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Zur Nachahmung empfohlen: In 10 Schritten zum Biotop

Jeder kann etwas gegen das Artensterben tun – Neuer Ratgeber gibt Praxistipps

Zur Nachahmung empfohlen: In 10 Schritten zum Biotop

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Jeder kann etwas gegen das Artensterben tun – Neuer Ratgeber gibt Praxistipps

Insektensterben, Agrarwende, Landschaftswandel – Diese Begriffe sind abstrakt und alltagsfern. Dabei gibt es zahlreiche praktische Möglichkeiten, sich für den Erhalt der biologischen Vielfalt vor der eigenen Haustür zu engagieren. Ein bewährtes und effektives Werkzeug für Vielfalt in der Kulturlandschaft ist das Anlegen von Biotopen.

Die Heinz Sielmann Stiftung hat nun den Ratgeber „In 10 Schritten zum Biotop“ veröffentlicht. Der Leitfaden soll dazu anstiften, deutschlandweit neue Biotope einzurichten. Er gibt interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Gemeinden und Verwaltungen ganz konkrete Hilfestellung. „Wir müssen öffentliche Träger, aber auch zivilgesellschaftliche Akteure darin bestärken, auch in ihrer Gemeinde, ihrem Landkreis oder auf privaten Flächen Biotopprojekte umzusetzen. Jeder ökologische Baustein hilft, dem Verlust der biologischen Vielfalt entgegenzuwirken und damit auch unsere Lebensgrundlagen zu sichern“, erklärt Michael Beier, geschäftsführender Vorstand der Heinz Sielmann Stiftung.

Die Idee „Jeder Gemeinde ihr Biotop“ geht auf den renommierten Ornithologen und Naturschützer Prof. Dr. Peter Berthold zurück. Seit über sechzig Jahren engagiert sich der Wissenschaftler für den Naturschutz. Seit 2005 ist er Stiftungsratsmitglied der Heinz Sielmann Stiftung. Auf seine Initiative hin entstand Sielmanns Biotopverbund Bodensee. In den letzten 14 Jahren wurde dort ein Rettungsnetz für die Natur aufgebaut. Über 110 Biotopbausteine an 36 Standorten konnten gemeinsam mit Städten und Gemeinden geschaffen werden, darunter vor allem neu angelegte Stillgewässer, aufgewertete Streuobstwiesen und extensive Weideprojekte. „Ich empfehle die Anlage von Biotopen ausdrücklich zur Nachahmung. Wenn möglichst viele Akteure diese Idee kopieren, wäre das ein entscheidender Schritt gegen den Artenschwund. Jeder, der etwas beitragen möchte, kann das tun“, resümiert Prof. Berthold mit Blick auf die Broschüre.

Die Broschüre kann mit einer E-Mail an info@sielmann-stiftung.de unter dem Betreff „Broschüre Biotopverbund“ bestellt werden. Unter www.sielmann-stiftung.de/biotopverbund-bodensee finden Sie ein Bestellformular.

Weitere Informationen: https://www.sielmann-stiftung.de

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Über die Heinz Sielmann Stiftung

Die Heinz Sielmann Stiftung vergibt seit 2010 die Auszeichnung zum Gartentier des Jahres. Im letzten Jahr gewann das Rotkehlchen den Publikumspreis. In diesem Jahr standen sechs Insekten zur Wahl.

Die Heinz Sielmann Stiftung wurde 1994 von Prof. Heinz Sielmann und seiner Frau Inge Sielmann als öffentliche Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet. Unter dem Leitsatz „Vielfalt ist unsere Natur“ verfolgt sie vier Ziele:

1. Menschen, vor allem Kinder und Jugendliche, durch persönliches Erleben an einen positiven Umgang mit der Natur heranführen
2. Letzte Refugien für seltene Tier- und Pflanzenarten erhalten
3. Die Öffentlichkeit für die Natur und deren Schutz sensibilisieren
4. Das Heinz Sielmann-Archiv des Naturfilms bewahren

2016 hat die Heinz Sielmann Stiftung als erste private Stiftung einen Nachhaltigkeits-Report nach GRI Standard veröffentlicht. Die Stiftung verwendet jährlich rund 8 Mio. EURO für Natur- und Artenschutzprojekte, für Umweltbildung sowie Öffentlichkeitsarbeit.

Weitere Informationen: https://nachhaltigkeit.sielmann-stiftung.de

Firmenkontakt
Heinz Sielmann Stiftung
Nora Künkler
Gut Herbigshagen 1
37115 Duderstadt
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Die „Green Belt“ Initiative by Maleika – Der neue Kinofilm über Artenschutz in Afrika

Die "Green Belt" Initiative by Maleika - Der neue Kinofilm über Artenschutz in Afrika

MALEIKA – Ein besonderer Kinofilm für eine andere Art von Artenschutz in Afrika

Mit dem Kinofilm MALEIKA, der am 12.Oktober 2017 ins Kino kommt, wird die Initiative „Green Belt Botswana“ ins Leben gerufen. Hinter der Initiative und dem Kinofilm steht der Regisseur, Künstler und UN-Dekade Botschafter für biologische Vielfalt Matto Barfuss. Er grundete 1998 den gemeinnutzigen Verein „Leben fur Geparden e.V.“ und 2015 die Stiftung „Go wild Botswana Trust“ in Botswana, die Trägerin des Projektes ist.

Der sudliche Wendekreis der Sonne, der sich rund 500 km durch das sudliche Botswana zieht, ist gepragt von Trockenheit und scheinbarer Trostlosigkeit. Dennoch leben dort Menschen und Tiere, die allesamt Experten im Uberleben sind. „Green Belt Botswana“ wird im Laufe der nachsten 10 Jahre eine symbolische Baumlinie pflanzen. Dieses Landschaftskunstwerk ist ein Symbol gegen den Klimawandel und gegen das Artensterben. Deshalb wird das allmählich entstehende Kunstwerk durch zahlreiche konkrete Maßnahmen begleitet.
Bereits vor 15 Jahren entwickelte Barfuss ein Schulbuch für afrikanische Kinder, das ihnen ihre wilden Tiere und den Wert für ihre zukünftige Lebensqualität näher bringt. 55.000 Bücher wurden bisher verteilt und weitere werden entlang der „Green Belt“-Linie zum Einsatz kommen. Genauso kümmert sich Barfuss mit seiner Organisation darum, Farmer zu unterstützen, wenn sie Probleme mit den großen Raubkatzen haben. Bisher wurden 12 löwensichere Viehpferche gebaut.
„Farmer glauben sich gegen Schäden durch Raubkatzen an ihrem Viehbestand am besten durch das Auslegen von Giftködern schützen zu können“, berichtet Matto Barfuss. „Auf diese Art und Weise haben wir 95 % der Geier im südlichen Afrika verloren, und die Bestände der Raubkatzen gehen stetig nach unten. Unser Ansatz ist das Zuhören. Wir wollen, dass Menschen ihre wilden Tiere besser verstehen und sie als Zukunftswert betrachten.“

Nun wurden die ersten Bäume in die Kommunen gebracht und gepflanzt. In dem Gebiet leben vor allem San (Buschleute). Mit den ersten Bäumen gab es eine große Müllsammelaktion. Ebenso wird die Stiftung mit den San kleine Tourismuskonzepte umsetzen. Es geht um ein nachhaltiges Konzept. Saubere Natur und Artenvielfalt bedeuten Lebensqualität.
Das Gebiet ist übrigens gleichzeitig Drehort eines weiteren großen Kinoprojektes von Matto Barfuss.

Damit die Linie an Bäumen kräftig wächst, hofft Barfuss nun, dass sein Kinofilm MALEIKA große Aufmerksamkeit für Green Belt erzeugt. Der Kinofilm MALEIKA erzählt die unglaubliche Lebensgeschichte einer Gepardenmutter von 6 Kindern. Vier Jahre lang hat der engagierte Filmemacher die Raubtiere hautnah begleitet. Entstanden ist ein fesselnder Film samt atemberaubender Naturaufnahmen, der dem Zuschauer tiefe Einblicke in den unberechenbaren und zugleich atemberaubenden Alltag von Maleika – der Königin von Afrika – gewährt. Egal was passiert, gibt sie nie auf und liefert schon damit die berührendste Story, die die Natur je erzählte.

Die Initiative wird getragen von der Stiftung „Go wild Botswana Trust“ und dem Verein „Leben fur Geparden e.V.“ – www.geparden.de
Beide Organisationen betreiben ein Buro in Maun am Rande des Okavango Deltas. Die Stiftung arbeitet in enger Zusammenarbeit mit den zustandigen Ministerien in Botswana.

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Kontakt
Leben für Geparden e.V.
Matto Barfuss
Achertalstr. 13
77866 Rheinau
+49 (0)7844-911456
mail@matto-barfuss.de
http://www.maleika-fim.de