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Tumor-Impfung bei Hirntumor? Informationen aus Siegen

Neurochirurgie aus Siegen informiert zu neuer Studie zur Therapie bei Hirntumor mit OP und Chemo

SIEGEN. Ein Glioblastom ist ein aggressiver Hirntumor, der in der Regel mit einer Operation und einer anschließenden Chemo- oder Strahlentherapie behandelt wird. Auch in der Neurochirurgie im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen werden Operationen an dieser Form eines Hirntumors unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Veit Braun durchgeführt. Der medizinische Fortschritt im Bereich der chirurgischen Therapie ist weit. Noch vor zehn Jahren konnten viele Tumoren nicht operiert werden. In modernen Hybrid-Operationssälen wie sie die Neurochirurgie in Siegen nutzt, können Tumoren heute exakter und für den Patienten schonender behandelt werden.

Operation am Hirntumor in Hybrid-Operationssaal: Gute Bedingungen für Patienten in Siegen

Im Hybrid-Operationssaal für die Neurochirurgie in Siegen kann direkt im OP eine Bildkontrolle nach dem Eingriff erfolgen. Die Operation selbst kann über den Einsatz intraoperativer Navigation besser gesteuert werden. Auch eine Unterscheidung zwischen gesundem und malignem Gewebe ist im Hybrid-OP besser möglich. Im Anschluss an die Operation wird je nach Ergebnis der Gewebeprobe und in Abhängigkeit davon, ob der Tumor vollständig entfernt wurde, die weitere Therapie in einem interdisziplinären Ärzteteam geplant. Auch für die Behandlung nach der OP gibt es derzeit hoffnungsvolle Studienergebnisse. So konnten amerikanische Wissenschaftler gute Erfahrungen mit einer Tumor-Impfung machen, die das Immunsystem auf den Angriff durch einen Hirntumor trainiert.

Nach der OP am Hirntumor: Neurochirurgie verweist auf neue Studienergebnisse aus Amerika

Die noch nicht abgeschlossene Studie konnte zeigen, dass die Teilnehmer nach dem chirurgischen Eingriff plus Chemotherapie mit einem neuen Medikament im Vergleich zur Standardtherapie deutlich länger lebten. Zum Einsatz kam dabei nach OP und Chemotherapie das Präparat DCVax®. Die ersten Studienergebnisse zeigen: Von den 331 Teilnehmern lebten nach der Einnahme des Medikaments etwa ein Drittel länger als drei Jahre nach der Therapie. Nach zwei Jahren waren es 223 Patienten. Bei dem Medikament handelt es sich um einen Impfstoff, der das Immunsystem darauf trainiert, die Tumorzellen anzugreifen. Dabei werden dem Patienten Monozyten aus dem Blut entnommen, die zu dentritischen Zellen entwickelt und mit den Tumorproben des Patienten in Kontakt gebracht werden. Die Zellen sollen so auf den Umgang mit den Glioblastom-Zellen trainiert werden. Sie werden dann wieder in den Körper injiziert und sollen das Immunsystem zum Angriff auf den Hirntumor aktivieren.

Professor Dr. med. Veit Braun ist Chefarzt an der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Kopfoperationen wie bei Hirntumor, Aneurysma, Angiom oder Jannetta werden in hochmodernen Operationssälen mit 3D-Bildwandler, Neuronavigation, Fluoreszenz und Neuromonitoring durchgeführt. Das gesamte Spektrum der modernen Neurochirurgie wird geboten. Das ärztliche Team der neurochirurgischen Abteilung innerhalb des Klinikums besteht aus 13 Mitarbeitern, von denen 6 Fachärzte für Neurochirurgie sind.

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Prof. Dr. med. Veit Braun
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57074 Siegen
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Dieses Naturheilmittel spart den Krankenkassen und Arbeitgebern viel Geld

Sivash-Heilerde hilft oft auf eine Operation bei Ganglion zu verzichten

Auch wenn das Überbein mittels einer OP schnell entfernt wird, ist die Rehabilitationszeit nach dem operativen Eingriff doch ziemlich lang und schmerzhaft. Die Fehlzeiten der Mitarbeiter verursachen den Arbeitgebern hohe Kosten. Die Operationen sind bekanntlich sehr kostenintensiv und müßen von den Krankenkassen getragen werden. Außerdem gibt die OP keine Garantie, daß das Ganglion nicht wieder kommt. Die naturheilkundliche Behandlung des Überbeins mit Sivash-Heilerde ist eine ernst zu nehmende und sanfte Alternative. Sivash-Heilerde-Packungen zeigen sehr oft eine positive Wirkung auf das schmerzende Überbein und helfen so, eine Operation für die Entfernung des Ganglions zu vermeiden. Damit wird den Krankenkassen und Arbeitgebern viel Geld gespart.

Die Behandlung des Überbeins mit Sivash-Heilerde ist sehr einfach und kann auch zu Hause leicht durchgeführt werden. Das zeigt auch das Anwendungsvideo: https://youtu.be/o90-HnvZv5g

Sivash-Heilerde kommt gebrauchsfertig aus der Natur in Form einer Paste und muß nicht erst mit Wasser vermischt werden. Die Heilerde-Paste wird auf das Ganglion selbst und auf den Hautbereich um das Überbein ca. 2 mm dick oder noch dicker aufgetragen.

Die behandelte Stelle wird mit einer Folie z.B. Frischhaltefolie abgedeckt. Damit die Folie nicht verrutscht, kann sie mit einem Schal oder Bandage noch besser am Gelenk befestigt werden.

Die Einwirkungszeit beträgt mindestens 40 Minuten. Einige Anwender lassen die Heilerde sogar über die Nacht einwirken.

Nach der Behandlung wird die Folie abgenommen. Die meiste Heilerde geht mit der Folie mit und der Rest wird abgewaschen. Wenn das Überbein an einer Stelle behandelt wird, wo es mit dem Abwaschen nicht so bequem geht, können die Heilerde-Reste auch mit einem Spatel und einem feuchten Tuch beseitigt werden.

Die Behandlungen werden jeden oder jeden zweiten Tag durchgeführt. Die gesamte Behandlungsdauer sollte aus mindestens 15 Anwendungen bestehen.

Die Erfahrung zeigt, daß die Dauer der Behandlungen sehr stark variieren kann. Einige Anwender berichteten über ein Erfolgsergebnis bereits nach wenigen Tagen, die meisten brauchen jedoch mehrere Wochen oder sogar Monate für das Erreichen des gewünschten Resultats.

Die Firma ALNOVA importiert und vertreibt in EU und Schweiz das einzigartige Peloid aus dem Salzsee Siwasch (engl. Sivash). Das ist ein salz-, magnesium- und sulfidhaltiger Meeresschlick, der in der rosa, an Beta-Carotin reichen, konzentrierten Sole entsteht. Auch die Sole des Salzsees und das besondere naturbelassene Meersalz, das durch die Verdunstung der rosa Sole entsteht, gehören zum Lieferprogramm des Unternehmens.

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Augenarzt für Mainz: Katarakt OP kann Demenzrisiko beeinflussen

Demenz und Katarakt – wie das zusammenhängt, schildert Augenarzt Dr. med. Kauffmann aus Mainz

MAINZ. Es gibt einen Zusammenhang zwischen der Funktionsfähigkeit der Sinnesorgane und der Entstehung einer Demenz. „Die Katarakt, also der Graue Star, erhöht das Risiko, an Demenz zu erkranken“, stellt Augenarzt Dr. med. Thomas Kauffmann aus Mainz heraus. Der Facharzt für Augenheilkunde führt eine Praxis in der Landeshauptstadt Mainz, in der er Patienten mit Grauem Star behandelt. Eine Katarakt OP kann sich seiner Einschätzung nach positiv auf das Sturzrisiko wie auf das Demenzrisiko auswirken.(1) Eine eingeschränkte Sinneswahrnehmung kann Demenz oder auch Depression begünstigen. Beim Grauen Star kommt es zu einer Veränderung der Brechkraft der natürlichen Augenlinse, weil sich insbesondere mit dem Lebensverlauf Stoffwechselprodukte ablagern. Dadurch kommen weniger Lichtstrahlen mit einer größeren Streuung auf der Netzhaut an. In der Folge sehen Patienten wie durch einen Nebel.

Katarakt OP beim Augenarzt in Mainz läuft minimalinvasiv ab

Für Augenarzt Dr. med. Thomas Kauffmann ist die Katarakt OP „ein kleiner Eingriff mit großer Wirkung.“ Der Graue Star lässt sich mit einem kleinen operativen Eingriff beseitigen. Gerade bei älteren Patienten sollte eine Katarakt OP nicht auf die lange Bank geschoben werden. Denn eine verbesserte Sehkraft durch eine künstliche Augenlinse kann den kognitiven Fähigkeiten der Patienten zu Gute kommen. „Das Gehirn erhält dann wieder ungetrübte Informationen von den Augen“, hebt Dr. Kauffmann hervor. Deshalb rät er älteren Patienten dazu, die Operation am Grauen Star nicht auf die lange Bank zu schieben. Das Demenzrisiko wie das Risiko an einer Depression zu erkranken, kann nach einer Operation am Grauen Star sinken. Gerade bei älteren Patienten wirken sich Stürze unter Umständen fatal aus. So konnte eine mehrjährige amerikanische Studie mit 74.000 Frauen nachweisen, dass sich durch eine rechtzeitige Katarakt OP das Sterberisiko verringerte. Frauen mit Katarakt- OP lebten deutlich länger als diejenigen ohne OP.(2)

Augenarzt aus Mainz betont, mit der Katarakt OP lassen sich weitere Sehfehler beheben

Eine Operation der Katarakt gehört zur Routine in vielen Augenarztpraxen. Dr. med. Thomas Kauffmann und seine Kollegen planen diesen Eingriff in enger Absprache mit dem Patienten und beraten ihn über die unterschiedlichen Linsentypen, die dabei zum Einsatz kommen können. Liegen neben der Katarakt weiterer Sehbeeinträchtigungen vor, zum Beispiel eine Hornhautverkrümmung, kann diese mit dem Einsatz einer torischen Intraokularlinse mit behoben werden. Mit multifokalen Linsen können Patienten nach der Operation oft auf eine Gleitsichtbrille verzichten. „Patienten gewinnen damit nicht nur an Lebensqualität, sondern können ihr Sturz- und Demenzrisiko verringern.“

1 Review of Optometry, November 15, 2011
2 JAMA Ophthalmol. 2018;136(1):3-10.

Ihr Augenarzt in Mainz / Wiesbaden mit breitem Leistungsspektrum: Dr. Jutta Kauffmann, Dr. Thomas Kauffmann und Dr. Stefan Breitkopf. Sie haben Fragen zur Diagnostik oder der Behandlung bzw. Operation von Augenkrankheiten wie Grauer Star (Katarakt) oder Grüner Start (Glaukom)? Wir sind auch spezialisiert auf Multifokallinsen, Netzhautablösung, Strabismus (Schielen) und Botox Behandlungen.

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Zur Anatomie der Aorta

Gefäßchirurgen am Diakonie Klinikum Jung Stilling in Siegen zu Aufbau und Funktion der Aorta

Zur Anatomie der Aorta

Von der Aorta zweigen alle Arterien des Körpers ab. (Bildquelle: © crevis – Fotolia)

SIEGEN. Die Hauptschlagader des menschlichen Körpers wird als Aorta bezeichnet. Von ihr zweigen alle Arterien des Körpers ab. Sie ist die zentrale Schlagader und entspringt direkt aus dem Herz. Das „Tor“ zur Aorta bildet die Aortenklappe in der linken Herzkammer. Die Aorta wird in die thorakale Aorta im Brustraum und die abdominale Aorta im Bauchraum eingeteilt. Die Aorta im Brustraum ist durch drei Abschnitte gekennzeichnet: die Aorta ascendens, den Aortenbogen und die Aorta decendens. Der aufsteigende Teil der Schlagader (Aorta ascendens) beginnt an der Aortenwurzel und geht in den gekrümmten Aortenbogen über. Aus dem Aortenbogen gehen die Arterien zur Versorgung des Kopfes (Halsschlagader oder A. carotis) und die Armgefäße (A. subclavia) hervor. Aus dem folgend absteigenden Teil der Aorta (Aorta descendens), zweigen die Arterien zur Versorgung des Rückenmarks ab. Schließlich geht die noch im Brustraum verlaufende Aorta descendens in die A. abdominalis (Bauchaorta) über.

Informationen zur Aorta im Bauchraum (Aorta abdominalis)

Der abdominale Abschnitt der Aorta beginnt unterhalb des Zwerchfells. Er wird auch als Bauchaorta bezeichnet. Hier zweigen sich die sogenannten Lumbalarterien ab, die das Rückenmark mit Blut versorgen. Außerdem schließen hier die Gefäße zur Versorgung des Magen-Darm-Traktes, der Milz, Leber und Nieren an. Etwa in der Höhe des vierten Lebendwirbels verzweigt sich die Aorta in die Beckenarterien (Iliakalarterien). Sie versorgen die Beckenorgane und gehen dann in die Beinarterien über.

Welche Größe hat eine gesunde Aorta?

Bis zu einem Aortendurchmesser von weniger als 30 Millimetern sprechen Gefäßchirurgen von einer normal großen Aorta. Im Bereich der Aortenwurzel ist eine gesunde Schlagader am weitesten. An der Aufzweigung in die Beckenarterien verjüngt sie sich leicht. Bei Männern ist die Aorta in der Regel größer ausgebildet als bei Frauen. In der durchschnittlichen Lebenszeit transportiert die Aorta etwa 200 Millionen Liter Blut. Gleichzeitig ist sie einem beständigen arteriellen Blutdruck ausgesetzt, der eine Dauerbelastung darstellt. Wie alle Organe unterliegt auch die Aorta einem dauerhaften Anpassungs- und Reparaturprozess, damit sie der stetigen Belastung standhält.

Bei Dr. med. Ahmed H. Koshty, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, liegt der Schwerpunkt auf der Therapie aller Erkrankungen der Aorta. Die Klinik ist in einem Wachstumsprozess und arbeitet eng mit Ärzten, Pflegepersonal und Physiotherapeuten zusammen.

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Aorten-Zentrum in Siegen: OP-Techniken an der Aorta

Bei Erkrankungen oder Verletzungen der Aorta werden unterschiedliche OP-Verfahren angewandt

Aorten-Zentrum in Siegen: OP-Techniken an der Aorta

Es gibt unterschiedliche Verfahren bei Erkrankungen an der Aorta.

SIEGEN. Kommt es zu Erkrankungen beziehungsweise Verletzungen der Aorta, der Hauptschlagader des menschlichen Körpers, wenden die Gefäßchirurgien im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen unterschiedliche Operationsverfahren an. Die Ärzte unterscheiden dabei die offene von der endovaskulären Therapie. Am Aorten-Zentrum Südwestfalen nutzen die Gefäßchirurgen für beide Verfahren einen modern ausgestatteten Hybrid OP-Saal. Hier kann an Ort und Stelle auf verschiedene Systeme zurückgegriffen werden. Die Bildgebung erfolgt während der Operation. So ist gewährleistet, dass vom endovaskulären OP-Verfahren jederzeit auf die offen-chirurgische Technik gewechselt werden kann.

Aorten-Zentrum Südwestfalen: Hybrid Operationssaal für Eingriffe an der Aorta

Der Eingriff wird auf der Basis medizinischer Bildgebung exakt geplant und das Zielgebiet markiert. Der Gefäßchirurg kann so intraoperativ genau navigieren und das Ergebnis noch im OP-Saal überprüfen. Die medizintechnischen Geräte im Hybrid-Operationssaal sind dabei miteinander vernetzt und übertragen die Daten ins Krankenhaus-Informationssystem. Welche Vorteile das für die Patienten der Gefäßchirurgie in Siegen hat, beschreibt Chefarzt Dr. med. Ahmed Koshty: „In unserem Hybrid OP können wir auf integrierte Angiographie-Geräte zugreifen. Das unterstützt uns in unserer operativen Arbeit enorm und ist schonend für die Patienten. So konnten wir minimalinvasive Eingriffe etablieren, bei denen wir durch eine dreidimensionale Navigation unterstützt werden. Gute Voraussetzungen also sowohl für unsere medizinischen als auch für unsere Forschungsaktivitäten“, betont der Gefäßchirurg.

Gefäßchirurgische Eingriffe an der Aorta im Hybrid OP der Diakonie in Siegen

Im Hybrid-OP am Diakonie Klinikum Jung Stilling in Siegen werden sowohl sogenannte Katheter-Eingriffe als auch offene gefäßchirurgische Operationen durchgeführt. Vor allem für die endvaskulären Eingriffe an der Aorta eignet sich die medizintechnische Infrastruktur im Hybrid Operationssaal. Bei der endovaskulären Therapie wird über die Leistengefäße eine Gefäß-Stütze (Aortenstent) in die Hauptschlagader eingebracht. Die korrekte Platzierung erfolgt dank der Technik im Hybrid-OP schnell und schonend. Auch die Kontrolle auf richtigen Sitz und eventuell entstandene Undichtigkeiten der Aortenprothese (Endoleaks) erfolgt direkt im OP-Saal.

Bei Dr. med. Ahmed H. Koshty, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, liegt der Schwerpunkt auf der Therapie aller Erkrankungen der Aorta. Die Klinik ist in einem Wachstumsprozess und arbeitet eng mit Ärzten, Pflegepersonal und Physiotherapeuten zusammen.

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Neurochirurgie Siegen: Wenn ein Aneurysma zufällig entdeckt wird

Ein Aneurysma ist oft ein Zufallsbefund – Neurochirurgen in Siegen nehmen den Einzelfall in den Blick

Neurochirurgie Siegen: Wenn ein Aneurysma zufällig entdeckt wird

Bei einem Aneurysma wird individuell entschieden. (Bildquelle: © agsandrew – Fotolia)

SIEGEN. OP ja oder nein – das ist eine wichtige Frage, wenn ein Aneurysma, also eine Gefäßaussackung der Gehirnarterien diagnostiziert wird. Aneurysmen zeigen meist keine Symptome, solange es nicht zu einer sogenannten Subarachnoidalblutung kommt. Dabei platzt das Aneurysma – und ein lebensbedrohlicher Zustand entsteht. Wird ein Aneurysma im Rahmen von anderen Untersuchungen entdeckt, bevor es auffällig wird, muss im Einzelfall entschieden werden, ob eine vorbeugende Operation notwendig ist.

Zufallsbefund Aneurysma – wie gehen die Neurochirurgen in Siegen vor?

Das Aneurysma ausschalten, bevor es zu einer Blutung kommt, das kann eine Option sein. Doch Prof. Dr. med. Veit Braun, Chefarzt der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen, warnt vor vorschnellen Entscheidungen. Vielmehr ist eine genau Betrachtung des Einzelfalls nach Einschätzung des Neurochirurgen unerlässlich. Je nach Größe und Lage des Aneurysmas und den Vorerkrankungen des Patienten ist das Risiko für eine Blutung unterschiedlich hoch. Gleichzeitig ist das Risiko einer Operation zu berücksichtigen, das ebenso immer im Einzelfall betrachtet werden muss. Entscheidend kann auch sein, ob das Aneurysma über einen Stent, auch als Gefäßremodelling oder offen operiert werden muss.

Diagnose Aneurysma – Zweitmeinung in der Neurochirurgie in Siegen

Die Diagnose eines Aneurysmas erfüllt Patienten meist mit großer Sorge und die Entscheidung für oder gegen eine Operation ist nicht immer einfach. Prof. Dr. med. Veit Braun und sein Team aus erfahrenen Fachärzten am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen sind geeignete Ansprechpartner, wenn es um eine Zweitmeinung zu einer Diagnose geht. Die Neurochirurgie in Siegen hat viel Erfahrung in der Behandlung von Aneurysmen und verfügt über einen sogenannten Hybrid-OP, in dem Patienten schonend behandelt werden können. „Operation ja oder nein – diese Fragen kann immer nur ganz individuell getroffen werden. Wichtig ist, dass am Ende eine Entscheidung steht, von der Arzt und Patient gleichermaßen überzeugt sind“, schildert Neurochirurg Prof. Dr. med. Veit Braun.

Professor Dr. med. Veit Braun ist Chefarzt an der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Kopfoperationen wie bei Hirntumor, Aneurysma, Angiom oder Jannetta werden in hochmodernen Operationssälen mit 3D-Bildwandler, Neuronavigation, Fluoreszenz und Neuromonitoring durchgeführt. Das gesamte Spektrum der modernen Neurochirurgie wird geboten. Das ärztliche Team der neurochirurgischen Abteilung innerhalb des Klinikums besteht aus 13 Mitarbeitern, von denen 6 Fachärzte für Neurochirurgie sind.

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Verschluss der Aorta – wie entsteht er?

Ein Verschluss der Aorta kann verschiedene Ursachen haben

Verschluss der Aorta - wie entsteht er?

Ursachen für Erkrankungen an der Aorta. (Bildquelle: © momius – Fotolia)

SIEGEN. Wie die deutsche Gefäßliga mitteilt, ist die Arteriosklerose bei über 90 Prozent der Patienten mit chronischen Durchblutungsstörungen die Ursache für verengte oder verschlossene Gefäße. Die Arteriosklerose ist damit eine der häufigsten Erkrankungen unserer Zeit und eine Systemerkrankung, denn sie betrifft den kompletten Organismus. Dabei kommt es zu fettreichen Ein- und Ablagerungen, sogenannten Plaques, an der Arterienwand. Davon kann auch die Aorta betroffen sein. Kommt es zu einer Einengung der Bauchschlagader an der Aufzweigung in die Beckenarterien (Aortengabel oder Aortenbifurkation), spricht man von einem sogenannten Leriche-Syndrom. Andere typische Stellen für die Entwicklung von Arteriosklerose sind die Aufzweigungen in die Halsarterien (A. carotis), in die Beckenarterien (A. iliaca), die Oberschenkel- und Kniearterien (A. femoralis, A. poplitea) sowie die Unterschenkelarterien (vordere und hintere A. tibialis, A. fibularis). Daneben kommen auch entzündliche, genetische oder traumatische Prozesse in Frage – mit zunehmendem Alter ist jedoch die Arteriosklerose die häufigste Ursache.

Periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK): Minderdurchblutung von Arterie bzw. Aorta

Bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit kommt es zu einer eingeschränkten Durchblutung der versorgenden Arterien vor allem der Beine, seltener auch der Arme. Sie kann als Einengung (Stenose) oder komplett, in Form eines Verschlussprozesses (Okklusion) ausgeprägt sein. Es handelt sich dabei um einen komplexen Krankheitsverlauf, bei dem es zu einem Gewebeuntergang (Ischämie) kommen kann, bei dem in Folge eine Amputation droht. PAVK-Patienten haben häufig nicht nur Stenosen der Bein- oder Armarterien (periphere Gefäße), sondern auch an den Herzkranz- oder hirnversorgenden Arterien (zentrale Gefäße). Sie sind demzufolge gefährdeter, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden.

Ursachen für die arterielle Verschlusskrankheit an der Aorta bzw. anderen Arterien

Gefäßchirurgen am Diakonie Klinikum Jung Stilling in Siegen erläutern, dass Risikofaktoren wie Rauchen, Übergewicht, erhöhte Blutfettwerte oder auch die sogenannte Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) sowie Niereninsuffizienz als begünstigende Faktoren für die arterielle Verschlusskrankheit gelten. Einfluss haben gleichzeitig auch nicht beeinflussbare Faktoren wie das Alter, das Geschlecht des Patienten sowie mögliche seltene genetische Erkrankungen.

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Hirntumor – was Patienten aus dem Raum Köln wissen sollten

Bei Hirntumor ist die Neurochirurgie der Diakonie in Siegen für den Einzugsbereich Köln eine kompetente Adresse

Hirntumor - was Patienten aus dem Raum Köln wissen sollten

Bei Hirntumoren gibt es noch keine Früherkennung. (Bildquelle: © Alexandr Mitiuc – Fotolia)

KÖLN / SIEGEN. Hirntumor – das kann eine niederschmetternde Diagnose sein. Für Betroffene und ihre Angehörigen ist das eine schwer zu bewältigende und belastende Situation. Wie wichtig in einem solchen Fall das ausführliche und offene Gespräch mit einem kompetenten Arzt ist, wissen die Neurochirurgen am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen nur zu gut. Unter der Leitung von Prof. Dr. med. Veit Braun werden hier Patienten mit verschiedenen Hirntumoren behandelt. Die Fachärzte nutzen dazu einen modernen Hybrid-Operationssaal, der eine exakte Planung und für den Patienten schonende OP erlaubt. Warum Gehirntumoren entstehen, ist nicht bekannt. Im Gegensatz zu anderen Krebsarten wie Prostatakrebs, Darmkrebs oder Gebärmutterhalskrebs gibt es für Tumore im Gehirn (noch) keine Untersuchungsmethoden zur Früherkennung. „Doch Gehirntumoren sind heute behandelbar. In vielen Fällen ist Hilfe, oft auch Heilung möglich“, schildert Prof. Dr. med. Veit Braun, der Patienten aus Siegen, Köln, Bonn und weit darüber hinaus behandelt.

Neurochirurgie für den Raum Köln: Grundlegende Informationen zum Thema “ Hirntumor

Was genau ist ein Hirntumor? Als Gehirntumoren werden Geschwülste im Schädelinneren bezeichnet. Sie können vom Gehirngewebe, von den Hirnhäuten, den Hirnnerven oder der Hirnanhangdrüse ausgehen. Durch ihr Wachstum können sie Anteile des Gehirns verdrängen und so die Gehirnfunktionen beeinträchtigen. Bei den meisten Formen von Tumoren im Gehirn ist die Ursache für ihre Entstehung unbekannt. Bestimmte Risiken oder Lebensweisen, die in Verbindung mit anderen Krebsarten stehen – Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum zum Beispiel – scheinen beim Hirntumor keine Rolle zu spielen. Bis auf die Nervenzellen, die sich nicht mehr teilen, können Hirntumore aus verschiedenen Zellen entstehen. Die Unterteilung erfolgt anhand der Zellart, aus der sich der Krebs entwickelt hat. Zudem können Hirntumore Tochtergeschwülste von anderen Krebserkrankungen in anderen Organen des Körpers sein.

Wie wird ein Hirntumor klassifiziert? Antworten aus der Neurochirurgie im Einzugsbereich Köln

Hirntumore werden anhand der betroffenen Zellen unterteilt in Gliome (Astrozytom, Glioblastom, Oligodendrogliom, Ependymom), Medulloblastome, Meningeome, Neurinome, Lymphome, Hypophysenadenom und Gehirnmetastasen. Bei etwa der Hälfte der diagnostizierten Hirntumore handelt es sich um Gliome. Die Behandlung eines Hirntumors gehört in die Hände von Spezialisten, die wie die Neurochirurgen am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen mit einem interdisziplinären Team zusammenarbeiten. Die Behandlung zielt darauf, den Hirntumor dauerhaft zu heilen bzw. ihn „in Schach zu halten“. Denn unbehandelt ist ein Gehirntumor in den allermeisten Fällen ein Todesurteil. Auch gutartige Hirntumore müssen fortwährend und regelmäßig überwacht werden. Immer mehr Patienten aus dem Einzugsbereich Köln setzen auf die Neurochirurgen im Diakonie Klinikum Jung-Stilling.

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Prostatakrebsbehandlung unter dem MRT?

Welche Rolle spielt die Magnetresonanztherapie (MRT) beim TUSLA Verfahren?

Prostatakrebsbehandlung unter dem MRT?

Teilbereiche der Prostata behandeln. (Bildquelle: © Sonja Birkelbach – Fotolia)

Neuere, minimalinvasive Verfahren zu Behandlung von bestimmten Formen von Prostatakrebs nutzen die Magnetresonanztherapie zur exakten Operationsvorbereitung und -durchführung. Mit Hilfe eines MRTs können Schnittbilder des menschlichen Organismus erzeugt und krankhafte Organveränderungen abgebildet werden. Dabei kommen starke Magnetfelder sowie magnetische Wechselfelder im Radiofrequenzbereich zum Einsatz. In der modernen Medizin werden MRT-Geräte zunehmend im operativen Bereich verwendet. Sogenannte Hybrid-Operationssäle verhelfen dem Operateur dazu, die OP noch zielgenauer durchzuführen und noch während der OP zu prüfen, ob der Eingriff erfolgreich verlaufen ist. Der Patient muss dafür nicht transportiert werden, sondern die MRT-Kontrolle kann vor Ort im Operationssaal erfolgen.

Wie wird die Magnetresonanztherapie im TULSA Verfahren zur Ablation der Prostata genutzt?

Das TULSA Verfahren zur Ablation zur Prostata wird innerhalb eines MRT-Gerätes durchgeführt. So kann der Operateur den Ultraschall-Applikator zur Erhitzung des Krebsgewebes in der Prostata exakt positionieren, die Behandlung präzise planen und überprüfen, ob das maligne Gewebe vollständig abgetragen wurde. Das Prinzip dabei: Mit Hilfe von fokussiertem Ultraschall wird das Krebsgewebe erhitzt und verkocht. Mit dem MRT wird dabei die Temperatur genau bestimmt und kontrolliert. Damit wird auch sichergestellt, dass die umliegenden empfindlichen Organstrukturen und Nervenbahnen zur Funktion von Blase, Darm und Potenz weitestgehend geschont werden. Das MRT-Gerät, das im Rahmen der TULSA Behandlung bei Prostatakrebs genutzt wird, hat ein Echtzeit-Interface und erlaubt damit die Anpassung an Veränderungen der Prostata noch unter der Behandlung. Bei der Ultraschallbehandlung unter dem MRT kann sowohl die komplette Drüse, als auch nur ein Teilbereich der Prostata therapiert werden. Mithilfe der modernen Technik des TULSA Verfahrens kann die Operation so individuell auf den Patienten hin abgestimmt werden.

Prostatakrebs: Für welche Patienten kommt eine Behandlung mit MRT und Ultraschall in Frage?

Die Prostatakrebs-Therapie mit Hilfe des TULSA Verfahrens kommt für Patienten in Frage, deren Krebs auf die Prostata beschränkt ist und noch nicht gestreut hat, die also einen niedrigen bis mittleren Risikograd aufweisen. Die Tumoren in der Prostata werden nach bestimmten Kategorien eingeteilt. Für eine TULSA Behandlung kommen T2 Tumoren mit einem Gleason-Score von 6, teilweise auch von 7 in Frage. Der Gleason Score bildet ab, wie aggressiv der Tumor ist.

Bei Prostatakrebs, Erkrankungen an der Prostata – neue, innovative Diagnose, Therapie und Behandlung ohne Nebenwirkungen wie Impotenz und Inkontinenz. Informieren Sie sich, wo die TULSA-PRO®-Behandlung in Deutschland angeboten wird.

Kontakt
Profound Medical GmbH
Hartmut Warnken
Kehrwieder 9
20457 Hamburg
+49 (0) 40 8080 93342
+49 (0) 40 8080 93111
presse@profound-medical.de
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Neurochirurgie für Köln: So wird ein Hirntumor entfernt

Wandert ein Hirntumor in gesundes Hirngewebe ein, sollte er schnellstmöglich operativ entfernt werden

Neurochirurgie für Köln: So wird ein Hirntumor entfernt

Modernste Technik wird bei einer Hirntumor Operation benötigt. (Bildquelle: © psdesign1 – Fotolia)

SIEGEN / KÖLN. Oft vermehren sich Zellen in einem Tumor unkontrolliert. Aggressive Tumoren können sich innerhalb weniger Wochen verdoppeln, andere, weniger aggressive, wachsen nur sehr langsam. Besteht die Gefahr, dass ein Tumor in gesundes Hirngewebe einwächst, sollte alsbald eine Operation in Angriff genommen werden. Die möglichst komplette Entfernung des Tumors – Ziel der Therapie. Hochmoderne neurochirurgische Operationen werden auch dank des neuen Hybrid-OP am Jung-Stilling-Krankenhaus in Siegen durchgeführt. „Kopfschmerz, Übelkeit, Schwindel, epileptische Anfälle, Sprachstörungen – ganz unterschiedliche Symptome können mit einem Hirntumor einhergehen. Rund 8.000 Menschen im Jahr erhalten in Deutschland die Diagnose Gehirntumor. Im Vergleich zu anderen Krebserkrankungen machen Tumoren nur einen sehr kleinen Teil aus – rund zwei Prozent“, so Prof. Dr. Veit Braun, Chefarzt der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum in Siegen.

Hirntumor Operation in der Metropolregion Köln erfordert modernste Technologien

Der neue Hybrid-OP am Jung-Stilling Krankenhaus in Siegen ist etwa doppelt so groß wie ein normaler Operationssaal. Grund dafür ist die Unterbringung modernster optischer und digitaler Technologien – so zum Beispiel die intraoperative 3D Diagnostik und augmentierte Visualisierungstechnik. „Die Vorteile des Hybrid-OP liegen auf der Hand – hochpräzise Bildgebungsverfahren erlauben auch komplexe Eingriffe wie Hirntumor Operationen oder komplexe Wirbelsäuleneingriffe. Patienten aus der Metropolregion Köln profitieren von einem der modernsten Operationssäle Europas“, so der Neurochirurg Prof. Veit Braun. Wir nutzen regelmäßig Satelliten Navigationssysteme. Ganz ähnlich funktioniert die Neuronavigation „OP mit Bildgebung“. Grundlage der Navigation sind Bilddaten des Patienten – MRT, CT, Angiographie. „Bei präzisen Eingriffen wie einer Hirntumor Operation kann der Operateur mit Hilfe der Bildgebung die Operation unter augmentierter Realität kontrollieren und falls nötig auch korrigieren. Der Eingriff im Hybrid-OP ist schonend und hochpräzise. Die Behandlungserfolge sind sehr zufriedenstellend“, so Prof. Veit Braun.

Professor Dr. med. Veit Braun ist Chefarzt an der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Kopfoperationen wie bei Hirntumor, Aneurysma, Angiom oder Jannetta werden in hochmodernen Operationssälen mit 3D-Bildwandler, Neuronavigation, Fluoreszenz und Neuromonitoring durchgeführt. Das gesamte Spektrum der modernen Neurochirurgie wird geboten. Das ärztliche Team der neurochirurgischen Abteilung innerhalb des Klinikums besteht aus 13 Mitarbeitern, von denen 6 Fachärzte für Neurochirurgie sind.

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Diakonie Klinikum Jung-Stilling-Krankenhaus Neurochirurgische Klinik
Prof. Dr. med. Veit Braun
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