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Bund verdient an Schulden – Verbraucher profitieren nur bedingt

Der deutsche Staat erhält erstmals „negative Zinsen“ auf Schatzanweisungen / Große Zinsunterschiede für Privatleute: TARIFCHECK24 rät zum Ratenkredit-, Festgeld- und Tagesgeldvergleich

Hamburg / Wentorf, 27. Januar 2012 – Das hat es in dieser Form in der Geschichte der Bundesrepublik noch nicht gegeben: Im Januar musste der Bund für neue Schulden keine Zinsen zahlen, sondern bekam sogar noch Geld von den Investoren „geschenkt“. Insgesamt konnten Bundesschatzanweisungen mit einem Volumen von rund 3,9 Milliarden Euro und einer Laufzeit von sechs Monaten mit einem negativen Zinssatz von 0,0122 Prozent am Markt platziert werden. Das bedeutet konkret, dass die Investoren dem Bund damit de facto Geld geben, damit er sich bei ihnen Geld leiht.

Die verunsicherten institutionellen Anleger sind aufgrund der Finanzmarktturbulenzen bereit, für sichere Geldanlagemöglichkeiten auf die übliche Rendite zu verzichten. Im Zusammenspiel mit den außerordentlich niedrigen Leitzinssätzen der Europäischen Zentralbank (EZB) führt dies dazu, dass „sichere Häfen“ wie der Bund unter bestimmten Bedingungen negative Zinssätze am Markt durchsetzen können.

Private Kreditnehmer können von so einer Situation nur träumen. Die Zentralbank flutet derzeit den Markt mit billigem Geld – aber Privatpersonen kommen leider nicht in den Genuss von negativen Zinssätzen. Ganz im Gegenteil: erschreckend viele Banken reichen die günstigen Refinanzierungsmöglichkeiten nicht an die Verbraucher weiter. „Private Kreditnehmer sollten deshalb unbedingt immer Angebote verschiedener Banken einholen, statt ihrer Hausbank unnötigerweise – und kostenintensiv – die Treue zu halten“, rät Jan Schust, Vorstand von TARIFCHECK24, seit mehr als zehn Jahren eines der führenden unabhängigen Vergleichsportale mit mehr als 25 Millionen Nutzern im Jahr (www.tarifcheck24.com).

Kredite und Kreditumschuldungen: günstige Zinssätze per Internetvergleich ermitteln

Der Hauptrefinanzierungssatz der EZB liegt seit dem 14. Dezember 2011 bei 1,0 Prozent. Damit liegen die Zinssätze auf einem Niveau, das vielen Experten vor der Finanzmarktkrise undenkbar erschien. Verbraucher, die noch einen älteren Kredit bedienen müssen, sollten daher überprüfen, ob der bestehende Altkredit nicht mit einem neuen, günstigeren Kredit abgelöst werden kann. Durch die Umschichtung bestehender Schulden in einen Kredit mit aktuell günstigem Zinssatz können Kreditnehmer die monatliche Zinsbelastung fast halbieren – wenn zuvor die Kreditangebote der unterschiedlichen Finanzinstitute verglichen wurden.

Da nur einige Banken die günstigen Refinanzierungsmöglichkeiten auch tatsächlich an die Kreditnehmer weiterreichen, bestehen aber erhebliche Zinsunterschiede zwischen den Instituten. Gute Möglichkeiten zum Vergleich der zahlreichen Kreditangebote bietet das Internet. Auf www.tarifcheck24.com/kredit/vergleich/ können Kreditnehmer die Kreditangebote unterschiedlicher Anbieter unverbindlich und übersichtlich miteinander vergleichen.

Trotz steigender Konsumlaune: beim Ratenzinsvergleich genau vergleichen

Angesichts des aktuell günstigen Zinsniveaus spielen zudem viele Verbraucher mit dem Gedanken, notwendige Investitionen wie etwa ein größeres Kinderbett oder eine Autoreparatur vorzuziehen. Laut der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) sind die deutschen Verbraucher aktuell so „gut gelaunt“ wie seit März 2011 nicht mehr: Der Index für das Konsumklima steigt demnach im Februar 2012 um 0,2 auf 5,9 Punkte. Besser war die Stimmung zuletzt im März 2011.

„Viele Banken locken derzeit mit besonders günstigen Ratenkreditangeboten. Kreditnehmer sollten sich jedoch nicht von marktschreierischen Lockofferten blenden lassen, sondern in aller Ruhe und mit der nötigen Sorgfalt die Effektivzinsen der Ratenkredite der Finanzinstitute vergleichen“, rät Zinsexperte Jan Schust. Wichtig ist zudem, dass Kreditnehmer realistische Tilgungsraten wählen. Die Rückzahlungsmodalitäten bei den Ratenkrediten sollten so gewählt werden, dass auch noch bei unerwarteten Eventualitäten genug finanzieller Spielraum zur Bedienung des Kredits bleibt.

Festgeld: Dank Einlagensicherung so sicher wie ein „Witwen- und Waisenpapier“

Im Gegensatz zu institutionellen Anlegern müssen Privatleute sich die Sicherheit des Bundes nicht mit negativen Zinsen erkaufen. Der Grund: Dank der gesetzlichen Einlagensicherung sind in Deutschland Bankguthaben bis zu einer Höhe von 100.000 Euro geschützt. Dies bedeutet, dass Privatanleger auch im Falle einer Bankenpleite das angesparte Guthaben zurückerstattet bekommen. Festgeld bietet daher eine gute Alternative zu den Bundesschatzbriefen, die in Deutschland als klassische „Witwen- und Waisenpapiere“ gelten.

In der Regel sind die Festgeld-Zinssätze bei gleicher Laufzeit höher als bei vergleichbaren Bundesschatzbriefen. Die Angebote der verschiedenen Banken unterscheiden sich jedoch ebenfalls erheblich, weshalb ein intensiver Vergleich der verschiedenen Festgeld-Anbieter beispielsweise im Internet auf www.tarifcheck24.com/festgeld/vergleich/ unerlässlich ist.

Geld am besten auf einem Tagesgeldkonto parken, aber Konditionen im Auge behalten

Tagesgeldkonten erfreuen sich in Deutschland seit einigen Jahren als zinsträchtigere Alternative zu Girokonten und Sparbüchern einer steigenden Beliebtheit. Der Vorteil für Sparer liegt auf der Hand: Das Geld ist weiterhin täglich verfügbar, während der Zinssatz deutlich über dem gängigen Girokontosatz liegt. Steuerliche Nachteile hat der Sparer ebenfalls nicht zu befürchten, da Tagesgeldkonten vom Finanzamt wie Girokonten behandelt werden.

Aufgrund der derzeitigen Niedrigzinsphase „parken“ smarte Sparer daher zunehmend ihr überschüssiges Geld auf Tagesgeldkonten. Da auf längerfristige Sicht auch wieder mit steigenden Zinsen zu rechnen ist, meiden viele Verbraucher Geldanlagen, die über einen längeren Zeitraum laufen. Statt sich jetzt an den niedrigen Zinssatz zu binden, wird das Geld auf ein Tagesgeldkonto transferiert, das ebenfalls der gesetzlichen Einlagensicherung unterliegt. Zusätzliche Kosten und Verpflichtungen entstehen dem Sparer hier nicht, da in der Regel keine Kontoführungsgebühren erhoben werden.

Doch die Konditionen können sich ändern, daher sollten Verbraucher die Zinssätze ihres Tagesgeldkontos im Auge behalten und gegebenenfalls zu einem anderen Anbieter wechseln, der bessere Zinsen für das hart Ersparte gewährt. Weitere kostenlose Informationen über das Tagesgeldkonto gibt es auf www.tarifcheck24.com/tagesgeld/vergleich/ im Internet.
Die TARIFCHECK24 AG gehört mit ihrem Versicherungs- und Finanzportal Tarifcheck24.de zu einem der führenden Anbieter dieser Sparte. Seit 2001 ist das Unternehmen – bekannt aus Presse, Funk und Fernsehen – auf dem Markt. Tarifcheck24.de bietet seinen rund 25 Millionen Besuchern im Jahr umfangreiche Versicherungs- und Finanzvergleiche diverser Sparten an.

Von vielen führenden Internetdiensten wird zum Beispiel der TÜV-geprüfte KFZ-Versicherungsvergleich empfohlen. Zahlreiche Onlinerechner und die persönliche Beratung zu allen gängigen Versicherungsprodukten verschaffen dem TARIFCHECK24-Nutzer schnell und effizient einen Überblick über den Markt.
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