schlimmste: Er durfte keine „ehrbare Dirne“ ehelichen. Noch im Jahre 1686 drohten in Hamburg die Reepschläger (Seiler) einem ihrer Meister, der eine Müllerstochter zur Frau nehmen wollte, den Ausschluss aus ihrer Zunft an. Der Meister rief den Rat der Stadt an. Und der erkannte – ganz fortschrittlich – diesen Teil der Zunftsatzung als nicht rechtsverbindlich und ordnete die „Zulassung“ der Müllerstochter an.

Noch 1652 gab es im Herzogtum Braunschweig die Anweisung, den neu geborenen Müllerskindern die „Unehrlichkeit“ in den Taufschein einzutragen. Und nach wie vor galt in allen deutschen Landen die Bestimmung, dass die Müller den Unehrlichsten von allen behilflich sein mussten. Sie hatten dem Henker bei einer Hinrichtung die Galgenleitern zu stellen.

„Es klappert die Mühle am rauschenden Bach“ – immer und zu jeder Zeit!

Auch ein weiteres „Privileg“ stellte den Müller außerhalb der gesellschaftlichen Ordnung: Für ihn galt weder das Feierabend- noch das Feiertagsgebot, denn seine Arbeit war wie keine andere abhängig von den Launen der Natur: „Der Müller ist ein adelig Kind. Es arbeiten für ihn Wasser und Wind.“ Nur wenn seine Mühle einer Kirche benachbart war, musste er während des Gottesdienstes die klappernde Mühle anhalten.

Wie kein anderer Beruf saß der Müller also in vielen Zwickmühlen. So war auch der „Mühlenfriede“ ein für ihn zweifelhaftes Privileg. Mühlenfriede bedeutete: Ein Übeltäter, der sich in eine Mühle geflüchtet hatte, durfte nicht mit Gewalt herausgeholt werden. Diese Bestimmung hatte einen ganz praktischen Grund: die Furcht, die Mühle könnte durch die Gewalthandlung Schaden nehmen. Wie der Müller aber mit dem Galgenvogel in seinem Haus zurechtkam, war seine Sache.

Zwickmühle: Mahlzwang – Mühlenzwang

Damit es auch vor der Mühle friedlich zuging, hatte schon der „Sachsenspiegel“ um 1230 bestimmt, dass alle Mahlgäste (die Müllerkunden) strikt nach der Reihenfolge des Ankommens bedient werden mussten: „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ ist eine der wenigen mittelalterlichen Rechtsbestimmungen, die noch heute sprichwörtlich sind.

Diese gerechte Behandlung war vor allem deshalb wichtig, weil der „Mahlzwang“ den Bauern meist lange Wege aufnötigte. Im Zwang- und Bannrecht des Feudalismus konnte nicht jeder Müller nach Lust und Laune eine Mühle aufmachen. Der Lehnsherr vergab die Mühle als Privileg, und der „Mühlenzwang“ bestimmte, dass alle seine Untertanen ausschließlich in der landesherrlich privilegierten Mühle mahlen lassen mussten. Von jedem Scheffel Mehl forderte der Lehnsherr seinen Anteil. Für das Mahlen wurde entweder der Mahlgroschen bezahlt, in der Regel aber behielt der Müller eine bestimmte Menge Mehl ein, Molter, Malte oder auch Metze genannt. Davon lieferte er den größten Teil an den Landesherrn ab, einen Teil behielt er als Mahllohn für sich.

Eric Mozanwowski gibt zu bedenken, dass diese Regel, so einfach sie auch scheint, so verhängnisvoll war sie für den Ruf des Müllers. Jahrhundertelang galt der Müller als „der größte Dieb im ganzen Land“, weit vor den Webern und Schneidern, die auch im Verdacht standen, mit dem ihnen anvertrauten Garn und Tuch nicht ehrlich umzugehen. Denn Groll und Wut des Bauern, der mit seinem Korn zur Mühle ging und nach seiner Meinung immer mit zu wenig Mehl nach Hause kam, richteten sich nicht gegen den Landesherrn, der ihn eigentlich schröpfte, sondern gegen den Müller, von dem er sich übervorteilt fühlte.

Reputationsschaden des Müllers durch Misstrauen und Neid?

„Was nun schwerer wog, das Misstrauen der Bauern oder die Neigung des Müllers, zu ernten, wo er nicht gesät hatte, der Leumund des Müllers war unwiderruflich dahin. Das machte es ihm vollends unmöglich, den Makel seines Standes loszuwerden. Den schlechten Ruf, ein Dieb zu sein, teilte er mit Berufsgenossen in anderen Ländern“, erläutert Eric Mozanowski die geschichtliche Vergangenheit.

„Auch die Tatsache, dass Störche nicht auf Mühlen nisten – wer kann es den klugen Vögeln verdenken, dass sie Gebäude meiden, die noch lauter klappern als sie, und das Tag und Nacht -, wurde den Müllern angelastet: „Die Störche haben Angst, dass der Müller ihnen die Eier stiehlt.“ Aufschlussreich ist ein Dialog zwischen Bauer und Müller im „Ambraser Liederbuch“ aus dem Jahr 1582: Bauer: „Müller, hast mir das Mehl bereit? Du hast mirs halb gestohlen, gestohlen.“ Müller: „Du lügst, du lügst, du grober Bauer! Es ist in der Mühlen verstoben, verstoben!“, so Eric Mozanowski.

Reputationsmanagement zum Eigenschutz der Müller

Das natürliche Phänomen, das man heute „Schwund“ nennt, machte auch den ehrlichen Müllern zu schaffen, und für den Bauern, der Korn und Mehl eins zu eins umrechnete, war es vollends unerklärlich, da er den für ihn komplexen Mühlbetrieb nicht durchschaute. Dass der Müller aber den Schwund zu seinen Gunsten vermehren konnte, den Verdacht hatten alle Bauern – manchmal wohl auch zu Recht.

Um den Müller vor sich selbst zu schützen und den Unmut der Bauern zu sänftigen, war den Müllern an vielen Orten verboten, Hühner zu halten oder Schweine zu mästen, oder die Anzahl der Tiere wurde begrenzt. Denn davon waren alle überzeugt: „Der Müller hat die fettesten Schwein, die im ganzen Lande sein.“

Sagen rund um „Teufelsmühlen“ und bürgerlich-romantischer Poesie

Doch der heillos schlechte Ruf des Müllers ließ sich noch steigern: Es gab Mühlen, die zusätzlich ein Schankprivileg bekamen. Eric Mozanowski führt dazu aus, dass das vielen Müllern von ihren Lehnsherren wohl eher aufgedrängt worden ist, der sicheren Einnahmen für den Herrn wegen. Im Gefolge des Alkoholausschanks gab es, teils gemunkelt, teils verbürgt, in den oft abgelegenen Mühlen auch eine Mühlenprostitution. So konnte es wohl geschehen, dass ein Bauer nicht nur mit zu wenig, sondern gänzlich ohne Mehl nach Hause kam, weil er es auf die eine oder andere Weise verlustiert hatte.

Ob Schutzbehauptung der Mahlgäste oder erfunden von doppelt betrogenen Bauersfrauen, immer öfter war die Rede von „Teufelsmühlen“, die in Sagen fortleben. Dass immer mal wieder eine Mühle durch damals unerklärliche Mehlstaubexplosionen in Schutt und Asche gelegt wurde, trug dazu bei, solche Unglücke entweder als Werk Beelzebubs oder als Zorn des Gerechten zu deuten.

Im Licht der Aufklärung tritt endlich auch der Müller aus seiner in der Regel unverschuldeten Unehrlichkeit. Der „Müller Arnold“ von Sanssouci darf sich in einer Anekdote sogar mit dem Alten Fritz anlegen. Vor allen in den Städten entstehen dann auch hoch achtbare Müllerzünfte. In der Romantik schließlich wandelt sich das Müllerleben zur Idylle. Joseph von Eichendorff macht den Müllerburschen zum Sinnbild unbeschwerten Wanderlebens („Aus dem Leben eines Taugenichts“). Und im Gedichtzyklus „Die schöne Müllerin“ von Wilhelm Müller, vertont von Franz Schubert, ist die doppelte Unehrlichkeit, die dem Müller anhing, in weite Ferne gerückt. Eichendorffs Verse „In einem kühlen Grunde, da geht ein Mühlenrad“ sind die Verdichtung bürgerlich-romantischer Poesie schlechthin. Sein Mühlenlied wurde 27 Mal vertont.

„Der politische Kampf des Bürgertums und der technologische Fortschritt bringen dann endgültig das Ende der so genannten „Müllerfreiheit“. Mit der Verfassung des Deutschen Reiches 1871 fallen die letzten Bann- und Zwangsrechte. Die großen Dampfmühlen brauchen keine rauschenden Bäche mehr und keinen launischen Wind. Die Müller suchen sich andere Berufe, nur die Namen bleiben“, so Eric Mozanowski abschließend zum Geschichtsausflug des Müllereiwesens.

V.i.S.d.P.:

Eric Mozanowski
Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Wichtige Wissensmodule werden auf Wunsch auch im Internet veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: www.immobilien-news-24.org

Kontakt
Mozanowski
Eric Mozanowski
Theodor-Heuss-Strasse 32
70174 Stuttgart
+49 (0)711 220 631 73
mozanowski@yahoo.de
http://www.immobilie-news-24.org

Essen/Trinken

Würmmühle – Das Korn mit Genuss!

Aus der Region für die Region, beste Qualität durch bestes Korn und Ausbau des Umweltschutzes. Kommen Sie in den Genuss und verschaffen Sie sich einen ersten Einblick vom 23. bis 27. März 2015 um ca. 08.55 Uhr auf N24.

Mit hohem Engagement entwickelte die Familie Kraus die Würmmühle zu einem vollautomatischen Betrieb, der heute Kundenwünsche schnell und flexibel bedient. Bis zu 84 Tonnen Roggen und Weizen pro Tag kann die Mühle verarbeiten. Computer sorgen dafür, dass das Getreide ohne ungewünschte Erwärmung schonend vermahlen wird. Auch Feuchtigkeit, Lagertemperatur und Zustand des fertigen Mehls werden auf diese Weise genauestens überwacht. Bei allen Arbeitsgängen in der Würmmühle ist Reinheit das oberste Gebot.

Die Würmmühle kooperiert eng mit Landwirten aus der Region. Sie achten darauf, dass nur gesunde Sorten – nicht solche mit dem höchsten Ertrag – angebaut werden. Spritzmittel gegen Schädlinge oder Pilzbefall sind Tabu. Ebenso besteht die Würmmühle darauf, dass bei der Düngung auf Klärschlamm verzichtet wird. Eine unabhängige Kontrollstelle überwacht diese Vereinbarungen.

Besonderen Wert legt der Geschäftsfürher, Herr Ludwig Kraus, auf den Umweltschutz. Seit bereits 18 Jahren wird dort chemie- und gasfrei produziert. Viele weitere Verbesserungen folgten und führten dazu, dass die Umweltfreundlichkeit der Würmmühle im Jahre 1999 mit einem Öko-Audit zertifiziert werden konnte.

Für weitere Informationen rund um das Thema reines Mehl steht Ihnen Herr Ludwig Kraus, Geschäftsführer der Würmmühle, gerne telefonisch unter der Rufnummer 08131 / 155 46 zur Verfügung.

Rund um das Thema Mehl Ihr top Ansprechpartner.

Firmenkontakt
Kunstmühle Simon Kraus GmbH
Ludwig Kraus
Würmmühle 1
85221 Dachau
08131 / 15546
s.eiermann@m-pn.de
http://www.wuermmuehle.de

Pressekontakt
Medienagentur Peter Nickel
Sandra Eiermann
Theodor-Heuss-Straße 38
61118 Bad Vilbel
06101-55 99 85
s.eiermann@m-pn.de
http://www.m-pn.de

Essen/Trinken

Frische Ideen überzeugen

Ladenmühlen für die perfekte Barista-Performance, die K30 und ihre große Familie – das sind nur zwei Highlights bei MAHLKÖNIG auf der Internorga 2014.

 Frische Ideen überzeugen

Die Qualitäten eines Klassikers neu entdeckt: die MAHLKÖNIG Ladenmühle EK43 ist die erste Wahl für Barista-Champions weltweit.

Hamburg – 10. März 2014 | Dass MAHLKÖNIG als Synonym für Vermahlungskompetenz und Innovation in der Gastronomie steht, ist bei Kaffee-Profis unbestritten. Seit dem aufsehenerregenden Auftritt von Matthew Perger beim World Brewers Cup 2012 in Wien und bei der World Barista Championship 2013 in Melbourne mit der MAHLKÖNIG EK43 rückt auch die Kompetenz des Hamburger Mühlenherstellers bei Ladenmühlen wieder in den Fokus.
Matt Perger, der sein profundes Wissen über Kaffeevermahlung als Markenbotschafter für MAHLKÖNIG auch bei Workshops und auf Messen weitergibt, setzt die Ladenmühle EK43 zur Vermahlung von „Coffee Shots“ ein, die er mit einer Espressomaschine zubereitet.
Bei der Zubereitung von Kaffeegetränken geht der junge Australier gern ungewöhnliche Wege und auch bei der Vermahlung setzt er nicht auf herkömmliche Standards. Sein Favorit ist hier die EK43. Die Mühle wird eines der Highlights am MAHLKÖNIG Messestand sein und im Praxiseinsatz an der standeigenen Brew-Bar zeigen, warum einige der innovativsten Barista der Welt auf diese Mühle setzen.

Die K30 Grind-on-demand Mühle ist inzwischen in der Kaffeeszene ein etablierter Klassiker für die portionsweise, frische Vermahlung von Espresso. Aus den beiden ursprünglichen Modellen ES und Vario hat sich inzwischen eine komplette Mühlen-Familie mit zahlreichen Modellvarianten entwickelt, die jede besondere Anforderung in der Gastronomie erfüllen. Ob mit Kassenanbindung (K30 Cash Interface), individuellem Design (K30 ODM) oder mit drei vorprogrammierbaren Dosierungen für verschiedene Getränkegrößen (K30 Triple), zwei Mahlwerken für die Verwendung von zwei verschiedenen Kaffees (K30 TWIN) oder Luftkühlung für eine besonders niedrige Mahlguttemperatur und optimalen Aromaschutz (K30 Air) – es gibt kaum eine Anforderung, die die K30 Mühlen-Familie nicht bewältigen kann.

Auf der Messe präsentiert sich die K30-Familie vollzählig – die Vorteile der einzelnen Modelle erklären die fachkundigen MAHLKÖNIG-Mitarbeiter gerne.

Ein ganz neue Variante der K30 Mühle ist vor Kurzem durch die Kooperation mit dem französischen Kaffeemaschinenhersteller UNIC entstanden: die K30 PFD (Porta Filter Detection). Dank eines patentierten Systems erkennt die Mühle automatisch den eingelegten Siebträger, eine Vorwahl der Kaffeemenge ist nicht mehr nötig, denn es sind bis zu vier verschiedene Dosierungen einstellbar. Dadurch wird automatisch die richtige Kaffeemenge dosiert, die Abfallmenge (und damit auch die Kosten) wird reduziert. Die Vermahlung an der Espressobar mit diesem System wird schneller, Korrekturen und Fehler bei der Einstellung entfallen. Wie dieses System funktioniert und welche Vorteile es für den Kaffeebar-Betreiber und Barista hat, kann man sich direkt auf dem MAHLKÖNIG Messestand in Halle B2 EG, Stand 201 anschauen.

MAHLKÖNIG auf der Internorga

Halle B2 EG/ Stand 201

Bildquelle:kein externes Copyright

Seit über 80 Jahren ist MAHLKÖNIG die weltweit führende Marke im Bereich der Qualitätsmühlen für professionelle Anwender. Der Name MAHLKÖNIG steht für Qualitätsführerschaft und Innovation. Als Teil unserer Philosophie werden unsere Produkte von eigenen Mitarbeitern entwickelt und in Handarbeit nach individuellen Kundenanforderungen gefertigt. MAHLKÖNIG verfügt heute über ein internationales Netzwerk aus eigenen Niederlassungen sowie über 150 Vertragshändlern und Servicepartnern zur Betreuung der über 400.000 MAHLKÖNIG Mühlen weltweit. Auf diese Weise wird das Wissen von MAHLKÖNIG täglich weltweit genutzt.
MAHLKÖNIG ist offizieller Espresso-Mühlensponsor 2012 -14 der WBC, WLAC, CIGS und Mühlensponsor der WCTC.
MAHLKÖNIG ist offizieller Espresso-Mühlensponsor 2012 -14 der WBC, WLAC, CIGS und Mühlensponsor der WCTC.

MAHLKÖNIG GmbH & Co. KG
Dennis Kopaß
Tilsiter Str. 142
22047 Hamburg
040-69694046
d.kopass@mahlkoenig.de
http://www.mahlkoenig.de

KaffeeSATZ PR
Sabine Jürgenmeier
Obere Stahlindustrie 4
44793 Bochum
0234 / 92785566
sj@kaffeesatz-pr.de
http://www.kaffeesatz-pr.de

Pressemitteilungen

Höchste Sicherheitsstandards für Mahlanlagen der IGP Pulvertechnik AG

RICO Sicherheitstechnik stattet größten Schweizer Pulverlackhersteller mit VENTEX® Explosionsschutzventilen aus

Höchste Sicherheitsstandards für Mahlanlagen der IGP Pulvertechnik AG

Ventex Ventile bei IGP im Einsatz

Die im schweizerischen Herisau ansässige RICO Sicherheitstechnik AG konnte kürzlich zwei neue Mahlanlagen des größten Schweizer Pulverlackherstellers – der IGP Pulvertechnik AG – mit den bewährten VENTEX® Explosionsschutzventilen ausstatten. Die international breit aufgestellte IGP produziert mit ihren insgesamt 20 Mahlanlagen 12.000 Tonnen Pulverlack pro Jahr. „Unser Mahlprozess beginnt mit einem chipsförmigen Vorprodukt“, erklärt Betriebsleiter und Mitglied der Geschäftsführung, Leo D“Anna. Zunächst gelangt das Material zwecks Zerkleinerung in die Mühle, von dort aus in einen Zyklon, in dem der Feinstaub entnommen wird. Anschließend fällt das Endprodukt direkt in die Verkaufsverpackungen. Im gesamten Prozess dient Luft als Transportmittel, so dass kontinuierlich Pulver durch die Rohrleitungen der Mühle befördert wird. Die Anlagen sind vom Hersteller zwar so ausgelegt, dass kein Risiko besteht. Sollte durch die Reibung des Materials dennoch eine elektrostatische Aufladung entstehen, kann es unter Umständen zur einer Staubexplosion kommen. Um in diesem Fall Großschäden zu vermeiden und ein hohes Sicherheitslevel aufrecht zu erhalten, stattete die RICO Sicherheitstechnik AG zwei neu gelieferte Anlagen mit Lösungen zur explosionstechnischen Entkopplung aus. Zu diesem Zweck wurden VENTEX® ESI Typ 6 Sicherheitsventile in die dem Vermahlungsprozess folgenden Rohrleitungen integriert. Erfolgt eine Explosion, wird der Schließkörper des jeweiligen Ventils durch die entstehende Druckwelle an die Schließkörperdichtung gepresst. Auf diese Weise wird die Ausbreitung von Flammen und der Druckwelle effektiv verhindert und ein Rückschlag in das Anlageninnere bleibt aus. Die einfache aber sehr wirksame Technik der langlebigen VENTEX® Ventile gewährleistet zudem einen lediglich geringen Wartungsaufwand.
Der hohe Standard der VENTEX® Ventile zeigt sich nicht zuletzt anhand der bereits seit 20 Jahren bestehenden Zusammenarbeit mit den zuständigen Mahlanlagenproduzenten. Dass die Anlagenbauer vielfach auf das renommierte Produkt aus Herisau zurückgreifen ist laut des Betriebsleiters daher kein Zufall: Im Bereich der Mahlanlagensicherheit habe sich diese Schutzmaßnahme im Laufe der Jahre einfach durchgesetzt. So nahm die IGP sogar Einfluss darauf, als bei einer früheren Anschaffung einer Mühle ein anderes Produkt verbaut werden sollte und veranlasste den Einsatz eines RICO Ventils.

Bildrechte: RICO Sicherheitstechnik AG Bildquelle:RICO Sicherheitstechnik AG

Know-how for safety
Die in Herisau in der Schweiz ansässige Rico Sicherheitstechnik AG entwickelt und vertreibt seit 1988 unterschiedliche Komponenten zur Explosionsentkopplung. Mit Hilfe hochwertiger Produkte wie Explosionsschutzventile (Ventex®) und Explosionsschutzschieber sichert das Unternehmen Betriebe und schützt industrielle Anlagen vor der Ausbreitung von Explosionen. Die Lösungen kommen überwiegend in der Pharmaindustrie, Chemie/Petrochemie, in Forschungslabors, Silos, Mühlen, Trocknern und Abscheidern sowie Absauganlagen zum Einsatz. Darüber hinaus gehören auch Luftabsperrklappen, die Lüftungskanäle 100% gasdicht absperren können und den seltenen Vorteil bieten, die Dichtigkeit im eingebauten Zustand einfach zu überprüfen, zum Portfolio der Spezialisten. Mögliche Anwendungsgebiete hierfür sind unter anderem die Pharmaindustrie (z.B. Isolatoren), Kernkraftwerke, Militär/Zivilschutz, Chemie/Petrochemie, Forschungslabors oder auch Spitäler. Dabei steht die Sicherheit immer an erster Stelle. Zuverlässigkeit, Erfahrung, Innovation und Flexibilität sind Eigenschaften, die Rico Sicherheitstechnik AG ebenso auszeichnen, wie die Berücksichtigung individueller Wünsche oder die Entwicklung von Sonderausführungen. Auch die Beratung und Unterstützung der Kunden bei der Wahl der passenden Komponenten wird seitens eines Expertenteams gewährleistet. Die Rico Sicherheitstechnik AG ist nach ISO 9001:2008 und ATEX Richtlinie 94/9/EG zertifiziert. Im Bereich Explosionsschutz wird für jede Komponente eine ATEX-Baumusterprüfung unter verschiedensten Prozessbedingungen durchgeführt und auch bei den gasdichten Luftabsperrklappen führt das Unternehmen verschiedene, zum Teil kundenspezifische Qualitätstests durch. Diese richten sich nach den Anforderungen der jeweiligen Anwendung. Grundsätzlich wird bei Rico Sicherheitstechnik AG jedes einzelne Produkt endgeprüft. Dieser Grundsatz garantiert seit über 20 Jahren höchste Qualität für maximalen Sicherheitsanspruch.

Rico Sicherheitstechnik AG
Martin Letzner
St.Gallertstrasse 26
9100 Herisau
+41 (0) 713511051
info@rico.ch
http://www.rico.ch

Jansen Communications
Catrin Jansen-Steffe
Birlenbacher Str. 18
57078 Siegen
0271/703021-0
c.lippert@jansen-communications.de
http://jansen-communications.de

Pressemitteilungen

BHS-Sonthofen: Kubisches Korn mit runden Ecken

Rotorprallmühlen für die Aufbereitung von Sanden: Einzigartiges Verfahren setzt sich zunehmend auch bei anderen Anwendungen durch.

BHS-Sonthofen: Kubisches Korn mit runden Ecken

Der Zerkleinerungsraum der Rotorprallmühle.

Auf der BAUMA 2013 zeigt BHS-Sonthofen die Rotorprallmühlen, die das Unternehmen als weltweit einziger Hersteller anbietet. Sie erzeugen Brechsande mit speziellen Eigenschaften, die mit keiner anderen Maschine in vergleichbarer Qualität erzielt werden: Die Körner sind kubisch, aber ihre Ecken sind abgerundet. Mit diesen Sanden hergestellte Trockenmörtel können leichter verarbeitet werden und Betone sind besser pumpfähig.
Mit der Lieferung zahlreicher Rotorprallmühlen vom Typ RPM für neue Trockenmörtelwerke in den Wachstumsregionen Mittlerer Osten und Asien hat BHS-Sonthofen im vergangenen Jahr die Marktführerschaft bei Maschinen zur Herstellung von Trockenmörtelsanden weiter ausgebaut. Die BHS-Rotorprallmühlen nutzen ein weltweit einzigartiges Prinzip.

Außer bei der Herstellung von Sand für die Trockenmörtelindustrie setzt sich die Rotorprallmühle zunehmend auch für andere Anwendungen durch: Sie werden zum Beispiel mehr und mehr auch für die Herstellung von Sanden für Transportbeton verwendet, denn der mit ihnen hergestellte Beton ist sehr gut pumpfähig. Auch in der Asphaltindustrie oder bei der Herstellung von Sportstättenbelägen sowie beim Aufmahlen von Düngemitteln aus Kalkstein, Dolomit, Gips, Anhydrit oder Branntkalk werden die Rotorprallmühlen in steigender Zahl weltweit eingesetzt.

Bei der Aufbereitung von Gestein ist die Rotorprallmühle für die Zerkleinerung von schwach und mäßig schleißenden, wenig abrasiven Material geeignet. Sie verarbeitet Aufgabekorn bis zu einer Größe von 56 mm. Bei leicht zu zerkleinernden Materialien wie zum Beispiel Branntkalk kann das Aufgabekorn auch größer sein. Der Durchsatz kann bis 75 t/h betragen.

Die BHS-Rotorprallmühle mit ihren hufeisenförmigen Schlägern ist weltweit einzigartig. Das Aufgabematerial wird der Maschine über das mittig platzierte Einlaufrohr von oben zugeführt. Beim Auftreffen auf den Rotor wird es durch die Fliehkraft stark nach außen beschleunigt, von den hufeisenförmigen Schlägern erfasst und gegen die Ringpanzerung des ringförmigen Gehäuses geschleudert.

Beim Aufprall bricht das Gestein und enthält so seine kubische Form. Das von der wahlweise verzahnten oder glatten Ringpanzerung zurückprallende Material wird erneut von den Schlägern erfasst, dabei weiter zerkleinert und gegen die Ringpanzerung zurückgeschlagen. Dies wiederholt sich so lange, bis das Material durch den Spalt zwischen Rotor und Ringpanzerung passt und über zwei Auslaufschächte nach unten fällt.

Durch die Mehrfachbeanspruchung der Partikel werden die Ecken abgeschliffen, ein Vorgang, der der Entstehung von Natursand sehr nahe kommt. In der Praxis führt die abgerundete Form der Körner dazu, dass das Material sehr gut verarbeitbar ist. Wenn aus diesem Sand zum Beispiel ein Putz hergestellt wird, gleitet er leichter als ein mit scharfkantigem Sand hergestellter. Der gleiche Effekt macht die Rotorprallmühle auch attraktiv für die Herstellung von Sanden für Transportbeton, denn dieser lässt sich leichter pumpen.

Die erzeugten Sande haben einen hohen Anteil von Korngrößen zwischen 0 und 2 mm. Im Vergleich mit konventionellen Prallmühlen ist der Anteil an Nutzkörnung deutlich höher.

Da der Spalt zwischen den Hufeisenschlägern und der Ringpanzerung einstellbar ist und die Umfangsgeschwindigkeit des Rotors variabel ist, kann die BHS-Rotorprallmühle flexibel für unterschiedlichste Aufgabenstellungen eingesetzt werden. Sie bereitet auch feine Überschusskörnungen effektiv auf und stellt somit eine effiziente, zukunftssichere Lösung dar.

Die nachstellbaren Schläger, die manuell und ohne Spezialwerkzeug oder Hebezeuge eingebaut und verstellt werden, gewährleisten, dass die Austragssieblinie der Rotorprallmühle von BHS über die gesamte Lebensdauer der Verschleißteile gleich bleibt und ein Endprodukt mit konstanter Qualität hergestellt wird.

Der als Ganzes schwenkbare Einlaufdeckel gewährleistet optimale Zugänglichkeit und vereinfacht so die Wartung der Maschine erheblich.

BHS-Sonthofen auf der BAUMA in München, 15. bis 21. April 2013:
Halle B2, Stand 325/420

Über BHS-Sonthofen

BHS-Sonthofen GmbH bietet innovative, wirtschaftliche Lösungen für das Mischen, Zerkleinern, Recyceln und Filtern in der mechanischen Verfahrenstechnik.

Im Geschäftsbereich „Zerkleinerungstechnik“ fertigt BHS seit über 100 Jahren Maschinen, die in Steinbrüchen, Kieswerken sowie im Bergbau zur Aufbereitung von Mineralstoffen weltweit eingesetzt werden. Das Produktprogramm umfasst unter anderem Prallbrecher und -mühlen mit horizontaler sowie mit vertikaler Welle nach dem neuesten Stand der Technik.

Weitere Informationen unter www.bhs-sonthofen.de.

Kontakt
BHS Sonthofen GmbH
Roland Schmid
An der Eisenschmelze 47
87527 Sonthofen
+49.8321.6099-0
press@bhs-sonthofen.de
http://www.bhs-sonthofen.de

Pressekontakt:
VIP-Kommunikation
Regina Reinhardt
Süsterfeldstraße 83
52072 Aachen
+49.241.89468-24
reinhardt@vip-kommunikation.de
http://www.vip-kommunikation.de

Pressemitteilungen

Geheimtipp am Stadtrand von Dresden

Die Zschoner Mühle ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Im Winter locken gemütliche Atmosphäre am Kachelofen ebenso wie Puppentheater-Vorstellungen nach einem Winterspaziergang oder einem Rodelabenteuer an einem der umliegenden Hänge. Im Frühjahr reizen erste Sonnenstrahlen und die Blütenpracht zu einem Besuch des Biergartens. Im Sommer kann man die erfrischende Kühle des Grundes genießen und im Herbst ein herrliches Farbspiel des Waldes.

Geheimtipp am Stadtrand von Dresden

romantisches Restaurant in einer alten Wassermühle

Die Zschoner Mühle ist die einzige funktionsfähige altdeutsche Wassermühle der Landeshauptstadt Dresden und beherbergt einen Kulturhof sowie ein romantisches Restaurant. Sie finden die Zschoner Mühle nur 6 km vom Stadtzentrum entfernt, idyllisch gelegen im Landschaftsschutzgebiet Zschoner Grund. Dabei liegt sie nur unweit der Autobahnanschlussstellen Dresden-Altstadt und Dresden-Gorbitz und ist daher auch besonders für einen kurzen Zwischenstopp zum auftanken und entspannen geeignet.

Das Restaurant empfängt seine Gäste mit gutbürgerlicher sächsischer Küche angehaucht mit einer großen Portion Natürlichkeit und internationalem Einfluss im Ambiente zwischen ländlichem Barock und Jugendstil. Es bietet Platz für 110 Personen in 4 Gasträumen von denen jeder ein eigenständiges Flair besitzt und zum stilvollen Verweilen einlädt. Das Speisenangebot ist ausgesuchte und entspricht den Erwartungen die der Gast in Verbindung mit dem Besuch einer Mühle hat, dass heißt, die Gerichte sind deftig, ländlich und reichlich.
Außerdem findet der Besucher in Vergessenheit geratene, naturnahe Gerichte, die auf einer regelmäßig wechselnden „Jahreszeitenkarte“ zu finden sind, beispielsweise Brennnesselsuppe im Frühling, Gerichte aus Holunder und Kürbis im Herbst. Die Bestuhlung lehnt sich fast originalgetreu an die ursprüngliche Einrichtung der Gastwirtschaft an. Einheimische Tischler fertigten die aufwendigen Drechslerarbeiten und das Korbgeflecht nach originalen Vorlagen an. Im Sommer laden zusätzlich 120 Plätze im Biergarten mit Bedienung, sowie 150 Gartenplätze in der Selbstbedienung zum genießen im Mühlengrund ein.

Eine Rarität und fast schon Legende sind die Mühlenführungen, welche der Besitzer Thomas Winkler, sowie die Autorin und Puppenspielerin Eva Johne persönlich durchführen. Sie sind eine Kombination von Erlebnis, Theatershow und Wissensvermittlung über eine altdeutsche Wassermühle. Mit der Dauer von ca. 1 Stunde entspricht die Mühlenführung den gewohnten Vorstellungsdauern von Kulturveranstaltungen. Die kabarettistische Darbietung hat bisher jeden Gast zum herzhaften Lachen gebracht. Viele Gruppen nutzen die 1-stündige Mühlenführung, um ihre Feier nicht nur gastronomisch unvergesslich zu gestalten.
Gefeiert in Verbindung mit einer Mühlenführung haben in der Zschoner Mühle bereits der Vorstand der BMW AG, der Ministerpräsident Sachsens a.D. Kurt Biedenkopf und viele andere.

In der Kleinkunstscheune des ehemaligen Vierseitenhofes können Große und Kleine regelmäßige Kulturveranstaltungen erleben. So gibt es an Wochenenden und Feiertagen sowie in den Schulferien zweimal täglich Puppentheatervorführungen. In den Sommermonaten von Juni bis August wird die Kleinkunstscheune zum Kinosaal. Die Besucher können aktuelle Kinofilme sowie beliebter Klassiker im Still des alten Landkinos erleben. Außerdem werden Puppentheater-Stücke für Erwachsene sowie Konzerte (teilweise Open Air) angeboten.

Die Zschoner Mühle ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Im Winter locken gemütliche Atmosphäre am Kachelofen ebenso wie Puppentheater-Vorstellungen nach einem Winterspaziergang oder einem Rodelabenteuer an einem der umliegenden Hänge. Im Frühjahr reizen erste Sonnenstrahlen und die Blütenpracht zu einem Besuch des Biergartens. Im Sommer kann man die erfrischende Kühle des Grundes genießen und im Herbst ein herrliches Farbspiel des Waldes. Und duftet es nach frischem Brot oder geräuchertem Fisch, so ist man auf dem richtigen Weg.

Restaurant mit Biergarten und Kulturhof in einer liebevoll aufgebauten und restaurierten Wassermühle nahe Dresden. Regelmäßige Puppentheatervorführungen und Kulturveranstaltungen.

Kontakt:
Restaurant Zschoner Mühle GmbH
Marco Tiedemann
Zschonergrund 2
01156 Dresden
0351-4210252
tiedemann@zschoner-muehle.de
http://www.zschoner-muehle.de