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Personalexperte Michael Zondler begrüßt Pläne des SPD-Wirtschaftsforums für mehr Rechtssicherheit beim Einsatz von freiberuflichen IT-Experten

„Es ist nicht so schlimm, wenn man Fehler macht. Es ist schlimm, wenn man wider besseres Wissen und gegen jede Erfahrung stur auf einer einmal getroffenen Entscheidung beharrt. Insofern ist es richtig, dass das SPD-Wirtschaftsforum mehr Rechtssicherheit beim Einsatz freier Digitalisierungsexperten fordert. Ansonsten wandern diese nämlich ins Ausland ab. Und die Unternehmen würden ansonsten weiter an einer unklaren Rechtslage leiden.“

Mit diesen Worten kommentiert der Stuttgarter Personalexperte Michael Zondler ein aktuelles Positionspapier des SPD-nahen Wirtschaftsverbandes. Die Regulierung war ursprünglich ein „Herzensanliegen der SPD“ (Frank Specht), die so den Missbrauch von Werkverträgen eindämmen und Leiharbeit auf ihre Kernfunktionen zurückführen wollte. Deshalb trat im Frühjahr ein entsprechendes Gesetz in Kraft. Mit ihrem inhaltlichen Schwenk reagiert das Wirtschaftsforum der Sozialdemokraten auf Kritik der Wirtschaft über Rechtsrisiken sehr gut bezahlter Freelancer. In Deutschland gibt es allein rund 120.000 IT-Freelancer.

Bisheriges Gesetz fördert die Abwanderung von IT-Experten ins Ausland

Schon heute sei erkennbar, dass IT- und Digitalisierungsexperten ins Ausland abwandern und ihr Spezialwissen dort anbieten, warnt der Vizepräsident des Wirtschaftsforums, Robert M. Maier. Aufgrund des unbestrittenen Fachkräftemangels in diesem Segment zögen Freelancer eine freie Tätigkeit meist selbst einer lukrativen Festanstellung vor, weil sie als Freelancer zurzeit deutlich höhere Tagessätze fordern könnten. Das Positionspapier plädiert dafür, IT-Freelancer von der jetzt geltenden gesetzlichen Regelung auszunehmen, wenn sie ein hohes Einkommen und eine angemessene Altersvorsorge nachweisen könnten.

„Das Thema ist ja nicht neu. Schon vor fünf Jahren habe ich davor gewarnt, dass die geplanten Regelungen sich nur als ein Beschäftigungsprogramm für Juristen entpuppen könnten“, sagt CENTOMO-Geschäftsführer Michael Zondler. Damals hatte ich bereits vorgeschlagen, dass die Höhe des Verdienstes von Freiberuflern ein Richtwert sein könnte, ob sie unter die damals geplanten gesetzlichen Regulierungen fallen oder nicht. Auch der Ansatz, eine angemessene Altersversorgung zu berücksichtigen, ist nicht verkehrt.“

Zondler hofft, dass die Vorschläge des SPD-Wirtschaftsforums nun Eingang in die Politik der Großen Koalition finden werden. Dadurch habe man zwar noch keinen einzigen zusätzlichen IT-Experten gewonnen. Aber wenn Deutschland im Wettbewerb mit den USA, China und anderen Staaten in Zukunft bestehen wolle, dann dürfe man die Situation für Unternehmen und Freiberufler nicht noch zusätzlich erschweren.

„Ich ergänze meine Aussage von damals. Das seit 2017 geltende Gesetz ist nicht nur ein Beschäftigungsprogramm für Juristen, sondern unterstützt die IT-Industrien in anderen Ländern. Es wirkt geradezu wie ein Auswanderungsprogramm für hochqualifizierte Spezialisten“, so Zondler.

Link zur Position des SPD-Wirtschaftsforums

CENTOMO ist aktuell der einzige Personaldienstleister in Deutschland mit dem klaren Fokus auf die Mobilität der Zukunft. Die Veränderung unserer Mobilität durch Technologie öffnet neue Geschäftsfelder und entwickelt bestehende weiter. Für den Nachwuchs und Profis entstehen dadurch bahnbrechende Optionen. Die Consultants von CENTOMO arbeiten bereits seit 2009 gemeinsam mit der Automobilindustrie am Fahrzeug der Zukunft und besetzen zukunftsweisende Positionen mit Top-Talenten aus aller Welt. So verschafft CENTOMO seinen Mandanten entscheidende Wettbewerbsvorteile.

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Politik macht schlechte Laune

Permanenter Realitäts-Check in der Wirtschaft verhindert das Prinzip „Mehr Schein als Sein“

Von Ansgar Lange +++ Donald Trump will Amerika wie ein Unternehmen führen. Der verstorbene Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt war da noch etwas bescheidener. Der auch nicht gerade zur Demut neigende Staatsmann verstand sich in seiner aktiven Zeit als „leitender Angestellter der Bundesrepublik Deutschland“.

„Diese unterschiedlichen Sichtweisen sagen natürlich eine Menge über die Unterschiede zwischen der deutschen und der amerikanischen Gesellschaft aus. Bei uns streben immer noch selbst viele junge Leute primär in den sicheren Hafen des Öffentlichen Dienstes. Das Lebensziel „Unternehmer“ haben die wenigsten. Und von einer Frau oder einem Mann, der Deutschland wie (s)eine Firma führen möchte, würden die meisten Bundesbürger wahrscheinlich nicht gern regiert werden. In den Vereinigten Staaten ist das anders. Dort herrscht mehr unternehmerischer Geist. Und die Wähler fühlen sich nicht abgeschreckt, wenn jemand ihr Land wie ein Unternehmen führen will“, sagt der Stuttgarter Personalexperte Michael Zondler, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens CENTOMO http://www.centomo.de

The Donald: Mehr Schein als Sein

Doch „Was kann Trump als Unternehmer?“ fragt nicht nur der „Focus“ http://www.focus.de/finanzen/news/erbe-pleiten-und-milliarden-mehr-schein-als-sein-was-kann-trump-als-unternehmer_id_6194085.html Mit dem Mann mit der markanten gelblichen Haartolle ziehe ein „selbstverliebter Kasino-Kapitalist ins Weiße Haus“ ein. Der künftige US-Präsident verkaufe sich zwar als genialer Unternehmer und Selfmade-Milliardär, so das Magazin. Doch Kritiker halten ihn für einen Hochstapler und Pleitier.

„Zurzeit macht Politik häufig einfach schlechte Laune“, sagt Zondler. „Stimmungen und Gefühle haben mehr Einfluss auf die politische Wirklichkeit als Fakten und Wahrheiten. Ja selbst Lügen und Vorurteile können mehr Menschen mobilisieren als Tatsachen. Wir sprechen auch vom postfaktischen Zeitalter. Doch man muss ganz klar sagen: Das postfaktische Zeitalter ist vielleicht in der Politik angebrochen, in der Wirtschaft ist dies nicht der Fall.“

Das postfaktische Zeitalter ist nicht in der Wirtschaft angebrochen

Denn anders als in der Politik sei die Wirtschaft einem permanenten Realitäts-Check ausgesetzt. „Als Politiker kann man große Sprüche machen. Rechtfertigen muss man sich oft nur alle paar Jahre an der Wahlurne. Und dann wird man meist auch nur wegen der Versprechen für die Zukunft und nicht die eigene Arbeitsbilanz wiedergewählt oder auch nicht. Der Diesel-Skandal bei VW ist so ein brutaler Realitäts-Check, den man mit PR allein nicht beheben kann. Die Glaubwürdigkeit einer Marke oder eines Produkts hängt ganz erheblich davon ab, ob Versprechen eingelöst werden. Wer den Anspruch erhebt, „DAS AUTO“ zu bauen, darf nicht bei Abgaswerten schummeln. Diese ständige Konfrontation mit der Wirklichkeit fehlt in der Politik. Die Bundeskanzlerin kann es sich leisten, dass über wichtige Zukunftsthemen wie zum Beispiel die Zuwanderung nicht im Bundestag debattiert und gestritten wird. Sie kann es sich leisten, dass sie sich im Laufe einer Wahlperiode im Fernsehen nicht dem Streitgespräch mit Mitbewerbern aussetzen muss, sondern Anne Will oder einer anderen Talk-Größe sozusagen eine Privat-Audienz gibt. Ein Grund für den Verdruss an der Politik könnte sein, dass Politiker zu selten in ihrer Fachkompetenz geprüft werden und sich nicht rechtfertigen müssen“, sagt der CENTOMO-Chef. In der Wirtschaft hingegen könnten sich Scharlatane und Hochstapler vielleicht eine gewisse Zeit halten, aber irgendwann kämen ihnen die Presse, die Kunden, Verbraucherschützer oder die Mitbewerber auf die Schliche.

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Cool statt Cole – Warum Deutschland den digitalen Wandel nicht verschläft

Pauschales Manager-Bashing blendet Realität in deutschen Unternehmen aus

Von Ansgar Lange +++ Deutschland verschläft den digitalen Wandel. Diese Ansicht vertritt Tim Cole. Seinen Mut zu steilen Thesen stellt der Internet-Publizist auch mit Sätzen wie diesen unter Beweis: „Deutsche Unternehmen sind in hohem Maße hierarchisch strukturiert. Das Obrigkeitsdenken bei den Menschen hierzulande ist immer noch weit verbreitet.“ Beide Faktoren zusammen, also zu wenig Tempo beim digitalen Wandel und zu hierarchische Strukturen in den Unternehmen, gefährdeten den Standort Deutschland.

Deutsche Manager sind Angsthasen?

Cole, von der „Süddeutschen Zeitung“ einmal als „Wanderprediger des Internets“ bezeichnet, beschreibt die deutschen Manager als Angsthasen. Sie hätten Angst vor Fehlern und falschen Entscheidungen, so der Internet-Experte http://ap-verlag.de/die-angst-der-manager-vor-der-digitalisierung/26765/ Aus dieser Angst heraus träfen sie dann lieber gar keine Entscheidungen. Cole fordert daher den Abbau hierarchischer Strukturen. Man solle mehr auf die „autonome Selbstorganisation der Mitarbeiter im Team vertrauen“. Cole wörtlich: „Dazu brauchen wir aber andere Chefs: Leute, die sich als Team-Player verstehen und in der Lage sind, ihre Arbeitsgruppen auf gemeinsame Ziele einzuschwören – dann allerdings auch loszulassen und darauf zu vertrauen, dass die Mitarbeiter selbst ihren Weg finden werden. Leider sieht die Wirklichkeit heute völlig anders aus. So verlangen beispielsweise 75 Prozent aller deutschen Chefs von ihren Mitarbeitern Präsenzpflicht im Büro. Home Office? Von wegen! Flexible Arbeitsmodelle? Nicht mit uns! Es muss sich erst etwas in den Köpfen von denen da oben ändern, bevor es mit dem digitalen Wandel klappen kann.“

Deutsche Gründlichkeit als Wettbewerbsvorteil

Von pauschalem Manager-Bashing hält der Personalexperte Michael Zondler allerdings nichts. „Cool statt Cole könnte die Devise sein. Das bedeutet: Wir sollten einfach gelassen bleiben, uns nicht verrückt machen lassen und uns auf die eigenen Stärken besinnen“, so der Geschäftsführer des Stuttgarter Beratungsunternehmens CENTOMO http://www.centomo.de „Ein Buch oder ein Artikel verkauft sich manchmal umso besser, je steiler eine These ist. Doch man darf dabei auch nicht die Wirklichkeit verzerren. Cole sagt, die Deutschen seien zu langsam. Hiesige Manager lebten noch nach der analogen Zeitrechnung. Die deutsche Gründlichkeit sei ein Hemmschuh bei der Digitalisierung. Erst wenn alles funktioniere, traue man sich damit in die Kernprozesse. Diese Sichtweise erscheint mir zu undifferenziert. Ich spreche jetzt mal für ein Segment, mit dem ich beruflich zu ca. 80 Prozent meiner Arbeitszeit zu tun habe: der Autoindustrie und ihren Zulieferern. Diese wertvolle Industrie zehrt nun einmal von der besonderen deutschen Gründlichkeit. Erst kommt das Produkt, dann Marketing und Verkauf. Davon zehrt der weltweite Ruhm von BMW, Porsche, Mercedes.“

Das sei eine Art Alleinstellungsmerkmal, meint der Personalexperte und fragt: „Warum sollten wir unbedingt Tesla oder Google kopieren und aus schierer Angst aufs Tempo drücken? Wohin das tatsächlich führen kann, zeigt der brandaktuelle Abschied von Apple aus der Automobilwelt, bevor er überhaupt angefangen hat. Wie intensiv und fast schon ängstlich hatte unsere Presse damals bereits auf die pure Ankündigung von Apple reagiert, in die automobile Welt vorzustroßen? Am Ende nix als Phantomschmerzen – das iCar kommt nicht. Stattdessen präsentiert Dieter Zetsche gutgelaunt und seriös den Mercedes EQ und straft alle Kritiker elegant Lügen.“

Deutsche haben eine bessere Berufsausbildung als Amerikaner

Dass es in Deutschlands Unternehmen quasi wie auf dem Kasernenhof zugehe, wie es Cole überspitzt gesagt unterstellt, kann Zondler ebenfalls nicht nachvollziehen. „Selbstverständlich gibt es nicht nur Unternehmen mit flachen Hierarchien. In manchen Konzernen mag ja das hierarchische Denken noch verbreiteter sein. Doch Cole sollte sich mal intensiv unsere Mittelständler anschauen. Dort gilt dies nicht mehr. Die Unternehmenswelt ist bunt und nicht auf einen plakativen Nenner zu bringen. Ich möchte hier noch einmal für meine Branche sprechen. Viele ITler, die wir vermitteln, streben auf eigenen Wunsch lieber nur eine temporäre, projektbezogene Beschäftigung an. Sie wollen gar kein klassisches Arbeitnehmer-Arbeitgeber-Verhältnis – ob nun mit flachen Hierarchien oder eher streng geordnet -, sondern sehen sich selbst eher als Unternehmer, um noch mehr individuelle Freiheit zu genießen, aber auch Verantwortung zu übernehmen.“

Zondler schaut generell zuversichtlich in die Zukunft. „In Verbindung mit unserer im internationalen Maßstab sehr guten Berufsausbildung mache ich mir keine allzu großen Sorgen, dass die Digitalisierung unseren Wohlstand und unsere Arbeitsplätze bedroht oder wir technisch nicht mitkommen. Da haben zum Beispiel eher die USA ein Problem mit ihrem Heer an ungelernten Arbeitern. Die müssen sich in der Tat Sorgen um die Zukunft machen. Und ihre Antwort auf diese Sorgen lautet bei vielen derzeit leider Zurück in die Vergangenheit und Donald Trump“, so der CENTOMO-Chef.

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Ganz klar auf Wachstumskurs

Personalberatungsunternehmen CENTOMO startet von Stuttgart aus neu durch

Stuttgart, September 2016. Michael Zondler war schon lange „heiß“ auf Stuttgart. Seit August ist es endlich so weit. Vor sieben Jahren hat der 46-jährige Personalexperte und seine Partner das Beratungsunternehmen CENTOMO http://www.centomo.de als Ein-Mann-Unternehmen aus der Taufe gehoben. Inzwischen beschäftigt CENTOMO zwölf Berater und 50 Interims Manager. „Unser Unternehmen ist ganz klar auf Wachstum ausgerichtet. Das passt hervorragend zu einer dynamischen Region wie Stuttgart. Es wurde langsam Zeit, unsere Zelte in Ludwigsburg und Sindelfingen abzubrechen. In Stuttgart sind wir noch näher an den Kunden, besser erreichbar für potenzielle Kandidaten und noch attraktiver für neue Mitarbeiter, da sich unser Einzugsgebiet durch den Umzug drastisch erweitert“, erläutert Zondler gegenüber dem Stuttgarter Real State Magazin.

90 Prozent seiner Kunden sind Technologieunternehmen, vorwiegend aus dem Automotive Bereich. Auch dies passt bestens zum neuen Standort Stuttgart. Schließlich ist die Schwabenmetropole quasi die Wiege des Automobils. Hier erfand Gottlieb Daimler den ersten motorbetriebenen Wagen. Heute „schaffen weltweit rund 400.000 Mitarbeiter beim Daimler“. Stuttgart ist Stammsitz des Unternehmens und Standort der wichtigsten Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsbereiche. Nicht ohne Grund wirbt die baden-württembergische Landeshauptstadt damit, das bedeutendste Kompetenzzentrum für Mobilität in der Welt zu sein.

„Die Wirtschaft im Süden boomt. Und dieses Wachstum ist kein Strohfeuer, sondern nachhaltig und langfristig. Uns fiel die Entscheidung, hier unternehmerische Wurzeln zu schlagen, daher sehr leicht, da das Umfeld beste Rahmenbedingungen bietet. Besonders interessant ist für uns auch, dass der Anteil hoch qualifizierter Beschäftigter rund 25 Prozent beträgt. Zudem hat Stuttgart mit 73 Prozent die höchste Exportrate aller deutschen Städte. Und mit einer Kaufkraft von über 24.000 Euro pro Einwohner belegt die 600.000 Einwohner-Metropole Platz acht im bundesweiten Vergleich“, so Zondler im Gespräch mit der Zeitschrift.

„Das Geld verschimmelt doch sonst auf der Bank“

Der Personalexperte schlägt den Bogen zur Wohnungswirtschaft. Die hervorragenden Standortfaktoren, die ihn zur Verlagerung seines Unternehmenssitzes nach Stuttgart bewogen hätten, würden für die Immobilienwirtschaft gleichermaßen gelten. „Zurzeit verschimmelt das Geld doch sonst auf der Bank. Ein Ende der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank ist nicht abzusehen. Lebensversicherungen verlieren drastisch an Wert. An diesem Negativtrend wird sich so schnell nichts ändern, weil die Entscheidungen hier vor Ort kaum beeinflussbar sind, sondern in Brüssel oder Frankfurt getroffen werden. Ein Invest in „Betongold“ ist eine langfristige und risikoarme Wertanlage“, sagt Zondler.

Den Immobilienstandort Stuttgart sieht Zondler ähnlich wie den Wirtschafts- und Hochtechnologiestandort sehr gut aufgestellt. Prognosen des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) gehen davon aus, dass die Deutschen bis 2020 rund 2,6 Billionen Euro vererben. Dies ist mehr als ein Viertel des Privatvermögens der Deutschen. Im Schnitt kann nach dieser Modellrechnung jeder Erbe mit rund 150.000 Euro rechnen. Gerade in einer reichen Region wie Stuttgart ist mit hohen Erbschaften zu rechnen. Und in der Regel sind Erbschaften, bei denen Immobilien mit im Spiel sind, deutlich wertvoller als andere Erbschaften.

„Für unsere High-Potential-Kunden sind Immobilien daher sehr interessant. Wer eine langfristigere Jobperspektive an einem Standort hat, investiert in Häuser oder Eigentumswohnungen. Doch auch für die Arbeitsnomaden unter unseren IT-Spezialisten, die weltweit agieren, hat eine Investition in Eigentumswohnungen und Häuser als Geldanlage und zum Vermieten natürlich seinen Reiz, der in Zukunft noch größer werden dürfte. Doch jedem würde ich raten, eine solche Investition nicht ohne das Einholen eines Expertenrats zu tätigen. So wie wir bei CENTOMO als Personalexperten Freiberufler und Unternehmen beraten, gibt es solchen Sachverstand selbstverständlich auch in der Immobilienwirtschaft. Wer ein paar Hunderttausend Euro oder noch mehr investieren will, sollte sich nicht auf sein Baugefühl, den Rat des Nachbarn oder die eigene Zeitungslektüre verlassen“, so Zondler zum Real State Magazin.

Zondlers persönliche Vorfreude auf Stuttgart wird auch durch harte Fakten untermauert. Während andere Regionen Deutschland eher in Stagnation verfallen oder sogar auf Schrumpfen programmiert sind, geht“s in Stuttgart steil bergauf. Die wirtschaftlichen Stärken der Region sind herausragend, und die Forschungsschwerpunkte mit den Bereichen Mobilität, Maschinenbau, Lasertechnologie, ITK sowie Umwelt- und Energietechnik sind klar auf Zukunft ausgerichtet. Fast die Hälfte der Forschungs- und Entwicklungskapazität des „Ländle“ konzentrieren sich in der Region Stuttgart. Eine reichhaltige und attraktive Kunst- und Kulturszene zieht als weicher Standortfaktor viele Hochqualifizierte an. Nicht unwichtig auch für Arbeitnehmer und „Häuslebesitzer“ in der Region: Stuttgart zählt zu den sichersten Metropolen in ganz Europa.

Kein Wunder, dass bei Umfragen über 80 Prozent der Stuttgarter über ihren Wohnort sagen, dass sie gerne hier leben. Die Stuttgarter Lebensqualität schätzen auch Zondler und sein Team. Wenn er es noch etwas mediterraner und sonniger haben will, fliegt er zu Freunden nach Ibiza – seiner Lieblingsinsel.

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Der Manager als Dämon

Der „VW-Boni-Skandal“ zeigt: Personalisierungen verkaufen sich medial oft besser als vielschichtige Erklärungsmuster

von Ansgar Lange. Der sogenannte „Boni-Skandal“ bei VW zeigt wieder einmal: Personalisierungen verkaufen sich medial oft besser als vielschichtige Erklärungsmuster. Doch die derzeitigen Probleme bei Deutschlands größtem Autobauer sind nicht nur auf einzelne Manager wie Martin Winterkorn oder einen „gierigen Vorstand“ zurückzuführen, meint der Personalexperte Michael Zondler.

Die Diskussion über die Boni-Zahlungen an den VW-Vorstand erhitzt die Gemüter. Schnell geraten Manager und andere Führungskräfte unter Raffke-Verdacht. Der Unternehmensberater und Management-Theoretiker Reinhard K. Sprenger hat in der Tageszeitung Die Welt sogar davon geschrieben, dass VW die „Beute der Manager“ sei. In seinem Kommentar kommt Sprenger zu dem Schluss, die „Kartellbrüder von VW“ agierten „mit einer Melange aus Staatsgarantie, IG-Metall-Anbiederung und kriminalisierenden Zieldiktaten“.

„Grundsätzlich halte ich viel vom Faktor Persönlichkeit. Doch ich halte es für zu einfach, wenn man alles, Sieg wie Niederlage eines Unternehmens, nur auf den Faktor Persönlichkeit zurückzuführt. Es ist noch nicht so lange her, da war Martin Winterkorn ein Star und ungekrönter König. Jetzt ist er auf einmal das personifizierte Böse. Das ist mir zu schlicht. Aber in den Medien findet man oft mehr Gehör mit personalisierten Erklärungsmustern. Letztlich projiziert man in Führungsfiguren eine Allmacht hinein, die sie nicht haben“, sagt der Personalexperte Michael Zondler, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens centomo http://www.centomo.de

Kommen etwa nur böse Manager in den Himmel beziehungsweise auf der Erfolgsleiter ganz nach oben? Zondler hält eine solche Sichtweise für abwegig, obwohl sie zurzeit aufgrund des „Boni-Skandals“ bei VW und der Enthüllungen über Briefkastenfirmen in Steueroasen wieder sehr populär sei: „Wer nur über die negativen Eigenschaften des Narzissmus wie Überempfindlichkeit gegenüber Kritik, mangelnde Empathiefähigkeit, Neigung zum Größenwahn etc. verfügt, wird ein Unternehmen langfristig an die Wand fahren. Er landet dann für sein psychotisches Verhalten vielleicht nicht im Knast wie der Schwerverbrecher, wird aber als Unternehmensführer scheitern, weil seine Neigung, sich mit Speichelleckern und Jasagern zu umgeben, zu einem Kontrollverlust führen wird. Ich bin davon überzeugt, dass viele Manager und insbesondere auch Unternehmer aus dem Mittelstand über eine gehörige Portion positive Eigenliebe verfügen. Sie wollen etwas aufbauen und entwickeln Visionen für ihre Unternehmen, mit denen sie sich nicht nur ein Denkmal für die Nachwelt schaffen, sondern auch etwas Positives für die Mitarbeiter schaffen wollen.“ Eine unersättliche Gier nach Macht und Geld allein reiche nicht aus, um in hochkomplexen Unternehmen ganz nach oben zu kommen.

Ähnlich sieht die der Psychotherapeut Thorsten Kienast https://www.therapie.de/psychotherapie/kienast/ In einem Interview mit der FAZ sagte er, der Zusammenhang zwischen Erfolg in einer Spitzenposition und der Persönlichkeit des Leaders können nicht nur auf „dunkle“ Strategien reduziert werden: „Man darf nicht vergessen, dass sich Leader vieler Toppositionen, die sich längerfristig halten, stetig und auf vielen Ebenen täglich mit viel Transparenz bewähren müssen.“ Ein Hang zum Narzissmus möge ausgeprägter sein als bei Otto Normalverbraucher, aber nicht in einem pathologischen Sinne. Außerdem seien nur etwa dreißig Prozent des Erfolgs durch die Persönlichkeitsstruktur erklärt.

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David gegen Goliath

Sind Deutschlands Autoriesen auf das „Apple Car“ vorbereitet?

Von Ansgar Lange +++ Der aktuelle VW-Skandal zeigt, dass Deutschlands Autoindustrie zwar stark, aber auch arrogant und damit sehr verwundbar ist. „VW schickt Mitarbeiter in lange Ferien“ titelt Focus Online http://www.focus.de/finanzen/boerse/volkswagen-skandal-im-news-ticker-vw-betriebsratschef-falsche-verbrauchswerte-druecken-verkaeufe_id_5117195.html und beschreibt die Folgen der Krise: Der Wolfsburger Konzern ruft europaweit 8,5 Millionen Diesel-Fahrzeuge zurück. Die Justiz in Deutschland, Amerika und Frankreich ermittelt gegen VW. Die US-Umweltbehörde droht mit einer saftigen Strafzahlung von bis zu 18 Milliarden Dollar.

Dabei ist Deutschland Autoland. Deutsche Premiumhersteller haben Weltgeltung. Nicht wenige halten deutsche Autos und deutsche Ingenieure für die besten der Welt. Für einen realistischen Blick auf Deutschlands Autoindustrie plädiert der Ludwigsburger Personalexperte Michael Zondler vom Beratungsunternehmen centomo http://www.centomo.de „Wenn man in Baden-Württemberg geboren wurde, lebt und arbeitet hat man ja quasi Benzin im Blut. Hier in der Region wissen die Menschen ganz genau, dass eine Menge abhängt von der Autoindustrie. „Mir schaffet beim Daimler“: Diese stolzen Worte sagen viel aus über die Beziehung der Menschen zu dem Konzern mit dem Stern. Als Berater, der beruflich viel mit der Autoindustrie zu tun hat, hat man einen etwas anderen Blick auf die Autoindustrie. Er sollte realistisch sein, fern von Schönfärberei oder Schwarzseherei.“

Zondler wagt den Blick in die Glaskugel. „Fest steht, die deutschen Automobilgiganten müssen sich auf völlig neue Welten einstellen. Bisher war ihr Markenbild geprägt von PS und Prestige. Der digitale Wandel geht in Deutschland deutlich zu langsam voran: In Amerika ist er in vollem Gange. Dies heißt übersetzt: Sind VW, BMW, Mercedes, Opel und Co. auf das „Apple Car“ oder das „iCar“ vorbereitet?

Deutschlands Autokonzerne sind wie große Tanker. Sie sind manchmal ein wenig unbeweglich und müssen eine gigantische Infrastruktur vorhalten wie Autohäuser etc. Außerdem ist die Produktpalette der meistern Konzerne inzwischen super aufgebläht durch Diversifizierung bis in die letzte Nische. Dies führt ebenfalls zu hohen Kosten. Was passiert, wenn Apple sein „Apple Car“ wie damals den VW-Käfer als Auto für alle ganz einfach in den Apple Store stellt?“, so Zondler.

Google oder Apple seien noch keine Automobilbauer und könnten daher ihre Preise frei gestalten. Sie könnten die deutschen Dickschiffe mit einer aggressiven Preispolitik herausfordern. Der centomo-Geschäftsführer erinnert daran, dass Nokia einst ein bedeutender Mobiltelefonhersteller und von 1998 bis 2011 Marktführer in dieser Branche gewesen sei. Doch 2007 kam das iPhone, und alles wurde anders.

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Goldener Oktober am Arbeitsmarkt

Doch Deutschland darf sich nicht in der Komfortzone einrichten

Von Ansgar Lange +++ Arbeit strukturiert das Leben und stiftet Sinn. Aktuell ist von einem „Goldenen Oktober“ die Rede, wenn der Herbstaufschwung am Arbeitsmarkt beschrieben wird. Auch im November werden die Zahlen nicht völlig anders aussehen. Fakt ist: Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten befindet sich auf Rekordhöhe.

Doch ein Verharren in der Komfortzone wäre nun genau der falsche Weg, meint der Personalexperte Michael Zondler, der das Ludwigsburger Personalberatungsunternehmen centomo http://www.centomo.de führt. Ziel müsse es auch weiterhin sein, möglichst viele Menschen in Deutschland in Lohn und Brot zu bringen. Nur so sei das Wohlstandsniveau zu halten und der Sozialstaat zu finanzieren – ganz zu schweigen von Investitionen in Infrastruktur und Bildung, die schon jetzt viel zu kurz kämen.

Herausforderung Flüchtlingskrise: Integration Points als Problemlöser

„Einige Experten befürchten, dass die derzeitige Flüchtlingskrise ein Problem für den Arbeitsmarkt werden könne. Natürlich kann und sollte nicht jeder Flüchtling sofort in unseren Arbeitsmarkt integriert werden. Aber Fakt ist auch, dass wir Zuwanderung benötigen und Integration derjenigen, die eine echte Bleibeperspektive haben, am besten über den Job funktioniert“, so Zondler.

Der Personalexperte sagt, man müsse das Thema mit Realismus, aber auch mit Optimismus und Tatkraft angehen. Ein gutes Beispiel könnten so genannte „Integration Points“ sein. In Düsseldorf hat Anfang September dieses Jahres ein solcher Integration Point seine Arbeit aufgenommen. Er ist bundesweit der erste dieser Art. Andere Kommunen wie Dortmund, Hagen oder Herford wollen diesem Beispiel folgen.

„Wir stehen vor der Herausforderung-, Flüchtlinge schneller in Ausbildung und Arbeit zu vermitteln. Die Materie ist kompliziert. Viele Flüchtlinge sind mit den unterschiedlichen Zuständigkeiten und Regelungen überfordert, da es in Deutschland sehr viele unterschiedliche Aufenthaltstitel gibt. In einem Integration Point sollen Mitarbeiter der Arbeitsagentur, der Jobcenter und der Kommunen (Jugendamt und Ausländerbehörde) zusammenarbeiten. In dieser gebündelten Form soll der Integrationspunkt eine feste Anlaufstelle für arbeitssuchende Flüchtlinge sein. Angesichts der enormen Herausforderung müssen wir neue Wege gehen“, sagt Zondler.

Lebensalter darf nicht entscheidend für Arbeit sein

In Deutschland existierten aber weiterhin zahlreiche arbeitsrechtliche Regelungen, die den Einstieg der Menschen in den Arbeitsmarkt oder ihre Weiterbeschäftigung über den eigentlichen Ruhestand hinaus erschwerten. „Ich bin mir nicht sicher, ob das nun seit fast zehn Jahren bestehende Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz wirklich mehr Segen als Fluch gebracht hat“, so der centomo-Chef.

Wie die Süddeutsche Zeitung http://www.sueddeutsche.de berichtet, „erregen Fristen für den Ausstieg aus dem Beruf vor allem bei Älteren Unmut“. So sähen viele Arbeits- oder Tarifverträge vor, dass der Job automatisch ende, wenn der Beschäftigte Anspruch auf eine Regelaltersrente habe. „Aber bei vielen reicht die Rente dann eben doch nicht zum Leben. Oder die Leute wollen einfach aus purer Lust noch weiter arbeiten, weil ihnen der Job Spaß macht. Während bei den Flüchtlingen mehr staatliches Engagement nötig ist, um die Menschen in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren, sollte der Staat sich bei den anderen Arbeitsverhältnissen mehr Zurückhaltung auferlegen. In meiner jahrelangen Erfahrung als Personalberater hat mir jedenfalls noch nie eingeleuchtet, warum so viele arbeitsrechtliche Regelungen an das Lebensalter gebunden sind. Das mag manchmal sein Gründe haben, ist oft aber auch nur Willkür oder reiner Unsinn zum Schaden derjenigen, die arbeiten wollen“, sagt Zondler.

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Mittelstandsforum 2015 in Durbach/Offenburg

Mittelstand der Region trifft sich am 08.07.2015 zum Netzwerken und Ideenaustausch

Rastatt, 18.05.2015 Unternehmer und Führungskräfte treffen sich wieder in der Ortenau. Aktuelle Herausforderungen im Mittelstand sind Fachkräftemangel, digitale Transformation, Wachstum und Zukunftssicherung. Viele Fragen, auf die Experten praxistaugliche Antworten geben.

Eröffnet wird der Kongress mit einem Vortrag von Personalexperte Rudolf Kast: Vom Arbeitgeber- zum Arbeitnehmermarkt, Herausforderungen für das Personalmanagement. Der ehemalige Personalleiter der Sick AG, Waldkirch, hat den Wandel im Personalmarkt hautnah miterlebt.

Industrie- und Gewerbebau ist ein Themenschwerpunkt des Unternehmen Zukunft Mittelstandsforums 2015. Vielschichtig sind die Aufgaben, wenn ein Unternehmen eine Produktionsstätte oder ein Verwaltungsgebäude errichtet. Moderne Planungskonzepte, Energieeffizienz, Wirtschaftlichkeit und Methoden der virtuellen Fabrikplanung sind Themen, die der Veranstalter gemeinsam mit dem Sponsor Freyler Industriebau, Kenzingen, auf das Kongesspodium bringt.

Die Veranstaltung bietet ein umfangreiches Angebot an Querschnittsthemen – Themen, die branchenübergreifend von Interesse sind. Vertrieb, Internet, Industrie 4.0 und Innovationsmanagement – eine Programmauswahl, die schon in den vergangenen Jahren großes Interesse fand.

„Die Zukunftssicherung von mittelständischen Unternehmen und die Vernetzung in der Region, sind unser Anliegen“ so der Veranstalter Dirk Klostermann, K2-Communication, Rastatt. „Wir wollen aktuelle Themen ansprechen und Experten aus Forschung, Hochschule und Industrie zu Wort kommen lassen. Teilnehmer sollen Ideen mitnehmen und in Ihren Betrieben umsetzen. Fester Programm Bestandteil ist das AfterWork-Net. In entspannter Networking Atmosphäre wurde schon manch erfolgreiches Projekt verabredet, ein neuer Mitarbeiter gewonnen oder eine regionale Kooperation vereinbart. Das Potenzial ist sehr groß. Regionalkapital ist eine Ressource, die sich Unernehmen zunutze machen sollten“

Im Rahmen einer Begleitausstellung haben Firmen aus der Region die Gelegenheit, Kontakte zu neuen Kunden, Geschäftspartnern und Fachkräften zu knüpfen.

Das Veranstaltungsformat hat sich bewährt. Thomas Richers (Richers Webdesign, Rastatt) spricht für die Teilnehmer des vergangenen Jahres: „Ich war beeindruckt von der hohen Qualität der Kontakte. Hier war ein echtes Potenzial für Geschäftsbeziehungen.“ Alles in allem ein lohnender Kongresstag.

Teilnehmer können sich Online anmelden: www.mittelstand-offenburg.de Frühbucherrabatt gibt es bis zum 31.05.2015. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Interessierte Firmen finden hier auch Ausstellerunterlagen zum download.

Weitere Veranstaltungen sind in Donaueschingen und Heidelberg geplant.

Kongress | Messeveranstalter Unternehmen Zukunft, Unternehmenskommunikation für mittelständische Unternehmen

Kontakt
K2-Communication UG
Dirk Klosterman
Am Weiher 10
76437 Rastatt
07229-6989720-0
info@k2-communication.com
http://www.k2-communication.com

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Karriererisiko Bescheidenheit

Führt Selbstüberschätzung wirklich zum Erfolg?

Von Ansgar Lange +++ Am 21. März war Equal Pay Day. Fast ein Vierteljahr müssen Frauen länger arbeiten, um auf das Durchschnittsgehalt von Männern zu kommen. Diese Ungleichheit hat verschiedene Ursachen. Karriereberater sagen allerdings, dass Frauen in Gehaltsverhandlungen oft zu defensiv, kompromissbereit und bescheiden auftreten. Männer treten in Gehaltsverhandlungen dagegen oft selbstsicherer auf und stellen höhere Forderungen. Die Bescheidenheit der Frauen wird mit weniger Gehalt „bestraft“, die Unbescheidenheit der Männer mit mehr Geld „belohnt“.

Dabei gilt Bescheidenheit doch oft als eine Tugend, mit der man gut durchs (Karriere-)Leben kommt. „Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr“. Diese alte Redewendung ist scheinbar ein Beleg für die These von Personalern, wonach starke Egos weiter kommen als schwache oder selbstkritische. Zwar glauben viele Personalexperten, so Christine Demmer in der Süddeutschen Zeitung (SZ) http://www.sueddeutsche.de , dass sie Blender im Vorstellungsgespräch mit Leichtigkeit entlarven. „Doch großspurige Bewerber haben oft mehr Erfolg als Kandidaten, die sich realistisch einstufen“, so die Autorin.

„Selbstüberschätzung ist hilfreich“, bestätigt auch der Psychologe Michael Dufner http://www.uni-leipzig.de/~diffdiag/pppd/?page_id=2539 von der Uni Leipzig. Dies gelte sogar dann, wenn andere wider Erwarten doch spürten, dass es sich um ein verzerrtes Selbstbild handelt. „Wer als starkes Ego wahrgenommen wird, ist zwar nicht beliebt. Trotzdem kommt so jemand leichter auf Führungspositionen.“

Dufner hat in einer Studie herausgefunden, dass die Überschätzung des eigenen Wissens und Könnens gewinnbringender ist als die gemeinhin geforderte realistische Selbsteinschätzung. „Das heißt: Wer sich für besser hält, als er tatsächlich ist, gilt bei seinen Mitmenschen als emotional stabil, sozial attraktiv und einflussreich. Das droht die beste Eignungsdiagnostik auszuhebeln“, schreibt Demmer.

„Führungsleute brauchen natürlich ein starkes Ego“, bestätigt der Personalexperte Michael Zondler, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens centomo http://www.centomo.de. „Wer zu bescheiden ist, setzt sich keine anspruchsvollen Ziele und kapituliert frühzeitig auf der Karriereleiter. Eine dauerhafte Überspannung oder Überschätzung der eigenen Fähigkeiten fällt allerdings schnell auf. Da kann man keinem versierten Personalexperten so leicht ein X für ein U vormachen.“

Generelle Vorsicht sei bei Studien mit angeblich eindeutigen Resultaten geboten. Vor rund fünf Jahren habe mal eine Bonner Studie herausgefunden, dass man mit Bescheidenheit im Beruf weiter komme als ohne diese Tugend. Wer zurückhaltend und offen auftrete, so der Bonner Psychologieprofessor Gerhard Blickle, finde leichter einen guten Mentor als ausgesprochene Selbstdarsteller, steige schneller im Unternehmen auf und erziele ein höheres Einkommen. „In der Tat sollten Berufsanfänger nicht zu forsch auftreten. Ein allzu gesundes Selbstbewusstsein kann dann leicht als Arroganz ausgelegt werden oder als Angriff auf die etablierten Hierarchien oder Strukturen in einem Unternehmen. Als absolute Top-Führungskraft darf man sicher etwas stärker auf die Pauke hauen. Allerdings mit dem Unterschied, dass das eigene Selbstbewusstsein nicht nur pure Behauptung ist, sondern immer mit Beispielen aus dem eigenen unternehmerischen Handeln in der Vergangenheit belegt werden kann“, so der centomo-Chef.

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Pressemitteilungen

Zurück an den Schreibtisch

Heimarbeit ist nicht automatisch besser als Präsenzkultur

Von Ansgar Lange +++ Immer weniger Deutsche arbeiten im Home Office. Ist der Traum von den flexiblen Arbeitszeiten ausgeträumt? Gehen wir zurück zur vermeintlich altmodischen Präsenzkultur? Schaut man sich die nackten Zahlen an, dann wird Heimarbeit jedenfalls immer unbeliebter. Laut einem Bericht der „Welt am Sonntag“ http://www.welt.de unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes ist der Anteil der Arbeitnehmer, die zumindest gelegentlich im Home Office arbeiten, auf den niedrigsten Stand seit Mitte der 90er-Jahre gefallen.

2012 lag der Wert bei nur noch 7,7 Prozent. 1996 waren es noch 8,8 Prozent gewesen. Im Jahr 2008 arbeiteten sogar 9,7 Prozent der Arbeitnehmer zuhause. „Auf den ersten Blick passt dies nicht zusammen. Obwohl der Arbeitsmarkt boomt, die Technik Fortschritte macht und Arbeitszeiten flexibler werden, sinkt der „Home Office“-Anteil“, sagt der Personalexperte Michael Zondler, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens centomo http://www.centomo.de mit Firmensitzen in Ludwigsburg, Sindelfingen und London. Heimarbeit höre sich zunächst einmal gut und arbeitnehmerfreundlich an. Aber so pauschal lasse sich das nicht sagen, so Zondler.

Es müsse von Fall zu Fall entschieden werden, ob Heim- oder Büroarbeit besser für ein Unternehmen und seine Mitarbeiter ist. „Wenn der Output einer bestimmten Tätigkeit schwer messbar ist, empfiehlt sich die Präsenz im Büro. Bei Vertriebsmitarbeitern bietet sich hingegen ein anderes Modell an. Vertriebler arbeiten nach Zielen. Wo diese Ziele erreicht werden, ist egal. Schon in den 1990er Jahren haben beispielsweise große Chemiekonzerne Arbeit ausgelagert, um weniger Bürokosten zu haben. Die Immobilienpreise befanden sich damals in astronomischen Höhen. Mitarbeiter im Vertrieb oder teilweise in der Entwicklung bewegen sich von Meeting zu Meeting. Unternehmen haben weniger Fixkosten, wenn die Projektteams nur zu ihren festen Arbeitsgesprächen inhouse zusammentreffen, ihren eigentlichen Job aber außerhalb des Büros in den eigenen vier Wänden oder wo auch immer erledigen“, sagt der centomo-Chef.

Als die Yahoo-Chefin Marissa Mayer im Februar vergangenen Jahres alle Mitarbeiter, die bisher von zu Hause aus gearbeitet hatten, zurück an den Schreibtisch rief, reagierte die Belegschaft mit Entsetzen. „Zurück in die Steinzeit?“, fragte das amerikanische Wirtschaftsmagazin „Forbes“ http://www.forbes.com. So negativ sieht Zondler das Vorgehen einer Ikone der US-IT-Wirtschaft hingegen nicht.

Teams definieren sich durch Nähe

„Nein, mit Steinzeit hat das nichts zu tun. Teams definieren sich durch Nähe. Gerade in einem solchen großen Unternehmen wie Yahoo muss sich eine neue Chefin oder ein neuer Chef erst einmal einen Überblick über die Strukturen verschaffen. Wichtig ist aber vor allem, dass eine klare Linie in einer Firma gefahren wird. Unterschiedliche Arbeitszeitmodelle in einem Konzern dienen nicht der Transparenz und werden in der Regel als ungerecht empfunden“, meint der Wirtschaftsexperte.

Wichtig sei auch, dass eine Führungskraft präsent ist. Die Vorstellungen einiger neuer Berliner Ministerinnen, sie würden auch mal gern mehr von zuhause aus arbeiten, seien bestenfalls naiv, meint Zondler. „Wenn die Katze aus dem Haus ist, tanzen die Mäuse bekanntlich auf dem Tisch. Nicht alles, was sich modern anhört, ist auch gut und gerecht. Es kann doch nicht sein, dass der Chef bequem auf dem heimischen Sofa sitzt, während die Angestellten im Büro schuften müssen. Echte Führungskultur braucht Vorbilder. Viele, die vom Home Office schwärmen, bedenken auch nicht genügend, dass die Bereiche Büro und Privatleben in einer solchen Konstellation zusehends verschwimmen. Es hat auch sein Gutes, wenn man nach Feierabend seinen Schreibtisch verlassen und für ein paar Stunden bis zum Dienstbeginn am nächsten Morgen alles Geschäftliche hinter sich lassen kann. Das dient auch der Regeneration der Mitarbeiter.“

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