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Die kleine Kräuterreihe

Kräuter bei Stress & Kräuter bei Kopfschmerzen

Viele Sehnsüchte bündeln sich in der Natur: Manch einer schätzt die Wanderung, um inmitten von Wiesen und Wäldern Erholung zu tanken. Anderen ist sie Symbol einer nachhaltigen Welt, die ihre Lebensgrundlage demütig schützt. Und wieder andere finden im Wissensschatz um die allen zur Verfügung stehende, kostenlose „grüne Apotheke“ eine erfüllende Antwort, wie eine Rückkehr zum guten, einfachen Leben uns in Zeiten um sich greifender Profitgier von der Logik des Konsums befreien kann. Diesen Trend greift „Die kleine Kräuterreihe“ des Aurum-Verlags mit zwei liebevoll illustrierten Frühjahrsnovitäten auf. Auf jeweils 128 Seiten nehmen die von Anja Schemionek und Katharina Hinze geschriebenen Bändchen ihre Leserschaft mit auf zwei Erkundungstouren, die im Hinblick auf die beiden weit verbreiteten Zivilisationsleiden Kopfschmerzen und Stress alles Wesentliche zusammentragen. Von hilfreichen Tipps, wie wir mit unserer Einstellung der Gelassenheit einen guten Boden bereiten können, über eine bunte Vorstellung der wichtigsten für das Beschwerdebild indizierten Kräuter bis hin zu bewährten Rezepten für Salben, Tinkturen, Tees und Vollbäder bieten die Autorinnen einen unterhaltsamen Einstieg in die faszinierende Kräuterwelt. Ausgefallene Leckereien wie Pfefferminz-Gelee oder ein „Anti-Kater-Morgentrunk“ aus Minze, Mädesüß und Honig zeigen auf, mit wie vielen Geschmackserlebnissen die Natur denjenigen beschenkt, der sich auf die wilde Vielfalt der Gewächse einlässt. Ausflüge in die Welt der Mythen und überlieferten Brauchtümer machen anschaulich, wie eingewoben in unsere Kultur das Wissen um Pflanzenkraft seit jeher ist. Bei aller Begeisterung für die Vorzüge der Pflanzenheilkunde verlieren die Autorinnen die Grenzen der sanften Methode jedoch nicht aus dem Blick. So weisen sie ausdrücklich auf wichtige Kontraindikationen hin wie etwa beim Mutterkraut, das frühzeitige Wehen auslösen kann. Nicht zuletzt bieten die Büchlein ein Füllhorn an Ideen für selbstgemachte originelle Geschenke, wie beispielsweise selbstgenähte Lavendelkissen.

Über die Autorinnen:
Katharina Hinze ist Heilpraktikerin, Phytotherapeutin und Ernährungsberaterin. Ihr Wissen über Wild- und Heilpflanzen gibt sie als selbständige Dozentin in Gesundheitsschulen und als Kursleiterin bei Kräuterwanderungen weiter.

Dr. Anja Schemionek ist Diplom-Biologin und Wissenschaftsredakteurin. Sie arbeitet als freie Autorin, Dozentin und Lektorin vor allem im Themenkreis Gesundheit.

Über die Bücher:

Dr. Anja Schemionek & Katharina Hinze
Jeweils 128 Seiten | 10€
Erscheinungstermin: April 2019

Kräuter bei Stress
ISBN: 978-3-958-83363-0

Kräuter bei Kopfschmerzen
ISBN: 978-3-958-83365-4

Der Umschlag besteht aus natürlicher Melierfaser – für den perfekten Kräuterlook: 30% Recycling, 10 % Baumwollen und 60% Primärfasern.

Wie das Gold (lat. Aurum) der Alchemisten, das dem Verlag seinen Namen gab, steht das Aurum-Programm für bleibende Werte und Veränderung. Unser Anliegen ist, verschiedene Weisheitstraditionen, wie christliche Mystik, Buddhismus und alte fernöstliche sowie westlichen Lehren, zu interpretieren und in frischer, undogmatischer Art zugänglich zu machen, um Ihnen Inspiration für Ihre ganz persönliche Suche und Ihren individuellen Weg zu sein. Neben spirituellen Büchern finden Sie eine Reihe zum Thema Hormontherapie (Anne Hild) sowie Titel zum Thema ganzheitlichen Gesundheit – Schwerpunkte sind chinesische Medizin, indisches Ayurveda, Yoga und alternative, europäische Entwicklungen. Bücher über Kreativität zeigen außerdem, wie wir unsere Schöpferkraft freisetzen, in den Alltag integrieren und als ganz natürlichen Teil unserer Spiritualität erleben.

* Die Kamphausen Media GmbH mit den Verlagen J.Kamphausen, Aurum, Fischer & Gann, Theseus, Lüchow, LebensBaum und der Tao Cinemathek sowie den Selfpublishing Portalen tao.de und Meine Geschichte wurde 1983 in Bielefeld gegründet. Das Lieferprogramm umfasst mehr als 1.000 Titel aus den Themenbereichen ganzheitliche Gesundheit, Persönlichkeitsentwicklung und Wirtschaft. Einzelne Titel erreichen Auflagen in Millionenhöhe.

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Kaffee Irrtümer: Leseprobe

Kaffee Irrtümer: Leseprobe

Kaffee Irrtümer, Verlag Edition Temmen

Cuba, Quoten, Chrustschow und Onkel Ho

Der Kaffeemarkt hat und hatte schon von Beginn an politische Implikationen. Der Yemen verbot die Ausfuhr von Kaffeepflanzen und ließ grüne Kaffeebohnen nur abgekocht aus dem Land, um eine Keimung zu verhindern. Erst der Raub von Kaffeepflanzen durch Holländer ermöglichte die weltweite Verbreitung des Kaffeeanbaus rund um den Äquator. Lange Zeit beherrschten amerikanische Handelshäuser den Kaffeemarkt, nach deren Pleite dann später die Kaffeebörse in New York eröffnet wurde.

Das Auf und Ab der Kaffeepreise, s. a. „Schweine-Zyklus“, führte sowohl zu Überproduktionen als auch zu Marktverknappungen. Um eine neue Marktstabilität zu erreichen, wurde 1963 das „Internationale Kaffeeabkommen“ eingerichtet, das zu einer Preisregulierung durch Ausfuhrquoten führen sollte. Die meisten Importländer, allen voran die USA, stimmten dem Abkommen zu. Der sog. „Ostblock“ trat jedoch dem Abkommen nicht bei.

Das Internationale Kaffeeabkommen gilt bis heute als eines der wenigen Rohstoffabkommen, das immerhin 26 Jahre den Irrungen und Wirren des Marktes standhielt, während andere Abkommen zumeist nach wenigen Jahren scheiterten.

Die Funktionsweise war relativ einfach: Fielen die Preise unter ein bestimmtes Niveau, wurden die Ausfuhrquoten gekürzt, um den Markt zu stützen, bei Preisen oberhalb der Grenze, wurden die Quoten erhöht. Der Mechanismus funktionierte einigermaßen reibungslos, allerdings schneller und effektiver, wenn die Preise steigen sollten.

Darüber hinaus tauchte das Phänomen des sog. „Touristenkaffees“ auf. Da die im Ostblock befindlichen Importländer nicht an das Abkommen gebunden waren, konnten sie außerhalb der Quoten Kaffee günstiger einkaufen, den sie dann teilweise an Länder weiter verkauften, die sonst nur quotierten Kaffee importieren konnten.

Für die USA hatte das Abkommen vor allem politische Bedeutung. Nachdem Castro Cuba in das sozialistische Lager geführt hatte, und viele Mittel- und südamerikanische Länder auf Hilfe von Chrustschow angewiesen waren, sollte das Kaffeeabkommen dazu beitragen, einer drohenden Verarmung der Landbevölkerung zu verhindern und somit kommunistischen Annäherungen den Boden entziehen. Heißer Kaffee im kalten Krieg!

Erst als 1989 der Ostblock kollabiert, gleichzeitig die Rohkaffeelager in den Erzeugerländern zum Bersten voll sind, ist das Abkommen nicht mehr zu halten. Insbesondere die Amerikaner sehen keine politische Notwendigkeit für eine Regulierung des Kaffeemarktes mehr und kündigen ihre Mitgliedschaft auf, mit der Folge, dass es auch für den „Rest der Welt“ nicht mehr haltbar war. Die Quotenregelung wurde suspendiert, d. h. ausgesetzt aber nicht eliminiert. Der Gralshüter des Abkommens, die International Coffee Organisation, kurz ICO, mit Sitz in London, erfüllt heute vor allem Aufgaben der Kaffeestatistik und Beratung.

Der Wegfall der Quoten führte dazu, dass die Lagerbestände in den Erzeugerländern abgebaut werden konnten, allerdings mit der Folge sinkender Preise. Gleichzeitig tauchte ein neuer Anbieter auf dem Rohkaffeemarkt auf, mit dessen Geschwindigkeit niemand gerechnet hatte.

Waren bis in die 1990er Jahre Brasilien, Kolumbien und Indonesien die größten Kaffeeproduktionsländer, kamen Onkel Ho´s Enkel immer mehr auf den Kaffeegeschmack und schafften es innerhalb von wenigen Jahren, Kolumbien von Platz 2 zu verdrängen.

Oft wird behauptet, die Weltbank hätte den Kaffeeboom Vietnams gefördert. Es wurden, so Wikipedia, Regenwälder gerodet und Ureinwohner vertrieben. Richtiger ist, dass die Regenwälder eher amerikanischen Gifteinsätzen zum Opfer fielen. Gleichzeitig war es das Ziel der vietnamesischen Regierung, ethnischen Gruppen, die im Land umherzogen, eine feste Bleibe zu ermöglichen. Dafür erhielten sie Land für den Anbau von Kaffee.

Die Weltbank unterstützte dieses Vorhaben, aber in einem nur sehr geringen Umfang. Heute ist Vietnam Kaffee eine feste Größe im internationalen Kaffeemarkt, auch wenn viele Röster z. B. in Deutschland bestreiten, jemals Vietnam Kaffee einzusetzen, bleibt es dennoch verwunderlich, dass Deutschland einer der größten Importeure des Robustas aus den Plantagen um Dak Lak ist.

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Bittere Barmherzigkeit oder die alternativen Fakten zum Kaffee

Buch Neuerscheinung

Bittere Barmherzigkeit oder die alternativen   Fakten zum Kaffee

Kaffee Irrtümer

Bremen, Nov. 2018. „Kaffee entzieht dem Körper Wasser; Leicht schokoladig mit einem Hauch von Vanille; Fair gehandelt oder fair-kehrte Preise; Verifizierung statt Zertifizierung“, das sind nur einige Beispiele „alternativer Fakten“, die Robert Rosskamp und Rolf Sauerbier in ihrem jetzt erschienenen Buch „Kaffee Irrtümer“ auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen. Die Autoren haben über mehrere Jahrzehnte weltweit im Kaffeeanbau, in der Weiterverarbeitung bis hin zur Vermarktung gearbeitet und sind dabei immer wieder auf Irrtümer und falsche Beurteilungen gestoßen, die sie in ihrem Kaffeebuch zurechtrücken wollen.

Kaffee ist mit einem pro Kopf Konsum von rund 160 l Deutschlands Lieblingsgetränk. Von der Geschichte des Kaffees von seinen ost- und westafrikanischen Ursprüngen bis zum ersten Kaffeehaus Deutschlands im heutigen Bremer Schütting, von der Ernüchterung des Abendlandes bis hin zu seiner Bedeutung als wichtigstem Rohwarenhandelsgut ranken sich Geschichten und Legenden um das Schwarzgetränk. Dabei entstehen immer wieder Behauptungen und Geschichtenerzählungen, die man bestenfalls als alternative Fakten bezeichnen könnte.

Bedarf die Kaffeepackung bis zu sieben unterschiedlicher Siegel, die kaum noch jemand versteht? Wie viel Wert ist das Bio-Siegel, und worin liegt der Unterschied für den Konsumenten? Wo landen die Mehreinnahmen, die eine Kooperative für fair gehandelten Kaffee erzielt? Leiden Kaffeebauern unter bitterer Armut, die der Barmherzigkeit der Konsumenten bedürfen? Und was haben Fidel Castro, Chrustschow und Onkel Ho mit Kaffee zu tun?

„Kaffee-Irrtümer“ gibt Einblicke in die Welt des Kaffees, die in der bisherigen Kaffeeliteratur zu wenig oder gar keine Berücksichtigung finden. Dabei werden auch ein kurzer Überblick über Geschichte, Meteorologie, Schweinebauch-Zyklus, Trommelröstung oder Kurzzeitröstung und viele andere Aspekte rund um die Bohne geboten. Die Aussagen und Thesen der Autoren, die sich kritisch mit „Irrtümern“ auseinandersetzen, sind nicht als Provokation gemeint, vielmehr sollen sie als Anregung für weitere Diskussionen dienen. Denn: Kaffee soll auch weiterhin ein Genuss ohne Reue sein.

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Die Wahrheit hinter den drei gängigsten Fruchtsaft-Mythen

Die Wahrheit hinter den drei gängigsten Fruchtsaft-Mythen

Bonn, 23. August 2018. Fruchtsäfte galten lange Zeit und ohne Zweifel als uneingeschränkt gesunde Getränke. Und obwohl Deutschland beim Pro-Kopf-Verbrauch noch immer Weltmeister ist, haben sich einige Mythen entwickelt, die das Zeug dazu haben, das gesunde Image zu beeinträchtigen. Verantwortlich dafür sind falsche Aussagen und Informationen zu Fruchtgehalten, Zuckerzusätzen und Verarbeitungsprozessen, die sich sowohl bei Verbrauchern, aber auch bei einem großen Teil von Ernährungsexperten festgesetzt haben. In einer aktuellen Online-Befragung von NORDLIGHT research im Auftrag des Verbandes der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. (VdF) wird das sehr deutlich. Drei Irrtümer sind dabei besonders weit verbreitet.

Mythos 1: Fruchtsaft wird Zucker zugesetzt
41 % der Befragten sind überzeugt, dass Fruchtsaft Zucker zugesetzt wird.
Fakt ist: Fruchtsaft besteht nur aus dem Saft der gepressten Früchte! Jeglicher Zusatz von Zucker wurde bereits 2011 EU-weit verboten. Dies regelt die Fruchtsaftverordnung. Wie die Früchte selbst, enthält Fruchtsaft nur den fruchteigenen Zucker. Aufgrund seiner hohen Nährstoffdichte zählt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) Fruchtsaft nicht zu den Getränken, sondern zu den pflanzlichen Lebensmitteln. Daher sollte man Fruchtsaft auch nicht als Durstlöscher betrachten.

Mythos 2: Fruchtsaft aus Fruchtsaftkonzentrat ist kein richtiger Saft
Dass Fruchtsaft aus Konzentrat kein richtiger Fruchtsaft ist, glauben sogar 81 % der Befragten.
Fakt ist: Saft ist gleich Saft! Denn ein Fruchtsaft besteht immer aus 100 Prozent Frucht. Dabei spielt es keine Rolle, ob er als Direktsaft oder als Fruchtsaft aus Fruchtsaftkonzentrat angeboten wird. Beide Angebotsformen müssen qualitativ gleichwertig sein und enthalten weder Farb- noch Konservierungsstoffe. Das ist gesetzlich durch die Fruchtsaftverordnung geregelt.
Fruchtsaftkonzentrate helfen Lager- und Transportkosten zu minimieren. Die Früchte werden häufig direkt nach der Ernte im Ursprungsland zu Fruchtsaftkonzentrat weiterverarbeitet. Dabei wird dem Fruchtsaft mittels Wärme das Wasser entzogen und somit das Volumen auf ein Sechstel reduziert. Nach dem Transport wird das Wasser wieder zugeführt.
Das Konzentrat lässt sich über einen längeren Zeitraum lagern. Nicht nur unter Nachhaltigkeitsaspekten macht das durchaus Sinn. Auch schlechte Erntejahre können so von den Fruchtsaftherstellern leichter ausgeglichen werden.

Mythos 3: Fruchtgehalte von Fruchtsäften unterscheiden sich
Auch der letzte Mythos hält sich überaus hartnäckig. So glauben 54 % der Befragten, dass Fruchtsaft nicht grundsätzlich aus 100 Prozent Frucht besteht.
Fakt ist: Wo Fruchtsaft draufsteht, ist immer 100 Prozent Frucht drin! Aber nicht jede Frucht kann man als 100-prozentigen Fruchtsaft genießen. Früchte wie Sauerkirschen, Johannisbeeren oder auch Rhabarber sind von Natur aus sehr sauer. Aprikose, Mango und Banane sind sehr fruchtfleischhaltig. All diese Früchte werden nicht als Fruchtsaft, sondern als sogenannte Fruchtnektare im Handel angeboten. Um die Früchte „trinkfähig“ zu machen, werden ihnen Wasser und gegebenenfalls Süße in Form von Honig oder Zucker zugefügt – der Mindestfruchtgehalt liegt zwischen 25 und 50 Prozent (je nach Fruchtart) und wird ebenfalls vom Gesetzgeber vorgegeben. Das Etikett gibt Auskunft über die genaue Zusammensetzung.

Übrigens: Entgegen der verbreiteten Annahme, dass die Deutschen zu viel Fruchtsaft trinken, zeigen die Zahlen, dass der Pro-Kopf-Verbrauch von Fruchtsaft bei rund 22 Litern im Jahr liegt. Auf den Tag umgerechnet trinken wir damit lediglich etwa 60 ml. Im Rahmen der „5 am Tag“-Kampagne kann ein kleines Glas Fruchtsaft mit 150 ml gelegentlich eine Portion Obst ersetzen und dazu beitragen, die Aufnahme von Obst und Gemüse insgesamt zu steigern.

Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. in Bonn wurde 1951 gegründet. Rund 345 Fruchtsaft-, Fruchtnektar-, Gemüsesaft- und Gemüsenektarhersteller Deutschlands sind Mitglied. Der Verband vertritt die gemeinsamen Interessen der Branche im In- und Ausland.

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Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. (VdF)
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Gefährliche „Weisheiten“: Was tun bei Gewitter?

R+V-Infocenter: Irrtümer rund um Blitz und Donner

Gefährliche "Weisheiten": Was tun bei Gewitter?

Wiesbaden, 9. August 2018. Flach auf den Boden legen, unter Buchen Schutz suchen: Zum Thema Gewitter gibt es unzählige Verhaltensempfehlungen. Doch viele davon sind falsch und im schlimmsten Fall sogar lebensgefährlich. Das R+V-Infocenter klärt auf, in welchen Mythen ein Fünkchen Wahrheit steckt – und in welchen nicht.

Irrtümer rund um Blitz und Donner
Über 700.000 Blitze zucken jährlich über Deutschland, die meisten im Hochsommer. Dabei werden manchmal auch Menschen von Blitzen getroffen – mitunter sogar mit tödlichen Folgen. „Es ist davon auszugehen, dass dazu auch die weit verbreiteten falschen Verhaltensempfehlungen beitragen“, sagt Ralf Weber, Sicherheitsexperte bei der R+V Versicherung.

In freiem Gelände flach auf den Boden legen
Falsch! „Wer sich lang auf den Boden legt, bietet dem Blitz eine große Angriffsfläche“, warnt R+V-Experte Weber.

Richtig: Spaziergänger oder Radfahrer sollten sich einen Platz in einer Vertiefung, Mulde oder unter einem Felsvorsprung suchen und dort in die Hocke gehen, Beine umklammern und den Kopf senken. Diese geschützten Bereiche sollten sie jedoch möglichst einzeln aufsuchen – oder einen Abstand von mindestens einem Meter zu anderen Personen und Gegenständen wie Fahrrädern oder Rucksäcken einhalten. Bei der Schutzhaltung ist es vor allem wichtig, die Beine eng beieinander zu halten. Weber erklärt, weshalb das wichtig ist: „Wenn ein Blitz im Boden einschlägt, verteilt sich der Strom in alle Richtungen. Da der Boden Strom aber nur schlecht weiterleitet, sucht er einen anderen Weg mit geringerem Widerstand. Wenn also jemand mit gespreizten Beinen auf dieser Stelle steht, wird der Blitzstrom von dem einen Bein aufgenommen und vom anderen wieder in die Erde abgeleitet. Diese „Schrittspannung“ kann gefährliche Folgen wie Muskelverkrampfungen oder sogar Herzstillstand haben. Stehen die Beine eng zusammen, reduziert sich dieser Effekt wesentlich.“

„Eichen sollst du weichen, Buchen sollst du suchen“
Falsch! „Hohe, freistehende Bäume sollten Menschen bei Gewittern grundsätzlich meiden. Denn hier schlägt der Blitz am ehesten ein – egal, ob es eine Eiche, eine Tanne oder eine Buche ist“, so Ralf Weber. Dasselbe gilt beispielsweise auch für alleinstehende Holzmasten oder Zäune.

Richtig: Von hohen Bäumen immer einen möglichst großen Abstand halten. Inmitten vieler Bäume im Wald ist die Gefahr geringer als auf freiem Gelände. Auch hier gilt: In die Hocke gehen und Gewitter-Schutzhaltung einnehmen.

Elektrische Geräte vom Strom trennen
Richtig, aber: In Gebäuden mit Blitz- und Überspannungsschutzsystem ist es nicht nötig, alle Stecker der Elektrogeräte bei Gewitter herauszuziehen.

Empfehlung: „Wer sich nicht sicher ist, ob das Haus einen Überspannungsschutz hat, sollte die elektrischen Geräte besser vom Strom trennen“, rät R+V-Experte Weber. Immerhin kommt es in Deutschland jährlich zu mehreren Hunderttausend Blitz- und Überspannungsschäden.

Bei Gewitter nie duschen
Falsch, aber: Bestehen die Wasserleitungen aus Metall und sind nicht geerdet, kann das Duschen in der Tat gefährlich sein. Allerdings ist dies nur noch in älteren Häusern der Fall. „Sind die Wasserleitungen an den Potentialausgleich des Hauses angeschlossen, kann nichts passieren“, sagt R+V-Experte Weber.

Empfehlung: Hausbesitzer oder Mieter können den Potentialausgleich nachrüsten lassen – oder im Altbau während des Gewitters vorsichtshalber auf die Dusche verzichten.

Gefahr einschätzen: die 30-30-Regel
Ralf Weber empfiehlt: „Wer die Gefahr bei einem Gewitter minimieren will, hält sich am besten an die 30-30-Regel. Vergehen zwischen Blitz und Donner weniger als 30 Sekunden, ist das Gewitter nah, also rund 10 Kilometer entfernt. Dann ist es ratsam, Schutz zu suchen oder die Schutzhaltung einzunehmen. Und erst 30 Minuten nach dem letzten Blitz und Donner ist die Gefahr endgültig gebannt.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Alkohol unter der Lupe

Mythos oder Wahrheit?

Silvester steht vor der Tür und mindestens das Glas Sekt um Mitternacht gehört für die meisten selbstverständlich dazu. Alkohol gilt einerseits als Stimmungsaufheller und Genussmittel, andererseits ist das Getränk unter anderem verantwortlich für den berühmten „Kater“. Doch ranken sich auch viele Mythen um das Thema Alkohol und seine vermeintlichen Wirkungen. Die AOK Hessen stellt fünf davon auf den Prüfstand.

Mythos 1: Alkohol wärmt von innen
Die Annahme kommt daher, dass der Körper im Rausch stärker durchblutet wird. Denn: Alkohol erweitert die Blutgefäße. Jedoch unterdrückt er dadurch einfach das Kältegefühl. So wird mehr Wärme abgegeben als im nüchternen Zustand und es besteht die Gefahr, auszukühlen. In extremen Fällen können Betrunkene sogar erfrieren.

Mythos 2: Schnaps hilft der Verdauung
Der „klare Kurze“ soll besonders nach fettigem Essen die Verdauung anregen. In Wirklichkeit entspannt er aber einfach die Magen-Muskulatur. Zudem braucht die Mahlzeit deutlich länger, um verdaut zu werden, als im nüchternen Zustand.

Mythos 3: Warmes Bier hilft bei Erkältung
Diese Behauptung stammt daher, dass Alkohol antibakteriell und der in Bier enthaltene Hopfen beruhigend wirken soll. Jedoch ist von einer gesunden Wirkung nicht viel übrig. Außerdem entzieht der Alkohol dem Körper Flüssigkeit und schwächt das Immunsystem. Wenn man dazu noch Medikamente nimmt, kann es zu mitunter gefährlichen Wechselwirkungen kommen.

Mythos 4: Das Konterbier vertreibt den Kater am Morgen
Alkohol soll morgens die unangenehmen Symptome nach einer durchzechten Nacht verbessern. Jedoch tritt wohl eher das Gegenteil ein: Der Rausch hält länger an und der Kater wird einen einholen, vermutlich schlimmer als zuvor.

Mythos 5: Alkohol als Einschlafhilfe
Diese Aussage stimmt nur teilweise. Der Schlaf bleibt nur in der ersten Phase der Nacht ruhig, danach wird er bewiesenermaßen leichter und ruheloser. Besser ist daher ein Tee oder ein entspannendes Bad vor dem Einschlafen.

Alkohol ist also in den wenigsten Fällen die Lösung des Problems und verschlimmert oftmals eher die Lage. Bei gesundheitlichen Problemen sollte vorher immer der Arzt befragt werden, wie viel Alkohol wann erlaubt ist.

Weitere Mythen stellt die AOK Hessen auf ihrer Seite “ AOK-erleben“ richtig.

Krankenkasse

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AOK – Die Gesundheitskasse in Hessen
Riyad Salhi
Basler Str. 2
61352 Bad Homburg
06172 / 272 – 143
0 61 72 / 2 72 – 1 39
Riyad.Salhi@he.aok.de
https://hessen.aok.de/

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Am Sonntag wird der Galileo-Park vermopst

Rüsselmops-Erfinder Reinhard Habeck zeichnet live beim Internationalen Museumstag – Eröffnung der Ausstellung „Galaktischer Humor mit Rüsselmops“ – intergalaktische Attraktionen für die ganze Familie

Am Sonntag wird der Galileo-Park vermopst

Ausstellungseröffnung: Der Rüsselmops landet im Galileo-Park

Lennestadt-Meggen, 17. Mai 2017.
Am 21. Mai ist der Internationale Museumstag. Traditionell setzt der Galileo-Park anlässlich dieses Termins kulturelle Akzente. In diesem Jahr gibt es ein besonderes Highlight: Der Rüsselmops zieht in den Galileo-Park ein und vermopst das ganze Gelände. Und er bleibt – zumindest bis zum 22. Oktober. Denn so lange wird die Rüsselmops-Ausstellung unter dem Titel „Galaktischer Humor mit Rüsselmops“, die ebenfalls am kommenden Sonntag eröffnet wird, über das intergalaktisch-witzige Wesen informieren und auch sonst allerlei Wissenswertes über die Entstehung von Comics und Illustrationen verraten. Rüsselmops-Erfinder Reinhard Habeck wird am kommenden Sonntag ebenfalls zu Gast sein, live zeichnen und durch die Ausstellung führen. Darüber hinaus lockt der Galileo-Park mit vielen Attraktionen und einem ermäßigtem Eintritt.

„Wir freuen uns über die Kooperation mit Reinhard Habeck. Er gilt als einer der angesagtesten Comiczeichner und Illustratoren unserer Zeit. Sein Rüsselmops ist legendär und beliebt – nicht nur bei Kindern. Die Abenteuer der Comicfigur führen immer wieder auch zu faszinierenden Rätseln, mysteriösen Ereignissen und außergewöhnlichen Phänomenen, so wie der Rüsselmops und seine einzigartige Erfolgsgeschichte auch ein Phänomen ist. Seit 1979 reist das grüne Wesen mit der langen Nase durch Gazetten, Perry-Rhodan-Hefte, Bücher und Illustrierte“, erklärt Yvonne Hennecke, die die Kooperation mit dem Rüsselmops-Erfinder Reinhard Habeck vereinbart hat.

Ein randvolles Programm mit vielen Attraktionen versprechen die Organisatoren im Galileo-Park am kommenden Sonntag. Los geht es um 11.00 Uhr mit persönlichen Widmungen Reinhard Habecks und „Rüssli-Illus“ für Kids sowie mit einem Fotoshooting mit dem Rüsselmops. Um 13.00 Uhr spricht Habeck über sein „Vermopstes Universum“, stellt die Sonderausstellung vor und gibt Einblicke in das Leben eines Comiczeichners. Das ist zugleich die Eröffnung der Rüsselmops-Ausstellung. Anschließend wird Habeck live zeichnen. Ab 14.00 Uhr gibt es eine Führung durch die Ausstellung, bei der man wie immer im Galileo-Park alles ausprobieren und entdecken kann. Ab 15.00 Uhr steht Reinhard Habeck dann wieder für Widmungen und Rüssli-Illus zur Verfügung. Während des ganzen Tages gibt es Mal-, Bastel- und Entdeckungsaktionen. „Wir werden einen besonderen Tag erleben“, verspricht Hennecke.

Weitere Informationen über den Rüsselmops und seinen Erfinder Reinhard Habeck, die Rüsselmops-Ausstellung „Galaktischer Humor mit Rüsselmops“ im Galileo-Park und den Internationalen Museumstag am kommenden Sonntag gibt es unter www.galileo-park.de Hier können auch Tickets gebucht werden.

In vier Pyramiden begeistert der Galileo-Park in Lennestadt-Meggen als Wissens- und Rätselpark seine Gäste mit interessanten und außergewöhnlichen Ausstellungen. Auf unterhaltsame und doch anspruchsvolle Art und Weise wird Wissen vermittelt und Interesse an neuen Themen geweckt. Der Galileo-Park präsentiert sowohl wissenschaftliche als auch „rätselhafte“ Themen – sachlich, objektiv, offen und wertungsfrei.

Die naturwissenschaftlichen Ausstellungen können ganzjährig in den aufregend gestalteten Pyramiden bewundert werden. Das spielerische Lernen und Ausprobieren für Jung und Alt steht dabei im Zentrum des Parks. Die vielseitigen Räumlichkeiten werden jedoch nicht nur für Ausstellungszwecke genutzt, sondern können auch gemietet werden – für Seminare und Kongresse, Buchlesungen, Trauungen oder Geburtstage. Der Galileo-Park bietet immer den passenden Rahmen, um eine ganz persönliche Veranstaltung unvergesslich werden zu lassen.

Der Galileo-Park liegt weithin sichtbar hoch über dem Lennetal und ist mit seinen vielen Attraktionen ein Ort des Staunens und Wunderns. Er weckt ganz nach dem kontaktfreudigen Wissenschaftler und Querdenker Galileo Galilei das Interesse an Themen und ist Wissenschaftstreffpunkt für Familien, Touristen, Studenten und Geschäftsleute aus dem Sauerland und darüber hinaus.

Weitere Informationen unter www.galileo-park.de

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„Zahnmythen im Faktencheck“ – Expertengespräch der ERGO Direkt Versicherungen

Ammenmärchen rund um die Zahnpflege

„Ich habe mal gehört, dass …“ – Ammenmärchen halten sich oft hartnäckig. Schlechte Zähne? Dafür können Betroffene nichts, ist ja schließlich erblich. Fluorid in Zahnpasta? Das ist doch giftig! Und beim Zähneputzen ist ja generell immer eine elektrische Bürste besser als ihr manuelles Gegenstück. Oder? Anke Hartosch, Zahnexpertin der ERGO Direkt Versicherungen, nimmt diese Behauptungen unter die Lupe und räumt mit Irrtümern auf.

Sind Karies und schlechte Zähne vererbbar?

„Schlechte Zähne sind vererbt“: Das behaupten viele Menschen, die Dauergast beim Zahnarzt sind. Doch die Aussage ist falsch. Lediglich seltene Gendefekte, die die Zahnhartsubstanz – ein Oberbegriff für Zahnschmelz, Zahnbein und Wurzelelement – beeinflussen, sind vererbbar. Darüber hinaus können Eltern nur die Art der Zahnpflege an ihre Kinder weitergeben. Schludern bereits die Eltern mit der täglichen Mundhygiene, prägt das unter Umständen die Kinder und sie führen die schlechten Gewohnheiten fort. Die Folgen sind Zahnfleischerkrankungen sowie Karies. Eine zuckerreiche Ernährungsweise, die Eltern ihren Kindern vorleben, kann ebenfalls die Bildung von Karies begünstigen. Auch wenn mehrere Familienmitglieder aus einem Glas trinken, kann das schlechte Zähne begünstigen. Denn Kariesbakterien bleiben am Glas haften und der Nächste nimmt sie beim Trinken auf. Mütter mit Kariesproblemen sollten daher auch darauf verzichten, Schnuller zum Säubern in den Mund zu nehmen. Sonst übertragen sie die schlechten Bakterien auf ihr Kind.

Ist Fluorid in Zahnpasta wirklich gefährlich?

Wissenschaftlich betrachtet ist Fluorid giftig. Gefahr für Menschen besteht aber nur bei zu hoher Dosierung. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine Fluoridaufnahme von durchschnittlich höchstens 3,5 Milligramm für Erwachsene pro Tag. Tatsächlich nehmen wir täglich zwischen 0,4 und 1,5 Milligramm auf. Die Aufnahme erfolgt jedoch nur beim Verschlucken. Wer nach dem Zähneputzen wie üblich den Mund ausspült, hat demnach nichts zu befürchten. Dank Fluorid in Zahnpasta ist Karies in Deutschland sehr stark zurückgegangen. Ein weiterer positiver Effekt: Fluoride schützen nicht nur vor Karies, sondern härten auch die Zahnsubstanz und fördern die Remineralisierung des Zahnes. Kinder sollten frühestens mit dem Durchbruch der bleibenden Zähne zweimal täglich mit einer fluoridhaltigen Erwachsenenzahnpasta putzen. Vorher reicht es aus, eine Kinderzahnpasta mit geringerem Fluoridanteil zu benutzen und auf Fluoridtabletten zurückzugreifen. Übrigens: Fluorid ist zum Beispiel auch in schwarzem Tee, in Fisch oder als Spurenelement in Mineralwasser oder Speisesalzen enthalten – eine fluoridfreie Ernährung ist daher kaum möglich.

Ist eine elektrische Zahnbürste immer besser als eine Handzahnbürste?

Zwar ist es leichter, mit einer elektrischen Zahnbürste ein gutes Putzergebnis zu erzielen. Generell lässt sich jedoch nicht sagen, ob die elektrische oder die manuelle Bürste besser ist. Der Vorteil der elektrischen Zahnbürste ist beispielsweise, dass sie die eigentliche Putzarbeit übernimmt und sich der Anwender über die richtige Technik keine Gedanken machen muss. Er muss nur dafür sorgen, dass die Bürste auch alle Zahnbereiche erfasst. Aufgrund der hohen Schwingungszahlen von bis zu 40.000 Umdrehungen pro Minute fällt es mit der elektrischen Bürste leichter, Beläge zu entfernen. Zudem empfiehlt sie sich für Menschen mit empfindlichen Zahnhälsen oder Zahnfleisch, denn sie putzt meist schonender. Einige Modelle warnen sogar beispielsweise mit einem Lichtsignal bei zu festem Druck. Wer allerdings mit der manuellen Zahnbürste die richtige Technik anwendet, kann einen ähnlich guten Effekt erzielen wie mit der elektrischen. Neigt jemand dazu, mit der Handzahnbürste zu fest aufzudrücken, sollte er die Bürste mit nur drei Fingern halten, ähnlich wie einen Bleistift. So ist der Druck optimal. Eines fordern jedoch beide Zahnbürsten: Täglich mindestens zweimal für mindestens zwei Minuten putzen!
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ERGO Direkt Versicherungen sind mit 4,5 Millionen Kunden der meistgewählte deutsche Direktversicherer. Das Unternehmen ist auf einfache und leicht verständliche Produkte spezialisiert, die zum Standardbedarf von Privathaushalten gehören. Wichtige Produkte sind die Zahnzusatzversicherungen, die Sterbegeldversicherung, die Risikolebensversicherung sowie die Berufsunfähigkeitsversicherung. Schlanke Prozesse und eine schnelle Verarbeitung ermöglichen günstige Prämien. Heute arbeiten rund 1.800 Mitarbeiter am Standort Nürnberg/Fürth.
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„Irrtümer im Straßenverkehr“ – Expertengespräch des D.A.S. Leistungsservice

Die gängigsten Mythen

Kennen Sie alle Verkehrsregeln? Ja, werden die meisten Autofahrer antworten. Doch Vorsicht: Manchmal liegt die Tücke im Detail. Einige Missverständnisse halten sich besonders hartnäckig, wie beispielsweise „Flipflops sind am Steuer verboten“. Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), klärt einige gängige Irrtümer auf.

Flipflops sind der Inbegriff von Sommer. An warmen Tagen haben sie nicht nur am Badesee, sondern auch beim Autofahren Konjunktur. So mancher springt aus Bequemlichkeit auch gleich barfuß ins Auto – ist das strafbar?

Anders als viele glauben, sind Flipflops, Clogs oder hohe Absätze am Steuer erlaubt: Die Straßenverkehrsordnung (StVO) schreibt Autofahrern kein bestimmtes Schuhwerk vor. Deshalb droht Schlappenträgern und Barfußfahrern bei einer Verkehrskontrolle auch kein Bußgeld. Trotzdem sind rechtliche Konsequenzen möglich: Die Gerichte können das Tragen von Flipflops oder High Heels als Verstoß gegen die Sorgfaltspflicht auslegen. Waren solche Schuhe nachweislich die Ursache eines Unfalls, etwa weil sich ein Flipflop hinter einem Pedal verkeilt hatte oder der Fuß vom Bremspedal abgerutscht war, können dem Fahrer hohe Bußgelder oder sogar strafrechtliche Folgen blühen. Auf die Leistungen der Kfz-Haftpflicht hat dies keine Auswirkungen. Allerdings kann es sein, dass die Vollkaskoversicherung nicht oder nur teilweise für den Schaden aufkommt. Etwa dann, wenn der Fahrer sich im Einzelfall grob fahrlässig verhalten hat, indem er mit völlig ungeeigneter Fußbekleidung Auto fuhr. Auch kann es sein, dass ihn bei der Aufteilung des Schadens unter den Unfallbeteiligten ein Mitverschulden trifft.

Viele Autofahrer ärgern sich über Menschen, die im Schneckentempo über die Autobahn zuckeln. Ungewöhnlich ist ein solcher Fahrstil zweifellos, aber ist er auch verboten? Und was müssen Autofahrer darüber hinaus auf Autobahnen beachten?

Wer überzeugt ist, dass auf der Autobahn ein Mindesttempo von 60 km/h gilt, sitzt einem der populärsten Verkehrsirrtümer auf. Korrekt ist, dass Fahrzeuge die Autobahn nur befahren dürfen, wenn sie bauartbedingt schneller als 60 km/h fahren können. Ein Mindesttempo legen die Vorschriften nicht fest. Das bedeutet aber nicht, dass Fahrer nach Belieben trödeln dürfen: Wer ohne triftigen Grund durch langsames Fahren den Verkehr behindert, verstößt gegen die Straßenverkehrsordnung. Die Geschwindigkeit sollte sich dem Verkehrsfluss anpassen. Allerdings: Unter manchen Bedingungen ist ein sehr langsames Tempo sogar angebracht und vorgeschrieben, etwa bei starkem Regen oder Glatteis. Ein Bußgeld riskiert, wer im Fall eines Staus auf den Seitenstreifen ausweicht, um bis zur nächsten Ausfahrt durchzurauschen. Dass Fahrer auf mehrspurigen Straßen innerhalb geschlossener Ortschaften rechts überholen dürfen, wissen die meisten. Weniger bekannt ist, dass dies auch auf der Autobahn unter bestimmten Umständen erlaubt ist: Fahrer dürfen zum Beispiel bei Stau oder stockendem Verkehr in einer durchgängigen Kolonne rechts an der linken Spur vorbeifahren. Allerdings gibt es dafür Geschwindigkeitsgrenzen, die sich in der Rechtsprechung eingebürgert haben: Damit die Fahrzeuge auf der rechten Spur vorbeifahren dürfen, darf die Kolonne auf der linken Spur höchstens 60 km/h schnell fahren. Die überholenden Fahrzeuge dürfen höchstens 20 km/h schneller fahren, als die Autos auf der linken Spur. Sobald aber der Verkehr auf der linken Spur mit mehr als 60 „Sachen“ rollt, gilt wieder das Überholverbot.

Auch beim Thema Parkplatz gibt es so manchen Irrglauben: Was zum Beispiel gilt bei Mutter-Kind-Parkplätzen? Droht Fahrern, die dort widerrechtlich ihren Wagen abstellen, ein Bußgeld? Und welche Regeln sollten Autofahrer generell auf Parkplätzen kennen?

Betreiber von Parkplätzen oder Parkhäusern richten häufig Flächen für Eltern mit Kindern ein, um ihnen etwas mehr Raum zum Ein- und Aussteigen zu geben. Das Zusatzschild mit Vater, Mutter und Kinderwagen ist aber nicht im Verkehrszeichenkatalog eingetragen. Daher droht bei Missachtung auch kein Bußgeld. Handelt es sich um einen privaten Parkplatz, ist die Polizei ohnehin nicht für die Wahrung der Verkehrsordnung zuständig. Allerdings hat der Hausherr die Möglichkeit, Regeln aufzustellen, und Autos der Fahrer, die dagegen verstoßen, abschleppen zu lassen. Auch bei Unfällen auf Parkplätzen von Geschäften stellt sich immer wieder die Frage, welche Regeln hier gelten. Ist der Parkplatz für die Allgemeinheit zugänglich, gilt grundsätzlich die StVO – unabhängig davon, ob dies ausgeschildert ist. So gilt auch hier generell das Prinzip gegenseitiger Rücksichtnahme. „Rechts vor links“ allerdings nicht, denn die Gerichte sehen sich kreuzende Fahrspuren auf Parkplätzen nicht als Straßenkreuzung an. Übrigens hat bei einer freien Parklücke derjenige Vorrang, der sie zuerst erreicht. Fahrer, die in der Hoffnung auf einen Stellplatz für ihr Auto in der Nähe warten, haben kein Vorrecht darauf. Wenn ein anderer Fahrer kommt und ihnen die freiwerdende Bucht wegschnappt, müssen sie das hinnehmen – außer sie haben direkt vor dieser Lücke gewartet, so eine Entscheidung des OLG Düsseldorf (Az. 5 Ss 462/91). Wer denkt, er kann sich einfach auf den Parkplatz stellen und ihn so zum Beispiel für den Ehepartner freihalten, liegt ebenso falsch: Nur Fahrzeuge können Parklücken besetzen, keine Menschen.
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Seit 1928 steht die Marke D.A.S. für Kompetenz und Leistungsstärke im Rechtsschutz. Mit dem D.A.S. Rechtsschutz bieten wir mit vielfältigen Produktvarianten und Dienstleistungen weit mehr als nur Kostenerstattung. Er ist ein Angebot der ERGO Versicherung AG, die mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2015 zu den führenden Schaden-/Unfallversicherern am deutschen Markt zählt. Die Gesellschaft bietet ein umfangreiches Portfolio für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an und verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung. Sie gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.das.de

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Den Advent neu erleben!

Ankommen in meiner Freiheit

Den Advent neu erleben!

Cover

Alle Jahre wieder ist es soweit, die stressige Adventszeit hält uns mit Geschenkestress, überfüllten Weihnachtsmärkten und wenig Zeit für uns selbst in Atem. Da kommt das Adventskalender-Buch von Martina Kaiser gerade recht. Es erinnert uns an jedem der 24 Tage liebevoll daran, das Leben und die Adventszeit zu genießen, tief durchzuatmen und jeden einzelnen Tag wertzuschätzen.

Ziel der Reise ist es mittels der Texte und Übungen langsam zu Erwachen und die Freiheit zu genießen. Die Freiheit von Einschränkungen und die Freiheit, immer mehr zu dem zu werden, der/die wir wirklich sind, fernab von jeder Definition. Die inhaltliche Aufteilung orientiert sich dabei nicht nur an christlichen Feiertagen und altbekannten Bräuchen in der Weihnachtszeit, sondern wird um die persönlichen Erfahrungen Martina Kaisers auf Ihrem Weg in die Freiheit und zum Erwachen ergänzt.

Gegliedert ist das Buch in vier Wochen- und Themenblöcke, die jeweils ein eigenes Thema behandeln.
Die erste Woche beginnt mit der Wahrnehmung, denn Wahrnehmen schafft Bewusstsein. Die Autorin lädt die Leser dazu ein innezuhalten und wahr zu nehmen, wer wir sind.
In der zweiten Woche geht es um das Erlauben. Wenn Dinge zugelassen werden, denen man sonst mit Widerstand begegnet, setzen innere Heilungskräfte ein. Es ist die Bereitschaft, zu erlauben was wir sind, die Veränderung erst möglich macht.
In der dritten Woche geht es darum, Entscheidungen zu treffen. Sich für sich selbst zu entscheiden und das Leben in die eigene Hand zu nehmen. Dann, um den 4. Advent, dem 20.12. beginnt die dunkelste Zeit des Jahres. Das Eintauchen in alte Mythen und die Ehrung der Dunkelheit als die Rückseite des Lichts, stehen nun im Mittelpunkt des Daseins. Aus der Dunkelheit geht es dann direkt weiter in strahlendes neues Licht. Sodass Weihnachten schließlich die Zeit der ganz persönlichen Freiheit sein kann.

Begleitet von Übungen und Meditationen bietet uns die Autorin die Möglichkeit eine intensive gemeinsame spirituelle Reise durch den Advent zu unternehmen.
Woche für Woche haben die Leser so die Möglichkeit, Schritt für Schritt dem Erwachen näher zu kommen – in ihrer ganz persönlichen Freiheit. Der Freiheit von inneren und äußeren Einschränkungen und der Freiheit, immer mehr zu dem zu werden, was wir wirklich sind, fernab von jeder Definition. So wird Weihnachten die Zeit der ganz persönlichen Freiheit!

Über die Autorin
Martina Kaiser Ist Politikwissenschaftlerin und Journalistin und beschäftigt sich seit über 20 Jahren intensiv mit Spiritualität, wobei ihr Schwerpunkt auf naturreligiösen Überlieferungen liegt. Sie veröffentlichte ein Buch zum Thema „Rituale“. Bei Aurum ist bereits ihr Buch „Der Jahreskreis“ erschienen, das anhand des Ablaufs eines Jahres die Zyklen der Natur, deren Teil wir sind, nahebringt. Im Zentrum steht dabei das Verständnis für die inneren und äußeren Vorgänge in der Natur, die wir auf die Anforderungen unseres eigenen Lebens direkt übertragen können. Ritualvorschlägen geben den Leserinnen und Lesern die Möglichkeit, sich direkt mit der Natur zu verbinden und ihre Botschaften zu verstehen

Über das Buch

Martina Kaiser
Den Advent neu erleben – Ankommen in meiner Freiheit
112 Seiten, 14,95 €
ISBN 978-3-95883-089-9
Auch als E-Book erhältlich

Wie das Gold (lat. Aurum) der Alchemisten, das dem Verlag seinen Namen gab, steht das Aurum-Programm für bleibende Werte und Veränderung. Unser Anliegen ist, verschiedene Weisheitstraditionen, wie christliche Mystik, Buddhismus und alte fernöstliche sowie westlichen Lehren, zu interpretieren und in frischer, undogmatischer Art zugänglich zu machen, um Ihnen Inspiration für Ihre ganz persönliche Suche und Ihren individuellen Weg zu sein. Neben spirituellen Büchern finden Sie eine Reihe zum Thema Hormontherapie (Anne Hild) sowie Titel zum Thema ganzheitlichen Gesundheit – Schwerpunkte sind chinesische Medizin, indisches Ayurveda, Yoga und alternative, europäische Entwicklungen. Bücher über Kreativität zeigen außerdem, wie wir unsere Schöpferkraft freisetzen, in den Alltag integrieren und als ganz natürlichen Teil unserer Spiritualität erleben.

* Die J. Kamphausen Mediengruppe mit den Verlagen J.Kamphausen, Aurum, Theseus, Lüchow, LebensBaum und der Tao Cinemathek sowie den Selfpublishing Portalen tao.de und Meine Geschichte wurde 1983 in Bielefeld gegründet. Das Lieferprogramm umfasst mehr als 1.000 Titel aus den Themenbereichen ganzheitliche Gesundheit, Persönlichkeitsentwicklung und Wirtschaft. Einzelne Titel erreichen Auflagen in Millionenhöhe.

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