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Gesundheit/Medizin

Oncotherm präsentiert lokale Hyperthermie bei 2019er Jahrestagung der Radioonkologen

Oncothermie und Hyperthermie bei der Jahrestagung der Gesellschaft für Radioonkologie, MS 13.-16.6.2019
Hyperthermie integriert im weiten Feld der Strahlentherapie

Prof. Dr. Andras Szász

Bei den Jahrestagungen der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie e. V. DEGRO ist der „Baustein“ Hyperthermie inzwischen integriert und ergänzt komplementär das wissenschaftliche Programm um die Strahlentherapie in der Onkologie. So auch bei der 2019er-Tagung vom 13. Bis 16.Juni 2019 in Münster. „Wir nehmen das Motto des diesjährigen Kongress ernst. Es lautet: ´Qualität, Vernetzung und Sichtbarkeit`. Daher sucht auch Oncothermie den Dialog auf dem Degro-Kongress, um die Oncothermie als eine Möglichkeit der interdisziplinären Onkologie vorzustellen“, sagt Prof. Dr. András Szász, Begründer der regional einsetzbaren Hyperthermie (Oncothermie). (Stand Oncotherm: B20.)
Die Oncothermie kann mit Therapien wie der Strahlentherapie wirken. Sie integriert sich in eine Komplementärmedizin, die etwa die Radiotherapie unterstützt, indem sie Patienten gegen mögliche Nebenwirkungen stärkt“, so Prof. Dr. Szász„ Die Hyperthermie kann vierte Säule der Krebstherapie sein – neben Operation, Chemotherapie und Bestrahlung. Sie kann der Radioonkologie assistieren, indem sie deren Wirkung verstärkt, da der Patient mit einem ertüchtigten Immunsystem die Chemo- und/oder Strahlentherapie aufnimmt. Hyperthermie will das Immunsystem und Lebensgefühl und über diesen Weg auch die Wirkung konventioneller Verfahren stärken“, sagt Prof. Dr. Szász.
Auf dem Kongress wird das Thema Hyperthermie entsprechend vorgestellt. Die Themen heißen u.a.: „Anerkannte klinische Indikationen für die Regionale Hyperthermie in Kombination mit Radio- und/oder Chemotherapie“. “Notwendigkeit und Voraussetzungen einer qualitätsgesicherten Hyperthermie“, „Regionale Hyperthermie in Kombination mit Strahlentherapie und/oder Chemotherapie“ oder „Strahlentherapie und regionale Hyperthermie: Nur lokale Wirkverstärkung oder abskopale Effekte Immunbiologische Betrachtungen?
In einer multi-modalen Onkologie hat die Hyperthermie zwei Ziele. Sie will einerseits den Krebs selbst bekämpfen. Andererseits strebt sie an, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren und zu stärken. Die Patienten sind besser gegenüber anderen Therapien  eingestellt.  Prof. Szász: „Die Hyperthermie ist dann Teil einer Komplementärmedizin, die neben der konkreten Bekämpfung des Tumors auch Selbstheilungskräfte anregen will. „ Durch die künstliche Überwärmung des Körpers oder einzelner Teilbereiche (loko regionale Hyperthermie) dringt Wärme ein, ohne obere Hautschichten zu schädigen. Mittels Elektroden wird ein elektrisches Feld aufgebaut, das Heilprozesse im Körper via Wärme unterstützt. Ziel ist die (Selbst-) Vernichtung von Tumorzellen, der Zelltod: Wärme und elektrische Wellen suchen den geringsten Widerstand und wirken stärker auf malignes (krankes) Gewebe, das eine geringere Dichte hat als gesundes Gewebe. Der Tumor soll sich selbst bekämpfen.

Oncotherm (Troisdorf) entwickelt, produziert und vertreibt seit 1988 Therapiesysteme auf Grundlage des selektiven Erwärmungsverfahrens der lokal regionalen Oncothermie. Das Unternehmen gründet auf der Forschung von Professor Dr. András Szász an der Eötvös Science University, Budapest. Die Elektrohyperthermie-Methode wurde zum Markenbegriff „Oncothermie“ und zu einer der führenden Hyperthermie-Behandlungsverfahren mit weltweit mehr als 200.000 Behandlungen pro Jahr. https://www.youtube.com/watch?v=oGq28wgvZfg. Kontakt: Oncotherm GmbH, Sydney Schweitzer, Belgische Allee 9, 53842 Troisdorf +49 2241 3199225,  schweitzer@oncotherm.de

Pressemitteilungen

Hyperthermie im Kontext komplementärer Krebstheapien

9. Kongress für Komplementäre Krebstherapie

Behandlungsmethoden, die die sogenannte Schul- oder konventionelle Krebsmedizin ergänzen, sind Thema des 9. Kongresses für komplementäre Krebstherapie (17.-18. Mai 2019, Konferenzzentrum München, Hanns-Seidel-Stiftung). Veranstalter ist die Gesellschaft für Bioimmuntherapie und Mikronutrition e. V. in Kooperation mit der Akademie für Bioimmuntherapie München Dr. Landenberger ABML. Neben „Personalisierter Diagnostik“ Pflanzenextrakten oder Homöopathie steht auch die Hyperthermie auf der Kongress-Agenda. Mehrere Vorträge thematisieren u.a. die Hyperthermie bei Bauchspeicheldrüsenkrebs oder die Wirkungen elektromagnetischer Strahlung auf den menschlichen Körper.

„Die Hyperthermie kann Chemotherapie, Strahlentherapie sowie andere medikamentöse Behandlungen ergänzen; sie kann zum einen die Wirkungsweise von Chemo- und Radiotherapie verstärken und zum anderen das Immunsystem stimulieren. So ist möglich, die Patienten zu stärken, sie gegenüber konventionellen Verfahren zu stützen und so deren Effizienz zu verbessern“, sagt Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie, einer lokalen Form der Hyperthermie. Sie kann zudem Konzepte der traditionellen chinesischen Medizin ebenso ergänzen wie Naturheilverfahren.

Prof. Dr. András Szász
Prof. Dr. András Szász

Im Kontext einer Komplementärmedizin bei Krebs nutzt die Oncothermie Wärme und ein elektrisches Feld, um natürliche Prozesse im Körper zu unterstützen. Durch Erwärmung werden Tumorzellen zerstört, die Bildung von Abwehrzellen wird angeregt. Da Tumorzellen eine verminderte Thermoregulation haben, sind sie empfindlich gegenüber Wärme-Behandlung. Sie werden im Idealfall geschädigt, während gesunde Zellen über die non-invasive Behandlung weitestgehend unbelastet bleiben: Dank regionaler Überwärmung wird das den Tumor umgebende gesunde Gewebe stärker durchblutet. Der Tumor wird weniger durchblutet und mit Sauerstoff versorgt. Die tumoreigene Reparatur wird gehemmt. Die Kombination der Effekte, Temperatur und elektrisches Feld, sind Hauptursachen für den angestrebten programmierten Zelltod. Durch die punktuelle Anwendbarkeit ist die Elektrohyperthermie besonders geeignet, um lokal an der Oberfläche begrenzte oder tiefergelegene Tumoren und deren Metastasen zu behandeln: Hirntumore, Lungen-, Abdominal-, Beckentumore, Sarkome. Zur Anwendung kommt sie u.a. bei Gebärmutterhalskrebs, Brustkrebs, Schwarzem Hautkrebs, Krebs der Bauchspeicheldrüse, Blasenkrebs, Prostatakrebs, Dickdarmkrebs, Analkarzinom.

Oncotherm (Troisdorf) entwickelt, produziert und vertreibt seit 1988 Therapiesysteme auf Grundlage des selektiven Erwärmungsverfahrens der lokal regionalen Oncothermie. Das Unternehmen gründet auf der Forschung von Professor Dr. András Szász an der Eötvös Science University, Budapest. Die Elektrohyperthermie-Methode wurde zum Markenbegriff „Oncothermie“ und zu einer der führenden Hyperthermie-Behandlungsverfahren mit weltweit mehr als 200.000 Behandlungen pro Jahr. https://www.youtube.com/watch?v=oGq28wgvZfg.Kontakt: Oncotherm GmbH, Sydney Schweitzer, Belgische Allee 9, 53842 Troisdorf +49 2241 3199225,  schweitzer@oncotherm.de

Gesundheit/Medizin

Prostatakrebs, Brachytherapie und Hyperthermie

ESTRO 2019 – Onkologen, Radiologen und Medizintechniker diskutieren multimodale Krebstherapien
Prostatakrebs, Brachytherapie und Hyperthermie

„Targeting optimal care, together“. So lautete das programmatische Motto der gerade abgeschlossenen 38. ESTRO-Konferenz in Mailand. Die Europäische Gesellschaft für Strahlentherapie und Onkologie (ESTRO) hatte Onkologen, Strahlenmediziner und Vertreter der Medizintechnik zum multiprofessionellen Forum eingeladen. Diskutiert wurden interdisziplinäre Behandlungsmöglichkeiten, um die Heilungschancen für Krebspatienten im Rahmen von Strahlentherapien zu verbessern. „Ärzte, Krankenschwestern und Studenten aus Australien, USA, Großbritannien, Rumänien, Deutschland, Schweiz und  Spanien konnten mehr über unsere Methoden und Geräte erfahren, sagt Prof. Dr. András Szász, Begründer der regional einsetzbaren Hyperthermie (Oncothermie).

Prof. Dr. Szász

Beim Kongress wurde auch eine Studie des Mount Vernon Cancer Centers, Northwood, und des Christie NHS Foundation Trusts, Manchester, vorgestellt: Dabei geht es um eine Brachytherapie mit hoher, einmaliger Dosis. Die Brachytherapie, bei der temporäre Katheter zur direkten Behandlung von Tumoren mehrmalig zum Einsatz kommen, habe bereits gute Resultate bei Prostatakrebs gezeigt, sowohl mit Blick auf die Bekämpfung der Krebszellen als auch auf die Reduzierung von Nebenwirkungen. Das Interesse der Wissenschaftler war zu erforschen, ob ähnlich günstige Ergebnisse zu erzielen sind – auch wenn nur eine Hochdosis-Behandlung erfolgt. Eine einzige hohe Strahlendosis, die innerhalb weniger Minuten direkt an den Tumor abgegeben werden kann, sei laut der Studie eine eine effektive Methode zur Behandlung von Männern mit Prostatakrebs mit geringem Risiko.

„Die Bestrahlung von Innen, also die Brachytherapie wird oft mit einer Strahlentherapie, einer Chemotherapie oder auch einer Hyperthermie verbunden“, sagt Prof. Dr. Szász, „Die Oncothermie kann ihre Qualitäten bei Erkrankungen der Prostata nutzen. Denn die spezielle Form der Hyperthermie zielt darauf ab, Tumorgewebe selektiv zu zerstören, ohne gesundes Gewebe zu beeinträchtigen. Diese Selektion ist von Bedeutung bei Prostata-Karzinomen, da bösartiges Gewebe meist in der Prostata-Peripherie liegt.“

50 Prozent der Männer über 60 Jahre leiden an einer gutartigen Prostataerkrankung. Hier verengt die wachsende Prostata die Harnröhre. Von einer bösartigen Prostataerkrankung ist heute fast jeder vierte bis fünfte betroffen. Damit gehört Prostatakrebs zu den häufigsten Todesursachen des Mannes. Die konventionelle Behandlung erfolgt medikamentös, durch Operation und/oder Bestrahlung. Häufig klagen Patienten über Nebenwirkungen wie Inkontinenz und Erektions-Störungen. Die Prostatahyperthermie ergänzt co-medikativ Chemo- und Radiotherapien. Sie unterstützt – im Rahmen einer komplementären Onkologie –  die Strahlen- und Chemotherapie. Dabei nutzt die loko-regionale Oncothermie Wärme und elektrische Energie, um möglichst minimalinvasiv die Tumoren zu attackieren, die Effizienz der Strahlen- und Chemotherapie zu intensivieren.

Oncotherm (Troisdorf) entwickelt, produziert und vertreibt seit 1988 Therapiesysteme auf Grundlage des selektiven Erwärmungsverfahrens der lokal regionalen Oncothermie. Das Unternehmen gründet auf der Forschung von Professor Dr. András Szász an der Eötvös Science University, Budapest. Die Elektrohyperthermie-Methode wurde zum Markenbegriff „Oncothermie“ und zu einer der führenden Hyperthermie-Behandlungsverfahren mit weltweit mehr als 200.000 Behandlungen pro Jahr. https://www.youtube.com/watch?v=oGq28wgvZfg. Kontakt: Oncotherm GmbH, Sydney Schweitzer, Belgische Allee 9, 53842 Troisdorf +49 2241 3199225,  schweitzer@oncotherm.de

Gesundheit/Medizin

Sanfte Hyperthermie bei Prostatakrebs kann Strahlentherapie unterstützen

US-Studie über komplementärmedizinischen Einsatz von Hyperthermie und Strahlentherapie

Die März-Ausgabe des britischen-Magazins physicsworld berichtet über eine US-Studie zum Einsatz der Hyperthermie bei Prostatakrebs. Danach könne eine Strahlentherapie bei Prostatakrebs wirksamer sein, wenn eine milde Hyperthermie vorausgeht. Zu diesem Ergebnis kommen  Forscher der University of Maryland School of Medicine, Baltimore. Behandlungen, die die beiden Techniken kombinieren, könnten das umgebende Gewebe durch Verwendung einer geringeren Gesamtdosis schonen, um ähnliche Ergebnisse wie bei der konventionellen Strahlentherapie zu erzielen. (Br. J. Radiol. 10.1259 / bjr.20180759, “Mild hyperthermia as a localized radiosensitizer for deep-seated tumors: investigation in an orthotopic prostate cancer model in mice, British Institute of Radiology”.

Die Langzeitüberlebensraten für Patienten, die eine Strahlentherapie bei Prostatakrebs erhalten, sind relativ hoch. Daher liege, so die Studie, ein Schwerpunkt der Forschung auf der Minimierung der sekundären Auswirkungen der Behandlung. Diese Nebenwirkungen treten auf, weil die Bestrahlung von Tumoren das angrenzende Gewebe schädigen kann. Zudem sind Erektionsstörungen, Harnwegsstörungen oder Darmfunktionsstörungen als Folge von Krebstherapien möglich. Die US-Forscher untersuchten, wie der Tumor besonders empfindlich für Bestrahlung gemacht werden kann, während das Tumorumfeld nahezu unbelastet bleibt. Die Studie fasst zusammen, dass „die Anwendung einer milden Hyperthermie – Temperaturerhöhungen, die zu gering sind, um Krebszellen direkt abzutöten – eine gezieltere Möglichkeit sein könnte, Tumore spezifischer zu sensibilisieren.“ Eine Sensibilisierung des Tumors durch Hyperthermie bedeute, so die Wissenschaftler, „dass eine geringere Strahlendosis verwendet werden kann, ohne die Wirksamkeit der Behandlung zu beeinträchtigen. Die Hälfte aller Prostatakrebspatienten, die eine Strahlentherapie erhalten, erleidet eine erektile Dysfunktion nach der Behandlung. Wenn wir mit einer niedrigeren Dosis das gleiche Maß an Tumorabtötung erreichen können, hoffen wir, diese Toxizität signifikant zu reduzieren.“

Prof. Dr. Szász

So ist Prostatakrebs die Krebsart, die Männer am häufigsten trifft. Unter den tödlich verlaufenden Krebserkrankungen nimmt sie mit etwa 10 Prozent Rang 4 ein. Bei etwa der Hälfte der operativen Behandlungen des Prostatakrebses wird das Organ entfernt. „Viele Patienten leiden unter Komplikationen, Nebenwirkungen und Spätfolgen wie Impotenz, Harninkontinenz. Die Hyperthermie kann hier im Rahmen einer Komplementärmedizin konventionelle Verfahren unterstützen und Nebenwirkungen mindern. Wir wollen die Selbstheilungskräfte aktivieren, die Abwehrkräfte stärken aber auch  die Lebensqualität nach konventionellen Eingriffen steigern“, sagt Prof. Dr. András Szász, Begründer der regional einsetzbaren Hyperthermie (Oncothermie)

Gesundheit/Medizin Regional/Lokal

Oncothermie und Hyperthermie beim Österreichkongress der Radiotechnologen/innen (Graz, 28.-30.3.2019)

Hyperthermie als mögliche Therapie bei Krebs – „außerhalb von Leitlinien“ non-invasiv und mit weniger Nebenwirkungen

Beim Österreichkongress der Radiotechnologen/innen stehen dieses Jahr nicht nur Radiologie-technologische Methoden oder die Anwendung von Strahlung in Diagnostik, Therapie und bildgestützten Verfahren auf der Agenda. Am Vorabend des Kongress erweitert sich die fachdisziplinäre Perspektive um einen Vortrag aus der Krebs-Therapie, die zusätzlich zu einer strahlenbasierten Therapie auskommen will. Dr. Wulf-Peter Brockmann, Leiter des Hamburger Instituts Oncolight referiert im Rahmen eines Symposiums über „Onkologische Therapiemöglichkeiten in der Praxis auch außerhalb von Leitlinien – ohne belastende Nebenwirkungen, aber mit guten Behandlungsresultaten. (Abendsymposium, 28. März 2019 18:45 – 19:30 Uhr. Veranstaltet wird der Kongress von rtaustria, der nach eigener Aussagen „einzigen berufspolitischen Interessensvertretung der Radiologietechnologen/innen Österreichs“.
Das Motto des Kongress lautet:  INtensiv, INformativ, INtern und INvers – Radiologietechnologie ist IN. Brockmann variiert dieses Motto, indem er eine non-Invasive Krebstherapie vorstellt. Der Vortrag folgt der Leitlinie des Kongresses, „das Althergebrachte (die Basics) bis hin zu neuen Inputs aus den Spezialbereichen der Strahlentherapie und Nuklearmedizin“ abzubilden.

Prof. Dr. Szász

„Wir begrüßen es, wenn auch medizintechnologische Berufsverbände Therapien ausloten, die neben der Strahlentherapie im Rahmen einer Komplementärmedizin  nutzbar sein können“, sagt Prof. Dr. Szász, Begründer der regionalen Hyperthermie (Oncothermie). Die Hyperthermie ist die künstliche Überwärmung des ganzen Körpers oder einzelner Teilbereiche (loko regionale Hyperthermie). Prof. Dr. Szász: „Es geht bei dieser speziellen Form der Wärmetherapie nicht darum, konventionelle Therapien zu ersetzen. Die Überwärmung soll vielmehr ergänzend wirken zu Strahlen- oder Chemotherapien. Sie ist nahezu nebenwirkungsfrei, non-invasiv und nicht-toxisch, weil ihr zentraler Wirkstoff natürlich ist: Wärme.“

Diese Therapie ist doppelwertig ausgerichtet. Einerseits kann sie die Befindlichkeit des Patienten und dessen Immunsystem stärken, um ihn besser auf eine konventionelle Onkologie einzustellen. Andererseits kann die Hyperthermie den Krebs selbst attackieren: Bei einer Behandlung wird künstliches Fieber erzeugt, dabei sind Krebszellen hitzeempfindlicher als gesunde Körperzellen. Sie reagieren auf Fieber anders: Immunologische Abwehrmechanismen gegen Tumorzellen werden aktiviert; maligne Zellen, die sich nach chemo- oder strahlentherapeutischer Behandlung regenerieren wollen, werden gestört. So rücken Krebszellen in den Fokus und werden selektiv angegriffen: Tumorzellen verändern sich unter der Hitzewirkung so, dass das körpereigene Immunsystem sie von gesundem Gewebe unterscheiden kann. Sie werden besser durchblutet, ihre Reparaturmechanismen eingeschränkt: Strahlen- oder Chemotherapie können aggressiver attackieren – und eventuell geringer, nebenwirkungssenkend, dosiert werden.

Kontakt: Oncotherm GmbH, Sydney Schweitzer, Belgische Allee 9, 53842 Troisdorf +49 2241 3199225,  schweitzer@oncotherm.de

Aktuelle Nachrichten Gesundheit/Medizin Regional/Lokal

Oncothermie als regionale Hyperthermie beim 6. Brandenburger Krebskongress

„Hyperthermie als zusätzliche Therapie zu Operation, Strahlen- und Chemotherapie gegen Krebs“

Prof. Dr. András Szász

Das Tumorzentrum Brandenburg und die Landesarbeitsgemeinschaft Onkologische Versorgung Brandenburg laden am 22. und 23. Februar 2019  zum 6. Brandenburger Krebskongress ein, (Dorint Hotel Sanssouci, Jägerallee 20, Potsdam). Das Motto der diesjährigen Veranstaltung lautet: „Onkologie im Land Brandenburg – immer in Bewegung“.

„Was dieses Motto in der Onkologie bedeuten kann, zeigt sich auch mit Blick auf die Hyperthermie. Hier ist einiges in Brandenburg in Bewegung“, sagt Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie, einer lokalen Form der Hyperthermie. Er bezieht sich auf das Helios Klinikum Bad Saarow. Hier können seit Mai 2018 Tumorpatienten mit Hyperthermie behandelt werden. Dazu schrieb das Brandenburgische Ärzteblatt (Ausgabe 7-8 2018): „In Anerkennung der Bedeutung des Helios Klinikums Bad Saarow als Zentrum der Krebsbehandlung und der hier etablierten Qualitätssicherung haben sich die Krankenkassen bereit erklärt, die Kosten für die Hyperthermiebehandlung für Patienten zu übernehmen, für deren Erkrankung eine Wirksamkeit dieser Therapieform wissenschaftlich bewiesen ist.“ Auf dem Kongress selbst steht „Hyperthermie“ auf der Agenda im Beitrag von Dr. med. Stephan Koswig, Chefarzt der Klinik für Radioonkologie und Strahlenheilkunde, Helios-Klinikum, Bad Saarow. Das Thema (Sa. 11 Uhr): „Hyperthermie – eine vierte Säule in der Krebstherapie“.

Der Kongress in Potsdam richtet sich an Ärztinnen und Ärzte, Pflegende sowie weitere in der onkologischen Versorgung Tätige. Schirmherrin ist Brandenburgs Gesundheitsministerin Susanna Karawanskij. Bei der größten Fachtagung zum Thema Onkologie in Brandenburg zeigt das Troisdorfer Medizintechnologie-Unternehmen Oncotherm Therapiesysteme zur loko-regionalen Wärmebehandlung in der Krebsmedizin. Prof. Dr. Szász: „Auch die Deutsche Krebshilfe schreibt, dass sich manche Erkrankungen wirksamer behandeln lassen, wenn die Strahlentherapie mit anderen Verfahren kombiniert wird. Mit der Oncothermie fügen wir uns ein in das Programm in Brandenburg und machen ein zusätzliches Angebot, um als Komplementärmedizin die Schulmedizin zu erweitern“.

Die Oncothermie präsentiert sich in Brandenburg als Therapiemethode, die punktuell und weitgehend nebenwirkungsfrei nur den Tumor fokussiert (loko regional) und Elektroenergie mit Wärme kombiniert. Bei der Oncothermie ist eine exakte Lokalisierung des Tumors nicht notwendig, da nur Tumorgewebe auf die Behandlung reagiert. Ziel ist es, den Krebs durch Wärme zu bekämpfen und lokale Hyperthermie (Wärmetherapie) und klassische Medizin zu verknüpfen. Der Tumor soll sich selbst bekämpfen. Durch die punktuelle Anwendbarkeit ist die Hyperthermie geeignet, an der Oberfläche begrenzte oder tiefergelegene Tumoren und Metastasen zu behandeln. Zur Anwendung kommt sie bei schwer operablen Tumoren, bei Gebärmutterhalskrebs, Brustkrebs, Schwarzem Hautkrebs, Kopf-Hals-Tumoren, Krebs der Bauchspeicheldrüse, Blasenkrebs, Prostatakrebs, Dickdarmkrebs oder beim Analkarzinom.

Kontakt: Oncotherm GmbH, Sydney Schweitzer, Belgische Allee 9, 53842 Troisdorf +49 2241 3199225,  schweitzer@oncotherm.de

Gesellschaft/Politik Gesundheit/Medizin

Hyperthermie dank Spenden, wenn die Kostenerstattung durch Krankenkassen kein Regelfall ist

Crowdfunding über Spendenplattformen wie gofundme kann Kosten für Hyperthermie tragen

Aktuell berichtet die – konservative- britische Zeitung Daily Mail über die wachsende Zahl von Online-Spendenaktionen, um Krebspatienten Hyperthermie oder andere Therapien zu ermöglichen. So seien über Crowdfunding seit 2012  Jahr über 9.1 Mio. Euro (8 Mio. £ ) für 540 Projekte gesammelt worden. Die Mail schreibt über einen Vierjährigen, der an Leukämie leidet. Das National Health System zahlt nur Strahlentherapie und Chemotherapie, mit einer Überlebenschance von 25 Prozent. Crowdfunding ermögliche eine Therapie im US- Kinderkrankenhaus von Philadelphia, mit einer Chance von 60 bis 80 Prozent, so die US-Ärzte. Die Wohltätigkeitsorganisation Good Thinking kritisiert, dass große Beträge für Behandlungen aufgebracht werden, die nicht evidenzbasiert seien.

„Crowdfunding sei zum Teil auf ein Versagen der Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten zurückzuführen“, zitiert die Zeitung Prof. Gordon Rustin, Onkologe im Mount Vernon Hospital, London. „Crowdfunding is partly a result of a failure in the way doctors communicate with patients. If you say there are treatments out there but they won’t be funded, people often feel that one of those must be the one to go for.” So startete eine 56-Jährige  “beliebte Bardame” in Großbritannien einen Aufruf über gofundme.com, um nach einer Chemotherapie in der deutschen Klinik Marinus am Stein eine Hyperthermie zu nutzen. In Holland setzen sich Freunde via gofundme für Geertiena ein:“ Onze enige hoop voor levensverlenging is Hyperthermie therapie.“ Auch in Deutschland steigt die Akzeptanz von Spendenplattformen. So will im Herbst 2018 der Berliner Christian seinen Darmkrebs mit Hyperthermie behandeln lassen. Ebenfalls aus Berlin kommt Veronika, die für ihre an Bauchspeichdrüsenkrebs erkrankte Mutter sammelt: „Weiterhin wurde uns von dem behandelnden Arzt die Möglichkeit der Hyperthermie Therapie erklärt, welche ermöglicht, die Lebenszeit meiner Mutter und unsere gemeinsame Zeit substanziell zu verlängern. Diese wird allerdings nur von Privatkrankenkassen übernommen.“

Prof. Dr. Andrász Szász

„Es ist gut, wenn Krankenkassen, Politik und Justiz gegenüber Hyperthermie sensibilisiert werden, wie es die Petition der Saarländischen Krebsliga gemacht hat. Manche Krankenkassen rücken Formen der Komplementärmedizin bei Krebs stärker in den Fokus“, sagt Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie, der regionalen Form der Hyperthermie. „Dennoch werde die Leistungsübernahme durch gesetzliche Krankenversicherungen weiter kontrovers diskutiert. „Das Nikolaus-Urteil zeigt den Weg, dass auch andere Therapien bezahlt werden“.  Danach  ist es gemäß Art. 2 Abs. 1 GG (allgemeine Handlungsfreiheit) und dem „Sozialstaatsprinzip nicht vereinbar, den Einzelnen unter bestimmten Voraussetzungen einer Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung zu unterwerfen und für seine Beiträge die notwendige Krankheitsbehandlung gesetzlich zuzusagen, ihn andererseits aber, wenn er an einer lebensbedrohlichen oder sogar regelmäßig tödlichen Erkrankung leidet, für die schulmedizinische Behandlungsmethoden nicht vorliegen, von der Leistung einer bestimmten Behandlung auszuschließen und ihn auf eine Finanzierung der Behandlung außerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung zu verweisen“, so das Bundesverfassungsgericht. „Dabei muss allerdings die vom Versicherten gewählte Behandlungsmethode eine nicht ganz entfernt liegende Aussicht auf Heilung oder auf eine spürbare positive Einwirkung auf den Krankheitsverlauf versprechen.“

Gesundheit/Medizin

Akzeptanz der Hyperthermie in der multi-modalen Onkologie

Prof. Dr. Szász
Prof. Dr. András Szász

„Zweitmeinung und Patientengespräch können die Kenntnisse über Hyperthermie als zusätzliche Krebstherapie vermehren.“

Die jüngst eingeführten Verfahrensregeln des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur „Zweitmeinung“ berühren zwar operative Entfernungen der Gaumen- und Rachenmandeln sowie der Gebärmutter. „Doch wir treten dafür ein, dass auch in der Krebsmedizin die Patienten eine Zweitmeinung einholen. Wenn Ärzte, Kliniken oder Forschungseinrichtungen zusätzlich konsultiert werden, können Patienten von Therapiemöglichkeiten erfahren, mit denen sie bisher nicht vertraut sind“, sagt Prof. Dr. András Szász, Begründer der regional einsetzbaren Hyperthermie (Oncothermie). Er verweist dazu etwa auf die Vereinbarung der BKK Vertragsarbeitsgemeinschaft Baden-Württemberg. Sie regelt, dass Versicherte von Betriebskrankenkassen mit Krebsdiagnose am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg eine zweite Meinung einholen können. Prof. Szász: „Es ist zu begrüßen, wenn Diagnose und Therapie einer individuellen Krebserkrankung aus Sicht eines weiteren, unabhängigen Mediziners beurteilen werden. Wir würden uns freuen, wenn dabei auch die Expertise von Komplementärmedizinern eingeholt wird, um die Hyperthermie bei Krebs als Option zu thematisieren. Prof. Szász erinnert an eine Studie aus den USA. Danach nutzt zwar etwa ein Drittel bis die Hälfte der Erwachsenen alternative oder komplementäre Therapien. Doch die USA-Medizin ist gegenüber der Komplementärmedizin reserviert. Die Studie nennt Gründe dafür („reasons for its nondisclosure“): Patienten sind zurückhaltend, weil sie die Bedeutung der komplementären Therapien nicht einschätzen können oder weil diese gar nicht erst zum Thema im Patientengespräch werden. Eine vergleichsweise kleine Anzahl von Patienten äußerte Bedenken, über komplementäre Medizin mit ihren Ärzten diskutieren, weil sie Missbilligung fürchten. In Deutschland zeigt die repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar TNS zum Thema Homöopathie und komplementäre Medizin (Auftraggeber ist ein Homöopathika-Hersteller):Etwa 80 Prozent der Deutschen legen Wert darauf, bei der Wahl ihrer Therapie und Medikamente mitentscheiden zu können.

„Es geht nicht um Entweder-Oder. Wir sehen die Hyperthermie als möglichen Baustein einer individuellen multi-modalen Therapie. Komplementärmedizinisch eingesetzte Therapien wie die Hyperthermie können die Wirksamkeit konventioneller Chemo- oder Strahlentherapie bei Krebs unterstützen. Sie zielen darauf ab, die physische und psychische Konstitution von Patienten und deren Immunstem zu stärken und aufnahmefähiger für konventionelle Verfahren zu machen“, sagt Prof. Szász. „Wenn Menschen an Krebs erkranken, hat die Hyperthermie zwei Ziele. Sie will einerseits den Krebs bekämpfen. Andererseits strebt sie an, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren und zu stärken. Die Patienten sind besser gegenüber anderen Therapien eingestellt.“ Oncotherm (Troisdorf) entwickelt, produziert und vertreibt seit 1988 Therapiesysteme auf Grundlage des selektiven Erwärmungsverfahrens der lokal regionalen Oncothermie. Das Unternehmen gründet auf der Forschung von Professor Dr. András Szász an der Eötvös Science University, Budapest. Die Elektrohyperthermie-Methode wurde zum Markenbegriff „Oncothermie“ und zu einer der führenden Hyperthermie-Behandlungsverfahren mit weltweit mehr als 200.000 Behandlungen pro Jahr.

Gesundheit/Medizin

Spende ermöglicht Ganzkörper- und Lokal-Hyperthermie für russisches Mädchen mit Magenkrebs

Hyperthermie in deutscher Fachklinik Prof. Dr. Herzog in Nidda, Hessen: „Rückgang der Metastasen“

Dank einer 20.000 Euro-Spende konnte die in Moskau begonnene Behandlung von Polina Afonkina in der Fachklinik Dr. Herzog in Nidda/Bad Salzhausen fortgesetzt werden. Die 17-Jährige aus Moskau ist an einem Magenkarzinom erkrankt; der bösartige Tumor des Magens, des Darms und der Eierstöcke hat die Krebszellen in den Bauchraum gestreut. Eine Chemotherapie erfolgte im Herbst 2017 in Moskau. Es folgten sieben weitere, wenig erfolgreiche Therapien, bevor sie dank der Spende von „Bild hilft e.V. („Ein Herz für Kinder“) eine Hyperthermie-Behandlung nutzen konnte. Prof. Dr. Herzog zieht eine erste Bilanz: „Mittlerweile ist die Patientin wieder bei uns. Es zeigt sich ein Rückgang der Metastasen, auch die Tumormarker sind fast wieder im Normbereich. Der Patientin geht es gut. Also bisher ein sehr erfreulicher Verlauf. Polina würde auch mit Pressevertretern über ihre Behandlung sprechen, um so anderen Patienten in ihrem Kampf gegen Krebs zur Seite zu stehen“.
Die bisher eingesetzte Chemotherapie hatte bei dem metastasierten Tumorleiden zu einer geringen Verbesserung geführt. Im Frühjahr zeigte sich bei der Gastroskopie wieder ein großer, Geschwür-bildender Magentumor. Dies ist ein Signal, dass der Tumor aggressiv wächst. Die Überlebenschancen sinken rapide. In dieser Situation wandten sich die Eltern über deutsche Freunde an Dr. Herzog. Er behandelte das in diesem Alter sehr seltene Magenkarzinom mit einer  Kombination aus Ganzkörper-Hyperthermie und moderater Chemotherapie. Zusätzlich wurde die lokale Hyperthermie (Oncothermie) mehrfach angewendet, um speziell die Tumor- und Metastasen-Regionen zu erreichen. Ergänzend erfolgten komplementäre Therapien, um das durch die Chemotherapie angegriffene Immunsystem zu stützen.

Prof. Dr. András Szász

„Durch die Oncothermie ist eine Therapie tief sitzender Primärtumoren möglich. Sie erreicht so  gezielt Organe wie Leber oder Niere. Sie kommt aber auch bei gastroenterologischen Krebsarten in Dünn- und Dickdarm sowie im Magen zum Einsatz“, sagt Prof. Dr. András Szasz, Begründer der Oncothermie, der regional-wirksamen Spezifikation der Hyperthermie. „Die Oncothermie koppelt Wärme an elektrische Energie. Nur kranke Tumorzellen erleiden thermischen Stress, nur sie sind dem  tumor-fokussierten  künstlichen Fieber ausgesetzt. Dies führt zu Sauerstoffarmut und Nährstoffverarmung im Tumor. Er wird anfälliger für parallel eingesetzte Therapien. Zusätzlich zielt die Wärmetherapie darauf ab, das Immunsystem zu stärken; die Patienten können an Lebensqualität gewinnen und widerstandsfähiger gegenüber Nebenwirkungen konventioneller Therapien werden.“

Kontakt: Oncotherm GmbH, Sydney Schweitzer, Belgische Allee 9, 53842 Troisdorf +49 2241 3199225,  schweitzer@oncotherm.de

Kontakt: Oncotherm GmbH, Sydney Schweitzer, Belgische Allee 9, 53842 Troisdorf +49 2241 3199225,  schweitzer@oncotherm.de

Gesundheit/Medizin Pressemitteilungen

Oncotherm auf der Medica: „Komplementärmedizinischer Mehrwert für Patienten.“

Weltleitmesse der Medizinbranche vom 12. bis 15. November 2018 in Düsseldorf.

Komplementäre Krebstherapie ohne Nebenwirkungen: Die Troisdorfer Oncotherm GmbH stellt auf der Medica 2018 (Düsseldorf, 10-18 Uhr, Halle 9, Stand B11) komplementärmedizinische Therapie-Systeme zur Behandlung von Krebstumoren mit Wärme (Hyperthermie) vor. „Das Motto der diesjährigen Medica lautet „Mehrwert für Arzt und Patient“.  „Die Messe ist daher ein gutes Forum, um einen solchen Mehrwert im Rahmen der Komplementärmedizin vorzustellen. Weltweit wächst die Nachfrage von Medizinern und Patienten nach minimal-invasiven Therapien, die individuell zusätzlich zu anderen Therapien genutzt werden  können“, sagt  Prof. Dr. András Szász, Begründer der regional einsetzbaren Hyperthermie (Oncothermie). Er verweist hier auf die vor kurzem erfolgte Einrichtung eines Lehrstuhles für Komplementärmedizin an der Universität Tübingen.

Die Messe hat Aussteller aus fast 70 Nationen, in den Vorjahren kamen etwa 120.000 Fachbesucher, rund 60 Prozent aus dem Ausland. Dass sich die Medica an „Top-Entscheider der Gesundheitswirtschaft“, so die Veranstalter, richtet, zeigt die Eröffnung durch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Die Messe wirbt zudem für sich, interdisziplinär zu sein: „Wesentliche Stärke der Medica ist, dass sie an einem Ort und zu einem Zeitpunkt nicht nur Lösungen für einzelne medizinische Fachdisziplinen thematisiert, sondern für den kompletten „Workflow“ der Patientenbehandlung.“ Damit korrespondiert eine  komplementärmedizinische Hyperthermie. „Wir zeigen auf der Medica, dass die Oncothermie ein Baustein einer multi-modalen Onkologie sein kann. Sie fügt sich als lokale Hyperthermie ein in eine Komplementärmedizin, die etwa Radiotherapie oder Chemotherapie unterstützt“, so Prof. Dr. Szász.

EHY-2030

Oncothermie als  besondere Form der Hyperthermie verbindet Wärme und elektrische Wellen. Dabei gilt die Hyperthermie als „vierte Säule“ der Krebstherapie (Deutsche Krebshilfe). Diese Bewertung setzt sich um: Die Oncothermie findet sich allein in Deutschland in über 100 Praxen. Die Akzeptanz folgt aus ihrer Ausrichtung. Hyperthermie und Oncothermie können konventionelle Therapien unterstützen, um deren Wirksamkeit zu verbessern. Dabei sind sie nicht-toxisch, da sie Tumoren lokal-gezielt behandelt, ohne gesundes Gewebe zu beeinträchtigen. Der Tumor soll sich selbst bekämpfen. „Patienten fragen vermehrt danach, wie auch salutogene Ressourcen genutzt werden können, um die Gesundheit zu entwickeln, die Widerstandskraft zu fördern und Selbstheilungskräfte anzuregen. Ein Patient kann hier von einer Wärmetherapie doppelt profitieren. Erstens kann die Wirkung von Chemo- und Strahlentherapie verbessert werden. Zweitens können sich die gefühlte Wirkung und das Lebensgefühl bessern, so dass konventionelle Verfahren günstiger aufgenommen werden können“, sagt Prof. Dr. Szász.

Stellvertretend für ihr Programm der Medizintechnologie stellt Oncotherm auf der Medica das System der neuesten Generation, EHY-2030, vor. Das Gerät zur Behandlung lokal-regionaler Tumoren hat u.a. ein eingebautes Patienten-Management-System. Das für den klinischen Gebrauch ausgerichtete EHY-3010 wird verwendet für Tumore in Gehirn, Lunge, Pankreas und Niere. Das EHY-2000plus kommt als regionale Therapie, das EHY-1020 speziell zur Behandlung von Prostata-Krebs zum Einsatz.

Kontakt: Oncotherm GmbH, Sydney Schweitzer, Belgische Allee 9, 53842 Troisdorf +49 2241 3199225,  schweitzer@oncotherm.de