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CareWork – 24 Stunden Betreuung mit TÜV-Zertifizierung

Ein TÜV-Zertifikat bescheinigt Qualität gegenüber Kunden sowie Geschäftspartnern und vermittelt ihnen Sicherheit. Dem Prüfsiegel begegnet man in vielen Bereichen: Fahrzeuge, Maschinen und Alltagsprodukte demonstrieren so ihre Eignung, Leistungsfähigkeit und ausgezeichnete Beschaffenheit. Verhältnismäßig jung ist jedoch die Zertifizierung von Unternehmen und Dienstleistungen, wie das Beispiel der im polnischen Poznań ansässigen CareWork zeigt.

Als erstes Unternehmen in der Branche überhaupt lässt sich die CareWork seit 2014 regelmäßig der Überprüfung und Zertifizierung durch den TÜV Rheinland unterziehen. Hintergrund ist die Qualitätssicherung im Bereich der häuslichen Betreuung von alten und pflegebedürftigen Menschen durch die 24 Stunden Betreuung; einem Konzept, bei dem Betreuungspersonal aus Polen und anderen osteuropäischen Staaten auf legale Weise in deutsche Haushalte entsendet wird. Mehr als 60 Bereiche werden im Rahmen des Zertifizierungsverfahrens überprüft. Besonders die Sparten Unternehmensführung und Legalität, Organisation der Versorgung, Betreuung und Information von Kunden sowie die Sicherstellung von Personalkompetenz liegen im Fokus des alljährlichen Audits.

Moderne Unternehmensphilosophie und wirtschaftliche Denkweise

Mehr als 20.000 Betreuungseinsätze hat die CareWork bis heute in Deutschland absolviert. Als Direktanbieter ohne weitere – und Zusatzkosten verursachende – Zwischenstelle hält das Unternehmen alle Fäden in der Hand und ist direkter Ansprechpartner sowohl für Kunden als auch für mehr als 4.000 Betreuungskräfte. Vor dem Hintergrund, dass eine erfolgreiche Betreuung nur dann zustande kommt, wenn alle Seiten gleichermaßen davon profitieren, hält das Unternehmen seine Geschäfte transparent, fair, serviceorientiert und gewährleistet eine 100 %-ige Zufriedenheitsgarantie.

Detaillierte Beratungsleistungen, nachvollziehbare Vertrags- und Abrechnungsmodalitäten sowie ein kundenfreundliches Qualitäts- und Konfliktmanagement gehören bei der CareWork zum Standard. Auf der anderen Seite gilt das Unternehmen als zuverlässiger Arbeitgeber für Betreuungskräfte aus Polen, der mit seinem legalen und dennoch bezahlbaren Betreuungskonzept dem Schwarzmarkt in Deutschland den Kampf angesagt hat.

Betreuungskonzept mit Zukunftspotenzial

Die deutsche Pflegebranche leidet unter einem Fachkräftemangel. Der demografische Wandel tut sein Übriges dazu, indem er die Altersstruktur der Bevölkerung kontinuierlich nach oben drängt. Zu viele Senioren und Kranke suchen jetzt schon nach Möglichkeiten in Bezug auf Pflege, Betreuung und Versorgung. Dabei möchten viele von ihnen ihren Lebensabend bevorzugt im eigenen Zuhause verbringen; nicht im Alten- oder Pflegeheim. Genau hier greift das Konzept der CareWork, die mit der 24 Stunden Betreuung neben grundpflegerischen Aufgaben auch hauswirtschaftliche Leistungen erbringt. Damit die Betreuung reibungs- und nahtlos erfolgen kann, stellt das Unternehmen ein Team aus mindestens zwei Betreuungskräften zusammen, das sich alle zwei bis drei Monate in Deutschland abwechselt. Das Betreuungspersonal wohnt mit im zu betreuenden Haushalt und nimmt dort die vorab individuell vereinbarten Aufgaben wahr.

Viele Kunden der nunmehr seit 2006 etablierten CareWork sind gebrechlich, leiden an alterstypischen Krankheiten oder haben Demenz. Durch die 24 Stunden Betreuung wird ihnen ermöglicht, weiterhin in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben und am Alltagsleben teilzunehmen. Bis zu einem gewissen Grad einer Erkrankung ist eine 24 Stunden Betreuung möglich. Ist eine medizinische Fachpflege erforderlich, kann das Konzept mit einem ambulanten Pflegedienst kombiniert werden. So sorgen Unternehmen wie die CareWork dafür, dass mehr Menschen zu Hause alt werden dürfen und dabei auf eine qualifizierte Betreuung, die im Übrigen auch Familienangehörige entlastet, nicht verzichten müssen.

Weitere Informationen:

https://www.24stundenbetreut.com

Bereits seit 2006 bietet CareWork legal und zuverlässig die sogenannte 24 Stunden Betreuung für Senioren und Pflegebedürftige in Privathaushalten an. Als erstes Unternehmen in der Branche lässt sich CareWork jährlich die Qualität der Dienstleistung durch den TÜV-Rheinland mit einem entsprechenden Zertifikat bestätigen.

Kontakt
CareWork Sp.zo.o. Sp.k.
Michael Gomola
ul. Głogowska 84
60-741 Poznań
08000 180 100
service@24stundenbetreut.com
https://www.24stundenbetreut.com

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1,5 Millionen alte Menschen in Deutschland haben Seheinschränkungen

Simulationsbrillen helfen, sehbehinderte alte Menschen besser zu verstehen

In Deutschland sind aktuell rund 1,5 Millionen ältere Menschen (65 plus) durch Augenerkrankungen sehbehindert. Dies ergibt sich aus Studiendaten der Universitätsmedizin Mainz, die am 26. April 2019 im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht wurden.

Im Gegensatz zu Einschränkungen der Beweglichkeit, die schnell zu erkennen sind, bleiben Seheinschränkungen für die Mitmenschen oft verborgen. Dies kann dazu führen, dass Menschen mit Seheinschränkungen nicht das richtige Verständnis finden. Dies gilt vor allem für Kliniken, Alten- und Pflegeheime. Hier ist ein besonders hoher Anteil der Patienten und Bewohner sehbehindert.

Zur Sensibilisierung und zur Fortbildung von Pflegefachkräften werden deshalb immer häufiger Simulationsbrillen eingesetzt, die Augenerkrankungen simulieren. Auf diese Weise können sich die Pflegekräfte besser in die Situation sehbehinderter Bewohner und Patienten einfühlen.

Der Münsteraner Altenpfleger Daniel Drungels hat sich einem solchen Experiment unterzogen. Einen Tag lang wanderte er als alter Mensch mit Grauem Star (Katarakt) durch Münster.

Sein Fazit:
„Ich habe mir diese Brille aufgesetzt, und die Welt vor meinen Augen verschwamm zu einem einzigen Brei. Ich kann sagen, dass das wirklich eine sehr lehrreiche Erfahrung war. Verstörend, aber lehrreich. Ich glaube, ich hab‘ jetzt so’n bisschen besseres Gefühl dafür bekommen, womit sich die alten sehbehinderten Menschen bei mir auf der Arbeit täglich rumschlagen müssen.“

Das Meyer-Hentschel Institut, Zürich/ Saarbrücken, hat bereits 1994 den ersten Alterssimulationsanzug entwickelt.
Seit dieser Zeit führt das Institut Fortbildungen mit diesen Anzügen durch. Ziel ist es, jüngere Menschen das Alter erleben zu lassen. Dadurch werden sie in die Lage versetzt, sich älteren Menschen gegenüber geduldiger und respektvoller zu verhalten.

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Bildquelle: @Daniel Drungels

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Kolumbianische Salsa in der Pflege

17 Pflegekräfte aus Südamerika in Deutschland

Im März haben fünf Pflegekräfte aus Südamerika Ihren Dienst aufgenommen. Die Pflegeeinrichtung aus Springe suchte schon seit einiger Zeit nach Altenpflegern und holte sich schließlich Verstärkung aus Kolumbien. In den letzten Jahren wurde es zunehmend schwer, Pflegekräfte zu gewinnen. Die steigende Zahl an Pflegeeinrichtungen und der demografische Wandel führten zu einem Fachkräftemangel in der Pflege. Einer größer werdenden Anzahl an Pflegebedürftigen standen immer weniger Pflegekräfte gegenüber. Der Markt ist heiß umkämpft. Wenn Pflegeeinrichtungen eröffnen, stehen die Betreiber vor dem immer gleichen Problem: Woher bekommt man das Personal? Dieser Frage musste sich auch die Pflegeeinrichtung Wohnpark Beethovenstraße in Springe stellen. Der Wohnpark ist einer von weiteren zwei Pflegeeinrichtungen, der von der Gesellschaft VIT in Bremen betrieben wird. Schon im Vorfeld der Eröffnung zeigte sich, dass die Stellenausschreibungen ins Leere führten. Der Wohnpark Beethovenstraße eröffnete im Jahr 2015 seine Tore. Jedoch mussten einige Betten leer bleiben, da das Personal fehlte. Obwohl die Arbeitsbedingungen sehr gut waren, meldeten sich kaum Bewerber. Mit diesem Problem steht die Betreibergesellschaft nicht alleine da.

In Deutschland, so schätzt der bpa (Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V.) , fehlen derzeit mehr als 30.000 Pflegekräfte. Besonders in ländlichen und kleinstädtischen Einrichtungen wie in Springe fehlt das Personal. Die Betreibergesellschaft suchte mehr als 30 Pflegekräfte. In zwölf Monaten stellten sich jedoch nur drei Pflegekräfte vor. Der Fachkräftemangel wurde zu einem unkalkulierbaren Risiko. So ging die Bremer Betreibergesellschaft ungewöhnliche Wege und engagierte schließlich einen spezialisierten Personalvermittler für die Vermittlung aus Südamerika, genauer gesagt aus Kolumbien. Kolumbien ist zwar bekannt für Musik, Lebensfreude und karibische Strände. Neben heißen Salsa-Rhythmen hat das Land aber noch andere Dinge zu bieten: gut ausgebildete Pflegekräfte. Und hier schließt sich der Kreis, denn was es in Bogotá zu Genüge gibt, ist in Deutschland Mangelware. Hinzu kommt, dass Südamerika über eine hervorragende Ausbildung verfügt. Während es in Deutschland eine dreijährige Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflege ist, studiert man in Südamerika fünf Jahre Pflegewissenschaften. Das Studium wird in Deutschland anerkannt. Der Geschäftsführer aus Bremen: „Das passt gut, auch im Hinblick auf den kulturellen Background“.

Im März kamen nun die ersten Pflegekräfte an. Adrian, Diana und Sofia freuen sich über die Herausforderung und darüber, dass sie einen sinnvollen Beitrag zur Pflege leisten können. Dafür wurden Sie schließlich ausgebildet. Die Südamerikaner kommen sehr gut bei den Bewohnern an: „Sie bringen gute Laune mit und auch wenn sie noch nicht alles verstehen, haben Sie doch immer ein Lächeln auf den Lippen“. Das bestätigte auch die Heimleitung: „Sie lernen schneller Deutsch als wir dachten. Sie sind sehr fleißig und die Bewohner freuen sich über die Verstärkung aus Kolumbien“.

Und was sagen Adrian, Diana und Sofia: “ es ist viel besser als wir uns das vorgestellt haben. Die Bewohner sind sehr freundlich, die Pflegedienstleitung (Das Wort kennen sie schon. Anm. der Redaktion) gibt sich viel Mühe. Wir sind glücklich und freuen uns schon auf die neuen Kollegen“. Am 29.03.19 wurden zwei weitere Kolleginnen aus Kolumbien vom Flughafen abgeholt. Diana und Jenny sind nach der langen Reise zwar noch etwas müde, freuen sich aber schon auf die Herausforderung und „das Abenteuer Deutschland“. Die fünf Pflegekräfte sind erst der Anfang, denn die Bremer Betreibergesellschaft hat den Personalvermittler TTA mit der Vermittlung von weiteren zwölf Pflegekräften beauftragt. „Wir benötigen drei Monate, bis die Pflegekräfte in Deutschland ankommen“, so der Personalvermittler Nordt.

So freuen sich derzeit die Wohnparks in Ganderkesee und Cloppenburg auf die Verstärkung aus Kolumbien. Der Personalvermittler Milán weiß zu berichten, dass „Südamerika ein Markt der Zukunft ist: Kolumbianische Salsa statt leerstehende Betten“. Hier passt die Motivation und die Ausbildung. Die Pflegebedürftigen dürfen sich über einen neuen Schwung aus Südamerika freuen. „Wir gehen von einem Potenzial von mehreren Hundert Pflegekräften aus“, so sein deutscher Kollege, Oliver Nordt.

Personaldienstleister für die Vermittlung von Pflegekräften aus Südamerika.

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TTA Personal GmbH
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Werbe-Kampagne zeigt Werte und Träume von Pflegekräften

Neue Kampagne „Proud Nurse“ lässt Pflegekräfte über ihren Beruf sprechen. Über ihre Motive, ihre Werte und ihre Träume.

Werbe-Kampagne zeigt Werte und Träume von Pflegekräften

@hendrikjanda ist einer von über 40 Pflegekräften, die erzählen, was sie antreibt, wovon sie träumen (Bildquelle: @hendrikjanda / @agefacts)

Pflegekräften eine Stimme geben, sie über ihren Beruf erzählen lassen, warum sie gerne in der Pflege arbeiten: Das ist das Ziel der Kampagne „Proud Nurse“.

Das Besondere: Alle Personen sind real. Die Texte haben sie selbst formuliert.

Die Kampagne „Proud Nurse“ will zeigen,
1. wie extrem engagiert viele Pflegekräfte sind und
2. welche Motive und Werte Pflegekräften wichtig sind.

Initiator Gundolf Meyer-Hentschel: „Wer den Pflegeberuf attraktiver machen will, muss die Motive, Werte und Träume der Pflegefachkräfte viel besser verstehen.“

Die Motivation, an dieser Kampagne mitzumachen, ist gross. Jede Woche melden sich Pflegekräfte mit Fotos, Videos und Texten. Die Kampagne läuft seit Januar 2018 in den sozialen Medien. Am 1. Juli 2018 ist die dritte Staffel gestartet.

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Die Kampagne ist eine Initiative des Meyer-Hentschel Instituts, Zürich/ Saarbrücken. Dr. Gundolf Meyer-Hentschel hat 1994 den ersten Altersanzug in Europa entwickelt, den AgeExplorer. Seit dieser Zeit führt das Institut mit diesen Anzügen Empathie-Fortbildungen in Kliniken und Altenpflegeeinrichtungen durch.

Das Meyer-Hentschel Institut, Zürich/ Saarbrücken, beschäftigt sich mit langfristigen Trends, die grundlegende Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft haben. Gründer des Unternehmens ist Dr. Gundolf Meyer-Hentschel. Der Verhaltenswissenschaftler gilt als Experte für das Verhalten älterer Menschen und ist Erfinder des AgeExplorer Alterssimulationsanzugs.

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Pflegekräfte könnten mehr Selbstbewusstsein haben

Kampagne „So proud to be a nurse“

Pflegekräfte könnten mehr Selbstbewusstsein haben

4 Motive der Kampagne „So proud to be a nurse“, alle mit realen Personen. (Bildquelle: ageexplorer.com)

Pflegekräfte haben ein sehr hohes Ansehen in der Gesellschaft. In aktuellen Umfragen liegen Kranken- und Altenpfleger auf Platz 3. Übertroffen werden sie lediglich von Feuerwehrleuten und Ärzten.

Trotzdem mangelt es vielen der Pflegekräfte an Selbstwertgefühl. Ein erster Grund – so sagen viele im persönlichen Gespräch – sei die häufig deutlich geringere Wertschätzung der Pflegekräfte im unmittelbaren privaten Umfeld. Eine zweite Baustelle ist der Führungsstil in Kliniken und Pflegeeinrichtungen. In der Schweiz z.B. denken 50 % der Pflegekräfte an Kündigung. Zu den Hauptgründen zählen geringe Wertschätzung durch Vorgesetzte.

Aus diesem Grund hat das Forschungs- und Beratungsinstitut Meyer-Henschel (Zürich/ Saarbrücken) eine Kampagne gestartet unter dem Titel „So proud to be a nurse.“ Ziel ist, das Selbstwertgefühl der Pflegekräfte zu stärken. Das Besondere an der Kampagne: Alle Personen sind real. Die Texte haben sie selbst formuliert.

Das Fachportal caretrialog.de hat den Initiator Gundolf Meyer-Henschel kürzlich interviewt.

Frage:
Was hat Sie bis jetzt am meisten bei den Teilnehmern beeindruckt?

Gundolf Meyer-Hentschel:
Zum einen das hohe Engagement. Dann die grosse Liebe zum Pflegeberuf, die in vielen Motiven deutlich wird. Wir haben grossartigen Nachwuchs, speziell für die Altenpflege. Wir müssen nur etwas damit anfangen. Häufig erreichen mich Klagen, dass Arbeitgeber keine Weiterbildungen bezahlen, obwohl jemand hoch motiviert darum bittet.

Und stark fasziniert mich, wie ernsthaft und einfühlsam Altenpflegekräfte mit dem Thema Tod umgehen. Und mit wieviel Empathie sie sich gerade in dieser Phase um die ihnen anvertrauten Menschen kümmern. Trotz Zeitdruck. Und trotz – ich sage das für alle, die einen Menschen nach dem Äusseren beurteilen – trotz ihrer Tattoos, Piercings, ihrer Liebe für Heavy Metal und anderem, was den normalen Bürger erschreckt.

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Die Kampagne „So proud to be a nurse“ hat zwei Ziele:
1. Das Selbstbewusstsein aller Pflegenden stärken.
2. Zeigen, wie extrem engagiert viele Pflegekräfte sind. Vor allem die Berufsanfänger.

Die Kampagne läuft seit Anfang 2018 in den sozialen Medien über Instagram, Twitter und Facebook. Im Mai ist eine zweite Staffel mit Videomotiven gestartet.

Das Meyer-Hentschel Institut, Zürich/ Saarbrücken, ist ein Forschungs- und Beratungsunternehmen.

Seit 1985 beschäftigen wir uns mit langfristigen Trends, die grundlegende Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft haben.

Gründer unseres Unternehmens ist Dr. Gundolf Meyer-Hentschel. Bereits Anfang der 80er Jahre erkannte er den Babyboomer-Trend. Dies motivierte den studierten Wirtschafts- und Verhaltenswissenschaftler zur intensiven Beschäftigung mit dieser faszinierenden Entwicklung.

1994 stellte Gundolf Meyer-Hentschel den ersten Alterssimulationsanzug AgeExplorer® vor und hat damit ein ganz neues Marktsegment geschaffen. Der AgeExplorer ist ein Anzug zum Erleben von altersbedingten Veränderungen. Auf diese Weise bietet er die Möglichkeit zum Blickwechsel und hat sich in einer grossen Zahl von Trainings- und Beratungsprojekten als produktiver Eye-Opener erwiesen.

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Internationaler Tag der Pflege: Die Situation von Pflegenden muss verbessert werden

Internationaler Tag der Pflege:  Die Situation von Pflegenden muss verbessert werden

(Mynewsdesk) Pflegende in Deutschland brauchen mehr Anerkennung, Unterstützung und bessere Arbeitsbedingungen. Zum internationalen Tag der Pflege am 12. Mai fordert die Deutsche Alzheimer Gesellschaft, die Situation von pflegenden Angehörigen und professionell Pflegenden zu verbessern.

Aufgrund ihrer Erkrankung sind Menschen mit Demenz auf Unterstützung und Pflege angewiesen. Einen großen Teil dieser Arbeit leisten Angehörige – oft ohne viel Hilfe und rund um die Uhr. Viele von ihnen sind dadurch sehr belastet und isoliert. Sie brauchen mehr qualifizierte Beratung und flexible Entlastungsangebote.

Aber auch die Situation professionell Pflegender muss dringend verbessert werden. Steigende Arbeitsbelastung, hohe bürokratische Anforderungen und niedrige Löhne haben den Altenpflegeberuf unattraktiv gemacht. Der aktuelle Fachkräftemangel sorgt in stationären Einrichtungen und in der häuslichen Pflege teilweise für katastrophale Arbeitsbedingungen, Vernachlässigung und Pflegefehler. Am Alzheimer-Telefon der Deutschen Alzheimer Gesellschaft berichten regelmäßig Angehörige und Pflegekräfte über unzumutbare Zustände. Viele Angehörige übernehmen selbst pflegerische Aufgaben im Heim, weil die Pflegekräfte keine Zeit dafür haben. Besonders Menschen mit Demenz sind aber darauf angewiesen, dass Pflegende sich Zeit für sie nehmen.

Monika Kaus, 1. Vorsitzende der DAlzG sagt: „Pflegende Angehörige und Pflegekräfte sind häufig überlastet und ausgebrannt. Unsere Gesellschaft muss dringend etwas tun, um ihre Situation zu verbessern. Das bedeutet mehr Unterstützung und Entlastung für pflegende Angehörige sowie faire Löhne und bessere Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte.“

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz

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http://www.themenportal.de/vermischtes/internationaler-tag-der-pflege-die-situation-von-pflegenden-muss-verbessert-werden-18045

Heute leben in Deutschland etwa 1,6 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Ungefähr 60 Prozent davon leiden an einer Demenz vom Typ Alzheimer. Die Zahl der Demenzkranken wird bis 2050 auf 3 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft engagiert sich für ein besseres Leben mit Demenz.

Sie unterstützt und berät Menschen mit Demenz und ihre Familien. Sie informiert die Öffentlichkeit über die Erkrankung und ist ein unabhängiger Ansprechpartner für Medien, Fachverbände und Forschung. In ihren Veröffentlichungen und in der Beratung bündelt sie das Erfahrungswissen der Angehörigen und das Expertenwissen aus Forschung und Praxis. Als Bundesverband von 134 Alzheimer-Gesellschaften unterstützt sie die Selbsthilfe vor Ort. Gegenüber der Politik vertritt sie die Interessen der Betroffenen und ihrer Angehörigen.

Die DAlzG setzt sich ein für bessere Diagnose und Behandlung, mehr kompetente Beratung vor Ort, eine gute Betreuung und Pflege sowie eine demenzfreundliche Gesellschaft. Sie nimmt zentrale Aufgaben wahr, gibt zahlreiche Broschüren heraus, organisiert Tagungen und Kongresse und unterhält das bundesweite Alzheimer-Telefon mit der Service-Nummer 01803 17 10 17 (9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz) oder 030 – 259 37 95 14 (Festnetztarif).

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Friedrichstr. 236

10969 Berlin

Tel.: 030 – 259 37 95 0

Fax: 030 – 259 37 95 29

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Pflegekräfte aus Südamerika kommen nach Deutschland

TTA Personal GmbH holt Pflegekräfte aus Kolumbien

Pflegekräfte aus Südamerika kommen nach Deutschland

Pflegekräfte aus Südamerika

Berlin und Bogotá, 02.02.2018. Die Personalnot am deutschen Pflegemarkt ist groß. Mehr als 30.000 Stellen bleiben unbesetzt. In Europa ist der Markt an Pflegekräften leergefegt. Eine Tatsache, die erfinderisch macht. Der Geschäftsführer von TTA, Vicente Milán, sieht die Personalnot als eine Herausforderung an. In den letzten Jahren hat der Personaldienstleister sein Netzwerk ausgebaut: „In Deutschland fehlen Pflegekräfte“, so Vicente Milán „aber wir haben sie.“ Die Pflegekräfte von TTA kommen aus Südamerika. „In Südamerika“, führt er weiter aus, „haben wir einen Ausbildungsstandard, der mit der deutschen Ausbildung vergleichbar ist“. Eine hervorragende Situation, findet Oliver Nordt, der deutsche Part von TTA: „Die Anerkennung von kolumbianischen oder venezolanischen Berufstiteln funktioniert sehr gut. Die deutschen Behörden stellen eine Gleichwertigkeit zur deutschen Ausbildung „Gesundheits- und Krankenpflegerin“ fest. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal unter den so genannten Drittstaaten, den Staaten, die außerhalb der europäischen Union liegen. Das liegt auch daran, dass der Beruf des Krankenpflegers akademisiert ist. Um in Kolumbien Krankenpfleger zu werden, muss man fünf Jahre Pflegewissenschaften studieren. Das Curriculum des kolumbianischen Studiums deckt sämtliche Funktionsbereiche der deutschen Ausbildung ab.

Seit mehr als zwei Jahren vermittelt TTA schon Pflegekräfte aus Südamerika. „In den letzten Jahren kamen immer mehr Bewerbungen rein.“ Die Vermittler aus Berlin wurden hellhörig und bauten den Kontakt aus, insbesondere nach Venezuela und Kolumbien. Erst vor kurzem stellten sie sich in Bogotá vor und trafen auf mehr als hundert interessierte Pflegekräfte. „Eine Situation, von der man in Europa nur träumen kann“, so Milán. Nicht nur, dass der Personaldienstleister die Arbeitsmöglichkeiten in Deutschland vorstellen konnte, er konnte auch mehr als dreißig Arbeitsverträge verteilen. Denn nach anfänglicher Skepsis sehen deutsche Pflegeunternehmen in Südamerika zunehmend eine Chance. Die Pfleger sind kompetent, in Deutschland anerkannt und vor allem sehr motiviert. Deutschland genießt einen hervorragenden Ruf. In Kolumbien kann man auf Kooperationen mit deutschen Firmen zurückgreifen. Beispielsweise die Hersteller von Dialysegeräten Fresenius und Braun unterhalten Filialen in Kolumbien, in denen Pflegekräfte ausgebildet werden. „Wir haben mit Pflegekräften gesprochen, die seit mehr als fünf Jahren an deutschen Dialysegeräten arbeiten und nach Deutschland möchten“, so Oliver Nordt. Auch in anderen Fachbereichen wie der Intensivpflege trifft man auf eine hohe Übereinstimmung: Beatmungsgeräte sind ebenso bekannt wie der Umgang mit intensivpflegerischen Patienten. Ein weiterer Vorteil ist die langjährige Berufserfahrung. „Wir vermitteln Fachkräfte, die mitten im Berufsleben stehen“. Pflegekräfte mit drei bis fünfjähriger Arbeitserfahrung sind die Regel. Sie besitzen die notwendige Reife und haben sich die Entscheidung gut überlegt.

Was macht Deutschland so attraktiv für kolumbianische Pflegekräfte? Bei einem ähnlichen Preisniveau verdienen Pflegekräfte in Deutschland doppelt so viel, müssen nur halb so viele Patienten betreuen und geben nicht 60% ihres Nettolohnes für die Miete aus. „Die Grundlage einer soliden Personalvermittlung“, so Vicente Milán, ist die Verbesserung der Lebenssituation.“ Je größer der Unterschied zwischen dem Herkunftsland und dem Zielland, umso nachhaltiger der Erfolg, so eine Faustregel in der internationalen Personalvermittlung. „Als wir auf unseren Informationsveranstaltungen die Arbeitsbedingungen in Deutschland vorstellten, war die Begeisterung groß.“ Die Menschen sehnen sich nach einer besseren Zukunft und sehen diese Zukunft in Deutschland. Derzeit sitzen mehr als hundert Pflegekräfte in Sprachschulen und lernen Deutsch. Und ist erst der Anfang.

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Studie: Jeder Fünfte offen für ehrenamtliche Pflege

DAK-Gesundheit unterstützt pflegende Angehörige mit neuen Online-Angeboten

 

Karlsruhe, 16. Januar 2017. Gut 20 Prozent der Deutschen können sich ein Ehrenamt in der Pflege vorstellen. Acht Prozent sind bereits ehrenamtlich aktiv. Das geht aus einer aktuellen und repräsentativen Studie* hervor, die das Forsa-Institut für die DAK-Gesundheit durchgeführt hat. Die große Mehrheit der Befragten bewertet die Situation professioneller Pflegekräfte als schlecht. Zum Start der bundesweiten Pflegereform am 1. Januar 2017 unterstützt die Krankenkasse pflegende Angehörige mit neuen Online-Angeboten.

 

Vor allem Frauen und ältere Menschen können sich laut DAK-Studie für ein Ehrenamt in der Pflege begeistern. So geben zwölf Prozent der befragten Frauen an, bereits ehrenamtlich aktiv zu sein. Bei den Männern sind es nur vier Prozent. Elf Prozent der über 60-Jährigen engagieren sich, bei unter 30-Jährigen sind es drei Prozent. Bei denen, die noch nicht aktiv sind, sich dies aber vorstellen können, ist die Verteilung ähnlich. „Ehrenamtliche sind eine extrem wichtige Säule der Pflege. Ohne sie, wäre die jetzige Versorgung nicht denkbar“, sagt Michael Richter, Chef der DAK-Gesundheit in Karlsruhe. „Unsere Studie zeigt zudem eine große Bereitschaft zum Engagement. Das sollten wir unterstützen und versuchen, auch mehr Männer für ein Ehrenamt zu begeistern.“

 

Viele haben Berührungsängste

Ehrenamtliche übernehmen keine klassischen Pflegeaufgaben. Sie verbringen Zeit mit Pflegebedürftigen, machen Spaziergänge oder lesen vor. Nach den Ergebnissen der DAK-Umfrage können sich gut 60 Prozent der Befragten eine solche Tätigkeit dennoch nicht vorstellen. Jeweils 40 Prozent davon sagen, dass ihnen entweder die Zeit fehlt oder sie Berührungsängste mit Alter und Krankheit haben. Ein Drittel nennt die eigene körperliche Verfassung als Grund, auf ein Ehrenamt in der Pflege zu verzichten. Fehlende Anreize zum Beispiel in Form von Aufwandsentschädigungen nennen nur 18 Prozent.

 

Situation professioneller Pflegekräfte als schlecht bewertet

Laut DAK-Studie halten viele Befragte eine weitere Pflegereform für nötig. 87 Prozent schätzen die Situation professioneller Pflegekräfte als eher schlecht oder schlecht ein. Nur acht Prozent halten sie für gut. Gefragt nach notwendigen Verbesserungen in der Pflege, nennen 89 Prozent die Ausbildung und Bezahlung des Pflegepersonals. Doch auch die Qualität der Betreuung in Pflegeheimen sollte nach Meinung von drei Vierteln der Befragten verbessert werden. 83 Prozent denken, dass mit gesetzlichen Regelungen zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf pflegende Angehörige entlastet werden können.

 

Reform der Pflegeberufe überfällig

„Wir brauchen gute und motivierte Pflegekräfte, um die großen Herausforderungen des demografischen Wandels meistern zu können“, sagt Michael Richter. „Um die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, ist eine Reform der Pflegeberufsausbildung überfällig.“ Diese schon länger geplante Reform ist jedoch gegenwärtig so umstritten, dass ihr vorgesehener Start Anfang 2018 gefährdet ist. Kern der Reform ist eine einheitliche Ausbildung für alle Pflegeberufe, die durch ein Studium ergänzt werden kann.
Neue DAK-Angebote für pflegende Angehörige

Um pflegende Angehörige zu unterstützen, bietet die DAK-Gesundheit seit dem Start der Pflegereform zum 1. Januar neue Online-Angebote. Der DAK-Pflegeguide ist eine App, die wichtige Fragen zur Pflege beantwortet, bei der Berechnung von Leistungsansprüchen und bei der Suche nach Hilfsangeboten und Selbsthilfegruppen hilft. Die DAK-Gesundheit ist die erste Kasse mit einem solchen Angebot. Die App ist kostenlos und bald für die Betriebssysteme iOS und Android erhältlich.

 

Zusätzlich gibt es einen Demenz-Coach, der den bereits bekannten Pflege-Coach der Krankenkasse ergänzt. Wer sich kostenlos anmeldet, findet nun in diesem onlinebasierten Pflegekurs ein weiteres Modul, das wichtige Fragen zur Pflege Demenzkranker erklärt. Der Pflegecoach ist unter www.dak.de/pflegecoach erreichbar.

 

Die DAK-Gesundheit ist eine der größten gesetzlichen Kassen in Deutschland und versichert 5,9 Millionen Menschen.

 

*Repräsentative Bevölkerungsumfrage durch Forsa, 17. und 18. Oktober 2016, 1004 Befragte bundesweit.

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Das Pflegegesetz regelt Pflegeleistungen, Ethikkomitees den einvernehmlichen Umgang

Das Pflegegesetz regelt Pflegeleistungen, Ethikkomitees den einvernehmlichen Umgang

(Mynewsdesk) Ethikkomitees sind in Deutschlands Pflegeheimen im Kommen. Das Ethikkomitee im Franziska-Schervier-Altenpflegeheim in Frankfurt am Main setzt sich seit 2006 mit ethischen Fragen auseinander und feierte am 27. Juli 2016 seine 100ste Sitzung. Es wurde seinerzeit von der Ethikerin Dr. med. Gisela Bockenheimer-Lucius als erstes Ethikkomitee an einem Altenpflegeheim in Deutschland initiiert. Sie begleitet seit nunmehr zehn Jahren die Einrichtung und das Ethikkomitee.

Ziel des Frankfurter Ethikkomitees ist, die Autonomie der Bewohner so weit als möglich zu wahren und Pflegende zu stärken, in Problemlagen souverän für die Bewohner zu handeln. Von Beginn an diskutieren die Mitglieder im Ethikkomitee auf gleicher Augenhöhe. Es handelt sich um Pflegekräfte, Sozialarbeiter, Ethikberater, Ärzte, Seelsorger, Betreuungsrichter, Rechtsanwälte und die Heimleitung.

Ein Jahrzehnt Arbeit für eine ethische Entscheidungsfindung in schwierigen Lebenslagen

In der Pflegeeinrichtung hat man in den letzten zehn Jahren zu verschiedenen Fragestellungen ethische Standards entwickelt und eingeführt. Pflege und Betreuung werden nach dem allgemeinen Stand der Pflegewissenschaft, den Expertenstandards und rechtlichen Vorgaben erbracht. Darüber hinaus wird jedoch geschaut, ob und welche ethischen Fragestellungen im Zusammenhang mit der medizinisch-pflegerischen und psychischen Situation des Bewohners einhergehen bzw. zukünftig einher gehen könnten.

Unter der Fragestellung – „Wie kommt der Fall zur Ethik?“ – wurde lange über einen systematischen Zugang beraten. Im Ergebnis wurde ein Standardprozess beschrieben. Dieser umfasst vorerst vier Fallgruppen, bei denen ein Handlungs- und Entscheidungsbedarf besteht.

Die erste Fallgruppe betrifft die Frage, eine Ernährungssonde anzulegen, die zweite umfasst die Entscheidung über eine Amputation, zur Vermeidung einer lebensbedrohlichen Situation. Bei der dritten handelt es sich um Bewohner, die eine dringend gebotene medizinisch-pflegerisch Maßnahme verweigern und bei der vierten um die Situation, in der die Frage einer freiheitsentziehenden Maßnahme im Raum steht.

Wenn eine dieser vier Problematiken vorliegt, wird im Franziska Schervier Seniorenzentrum zukünftig regelhaft der Fall auch unter ethischen Gesichtspunkten beraten. Die Prozesssteuerung obliegt dabei den dafür ausgebildeten Ethikkoordinatoren, die bei weitergehendem Beratungsbedarf auf das Ethikkomitee und auf externe Ethikberater des Frankfurter Netzwerkes Ethik in der Altenpflege zurückgreifen können.

Waren Konsensbildung und eine Notfallverfügung möglich?

Ziel des Prozesses ist es, im Konsens aller Beteiligter zu einer hilfreichen Empfehlung, beziehungsweisezu der zu treffenden Entscheidung zu kommen. Diese Ergebnisse sind bindend für den gesetzlichen Vertreter des jeweiligen Bewohners, denen der schriftlich in einer Patientenverfügung niedergelegte oder der sorgfältig erhobene, mutmaßliche Patientenwille zugrunde liegt. Zudem wird das zuständige Pflegeteam durch Haus- und Pflegedienstleitung darüber informiert.Dabei steht es den Pflegenden ausdrücklich offen, sich aus der Pflegebeziehung heraus zu ziehen und vorübergehend in eine andere Pflegegruppe zu wechseln, falls die Situation für sie zu einem inneren Konflikt führen sollte. Nach einem vorab vereinbarten Zeitraum oder bei Veränderung des Allgemeinzustandes des Bewohners laden die Ethikkoordinatoren erneut zu einer Fallbesprechung mit allen Beteiligten ein, um zu prüfen, ob sich ein geänderter Entscheidungsbedarf entwickelt hat.

Text Beate Glinski-Krause

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im FFA Frankfurter Forum für Altenpflege .

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2.Kultur der Pflege ist Pflege der Kultur.

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Pressemitteilungen

Auftraggeber aufgepasst: „Selbstständige Pflegekräfte“ können scheinselbstständig sein

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Berlin und Essen.

Auftraggeber aufgepasst: "Selbstständige Pflegekräfte" können scheinselbstständig sein

Arbeitsrecht

Altenpflege und Krankenpflege anfällig für Scheinselbstständigkeit

Das Problem der Scheinselbstständigkeit wird in der Praxis häufig unterschätzt. Die Konsequenzen für Auftraggeber sind oftmals sehr unangenehm: hohe Nachforderungen, was Sozialversicherungsbeiträge, Steuern und Säumniszuschläge angeht. Abgesehen davon kann es zu Kündigungsschutzklagen von Mitarbeitern kommen und auch strafrechtliche Sanktionen (Geldstrafen bis hin zu Freiheitsstrafen) drohen. Schließlich können mitunter sogar Gewerbeschließung und Insolvenz folgen. Ärgerlich ist besonders, dass die Restschuldbefreiung in diesem Bereich nicht gilt, eine Privatinsolvenz dem Betroffenen also wenig nützt.

Was macht die Pflegeberufe gefährlich?

Gewisse Tätigkeitsgebiete weisen typischerweise ein Beschäftigungsverhältnis auf, das sozialversicherungspflichtig ist. Diese Tätigkeiten werden dann oftmals eben nicht selbstständig, sondern von scheinselbstständigen Mitarbeitern erbracht.

Merkmale solcher Tätigkeitsgebiete

Typischerweise sind in solchen Bereichen Arbeitnehmer beschäftigt. Die Art der Tätigkeit erfordert es, dass die einzelnen Beschäftigten stark in das Gesamtkonstrukt eingegliedert sind. Dies lässt sich auch am Beispiel der Pflegeberufe erläutern: Oftmals müssen Personen rund um die Uhr gepflegt werden. Dann kann die Pflege nicht nur von einer einzelnen Person übernommen werden. Dann kommen noch Ausfallzeiten anderer Mitarbeiter durch Krankheit oder Urlaub hinzu. Andere Personen müssen dann einspringen, eine Gesamtorganisation der einzelnen Betroffenen ist also erforderlich. Das muss jemand in die Hand nehmen. Der einfachste Weg: einer stellt mehrere andere an und organisiert mit diesen die Pflege.

Warum kann die Organisation nicht mit Selbstständigen erfolgen?

Das geht zwar, allerdings können Selbstständigen keine Weisungen erteilt werden. Werden dann doch Weisungen erteilt, verwirklicht man automatisch wieder Merkmale eines Arbeitsverhältnisses.

Auswirkungen der Vertragsgestaltung

Wenn sich schon aus dem Vertrag Anhaltspunkte für ein Beschäftigungsverhältnis ergeben, ist das natürlich schädlich. Bei einer Betriebsprüfung fällt das sofort auf. Auf der anderen Seite helfen auch die Verträge nicht, wenn die tatsächliche Durchführung einem Arbeitsverhältnis entspricht. In der Praxis kommt es immer auf die tatsächliche Durchführung an.

Statusfeststellungsverfahren sinnlos – Statusfeststellungsverfahren bei der deutschen Rentenversicherung bringen wenig

Zum einen prüft hier der, der die Sozialversicherungsbeiträge eintreiben soll, die Sozialversicherungspflicht. Man kann wohl kaum erwarten, dass diese Prüfung objektiv erfolgt. Zum anderen wird immer nur die jeweilige konkrete Situation geprüft. Erfolgen dann später Änderungen, hilft das Statusverfahren, welches zuvor durchgeführt wurde, nicht.

Was tun?

Am besten ist es, präventiv tätig zu werden und Risikosituationen unabhängig vorab prüfen zu lassen. Dann muss getrennt werden: Wo lässt sich eine echte Selbstständigkeit rechtssicher darstellen und wo nicht? In den ersten Fällen müssen Fallen geprüft und beseitigt werden (das können zum Beispiel schriftliche Verträge sein, in denen von typischen Arbeitnehmermerkmalen die Rede ist, obwohl in der Praxis diese gar nicht vorliegen), im letzten Fall muss überlegt werden, wie man möglichst ohne Vergrößerung des Risikos und zügig aus der Falle wieder herausgelangt.

Keine unbedachten Reaktionen

Unbedachte Schritte führen in der Praxis häufig zum Gegenteil des Gewollten. Beispiel: Ein Auftraggeber erkennt, dass er einen Scheinselbständigen beschäftigt und kündigt sofort den Vertrag. Der Scheinselbständige erhebt Kündigungsschutzklage innerhalb von drei Wochen vor dem Arbeitsgericht oder (noch schlimmer) zeigt den Auftraggeber bei der Rentenversicherung an.

Fachanwalt Bredereck hilft

Wir vertreten Arbeitgeber, Auftraggeber, Selbstständige und Arbeitnehmer (Scheinselbstständige) deutschlandweit in allen Fragen rund um die Scheinselbstständigkeit. Arbeitgeber beraten wir insbesondere im Zusammenhang mit drohenden oder durchgeführten Prüfungen und bei Klagen des freien Mitarbeiters. Freie Mitarbeiter, die eigentlich Arbeitnehmer sind, vertreten wir bei Statusfeststellungsklagen gegen den Arbeitgeber/Auftraggeber. Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an und besprechen Sie zunächst telefonisch und unverbindlich, ob und wie wir Sie unterstützen können.

Weiterbildung zum Thema Scheinselbstständigkeit: Die Fachanwälte für Arbeitsrecht Volker Dineiger und Alexander Bredereck sind die Autoren des Ratgebers „Arbeitsrecht“ der Stiftung Warentest. Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck hält deutschlandweit Vorträge zum Thema Scheinselbstständigkeit, rechtssichere Abgrenzung der verschiedenen Vertragstypen, Vermeidung von Haftungsfallen und zu den möglichen Auswirkungen derzeit geplanter gesetzlicher Neuregelungen.

Die nächsten Termine für Vorträge für die Haufe-Akademie zum Thema „Scheinselbständigkeit“:

09.11.2016, München
09.01.2017, Berlin
17.02.2017, Frankfurt/Main
10.03.2017, Hamburg

Nähere Infos sowie die Anmeldung finden Sie unter: https://www.haufe-akademie.de/w1/27.92

06.07.2016

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

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