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Katholische Altenhilfe: Der Pflegenotstand ist da! Nur schnelles konkretes Handeln hilft

„Wir brauchen mehr Plätze und mehr Personal in der Pflege – und zwar schnell“

Stuttgart, 2. April 2019 – In manchen Regionen in Baden-Württemberg ist es für Pflegebedürftige schon jetzt unmöglich, einen Platz in einem Pflegeheim zu finden. Auch Sozialstationen, die für die häusliche Pflege zuständig sind, sind über Monate ausgebucht und haben mancherorts Aufnahmestopps verhängt. „Der Pflegenotstand kommt nicht irgendwann in der Zukunft: er ist bereits da. Es fehlt massiv an Pflegeplätzen, nicht nur in der Kurzzeitpflege“, sagten die Sprecher des württembergweiten „Netzwerk Alter und Pflege“, Dr. Alfons Maurer (Vorstand der Paul Wilhelm von Keppler-Stiftung) und Frank Höfle (Geschäftsführer des Altenhilfezentrum Isny), bei einem Pressegespräch. Aufgrund der angespannten Personalsituation blieben in manchen Einrichtungen bis zu zehn Betten unbelegt. Auch ambulante Dienste müssten Patienten wegen Personalmangel abweisen. „Wir brauchen mehr Plätze und mehr Personal – und das schnell“, so die Pflege-Experten. „Die Politik muss dringend Beschlüsse fassen, die kurzfristig greifen.“ Das Netzwerk ist die Zusammenfassung aller katholischen Anbieter stationärer und ambulanter Pflegeangebote in der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Einen Personalmix mit einem flexiblen Anteil an ausgebildeten Pflegekräften sieht Höfle als eine Möglichkeit, den Personalmangel abzumildern. „Wenn die einzelnen Einrichtungen die Chance hätten, ihr Personal entsprechend der Qualifikationen, die sie brauchen, einzusetzen, würde das schon einige Entlastung bringen.“ Derzeit liegt die vorgeschriebene Fachkraftquote in der Altenpflege bei 50 Prozent. „In der Altenpflege wird aber eine größere Vielfalt an Berufsgruppen und Kompetenzen benötigt. Neben Pflegekräften braucht es Betreuungs- und Assistenzkräfte oder Fachkräfte aus therapeutischen Berufen“, so Höfle. Die Landespersonalverordnung Baden-Württemberg schreibe da aber ein zu enges Korsett vor, wie die Stellen in der Pflege zu besetzen sind.

Die Netzwerk-Sprecher kritisierten die vielen noch ungeklärten Sachverhalte bezüglich der geplanten „Generalistischen Pflegeausbildung“ auf Landesebene – sie verbindet die bisherigen Ausbildungen der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege. „Wir brauchen rasch genauere Aussagen zur Umsetzung. Dringend sind die Modalitäten zur Finanzierung und die Koordination der Praxiseinsätze zu klären“, so Dr. Maurer. Insgesamt dürften bei der Gestaltung der neuen Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann in Baden-Württemberg keine bürokratischen Hürden errichtet werden. „Es muss gelingen, so viele Einrichtungen und Dienste wie möglich dafür zu gewinnen, dass sie sich in der Ausbildung engagieren“, sagte Dr. Maurer. Zudem forderte er, die Anerkennung der Qualifikationen ausländischer Fachkräfte zügig zu vereinfachen.

Auch die kommunalen Verwaltungen sieht das Netzwerk Alter und Pflege in der Verantwortung: „Gelingt es den Kommunen, die relevanten Akteure in den Gemeinden und Städten zu vernetzen, kann viel besser auf den Bedarf der Menschen vor Ort eingegangen werden“, so Dr. Marlies Kellmayer vom Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart. „Wir wollen mit den Kommunen die Angebote bereitstellen, die die Menschen brauchen.“ Ein erster Schritt sei das Einrichten von kommunalen Pflegekonferenzen. Hier werde der Bedarf an Pflege und Unterstützung am Wohnort in regionalen Bezügen ermittelt. Daraus ließe sich dann die Planung und Gestaltung von Pflegestrukturen ableiten.

Im Netzwerk „Alter und Pflege“ haben sich rund 80 katholische Anbieter von stationärer und ambulanter Hilfe in der Diözese Rottenburg-Stuttgart zusammengeschlossen. Die Mitglieder des Netzwerks unterstützen, pflegen und sorgen für Menschen in unterschiedlichen Bedarfslagen. Diesen Beitrag leisten die katholischen Träger auf hohem, professionellen Niveau und nach anerkannten Standards bei gleichzeitiger Bezahlung von Tariflöhnen für die Beschäftigten. In Kooperation mit Akteuren aus Kirche, Politik, Kommunen und Praxis setzen sich die katholischen Träger dafür ein, dass Pflege und Betreuung im Sozialraum nah am Menschen stattfinden können.

Statistik:
Ende 2017 gab es in Baden-Württemberg rund 398.000 Pflegebedürftige. Von ihnen wurden 75.000 durch ambulante Dienste versorgt, 96.000 wurden vollstationär gepflegt; 3.600 davon waren in der Kurzzeitpflege. 227.000 Menschen erhielten Pflegegeld, wurden also überwiegend von Angehörigen versorgt. Die Zahlen des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg für 2019 liegen noch nicht vor. Sie werden im Bereich Pflege nur alle zwei Jahre erhoben.

Der Caritasverband Rottenburg-Stuttgart e.V. ist der Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Als Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg engagiert er sich politisch für die Interessen von armen, benachteiligten und hilfebedürftigen Menschen und tritt gegen deren Ausgrenzung ein. Regional und landesweit vertritt er die Interessen von 1.740 katholischen Einrichtungen und Diensten in wichtigen Fragen pflegerischer und sozialer Arbeit. Insgesamt arbeiten unter seinem Dach 33.000 hauptamtliche und genauso viele ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In neun Caritasregionen bietet der Caritasverband soziale Dienstleistungen für Kinder, Jugendliche und Familien, alte und pflegebedürftige Menschen, Menschen mit Behinderung, Arbeitslose, Wohnungslose, Menschen mit Fluchterfahrung oder mit einer Suchterkrankung an.

Kontakt
Diözesancaritasverband Rottenburg-Stuttgart
Eva-Maria Bolay
Strombergstraße 11
70188 Stuttgart
0711/2633-1288
bolay@caritas-dicvrs.de
http://www.caritas-rottenburg-stuttgart.de

Bildquelle: Friedemann Müns-Österle

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Kenntnisse aus der Pflegezeit nutzen

– als Basis für einen beruflichen Neustart

Senioren-Assistenz – ein attraktives Berufsbild für Menschen mit Pflegeerfahrung

Wenn ein Elternteil pflegebedürftig wird, sind es meist die Frauen, die ihren Job reduzieren oder aus diesem sogar ganz aussteigen. Nach einer solchen Pflegezeit ist es dann oft schwer, wieder in den alten Beruf zurückzukehren. So müssen viele Frauen einen beruflichen Neuanfang wagen. Auf das Naheliegende kommen viele dabei nicht: Sie können das Know-how aus der Pflegezeit für den Neustart nutzen. Nach einer häuslichen Betreuung wissen sie, dass sich das Leben der Älteren nicht auf Grundbedürfnisse wie Wohnen, Sauberkeit und Nahrungsaufnahme reduziert. Wer einen Angehörigen gepflegt hat, ist daher gut geeignet für eine professionelle Seniorenbegleitung. Das Berufsbild nennt sich Senioren-Assistenz.

Senioren-Assistenz trägt zu einem würdigen Leben bei

Professionelle Senioren-Assistenten helfen den Älteren, respektvoll und lange in der häuslichen Umgebung zu leben. Dabei kann der Gedanke einer bloßen Verwahrung nicht als Leitbild für eine respektvolle Begleitung dienen. Zu einem würdigen Leben gehören vielmehr Wertschätzung, Anerkennung, geistige Anregungen und soziale Beziehungen. Genau auf diese Aspekte sind die Unterrichtsthemen in der Ausbildung zur Senioren-Assistenz nach dem Plöner Modell zugespitzt.

So umfasst die Ausbildung etwa die Bereiche Psychologie, Freizeitgestaltung und soziale Kontakte, es werden aber auch Rechtsfragen zur Pflege behandelt. „In unseren Kursen treffen wir häufig auf lebenserfahrene Menschen mit häuslicher Pflegeerfahrung. Sie tragen das Bild der wertschätzenden Begleitung älterer Menschen bereits in sich“, so Ute Büchmann, die seit 2006 Senioren-Assistenten ausbildet. Die Kurse werden an sechs Standorten in Deutschland angeboten, 2019 in Hamburg, Nürnberg, Kiel, Berlin und nun auch in Leverkusen und Kempen/NRW angeboten. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.senioren-assistentin.de.

Unterstützung durch Netzwerk und Bundesvereinigung

Senioren-Assistenten sind selbstständig in der nichtpflegerischen Seniorenbetreuung tätig und werden bereits in der Ausbildung darauf vorbereitet. Diese Existenzgründung im sozialen Bereich fußt aufgrund der demografischen Entwicklung auf einer soliden Basis – zudem fallen nur geringe Investitionskosten an. Und nach der Existenzgründung steht man keineswegs als Einzelkämpfer da, sondern tauscht seine Erfahrungen mit Ansprechpartnern in einem bundesweiten Netzwerk aus. Tatkräftige Unterstützung kommt zudem von der Bundesvereinigung der Senioren-Assistenten Deutschland (BdSAD).

Senioren-Assistenz/Plöner Modell – Ausbildung fußt auf 12-jähriger Erfahrung

Das von Ute Büchmann gegründete Weiterbildungsunternehmen für Senioren-Assistenten war das erste Unternehmen in Deutschland, das auf die ambulante Seniorenbetreuung vorbereitet. Rund 1300 qualifizierte Assistenten wurden in dieser Zeit ausgebildet. Die meisten machen sich selbstständig. Die Absolventen der Ausbildung schätzen die Flexibilität einer Existenzgründung im sozialen Bereich. Schließlich können sie selbst bestimmen, wie viele Stunden in der Woche sie arbeiten und ob sie die Senioren-Assistenz in Vollzeit oder als Nebentätigkeit ausüben wollen. Mehr Informationen gibt es unter
senioren-assistentin.de

Büchmann Seminare KG ist ein Weiterbildungsunternehmen, das lebenserfahrene Menschen gezielt auf die professionelle Senioren-Assistenz/Plöner Modell vorbereitet. Der Begriff Senioren-Assistenz und die Senioren-Assistenz/Plöner Modell wurde von der Frauenbeauftragten Ute Büchmann 2006 entwickelt, um der ambulanten Seniorenbetreuung als Dienstleistung einen Namen zu geben. Er bezeichnet die nichtpflegerische Begleitung älterer Menschen. Das Weiterbildungsunternehmen ist zertifiziert nach LQWk und staatlich anerkannter Träger der Weiterbildung. Büchmann Seminare KG hat heute mehr als 1300 Senioren-Assistenten ausgebildet und ein bundesweites Senioren-Assistenten-Netzwerk aufgebaut. Ausgebildet wird in Kiel, Hamburg, Berlin, Nürnberg, Leverkusen und Kempen/Niederrhein

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Bildquelle: Michael Dicke, Hamburg

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Mit der Gesundheitsreise gegen den Pflegenotstand

Die Gesundheitsreise bietet einen vielversprechenden Lösungsansatz für den anhaltenden Pflegenotstand

München, 24.10.2018 (js) – Das Thema Pflegenotstand ist seit Jahren in aller Munde. Spätestens, als im letzten Jahr ein junger Krankenpfleger Angela Merkel wegen der Zustände in seinem Berufsfeld zur Rede stellte und Details der Missstände an die breite Öffentlichkeit brachte. Die Thematik wurde zum Wahlkampfthema der Bundestagswahl. Nun, rund ein Jahr später, hat sich am Status Quo nicht viel verändert: um die 36.000 Pflegestellen sind in Deutschland noch immer unbesetzt, Tendenz
steigend. Doch durch gezieltes Erlernen der umfassenden Gesundheitskompetenz kann man dem Pflegenotstand langfristig entgegenwirken.

Wenn der Job krank macht
Sicherlich stellt für viele junge Jobanwärter die unterdurchschnittliche Bezahlung im Pflegebereich ein Hindernis dar, gleich gefolgt von fehlender Wertschätzung für den Beruf in Kombination mit einer vergleichsweise hohen körperlichen und psychischen Belastung. Für die verbleibenden Pflegekräfte wird die Arbeit durch den fehlenden Nachwuchs immer unattraktiver, denn nicht selten kommen jetzt schon rund 13 Patienten auf einen einzigen Pfleger. Der Berufsalltag ist von Zeitdruck geprägt und oft unbefriedigend, da kaum Muße für eine umfassende Versorgung jedes Patienten bleibt. Die demografische Entwicklung hin zu einer immer älter werdenden Gesellschaft mit erhöhtem Pflegebedarf verspricht nichts Gutes. Logisch: Die belastende Arbeitssituation der Pflegekräfte bleibt meist nicht ohne gesundheitliche Folgen. Dauerstress kann in physische und psychische Probleme münden und geht letztlich einher mit einer drohenden Arbeitsunfähigkeit. So ergaben Untersuchungen, dass Beschäftigte in der Altenpflege rund acht Tage im Jahr häufiger krankheitsbedingt ausfallen als Beschäftigte anderer Berufsgruppen. Außerdem bewerteten knapp ein Viertel der Pflegekräfte bei einer Befragung des BKK Gesundheitsatlas 2017 ihre Arbeit als körperlich und psychisch stark belastend. Meist hindern Muskel- und Skeletterkrankungen oder psychische Störungen Beschäftigte an ihrer für die Patienten überlebensnotwendigen Arbeit.

Die Gesundheit stärken – Fehltage reduzieren
Ein vielversprechender Lösungsansatz müsste also darin bestehen, die Gesundheit der Pflegekräfte langfristig zu stärken und sie gegen die gegebenen Faktoren robuster zu machen, um die pflegerische Versorgung in Zukunft zu gewährleisten. Denn logischerweise verschärfen die gesundheitlichen Folgen und die Ausfalltage den Pflegenotstand zusätzlich. Ein erster Schritt wäre demnach die Reduzierung der Fehltage der Pflegekräfte – zumindest auf den Durchschnitt der übrigen Berufsgruppen. Schon dann könnten rund 16.000 fehlende Stellen kompensiert werden.

Wie kann ein solches Vorhaben Gestalt annehmen?
Der erste Schritt sollte selbstverständlich darin bestehen, ein umfassendes Gesundheitsbewusstsein zu schaffen. Doch alleine das Wissen rund um eine gesunde Lebensweise reicht nicht aus, um langfristig fit zu bleiben – es muss schon auch umgesetzt werden. Oft fehlt es genau hier aber an Strategien, entsprechende Maßnahmen in den eigenen Alltag zu integrieren und erfolgreich durchzuführen. Denken wir zum Beispiel an Stressresistenz, die durch autogenes Training oder Yoga erreicht werden kann, kombiniert mit einem ausgewogenen Ernährungsplan, um die körperliche und psychische Gesundheit zu erhalten. Es sollte also das Ziel sein, die umfassende Gesundheitskompetenz zu schaffen, die verinnerlicht wird und somit langfristig wirken kann. Meistens helfen positive Erlebnisse, um Erlerntes in die Tat umzusetzen: Wer am eigenen Leib erfährt, wie gut es ihm tut, sich nach Feierabend beim Sport so richtig auszupowern oder einen Spaziergang an der frischen Luft zu machen, ohne das Handy parat zu haben, tendiert eher dazu, die gesundheitsfördernden Maßnahmen dauerhaft in den Alltag zu integrieren. Der perfekte Motivationskick hierfür kann eine mehrtägige Auszeit sein. Hier haben Zeitdruck und Stress nichts zu suchen und man kann sich mal wieder ganz auf sich selbst besinnen – eine Fähigkeit, die im durchgetakteten Berufsalltag leider zu oft abhandenkommt. Gerade wer tagtäglich für andere sorgt, darf nicht vergessen, für sich selbst zu sorgen. Denn: Achtsamkeit ist der wichtigste Schritt in Richtung Resilienz.

Genau an dieses Präventionspotenial knüpft die Gesundheitsreise mit vielfältigen Angeboten an, die speziell auf Berufstätige und ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten sind und neue Motivation für den stressigen Alltag schaffen. So sind die Weichen für den ersten bedeutsamen Schritt in Richtung Achtsamkeit gestellt.

Unter http://www.gesundheitsreise.de/home.html gibt es eine Auswahl an Angeboten.
Bildmaterial auf Anfrage.

Die Gesundheitsreise vermittelt als einziger Angebotspartner im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) individuelle und zertifizierte Gesundheitsprogramme für Arbeitnehmer. Unternehmen können Beschäftigten einen Wertscheck für eine Reise in einer Höhe von bis zu 500 Euro pro Jahr steuerfrei zur Verfügung stellen. Arbeitgeber haben die Wahl, den Wertscheck als Incentive für Beschäftigte zu verwenden oder ihn in Form eines flexiblen Bonus einzusetzen. Arbeitnehmer können mit dem Wertscheck eine Reise auf dem Internetportal der Gesundheitsreise nach individuellen Bedürfnissen selbst auswählen und buchen. Zur Auswahl stehen derzeit 12 Partnerhotels in Deutschland und Österreich mit einer Klassifizierung von mindestens 4 Sternen. Bei jedem Hotel handelt es sich um ein ausgewiesenes Gesundheitsreise – Hotel mit medizinischem Fachpersonal. Die Reisen dienen dem Zweck, eine nachhaltige Gesundheitskompetenz zu entwickeln und ein gesundheitsbewusstes Verhalten zu fördern, wovon Unternehmen in Form langfristig reduzierter krankheitsbedingter Arbeitsausfälle und motivierten Arbeitnehmern profitieren.

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Taiwan goes Senioren-Assistenz/Plöner Modell

Plöner Modell – ein Modell für Taiwan?

Taiwan goes Senioren-Assistenz/Plöner Modell

Logo des bundesweiten Senioren-Assistenten-Netzwerks

Eine wissenschaftliche Delegation aus Taiwan hat sich in Hamburg über die Seniorenassistenz nach Plöner Modell informiert. Das Plöner Modell ist ein 2006 mit EU Förderung in Leben gerufenes Projekt zur Bewältigung des demografischen Wandel. Seniorenassistenz nach Plöner Modell schließt die Lücke zwischen Hauswirtschaft und Pflege. Durch präventive Aktivierung können Senioren in ihrem gewohnten Umfeld bleiben und ein Heimaufenthalt verhindert werden. Initiiert wurde das Projekt von der ehemaligen Frauenbeauftragten Ute Büchmann. „Das Ziel unseres Besuches ist ein intensiver Erfahrungsaustausch mit deutschen Nichtregierungsorganisationen mit Fokus auf soziale Innovationen“, sagte Dr. Yu-Juin Wang von der Taipei Medical University zu den Beweggründen für den Besuch beim „Plöner Modell“.

PFLEGENOTSTAND IN DEUTSCHLAND ÄHNELT DER SITUATION IN TAIWAN

Dr. Wang kam in Begleitung einer 20-köpfige Delegation der Taiwan Association of Europian Studies. In Taiwan steigt die Altersentwicklung noch schneller als in Deutschland. 2060 werden in Taiwan 42 Prozent der Bevölkerung im Rentenalter sein. Für Deutschland ist ein Anteil von über 30 Prozent prognostiziert.
In Deutschland sind heute rund drei Millionen pflegebedürftig im Sinne des Sozialgesetzbuches.
Wobei sich der Begriff Pflege aufteilt auf eine körperbezogene Pflege, die von Pflege-Fachkräften zu leisten ist, und in eine soziale Betreuung – Arztbesuche, Behördenbegleitung, Freizeitgestaltung – die der Prävention und mentalen Stärkung dient und die speziell ausgebildeten Betreuungspersonen ausgeübt werden kann.
Rund 25 Prozent aller pflegebedürftigen Menschen werden stationär versorgt, während rund 75 Prozent zu Hause gepflegt oder betreut werden.
Pflege und Betreuung zu Hause entsprechen der Tradition in Taiwan. So sollen laut Schätzungen in Taiwan lediglich zwei Prozent der Pflegebedürftigen in stationären Heimen untergebracht sein. Doch stößt dieses Versorgungsmodell zunehmend auf Schwierigkeiten. Angehörige, die pflegen, sind zum Teil vom Erwerbsleben abgekoppelt. Auch das Fachkraftproblem in Taiwan ist ähnlich evident wie in Deutschland. 2016 benötigten rund 460.000 Senioren Langzeitpflege. In Taiwan werden immer häufiger Hilfskräfte aus dem Ausland – Philippinen, Indonesien – eingestellt. Das heißt, das Problem der Pflege und Altenbetreuung tritt derzeit und in Zukunft in Taiwan noch stärker auf als in Deutschland.

QULIFIZIERTE SENIORENBETREUUNG ENTLASTET ANGEHÖRIGE

Auch in Deutschland sind Pflegefachkräfte und Betreuungspersonen knapp. 1,4 Millionen Senioren werden von ihren Angehörigen gepflegt. Die Bereitschaft und das objektive Vermögen zur privaten Pflege sinken, das „Schwiegertöchter-Modell“ hat ausgedient, die privat Pflegenden stehen häufig vor der Frage, ihre berufliche Karriere opfern zu müssen.
Dabei führt die Verlagerung von Betreuungsaufgaben auf das ehrenamtliche Engagement kaum weiter. Zum einen ist der Trend zum Ehrenamt in Deutschland rückläufig, zum anderen wächst die Spreizung zwischen zunehmender Hilfsbedürftigkeit und stagnierendem Hilfsangebot so schnell, dass ein isolierter Rückgriff auf das Ehrenamt nicht ausreicht, die Lücke zu schließen.
Viele ambulant Tätige arbeiten ohne einschlägige Ausbildung und dazu noch im steuerlichen und rechtlichen Graubereich. Zwischen den staatlichen Bemühungen zur stationären Betreuung einerseits und zur ambulanten Betreuung andererseits besteht offensichtlich ein großes Ungleichgewicht.
War der deutsche Gesetzgeber sehr langsam und zögerlich, überhaupt die Notwendigkeit einer ambulanten sozialen Betreuung zu erkennen (im Kern erst ab 2015), entwickelte die Frauenbeauftragte Ute Büchmann losgelöst von der politischen Entwicklung bereits im Jahr 2006 ein Schulungskonzept für die „Senioren-Assistenz“ nach dem „Plöner Modell“, das aus Schulung, flankierender Begleitung und Netzwerkbildung besteht.
Es gab im Bereich der ambulanten sozialen Betreuung in Deutschland vor 2006 nichts Vergleichbares. Nähere Infos zum Konzept gibt es auf www.senioren-assistentin.de

GEFÖRDERTES MODELLPROJEKT STARTETE 2006 IM KREIS PLÖN

Das Modell wurde im Kreis Plön (Land Schleswig-Holstein/Deutschland) mit Hilfe europäischer Gelder entwickelt und seitdem ständig an die Bedürfnisse der zu Hause wohnenden Senioren angeglichen. Wurde zunächst nur in der Nähe von Kiel ausgebildet, erweiterten sich die Standorte später auf Hamburg, Berlin, Leverkusen/Kempen (NRW) und Nürnberg.
Heute ist die Nachfrage für qualifizierte Senioren-Assistenz bereits größer als das Angebot.

90 PROZENT DER SENIOREN WOLLEN ZU HAUSE WOHNEN BLEIBEN

90 Prozent der Älteren in Deutschland wollen nicht stationär untergebracht werden. Ähnlich ist die Situation in Taiwan.
Die Senioren-Assistenz Plöner Modell setzte ihren Schwerpunkt von Anfang an auf die ambulante soziale Betreuung in häuslicher Umgebung. Mit der demografischen Entwicklung wuchs das Kostenbewusstsein. Die häusliche Betreuung wird als weniger kostenaufwändig angesehen als die stationäre Unterbringung. Somit werden neben den öffentlichen Kassen besonders die Privatbudgets der Betroffenen entlastet.
NUTZEN DER SENIOREN-ASSISTENZ
Deutschland arbeitet bei der ambulanten Betreuung an einer riesigen Baustelle. Die bisherigen politischen Anstrengungen sind zu zaghaft, finanziell völlig unterdimensioniert, zu kompliziert und mit der teilweise erfolgten Verlagerung auf Länderebene (Föderalismus) zu uneinheitlich und widersprüchlich.
Die „Senioren-Assistenz“ nach dem „Plöner Modell“ tritt unter den einschränkenden Vorgaben wirtschaftlicher und gesetzlicher Rahmenbedingungen der Unterversorgung der Älteren entgegen und erfasst gleichzeitig die spezielle Arbeitsmarkt-Konstellation: Prekäre und zeitlich eng regulierte Arbeitsverhältnisse sollen vermieden werden, indem Senioren-Assistenten als selbständig tätige Dienstleister ausgebildet werden.
„Das Plöner Modells ist innovativ“ sagte Dr. Yu-Juin Wang. Sie gab sich am Ende des mehrstündigen Besuches zuversichtlich: „Mit innovativen Konzepten wie dem Plöner Modell kann der demografische Wandel auch bei uns bewältigt werden.“
Am Ende waren Gäste und Gastgeber inspiriert und verabredeten, den Austausch fortzuführen und weiter voneinander zu lernen.

Büchmann Seminare KG bildet seit 2006 ambulant tätige Seniorenbetreuer aus. Rund 1200 Frauen und Männer wurden bis heute durch das Unternehmen qualifiziert. Die Ausbildung in der Senioren-Assistenz/Plöner Modell wird heute im Raum Kiel, in Hamburg, Berlin, Leverkusen und Nürnberg angeboten. Ein zweiter Standort in NRW ist für 2019 geplant.

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Büchmann Seminare KG
Ute Büchmann
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24223 Schwentinental
04307 900-340
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Lösungsansatz freie Mitarbeit in Pflege und Betreuung

Notmütterdienst weist auf erhebliches Potential gegen den drohenden Pflegenotstand hin

Lösungsansatz freie Mitarbeit in Pflege und Betreuung

Der seit fast 50 Jahren bundesweit tätige gemeinnützige Notmütterdienst Familien- und Seniorenhilfe e.V. (NMD) nimmt die aktuelle Diskussion um die Verbesserung der Pflege in Deutschland zum Anlass, und appelliert an die Bundesregierung, die Attraktivität für freiberufliche Pflege- und Betreuungstätigkeiten deutlich zu erhöhen.
Der NMD verweist in diesem Zusammenhang auf das erhebliche Potential, welches der freiberufliche Sektor in diesem Bereich bieten kann, um dem sich anbahnenden Pflege- und Betreuungsnotstand wirksam und angemessen zu begegnen.
„Seit 1969 hat der NMD mit dem Konzept, freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bundesweit in der Betreuung und Pflege von Familien und Einzelpersonen einzusetzen, bereits viele Tausend Male erfolgreich Not lindern können. Dabei war es uns stets ein Anliegen, Menschen die Möglichkeit geben können, so lange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben im eigenen Zuhause zu führen, getreu dem Leitsatz „Das beste Heim ist das eigene Heim““, sagt Mona Damian, Geschäftsführerin im NMD Frankfurt.
„Es gibt ein ungenutztes Potential von zehntausenden von Menschen, die freiberuflich in der Pflege arbeiten würden, wenn die Rahmenbedingen stimmten“ so Damian.
Doch die Umsatzsteuerbefreiung gemeinnütziger Organisationen, zu welchen der NMD gehört, und gleichzeitig die hohe Steuer- und Sozialversicherungspflicht vieler freier Mitarbeiter sind wenig kompatibel miteinander und verhindern somit die Nutzung eines großen Potentials für die Pflege.
Die aktuell von Kostenträgern an Leistungserbringer wie den NMD gezahlten Stundensätze betragen zwischen 17,- und 20,- EUR pro Stunde. Nach Abzug von Steuern und Versicherungen von bis zu 40% wird deutlich, dass dieses System keinerlei finanziellen Anreiz für freiberufliche BetreuerInnen schaffen kann. Gemeinnützige Organisationen wie der NMD können davon ebenfalls nicht auf Dauer ihre Existenz sichern.
Es stelle sich also die Frage, wieso diese Steuerbefreiung im gemeinnützigen Sektor nicht auch auf die Betreuungspersonen als freie Mitarbeiter übertragen werden kann.

Soziale Absicherung von freien Mitarbeitern im sozialen Bereich kann Lösungsansatz sein

Der in Deutschland bestehende Mangel an Pflege- und Betreuungskräften könnte durch eine Besserstellung der freien Mitarbeiter nach Einschätzung von Damian erheblich entschärft werden. In der öffentlichen Diskussion werde dieses Potential überhaupt nicht berücksichtigt. Die dafür infrage kommenden Personen sind beispielsweise StudentInnen, RentnerInnen, Hausfrauen/Hausmänner, Geflüchtete mit Deutschkenntnissen, ALG II-Empfänger („Hartz4“) sowie Personen, die sich selbstbestimmt zum Familieneinkommen etwas hinzuverdienen möchten.
„Für diesen Personenkreis spielt die Flexibilität und Selbstbestimmung der Arbeitszeit eine entscheidende Rolle. Die freie Mitarbeit ist für die Betroffenen oftmals die einzige Möglichkeit, überhaupt am Arbeitsleben teilnehmen zu können. Freie Mitarbeit ergänzt die Pflege in der Festanstellung, insbesondere dort, wo flexible Betreuung notwendig ist.
„Hier fehlt aus unserer Sicht ein ergänzendes Sozialversicherungssystem für Selbstständige, ähnlich dem bereits jetzt bestehenden für Künstler (KSK)“, betont Damian.

Bürokratische Hürden erschweren Einstieg in Selbständigkeit

Bei dem Schritt zur selbständigen Tätigkeit gibt es erfahrungsgemäß zudem große Unsicherheiten bezüglich bürokratischer Hürden. Die zum Teil sehr hohe Verrechnung bzw. Kürzung beim gleichzeitigen Bezug staatlicher Unterstützung macht es diesen Menschen leider äußerst unattraktiv, selbstständig tätig zu sein.
„Wir hoffen sehr, dass diese Problematiken von den demokratischen Parteien im Deutschen Bundestag thematisiert werden und es zu einer Lösung kommen kann, mit denen gemeinnützige soziale Organisationen wie der NMD ihr Erfolgsmodell erhalten und zukünftig noch stärker dem Pflege- und Betreuungsnotstand entgegenwirken können“, so Mona Damian.

Seit 1969 ist der vielfach ausgezeichnete, gemeinnützige Notmütterdienst e.V. bundesweit tätig und leistet Betreuung und Pflege in Notsituationen. Sowohl Senioren als auch Familien werden im eigenen Zuhause liebevoll von erfahrenen Notmüttern und Notvätern betreut.

Kontakt
Notmütterdienst e.V.
Mona Damian
Sophienstraße 28
60487 Frankfurt
069-9510330
mona.damian@notmuetterdienst.de
http://www.notmuetterdienst.de

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Soll ich in die Pflege?

Alle Jahre wieder entbrennt in Deutschland eine Pflegedebatte und plötzlich fällt sogar Politikern, auf das es in der Pflege an Fachkräften mangelt. Gebraucht werden junge engagierte Menschen, die sich für die Ausbildung begeistern können.

Vielleicht überlegst du ja auch in der Pflege anzufangen, weil du dir gut vorstellen kannst für alte Menschen eine wichtige Stütze in ihrem Leben zu werden. Wahrscheinlich hast du aber auch schon viel Negatives gehört, wie unterbesetzte Heime und daraus resultierende Belastung oder einen zu geringen Lohn für die immense Verantwortung die man trägt.

Ich versuche dir mit der Erfahrung, die ich in der Pflege sammeln konnte deine Entscheidung zu erleichtern.

Das Positive
Fangen wir mit dem guten an. Das gute Gefühl, das die Arbeit mit alten Menschen erzeugt, lässt sich schwer beschreiben. Da ist zum einen die Dankbarkeit der Bewohner für deine Hilfe, zum andern passieren viele Dinge über die du mit deinen Kollegen noch in zwei Jahrzehnten mit einem breitem Lächeln und ein paar Lachern reden kannst und wenn du nach einem Arbeitstag nach Hause kommst, weißt du, dass du etwas Sinnvolles erreicht hast. Du weißt du wirst gebraucht und deine Kollegen vertrauen auf dich, das kann das Selbstwertgefühl extrem steigern. Auch wirst du selbstbewusster, da du an Verantwortung gewöhnt wirst.
Und das Negative(oder nur scheinbar Negative)
Fangen wir mit dem an was wohl alle mit der Pflege verbinden – unterbesetzte Heime und dadurch überforderte Angestellte. Ja es gibt deutlich zu wenig Pflegekräfte, ja es gibt Heime, in denen Unterbesetzung der Standard ist, aber es gibt eben auch Heime die einen guten Personalschlüssel haben. Besonders städtische Heime haben in der Regel ausreichend Personal.
Zudem wird häufig mehr Geld für die Pflege gefordert, meistens von Nicht-Pflegern. Ja jeder freu sich über mehr Geld und bei einer solchen Verantwortung ist mehr Geld durchaus angebracht, aber es ist ein verhältnismäßig kleines Problem, da in der Pflege schon ein gutes Gehalt gezahlt wird. Hier lässt sich wieder der städtische Bereich empfehlen, hier wird nämlich nach Tarif gezahlt und es kommt ein gutes Gehalt plus eine zusätzliche Altersvorsorge dabei rum.

Kommen wir zu etwas tatsächlich Gewöhnungsbedürftigen, dem Schichtdienst. Ja Schichtdienst ist etwas an das man sich gewöhnen muss. Das einzige worin man hier einen Vorteil sehen kann, ist das man zwischendrin Tage freihat, wo viele andere Arbeiten müssen.

Fazit
Wenn du wirklich mit alten Menschen arbeiten willst und die Arbeitszeiten für dich kein Problem sind dann fang am besten ein FSJ in der Altenpflege an, so hast du die Möglichkeit dir das ganze unverbindlich anzuschauen. Sollte es dir gefallen und hast du dich angestrengt, bekommst du wahrscheinlich ein sehr gutes Arbeitszeugnis. Und mit der Erfahrung aus dem Jahr und einem guten Arbeitszeugnis hast du die freie Wahl, wo du deine Ausbildung beginnen möchtest.

Diese Seite soll für alle sein, die an einer Ausbildung in der Pflege, vorallem in der Altenpflege, interessiert sind. Ich hoffe mehr Leute für diesen Beruf begeistern zu können. Auf das es mehr Pflegeschüler gibt.

Kontakt
Pflegeschüler
Daniel Parpart
Am Eisernen Schlag 46
60431 Frankfurt
069 517356

danielparpart50@gmail.com
https://www.pflege-schueler.de/

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Pressemitteilung des Haus der Krebs-Selbsthilfe – Bundesverband e.V. zum Pflegenotstand

Pflegenotstand in Deutschland – Auswirkungen auch für onkologische Patienten dramatisch

(Bonn, 25.06.2018)
Der Pflegenotstand ist nicht nur für die Pflegekräfte ein unzumutbarer Zustand, sondern auch für die Patienten – insbesondere, wenn sie an Krebs erkrankt sind. „Onkologische Patienten brauchen in ihrer existentiell bedrohlichen Situation neben der reinen Krankenpflege auch Informationen und emotionale Zuwendung. Wenn jedoch Pflegekräfte kaum noch Zeit haben, um die absolut notwendigsten Aufgaben zu erfüllen, haben sie schon gar keine Zeit für das Beantworten von Fragen, für hilfreiche Tipps oder schlichtweg für menschliche Zuwendung“, so Ralf Rambach, Vorsitzender des Haus der Krebs-Selbsthilfe – Bundesverband (HKSH-BV), Dachverband der pharma-unabhängigen Krebs-Selbsthilfe in Deutschland. „Wir brauchen daher Maßnahmen, die langfristig spürbare Auswirkungen auf die Pflegesituation haben“, fordert Rambach und begrüßt das von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn aufgelegte Eckpunktepapier Sofortprogramm Kranken- und Altenpflege als einen ersten wichtigen Schritt zur Lösung des Pflegenotstandes.

Dr. phil. Sylvia Brathuhn, Bundesvorsitzende der Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH), gibt zu bedenken, dass die Onkologie durch die umfassenden Bedürfnisse von Krebspatienten zu den besonders pflegeintensiven Bereichen zählt und fordert deshalb eine zügige Personalaufstockung. Eine höhere Zahl an Pflegekräften, die ausreichend Zeit für Beobachtungen und Kontrollen haben, gewährleisteten die Patientensicherheit und entlasteten die Ärzte. Die Erhöhung der Ausbildungsplätze in der Pflege sieht sie dabei als notwendig an, um perspektivisch zu mehr Pflegekräften zu gelangen.

„Damit sich aber langfristig wieder mehr Menschen für den Krankenpflegeberuf entscheiden, muss dieser dringend aufgewertet werden.“, betont Burkhard Lebert, stellvertretender Bundesvorsitzender der FSH und Leiter der Weiterbildung „Pflege krebskranker, chronisch-kranker Menschen“ am Universitätsklinikum Heidelberg. Er stellt zugleich klar, dass diese Aufwertung nicht nur in einer besseren Bezahlung liegen könne: „Pflegekräfte müssen auch mehr Kompetenzen erhalten, schließlich durchlaufen sie bereits jetzt eine hochwertige Ausbildung.“ Langfristig sei es erstrebenswert, Pflegestudiengänge an den Universitäten einzurichten, wie das im europäischen Ausland schon mehrheitlich der Fall ist. „Ein akademischer Abschluss wird sehr zu einer fachlichen Anerkennung der Pflegekräfte beitragen,“ verdeutlicht Lebert. „Dann werden sich auch wieder mehr junge Menschen für den Beruf der Pflegefachkraft interessieren.“

Auch die laut Eckpunktepapier geplante betriebliche Gesundheitsförderung und bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Pflegekräfte wird aus Sicht der onkologischen Patienten ausdrücklich begrüßt. „Dass die herausfordernden und kräftezehrenden Belastungen der Pflegekräfte einen besonderen Bedarf an Erholung und Stärkung nach sich ziehen, können gerade onkologische Patienten und deren pflegende Angehörige nachempfinden“, erklärt Rambach. Gesundheits- und familienfreundliche Arbeitsstrukturen sind neben einem hohen Personalschlüssel und einer besseren Vergütung für die Verbesserung des Pflegenotstandes mindestens genauso wichtig.

Über das HKSH-BV:
Das Haus der Krebs-Selbsthilfe – Bundesverband e.V. (HKSH-BV) wurde 2015 gegründet und vereint zehn bundesweit organisierte Krebs-Selbsthilfeverbände mit etwa 1.500 Selbsthilfegruppen. Sie decken die Krebserkrankungen von 78 Prozent der ca. vier Millionen Betroffenen in Deutschland ab. Das HKSH-BV ist gemeinnützig und wird umfassend von der Stiftung Deutsche Krebshilfe gefördert, unter deren Schirmherrschaft sie steht. Es ist unabhängig von Interessen und finanziellen Mitteln der Pharmaindustrie und anderer Wirtschaftsunternehmen des Gesundheitswesens.

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Deutsche Alzheimer Gesellschaft zum Internationalen Tag der Pflege: Die Rahmenbedingungen für die Pflege müssen dringend verbessert werden!

Deutsche Alzheimer Gesellschaft zum Internationalen Tag der Pflege: Die Rahmenbedingungen für die Pflege müssen dringend verbessert werden!

(Mynewsdesk) Berlin, 11. Mai 2017. Am 12. Mai wird international der Tag der Pflege begangen. Pflegekräfte leisten eine wichtige und wertvolle Arbeit. Gute Pflege bedeutet für Menschen mit Demenz, dass sie so selbstständig wie möglich leben können, sich sicher fühlen, Zuwendung und Wertschätzung erfahren. Nach wie vor werden die meisten Menschen mit Demenz von Angehörigen gepflegt. Diese sollte auch an einem solchen Tag (und nicht nur an diesem) wertgeschätzt werden.

Allerdings kommen die meisten Angehörigen irgendwann an ihre Grenzen und benötigen dann Unterstützung durch die professionelle Pflege. Für die Angehörigen bedeutet gute Pflege, dass sie sich darauf verlassen können, dass Menschen mit Demenz Unterstützung bei den Toilettengän­gen und beim Essen erhalten, wenn sie sie benötigen, dass sie Ansprache und Beschäftigung haben, dass jemand da ist, der sie sanft wieder ins Haus begleitet, wenn sie den Drang haben, einem unbekannten Ziel entgegen zu laufen.

Die Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz erfordert neben Fachwissen ein besonders hohes Maß an Einfühlungsvermögen, Verständ­nis und Geduld. Doch die Rahmenbedingungen, unter denen Pflege in Deutschland geleistet wird, führen oftmals zu einer mangel­haften Versorgung der Betroffenen. Helga Schneider-Schelte, Koordi­natorin des Alzheimer-Telefons der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, berichtet: „In den Beratungsgesprächen hören wir immer wieder und in den letzten Jahren zunehmend, dass aufgrund von Personalmangel schon bei der Grundpflege nicht genügend Zeit bleibt, um die Bedürfnisse und den Wunsch nach Selbstständigkeit von Menschen mit Demenz ausreichend zu berücksichtigen. Statt beispielsweise Hilfestellungen beim Waschen zu geben, übernehmen die Pflegekräfte das Waschen selbst, weil es so schneller geht.“

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft fordert deshalb zum Tag der Pflege eine Verbesserung der Rahmenbedingungen in der Pflege. Pflegeberufe müssen für junge Menschen attraktiver werden. Gleichzeitig müssen die Arbeitsbedingungen so gestaltet werden, dass Pflegekräfte nicht bereits nach wenigen Jahren im Beruf ausgebrannt oder körperlich verbraucht sind. Denn nur wenn Pflegekräfte motiviert und unter guten Rahmenbedingungen arbeiten, können sie Menschen mit Demenz und ihre Familien angemessen unterstützen.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz

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Heute leben in Deutschland etwa 1,6 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Ungefähr zwei Drittel davon leiden an einer Demenz vom Typ Alzheimer. Die Zahl der Demenzkranken wird bis 2050 auf 3 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz ist der Bundesverband von derzeit 134 regionalen Alzheimer-Gesellschaften, Angehörigengruppen und Landesverbänden. Sie nimmt zentrale Aufgaben wahr, gibt zahlreiche Broschüren heraus, organisiert Tagungen und Kongresse und unterhält das bundesweite Alzheimer-Telefon mit der Service-Nummer 01803 171017 (9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz) oder 030 – 259 37 95 14 (Festnetztarif).

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Vorsorge für den bevorstehenden „Pflegenotstand“ treffen

Absicherung der eigenen Alterssituation durch Pflegeimmobilien

Vorsorge für den bevorstehenden "Pflegenotstand" treffen

Martin Ledvinka berät Pflegeimmobilien

Vielen älteren Menschen steht ein Pflegenotstand bevor. Seit den 60er Jahren steigt die Lebenserwartung durch Verbesserung in der Hygiene und beim medizinischen Fortschritt jedes Jahr um mehrere Monate. Das bedeutet, ältere Menschen werden immer älter. Das bedeutet, immer mehr Menschen brauchen tägliche Unterstützung, die durch ambulante Pflegekräfte nicht geleistet werden kann.

Es werden daher immer mehr Pflegeplätze in Heimen gebraucht, wo die Menschen liebevoll versorgt werden und einen angenehmen Lebensabend genießen können. Um diesen Bedarf zu decken, müssten eigentlich jedes Jahr mehreren hundert Pflegeheime neu gebaut werden, sagen mehrere Studien.

Tatsächlich werden aber nur wenige Pflegeheime eröffnet, sodass zwangsläufig bei den Pflegeheimen lange Wartelisten entstehen. Es entwickelt sich ein echter Pflegenotstand.

Wer daher in dieser Zeit im Pflegeimmobilien investiert, braucht sich über mangelnde Nachfrage keine Gedanken zu machen. Diese Investitionen werden für die nächsten 30 Jahre sehr sicher sein.

Außerdem sind die Zinsen für Investition auf einem historisch niedrigen Tiefstand, daher bietet es sich an, in der heutigen Zeit in Pflegeimmobilien zu investieren. Dieser interessante Markt steht nun auch Kleinanlegern offen, die in weniger als 30 Jahren eine attraktive und vor allen Dingen sichere Zusatzrente bekommen – und auch weitergeben könnten. So lange dauert es in der Regel, bis eine Pflegeimmobilie aus den laufenden Mieteinnahmen der Bewohnerinnen und Bewohner abbezahlt ist.

Die Investoren zahlen lediglich die anfallenden Grunderwerbsteuern und Notariatsgebühren und eventuell einen kleinen monatlichen Betrag von unter 100 Euro. Nach durchschnittlich 27 Jahren können sie sich – beispielsweise mit dem Eintritt des eigenen Rentenalters – über eine zusätzliche Einnahme von über 600 Euro freuen.

Dass diese Rechnung tatsächlich aufgeht, erleben etwa 7.000 Investoren jeden Monat, die sich eine Pflegeimmobilie des Wirtschaftshauses seit 2004 gekauft haben. In dieser Zeit hat es nicht einen einzigen Mietausfall gegeben, sodass alle gesteckten Ziele erreicht wurden.

Tatsächlich haben sich die Konditionen für Pflegeimmobilien in vielen Fällen sogar noch verbessert, weil es Mietsteigerungen gegeben hat. Eine Investition in Pflegeimmobilien ist daher eine der interessantesten und sichersten Vorsorgen für den Ruhestand.

Nähere Informationen erhalten Sie bei Diplom-Kaufmann Martin Ledvinka, dem ehemaligen kaufmännischen Leiter des Wirtschaftshauses und einem erfahrenen Experten für Pflegeimmobilien. Er ist unter der Telefonnummer 0511-6960 41718 0 oder per E-Mail m.ledvinka@optimo-invest.de zu erreichen.

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Rendite mit sozialer Verantwortung

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Pflegenotstand in Deutschland ist lösbar

Pflegeimmobilien sind Geldanlageformen mit hoher Sicherheit und staatlichen Garantien. Zugleich helfen sie dabei, das Problem des Pflegenotstands in Deutschland zu lösen

Pflegenotstand in Deutschland ist lösbar

Dipl.-Ing. Olaf Baumgarten kennt sich mit Pflege-Immobilien aus.

Die statistischen Landesämter stellen jedes Jahr aufs Neue fest, dass die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland stark angestiegen ist. Es gibt immer mehr Probleme, sie alle optimal zu betreuen. Es werden dringend zusätzliche Pflegeplätze benötigt, weil die Bevölkerung dank des medizinischen Fortschrittes immer älter wird.

Andererseits werden immer weniger Kinder in Deutschland geboren, so dass die immer häufiger werdenden Singlehaushalte die vielen älteren Angehörigen nicht mehr pflegen können. Wenn also bis 2030 die Anzahl der Pflegebedürftigen noch einmal um 50% steigt, wird es sehr schwierig werden, diese zu versorgen.

Einen interessanten Ausweg aus dieser Situation bietet das Konzept der Pflegeimmobilie. Das bedeutet, es gibt einen Investor, der ein Pflegeheim unter Berücksichtigung modernster Standards baut. Es wird ein Betreiber gesucht, der genügend Erfahrung hat, ein Pflegeheim erfolgreich zu leiten und zu bewirtschaften, damit die Bewohner rundum gut betreut werden und sich wohl fühlen.

Mit den Sozialbehörden werden Verträge ausgehandelt, die die Mietzahlungen garantieren. Sollte ein Bewohner nicht mehr zahlen können, (beispielsweise wegen einer gestiegenen Pflegestufe) dann übernimmt das Sozialamt die Differenzkosten.

Private Geldanleger kaufen ein oder mehrere Pflegeappartements und lassen diese Teil-Immobilie im Grundbuch eintragen. Das bedeutet, das eingesetzte Kapital ist gegen Inflation und Geldentwertung geschützt. Der Anleger bekommt vom Betreiber des Pflegeheims eine monatliche Miete und ist nur für Kosten im Bereich „Dach und Fach“ zuständig. Die regelmäßig notwendigen Reparaturen und Verschönerungsmaßnahmen übernimmt der Betreiber. Die Miete wird übrigens auch bei einem möglichen Leerstand des Appartements gezahlt – dieses ist laut Pachtvertrag garantiert.

Eigentümer einer Pflegeimmobilie müssen sich in den kommenden 20 bis 25 Jahren nicht um die Pflegeimmobilie kümmern. Sie haben keinen Kontakt zu den Bewohnern und müssen unter bestimmten Voraussetzungen keine Zinsen oder Tilgung bezahlen. Diese Beträge werden von den Mieteinnahmen vollständig oder zumindest zum größten Teil gedeckt.

Eigentümer sollten ihre Investition so planen, dass rechtzeitig zum eigenen Renteneintritt die Pflegeimmobilie abbezahlt ist und sie dann in den Genuss der ganzen Mieteinnahmen kommen.

Bei diesem Modell der Pflegeimmobilie gibt es nur Gewinner:
-die pflegebedürftigen Menschen bekommen ein Pflegeappartement nach den neuesten Standards,
-die Betreiber ein modernes Gebäude für ihre Pflegeeinrichtung und
-die Anleger haben eine sichere Geldanlage mit einer garantierten Verzinsung von fünf bis sechs Prozent.

Gleichzeitig ist in den Verträgen festgelegt, dass die Miete künftig entsprechend der allgemeinen Preisentwicklung angepasst wird. Die Eigentümer der Pflegeimmobilie werden daher in den kommenden Jahren eine sichere zusätzliche „Rente“ genießen können und der Staat kann auf diese Weise das Problem des Pflegenotstands lösen. Deswegen gibt es immer mehr Anfragen von Städten und Gemeinden, die auch an dem Bau einer Pflegeimmobilie nach diesem Konzept interessiert sind.

Wenn Sie Fragen dazu haben, rufen Sie Herrn Dipl.-Ing. (FH) Olaf Baumgarten an: 0800 – 8070609 oder schauen Sie auf seine Homepage http://www.pflege-immobilie.immo Dort können Sie ein kostenloses eBook zum Thema Pflegeimmobilien mit allen relevanten Informationen herunterladen.

Dipl.-Ing Olaf Baumgarten aus Martfeld bei Verden/Aller, hat zunächst ein technisches Ingenieursstudium an der Fachhochschule Osnabrück abgeschlossen, bevor er 2002 selbstständiger Finanz- und Versicherungsberater wurde. Er arbeitet heute als unabhängiger Versicherungsmakler und hat sich auf Pflege-Immobilien als Kapitalanlage spezialisiert.

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