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Priesterkleidung: Modetrends und Pflege

Das Collarhemd sollte ebenso pflegeleicht wie angenehm tragbar sein wie die Priesterkleidung sowie die Paramente, die im Gottesdienst verwendet werden.

Ein Collarhemd von hoher Qualität und einer guten Verarbeitung ist über längere Zeit tragbar und lohnt sich in der Anschaffung. Ein praktischer Einschiebekragen und angenehme hautfreundliche Materialien sind ausschlaggebend für den Tragekomfort.

Insbesondere an heißen Tagen sollte Priesterkleidung besonders hautfreundlich sein, denn kratzende Stoffe und unerträgliches Schwitzen wäre hier fehl am Platze.

Das Collarhemd sollte leicht zu waschen sein. Trotz Sorgfalt könnten auch die Paramente Flecken bekommen.

Durch die kostbaren Verzierungen und Stickereien ist es hier wichtig, mit Vorsicht zu agieren bei der Reinigung der Paramente. Das Collarhemd aus 100 Prozent Baumwolle verträgt höhere Waschtemperaturen und das anschließende Bügeln.

Die Paramente sollten von einer fachkundigen Person gereinigt und gepflegt werden. Es wäre schade, wenn die schönen Altartücher und Alben zu Schaden kämen.

Modische Entwicklungen machen auch vor Priesterkleidung und Collarhemd nicht Halt. Mittlerweile wird das Collarhemd in einer Kurz- und Langarmversion angeboten.

Auch die Farbpalette ist bunter geworden. Waren es früher Grautöne und Schwarz, die beim Collarhemd dominierten, sind diese Hemden nun in pastellfarbenen Tönen oder anderen Farben erhältlich.

Je nach Region und Bundesland gibt es Unterschiede bei der Farbauswahl und der Art der Priesterkleidung, die es natürlich zu berücksichtigen gilt beim Einkauf der Priesterkleidung.

Die Paramente dürfen weiterhin glänzen und funkeln, wenn sie am sonntäglichen Gottesdienst verwendet werden. Wichtig ist es, sensibel bei solchen Veränderungen zu agieren und durchaus die Reaktion der Gottesdienstbesucher zu beherzigen.

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Priesterkleidung, Talare und Stolen im Hier und Jetzt

Achtsamkeit ist ein Wort, das sich immer wieder in den Medien wiederfindet, aber viele Menschen wissen mit diesem Begriff nichts anzufangen. Dabei beschreibt es einfach ein bewusstes Wahrnehmen unserer Umwelt, der Elemente, die uns umgeben und die Gefühle und Stimmungen, auch unsere eigenen. Die verstärkte Wahrnehmung zeigt sich zum Beispiel jeden Sonntag im Gottesdienst, wenn der Priester in seiner Priesterkleidung die Messe zelebriert und die Paramente präsentiert.

Wer hat sich achtsam verhalten und die kunstvolle Aufbereitung der Paramente bemerkt, den Glanz des Altartuchs, das ausgebreitet wird? Tatsächlich wird vieles im Alltag nicht mehr bewusst wahrgenommen, weil es viel zu hektisch geworden ist. In der Adventzeit, die besinnlich sein sollte, stehen Konsum und Kaufzwang im Fokus des 21. Jahrhunderts.
Stolen, Talare, Priesterkleidung

Collarhemd, passende Priesterkleidung zur Beichte

Schade eigentlich, denn gerade die Weihnachtszeit ist ideal, um seine eigene Achtsamkeit zu üben. So viele Eindrücke gibt es zu verarbeiten, wenn der Priester im Collarhemd die Beichte abnimmt und sich für den Besuch bedankt. Was selbstverständlich sein sollte, der Besuch im Gotteshaus, ist keine Selbstverständlichkeit mehr.

Ist die Priesterkleidung noch immer so hochwertig verarbeitet wie früher oder siegt auch hier die Schnelllebigkeit, der Trend zum neu kaufen statt zu reparieren, zu nähen?

Kaum jemand macht sich darüber Gedanken, etwas zu reparieren. Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft: Schuhe, Gefühle, Kleidung. Was nicht gefällt oder passt, wird entsorgt. Neues muss her. Eine Entwicklung, die nicht jedermann gefällt und vor allem der Kirche sehr missfällt. Es gilt, achtsamer zu leben und auch im Umgang mit anderen Menschen danach zu trachten.

 

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