Tag Archives: Patientensicherheit

Pressemitteilungen

Patientensicherheit und Vertrauen in Evidenz gefährdet

BMG will selbst Kassenleistungen festlegen können

Stellungnahme zum Änderungsantrag zum TSVG des Bundesministeriums für Gesundheit

(Bonn, 18. 01.2019)
Alarmiert nimmt das Haus der Krebs-Selbsthilfe – Bundesverband e.V. (HKSH-BV) den Änderungsantrag zum Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) des BMG vom 09.01.2019 zur Kenntnis.

Ein Inhalt des Änderungsantrags ist der Einschub des § 94a „Verordnungsermächtigung zur Aufnahme von Untersuchungs- und Behandlungsmethoden“ in das SGB V. Dies hätte zur Folge, dass das BMG ohne Zustimmung des Bundesrates und vor allem ohne dass der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) sich damit befasst oder einen Beschluss vorgelegt hätte – somit wohl ohne Evidenz – Untersuchungs- und Behandlungsmethoden bestimmen kann, die in der Versorgung zu Lasten der Krankenkassen zu erbringen sind.

Zwar sieht der Änderungsantrag vor, dass in die jeweilige Abwägungs-entscheidung des BMG medizinisch wissenschaftliche Fachgesell-schaften sowie Patientenorganisationen einbezogen werden sollen, er stellt jedoch auch klar heraus, dass das BMG dies auch dann vollziehen kann, wenn der Nutzen einer zu bestimmenden Methode noch nicht nach den Grundsätzen der evidenzbasierten Medizin erbracht ist.

An dieser Stelle sehen wir die Patientensicherheit aus mehreren Gründen in Gefahr:

-Eine wissenschaftlich methodische Untersuchung und Bewertung vor Aufnahme neuer Untersuchungs- und Behandlungsmethoden in den Leistungskatalog der GKV würde nicht regelhaft erfolgen bzw. wäre mitunter noch nicht abgeschlossen, was zu einer
hohen Verzerrung des Gesamteindruckes in Richtung eines Nutzens führen kann.

-Das Gefährdungspotential einer neuen Methode wird nicht erkannt bzw. nicht ausreichend bewertet, da Risiken und Nebenwirkungen im Vorfeld nicht strukturiert und nicht langfristig erhoben werden.

-Mit einer so geplanten Verordnungsermächtigung des BMG öffnen sich Tür und Tor, versorgungsrelevante Entscheidungen nicht mehr auf Basis von evidenzbasierter Medizin zu treffen, sondern aufgrund von eher intransparenten Partikularinteressen.
Vor diesem Hintergrund und zur Wahrung der Patientensicherheit warnt das HKSH-BV vor einer unkritischen Zustimmung zum Änderungsantrag des TSVG in der vorliegenden Form.

Unabhängig davon begrüßen wir die Bemühungen, Beratungsverfahren im G-BA zu beschleunigen. Richtig ist, dass sich Erprobungsverfahren mitunter über längere Zeiträume als veranschlagt hinziehen. Dies kann zu Lasten von PatientInnen gehen, denen dadurch der erstattungsfähige Zugang zu bestimmten Behandlungen und Methoden bis zur Beschlussfassung verwehrt bleibt.
Insofern teilt das HKSH-BV die zugrundeliegende Kritik an vereinzelt sehr langen Beratungsverfahren des G-BA. Die Lösung darf aus unserer Sicht dennoch nicht sein, dass eine für den G-BA bestehende Verfahrungsordnung zur methodisch sauberen Generierung von Evidenz durch eine Verordnungsermächtigung des BMG über die Bestimmung neuer Untersuchungs- und Behandlungsmethoden übergangen wird.

Sollte sich das BMG in Einzelfällen ohne abschließenden Beschluss des G-BA für die Aufnahme einer bestimmten Leistung in den Katalog der GKV entscheiden, so kann es eine solche Richtlinie nach § 94 Abs. 1 S. 5 SGB V bereits heute verabschieden. Dies sollte dann aber auch entsprechend gekennzeichnet werden. Eine Verordnungsermächtigung für das BMG ist dafür jedenfalls nicht nötig.

Zur Stellungnahme: www.hausderkrebsselbsthilfe.de

Über das HKSH-BV:
Das Haus der Krebs-Selbsthilfe – Bundesverband e.V. (HKSH-BV) wurde 2015 gegründet und vereint zehn bundesweit organisierte Krebs-Selbsthilfeverbände mit etwa 1.500 Selbsthilfegruppen. Sie decken die Krebserkrankungen von 78 Prozent der über vier Millionen Betroffenen in Deutschland ab. Das HKSH-BV vertritt bei Interessen von gemeinsamer Bedeutung seine Mitgliedsverbände national und international gegenüber Entscheidern in der Gesundheitspolitik. Es fördert die Ziele und Aufgaben der Krebs-Selbsthilfe und unterstützt die Arbeit seiner Mitgliedsverbände. Das HKSH-BV ist gemeinnützig und wird umfassend von der Stiftung Deutsche Krebshilfe gefördert, unter deren Schirmherrschaft es steht. Es ist unabhängig von Interessen und finanziellen Mitteln der Pharmaindustrie und anderer Wirtschaftsunternehmen des Gesundheitswesens..

Kontakt
Haus der Krebs-Selbsthilfe – Bundesverband e.V.
Carolin Stock
Thomas-Mann-Straße 40
53111 Bonn
0228 33889540
0228 33889549
info@hausderkrebsselbsthilfe.de
http://www.hausderkrebsselbsthilfe.de

Pressemitteilungen

Expertenforum zur Patientensicherheit in der USI ( Università della Svizzera italiana)

Expertenforum zur Patientensicherheit in der USI ( Università della Svizzera italiana)

Sir Liam Donaldson, Yvonne Willems Cavalli, James Titcombe, Prof. Dr. Annegret Hannawa, 15.05.2018

Beim Expertenforum zur Patientensicherheit in der USI ( Università della Svizzera italiana) in Lugano, Schweiz, wurden am 15. Mai 2018 Verbesserungsvorschläge diskutiert. Auf dem Podium kamen alle Beteiligten zusammen: Politiker, Ärzteschaft, Pflege, Pharmazeutiker, Patienten.

Sir Liam Donaldson ist Kanzler der Universität Newcastle und wurde bekannt als Gründer und Leiter der WHO World Alliance for Patient Safety. Er gilt als Herz, Kopf und Gründungsvater der internationalen Patientensicherheit. Sir Liam wurde vom Rektor der USI, Prof. Boaz Eres, als Ehrengast begrüßt. Der Brite beschrieb das Problem als universal: jedes Land weltweit, ob hochentwickelt wie die Schweiz und Deutschland oder als sogenanntes Entwicklungsland in Asien und Afrika – alle müssten dringend die Patientensicherheit verbessern. Dabei sind die gravierenden Folgen mindestens seit Mitte der 1990er Jahre bekannt: 1 von 10 Patienten, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, erleidet dort einen Fehler in der Pflege oder Behandlung.
Woran liegt das? Sir Liam Donaldson gab zu Beginn der Experten-Diskussion die Antwort: „Wir sind nicht gut darin, Probleme zu lösen, die die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Patienten bedrohen.“

Wir müssen also besser werden. Andere Branchen sind da viel weiter: obwohl in der Luftfahrt „nur“ 1 von 10 Millionen Menschen stirbt, bekommen wir Sicherheitshinweise in die Hand und haben oft genug ein mulmiges Gefühl, wenn wir in´s Flugzeug steigen (obwohl wir als Passagier nicht helfend eingreifen könnten). Im Gesundheitswesen könnten wir als Patienten sogar selbst zur Sicherheit beitragen, wenn wir nur wüßten, dass das gewollt ist. Nötig ist es auf jeden Fall.

Prof. Dr. Annegret Hannawa, Director of CAHQS, Faculty of Communication Sciences, USI Lugano, wird konkreter: „Bis zu 80% der schweren Schadensfälle werden durch unsichere Kommunikation verursacht; das bedeutet in Zahlen, dass 4 Patienten täglich in Schweizer Krankenhäusern sterben, nicht wegen einer Krankheit, nicht wegen schlechter Versorgung, sondern weil die Pflegepersonen (und Ärzte) kein gemeinsames Verständnis erreicht haben.“
Fehlende Patientensicherheit ist also auch ein Kommunikationsproblem. Die Kommunikationswissenschaftlerin hat hunderte von Krankenakten analysiert und ist sicher, dass alle Beteiligten im Gesundheitswesen zusammenarbeiten müssen. Dafür hat sie 5 Kernkompetenzen für sichere Kommunikation vorgelegt, die als „SACCIA“ bekannt sind.
Dr. med Kai Schnabel, Direktor Ausbildung und Medien am Institut für medizinische Lehre der Universität Bern und zuständig für den Inhalt der medizinischen Staatsexamen in der Schweiz, gibt zu bedenken, dass immerhin 25% der Note der eidgenössischen Zulassungsprüfung für Medizinstudenten mit Kommunikation zu tun hat. Scheinbar fehlt trotzdem noch etwas, denn die Zahlen haben sich nicht grundlegend verbessert seit 2011. Vielleicht liegt es an der Ausgangslage. Sehr viele unterschiedliche Beteiligte müssen so miteinander kommunizieren, dass alle sicher sind, sich wirklich verstanden zu haben. Dr. med. Yvonne Gilli, Politikerin und Zentralvorstand der FMH, dem Berufsverband der Schweizer Ärzteschaft, ging auf diesen Punkt ein. „Wenn man verschiedene Kulturen zusammenbringen muss, also unterschiedliche Wertesysteme, unterschiedliche Berufe, unterschiedliche Fachkenntnisse, braucht man Zeit – weil man keine Kommunikationskultur aufbauen kann, geht es um Beziehungen zwischen Menschen.“

Yvonne Willems-Cavalli, Vorstand der öffentlichen Spitäler des Kantons Tessin (EOC) und dort zuständig für die Pflege, gibt allen Beteiligten auf den Weg: „Höre aufmerksam zu, sprich mit Absicht, sei dir der Wirkung deiner Worte auf andere bewusst.“

Sir Liam Donaldson mahnte, dass das uns alle betreffende Thema der Patientensicherheit nach wie vor das Interesse einer Minderheit von Forschern und Enthusiasten ist. Einer von ihnen ist James Titcombe, Vater von Joshua. Der Säugling starb am 9. Tag nach seiner Geburt an einem Behandlungsfehler im Krankenhaus. Seitdem kämpft James Titcombe für Patientensicherheit und ist zu einem Experten geworden. Sie Liam Donaldson sieht es als „große Chance für Universitäten, ihre Lehrpläne so zu ändern, dass die neu ausgebildeten Gesundheitsfachkräfte im 21. Jahrhundert ihre Dienste verbessern.“
Das braucht natürlich seine Zeit.

Dr. med. Kai Schnabel will auch eine neue Fehlerkultur im Gesundheitswesen etablieren: „Teilen Sie Ihre Fehler (lernen Sie sowohl von Ihren eigenen Fehlern und von den Fehlern, die andere gemacht haben).“ Auch Prof. Dr. Annegret Hannawa sieht hier großen Bedarf: für sie beginnt Sicherheitskultur mit dem Vorgesetzten, der mit dem Team über seine eigenen Fehler spricht.
Und wie passt die Digitalisierung zur Patientensicherheit? „Technologie kann verwendet werden, um den Kommunikationsprozess zu unterstützen, aber wir dürfen niemals Kommunikation an die Technologie delegieren, weil Technologie nur ein Informationsträger ist – die Sinnbildung dieser Information bleibt zwischen Menschen,“ ist Prof. Dr. Hannawa überzeugt.

Das hochkarätige Podium hat mindestens in der Schweiz Aufsehen erregt. Alle Teilnehmer hoffen, dass ihr Engagement zu mehr Aufmerksamkeit für eine verbesserungswürdige Patientensicherheit führt.

Professionelle Moderatorin für Präsentation, Kongress, Award, Podiumsdiskussion, Workshop, auch für politische und gesellschaftliche Themen.
25 Jahre Erfahrung beim öffentlich-rechlichen Rundfunk. Medientrainerin, Kommunikationscoach.

Kontakt
Katharina Gerlach
katharina Gerlach
Kattfußstr. 46
13593 Berlin
0173 6259754
info@katharina-gerlach.de
http://www.katharina-gerlach.de

Pressemitteilungen

Podiumsdiskussion „Patientensicherheit“ in Lugano

15. Mai 2018, 18:00-20:30 Uhr

„Jeder zehnte Spitalpatient erleidet einen gesundheitlichen Schaden und die Hälfte dieser Schäden wäre vermeidbar“ stellt das Bundesamt fur Gesundheit (BAG) fest.

Die Zahl der vermeidbaren Toten und Geschädigten im Gesundheitssystem zu senken, ist relativ einfach. Kommunikation ist die Lösung – sichere Kommunikation. Wie können die neuen Forschungs-Erkenntnisse in die Praxis umgesetzt werden? Das soll am 15. Mai 2018 an der USI in Lugano aufgezeigt werden. Erstmalig mit allen Beteiligten auf einem Podium: Politiker, Ärzteschaft, Pflege, Pharmazeutiker, Patienten. Ziel der Diskussion ist es, eine sichere Kommunikationskultur im Gesundheitswesen herauszuarbeiten und damit die Implementierung von mehr Patientensicherheit in der Schweiz voran zu bringen.

Alle Podiums-Teilnehmer sind als Interviewpartner verfügbar!

James Titcombe, er spricht aus der Perspektive eines Patientenopfers
Dr. med. Yvonne Gilli, Politikerin und Zentralvorstand der FMH
Yvonne Willems Cavalli, Vorstand EOC
Dr. med. Kai Schnabel, Direktor Ausbildung und Medien am Institut für medizinische Lehre, Universität Bern
Prof. Annegret Hannawa, Director of CAHQS, Faculty of Communication Sciences, USI Lugano
Dr. med. Marco Egbring, Pharmakologe (Oberarzt) am Universitätsspital Zürich
Sir Liam Donaldson, Herz, Kopf und Gründungsvater der internationalen Patientensicherheit, WHO, Kanzler der Newcastle University

15. Mai 2018, 18:00-20:30 Uhr in der Aula Magna
UNIVERSITÄT DELLA SVIZZERA ITALIANA (USI), Lugano, Schweiz
Eintritt kostenfrei
Sprache: Englisch / Italienisch (Übersetzung)

Ihre Ansprechpartnerin für (Hintergrund-)Informationen: annegret.hannawa@usi.ch
Ihre Ansprechpartnerin für Interview-Wünsche: info@katharina-gerlach.de


Mehr Informationen finden Sie unter
http://www.patientsafetycenter.org/
http://www.saccia.ch/

Professionelle Moderatorin für Präsentation, Kongress, Award, Podiumsdiskussion, Workshop, auch für politische und gesellschaftliche Themen.
25 Jahre Erfahrung beim öffentlich-rechlichen Rundfunk. Medientrainerin, Interviewcoach, Präsentationstrainerin. Journalistin.

Kontakt
Katharina Gerlach
katharina Gerlach
Kattfußstr. 46
13593 Berlin
0173 6259754
info@katharina-gerlach.de
http://www.katharina-gerlach.de

Pressemitteilungen

Sichere Kommunikation im Gesundheitswesen

Podiumsdiskussion mit Sir Liam Donaldson, WHO

Patientensicherheit ist weltweit ein dringliches Thema: jährlich werden 43 Millionen Patienten in Krankenhäusern Opfer eines Behandlungsfehlers.

Wie sieht es in der Schweiz aus?
Leider nicht besser. „Jeder zehnte Spitalpatient erleidet einen gesundheitlichen Schaden und die Hälfte dieser Schäden wäre vermeidbar“ stellt das Bundesamt für Gesundheit fest. In Zahlen sind das 2000 bis 3000 Todesfälle pro Jahr und rund 60.000 Schadensfälle, die vermeidbar wären! Das sind also 7 Tote am Tag an Schweizer Spitälern, und zwei Drittel dieser Fälle können vor allem durch eine verbesserte Kommunikation zwischen Ärzten, Pflegenden und Patienten vermieden werden.

Medikationsfehler spielen eine besonders wichtige Rolle. Deshalb hat die WHO die Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) priorisiert: Bis 2022 sollen Medikationsfehler weltweit auf die Hälfte reduziert werden. Dieses aktuelle Thema wird auch in der Podiumsdiskussion behandelt. Die Experten werden diskutieren, wie eine sicherere Kommunikation die Arzneimitteltherapiesicherheit nachhaltig stärken kann.

Was ist zu tun?
Die Kommunikationswissenschaftlerin Prof. Annegret Hannawa ist anerkannte Botschafterin für Patientensicherheit und Direktorin des CAHQS, dem „Kompetenzzentrum für die Förderung von Versorgungsqualität und Patientensicherheit“ der Universität Lugano. Sie holt erstmals alle Beteiligten auf einem Podium zusammen: Politik, Ärzteschaft, Pflege, Pharmakologen, Patienten. Als Ehrengast wird Sir Liam Donaldson erwartet. Der Vorkämpfer der globalen Patientensicherheit und Leiter der WHO World Alliance for Patient Safety sagte zu, die mit hochkarätigen Teilnehmern besetzte Podiumsdiskussion zu moderieren. Ziel ist es, praxisorientierte Lösungsansätze aufzuzeigen, die sofort umgesetzt werden können.

Alle Podiumsteilnehmer stehen für Interviews zur Verfügung!
Bitte melden Sie Ihre Interview-Wünsche bis zum 1. Mai 2018 an
Kontakt: annegret.hannawa@usi.ch
Pressekontakt: info@katharina-gerlach.de

Es diskutieren am 15. Mai 2018, 18:00-20:30 Uhr in der Aula Magna
Università della Svizzera italiana (USI), Lugano, Schweiz:

James Titcombe, Vater von Joshua. Der Säugling starb am 9. Tag nach seiner Geburt an einem Behandlungsfehler im Krankenhaus. James Titcombe spricht aus der Perspektive eines Patientenopfers und zugleich eines (beruflichen) Patientensicherheitsspezialisten.
Dr. med. Yvonne Gilli, Politikerin und Zentralvorstand der FMH, dem Berufsverband der Schweizer Ärzteschaft. Sie ist dort zuständig für eHealth/Digitalisierung in der Schweiz und nimmt in dieser Funktion an der Diskussion teil.

Yvonne Willems Cavalli, Vorstand der öffentlichen Spitäler des Kantons Tessin (EOC), sie ist dort zuständig für die Krankenpflege und spricht aus der Perspektive der Pflegenden.

Dr. med. Kai Schnabel, Abteilungsleiter für Ausbildung und Medien am Institut für medizinische Lehre, Universität Bern – er vertritt die nationale Arbeitsgruppe, die im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit die Eidgenössische Prüfung verantwortet.

Prof. Annegret Hannawa, Direktorin des CAHQS, Fakultät für Kommunikationswissenschaften, Universität Lugano. Sie hat mit ihrem „SACCIA“ Modell eine sichere Kommunikation für die gesamte Gesundheitsversorgung entwickelt.

Dr. med. Marco Egbring, Pharmakologe (Oberarzt) am Universitätsspital Zürich. Sein Fokus ist die Arzneimitteltherapiesicherheit durch Digitalisierung.

Moderation: Sir Liam Donaldson, Herz, Kopf und Gründungsvater der globalen Patientensicherheit. Er ist Gründer und Leiter der WHO World Alliance for Patient Safety, wurde von der Queen für seine Verdienste im britischen Gesundheitssystem zum Ritter geschlagen und war Chief Medical Officer in GB.

Ziel der Diskussion ist es, eine sichere Kommunikationskultur im Gesundheitswesen herauszuarbeiten und damit die Implementierung von mehr Patientensicherheit in der Schweiz voranzubringen. Das Publikum wird einbezogen und diskutiert mit.


Mehr Informationen finden Sie unter
http://www.patientsafetycenter.org/
https://annegrethannawa.com/
http://www.saccia.ch/

Professionelle Moderatorin für Präsentation, Kongress, Award, Podiumsdiskussion, Workshop, auch für politische und gesellschaftliche Themen.
25 Jahre Erfahrung beim öffentlich-rechlichen Rundfunk. Medientrainerin, Interviewcoach, Präsentationstrainerin. Journalistin.

Kontakt
Katharina Gerlach
katharina Gerlach
Kattfußstr. 46
13593 Berlin
0173 6259754
info@katharina-gerlach.de
http://www.katharina-gerlach.de

Pressemitteilungen

Das Thema Patientensicherheit ist weltweit im Fokus

Mit gutem Grund: es geht um Menschenleben.

Das Thema Patientensicherheit ist weltweit im Fokus

Joe Kiani, Bill Clinton, Prof. Annegret Hannawa, Alicia Cole in London, 24.02.2018

Über drei Millionen „Schadensfälle“ gibt es pro Jahr. Das bedeutet, dass über 3 Millionen Patienten sterben oder verletzt werden, wenn sie sich in Krankenhäuser begeben, sagt die WHO – das sind drei Millionen Menschen pro Jahr zu viel. Und das sind vorsichtige Schätzungen ohne die Länder Indien und China und ohne Kinder.
„Null vermeidbare Todesfälle in Krankenhäusern bis 2020 ist ein Ziel, für das es sich lohnt, zu kooperieren“, sagt Joe Kiani, Vorstandsvorsitzender und CEO des Medizintechnik-Unternehmens Masimo. Zur Verbesserung der Patientensicherheit sind alle Beteiligten gefordert, alle sollten zusammen arbeiten. Gemeinsam mit Bill Clinton gründete Joe Kiani die „Patient Safety Movement Foundation“, um vermeidbare Fehler in Krankenhäusern zu reduzieren. Das Ziel sind null vermeidbare Todesfälle bis 2020. Die Stiftung und die Bewegung, die sie angestoßen hat, sind enorm gewachsen: Vorstandsvorsitzende konkurrierender Firmen der Medizintechnik, führende Ärzte, Leiter von Krankenhäusern, Vertreter von Behörden und Politiker, Patienten aus aller Welt wollen gemeinsam arbeiten, um das Ziel zu erreichen.

Letztes Wochenende trafen sie sich beim „6. Weltgipfel zu Patientensicherheit, Wissenschaft und Technologie“ in London. Dabei kündigte Jeremy Hunt, britischer Minister für Gesundheit und Soziales, neue Maßnahmen zur Verbesserung der Patientensicherheit im Nationalen Gesundheitsdienst an (National Health Service, NHS). Die Einführung von elektronischen Verschreibungssystemen in den NHS-Krankenhäusern soll schnell umgesetzt werden, denn auch Medikationsfehler sind ein ernst zu nehmender Faktor für Patientensicherheit. Nach einer neuen Studie können sie in GB etwa 1.700 Todesfälle verursachen und zu 22.000 weiteren beitragen. Bei dem Thema Patientensicherheit geht es um Menschenleben – und gleichzeitig um die Vermeidung von finanziellen Verlusten. Der NHS schätzt seine jährlichen Verluste allein wegen der Auswirkungen von Medikationsfehlern auf 1,6 Milliarden Pfund.

Krankenhäuser in aller Welt werden durch die Stiftung aufgefordert, sich zu „Actionable Patient Safety Solutions“ (umsetzbare Lösungen für die Patientensicherheit) zu verpflichten. Und die Umsetzung beginnt: Bisher haben sich ca. 4.600 Krankenhäuser in 44 Ländern haben dazu verpflichtet (letztes Jahr waren es 3500 Krankenhäuser).
„Das unnötige Leiden der Patienten und ihrer Familien ist schlimm genug. Aber jedes unerwünschte Ereignis zerstört die wertvollste Ressource im Gesundheitswesen: das Vertrauen. Wenn die Menschen sich nicht sicher sind, ob es sicher ist, Versorgung zu beanspruchen, werden sie aufhören, Versorgung in Anspruch zu nehmen“, sagte Dr. Tedros Ghebreyesus, Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation.

Die Kommunikationswissenschaftlerin Prof. Annegret Hannawa von der Universität Lugano forscht seit 8 Jahren zum Thema. Aus Hunderten von Fallanalysen hat sie fünf Kernkompetenzen einer „sicheren Kommunikation“ definiert. Beim 6. Weltgipfel zur Patientensicherheit in London stellte sie das Ergebnis vor: das „SACCIA“ Kommunikations-Konzept, das ein einheitliches Verständnis unter den Beteiligten fördert und so für mehr Patientensicherheit sorgt. „Eine SACCIA-sichere Kommunikation bedeutet, dass Patienten künftig nicht mehr an der falschen Seite operiert werden, nicht mehr die falschen Medikamente einnehmen, nicht mehr die Folgen einer verspäteten Diagnose davontragen, und endlich mit Entlassungsanweisungen nach Hause gehen, die sie verstehen und richtig anzuwenden wissen.“ In London ist das Konzept so gut angekommen, dass sich Sponsoren fanden, um in den USA eine SACCIA-Akademie aufzubauen.

Das möchte Prof. Hannawa auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz erreichen. Ihr Ziel ist es, dass jede Pflegeeinrichtung und jedes Krankenhaus in Deutschland eine zuständige Person hat, die dafür sorgt, dass in ihrem Haus eine sichere Kommunikation fortgebildet und praktiziert wird. Und dass aus dieser sicheren Kommunikationspraxis eine nachhaltige Sicherheitskultur für uns alle entsteht, die Patientenleben schützt und die Gesundheitsberufe wieder attraktiv macht.

Die Qualität der Gesundheitsversorgung ist weltweit sehr unterschiedlich. In Deutschland ist sie gut. Aber auch hier steht das Thema Patientensicherheit auf die Agenda, denn auch hier sind die Zahlen erschreckend: Jedes Jahr kommt es an deutschen Krankenhäusern zu 2 Millionen „unerwünschten Ereignissen mit Patientenschaden“. Das heißt, aktuell erfährt jeder 10. Krankenhauspatient in Deutschland nicht Heilung, sondern Schädigung. Prof. Hannawa sagt: „Wir haben kein Erkenntnisproblem. Wir haben ein Umsetzungsproblem.“ Etwa 80% der schweren Schadensfälle entstehen aus unsicherer zwischenmenschlicher Kommunikation – trotzdem ist die Förderung einer sicheren Kommunikationspraxis bisher kein bzw. ein ungenügender Bestandteil der medizinischen und pflegerischen Ausbildung. Mittels einer sichereren Kommunikation könnten allein in deutschen Krankenhäusern täglich über 1400 Schadensfälle vermieden werden, errechnet Prof. Hannawa. Außerdem könnten bis zu 15% der jährlichen Krankenhausausgaben eingespart werden. Sichere Kommunikation bedeutet also mehr Patientensicherheit und gleichzeitig mehr Sicherheit für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Ärzte und Pflegende.

Professionelle Moderatorin für Präsentation, Kongress, Award, Podiumsdiskussion, Workshop, auch für politische und gesellschaftliche Themen.
25 Jahre Erfahrung beim öffentlich-rechlichen Rundfunk. Medientrainerin, Interviewcoach, Präsentationstrainerin. Journalistin.

Kontakt
Katharina Gerlach
katharina Gerlach
Kattfußstr. 46
13593 Berlin
0173 6259754
info@katharina-gerlach.de
http://www.katharina-gerlach.de

Pressemitteilungen

Behandlungsfehler-Begutachtung 2015 der MDK Gemeinschaft

Am 12. Mai wurde in Berlin die Behandlungsfehler-Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen vorgestellt.

Es werden 14.828 Einzelfälle vermuteter Behandlungsfehler berichtet, wovon 4.046 (27,3%) dieser vermuteten Behandlungsfehler zu einem Patientenschaden fuhrten und eine Kausalität in 21.3% dieser Fälle nachgewiesen wurde.

Die Deutsche Gesellschaft fur Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) begrußt jede Initiative zur transparenten Darstellung von Behandlungsfehlern bei ambulanten, aber auch stationär versorgten Patienten.

Das Vorgehen des MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) ist aber alles andere als transparent und fuhrt sicher nicht zu einer Verbesserung der Situation der Patienten, sondern ausschließlich zu einer erheblichen Verunsicherung von Patienten und deren Angehörigen, ohne konkrete Ansatzpunkte fur eine Verbesserung der Patientensicherheit aufzuzeigen.

Im Pressebericht des MDK aber auch in der zur Verfugung gestellten Publikation fallen substantielle Defizite auf, die aus der Sicht der DGIIN nicht unkommentiert bleiben durfen:

Der Bericht lässt unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten relevante Mängel erkennen:

– Es werden keinerlei Angaben zur Art und Weise der erfolgten Bewertung der zunächst vermuteten Behandlungsfehler gemacht. Welche Gutachter oder welche Gutachterinnen verfugen uber die notwendige Expertise und Ausbildung zur Bewertung eines Behandlungsfehlers? Erfolgte die Beurteilung nach standardisierten Kriterien? Eine gutachterliche Beurteilung eines Behandlungsfehlers erfordert eine jahrelange klinische Expertise und praktische Tätigkeit. Über diese Qualifizierung schweigt sich der Bericht aus.
– Einen kausalen Zusammenhang zwischen einem vermuteten Behandlungsfehler und einem eingetretenen Schaden fur den Patienten herzuleiten ist im Einzelfall extrem schwierig. Dieses gilt im Besonderen fur schwere Schadensfälle wie zum Beispiel fur der Tod eines Patienten. An den Gutachter sind hier besondere Anforderungen zu stellen, die im Bericht des MDK nicht offen gelegt werden.
– Von allerhöchstem Interesse ist die Anzahl der beobachteten Behandlungsfehler auf die Anzahl aller erfolgten Untersuchungen bzw. Behandlungen. Diese Daten werden im Bericht nicht dargestellt. Den Krankenversicherten und der Öffentlichkeit werden nur absolute Zahlen vorgelegt, die aber bei der Bewertung und Einschätzung nicht zwingenderweise hilfreich sind. Zum Beispiel wird uber 125 Todesfälle berichtet, die kausal auf einen Behandlungsfehler zuruckzufuhren seien. Diese und andere Zahlen werden aber nicht auf die Anzahl aller stattgehabten Behandlungsfälle bezogen. Aus unserer Sicht ein substantielles Defizit.

Eine derartige Darstellung fuhrt zu einer Verzerrung und hinterlässt in der Öffentlichkeit große Ängste und Sorgen. Der individuelle Patient muss durch diese Veröffentlichung und die nachfolgende Aufarbeitung im Hörfunk, Fernsehen und Presse den Eindruck erlangen, dass die medizinische Versorgung im ambulanten wie auch im stationären Bereich fur ihn eine potentielle Bedrohung darstellt.

Der MDK weist in seiner abschließenden Bewertung selber auf die Schwächen des Berichtes hin. Es wird jedoch verschwiegen, dass die Forderungen nach einer nachhaltigen Verbesserung der Patientensicherheit auch mit erheblichen Kosten sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich verbunden sind, die von den Leistungserbringen vor Ort in diesen Sektoren nicht mehr erbracht werden können.

Die DGIIN fordert sowohl die Krankenkassen als auch die verantwortlichen Politiker auf, von der Strategie einer Verunglimpfung der medizinischen Behandlung durch derart undifferenzierte Berichte abzuweichen und in einen konstruktiven bilateralen Dialog einzutreten, der tatsächlich nachhaltig die Patientensicherheit verbessern wird. Die erforderlichen Maßnahmen sind nicht zum Nulltarif umzusetzen und erfordern im Nachgang der gesetzlichen Vorgaben eine ausreichende Gegenfinanzierung.

Deutsche Gesellschaft fur Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin Berlin, 18.5.2016

Prof. Dr. med. Stefan Kluge, Präsident der DGIIN
Prof. Dr. med. Uwe Janssens, Generalsekretär der DGIIN

Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN)

Die DGIIN hat die Förderung der wissenschaftlichen Forschung, der Lehre und der Krankenversorgung auf dem Gebiet der Internistischen Intensiv- und Notfallmedizin zum Ziel. So sollen Diagnostik- und Behandlungsoptionen für die zu behandelnden Patienten im Einflussbereich der Gesellschaft stetig aktualisiert und verbessert werden.

Kontakt
Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin
Angela Aey
Seumestr. 8
10245 Berlin
+49 30 521372-66
+49 30 521372-67
gs@dgiin.de
http://www.dgiin.de

Pressemitteilungen

ulrich medical erweitert Instrumentarium für Wirbelkörperersatzsystem obeliscPRO

ulrich medical erweitert Instrumentarium für Wirbelkörperersatzsystem obeliscPRO

(Mynewsdesk) Bei dorsalen OP-Techniken, insbesondere im thorakalen Bereich, kann die Implantation eines Wirbelkörperersatzes mit einem geraden Einsetzinstrument herausfordernd für den Operateur sein. Die Platzierung des Implantats, ohne eine Verletzung der neuralen Strukturen des Patienten, erfordert viel handwerkliches Geschick. Daher bietet der Hersteller innovativer Medizintechnik seit 01. Juni 2015 für sein weltweit erfolgreiches Wirbelkörperersatzsystem obeliscPRO ein gebogenes Einsetzinstrument an.

Das Wirbelkörperersatzimplantat obeliscPRO von ulrich medical gilt als Goldstandard zur Überbrückung von Substanzdefekten an der thorakalen und lumbalen Wirbelsäule. Das Instrumentarium des bewährten Systems wurde nun um einen gebogenen Einsetzer erweitert.

Die flexiblen Bauteile des Instruments ermöglichen das Distrahieren, Einbringen und Festdrehen der Fixierschraube über den vorgegebenen Radius. Aufgrund der Biegung erfolgt die Platzierung des Implantats an den neuralen Strukturen des Patienten vorbei. Zudem wird nur noch eine geringe Resektion der Rippe benötigt. So spart der Chirurg Zeit und erhöht gleichzeitig die Patientensicherheit.

Als einer der wenigen in der Branche setzt das Medizintechnik-Unternehmen aus Ulm auf „Made in Germany“ und entwickelt und produziert seine Produkte in Deutschland. Neben den Wirbelsäulenimplantaten produziert ulrich medical auch Kontrastmittelinjektoren für die Computer- und Kernspintomographie sowie Angiographie, chirurgische Instrumente und Blutsperregeräte.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im ulrich medical .

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/rxc5ac

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/gesundheit/ulrich-medical-erweitert-instrumentarium-fuer-wirbelkoerperersatzsystem-obeliscpro-49839

Faszination Medizintechnik

ulrich medical entwickelt, produziert und vertreibt innovative Medizintechnik. Mediziner und Anwender weltweit vertrauen auf unsere über 100-jährige Erfahrung. Mit den Produktbereichen Wirbelsäulenimplantate, Kontrastmittelinjektoren sowie Chirurgische Instrumente und Blutsperregeräte bieten wir ein umfassendes Portfolio innovativer Produkte.

Als einer der wenigen in der Branche entwickeln und produzieren wir in Deutschland und setzen dabei auf modernste Fertigungstechnologien. Unsere Produkte stehen weltweit für höchste Qualität Made in Germany.

Am Hauptsitz in Ulm arbeiten über 280 Mitarbeiter. Als inhabergeführtes Unternehmen agieren wir selbstbestimmt und sind stolz auf unser kontinuierliches, gesundes Wachstum.

Kontakt

Isabelle Korger
Buchbrunnenweg 12
89081 Ulm
+49 (0)731 9654-103
i.korger@ulrichmedical.com
http://shortpr.com/rxc5ac

Pressemitteilungen

Kooperation von InPASS und Skillqube

Realistische Fallsimulation für mehr Patientensicherheit

Kooperation von InPASS und Skillqube

Die Skillqube GmbH, u.a. Training Center der American Heart Associaton (AHA) sowie exklusiver Vertriebspartner von iSimulate in Deutschland, und InPASS, Institut für Patientensicherheit und Teamtraining GmbH, werden ab sofort eng miteinander kooperieren. Ziel der Zusammenarbeit der beiden baden-württembergischen Unternehmen ist es, gemeinsam die Themen Patientensicherheit und realistische Trainings in Fallsimulationen für medizinisches Fachpersonal in Deutschland weiter voran zu bringen.

Professionelle Leistungen in kritischen Situationen können nur dann erwartet werden, wenn diese regelmäßig im Team trainiert werden. Gerade im medizinischen Bereich sind moderne Simulationstrainings noch nicht flächendeckend etabliert, obwohl gerade diese ein Lernen ohne Risiko für den Patienten ermöglichen. In einem ersten Schritt bieten InPASS und Skillqube ab sofort gemeinsame Seminare für Instruktoren an. Diese beinhalten zum einen alles Wissenswerte über die technischen Möglichkeiten der iSimulate-Produkte und zum anderen wichtiges pädagogisch-didaktisches Wissen zu Themen wie CRM (Crisis Resource Management) und Debriefing – für ein zielorientiertes anhaltendes Lernen.

Training, Simulation, Technologien – das sind die drei Säulen der Skillqube GmbH. 2013 in Wiesloch gegründet, bietet das Unternehmen seinen Kunden ein breites Leistungsspektrum im Bereich der notfallmedizinischen Aus- und Weiterbildung sowie Mitarbeiterentwicklung. Als Training Center der American Heart Association (AHA) bildet Skillqube nicht nur aus, sondern unterstützt auch bei der Gründung und dem Betrieb von AHA Training Sites. Darüber hinaus ist Skillqube exklusiver Vertriebspartner von iSimulate-Produkten in Deutschland, wie beispielsweise dem ALSi, einer iPad-basierten, multifunktionalen EKG-Simulation. Gemeinsam mit dem Skillqube-Partner Zyos werden zudem videogestützte Simulationstrainings auf höchstem Niveau realisiert.

InPASS, das Institut für Patientensicherheit und Teamtrainig wurde 2012 in Reutlingen gegründet. Der Schwerpunkt des Unternehmens, unter der Leitung von Dr. med. Marcus Rall, liegt auf der Durchführung von Simulationstrainings für klinische und präklinische Teams, der Beratung im Bereich der Patientensicherheit und der InPASS-Instruktorenausbildung um noch effektivere Debriefings (Nachbesprechungen) durchzuführen. Hierfür kommen neben aktuellen Patientensimulatoren moderne Konzepte der Erwachsenenbildung genauso zum Einsatz wie die Anwendung von Human Factors und CRM, als Tools zur Erhöhung der Patientensicherheit im Alltag. Zudem werden begleitend Konzepte der Fehlerentstehung und Systemsicherheit (High Reliability Organisationen) ebenso behandelt wie die Planung und Durchführung von relevanten Szenarien. InPASS schult auf diese Weise gleichermaßen die analytische Kompetenz sowie das alltagspraktische Handeln der InPASS-zertifizierten Instruktoren.

Die Skillqube GmbH mit Sitz im baden-württembergischen Wiesloch wurde 2013 gegründet. Als International Training Center (ITC) der American Heart Association (AHA) bietet das Unternehmen zertifizierte Kurse für medizinisches Fachpersonal, zudem ist Skillqube exklusiver Vertriebspartner von iSimulate in Europa.

Firmenkontakt
Skillqube GmbH
Thomas Werner
Schafäckerweg 24
69168 Wiesloch
+49 (0)6222 – 38 62 65
t.werner@skillqube.com
http://www.skillqube.com

Pressekontakt
Gielen:PR GmbH
Lena Gielen
Hindenburgstr. 100/1
73207 Plochingen
07153-55 92 962
gielen@gielen-pr.de
http://www.gielen-pr.de

Pressemitteilungen

ulrich medical setzt auf Patientensicherheit

ulrich medical setzt auf Patientensicherheit

(Mynewsdesk) Mit sieben integrierten Sensoren sorgen die Kontrastmittelinjektoren von ulrich medical für höhere Patientensicherheit und geringeres Risiko für die MTRA.

Die Kontrastmittelinjektoren des Herstellers innovativer Medizintechnik verfügen über ein einzigartiges Sicherheitskonzept.

Sieben integrierte Sensoren überprüfen die Medienzugänge, das Schlauchsystem sowie den Druck des gesamten Systems während der Injektion. So werden ein Überdruck sowie kritische Luftmengen im Schlauchsystem erkannt und patientengefährdende Injektionen automatisch gestoppt. Ein spezieller Filter im Pumpenschlauch verhindert zudem die Injektion von kleinsten Partikeln, wie sie beispielsweise beim Anstechen der Kontrastmittelbehälter entstehen können.

Aber die Kontrastmittelinjektoren von ulrich medical sind nicht nur sicher, sie überzeugen auch durch ihre Wirtschaftlichkeit und ihren effizienten Workflow. Darüber hinaus erfüllen sie höchste Hygienestandards.

Auf dem MR 2015 Kongress, vom 29. bis 31. Januar in Garmisch-Partenkirchen, können sich Interessierte persönlich von den einzigartigen Vorteilen der ulrich medical Injektoren überzeugen.

Als einer der wenigen in der Branche setzt das Medizintechnik-Unternehmen aus Ulm auf „Made in Germany“ und entwickelt und produziert seine Produkte in Deutschland. Neben den Kontrastmittelinjektoren für die Computer- und Kernspintomographie sowie Angiographie produziert ulrich medical auch Wirbelsäulenimplantate, chirurgische Instrumente und Blutsperregeräte.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im ulrich GmbH & Co. KG .

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/pnegnz

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/gesundheit/ulrich-medical-setzt-auf-patientensicherheit-20790

Faszination Medizintechnik

ulrich medical entwickelt, produziert und vertreibt innovative Medizintechnik. Mediziner und Anwender weltweit vertrauen auf unsere über 100jährige Erfahrung. Mit den Produktbereichen Wirbelsäulenimplantate, Kontrastmittelinjektoren sowie Chirurgische Instrumente und Blutsperregeräte bieten wir ein umfassendes Portfolio innovativer Produkte.

Als einer der wenigen in der Branche entwickeln und produzieren wir in Deutschland und setzen dabei auf modernste Fertigungstechnologien. Unsere Produkte stehen weltweit für höchste Qualität Made in Germany.

Am Hauptsitz in Ulm arbeiten über 300 Mitarbeiter. Als Familienunternehmen agieren wir selbstbestimmt und sind stolz auf unser kontinuierliches, gesundes Wachstum.

Kontakt

Isabelle Korger
Buchbrunnenweg 12
89081 Ulm
+49 (0)731 9654-103
i.korger@ulrichmedical.com
http://shortpr.com/pnegnz

Pressemitteilungen

Einladung – Eröffnungspressekonferenz zum Kongress Pflege 2015

am Donnerstag, 29. Januar 2015, 11.00 bis 12.00 Uhr Hotel Maritim proArte | Friedrichstraße 151 | 10117 Berlin-Mitte

(Mynewsdesk) Pokern mit der Patientensicherheit: Alles auf eine Karte setzen?E-Health-Gesetz und Gesundheitskarte: Welche technischen Neuerungen führen zu mehr Patientensicherheit in der Pflege? | Entlastet oder belastet der verstärkte Einsatz von elektronischen Tools den Pflegealltag? | Werden zu große Erwartungen in neue Techniken im Gesundheitswesen gestellt?

Die Einführung des E-Health-Gesetzes in Deutschland wird mit großer Spannung erwartet, seit wenigen Tagen liegt ein erster Entwurf vor. Auch wenn der Zeitpunkt seiner Einführung damit nicht feststeht, befindet sich das Gesetz immerhin in der Zielgeraden. Das E-Health-Gesetz soll die Rahmenbedingungen zu einheitlichen Telematikinfrastrukturen definieren und Grundlagen schaffen für den Ausbau der Telemedizin. Die Regierung möchte mit ihm den zermürbenden Debatten um die elektronische Gesundheitskarte (eGK) und der Telematikinfrastruktur ein Ende setzen. Blickt man auf deren optimistische Einführung vor elf Jahren zurück und stellt ihre bescheidenen Möglichkeiten heute dagegen, so ist festzustellen: Der eGK liegt zwar eines der weltweit sichersten Datennetze zugrunde, genutzt wird es bislang nicht. Bis heute besteht nur Konsens über ein Lichtbild und einige wenige Patienteneckdaten. Damit ist die eGK nur ein Beispiel dafür, dass in Bezug auf Technik die Kommunikation im Gesundheitswesen den sonstigen Bereichen des täglichen Lebens hinterherhinkt: Dort erleben wir tagtäglich, wie IT-Neuerungen erfolgreich Einzug halten.

Dabei könnten neue IT-Lösungen echte Chancen darstellen, um professionell Pflegende zu entlasten und um mehr Patientensicherheit zu gewährleisten. Im Informationsaustausch der Zukunft zwischen Arzt und Krankenkasse muss auch die Datentransparenz für den Patienten eindeutig geregelt werden. Immerhin ist der Patient auch Beitragszahler und damit ein nicht unerheblicher Financier des Projekts. Welche weiteren Planungen sind nötig, um den professionell Pflegenden in Deutschland intelligente Systeme an die Seite zu stellen? Wie sehen realistische Zeitschienen für solche Einführungen aus? Diskutieren Sie mit Experten aus Politik, Pflegeverbänden, Versorgerseite, Ärzteschaft und Verbraucherschutz.

Ihre Gesprächspartner sind:

Karl-Josef Laumann: Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit, Bevollmächtigter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten sowie Bevollmächtigter für Pflege

Prof. Arno Elmer: Geschäftsführer, gematik Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH

Hedwig François-Kettner: Vorsitzende Aktionsbündnis Patientensicherheit

Gabriela Leyh: Landesgeschäftsführerin Berlin-Brandenburg, BARMER GEK

Susanne Mauersberg: Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. Berlin

Irmgard Landgraf: Ärztin und Gewinnerin des Telemedizinpreises 2014

Moderation: Wolfgang van den Bergh, Chefredakteur der Ärzte Zeitung

Zum Download das Anmeldeformular und Kongressprogramm hier

Bitte senden Sie Ihre Anmeldung an carolin.schmidt@springer.com oder Fax +49 6221 / 487-68414

Name | Redaktion: _________________________________________________________

Email: ___________________________________________________________________

O Ich nehme an der Pressekonferenz am Donnerstag, 29. Januar 2015 um 11 Uhr teil.

O Ich nehme an der Kongresseröffnung mit Lutz Stroppe und Dr. Nobert Blüm am 30. Januar um 9 Uhr teil.

O Ich nehme an der Preisverleihung des BV Pflegemanagement mit Karl-Josef Laumann am 30. Januar teil. (gesonderte Einladung mit mehr Informationen folgt)

O Ich nehme am Kongress Pflege 2015 teil:    O Freitag, 30. Januar 2015 und/oder
O Samstag, 31. Januar 2015

O Bitte senden Sie mir die elektronischen Presseunterlagen zu, da ich leider nicht kommen kann.

Kontakt und Information: Uschi Kidane | Springer | Corporate Communications | tel + 49 6221 487-8166 | uschi.kidane@springer.com

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/i8sjvy

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/gesundheit/einladung-eroeffnungspressekonferenz-zum-kongress-pflege-2015-97689

ist ein international führender Verlag für hochwertige Inhalte in innovativen Informationsprodukten und Dienstleistungen im Bereich Science, Technology, Medicine. Hauptzielgruppe sind Forscher in Hochschulen und wissenschaftlichen Instituten ebenso wie in Forschungsabteilungen von Unternehmen. Die Verlagsgruppe ist außerdem ein renommierter Anbieter von Fachpublikationen in Europa, insbesondere im deutschsprachigen Raum und den Niederlanden. Diese werden von Ärzten sowie Fachleuten aus dem Gesundheitswesen und der Verkehrserziehung genutzt. Springer brachte 2013 etwa 2.200 englischsprachige Zeitschriften und mehr als 8.400 neue Bücher heraus. Ebenso erscheint im Verlag die weltweit größte eBook-Collection im Bereich Science, Technology, Medicine und das umfangreichste Portfolio an Open Access-Zeitschriften. Springer Science+Business Media erzielte 2013 einen Jahresumsatz von ca. 943 Millionen Euro. Die Gruppe hat weltweit mehr als 8.000 Mitarbeiter.ist ein international führender Verlag für hochwertige Inhalte in innovativen Informationsprodukten und Dienstleistungen im Bereich Science, Technology, Medicine. Hauptzielgruppe sind Forscher in Hochschulen und wissenschaftlichen Instituten ebenso wie in Forschungsabteilungen von Unternehmen. Die Verlagsgruppe ist außerdem ein renommierter Anbieter von Fachpublikationen in Europa, insbesondere im deutschsprachigen Raum und den Niederlanden. Diese werden von Ärzten sowie Fachleuten aus dem Gesundheitswesen und der Verkehrserziehung genutzt. Springer brachte 2013 etwa 2.200 englischsprachige Zeitschriften und mehr als 8.400 neue Bücher heraus. Ebenso erscheint im Verlag die weltweit größte eBook-Collection im Bereich Science, Technology, Medicine und das umfangreichste Portfolio an Open Access-Zeitschriften. Springer Science+Business Media erzielte 2013 einen Jahresumsatz von ca. 943 Millionen Euro. Die Gruppe hat weltweit mehr als 8.000 Mitarbeiter.

Kontakt
Springer Science+Business Media
Uschi Kidane
Tiergartenstrasse 17
D-69121 Heidelberg
(0) 6221 487 8166
Uschi.Kidane@springer.com
http://shortpr.com/i8sjvy