Tag Archives: Pflegebedürftige

Bau/Immobilien

MCM Investor Management AG über Immobilien für Pflegebedürftige

Pflegebedürftige bekommen Zuschüsse für den Umbau ihrer Immobilie – die MCM Investor Management klärt über verschiedene Fördermöglichkeiten auf

Magdeburg, 11.10.2018. In dieser Woche beschäftigen sich die Immobilienexperten der MCM Investor Management AG aus Magdeburg mit dem Thema Zuschüsse für den Umbau der Immobilie. „Menschen, die pflegebedürftig werden, müssen in vielen Fällen ihre Immobilie umbauen lassen, damit diese beispielsweise barrierefrei wird. Denn schon kleine Barrieren können zu einem Hindernis oder einer Gefahr im Alltag werden. Für junge wie alte Pflegebedürftige ist schnelles Handeln gefragt“, so die MCM Investor Management AG. „Viele sorgen sich dabei um die Finanzierung. Sei es die Treppenstufe am Hauseingang, die Kante in der Dusche oder der Balkonrahmen: Umbaumaßnahmen sind in der Regel dann ein Muss, wenn man nicht umziehen möchte“, so die MCM Investor Management AG weiter.

Das Statistische Bundesamt hat im Jahr 2015 ermittelt, dass es in Deutschland rund 2,9 pflegebedürftige Personen gibt. Glaubt man Prognosen des Barmer GEK Pflegereports soll diese Zahl bis zum Jahr 2060 sogar auf 4,5 Millionen Menschen steigen. „Dies ist eine enorme Zahl an Menschen, denen ein würdevolles Leben in ihren eigenen vier Wänden ermöglicht werden sollte. Die Kosten mögen zwar hoch sein, aber es gibt glücklicherweise viele Finanzierungsmöglichkeiten“, betont die MCM Investor Management AG weiter. Fördermöglichkeiten bietet zum Beispiel die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Aber auch im jeweiligen Bundesland sollte man sich informieren. Des Weiteren bieten viele Pflegeversicherungen gute Konditionen für den Umbau. Das KfW-Angebot nennt sich Programm 159 („Altersgerecht bauen“). Hier kann man laut MCM Investor Management AG bis zu 50.000 Euro erhalten. „Positiv ist, dass die Summe an die Baumaßnahmen, nicht aber an die Pflegestufe gebunden ist. „Dazu gehören die oben genannten Faktoren, aber auch beispielsweise ein verlässlicher Einbruchschutz“, so die Immobilienexperten der MCM Investor Management AG aus Magdeburg abschließend.

Pressemitteilungen

Tag der Zahngesundheit 2018: Gesund im Mund – bei Handicap und Pflegebedarf

Am 25. September stellt der diesjährige Tag der Zahngesundheit die Mundgesundheit von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderung in den Mittelpunkt.

„Im Vergleich zum Bevölkerungsdurchschnitt ist die Mundgesundheit in diesen beiden Bevölkerungsgruppen oft schlechter“, erklärt Prof. Dr. Ina Nitschke (Universität Leipzig), Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für AlterszahnMedizin (DGAZ). „Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderung sind insbesondere häufiger von Karies sowie Parodontal- und Mundschleimhauterkrankungen betroffen.“ Das kann ihre Gesundheit und ihre Lebensqualität erheblich einschränken. Denn nur mit gesunden Zähnen und einer gesunden Mundhöhle sowie gut sitzendem, belagfreiem Zahnersatz kann man schmerzfrei essen, trinken und sprechen. Auch begünstigen Zahn- und Munderkrankungen Allgemeinerkrankungen wie Lungen- oder Herz-Kreislauf-Krankheiten.

Neu: Vorbeugende zahnärztliche Leistungen

Seit dem 1. Juli 2018 haben gesetzlich Krankenversicherte, die einem Pflegegrad nach §15 SGB XI zugeordnet sind oder die Eingliederungshilfe nach § 53 SGB XII erhalten, Anspruch auf Leistungen zur Verhütung von Zahnerkrankungen. „Ziel ist es, die Mundgesundheit von Menschen mit besonderen Bedürfnissen deutlich zu verbessern“, so Nitschke. Es spielt keine Rolle, ob die Behandlung in einer stationären Einrichtung, zu Hause oder in der Praxis stattfindet.

Die neuen Leistungen beinhalten im Einzelnen:
– den Status der Mundgesundheit zu erfassen,
– einen individuellen Mundgesundheitsplan zu erstellen,
– zur Mundgesundheit aufzuklären,
– einmal im Kalenderhalbjahr harte Zahnbeläge zu entfernen.

Die Leistungen zur Aufklärung über die Erhaltung der Mundgesundheit richten sich auch an die Angehörigen und Pflegepersonen. So erhalten die Pflegenden z.B. Hinweise, welche individuellen Hilfsmittel sie bei der Mundhygiene des zu Pflegenden einsetzen können oder was bei der Reinigung und Pflege von Zahnersatz zu beachten ist.

Erklärvideos geben Pflegenden Tipps zur Mundhygiene

Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) haben gemeinsam die wichtigsten Hinweise zur Mund- und Zahnpflege von Pflegebedürftigen in zwölf Erklärvideos zusammengefasst. Familienangehörige und Pflegepersonal finden die Erklärvideos auf YouTube, Stichwort Bundeszahnärztekammer.

Initiative proDente e.V.
PR-Referentin
Aachener Straße 1053-1055
50858 Köln
www.prodente.de

Tel. 022117099740
Fax. 022117099742
E-Mail: ricarda.wille@prodente.de

www.twitter.com/prodente
www.youtube.com/user/prodenteTV
www.facebook.de/servatius.sauberzahn
www.pinterest.com/prodente
www.instagram.com/servatiussauberzahn

Firmenkontakt
Initiative proDente e.V.
Ricarda Wille
Aachener Straße
50858 Köln
022117099740
ricarda.wille@prodente.de
http://www.prodente.de

Pressekontakt
Initiative proDente e.V.
Dirk Kropp
Kropp
50858 Köln
022117099740
dirk.kropp@prodente.de
http://www.prodente.de

Pressemitteilungen

Sozialamt rät zum Abschluss eines Bestattungsvorsorgevertrags

Sozialamt rät zum Abschluss eines Bestattungsvorsorgevertrags

(Mynewsdesk) Nur zweckgebundene Gelder eines Treuhandkontos oder einer Sterbegeldversicherung sind vor dem Zugriff des Sozialamtes bei Pflegebedürftigkeit geschützt

Immer mehr Pflegebedürftige brauchen zusätzliche Sozialleistungen. So stieg die Zahl der Empfänger von Hilfe zur Pflege im Vergleich zum Vorjahr um 9.000 auf 453.000, das teilte das Statistische Bundesamt mit. Nach den jüngsten Daten von 2014 waren 292.000 Frauen und 161.000 Männer betroffen. Auch die Ausgaben für die Hilfe zur Pflege wuchsen, von 2,6 Milliarden Euro 2005 auf zuletzt 3,5 Milliarden. Die Zahl der Pflegebedürftigen ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, auf zuletzt 2,6 Millionen Menschen. Aus diesen massiv steigenden Zahlen resultiert auch, dass beim Versterben dieser Menschen keine finanziellen Mittel zur Beauftragung einer Bestattung vorhanden sind und damit auch der letzten Weg durch das Sozialamt und die öffentliche Hand finanziert werden muss. Die mit viel Liebe und über ein langes Berufsleben erarbeitete Immobilie wurde bereits vorher längst für die Bezahlung einer notwendigen Heimunterbringung aufgezehrt.

Umso wichtiger ist es nach einhelliger Expertenmeinung, bereits ab der Lebensmitte für die dereinstige Bestattung Vorsorge zu treffen und sich nicht auf die Haltung zurückzuziehen, dass diese Aufgabe den Kindern obliege. In einer Stellungnahme des Amts für Soziales im Rheinisch-Bergischen Kreis betont in diesem Zusammenhang der Landkreis, dass zur Sicherung des Vorsorgebetrages eine treuhänderische Hinterlegung des Geldes erfolgen sollte. Die Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand, die vom Bundesverband Deutscher Bestatter und dem Kuratorium Deutsche Bestattungskultur zur Absicherung der Gelder gegründet worden ist, legt diese mündelsicher und verzinslich an. Sie bewahrt die Einlage somit vor Wertverlust. Da dieses Kapital einem besonderen Zweck gewidmet ist, steht es noch unter einem weiteren Schutz: Dritten ist der Zugang zum Kapital verwehrt.

Bei einer angemessenen Bestattungsvorsorge erkennen die Kommunen und Landkreise in ganz Deutschland relativ unterschiedliche Beträge an, die über den Betrag des sogenannten Schonvermögens von 2600 € für Alleinstehende hinaus für eine verbindlich vereinbarte Bestattungsvorsorge statthaft sind. Anerkannt werden Beträge bis zu 10.000 €, im Rheinisch-Bergischen Kreis werden etwa 6000 € als angemessen anerkannt. Bei höheren Vorsorgen wird eine Einzelfallprüfung durchgeführt, die vor allem die persönlichen Wünsche des Vorsorgenden berücksichtigt und nach dem Umfang der durchzuführenden Bestattung fragt.

Über die Bestatter, die Mitglieder im Bundesverband Deutscher Bestatter sind, können Bestattungsvorsorgeverträge abgeschlossen werden, bei denen der voraussichtliche Betrag der Bestattung in einem zweiten Schritt finanziell durch ein Treuhandkonto abgesichert wird. Im Falle des Todes wird nach Vorlage der Sterbeurkunde und der Rechnung der Rechnungsbetrag des Bestatters aus diesem zweckgebundenen Vermögen beglichen. Etwaige verbleibende Gelder werden den Erben ausbezahlt. Justiziarin Antje Bisping, die im Bundesverband Deutscher Bestatter auch die Schlichtungsstelle für strittige Bestattungen zwischen Kunden und Bestattern leitet, weiß aus vielfältiger Erfahrung davon zu berichten, dass entgegen gerichtlicher Entscheidungen und geltende Rechtslage Sozialämter immer wieder Pflegebedürftige zur Auflösung zweckgebundener Gelder drängen. Beim Verlangen nach der Auflösung zweckgebundener Gelder für die dereinstige Bestattung ist daher der Bundesverband Deutscher Bestatter für Vorsorgende zu einer kursorischen Prüfung von Ablehnungsbescheiden für Sozialleistungen bereit und übernimmt für Kunden der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG auch etwaige Prozesskosten. Der Geschäftsführer des Kuratoriums Deutsche Bestattungskultur Oliver Wirthmann ergänzt mit Blick auf Sterbegeldversicherungen, dass für sie der gleiche Schutz vor dem Zugriff des Sozialamtes gilt und diese ebenfalls nicht gekündigt werden müssen, um Forderungen des Sozialamtes zu befriedigen oder Leistungen überhaupt zu erhalten. Gänzlich abzuraten ist von Rücklagen auf Sparkonten oder gar von Barbeträgen, die für die Bestattung gedacht sind. Diese unterliegen nicht dem rechtlichen Schutz vor dem Sozialamt. Weiterhin besteht das Risiko, dass bei fehlender Vereinbarung einer Bestattungsvorsorge nicht der Wille des Verstorbenen zur Geltung kommt, sondern eine sehr dürftige Bestattung durchgeführt wird.

Weitere Informationen:

Bundesverband Deutscher Bestatter e.V.

Antje Bisping, Justiziarin
Volmerswerther Str. 79
40221 Düsseldorf
Tel.: ++49 (0)211 / 16 00 8 – 40
Fax: ++49 (0)211 / 16 00 8 – 940
Mail: bisping@bestatter.de

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Bundesverband Deutscher Bestatter e. V. .

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/qqgkxh

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/familie/sozialamt-raet-zum-abschluss-eines-bestattungsvorsorgevertrags-73449

1948 gründeten die deutschen Bestatter den Bundesverband Deutscher Bestatter e. V., der heute aus 16 Landesverbänden und -innungen der Bundesländer besteht. Aus einem kleinen Berufsverband haben sich bis heute mehrere Organisationen entwickelt, die ihren Mitgliedern, den Trauernden und Bestattungsvorsorgenden eine große Bandbreite von Serviceleistungen anbieten.

Dem BDB ist es gelungen, die Berufsausbildung von der Bestattungsfachkraft über den Bestattermeister bis hin zu fachspezifischen Zusatzqualifikationen zu professionalisieren und qualitativ auf ein hohes Niveau zu heben. Der BDB setzt sich dafür ein, dass die Interessen der Bestatter in Politik, Rechtsprechung und Verwaltung Gehör finden. Mit dem Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e. V. und der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG können Menschen zwei verschiedene Vorsorgemodelle zur finanziellen Absicherung der Bestattungskosten wählen: die Sterbegeldversicherung oder die Eröffnung eines Treuhandkontos. Mit dem Markenzeichen zertifiziert der BDB Bestatter, die ihr garantiertes Qualitätsversprechen auch dokumentieren können und hohe persönliche, fachliche und betriebliche Anforderungen bei der Beratung und Durchführung von Bestattungsdienstleistungen erfüllen. Auf europäischer und internationaler Ebene ist der BDB in der europäischen Bestattervereinigung EFFS und der FIAT-IFTA als Weltorganisation für alle Interessen und Belange der Bestatter auf globaler Ebene aktiv. Der BDB Maßstab für die Bestattungsbranche in Deutschland!

Firmenkontakt
Bundesverband Deutscher Bestatter e. V.
Oliver Wirthmann
Volmerswerther Straße 79
40221 Düsseldorf
0211 – 1 60 08 10
info@bestatter.de
http://www.themenportal.de/familie/sozialamt-raet-zum-abschluss-eines-bestattungsvorsorgevertrags-73449

Pressekontakt
Bundesverband Deutscher Bestatter e. V.
Oliver Wirthmann
Volmerswerther Straße 79
40221 Düsseldorf
0211 – 1 60 08 10
info@bestatter.de
http://shortpr.com/qqgkxh

Pressemitteilungen

„Pflegebedürftige auf Reisen“ – Expertengespräch der ERV

Tipps zur Reiseplanung für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen

"Pflegebedürftige auf Reisen" - Expertengespräch der ERV

Einen Urlaub mit einem Freund oder Angehörigen, der unter alters- oder krankheitsbedingten Einschränkungen leidet, traut sich nicht jeder zu. Dabei sind Reisen für pflegebedürftige Menschen und ihre Begleiter gut möglich. Denn inzwischen gibt es ein breites Spektrum spezialisierter Reiseanbieter. Allerdings steht und fällt ein solcher Urlaub mit der richtigen Planung. Die wichtigsten Fragen beantwortet Birgit Dreyer, Expertin der ERV (Europäische Reiseversicherung).

Dem Alltag entfliehen, die Seele baumeln lassen – das wünschen sich auch Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen auf fremde Hilfe angewiesen sind. Wie können Angehörige pflegebedürftige Reisende auf das Abenteuer Urlaub vorbereiten?
Pflegebedürftigkeit ist kein Grund, auf Reisen zu verzichten. Das A und O für einen gelungenen Urlaub ist eine sorgfältige Planung. Die Auswahl von Ziel und Art der Reise sollte sich nach den Ansprüchen des pflegebedürftigen Mitreisenden richten. Wer gesundheitlich unter starken Beeinträchtigungen leidet, fährt am besten mit einem spezialisierten Veranstalter, der einen medizinisch begleiteten Urlaub anbieten kann. Gehbehinderte benötigen barrierefreie Zimmer, Aufzüge und Rampen. Im nächsten Schritt ist zu klären, wie sich die Pflege am Urlaubsort organisieren lässt. Es gibt inzwischen auch sogenannte Pflegehotels, in denen hilfebedürftige Urlauber und ihre Begleiter ganz entspannt Ferien machen können. Was Angehörige oft nicht wissen: In vielen Fällen trägt die Pflegekasse bei solchen Reisen einen Teil der Kosten. Es empfiehlt sich generell eine ausführliche Beratung, etwa bei einem Reiseanbieter, der Erfahrung mit pflegebedürftigen Reisenden hat. Als erste Anlaufstelle bieten sich die örtlichen Pflegeinformationsbüros an. Grundsätzlich gilt: Je sorgfältiger die Vorbereitung, umso geringer das Risiko, dass es unterwegs zu Problemen kommt.

Ein Flug gemeinsam mit einer pflegebedürftigen Person dürfte vielen Menschen schwierig erscheinen. Was kann die Begleitperson tun, um die Reise für sich und ihren Angehörigen oder Freund zu erleichtern?
Grundsätzlich spricht nichts dagegen, dass ältere, gebrechliche oder behinderte Menschen eine Flugreise unternehmen. Allerdings kommt es auch hierbei auf die richtige Vorbereitung an. Zuallererst steht ein Termin beim Hausarzt an: Der Betroffene sollte sich ausführlich beraten lassen und abklären, ob es aus medizinischer Sicht Einwände gegen einen Flug gibt. Ohnehin empfiehlt sich bei älteren, behinderten oder chronisch kranken Menschen ein umfassender Gesundheitscheck – gerade wenn die Reise in ferne Länder gehen soll. Nicht nur der Flug, auch das fremde Klima und die Zeitumstellung können zur Strapaze werden. Hat der Arzt keine Bedenken, kann es losgehen. Hilfreich ist aber, der Airline schon bei der Buchung mitzuteilen, welche Einschränkungen bestehen. Die Reisenden sollten außerdem möglichst früh klären, in wie weit es Unterstützung für hilfebedürftige Fluggäste gibt, zum Beispiel einen Rollstuhl-Service am Flughafen. Im Flugzeug selbst ist es generell wichtig darauf zu achten, genug zu trinken – sonst droht eine Austrocknung der Schleimhäute.

Ist es möglich, auch mit Demenzkranken auf Reisen zu gehen?
Die Antwort hängt sehr stark vom jeweiligen Fall und von der Schwere der Erkrankung ab. Es gibt durchaus Demenzpatienten, vor allem im Anfangsstadium, die noch gerne verreisen. Andere sind eher ängstlich veranlagt und fühlen sich vielleicht nur an Ferienorten wohl, die sie schon aus ihrer Kindheit oder Jugend kennen. Wieder anderen würde eine Reise keinerlei Freude machen, weil sie am liebsten zu Hause sind – dies sollten die Angehörigen auch respektieren. Wer sich zu einer Reise mit einem Demenzkranken entschließt, sollte aber unbedingt sicherstellen, dass am Zielort rund um die Uhr geschultes Fachpersonal zur Verfügung steht. Denn der Betreuungsbedarf von Demenzpatienten kann fernab ihrer vertrauten Umgebung drastisch steigen. Hilfreich ist auch, auf Reisen an gewohnten Ritualen wie festen Essenszeiten oder dem allabendlichen Kartenspiel festzuhalten, um den Betroffenen Sicherheit zu vermitteln. Ob sie sich später an den Urlaub erinnern, spielt keine Rolle. Entscheidend ist, dass sie den Moment genießen können – die Sonne auf der Haut, den Sand unter den Füßen. Informationen über Angebote und Veranstalter gibt es etwa über die Deutsche Alzheimer Gesellschaft unter www.deutsche-alzheimer.de

Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 4,493

Kurzfassung:

6 Tipps zur Reiseplanung für Pflegebedürftige und Angehörige
von Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung)

1. *Die Pflegekasse übernimmt bei Reisen mit Pflegebedürftigen in vielen Fällen einen Teil der Kosten.
2.*Es empfiehlt sich bei Flugreisen, der betreffenden Airline im Vorfeld mitzuteilen, welche Einschränkungen bestehen.
3.*Spezialisierte Reiseveranstalter und Pflegehotels bieten gesundheitlich beeinträchtigten Menschen einen medizinisch begleiteten Urlaub an.
4.*Angehörige von Gehbehinderten sollten bei ihrer Urlaubsplanung gezielt auf Hotels mit barrierefreien Zimmern, Aufzügen und Rampen achten.
5.*Begleiter von Demenzkranken sollten sicherstellen, dass am Urlaubsort rund um die Uhr geschultes Fachpersonal zur Verfügung steht.
6.*Pflegeinformationsbüros beraten rund um den Urlaub mit Pflegebedürftigen. Unter www.deutsche-alzheimer.de informiert die Deutsche Alzheimer Gesellschaft über Angebote und Veranstalter von Reisen mit Demenzkranken.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 981

Die ERV Expertengespräche und viele weitere Verbrauchertexte stehen für Sie unter www.ergo.com/verbraucher bereit. Weitere Informationen zur Reiseversicherung finden Sie unter www.erv.de.

Folgen Sie der ERV auf Google+ und besuchen Sie das ERV Blog. Sie finden dort aktuelle Beiträge zur freien Nutzung.

Bitte geben Sie bei Verwendung des bereitgestellten Bildmaterials die „ERGO Versicherungsgruppe“ als Quelle an.

Bei Veröffentlichung freuen wir uns über Ihr kurzes Signal oder einen Beleg – vielen Dank!

Über die ERV
Die ERV, Experte für Reiseversicherungen, überzeugt durch ihre Kundenorientierung, einen hohen Qualitätsanspruch und ein erstklassiges Serviceangebot. Seit über 100 Jahren prägt die ERV die Geschichte des Reiseschutzes. Als einer der führenden Reiseversicherer weltweit ist die ERV in über 20 Ländern vertreten. Sie ist Marktführer in verschiedenen europäischen Kernmärkten, darunter auch ihrem deutschen Heimatmarkt. Mit ihrem internationalen Netzwerk sorgt die ERV dafür, dass ihre Kunden vor, während und nach einer Reise optimal betreut werden.
Die ERV ist der Spezialist für Reiseschutz der ERGO Versicherungsgruppe und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.erv.de

Firmenkontakt
ERV (Europäische Reiseversicherung AG)
Sabine Muth
Rosenheimer Straße 116
81669 München
089 4166-1553
sabine.muth@erv.de
http://www.ergo.com/verbraucher

Pressekontakt
HARTZKOM GmbH
Dr. Sabine Gladkov
Anglerstr. 11
80339 München
089 998 461-0
erv@hartzkom.de
http://www.hartzkom.de

Pressemitteilungen

Barmer-GEK Pflegereport: Mundgesundheit bei Pflegebedürftigen wichtiger denn je

Hessische Zahnärzte stellen tragfähige Konzepte bereit

Frankfurt, 26. November 2014. Die Menschen in Deutschland werden immer älter und behalten zunehmend ihre eigenen Zähne.
Der Erhalt der Mundgesundheit von Seniorinnen und Senioren betrifft auch die häusliche und stationäre Pflege in erheblichem Maße. Diesen Umstand bestätigt auch der Barmer-GEK Pflegereport, der gestern in Berlin vorgestellt wurde. Vor allem die Pflegebedürftigen in Heimen sind laut den Reportergebnissen zahnmedizinisch deutlich schlechter versorgt, als der Bevölkerungsdurchschnitt oder Personen in häuslicher Pflege. Die Zahl der Pflegebedürftigen insgesamt wird zudem in den kommenden Jahrzehnten kontinuierlich weiter anwachsen – mit regionalen Unterschieden. So wird für Hessen, dem Bundesland mit der geringsten Kapazität an Heimplätzen (Report, S. 99), ein Anstieg der Zahl der Pflegebedürftigen von rund 199 Tsd. im Jahr 2010 auf 378 Tsd. im Jahr 2060 zu verzeichnen sein (Report, S. 73).

Auf Landesebene wird durch die Landeszahnärztekammer Hessen (LZKH) schon seit Langem an Konzepten zur Verbesserung der Versorgung pflegebedürftiger und behinderter Menschen gearbeitet. So stößt das Pilotprojekt der LZKH mit Schulungen zur Mundhygiene und Zahnpflege für Pflegekräfte in Alten- und Pflegeheimen bei den Senioreneinrichtungen auf starkes Interesse.

„Die Vorträge durch erfahrene Praktiker der Alterszahnmedizin verfolgen mehrere Ziele: Pflegerinnen und Pfleger sollen über die Besonderheiten der Mundpflege und die Krankheitsbilder informiert werden, denen sie in ihrer Arbeit mit pflegebedürftigen Menschen begegnen. Mithilfe einer Schulungs-CD-ROM werden die typischen Symptome und Verläufe von Gingivitits, Parodontitis, Karies und auch die Vorstufen von Tumoren einfach, aber fachlich korrekt, veranschaulicht. Die Schulungen sollen die Pflegekräfte für die Besonderheiten der Mundsituation der ihnen Anvertrauten sensibilisieren“, erläutert Dr. Antje Köster-Schmidt, Vorstandsmitglied der Landeszahnärztekammer Hessen.

Ein weiteres Ziel ist die Optimierung der Mund- und Zahnpflegeprozesse in den Heimen, um dadurch eine Erleichterung der Arbeit für das Pflegepersonal und die nachhaltige Verbesserung der Mundgesundheit bei den Bewohnern zu erreichen. Im Rahmen der Schulungen werden speziell auf die Bedürfnisse pflegebedürftiger älterer Menschen hin optimierte Instrumente zur Mund- und Prothesenpflege sowie Modelle von Zahnersatz, anhand derer die Handhabung der Reinigungsutensilien veranschaulicht werden kann, vorgestellt; ebenso behutsame Handgriffe – etwa zur Erleichterung der Mundöffnung bei schwerstdementen Patienten.

„Pflegebedürftigkeit ist angesichts der immer weiter steigenden Lebenserwartung kein Einzelfallschicksal mehr. Gerade für die Zahnmedizin stellt der demografische Wandel eine immense Herausforderung dar. Sicherstellung der Mundgesundheit durch entsprechende Prophylaxe, auch im Rahmen der stationären Unterbringung, ist ein entscheidender Schritt zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes älterer Menschen. Wir müssen den Weg, den wir in Hessen schon vor längerem richtungsweisend eingeschlagen haben, konsequent weitergehen“, kommentiert Dr. Michael Frank, Präsident der Landeszahnärztekammer Hessen.

Auf Bundesebene haben die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) bereits 2010 das umfassende Konzept Mundgesund trotz Handicap und hohem Alter zur Versorgung von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderungen vorgestellt. Eckpunkte sind beispielsweise die regelmäßige Überprüfung der Mundgesundheit auch im Hinblick auf Merkmale beginnender Krankheitsprozesse, Reinigung und Überprüfung von Zahnersatz, lokale Fluoridierung sowie Hilfestellung bei der Mundhygiene und Ernährungsberatung unter Einbezug von Pflegepersonal und Angehörigen.

Informationen und Materialien zur Alterszahnheilkunde stehen auf der Webseite der Landeszahnärztekammer Hessen bereit. Fragen zur zahnmedizinischen Versorgung älterer oder behinderter Menschen beantwortet die Patientenberatungsstelle der LZKH unter der Hotline 069 427275-169.

Landeszahnärztekammer Hessen
Körperschaft des Öffentlichen Rechts

Die Landeszahnärztekammer Hessen (LZKH), mit Sitz in Frankfurt am Main und einer Außenstelle in Kassel, ist die Berufsvertretung von derzeit über 6.300 hessischen Zahnärztinnen und Zahnärzten.

Kontakt
Landeszahnärztekammer Hessen
Veit Justus Rollmann
Rhonestraße 4
60528 Frankfurt
069427275116
rollmann@lzkh.de
http://www.lzkh.de

Pressemitteilungen

Versorgungslücken durch Pflege-Lawine: VdK NRW fordert echte Verbesserungen für Pflegebedürftige

Versorgungslücken durch Pflege-Lawine: VdK NRW fordert echte Verbesserungen für Pflegebedürftige

Versorgungslücken durch Pflege-Lawine: VdK NRW fordert echte Verbesserungen für Pflegebedürftige

(Mynewsdesk) Auf Nordrhein-Westfalen rollt eine Pflege-Lawine zu: Gibt es hierzulande bereits heute 550.000 pflegebedürftige Menschen, wird die Zahl der Betroffenen bis 2050 rasant ansteigen – auf voraussichtlich 930.000. Besonders drastisch fällt dabei die Zunahme von Demenzerkrankungen aus: Aktuellen Prognosen zufolge soll sich die Zahl der NRW-Bürger mit Demenz von derzeit 300.000 auf 600.000 im Jahr 2050 verdoppeln. „Mit dem Thema Pflege wird sich in den nächsten Jahrzehnten jeder Einzelne in unserem Bundesland beschäftigen müssen – sei es, weil man selber Hilfe braucht oder aber weil man sich um einen Angehörigen kümmern muss. Auf die damit einhergehenden Herausforderungen ist unsere Gesellschaft leider nur notdürftig vorbereitet“, machte der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen, Karl-Heinz Fries, heute in Düsseldorf deutlich.

 

So reichen die bislang angekündigten Reformen von Landes- und Bundespolitik bei Weitem nicht aus, um Betroffene und deren Familienmitglieder angemessen zu unterstützen. Trotz des kürzlich verabschiedeten ersten Teils des Pflegestärkungsgesetzes bleiben Demenzkranke beispielsweise weiterhin Pflegebedürftige zweiter Klasse. Zudem gehen durch den Pflegevorsorgefonds jedes Jahr 1,2 Milliarden Euro für dringend notwendige Leistungsverbesserungen in der Pflege verloren. Nicht zuletzt droht in NRW ein erheblicher Mangel an Pflegepersonal: Laut Bertelsmann Stiftung wird die Versorgungslücke bei einer Steigerung der Pflegebedürftigen um 41 Prozent bis 2030 auf nahezu 100.000 Fachkräfte anwachsen.

 

„Wir warten daher dringend auf die Einführung des neuen Landespflegegesetzes, das noch im Landtag zur Beratung vorliegt“, so Karl-Heinz Fries. Angesichts der gegenwärtigen Haushaltssperre äußerte der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen außerdem seine Sorge, dass Kürzungen zu Lasten der Teilhabe und Grundrechte von Pflegebedürftigen gehen könnten. Damit menschenwürdige Pflege nicht vom Wohnort abhängig sei, müsse die Landesregierung insbesondere Rahmenbedingungen für eine transparente, gleichwertige und vor allem flächendeckende Pflegeberatung schaffen.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen .

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/bgol86

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/vermischtes/versorgungsluecken-durch-pflege-lawine-vdk-nrw-fordert-echte-verbesserungen-fuer-pflegebeduerftige-36859

Der Sozialverband VdK
ist mit 1,7 Millionen Mitgliedern der größte Sozialverband Deutschlands. Im
Sozialverband VdK NRW e.V. sind rund 285.000 Mitglieder organisiert, die in 43 Kreisgeschäftsstellen und acht
Rechtsabteilungen in sozialrechtlichen Fragen beraten und vertreten werden. Der
Sozialverband VdK setzt sich ein für
die Rechte von Rentnern, Menschen mit Behinderungen und chronischen
Krankheiten, Sozialversicherten, Pflegebedürftigen, Kriegs-, Wehrdienst- und
Zivildienstopfern, Hinterbliebenen, Empfängern von Leistungen nach Hartz IV und
Opfern von Unfällen, Gewalt und Umweltschäden. Weitere Informationen im Internet:
http://www.vdk.de/nrw


Andrea Temminghoff
Fürstenwall 132
40217 Düsseldorf
02 11 / 3 84 12-43
temminghoff@vdk.de
http://shortpr.com/bgol86

Pressemitteilungen

Versorgungslücken durch Pflege-Lawine: VdK NRW fordert echte Verbesserungen für Pflegebedürftige

Versorgungslücken durch Pflege-Lawine: VdK NRW fordert echte Verbesserungen für Pflegebedürftige

Versorgungslücken durch Pflege-Lawine: VdK NRW fordert echte Verbesserungen für Pflegebedürftige

(Mynewsdesk) Auf Nordrhein-Westfalen rollt eine Pflege-Lawine zu: Gibt es hierzulande bereits heute 550.000 pflegebedürftige Menschen, wird die Zahl der Betroffenen bis 2050 rasant ansteigen – auf voraussichtlich 930.000. Besonders drastisch fällt dabei die Zunahme von Demenzerkrankungen aus: Aktuellen Prognosen zufolge soll sich die Zahl der NRW-Bürger mit Demenz von derzeit 300.000 auf 600.000 im Jahr 2050 verdoppeln. „Mit dem Thema Pflege wird sich in den nächsten Jahrzehnten jeder Einzelne in unserem Bundesland beschäftigen müssen – sei es, weil man selber Hilfe braucht oder aber weil man sich um einen Angehörigen kümmern muss. Auf die damit einhergehenden Herausforderungen ist unsere Gesellschaft leider nur notdürftig vorbereitet“, machte der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen, Karl-Heinz Fries, heute in Düsseldorf deutlich.

 

So reichen die bislang angekündigten Reformen von Landes- und Bundespolitik bei Weitem nicht aus, um Betroffene und deren Familienmitglieder angemessen zu unterstützen. Trotz des kürzlich verabschiedeten ersten Teils des Pflegestärkungsgesetzes bleiben Demenzkranke beispielsweise weiterhin Pflegebedürftige zweiter Klasse. Zudem gehen durch den Pflegevorsorgefonds jedes Jahr 1,2 Milliarden Euro für dringend notwendige Leistungsverbesserungen in der Pflege verloren. Nicht zuletzt droht in NRW ein erheblicher Mangel an Pflegepersonal: Laut Bertelsmann Stiftung wird die Versorgungslücke bei einer Steigerung der Pflegebedürftigen um 41 Prozent bis 2030 auf nahezu 100.000 Fachkräfte anwachsen.

 

„Wir warten daher dringend auf die Einführung des neuen Landespflegegesetzes, das noch im Landtag zur Beratung vorliegt“, so Karl-Heinz Fries. Angesichts der gegenwärtigen Haushaltssperre äußerte der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen außerdem seine Sorge, dass Kürzungen zu Lasten der Teilhabe und Grundrechte von Pflegebedürftigen gehen könnten. Damit menschenwürdige Pflege nicht vom Wohnort abhängig sei, müsse die Landesregierung insbesondere Rahmenbedingungen für eine transparente, gleichwertige und vor allem flächendeckende Pflegeberatung schaffen.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen .

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/bgol86

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/vermischtes/versorgungsluecken-durch-pflege-lawine-vdk-nrw-fordert-echte-verbesserungen-fuer-pflegebeduerftige-36859

Der Sozialverband VdK
ist mit 1,7 Millionen Mitgliedern der größte Sozialverband Deutschlands. Im
Sozialverband VdK NRW e.V. sind rund 285.000 Mitglieder organisiert, die in 43 Kreisgeschäftsstellen und acht
Rechtsabteilungen in sozialrechtlichen Fragen beraten und vertreten werden. Der
Sozialverband VdK setzt sich ein für
die Rechte von Rentnern, Menschen mit Behinderungen und chronischen
Krankheiten, Sozialversicherten, Pflegebedürftigen, Kriegs-, Wehrdienst- und
Zivildienstopfern, Hinterbliebenen, Empfängern von Leistungen nach Hartz IV und
Opfern von Unfällen, Gewalt und Umweltschäden. Weitere Informationen im Internet:
http://www.vdk.de/nrw


Andrea Temminghoff
Fürstenwall 132
40217 Düsseldorf
02 11 / 3 84 12-43
temminghoff@vdk.de
http://shortpr.com/bgol86

Pressemitteilungen

Pflege in Deutschland: Gute Heime lassen mitbestimmen

Transparency Deutschland stellt die professionelle Pflege unter Generalverdacht. „Es gibt sie aber, die „guten“ Heime, die großen Aufwand betreiben, um die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner zu gewährleisten“, weiß Dr. Karin Stiehr, Geschäftsführerin des Heimverzeichnisses.

Pflege in Deutschland: Gute Heime lassen mitbestimmen

Bundesweit einziges Prüfsiegel für Lebensqualität im Alter und Verbraucherfreundlichkeit

Die in diesen Tagen vorgestellte Studie von Transparency Deutschland ist kein Beitrag, der die Situation vieler Pflegebedürftiger verbessert. Die von wenig Sachkenntnis geprägte sogenannte „Schwachstellenanalyse“ stellt die professionelle Pflege unter Generalverdacht. „Es gibt sie aber, die „guten“ Heime, die großen Aufwand betreiben, um die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner zu gewährleisten“, weiß Dr. Karin Stiehr, Geschäftsführerin des Heimverzeichnisses .

Sie kritisiert die Transparency-Studie insbesondere im Hinblick auf den behaupteten mangelnden Einfluss von Pflegebedürftigen und deren Angehörigen: „Dieser Vorwurf trifft nicht auf die Einrichtungen zu, die von unseren erfahrenen Gutachterinnen und Gutachtern geprüft werden. Dem Aspekt der „Teilhabe“ ist bei den vom Heimverzeichnis durchgeführten Prüfungen ein umfangreicher Abschnitt gewidmet.“ Die Gesellschaft vergibt den Grünen Haken, das bundesweit einzige Gütesiegel für Lebensqualität im Alter. In allen geprüften Einrichtungen, die einen Grünen Haken führen dürfen, werde durch die genauen Prüfungen nachgewiesen, dass die Heimleitungen ein hohes Maß an Partizipation nicht nur akzeptieren, sondern auch aktiv fördern. Zudem sei das von Transparency angeführte Argument, dass Heime einen Fachkräftemangel generell nur vorschützten, um Einsparungen an Fachpersonal zu verteidigen, nicht richtig. „Der Fachkräftemangel im Bereich der Pflege ist ein nachweislicher Tatbestand“, so Stiehr. Trotz dieser Schwierigkeiten würden Heime, die den Grünen Haken tragen, ein hohes Maß an Engagement aufbringen, um ein Leben im Alter in Würde zu ermöglichen. „Der Grüne Haken des Heimverzeichnisses, den derzeit 1427 Heime führen dürfen, ist damit eine wichtige Orientierungshilfe für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen“, betont Stiehr.

Leistungen transparent machen und Lebensqualität verbessern
Das Heimverzeichnis werde den eingeschlagenen Weg, Lebensqualität aus der Sicht der Bewohnerinnen und Bewohner zu beschreiben und dies anhand konkreter Feststellungen und guter Praxisbeispiele zu belegen, konsequent weitergehen. „Wir beschreiben und bewerten das Angebot und die Leistungen stationärer Einrichtungen mit Blick darauf, ob das, was den Bewohnerinnen und Bewohnern wichtig ist, auch erfüllt wird „, erläutert Dr. Karin Stiehr den Ansatz. Leitend sind dabei zwei Ziele: einerseits Transparenz zu Leistungen und ihrer Qualität in Pflegeeinrichtungen für Verbraucherinnen und Verbraucher herzustellen und andererseits Lebensqualität in der stationären Altenpflege insgesamt zu verbessern. Darauf haben sich alle am Heimverzeichnis Beteiligten verpflichtet. Die Einrichtungen unterziehen sich den Prüfungen freiwillig und sind bereit, einen finanziellen Beitrag für den im Internet veröffentlichten Qualitäts-Check zu leisten. Die Gutachterinnen und Gutachter sind ehrenamtlich tätig und haben sich einer mehrtägigen Schulung unterzogen, um die fachlichen Voraussetzungen für ihre Aufgabe zu erwerben. Das Heimverzeichnis selbst ist eine gemeinnützige GmbH, die keine Profite erwirtschaftet.

Weitere Informationen: www.heimverzeichnis.de

HINTERGRUNDINFORMATIONEN

heimverzeichnis.de
heimverzeichnis.de ist eine Online-Datenbank zur bundesweiten Suche nach Altenheimen, Pflegeeinrichtungen und Seniorenresidenzen mit Lebensqualität. Fast zehntausend Senioreneinrichtungen sind unter www.heimverzeichnis.de gelistet. Suchende finden hier in Sekundenschnelle alle Einrichtungen im Ort ihrer Wahl. Mehr als 3.000 Häuser bieten umfassende Informationen zu ihren Angeboten, mehr als 1.400 davon sind aktuell mit dem Grünen Haken gekennzeichnet, dem bundesweit einzigen Qualitätssiegel für Lebensqualität im Alter und Verbraucherfreundlichkeit. Diese Einrichtungen haben sich freiwillig der Begutachtung durch ehrenamtliche Gutachter/-innen gestellt. Die detaillierten Ergebnisse dieser Prüfungen sind auf der Website veröffentlicht.

Die Website wurde auf Wunsch zahlreicher Ratsuchender geschaffen, die ihrer Entscheidung für einen Umzug ins Heim auch Faktoren für Lebensqualität zugrunde legen wollten. Von den Anfängen im Jahr 2007 bis Ende April 2012 wurde das Projekt vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz finanziell gefördert und von der BIVA e.V. getragen; 2009 ging die Website online. Seit Mai 2012 steht das Heimverzeichnis als gemeinnützige GmbH rechtlich und wirtschaftlich auf eigenen Füßen. Gesellschafter sind die BIVA e.V., Katrin Markus, Geschäftsführerin der BIVA, und Dr. Karin Stiehr, Geschäftsführerin des Instituts für Soziale Infrastruktur (ISIS) in Frankfurt am Main, das seit 2007 das Projekt Heimverzeichnis wissenschaftlich begleitet.

BIVA e.V.
Die BIVA wurde im Oktober 1974 von Heimbewohnerinnen und Heimbewohnern als Selbsthilfeorganisation zum Schutz ihrer Rechte gegründet. Das Kürzel BIVA steht für „Bundesinteressenvertretung der Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderung e.V.“ Als unabhängiger Selbsthilfeverband setzt sich die BIVA dafür ein, die Rechte der Bewohnerinnen und Bewohner aller Heimarten und Wohnformen zu stärken. Bis heute ist sie die einzige bundesweite Interessenvertretung für Menschen, die Wohn- und Betreuungsangebote im Alter und bei Behinderung in Anspruch nehmen. Zur Website Heimverzeichnis.de

Bildrechte: Heimverzeichnis gGmbH

heimverzeichnis.de ist eine Online-Datenbank zur bundesweiten Suche nach Altenheimen, Pflegeeinrichtungen und Seniorenresidenzen mit Lebensqualität. Fast zehntausend Senioreneinrichtungen sind unter www.heimverzeichnis.de gelistet. Suchende finden sie hier in Sekundenschnelle alle Einrichtungen im Ort ihrer Wahl. Mehr als 3.100 Häuser bieten umfassende Informationen zu ihren Angeboten, mehr als 1.400 davon sind aktuell mit dem Grünen Haken® gekennzeichnet, dem bundesweit einzigen Qualitätssiegel für Lebensqualität im Alter und Verbraucherfreundlichkeit. Diese Einrichtungen haben sich freiwillig der Begutachtung durch ehrenamtliche Gutachter/-innen gestellt. Die detaillierten Ergebnisse dieser Prüfungen sind auf der Website veröffentlicht.

Die Website wurde auf Wunsch zahlreicher Ratsuchender geschaffen, die ihrer Entscheidung für einen Umzug ins Heim auch Faktoren für Lebensqualität zugrunde legen wollten. Von den Anfängen im Jahr 2007 bis Ende April 2012 wurde das Projekt vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz finanziell gefördert und von der BIVA e.V. getragen; 2009 ging die Website online. Seit Mai 2012 steht das Heimverzeichnis als gemeinnützige GmbH rechtlich und wirtschaftlich auf eigenen Füßen. Gesellschafter sind die BIVA e.V., Katrin Markus, Geschäftsführerin der BIVA, und Dr. Karin Stiehr, Geschäftsführerin des Instituts für Soziale Infrastruktur (ISIS) in Frankfurt am Main, das seit 2007 das Projekt Heimverzeichnis wissenschaftlich begleitet.

BIVA e.V.
Die BIVA wurde im Oktober 1974 von Heimbewohnerinnen und Heimbewohnern als Selbsthilfeorganisation zum Schutz ihrer Rechte gegründet. Das Kürzel BIVA steht für „Bundesinteressenvertretung der Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderung e.V.“ Als unabhängiger Selbsthilfeverband setzt sich die BIVA dafür ein, die Rechte der Bewohnerinnen und Bewohner aller Heimarten und Wohnformen zu stärken. Bis heute ist sie die einzige bundesweite Interessenvertretung für Menschen, die Wohn- und Betreuungsangebote im Alter und bei Behinderung in Anspruch nehmen.

Kontakt
Heimverzeichnis-Gesellschaft zur Förderung der Lebensqualität im Alter und bei Behinderung gGmbH
Katrin Markus
Vorgebirgsstr. 1
53913 Swisttal
02254-6000540
heimverzeichnis@biva.de
http://heimverzeichnis.de

Pressekontakt:
mindspin. Kommunikationsberatung
Marion Wögler
Pfarrgasse 1
63571 Gelnhausen
06051 883520 oder 0177 6845491
mindspins@mindspin.de
http://www.heimverzeichnis.de

Pressemitteilungen

„Mehr Hilfe für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen“ ERGO Verbraucherinformation

Viele Betroffene lassen sich Leistungen entgehen

"Mehr Hilfe für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen" ERGO Verbraucherinformation

ERGO Verbraucherinformation – Intransparenz bei der Pflege

Langfassung:

Der steigende Altersdurchschnitt in Deutschland wirft drängende Fragen auf: Wie soll die Gesellschaft die Pflege hilfsbedürftiger Menschen in Zukunft noch bewältigen? Seit Anfang 2013 können gesetzlich Versicherte von einigen zusätzlichen Leistungen profitieren. Doch viele wissen gar nicht, welche Ansprüche sie haben. Was genau Betroffenen und Angehörigen zusteht und wo sie sich Rat holen können, erklärt Gabriele Thomaßen, Pflegeexpertin bei der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Für viele ältere Menschen kommt irgendwann der Moment, an dem sie alleine nicht mehr zurechtkommen. Die demographische Entwicklung lässt die Zahl der Betroffenen rapide ansteigen: Heute sind bereits 2,5 Millionen Deutsche auf fremde Hilfe angewiesen. Bis 2030 sollen es über drei Millionen sein. „Mit dem Pflege-Neuausrichtungsgesetz hat sich für die Betroffenen seit Januar einiges geändert“, weiß Gabriele Thomaßen, Expertin bei der DKV Deutsche Krankenversicherung. „Zwar stehen vielen Versicherten jetzt mehr Leistungen zu. Allerdings ist ihnen nach den jüngsten Reformen oft nicht klar, welche Hilfen sie überhaupt in Anspruch nehmen können.“ Betroffene sollten sich daher frühzeitig beraten lassen, damit sie die ihnen zustehenden Leistungen voll ausschöpfen können. Ein erster Gang kann zum Haus- oder Facharzt führen. Das Bundesfamilienministerium hat auf seiner Website www.bmfsfj.de umfassende Informationen zum Thema zusammengestellt und ein Service-Telefon eingerichtet. Kostenfreie Beratung telefonisch und persönlich vor Ort bietet auch „Compass“, die Pflegeberatungsstelle des Verbandes der Privaten Krankenversicherung e. V., an. Ansprechpartner gibt es zudem bei den Pflegekassen, die Ratsuchenden innerhalb von zwei Wochen einen Termin vorschlagen müssen – bei sich zu Hause oder in einer Pflegeeinrichtung.

Beratung und Beschleunigung garantiert

Falls die Kasse nicht in der Lage sein sollte, diese Frist einzuhalten, muss sie dem Versicherten einen Gutschein für eine Beratung bei einer qualifizierten Beratungsstelle ausstellen. Die Beratung steht jedem Ratsuchenden zu, unabhängig von den übrigen Leistungen aus der Pflegeversicherung. „Damit Betroffene Leistungen aus der Pflegeversicherung erhalten können, müssen sie zuvor bei der Pflegekasse einen Antrag auf Anerkennung der Pflegebedürftigkeit stellen“, erklärt die DKV Expertin. Auch diesen Vorgang soll das Gesetz beschleunigen: Von der Antragstellung bis zur Mitteilung der Pflegekasse über eine anerkannte Pflegestufe dürfen nun höchstens noch fünf Wochen vergehen.

Mehr Geld für Demenzkranke

Bisher wurde Patienten mit einer Demenzerkrankung, die körperlich noch fit waren, keine Einstufung in eine Pflegestufe gewährt. Sie verfügten lediglich – je nach Schwere der dementiellen Erkrankung – über einen Anspruch auf Leistungen in Höhe von 100 oder 200 Euro im Monat. Für solche Fälle gibt es jetzt zusätzliche Sachleistungen oder ein Pflegegeld für pflegende Angehörige („Pflegestufe 0“). Insgesamt sind so Leistungen von bis zu 425 Euro im Monat möglich. Auch in den Pflegestufen 1 und 2 sind die Leistungen für Demenzkranke deutlich aufgestockt worden. Außerdem sorgt das neue Gesetz bei der ambulanten Pflege für mehr Flexibilität: Bisher deckten die Kassenleistungen nur die Kosten der Grundpflege der Versicherten ab. Seit Januar 2013 können Versicherte auch häusliche Betreuungshilfen, wie beispielsweise Begleitung beim Spazierengehen oder Vorlesen, in Anspruch nehmen.

Die Angehörigen werden besser berücksichtigt

„Auch für pflegende Angehörige hat sich die Situation verbessert“, betont die DKV Expertin. „Sie können, wie bisher, insgesamt vier Wochen im Jahr die Pflegetätigkeit abgeben. Dass die Pflege des Angehörigen trotzdem weitergeht, gewährleistet die Kurzzeitpflege, also die vorübergehende Unterbringung in einem Heim, oder die Verhinderungspflege. Hier übernimmt eine Ersatzkraft die Pflege zu Hause. Neu ist, dass in dieser Zeit zusätzlich die Hälfte des Pflegegeldes weitergezahlt wird“.

Der Pflege-Bahr – staatlich geförderte Privatversicherung

„Trotz vieler Verbesserungen: Die Pflegekassen übernehmen auch künftig nur einen geringen Teil der Kosten. Daran haben die Reformen nichts geändert“, bedauert Gabriele Thomaßen. Das heißt: Ohne eigene Vorsorge drohen den Betroffenen und ihren Familien im Pflegefall enorme Belastungen. Diese lassen sich am besten mit einer privaten Zusatzversicherung auffangen. Deshalb bezuschusst der Staat seit Anfang 2013 den Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung mit 60 Euro jährlich, wenn die Beiträge bei mindestens 120 Euro im Jahr liegen. „Diese Absicherung lohnt sich eigentlich für jeden, vor allem aber für junge Menschen. Sie zahlen selbst nur 10 Euro im Monat und sichern sich im Pflegefall je nach Tarif Leistungen von bis zu 1.918 Euro im Monat.“ Eine Gesundheitsprüfung erfolgt in den geförderten Tarifen nicht. „Sie haben daher auch für ältere Menschen, die noch nicht pflegebedürftig sind, einen hohen Nutzen“, betont die Expertin.

Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 5.071

Kurzfassung:

Mehr Hilfe für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen

Welche Leistungen sich Betroffene nicht entgehen lassen sollten

-Was hat sich mit dem Pflege-Neuausrichtungsgesetz geändert?
-Wie schnell bekommen Betroffene einen Beratungstermin?
-Was bedeutet das Gesetz für Demenzkranke?
-Was leistet die sogenannte „Pflege-Bahr“-Versicherung?

Bis 2030 werden mehr als drei Millionen Deutsche auf fremde Hilfe angewiesen sein. „Mit dem Pflege-Neuausrichtungsgesetz hat sich für Betroffene seit Januar einiges geändert“, weiß Gabriele Thomaßen, Expertin bei der DKV Deutsche Krankenversicherung. Vielen Versicherten stehen jetzt mehr Leistungen zu. Welche Hilfen sie in Anspruch nehmen können, erfahren sie am besten in einer Beratung, zum Beispiel beim Haus- oder Facharzt. Weitere Anlaufstellen sind „Compass“, die Pflegeberatungsstelle des Verbandes der Privaten Krankenversicherung e. V., die Pflegekassen sowie das Service-Telefon des Bundesfamilienministeriums ( www.bmfsfj.de ). Falls die Pflegekassen Ratsuchenden nicht innerhalb von zwei Wochen einen Termin anbieten können, müssen sie dem Versicherten einen Gutschein für eine Beratung bei einer qualifizierten Beratungsstelle ausstellen. Die Beratung steht jedem zu und ist unabhängig von den übrigen Leistungen aus der Pflegeversicherung. „Damit Betroffene Leistungen aus der Pflegeversicherung erhalten können, müssen sie zuvor bei der Pflegekasse einen Antrag auf Anerkennung der Pflegebedürftigkeit stellen“, erklärt die DKV Expertin. Auch diesen Vorgang soll das Gesetz beschleunigen: Von der Antragstellung bis zur Mitteilung der Pflegekasse über eine anerkannte Pflegestufe dürfen nun höchstens noch fünf Wochen vergehen. Für Patienten mit einer Demenzerkrankung, die körperlich noch fit sind, gibt es jetzt zusätzliche Sachleistungen oder ein Pflegegeld für pflegende Angehörige („Pflegestufe 0“). Insgesamt sind so Leistungen von bis zu 425 Euro im Monat möglich. Auch in den Pflegestufen 1 und 2 sind die Leistungen für Demenzkranke deutlich aufgestockt worden. „Trotz vieler Verbesserungen: Die Pflegekassen übernehmen auch künftig nur einen geringen Teil der Kosten. Daran haben die Reformen nichts geändert“, bedauert die DKV Expertin. Das heißt: Ohne eigene Vorsorge drohen den Betroffenen und ihren Familien im Pflegefall enorme Belastungen. Diese lassen sich am besten mit einer privaten Zusatzversicherung auffangen. Deshalb bezuschusst der Staat seit Anfang 2013 den Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung mit 60 Euro jährlich, wenn die Beiträge bei mindestens 120 Euro im Jahr liegen. Diese Absicherung lohnt sich vor allem für junge Menschen. Sie zahlen nur 10 Euro im Monat und sichern sich im Pflegefall je nach Tarif Leistungen von bis zu 1.918 Euro im Monat. Eine Gesundheitsprüfung erfolgt in den geförderten Tarifen nicht. „Sie haben daher auch für ältere Menschen, die noch nicht pflegebedürftig sind, einen hohen Nutzen“, so die Expertin.

Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 2.591

Diese und weitere Verbraucherthemen finden Sie unter www.ergo.com/verbraucher.

Bitte geben Sie bei Verwendung des bereitgestellten Bildmaterials die „ERGO Versicherungsgruppe“ als Quelle an.

Bei Veröffentlichung freuen wir uns über Ihr kurzes Signal oder einen Beleg – vielen Dank!

Über die DKV
Die DKV ist seit über 80 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2012 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,9 Mrd. Euro.
Die DKV ist der Spezialist für Krankenversicherung der ERGO Versicherungsgruppe und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
Mehr unter www.dkv.com

Über die ERGO Versicherungsgruppe
Mit Beitragseinnahmen von 2,7 Mrd. Euro im Jahr 2012 zählt die ERGO Versicherung zu den führenden Anbietern am deutschen Markt. Sie bietet ein umfangreiches Portfolio von Produkten und Serviceleistungen für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an. Ihre zertifizierte Schadenregulierung sorgt für die zügige Abwicklung von Schadenmeldungen. Die Gesellschaft, die früher Victoria hieß, ist der größte Schaden-/Unfallversicherer der ERGO Versicherungsgruppe und verfügt über 160 Jahre Erfahrung.
Über die ERGO Versicherungsgruppe gehört die ERGO Versicherung zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.ergo.de

Kontakt
ERGO Versicherungsgruppe AG
Sybille Schneider
Victoriaplatz 2
40477 Düsseldorf
0211 477-5187
sybille.schneider@ergo.de
http://www.ergo.com/verbraucher

Pressekontakt:
HARTZKOM GmbH
Dr. Sabine Gladkov
Anglerstr. 11
80339 München
089 998 461-0
ergo@hartzkom.de
http://www.hartzkom.de

Pressemitteilungen

Gemeinsam und sorgenfrei „Pflegeurlaub“ machen

Alloheim ermöglicht Aufenthalt von Pflegebedürftigen mit ihren pflegenden Angehörigen im Seniorenheim „Grömitzer Höhe“ im Ostseebad Grömitz

Gemeinsam und sorgenfrei "Pflegeurlaub" machen

Gemeinsamer und sorgenfreier „Pflegeurlaub“ im Alloheim Grömitzer Höhe im Ostseebad Grömitz

DÜSSELDORF/GRÖMITZ. Wer tagein, tagaus Angehörige pflegt, der braucht dringend eine Auszeit. An normale Ferien ist meist nicht zu denken. In einem bundesweit einmaligen Modellprojekt können jetzt Pflegebedürftige und deren pflegende Angehörige gemeinsam im Seniorenheim „Grömitzer Höhe“ im schleswig-holsteinischen Ostseebad Grömitz „Pflegeurlaub“ machen. „Die Angehörigen können abschalten und die Pflegebedürftigen werden rund um die Uhr betreut“, sagt Thomas Kupczik, Geschäftsführer der Alloheim Senioren-Residenzen GmbH (Düsseldorf), die bundesweit 49 Pflegeeinrichtungen betreibt ( www.alloheim.de ).

Schätzungsweise eine halbe Million Pflegebedürftige und Demenzerkrankte werden allein in Deutschland zuhause gepflegt, manchmal jahrelang. Das ist dermaßen kräftezehrend für die Angehörigen, dass diese oft selbst erkranken. Regeneration, Erholung und Entspannung sind notwendig. Nicht zuletzt, um sich anschließend ausgeruht wieder der Pflege der Angehörigen widmen zu können. Da ist eine Pflegepause dringend angesagt.
„Die Belastung für die Angehörigen ist enorm“, sagt Thomas Kupczik, Geschäftsführer der Alloheim Senioren-Residenzen, „etwa 60 Prozent der Pflegebedürftigen werden im familiären Umfeld von Angehörigen betreut; 80 Prozent der Pflegenden sind Frauen. Wohl alle würden gerne einmal Urlaub machen, doch daran ist gar nicht zu denken. Aus diesem Grund haben wir uns Gedanken gemacht, wie ein gemeinsamer Urlaub für Pflegebedürftige und Demenzerkrankte oder bereits in einer Einrichtung lebende Senioren gemeinsam mit ihren Angehörigen durchführbar ist.“
Ferienwohnungen mit Rundumpflege
Momentan werden im Fall des Ausfalls der privaten Pflegeperson bei der heimischen Pflege die Betroffenen meist zur sogenannten Kurzzeitpflege in eine Einrichtung gebracht. Die Alloheim-Residenzen bieten nun an, gemeinsam Urlaub machen zu können – inklusive professioneller Rundumpflege. „Ab sofort können diese Menschen mit ihren Angehörigen unsere Einrichtung in Grömitz an der Ostsee zum Urlauben nutzen“, umreißt Frank Retzlaff, Einrichtungsleiter der Grömitzer Alloheim Senioren-Residenz, die Idee, „wir haben mehrere Ferienwohnungen vorbereitet und können die komplette Pflege während des Urlaubsaufenthalts leisten.“ Retzlaff erklärt, dass damit endlich das erreicht wird, was sich viele wünschen: endlich einmal gemeinsam und sorgenfrei Urlaub machen zu können.
Ostseeluft genießen
Das wünscht sich auch Marianne Schmitt, 71, (Name geändert) aus Monheim. Der letzte gemeinsame Urlaub mit ihrem Mann Bernd, 73, liegt schon viele Jahre zurück. Marianne erinnert sich noch gut daran. Ob sich ihr Mann daran erinnert, kann sie nicht sagen. Er leidet an fortgeschrittener Demenz. Er wurde zum Pflegefall, Marianne zu seiner Pflegerin.
Nur zu gut kennt sie die Probleme, die man hat, wenn man mit Demenzkranken verreisen will: Die Orientierungsstörungen der Kranken, die notwendige Pflege, der Transport der Hilfsmittel. „All das führt zu Situationen, die wenig mit Erholung zu tun haben“, sagt sie, „es überfordert einen schlichtweg!“ Doch im April nimmt sie das Angebot „Betreuter Urlaub“ der Alloheim Senioren-Residenz in Grömitz an. Das Konzept garantiert allen Beteiligten ein hohes Maß an individueller Gestaltungsfreiheit, wie auch die Gewissheit, im Bedarfsfall professionell versorgt zu werden. Die Angehörigen können sich auf Wunsch zurückziehen und sich auf die kompetente Unterstützung der Alloheim-Mitarbeiter verlassen. Auf dem Balkon der Ferienwohnung kann sie die frische Luft der Ostsee genießen, und auch ihrem Mann wird das Klima sicher gut tun.
Die Senioren-Residenz „Grömitzer Höhe“ erinnert mehr an eine Hotelanlage als an ein Altenheim. Die Appartements sind hochwertig und komplett ausgestattet und selbstverständlich barrierefrei. Je nach Lust und Bedarf versorgen sich die „Pflegeurlauber“ entweder selbst, oder man lässt sich kulinarisch verwöhnen: mit mehrgängigen Mittagsmenüs oder den opulenten Büffets zum Frühstück und am Abend. Wahlweise in den Restaurants „Hofgarten“ und „La mer“. Mit im Programm: ein ambitioniertes Wellnessangebot. Von Wassergymnastik im 32 Grad warmen Wasser über finnische Sauna bis zu Massagen. Daneben steht den Bewohnern der Ferienwohnung das gesamte Angebot der Residenz zur Verfügung: Bibliothek und Kaminzimmer, Internet und Kabel TV sowie vielfältige kulturelle Veranstaltungen. Genau die hat Marianne in den letzten Jahren besonders vermisst. Sie weiß, wie das ist, wenn all die vertrauten und liebgewonnenen Dinge nach und nach verschwinden: die sozialen Kontakte, die Freunde, die Teilnahme an kulturellen und geselligen Ereignissen.
„Wir nehmen mit diesem Angebot viele Ängste“, sagt Thomas Kupczik. „Wenn die zu pflegende Person reisefähig ist, bekommen sie und die jeweiligen Angehörigen all die Unterstützung, die sie brauchen, um sich ganz entspannt erholen zu können.“ Und er fügt an: „Das gesamte Serviceangebot der Residenz ist nur ,knopfdruckweit“ entfernt – 24 Stunden lang.“
Pflege-Versorgung im Appartement
Die pflegerische Versorgung kann auch im Appartement stattfinden. Wer möchte, nutzt die Angebote des Therapiezentrums der Residenz: Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie. Die hohe Qualität der Betreuung wurde der Alloheim Senioren-Residenz zuletzt wieder vom MDK, dem medizinischen Dienst der Krankenkasse im Auftrag der Pflegeversicherungen, mit der Note 1,2 bescheinigt.
Und außerhalb der Residenz? Grömitz braucht sich hinter den bekannteren Ostseebädern nicht zu verstecken. Ganz im Gegenteil. Ehemals ein Geheimtipp, hat sich Grömitz zu einem attraktiven Urlaubsort entwickelt. Der Ortskern, der Yachthafen und der ausgedehnte Strand sind vom Appartement aus in wenigen Minuten zu erreichen. An der Promenade locken Geschäfte und Lokale. Die imposante Seebrücke ist die längste an der gesamten Ostsee.
Marianne Schmitt freut sich schon jetzt auf den ersten gemeinsamen Urlaub und ist sich sicher, dass ihre Erwartungen erfüllt werden. Neben dem verdienten „Urlaub von der Verantwortung“ will sie auch neue soziale Kontakte knüpfen. Und was ihren Mann betrifft, ist sie sich sicher, dass er bestimmt auch davon profitiert.

Über die Alloheim Senioren-Residenzen GmbH
Zur Gruppe der Alloheim Senioren-Residenzen GmbH gehören bundesweit zurzeit 49 stationäre Pflege-Einrichtungen mit ca. 6.000 Pflegeplätzen, 18 Einrichtungen mit Betreutem Wohnen sowie fünf ambulante Dienste. Das Unternehmen beschäftigt rund 4.200 Mitarbeiter. Unter dem Dach der Alloheim-Senioren-Residenzen gibt es die drei Leistungsbereiche: Stationäre Pflege, Ambulante Pflege und Betreutes Wohnen. Die Philosophie der Häuser besteht in einem hohen Qualitätsanspruch in den Bereichen Wohnen, Lebensqualität, Betreuen, Service und Pflege. Die Gruppe bietet individuelle Wohn-, Betreuungs- und Pflegeformen aus einer Hand – für Menschen aller Pflegestufen.
Damit gehören die Alloheim Senioren-Residenzen zu den großen privaten Betreibern von Pflegeeinrichtungen in Deutschland. Firmensitz der Gruppe ist Düsseldorf. Gegründet wurde das Unternehmen 1973, als Alois Mollik in Bad Marienberg die erste Senioren-Residenz eröffnete. Im Jahr 2008 wurde das Unternehmen unter neuer Trägerschaft in die Alloheim Senioren-Residenzen GmbH umgewandelt.

Bildtext: Gemeinsam und sorgenfrei auf „Pflegeurlaub“: Im schleswig-holsteinischen Ostseebad Grömitz können Pflegebedürftige mit ihren pflegenden Angehörigen im Alloheim „Grömitzer Höhe“ einen sorglosen Urlaub verbringen (Foto: Tourismus-Service Grömitz)

Pressekontakt:
Alloheim Senioren-Residenz
„Grömitzer Höhe“
Frank Retzlaff
Grömitzer Höhe 1
23743 Grömitz
Tel. (0 45 62) 2 24-0
E-Mail: Frank.Retzlaff@alloheim.de
www.alloheim.de

Alloheim Senioren-Residenzen GmbH
Hauptverwaltung
Dr. Bernd Kwiatkowski
Zollhof 30
40221 Düsseldorf
Tel. 0211 47870 – 40
E-Mail: Bernd.Kwiatkowski@alloheim.de
Internet: www.alloheim.de

Bildrechte: Tourismus-Service Grömitz

Über Alloheim Senioren-Residenzen GmbH
Zur Gruppe der Alloheim Senioren-Residenzen GmbH gehören bundesweit zurzeit 48 stationäre Pflege-Einrichtungen mit ca. 6.000 Pflegeplätzen, 18 Einrichtungen mit Betreutem Wohnen sowie fünf ambulante Dienste. Das Unternehmen beschäftigt rund 4.200 Mitarbeiter. Unter dem Dach der Alloheim-Senioren-Residenzen gibt es die drei Leistungsbereiche: Stationäre Pflege, Ambulante Pflege und Betreutes Wohnen. Die Philosophie der Häuser besteht in einem hohen Qualitätsanspruch in den Bereichen Wohnen, Lebensqualität, Betreuen, Service und Pflege. Die Gruppe bietet individuelle Wohn-, Betreuungs- und Pflegeformen aus einer Hand – für Menschen aller Pflegestufen.
Damit gehören die Alloheim Senioren-Residenzen zu den großen privaten Betreibern von Pflegeeinrichtungen in Deutschland. Firmensitz der Gruppe ist Düsseldorf. Gegründet wurde das Unternehmen 1973, als Alois Mollik in Bad Marienberg die erste Senioren-Residenz eröffnete. Im Jahr 2008 wurde das Unternehmen unter neuer Trägerschaft in die Alloheim Senioren-Residenzen GmbH umgewandelt.

Kontakt
Alloheim Senioren-Residenzen GmbH
Thomas Kupczik
Zollhof 30
40221 Düsseldorf
0211 / 47870 – 0
presse@alloheim.de
http://www.alloheim.de

Pressekontakt:
Pressebüro König
Josef König
Franz-Xaver-Neun-Straße 6
84347 Pfarrkirchen
08561910771
info@koenig-online.de
http://www.koenig-online.de