Tag Archives: Neuro

Pressemitteilungen

„Germany´s Strongest Disabled Man“ am 1. Juli 2018 in Völklingen

"Germany´s Strongest Disabled Man" am 1. Juli 2018 in Völklingen

Die WM-Qualifikation der starken Männer live erleben

Am Sonntag, 1. Juli 2018 kämpfen bei den Germany´s Strongest Disabled Man zehn Sportler um die WM-Qualifikation. Veranstaltungsbeginn in der Völklinger Hermann-Neuberger-Halle ist um 10.00 Uhr.

Bereits zum zweiten Mal findet die von CrossFit Saar (www.facebook.com/CrossFitSaar) organisierte Veranstaltung im Saarland statt. Zehn Teilnehmer aus ganz Europa, darunter erstmalig auch ein deutscher Athlet, kämpfen bei diesem sportlichen Leckerbissen um die begehrten Startplätze bei der Weltmeisterschaft „World´s Strongest Disabled Man“. Ermittelt wird dabei der stärkste Mann der Welt mit Behinderung.

In den drei Kategorien „Standing“, „Seated“ und „Neuro“ messen sich die Teilnehmer in Völklingen unter den Augen von Chefkampfrichter Arnar Már Jonsson aus Island, auch der Gründer der „World“s Strongest Disabled Man“ ist. Des Weiteren wird unter den Judges auch der vierfache World´s Strongest Man, Magnus Ver Magnusson aus Island, sein. Neben dem Qualifikationswettkampf wird es erstmalig einen „Newcomer Cup“ geben. Hier haben sich bereits 15 Männer und fünf Frauen gemeldet, die ihren Einstieg in die Strongman-Wettkämpfe schaffen wollen.

Die Wettkämpfe finden als Inklusionswettkampf immer im Wechsel auf der gleichen Wettkampffläche statt. Im Programm integriert wird es auch weitere Highlights geben, beispielsweise zwei Weltrekordversuche. „Dabei versuchen sich zwei Sportler an den Bestmarken für Kreuzheben und Lifting des Atlas-Stone“, erklärt Björn Bruckmann, der das Event mit seinem Partner Gerrit Sittler verantwortet. „Uns ist es wichtig, möglichst vielen Besuchern diesen tollen Sport näher zu bringen. Deshalb gibt es bei uns beste Unterhaltung und leckerste Speisen zu moderaten Preisen“, betont Bruckmann. Darüber hinaus wird es auch Mitmachangebote geben und tolle Gewinnspiele mit attraktiven Preisen.

Eintritt: 6,- Euro im Vorverkauf / 8,- Euro an der Tageskasse

Sponsoren: BSA-Akademie, Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement, fitness MANAGEMENT und weitere

Weitere Informationen: www.facebook.com/gsdm.eu, Germany’s Strongest Disabled Man

Qualifikationen im Zukunftsmarkt Prävention, Fitness, Sport und Gesundheit

Die BSA-Akademie ist mit ca.180.000 Teilnehmern seit 1983 einer der führenden Bildungsanbieter im Zukunftsmarkt Prävention, Fitness und Gesundheit. Mit Hilfe der über 70 staatlich geprüften und zugelassenen Lehrgänge in den Fachbereichen Fitness/Individualtraining, Management, Ernährung, Gesundheitsförderung, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Mentale Fitness/Entspannung, Fitness/Gruppentraining, UV-Schutz und Bäderbetriebe gelingt die nebenberufliche Qualifikation für eine Tätigkeit im Zukunftsmarkt. Teilnehmer profitieren dabei vom modularen Lehrgangssystem der BSA-Akademie. Der Einstieg in einen Fachbereich erfolgt mit einer Basisqualifikation, die mit Aufbaulehrgängen über Profiabschlüsse bis hin zu den Fachwirtqualifikationen „Fitnessfachwirt/in“ oder „Fachwirt/in für Prävention und Gesundheitsförderung“ erweitert werden kann. Diese Abschlüsse bereiten optimal auf die öffentlich-rechtlichen Fachwirtprüfungen bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) vor, die zu Berufsabschlüssen auf Meister-Niveau führen. In Zusammenarbeit mit der IHK wurden mit dem „Fitnessfachwirt IHK“ (1997) sowie dem „Fachwirt für Prävention und Gesundheitsförderung IHK“ (2006) bereits zwei öffentlich-rechtliche Berufsprüfungen entwickelt. 2010 kam mit der „Fachkraft für betriebliches Gesundheitsmanagement (IHK)“ ein IHK-Zertifikatslehrgang hinzu.

Die staatlich anerkannte private Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG qualifiziert mittlerweile über 8.000 Studierende zum „Bachelor of Arts“ in den Studiengängen Fitnesstraining, Sportökonomie, Fitnessökonomie, Ernährungsberatung sowie Gesundheitsmanagement, zum „Master of Arts“ Prävention und Gesundheitsmanagement sowie zum Master of Business Administration MBA Sport-/Gesundheitsmanagement. Mehr als 4.300 Unternehmen setzen auf die Studiengänge beim Themenführer im Zukunftsmarkt Prävention, Fitness, Sport und Gesundheit. Damit gehört die Deutsche Hochschule zu den größten privaten Hochschulen in Deutschland. Alle Bachelor- und Master-Studiengänge der staatlich anerkannten Hochschule sind akkreditiert und staatlich anerkannt. Das spezielle Studiensystem der DHfPG verbindet eine betriebliche Ausbildung und ein Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen an bundesweit eingerichteten Studienzentren (München, Stuttgart, Saarbrücken, Köln, Düsseldorf, Berlin, Leipzig, Frankfurt und Hamburg) sowie in Österreich (Wien) und der Schweiz (Zürich). Die Studierenden werden durch Fernlehrer und E-Campus der Hochschule unterstützt. Insbesondere Unternehmen des Zukunftsmarkts profitieren von den dualen Bachelor-Studiengängen, weil die Studierenden ihre erworbenen Kompetenzen unmittelbar in die betriebliche Praxis mit einbringen und mit zunehmender Studiendauer mehr Verantwortung übernehmen können.

Kontakt
BSA-Akademie
Sebastian Fess
Hermann Neuberger Sportschule 3
66123 Saarbrücken
06816855220
presse@bsa-akademie.de
http://dhfpg-bsa.de/

Pressemitteilungen

Bei Demenz oder nach Schlaganfall: Spezieller Rollator beugt Stürzen vor

Angehörige stellen fest: TOPRO Troja Neuro wird intuitiv genutzt

Bei Demenz oder nach Schlaganfall: Spezieller Rollator beugt Stürzen vor

Der TOPRO Troja Neuro wurde speziell für Menschen mit neurologischen Erkrankungen entwickelt. (Bildquelle: TOPRO GmbH)

Personen mit neurologischen Erkrankungen wie Parkinson, Demenz oder Schlaganfall fällt es oft besonders schwer, mobil zu bleiben. Mit einem Rollator soll ihnen dann der Alltag erleichtert werden. Konventionelle Rollatoren können aber für diese Personen problematisch werden, denn manche Betroffene vergessen einfach, wie sie bremsen und sicher stehen, gehen und sitzen können. So kommt es zu Stürzen und Knochenbrüchen, die vermeidbar wären. Rosa Eichberger ist eine der ersten Nutzerinnen des neuen Rollators TOPRO Troja Neuro, der speziell für Menschen mit neurologischen Erkrankungen entwickelt wurde.

Rosa Eichberger ist 81 Jahre alt, vor einem Jahr hatte sie einen Schlaganfall, der zur Lähmung der linken Körperseite führte. Zusätzlich leidet sie seit einiger Zeit an einer leichten Demenz. Ihr Arzt hatte ihr wegen der mit dem Schlaganfall verbundenen Gehstörung einen Rollator verschrieben, den sie für alle Wege in Haus und draußen nutzte. „Wegen ihrer Demenz kann meine Frau inzwischen mit solchen Geräten nicht mehr umgehen“, erläutert ihr Ehemann, Anton Eichberger (83) die Situation. „Sie hat einfach vergessen, wie man bremst!“ Deshalb stürzte sie im März schwer – der ungebremste Rollator war weggerutscht. Dabei brach sich Rosa Eichberger den Oberschenkelhals.

Dauergebremster Rollator wird intuitiv verstanden

Inzwischen geht es ihr wieder besser, durch intensive Therapie und die tägliche Betreuung durch ihren Mann kann sie heute wieder gehen und am normalen Leben teilnehmen. „Wir haben dann nach einem Rollator gesucht, der für die besonderen Bedürfnisse meiner Frau geeignet ist“, berichtet Herr Eichberger. Bei TOPRO wurden sie fündig: Seit April hat seine Frau jetzt einen TOPRO Troja Neuro, und ist damit eine der ersten Nutzerinnen dieses neuen Rollatormodells. „Wir sind sehr zufrieden, denn dieser Rollator ist mit einer umgekehrten Bremse ausgestattet. So ist er immer gebremst und kann nicht wegrollen, wenn meine Frau sich daran festhält.“ Zum Losgehen werden die Bremshebel angezogen und gehalten. „Ich vergleiche das immer mit dem Gangeinlegen beim Auto“, sagt Anton Eichberger. „Und das vergisst meine Frau bisher nicht.“ Die Bedienung sei intuitiv, Rosa Eichberger sei spontan mit ihrer neuen Gehhilfe klargekommen.

Wieder selbständig unterwegs

Rosa Eichberger ist inzwischen überall im Haus mit ihrem Rollator unterwegs – auch allein. Draußen begleitet sie ihr Mann, dem es wichtig ist, sie in Zukunft immer häufiger zu Spaziergängen oder Erledigungen mitzunehmen. „Gerade draußen ist meine Frau noch sehr unsicher“, sagt er. „Da ist es mir sehr wichtig, oft zu trainieren.“

TOPROs reversibles Bremssystem dient der Sturzprävention

Der TOPRO Troja Neuro ist ein speziell für Personen mit neurologischen Erkrankungen wie Parkinson, Demenz oder Schlaganfall entwickelter Rollator. Er ist mit einem innovativen reversiblen Bremssystem ausgestattet, bei dem der Rollator dauerhaft gebremst wird, ohne dass der Nutzer an den Bremshebeln ziehen muss. So kann der Rollator nicht ungewollt wegrollen, sondern muss aktiv „gestartet“ werden, um zu gehen. Zum Fahren müssen die Bremsen gelöst und gehalten werden. Dieses reversible Bremssystem am TOPRO Troja Neuro erleichtert Personen mit neurologischen Erkrankungen bzw. altersbedingten Gangbildveränderungen die Koordination, erhöht ihre Sicherheit und gibt ihnen mehr Stabilität beim Sitzen auf dem Rollator sowie bei Alltagsverrichtungen wie dem Einkaufen. Die Bedienung der Bremsen ist dabei intuitiv verständlich, wird auch von vergesslichen Personen i. d. R. problemlos akzeptiert und trägt maßgeblich zur Sturzprävention bei.

„Wir sind sehr zufrieden mit diesem Rollator“, sagt Anton Eichberger. „Er ist eine wesentliche Verbesserung für meine Frau und gibt ihr viel Sicherheit!“

Der TOPRO Troja Neuro ist in zwei verschiedenen Größen (M + S) verfügbar und eignet sich damit für Personen mit einer Körpergröße vom 135 bis 200 cm. Er ist im gut sortierten Fachgeschäft erhältlich und kostet 519 EUR (UVP). Bei Vorliegen entsprechender Verordnungen („Rollator mit umgekehrtem Bremssystem – dauerhaft gebremst“) übernehmen die Krankenkassen oft die Kosten im Rahmen einer Einzelfallentscheidung.

Die TOPRO GmbH in Fürstenfeldbruck wurde Anfang 2010 als erstes ausländisches Tochterunternehmen der norwegischen Firma TOPRO AS gegründet, um seine hochwertigen Produkte – Rollatoren, Gehwagen und diverse Alltagshilfen – im deutschsprachigen Markt (D-A-CH) zu platzieren. TOPRO Rollatoren werden inzwischen in 22 Länder exportiert. In Deutschland ist TOPRO bereits seit 2002 mit dem Rollator TOPRO Troja bekannt, der 2005 von der Stiftung Warentest in ihrem Rollatorentest („test“-Ausgabe 9/2005) als Testsieger ausgezeichnet wurde. Der TOPRO Troja ist Trendsetter für High-End-Rollatoren in Europa. Die Rollatoren TOPRO Troja (4/2011), TOPRO Olympos (4/2011) und TOPRO Troja 2G (01/2012) wurden von der Deutschen Gesellschaft für Gerontotechnik mit dem GGT-Siegel ausgezeichnet. Der TOPRO Troja 2G (3/2012), der TOPRO Troja UA mit Unterarmstützen (4/2012) und der TOPRO Troja Neuro (9/2017) erhielten zudem das Gütesiegel der AGR – Aktion Gesunder Rücken e.V. Im Februar 2014 wurden der TOPRO Olympos und TOPRO Troja 2G von der Stiftung Warentest mit der Note „gut“ bewertet und erreichten damit den zweiten und dritten Platz im Test. Weitere Informationen zu TOPRO und seinen Produkten finden Sie im Internet unter www.topro.de

Firmenkontakt
TOPRO GmbH
Matthias Mekat
Bahnhofstr. 26d
82256 Fürstenfeldbruck
08141 8889390
mail@topro.de
http://www.topro.de

Pressekontakt
PapendorfPR
Juliane Papendorf
Paul-Sorge-Str. 62e
22459 Hamburg
0176 10305187
mail@papendorfpr.de
http://www.papendorfPR.de

Pressemitteilungen

TOPRO Troja Neuro jetzt mit Gütesiegel der AGR – Aktion Gesunder Rücken

Rollator für Personen mit neurologischen Erkrankungen besonders rückengerecht

TOPRO Troja Neuro jetzt mit Gütesiegel der AGR - Aktion Gesunder Rücken

„Besonders rückengerecht“ ist der Rollator TOPRO Troja Neuro. (Bildquelle: TOPRO GmbH)

Als „Besonders rückengerecht“ hat die Aktion Gesunder Rücken e. V. (AGR) jetzt den innovativen Rollator TOPRO Troja Neuro ausgezeichnet. Dieser Rollator wurde speziell für Personen mit neurologischen Erkrankungen wie Parkinson, Demenz oder Schlaganfall entwickelt. Er ist intuitiv bedienbar und sehr sicher und unterstützt so zum einen die Mobilität des Nutzers, zum anderen dient er wirkungsvoll der Sturzprävention. Da er zudem mit verschiedenen, den Rücken schonenden Komponenten ausgestattet ist, wurde er nun mit dem AGR-Gütesiegel prämiert.

Der TOPRO Troja Neuro wurde vom Rollatorenspezialisten TOPRO auf der Basis eines ebenfalls AGR-zertifizierten Rollators weiterentwickelt und mit einem speziellen Bremssystem ausgestattet. Durch dieses neue sogenannte „reversible“ Bremssystem nützt der Rollator insbesondere Personen mit neurologischen Erkrankungen, denn er wird dauerhaft gebremst, ohne dass der Nutzer an den Bremshebeln ziehen muss. So kann der Rollator nicht ungewollt wegrollen, er muss aktiv „gestartet“ werden, wenn der Nutzer losgehen will. Dafür müssen die Bremsen gelöst und gehalten werden. Dieses reversible Bremssystem am TOPRO Troja Neuro erleichtert Personen mit neurologischen Erkrankungen bzw. altersbedingten Gangbildveränderungen die Koordination, erhöht ihre Sicherheit und gibt ihnen mehr Stabilität beim Sitzen auf dem Rollator sowie bei Alltagsverrichtungen wie dem Einkaufen. Die Bedienung der Bremsen ist dabei intuitiv verständlich, sie wird i. d. R. auch von vergesslichen Personen problemlos akzeptiert und trägt maßgeblich zur Sturzprävention bei.

Besonders rückenschonend durch ergonomische Handgriffe

Der TOPRO Troja Neuro ist darüber hinaus mit verschiedenen, den Rücken schonenden Komponenten ausgestattet. So wurden z. B. die ergonomischen Handgriffe, die bereits bei einem anderen TOPRO-Rollator von der AGR-zertifiziert wurden, auch bei diesem speziellen Rollator verbaut. Dieser „Ergo Grip“ bietet verschiedene Möglichkeiten des Haltens und Greifens beim Stehen, so können die Hände durch Umgreifen entlastet werden. Er kombiniert die klassische Handgriffposition mit einem Greifknauf im vorderen Bereich des Griffs. Dadurch entsteht mehr Stabilität, das Aufstehen aus dem Sitz und Aufrichten des Oberkörpers werden erleichtert und verbessert. Durch Umgreifen ist das Stehen im Rollator komfortabler und den individuellen Bedürfnissen angepasst. Die rutschhemmende Gummierung ermöglicht jederzeit sicheres Greifen und absorbiert leichte Stöße beim Schieben. Und auch beim Sitzen im Rollator erhöhen diese Handgriffe den Komfort, wenn die Unterarme bequem auf dem Griff abgelegt werden.

Für glatte Untergründe optimiert

Auch die Räder tragen dazu bei, den Nutzer vor Stößen und Schmerzen zu schützen. Der TOPRO Troja Neuro ist deshalb serienmäßig mit glatten TPE-Rädern ausgestattet, die wendig und fest sind und sich am besten für glatte Bodenbeläge und ebene Wege eignen, zum Beispiel in Gebäuden und auf der Straße. So sind sie ideal für die Nutzung zuhause und im häuslichen Umfeld sowie in Einrichtungen, Wohnanlagen oder Kliniken.

Strenge Prüfkriterien

Das AGR-Gütesiegel selbst gilt aufgrund seiner strengen Prüfkriterien und der Besetzung der Prüfkommission mit ausgewiesenen medizinischen Experten als besonders vertrauenswürdig. Es wurde seinerseits von der Zeitschrift Ökotest mit „Sehr gut“ bewertet und von dem vom Bundesverbraucherschutz-ministerium geförderten Bewertungsportal „Label online“ als „Besonders empfehlenswert“ ausgezeichnet.

Der TOPRO Troja Neuro ist in zwei verschiedenen Größen (M+ S) verfügbar und eignet sich damit für Personen mit einer Körpergröße vom 135 bis 200 cm. Er ist im gut sortierten Fachgeschäft erhältlich und kostet 519 EUR (UVP). Bei Vorliegen entsprechender Verordnungen („Rollator mit umgekehrtem Bremssystem – dauerhaft gebremst“) übernehmen die Krankenkassen die Kosten im Rahmen einer Einzelfallentscheidung.

Weitere Informationen: http://www.topro.de und https://www.agr-ev.de/de/die-agr/das-guetesiegel

Die TOPRO GmbH in Fürstenfeldbruck wurde Anfang 2010 als erstes ausländisches Tochterunternehmen der norwegischen Firma TOPRO AS gegründet, um seine hochwertigen Produkte – Rollatoren, Gehwagen und diverse Alltagshilfen – im deutschsprachigen Markt (D-A-CH) zu platzieren. TOPRO Rollatoren werden inzwischen in 24 Länder exportiert. In Deutschland ist TOPRO bereits seit 2002 mit dem Rollator TOPRO Troja bekannt, der 2005 von der Stiftung Warentest in ihrem Rollatorentest („test“-Ausgabe 9/2005) als Testsieger ausgezeichnet wurde. Der TOPRO Troja ist Trendsetter für High-End-Rollatoren in Europa. Die Rollatoren TOPRO Troja (4/2011), TOPRO Olympos (4/2011) und TOPRO Troja 2G (01/2012) wurden von der Deutschen Gesellschaft für Gerontotechnik mit dem GGT-Siegel ausgezeichnet. Als erster Rollator erhielt der TOPRO Troja 2G zudem das Gütesiegel der Aktion gesunder Rücken e.V. (3/2012). Im Februar 2014 wurden der TOPRO Olympos und TOPRO Troja 2G von der Stiftung Warentest mit der Note „gut“ bewertet und erreichten damit den zweiten und dritten Platz im Test. Weitere Informationen zu TOPRO und seinen Produkten finden Sie im Internet unter www.topro.de

Firmenkontakt
TOPRO GmbH
Matthias Mekat
Bahnhofstr. 26d
82256 Fürstenfeldbruck
08141 8889390
mail@topro.de
http://www.topro.de

Pressekontakt
PapendorfPR
Juliane Papendorf
Paul-Sorge-Str. 62e
22459 Hamburg
0176 10305187
mail@papendorfpr.de
http://www.papendorfPR.de

Pressemitteilungen

1. IAH-Kongress | 25. – 27. April 2014, Berlin

1. IAH-Kongress: „Mit geistiger Stärke und Gesundheit moderne Arbeitswelten meistern“
Neue Erkenntnisse der Hirnforschung und deren Nutzen für unseren Alltag

1. IAH-Kongress | 25. - 27. April 2014, Berlin

www.proventika-institut.de

„Mit geistiger Stärke und Gesundheit moderne Arbeitswelten meistern“ – so lautet das Motto des 1. IAH-Kongresses , zu dem vom 25.04. – 27.04.2014 Personalverantwortliche und Führungskräfte verschiedener Branchen, sowie Mediziner und Coaches in Berlin zusammenkommen. Proventika – das 2012 gegründete Institut für angewandte Hirnforschung und Neurowissenschaften – reagiert damit auf die Nachfragen und Wünsche von Geschäftspartnern, Interessierten und Absolventen des Proventika Weiterbildungsprogrammes.

„Die moderne Arbeits- und Lebenswelt fordert von uns allen täglich eine Gradwanderung zwischen situativer Flexibilität und individueller Standfestigkeit. Gesunde Willenskraft, Selbstwirksamkeit und Selbstregulation werden zu immer stärkeren Einflussfaktoren für die eigene Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden im beruflichen und privaten Alltag.“, erläutert Dr. Sven Sebastian, Gründer und Leiter des Instituts, die Herausforderungen der heutigen Arbeitswelt.

Anliegen von Proventika ist es, die aktuellen Erkenntnisse der Natur- und Geisteswissenschaften sowie der Medizin praxisrelevant und lösungsorientiert umzusetzen und weiterzuvermitteln, denn diese können in der alltäglichen Unternehmenspraxis eine wirksame Unterstützung sein und dabei helfen ein generationsgerechtes Learning Management oder ein individualisiertes Talent- und Performance-Management wertebezogen umzusetzen.

Doch was ist angesichts der Vielzahl an Publikationen und Meinungen wirklich praxisrelevant und was ist reine Theorie?

An dieser Stelle setzt der 1. IAH-Kongress an: Gemeinsam mit den Teilnehmern werden während der drei Tage aktuelle Irrtümer, Trends und Erkenntnisse der interdisziplinären Neurowissenschaften und Hirnforschung auf ihre Alltagstauglichkeit geprüft und diskutiert. In Vorträgen stellen Dr. Sebastian und sein Team neue wirkungsvolle Methoden und Techniken u.a. zur Erlangung einer individuellen Widerstandskraft und Stressresistenz sowie einer positiven inneren Haltung vor.

Ganz im Sinne der systemisch-integrativen Denkweise von Proventika werden in vertiefenden Workshops Personalverantwortliche und Führungskräfte verschiedener Branchen sowie Ärzte und Coaches mit Abschluss am IAH die beiden Themenfelder „Gesund arbeiten und führen“ sowie „Motiviert lernen und entwickeln“ bearbeiten und diskutieren. Ziel ist es, gemeinsam Klarheit zu schaffen und Fragen zu beantworten wie: Welche akademischen Ergebnisse der Hirnforschung und Neurowissenschaften sind für den Alltag relevant, was ist gut zu wissen und was können wir als Irrtum und Marktschreierei verbuchen?

Der Kongress ist frei von jeglichem Sponsoring der Industrie oder anderer Meinungsbildner. Im Mittelpunkt steht der objektive Blick auf die Anwendbarkeit aktueller neurowissenschaftlicher Erkenntnisse in Unternehmen, Teams und Praxen.

Mehr Informationen zum 1. IAH-Kongress finden Sie unter: http://www.proventika-institut.de/news-termine/1-iah-kongress-2014-in-berlin/

Kontakt:
PROVENTIKA (IAH) – Institut für angewandte Hirnforschung und Neurowissenschaften
Pariser Straße 21
10707 Berlin
Telefon: +49 (0) 30 – 31 80 4100
Telefax: +49 (0) 30 – 31 80 4101
E-Mail: info@proventika-institut.de

Pressekontakt:
AHUIS PR | Kati Ahuis
Tel: 040 – 37519293
mobil: 0172-1556446
E-Mail: kati.ahuis@ahuispr.de

Bildrechte: Proventika Bildquelle:Proventika

PROVENTIKA (IAH) – Institut für angewandte Hirnforschung und Neurowissenschaften, Berlin, steht für den praxisorientierten Transfer neuer Erkenntnisse der Hirnforschung und Neurowissenschaften in den Alltag von Unternehmen und Einzelpersonen. Proventika verfügt über wirkungsvolle Werkzeuge, mit denen eine kontinuierliche Verbesserung aller Prozesse in Ihrem Unternehmen gelingt. Unsere validierten Methoden sind im Alltag einfach umsetzbar und führen in kurzer Zeit zu den gewünschten, objektiv messbaren Ergebnissen.

Zunehmend stehen Unternehmen und Einzelpersonen vor der Aufgabe, lebenslang an einer Leistungs- und Beschäftigungsfähigkeit (Employability) sowie Widerstandsfähigkeit (Resilienz) gegenüber ständig wechselnden Rahmen- und Existenzbedingungen zu arbeiten. Integratives NeuroCoaching ermöglicht es Menschen fachliche, persönliche, soziale und methodische Potenziale und Stärken individuell zu entwickeln und einzusetzen mit dem Ziel, eine lebenslange Leistungs- und Beschäftigungsfähigkeit bei gleichzeitigem Erhalt des Wohlbefindens und der Gesundheit zu erlangen und zu erhalten. „In unseren Trainingseinheiten vermitteln wir ein grundlegendes Verständnis für die komplexen Denk- und Assoziationsmuster von Menschen im Alltag. Wir zeigen praxisorientiert, wie diese „eingefahrenen“ Strukturen gezielt und nachhaltig verändert und neu bewertet werden können. Mit Hilfe interdisziplinär entwickelter Methoden versetzen wir Teams und Einzelpersonen in die Lage, schneller Lösungen zu finden, sorgfältigere Entscheidungen zu treffen und effektiver zu arbeiten“, so Dr. Albert Lichtenthal, Proventika (Head of Science & Medical Affairs, Coach & Trainer).

Darüber hinaus hat sich der Weiterbildungsbereich Proventika Akademie zum Ziel gesetzt, die neuen Erkenntnisse der Hirnforschung, der Neurowissenschaften und der Neuromedizin interessierten Medizinern, Medizinischen Fachangestellten, Naturwissenschaftlern, Berufstätigen im Gesundheitswesen, sowie Coaches, Trainern und Führungskräften praxisrelevant zu vermitteln. Dazu wurden im interdisziplinären und fachübergreifenden Team Lehrinhalte und Curricula entwickelt, die zu einer qualifizierten Umsetzung der Integrativen Stressberatung und Stressmedizin, des Integrativen Stress- und Neurocoachings in der ärztlichen und beruflichen Tätigkeit befähigen. „In unseren Seminaren trainieren wir nach den Regeln der Neurokognitiven Lernmethodik und sichern damit für jeden Teilnehmer den Trainingserfolg nachhaltig ab. Alle Referenten der Proventika Akademie sind ausgebildete, zertifizierte und beruflich erfahrene Mediziner, Naturwissenschaftler, Medizinische Fachangestellte, Heilpraktiker,
Therapeuten, Coaches und Trainer“, stellt Dr. Sven Sebastian, Leiter des Instituts, klar.

Die individuellen Lernerfolge werden für alle Teilnehmer transparent und nachvollziehbar evaluiert und zertifiziert. Zur dauerhaften Qualitätssicherung sind die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss zur ständigen Fortbildung an der Proventika Akademie verpflichtet. Das praxisrelevante Training innerhalb der einzelnen Fort- und Weiterbildungsmodule ermöglicht es allen Teilnehmern, anerkannte und bereits getestete Leistungen, Programme und Konzepte der Integrativen Stressberatung, Stressmedizin und des Integrativen Stress-, Gesundheits- und Leistungscoachings und Neurocoachings unmittelbar nach der Fortbildung in ihrer medizinischen und beruflichen Praxis umzusetzen.

Weiterbildungsangebote der Proventika Akademie:

– Weiterbildung für Mediziner im Bereich Integrative Stressmedizin (IAH)
Medizinische Stressdiagnostik und -therapie, Ansätze und Methoden der neurokognitiven Stressreduktion, Integratives Stressmanagement.

– Weiterbildung für Coaches Trainer und Führungskräfte im Bereich Integratives Stress- und Gesundheitsmanagement (IAH)
Medizinische Stressdiagnostik und -therapie, Ansätze und Methoden der Neuro-kognitiven Stressreduktion, Integrative Stressberatung.

– Aufbauende Weiterbildung im Bereich Integratives Neurocoaching (IAH)
Ansätze und Methoden der neurokognitiven Stressreduktion, Integrative Stressberatung, Integratives Stress- und Gesundheitsmanagement, Integratives Neurocoaching.

PROVENTIKA (IAH) – Institut für angewandte Hirnforschung und Neurowissenschaften
Dr. Sven Sebastian
Pariser Straße 21
10707 Berlin
+49 (0) 30 – 31 80 4100
info@proventika-institut.de
http://www.proventika-institut.de

AHUIS PR
Kati Ahuis
Warburgstraße 45
20354 Hamburg
040 – 37519293
kati.ahuis@ahuispr.de
http://www.ahuispr.de

Gesundheit/Medizin

PNI – eine Hoffnung in der Stress-Immunologie?

Ein junges Forschungsmodell aus der Medizin findet wissenschaftliche Nachweise zu psychischen Impulsen im organischen System des Menschen.

Mit der Erkenntnis, dass es für einige Beschwerden einfach keine körperliche Ursache gibt, wuchs das Interesse an den seelischen Ursachen. Daraus hat sich inzwischen ein eigener medizinischer Forschungszweig ergeben, die Psycho-Neuro-Immunologie (PNI). Die PNI verbindet Seele (Psycho), das Nervensystem (Neuro) und die körpereigenen Abwehrkräfte (Immunologie). Psycho-Neuro-Immunologische Forschungsbefunde dokumentieren, dass diese drei Systeme in einem engen Informationsaustausch miteinander stehen. Dieses biochemische Netzwerk ist die experimentelle Grundlage, um zu erforschen, wie das Verhalten auf das Immunsystem wirkt.

Der gesunde Menschenverstand, die Philosophie und zahlreiche Religionen wussten es schon immer: zwischen Körper, Geist und Seele gibt es vielfältige Beziehungen. Schon Aeskulap, der griechische Gott der Heilkunst und mythischer Ahnherr aller Ärzte, soll den Menschen Musik, Schlaf und Gebet empfohlen haben, um die Gesundheit des Geistes/der Seele zu fördern und damit auch dem Körper etwas Gutes zu tun. Jeder kennt diese Zusammenhänge aus dem eigenen Alltag: Bei zuviel Ärger, Hektik, Trauer und zermürbendem Streit kratzt es im Hals, die Nase läuft oder es bilden sich lästige Herpesbläschen am Mund. In Krankenhäusern lässt sich belegen, dass Kranke, die viel Besuch und Zuspruch erhalten, meist schneller gesunden als einsame Patienten. Läuft im Job und im Privatleben alles „rund“, behalten wir einen klaren Kopf, auch wenn rundum alles unter der aktuellen Grippewelle stöhnt. Doch dieses Alltagswissen galt lange Zeit als unwissenschaftlich und fand nur in wenigen Medizinerkreisen Eingang in die tägliche Praxis. Behandlungsansätze aus der Naturmedizin wurden schnell in die Esoterik-Ecke gesteckt und von der westlichen Schulmedizin belächelt. Das hat sich mittlerweile geändert.

Das neue Forschungsgebiet der Psycho-Neuro-Immunologie (PNI), in dem Ärzte und Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen zusammenarbeiten, hat in den letzten Jahren neue Voraussetzungen geschaffen. Die PNI bedient sich exakter naturwissenschaftlicher Methoden: PNI-Forscher analysieren Blut-, Speichel- und Gewebeproben und streben an, die Kommunikation zwischen solchen schwer fassbaren Größen wie „Psyche“, „mentale Steuerung“ und Immunsystem gleichsam im Elektronenmikroskop sichtbar zu machen. Damit soll erreicht werden, die Psychosomatik, die Lehre von der Verbindung zwischen Seele und Körper, auf eine naturwissenschaftlich gefestigte Basis zu stellen. Erste gesicherte Erkenntnisse der PNI können dem Arzt somit weitere Untersuchungs-, Diagnose- und Therapiemöglichkeiten eröffnen.

Zwischen Stress und Immunsystem

Die ersten wissenschaftlichen Abhandlungen in einem Zusammenhang zwischen Stress und Immunsystem datieren weit über 100 Jahre zurück. Einschlägige Artikel wurden schon 1878 von Luis Pasteur publiziert. Basis seiner Überlegungen waren allerdings brutal anmutende Versuche mit Hühnern, die er im Eiswasser schwimmen ließ. Anschließend untersuchte er die Auswirkungen dieses „Stress-Faktors“ und stellte bei den im Eiswasser geschwommenen Hühnern eine erhöhte Infektionsanfälligkeit fest, verglichen mit den Tieren, die gleichzeitig im warmen Stall untergebracht waren. Weitere frühere Arbeiten zum Themenkomplex „Stress-Immunologie“ kamen aus Japan und beschrieben das vermehrte Auftreten von beispielsweise Tuberkulose bei nervlich angespannten Patienten (Ishigami 1918). Andere Arbeiten aus dem russischen Raum stammen aus der Zeit, als die klassische Konditionierung an Hunden nach Iwan Petrowitsch Pawlow (etwa 1987) bedeutend in Mode kam. Basierend auf diesen Experimenten konnte der Arzt Metalnikow bei Menschen einen Zusammenhang zwischen der Nahrungsaufnahme und einer Leukozytose nachweisen und in Versuchen erreichen, dass die Leukozytose bereits beim Anblick von Nahrung eintrat. (Dr. M.S. Metalnikow, 1931)

Plazebo-Effekt und Co.

Auch das Aufkommen von Psychiatrie- und Psychoanalyse, die den Begriff „Psychosomatische Krankheiten“ geprägt haben, führte die Idee, dass geistige/seelische Störungen zu körperlichen Erkrankungen führen können, in das medizinische Denken ein.

Als Geburtsstunde der modernen PNI gilt jedoch eine Arbeit der beiden Wissenschaftler Robert Ader und Nicholas Cohen aus dem Jahr 1975. Die beiden Wissenschaftler hatten Mäusen einen Wirkstoff verabreicht, der die natürlichen Abwehrmechanismen unterdrückte (ein sogenanntes Immunsuppressivum) und den Wirkstoff dabei in süßem Saccharin aufgelöst. Später kam es dann zu einer Unterdrückung der Abwehr, wenn die Mäuse bereits nur die Saccharinlösung zu sich nahmen. Dieser Ansatz ließ sich dann auf den Menschen übertragen. Ein Brausebonbon wurde gleichzeitig mit einer Adrenalinspritze verabreicht. Das Adrenalin übernahm dabei die Funktion eines Stress-Faktors und führte zu einer Reaktion des Immunsystems, nämlich zu einem Anstieg der Aktivität von natürlichen Killerzellen. Nach einigen Durchgängen trat dieser Effekt auch bereits dann ein, wenn die Versuchspersonen nur einen Brausebonbon zu sich genommen hatten. (Ader, R. und Cohen, N. behaviorally conditioned immunosuppression. MED, 1975, 37, 333-340)

Ähnliche Wirkungen sind als “Plazebo-Effekt” aus zahlreichen medizinischen Untersuchungen bekannt.

Ehe-Stress, Job-Probleme und Co.

Die aktuellen PNI-Studien am Menschen kann man in Kurzzeit- und Langzeit-Untersuchungen einteilen. Um die Auswirkungen kurzfristiger Belastungen auf das Immunsystem festzustellen, setzt man zum Teil außergewöhnliche Stress-Faktoren (Stress-Sensoren) ein, wie z.B. Fallschirmspringen bzw. Bungeespringen, Aufenthalte in extremer Kälte, Situationen mit extremen geistigen Anforderungen oder den Zwang, vor größerem Publikum eine Rede halten zu müssen. Um langfristige Belastungen und ihre Auswirkung auf das Immunsystem zu messen, werden häufig schwerwiegende Lebensereignisse herangezogen, wie z.B. langfristige Arbeitslosigkeit, die Betreuung von Angehörigen mit unheilbaren Erkrankungen, der Verlust eines nahen Angehörigen, Scheidung, lange Perioden von Einsamkeit oder Schlafentzug.

Während man die psychische Komponente einiger Erkrankungen schon lange akzeptiert hat – z.B. bei Magengeschwüren oder Bluthochdruck – haben erst Krebs und HIV zu einem echten Umdenken geführt. Dabei gibt es zwei Ansätze, um die Selbstheilungskräfte des Menschen zu aktivieren:

1. Bei bestehenden Krankheiten werden Entspannungs- und Visualisierungstechniken genutzt.
2. Behandlungsansätze aus der Psycho-Neuro-Immunologie sollen dafür sorgen, dass Krankheiten erst gar nicht entstehen.

Körper, Geist und Seele im Einklang halten

Die praktische Umsetzung der PNI-Forschungsergebnisse ist die sogenannte Mind-Body-Medizin. In der MBM werden Seele (Mind) und Körper (Body) zusammen einheitlich behandelt. Die Anfänge dieser Therapieansätze liegen nicht etwa in den USA, wo man z.B. mit Entspannungs- und Anti-Stress-Programmen die Stresswerte und Abwehrkräfte bei HIV-Patienten nachweislich positiv beeinflussen konnte, sondern es ist die Ayurveda-Medizin, die bereits seit 3.000 Jahren Behandlungs- und Therapieansätze im Kontext „Seele und Körper“ vereint. Auch in der Traditionell Chinesischen Medizin (TCM) sind bereits seit 1.000 Jahren komplexe Zusammenhänge zwischen Körper und Geist bzw. Seele bekannt. Auch bei unerfülltem Kinderwunsch helfen Entspannungsprogramme. Viele Frauen werden schwanger, wenn sie sich selbst von dem Druck, ein Kind bekommen zu wollen, befreien. Dabei hat Stress zunächst eine ganz wichtige Bedeutung für den Körper. Er versetzt den Körper sozusagen in Alarmbereitschaft und einen erhöhten Aufmerksamkeitsmodus. Der Adrenalinspiegel steigt dabei, Herzfrequenz und Blutzucker gehen in die Höhe. Da wo früher der Stress-Spiegel nur kurzzeitig anstieg, ist heute Dauerüberforderung an der Tagesordnung. Und genau hier liegt das Forschungsterrain der PNI.

Während einer PNI-Behandlung sollen Patienten vor allem lernen ihre Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Dazu werden zu den schulmedizinischen Maßnahmen z.B. psychotherapeutische Behandlungen, naturheilkundliche Ansätze oder auch Akupunktur eingesetzt. Ein wichtiger Bereich der Behandlung ist die sogenannte „Ordnungstherapie“. Hier lernen die Patienten „Ordnung“ in Geist und Seele zu bringen. Weil jede ernste Erkrankung eine Neuorientierung des Lebens erfordert, liegt hier ein Ansatz zum Überarbeiten von Denk- und Verhaltensmustern. Dieser Ansatz wird auch in der Krebsbehandlung genutzt. Unterstützung finden in dieser Therapie Bewegung und bewusste Ernährung. Entsprechend lassen sich Anti-Stress-Programme auch zu Hause durchführen. Da Stress im Leben unvermeintlich ist, sollte man lernen positiv damit umzugehen.

Wird die Belastung beispielsweise eher als Herausforderung eingestuft, die man bewältigen kann, so kann vor allem Kurzzeit-Stress sehr positive Auswirkungen auf das Immunsystem haben. Die Abteilung für Innere Medizin an der Universität in Hannover etwa nahm Fallschirmspringern vor dem Flug und nach der Landung Blut ab. Die kurzfristige Belastung, so mussten die Immunologen erstaunt feststellen, hatte bei etwa zweidrittel der Fallschirmspringer die körpereigenen Killerzellen regelrecht aufgeputscht. (Manfred Schedlowski, Uwe Tewes: PNI, August 1996)

Tipps, einfach wie wirkungsvoll

Denken Sie positiv: Die Frage nach dem halbvollen oder halbleeren Glas ist eine Beurteilung mit unterschiedlichen Ergebnissen. Eine positive Einstellung zu sich selbst hilft, Stress-Situationen besser zu meistern.

Lassen Sie Frust und Stress raus: Sport ist eine sehr gute Möglichkeit, um Frust und Stress aus sich herauszulassen. Die körperliche Bewegung baut Spannung ab und setzt sogenannte Glückshormone frei.

Lachen ist gesund: Humor hilft bei der Entspannung; lachen stoppt die Ausschüttung von Stress-Hormonen. In Verbindung mit gezieltem Atemtraining und dem sogenannten „Wegatmen“ von Stress-Situationen können der Herzschlag verlangsamt und die Muskulatur gelockert werden.

Bewusst leben und genießen: Dazu gehört gesundes Essen, Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und wenig Alkohol.

Viel und gut schlafen: Wer gut ausgeschlafen ist, kann viele Probleme leichter bewältigen.

Lernen Sie „abzuschalten“: Beginnen Sie damit ganz bewusst ohne Nachdenken oder gar grübeln im Bett zur Ruhe zu kommen. „Im Bett werde ich nicht denken, das hat Zeit bis morgen. „
Nutzen Sie den täglichen Spaziergang, um die Natur zu genießen und nicht als Freiraum für die Gedankenmaschinerie. „Beim Spaziergang zählt für mich nur die innere Erholung und die Natur. Gedanken haben Zeit bis nachher.“

Weitere aktuelle Berichte aus der Medizin & Naturheilkunde finden Sie unter www.apimanu.com/apimanu_MedJournal.html

apimanu MedJournal
Apdo 362
03730 Xabia (Alacant) / Spanien
office@apimanu.com