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Regional/Lokal

Obdachlosenhilfe Aachen: Größte Rettungsaktion für Obdachlose endete heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr beendete der eingetragene und gemeinnützige Verein Euregio-Aachen-hilft e.V. seine fulminante Winterhilfe.

https://www.focus.de/regional/aachen/polizei-aachen-bei-minus-8-grad-celsius-polizei-sammelt-obdachlose-ein_id_8530187.html?fbclid=IwAR2PxiAUYlXUgOyyrLEmf5ArS9LO0oKu_SDyXJuhBAAan75uDDVaNO2xJsc

Über 40 Obdachlose wurden während der großen Kältewelle im Winter 2017/2018 vor dem Erfrieren gerettet.

Gemeinsam mit der Bundeswehr, Wohnwelt Pallen, Porta und Matratzenconcord sowie der Aachener Polizei betrieb der Verein in einer Halle des Ehepaars Thüllen eine Notunterkunft.

Obdachlose mit Tieren wurden ebenso aufgenommen, wie wohnungslose Familien mit Kindern.

Durch die großartige Unterstützung der Aachener Firmenwelt und eines privaten Sanitätsdienst erhielten die Obdachlosen in den 14 Tagen, in denen die Notschlafstelle bestand, eine optimale Betreuung.

Es gab täglich frisch gepressten O-Saft, Brot, Brötchen, Belag, Mittagessen, Kaffee und Kuchen sowie Abendbrot.

Die Obdachlosen hatten 24 Stunden am Tag freien Zugang zur Notunterkunft und konnten gehen und kommen wann sie wollten. Seit dieser Zeit ist der Verein in der Obdachlosenhilfe tätig und betreut Menschen in Not.

Neben der Versorung mit Heißgetränken, hochwertigem Mineralwasser, Isotonischen Getränken, Nahrungsmittel, Snachks und Süßigkeiten, verteilt der Verein kostenlos Hygieneartikel sowie Unterwäsche, Oberbekleidung und Schuhe an bedürftige Männer und Frauen.

Der Verein begleitet ehrenamtlich Hilfesuchende zu Behörden und ermutigt diese sich auch den Profis im Bereich der Suchthilfe, psychologische Beratung und Berufsbetreuern anzuvertrauen.

Bereits mehrfach hat der Verein seit seiner Gründung in 2017 Menschen von der Straße in betreutes Wohnen und eigene Wohnungen begleitet.

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Pressemitteilungen

Obdachlosenhilfe Aachen mit neuer Rufnummer

Die Obdachlosenhilfe-Aachen hat eine neue Rufnummer. Unter Telefon + 49 (0) 241 927 84 28 0 sowie Fax + 49 (0) 241 927 84 28 29 ist das Büro täglich von 09.00 bis 17.00 Uhr zu erreichen. Auch die Notfallhotline hat eine neue Rufnummer: 0800 53 10 000. Menschen die von Wohnungs- und Obdachlosigkeit bedroht sind, können hier kostenlos 24 Stunden am Tag, an 7 Tage die Woche, Hilfe erhalten. Der eingetragene und gemeinnützige Verein arbeitet hierzu eng mit Behörden und Unternehmen zusammen. So ist er binnen weniger Stunden in der Lage ein Notfalllebensmittelpaket inklusive Getränke und Hygieneartikel zur Verfügung zu stellen. Durch die Kooperation mit Jugendherbergen und Hostels sind auch Notschlafstellen schnell organisiert. Der Verein versorgt bereits seit Winteranfang täglich Menschen mit Heißgetränken, Nahrung und trockener, warmer Kleidung. Wer den Verein unterstützen möchte erfährt weitere Informationen unter www.obdachlosenhilfe-aachen.de

Die Obdachlosenhilfe Aachen hilft Menschen die von Obdachlosigkeit bedroht oder betrroffen sind, sowie Kinder aus diesen Armutsfamilien und Menschen, die von Altersarmut bedroht sind.

Kontakt
Obdachlosenhilfe Aachen
Benjamin Dressen
Postfach 100618
52006 Aachen
0241 927 84 28 0
0241 927 84 28 29
mg@euregio-aachen-hilft.de
http://www.obdachlosenhilfe-aachen.de/

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Shopping/Handel Vereine/Verbände

Einkaufen und helfen! Online bei Amazon einkaufen und die Aachener Obdachlosenhilfe unterstützen!

Weihnachtszeit ist Geschenkezeit. Die Geschäftsstraßen sind bereits voll. Die Fenster schön weihnachtlich dekoriert. Doch viele bestellen ihre Weihnachtsgeschenke für ihren Liebsten bei einem der zahlreichen Online-Shops. Wie z.B. Amazon.

Und genau bei diesem Einkauf kann man ganz einfach den Obdachlosen in Aachen und der StädteRegion helfen.

Ganz einfach beim Online-Kauf bei www.amazon.de auf smile.amazon.de wechseln. Dort „Euregio-Aachen-hilft“ auswählen und wie gewohnt weiter einkaufen.

2 % von jedem Einkauf stellt Amazon dann den ausgewählten Non-Profit-Organisationen zur Verfügung.Diese wurden im Vorfeld alle geprüft und verifiziert. Denn nur eingetragene und gemeinnützige Vereine sind für diese Art der Unterstützung zugelassen.

Damit kann jeder ganz einfach die Winterhilfe für die Obdachlosen in Aachen auch im Winter 2017/2018 sichern.

Für Rückfragen steht der Vorstand natürlich zur Verfügung.

info@euregio-aachen-hilft.de

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https://www.betterplace.org/de/organisations/30609-euregio-aachen-hilft

 

Pressemitteilungen

Erfolgreich im Kampf gegen Armut. Aachener Verein unterstütz Obdachlose und von Armut betroffene Menschen

Euregio-Aachen-hilft e.V. täglich in Aachen

Erfolgreich im Kampf gegen Armut. Aachener Verein unterstütz Obdachlose und von Armut betroffene Menschen

2017 wurde aus der Initiative für Obdachlose in Aachen der eingetragene und gemeinnützige Verein Euregio-Aachen-hilft e.V.

Seit 2014 sind die Mitglieder des Vereins erfolgreich im Kampf gegen Armut aktiv und erhielten 2015 in Eschweiler für ihre Unterstützung und Förderung von Flüchtlingen den europäischen Sozialpreis.

Der Verein, der während der extremen Kältewelle mit Unterstützung des Ehepaars Maike und Theo Thülen, 41 Obdachlose vor dem Erfrierungstod rettete, hatte bereits im Sommer 2016 in der StädteRegion regelmäßig wohnungs- und obdachlose Menschen mit Getränken, Nahrung und Kleidung versorgt.

Seit der Vereinsgründung im November 2017 ist der Verein jedoch täglich auf der Straße.

Neben dem täglichen Verteilen von Getränken, Snacks und Süßigkeiten für die Ärmsten der Armen betreibt der Verein als einzige Organisation eine 24 stündige kostenlose Notfallhotline für Wohnungs- und Obdachlose.

Unter 0800 0930 0000 erhalten Menschen in akuter Notlage sofort Hilfe.

Euregio-Aachen-hilft e.V. ist sowohl bei der Staatskanzlei NRW als Hilfsorganisation im Projekt „NRW Hilft“ als auch im Projekt Mokli gelistet. Dieses wird vom Bundesfamilienministerium für obdachlose Jugendliche unterstützt. Über eine App können Hilfesuchenden in jeder Stadt Ansprechpartner für verschiedene Notfallsituationen finden.

Der Verein hat eines der größten Non-Profit-Netzwerke der Region aufgebaut und kooperiert mit anderen Vereinen und Organisationen von Übach-Palenberg bis Jülich, Düren, die Eifel und sogar bis in Ruhrgebiet.

Im Netzwerk befinden sich Rechtsanwälte, Ärzte, Psychologen, Immobilienmakler, Unternehmer, Sozialarbeiter, Erzieher sowie Menschen aus Kreativberufen, die mit verschiedenen Aktionen die Gesellschaft mit dem Thema Armut, Altersarmut, Kinderarmut und Obdachlosigkeit sensibilisieren.

Weitere Informationen zum Verein und dessen umfangreiche Hilfeangebot finden interessierte unter www.euregio-aachen-hilf.de und www.facebook.com/euregioaachen-hilft

Euregio-Aachen-hilft e.V. ist ein eingetragener und gemeinnütziger Verein mit Sitz in Aachen.
Der Verein betreibt die größte Obdachloseninitiative der Region.

Kontakt
Euregio-Aachen-hilft
Günter Kreutz
Schwalbenweg 9
52078 Aachen
024155709698
euregio-aachen-hilft@t-online.de
http://www.euregio-aachen-hilft.de

Pressemitteilungen

Strenger-Stiftung feiert 15-jähriges Bestehen

Regionales Engagement in den Bereichen Wohnungslosenhilfe, Naturschutz und Bildung

Strenger-Stiftung feiert 15-jähriges Bestehen

Stiftungsvorstand Senator h. c. Karl Strenger (3. v. r.) und das Stiftungsteam.

Mit dem Ziel ein „kontinuierliches Engagement zu sichern“, gründeten Senator h. c. Karl und Ingrid Strenger 2001 die Strenger-Stiftung. Heute wie damals macht sich die Stiftung in den Bereichen Wohnungslosenhilfe, Naturschutz und Bildung stark. Dieses Jahr feiert die Strenger-Stiftung ihr 15-jähriges Bestehen und die Initiatoren können stolz auf eine erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Das Stiftungsvermögen beträgt derzeit über 500.000 Euro.

Erst im Juni 2015 sammelte die Stiftung mit einer großen Charity-Veranstaltung in Ludwigsburg 36.125 Euro für den Bereich Wohnungslosenhilfe. Mit diesen und weitere Spenden wird dieses Jahr unter dem Projektnamen Heimstark ein zweites Haus in der Region realisiert. In Kooperation mit der Wohnungslosenhilfe Ludwigsburg dienen Heimstark-Häuser als modernes Wohnmodell für obdachlos gewordene Menschen. Das erste Haus mit sechs Appartements wurde im Jahr 2011 unter der Schirmherrschaft des Ludwigsburger Landrats Dr. Rainer Haas im Ludwigsburger Stadtteil Eglosheim errichtet.

Im Bereich Bildung unterstützte die Strenger-Stiftung unter anderem den Studenten Hernando Mondal aus den Philippinen mit einem Stipendium in Höhe von 20.000 Euro. Mondal spezialisierte sich 2007 in einem zweijährigen Masterstudium an der Universität Hohenheim im Fachgebiet Agrarwissenschaften auf Ernährungssicherung und die Verwaltung natürlicher Rohstoffe in den Tropen und Subtropen. Das erlernte Wissen setzt Mondal heute erfolgreich in den Philippinen um.

In Kooperation mit der Organisation NaturLife-International fördert die Strenger-Stiftung regelmäßig den Naturschutz. So wurden in der Region beispielsweise im Bottwartal Landschaften renaturiert und als Naturreservate belebt und erhalten.

Weitere Informationen zur Strenger-Stiftung gibt es auf der Webseite: www.heimstark-strenger.de

Bildunterschrift: Stiftungsvorstand Senator h. c. Karl Strenger (3. v. r.) und der Stiftungsbeirat Dr. h. c. Claus-Peter Hutter, Elsbeth Fischer, Ingrid Strenger, Roland Munz und Dörte Schäuble (v. l. n. r.).

Als innovativer Marktführer im Südwesten kann das Familienunternehmen STRENGER auf eine erfolgreiche Firmengeschichte von über 30 Jahren zurückblicken. Die STRENGER Gruppe hat zwei Kernmarken: STRENGER Bauen und Wohnen steht für exklusive Eigentumswohnungen, die sich durch Style und Design hervorheben, sowie durchdachte Siedlungskonzepte. Mit der Firmenzentrale in Ludwigsburg und Regionalbüros in Frankfurt und München realisiert BAUSTOLZ seit über acht Jahren clever geplante Reihenhäuser und Wohnungen, die nicht nur durch eine attraktive Optik, sondern auch einen attraktiven Festpreis bis zu 20 Prozent unter dem Marktpreis überzeugen. Unter dem Namen NEST bietet die STRENGER Gruppe seit 2015 Städten und Gemeinden ein innovatives Konzept, mit dem nachhaltige Wohnanlagen für Flüchtlinge in kurzer Bauzeit und zu niedrigen Preisen realisiert werden können. Umfassende Service-, Gebäudemanagement-, Makler- und Renovierungsleistungen komplettieren das Angebot der STRENGER Gruppe. Die STRENGER-Stiftung engagiert sich in den Bereichen Wohnungslosenhilfe, Naturschutz sowie Bildung und Erziehung und feiert dieses Jahr ihr 15-jähriges Bestehen.

Firmenkontakt
STRENGER Gruppe
Daphne Demetriou
Myliusstraße 15
71634 Ludwigsburg
07141/47 77 – 0
kontakt@strenger.de
http://www.strenger.de

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Myliusstraße 15
71634 Ludwigsburg
0 71 41 / 47 77 466
daphne.demetriou@strenger.de
http://www.strenger.de

Pressemitteilungen

Ausstellungseröffnung 2015.11.09 12:00 Uhr Berlin „Keine Gnade auf der Straße“

Karin Powser – Keine Gnade auf der Straße – Fotoarbeiten 1992 und 2015
Ausstellung 09. – 11. November 2015

Ausstellungseröffnung 2015.11.09 12:00 Uhr Berlin   "Keine Gnade auf der Straße"

Keine Gnade auf der Straße – Fotoarbeiten von Karin Powser 1992 und 2015

„Keine Gnade auf der Straße“ ist der Titel einer Fotoausstellung von Karin Powser, die am Montag, den 09.11.2015 um 12:00 Uhr in Berlin vor Beginn der Bundestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe zum Thema „Solidarität statt Konkurrenz – entschlossen handeln gegen Wohnungslosigkeit und Armut“ im Best Western Premier Hotel MOA Berlin (Stephanstraße 41, 10559 Berlin) im Beisein der Fotografin eröffnet wird.

In einer Installation aus Bauzäunen, Kabelbindern, LKW-Planen und Euro-Paletten werden Fotoarbeiten zum Thema Obdachlosigkeit gezeigt, die 1992 und 2015 – teilweise an identischen Orten – in Berlin entstanden sind. Dargestellt werden unterschiedliche Aspekte und Facetten des Lebens ohne eigene Wohnung, aber auch
konkrete Menschen und typische Situationen. Die Ausstellung ist als Wanderausstellung konzipiert und kann auch draußen gezeigt werden.

Karin Powser – selbst ehemals obdachlos („Das trostlose Leben der Karin P.) – ist als Fotografin und Kolumnistin freie Mitarbeiterin beim Straßenmagazin Asphalt und lebt in Hannover. Die grafische Gestaltung besorgte Ryn Shaparenko, für die Konzeption zeichnet Dr. Stefan Schneider verantwortlich.

Die Ausstellung wird u.a. gefördert durch das Diakonische Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V. (DwiN) und den Förderverein der Wohnungslosenhilfe
in Deutschland e.V.

Eröffnung der Ausstellung
Montag, 09. November 2015, 12:00 – 13:00 Uhr
Best Western Premier Hotel MOA Berlin
Stephanstraße 41
10559 Berlin

Ausstellungskatalog erscheint voraussichtlich im Februar 2016.

Kontakt:

weitere Informationen zur Eröffnung und zur Ausstellung,
Anfragen für die Wanderausstellung sowie
Vormerkungen für den Ausstellungskatalog

Dr. Stefan Schneider
info@drstefanschneider.de
+49 – 177 – 784 73 37

Dr. Stefan Schneider ist Sozialwissenschaftler, Segler und Autor.

Kontakt
www.drstefanschneider.de
Stefan Schneider
Buchholzer Str. 21
10437 Berlin
+49 – 177 – 784 73 37
info@drstefanschneider.de
www.drstefanschneider.de

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Authentischer Roman über Straßenkinder in Deutschland

„Sie nannte sich Error“ von Michael J. Stern ist eine auf wahren Begebenheiten basierende Geschichte über ein junges Mädchen, das sich in die raue Welt der Straße flüchtet

Authentischer Roman über Straßenkinder in Deutschland

Buch-Cover Sie nannte sich Error von Michael J. Stern

Die Geschichte: Julia ist ein hübsches Mädchen, deren Mutter Sophie für sie eine große Zukunft geplant hatte. Doch Julia hat andere Pläne, und möchte Forscherin werden. Dies führt zu Konflikten innerhalb der Familie, und gerät völlig ausser Kontrolle, bis das Mädchen von zu Hause abhaut, und sich für ein hartes Leben unter neuen Freunden entscheidet. Hier lernt Julia den jungen Punker Kai kennen, und verliebt sich in ihn. Immer wieder versucht vor allem Julia’s Vater, Kontakt zu ihr aufzunehmen, was sich schwierig gestaltet, da Sophie keine Kompromisse eingeht, und durch Julia selbst verpasste Träume kompensieren möchte. Das Mädchen fällt immer mehr in einen Sog aus Alkohol, Drogen und
Aggression, und wird für ihre Mutter immer unnahbarer…

Der Autor: Michael Jannis Stern, konnte während seines vieljährigen Engagements als freier Sozialarbeiter Erfahrungen sammeln, die zu diesem Roman geführt haben.
Michael J. Stern hatte mehrere Jahre in verschiedenen Regionen innerhalb dieser Szene gelebt. Somit entstand ein authentischer Roman, der vielen obdachlosen Menschen und Straßenkindern nur allzu vertraute Situationen beschreibt, wogegen er bei den Menschen, die sich in der normal bürgerlichen
Welt bewegen, wohl oft nur ungläubiges Stirnrunzeln hervorrufen wird. Aber dann denken Sie einfach daran: Es ist ja nur ein Roman…!

Die Buchdaten:
Titel: Sie nannte sich Error. Autor: Michael J. Stern. Verlag: tredition GmbH, Hamburg. ISBN 978-3-8495-4991-6 (Taschenbuch). ISBN 978-3-8495-5003-5 (gebundene Ausgabe). Seiten: 272. Der Roman ist für Leserinnen und Leser ab 12 Jahren gedacht.
Das Buch ist ab sofort im Handel erhältlich oder bestellbar unter http://sternbuch.net sowie http://tredition.de/shop

Autor Michael Jannis Stern

Kontakt:
sternbuch.net
Michael Jannis Stern
Hindenburgstr. 8
75339 Höfen (Enz)
070813029040
kontakt@sternbuch.net
http://www.sternbuch.net

Pressemitteilungen

Deutsche Anwaltsvermittlung

Beschlagnahme einer Wohnung zur Vermeidung von Obdachlosigkeit nicht länger als sechs Monate.

Im vorliegenden Fall war den Mietern einer Wohnung aus dem Landkreis Leer gekündigt worden, weil sie mit den Zahlungen der Miete im Rückstand waren. Am 16.06.2011 sind sie vom Amtsgericht Leer dazu verurteilt worden, die Wohnung herauszugeben. Kurz darauf beschlagnahmte die Gemeinde die Wohnung und wies die vorherigen Mieter zur Abwendung der Obdachlosigkeit wieder in die Wohnung ein. Zu Beginn war die Beschlagnahme bis zum 31.10.2011 befristet. Diese verlängerte die Gemeinde in der Folgezeit mehrmals, zuletzt bis zum 31.05.2012.

Der Vermieter erhob Ende März 2012 Klage gegen die von der Gemeinde angeordnete Beschlagnahme. In der Begründung führte der Kläger aus, dass es ein Vermieter nicht dulden müsse, dass ein rechtskräftiges Räumungsurteil mehr als ein dreiviertel Jahr lang nicht durchgesetzt werden könne. Den Mietern hätte auch keine unverschuldete Obdachlosigkeit gedroht. Seit mehr als einem dreiviertel Jahr sein ihnen bekannt gewesen, dass sie die bisherige Wohnung hätten räumen müsssen. Weder die Mieter, noch die Gemeinde hätten ausreichende Bemühnungen unternommen, um eine geeignete Ersatzwohnung zu bekommen.

Das Verwaltungsgericht hat der Klage stattgegeben. Nach Ansicht des VG Oldenburg ist zwar nach dem Niedersächsischen Gesetz über die öffentliche Sicherheit und Ordnung die Beschlagnahme einer Wohnung zur Abwendung einer drohenden Obdachlosigkeit möglich. Speziell im Falle einer Familie mit Kindern sei die Obdachlosigkeit eine erhebliche Gefahr. Jedoch darf eine Wohnung grundsätzlich nur bis zu sechs Monaten beschlagnahmt werden. Weiterhin müsse die Behörde nachweisen, dass anderweitiger zumutbarer Wohnraum nicht zur Verfügung stehe. Dies sei der Gemeinde nicht gelungen. Sie habe lediglich die vorigen Mieter angehalten, sich um Ersatzwohnraum zu bemühen. Ausreichende eigene Anstrengungen, eine andere Wohnung für die Mieter zu finden, habe die Gemeinde nicht unternommen. Dies sei aber gerade dann erforderlich, wenn die ehemaligen Mieter einer Wohnung diese nach einem rechtskräftigen zivilrechtlichen Räumungsurteil schon längst hätten räumen müssen.

Die vollständige Entscheidung ist wesentlich umfangreicher und juristisch komplexer formuliert. Die Orginalentscheidung können Sie beim jeweiligen Gericht anfordern. Verwaltungsgericht Oldenburg, Urteil vom 22.05.2012 ? 7 A 3069/12 –

Spezialisierte Anwälte im Verwaltungsrecht finden Sie unter www.deutsche-anwaltsvermittlung.de

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Christian Skandera
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