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Altersdiskriminierung der KFZ-Versicherung unzulässig?

Mit der Petition wurde eine Altersdiskriminierung der Senioren bei der KFZ-Versicherung beanstandet. Es geht hierbei um Zuschläge zu den KFZ-Prämien.

Von der Bundesregierung führte das Bundesfinanzministerium (BMF) aus, dass nach § 20 Abs. 2 Satz 2 AGG das Alter ein Kriterium sein kann, um gegenüber anderen gesondert behandelt zu werden. Hier ist die Grundlage gelegt, dass eine unterschiedliche Behandlung der Versicherungsnehmer nach dem Alter möglich ist.
Der Petitionsausschuss hatte eine gesetzliche Regelung angeregt, mit der die KFZ-Versicherer ver-pflichtet werden, Risikobewertungen nicht mehr auf der Grundlage von eigenen Daten zu erstellen. Weiter soll die Prämiengestaltung durch gesetzliche Regelungen für die Verbraucher so dargestellt werden, dass die Versicherungsnehmer klar erkennen können, wie sich ihre Prämie im Einzelnen zusammensetzt.
Die nach dem Pflichtversicherungsgesetz, § 9 Abs. 1 PflVG, zu führende Jahresgemeinschaftsstatistik (JGS) wird von dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) geführt und von der Bundesanstalt für die Finanzaufsicht (BaFin) veröffentlicht.
Bei der Jahresgemeinschaftsstatistik handelt es sich um ein Konvolut von über 1.000 Tabellen (!) mit bis zu sieben einzelnen Spalten je Tabelle und 1188 Seiten. Die einzelnen Tabellen werden fast alle angeführt von dem Nutzerkreis, Alter, Verwendungszweck, Schadenfreiheitsrabatt, Fahrzeugart usw. Es versteht sich von selbst, dass ein Verbraucher dieses Konvolut von über 1000 Tabellen und mehrfach vorkommenden Seitenzahlen (3mal die Seite 29) keine barrierefreien Plausibilitätsprüfungen vornehmen kann.
Mit der Jahresgemeinschaftsstatistik (JGS) 2017 über den Schadenverlauf in der Kraftfahrzeug – Haftpflichtversicherung werden über die Anzahl der versicherten KFZ-Halter keine gesicherten Aussagen getroffen.
Noch diffuser sind die Angaben über die (differenzierten) Nutzer. Allein schon der Ausweis von etwa 10 % unbekannten Nutzern entspricht nicht der Klarheit und Nachvollziehbarkeit. Zu jedem Schadenfall werden immer der KFZ-Halter und der Fahrer mit ihren Datensätzen für die Schadenbearbeitung benötigt und vom KFZ-Versicherer verzeichnet. Unbekannte KFZ-Halter und/oder Fahrer (Nutzer genannt) kann es nicht geben. Die in der Statistik aufgeführten unbekannten Nutzer mit einem Anteil von fast 10 % verfälschen die Gesamtstatistik.
Die BaFin teilt auf ihrer Internetseite mit:
„Die BaFin beaufsichtigt Banken und Finanzdienstleister, private Versicherungsunternehmen sowie den Wertpapierhandel und ist hier auch zuständig für den kollektiven Verbraucherschutz.“
Die Tarife einschließlich der Alterszuschläge zur KFZ-Versicherung, wie die gesetzlichen Grundlagen (z. B. statistische Erhebungen) nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes, müssen übersichtlich und für einen nicht geschulten Verbraucher ohne Hinzuziehung eines sachverständigen Dritten nachvollziehbar sein. Dieser von der Rechtsprechung entwickelte Grundsatz gilt selbstverständlich auch für die Kraftfahrthaftpflichtversicherung im Sinne von § 20 AGG. Damit Verbraucher nicht übervorteilt werden, erhielt die BaFin unter anderem die Aufgabe des kollektiven Verbraucherschutzes.
Auf ihrer Homepage teilt die BaFin dazu mit: „Die Informationen, die die Anbieter zur Verfügung stellen – ob gesetzlich verpflichtende oder freiwillige – müssen von Inhalt und Form her so ausgestaltet sein, dass sie den Kenntnissen und Bedürfnissen der Verbraucher gerecht werden.
Dieser Verpflichtung ist die BaFin bis heute nicht nachgekommen.
Risikostatistiken stellen ein wichtiges Hilfsmittel dar, um risikogerechte Tarife zu ermitteln. Die Quellen außerhalb der KFZ-Versicherer haben diverse Anhaltspunkte und Zweifel ergeben, dass der anlasslose Zuschlag zur KFZ-Prämie nicht korrekt sein konnte. Eine nachvollziehbare Bewertung, dass die „Älteren“ einen Aufschlag zu der Prämie zahlen müssen, ergab sich nicht.
Zu betrachten und zu vergleichen ist hier die homogene Gruppe von etwa 42,35 Millionen PKW-Halter (KBA) – ohne Unbekannte und juristische Personen – im Verhältnis zu der Teilmenge der ca. 9,7 Millionen Senioren ab 65 Jahren als PKW-Halter, welche oft langjährige unfallfreie Versicherungsverläufe von über 30 Jahren mit Zuschlägen bis ca. 100 % zur Vergleichsprämie unter 60 Jahren zur KFZ -Versicherung ohne Grund oder Anlass belegt werden. Hingewiesen werden die Senioren ausdrücklich auf die Zuschläge nicht und nicht auf die Höhe der Zuschläge zu der Prämie.

Zwischen beiden vorgenannten Gruppen gibt es nach den bisherigen Erkenntnissen keine Unter-schiede von solcher Art und Gewicht, die eine ungleiche Behandlung rechtfertigen können.
Die Wagnisse der Versicherer ergeben sich aus über 40 Einzel-Wagnissen, also mit dem Risiko des Betriebes von PKW“s, LKW“s, Kräder, Bussen, E-Bikes usw. im öffentlichen Straßenverkehr. Alle Per-sonenkraftwagen gehören zu der Wagnisart: „112 PKW“ mit der die Gefahren und der Betrieb im Straßenverkehr für die KFZ-Halter einheitlich erfasst sind und bilden somit eine gleichartige homogene Risikogruppe.

Innerhalb der KFZ-Versicherung werden alte Autofahrer zu Unrecht als das „Risiko“ eingestuft. Das Risiko verteilt sich innerhalb der etwa 47 Millionen KFZ-Halter. Ein Beispiel: Die Hauptbeschuldigten PKW-Fahrer als Hauptverursacher an Unfällen mit Personenschaden über 65 Jahren sind am Risiko der Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr lediglich mit ca. 0,08 % vertreten. Alle anderen Altersgruppen liegen höher. Tatsächlich gehört die Gruppe der 65+ bei den durchschnittlichen Schäden in Euro, bei der Anzahl der Schäden sowie im Fahreignungsregister zu den Günstigsten.

Ein Gleichheitsgrundsatz ist verletzt, wenn sich ein vernünftiger, sich aus der Sache ergebender Grund für die Erhebung des Alterszuschlages für PKW-Halter ab 65 Jahren nicht finden lässt. Einen nachvollziehbaren Grund für die Erhebung der Zusatzprämie haben die Versicherer bis heute den Verbrauchern nicht schlüssig erklären können. Insofern kann der Alterszuschlag für die KFZ-Halter ab 65 Jahren solange als willkürlich zu bezeichnet werden und dient offensichtlich der Gewinnmaximierung der KFZ-Versicherer. Es ist unverkennbar ungerecht, wenn zusätzliche Beiträge bei geringerem, bzw. gleichem, Risikoverlauf bei der Generation 65+ erhoben werden.

Von einer fairen Risikoberechnung durch die KFZ-Versicherer kann trotz gegenteiliger Aussagen des GDV gegenüber den Versicherungsnehmern über 60 Jahren keine Rede sein. Es handelt sich im Ergebnis um Altersdiskriminierung, die auch nicht durch das Allgemeine Gleichstellungsgesetz gestützt wird. Die BaFin hat ihren Auftrag des kollektiven Verbraucherschutzes im Interesse der neun Millionen KFZ-Halter über 65 Jahren offensichtlich nicht gewährleistet.
Zuletzt drangen die KFZ-Versicherer bei den zuständigen Bundesämtern, Bundesministerien und Politikern damit durch, dass sie sich auf die Tariffreiheit (Vertragsfreiheit Art. 2 Abs. 1 GG) beriefen und daher keine Begründung zu Alterszuschlägen in der KFZ-Versicherung erteilten.
Die KFZ-Versicherer müssen sich, wie die Bundesregierung jetzt mitteilte, ihre Tarife so kalkulieren, dass es nicht zu einer Altersdiskriminierung kommt und stimmt dem Petitionsausschuss zu, dass die altersabhängige Tarifierung transparenter werden sollte.
Die BaFin, so dass Bundesfinanzministerium wird ab dazu ab Mitte 2019 (!?!) im Rahmen einer Initiative weiter gehende Analysen und Untersuchungen durchführen, ob die Praxis der KFZ-Versicherer den Anforderungen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes entspricht. Eine Un-terrichtung des Petitionsausschusses über die Untersuchung der BaFin erfolgt vom Bundesfinanz-ministerium.
Rainer Schäffer
06.10.2019

Durch Zufall habe ich bemerkt, dass meine Prämie der KFZ-Versicherung deutlich gestiegen war, obwohl ich seit 35 Jahren unfallfrei unterwegs bin. Diese Ungerechtigkeit wollte ich nicht so stehen lassen.
Dieses Thema beschäftigt mich seit 15.9.2015. Eine von mir eingereichte Petition zum Thema der Altersdiskriminierung wurde erfolgreich vom Bundestag an die Bundesregierung gegeben. Letztlich befürwortet die Bundesregierung, dass die Tarifgestaltung durchsichtiger werden muss und keine Altersdiskriminierung sein darf.
Es freut mich um so mehr, dass nach über drei Jahren ein Erfolg in Sicht sein kann.

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Rainer Schäffer
Rainer Schäffer
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28759 Bremen
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IT-Mittelstand begrüßt Pflichtfach Informatik in NRW

Aachen, 19. September 2019 – Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) begrüßt die Ankündigung Yvonne Gebauers, Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, Informatik an Schulen in NRW als Pflichtfach einzuführen.

„Es freut uns, dass Bemühungen, wie unsere Petition für ein Schulpflichtfach Informatik, schließlich Wirkung zeigen. Das wäre ein später, aber richtiger Schritt der Landesregierung“, so BITMi-Präsident Dr. Oliver Grün. „Wichtig ist natürlich nun eine zeitnahe Umsetzung der Ankündigung.“

Mit der Initiative www.informatiknrw.de hatte der BITMi eine Online-Petition gestartet, Informatik in NRW zum Pflichtschulfach zu erheben. Zum Bündnis gehören auch die Gesellschaft für Informatik (GI), der eco – Verband der Internetwirtschaft e.V., der Bundesverband Künstliche Intelligenz e.V., der Beirat Junge Digitale Wirtschaft im BMWi, der Bundesverband Deutsche Startups e.V. sowie die Initiative „MINT Zukunft schaffen“. Neben der Repräsentation von einigen 10.000 Vertretern der IT-Wirtschaft durch das Bündnis haben rund 1.500 Einzelpersonen zusätzlich die Petition unterzeichnet. Das Bündnis hatte die Forderung auch in einem offenen Brief an die Landesregierung formuliert.

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 2.000 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

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SOS Kinderdörfer weltweit und Fix&Foxi TV wünschen allen Kindern dieser Welt einen ausgefuchsten internationalen Kindertag!

(Mynewsdesk) München – Zum internationalen Kindertag am 1. Juni 2019 feiert der Kinder- und Familiensender „Fix&Foxi“ TV in Kooperation mit der Hilfsorganisation SOS- Kinderdörfer weltweit alle Kinder dieser Welt. Zu diesem besonderen Anlass zeigt „Fix&Foxi“ TV neue und inspirierende Kurzreportagen über das Leben in unterschiedlichen SOS-Kinderdörfern aus nah und fern.

Der preisgekrönte Sender „Fix&Foxi“ TV (welcher unter anderem mit dem Eutelsat TV Award als bester Kindersender 2016 ausgezeichnet wurde) wird von den liebenswerten und berühmten Zwillingsfüchsen moderiert und bietet eine Mischung aus 2d, CGI animierten und Live-Action-Shows mit klassischen Charakteren, Premieren und brandneue Shows an, die Kinder von 3-13 Jahren, Jugendliche und die ganze Familie gleichermaßen genießen können.

„Fix&Foxi“ TV wird dieses Jahr gemeinsam mit den SOS-Kinderdörfern weltweit zum internationalen Kindertag am 1. Juni 2019 wieder ein Zeichen für alle Kinder dieser Welt setzen: An diesem Sendetag werden die Zuschauer von „Fix&Foxi“ TV die SOS-Kinder auf eine Reise durch Kontinente begleiten, atemberaubende Landschaften bewundern, spannende Traditionen entdecken und bereichernde Fremdkulturen kennenlernen.

Gleichzeitig sollen die filmischen Reisen aber auch an die Millionen Kinder weltweit erinnern, die immer noch ohne elementare Rechte und ohne über Stimme aufwachsen. Um dieses Ziel zu verstärken, haben die SOS-Kinderdörfer anlässlich ihres 70. Geburtstags unter dem Motto #GiveKidsAVoice eine Onlinekampagne gestartet (Erfahren Sie hier, was hinter dieser Forderung steckt: www.givekidsavoice.de)

Die Kurzreportagen zeigen bewegende, faszinierende Bilder von Kindern, die heute bei den SOS-Kinderdörfern aufwachsen, weil sie eines eint: Ihre leiblichen Eltern können oder wollen sich nicht um sie kümmern. So zeigt unter anderem Miro, wie der Alltag im SOS-Kinderdorf in Sarajevo aussieht, wie er mit seiner Familie zusammenlebt und was er gerade in der Schule lernt. Im SOS-Kinderdorf in Bogotá nimmt gerne Mario an Bildungsprojekten von SOS teil: er lernt gerade, wie Nachrichten im Kinderfernsehen gemacht werden. Der 10-jährige Pablo zeigt uns sein Dorf in Bolivien und seine Leidenschaft für südamerikanische Volkstänze. Danach geht es nach Jamaika weiter: bei der Eröffnung vom SOS-Kinderdorf Barrett Town war sogar Country-Legende Johnny Cash anwesend. Er widmete damals den Kindern seinen Song „The Ballad of Annie Palmer“, dessen Verkaufserlöse dem Kinderdorf zugutekamen. Die einmaligen Geschichten der Kinder zeigen den positiven Zusammenhalt und das wundervolle Miteinander in den SOS-Kinderdörfern auf der ganzen Welt!

„Zum internationalen Kindertag ist es uns ein wichtiges Anliegen, das unermüdliche Engagement von SOS Kinderdörfer Weltweit zu zelebrieren und wir freuen uns über unsere langjährige, wundervolle Zusammenarbeit. Mahatma Gandhi sagte mal „Wenn wir wahren Frieden in der Welt erlangen wollen, müssen wir bei den Kindern anfangen“ – wir sollten, wie ich finde, auch nie aufhören“ sagt Laurence Robinet, Chief Broadcast Officer der Your Family Entertainment AG.

„Viele Jungen und Mädchen auf dieser Welt führen kein normales Leben, kennen nichts als Unsicherheit, Verlust, Armut, sind ihrer elementarsten Rechte beraubt. Die von Fix&Foxi“ TV und den SOS- Kinderdörfer gezeigten Filme, machen auf dieses Übel aufmerksam, zeigen aber vor allem, wie sich die Schicksale dieser Kinder ins Positiven wandeln, wenn man sich ihnen liebevoll annimmt“, sagt Dr. Wilfried Vyslozil, Vorstandsvorsitzender der SOS-Kinderdörfer weltweit in München.

Über SOS-Kinderdörfer

Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich über private Spenden finanziert. Heute ist die Organisation mit über 560 Kinderdörfern und mehr als 1.900 weiteren SOS-Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 134 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

Über die Your Family Entertainment AG

Die Your Family Entertainment AG mit Sitz in München (kurz: YFE) hat eine langjährige Expertise im TV-Markt. YFE ist Produzent und Lizenzhändler von qualitativ hochwertigen Unterhaltungsprogrammen für Kinder und die ganze Familie. Das Unternehmen verfügt über eine der größten senderunabhängigen Programmbibliotheken für Kinder- und Familienunterhaltung in Europa. Zum Programmstock gehören bekannte und beliebte Serien wie „Enid Blyton“, „Fix&Foxi“, „Urmel“ oder „Altair“. Das Unternehmen war Gründungsgesellschafter des ersten deutschen Privatsenders Sat.1 im Jahre 1984, hat zum Aufbau des Kinder-Vormittagsprogramms bei Super RTL beigetragen und ist Gründungsmitglied des Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT). Seit 2007 betreibt die YFE erfolgreich preisgekrönte Pay-TV-Sender, die im Dezember 2014 in „Fix&Foxi“ umbenannt wurden und sich weltweit etabliert haben. Die Sender sind sowohl in der DACH-Region wie auch in Afrika dem Nahen Osten und Amerika verfügbar. Der im September 2012 in Betrieb genommene Free-TV Sender „RiC“ ist in der DACH-Region frei empfangbar. Darüber hinaus betreibt die YFE über 20 Mobil-TV-Sender auf der TV-Plattform von Hutchison 3. Geleitet wird YFE durch den Vorstand Dr. Stefan Piëch (WKN: A161N1, ISIN: DE000A161N14, Kürzel: RTV).

Kontakt SOS-Kinderdörfer weltweit

Christine Kehrer Ansprechpartnerin TV
Tel.: +49 (89) 17914-262
E-Mail: christine.kehrer@sos-kd.org

  www.sos-kinderdoerfer.de

Kontakt Your Family Entertainment AG

Laurence Robinet

Chief Broadcast Officer

Your Family Entertainment AG

Nordendstr. 64

80801 München

Tel.: +49 (0) 89 99 72 71-0

Fax: +49 (0) 89 99 72 71-91

E-Mail: laurence.robinet@yfe.tv

www.yfe.tv

www.fixundfoxi.tv

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Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit mehr als 575 Kinderdörfern und rund 2.000 weiteren SOS-Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 135 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

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Petition gestartet: Breites Bündnis fordert Informatik als Pflichtfach an NRW Schulen

Trotz eines Wechsels von G8 zu G9 sieht die neue Verordnung für die Sekundarstufe I in NRW Informatik erneut nicht als Pflichtfach vor. Ein Bündnis aus Digitalverbänden und Initiativen startet nun eine Petition an die NRW Landesregierung und die NRW Landtagsabgeordneten, Informatik vor der Verabschiedung im Landtag aufzunehmen.

Aachen, 06. Mai 2019 – Unterzeichner der Petition für die Einführung von Informatik in der Sekundarstufe in NRW sind der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi), die Gesellschaft für Informatik e.V., eco – Verband der Internetwirtschaft e.V., der Bundesverband Deutsche Startups e.V., der Bundesverband Künstliche Intelligenz e.V. sowie die Initiative MINT Zukunft e.V.. Heute wurde hierzu eine Webseite unter www.informatiknrw.de veröffentlicht.

„Digitalisierung muss verpflichtend in der Schulbildung in NRW verankert werden. Neben der Anwendung gehört auch die Gestaltung der Digitalisierung wie das Programmieren dazu, deshalb dürfen wir die Chance des Wechsels von G8 auf G9 nicht verstreichen lassen, ohne Pflichtfach Informatik als Leitwissenschaft der Digitalisierung. Schulbildung bereitet junge Menschen auf das Leben danach vor, da sind grundlegende Konzepte und Kompetenzen zur aktiven Gestaltung der Digitalisierung unverzichtbar. Andere Bundesländer machen uns vor, dass diese Forderung heute umsetzbar ist“, so BITMi Präsident Dr. Oliver Grün als Mit-Initiator der Petition.

Unterzeichnen auch Sie die Online-Petition: www.informatiknrw.de

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Neue AI-Kampagne mit David Beckham fördert öffentliches Interesse an Malaria

R/GA, Ridley Scott Associates (RSA) Amsterdam, Synthesia und Denstu Aegis Network kooperieren für Teil zwei der Kampagne „Malaria Must Die, So Millions Can Live“

London, Berlin, 09.04.2019 – Zum Start der zweiten Phase der weltweiten Kampagne „Malaria Must Die, So Millions Can Live“ ist die führende Non-Profit-Organisation Malaria No More UK eine Partnerschaft mit R/GA London, RSA Amsterdam, dem Londoner Technologieunternehmen Synthesia und Dentsu Aegis Network eingegangen. Mithilfe moderner AI-Videosynthesetechnologie greift die Kampagne den kulturellen Zeitgeist auf und liefert unkonventionelle Kreativideen. Ihr Ziel: Führende Köpfe des öffentlichen und politischen Lebens aus Regionen, die von Malaria betroffen sind oder waren, dazu zu bewegen, sich für die Bekämpfung dieser ebenso tödlichen wie auch vermeidbaren Krankheit einzusetzen.

Für Kreativkonzept und Leitung der Kampagne mit David Beckham zeichnete R/GA London verantwortlich. In Zeiten der zunehmenden Bedeutung sprachbasierter Technologien im Alltag stellt sie die Macht einer einzelnen Stimme in den Fokus. Call-to-action der Kampagne ist eine 30-sekündige Bitte, an der weltweit ersten „Voice Petition“ zur Ausrottung von Malaria teilzunehmen.

Die Kampagne zielt darauf ab, für das wichtige Treffen zur Wiederauffüllung des globalen Fonds im Oktober dieses Jahres das Gefühl eines öffentlichen Mandats entstehen zu lassen, das politisches Handeln fordert. Dies ist der nächste Schritt nach dem erfolgreichen Start der Kampagne im Februar 2018, der im Vorfeld des Londoner Malaria-Gipfels während des Commonwealth-Gipfeltreffens (CHOGM) im April 2018 stattfand. Die Kampagne und der Malaria-Gipfel trugen dazu bei, Verpflichtungen zur Bekämpfung von Malaria im Wert von über 4,1 Milliarden US-Dollar zu erzielen. Gleichzeitig entstand hier das historische Commitment von 53 führenden Köpfen der Welt, Malaria im Commonwealth bis 2023 zu halbieren.

„Wir haben uns ganz bewusst für R/GA als Kreativ-Partner entschieden. Die Agentur verfügt über eine besondere Expertise im Bereich Marketing Transformation, die uns dabei hilft, die öffentliche und politische Wahrnehmung zu diesem globalen Mörder neu zu gestalten. Diese Kampagnenphase ist entscheidend dafür, dass wir im weltweiten Kampf gegen Malaria vorankommen“, so Kate Wills, Director of Partnerships and Communications bei Malaria No More UK.

Die Voice Petition wurde in Form eines 55-Zoll-Films gelauncht. Seine Produktion übernahm ein erstklassiges Pro-Bono-Team, das von Malaria No More UK, der Organisation hinter Malaria Must Die, zusammengebracht wurde: RSA Amsterdam zusammen mit Direktor Juriaan Booij, R/GA, das Londoner Technologieunternehmen Synthesia und Dentsu Aegis Network.

„Malaria ist die älteste Krankheit der Welt und noch immer stirbt alle zwei Minuten ein Kind daran. Trotzdem sind die Menschen für diese Botschaft taub. Mit dieser Kampagne wollten wir unseren innovativen Ansatz in Bezug auf Kommunikation, Design und Technologie kombinieren, um Malaria wieder auf die Tagesordnung zu bringen“, so Matt Lodder, EVP Managing Director von R/GA EMEA. „Als Kreativprofis ist es unsere Aufgabe, Menschen dazu zu bringen, aufmerksam zu werden und zuzuhören. Deshalb haben wir die Macht der Stimme als Medium für dieses Projekt genutzt.“

Wenn er in dem Kurzfilm Menschen dazu auffordert, ihre Stimmen abzugeben, um eine der ältesten und tödlichsten Krankheiten der Welt zu beenden, scheint David neun Sprachen zu sprechen. Aber es ist nicht seine eigene Stimme. Stattdessen spricht David mithilfe moderner AI-Videosynthesetechnologie mit der Stimme von Männern und Frauen aus der ganzen Welt, darunter Malaria-Überlebende und Ärzte, die die Krankheit bekämpfen.

Aus dem Mund von David sind neun Weltsprachen sowie die Stimmen von acht anderen Menschen zu hören, darunter Dr. Elvis Eze, Marie Murorunkwere, Hussein Omar und Jean Bosco Niyonzima, die die Krankheit überlebt haben und ihre Geschichten dazu nutzen, das Bewusstsein für die verheerenden Auswirkungen von Malaria zu schärfen.

Jede Sprache und Stimme steht für einen Teil der Welt, der früher betroffen war oder aktuell betroffen ist. Von Großbritannien, wo es in der Vergangenheit Malaria gab, über China, das am Rande ihrer Ausrottung steht, bis nach Nigeria, wo die Malariabelastung am schwersten ist. Jeden Tag sterben hier fast 300 Menschen, hauptsächlich kleine Kinder.

Die Kampagne „Malaria Must Die“ soll die Stimmen der Betroffenen verstärken und allen die Möglichkeit geben, sich zu äußern. Jede Stimme, die für die Petition abgegeben wird, trägt zu einem einzigartigen Klangkunstwerk bei, einer so genannten Tonskulptur, die auf eine einzigartige und einprägsame Weise die Aufmerksamkeit der führenden Köpfe auf sich ziehen soll. Sie wird den weltweit führenden Verantwortlichen für den globalen Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria in sechs Monaten zur Verfügung gestellt.

David Beckham ist Gründungsmitglied des Malaria No More UK Leadership Council und seit mehr als zehn Jahren engagierter Champion im Kampf gegen Malaria. Im Rahmen seiner langjährigen Tätigkeit als UNICEF Goodwill Ambassador hat er die Auswirkungen von Malaria auf das Leben der Menschen in Ländern wie Sierra Leone selbst gesehen.

„Ich arbeite seit über 10 Jahren mit Malaria No More UK zusammen. Teil dieser Kampagne zu sein und dabei zu helfen, einige wahre Geschichten rund um Malaria zu teilen, ist mir sehr wichtig. Dr. Elvis Eze, der bei uns am Set war, hat nicht nur selbst viele Male an Malaria gelitten, sondern sah auch als Arzt, wie gefährlich diese Krankheit sein kann. Für mich war es sehr wichtig, so zu erfahren, wie er seine Erfahrungen nutzt, um junge Menschen in Großbritannien und im Ausland für Malaria zu sensibilisieren. Es ist inakzeptabel, dass immer noch alle zwei Minuten ein Kind an Malaria stirbt. Darum geben Sie bitte Ihre Stimme für die Petition ab“, so David Beckham.

Link Film: https://www.youtube.com/watch?v=QiiSAvKJIHo&feature=youtu.be

Link „Behind the Scenes“: https://www.youtube.com/watch?v=CF_e0kMCW2o&feature=youtu.be

Link Voice Petition: https://petition.malariamustdie.com/

Alle weiteren Assets: https://www.malariamustdie.com/toolkit

Filmskript:

Englisch – David Beckham: Malaria ist nicht irgendeine Krankheit. Es ist die tödlichste Krankheit, die es je gab.

Spanisch – Juan David: Sie soll die Hälfte der Menschen getötet haben, die je gelebt haben.

Kinyarwanda* – Marie Murorunkwere: Mehr als 50 Milliarden von uns.

Arabisch – Hussein Omar: Und immer noch stirbt alle zwei Minuten ein Kind daran.

Französisch – Jean Bosco Niyonzima: Aber wir können das beenden. Wir haben das Wissen. Wir haben die Gelegenheit.

Hindi – Subrhanil Banerjee: Wir müssen nur mehr tun.

Mandarin – Xiaxiuan Zhu: Wir müssen die Führer der Welt dazu bringen, zuzuhören.

Kiswahili** – Judith Mwaya: Darum starten wir die weltweit erste Sprachpetition.

Yoruba*** – Elvis Eze: Ihre Stimme kann helfen, Malaria zu beenden.

Englisch – David Beckham: Sagen Sie „Malaria must die“. Eine Stimme kann mächtig sein.
Und bei all unseren Stimmen zusammen? Dann müssen sie zuhören. Geben Sie Ihre Stimme für die Voice Petition ab unter www.malariamustdie.com

* Kinyarwanda ist ein Dialekt, der in Ruanda gesprochen wird, einem Land, das im Kampf gegen Malaria große Fortschritte gemacht hat und das den Malaria Summit am 18.04.18 mitveranstaltete.
** Kiswahili (Swahili) ist eine Bantu-Sprache, die in 7 afrikanischen Ländern gesprochen wird, einschließlich in Ländern mit hoher Malaria-Belastung wie die Demokratische Republik Kongo, Tansania, Mosambik und Uganda.
*** Yoruba wird in Nigeria gesprochen – dem Land, das mit 25% aller Fälle und Todesfälle die schwerste Last trägt.

Über R/GA
Transformation at speed: R/GA ist eine kreative Innovationsfirma, die seit ihrer Gründung im Jahr 1977 ein Angebot entwickelte, das neben preisgekröntem Design auch Unterstützung in den Bereichen Beratung, Ventures, Technologie, Marketing, Architektur und IP Entwicklung bietet. Ihr Leistungsumfang reicht von Web, Mobile und Social Communications über Retail und eCommerce bis hin zu Produktinnovation, Brand Development und Business Transformation. R/GA ist radikal kollaborativ – sowohl hinsichtlich der Verwendung von Tools, als auch in der internen und externen Zusammenarbeit. Weltweit arbeiten 2.000 Mitarbeiter an 19 R/GA Standorten in den USA, Europa, Südamerika und Asien-Pazifik. R/GA gehört zu The Interpublic Group of Companies (NYSE: IPG), einer der weltweit größten Organisationen auf dem Gebiet von Werbung und Marketingservices. Weitere Informationen über R/GA gibt es auf der Website www.rga.com sowie auf Facebook und Twitter.

Kontakt
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Anke Piontek
Lindenstraße 14
50674 Köln
0221-92 42 81 4 -0
0221-92 42 81 4- 2
piontek@forvision.de
http://www.forvision.de/de/

Bildquelle: @Malaria No More / R/GA

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Jetzt mitmachen: Die erste Kinder-Petition Deutschlands Eine Familie für jedes Kind auf dieser Welt! startet durch

(Mynewsdesk) Jetzt mitmachen: Die erste Kinder-Petition Deutschlands „Eine Familie für jedes Kind auf dieser Welt!“ startet durch

* Unterschreiben oder ein Bild malen: Bei der Petition von Kindern für Kinder zählt jede Stimme
* Kinderrechte-Kampagne „GiveKidsAVoice” ist ein Höhepunkt zum 70. Geburtstag von SOS-Kinderdörfer am 25. April 2019
München –Weltweit haben 220 Millionen Kinder keine Familie. Viele dieser Kinder leben auf der Straße oder gar auf Müllhalden. Ohne Schutz werden sie geschlagen, versklavt, missbraucht. Das wollen die SOS-Kinderdörfer mit ihrer Jubiläumskampagne „GiveKidsAVoice” ändern. Das Ziel: Bis 2030 sollen alle Kinder weltweit ein sicheres Zuhause finden. Dazu hat die Kinderhilfsorganisation die erste Petition von Kindern für Kinder ins Leben gerufen. Unter dem Motto „Eine Familie für jedes Kind auf dieser Welt!“ werden bundesweit Stimmen von Kindern und auch Erwachsenen gesammelt. Der Wortlaut der Petition: „Viele Kinder auf dieser Welt leben ganz allein. Sie haben niemanden, der sich um sie kümmert. Das wollen wir ändern! Jedes Kind soll eine Familie haben. Bitte, liebe Regierung, Ihr müsst helfen!“

70.000 Stimmen werden bis zum September 2019 angestrebt. Die Bundesregierung wird aufgerufen, bis zum Jahr 2030 dafür zu sorgen, dass weltweit jedes Kind ohne Betreuung in einem schützenden und fürsorglichen Umfeld aufwachsen kann – ob in einem Kinderdorf, einer Pflegefamilie oder einer anderen familiennahen Form der Betreuung. Die Kinder-Petition wird im September 2019 in Berlin an Bundestag und Bundesregierung übergeben. Mitmachen können alle Interessierten unter givekidsavoice.de.

Eine groß angelegte Bildungsinitiative mit 8.000 Grundschulen ergänzt die Kampagne

Begleitend startet die Jubiläumskampagne „GiveKidsAVoice“ bundesweit ein Bildungsprogramm, das Grundschüler für ihre Kinderrechte und deren Einhaltung sensibilisiert. Die kostenlosen Lehrmaterialien rücken das Thema „Familie und Zuhause“ in den Fokus. Die Grundschüler spannen den Bogen von ihrer eigenen Lebenswelt zur Lebenswirklichkeit von Kindern in anderen Ländern. Die Materialien stehen ab sofort auch zum Download bereit unter givekidsavoice.de/schule.

Jeder Tag ist ein Tag für Kinderrechte: 70 Jahre SOS-Kinderdörfer

2019 ist ein doppeltes Jubiläumsjahr für die SOS-Kinderdörfer: Am 25. April 1949 wurde die Hilfsorganisation SOS-Kinderdörfer aus der Taufe gehoben. Ihr Gründer Hermann Gmeiner wäre am 23.Juni 2019 100 Jahre alt geworden. Bis heute bekommen weltweit Kinder in Not in den SOS-Kinderdörfern ein sicheres Zuhause. Derzeit leben mehr als 80.000 Kinder in 572 SOS-Kinderdörfern und 744 SOS-Jugendbetreuungsprogrammen. Durch die SOS-Familienhilfe werden zudem weltweit fast 100.000 extrem arme Familien unterstützt.

Mehr zur Kampagne „GiveKidsAVoice” und allen Aktionen unter givekidsavoice.de

Den Spot zur Aktion finden Sie hier: Spot_Kinder-Petition

Mehr Informationen zum 70. Jubiläum der SOS-Kinderdörfer und zum 100. Geburtstag von Hermann Gmeiner in der Pressemappe und auf sos-kinderdoerfer.de/70

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Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit mehr als 575 Kinderdörfern und rund 2.000 weiteren SOS-Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 135 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

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Energie/Natur/Umwelt Tiere/Pflanzen

Green Value SCE über das Ende der Jagd von Zugvögeln

Als vermeintliche Delikatesse landen sie beispielweise auf ägyptischen Tellern: Diese Jagd auf geschützte Zugvögel muss ein Ende haben – so eine aktuelle Petition von «Rettet den Regenwald e.V.»

 

Suhl, 22.10.2018. „Zum Teil mühsam aufgezogene Störche und andere Zugvögel werden immer noch aus inakzeptablen Gründen in anderen Ländern gejagt“, erklären die Verantwortlichen der europäischen Genossenschaft Green Value SCE, die sich auf nachhaltige Investitionen spezialisiert hat. Denn Millionen von Zugvögeln landen jährlich in Fangnetzen, Schlingen und Klebefallen in Ägypten. „Die Tiere werden grausam ermordet, um sie als angebliche Delikatesse zu verkaufen“, erklärt «Rettet den Regenwald e.V.» Danach träfen die Zugvögel aus Europa auf ihrem Flug in die Überwinterungsquartiere in Afrika auf eine über 700 km lange Barriere aus Fangnetzen, die sich entlang der ägyptischen Mittelmeerküste von der Grenze zu Libyen bis zum Gaza-Streifen erstreckt. „Am Ende landen die winzigen Körper von Singvögeln wie Rotkehlchen, Nachtigall und Fitis, aber auch von Turteltauben, Wachteln und Wildenten auf den Tellern von „Feinschmeckern“ und in dubiosen Restaurants. Einige Greifvögel wie Falken würden auch lebend an reiche Kunden in die Staaten am Persischen Golf für deren Privatvolieren verkauft, erklären die Fachleute von «Rettet den Regenwald e.V.»“, so Green Value SCE.

 

Jagd auch in Europa

„Wie viele Vögel auf diese Art gefangen werden, kann dabei nur geschätzt werden“, erklären die Verantwortlichen der Green Value SCE Genossenschaft. Fachleute vermuten, dass es etwa 12 Millionen Tiere pro Jahr sind. Mittlerweile sind die Zahlen rückläufig, aber nicht, weil die Wilderei zurückgegangen ist, sondern weil wesentlich weniger Vögel in Ägypten ankommen. Denn immer häufiger finden sich Vögel auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten. „Denn auch einigen europäischen Ländern muss der Vorwurf gemacht werden“, so Green Value SCE Genossenschaft. Denn auch in anderen Ländern rund um das Mittelmeer gehen die Jagd und der Fang von Vögeln weiter, darunter in Italien, Frankreich, Spanien, Malta, Zypern und dem Libanon.

 

Petition mit Signalwirkung

Ende November findet in Ägypten die 14. UN-Biodiversitätskonferenz statt. «Rettet den Regenwald e.V.» fordert daher mit einer Petition dazu auf, die aus aller Welt am Badeort Sharm El Sheikh versammelten Regierungsdelegationen, um eine Ende der Jagd von Vögeln in Ägypten und anderen Mittelmeerländern zu bitten: (Petition: https://www.regenwald.org/petitionen/1151/den-vogelmord-in-aegypten-stoppen?mtu=362319913&t=4438). „Teilweise vom Aussterben bedrohte Vögel sind eine Bereicherung der Natur und ein wichtiger Teil der Artenvielfalt. Sie gehören nun mal nicht auf den Teller“, erklären die Verantwortlichen der Green Value SCE Genossenschaft.

 

Weitere Informationen unter: https://www.green-value-sce.de

 

 

Die Green Value SCE ist eine europäische Genossenschaft. Das Genossenschaftsprinzip der Green Value SCE drückt sich dabei durch einen gemeinschaftlich geprägten Investitionsansatz aus, der eine Streuung in unterschiedliche internationale Assets ermöglicht. Hierdurch wird einer breiten Zielgruppe von Investoren der Zugang zu Anlagen gewährt, die ihnen ansonsten vorbehalten geblieben wären.

 

 

Pressemitteilungen

Sparda-Bank München unterstützt Volksbegehren zum Schutz der Artenvielfalt

München – In Bayern ist der Bestand von vielen Tier- und Pflanzenarten rückläufig. Besonders betroffen sind Insekten, darunter auch zahlreiche Bienenarten – 53 Prozent der hiesigen Bienenarten sind bedroht. Zeitgleich gibt es immer weniger blühende Wiesen und andere natürliche Lebensräume, die die Insekten für Nahrung und ihre Fortpflanzung benötigen. Zum Schutz der Bienen und Blühwiesen im Freistaat möchte nun ein breites Bündnis ein Volksbegehren Artenvielfalt „Rettet die Bienen!“ anstreben. Mit der Petition soll das Bayerische Naturschutzgesetz zugunsten der Artenvielfalt geändert werden. Die Sparda-Bank München eG unterstützt die Aktion gemeinsam mit vielen weiteren Partnern. „Wir befürworten das Volksbegehren, da das Überleben der Bienen für das ökologische Gleichgewicht und damit auch für die Menschen und unsere Region elementar wichtig ist“, erklärt Helmut Lind, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank München, den Hintergrund des Engagements. Noch bis 1. September 2018 werden bayernweit Unterschriften für die Petition gesammelt.

Die oberbayerische Genossenschaftsbank engagiert sich als erste Bank in Deutschland für die Gemeinwohl-Ökonomie, zu deren Werten neben Menschenwürde, Solidarität, soziale Gerechtigkeit, Mitbestimmung und Transparenz auch die ökologische Nachhaltigkeit zählt. Helmut Lind: „Wir alle – Gesellschaft ebenso wie Politik und Wirtschaft – stehen in der Verantwortung, etwas für ein gesundes Klima und eine gesunde Umwelt zu tun. Damit auch kommende Generationen eine lebenswerte Zukunft vor sich haben.“

Informationen zum Volksbegehren Artenvielfalt „Rettet die Bienen!“:
https://volksbegehren-artenvielfalt.de

Informationen zur Gemeinwohl-Ökonomie bei der Sparda-Bank München:
https://www.zum-wohl-aller.de
www.sparda-m.de/nachhaltigkeit

Daten und Fakten zur Sparda-Bank München eG
(31.03.2018)

Die Sparda-Bank München eG, 1930 gegründet, ist die größte Genossenschaftsbank in Bayern mit rund 300.000 Mitgliedern und 46 Geschäftsstellen in Oberbayern.

Als einzige Bank in Deutschland engagiert sich die Sparda-Bank München für die Gemeinwohl-Ökonomie, die für ein wertebasiertes Wirtschaften plädiert und das Handeln des Unternehmens zum Wohl der Gesellschaft in der Gemeinwohl-Bilanz misst. Weitere Informationen unter www.zum-wohl-aller.de

2018 wurde die Sparda-Bank München zum elften Mal in Folge als bestplatzierter Finanzdienstleister im Wettbewerb „Deutschlands Beste Arbeitgeber“ von Great Place To Work Deutschland in der Größenkategorie 501 bis 2.000 Mitarbeiter ausgezeichnet.

Über die NaturTalent Stiftung gemeinnützige GmbH und die NaturTalent Beratung GmbH unterstützt, entwickelt und begleitet die Sparda-Bank München Projekte, die die Einzigartigkeit von Menschen sichtbar machen und ihnen Zugang zu ihrem Naturtalent ermöglichen.
Nur wenn Menschen ihr gesamtes Potenzial entfalten, werden sie in der Lage sein, ihr Leben und dadurch die gemeinsame Zukunft von uns allen als Gesellschaft erfolgreich zu gestalten.
Die Sparda-Bank München unterstützt auch ihre Mitglieder bei diesem Prozess und versteht sich als Potenzial- und Lebensbank der Zukunft, wobei sie ihren rein wirtschaftlichen Förderauftrag um die persönliche Förderung ihrer Mitglieder ergänzt.

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Gesellschaft/Politik Gesundheit/Medizin

Bundestag schließt Petition zur Kostenerstattung der Hyperthermie durch gesetzliche Krankenkassen ab

„Gesetzliche Krankenkassen können im Einzelfall Kosten für Hyperthermie tragen“
„Es ist bedauerlich, dass der Bundestag beschlossen hat, das Petitionsverfahren der Saarländischen Krebsliga abzuschließen. Sie hatte gefordert, die Hyperthermie in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen zu übernehmen. Wir danken der Krebsliga und 56.369 Unterzeichnern für ihren Einsatz. Er ist nicht umsonst“, sagt Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie, der regionalen Form der Hyperthermie (Wärmetherapie). Denn der Bundestag erläutert seine Bewertung – und schreibt ausdrücklich: „Unabhängig hiervon kann im Einzelfall … ein Leistungsanspruch bestehen. Prof. Százs: „„Dies ist ein positives politisches Signal“.

Prof. Dr. Szász

In der Beschlussempfehlung heißt es weiter, dass eine Krankenkasse in der Pflicht sein könne, wenn „im Falle einer lebensbedrohlichen oder regelmäßig tödlichen Erkrankung (oder einer zumindest wertungsmäßig vergleichbaren Erkrankung) eine anerkannte, dem medizinischen Standard entsprechende Behandlung nicht zur Verfügung steht und eine nicht ganz entfernt  liegende Aussicht auf Heilung oder eine spürbar positive Entwicklung auf den Krankheitsverlauf besteht“. „Hier eröffnen sich individuelle Möglichkeiten“, sagt Prof. Dr. Szász. Weiter heißt es mit Blick auf schwer erkrankte Versicherte: „Wegen der Besonderheiten der stationären Behandlung können im Krankenhausbereich neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden auch ohne eine Vorabprüfung durch den G-BA (Gemeinsamer Bundesausschuss) erbracht werden …Das gilt solange, bis der G-BA den Ausschluss der Methode .. beschlossen hat. Solch einen Beschluss hat der G-BA bisher nicht getroffen, so dass die Methode der Hyperthermie grundsätzlich im Rahmen der stationären Versorgung zur Verfügung steht.“
Eine regelhafte Aufnahme in den Leistungskatalog steht, so der Bundestag, indes noch vor dem Problem der Nachweise. Prof. Szász verweist auf die Patientenbroschüre der Universitätsklinik für Radioonkologie Tübingen: „Seit über 15 Jahren behandeln wir … Krebspatienten zusätzlich zur Chemo- und Strahlentherapie auch mit Hyperthermie. Die Hyperthermie als Behandlungsmethode gegen Krebs als vierte Säule, neben Operation, Chemo-, und Strahlentherapie, wird in klinischen Studien weiterentwickelt. Durch die Überwärmung des Tumors können Chemo- und Strahlentherapie effektiver wirken. Die Folge kann eine verbesserte Lebensqualität, ein Aufhalten der Erkrankung oder sogar eine Heilung sein.“
Auch nach der Einlassung des Bundestages bleibt die Hyperthermie im Einzelfall erstattungs- und beihilfefähig – wenn die Hyperthermie alternativlos gegenüber konventionellen Verfahren ist. Diese Interpretation wird flankiert von einer übergeordneten Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes (Nikolaus-Urteil 2005). Danach ist es gemäß Art. 2 Abs. 1 GG (allgemeine Handlungsfreiheit) und dem „Sozialstaatsprinzip nicht vereinbar, den Einzelnen unter bestimmten Voraussetzungen einer Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung zu unterwerfen und für seine Beiträge die notwendige Krankheitsbehandlung gesetzlich zuzusagen, ihn andererseits aber, wenn er an einer lebensbedrohlichen oder sogar regelmäßig tödlichen Erkrankung leidet, für die schulmedizinische Behandlungsmethoden nicht vorliegen, von der Leistung einer bestimmten Behandlungsmethode auszuschließen und ihn auf eine Finanzierung … außerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung zu verweisen“.

 

Oncotherm (Troisdorf) entwickelt, produziert und vertreibt seit 1988 Therapiesysteme auf Grundlage des selektiven Erwärmungsverfahrens der lokal regionalen Oncothermie. Das Unternehmen gründet auf der Forschung von Professor Dr. András Szász an der Eötvös Science University, Budapest. Die Elektrohyperthermie-Methode wurde zum Markenbegriff „Oncothermie“ und zu einer der führenden Hyperthermie-Behandlungsverfahren mit weltweit mehr als 200.000 Behandlungen pro Jahr.

Kontakt: Oncotherm GmbH, Sydney Schweitzer, Belgische Allee 9, 53842 Troisdorf +49 2241 3199223,  schweitzer@oncotherm.de

Energie/Natur/Umwelt

Die Genossenschaft Green Value SCE über Preisdiktate bei Obst und Gemüse und deren Folgen

Warum deutsche Supermarktketten verantwortlich sind für die weitere Verseuchung der Meere

„Die einst artenreiche, zwanzig Kilometer lange Lagune Mar Menor in Südspanien ist ein Beispiel für die Zerstörung eines einzigartigen Ökosystems aus kommerziellen Gründen“, erklären die Verantwortlichen der europäischen Genossenschaft Green Value SCE. Denn es sind deutsche Handelsketten, die verantwortlich dafür sind, dass sich viele südspanische Bauern einem regelrechten Preisdiktat unterworfen sehen.

Schwere Umweltverbrechen

„Regelrecht mit der chemischen Keule betreiben viele Bauern in der Region ihre Landwirtschaften, um alles herauszuholen“, sagen die Fachleute der Green Value SCE. So schreibt Rettet den Regenwald e.V., dass in den Anbaugebieten von Murcia, Almería und Huelva das ganz Jahr produziert wird, mit Bewässerung und unter Plastikplanen sowie dem Einsatz Nitraten, Phosphaten und Pestiziden, die ungehindert ins Meer gelangen. „Dort verseuchen sie immer weiter den Lebensraum vieler Pflanzen und Tiere, so den bekannten Seepferdchen“, meinen die Experten der  Green Value SCE Genossenschaft. Zwar hatte die Staatsanwaltschaft Ende 2017 Strafanzeige gegen 37 Bauern, Händler, Politiker und staatliche Funktionäre erhoben, – darunter die britische Gruppe G’s als einer der größten Obst- und Gemüseproduzenten Europas -, denen man schwere Umweltverbrechen vorwarf. „Doch die Verantwortlichen finden sich auch woanders“, so die Green Value SCE.

Massive Preispolitik

Denn einem Bericht des Report Mainz ist zu entnehmen, dass es gerade deutsche Supermarktketten wie Aldi, Edeka, Lidl und Rewe sind, die die Bauern unter Druck setzen. Als echte Spekulanten bezeichnet deren Einkäufer ein spanischer Bauer, die alles billig haben wollten, je billiger desto besser. Und daher beschäftigten diese illegale Arbeiter, bewässerten mit nicht zugelassenen Brunnen und setzen eben auf chemische Keulen. „Alles zum vermeintlichen Wohle der deutsche Verbraucher, die man mit Billigangeboten bei Tomaten und Salat, bei Erdbeeren und Melonen lockt“, so die Verantwortlichen der Green Value SCE. Dass besagte Handelsketten dabei mit Verweise auf das Industrielabel Global GAP mit Nachhaltigkeit werben, erscheint vor diesem Hintergrund als Affront. „Daher hat Rettet den Regenwald e.V. eine Petition losgetreten und will die genannten Handelsketten zu einem Umdenken motivieren“, erklärt Green Value SCE.

Die Green Value SCE ist eine europäische Genossenschaft. Das Genossenschaftsprinzip der Green Value SCE drückt sich dabei durch einen gemeinschaftlich geprägten Investitionsansatz aus, der eine Streuung in unterschiedliche internationale Assets ermöglicht. Hierdurch wird einer breiten Zielgruppe von Investoren der Zugang zu Anlagen gewährt, die ihnen ansonsten vorbehalten geblieben wären.

Green Value SCE

Würzburger Straße 3

98529 Suhl

Pressesprecher: Rebekka Hauer

Telefon: +49 (0)3681 7566-0

Fax: +49 (0)3681 7566-60

E-Mail: presse@green-value-sce.de

Internet:  http://www.green-value-sce.de