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Pressemitteilungen

Satire mit Kopftuch und fliegendem Teppich

United Creators-Künstler „Die Datteltäter“ für den Grimme-Online-Award nominiert

Satire mit Kopftuch und fliegendem Teppich

Datteltäter-Gruppe: Farah Bouamar, Marcel Sonneck, Hibat Kelifi, Fiete Aleksander, Younes Al-Amayra

Das Satire-Kalifat steht vor einem weiteren Triumph! „Die Datteltäter“ sind für den Grimme-Online-Award 2017 in der Kategorie „Kultur und Unterhaltung“ nominiert. Damit setzen „Die Datteltäter“ ihren vor zwei Jahren begonnenen Bildungsdschihad fort und zeigen, dass Humor und Satire die wirksamsten Waffen gegen Intoleranz und Vorurteile sind.

Die „Datteltäter“, ein Wortspiel aus „Dattel“ und „Attentäter“, das sind Hibat Khelifi, Farah Bouamar, Younes Al-Amayra, Fiete Aleksander, Marcel Sonneck und Nour Khelifi. Seit Juni 2015 öffnen sie mit humorvollen und satirischen Videos eine Tür in den Alltag von Muslimen in Deutschland und Österreich. Sie zeigen „Dinge, die nur Kopftuch tragende Frauen kennen“, treten im „endgültigen Hipster-Flüchtlings-Battle“ gegeneinander an und fliegen zum „Magic Ramadan“ auf dem Teppich durch Berlin.

„Wir bauen eine Brücke zwischen den Kulturen, um sie dauerhaft begehbar zu machen“, erklärt Farah Bouamar (25) die Mission der Datteltäter. „Unsere Zuschauer reisen mit uns in den Alltag von Muslimen und lernen so die kleinen und großen Tücken des Muslim-Seins in Deutschland kennen. Gleichzeitig halten wir der muslimischen Community in Deutschland den Spiegel vor. Im Kern geht es darum den Stein zum Rollen zu bringen und neben den offensichtlichen haha-Effekten auch aha-Effekte beim Zuschauer zu erzielen.“

United Creators unterstützt die Datteltäter bei dieser Aufgabe, sagt Geschäftsführer Christoph Krachten: „Humor verbindet Menschen über alle Gegensätze hinweg. Die schnell wachsende Fangemeinde der Datteltäter zeigt, dass sie mit ihrer Art, Videos zu machen, ins Schwarze getroffen haben. Gleichzeitig setzen sie ein wichtiges Zeichen gegen Hass und Intoleranz gegenüber anderen Religionen und Kulturen.“

Dieses Konzept überzeugt: Seit Oktober 2016 sind die Datteltäter Teil von „funk“, dem digitalen Angebot von ARD und ZDF für die Zielgruppe der 14-29-Jährigen. 2016 wurde die Gruppe beim Deutschen Webvideopreis als „Beste Newcomer“ ausgezeichnet und gemeinsam sind sie Teil der globalen Kampagne „Creators for Change“. Ob die Datteltäter den Grimme-Online-Award gewinnen, wird am 30. Juni bei der Preisverleihung in der Kölner Flora bekannt gegeben.

„Dinge, die nur Kopftuch tragende Frauen kennen“ – https://www.youtube.com/watch?v=gDlwEJzT2pQ
„Hipster-Flüchtlings-Battle“ – https://www.youtube.com/watch?v=hpM93mT0Jjk
„Magic Ramadan“ – https://www.youtube.com/watch?v=IleHUx3e-yU

Über „Die Datteltäter“:
Das islamische EmpÖrium hat einen Namen: Datteltäter. Muslime planen ein neues Satire-Kalifat im Herzen der Youtubszene – ein EmpÖrium für zwanghafte Toleranz. Auf eine humorvolle Art erklären muslimische Youtuber_innen den gängigen Stereotypen und Vorurteilen von und vor allem gegenüber Muslim_innen den Bildungsdschihad.

Über United Creators:
Mit seiner neu gegründeten Agentur für Künstlermanagement und Online-Video-Produktion, United Creators, setzt Christoph Krachten seine langjährige Arbeit als Entdecker und Förderer der talentiertesten Online-Video-Künstler in Deutschland fort. Christoph Krachten gehört zu den Pionieren der Online-Video-Szene in Deutschland und hat mit zahlreichen Creatorn erfolgreich zusammengearbeitet. Er ist außerdem Gründer der „VideoDays“, der größten Online-Video-Veranstaltung in Deutschland mit rund 15.000 Zuschauern.

Kontakt
United Creators – Krachten UG
Christoph Krachten
SanderStr. 29
12047 Berlin
0163 2070500
presse@unitedcreators.net
http://www.krachten.net

Pressemitteilungen

Kopftuch am Arbeitsplatz – EuGH zum Thema Kündigung wegen Kopftuch

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen, und Maximilian Renger, wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Kopftuch am Arbeitsplatz - EuGH zum Thema Kündigung wegen Kopftuch

Arbeitsrecht

Die beiden Urteile des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zu den Kündigungen zweier Arbeitnehmerinnen, die ihr Kopftuch am Arbeitsplatz nicht ablegen wollten, ist zuletzt ausführlich Thema in den Medien gewesen (Aktenzeichen C-157/15 und C-188/15). Worum genau ging es in den Urteilen und was wurde entschieden?

Einordnung der Kopftuch-Urteile

Zunächst einmal ist festzuhalten, dass die beiden Entscheidungen des EuGH das Tragen eines Kopftuchs am Arbeitsplatz in privaten Unternehmen, nicht also im öffentlichen Dienst betreffen. In beiden Fällen ging es um muslimische Arbeitnehmerinnen, die sich weigerten ihr Kopftuch am Arbeitsplatz abzulegen, und infolge dessen gekündigt wurden. Beide wehrten sich gegen die Kündigung und im Rahmen der Prüfung, ob diese wirksam waren, ging es nun um die Frage, ob das Kopftuchverbot gerechtfertigt war.

Verbot religiöser Symbole möglich

Der wichtigste Punkt, der sich den Urteilen des EuGH entnehmen lässt, ist, dass Arbeitgeber grundsätzlich religiöse Zeichen (nicht nur das Tragen von Kopftüchern, aber eben auch) am Arbeitsplatz verbieten können. Dazu bedarf es aber zunächst eines rechtmäßigen Ziels, das der Arbeitgeber mit einem solchen Verbot verfolgen muss. Dazu kann etwa zählen, dass er einen neutralen, religionsfreien Außenauftritt seines Unternehmens gewährleisten möchte. Kein solches berechtigte Interesse dürfte im Hinblick auf MitarbeiterInnen vorliegen, die allein im Innendienst tätig sind und überhaupt keinen Kontakt zu Kunden, Besuchern etc. haben. Liegt ein berechtigtes Ziel dagegen vor, muss der Arbeitgeber in einem weiteren Schritt prüfen, ob mildere Mittel als ein Verbot in Betracht kommen. So lassen sich manche religiöse Zeichen (z. B. Kette mit Kreuz) auch verdeckt tragen und müssen und dürfen deshalb nicht gleich komplett verboten werden. Schließlich muss der Arbeitgeber dann auch noch sämtliche Religionen gleich behandeln. Er darf also nicht bestimmte religiöse Symbole oder Kleidungsstücke zulassen und andere dagegen nicht. In einem der beiden Urteile waren diese Voraussetzungen erfüllt, das Kopftuch-Verbot damit rechtmäßig und die Kündigung wirksam.

Bloßer Kundenwunsch nicht ausreichend

In dem anderen Fall dagegen hatte der Arbeitgeber mit dem Verbot des Kopftuchs lediglich einem Kundenwunsch entsprechen wollen. Hier gab der EuGH im Prinzip der Klägerin Recht, unter anderem weil nicht ersichtlich war, ob das Tragen des Tuchs gegen unternehmensinterne Regelungen verstoße.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung?

Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Was wir für Sie tun können

Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Wer wir sind

Die Rechtsanwälte und Fachanwälte für Arbeitsrecht Volker Dineiger und Alexander Bredereck sind seit vielen Jahren schwerpunktmäßig im Bereich Kündigungsschutz tätig. Gemeinsam haben sie das Handbuchs Arbeitsrecht der Stiftung Warentest verfasst. Auf dem YouTube-Kanal Fernsehanwalt werden ständig aktuelle Rechtsprobleme aus dem Alltag vorgestellt und dazu praxisnahe Lösungen präsentiert.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck oder unserer Hotline an und besprechen Sie zunächst telefonisch, kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten.

24.3.2017

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

Rechtsanwaltskanzlei
Bredereck & Willkomm
Rechtsanwälte in Berlin und Potsdam

Kontakt
Bredereck & Willkomm
Alexander Bredereck
Prenzlauer Allee 189
10405 Berlin
030 4000 4999
berlin@recht-bw.de
http://www.recht-bw.de

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Universell spirituelle Weisheiten aus dem Herzen einer Muslimin – Pinar Akdag

Universell spirituelle Weisheiten aus dem Herzen einer Muslimin – Pinar Akdag

Viele Muslime sagen, nur sie allein kämen in das Paradies. Alle anderen wären ewiglich verloren … kann das denn wirklich sein? Und weshalb sagen auch die Christen und die Juden, nur sie allein kämen in das Paradies? Ganz gleich, welchem Glauben du auch folgst, solange das Gute allem voransteht, wirst du nicht verloren sein. Beten wir für die Welt für mehr Frieden, Gerechtigkeit, Menschenwürde, Gleichheit und Brüderlichkeit. Glaube an was du willst – doch entscheide dich für das Gute.

Das neue Buch von Pinar Akdag soll dazu beitragen, das Verhältnis zwischen den Weltreligionen zu verbessern und Verständigung zwischen Menschen verschiedener Glaubensrichtungen zu fördern. Verständigung beginnt mit Verstehen, Dialog mit den richtigen Fragen und überzeugenden Antworten. Lassen Sie sich entführen, erleben und empfinden Sie mit den Sinnen der Protagonistin.

Erhältlich als Softcover (ISBN: 978-1-627845-79-3),
gebundene Ausgabe (ISBN: 978-1-627845-80-9)
oder als EBook (ISBN: 978-1-627845-81-6)

Buchwebsite mit Leseprobe und Bestellmöglichkeit:
universell-spirituelle-weisheiten.com

Die Autorin:
http://windsor-verlag.com/autorenvorstellung-pinar-akdag/

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ISLAMWOCHE BERLIN 2016

Die Islamwoche Berlin 2016 öffnet vom 01.11. bis 03.11.2016 ihre Türen – und das bereits zum 16. Mal.

Das Motto der diesjährigen Islamwoche lautet: „Der Islam – eine herausfordernde Bereicherung“. Die Islamwoche wird mit einer Auftaktveranstaltung am 01. November 2016 im Roten Rathaus beginnen und in den folgenden Tagen in der NBS – Neuköllner Begegnungsstätte fortgeführt.

Die Islamwoche 2016 widmet sich u.a. dem Verhältnis von Scharia und Demokratie und setzt sich mit der Partizipation der Muslime in Deutschland auseinander. In einer weiteren Veranstaltung wird der Anti-muslimische Rassismus beleuchtet.

Für die Islamwoche 2016 konnten wir u.a.
Prof. Dr. Benz (Zentrum für Antisemitismusforschung),
Prof. Dr. Schiffauer ,( Europa-Universität Viadrina
Professur für Vergleichende Kultur- und Sozialanthropologie)
Dr. Abdelhay Fadil,
Dr. iur. Ademi (Zentrum für Islamische Theologie Münster)
und Imam Ferid Heider
gewinnen.

Die Islamwoche Berlin versteht sich als Bindeglied zwischen der muslimischen Glaubensgemeinschaft und der Berliner Gesellschaft sowie den politischen und zivilen Institutionen. Das Event ist mittlerweile ein fester Bestandteil des Berliner Veranstaltungskalenders und stößt regelmäßig auf großes Publikumsinteresse.
Das Programm der Islamwoche und weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter www.islamwoche-berlin.de

Auftaktveranstaltung am 01.11.2016:
Rotes Rathaus
Louise-Schroeder-Saal
Rathausstraße 15
10178 Berlin-Mitte

2. und 3. Tag (02./03.11.2016)
NBS – Dar Assalam
Neuköllner Begegnungsstätte e.V.
Flughafenstr. 43
12053 Berlin

jeweils immer 18.00 bis 21.00 Uhr
Standort: Rotes Rathaus
Strasse: Rathausstraße 15
Ort: 10178 – Berlin (Deutschland)
Beginn: 01.11.2016 18:00 Uhr
Ende: 03.11.2016 21:00 Uhr
Eintritt: kostenlos

IBMUS (Initiative Berliner Muslime): 1994 ins Leben gerufen mit dem Ziel den notwendigen Dialog der Muslime Berlins mit allen Teilen der Gesellschaft zu fördern und den Muslimen ein Forum zur innergemeindlichen Begegnung zu schaffen.

Die Islamische Föderation in Berlin (IFB) wurde 1980 als Dachverband von 26 Vereinen gegründet. Ziel der Gründung war, den Islam in Deutschland, und speziell in Berlin bekannt zu machen und die Integration der Muslime zu fördern. Zu den Mitgliedsvereinen der IFB gehören neben Moscheen auch noch Jugendvereine, Frauenvereine und Selbsthilfegruppen.

Der IFB gehören Muslime aus aller Welt an. Die IFB versteht sich als die Vertreterin der Berliner Muslime, die sich von ihr vertreten lassen wollen. Die IFB ist unabhängig und nur regional vertreten.

Kontakt
Islamische Föderation Berlin & IBMUS (Initiative Berliner Muslime)
Mehmet Türker
Boppstraße 4
10967 Berlin
030 692 38 72
mail@if-berlin.de
http://if-berlin.de

Pressemitteilungen

Plädoyer gegen eine „menschenfeindliche“ Gesellschaft

Islamfeindlichkeit, Rassismus und islamistischer Extremismus sind aktuell heiß diskutierte Themen. Angriffe auf Moscheen, auf Asylheime, rassistische Ressentiments gegen Migranten und Muslime sowie die Angst vor Anschlägen, wie der verhinderte Anschlag in Frankfurt am 1. Mai, sind präsente Gefahren in der deutschen Gesellschaft.

„Es kann nicht sein, dass wir als Bürger dieses Landes zuschauen bis es zu spät ist“, kommentieren die Initiatoren der Initiative „Der Brief“. Die Privatinitiative „Der Brief“ macht auf ihrer Webseite www.derbrief-online.de auf Studien und Expertenaussagen aufmerksam, die seit Langem auf die gefährlichen, fremdenfeindlichen Potentiale innerhalb der Gesellschaft hingewiesen haben, aber unerhört blieben. Ursachenforschung und präventive Aufklärungsarbeit sei zwar ein langwieriger Prozess, aber notwendig, um die gegenwärtige Situation der Stimmungsmache durch die Medien zu korrigieren. Die Pegida-Bewegung habe gezeigt, dass die Aufklärungs- und Anti-Diskriminierungsarbeit schlichtweg vernachlässigt wurde.

Deutschland braucht eine offene und lösungsorientierte Debatte über Islam- und Fremdenfeindlichkeit, mehr Diskriminierungsforschung und die aktive Einbindung von den Migranten und Muslimen selbst. Sie sind ebenso ein Teil der deutschen Gesellschaft und dürfen nicht länger in der Opferrolle verbleiben.

Initiative gegen Islam-und Fremdenfeindlichkeit, für Veständigung und gesellschaftlichen Diskurs

Kontakt
Der Brief Initiative
Lilli Mill
Im Drostebusch 27 a
48155 Münster
025120804888
info@derbrief-online.de
http://derbrief-online.de

Internationales

Srebrenica: Wenn Völkermord zwei Völker verbindet

New York Rabbi Arthur Schneier (2nd L),

(Symbolbild)

Srebranica: Das größte Massaker nach dem Zweiten Weltkrieg ereignete sich in Bosnien und Herzegowina in der Stadt Srebrenica.
Dort wurden über 8.000 Jungen und Männer von den Serben hingerichtet, ermordet und auf schrecklicher Art abgeschlachtet.
Die UN-Soldaten übergaben die Zivilbevölkerung damals den bosnischen Serben die für ­ein groß Serbien gekämpft haben obwohl Srebrenica ­ein UN-Sicherheitszone war dafür wurde die Niederlande im Jahre 2014 von dem Menschenrechtsgerichtshof in Luxemburg verurteilt muss Entschädigung an die Familien leisten.
Bis heute wurde keiner der vor dem Gericht gestellten Verantwortlichen verurteilt für das Massaker an de ­bosnischen Zivilbevölkerung obwohl die Beweise vorliegen.

Doch das Massaker verbindet zwei Völker die auch schon immer gezeigt haben das Sie miteinander können.
Die Rede ist von den Bosniern und den Juden sowohl in Bosnien als auch in Israel, was maßgeblich dazu beiträgt, dass die Beziehungen zwischen Bosnien und Herzegowina sowie Israel die am stabilsten auf der Welt ist.
So fühlen sich viele Juden sehr eng verbunden mit ­dem Bosniern denn beide Völker haben ein großes Problem die Nachbarn möchten die beiden Länder nicht wirklich akzeptieren und am liebsten aufteilen oder gar ganz vernichten wie im Falle Israels.
1992 als der Krieg in Bosnien ausbrach machte sich die israelische Öffentlichkeit dafür stark den Flüchtlingen insbesondere den Bosniern zu helfen dabei wurde selbst über die Zeitungen landesweit aufgerufen.
So schrieb die Jerusalempost 1992 „Wir Juden sollten am besten wissen was es bedeutet vertrieben, gejagt und in Lager gesteckt zu werden Bosnien und die Bosnier brauchen uns„.

Simon Cohen damals 21 Jahre alt war einer der Ersten, der in einem Flugzeug gesessen ist und nach Sarajevo geflogen ist.
Er rettete damals rund 200 Familien das Leben und brachte sie per Flugzeug auch Bosnien und Herzegowina nach Israel, wo er ihnen half, eine Unterkunft zu finden.

Als ich die Lager der Serben im Fernsehen gesehen habe, wusste ich das wird ein zweiter Holocaust mitten in Europa und ­keinen Interessierte es damals weder Europa noch die Vereinten Nationen die haben hingeschaut und die Menschen ihren Schicksal überlassen.
Als Sarajevo belagert worden ist, brach es mir das Herz es ist das Jerusalem Europas und das stand nun unter Feuer der Serben.
Ich habe damals mein ganzes Konto geplündert und meinen Vater, der eine Firma besaß, gefragt, ob er mir heute runde 100.000 Euro zu Verfügung stellen könnte, um Menschen aus Bosnien zu helfen.
Er gab es mir, ohne lange nachzudenken.

Heute pilgert Simon Cohen jedes Jahr nach Srebrenica um ein Zeichen zu setzen und um seine Verbundenheit zum bosnischen Volk zu zeigen.
Alle Bosnier sind Israelis und alle Israelis sind Bosnier, sagt der heute 43 Jährige.
Kein anderer Völkermord verbindet zwei Völker mehr als der in Srebrenica der auch der zweite Holocaust Europas genannt wird.
Genau so wie Simon Cohen pilgern jedes Jahr Tausende Juden nach Srebrenica, um an dem Gedenktag zu zeigen „Wir sind hier wir waren auch Opfer eins Völkermordes aber wir müssen weiter Kämpfen und das jetzt zusammen mehr den je“ sagt Benjamin Ezra (53) aus Tel Aviv, der ebenfalls jedes Jahr in Srebrenica ist.
Zwei Staaten, zwei Völker aber eine Geschichte, die sie verbindet.
Erst musste ein Völkermord passieren, damit sie ihren eigenen Staat bekommen, und sind bis heute nicht sicher durch ihre Nachbarn.
So möchten die Serben in Bosnien und Herzegowina am liebsten das Land teilen und sehen den Staat nicht als ihre Heimat an genau so auch die Kroaten die keine Chance verpassen die Bosnier zu provozieren.
Nun jährt sich der Tag von Srebrenica erneut und Gruppen in Israel bilden sich, um nach Bosnien und Herzegowina zu reisen und um dort weiterhin ihr bekennen zu Bosnien zu zeigen.
Laut einer Umfrage die 2012 gemacht worden ist sind 82% der Israelis für Bosnien und Herzegowina und für ihre Politik gegenüber den Serben und Kroaten, wobei die letzten 18% mehrheitlich oder besser gesagt zu 100% Palästinenser sind, die für eine Teilung Bosniens sind.

Simon Cohen: „Wissen sie die Palästinenser, sind solidarisch zu den Serben, weil die Serben ebenfalls einen Staat fordern, wobei Bosnien 49% des Staatsgebietes abgeben sollte, was für mich absurd ist, dass eine Minderheit im Land einen Anspruch auf 49% des Landes stellt.
Wir Israelis hingegen stehen hinter Bosnien und wir werden mit unserer Politik jeden Versuch der Serben verhindern es wird keinen Serbenstaat geben, der aus ­dem Staatsgebiets Bosniens besteht.
Ich liebe Bosnien ich liebe das bosnische Volk es ist ein wunderbares Land mit wunderbaren Menschen, und weil mich so eine große Liebe verbindet, werde ich der Letzte sein, der eine Teilung zulässt.
Für mich ist Bosnien wie eine zweite Heimat geworden insbesondere Sarajevo und Tuzla
„.

Die diesen Völkermord wurde eine Partnerschaft geboren, die auf beiden Seiten wahrscheinlich ewig halten wird.
So ist Bosnien und Herzegowina der einzige Balkanstaat, der eine Gründung eines Palästinenserstaats nicht zugestimmt, sondern abgelehnt hat, allein schon deswegen wird die Partnerschaft auf ewig halten.

Gesellschaft/Politik

IS, Boko Haram, Al Kaida und Taliban – Töten im Namen Allahs

Bild: Agenda 2011 - 2012

(Agenda2011-2012 Lehrte) Die Entwicklung im Islam erinnert unweigerlich an die Geschichte  Deutschlands und Europas ab 1526. In Europa erhoben sich die Menschen gegen Ausbeutung und Bevormundung durch die katholische Kirche, ihre Päpste und gegen die Feudalherrschaft. Höhepunkte waren der Bauernkrieg (1526), die Reformbemühungen Martin Luthers (1482-1546), der Dreißigjährige Krieg (1618-1648)und  die Französische Revolution (1789-1799). Martin Luther wollte keine neue Kirche, sondern „seine“ Kirche reformieren. Die Folge, über Jahrhunderte dauernde kriegerische Auseinandersetzung zwischen Protestanten und Katholiken.

Der blutige Aufstand gegen Klerus (christliches Priestertum) und Staat dauerten rund 400 Jahre. „Anfang des 17. Jahrhunderts begann die Zeit der Aufklärung: Als wichtige Kennzeichen der Aufklärung gelten die Berufung auf die Vernunft als universelle Urteilsinstanz, der Kampf gegen Vorurteile, die Hinwendung zu den Naturwissenschaften, das Plädoyer für religiöse Toleranz und die Orientierung am Naturrecht. Gesellschaftspolitisch zielte die Aufklärung auf mehr persönliche Handlungsfreiheit (Emanzipation), Bildung, Bürgerrechte, allgemeine Menschenrechte und das Gemeinwohl als Staatspflicht (Wikipedia)“.

Eins haben die 500 Jahre in der westlichen Welt bewirkt, den Menschen wurden weitere Kriege erspart und sie fanden nach und nach zu demokratischen Verhältnissen. Diese Entwicklung hat Russland (Großfürsten, Zaren, Kaiser bis 1947) und China  (2.132 Jahre Kaiserreich bis Februar 1912) nicht durchgemacht. Gleichzeitig entwickelte sich Indien, unter Einfluss des Buddhismus, zur größten Demokratie der Welt. Der Mittlere Osten, insbesondere die arabischen Länder, verharren weiter im religiösen Altertum, alten Strukturen und  jenseits von Menschrechten, um die der Westen über Jahrhunderte gerungen hat.

Dem Islam gehören rund 85 Prozent Sunniten an, sie stellen in den meisten islamischen Ländern die Mehrheit der Muslime. Darunter Syrien, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuweit und Katar. Es ist nicht erwiesen, dass diese Länder maßgeblich den sunnitischen Terror finanzieren oder die dortigen Multi- Milliardäre.

Die Schiiten herrschen als Minderheiten im Iran, Irak, Oman, Libanon, Ägypten Aserbaidschan und Bahrain. Neben Russlands außenpolitischem Sprecher Alexander Lukaschewitsch werfen Medien Saudi Arabien vor, internationale Terroristen in Syrien und Irak zu finanzieren. Sunniten und Schiiten stehen sich im Terror hasserfüllt gegenüber. Sie haben sich die USA als Erzfeind auserkoren. Die Kämpfer der IS sind dabei im Irak und Syrien ihre Schreckensherrschaft im Namen Allahs  auszubauen und den Islamischen Staat zu gründen.

Der „Islamische Staat“ verfügt über weitaus bessere Strukturen als der Westen geglaubt hat. Es ist ihre Grausamkeit die es dem Westen und arabischen Streitkräften moralisch leicht macht gegen die IS vorzugehen. Man scheint geneigt zu sein darin die Lösung des Konfliktes zu sehen. Die größte Gefahr für den Islam ist, dass die Dschihadisten die Deutungshoheit über die Auslegung des islamischen Glaubens für sich beanspruchen.

In diesem Konflikt ist es  nicht damit getan, dass Stimmen nach Vergeltung rufen. Der „Islamische Staat“ erhält eine angemessene Antwort durch eine breite Militärallianz mit arabischen Verbündeten. Für die Menschen ist der Westen das Tor zur Freiheit. Sie wollen Arbeit, Bildung und Ausbildung, eine Hütte oder  bezahlbaren Wohnraum, Menschenrechte, Meinungs- und Pressefreiheit,  Rechte für Frauen, ein intaktes  Gesundheitswesen –  sofort und nicht erst in Jahrzehnten. Das wird ihnen von den mächtigen und reichen Staatsführern verweigert. Sie stützen sich auf Terror, Polizei und Armee um ihre Macht zu erhalten.

Der Handlungsspielraum des Westens ist sehr begrenzt – politisch wie ökonomisch: Die USA, Japan und EU-Staaten sind mit rund 15.350 Milliarden Euro überschuldet, Rezession, hohe Arbeitslosigkeit, steigende Lebenshaltungskosten, stagnierende Binnennachfrage und geringes Wirtschaftswachstum, sinkende Einkommen und Rente,  um Schwerpunkte zu nennen. Die globalen Krisen, Ebola und Umweltschäden schlagen mit hohen Kosten zu Buche. Das alles führt dazu, dass private und staatliche Investitionen fehlen, um die Wirtschaft anzuschieben.

Die Initiative Agenda 2011-2012 leistet einen Beitrag dazu, wie die Krise überwunden werden könnte. Sie stellte der Öffentlichkeit im Mai 2010 ein Sanierungskonzept mit einem jährlichen Finanzrahmen von 275 Milliarden Euro vor, das für ausgeglichene Haushalte und Rückführung der Staatsschulden steht. Das Gründungsprotokoll ist als Sachbuch erschienen. In über 300 Pressemitteilungen werden Reformvorschläge unterbreitet und das Programm dargestellt.

Dieter Neumann

Die Initiative Agenda 2011-2012 stellte der Öffentlichkeit im Mai 2010 ein Sanierungskonzept mit einem jährlichen Finanzrahmen von 275 Milliarden Euro vor, das für ausgeglichene Haushalte und Rückführung der Staatsschulden steht. Das Gründungsprotokoll ist als Sachbuch erschienen. In über 300 Pressemitteilungen wurden Reformvorschläge unterbreitet und das Programm dargestellt. Um ihre Inhalte politisch umzusetzen kooperiert Agenda 2011-2012 mit der sich in Gründung befindlichen „Union für Soziale Sicherheit“ UfSS.

Gesellschaft/Politik

Saudi Arabien sponsert Al-Kaida und ISIS

Bild: Agenda 2011-2012
Bild: Agenda 2011-2012

Lehrte, 22.8.2014  Ausgerechnet Cap-Anamur-Gründer Rupert Neudeck, ein ausgewiesener Pazifist, fordert umgehende Waffenlieferungen an Kurden. Er sei davon überzeugt, dass nur Waffenlieferungen den Menschen im Augenblick helfen können. Er nennt die „IS“  – seit 2013 ISIS – eine Bande von Verbrechern, die neben Al-Kaida und anderen Terror-Organisationen von Saudi Arabien finanziert werden. Für ihn ist unfassbar, dass die Deutsche Regierung noch immer ein guter Partner der Saudis ist. Er fordert in der großen Not eine Zusammenarbeit der internationalen Staatengemeinschaft und der Muslime (ARD).

Die Menschen in europäischen Ländern und Deutschland haben in rund 400 Jahren die Macht der Feudalherrschaft und des Klerus gebrochen. Mit der Industrialisierung, dem Ersten Weltkrieg, der  folgenden Hyper-Inflation und dem Zweiten Weltkrieg entwickelten sich Demokratien die sich in der Europäischen Union zusammen schlossen. Die islamischen Staaten haben diesen Prozess nicht erlebt, sie verharren in ihrem Glauben und gesellschaftlichen Prozessen wie im Mittelalter. Zur Durchsetzung ihrer Ziel gehören Auspeitschen, Köpfen, Steinigen, Hände abschlagen und  die Todesstrafe. Frauen haben keine oder stark eingeschränkte Rechte. Staaten die Terror unterstützen stellen sich gegen Menschenrechte und die Weltgemeinschaft.

Es gibt in Deutschland eine Branche, die von der Schuldenkrise nicht betroffen scheint und im vergangenen Jahr einen Boom erlebte, die Waffenindustrie. Die genehmigten Rüstungsexporte nach Saudi Arabien, der wichtigste Kunde der Deutschen Rüstungsindustrie, lagen bei 1,237 Milliarden Euro. Ein Panzergeschäft über 270 Leopard Kampfpanzer im Wert von mindestens fünf Milliarden Euro liegt derzeit auf Eis. Saudi  Arabien begründet den Kauf  mit der Grenzsicherung zu seinem Nachbarstaat Iran und das ist das eigentliche Thema:

Sunniten stellen in den meisten islamischen Ländern die Mehrheit. Darunter Saudi Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und Katar. Es ist nicht erwiesen, dass diese Länder maßgeblich den sunnitischen Terror finanzieren und unterstützen oder die privaten Dollarmilliardäre dort.

Unter den Muslimen im Iran, Irak, Oman, Libanon, Aserbaidschan sowie Bahrain  liegt die religiöse Mehrheit bei Schiiten. Sie befinden sich mitten im Religions-/Bruderkrieg und sehen in ungläubigen Amerikanern und Israelis ihre Todfeinde. Obama liefert den Kurden im Nord Irak Waffen gegen die Dschihadisten (Sunniten) und der Erzfeind Iran (Schiiten) sieht tatenlos zu. Sie haben gemeinsam nach 35 Jahren ein Ziel, den übergreifenden Terror der IS zu bekämpfen.

Deutschland liefert nach langem Lamentieren nun Waffen und Kriegsmaterial an die Kurden, aus Lagerbeständen die mit Steuergeldern finanziert sind. Die Waffenindustrie kann sich freuen und wird ohne viel Getöse Lagerbestände und Waffen für Krisengebiete produzieren, wieder auf Kosten des Steuerzahlers. Man hat das Gefühl, dass Deutschland nur große Probleme lösen kann – vermeintlich lösen kann. Die Konflikte Russland/Ukraine, Israel/Gaza, Kurden/ ISIS überschatten die Sorgen die  Syrien, Libyen, Tunesien, Jemen haben und den Völkermord in Afrika. Hier hat man das Gefühl, dass auf „Selbstreinigungskräfte“ gesetzt wird.

Die kleinen Probleme kann die Regierung nicht realisieren: Das schnelle Internet kostet 30 Milliarden Euro. Am 11.9.2001 wurden die Weichen für eine Spezialeinheit für den Zivil- und Katastrophenschutz gestellt, doch es fehlt das Geld. Laut Experten hat sich ein Investitionsstau von 300 Milliarden Euro aufgebaut. Die große Renten-, Gesundheits- und Steuerreform lassen seit 20 Jahren weiter auf sich warten. Frauen verdienen für die gleiche Arbeit, die ihre männlichen Kollegen leisten, 23 Prozent weniger. Die Kalte Progression ist mittlerweile ein heißes Eisen.

Können Politiker noch auseinander halten was kleine und große Probleme sind? Der Kleine Mann lebt von den niedrigsten Löhnen die in der EU gezahlt werden. 1,5 Millionen arme Kinder, 9,35 Millionen Rentner mit einer Bruttorente von unter 500 Euro, 2,5 Millionen Beschäftigte denen man den Mindestlohn von 8,50 Euro vorenthalten hat und 7,6 Millionen Regelsatz- Empfänger und Aufstocker. Das sind für ihn große Probleme.

Die Initiative Agenda2011- 2012 stellte der Öffentlichkeit bereits im Mai 2010 ein Sanierungskonzept mit einem jährlichen Finanzrahmen von 275 Milliarden Euro vor. Es steht für ausgeglichene Haushalte und Rückführung der Staatsschulden. Endlich einmal ein gute Nachricht und nicht die Summe von Hiobsbotschaften die wir täglich über uns ergehen lassen müssen.

Dieter Neumann

Agenda 2011-2012

Agenda News

Dieter Neumann

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Telefon/Fax 05132-52919

Wirtschaft und Politik

www.agenda2011-2012.de

info@agenda2011-2012.de

Die Initiative Agenda 2011 – 2012 stellte der Öffentlichkeit im Mai 2010 ein Sanierungskonzept mit einem jährlichen Finanzrahmen von 275 Milliarden Euro vor, das für ausgeglichene Haushalte und Rückführung der Staatsschulden steht. Das Gründungsprotokoll ist als Sachbuch erschienen. Es beinhaltet eine Besserstellung bei Mindestrenten, Mindestlöhnen, ein neues Steuersystem, die Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht und des Wehrersatzdienstes, eine deutliche Erhöhung der staatlichen Investitionen und eine spürbare Verbesserung für Menschen in Armut und an der Armutsgrenze lebenden. Dazu gehören heute auch Randgruppen des Mittelstandes.

Gesellschaft/Politik

Gentlemen, Schurken und Schurkenstaaten

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Lehrte, 18. 8. 2014 Martin Luther (1483-1546) wollte mit seinem „Thesenanschlag in Wittenberg“ (31. Oktober 1517) die Katholische Kirche reformieren, nicht spalten. Er trug aber dazu bei, dass heute mehr Katholiken im Südosten und Westen des Landes (Bayern, NRW, Saarland) und die Mehrzahl der Protestanten im Nordwesten und in den stärker konfessionell gemischten Regionen im Südwesten und der Mitte (Pfalz, Baden-Württemberg, Hessen) wohnen.

Mit dem Bauernkrieg von 1524 bis 1526 wurde ein rund 400 Jahre dauernder Konflikt zwischen Landarbeiter, Städtler und Bergleute ausgetragen, der sich gegen die Feudalherrschaft (Fürsten, Adel, Beamte, Patrizier) und Klerus (Päpste) richtete. Die Menschen wurden mit steigenden Steuern, Zölle und Zinsen belegt und waren häufig mit zu Fron- und Spanndiensten verpflichtet. Der „Dreißigjährige Krieg“ (1618-1648) und die „Französische Revolution“ (1789-1799) trugen dazu bei, dass die Vorherrschaft des Adels und der Päpste und ihre Machtkonstruktionen  gebrochen wurden.

Mit dem Beginn der „Industriellen Revolution“ in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, verstärkt im 19. Jahrhundert, kam es zur tief greifenden Umgestaltung der wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse in Westeuropa und den USA. Mit dem Übergang von der Agrar- zur Industriegesellschaft standen sich kapitalistische Unternehmen und lohnabhängige Proletarier gegenüber. Geprägt durch den Ersten Weltkrieg, dem größten Giftgaskrieg aller Zeiten, der Hyperinflation von 1914 bis 1916 (132 Prozent) und dem Zweiten Weltkrieg entwickelten sich in Europa Demokratien nach amerikanischem Vorbild.

1787 wurde in Philadelphia die Verfassung der Vereinigten Staaten unterzeichnet, die heute die älteste noch gültige republikanische, demokratische Staatsverfassung ist. Diese geschichtlichen und demokratischen Entwicklungen haben Russland, China, Indien, Schwellen- und Entwicklungsländer nicht durchgemacht. Sie verharrten in König- oder Kaiserreichen, in Diktaturen und Einzelherrschaften. Im Allgemeinen ist der Schurke eine gemeine oder böse Person, ein Betrüger, Übeltäter oder nach seiner Verurteilung ein Verbrecher. Ein Schelm der  Böses dabei denkt und lieber von Vorteilnahme oder Vorteilsnehmer spricht.

In der offiziellen Liste der Bush-Rgierung und einiger Verbündeten sind diktatorisch geführte Staaten genannt, die sich aggressiv gegen andere Länder verhalten und deren Autorität untergraben, als Schurkenstaaten bezeichnet. Von der Liste gestrichen wurden der Irak, Südjemen, Libyen und Nordkorea, verblieben sind Cuba, Iran, Jemen, Sudan und Syrien. Sie gelten als Unterstützer des Terrors streben nach religiöser und militärischer Macht, nach Massenvernichtungswaffen und lehnen internationale Verhandlungen ab.

Die islamische Expansion geht einerseits von Sunniten aus. Sie stellen in den meisten islamischen Ländern die Mehrheit der Muslime. Auf der anderen Seite die Muslime Irans, Iraks, Omans, Libanons, Aserbaidschan sowie Bahrain  wo religiöse Schiiten in der Mehrzahl sind. Sie befinden sich mitten im Religions-/Bruderkrieg und sehen in ungläubigen Amerikanern und Israelis ihre Todfeinde. Das sind die vorgeschobenen Gründe. In Wirklichkeit geht es um Macht, Machtstrukturen und Seilschaften die seit Jahrhunderten Sunniten und Schiiten entzweien.Sie haben ein gemeinsames Ziel: Die Vorherrschaft mit islamischen Terrorismus zu behaupten.

Frauen haben keine oder stark eingeschränkte Rechte.  Analphabetismus, bittere Armut, Kinderarbeit, fehlende Schul- und Berufsbildung und keine Meinungs- und Pressefreiheit. Die Menschen sehnen sich nach Arbeit, Liebe, Ehe und Kinder und eine Hütte oder menschenwürdige Unterkunft. Sie kennen nicht den Preis den der Westen für seine Demokratie über Jahrhunderte gezahlt hat. Sie wollen westliche Demokratie, möglichst schnell. Das ist das große Problem der Führungsriege der islamischen Staaten. Das wollen die Gentlemen des Nahen und mittleren Ostens mit aller Macht und Brutalität erhalten bzw. verhindern.

Eine Demokratie die mit sich selbst nicht fertig wird. Die USA, Japan und Eu-Staaten sind mit rund 15,3 Billionen Euro überschuldet, die Schulden wachsen weiter. Hohe Arbeitslosigkeit, Rezession, steigende Lebenshaltungskosten, fehlende Strukturreformen, sinkende Löhne und Renten, große Investitionsstaus, enorme Luftblasen bei Immobilien, Banken, Börsen, Fonds und Versicherungen. Die Kluft zwischen Armen und Reichen wird immer tiefer. Dem setzt die EU nun die Krone auf:

Das Freihandelsabkommen ist so geheim, dass keiner die Inhalte lesen darf. Nur Bundestagsabgeordnete dürfen in einem Lesezimmer davon Kenntnis erhalten, Handys, Notizblöcke oder Laptops müssen draußen bleiben. Es ist dem Leser verboten anderen davon Kenntnis zu geben. Eins ist sicher, Unternehmen werden dadurch höhere Profite erzielen können. ARD brachte dazu ein Beispiel eines Krebszentrums für Millionäre und Milliardäre (hoher Profit) in den USA, was die gleichzeitige Schließung eines Krankenhauses für Allgemeinmedizin (verlustreich) bedeutete.

Die Gentlemen, Staats- und Regierungschefs, haben keine Antwort auf die Schuldenkrise. Sie wollen die Probleme Russland/Ukraine, Israel/Gazastreifen, Irak/Afghanistan, Nordkorea (Atombombe), Syrien, Libyen, die Dschihadistengruppen Islamischer Staat, den Völkermord in Afrika verhindern oder lösen. Sie haben ihre Hausaufgaben nicht gemacht: Leere Staatskassen, Hohe Arbeitslosigkeit, Rezession, sie sind überschuldet, Strukturreformen fehlen und sparen können sie auch nicht.

Dieter Neumann

Agenda 2011-2012

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Die Initiative Agenda 2011 – 2012 stellte der Öffentlichkeit im Mai 2010 ein Sanierungskonzept mit einem jährlichen Finanzrahmen von 275 Milliarden Euro vor, das für ausgeglichene Haushalte und Rückführung der Staatsschulden steht. Das Gründungsprotokoll ist als Sachbuch erschienen. Es beinhaltet eine Besserstellung bei staatlichen Investitionen und eine spürbare Verbesserung für Menschen in Armut. und an der Armutsgrenze Mindestrenten, Mindestlöhnen, ein neues Steuersystem, die Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht und des Wehrersatzdienstes, eine deutliche Erhöhung der lebenden. Dazu gehören heute auch Randgruppen des Mittelstandes.

 

Pressemitteilungen

Salafismus: Radikalisierung in Deutschland vermeiden

Islamforscher Rauf Ceylan und Michael Kiefer erklären, woher die fundamentalistische Strömung kommt, welche politisch-theologischen Ideologien ihre Anhänger vertreten und wie man der Radikalisierung vorbeugen kann

Salafismus: Radikalisierung in Deutschland vermeiden

Coverabbildung des neuen Fachbuchs Salafismus von Springer VS

Berlin | Heidelberg | Wiesbaden, 04.09.2013. Neo-salafistische Gruppierungen haben in den letzten beiden Jahren das Bild der Deutschen von den 4,2 Millionen in der Bundesrepublik lebenden Muslimen negativ beeinflusst. Mit ihren medienwirksamen Missionierungsaktivitäten haben die Anhänger dieser fundamentalistischen Strömung den Anteil von integrations- und sicherheitspolitischen Aspekten der Islam-Debatte, die seit den Anschlägen vom 11. September 2011 im Vordergrund stehen, weiter erhöht. Ihre vereinfachten radikal-religiösen Botschaften schüren die Angst der Bevölkerung, in der das Wissen über die Hintergründe fehlt. Die beiden Islamwissenschaftler Rauf Ceylan und Michael Kiefer leisten jetzt mit ihrem gerade bei Springer VS erschienenen Fachbuch „Salafismus“ Aufklärungsarbeit und zeigen Präventionsmaßnahmen im europäischen Vergleich auf.

Derzeit wird der islamische Religionsunterricht in mehreren deutschen Bundesländern in Form von Schulversuchen erprobt, bevor er in den nächsten Jahren bundesweit flächendeckend eingeführt werden soll. Während die öffentliche Meinung gespalten ist, sehen die beiden Autoren Ceylan und Kiefer darin die Chance für neue Ansätze, um der Radikalisierung Einhalt zu gebieten. Der Bedarf sei gegeben, denn im Vergleich zu anderen europäischen Staaten fehlten Konzepte und Erfahrungen mit Präventionsmaßnahmen, so die Wissenschaftler. Die wichtigste Voraussetzung sei dabei, die salafistische Bewegung aus dem Gesamtzusammenhang von historischen Wurzeln und politisch-theologischen Ideologien zu begreifen: „Denn erst durch die Einbettung dieses Phänomens in historische, theologische sowie soziopolitische Kontexte ist der Salafismus mit all seinen Facetten besser zu verstehen.“

Die Radikalisierung ist dabei kein ausschließliches Problem des Islams. Denn in allen Weltreligionen ist seit einiger Zeit eine erhebliche Zunahme fundamentalistischer Strömungen festzustellen. Der Salafismus zeichne sich dabei in erster Linie durch seine dynamische Entwicklung und die multiethnische Zusammensetzung seiner Mitglieder aus. „Besonders auf junge Menschen aller Herkünfte und Religionen übt er eine große Faszination aus, weil diese Strömung es anscheinend versteht, den Jugendlichen Identifikationskonzepte anzubieten, welche weder die hiesige Gesellschaft noch die muslimischen Gemeinden im Sozialisations- und Integrationsprozess zu schaffen vermögen“ erklärt Rauf Ceylan. Erste Anzeichen für die Radikalisierung junger Menschen sind laut Michael Kiefer die plötzliche Annahme eines sehr rigiden religiösen Lebensstil, die Veränderung des äußeren Erscheinungsbildes, die Verlautbarung religiös-politischer Parolen sowie die radikale Kritik am – nach ihrer Ansicht – areligiösen Lebensstil von Familienmitgliedern und Freunden.

Obwohl die Salafisten eine Randgruppierung von einigen Tausend Mitgliedern in der Bundesrepublik sind, gelingt es ihnen durch groß angelegte Kampagnen wie zum Beispiel der Verteilung kostenloser Koran-Exemplare, Demonstrationen und Selbstinszenierungen mit deutschsprachigen Predigern immer wieder, die Aufmerksamkeit der Medien und der Politik auf sich zu ziehen. So beeinflussen sie tagespolitische Entwicklungen und dominieren die Berichterstattung in den Medien. Um dem Einfluss der Gruppierung entgegenzuwirken, fordern die beiden Experten Rauf Ceylan und Michael Kiefer die Zusammenarbeit von Staat und zivilgesellschaftlichen Akteuren: muslimische Gemeinden, die Kinder- und Jugendhilfe, die Politische Bildung sowie Schule und Universität. In ihrem Fachbuch geben sie jetzt klare Handlungsanweisungen für den deutschen Kontext.

Dr. rer. soc. Rauf Ceylan ist Professor für gegenwartsbezogene Islamforschung am Institut für Islamische Theologie der Universität Osnabrück.

Dr. phil. Michael Kiefer ist derzeit Postdoc am Zentrum für Interkulturelle Islamstudien an der Universität Osnabrück und Leiter des Dialoggruppenprojekts „Ibrahim trifft Abraham“ in Düsseldorf.

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