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Wann erhalten Niki Kunden ihr Geld für die ungültigen Tickets vom Treuhandkonto

Nach dem erfolgreichen Verkauf der Niki Luftfahrt im Bieterverfahren in Österreich bleibt FairPlane am Ball: Wann und wie kommen Niki Kunden, die auf ihren Tickets sitzenbleiben nun zu ihrem Geld, das durch ein Treuhandkonto gesichert sein soll?

Wann erhalten Niki Kunden ihr Geld für die ungültigen Tickets vom Treuhandkonto

Bleiben viele NIKI-Kunden auf ihren gekauften Tickets sitzen? (Bildquelle: © tdcat.com 2015)

Wien, 25. Januar 2018 – Der erfreuliche Ausgang des erneuten Bieterverfahrens für die Niki Luftfahrt GmbH in Österreich zeigt, dass FairPlane mit seiner Forderung, das Verfahren am Firmensitz in Österreich abzuwickeln, der richtige Weg war. Der Kaufpreis ist von ursprünglich 36,5 Millionen EUR (IAG/Vueling) nun auf 50 Millionen EUR gestiegen. (Quelle: Kurier, 24.01.2018). Diese Summe geht an die Gläubiger von Niki und nicht an die von Air Berlin. Dadurch ist der von FairPlane kritisierte Interessenskonflikt beseitigt, die Niki-Masse deutlich erhöht und auch für Rechtssicherheit gesorgt. Die österreichische Masseverwalterin Dr. Ulla Reisch arbeitet eng mit dem deutschen Masseverwalter Prof. Dr. Flöther zusammen und alle Beschlüsse wurden einstimmig im jeweiligen Gläubigerausschuss bestätigt. Die erfolgreiche Abwicklung des Verkaufs war der erste wichtige und zeitkritische Schritt im Insolvenzverfahren und die leidgeprüften Niki-Mitarbeiter können endlich aufatmen.

Wo bleiben die Informationen über das Treuhandkonto für Niki Buchungen nach der Air Berlin Insolvenz?
Nachdem Air Berlin Insolvenz angemeldet hat, wurde von Air Berlin versichert, dass Niki Tickets weiterhin gefahrlos gebucht werden können, denn Niki stehe wirtschaftlich kerngesund da. Tausende Kunden haben im Vertrauen darauf gebucht. Von Masseverwalter Flöther wurde ein Treuhandkonto kommuniziert, das die nach der Air Berlin- Insolvenz gebuchten Flüge für Niki absichert. Bis heute liegen aber keine genauen Informationen für die Kunden vor. Nach FairPlane Recherchen sind 200.000 direkt gebuchte Tickets betroffen. Anspruch auf eine Zahlung von dem Treuhandkonto haben Kunden, die zwischen 15.08.2017 und 13.12.2017 gebucht haben, mit einem Reiseantritt bis 30.10.2018. „Unsere Kunden sind verunsichert, ob sie nun den Ticketpreis rückerstattet bekommen, oder diesen im Insolvenzverfahren geltend machen müssen. Die Anmeldefrist für Forderungen bei Air Berlin läuft bis 01.02.2018. Allerdings gehen Air Berlin-Kunden aller Voraussicht nach leer aus.“, meint FairPlane Geschäftsführer Andreas Sernetz.

FairPlane im Gläubigerausschuss
Nach dem erfolgreichen Verkauf geht es nun im weiteren Verlauf des Insolvenzverfahrens um die korrekte Abwicklung der Forderungen aber ebenso um die Abwehr von strittigen Forderungen. FairPlane ist Mitglied im Gläubigerausschuss und wird seine Rolle mit großem Augenmerk auf die Passagierrechte aktiv und umfassend wahrnehmen. FairPlane vertritt rund 3.000 NIKI-Kunden mit Forderungen in der Höhe von 1,2 Millionen Euro.

FairPlane – marktführender Anbieter für Fluggastrechte-Services
FairPlane ( www.fairplane.de) gehört zu den führenden Fluggastrechteportalen in Europa und setzt sich als einziger Anbieter sowohl bei Flugverspätungen, -ausfällen und Überbuchungen als auch bei Ticketstornierungen für die Rechte von Flugpassagieren ein. Als Legal Tech Start-Up kombiniert FairPlane modernste IT-Services und europaweite Expertise im Reiserecht durch renommierte Reiserechts-Anwälte wie Prof. Dr. Ronald Schmid. Jeder Flugpassagier kann mit FairPlane seine Entschädigungsansprüche gegenüber Fluglinien ohne Kostenrisiko durchzusetzen. Als europaweit erster Dienstleister bietet FairPlane dem Verbraucher dafür zwei Durchführungswege an: Mit „FairPlane Express“ erhält der betroffene Passagier eine Sofortentschädigung nach 24 Stunden. FairPlane übernimmt dabei das gesamte Durchsetzungsrisiko. Mit „FairPlane Standard“ wird eine Entschädigung erst im Erfolgsfall ausgezahlt, abzüglich einer Erfolgsprovision von maximal 24,5 Prozent (zzgl. MwSt). Darüber hinaus hilft FairPlane mit TicketRefund ( www.ticketrefund.de) Konsumenten auch dabei, bei nicht angetretenen Flügen bis zu 95 Prozent des Ticketpreises zurück zu erhalten. Das vielfach ausgezeichnete Unternehmen wurde im Jahre 2010 von den Geschäftsführern Andreas Sernetz und Michael Flandorfer in Wien gegründet und unterhält Büros in Deutschland, Spanien und Großbritannien.

Weitere Informationen finden Sie regelmäßig unter www.comeo.de/fairplane

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Stena Line stärkt Fährbetrieb nach Dublin

Stena Line stärkt Fährbetrieb nach Dublin

(Mynewsdesk) Stena Line Corporate: Irische See

Stena Line bestätigt eine Konzentration auf den bestehenden Fährbetrieb in Dublin und die Einstellung der Verbindung zwischen Holyhead und Dun Laoghaire mit der HSS Stena Explorer.

Ian Davies, Routenmanager Irish Sea bei Stena Line, berichtet: „Wir mussten hinsichtlich dieser zwei Verbindungen, die nur etwa 10 Meilen voneinander entfernt sind, eine Entscheidung treffen, die für unsere Kunden die beste ist: Der zukünftig relevantere Hafen ist Dublin.“

Seit 1996 transportiert der HSS Stena Explorer Passagiere, Autos und Busse von und nach Dun Laoghaire. Die Verbindung war über viele Jahre erfolgreich und beförderte jährlich über 1.7 Millionen Passagiere. Nach der Einstellung von Duty Free nahm das Volumen jedoch stark ab – in 2014 nutzen weniger als 150.000 Passagiere die Verbindung nach Dun Laoghaire. Durch diesen Rückgang lässt sich die Route nicht mehr wirtschaftlich betreiben.

Im gleichen Zeitraum hat Stena Line signifikante Investitionen in größere, besser ausgestattete Schiffe getätigt. Gepaart mit wesentlichen Verbesserungen im Bereich der Straßeninfrastruktur und der Verbindungen nach Dublin, Belfast und darüber hinaus, haben diese Investitionen zu einem deutlichen Anstieg im Passagier- und Frachtaufkommen im Hafen Dublin geführt. Im Fahrzeug- und Passagieraufkommen hat Dublin Dun Laoghaire bereits im Jahr 2008 überholt. Somit war die Entscheidung in Bezug auf das zukünftige Routennetz in dieser Region eindeutig. „Auch wenn wir auf eine langjährige, sehr professionelle Geschäftsbeziehung mit Dun Laoghaire zurückblicken können, blieb uns keine andere Möglichkeit, als diese unter den aktuellen wirtschaftlichen Gegebenheiten zu beenden. Dublin gewinnt nicht nur als zentraler Frachthafen für Irland immer mehr an Bedeutung, sondern auch als touristischer Ausgangspunkt“, so Ian Davies.

Stena Line ist überzeugt, dass dieser starke Aufwärtstrend anhalten wird und stockt entsprechend die Kapazitäten im Dubliner Hafen auf: Das neue Schiff Superfast X bietet Platz für bis zu 1.200 Passagiere und neben optimierten Einrichtungen an Bord, wie der Stena Plus Lounge, Fahrzeugkapazitäten von 2.000 Lademeter. Mit dem ganzjährigen Fahrplan wird es die angestrebte Erhöhung des Frachtaufkommens in der Region sichern.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Stena Line Scandinavia AB .

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Über Stena Line

Seit ihrer Gründung im Jahr 1962 hat sich die schwedische Reederei Stena Line zu einem der größten Fährunternehmen der Welt entwickelt. Im Jahr 2013 transportierte die Flotte etwa 14,6 Millionen Passagiere, 3 Millionen Autos und 2 Millionen Frachteinheiten zwischen den Niederlanden und Großbritannien, auf der Irischen See sowie auf der Ostsee  zwischen Dänemark, Norwegen, Schweden, Polen, Lettland und Deutschland. Die Flotte besteht aktuell aus 39 Schiffen, die Ziele auf 23 Routen anfahren. Darüber hinaus gehören umfangreiche Pauschal- und Serviceangebote zu den Leistungen des Unternehmens.  Stena Line operiert in Deutschland von vier Häfen und zwei Standorten aus, der Stena Line GmbH & Co. KG in Rostock sowie  Stena Line in Kiel als Betriebsstätte der Stena Line Scandinavia AB, Göteborg. www.StenaLine.de

Kontakt

Mascha Günther
Schwedenkai 1
24103 Kiel
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stenaline@m-pr.de
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Auf Kurs – InterSky steigert Auslastung markant

Regionalairline verzeichnet starkes Wachstum bei Linienflügen ab Friedrichshafen und Zürich

Auf Kurs - InterSky steigert Auslastung markant

ATR72-600 Seitenansicht

Nach einem Jahr der erheblichen Investitionen befindet sich InterSky weiter auf Wachstumskurs. Die Businessflüge ab Friedrichshafen und Zürich erfreuen sich großer Beliebtheit: Im Vorjahresvergleich steigerten sich im 2013 die Passagierzahlen um 25 und der Umsatz um über 50 Prozent. Die Auslastung der Flugzeuge konnte im laufenden Jahr weiter erhöht werden. Auch gewinnt der Charterbereich immer mehr an Bedeutung.

Während InterSky vor zwei Jahren noch mit drei 50-plätzigen Dash 8-Q300 unterwegs war, stehen seit Januar und April 2013 zusätzlich zwei neue ATR 72-600 mit jeweils 70 Plätzen im Einsatz. Die Zahl der Mitarbeiter wurde demzufolge von 100 auf 150 aufgestockt. Gleichzeitig standen drei neue Strecken auf dem Programm: Zürich-Graz, Zürich-Salzburg und Karlsruhe-Hamburg. Um den eingeschlagenen Aufbau der neuen Flottenstruktur bewältigen zu können, waren in dieser Übergangsphase zusätzlich zwei weitere Flugzeuge angemietet.

Mehr Passagiere und Umsatz
Neu aufgestellt beförderte die Airline im 2013 mit insgesamt sieben Flugzeugen 200.000 Passagiere, dies entspricht einem Zuwachs von 25 Prozent. Der Umsatz stieg dabei von 22,6 auf 34,7 Millionen Euro. Trotz diesen Erfolgszahlen schlägt ein geplantes Defizit zu Buche. Gründe dafür sind die einmaligen Kosten für die Einflottung der beiden neuen Flugzeuge, die Aufstockung der Mitarbeiter und die Miete der zwei Fremdflugzeuge – alles unumgängliche Initialkosten, die in der Bilanz entsprechend Auswirkung zeigen.

Strategie bewährt sich
Dass der gewählte Expansionskurs von InterSky richtig ist und entsprechend Früchte trägt, beweist das laufende Jahr. Zwischenzeitlich operiert die Airline nur noch mit den fünf eigenen Flugzeugen. Obwohl wegen der neuen Konkurrenzsituation die beiden Linien Karlsruhe-Hamburg und Zürich-Dresden mit großem Bedauern eingestellt werden mussten, sind bezüglich Passagiere und Umsatz dennoch ähnliche Zahlen zu erwarten wie im Vorjahr. „Somit konnten wir die Auslastung der Flugzeuge deutlich steigern. Wir verzeichnen ein starkes Wachstum auf unseren Bestandesstrecken in Friedrichshafen und Zürich“, freut sich InterSky-Geschäftsführerin Renate Moser.

Für Zukunft gerüstet
Obschon der Regional-Flugverkehr auch im 2015 hart umkämpft bleibt, erwartet die Airline den endgültigen Break-Even im kommenden Jahr. So gilt es, das Streckennetz weiter zu optimieren: In knapp drei Monaten werden auf den Business-Strecken ab Friedrichshafen nach Berlin und Hamburg drei tägliche Flüge angeboten. „Zudem gewinnt das Chartergeschäft immer mehr an Bedeutung“, freut sich Roger Hohl, designierter CEO von InterSky. Fürs kommende Jahr konnten bereits diverse interessante Charteraufträge gewonnen werden. Zudem schätzen auch internationale Firmen und Fußballvereine den individuellen Service von InterSky – so zum Beispiel auch die deutsche Fußball-Nationalmannschaft, die für ihr Trainingslager kurz vor dem Weltmeistertitel das exklusive Charterangebot in Anspruch nahm. InterSky wird sporadisch auch im sogenannten Wet-Lease fliegen, wobei InterSky-Flugzeuge samt Crew für andere Airlines im Einsatz stehen. „Mit diesen drei Säulen ist InterSky für die Zukunft gerüstet“, erklärt Roger Hohl.

InterSky ist deine europäische Regionalfluglinie.

Die Fluglinie InterSky bietet reguläre Tickets bereits ab 99,99 Euro (one-way, inkl. aller Steuern und Gebühren) an. Buchbar sind die Flüge über die Internetseite www.intersky.biz oder über das Callcenter in Bregenz unter +43 5574 48800 46. Für Deutschland unter + 49 7541 286 96 84, Schweiz unter +41 31 819 72 22.

Wer aktuellste Informationen und besonders günstige Angebote direkt an seine E-Mail-Adresse zugesendet bekommen möchte, sollte sich auf der Homepage www.intersky.biz für den InterSky-Newsletter eintragen. Die Fluggesellschaft, die von den Lesern der Zeitschrift \\\“Clever reisen\\\“ zum Passagierliebling gewählt worden ist, hat von Beginn an auch auf Geschäftsreisende gesetzt: Kostenlose Getränke (inkl. Alkohol), sowie kostenlose Snacks und eine breite Auswahl an Tageszeitungen und Magazinean Bord, voller Umbuchbarkeit und Refundierbarkeit an.

Kontakt
InterSky Luftfahrt GmbH
Roger Hohl
Bahnhofstrasse 10
6900 Bregenz
0043 5574 48800 39
roger.hohl@flyintersky.com
http://www.flyintersky.com

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Mehr Ruhe an Deck

Prognosewerkzeug sagt akustische Eigenschaften von Schiffen sicher vorher

Mehr Ruhe an Deck

(Mynewsdesk) Was ein alter Schlager mit der Zeile „Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön“ besingt, wird im Alltag für Passagiere und Schiffspersonal oder für Anwohner an Flüssen und Häfen häufig zur Lärmbelastung. Der Lärm entsteht unter anderem durch Vibrationen der Schiffsmotoren. Durch neue gesetzliche Grenzwerte und gestiegene Anforderungen der Schifffahrtbetreiber rücken beim Entwerfen und Konstruieren die bestmögliche Lärmreduzierung und die Entwicklung entsprechender Prognoseverfahren in den Fokus. Werften können in Zukunft auf ein neuartiges Vorhersage-Tool zugreifen, mit dessen Hilfe sie in jeder Phase des Entwicklungsprozesses effiziente und sichere Vorhersagen über die akustischen Eigenschaften eines Schiffsneubaus treffen können. Ein Konsortium mit verschiedenen Partnern aus Wirtschaft und Forschung, darunter das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF, hat das Prognosewerkzeug in dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projekt EPES „Effiziente Prognose der vibro-akustischen Eigenschaften in der Schiffsentwurfsphase“ entwickelt.

Das Thema Komfort ist in den letzten Jahren für Schiffspassagiere als Qualitätskriterium immer wichtiger geworden. Eigentümer und Werften folgen dem Trend und setzen niedrige Grenzwerte für Lärm und Vibrationen an, die während des Schiffsbetriebes zu beachteten sind. Gleichzeitig führt der forcierte Leichtbau in Kombination mit den hohen Leistungen der Hauptantriebsmotoren zu Schwingungen mit negativen Auswirkungen auf die Sicherheit und den Komfort an Bord. In dieser Situation kann die effiziente Vorhersage des vibro-akustischen Verhaltens von Schiffen helfen, Auffälligkeiten zu identifizieren, das Schiffsdesign zu optimieren und kostspielige Nacharbeit im Anschluss an Probefahrten zu vermeiden.

Jedes Schiff eine Maßanfertigung

Für Werften sind ihre schwimmenden Produkte wie etwa Yachten überwiegend Unikate, andere wie Container- und Kreuzfahrtschiffe laufen mitunter auch baugleich in geringen Stückzahlen vom Stapel. Daher fehlt ihnen die Möglichkeit, Planungen anhand von Prototypen zu verfeinern. Darüber hinaus sind die Entwicklungszyklen vergleichsweise kurz. Soll ein geplantes Schiff über möglichst gute akustische Eigenschaften verfügen, das heißt eine Lärmbelästigung durch die Vielzahl infrage kommender Lärmquellen effizient vermieden werden, benötigen die Entwickler möglichst frühzeitig akustische Prognosen. Heute genutzte Methoden sind recht genau, ihre Ergebnisse liegen aber erst spät vor.

Schiffe akustisch optimieren

Im Rahmen des Projektes EPES hat das Fraunhofer LBF mit seinen Partnern die Quellen der Anregung, beispielsweise den Hauptmotor oder Pumpen, numerisch modelliert, um die Übertragung von Geräuschen und Vibrationen in die Schiffsstrukturen zu simulieren. An Bord eines Schiffes sind Verbrennungsmotoren relevante Quellen des Körperschalls, die Schwingungen als Folge des Verbrennungsprozesses in den Rumpf einleiten. Die Hauptmaschine leitet Anregungskräfte in das Fundament und Drehmomente in den Antriebsstrang ein. Die daraus resultierenden Drehschwingungen wiederum induzieren Körperschall in Getriebe, Kupplung und anderen Teilen des Antriebsstrangs.

Um den vorgeschlagenen Simulationsansatz zu überprüfen, nutzten die Wissenschaftler einen Drehschwingungsprüfstand. Sie entwickelten ein numerisches Modell für einen Zweizylinder-V-Motor und simulierten stationäre Betriebsbedingungen sowie transiente Ereignisse wie beispielsweise Zündaussetzer und Hochläufe des Motors auf Systemebene mit Matlab / Simulink. Abschließend evaluierten die Forscher die Genauigkeit des Modells durch den Vergleich numerischer und experimenteller Versuchsdaten. Das Ergebnis zeigt, dass die vorgeschlagenen Methoden verwendet werden können, um die Anregungskräfte und Beschleunigungen in das Motorfundament vorherzusagen. In der Zukunft wird sich das entwickelte Modell für akustische Optimierungen von Schiffen eignen.

Das von den Darmstädter Wissenschaftlern vorgestellte numerische Modell ist Teil eines aktuell entwickelten Software-Werkzeugkastens, um das vibro-akustische Verhalten eines Schiffes effizient vorherzusagen. Eines der Ziele dieses Werkzeugkastens ist die Identifikation der akustischen Anregungsmechanismen in einer frühen Entwurfsphase und auch parallel im Entwicklungsprozess.

Das Projekt EPES ist für das Fraunhofer LBF ein weiterer Schritt zur ganzheitlichen Analyse und Bewertung von mechanischen Systemen. Zum vibroakustischen Leistungsangebot des Instituts gehören experimentelle und numerische Analysen sowie die Auslegung schwingungstechnischer Maßnahmen. Die Systemanalyse beginnt mit experimentellen strukturdynamischen Methoden vor Ort oder im Labor unter definierten Umgebungsbedingungen. Ergänzend werden ganzheitliche numerische Ansätze zur Modellbildung, Simulation, Analyse und Optimierung passiver und aktiver Strukturen verfolgt. Daraus leiten die Darmstädter Wissenschaftler Maßnahmen für die passive, semiaktive oder aktive Verbesserung bezüglich des vibroakustischen Strukturverhaltens ab und verifizieren und bewerten diese durch Nachweisversuche.

Projektpartner bei EPES sind neben dem Fraunhofer LBF das assoziierte Fachgebiet Systemzuverlässigkeit und Maschinenakustik SzM der Technischen Universität Darmstadt, Flensburger Schiffbau-Gesellschaft mbH & Co. KG, Fr. Lürssen Werft GmbH & Co., Novicos GmbH, Technische Universität Berlin, Technische Universität Hamburg-Harburg, Howaldtswerke-Deutsche-Werft GmbH und TKMS Blohm + Voss Nordseewerke GmbH.

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=== Drehschwingungsprüfstand zur Überprüfung des Simulationsansatzes. (Bild) ===

Drehschwingungsprüfstand zur Überprüfung des Simulationsansatzes.

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Das Fraunhofer LBF unter komm. Leitung von Professor Tobias Melz entwickelt, bewertet und realisiert im Kundenauftrag maßgeschneiderte Lösungen für maschinenbauliche Komponenten und Systeme, vor allem für sicherheitsrelevante Bauteile und Systeme. Der Leichtbau steht dabei im Zentrum der Überlegungen. Neben der Bewertung und optimierten Auslegung passiver mechanischer Strukturen werden aktive, mechatronisch-adaptronische Funktionseinheiten entwickelt und proto-typisch umgesetzt. Parallel werden entsprechende numerische sowie experimentelle Methoden und Prüftechniken vorausschauend weiterentwickelt. Die Auftraggeber kommen aus dem Automobil- und Nutzfahrzeugbau, der Schienenverkehrstechnik, dem Schiffbau, der Luftfahrt, dem Maschinen- und Anlagenbau, der Energietechnik, der Elektrotechnik, dem Bauwesen, der Medizintechnik, der chemischen Industrie und weiteren Branchen. Sie profitieren von ausgewiesener Expertise der über 500 Mitarbeiter und modernste Technologie auf mehr als 11 560 Quadratmeter Labor- und Versuchsfläche an den Standorten Bartningstraße und Schlossgartenstraße.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF
Anke Zeidler-Finsel
Bartningstr. 47
64289 Darmstadt
06151/705-268
presse@lbf.fraunhofer.de
www.lbf.fraunhofer.de

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Vueling sucht Botschafter für 10 der deutschen Abflugstädte

Spanische Airline startet große Markenbotschafter-Kampagne und vergibt pro Stadt jeweils 100 Freiflüge für das Vueling-Streckennetz

Vueling sucht Botschafter für 10 der deutschen Abflugstädte

Vueling sucht Markenbotschafter

Barcelona/Berlin, 27. November 2013. Ab sofort gibt die spanische Fluglinie Vueling in Deutschland Gas und sucht per Online-Casting jeweils einen Markenbotschafter für zehn ihrer deutschen Abflugstädte (Berlin, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München, Nürnberg und Stuttgart). „Deutschland ist einer unser strategisch wichtigsten Märkte. Mit unserer integrierten Kampagne wollen wir die deutschen Flug- und Reisefans in den Mittelpunkt unserer Marketingaktivitäten stellen. Unter unserem Slogan „Love the way you fly“ suchen wir nach zehn deutschen Botschaftern, die das Fliegen und ihre Stadt lieben und diese beiden Leidenschaften repräsentieren wollen“, sagt Lluis Pons, Marketing Director von Vueling. Gesucht werden keine Topmodels oder Superstars, sondern junge, reisebegeisterte Menschen, die stolz auf ihre Heimatstadt sind. Auf die zehn Gewinner wartet ein professionelles Fotoshooting in Barcelona für die nächste Marketingkampagne, die Vueling 2014 deutschlandweit durchführen wird.

Casting-Wettbewerb besteht aus drei Phasen
Ab sofort können sich Interessierte unter www.vuelingbotschafter.com oder über die Facebookseite Vueling Europe (https://www.facebook.com/vueling.eu/app_582618951812087) bewerben. Der Teilnahmeschluss für die Registrierung als Kandidat ist der 22. Dezember 2013. In der zweiten Phase findet eine Vorauswahl statt und die Kandidaten müssen zeigen, warum sie zu den Finalisten ihrer Stadt gehören wollen. Eine Vueling-Jury wählt drei Finalisten pro Stadt und gibt diese dann Anfang Januar 2014 bekannt. Per anschließender Videobewerbung begründen die Finalisten, warum sie von Vueling zum Markenbotschafter für ihre Stadt gekürt werden sollen. Ende Januar 2014 verkündet Vueling dann die Gewinner, die anschließend für ein exklusives Fotoshooting nach Barcelona eingeladen werden.

Jeder Botschafter bekommt 100 Freiflüge
Für zehn der deutschen Vueling-Städte wird jeweils ein Botschafter gesucht, der mit 100 kostenlosen Flügen seiner Reiselust nachgehen kann. Die zehn deutschen Vueling-Botschafter können mit ihren Flügen zu den 117 Zielen des Vueling-Streckennetzes fliegen, entweder alleine oder mit der Familie und Freunden. Mit nur einem Zwischenstopp in Barcelona, dem Hub von Vueling, können die Botschafter zu zu Vueling-Destinationen in ganz Europa und Nordafrika, darunter die Balearen (Mallorca, Menorca und Ibiza), die Kanarischen Inseln (Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote und Fuerteventura), Sevilla, Málaga und Alicante in Südspanien sowie Santiago de Compostela im Norden fliegen. Ab Juni 2014 nutzt die Fluglinie Vueling auch ihre Basis in Rom als Umsteigeflughafen und bietet somit deutschen Reisenden attraktive Flugverbindungen nach Süditalien, Griechenland und Kroatien.

Integrierte Marketing-Kampagne lässt Deutschland im Vueling-Gelb erleuchten
Die crossmediale Kampagne umfasst Aktionen in Offline-, Online- und Social Media-Kanälen. Mit einer großen Offline-Kampagne startet die Fluglinie Vueling diese Woche die Suche nach ihren zehn Botschaftern. Neben klassischer Außenwerbung werden mit Promotion-Aktionen und Projektionen die zehn teilnehmenden Städte im Vueling-Gelb erleuchten. Die integrierte Marketinginitiative wird von Vueling aus dem Headoffice in Barcelona gesteuert. Verantwortliche Mediaagentur ist die Agentur OMD / Phd Germany und WDD 3C. Die Anzeigenmotive wurden von Vueling und der spanischen Agentur Tiempo BBDO konzipiert und umgesetzt. Für sämtliche PR- und Social Media-Aktivitäten der Kampagne zeichnet public link verantwortlich.

Bildrechte: Vueling

Vueling startete 2004 in Spanien mit zwei Airbussen A320, vier Strecken und dem Ziel, exzellenten Service zu wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten. Neun Jahre später betreibt die Fluglinie eine Flotte von 89 Airbussen und bedient über 250 Routen zu 117 Zielen in ganz Europa, dem Mittleren Osten und Afrika. Vueling operiert von 16 Flugbasen aus und beförderte bislang über 70 Millionen Passagiere. In Deutschland verbindet die „New Generation Airline“ im Winterflugplan 2013/2014 zehn Flughäfen (Frankfurt, München, Berlin Tegel, Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart, Hannover, Nürnberg, Dortmund und Dresden) nonstop mit ihrem Drehkreuz Barcelona und zum Teil auch direkt mit Málaga, Bilbao oder Florenz. Der Name Vueling, gesprochen [„wʊɛlɪŋ], setzt sich aus dem spanischen Wort „vuelo“ (deutsch: der Flug) und der englischen Endung „-ing“ zusammen. Mehr Infos unter www.vueling.com/de

Kontakt:
Pressebüro Vueling
Eva Genzmer, Anita Carstensen
Albrechtstraße 14
10117 Berlin
+49 (0)30-4431-8814
vueling@publiclink.de
http://www.vueling.com/de

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Umfrage unter Flugreisenden zeigt: Geplante Überarbeitung der Fluggastrechte entgegen Verbraucherinteresse

Umfrage unter Flugreisenden zeigt: Geplante Überarbeitung der Fluggastrechte entgegen Verbraucherinteresse

(NL/1173555200) * Passagiere sind für eine Entschädigung ab zwei Stunden Verspätung und gegen geplante
Hochsetzung entschädigungsloser Wartezeit
* Vorschlag, Passagiere fünf Stunden auf Rollbahn festhalten zu können, würde bei 80 Prozent die
Entscheidung zu fliegen negativ beeinflussen
* Fluggäste sind für eine Entschädigung gekoppelt an die Verspätungszeit
* Flightright stellt die zentralen Ergebnisse einer Kundenumfrage vor

Potsdam, 14. November 2013 Die deutliche Mehrzahl der Flugreisenden lehnt geplante Änderungen der Fluggastrechte-Verordnung ab. Das ist das Ergebnis einer Kundenumfrage unter rund 3400 Passagieren. Diese startete flightright, das Portal für Fluggastrechte, anlässlich der geplanten Überarbeitung der EU-weit geltenden Fluggastrechte-Verordnung. flightright wollte wissen, was Flugreisende über ihre bestehenden Rechte wissen und vor allem wie sie zu entscheidenden Änderungsplänen stehen. Die zentralen Erkenntnisse der Umfrage sind, dass Kunden des Portals wesentliche Elemente des von der EU-Kommission vorgelegten Revisionsvorschlages mehrheitlich ablehnen. Über das bestehende Recht sind sie gut informiert.

Obwohl Fluggäste von der geplanten Überarbeitung der EU-Verordnung (VO (EG) Nr. 261/2004) entscheidend betroffen sind, hatten sie bisher kaum die Möglichkeit, sich zu den Änderungsvorschlägen aus Brüssel konkret zu äußern. Flightright wollte das ändern und startete eine Umfrage unter seinen Kunden. Mittels eines Fragebogens ermittelte das Potsdamer Unternehmen den Kenntnisstand hinsichtlich der aktuell geltenden Verordnung sowie die Einstellung zu den geplanten Änderungen im Kernbereich der Fluggastrechte. Marek Janetzke, Geschäftsführer von flightright, war von dem Ergebnis überwältigt: Rund 3400 Kunden haben den Fragebogen beantwortet, was einer Beteiligungsquote von über 45 Prozent der befragten Personen entspricht. Die hohe Anzahl der Teilnehmer sowie die telefonischen und schriftlichen Reaktionen unserer Kunden bestätigten uns darin, dass ein Bedürfnis der betroffenen Verbraucher besteht, ihren Standpunkt konkret äußern zu können, so Janetzke.

Revision der EU-Verordnung: Erfragte Änderungspläne werden mehrheitlich abgelehnt

Ein Fragenkomplex fokussierte die geplanten Gesetzesänderungen. Die Ergebnisse dieser Fragen sind eindeutig und sollten in Brüssel und Straßburg zur Kenntnis genommen werden. Aus Sicht der Fluggäste sollte die Verordnung eher verschärft anstatt verwässert werden, erklärt Janetzke. Nur zwei Prozent wären mit der Hochsetzung der entschädigungslosen Verspätungszeit von drei auf streckenabhängige fünf, neun oder zwölf Stunden einverstanden. 92 Prozent hingegen halten die geplante Absenkung des Schutzniveaus für nicht angemessen.

Eindeutig ist auch das Umfrageergebnis zum Kommissionsvorschlag, dass Fluggesellschaften ihre Kunden zukünftig bis zu fünf Stunden im Flugzeug auf der Rollbahn festhalten können, falls sich der Start verzögert. Sollte dieser Punkt tatsächlich in der neuen Verordnung verankert werden, würde dies bei 80 Prozent der Befragten die Entscheidung, überhaupt zu fliegen, negativ beeinträchtigen. Ob das wirklich der Fall wäre und weniger Personen fliegen würden, ist damit natürlich noch nicht gesagt. Das Votum des betroffenen Personenkreises ist jedoch eindeutig: Der im Kern sinnvolle Regelungsansatz geht in der konkret geplanten Ausgestaltung am Gerechtigkeitsempfinden der Verbraucher vorbei, kommentiert Janetzke.

Noch deutlicher ist die Einschätzung der Fluggäste hinsichtlich der folgenden beiden Fragen: Flightright wollte wissen, wie Passagiere dazu stehen, dass die Betreuungspflicht der Airlines bei am Flughafen gestrandeten Fluggästen (etwa im Fall einer Aschewolke) auf maximal drei Tage begrenzt werden soll. Bislang gab es insoweit keine zeitlichen Einschränkungen. Zudem wollte flightright eine Einschätzung zu dem Kommissionsvorschlag erhalten, dass Airlines sich zukünftig durch Bonusmeilen oder Gutscheine von der gesetzlichen Bargeld-Entschädigung entbinden können sollen. Mindestens 92 Prozent empfanden diese beiden Vorschläge der Kommission als unzumutbar.

Was würden Fluggäste fair finden?

Vor den Fragen zu den geplanten Änderungen hatte flightright im ersten Fragenteil nach dem Wissen hinsichtlich der aktuellen Fluggastrechte-VO gefragt. Flightright stieß hier, wie nicht anders erwartet, auf einen hohen Kenntnisstand darüber, wann in der Regel Entschädigungsanspruch besteht. Schließlich waren die Kunden des Portals bereits einmal mit Fluggastrechten in Berührung gekommen. Die Bedeutung der geplanten Änderungen können sie daher auch informiert beurteilen, so Janetzke. Die Kunden erhielten auch die Möglichkeit, frei anzugeben, wie viele Stunden Verspätung am Zielflughafen sie maximal akzeptieren, ohne eine Entschädigungszahlung zu erhalten. Im Durchschnitt zieht die Mehrheit der Fluggäste die Grenze bei zwei Stunden und damit unter der aktuell geltenden Verspätungsschwelle von drei Stunden. 19 Prozent sehen ihre persönliche Schmerzgrenze bei drei Stunden. Ebenso viele sind für einen Entschädigungsanspruch bereits nach einer Stunde, wie es etwa bei Bahnreisen der Fall ist. Eine erst nach fünf oder mehr Stunden fällige Entschädigungspflicht befürworten lediglich zwei Prozent.

Keine Kopplung der Entschädigungssummen an den Ticketpreis

In der Umfrage wurde auch danach gefragt, woran sich die Höhe der Entschädigungssumme richten sollte. 81 Prozent der befragten Fluggäste waren der Auffassung, dass die Länge der Verspätung der entscheidende Faktor sein sollte. Zehn Prozent plädierten für eine Bindung an den Ticketpreis und acht Prozent für eine an die Entfernung der Flugstrecke gekoppelte Entschädigungssumme.

Grafiken in hoher Auflösung stehen im Pressebereich auf www.flightright.de zur Verfügung.
Diese Pressemitteilung konzentriert sich auf die zentralen Erkenntnisse der Umfrage. Weiteres Datenmaterial zu der Umfrage sowie zu flightright, den Entschädigungsansprüchen von Passagieren sind ebenfalls dort bereitgestellt.

Über flightright: flightright (www.flightright.de), das Verbraucherportal für Fluggastrechte, startete im Frühjahr 2010. Passagiere haben die Möglichkeit, Entschädigungen für verspätete oder annullierte Flüge direkt über das Portal von flightright einzufordern. flightright beruft sich auf die EU-Verordnung 261/2004. Bis heute konnte Flightright bereits 300 000 Passagieren helfen. Diese spricht Betroffenen von Flugausfällen und Verspätungen eine Wiedergutmachung durch die Fluggesellschaft zu. Weitere Informationen auf http://www.flightright.de

Kontakt:
flightright
Andrea Feustel
Rudold-Breitscheid-Straße 162
11482 Potsdam
0331-981.690.43
presse@flightright.de
http://www.flightright.de

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1 Million Fluggäste können sich nicht irren: Das Vueling-Modell funktioniert Spanische Airline auf Wachstumskurs in Deutschland

1 Million Fluggäste können sich nicht irren: Das Vueling-Modell funktioniert Spanische Airline auf Wachstumskurs in Deutschland

Barcelona/Berlin, den 11. November 2013. Nach einem erfolgreichen Deutschlandstart im vergangenen Jahr erreicht Vueling den nächsten Meilenstein: Die größte spanische Fluggesellschaft fliegt heute ihren millionsten Passagier in Deutschland von Frankfurt nach Barcelona.

Geschäftsmodell greift
„Eine so große Passagierzahl nach nur anderthalb Jahren ist ein toller Erfolg und bestärkt uns darin, dass wir mit unserem Geschäftsmodell in Deutschland genau richtig liegen,“ sagt Alex Cruz, CEO von Vueling. Die „New Generation Airline“ arbeitet mit einer sehr effizienten Kostenstruktur, die wettbewerbsfähige Preise ermöglicht. Gleichzeitig bietet Vueling ein Premiumprodukt inklusive Vielfliegerprogramm und Businessklasse. So ist fast jeder zweite Gast an Bord ein Geschäftsreisender.

Das Vueling-Modell basiert auf drei Tarifen mit unterschiedlichen Serviceleistungen, zugeschnitten auf die jeweiligen Bedürfnisse der Fluggäste: Excellence, Optima und Basic. Der Excellence-Tarif ist auf die Bedürfnisse von Geschäftsreisenden zugeschnitten und bietet unter anderem kostenlose Umbuchungs- und Stornierungsmöglichkeiten, größeren Sitzabstand und Preference-Boarding. Im Tarif Optima können Reisende ihren Flug je nach Verfügbarkeit kostenlos vorverlegen, ein kostenloses Gepäckstück bis 23 kg aufgeben und den Sitzplatz frei auswählen. Der Tarif Basic entspricht dem klassischen Billligflieger-Modell und bietet preisbewussten Reisenden Vueling-Qualität zum günstigen Grundpreis.

Wichtigste Vueling-City: München
Vueling begann 2012 mit nur vier Routen und verbindet heute bereits zehn deutsche Städte direkt mit Zielen in Spanien und Italien. Zudem gibt es via Barcelona Umsteigemöglichkeiten zu über 40 Zielen in Europa und Nordafrika. Wichtigster Abflughafen in Deutschland ist bislang München mit einem Anteil von über 20 % an den rund 440.000 Sitzplätzen, die im Winterflugplan zum Verkauf stehen. Von September 2013 bis März 2014 bedient Vueling insgesamt 13 Strecken. Im Sommer sollen es noch einmal mehr werden. Die Airline prüft derzeit einen weiteren Streckenausbau.

Vueling setzt auf Deutschland
Trotz tiefer Wirtschaftskrise in seinem Heimatland treibt Vueling die Expansion weiter voran. „Wir konnten unsere Passagierzahlen von 318.000 in 2012 auf bislang bereits 682.000 im laufenden Geschäftsjahr steigern und so die Millionen-Marke knacken,“ sagt Ulla Siebke, Country Managerin Deutschland bei Vueling. „An dieses Wachstum wollen wir 2014 weiter anknüpfen.“ Denn Deutschland ist weiterhin einer der wichtigsten Wachstumsmärkte von Vueling. Um weiter expandieren zu können, wird die Vueling-Flotte von derzeit 74 Airbussen sukzessive aufgestockt. Erst im August gab der Mutterkonzern IAG eine größere Airbus-Bestellung bekannt.

Vueling startete 2004 in Spanien mit zwei Airbussen A320, vier Strecken und dem Ziel, exzellenten Service zu wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten. Neun Jahre später bedient die Fluglinie 208 Routen zu 105 Zielen in ganz Europa, dem Mittleren Osten und Afrika. Vueling operiert von 16 Flugbasen aus und beförderte bislang 55 Millionen Passagiere. In Deutschland verbindet die „New Generation Airline“ 10 Flughäfen (Frankfurt, München, Berlin Tegel, Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart, Hannover, Nürnberg, Dortmund und Dresden) nonstop mit ihrem Drehkreuz Barcelona und zum Teil auch direkt mit Málaga, Bilbao oder Florenz. Der Name Vueling, gesprochen [„wʊɛlɪŋ], setzt sich aus dem spanischen Wort „vuelo“ (deutsch: der Flug) und der englischen Endung „-ing“ zusammen. Mehr Infos unter www.vueling.com/de

Kontakt:
Pressebüro Vueling
Eva Genzmer, Anita Carstensen
Albrechtstraße 14
10117 Berlin
+49 (0)30-4431-8814
vueling@publiclink.de
http://www.vueling.com/de

Pressemitteilungen

EU will Rechte von Fluggästen stärken

ARAG Verbraucher-Information
Düsseldorf, 02.04.2013

Seit 2005 gibt es sie bereits: die EU-Fluggastrechteverordnung. Sie regelt, welche Unterstützungs- und Ausgleichsleistungen Fluggäste von der Airline beanspruchen können, wenn ihnen die Beförderung verweigert wird oder ihr Flug verspätet oder gar nicht stattfindet. Gleichwohl landeten in der Vergangenheit zahlreiche Rechtsstreitigkeiten um Ansprüche aus der Verordnung vor dem BGH oder dem Europäischen Gerichtshof. Denn deren Regelungen sind nicht immer stimmig und eindeutig. Das will der europäische Gesetzgeber jetzt ändern. Einen entsprechenden Vorschlag hat die EU-Kommission am 13. März 2013 vorgestellt, wie ARAG Experten berichten.

Früher informieren
Der Vorschlag sieht unter anderem vor, dass die Fluggesellschaft ihre Fluggäste künftig so früh wie möglich über die Tatsache informieren muss, dass sich der Flug verspätet oder er annulliert wird. Nach der bisherigen Regelung müssen die Airlines ihre Fluggäste zwar über deren Rechte aufklären, es gibt aber keine Pflicht, an Ort und Stelle über das Ereignis selbst zu informieren. In Zukunft muss die Information der betroffenen Reisenden spätestens 30 Minuten nach der planmäßigen Abflugzeit erfolgen. Sobald die Airline weiß, wann der Flug voraussichtlich stattfinden wird, muss sie auch dies mitteilen.

Außergewöhnliche Umstände
Auch der Begriff der sog. „außergewöhnlichen Umstände“ soll nach dem Willen der EU-Kommission präzisiert werden. Verspätet sich ein Flug wegen „außergewöhnlicher Umstände“ oder fällt er ganz aus, muss die Fluggesellschaft den Reisenden keinen Ausgleich leisten. Zuletzt hatte in diesem Zusammenhang der BGH entschieden, dass solche „außergewöhnlichen Umstände“ vorliegen, wenn die Piloten der Airline streiken und deshalb Flüge annulliert werden müssen (21.8.2012, Az.: X ZR 138/11 und 146/11). Nach dem Vorschlag der Kommission sollen künftig Umstände „außergewöhnlich“ sein, wenn sie nicht mit der normalen Ausübung der Tätigkeit der Airline zusammenhängen und von ihr tatsächlich nicht zu beherrschen sind. Auch Beispiele sollen in die Verordnung aufgenommen werden: Naturkatastrophen und Fluglotsenstreiks sind danach „außergewöhnlich“, werden bei der Routinewartung technische Probleme festgestellt, muss die Fluggesellschaft ihre Kunden dagegen entschädigen.

Entschädigung
Eine Neuregelung ist ferner beim finanziellen Ausgleich für verspätete Flüge geplant. Nach einem Urteil des EuGH (19.11.09, Az.: C-402/07 und C-432/07) können Fluggäste eine Entschädigung beanspruchen, wenn sich ihr Flug drei Stunden oder mehr verspätet. Die Verordnung selbst sieht das bislang nur bei einer Annullierung des Flugs vor. In Zukunft soll auch die Verspätung als Grund für eine Ausgleichszahlung in die Verordnung ausgenommen werden. Die relevante Verspätungsdauer wird sich allerdings bei EU-Flügen und sonstigen Flügen bis zu einer Entfernung von 3500 km auf 5 Stunden verlängern. Bei Flügen bis zu 6000 km muss die Airline erst ab 9 Stunden Verspätung zahlen, bei längeren Flügen ab 12 Stunden. Indem der Airline dadurch mehr Zeit zur Problemlösung gegeben wird, soll sie motiviert werden, den Flug nicht einfach zu annullieren, sondern doch noch durchzuführen, so die Kommission.

Unterbringung und Verpflegung
Der Vorschlag der Kommission will aber auch die Fluggesellschaften finanziell entlasten: So sollen die Ansprüche der Fluggäste auf Unterbringung und Verpflegung in Fällen „außergewöhnlicher Umstände“ regelmäßig auf drei Nächte begrenzt werden. Dass die jetzige Regelung – unbegrenzte Betreuung der Fluggäste – die Fluggesellschaften an den Rand des finanziellen Ruins bringen kann, zeigte sich im Jahr 2010, als der Ausbruch eines isländischen Vulkans den Flugverkehr in weiten Teilen Europas über mehrere Tage lahmgelegte.

Beschwerdeverfahren
Schließlich will man den Fluggästen die Durchsetzung ihrer Rechte aus der Verordnung erleichtern: Fluggesellschaften müssen laut dem Kommissions-Vorschlag ein klares Beschwerdeverfahren einrichten und die Beschwerden in vorgegebener Zeit – Eingangsbestätigung nach einer Woche und Beantwortung nach zwei Monaten – bearbeiten. Wird auf diesem Weg keine Lösung gefunden, können sich die betroffenen Fluggäste an eine außergerichtliche Beschwerdestelle wenden. Hier ist der deutsche Gesetzgeber bereits tätig geworden: Am 1. März 2013 hat der Bundestag einen Gesetzesentwurf beschlossen, mit dem ein Schlichtungsverfahren für den Luftverkehr geschaffen werden soll.

Download des Textes:
http://www.arag.de/rund-ums-recht/rechtstipps-und-urteile/reise-und-freizeit

Aktuelle Meldungen finden Sie auch bei Twitter: http://www.twitter.com/ARAG

Der ARAG Konzern ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz. Die ARAG versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand auch über die leistungsstarken Tochterunternehmen im deutschen Komposit-, Kranken- und Lebensversicherungsgeschäft sowie die internationalen Gesellschaften und Beteiligungen in 13 weiteren europäischen Ländern und den USA – viele davon auf führenden Positionen in ihrem jeweiligen Rechtsschutzmarkt. Mit knapp 3.500 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von knapp 1,5 Milliarden EUR.

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EU will Rechte von Fluggästen stärken

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Seit 2005 gibt es sie bereits: die EU-Fluggastrechteverordnung. Sie regelt, welche Unterstützungs- und Ausgleichsleistungen Fluggäste von der Airline beanspruchen können, wenn ihnen die Beförderung verweigert wird oder ihr Flug verspätet oder gar nicht stattfindet. Gleichwohl landeten in der Vergangenheit zahlreiche Rechtsstreitigkeiten um Ansprüche aus der Verordnung vor dem BGH oder dem Europäischen Gerichtshof. Denn deren Regelungen sind nicht immer stimmig und eindeutig. Das will der europäische Gesetzgeber jetzt ändern. Einen entsprechenden Vorschlag hat die EU-Kommission am 13. März 2013 vorgestellt, wie ARAG Experten berichten.

Früher informieren
Der Vorschlag sieht unter anderem vor, dass die Fluggesellschaft ihre Fluggäste künftig so früh wie möglich über die Tatsache informieren muss, dass sich der Flug verspätet oder er annulliert wird. Nach der bisherigen Regelung müssen die Airlines ihre Fluggäste zwar über deren Rechte aufklären, es gibt aber keine Pflicht, an Ort und Stelle über das Ereignis selbst zu informieren. In Zukunft muss die Information der betroffenen Reisenden spätestens 30 Minuten nach der planmäßigen Abflugzeit erfolgen. Sobald die Airline weiß, wann der Flug voraussichtlich stattfinden wird, muss sie auch dies mitteilen.

Außergewöhnliche Umstände
Auch der Begriff der sog. „außergewöhnlichen Umstände“ soll nach dem Willen der EU-Kommission präzisiert werden. Verspätet sich ein Flug wegen „außergewöhnlicher Umstände“ oder fällt er ganz aus, muss die Fluggesellschaft den Reisenden keinen Ausgleich leisten. Zuletzt hatte in diesem Zusammenhang der BGH entschieden, dass solche „außergewöhnlichen Umstände“ vorliegen, wenn die Piloten der Airline streiken und deshalb Flüge annulliert werden müssen (21.8.2012, Az.: X ZR 138/11 und 146/11). Nach dem Vorschlag der Kommission sollen künftig Umstände „außergewöhnlich“ sein, wenn sie nicht mit der normalen Ausübung der Tätigkeit der Airline zusammenhängen und von ihr tatsächlich nicht zu beherrschen sind. Auch Beispiele sollen in die Verordnung aufgenommen werden: Naturkatastrophen und Fluglotsenstreiks sind danach „außergewöhnlich“, werden bei der Routinewartung technische Probleme festgestellt, muss die Fluggesellschaft ihre Kunden dagegen entschädigen.

Entschädigung
Eine Neuregelung ist ferner beim finanziellen Ausgleich für verspätete Flüge geplant. Nach einem Urteil des EuGH (19.11.09, Az.: C-402/07 und C-432/07) können Fluggäste eine Entschädigung beanspruchen, wenn sich ihr Flug drei Stunden oder mehr verspätet. Die Verordnung selbst sieht das bislang nur bei einer Annullierung des Flugs vor. In Zukunft soll auch die Verspätung als Grund für eine Ausgleichszahlung in die Verordnung ausgenommen werden. Die relevante Verspätungsdauer wird sich allerdings bei EU-Flügen und sonstigen Flügen bis zu einer Entfernung von 3500 km auf 5 Stunden verlängern. Bei Flügen bis zu 6000 km muss die Airline erst ab 9 Stunden Verspätung zahlen, bei längeren Flügen ab 12 Stunden. Indem der Airline dadurch mehr Zeit zur Problemlösung gegeben wird, soll sie motiviert werden, den Flug nicht einfach zu annullieren, sondern doch noch durchzuführen, so die Kommission.

Unterbringung und Verpflegung
Der Vorschlag der Kommission will aber auch die Fluggesellschaften finanziell entlasten: So sollen die Ansprüche der Fluggäste auf Unterbringung und Verpflegung in Fällen „außergewöhnlicher Umstände“ regelmäßig auf drei Nächte begrenzt werden. Dass die jetzige Regelung – unbegrenzte Betreuung der Fluggäste – die Fluggesellschaften an den Rand des finanziellen Ruins bringen kann, zeigte sich im Jahr 2010, als der Ausbruch eines isländischen Vulkans den Flugverkehr in weiten Teilen Europas über mehrere Tage lahmgelegte.

Beschwerdeverfahren
Schließlich will man den Fluggästen die Durchsetzung ihrer Rechte aus der Verordnung erleichtern: Fluggesellschaften müssen laut dem Kommissions-Vorschlag ein klares Beschwerdeverfahren einrichten und die Beschwerden in vorgegebener Zeit – Eingangsbestätigung nach einer Woche und Beantwortung nach zwei Monaten – bearbeiten. Wird auf diesem Weg keine Lösung gefunden, können sich die betroffenen Fluggäste an eine außergerichtliche Beschwerdestelle wenden. Hier ist der deutsche Gesetzgeber bereits tätig geworden: Am 1. März 2013 hat der Bundestag einen Gesetzesentwurf beschlossen, mit dem ein Schlichtungsverfahren für den Luftverkehr geschaffen werden soll.

Download des Textes:
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Der ARAG Konzern ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz. Die ARAG versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand auch über die leistungsstarken Tochterunternehmen im deutschen Komposit-, Kranken- und Lebensversicherungsgeschäft sowie die internationalen Gesellschaften und Beteiligungen in 13 weiteren europäischen Ländern und den USA – viele davon auf führenden Positionen in ihrem jeweiligen Rechtsschutzmarkt. Mit knapp 3.500 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von knapp 1,5 Milliarden EUR.

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Pressemitteilungen

50 Prozent mehr Kreuzfahrt-Passagiere in Sharjah

Hafen Khor Fakkan erwartet 130.000 Gäste in kommender Saison

Sharjah baut seinen Kreuzfahrt-Tourismus aus. Für die kommende Saison 2012/2013 erwartet das drittgrößte der Vereinigten Arabischen Emirate 50 Prozent mehr Gäste dieses Segments als in der abgelaufenen Periode.
Während 2011/2012 insgesamt 23 Luxusliner mit insgesamt 67.000 Passagieren im Hafen Khor Fakkan an der Ostküste Sharjahs landeten, wird das Emirat zwischen September 2012 und Mai 2013 mehr als 40 Schiffe mit etwa 130.000 Fahrgästen begrüßen.
Hierzu zählen u. a. die Costa Atlantica, die 17 Mal vor Anker geht, die Costa Classica mit 16 Ankünften, die Costa neoRomantica, die Khor Fakkan vier Mal ansteuert, einmal die Seabourne Pride bzw. zweimal die Seabourne Odyssey. Somit laufen in der bevorstehenden Saison durchschnittlich zwei Kreuzfahrtschiffe statt nur einem pro Woche in den Hafen ein.
Diese Zahlen entsprechen dem generellen Trend stetig steigender Passagierzahlen im Nahen Osten. Neben Sharjah profitieren innerhalb der Emirate auch Abu Dhabi und Dubai von den Big Playern der Kreuzfahrtindustrie. Costa Cruises war das erste größte Kreuzfahrtunternehmen, das Strecken in der Golfregion ins Portfolio aufnahm.
Khor Fakkan ist der einzige natürliche Tiefwasserhafen der Golfregion und gehört neben den ebenso in Sharjah angesiedelten Häfen Khalid Port und Hamriyah zu den besten Tiefwasserhäfen der Emirate. Zusammen mit den zwei weiteren Enklaven Kalba und Dibba bildet Khor Fakkan die Ostküste Sharjahs am Golf von Oman bzw. Indischen Ozean.
Die Stärkung des Kreuzfahrt-Tourismus trägt genauso dazu bei, die touristische Infrastruktur an Sharjahs Ostküste auszuweiten wie die für 2015 geplante Eröffnung des The Chedi Khor Fakkan Resort und die Fertigstellung eines Ökotourismus-Projektes in Kalba innerhalb der nächsten sechs Jahre.

Sharjah – Emirat der Vielfalt

Mit mehr als 20 Museen, der historischen Altstadt aus unzähligen Gassen und Palästen, wieder kehrenden Großveranstaltungen wie den Biennalen für zeitgenössische Kunst und Kalligrafie, dem Lichterfestival sowie den Heritage Days gilt Sharjah als kulturelle Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate. 1998 verlieh die Unesco den Titel „Kulturhauptstadt der Arabischen Welt“, 2014 ist das drittgrößte Emirat Hauptstadt der islamischen Kultur. Kennzeichnend ist ebenso eine große landschaftliche Vielfalt, beispielsweise beherbergt Sharjah den ältesten Mangrovenwald Arabiens und grenzt als einziges der Emirate an zwei Meere. Die Küstenabschnitte am Persischen Golf bzw. Golf von Oman sind Magnete für Strand- und Tauchurlauber. Im Wettbewerb um die Besucher der Arabischen Emirate kann Sharjah – das sich, im Gegensatz zu anderen Emiraten, vom Klischee der „Zukunftsstädte des Mittleren Ostens“ distanziert – mit dem Bewahren der arabischen Identität, als Familien- und Kulturdestination auf dem Tourismusmarkt erfolgreich punkten. Auch das gute Preis- / Leistungsverhältnis macht Sharjah für Touristen attraktiv. Es ist im Vergleich zu den Nachbaremiraten deutlich günstiger.

Weitere Informationen über Sharjah gibt es auf der offiziellen Seite www.sharjahtourism.ae

Sharjah Commerce and Tourism Development Authority
Bobby Thomas Koshy
P.O.Box 26661, 9th Floor, Crescent Tower, Buheirah Corniche
. Sharjah
00971 6 5566777

http://www.sharjahtourism.ae
bobby.koshy@sharjahtourism.ae

Pressekontakt:
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