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Helfen Suchtrends von Klinikern, Ausbrüche von Infektionskrankheiten frühzeitiger zu erkennen?

Studienergebnisse beim International Meeting on Emerging Diseases and Surveillance (IMED) vorgestellt

Helfen Suchtrends von Klinikern, Ausbrüche von Infektionskrankheiten frühzeitiger zu erkennen?

Anna Thorner, MD, stellver. Lektorin Infektionskrankheiten, Ko-Direktorin Lektoratsprojekte UpToDate

Über die Möglichkeit, Epidemien durch die Analyse von Suchanfragen in UpToDate, einem Unterstützungssystem für klinische Entscheidungen, vorherzusagen, referierte Dr. Anna Thorner beim 6. IMED (internationaler Kongress zu neu auftretenden Krankheiten und deren Überwachung) im November in Wien.

Im Mittelpunkt des Vortrags von Anna Thorner, MD, stellvertretende Lektorin für Infektionskrankheiten und Ko-Direktorin Lektoratsprojekte bei UpToDate stand eine Studie(1) zu Suchanfragen im evidenzbasierten Online-Unterstützungssystem. Mehr als eine Million Mitarbeiter in Medizin und Pflege weltweit nutzen die Ressource für klinische Entscheidungen. Sie bietet via Internet bzw. App aktuelles, strukturiert aufbereitetes medizinisches Wissen in mehr als 10.5000 klinischen Themengebieten aus 24 Disziplinen.

Die Forscher stellten sich die Frage, ob Daten über die Nutzung des Systems durch Kliniker eine Rolle bei der Erkennung und der Verfolgung der Ausbrüche von Infektionskrankheiten spielen. Frühere Arbeiten in diesem Bereich, etwa von Google über Grippe-Trends, hatten die Modellierung tatsächlicher Ausbrüche im Vergleich zu Suchanfragen von Google-Nutzern zum Thema. Das Wissenschaftlerteam, so Dr. Thorner, wollte herausfinden, ob ein signifikanter Anstieg der Suchaktivität zu spezifischen Infektionskrankheiten in UpToDate Ausbrüchen vorausgeht bzw. mit ihnen korreliert.

Dr. Thorner und ihr Team analysierten für ihre Studie historische, anonymisierte tagesbezogene Suchdaten aus UpToDate zu MERS (Middle East respiratory syndrome). Geographisch konzentrierten sie sich auf die Städte Jeddah und Riyadh in Saudi-Arabien, in denen 2014 und 2015 drei Krankenhaus-basierte Ausbrüche von MERS auftraten. Die Wissenschaftler verglichen die Suchdaten mit tatsächlichen dokumentierten Fällen zu jenen Zeitpunkten. Ihre Erkenntnisse sind vielversprechend: Suchanfragen zu MERS während aller drei Ausbrüche zeigten eine Korrelation mit dokumentierten Fällen. Die Anzahl dieser Anfragen lag dabei deutlich höher als in einer Kontrollgruppe, die vier andere Städten Saudi-Arabiens umfasste, welche von Ausbrüchen verschont blieben.

Im Unterschied zu Suchanfragen in Google ist die Suche von Medizinern in einer professionellen Ressource wie UpToDate durch die tatsächliche Untersuchungssituation mit Patienten motiviert. Dies erhöht die Genauigkeit und zeigt weniger Einfluss durch Medien oder durch Befürchtungen hinsichtlich eines Ausbruchs in der Öffentlichkeit, so Dr. Thorner. Auch bei der Analyse von Suchaktivitäten in UpToDate im Kontext anderer Infektionskrankheiten bzw. weiterer Ausbrüche kamen die Forscher zu ähnlichen Ergebnissen.

Die Abfragen von Medizinern in einer so weit verbreiteten Online-Lösung wie UpToDate könnte somit laut Dr. Thorner als „Frühwarnsystem“ eine große Bedeutung für Gesundheitsämter haben, die mit neuen Methoden Ausbrüche früh erkennen und Gegenmaßnahmen ergreifen wollen. Ihr Team arbeitet daran, die Biosurveillance(2)-Fähigkeiten von UpToDate als Werkzeug für diese Ziele verfügbar zu machen. Ergänzend zu bestehenden Methoden könnten mit ihnen künftig öffentliche Einrichtungen ebenso wie Nichtregierungsorganisationen Ausbrüche früher erkennen, rascher auf Bedrohungen reagieren, die Lage genauer einschätzen sowie insgesamt besser vorbereitet sein.

Die Ergebnisse wurden in Open Forum Infectious Diseases journal ( https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4803184 ) erstveröffentlicht.

Hier finden Sie ein Video des Vortrags von Dr. Thorner: https://www.periscope.tv/ISID_Meetings/1eaKblPwZqZJX#
Informationen zu IMED gibt es hier: http://imed.isid.org

(1) Thorner AR, Cao B, Jiang T, Warner AJ, Bonis PA. Correlation Between UpToDate Searches and Reported Cases of Middle East Respiratory Syndrome During Outbreaks in Saudi Arabia. Open Forum Infectious Diseases. 2016;3(1):ofw043. doi:10.1093/ofid/ofw043.
(2) Biosurveillance: Früherkennung, Eingrenzung und Monitoring eines Ausbruchs einer Infektionskrankheit

Zusätzliche Informationen finden Sie unter uptodate.com.

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Wolters Kluwer erzielte 2015 einen Jahresumsatz von 4,2 Milliarden Euro. Das Unternehmen mit Sitz in Alphen aan den Rijn (Niederlande) betreut Kunden in über 180 Ländern und beschäftigt weltweit 19.000 Mitarbeiter/-innen.

Die Aktien von Wolters Kluwer werden an der Euronext-Börse in Amsterdam (WKL) gehandelt und sind im AEX Index und im Euronext 100 Index gelistet. In den USA wird die Aktie in Form eines Sponsored Level 1 American Depositary Receipt Programms auf dem Over-the-Counter-Markt (WTKWY) gehandelt.

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Warnung vor Infektionsrisiken

Urteil der Experten beim 14. Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik: Deutschland ist unzureichend auf Pandemien vorbereitet.

Warnung vor Infektionsrisiken

V.l.n.r.: Prof. Burger, Prof. Augustin, Prof. Frank, Prof. Pott und Prof. Feldmeier

(Hamburg, 05. September 2013) Menschen sind mobil – Mikroorganismen und Viren auch. Die globale Mobilität eröffnet für Infektionserreger ideale Übertragungs- und Ausbreitungsmöglichkeiten. Keime und sich parallel ausbreitende Resistenzen sind die große Herausforderung für das Gesundheitswesen. Wie begegnen wir den Infektionsrisiken unserer Zeit? Mit dieser Frage hat sich der 14. Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik unter Leitung von Prof. Dr. Matthias Augustin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) ausein-andergesetzt. Der öffentlichen Debatte stellten sich der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI) Prof. Dr. Reinhard Burger, die Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Prof. Dr. Elisabeth Pott, der Infektionsepidemiologe Prof. Dr. Hermann Feldmeier und Prof. Dr. Uwe Frank, Mikrobiologe und Leiter der Sektion Krankenhaus- und Umwelthygiene am Universitätsklinikum Heidelberg. Die Diskussion zeigt: Infektionskrankheiten sind nicht vermeidbar, aber beherrschbar, wenn die richtigen Strategien entwickelt, mit ausreichenden Mitteln ausgestattet und konsequent umgesetzt werden. So weit ist Deutschland nicht. Bei einer großen Pandemie wird es eng, formuliert RKI-Präsident Prof. Burger.

Beispiele wie die Ausbreitung der SARS-Erreger vor zehn Jahren, der EHEC/HUS-Ausbruch 2011 oder die Expansion des H5N1-Virus zeigen, wie anfällig unsere Gesellschaft für plötzlich aufkommende neue Krankheitserreger ist. Auch aus wirtschaftlicher Sicht: Die Kosten für den EHEC-Ausbruch 2011 lagen bei 1,6 Mrd. Euro. Zudem führen die jährlich rund 4 Mio. nosokomialen Infektionen in Europa zu 37.000 Todesfällen und bedeuten 16 Mio. zusätzliche Krankenhaustage. Strategie und Aufklärung sind aus Expertensicht das A und O. Dazu gehört der verantwortungsbewusste Einsatz von Antibiotika in allen Bereichen. „Jede Erreger-Resistenz ist direkt assoziiert mit einer Antibiotikagabe“, so Prof. Frank. Er begrüßt die vom RKI initiierte Erfassung der Antibiotikaverbräuche in den Kliniken. Kliniken müssen auch die eigenen Resistenzen kennen und für die systematische Eradikation ein aktives Patientenscreening durchführen. Auch geht es nicht ohne das Implementieren von Hygienestrategien und den flächendeckenden Einsatz spezialisierter Infektiologen, die das „Stewardship“ übernehmen.

Zwar geht auch in Deutschland die MRSA-Rate aufgrund gesteigerter Bemühungen leicht zurück, doch gilt das nicht für andere Problemkeime und für spezielle Risikobereiche wie die operativen Abteilungen. Insgesamt reicht das Bewusstsein für einen effektiven Infektionsschutz in der Bevölkerung und auch in Fachkreisen noch lange nicht aus. Prof. Burger: „Es ist kein Ruhmesblatt für Deutschland, dass uns die Ausrottung von Masern im Gegensatz zu anderen Ländern nicht gelingt.“ Dass durch ideologische Beeinflussung eine effektive Durchimpfung trotz hoher wissenschaftlicher Evidenz nicht gelingt – so Burger – ist nur ein Beispiel dafür, wie unser föderalistisches System im Falle einer schweren Pandemie aufgestellt ist: mehr schlecht als recht. Zudem sei die personelle und finanzielle Ausstattung der Gesundheitsämter dramatisch gesenkt worden und auch das unerlässliche Zusammenwirken der Stellen defizitär. Zusammenarbeit war auch das Stichwort von Frau Prof. Pott: Optimal strukturierte, wissenschaftlich begründete, mit allen Stellen koordinierte und ständig evaluierte Aufklärungskonzepte können viel bewirken. Die HIV-Kampagne „Gib Aids keine Chance“ zeige das signifikant. In Deutschland mangelt es in anderen wichtigen Bereichen des Infektionsschutzes und assoziierter Hygienemaßnahmen jedoch an ausreichenden Aufklärungskonzepten. Dass mangelnde Zusammenarbeit und fehlverstandene Kommunikation die Infektionseindämmung dramatisch behindern, konnte Prof. Feldmeier am Beispiel des verbreiteten Kopflausbefalls anschaulich zeigen: Vorurteile, Scham und schlechte Zusammenarbeit zwischen Institutionen und Eltern erschweren die an sich einfache Bekämpfung einer in Deutschland einst ausgerottet geglaubten Infektionsplage.

Weiterführende Informationen gibt es hier: http://beckundpartner.de/detail.php?pro=20

Bildrechte: © Jakob Börner

Der Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik versteht sich als öffentliches Forum zur Diskussion wichtiger Entwicklungen im Gesundheitssektor. Seit 2006 lädt Prof. Matthias Augustin, renommierter Spezialist für Versorgungsforschung und Leiter des Instituts für Versorgungsforschung in der Dermatologie und bei Pflegeberufen, regelmäßig Experten aller Disziplinen des Gesundheitswesens zur Debatte ins Universitätsklinikum Eppendorf. Die Veranstaltungsreihe ist mittlerweile überregional bekannt dafür, unterschiedliche Sichtweisen auf aktuelle Themen zu bündeln und der Öffentlichkeit Fachwissen höchsten Rangs zugänglich zu machen.

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Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
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Grippeschutz – Pandalis offeriert Europäern Rettungsschirm

Horst Boss, boss-healthcolumn). Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat bereits in ihrer Forschungs-Agenda 2010 ausdrücklich natürliche Produkte als potentielle Quellen für neuartige antivirale Medikamente gegen Influenza-Viren (Grippe) empfohlen (9). Trotzdem stehen immer noch keine vorbeugend und therapeutisch wirksamen Heilpflanzen-Extrakte auf der Liste der „öffentlichen“ Pandemie-Pläne in Europa. Selbst Unternehmens-Pandemie-Pläne berücksichtigen solche Medikamente noch viel zu selten. Das soll sich jetzt ändern.

Die Schweinegrippe-Pandemie (2009-2010) forderte mehr als eine halbe Million Menschenleben. Das gab die US-Behörde „Centers of Disease Control and Prevention CDC)“ jetzt bekannt. Das sind immerhin 15-mal mehr Influenza-Todesfälle (1, 2) als von der WHO bestätigt wurde. Längst ist allgemein bekannt, dass der damalige Aufkauf von Antigrippe-Mitteln, wie z. B. Oseltamivir/Tamiflu®, zum Milliardengrab für Steuergelder wurde (3). Unabhängige Wissenschaftler prangern heute noch die damaligen massiven Studienmängel sowie die Unterdrückung von Forschungsdaten an. Enorme Nebenwirkungen wurden von vornherein einfach in Kauf genommen. Die geringe bis fehlende Wirkung dieser Wirkstoffgruppe (4, 5, 6) kam erschwerend hinzu.

Fakt ist, dass Influenza-Viren immer häufiger Resistenzen gegenüber antiviralen Wirkstoffen wie Oseltamivir entwickeln. Deshalb ist der Bedarf an neuartigen Strategien zur Vorbeugung und Therapie von Influenza groß (7). Führende Wissenschaftler rechnen fest mit einer weiteren Influenza-Pandemie (8).

Der in Hinsicht auf sein Antiinfluenza-Potenzial am besten erforschte Heilpflanzenextrakt ist „Cystus052“, hergestellt aus einer Cistus incanus-Spezies [10]. Die zentralen, vorbeugenden und therapeutischen Optionen fasst der international renommierte Zoonose- und Influenza-Forscher Prof. Dr. Stephan Ludwig, Institut für Molekulare Virologie (ZMBE), Westfälische Wilhelms-Universität, Münster, wie folgt zusammen:
„Der Polyphenol-reiche Pflanzenextrakt Cystus 052, aus der mediterranen rosa Zistrose, wird in der traditionellen Medizin seit Jahrhunderten ohne Nebenwirkungen eingesetzt. Wir konnten zeigen, dass Cystus 052 antiviral, effizient und nebenwirkungsfrei gegen Influenza- und Rhino-Viren wirkt. Ohne Tendenz zur Resistenz. Cystus 052 war im breit angelegten Test gegen alle Influenza-Virus-Stämme wirksam. Im Tiermodell konnte Cystus 052 den Ausbruch der Krankheit bei den mit Influenza-Viren infizierten Mäusen verhindern. An der Charite´, Berlin, wurden erste klinische Studien bei Patienten mit Infektionen der oberen Atemwege durchgeführt. Auch hier war die Behandlung mit dem Pflanzenextrakt erfolgreich. Die Extrakt-Bestandteile verhindern die Bindung von Viruspartikeln an den Wirtszellrezeptoren. Dadurch bleiben die Wirtszellen inaktiv. Infolge ist die Wirkungsweise rein physikalisch-chemisch und nicht pharmakologisch. Cystus 052 ist eine sehr vielversprechende Option zur Prophylaxe und Therapie von respiratorischen Viruserkrankungen, wie z. B. Grippe. Der Einsatz kann gerade bei Epidemien oder Pandemien von Vorteil sein. Jeder Versorgung mit Cystus 052, zur Prophylaxe oder Therapie, sollte daher mit größtem Wohlwollen begegnet werden“, so Prof. Ludwig.

Für den antiviralen Einsatz von Cystus 052 gegen Influenza ist aber eine Lizenz des Patentinhabers, Dr. Pandalis Firmengruppe, notwendig. Pandalis wird den europäischen Regierungen in diesen Tagen wohl eine Lizenz für die Nutzung dieses Medizinprodukts (im Sinne der Richtlinie 93/42/EWG) anbieten. Europäische Staaten, die sich für die nächste Wintersaison mit Cistus incanus im Rahmen ihrer Pandemieplanung bevorraten möchten, bittet das Unternehmen um Meldung bis spätestens Mitte August. Denn, wie bei allen Naturprodukten kann auch die graubehaarte Zistrose nur in begrenzten Zeiträumen gesammelt werden.

„Wir hoffen, dass die Länder und Unternehmen diese wichtige Option zur Pandemie-Vorsorge zum Anlass nehmen, mit der Dr. Pandalis Firmengruppe und mit den mit Cystus 052 forschenden Wissenschaftlern Kontakt aufzunehmen“, so Dr. Pandalis. „Gerne präsentieren wir die bislang erarbeiteten, ausführlichen wissenschaftlichen Daten, sowie die Modalitäten der Produktverwendung im jeweiligen Land“, so Pandalis weiter.

Als Halspastille ist Cystus 052 in Deutschland längst in jeder Apotheke frei erhältlich.

Quellen
[1] Dawood FS, Iuliano AD, Reed C, Meltzer MI, Shay DK, Cheng PY, Bandaranayake D, Breiman RF, Brooks WA, Buchy P, Feikin DR, Fowler KB, Gordon A, Hien NT, Horby P, Huang QS, Katz MA, Krishnan A, Lal R, Montgomery JM, Mølbak K, Pebody R, Presanis AM, Razuri H, Steens A, Tinoco YO, Wallinga J, Yu H, Vong S, Bresee J, Widdowson MA: Estimated global mortality associated with the first 12 months of 2009 pandemic influenza A H1N1 virus circulation: a modelling study. The Lancet Infectious Diseases, Early Online Publication, 26 June 2012 (doi:10.1016/S1473-3099(12)70121-4).
[2] CDC-Pressemitteilung „First Global Estimates of 2009 H1N1 Pandemic Mortality Released by CDC-Led Collaboration“ (http://1.usa.gov/LxA1Md).
[3] Hötte R, Wagener M, Konopatzki F: Milliardengrab Schweinegrippe: Wer steuerte die WHO? Fernsehmagazin Monitor – WDR/ARD, Köln, 17.6.2010 (http://bit.ly/RLixet)
[4] Jefferson T, Jones MA, Doshi P, Del Mar CB, Heneghan CJ, Hama R, Thompson MJ: Neuraminidase inhibitors for preventing and treating influenza in healthy adults and children. Cochrane Database Syst Rev. 2012 Jan 18;1:CD008965.
[5] Niederer A, Aiolfi S: „Unwirksamkeit kann man nicht beweisen“, Interview mit Gerd Antes, Direktor des Deutschen Cochrane-Zentrums, Freiburg. Neue Züricher Zeitung. Zürich, 21.3.2012.
[6] Deborah Cohen (investigations editor, BMJ) on the attempts to track down unpublished oseltamivir trial data. British Medical Journal Group Blogs, London, 16.4.2012 (http://bit.ly/HOum2S).
[7] van der Vries E, Schutten M, Boucher CA: The potential for multidrug-resistant influenza. Curr Opin Infect Dis. 2011 Dec;24(6):599-604.
[8] Kasowski EJ, Garten RJ, Bridges CB: Influenza pandemic epidemiologic and virologic diversity: reminding ourselves of the possibilities. Clin Infect Dis. 2011 Jan 1;52 Suppl 1:S44-9.
[9] Global Influenza Programme (WHO): WHO public health research agenda for influenza. WHO Press, Genf, 2010.
[10] Kiesewetter H, Ludwig S, Planz O: Aktuelle Forschungen zur antiviralen Wirkung von Cystus052. Deut. Apothekerz. 2009;149(28):44-7.

Horst Boss ist Medizinjournalist und berichtet über die neuesten Erkenntnisse in den Bereichen Wissenschaft, Medizin und Naturheilkunde. Eine sauber recherchierte, neutrale und gut verständliche Berichterstattungist ist dem Autor wichtig. Parallel ist Boss Inhaber einer Praxis für Naturheilverfahren.
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Dem Grippevirus mit Abstand und Hygiene trotzen

B·A·D: Bei Schutzimpfungen wird auch „Schweinegrippen“-Erreger H1N1 berücksichtigt / Derzeit keine Warnung vor Pandemie

Bonn, 13. Januar 2011 – Abstand zu anderen Menschen wahren und die Hände regelmäßig und gründlich reinigen: Wer diese „Faustregeln“ der B·A·D-Mediziner befolgt, steigert seine Chancen, die kalte Jahreszeit gesund zu überstehen – und nicht an Influenza zu erkranken. Nach den Erfahrungen der Experten der B·A·D GmbH, einem der führenden Anbieter für Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz, sind Abstand und Hygiene geeignete Maßnahmen, um einer Ansteckung mit der Virusgrippe, die durch eine Tröpfchen- oder Schmierinfektion übertragen wird, zu entgehen. Der Angst vor der Übertragung des Erregers H1N1 (landläufig als „Schweinegrippe“ bezeichnet) begegnen die Mediziner mit Hinweis auf die Grippeschutzimpfung: Im diesjährigen Grippeimpfstoff ist genau dieser Erreger H1N1 berücksichtigt. Wer sich bereits hat impfen lassen oder die Impfung jetzt vornehmen lässt, ist folglich im Regelfall auch gegen dieses Virus geschützt.

Während eine Grippewelle (Influenzaepidemie) in der kalten Jahreszeit unausweichlich scheint, lassen sich ihr Ausmaß und die Aggressivität der jeweiligen Virenstämme im Vorfeld nicht eindeutig bestimmen. Verlässliches Indiz für die Beurteilung der Gefährdung sind die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die ihre im letzten Jahr ausgerufene höchste Warnstufe einer Pandemie wieder vollständig zurückgerufen hat. Es gibt, so die B·A·D-Mediziner, derzeit keine Warnung der WHO, auch nicht der niedrigeren Stufen.

Das H1N1-Virus hatte im vergangenen Jahr einen relativ milden Krankheitsverlauf zur Folge. Am heftigsten verlief die Krankheit bei älteren und geschwächten Patienten, die bereits mit anderen erheblichen Grunderkrankungen zu kämpfen hatten. Während manche Bundesländer generell allen Erwachsenen eine Grippeschutzimpfung empfehlen, ist der Schutz vor Influenza-Viren für Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sowie für medizinisches Personal unabdingbar, rät die B·A·D im Schulterschluss mit der Ständigen Impfkommission (STIKO). Auch Schwangeren wird die Impfung vom Robert-Koch-Institut nach wie vor empfohlen.

Diese Presseinfo finden Sie auch unter www.bad-gmbh.de

Über die B·A·D Gruppe

Die B·A·D Gruppe betreut mit mehr als 2.500 Experten in Deutschland undEuropa 200.000 Betriebe mit 4 Millionen Beschäftigten in den unterschiedlichsten Bereichen der Prävention. 2009 betrug der Umsatz 156,3 Millionen Euro. Damit gehört die B·A·D GmbH mit ihren europäischen TeamPrevent Tochtergesellschaften zu den größten europäischen Anbietern von Präventionsdienstleistungen (Arbeitsschutz, Gesundheit, Sicherheit, Personal). Die Leistungstiefe reicht von Einzelprojekten bis hin zu komplexen Outsourcing-Maßnahmen. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch vielfältige Angebote in den Bereichen Consulting, Weiterbildung und Zertifizierung. Seit 2006 gehört die B·A·D GmbH zu den 100 besten TOPJOB Unternehmen im deutschen Mittelstand.
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