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Selbstständigkeit in Spanien – Janette Vehse warnt vor hohen Kosten

Vor Existenzgründung benötigen Unternehmer laut Janette Vehse genaue Kenntnis über sämtliche Abgaben.

Denia, 08.02.2019. Nicht selten hört man von geplatzten Träumen und schlechten Erfahrungen, die deutsche Auswanderer mit ihrer Unternehmensgründung in Spanien erleben. Es handele sich meist um sehr unglückliche Fälle, doch mit dem nötigen Wissen über die Kosten für Selbstständige in Spanien ließen sie sich von Vornherein vermeiden, wie Janette Vehse erklärt: „Eine fundierte Kostenplanung, bei der sämtliche zu erwartenden Kosten detailliert integriert sind, gibt Unternehmern Sicherheit und verschafft langfristig Stabilität.“ Gleichzeitig besteht bei ausreichender Fachkenntnis die Möglichkeit von Steuererleichterungen zu profitieren.

Spanische Sozialversicherung für jeden verpflichtend

Wer schnell und kostengünstig in die spanische Selbstständigkeit eintreten möchte, wird in Spanien oft in die Schranken gewiesen. Einen einfachen Gewerbeschein gibt es nicht, stattdessen ist die Anmeldung in der spanischen Sozialversicherung ausnahmslos für jeden Existenzgründer verpflichtend. Je nach Bemessungsgrundlage liegt der monatliche Mindestbeitrag hierfür bei rund 260 Euro. Janette Vehse rät laut zahlreicher Erfahrungen, für das Anfertigen und Einreichen der zwingend erforderlichen Quartalsabschlüsse, in jedem Fall einen Steuerberater heranzuziehen. Hierfür müsse man bei Selbstständigen ohne Angestellte mit monatlichen Kosten von rund 60 Euro rechnen. So stünden allein damit schon 320 Euro monatliche Kosten auf der Rechnung, die sich mit zahlreichen weiteren Kostenpunkten zu einem Wert summieren, der anfangs, gemäß der Bewertungen von Janette Vehse, in vielen Fällen nur sehr schwer erwirtschaftet werden kann.

Janette Vehse teilt positive Erfahrungen mit spanischem System

Auch wenn ausländische Unternehmer anfangs häufig mit den spanischen Gegebenheiten fremdeln und sich bei fehlender fachkundiger Unterstützung vor unerwarteten Kosten fürchten müssen, zeigt Janette Vehse auch die Vorteile des Sozialversicherungssystems auf: „Natürlich ist die Sozialversicherung nicht nur mit Kosten und Nachteilen verbunden. Mitglieder der Sozialversicherung erwirtschaften Rentenanwartschaften und sind automatisch krankenversichert.“ Da diese Krankenversicherung verpflichtend ist, bedeutet das jedoch für Privatversicherte, dass sie in diesem System doppelt zahlen müssen. Besonderheiten wie diese zeigen, dass sich in vielen Fällen Geld sparen lässt, wenn bei der Existenzgründung fachkundige Experten zurate gezogen werden – auch was Steuererleichterungen und absetzbare Kosten betrifft.

Janette Vehse, Juristin, Mitglied der deutsch-spanischen Juristenvereinigung. Janette Vehse & Partner, Denia

Über Janette Vehse

Janette Vehse ist Juristin mit abgeschlossenem Jurastudium in Deutschland und Auslandsstudium in Spanien. Sie ist Mitglied der deutsch-spanischen Juristenvereinigung und diplomiert im spanischen Immobilienrecht. Eine Rechtsberatung erfolgt ausschließlich in Zusammenarbeit mit Notaren und Rechtsanwälten.

Vehse Recht & Steuern S.L.
eingetragen im Handelsregister Alicante
Sitz in 03700 Denia
C/ Marques de Campo, 46, 3, 6
CIF: B54694542

Tel.: 0034 67847593
E-Mail: info@vehse.es

http://vehse.es/

Über Janette Vehse

Janette Vehse ist Juristin mit abgeschlossenem Jurastudium in Deutschland und Auslandsstudium in Spanien. Sie ist Mitglied der deutsch-spanischen Juristenvereinigung und diplomiert im spanischen Immobilienrecht. Das Serviceangebot umfasst keine Rechtsberatung, diese erfolgt ausschließlich in Zusammenarbeit mit Notaren und Rechtsanwälten.

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Janette Vehse klärt auf: Hauskauf in Spanien mit zahlreichen Abgaben verbunden

Nach Erfahrungen der Juristin weichen viele regional übliche Regelungen vom gängigen Recht ab.

Denia, 20.12.2018. Vor dem Erwerb eines Eigenheims in Spanien sollten sich Käufer auf Anraten von Janette Vehse über die zahlreichen Abgaben und Nebenkosten erkundigen. Die deutsch-spanische Juristin erklärt: „In einigen Fällen unterscheiden sich die spanischen Steuerregelungen von denen in Deutschland. Bei jeglichen Bewertungen eines Kaufpreises müssen die regionalen Zusatzkosten mit einbezogen werden.“

Größter Kostenfaktor: Grunderwerbssteuer

Mit einer Abgabe zwischen sieben und zehn Prozent des Kaufpreises, kann die Grunderwerbssteuer eindeutig als größter Kostenfaktor bezeichnet werden. Die Höhe variiere laut Janette Vehse je nach Region. In der Vergangenheit machten viele Käufer aufgrund dessen negative Erfahrungen mit massiver Unterverbriefung. „Offiziell gaben einige Verkäufer nur einen Bruchteil des Kaufpreises an, während der Rest bar unter dem Tisch den Besitzer wechselte“, wie Janette Vehse erklärt.

Mittlerweile errechnet das spanische Finanzamt einen steuerlichen Mindestwert jeder Immobilie. Immobilienkäufe, die unter diesem Wert stattfinden, hätten laut Janette Vehse mit einer Steuerprüfung zu rechnen. Andere Steuern gelten beim Erwerb eines Neubaus mit Erstbezug, so Janette Vehse weiter: „Käufer können sich die Grunderwerbssteuer zwar sparen, müssen stattdessen aber zehn Prozent Mehrwertsteuer und zwei Prozent Dokumentationssteuer berappen.“ Sowohl bei Neu- als auch bei Altbauten kommen außerdem Maklergebühren in Höhe von fünf Prozent hinzu, die zusätzlich mit 21 Prozent Mehrwertsteuer besteuert werden.

Notargebühren: Erfahrungen widersprechen Rechtslage

Mit der Zahlung der Notargebühren stehen Käufer nach Erfahrungen von Janette Vehse üblicherweise alleine da. Gleiches gilt für die Gebühren für die Grundbuchänderung, die nach offizieller Rechtslage eigentlich von Käufer und Verkäufer gemeinsam zu tragen sind. Die Grundsteuer hingegen werde laut Janette Vehse üblicherweise zwischen beiden Parteien aufgeteilt, obgleich prinzipiell einzig der zum Jahresbeginn rechtmäßige Eigentümer verantwortlich wäre.

Zusätzlich müssen Verkäufer, die noch nicht das 65. Lebensjahr erreicht haben und ihren Hauptwohnsitz verkaufen, eine Gewinnsteuer von aktuell 19 Prozent zahlen. Wer als Verkäufer keinen festen Wohnsitz in Spanien hat, muss auf die Gewinnsteuer einen Vorsteuerabzug von drei Prozent des Kaufpreises hinnehmen. Hinzu kommt außerdem die Bodenwertzuwachssteuer.

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Janette Vehse: Begehrter Gast in deutsch-spanischen Gesellschaften

Die Rechtsexpertin teilt ihre Erfahrungen regelmäßig in Vorträgen vor hunderten Auswanderern

Denia, 21.09.2018. Mit großem Engagement bietet Janette Vehse regelmäßig ehrenamtliche Vorträge für deutsch-spanische Gesellschaften in Spanien an. In allen Fragen rund um das spanische Immobilien- und Steuerrecht, dem spanischen Führerschein sowie weiteren bürokratischen Angelegenheiten, kann Janette Vehse ihre Erfahrung und Kompetenz zur Freude des Publikums unter Beweis stellen. So entstehen bei solchen Gesellschaften mitunter herzliche Beziehungen, von denen Auswanderer für ihr persönliches Leben profitieren können.

Gegenseitige Unterstützung laut Bewertungen besonders wertvoll

Um Anschluss und Unterstützung bei häufig aufkommenden Problemen zu finden, gilt der Kontakt zu eigenen Landsleuten bei vielen Auswanderern oft als wichtige Voraussetzung für ein unbeschwertes Leben in der neuen Heimat. In Spanien, dem beliebtesten Auswanderungsland der Deutschen, existieren deshalb zahlreiche Gesellschaften und Netzwerke. Bei Problemen und Fragen rund um Recht und Steuern wenden sich viele Vereine an fachkundige Experten, die Klarheit bei allen Sorgen schaffen sollen. Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrungen zählt Janette Vehse bei vielen Vereinen rund um die Hafenstadt Denia zu den am häufigsten eingeladenen Gästen, woraus in vielen Fällen bereits enge Freundschaften entstanden sind.

Vereine sind dankbar für Zusammenarbeit mit Janette Vehse

Nach den Informationsabenden bedanken sich Auswanderer regelmäßig in Form herzlicher Bewertungen für die große Hilfe und die wertvollen Ratschläge bei Janette Vehse. Vor allem bei Sorgen rund um das spanische Rechtssystem sowie den unbekannten bürokratischen Abläufen zeigt sich ein großer Bedarf nach den umfangreichen Erfahrungen der Juristin. Dabei ist es Janette Vehse ein großes Anliegen, dem Publikum die Gelegenheit zu geben, unverbindlich Fragen stellen zu können und mit relevanten Tipps und Informationen schnelle Hilfestellungen zu geben. Am häufigsten liegen etwa Themen wie der Hauskauf, Testamentsregelungen oder das Aufenthaltsrecht auf den Herzen der Zuhörer. Janette Vehses großes Engagement ist dabei nicht nur an der schönen Costa Blanca gefragt. So konnten bereits auch Mallorca-Deutsche bei Vorträgen von der Kompetenz der Rechtsexpertin profitieren.

Janette Vehse, Juristin, Mitglied der deutsch-spanischen Juristenvereinigung. Janette Vehse & Partner, Denia

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Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteile in Kürze – Zivilrecht

eBay: Wann gilt ein Verkäufer als Unternehmer?

Wer über Online-Plattformen Waren verkauft, muss sich unter Umständen als Unternehmer, also Händler, behandeln lassen – auch ohne Betrieb und Gewerbeschein. Wie der Verkäufer sich selbst bezeichnet, spielt dabei keine Rolle. Entscheidend ist vielmehr die Anzahl der Verkäufe. Wer als Händler gilt, trägt – anders als eine Privatperson – das Versandrisiko, wenn ein Paket verschwindet. Dies hat laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) das Amtsgericht Kassel entschieden.
AG Kassel, Az. 435 C 419/18

Hintergrundinformation:
Viele Privatleute verdienen sich durch Online-Auktionen etwas dazu. Dabei ist vielen nicht bewusst, dass sie sich von einem bestimmten Handelsumfang an als Unternehmer behandeln lassen müssen. Das gilt auch, wenn sie kein Gewerbe angemeldet haben und sich in ihrem Nutzerprofil als Privatverkäufer bezeichnen. Was hier zählt, ist allein der tatsächliche Geschäftsumfang. Übersteigt das Volumen ein bestimmtes Maß, gilt der Privatmann als Unternehmer. Hier droht Ärger, denn für Geschäfte zwischen Unternehmern und Verbrauchern gelten andere Regeln als für Verkäufe unter Privatleuten. Der Fall: Eine private Käuferin hatte auf einer Online-Auktionsplattform eine Spielekonsole ersteigert. Der Verkäufer schickte nach eigenen Angaben den Artikel ab, er kam jedoch nie an. Die Käuferin verweigerte daraufhin die Zahlung des Kaufpreises und der Verkäufer verklagte sie auf Zahlung. Er berief sich dabei auf den im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelten „Versendungskauf“: Danach trägt bei Versand des Kaufobjekts der Käufer das Versandrisiko. Die Käuferin wandte ein, dass diese Vorschrift nicht gelte, da der Verkäufer Unternehmer sei. Kaufe eine Privatperson etwas bei einem Unternehmer, liege das Versandrisiko bei letzterem. Das Urteil: Das Amtsgericht Kassel entschied nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice zugunsten der Käuferin. Zwar hatte sich der Verkäufer auf der Auktionsplattform als Privatperson bezeichnet. Das Gericht stellte sich aber auf den Standpunkt, dass er Unternehmer sei und sich daher nicht auf einen Versendungskauf berufen könne. Unternehmer sei jeder, der am Markt planmäßig und dauerhaft Leistungen gegen Entgelt anbiete. Auf den Gewinn komme es nicht an. Grundsätzlich gelte als Unternehmer, wer innerhalb von zwei Jahren mehr als 200 Verkäufe auf einem Auktionsportal getätigt habe. Auch ein geschäftsmäßiger Auftritt könne als Indiz gelten. Im vorliegenden Fall habe der Verkäufer pro Monat zwischen 17 und 25 Verkäufe getätigt. Die Schwellenzahl von 200 Verkäufen überschreite er damit sogar innerhalb eines Jahres. Bei einer Stichprobe habe er 17 gleichartige Artikel gleichzeitig angeboten. Oft habe es sich um Neuware gehandelt. Der Verkäufer habe nicht nachweisen können, dass er als Privatperson handle. Er sei daher als Unternehmer zu behandeln. Damit trage er auch das Risiko, dass Ware auf dem Versandweg verschwinde.
Amtsgericht Kassel, Urteil vom 2. Mai 2018, Az. 435 C 419/18

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Janette Vehse: Verlässlicher Partner für spanisches Recht

Neben Privatpersonen profitieren auch Unternehmen von den Erfahrungen der Juristin.

Denia, 13.08.2018. Mit ihrer Tätigkeit als Juristin verfolgt Janette Vehse nicht nur ihre große Leidenschaft und Berufung, sondern hilft gleichzeitig Privatpersonen und Unternehmen den großen Schritt nach Spanien zu wagen. Vielen Bewertungen zufolge steht Janette Vehse als verlässlicher Partner bei Behördengängen, sowie Finanz- und Rechtsfragen jederzeit zur Verfügung. So steht dem Erfolg und Glück in einem fremden Land nichts mehr im Weg.

Verantwortungsvolle Vertretung bei spanischen Behörden

Als beliebtes Auswanderungsland und attraktiver Standort für expandierende Unternehmen ist Spanien laut aktueller Bewertungen und Statistiken sehr beliebt. Doch kann allein die unbekannte Bürokratie im Rechts- und Steuersystem Spaniens für große Probleme sorgen. Der in vielen Fällen ratsame Schritt lautet daher, fachkundige Unterstützung hinzuzuziehen, die ihre Klienten bei spanischen Behörden, dem Finanzamt oder bei Notaren vertritt. Als langjähriges Mitglied der deutsch-spanischen Juristenvereinigung ist Janette Vehse hierbei, gemäß vieler Erfahrungen, unverzichtbar. Nach ihrem erfolgreichen Studium in Gießen und Valencia sind nicht nur ihre Sprachkenntnisse, sondern auch ihre Kompetenzen in unterschiedlichen Spezialgebieten – von der Unternehmensbesteuerung bis hin zum Immobilienrecht – ein entscheidender Vorteil für Privat- und Geschäftspersonen.

Beste Chancen für den wirtschaftlichen Erfolg

Als verantwortungsvoller Partner leistet Janette Vehse seit mehreren Jahren einen wichtigen Beitrag für den wirtschaftlichen Austausch zwischen Deutschland und Spanien. Dank ihrer Unterstützung können sich Unternehmer erfolgreich dem Erschließen neuer Märkte widmen und all ihre Ressourcen für den wirtschaftlichen Erfolg effektiv einsetzen. Mit langjährigen Erfahrungen und ihrer großen Expertise steht Janette Vehse ihren Klienten bei allen wichtigen Herausforderungen, wie der Firmengründung und dem Immobilienkauf, zur Seite.

Janette Vehse, Juristin, Mitglied der deutsch-spanischen Juristenvereinigung. Janette Vehse & Partner, Dénia

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Patientenverfügung: Beratung sichert Selbstbestimmung

Experten warnen bei selbstverfassten Dokumenten vor fehlender Rechtssicherheit.

Wenden / Hannover, 30. Mai 2011. Rechtssicherheit und Selbstbestimmung bei schweren Erkrankungen oder Unfällen überlassen viele Deutsche immer noch dem Zufall. Dabei bieten Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten seit 2009 wirksame Möglichkeiten, die ganz persönlichen Wünsche und Bedürfnisse rechtzeitig für den Fall der Fälle zu regeln. Zwar haben rund 9 Millionen solche Dokumente verfasst, doch formale Mängel machen einen Großteil davon aus Sicht von Ärzten und Rechtsanwälten unwirksam. Das Wendener Beratungsunternehmen Expucon hat deshalb ein Leistungsangebot entwickelt, das eine umfassende Beratung und die Erstellung rechtsverbindlicher, individueller Patientenverfügungen umfasst.

„Die Frage, welche medizinischen Behandlungen sie im Falle einer tödlich verlaufenden Krankheit für sich wünschen und welche sie ablehnen, stellen sich die meisten Menschen“, weiß Sarah Au, die bei Expucon für die Leistungen für Privatpersonen zuständig ist. „Doch in selbst verfertigten Schriftstücken lassen solche Gedanken oft einen erheblichen Interpretationsspielraum für Ärzte oder Angehörige, der die praktische Anwendung oft unmöglich macht.“ Auch in den im Internet abrufbaren Formularen und Vorlagen sieht Au keine Alternative, denn häufig seien die Muster undurchsichtig und für den eigenen Fall nicht ohne weiteres geeignet.

Die Intensivmedizin bietet heute zwischen Dialyse, Herz-Lungen-Maschinen und künstlicher Ernährung sehr unterschiedliche Möglichkeiten, ein Leben zu verlängern. Entsprechend differenziert müsse in dem persönlichen Dokument entschieden werden, welche dieser Möglichkeiten in welchem Fall zum Einsatz kommen sollen, sagt Au. Nach einem Unfall könnten sie das eigene Leben retten, bei einer unheilbar tödlichen Krankheit oder Verletzung können sie aber auch das Leiden vor einem unabwendbaren Tod verlängern. Gegen die verständlichen Ängsten und Unsicherheiten solcher Fragen, empfiehlt Au eine profunde Beratung.

Paragraph 1904a des BGB regelt seit Juni 2009 die rechtlichen Voraussetzungen für das Abfassen und die Handhabung von Patientenverfügungen. Viele ältere Dokumente müssen aktualisiert werden, weil sie nicht die aktuelle Rechtsprechung berücksichtigen. Hat ein Patient keine Verfügung und keine Vorsorgevollmacht verfasst hat oder seine Dokumente lassen sich nicht anwenden, sieht das Gesetz eine einfache Regelung vor: Das Betreuungsgericht wird angerufen. Sind beispielsweise Entscheidungen über Behandlungsformen wie die Fortsetzung oder Aufnahme künstlicher Ernährung zu treffen, bestellt das Gericht eine professionelle Betreuerin oder einen Betreuer. Auch wenn die beauftragte Person verpflichtet ist, den mutmaßlichen Patientenwillen zu ermitteln, liegt doch die Entscheidung in folgenreichen medizinischen Fragen in der Hand eines Fremden.

„Eine zweifelsfrei formulierte Patientenverfügung und eine Vorsorgevollmacht sind im Prinzip die einzige Möglichkeit, sich vor einer solchen Situation zu schützen“, sagt Sarah Au. Um solche Dokumente zu erstellen, helfen zahlreiche Stellen und Institutionen. Das Bundesministerium für Justiz hat Beispiele veröffentlicht, einige humanitäre Verbände bieten Mustervorlagen oder Fragebogenservices. Hausärzte, Kirchenvertreter und Rechtsanwälte beraten.

Eine besonders individuelle Betreuung bietet das Beratungsunternehmen Expucon in Wenden und Hannover. Interessierte können im Beratungsgespräch ihren eigenen Willen detailliert herausarbeiten und ihn in eine formal gültige Schriftform bringen lassen. „In der Regel reichen dafür zwei Termine“ erklärt Au. „Beim ersten Gespräch werden die grundsätzlichen Fragen geklärt, beispielsweise wozu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht dienen, wie die Dokumente aufzubauen sind und welche Sachverhalte darin geregelt werden sollten.“ Die Zeit zwischen dem ersten und dem Folgetermin nutzen viele Expucon-Klienten als Denkpause für Gespräche mit ihren Familien und Freunden. Mancher vervollständigt auch bei ärztlichen oder anwaltlichen Konsultationen sein Detailwissen zu offenen Gesundheitsfragen oder familienrechtlichen Details. Im zweiten Termin bei Expucon wird die individuelle Patientenverfügung auf der Grundlage der persönlichen Situation des Klienten, seiner Werthaltungen oder seines Glaubens zu Ende konzipiert. Die Erstellung der Dokumente gehört zum Leistungsumfang des Beratungspakets, das das Unternehmen zum Pauschalpreis von 99 Euro anbietet. Weitere Infos unter www.expucon-privat.de.

Hintergrundinformationen:

Was ist eine Patientenverfügung?
Eine Patientenverfügung ist eine freiwillig abgegebene, schriftliche Willenserklärung. Eine Person legt darin fest, wie sie in lebensbedrohlichen Situationen medizinisch behandelt werden möchte. Im Falle einer späteren Entscheidungsunfähigkeit, wenn ein Patient seinen Willen also nicht mehr selbst äußern kann, muss dann die Patientenverfügung als verbindliche Richtschnur für Behandlungsschritte oder Therapieformen heran gezogen werden.

Was ist eine Vorsorgevollmacht?
In der Vorsorgevollmacht wird eine bestimmte Person bevollmächtigt, für eine andere Aufgaben zu übernehmen. Sinnvoll sind zwei Vorsorgevollmachten; eine für Gesundheitsbelange und eine für finanzielle Angelegenheiten.
In der Gesundheitsvorsorgevollmacht kann beispielsweise das Ärzteteam gegenüber dem Bevollmächtigten von der Schweigepflicht entbunden werden. Das kann für Unverheiratete wichtig sein, damit ein Partner über den Gesundheitszustand des anderen überhaupt Informationen erhält. Der Vollmachtgeber kann auch die Befugnis erteilen, im Falle einer vorübergehenden Entscheidungsunfähigkeit medizinische Einwilligungen zu geben, z.B. für oder gegen eine vorgesehene Operation.
Die Vollmacht für finanzielle Angelegenheiten hilft dem Bevollmächtigten bei der Vertretung der Interessen des Vollmachtgebers bei der Klärung von Fragen mit der Rentenversicherung, Krankenkasse, Versicherungsgesellschaften etc.

Das Beratungsunternehmen Expucon wurde 2008 von Markus Stehlik gegründet und hat seinen Hauptsitz in Wenden bei Steimbke im Kreis Nienburg. Für Privatpersonen werden neben Beratungen für Einzelpersonen, Paare und Familien auch Coachings sowie Konfliktvermittlung / Mediation angeboten.
Expucon e.K.
Sarah Au
Bruchweg 6
31638 Wenden
05026 – 900 361
www.expucon-privat.de
au@expucon.de

Pressekontakt:
Presse KOMPAKT
Bernd Eilitz
Suhrenkamp 14E
22335 Hamburg
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