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Kosten – Kassenleistung oder muss ich privat bezahlen!

Deutschland hat eine gute zahnmedizinische Versorgung – Was ist eine Kassen- oder was ist eine Privatleistung?

Kosten - Kassenleistung oder muss ich privat bezahlen!

Zahnarzt Wolfgang Behrendt, Wittstock

Der Zahnarzt hat lange studiert, große Investitionen getätigt und hält einen aufwendigen Praxisbetrieb vor. Seinen anvertrauten Patienten kommt dieses zu Gute. Wie werden Zahnärzte bezahlt? Patienten, die gesetzlich versichert sind, haben das Recht auf Leistungen, die von der Krankenkasse bezahlt werden. Das ist eine Kassenleistung. Um eine umfangreiche Kassenleistung zu erreichen, muss ein Heil- und Kostenplan erstellt werden, den der Zahnarzt bei der Zahnersatzplanung nach medizinischen Regeln zur Verfügung stellt.

Zahnersatzleistungen: Behandlung ursachengerecht, zahnsubstanzschonend, präventionsorientiert

Grundlagen der Zahnersatzleistung sind die Richtlinien. In diesen Richtlinien ist es verbindlich geregelt, dass die Behandlungen ursachengerecht, zahnsubstanzschonend und präventionsorientiert erfolgen sollen. Es gilt der Grundsatz: Zahnerhaltung geht vor Zahnersatz. Die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen sind einigermaßen umfassend, z.B. einmal eine Kontrolluntersuchung pro Halbjahr, eine Zahnsteinentfernung einmal pro Jahr, Spritzen, Röntgenaufnahmen, Amalgamfüllungen, einfache Kunststofffüllungen etc..

Mischfinanzierung für welche Leistungen – was bedeutet das?

Der Patient in Deutschland sieht sich einer Mischfinanzierung gegenüber.

Einige Dinge, wie z.B. die professionelle Zahnreinigung, Implantate, einen Eigenanteil beim Zahnersatz, den Austausch z.B. von intakten Füllungen, aufwändige Wurzelbehandlungen oder ästhetische Verfahren, müssen selbst bezahlt werden.

Die Zahnärzte, die eine Kassenzulassung haben, bieten kraft Gesetzes gemäß § 95 Abs. 3 SGB V Kassenleistungen an. Sie müssen auch über Kassenleistungen informieren. Die Zahnärzte behandeln nicht nur, sondern beraten ihre Patienten. Gerade bei Implantaten sollten intensive Diskussionen geführt werden, da der Markt für Implantate unübersichtlich ist und sich schnell verändert, mein Zahnarzt Behrendt. Zahnimplantate sind wegen ihrer Modellvielfalt schwer zu vergleichen. Bis zu 150 Systeme werden in Deutschland verwendet. Sie unterscheiden sich vielfach deutlich im Preis. Ein Implantat ist kein künstlicher Zahn, sondern nur eine künstliche Zahnwurzel. Eine Krone als Zahnersatz muss immer darauf befestigt werden. Was wieviel kostet, muss offen und ausführlich diskutiert werden, damit im vertrauensvollen Miteinander der Patient mit seinem Zahnarzt zu einem vernünftigen und langfristig befriedigenden Ergebnis kommt.

Zahnärzte Behrendt und Partner haben ihre Praxen in Berlin und Wittstock. Mit erfahrenen Zahnärzten und dem engagierten Praxisteam bieten Zahnärzte Behrendt und Partner eine Rundum-Zahnversorgung von kostenfreien Regelleistungen über Prophylaxe bis hin zu kompletten Zahnsanierungen inklusive Implantaten und Prothetik. Ziel ihrer Arbeit ist, gemeinsam die jeweils beste Lösung für individuellen Zahnprobleme zu finden. Zahnärzte Behrendt und Partner legen größten Wert auf eine stressfreie Behandlung, höchste Präzision und ästhetische Ergebnisse zählen zur Selbstverständlichkeit. Weitere Informationen unter: http://zahnpraxis-berlin.de

Kontakt
Zahnärzte Behrendt und Partner
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Perleberger Str. 3
10559 Berlin
030/ 398 780 75
030/ 398 784 71
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„Medikamenteneinnahme vergessen?“ – Verbraucherfrage der Woche der DKV

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Teresa W. aus Freiburg:
Ich muss regelmäßig Medikamente einnehmen. Manchmal vergesse ich die Einnahme oder bin mir nicht mehr sicher, ob ich die Tabletten genommen habe oder nicht. Gibt es hierfür Erinnerungshilfen? Ist es schlimm, wenn ich mal eine Tablette vergesse?

Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte bei der DKV Deutsche Krankenversicherung:
Verschriebene Medikamente wirken am besten bei regelmäßiger Einnahme. Um die Patienten in dieser Routine zu unterstützen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. So helfen etwa tagesdosierte Aufbewahrungsbehälter, den Überblick zu behalten, welche Medikamente wann einzunehmen sind. Außerdem können spezielle Apps von Nutzen sein: Sie erinnern den Patienten mit automatischen Nachrichten an eine rechtzeitige Einnahme. Dennoch kommt es vor, dass ein Patient den festgelegten Zeitpunkt einmal verpasst. Ob und welche Folgen das hat, hängt von der Art und der Dosis der Medizin ab. Darüber informiert der Beipackzettel oder der behandelnde Arzt. Dieser kann auch sagen, ob eine nachträgliche Einnahme vergessener Medikamente ratsam ist oder die Routine einfach fortgesetzt werden sollte.
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Weitere Verbraucherthemen finden Sie unter www.ergo.com/verbraucher Weitere Informationen zur Krankenversicherung finden Sie unter www.dkv.de

Bitte geben Sie bei Verwendung des bereitgestellten Bildmaterials die „ERGO Group“ als Quelle an.

Bei Veröffentlichung freuen wir uns über Ihr kurzes Signal oder einen Beleg – vielen Dank!

Über die DKV
Die DKV ist seit 90 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2016 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,7 Mrd. Euro.
Die DKV ist der Spezialist für Krankenversicherung der ERGO und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.dkv.com

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Zecken und Borreliose – OnLyme-Aktion.org feiert fünfjähriges Jubiläum

Aktionsbündnis gegen zeckenübertragene Infektionen Deutschland e. V. wurde am 11. August 2012 von engagierten Bürgern gegründet

Zecken und Borreliose - OnLyme-Aktion.org feiert fünfjähriges Jubiläum

OnLyme-Aktion.org ©

Im Jahr 2017 blickt OnLyme-Aktion.org auf fünf ereignisreiche Jahre zurück. Inzwischen hat sich der Patientenverein erfolgreich etabliert und ist aus der Interessensvertretung für Borreliose-Patienten nicht mehr weg zu denken.

OnLyme-Aktion.org feiert den fünften Geburtstag. Ein willkommener Anlass, um auf bewegte Jahre zurück zu blicken. Mitglieder einer virtuellen Selbsthilfegruppe gründeten 2012 den gemeinnützigen Patientenverein. Sehr schnell begnügte sich das Aktionsbündnis nicht mehr nur mit Aktionen, die für eine verstärkte gesundheitspolitische Aufmerksamkeit für die häufig von Zecken übertragene Infektionskrankheit Lyme-Borreliose sorgen. Bereits Ende 2012 wurde auch der Grundstein für das Herzstück des Vereins gelegt: Das Borreliose-Patientenforum. Siehe: http://onlyme-aktion.org/borreliose-onlyme-aktion-org-forum-jetzt-auch-bei-nakos-5-top-gruende-fuer-die-forumsnutzung/
Selbst erkrankte Vereinsmitglieder moderieren in diesem unabhängigen, werbefreien Forum die Beiträge der stetig wachsenden ForumsnutzerInnen. Suchten Ende 2012 noch rund 200 registrierte Nutzer Informationen und Erfahrungsaustausch im Forum, so sind es inzwischen fast 3000 registrierte Mitglieder. An manchen Tagen tummeln sich über 350 Nutzer im Forum. Kein Wunder – der Informationsbedarf rund um Zeckenstiche, Lyme-Borreliose und Co-Infektionen ist sehr groß. Zweifelsohne ist die Entwicklung dieses Patientenforums eine einzige Erfolgsgeschichte und eine wichtige Ergänzung zum professionellen Gesundheitssystem.
Das Patientenforum als virtuelle Selbsthilfegruppe (SHG) bietet sehr viele Vorteile. Unter anderem hat es quasi immer geöffnet und ist auch noch ortsunabhängig zu erreichen. Ein enormer Pluspunkt, gerade wenn man krank und körperlich eingeschränkt ist. Gleichzeitig erreicht man im Forum eine recht große Zahl von Menschen, die sich dort beteiligen und ihre vielfältigen Informationen und Erfahrungen vermitteln. Das Ganze ist übersichtlich strukturiert und archiviert. Damit ist im Laufe der Jahre ein großer Wissensschatz entstanden, auf den Interessierte kostenlos rrund um die Uhr Zugriff haben. Der Wissensschatz umfasst zur Zeit nahezu 120 000 Beiträge zu über 9000 Themen.

Im August 2012 sind sich alle Gründungsmitglieder einig, dass in der Öffentlichkeit und der Politik dringend ein stärkeres Problembewusstsein für die Gefahren zeckenübertragener Infektionen geschaffen werden muss. Gesagt, getan. Seit der Gründung des Aktionsbündnisses macht OnLyme-Aktion.org unermüdlich durch zahlreiche Aktionen wie der Berlin-Demo im Wahljahr 2013, jährliche Aktionstage im Mai sowie Online-Petitionen auf die schlechte medizinische Versorgung aufmerksam. Dabei werden – und das unterscheidet das neue Aktionsbündnis – alle Aktivitäten im Bereich Information, (internationaler) Kommunikation, Zusammenarbeit und Organisation digital und mithilfe sozialer Netzwerke koordiniert. Das ist zeitgemäß, zukunftsfähig und effizient.

Ein weiterer wichtiger Baustein der Vereinsarbeit ist die Teilnahme an den Leitlinienkonferenzen der AWMF, der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften. Mithilfe von medizinischen Leitlinien kann auf die Diagnose und Therapie der Patienten Einfluss genommen werden – somit ist es für OnLyme-Aktion.org enorm wichtig – in dem bescheidenen Rahmen, der Patientenorganisationen zur Verfügung steht – in den Verhandlungen immer wieder die Sicht der Patienten in den Fokus zu rücken. Im Sinne aller Patienten hält OnLyme-Aktion.org daher auch den im Zuge der Leitlinienkonferenzen entstandenen konstruktiven Dialog mit den Leitlinien-Verantwortlichen für einen großen Fortschritt. Ermutigt durch die inzwischen in den Konferenzen zu beobachtende ernsthafte Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Positionen und den vielen noch offenen Fragen bei der Lyme-Borreliose, setzt sich die gesundheitspolitische Arbeitsgruppe von OnLyme-Aktion.org mit ganzer Kraft für die Patienten ein, frei nach dem Motto: Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf gegen eine Wand zu rennen, sondern mit den Augen die Tür zu finden.

Soviel Einsatz erregte 2013, nur ein Jahr nach der Gründung, bereits große Aufmerksamkeit. OnLyme-Aktion.org wurde für den Deutschen Engagementpreis nominiert. Begründung: Die Mitglieder des gemeinnützigen Vereins werden aufgrund ihres überdurchschnittlichen persönlichen Engagements im Kampf für Information und Unterstützung von Borreliose-Patienten sowie für ihre Teilnahme an weltweiten Kampagnen zur Aufklärung über die schlechte medizinische Versorgung nominiert. Der Einsatz für erkrankte Zeckenstichopfer erfährt durch diese Nominierung eine ganz besondere Anerkennung. In einem ausführlichen Porträt eines Fachmagazins über OnLyme-Aktion.org heißt es in der Überschrift treffend: „Das Aktionsbündnis OnLyme-Aktion.org – eine Patientenorganisation, die ihrem Namen alle Ehre macht“.

OnLyme-Aktion.org, das gemeinnützige Aktionsbündnis gegen zeckenübertragene Infektionen Deutschland e. V., hat sich zum Ziel gesetzt, mit Aktionen und Kampagnen auf die gesundheitspolitischen Missstände insbesondere bei der Lyme-Borreliose aufmerksam zu machen und Betroffenen eine Stimme zu geben.
Das Aktionsbündnis unterhält ein kostenfreies, unabhängiges Online-Patientenforum, in dem Betroffene Informationen und Erfahrungsaustausch finden: http://forum.onlyme-aktion.org/

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Birgit Jürschik-Busbach
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Schlechte Arzt Bewertung durch Fake-Patienten?

Landgericht München I hilft Zahnarzt gegen Bewertungsportal – Unbekannter Patient (Scheinpatient) schreibt negative Bewertung, was tun?

Schlechte Arzt Bewertung durch Fake-Patienten?

Dr. Thomas Schulte: Landgericht München I hilft Zahnarzt gegen Bewertungsportal

Ein Zahnarzt prüfte in unregelmäßigen Abständen das Internet nach Einträgen und stellte erstaunt fest, dass in dem Ärztebewertungsportal ein Unbekannter seine Arbeitsleistung übel abgestraft hatte.

Da stand für alle Welt lesbar: „Note ungenügend für den Bereich Behandlung und Vertrauensverhältnis.“

Der Scheinpatient sagte, dass eine Krone nicht passen würde. Der Zahnarzt ging seine Kartei durch, stellte fest, dass es so diesen Patienten nicht gab und lief zum Rechtsanwalt. Der Rechtsanwalt forderte das Bewertungsportal auf, die falsche Angabe zu löschen. Da sich die Parteien nicht einigen konnten, kam es zum Rechtsstreit. Gegen den Fake-Patienten konnte der Zahnarzt mangels Namen und Adresse nicht vorgehen.

Rechtsstreit zwischen Arzt und Bewertungsportal – Bewertungsportal muss die Echtheit des Patienten beweisen

Das Bewertungsportal legte ein Email des Patienten vor und hatte aber den Namen geschwärzt. Genaue Angaben zum Namen des Patienten wollte das Bewertungsportal nicht machen.
Das Landgericht hat in dem Urteil vom 03.03.2017 entschieden, dass das Arztbewertungsportal die Bewertung löschen muss. Das Bewertungsportal muss dem Gericht gegenüber beweisen, dass die Bewertung von einem echten Patienten stammt. Da dieser Beweis nicht gelungen ist, musste das Bewertungsportal nachgeben. (LG München I, Urt. v. 03.03.2017, Az. 25 O 1870/15).
Beweislast – was ist das?

Wer etwas beweisen muss, der muss den Richter überzeugen. Wie soll aber der Arzt dem Gericht nachweisen, dass er diesen Patienten nicht behandelt hat. Das ist schlichtweg unmöglich. Das Gericht hat daher entschieden, dass der Patient in Behandlung war und dass die Bewertung aufgrund einer wahren Tatsache standgefunden hat.

Was muss als Arzt hingenommen werden? Die Rechtsordnung hat bisher entschieden:

1. Niemand kann verlangen, dass das ganze Profil gelöscht wird. Schließlich handelt es sich um eine Berufsausübung in der Öffentlichkeit und im Wettbewerb mit anderen.

2. Als Zahnarzt selbst kontrollieren bzw. kontrollieren lassen. Das Bewertungsportal muss nicht vorab fragen.

3. Name und Adresse des Bewerters braucht das Bewertungsportal nicht nennen.

Dass Ärzte den Bewertungsportalen ausgesetzt sind, hatte der Bundesgerichtshof (BGH) übrigens im Jahr 2014 entschieden. Danach sei es nicht möglich, sein Profil auf Jameda löschen zu lassen – in einem freien Wettbewerb müssen Bewertungen in Bezug auf der beruflichen Tätigkeit hingenommen werden.

Fazit: Bewertung der Entscheidung – Umgang mit Arzt und Bewertungsportal

Kritik ist erlaubt und erwünscht. Es ist aber unzulässig sich zu verstecken. Wenn der Arzt die Bewertung hinterfragt, muss das Bewertungsportal das Gericht von der Richtigkeit der Bewertung überzeugen und notfalls doch den unzufriedenen Patienten als Zeugen laden.

Die Kanzlei ist seit 1995 schwerpunktmäßig auf dem Gebiet des Kapitalanlagen- und Bankenrechts sowie auf dem Gebiet des Verbraucherschutzes tätig und vertritt bundesweit die Interessen einzelner Anleger. Ergänzende Absenderangaben mit dem Kanzleistandort finden Sie im Impressum auf unserer Internetseite www.dr-schulte.de

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Dr. Thomas Schulte
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Zecken und Borreliose – OnLyme-Aktion.org: Aktionstage im Mai 2017

Aktionsbündnis fordert aussagefähige Diagnostiktests und mahnt patientenzentrierte medizinische Versorgung an

Zecken und Borreliose - OnLyme-Aktion.org: Aktionstage im Mai 2017

Im Rahmen internationaler Mai-Aktionen zu der häufig von Zecken übertragenen Lyme-Borreliose ruft das Aktionsbündnis gegen zeckenübertragene Infektionen Deutschland e. V., „OnLyme-Aktion.org“, traditionell zu Informations- und Aktionstagen in mehreren Städten Deutschlands auf.

Hier die Städte und Termine für das Jahr 2017:

Berlin – Aktionstag
Samstag, 06.05.2016. Infostand in der Zeit von 10 bis 16 Uhr
Ort: Fußgängerzone Wilmersdorfer Straße in Berlin-Charlottenburg
Kontakt: borrelioseprotest-berlin@web.de

Hamm – Aktionstag
Samstag, 27.05.2017. Infostand von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Ort: Wochenmarkt an der Pauluskirche, Stadtzentrum
Kontakt: borrelioseprotest-nrw@email.de

Leipzig – Aktionstag
Samstag, 13.05.2017. Infostand von 9.30 Uhr bis 15.00 Uhr (zum Leipziger Selbsthilfetag)
Ort: Universität Leipzig, Sportwissenschaftliche Fakultät, Jahnallee 59, Pausenhalle Nord (barrierefrei über den Haupteingang zu erreichen) oder auf der Freifläche davor.
Kontakt: borrelioseprotest-leipzig@web.de

Leipzig – Informationstag mit Dokumentarfilm „Under our Skin“ (Teil 1 und 2) am Donnerstag, 18.05.2017
Filmvorführung von 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr
Ort: Luru-Kino in der Spinnerei, Spinnereistraße 7 in 04179 Leipzig (barrierefrei über den Hintereingang Nr. 18 zu erreichen)
Kontakt: Borreliose-leipzig@gmx.de

Mainz – Aktionstag
Samstag, 20.05.2017. Infostand in von 9.00 bis 16.00 Uhr
Ort: In der Seppel-Glückert-Passage/Ecke Betzelsstraße, neben C&A
Kontakt: bonin.petra@gmx.de

Saarbrücken – Aktionstag
Samstag, 27.05.2017. Infostand von 9.00 bis 16.00 Uhr
Ort: Fußgängerzone Bahnhof-/Reichsstraße, in Höhe Europagalerie
Kontakt: bonin.petra@gmx.de

In Berlin, Hamm, Mainz, Leipzig und Saarbrücken informieren Patienten und OnLyme-Aktion.org-Mitglieder über die Gefahren, die von Zecken ausgehen. Aus diesem Anlass machen sie dabei auch auf die schlechte medizinische Versorgung insbesondere bei der Lyme-Borreliose aufmerksam.

„Borreliose ist die häufigste durch Zecken übertragene Infektionskrankheit. Leider fehlt es gerade bei dieser ernstzunehmenden Multi-Organ-Erkrankung an allem, was medizinisch notwendig ist“, so ein Sprecher des Aktionsbündnisses. Es fehlten spezialisierte Ärzte, es gebe keine zuverlässige, standardisierte Diagnostik, keinen Impfstoff, keine sicher heilende Therapie und zu wenig Forschung, beklagt OnLyme-Aktion.org. Angesichts des Klimawandels und der steigenden Gefahr durch Zeckenstiche fordert die gemeinnützige Initiative mit dem Motto „(Be)-Handelt endlich!“ verstärkte Forschungsanstrengungen, die Entwicklung standardisierter, aussagefähiger Tests und Langzeittherapie-Studien. Für Betroffene unterhält das gemeinnützige Aktionsbündnis ein kostenfreies, unabhängiges und moderiertes Online-Patientenforum, in dem man sich über alle Aspekte der Borreliose informieren und Erfahrungen austauschen kann: http://forum.onlyme-aktion.org/

Die Erfahrungen zeigen, dass der Bedarf an Informationen sehr groß ist – das Online-Forum verzeichnet seit Jahren steigende Zugriffs- und Anmeldezahlen. Das verwundert nicht: Aufgrund spärlicher und überdies noch widersprüchlicher Studienergebnisse gibt es bislang keinen diagnostischen und therapeutischen Goldstandard bei der Lyme-Borreliose. Daher, so OnLyme-Aktion.org, sei es unerlässlich, dass Ärzte ihre Patienten über die unterschiedlichen Borreliose-Therapieansätze informieren. In diesem Zusammenhang verweist OnLyme-Aktion.org auch auf die USA, wo etliche Bundesstaaten inzwischen Gesetze zum Schutz der Rechte von Borreliose-Patienten erlassen haben, um eine adäquate Therapie der fortgeschrittenen Borreliose zu ermöglichen. Eine Therapie, die hierzulande oft nicht möglich ist; siehe hierzu auch: http://onlyme-aktion.org/borreliose-online-petitionsfrist-ist-abgelaufen-onlyme-aktion-org-sagt-danke-fuer-die-grossartige-unterstuetzung/

Zecken lauern bereits ganzjährig vor der Haustür

OnLyme-Aktion.org verweist auf Untersuchungsergebnisse der Universität Hohenheim: Jeder Mensch, der aus der Haustür tritt, begibt sich in den Lebensraum der Zecken. Generell zeige die Zeckenforschung, dass die Parasiten ausgesprochen unberechenbar sind. „Alte Weisheiten, zum Beispiel dass Zecken nur im Sommer aktiv sind, gelten nicht mehr. Heute finden wir das ganze Jahr über aktive Zecken“, erklärt Prof. Dr. Mackenstedt von der Uni Hohenheim.

Zecken übertragen überraschend viele verschiedene Krankheitserreger

Die Bandbreite der Krankheiten, die durch Zecken übertragen werden, sei größer als oft bekannt, so OnLyme-Aktion.org. Zecken können Viren, Bakterien und auch Parasiten wie beispielsweise Babesien übertragen. Es kommen inzwischen weitere neu entdeckte Krankheitserreger hinzu, die teilweise lebensbedrohlich sind. Doch bereitet allein schon die frühzeitige Diagnose einer Borreliose große Schwierigkeiten, da die Symptome von Ärzten aufgrund ihrer unspezifischen Natur leicht fehlinterpretiert werden können; noch schwieriger gestaltet sich gemeinhin die korrekte Diagnose der möglichen Co-Infektionen. Die nächste große Herausforderung wartet mit den therapeutischen Ansätzen und dem ungewissen kurativen Erfolg auf Patienten und Ärzte. „Zeckenübertragene Infektionen sind ein weithin unterschätztes gesundheitspolitisches Problem. Angesichts der Schwere und Häufigkeit der Borreliose-Erkrankung halten wir es für dringend notwendig, die Bevölkerung besser zu informieren und das motiviert uns Jahr für Jahr für unsere Aktionstage“, erläutert ein engagiertes Mitglied des Aktionsbündnisses.

Mai 2017

OnLyme-Aktion.org, das gemeinnützige Aktionsbündnis gegen zeckenübertragene Infektionen Deutschland e. V., hat sich zum Ziel gesetzt, mit Aktionen und Kampagnen auf die gesundheitspolitischen Missstände insbesondere bei der Lyme-Borreliose aufmerksam zu machen und Betroffenen eine Stimme zu geben.
Das Aktionsbündnis unterhält ein kostenfreies, unabhängiges Online-Patientenforum, in dem Betroffene Informationen und Erfahrungsaustausch finden: http://forum.onlyme-aktion.org/

Kontakt
OnLyme-Aktion.org
Birgit Jürschik-Busbach
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MDK, Qualitätsprüfungen von Pflegeeinrichtungen aus rechtlicher Sicht

Eine nicht nachvollziehbare und nebulöse rechtliche Situation im Bereich aller ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen sorgt für massiven Ärger. Es wird ein immenser Druck auf die Betreiber von Altenpflegeheimen und ambulanten Pflegediensten

MDK, Qualitätsprüfungen von Pflegeeinrichtungen aus rechtlicher Sicht

ARGE Pflegedienste Recht (Bildquelle: pixabay / zaronews)

In der Bundesrepublik Deutschland gibt es ca. 2,8 Millionen pflegebedürftige Menschen. Davon werden an die 2 Millionen dieser (Bürger) zu Hause gepflegt (ambulante Pflege), etwa 800.000 sind in Pflegeheimen stationär untergebracht. Sie sollen nach ihrem persönlichen Hilfsbedarf und gemäß ihrer individuellen Bedürfnisse, nach dem aktuellen Stand der medizinischen Versorgung und der pflegerischen Erkenntnisse optimal versorgt werden. In der BRD wurden diese Pflegeeinrichtungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen bisher mit einer Durchschnittsbenotung, für alle geprüften Bereiche, mit Note: 1,3 bewertet. In Bayern liegen diese Benotungen sogar noch in einem besseren Bereich. Also darf der interessierte Bürger sowie die Politiker davon ausgehen, dass durch die angeblich notwendigen Transparenz,- und Abrechnungsprüfungen durch diesen Deutschen Prüfdienst MDK, in den geprüften Einrichtungen, die Welt für die schutzwürdigen Pflegebedürftigen in bester Ordnung ist, nach der verlässlichen, typisch Deutschen Gründlichkeit.

Das ist gut, möchte man meinen, doch leider nicht gut genug, zumindest nach Ansicht des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung MDK, den Krankenkassen, der Politik, und diverser staatlicher Stellen, bis hin zu Vereinigungen, welche über die Rechte von pflegebedürftigen Bürgern bestimmen dürfen, obwohl ein Auftrag dazu gar nicht besteht. Ein solches Mitspracherecht kann erst dann ergehen, wenn der einzelne Bürger Mitglied in einer solchen Vereinigung ist (VDK, Blindenverein ect.). Einen derartigen Nachweis können diese Vereinigungen nicht erbringen, und trotzdem nehmen sie sich das Recht heraus, im Auftrag der Bundesregierung ihre Empfehlungen abzugeben.

Es ist nicht der MDK oder MDS Deutschland, welche diese neuen Rechtsvorschriften der Qualitäts- und Abrechnungsprüfung anstreben. Es sind Forderungen des Spitzenverbandes der Krankenkassen, die damit an die Politik herangetreten sind. Natürlich gehen Politiker darauf ein, denn die Skandale der Schlechtpflege, einhergehend mit Falschabrechnungen sind nachweislich vorhanden. Dies gibt aber Niemand das Recht, alle ambulanten und stationären Einrichtungen unter den Generalverdacht der Schlechtpflege, bzw. des Abrechnungsbetruges zu stellen. Doch es scheint so, als wäre genau dass politisch gewollt, so wird es zumindest öffentlich dargestellt und schlägt sich wieder im Gesetzestext des SGB XI.

Ein Beispiel:

– „Kein Einwanderer, egal welcher religiösen Prägung, muss es sich laut Regierung gefallen lassen, dass eine Überwachung oder sonstige generalisierte Überwachungsmaßnahmen zur Feststellung von eventuellen Straftaten offiziell stattfinden darf. Dagegen kann jeder Ausländer klagen, auf der Basis der in Deutschland herrschenden Grundrechte aus der Verfassung (Grundgesetz). Hier bleiben die Grundrechte gewahrt, bei Leistungsbringern, sowie zum Teil bei Pflegebedürftigen werden diese Rechte ausgehebelt.“

Ambulante und stationäre Einrichtungsträger werden im SGB XI so dargestellt, dass diese grundsätzlich (oftmals unangekündigt) vom MDK auf Anweisung der Arbeitsgemeinschaften „ARGE“ (Zusammenschlüsse aller Krankenkassen in den einzelnen Bundesländern) zu überprüfen und komplett zu kontrollieren sind. Diese Arbeitsgemeinschaften „ARGE“ sind keine Rechtsobjekte, und der MDK, eine Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassen, stellt keine Behörde im Sinne des § 418 ZPO dar.

Die Anforderungen und seine Ausführung an Gesetze, welche der Gesetzgeber verabschiedet, muss angesichts des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes umso schärfer sein, je niedriger der Grad der Gefahren tatsächlich ist. Hier ist ausdrücklich noch zu bedenken, dass derartige Prüfmaßnahmen mit dem Hintergrund eines generalisierten Verdachtes, verursacht durch einige wenige Unternehmen, gerade dann nicht zu verstehen ist, wenn doch nachweislich der MDK in den einzelnen Bundesländern dort regelmäßige Kontrollen durchgeführt hat. Hier werden verfassungsrechtliche Grenzen schlichtweg übergangen, ein unmittelbarer entstehender Zwang mit sofort hinnehmbaren Duldungsverwaltungsakt wird mittels neu gegründeter MDK Polizeigewalt staatlich angeordnet und durchgeführt. Nach rechtsstaatlicher Auffassung erscheint dies äußerst befremdlich.

Ganz davon abgesehen, dass es sich nicht nur um einen willkürlichen Gewaltakt gegenüber den Einrichtungsträgern handelt, wird gegen alle pflegebedürftigen Bürger, in rechtswidriger Art und Weise, ebenfalls ohne die Einhaltung ihrer geschützten Grundrechte durch das GG vorgegangen. Es werden mit bewusst falschen Informationen und Erklärungen durch Mitarbeiter des MDK Unterschriften von Pflegebedürftigen eingeholt, welche den MDK berechtigen, absolut private und sensible Sozialdaten zu sammeln, diese dann nach Gutdünken zu entschlüsseln, und den Pflegekassen zur Sanktionierung der Leistungserbringer zur Verfügung zu stellen.

Diese Handlungsweisen des MDK, betrifft aber nicht nur die Leistungserbringer, es trifft in weiterer Folge auch die Pflegebedürftigen, denn auch diese können ebenfalls, mit diesen angeblich legal „erspitzelten“ Informationen, in Regress genommen werden, bzw. sie müssen damit rechnen, dass Leistungen gestrichen oder gekürzt werden. Und natürlich werden dann Krankenversicherte als angebliche Mittäter und Betrüger entlarvt. Und obwohl der MDK die Entgegnungen der Leistungsbringer eins zu eins übernehmen muss, geschieht dies so gut wie nie.

Es gibt bis heute keinerlei eindeutigen, nachvollziehbaren Transparenzvorschriften und Vorschriften im Handeln der einzelnen MDK Mitarbeiter gegenüber dem einzelnen Betreiber. Alleine diese Tatsache ist gegenüber den Betrieben, welche geprüft werden, rechtswidrig. Es geht nicht mehr um das Wohl und den angeblichen Schutz von Schutzbedürftigen, es geht nur noch darum, dass ein Grundrechtseingriff durch einen Realakt legitimiert wird. Das ist im Sinne der Politik so gewollt, da die Forderungen nach höheren finanziellen Unterstützungen von den Krankenkassen an die Politik nicht erfüllt werden können. Es finden eklatante Verstöße gegen pflegebedürftige Bürger mit stattlichem Auftrag statt.

Die Pflegestandards sind durch das Pflegeversicherungsgesetz geregelt und den darauf aufbauenden Verträgen. Ob diese Qualitätsanforderungen eingehalten werden überprüft seither, durch zum Teil unangemeldete Prüfungen, der Medizinische Dienst MDK, in den Pflegeeinrichtungen. Diese Kontrollen sollen unter anderem dazu beitragen, dass den Pflegebedürftigen ein hohes Maß an Lebensqualität erhalten bleibt. Das erscheint erstmal plausibel und im Sinne des Pflegebedürftigen zu sein, wenn man bedenkt dass immer wieder Einzelfälle auftauchen die über Missstände in Pflegeeinrichtungen berichten. Tatsächlich werden diese wenigen Fälle gerne dazu benutzt um die Überprüfung der Pflege-Institutionen ständig zu verschärfen und dabei auch geltendes Recht zu missachten und beispielsweise Datenschutzrechtliche Daten von Pflegebedürftigen zu erheben, ohne dazu eine rechtliche Grundlage zu haben.

Uns liegt dazu ein Schreiben vom 12.06.2013 vom Bayerischen Landesbeauftragten für den Datenschutz vor, hier wird festgestellt, Zitat:

– „Für eine Beanstandung sprach an sich die Vielzahl datenschutzrechtlicher Verstöße. Problematisch ist auch, dass es sich hier um Sozialdaten, also Daten mit besonderem Schutzniveau handelt. Außerdem gehe ich davon aus, dass dieser Fall exemplarisch ist für eine Vielzahl von Fällen über einen längeren Zeitraum.“ Ende

Das heißt im Klartext, den Datenschützern ist die rechtliche Sachlage und die Situation bekannt, sensible Daten von Pflegebedürftigen werden ohne Zustimmung dieser Personen erhoben und von den Pflegekassenverbänden genutzt. Die Datenschützer sprechen zu recht von einer komplexen Rechtslage, bei dem datenschutzrechtlichen Verstoß handle es sich lediglich um eine Informationspflicht gegenüber dem von der Pflege betroffenen Patienten. In diesem offiziell bekannten Fall wurden Einwilligungen der Betroffenen nur mündlich durch die MDK eingeholt, nach Rechtlage hätte dies nur schriftlich erfolgen müssen. Verstoß erkannt, Verstoß der MDK und Kassenverbände geprüft und das Fehlverhalten festgestellt. Fazit, Zitat: „Angesichts der zum 01.10.2012 erfolgen Änderung der Rechtslage erübrigt sich jedoch die Forderung nach einer Behebung des datenschutzrechtlichen Verstoßes – Ende.

Das Sozialgericht Münster bestätigte in dieser datenschutzrechtlichen Angelegenheit: „MDK muss Einwilligung beim Pflegebedürftigen schriftlich einholen. Diese Rechtsauffassung gilt es zu umgehen und aus zu hebeln. So gehen diese Verbände allesamt „NGO’s – Non Goverment Organisation“ her und legen Richtlinien fest, sie berufen sich dabei auf geltendes Recht und kochen ihr eigenes Süppchen, veröffentlicht in den Richtlinien des GKV-Spitzenverbandes über die Prüfung der in Pflegeeinrichtungen erbrachten Leistungen und deren Qualität nach § 114 SGB XI (Qualitätsprüfungs-Richtlinien-QPR) vom 6. Sept.2016 wie folgt, Zitat:

– Der GKV-Spitzenverband hat unter Beteiligung des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen und des Prüfdienstes des Verbandes der Privaten Krankenversicherung e.V. aufgrund des §114aAbsatz7SGBXI in der am 31. Dezember 2015 bestehenden Fassung i.V. mit § 115a Absatz3 bis 5SGB XI am 6.September2016 die nachstehenden Richtlinien als Mindestanforderungen für die Prüfung der in Pflegeeinrichtungen erbrachten Leistungen und deren Qualität sowie für das Verfahren zur Durchführung von solchen Prüfungen im Bereich der sozialen Pflegeversicherung beschlossen.

Das heißt, der GKV-Spitzenverband, die MDK und Pflegekassenverbände legen fest und beschließen wie die Überprüfung und Kontrolle der Pflegeinrichtungen zu funktionieren hat, dabei berufen sie sich auf die Sozialgesetzgebung und legen die Kriterien zur Durchführung einfach selbst fest. Im Urteil vom Bundessozialgericht vom 16.05.2013, B 3 KR 31/12 R lässt sich bei den angegebenen Entscheidungsgründen des Gerichts klar erkennen dass die Gesetzgeber hier eindeutige Regeln festlegen die jedoch der Vorgehensweise der privaten Pflegekassenverbände widerspricht.

Auszüge/Zitat:

– In den Gesetzesmaterialien (BT-Drucks 14/7862) heißt es dazu, dass das Verfahren ausdrücklich auf Fälle begrenzt wird, in denen die Krankenkassen einen Anfangsverdacht haben. Der erkennende Senat hat daraus gefolgert, dass durch das Tatbestandsmerkmal der „Auffälligkeiten“ eine Abgrenzung der routinemäßigen Stichprobenprüfung nach § 17c KHG von der konkreten Einzelfallprüfung nach § 275 Abs. 1 Nr. 1 SGB V erfolgt ist und eine Auffälligkeit nur dann vorliegt, wenn der konkrete Verdacht einer fehlerhaften Abrechnung besteht (BSGE 98)
– Der 3. Senat hat dies dahingehend konkretisiert, dass der Anwendungsbereich der Einzelfallprüfung nach § 275 Abs. 1 Nr. 1 Halbs. 2 SGB V – soweit also die Rechnungsprüfung in Rede steht – auf solche Anlässe beschränkt ist, die durch „Auffälligkeiten“ gekennzeichnet sind; diese hat die Krankenkasse im Zweifelsfall zu belegen (Urteil vom 22.11.2012 – B 3 KR 20/12 R – zur Veröffentlichung in SozR 4 vorgesehen, RdNr. 23). Liegt keine Auffälligkeit im dargelegten Rechtssinne vor, kann und muss der MDK bei einem solchen, auf bloß vermeintliche Auffälligkeiten gestützten, Auftrag die Krankenkasse hierauf verweisen und den Auftrag ggf. ablehnen. Das Krankenhaus darf die Herausgabe von dennoch angeforderten Krankenbehandlungsunterlagen, die über das für die Abrechnung Erforderliche (vgl. § 301 SGB V) hinausgehen, unter Hinweis auf das Fehlen von Auffälligkeiten verweigern.
– Der erkennende Senat hat daraus abgeleitet, dass den Krankenkassen auch in diesem Prüfstadium kein Recht zusteht, selbst in die ärztlichen Behandlungsunterlagen Einsicht zu nehmen (so schon BSGE 90, 1 = SozR 3-2500 § 112 Nr. 3). Ebenso dürfen die Krankenkassen keine medizinischen Unterlagen „zur Vorprüfung des Vergütungsanspruchs“ anfordern oder – wie hier – das Krankenhaus unter Abkehr von dem gesetzlich vorgeschriebenen Prüfverfahren auffordern, sich zur Klärung offener medizinischer Fragen unmittelbar an den MD BEV zu wenden.
– Der Senat hat aber stets darauf hingewiesen, dass die Annahme eines Rechtsmissbrauchs durch die Krankenkasse auf gravierende Fälle vertragswidrigen Verhaltens zu beschränken ist und eine solche Konstellation bislang nur einmal konkret angenommen
– Rechtsmissbräuchlich im dargestellten Sinn ist aber ein Prüfverhalten, das nicht von der einzelnen Abrechnung bzw. der in ihr festzustellenden Auffälligkeit geleitet ist, sondern unabhängig davon und systematisch eine Vielzahl von Abrechnungsfällen einem Prüfverfahren nach § 275 Abs. 1 Nr. 1 SGB V zuführt, weil sie ein abstraktes Kürzungspotenzial enthalten.

Soweit die Sozialrechtliche Gesetzgebung und die Entscheidungsgründe des Bundessozialgerichtes. Doch damit ist die Geschichte der Kontrollsucht der Pflegekassenverbände noch nicht abgeschlossen, diese privaten Vereine sehen sich weiterhin berufen die Pflegedienste zu überwachen.

Der „Pflege-TÜV“ muss hingenommen werden – da eine Klagemöglichkeit besteht

Das Bundessozialgericht hat entschieden, dass die gesetzlichen Krankenkassen auch weiterhin Berichte über Leistungen und Qualität von Pflegeheimen im Internet veröffentlichen dürfen. Die Veröffentlichung eines Transparenzberichtes sei kein verfassungswidriger Eingriff in die Rechte des betroffenen Pflegeheimbetreibers; sie läge im öffentlichen Interesse. Außerdem seien die Pflegeeinrichtungen den Berichten nicht schutzlos ausgeliefert, sondern könnten bei schwerwiegenden formellen oder inhaltlichen Mängeln dagegen vorgehen (so genannter „nachrangiger Rechtsschutz“). (BSG, B 3 P 5/12 R) Quelle: Wolfgang Büser

Die Pflegeheimbetreiber werden in den meisten Fällen von den Medien in einem schlechten Licht dargestellt, Presse und TV-Formate definieren die Betreiber von Pflegeeinrichtungen gern als böse Wölfe. Wer die Pflege macht, ist nahe am Pflegeempfänger und so haben sich viele der seriösen Pflegedienste es sich zur Aufgabe gemacht die sensiblen, sozialen Daten der Pflegebedürftigen zu schützen. Die Daten und der Zugang zu den Daten ist der springende Punkt, sagt dazu Klaus Papke, Betreiber einer Pflegeeinrichtung, ( https://www.facebook.com/groups/arge.pflegerecht/ ) denn die selbsternannten Kontrolleure der Krankenkassen, der Verbände und Vereine, allesamt private Institutionen, NGO“s müssen sich an die Datenschutzregeln halten und an Menschenrechte die im Grundgesetz definiert wurden, ein gültiges GG schützt die Rechte der Bürger, so Papke weiter.

Folgendes ist hier rechtlich geregelt:

– Das Grundgesetz GG § 13 Abs. 1-7 garantiert die Unversehrtheit der Wohnung
– Das Sozialgesetzbuch Nr. XI, § 114 sieht vor, dass eine Überprüfung durch den MDK nur mit ausdrücklicher Zustimmung durch den Pflegebedürftigen möglich ist.

Hier wittert nun die MDK und ihre angeschlossenen Kassen und Vereine eine bitterböse Verschwörung der Pflegedienstbetreiber, mit dem Ziel den für nötig erachteten Kontrollen zu entgehen. Die Lobbyisten der Verbände blasen nun ins Horn um die Presse und Medien gegen die Pflegedienste aufzubringen und dafür zu sorgen dass die Pflegebedürftigen und deren Familien verunsichert werden. So posten die Blätter und TV-Formate zum Konsumentenschutz dass umstrittene Patientenerklärungen die gesetzlich vorgeschriebenen Qualitätsprüfungen außer Kraft setzen würden. Doch das ist nur vorgeschobene Panikmache, es geht um die Kontrolle und es geht um Macht, diese privaten Institutionen wollen den Gesetzgeber dazu zwingen, Ihnen dauerhaft und nachhaltig die gesamte Kontrolle über die medizinische Versorgung in allen Bereichen und in seiner gesamten Vielfältigkeit zu übertragen. Es scheint so als wäre geplant, dass damit rein privaten Versorgungskassen- und Verbänden eine gesetzesgleiche Verantwortung übergeben wird in deren Machtstrukturen alle Daten zusammenfließen, die dann innerhalb der Verbände und der Pharmalobby ausgewertet werden können um, a) den Gesetzgeber und die Administration zu dominieren und b) den gläsernen Patienten zu schaffen, dessen Daten dazu benutzt werden können um dauerhaft private Pflegedienste aus zu schalten. Es geht um ein Milliardengeschäft und um die Kontrolle und Kanalisierung der Geldströme, der Machtinteressen und der Manipulation des Gesetzgebers im Sinne der Pharma- und Gesundheitsindustrie, die um jeden kranken Menschen sehr bemüht ist.

Die wenigen und seltenen Fälle in denen Pflegediensteinrichtungen im Sinne von eindeutigen Verstößen gegen Qualitätsstandards bewusst handelten und die Gesundheit von Patienten auf dem Spiel stand sind tragisch und nicht zu entschuldigen. Diese Fälle wurden alle öffentlich, fanden trotz strenger MDK Prüfungen statt und wurden von diesem nicht erkannt. Denn nicht der MDK sorgt Für Pflegequalität und stellt diese sicher, sondern das Pflegepersonal und viele Angehörige kontrollieren selber die vereinbarten und zu erbringenden Pflegeleistungen. Dann sind es noch die Betreiber selbst, die wissen, dass nur eine optimal geführte Pflegeeinrichtung, mit einem guten Image eine erfolgsversprechende Unternehmung darstellt. Die Deutsche Kontrollmentalität und ein Regierungssystem welches nichtstaatlichen Wirtschaftsunternehmen wie dem MDK, Krankenkassen, Pflegekassen, eine unkontrollierbare Macht verleiht, die nachvollziehbar vorhandene Eigenkontrolle abspricht, ist der Nährboden auf dem die Grundrechte Pflegebedürftiger und der Leistungserbringer nicht mehr beachtet werden müssen, da der Gesetzgeber diese Verfassungsgrundrechte ganz aus den vorhandenen Gesetzesvorschriften gestrichen hat. Der Gesetzgerber muss aufgefordert und gezwungen werden, bestehende Verfassungsgrundrechte der Leistungserbringer und der pflegebedürftigen Bürger endlich wahr zu nehmen, und bei nachweisbaren Verfehlungen vernünftige und umsetzbare Vorschriften zu erlassen. (Ende) RZ

ARGE – Pflegedienst, Patientenrecht, Gesetzgebung & MDK

Eine Initiative von Pflegedienstbetreibern für Transparenz im Patientenrecht, Pflegequalität und Gesetzegbung

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ARGE – Pflegedienst, Patientenrecht, Gesetzgebung & MDK
Klaus Papke
Paul Egleder Weg 10-14, 10-14
83052 Bruckmühl
08062 9045-0
nikolaus.papke@gmx.de
https://www.facebook.com/groups/arge.pflegerecht/

Energie/Natur/Umwelt

EU5 Multiparameter Patient Monitoring Market Shares, Strategies, And Forecasts Outlook to 2022

„The Report EU5 Multiparameter Patient Monitoring Market Outlook to 2022 provides information on pricing, market analysis, shares, forecast, and company profiles for key industry participants. – MarketResearchReports.biz“

GlobalDatas new report, „EU5 Multiparameter Patient Monitoring Market Outlook to 2022“, provides key market data on the EU5 Multiparameter Patient Monitoring market. The report provides value, in millions of US dollars, volume (in units) and average price data (in US dollars), within market segments – High Acuity Monitors, Mid Acuity Monitors, Low Acuity Monitors and Multiparameter Central Stations.

The report also provides company shares and distribution shares data for the market category, and global corporate-level profiles of the key market participants. Based on the availability of data for the particular category and country, information related to pipeline products, news and deals is available in the report.

The data in the report is derived from dynamic market forecast models. GlobalData uses epidemiology and capital equipment-based models to estimate and forecast the market size. The objective is to provide information that represents the most up-to-date data of the industry possible.

The epidemiology-based forecasting model makes use of epidemiology data gathered from research publications and primary interviews with physicians to establish the target patient population and treatment flow patterns for individual diseases and therapies. Using prevalence and incidence data and diagnosed and treated population, the epidemiology-based forecasting model arrives at the final numbers.

Capital equipment-based forecasting models are done based on the installed base, replacements and new sales of a specific device/equipment in healthcare facilities such as hospitals, clinics and diagnostic centers. Data for average number of units per facility is used to arrive at the installed base of the capital equipment. Sales for a particular year are arrived at by calculating the replacement units and new units (additional and first-time purchases).

Extensive interviews are conducted with key opinion leaders (KOLs), physicians and industry experts to validate the market size, company share and distribution share data and analysis.

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Scope

– Market size for Multiparameter Patient Monitoring market segments – High Acuity Monitors, Mid Acuity Monitors, Low Acuity Monitors and Multiparameter Central Stations.

– Annualized market revenues (USD million), volume (units) and average selling price ($) data for each of the market categories. Data is provided from 2008 to 2015 and forecast to 2022.

– 2015 company shares and distribution shares data for Multiparameter Patient Monitoring market.

– Global corporate-level profiles of key companies operating within the EU5 Multiparameter Patient Monitoring market.

– Key players covered include Philips Healthcare, GE Healthcare Limited, Draegerwerk AG & Co. KGaA, Mindray Medical International Limited and Others.

Reasons to buy

– Develop business strategies by identifying the key market segments poised for strong growth in the future.

– Develop market-entry and market expansion strategies.

– Design competition strategies by identifying who-stands-where in the market.

– Develop investment strategies by identifying the key market segments expected to register strong growth in the near future.

– What are the key distribution channels and whats the most preferred mode of product distribution – Identify, understand and capitalize.

Table of Contents

1 Table of Contents 2

1.1 List of Tables 7

1.2 List of Figures 10

2 Introduction 13

2.1 What Is This Report About? 13

2.2 Multiparameter Patient Monitoring Market Segmentation 13

2.3 Definitions of Markets Covered in the Report 14

3 Multiparameter Patient Monitoring Market, EU5 16

3.1 Multiparameter Patient Monitoring Market, EU5, Revenue ($m), 2008-2022 16

3.2 Multiparameter Patient Monitoring Market, EU5, Category Comparison by Revenue ($m), 2008-2022 18

3.3 Multiparameter Patient Monitoring Market, EU5, Revenue ($m), 2008-2015 20

3.4 Multiparameter Patient Monitoring Market, EU5, Revenue ($m), 2015-2022 22

3.5 Multiparameter Patient Monitoring Market, EU5, Volume (Units), 2008-2022 24

3.6 Multiparameter Patient Monitoring Market, EU5, Volume (Units), 2008-2015 26

3.7 Multiparameter Patient Monitoring Market, EU5, Volume (Units), 2015-2022 28

3.8 Multiparameter Patient Monitoring Market, EU5, Company Share by Revenue ($m), 2015 30

4 Multiparameter Patient Monitoring Market, France 32

4.1 Multiparameter Patient Monitoring Market, France, Revenue ($m), 2008-2015 32

4.2 Multiparameter Patient Monitoring Market, France, Revenue ($m), 2015-2022 34

4.2.1 High Acuity Monitors Market, France, Revenue ($m), by Segment, 2008-2015 36

4.2.2 Low Acuity Monitors Market, France, Revenue ($m), by Segment, 2008-2015 38

4.2.3 Mid Acuity Monitors Market, France, Revenue ($m), by Segment, 2008-2015 40

4.2.4 High Acuity Monitors Market, France, Revenue ($m), by Segment, 2015-2022 42

4.2.5 Low Acuity Monitors Market, France, Revenue ($m), by Segment, 2015-2022 44

4.2.6 Mid Acuity Monitors Market, France, Revenue ($m), by Segment, 2015-2022 46

4.3 Multiparameter Patient Monitoring Market, France, Volume (Units), 2008-2015 48

4.4 Multiparameter Patient Monitoring Market, France, Volume (Units), 2015-2022 50

4.4.1 High Acuity Monitors Market, France, Volume (Units), by Segment, 2008-2015 52

4.4.2 Low Acuity Monitors Market, France, Volume (Units), by Segment, 2008-2015 54

4.4.3 Mid Acuity Monitors Market, France, Volume (Units), by Segment, 2008-2015 56

4.4.4 High Acuity Monitors Market, France, Volume (Units), by Segment, 2015-2022 58

4.4.5 Low Acuity Monitors Market, France, Volume (Units), by Segment, 2015-2022 60

4.4.6 Mid Acuity Monitors Market, France, Volume (Units), by Segment, 2015-2022 62

4.5 Multiparameter Patient Monitoring Market, France, Average Price ($), 2008-2022 64

4.6 Multiparameter Patient Monitoring Market, France, Distribution Share by Revenue ($m), 2014-2015 66

4.7 Multiparameter Patient Monitoring Market, France, Company Share by Revenue ($m), 2015 67

5 Multiparameter Patient Monitoring Market, Germany 69

5.1 Multiparameter Patient Monitoring Market, Germany, Revenue ($m), 2008-2015 69

5.2 Multiparameter Patient Monitoring Market, Germany, Revenue ($m), 2015-2022 71

5.2.1 High Acuity Monitors Market, Germany, Revenue ($m), by Segment, 2008-2015 73

5.2.2 Low Acuity Monitors Market, Germany, Revenue ($m), by Segment, 2008-2015 75

5.2.3 Mid Acuity Monitors Market, Germany, Revenue ($m), by Segment, 2008-2015 77

5.2.4 High Acuity Monitors Market, Germany, Revenue ($m), by Segment, 2015-2022 79

5.2.5 Low Acuity Monitors Market, Germany, Revenue ($m), by Segment, 2015-2022 81

5.2.6 Mid Acuity Monitors Market, Germany, Revenue ($m), by Segment, 2015-2022 83

5.3 Multiparameter Patient Monitoring Market, Germany, Volume (Units), 2008-2015 85

5.4 Multiparameter Patient Monitoring Market, Germany, Volume (Units), 2015-2022 87

5.4.1 High Acuity Monitors Market, Germany, Volume (Units), by Segment, 2008-2015 89

5.4.2 Low Acuity Monitors Market, Germany, Volume (Units), by Segment, 2008-2015 91

5.4.3 Mid Acuity Monitors Market, Germany, Volume (Units), by Segment, 2008-2015 93

5.4.4 High Acuity Monitors Market, Germany, Volume (Units), by Segment, 2015-2022 95

5.4.5 Low Acuity Monitors Market, Germany, Volume (Units), by Segment, 2015-2022 97

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Wissenschaft/Forschung

United States Patient Monitoring Accessories Market Shares, Strategies, And Forecasts, Outlook to 2022

„The Report United States Patient Monitoring Accessories Market Outlook to 2022 provides information on pricing, market analysis, shares, forecast, and company profiles for key industry participants. – MarketResearchReports.biz“

GlobalDatas new report, „United States Patient Monitoring Accessories Market Outlook to 2022“, provides key market data on the United States Patient Monitoring Accessories market. The report provides value, in millions of US dollars, volume (in units) and average price data (in US dollars), within market segments – Patient Monitoring Leads and Electrodes, Non-Invasive Blood Pressure Cuffs and Patient Monitoring Temperature Probes.

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The data in the report is derived from dynamic market forecast models. GlobalData uses epidemiology and capital equipment-based models to estimate and forecast the market size. The objective is to provide information that represents the most up-to-date data of the industry possible.

The epidemiology-based forecasting model makes use of epidemiology data gathered from research publications and primary interviews with physicians to establish the target patient population and treatment flow patterns for individual diseases and therapies. Using prevalence and incidence data and diagnosed and treated population, the epidemiology-based forecasting model arrives at the final numbers.

Capital equipment-based forecasting models are done based on the installed base, replacements and new sales of a specific device/equipment in healthcare facilities such as hospitals, clinics and diagnostic centers. Data for average number of units per facility is used to arrive at the installed base of the capital equipment. Sales for a particular year are arrived at by calculating the replacement units and new units (additional and first-time purchases).

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Scope

– Market size for Patient Monitoring Accessories market segments – Patient Monitoring Leads and Electrodes, Non-Invasive Blood Pressure Cuffs and Patient Monitoring Temperature Probes.

– Annualized market revenues (USD million), volume (units) and average selling price ($) data for each of the market categories. Data is provided from 2008 to 2015 and forecast to 2022.

– 2015 company shares and distribution shares data for Patient Monitoring Accessories market.

– Global corporate-level profiles of key companies operating within the United States Patient Monitoring Accessories market.

– Key players covered include 3M Health Care Ltd., Philips Healthcare, Medtronic plc and Others.

Reasons to buy

– Develop business strategies by identifying the key market segments poised for strong growth in the future.

– Develop market-entry and market expansion strategies.

– Design competition strategies by identifying who-stands-where in the market.

– Develop investment strategies by identifying the key market segments expected to register strong growth in the near future.

– What are the key distribution channels and whats the most preferred mode of product distribution – Identify, understand and capitalize.

Table of Contents

1 Table of Contents 2

1.1 List of Tables 4

1.2 List of Figures 4

2 Introduction 5

2.1 What Is This Report About? 5

2.2 Patient Monitoring Accessories Market Segmentation 5

2.3 Definitions of Markets Covered in the Report 6

3 Patient Monitoring Accessories Market, United States 8

3.1 Patient Monitoring Accessories Market, United States, Revenue ($m), 2008-2015 8

3.2 Patient Monitoring Accessories Market, United States, Revenue ($m), 2015-2022 10

3.2.1 Non-Invasive Blood Pressure Cuffs Market, United States, Revenue ($m), by Segment, 2008-2015 12

3.2.2 Patient Monitoring Leads and Electrodes Market, United States, Revenue ($m), by Segment, 2008-2015 14

3.2.3 Non-Invasive Blood Pressure Cuffs Market, United States, Revenue ($m), by Segment, 2015-2022 16

3.2.4 Patient Monitoring Leads and Electrodes Market, United States, Revenue ($m), by Segment, 2015-2022 18

3.3 Patient Monitoring Accessories Market, United States, Volume (Units), 2008-2015 20

3.4 Patient Monitoring Accessories Market, United States, Volume (Units), 2015-2022 22

3.4.1 Non-Invasive Blood Pressure Cuffs Market, United States, Volume (Units), by Segment, 2008-2015 24

3.4.2 Patient Monitoring Leads and Electrodes Market, United States, Volume (Units), by Segment, 2008-2015 26

3.4.3 Non-Invasive Blood Pressure Cuffs Market, United States, Volume (Units), by Segment, 2015-2022 28

3.4.4 Patient Monitoring Leads and Electrodes Market, United States, Volume (Units), by Segment, 2015-2022 30

3.5 Patient Monitoring Accessories Market, United States, Average Price ($), 2008-2022 32

3.6 Patient Monitoring Accessories Market, United States, Distribution Share by Revenue ($m), 2014-2015 34

3.7 Patient Monitoring Accessories Market, United States, Company Share by Revenue ($m), 2015 35

4 Overview of Key Companies in United States, Patient Monitoring Accessories Market 37

4.1 3M Health Care Ltd. 37

4.1.1 Company Overview 37

4.2 Medtronic plc 37

4.2.1 Company Overview 37

4.3 Philips Healthcare 37

4.3.1 Company Overview 37

4.4 GE Healthcare Limited 38

4.4.1 Company Overview 38

4.5 Ambu A/S 38

4.5.1 Company Overview 38

4.6 ConMed Corporation 38

4.6.1 Company Overview 38

5 Financial Deals Landscape 39

5.1 Venture Financing 39

5.1.1 Lumo Bodytech Secures USD10 Million Series B Funding 39

6 Recent Developments 40

6.1 Corporate Communications 40

6.1.1 Sep 09, 2015: BioScrip Board Of Director R. Carter Pate Becomes NACD Board Leadership Fellow 40

6.2 Financial Announcements 40

6.2.1 Jul 29, 2016: CTS Announces Second Quarter 2016 Results 40

6.2.2 May 05, 2016: BioScrip Reports First Quarter 2016 Financial Results 41

6.2.3 Feb 08, 2016: CTS Announces Fourth Quarter and Full Year 2015 Results 42

6.2.4 Nov 04, 2015: BioScrip Reports Third Quarter 2015 Financial Results 43

6.3 Strategy And Business Planning 46

6.3.1 Jan 15, 2016: ALR Technologies Reducing Its Operating Budget 46

7 Appendix 47

7.1 Research Methodology 48

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Wissenschaft/Forschung

Insight report on France Multiparameter Patient Monitoring Market Outlook to 2022

„The Report France Multiparameter Patient Monitoring Market Outlook to 2022 provides information on pricing, market analysis, shares, forecast, and company profiles for key industry participants. – MarketResearchReports.biz“

GlobalDatas new report, „France Multiparameter Patient Monitoring Market Outlook to 2022“, provides key market data on the France Multiparameter Patient Monitoring market. The report provides value, in millions of US dollars, volume (in units) and average price data (in US dollars), within market segments – High Acuity Monitors, Mid Acuity Monitors, Low Acuity Monitors and Multiparameter Central Stations.

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– Market size for Multiparameter Patient Monitoring market segments – High Acuity Monitors, Mid Acuity Monitors, Low Acuity Monitors and Multiparameter Central Stations.

– Annualized market revenues (USD million), volume (units) and average selling price ($) data for each of the market categories. Data is provided from 2008 to 2015 and forecast to 2022.

– 2015 company shares and distribution shares data for Multiparameter Patient Monitoring market.

– Global corporate-level profiles of key companies operating within the France Multiparameter Patient Monitoring market.

– Key players covered include Philips Healthcare, GE Healthcare Limited, Draegerwerk AG & Co. KGaA, Mindray Medical International Limited and Others.

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Table of Contents

1 Table of Contents 2

1.1 List of Tables 3

1.2 List of Figures 4

2 Introduction 5

2.1 What Is This Report About? 5

2.2 Multiparameter Patient Monitoring Market Segmentation 5

2.3 Definitions of Markets Covered in the Report 6

3 Multiparameter Patient Monitoring Market, France 8

3.1 Multiparameter Patient Monitoring Market, France, Revenue ($m), 2008-2015 8

3.2 Multiparameter Patient Monitoring Market, France, Revenue ($m), 2015-2022 10

3.2.1 High Acuity Monitors Market, France, Revenue ($m), by Segment, 2008-2015 12

3.2.2 Low Acuity Monitors Market, France, Revenue ($m), by Segment, 2008-2015 14

3.2.3 Mid Acuity Monitors Market, France, Revenue ($m), by Segment, 2008-2015 16

3.2.4 High Acuity Monitors Market, France, Revenue ($m), by Segment, 2015-2022 18

3.2.5 Low Acuity Monitors Market, France, Revenue ($m), by Segment, 2015-2022 20

3.2.6 Mid Acuity Monitors Market, France, Revenue ($m), by Segment, 2015-2022 22

3.3 Multiparameter Patient Monitoring Market, France, Volume (Units), 2008-2015 24

3.4 Multiparameter Patient Monitoring Market, France, Volume (Units), 2015-2022 26

3.4.1 High Acuity Monitors Market, France, Volume (Units), by Segment, 2008-2015 28

3.4.2 Low Acuity Monitors Market, France, Volume (Units), by Segment, 2008-2015 30

3.4.3 Mid Acuity Monitors Market, France, Volume (Units), by Segment, 2008-2015 32

3.4.4 High Acuity Monitors Market, France, Volume (Units), by Segment, 2015-2022 34

3.4.5 Low Acuity Monitors Market, France, Volume (Units), by Segment, 2015-2022 36

3.4.6 Mid Acuity Monitors Market, France, Volume (Units), by Segment, 2015-2022 38

3.5 Multiparameter Patient Monitoring Market, France, Average Price ($), 2008-2022 40

3.6 Multiparameter Patient Monitoring Market, France, Distribution Share by Revenue ($m), 2014-2015 42

3.7 Multiparameter Patient Monitoring Market, France, Company Share by Revenue ($m), 2015 43

4 Overview of Key Companies in France, Multiparameter Patient Monitoring Market 45

4.1 Philips Healthcare 45

4.1.1 Company Overview 45

4.2 GE Healthcare Limited 45

4.2.1 Company Overview 45

4.3 Draegerwerk AG & Co. KGaA 45

4.3.1 Company Overview 45

4.4 Mindray Medical International Limited 46

4.4.1 Company Overview 46

4.5 Nihon Kohden Corporation 46

4.5.1 Company Overview 46

4.6 OSI Systems, Inc. 46

4.6.1 Company Overview 46

5 Multiparameter Patient Monitoring Market Pipeline Products 47

6 Appendix 48

6.1 Research Methodology 49

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Wissenschaft/Forschung

Insight report on Japan Multiparameter Patient Monitoring Market Outlook to 2022

„The Report Japan Multiparameter Patient Monitoring Market Outlook to 2022 provides information on pricing, market analysis, shares, forecast, and company profiles for key industry participants. – MarketResearchReports.biz“

GlobalDatas new report, „Japan Multiparameter Patient Monitoring Market Outlook to 2022“, provides key market data on the Japan Multiparameter Patient Monitoring market. The report provides value, in millions of US dollars, volume (in units) and average price data (in US dollars), within market segments – High Acuity Monitors, Mid Acuity Monitors, Low Acuity Monitors and Multiparameter Central Stations.

The report also provides company shares and distribution shares data for the market category, and global corporate-level profiles of the key market participants. Based on the availability of data for the particular category and country, information related to pipeline products, news and deals is available in the report.

The data in the report is derived from dynamic market forecast models. GlobalData uses epidemiology and capital equipment-based models to estimate and forecast the market size. The objective is to provide information that represents the most up-to-date data of the industry possible.

The epidemiology-based forecasting model makes use of epidemiology data gathered from research publications and primary interviews with physicians to establish the target patient population and treatment flow patterns for individual diseases and therapies. Using prevalence and incidence data and diagnosed and treated population, the epidemiology-based forecasting model arrives at the final numbers.

Capital equipment-based forecasting models are done based on the installed base, replacements and new sales of a specific device/equipment in healthcare facilities such as hospitals, clinics and diagnostic centers. Data for average number of units per facility is used to arrive at the installed base of the capital equipment. Sales for a particular year are arrived at by calculating the replacement units and new units (additional and first-time purchases).

Extensive interviews are conducted with key opinion leaders (KOLs), physicians and industry experts to validate the market size, company share and distribution share data and analysis.

Download Sample copy of this Report at :

http://www.marketresearchreports.biz/sample/sample/856091

Scope

– Market size for Multiparameter Patient Monitoring market segments – High Acuity Monitors, Mid Acuity Monitors, Low Acuity Monitors and Multiparameter Central Stations.

– Annualized market revenues (USD million), volume (units) and average selling price ($) data for each of the market categories. Data is provided from 2008 to 2015 and forecast to 2022.

– 2015 company shares and distribution shares data for Multiparameter Patient Monitoring market.

– Global corporate-level profiles of key companies operating within the Japan Multiparameter Patient Monitoring market.

– Key players covered include Philips Healthcare, GE Healthcare Limited, Draegerwerk AG & Co. KGaA, Mindray Medical International Limited and Others.

Reasons to buy

– Develop business strategies by identifying the key market segments poised for strong growth in the future.

– Develop market-entry and market expansion strategies.

– Design competition strategies by identifying who-stands-where in the market.

– Develop investment strategies by identifying the key market segments expected to register strong growth in the near future.

– What are the key distribution channels and whats the most preferred mode of product distribution – Identify, understand and capitalize.

Table of Contents

1 Table of Contents 2

1.1 List of Tables 3

1.2 List of Figures 4

2 Introduction 5

2.1 What Is This Report About? 5

2.2 Multiparameter Patient Monitoring Market Segmentation 5

2.3 Definitions of Markets Covered in the Report 6

3 Multiparameter Patient Monitoring Market, Japan 8

3.1 Multiparameter Patient Monitoring Market, Japan, Revenue ($m), 2008-2015 8

3.2 Multiparameter Patient Monitoring Market, Japan, Revenue ($m), 2015-2022 10

3.2.1 High Acuity Monitors Market, Japan, Revenue ($m), by Segment, 2008-2015 12

3.2.2 Low Acuity Monitors Market, Japan, Revenue ($m), by Segment, 2008-2015 14

3.2.3 Mid Acuity Monitors Market, Japan, Revenue ($m), by Segment, 2008-2015 16

3.2.4 High Acuity Monitors Market, Japan, Revenue ($m), by Segment, 2015-2022 18

3.2.5 Low Acuity Monitors Market, Japan, Revenue ($m), by Segment, 2015-2022 20

3.2.6 Mid Acuity Monitors Market, Japan, Revenue ($m), by Segment, 2015-2022 22

3.3 Multiparameter Patient Monitoring Market, Japan, Volume (Units), 2008-2015 24

3.4 Multiparameter Patient Monitoring Market, Japan, Volume (Units), 2015-2022 26

3.4.1 High Acuity Monitors Market, Japan, Volume (Units), by Segment, 2008-2015 28

3.4.2 Low Acuity Monitors Market, Japan, Volume (Units), by Segment, 2008-2015 30

3.4.3 Mid Acuity Monitors Market, Japan, Volume (Units), by Segment, 2008-2015 32

3.4.4 High Acuity Monitors Market, Japan, Volume (Units), by Segment, 2015-2022 34

3.4.5 Low Acuity Monitors Market, Japan, Volume (Units), by Segment, 2015-2022 36

3.4.6 Mid Acuity Monitors Market, Japan, Volume (Units), by Segment, 2015-2022 38

3.5 Multiparameter Patient Monitoring Market, Japan, Average Price ($), 2008-2022 40

3.6 Multiparameter Patient Monitoring Market, Japan, Distribution Share by Revenue ($m), 2014-2015 42

3.7 Multiparameter Patient Monitoring Market, Japan, Company Share by Revenue ($m), 2015 43

4 Overview of Key Companies in Japan, Multiparameter Patient Monitoring Market 45

4.1 Nihon Kohden Corporation 45

4.1.1 Company Overview 45

4.2 Philips Healthcare 45

4.2.1 Company Overview 45

4.3 Fukuda Denshi Co., Ltd. 45

4.3.1 Company Overview 45

4.4 GE Healthcare Limited 45

4.4.1 Company Overview 45

4.5 Mindray Medical International Limited 46

4.5.1 Company Overview 46

4.6 Draegerwerk AG & Co. KGaA 46

4.6.1 Company Overview 46

4.7 OSI Systems, Inc. 46

4.7.1 Company Overview 46

5 Multiparameter Patient Monitoring Market Pipeline Products 47

6 Appendix 48

6.1 Research Methodology 49

6.1.1 Coverage 49

6.1.2 Secondary Research 49

6.1.3 Primary Research 50

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