Tag Archives: Onkologie

Pressemitteilungen

Enghouse Interactive: Hilfe im Kampf gegen den Krebs

Leipzig, 11. Februar 2019 – Trotz schwerer Krankheit ein paar unbeschwerte Tage verleben. Das ermöglicht die belgische Krebsstiftung „Stichting tegen Kanker“ mit einem Sommercamp für krebskranke Kinder. Enghouse Interactive unterstützt diese Initiative in Form einer zweckgebundenen Geldspende.

Seit nunmehr 30 Jahren organisiert die belgische Stiftung „Stichting tegen Kanker“ gemeinsam mit drei großen pädiatrischen Onkologiezentren ein Sommercamp für krebskranke Kinder. Hier können die teils Schwerkranken eine Woche lang ihren Patientenalltag vergessen und zusammen mit Freunden unbeschwerte Stunden verbringen. Unterschiedliche Aktivitäten wie z.B. Reiten, Feuerwehrübungen, Flüge mit Drohnen, Künstlerisches etc. stehen auf dem Programm. Dabei werden die Kinder immer von Ärzten und Krankenschwestern betreut, um die optimale Versorgung sicherzustellen.

Zum Wohle krebskranker Kinder

„Dieses Camp für krebskranke Kinder ist eine fantastische Idee“, sagt Astrid Pocklington, Marketing Director der Enghouse AG. „Krebs berührt heute fast jeden von uns. Von daher ist es uns eine Herzensangelegenheit, „Stichting tegen Kanker“ mit einer Spende bei ihrer großartigen Arbeit zu unterstützen.“

„Als gemeinnützige Organisation sind wir auf Spenden dieser Art angewiesen. Wir sind Enghouse Interactive für das Engagement und die finanzielle Unterstützung sehr dankbar“, sagt Brigitte Demunter von der Stiftung „Stichting tegen Kanker“ anlässlich der Scheckübergabe am belgischen Enghouse-Standort in Temse.

Moderne Kommunikationsplattform

„Stichting tegen Kanker“ ist mit 90 Jahren Erfahrung im Kampf gegen den Krebs und über 700 überwiegend freiwilligen Mitarbeitern die profilierteste Krebsstiftung in Belgien. Mit dem Geld werden u.a. die wissenschaftliche und medizinische Forschung finanziert und Patienten mit ihren Familien unterstützt (Beispiel: Sommercamp). Zudem dienen die Mittel dazu, über Kampagnen und verschiedene Aktivitäten Menschen für den Kampf gegen den Krebs zu mobilisieren.
So bietet „Stichting tegen Kanker“ Krebspatienten bei emotionalen und psychischen Stresssituationen telefonischen Beistand an. Für den Betrieb dieser Hotline nutzt die Stiftung die Omnichannel-Lösung VCC von Enghouse Interactive, mit der eingehende Anrufe ohne lange Wartezeiten gemanagt werden. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Stiftung können sich dazu zeit- und ortsunabhängig, z.B. vom Homeoffice aus, im virtuellen Contact Center anmelden. Neben der Krebs-Hotline unterhält die Stiftung mittels VCC eine weitere Hotline speziell für Hilfesuchende, die das Rauchen aufgeben möchten.

Text und Bild erhalten Sie hier in unserem Presseforum

Enghouse Interactive ist weltweit einer der führenden Hersteller von flexiblen und skalierbaren Kundeninteraktionslösungen. Die Kerntechnologien umfassen provider- und mandantenfähige Multikanal-Cloud-Contact-Center, Sprachportale für Self Service und IVR sowie intelligente Vermittlungsplatzkonsolen und zugehörige Professional Services, die jede Telefonie-Umgebung vor Ort oder in der Cloud unterstützen. Enghouse Interactive hat Tausende von Kunden weltweit, um die sich ein globales Netz von Partnern und mehr als 1.000 engagierte Mitarbeiter an 18 internationalen Standorten kümmert. Enghouse Interactive ist die Tochtergesellschaft von Enghouse Systems Limited, einer Software- und Dienstleistungsgesellschaft, die auf der Toronto-Börse (TSX) unter dem Symbol „ENGH“ notiert ist. Gegründet im Jahr 1984 ist Enghouse Systems ein nachhaltig profitables Unternehmen, das sowohl organisch als auch durch den Erwerb von hoch angesehenen Spezialisten einschließlich, Andtek, Arc, CosmoCom, Datapulse, IAT, IT Sonix/Elsbeth, Presence Technology, Reitek, Safeharbor, Survox, Syntellect, Telrex, Trio, Voxtron, Zeacom gewachsen ist. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.enghouseinteractive.de

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Bildquelle: Enghouse Interactive

Gesellschaft/Politik Gesundheit/Medizin

Hyperthermie dank Spenden, wenn die Kostenerstattung durch Krankenkassen kein Regelfall ist

Crowdfunding über Spendenplattformen wie gofundme kann Kosten für Hyperthermie tragen

Aktuell berichtet die – konservative- britische Zeitung Daily Mail über die wachsende Zahl von Online-Spendenaktionen, um Krebspatienten Hyperthermie oder andere Therapien zu ermöglichen. So seien über Crowdfunding seit 2012  Jahr über 9.1 Mio. Euro (8 Mio. £ ) für 540 Projekte gesammelt worden. Die Mail schreibt über einen Vierjährigen, der an Leukämie leidet. Das National Health System zahlt nur Strahlentherapie und Chemotherapie, mit einer Überlebenschance von 25 Prozent. Crowdfunding ermögliche eine Therapie im US- Kinderkrankenhaus von Philadelphia, mit einer Chance von 60 bis 80 Prozent, so die US-Ärzte. Die Wohltätigkeitsorganisation Good Thinking kritisiert, dass große Beträge für Behandlungen aufgebracht werden, die nicht evidenzbasiert seien.

„Crowdfunding sei zum Teil auf ein Versagen der Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten zurückzuführen“, zitiert die Zeitung Prof. Gordon Rustin, Onkologe im Mount Vernon Hospital, London. „Crowdfunding is partly a result of a failure in the way doctors communicate with patients. If you say there are treatments out there but they won’t be funded, people often feel that one of those must be the one to go for.” So startete eine 56-Jährige  “beliebte Bardame” in Großbritannien einen Aufruf über gofundme.com, um nach einer Chemotherapie in der deutschen Klinik Marinus am Stein eine Hyperthermie zu nutzen. In Holland setzen sich Freunde via gofundme für Geertiena ein:“ Onze enige hoop voor levensverlenging is Hyperthermie therapie.“ Auch in Deutschland steigt die Akzeptanz von Spendenplattformen. So will im Herbst 2018 der Berliner Christian seinen Darmkrebs mit Hyperthermie behandeln lassen. Ebenfalls aus Berlin kommt Veronika, die für ihre an Bauchspeichdrüsenkrebs erkrankte Mutter sammelt: „Weiterhin wurde uns von dem behandelnden Arzt die Möglichkeit der Hyperthermie Therapie erklärt, welche ermöglicht, die Lebenszeit meiner Mutter und unsere gemeinsame Zeit substanziell zu verlängern. Diese wird allerdings nur von Privatkrankenkassen übernommen.“

Prof. Dr. Andrász Szász

„Es ist gut, wenn Krankenkassen, Politik und Justiz gegenüber Hyperthermie sensibilisiert werden, wie es die Petition der Saarländischen Krebsliga gemacht hat. Manche Krankenkassen rücken Formen der Komplementärmedizin bei Krebs stärker in den Fokus“, sagt Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie, der regionalen Form der Hyperthermie. „Dennoch werde die Leistungsübernahme durch gesetzliche Krankenversicherungen weiter kontrovers diskutiert. „Das Nikolaus-Urteil zeigt den Weg, dass auch andere Therapien bezahlt werden“.  Danach  ist es gemäß Art. 2 Abs. 1 GG (allgemeine Handlungsfreiheit) und dem „Sozialstaatsprinzip nicht vereinbar, den Einzelnen unter bestimmten Voraussetzungen einer Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung zu unterwerfen und für seine Beiträge die notwendige Krankheitsbehandlung gesetzlich zuzusagen, ihn andererseits aber, wenn er an einer lebensbedrohlichen oder sogar regelmäßig tödlichen Erkrankung leidet, für die schulmedizinische Behandlungsmethoden nicht vorliegen, von der Leistung einer bestimmten Behandlung auszuschließen und ihn auf eine Finanzierung der Behandlung außerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung zu verweisen“, so das Bundesverfassungsgericht. „Dabei muss allerdings die vom Versicherten gewählte Behandlungsmethode eine nicht ganz entfernt liegende Aussicht auf Heilung oder auf eine spürbare positive Einwirkung auf den Krankheitsverlauf versprechen.“

Gesundheit/Medizin

Aktueller Stand der Forschung auf dem Gebiet des Mammakarzinoms: Highlights vom SABCS 2018

Vom 4. bis 8. Dezember 2018 fand das San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) statt. Auch in diesem Jahr wurden hier wieder spannende Daten zu den neuesten Therapiestrategien beim Mammakarzinom präsentiert. Auf der medizinischen Kongressplattform www.hematooncology.com finden interessierte Ärzte jetzt den aktuellen Kongressbericht vom SABCS 2018 in deutscher Sprache mit den Höhepunkten aus der aktuellen Forschung zum Mammakarzinom.

Stuttgart, 07. Januar 2019 Das San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) bildet den stets mit großer Spannung erwarteten Jahresabschluss auf dem Forschungsgebiet des Mammakarzinoms. Regelmäßig werden hier die neuesten Entwicklungen und Studienergebnisse zu dieser Thematik vorgestellt. Das Onlineportal www.hematooncology.com stellt inzwischen zum fünften Mal in Folge eine kompakte Zusammenfassung der auf dem SABCS präsentierten Daten zur Verfügung. Ein ganz besonderes Augenmerk liegt dabei auf deren Praxisrelevanz für den klinischen Alltag. Diese Kongressberichte werden von renommierten Experten in deutscher Sprache verfasst. Dieses Jahr berichtet Priv.-Doz. Dr. med. Stephan Seitz aus Regensburg vom SABCS.

„Die neuen Daten aus der IMpassion-130-Studie haben das Potenzial, den klinischen Alltag beim metastasierten, tripelnegativen Mammakarzinom in naher Zukunft grundlegend zu verändern“, stellt PD Dr. med. Stephan Seitz fest.

Die Ergebnisse der WSG-ADAPT-TN-Studie zeigen, dass unter bestimmten Voraussetzungen eine neoadjuvante Deeskalation der Chemotherapie bei tripelnegativen Patientinnen möglich zu sein scheint.

Und auch auf dem Gebiet der Biomarker sind Fortschritte zu verzeichnen, es bedarf aber weiterhin großer Anstrengungen, damit die Patientinnen von der Auswahl der Therapieoptionen optimal profitieren können.

Die Plattform www.hematooncology.com präsentiert regelmäßig aktuelle Berichte von allen renommierten hämatoonkologischen Kongressen. „Oft reicht die Zeit im ärztlichen Alltag nicht aus, um die zahlreichen onkologischen Kongresse selbst zu besuchen. Wir bieten auf unserem Portal kompakte und von Experten ausgewählte und kommentierte Kongressinformationen an. Diese können für die klinische Tätigkeit mit einem direkten Nutzen verbunden sein“, sagt Dr. med. Ute Stefani Haaga, Ärztin und Geschäftsführerin der medizinwelten-services GmbH, die die Plattform mit Unterstützung der Firma Celgene betreibt. Ärzte können auf www.hematooncology.com auch einen Newsletter abonnieren, der regelmäßig über die anstehenden Kongresse, neue Kongressberichte sowie interessante Neuigkeiten in der Hämatoonkologie informiert. So können die Leser wissenschaftlich und klinisch auf dem Laufenden bleiben, auch wenn ein Kongressbesuch nicht möglich ist. Ein Archiv bietet eine Rückschau auf frühere Kongresse.

Gesundheit/Medizin

ESMO-Kongress 2018: Update zum Pankreaskarzinom, Mammakarzinom und NSCLC

Vom 19. bis 23. Oktober 2018 fand die Jahrestagung der European Society for Medical Oncology (ESMO) in München statt. In diesem Jahr wurden neue Studiendaten präsentiert, die das Potenzial haben, die Therapiestandards zu verändern. Auf der Kongressplattform www.hematooncology.com können sich interessierte Ärzte über die Highlights aus der aktuellen Krebsforschung zu den Indikationen Pankreaskarzinom, Mammakarzinom und nichtkleinzelliges Lungenkarzinom (NSCLC) informieren.
Stuttgart, 14. November 2018 – Die Jahrestagung der European Society for Medical Oncology (ESMO) zählt zwischenzeitlich zu den wichtigsten internationalen Kongressen auf dem Gebiet der Onkologie. Die Erwartungen der Experten waren in diesem Jahr besonders hoch, da mit der Präsentation wegweisender neuer Daten gerechnet wurde. Das Onlineportal www.hematooncology.com bietet mit den neuen Berichten zum ESMO-Kongress 2018 einen kompakten Überblick mit allen wichtigen und praxisrelevanten Fakten. Die Zusammenfassungen werden von renommierten Experten in deutscher Sprache verfasst. Dieses Jahr berichten Dr. med. Benedikt Westphalen über das Pankreaskarzinom, Prof. Dr. med. Sherko Kümmel über das Mammakarzinom und Priv.-Doz. Dr. med. Amanda Tufman über das NSCLC.
Für das Pankreaskarzinom lag der Fokus klar auf der Abbildung der klinischen Realität sowie auf der Integration neuer technischer und wissenschaftlicher Aspekte in die Diagnostik und Behandlung (Biomarker, translationale Forschung).
Beim Mammakarzinom konnten erstmals seit vielen Jahren wieder wegweisende Daten zur Verbesserung des Überlebens im fortgeschrittenen und metastasierten Stadium vorgestellt werden. Die Ergebnisse der SOLAR-1-, der IMpassion-130- sowie der PALOMA-3-Studien erlauben einen durchaus positiven Blick in die Zukunft.
Beim NSCLC bestätigen neue Daten den Vorteil der immunonkologischen (IO) Chemotherapiekombinationen gegenüber einer Chemotherapie ohne Immuncheckpointinhibition nun auch in der Erstlinientherapie.
Die Online-Plattform www.hematooncology.com präsentiert regelmäßig aktuelle Berichte von allen renommierten hämatoonkologischen Kongressen. „Bei zunehmender Arbeitsdichte ist es interessierten Ärztinnen und Ärzten nicht immer möglich, die großen Onkologiekongresse zu besuchen. Unser Portal bietet ihnen die Möglichkeit, sich anhand der von Experten verfassten Berichte umfassend zu den relevanten Themen zu informieren. So können neueste Kongressinformationen zeitnah in den klinischen Alltag integriert und mit unmittelbarem Nutzen für die Patienten umgesetzt werden“, sagt Dr. med. Ute Stefani Haaga, Ärztin und Geschäftsführerin der medizinwelten-services GmbH, die die Plattform mit Unterstützung der Firma Celgene betreibt.
Ärzte können auf www.hematooncology.com auch einen Newsletter abonnieren, der regelmäßig über die anstehenden Kongresse, neue Kongressberichte sowie über interessante Neuigkeiten in der Hämatoonkologie informiert. So können die Leser wissenschaftlich und klinisch auf dem Laufenden bleiben, auch wenn ein Kongressbesuch nicht möglich ist. Ein Archiv bietet eine Rückschau auf frühere Kongresse.

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Gesundheit/Medizin Pressemitteilungen

Oncotherm auf der Medica: „Komplementärmedizinischer Mehrwert für Patienten.“

Weltleitmesse der Medizinbranche vom 12. bis 15. November 2018 in Düsseldorf.

Komplementäre Krebstherapie ohne Nebenwirkungen: Die Troisdorfer Oncotherm GmbH stellt auf der Medica 2018 (Düsseldorf, 10-18 Uhr, Halle 9, Stand B11) komplementärmedizinische Therapie-Systeme zur Behandlung von Krebstumoren mit Wärme (Hyperthermie) vor. „Das Motto der diesjährigen Medica lautet „Mehrwert für Arzt und Patient“.  „Die Messe ist daher ein gutes Forum, um einen solchen Mehrwert im Rahmen der Komplementärmedizin vorzustellen. Weltweit wächst die Nachfrage von Medizinern und Patienten nach minimal-invasiven Therapien, die individuell zusätzlich zu anderen Therapien genutzt werden  können“, sagt  Prof. Dr. András Szász, Begründer der regional einsetzbaren Hyperthermie (Oncothermie). Er verweist hier auf die vor kurzem erfolgte Einrichtung eines Lehrstuhles für Komplementärmedizin an der Universität Tübingen.

Die Messe hat Aussteller aus fast 70 Nationen, in den Vorjahren kamen etwa 120.000 Fachbesucher, rund 60 Prozent aus dem Ausland. Dass sich die Medica an „Top-Entscheider der Gesundheitswirtschaft“, so die Veranstalter, richtet, zeigt die Eröffnung durch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Die Messe wirbt zudem für sich, interdisziplinär zu sein: „Wesentliche Stärke der Medica ist, dass sie an einem Ort und zu einem Zeitpunkt nicht nur Lösungen für einzelne medizinische Fachdisziplinen thematisiert, sondern für den kompletten „Workflow“ der Patientenbehandlung.“ Damit korrespondiert eine  komplementärmedizinische Hyperthermie. „Wir zeigen auf der Medica, dass die Oncothermie ein Baustein einer multi-modalen Onkologie sein kann. Sie fügt sich als lokale Hyperthermie ein in eine Komplementärmedizin, die etwa Radiotherapie oder Chemotherapie unterstützt“, so Prof. Dr. Szász.

EHY-2030

Oncothermie als  besondere Form der Hyperthermie verbindet Wärme und elektrische Wellen. Dabei gilt die Hyperthermie als „vierte Säule“ der Krebstherapie (Deutsche Krebshilfe). Diese Bewertung setzt sich um: Die Oncothermie findet sich allein in Deutschland in über 100 Praxen. Die Akzeptanz folgt aus ihrer Ausrichtung. Hyperthermie und Oncothermie können konventionelle Therapien unterstützen, um deren Wirksamkeit zu verbessern. Dabei sind sie nicht-toxisch, da sie Tumoren lokal-gezielt behandelt, ohne gesundes Gewebe zu beeinträchtigen. Der Tumor soll sich selbst bekämpfen. „Patienten fragen vermehrt danach, wie auch salutogene Ressourcen genutzt werden können, um die Gesundheit zu entwickeln, die Widerstandskraft zu fördern und Selbstheilungskräfte anzuregen. Ein Patient kann hier von einer Wärmetherapie doppelt profitieren. Erstens kann die Wirkung von Chemo- und Strahlentherapie verbessert werden. Zweitens können sich die gefühlte Wirkung und das Lebensgefühl bessern, so dass konventionelle Verfahren günstiger aufgenommen werden können“, sagt Prof. Dr. Szász.

Stellvertretend für ihr Programm der Medizintechnologie stellt Oncotherm auf der Medica das System der neuesten Generation, EHY-2030, vor. Das Gerät zur Behandlung lokal-regionaler Tumoren hat u.a. ein eingebautes Patienten-Management-System. Das für den klinischen Gebrauch ausgerichtete EHY-3010 wird verwendet für Tumore in Gehirn, Lunge, Pankreas und Niere. Das EHY-2000plus kommt als regionale Therapie, das EHY-1020 speziell zur Behandlung von Prostata-Krebs zum Einsatz.

Kontakt: Oncotherm GmbH, Sydney Schweitzer, Belgische Allee 9, 53842 Troisdorf +49 2241 3199225,  schweitzer@oncotherm.de

Pressemitteilungen

AOK PLUS neuer Auftraggeber von E-Health-Lösung CareSolution

Neutrale Beratung für Ärzte im Hochkostenbereich parenterale Ernährung

AOK PLUS neuer Auftraggeber von E-Health-Lösung CareSolution

CareSolution – Neutrale Beratung für Ärzte bei parenterale Ernährung

Der Einsatz von parenterale Ernährung wird immer dann notwendig, wenn schwerstkranke Patienten über orale oder enterale Kost nicht ausreichend Nährstoffe aufnehmen können. Doch die Berechnung des individuellen Patientenbedarfs und die Auswahl der passenden Produkte haben es in sich. Um den Ärzten die Berechnung und Auswahl zu erleichtern, stellt ihnen die AOK PLUS ab sofort die Dienstleistung CareSolution zur Verfügung.

Mit CareSolution® gehen Ärzte bi der Verordnung einer parenteralen Ernährungstherapie auf Nummer sicher: Bereitgestellt von bisher 35 Krankenkassen, sorgt der unabhängige und kostenlose Arzneimittelinformationsdienst für Durchblick im komplexen und hochpreisigen Indikationsgebiet der parenteralen Ernährung. Auf Knopfdruck sind Ärzte in der Lage einen leitliniengerechten Nährstoffbedarf für deren Patienten zu ermitteln und alle passenden Produkte sowie deren Preise vergleichbar zu machen. Je nach Wunsch kann der Arzt das Ernährungsregime im Portal ( www.caresolution.de) selbstständig online berechnen und Produkte vergleichen oder er kontaktiert das spezialwissenschaftliche Expertenteam über Faxanfrage, Telefon oder E-Mail. Die Dienstleistung wird vom erfahrenen, herstellerunabhängigen Institut Carenoble bereitgestellt.

– Schaffung von Transparenz und Wirtschaftlichkeit zur Wahrung der Therapiehoheit –

„Aus unserer Sicht kann das Portal allen helfen. Für unsere schwerkranken Versicherten verbessert sich die leitliniengerechte Versorgung, und die Vertragsärzte haben zu jeder Zeit transparent eine Übersicht zur Wirtschaftlichkeit von Arzneiprodukten. Wir als Krankenkasse rechnen mit möglichen Kosteneinsparungen – ohne dass die Qualität der Versorgung leidet“, betont Hannelore Strobel, Pressesprecherin der AOK PLUS.

Durch die völlige Produkt- und Preistransparenz garantiert CareSolution® die wirtschaftliche Verordnungssicherheit bei einer parenteralen Ernährungstherapie – bei voller Wahrung der Therapiehoheit und ohne Änderung von Versorgungsstrukturen. Für Leistungserbringer und Versorgungsunternehmen ist die Nutzung ebenfalls möglich und empfehlenswert. Hier erfolgt die Zugangsberechtigung im Rahmen einer ärztlichen Delegation. Auch der Datenschutz bleibt gewahrt, denn die Eingabe ist vollkommen anonym – für patientenindividuelle Anfragen sind keine Klarnamen nötig.

– 35 Krankenkassen sind Auftraggeber, über 8.900 Ärzte Nutzer –

„CareSolution hat sich in den vergangen Jahren nicht nur bei den Ärzten, sondern auch unter den Krankenkassen etabliert. Wir freuen uns daher sehr, dass neben der Techniker, der DAK und der AOK Bayern noch eine weitere Kasse aus den TOP 10 unsere Dienstleistung ihren Ärzte kostenlos zur Verfügung stellt“, resümiert Nicole Meier, Geschäftsführerin und Gründerin der Carenoble.

Kontakt und weitere Informationen über joerg.weise@carenoble.de oder unter www.caresolution.de

Als hersteller- und anbieterunabhängiges Institut hat sich Carenoble auf Arzneimittel-Wirtschaftlichkeitsanalysen und parenterale Ernährungstherapien spezialisiert. Mit dem kostenlosen Verordnungsservice für Ärzte CareSolution® stellt Carenoble neutrale Arzneimittelinformationen für über 8.900 Ärzte bereit. Bereits 35 Krankenkassenvertragspartner mit über 30 Millionen Versicherten vertrauen auf die Expertise und Zuverlässigkeit der Carenoble.

Kontakt
Carenoble
Jörg Weise
Hainstraße 4
04109 Leipzig
03412310112
joerg.weise@carenoble.de
http://www.caresolution.de

Pressemitteilungen

Medica 2018 – Mit künstlicher Intelligenz zur optimalen Patientenversorgung

Medica 2018 - Mit künstlicher Intelligenz zur optimalen Patientenversorgung

Der digitale Leitstand bereitet alle digitalen Informationen über Station und Patient visuell auf.

Künstliche Intelligenz bestimmt die Medizin der Zukunft und eröffnet allen Beteiligten neue Möglichkeiten auf dem Weg zur individuellen Gesundheit. Auf der Messe MEDICA vom 12. bis 15. November 2018 in Düsseldorf präsentieren die Forscher des Fraunhofer IGD neue Technologien für die virtuelle Biopsie und Kohortenanalyse unter Einbindung von künstlicher Intelligenz.

Wird ein Mensch ins Krankenhaus eingeliefert – etwa mit einem Tumor im Kopf-Hals-Bereich – ist zunächst eine umfassende Diagnose gefragt: Gestalt und Lage von Körperstrukturen wie Organen, Gewebe und Tumoren müssen in medizinischen Bilddaten erkannt und markiert werden. Bei dreidimensionalen Bilddaten wie MRT oder CT ist dies jedoch manuell extrem aufwändig und zeitintensiv. Eine spezielle Software aus dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung unterstützt Mediziner künftig nicht nur bei einer solchen Analyse der Bilddaten, sondern erstellt darüber hinaus automatisiert eine virtuelle Biopsie. Dafür lokalisiert und markiert das Softwaretool den Tumor, stellt ihn dreidimensional dar und analysiert die Daten. So lassen sich anschließend über hundert Parameter per Software aus den CT-Bildern eines Kopf-Hals-Tumors ziehen. Erste Ergebnisse zeigen: Die CT-Bilder können auf diese Weise nicht nur schneller analysiert werden, sondern auch Informationen liefern, die man sonst nur über einen operativen Eingriff und eine anschließende Laboruntersuchung des entnommenen Tumorgewebes gewinnen könnte. Damit ist über die Aufnahme von Organen und Körperregionen hinaus dank künstlicher Intelligenz auch die automatische Segmentierung und Analyse aufwändig zu interpretierender Bilddaten möglich.

Diagnose und Therapie im Smart Hospital

Eine weitere interessante Fragestellung, die den Arzt beschäftigt: Gibt es auffällige Zusammenhänge zwischen dem zu behandelnden Menschen und anderen Personen? Um dies zu beantworten, fassen Mediziner die Daten von Menschen mit ähnlichen Krankheitsbildern, Krankheitsverläufen oder sonstigen Ähnlichkeiten wie gleichem Alter oder Geschlecht zu Kohorten zusammen. Die Forscher am Fraunhofer IGD haben ein Softwaretool entwickelt, das den Arzt bei der Bildung geeigneter Kohorten unterstützt, diese auf signifikante Zusammenhänge durchsucht, die Attribute visualisiert und das Identifizieren klinisch interessanter Hypothesen erleichtert und beschleunigt. Statt manuell mehrerer Stunden benötigt dieser automatische Prozess nur wenige Sekunden – kostbare Zeit, die für die Behandlung des Patienten gewonnen wird. Die Einbindung künstlicher Intelligenz bei der Hypothesensuche stellt zudem sicher, dass ein möglicherweise entscheidender Faktor nicht übersehen wird.

Mit visuellem Leitstand mehr Zeit für die Patienten

Der durch das Zusammentragen aller relevanten Parameter entstehende digitale Zwilling des Patienten trägt zu einer optimierten Versorgung bei. Die visuelle Lösung Health@Hand des Fraunhofer IGD vereint alle digital zur Verfügung stehenden Daten einschließlich der Live-Vitaldaten eines Patienten in einer anschaulichen Übersicht. Als digitaler Leitstand liefert das System dem Krankenhauspersonal auf einen Klick alle relevanten Informationen und bereitet sie visuell auf. Notwendige Informationen werden so deutlich schneller erfasst. Der Leitstand begnügt sich jedoch nicht mit der Darstellung eines einzelnen Patienten, sondern zeigt ein Live-3D-Modell der gesamten Krankenhaus-Station inklusive ihres Inventars. Auf dem PC oder Tablet sehen die Ärzte und Krankenpfleger den virtuellen Zwilling der Station und wissen sofort, wo sich beispielsweise ein mobiles Röntgengerät im Augenblick befindet. Kennzahlen für die gesamte Station können entweder vollständig angezeigt oder detailliert betrachtet werden – beispielsweise für einzelne Zimmer oder über einen ausgewählten Zeitraum. Ziel ist es, das Monitoring einer Station zu vereinfachen, Störungen sofort zu erkennen und dadurch frühzeitig intervenieren zu können.

Vor- und Nachsorge in Zeiten digitaler Gesundheit

Zur Analyse der individuellen Gesundheitsdaten koppelt das System Health@Hand entscheidungsrelevante Daten aus unterschiedlichen klinischen Datensystemen miteinander und ermöglicht auf diese Weise ganz neue Aussagen. Trends in der Patientengesundheit können eher erkannt und Prognosen für den Therapieverlauf schneller getroffen werden. Damit die Gesundheit des Menschen auch daheim erhalten bleibt, können die kontinuierlich aufgenommenen Vitaldaten direkt in das System eingespeist werden. Sinnvoll ist dies etwa bei Diabetes: Der Arzt sieht sofort, wenn die Werte den Normbereich verlassen und kann entsprechende Maßnahmen ergreifen. Selbst Vital- und Aktivitätsdaten aus Wearables – also Fitnessarmbändern oder Smartwatches – können mit in das System einfließen. So kann es als persönlicher Gesundheitsassistent auch einen wertvollen Beitrag zur Prävention leisten.

Fraunhofer IGD auf der MEDICA:
Düsseldorf, 12.-15. November 2018
Halle 10, Stand G05

Am Mittwoch, 14. November 2018 hält Matthias Noll vom Fraunhofer IGD um 12 Uhr im Medica Connected Healthcare Forum in Halle 15, Stand C24, einen Vortrag zum Thema Augmented Reality im OP.

Weiterführende Informationen:
www.igd.fraunhofer.de/veranstaltungen/medica-2018
www.igd.fraunhofer.de/institut/mission-vision/vision/individuelle-gesundheit

Das vor 30 Jahren gegründete Fraunhofer IGD ist heute die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
+49 6151 155-146
presse@igd.fraunhofer.de
http://www.igd.fraunhofer.de

Pressemitteilungen

Gelbe Liste Pharmindex auf dem Kongress der ESMO 2018

Mitte Oktober findet der Kongress der European Society for Medical Oncology in München statt. Die Fachredaktion der Gelben Liste Online ist vor Ort und informiert die Leser in einem Kongress-Special über News und Highlights der Veranstaltung.

Gelbe Liste Pharmindex auf dem Kongress der ESMO 2018

Neu-Isenburg, 18. Oktober 2018. Der ESMO-Kongress 2018 startet am 19. Oktober 2018 in München. Der Kongress ist Treffpunkt für Onkologie-Experten aus der ganzen Welt. An fünf Tagen wird den Besuchern ein breites Programm zum Kongressmotto „Securing access to optimal cancer care“ geboten.
Die Fachredaktion der Gelben Liste Online ist vor Ort und präsentiert in einem exklusiven Special zum Kongress ( https://www.gelbe-liste.de/kongresse) wichtige News und Highlights. Ob Immuntherapie, Biomarker oder aktuelle Neuerungen in der Therapie verschiedener Krebsentitäten – wie gewohnt legt die Gelbe Liste Online bei der Berichterstattung Wert auf eine ausgewogene Mischung von praktischer Relevanz und wichtigen Neuerungen.
Für Kongressbesucher gibt es die Möglichkeit, Mitarbeiter des Teams von Gelbe Liste Online auch persönlich beim ESMO-Kongress zu treffen. Besuchen Sie uns in Halle B1, Standnummer 112.
Specials zu wichtigen onkologischen Kongressen – DKK, ASCO und ESMO – sind neben News zu Studien, Neuzulassungen und Leitlinien sowie dem 14-tägigen Onkologie-Fachnewsletter ein wichtiger Bestandteil des Fachgebietes Onkologie ( www.gelbe-liste.de/onkologie) auf der Gelben Liste Online.
„Neben einem stressigen Praxis- oder Klinikalltag den rasanten Fortschritt in der Medizin, und insbesondere in der Onkologie, zu verfolgen, ist eine Herausforderung. Wir möchten Ärzte und medizinisches Fachpersonal dabei mit unserem reichhaltigen Informationsangebot unterstützen“, so Fachredakteurin Dr. Melanie Klingler.

Medizinische Medien Informations GmbH (MMI) bietet umfassende, relevante und unabhängig aufbereitete Informationen als Entscheidungsgrundlage für alle Beteiligten im Gesundheitswesen. Dabei legt MMI seinen Schwerpunkt nicht nur darauf, Informationen vollständig zu erfassen und konsistent aufzubereiten, sondern sie vor allem sinnvoll zu verknüpfen und überall zugänglich zu machen.
Medizinische Medien Informations GmbH – mit Sitz in Neu-Isenburg – wurde 1970 gegründet. Mit der GELBEN LISTE PHARMINDEX machte sich das Unternehmen schnell einen Namen beim medizinischen Fachpersonal. Es folgten weitere Arzneimittelinformationssysteme, bildgestützte Nachschlagewerke und integrierte IT-Lösungen für den Einsatz in Arztpraxen und Kliniken.
MMI ist Teil der VIDAL Group, einem führenden Unternehmen im Bereich Gesundheitsinformatik und -Informationssysteme mit Sitz in Paris. Seit 2016 gehört die VDIAL Group zu M3 Inc., ein an der Tokioter Börse notiertes Unternehmen im Bereich der medizinischen Information und der neuen Technologien.

Kontakt
Medizinische Medien Informations GmbH
Lydia Schneiderheinze
Am Forsthaus Gravenbruch 7
63263 Neu-Isenburg
06102-502251
06102-502251
l.schneiderheinze@mmi.de
http://www.mmi.de

Gesundheit/Medizin

„Hyperthermie ist nicht nur kurative Therapie in der palliativen Onkologie“

Prof. Dr. Andrász Szász

Hyperthermie will die Konstitution von Krebspatienten jeden Alters stärken

„Wir können in der Debatte um die Kostenerstattung der Hyperthermie durch gesetzliche Krankenkassen der Saarländischen Krebsliga zustimmen, dass die Hyperthermie nicht nur als kurative Therapie in der palliativen Onkologie eingesetzt werden kann:“ sagt Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie, der lokoregional wirksamen Form der Hyperthermie.“ „Unsere Wärmetherapie-Systeme können natürliche Heilprozesse des Körpers in allen Lebensstadien unterst+tzen. Er soll sich selbst gegen Krebs wehren, ohne Schäden am gesunden Gewebe.“
Die Krebsliga hatte in einer Petition gefordert, die Hyperthermie von Beginn der Erkrankung an als Therapieform zu akzeptieren, einzusetzen und ihre Kosten zu erstatten.  Bisher sind Krankenkassen nur in bestimmten Fällen zur Kostenübername gehalten. Sie können zahlen, „wenn im Falle einer lebensbedrohlichen oder regelmäßig tödlichen Erkrankung (…) eine anerkannte, dem medizinischen Standard entsprechende Behandlung nicht zur Verfügung steht und eine nicht ganz entfernt  liegende Aussicht auf Heilung …besteht“, so sieht es die derzeitige Bewertung vor.
„Dabei kann die Hyperthymie die Konstitution von Krebs-Patienten in jedem Alter stärken, wenn diese geschwächt und zusätzlich durch Strahlen- oder Chemotherapie belastet sind. Die Hyperthermie zielt dann besonders darauf ab, das Immunsystem und Wohlbefinden der Erkrankten zu stützen. Sie hat das Ziel, durch diese Form der multimodalen Komplementärmedizin die konventionelle Onkologie zu unterstützen –  und Nebenwirkungen abzufedern“, sagt Prof. Dr. Szász.
„Viele Patienten, auch in jüngeren Lebensjahren, hoffen auf eine Therapie, die hilft, das Leben zu verlängern oder angenehmer zu machen. Für Patienten, die wenig Aussicht auf Heilung haben, verzichtet die Palliativmedizin weitgehend auf anstrengende Therapien. Sie will vornehmlich die Lebensqualität erhalten und Schmerzen lindern. Die Hyperthermie kann dies unterstützen.“

Oncotherm (Troisdorf) entwickelt, produziert und vertreibt seit 1988 Therapiesysteme auf Grundlage des selektiven Erwärmungsverfahrens der lokal regionalen Oncothermie. Das Unternehmen gründet auf der Forschung von Professor Dr. András Szász an der Eötvös Science University, Budapest. Die Elektrohyperthermie-Methode wurde zum Markenbegriff „Oncothermie“ und zu einer der führenden Hyperthermie-Behandlungsverfahren mit weltweit mehr als 200.000 Behandlungen pro Jahr. https://www.youtube.com/watch?v=oGq28wgvZfg. Kontakt: Oncotherm GmbH, Sydney Schweitzer, Belgische Allee 9, 53842 Troisdorf +49 2241 3199223,  schweitzer@oncotherm.de

Pressemitteilungen

Aktuelle Entwicklungen beim Multiplen Myelom (MM), bei der akuten myeloischen Leukämie (AML) und bei myelodysplastischen Syndromen (MDS): Der neue Bericht vom EHA-Kongress 2018 ist online

Der diesjährige Kongress der European Hematology Association (EHA), der vom 14. bis 17. Juni in Stockholm stattfand, beschäftigte sich mit den aktuellsten wegweisenden Ergebnissen der hämatoonkologischen Forschung. Auf der medizinischen Kongressplattform www.hematooncology.com finden interessierte Ärzte nun den neuesten Kongressbericht von der EHA-Tagung in deutscher Sprache. Darin erhalten sind die wichtigsten Updates zu den Indikationen multiples Myelom, akute myeloische Leukämie und myelodysplastische Syndrome.

 

Stuttgart, 02. Juli 2018 – Einer der wichtigsten internationalen hämatoonkologischen Kongresse fand vom 14. bis 17. Juni in Stockholm statt. Auf dem Jahrestreffen der European Hematology Association (EHA) wurden zentrale Neuentwicklungen bei der Therapie der häufigsten hämatoonkologischen Erkrankungen präsentiert. Die Kongressplattform www.hematooncology.com erstellt in Zusammenarbeit mit führenden Experten kompakte, praxisrelevante Kongresszusammenfassungen in deutscher Sprache von internationalen Fachveranstaltungen, so auch vom EHA-Kongress 2018. Die Berichte zu ausgewählten Indikationen informieren Ärztinnen und Ärzte praxisorientiert über den aktuellen Stand in der Hämatoonkologie. In diesem Jahr berichten Prof. Dr. med. Igor Blau, Berlin, über das Multiple Myelom und Dr. med. Fabian Lang, Frankfurt, über die akute myeloische Leukämie und über die myelodysplastischen Syndrome.

Beim multiplen Myelom (MM) standen die bekannten gegen CD38 und CD319 (SLAMF7) gerichteten monoklonalen Antikörper insbesondere bei der Induktionstherapie im Fokus –  auch in unterschiedlichen Wirkstoffkombinationen. Es wurden dazu die neuesten Studienergebnisse vorgestellt.

Für die akute myeloische Leukämie (AML) haben immuntherapeutische Ansätze an Stellenwert gewonnen, vor allem in der Entwicklung von bivalenten Antikörpern und CAR-T-Zellen. Auch der Einsatz demethylierender Substanzen, die in die Epigenetik eingreifen, spielten eine zentrale Rolle.

Bei der Therapie myelodysplastischer Syndrome (MDS) wurde der Einsatz von Telomeraseinhibitoren und von hypomethylierenden Substanzen besonders hervorgehoben.

Die Kongressplattform www.hematooncology.com stellt regelmäßig neue Berichte von allen internationalen hämatoonkologischen Kongressen zur Verfügung. „Unser Onlineportal richtet sich an alle interessierten Ärztinnen und Ärzte, die auf dem aktuellen Stand im Bereich der Hämatoonkologie sein wollen, auch wenn sie nicht jeden einzelnen Kongress besuchen können. Unser Ziel ist eine übersichtliche, kompakte und vor allem praxisrelevante Wissensvermittlung. So findet das theoretische Wissen direkten Eingang in die klinisch-praktische Tätigkeit mit größtem Nutzen für die Patienten“, sagt Dr. med. Christofer Coenen, Arzt und Geschäftsführer der medizinwelten-services GmbH, die die Plattform mit Unterstützung der Firma Celgene betreibt.

Ärzte können auf www.hematooncology.com auch einen Newsletter abonnieren, der regelmäßig über die anstehenden Kongresse, neue Kongressberichte sowie interessante Neuigkeiten in der Hämatoonkologie informiert. So können die Leser wissenschaftlich und klinisch auf dem Laufenden bleiben, auch wenn ein Kongressbesuch nicht möglich ist. Ein Archiv bietet eine Rückschau auf frühere Kongresse.