Tag Archives: Produktionstechnik

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Das Mittelstand 4.0-Mobil bei Production@TUM: Mensch und Roboter in der Industrie 4.0

Das Mittelstand 4.0-Mobil präsentiert bei der kostenfreien Veranstaltung am 18.9.2018 in Garching b. München Werker-Assistenzsysteme für das industrielle Umfeld. Teilnehmende können die Demonstratoren live ausprobieren und Fachleuten Fragen stellen.

Das Mittelstand 4.0-Mobil bei Production@TUM: Mensch und Roboter in der Industrie 4.0

Mittelstand 4.0-Mobil (Bildquelle: ©Fraunhofer IIS/Paul Pulkert)

Das Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften (iwb) der Technischen Universität München (TUM) und das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg informieren am 18. September 2018 von 8.00 bis 11.00 Uhr über Lösungen für „Mensch und Roboter in der Industrie 4.0“. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe Production@TUM, die aktuelle Themen der Produktionstechnik vorstellt.

Im Mittelstand 4.0-Mobil sowie im Lernlabor Mensch geht es um die praktische Anwendung von Werker-Assistenzsystemen. Teilnehmende können diese vor Ort direkt testen. Prof. Michael F. Zäh und Prof. Marco Caccamo von der Fakultät für Maschinenwesen der TUM sorgen für den Input aus der Forschung. Neben dem Kurzworkshop des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Augsburg gibt es bei einem abschließenden Frühstück Möglichkeit zum Netzwerken und Zeit für Fragen an die Fachleute des Kompetenzzentrums und der TUM.

Steigende Vernetzung und Digitalisierung fördern zurzeit das Zusammenspiel zwischen Mensch und Roboter und den gezielten Einsatz ihrer individuellen Stärken. Auch mittelständische Unternehmen können davon profitieren: auf der Veranstaltung erfahren sie, wie das möglich ist. Die Potenziale der Robotik werden dort an einem cyber-physischen Messroboter zur 3D-Digitalisierung und durch den Einsatz mobiler autonomer Roboter als wandlungsfähige Produktionsressource präsentiert.

Weitere Themen der Reihe Production@TUM bis November 2018 reichen von der produktionstechnischen Umsetzung der Energiewende über automatische Datenverarbeitung im Laserstrahlschweißen bis hin zu Virtueller Produktion mit Cyber-Physischen-Systemen und Predictive Maintenance.

Das Mittelstand 4.0-Mobil, ein Lkw mit Demonstratoren rund um die Digitalisierung im industriellen Umfeld, können auch mittelständische Unternehmen kostenfrei buchen.

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg unterstützt kleine und mittlere Unternehmen bei den Herausforderungen der Digitalisierung. Dazu bietet es kostenfreie Infoveranstaltungen, praxisorientierte Schulungen sowie individuelle Potenzialanalysen und Umsetzungsprojekte bei Unternehmen vor Ort. Außerdem finden Factory-Touren zu Unternehmen statt, die unterschiedliche Digitalisierungslösungen bereits erfolgreich anwenden. Das Mittelstand 4.0-Mobil tourt mit praxisnahen Exponaten und anschaulichen Informationen durch ganz Bayern, es kann von allen mittelständischen Unternehmen gebucht werden. Die Schwerpunkte des Kompetenzzentrums sind digitale Geschäftsmodelle, Produktionsautomatisierung, Logistik 4.0 und Arbeit 4.0.
Dank der Finanzierung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) sind alle Angebote des Kompetenzzentrums kostenfrei.
Unsere Anlaufstellen in Augsburg: Fraunhofer-Einrichtung für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik (IGCV), Cluster Mechatronik & Automation; in München: fortiss GmbH, Technische Universität München, Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA Bayern); in Nürnberg: Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services (SCS) des Fraunhofer IIS. Weitere Informationen finden Sie unter: www.kompetenzzentrum-augsburg-digital.de

Kontakt
Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg
Rahel Lomp
Provinostr. 52
86153 Augsburg
+49 821 90678 – 136
lomp@kompetenzzentrum-augsburg-digital.de
https://kompetenzzentrum-augsburg-digital.de/

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Fraunhofer IGD – IMTS 2018: Mit Digital Twin in die AR-Zukunft

Fraunhofer IGD - IMTS 2018: Mit Digital Twin in die AR-Zukunft

Bild (M): Intuitiver Zugriff auf Produktdaten des Digital Twin dank Augmented Reality. (Bildquelle: Fraunhofer IGD, Siemens AG)

Kostspielige Anlagenausfälle vorhersehen und durch Prozessoptimierung Kosten sparen. Die Zielstellung der Entwicklungen des Fraunhofer IGD sind klar: Predictive Maintenance zur globalen Überwachung und Vermeidung von Systemausfällen und eine optimierte digitale Systemsteuerung.

Wie können ungeplante und damit extrem kostspielige Anlagenausfälle nicht nur frühzeitig erkannt, sondern sogar vermieden werden? Wie lassen sich alle digital zur Verfügung stehenden Informationen zur optimalen Prozesssteuerung nutzen? Das sind aktuelle Fragestellungen in der Industrie 4.0, zu deren Beantwortung die Augmented-Reality-Technologien des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung (IGD) einen entscheidenden Beitrag leisten können. Auf der International Manufacturing Technology Show (IMTS) in Chicago, der größten Messe für Fertigungstechnologie in Nordamerika, präsentieren die Forscher vom 10. bis zum 15. September 2018 ihre neuesten technologischen Entwicklungen.

Das Team der Abteilung Virtuelle und erweiterte Realität rund um Dr. Ulrich Bockholt erforscht Technologien zur Objekterkennung und -verfolgung. Das Tracking, also die Verfolgung von Position und Orientierung der Objekte, die mit der Kamera aufgezeichnet werden, ist die Kerntechnologie industrieller AR-Anwendungen. Die Software hilft dabei, Unterschiede zwischen dem Ist- und dem Soll-Zustand zu identifizieren und wird hierfür routinemäßig in industriellen Anwendungen eingesetzt.

Industrieanlagen als nächste Komplexitätsstufe für Industrie 4.0-Anwendungen

Derzeit arbeiten die Forscher an der Adaption ihrer Technologien auf die nächste Komplexitätsstufe – kompletten Industrieanlagen. Die Wartung großer Anlagen ist extrem kosten- und zeitintensiv – vor allem, wenn Ausfälle nicht im Rahmen einer definierten Wartung, sondern aufgrund unvorhergesehener Reparaturen entstehen. Hier setzen die Forscher an: Predictive Maintenance lautet die Vision, also die globale digitale Überwachung und proaktive Wartung industrieller Großanlagen, die Mängel identifiziert und automatische Reparaturprozesse auch außerhalb geplanter Wartungszyklen einleitet, bevor ein Systemausfall passiert.

Um den Messebesuchern auf der IMTS die neuen Größenordnungen der AR-Anwendungen zu veranschaulichen, wurde die eigene Tracking-Technologie angepasst und erweitert. Am Beispiel eines MeltCubes der Firma JHT – ein Heiß-Klebstoffschmelzgerät mit eigener Steuerung – bekommen die Gäste am Fraunhofer-Gemeinschaftsstand live zu sehen, wie ein Laserprojektor AR-Daten auf das Objekt projiziert. Kontrastreich und sogar durch eine Schweißerbrille hindurch – aber ohne weitere Hilfsmittel wie eine AR-Brille – zu erkennen. Dank des Projektionssystems der Firma Extend3D präsentieren die Darmstädter so in Chicago anschaulich, in welchen Größenordnungen sich ihre Arbeitsergebnisse einsetzen lassen.

AR-Technologien in Kundenanwendung – Ziel: Predictive Maintenance ab Losgröße eins

Welches Potenzial die neuen Entwicklungen für die Industrie haben, bestätigt Alexander Krause, Projektleiter bei JHT: Unsere Kunden überlegen vor jeder Investition in eine neue Technologie, ob sich diese wirtschaftlich lohnt. Ungeplante Anlagenausfälle außerhalb der geplanten Wartungszyklen sind der Albtraum jedes Betreibers – die Anlageneffektivität ist im Wettbewerbskampf am Markt ein entscheidender Faktor. Die JHT GmbH entwickelt Beschichtungs- und Kaschiersysteme sowie komplette Anlagen. Im Laufe des nächsten Jahres wird im Rahmen einer neuen Testanlage auch bei JHT die Präsentationsmöglichkeit der Fraunhofer-Technologien für Kunden geschaffen. Ziel der gemeinsamen Entwicklungen in den nächsten Jahren ist es, die Technologie auch im Sondermaschinen- und Anlagenbau bereits ab der Losgröße eins in Anwendung zu bringen.

Mit dem Digital Twin die Potenziale der Digitalisierung voll ausschöpfen

Das Potenzial der AR-Anwendungen geht aber über die Wartung noch deutlich hinaus. Gerade auf der Komplexitätsstufe großer Industrieanlagen mit der Notwendigkeit einer optimierten Prozesssteuerung gewinnt der Digital Twin immer mehr an Bedeutung. Dieses zu jedem real existierenden Objekt digitale Replikat beinhaltet neben den 3D-CAD-Daten diverse andere Informationen z.B. zur Beschaffenheit einzelner Bauteile oder verwendeter Materialen. Der Zugriff auf die Daten dieses Digitalen Zwillings ist aufgrund ihrer Komplexität bisher häufig nur einigen wenigen Spezialisten vorbehalten und benötigt oft komplexe Soft- und Hardware. Die Technologie webVis/instant3Dhub des Fraunhofer IGD ermöglicht durch eine spezielle Datenaufbereitung und den Einsatz von Web-Technologien erstmals die Visualisierung kompletter 3D-Modelle in Echtzeit sowie den vollautomatischen Zugriff und Abgleich mit den Daten des Digitalen Zwillings. Mitarbeiter aus Einkauf, Planung oder Qualitätssicherung können die digitalen Daten zur Entscheidungsfindung heranziehen und haben über den webbasierten Zugang jederzeit und ortsunabhängig unkompliziert via PC oder Tablet Zugriff darauf. Dadurch wird Zeit für die Informationsbeschaffung eingespart, die Qualität von Entscheidungen verbessert und Fehler durch Zugriff auf veraltete oder unvollständige Daten vermieden.

Am Messestand zeigt das Team der Abteilung Visual Computing System Technologies rund um Dr. Johannes Behr am Beispiel eines Siemens-Motors, wie über die webVis/instant3Dhub-Plattform verschiedenste Zusatzinformationen aus den Datensätzen des Digitalen Zwillings mittels Augmented Reality über das Objekt gelegt werden können. Christian Mundo, Head of Digital Office bei der Siemens AG im Bereich Process Industries and Drives Division, bestätigt die wichtige Rolle des Digital Twin bei der Visualisierung kundenspezifischer CAD-Daten der eigenen Produkte: Unsere Kunden können die Produktdaten in der Entwicklungsphase, der Inbetriebnahme, beim Betrieb und beim Service/Retrofit optimal nutzen. Durch den automatischen Vergleich des realen Objekts mit dem CAD-Modell werden Bauteile einfach erkannt – so kann beispielsweise der Service das richtige Ersatzteil bestellen. Die Technologie dieses markerless Tracking ist eine der Kernkompetenzen des Fraunhofer IGD. Mit der Augmented-Reality-Brille HoloLens können Standbesucher auf den Siemens-Motor Zusatzinformationen wie die genauen Maße einzelner Bauteile einblenden und mit den Experten vor Ort die Einsatzmöglichkeiten und Anwendungsszenarien – beispielsweise die Möglichkeit, direkt aus der Anwendung den Bestellprozess für einzelne Teile zu starten – diskutieren.

Fraunhofer IGD auf der IMTS:

International Manufacturing Technology Show
10.-15. September 2018 – McCormick Place – Chicago, IL
East Building, Level 2, Booth No. 121815

Weiterführende Informationen:

www.igd.fraunhofer.de/veranstaltungen/imts-2018
www.igd.fraunhofer.de/projekte/instant3dhub
https://instant3dhub.org

Das vor 30 Jahren gegründete Fraunhofer IGD ist heute die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
+49 6151 155-146
presse@igd.fraunhofer.de
http://www.igd.fraunhofer.de

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Cuttlefish-Treiber für alle Nutzer des Stratasys J750 3D-Druckers verfügbar

Cuttlefish-Treiber für alle Nutzer des Stratasys J750 3D-Druckers verfügbar

Cuttlefish setzt komplexe Modelle in 3D-Drucke mit hochpräziser Farben- und Transluzen-Wiedergabe um

Der hochvolumige 3D-Druck tritt in eine neue Phase ein: Auf der Fachmesse formnext 2017 hat Stratasys seine offene Voxel Print-Schnittstelle für den Vollfarb-Multi-Material-3D-Drucker J750 vorgestellt. Der J750 kann jetzt mit dem Druckertreiber Cuttlefish des Fraunhofer IGD verwendet werden, der bereits für frühere Stratasys-Projekte erfolgreich eingesetzt wurde.

Cuttlefish ist ein universeller 3D-Druckertreiber, der vom Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD entwickelt wurde. Er setzt 3D-Scan-Daten oder von Design- und Texturierungssoftware erzeugte 3D-Modelle auf dem J750-Drucker von Stratasys in 3D-Drucke mit hochpräziser Wiedergabe von Farben und Transluzenzen um.

Auf der formnext 2017 hat Stratasys die GrabCAD Voxel Print-Lösung für seinen Vollfarb-Multimaterial-3D-Drucker J750 vorgestellt, die das System für die Verwendung mit Drittanbieter-Software „öffnet“. Der Druckertreiber Cuttlefish des Fraunhofer IGD arbeitet nahtlos mit GrabCAD Voxel Print zusammen. „Das Fraunhofer IGD war einer der ersten Nutzer unserer GrabCAD Voxel Print-Lösung, was dem Institut ermöglichte, Cuttlefish so zu entwickeln, dass die Farb- und Transluzenzfähigkeiten des Vollfarb-Stratasys 3D-Druckers J750 voll ausgeschöpft werden“, so Tomer Gallimidi, Education Product Leader bei Stratasys.

Der Treiber hat seine Leistungsfähigkeit bereits bewiesen: Das preisgekrönte Animationsstudio LAIKA hat vor mehr als zwei Jahren damit begonnen, den Stratasys J750 3D-Drucker, Cuttelfish und Voxel Print für ihren nächsten, noch nicht angekündigten Film zu verwenden. Während sich der Stop-Motion-Spielfilm noch in der Produktion befindet, hat LAIKA bereits 80.000 Gesichter (und mehr) mithilfe von Cuttlefish gedruckt. Der Oscar®-nominierte Brian McLean, Director of Rapid Prototype bei LAIKA, erläutert: „Cuttlefishs akkurate Wiedergabe komplexer Geometrien und Farben hat uns beim 3D-Druck einen Grad der Kontrolle eröffnet, von dem wir bislang nur träumen konnten. Die Kombination von Cuttlefish, Voxel Print und dem Stratasys J750 hat uns ermöglicht, hochgradig detaillierte, farbige 3D-Drucke anzufertigen und extrem kleine Änderungen in Gesichtsausdrücken zu animieren.“ In Zukunft werden alle Besitzer eines J750-Druckers Cuttlefish für ihre Aufgaben nutzen können.

Die neueste Cuttlefish-Version unterstützt RGBA-Texturen, die sowohl Farb- als auch Transluzenzinformationen beinhalten, die von vollkommen opak bis hin zu vollkommen transparent reichen. Der Treiber ermöglicht Nutzern, mehrere sich überlappende Modelle zu drucken, jedes mit einer oder mehreren RGBA-Texturen.

Philipp Urban, Leiter der Abteilung 3D-Druck-Technologie am Fraunhofer IGD, erläutert: „Auf RGBA-Daten basierende 3D-Modelle werden von 3D-Dateiformaten wie OBJ oder WRL unterstützt und können von vielen Design- und Texturierungstools erzeugt werden. Darüber hinaus können RGBA-Texturen von populären Bildbearbeitungsprogrammen wie Adobe Photoshop erzeugt oder modifiziert werden. Cuttlefish schließt die Qualitätslücke zwischen dem virtuellen Design und seiner Wiedergabe als 3D-Druck.“ Veranschaulicht wurden diese Fähigkeiten mit einem 3D-Anatomie-Modell, das aus 28 Teilen besteht. Jedem von diesen wurde ein anderes Material zugewiesen, die zusammengenommen durch 425 Megapixeln Farbtexturen beschrieben werden. Transparente Teile des Modells wurden einfach durch Modifizierung der RGBA-Daten erzeugt.

Weitere Informationen zu Cuttlefish finden Sie unter: https://www.cuttlefish.de

Das vor 30 Jahren gegründete Fraunhofer IGD ist heute die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

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Kundenspezifische Maßlösungen: Individuelles Design und fotorealistischer 3D-Farbdruck

Kundenspezifische Maßlösungen: Individuelles Design und fotorealistischer 3D-Farbdruck

Mit der Simulationssoftware lässt sich prüfen, ob sich der am Rechner erstellte Designvorschlag auch (Bildquelle: Fraunhofer IGD)

Eine Software, die in Echtzeit prüft, ob sich am Bildschirm entworfene Produktdesigns in der Realität überhaupt umsetzen lassen und auf 3D-Farbdruckern produzierbar sind? Was wie Zukunftsmusik klingt, wird von Forschern des Fraunhofer IGD gerade realisiert und auf der diesjährigen formnext vorgestellt.

Mit dem CUPstomizer entwickeln Forscher des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung IGD erstmals eine Simulationssoftware für individuelle Maßlösungen in der Kleinstserienfertigung, die anschließend mit einem 3D-Drucker gedruckt werden können. Die Software prüft, ob sich das vom Kunden gewünschte Design realisieren lässt. „Neu ist dabei, dass das Verfahren über reine Geometrie-Informationen hinausgeht, da auch physikalische Eigenschaften berücksichtigt werden. Nicht nur die Form eines Modells wird überprüft, sondern auch, ob das gedruckte Bauteil den erwarteten spezifizierten Belastungen standhält“, erklärt Prof. Dr. Andre Stork, Leiter der Abteilung Interaktive Engineering Technologien am Fraunhofer IGD.

Ein Prototyp der Simulationslösung – zu sehen auf der formnext 2017 in Frankfurt am Main – transportiert die Idee in mögliche Anwendungen: ein Halter für Becher kann individuell angepasst werden. Über eine interaktive Benutzeroberfläche der Simulationssoftware können Messebesucher das Produkt individuell gestalten. Dazu wird ein grundlegendes Design zur Verfügung gestellt, das als Ausgangspunkt dient. Während der Nutzer nun die Geometrie anpasst, prüft die Software die Belastung innerhalb des 3D-Modells. Falls die Designidee statisch nicht umsetzbar ist, macht die Software über ein interaktives Menü Vorschläge, welche Parameter verändert werden müssen, um den Entwurf stabiler zu gestalten.

Zwar ist mit dem momentanen Prototyp noch kein Multimaterialdruck möglich, doch während an der Weiterentwicklung geforscht wird, steht der ebenfalls vom Fraunhofer IGD entwickelte Druckertreiber Cuttlefish bereits heute zur Verfügung. Die Software Cuttlefish lässt es zu, mit vielen Druckmaterialien gleichzeitig zu arbeiten und dabei Geometrie, Farben sowie feine Farbübergänge des Originals exakt wiederzugeben. Des Weiteren ist es den Forschern gelungen, eine partielle Lichtdurchlässigkeit in den Druck zu integrieren. „Einsatzmöglichkeiten bieten sich viele für diese neuartige Verbindung von Farbe und Transluzenz – neben der Visualisierung von Prototypen in der Industrie findet man sie beispielsweise beim Druck von Zahnimplantaten“, erklärt Dr. Philipp Urban, Leiter der Abteilung 3D-Druck-Technologie des Fraunhofer IGD.

Auf der diesjährigen formnext (14. bis 17. November in Frankfurt am Main) stellen die Forscher des Fraunhofer IGD ihren Prototypen vor. Zu finden ist das Exponat in Halle 3.0 Stand F50.

Weitere Informationen unter www.igd.fraunhofer.de

Das vor 30 Jahren gegründete Fraunhofer IGD ist heute die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

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DUALIS zeigt auf der EMO 2017: Gläserne Produktionsprozesse in der Smart Factory

Dreidimensionale Produktion: 3D-Simulations- und APS-Lösungen ermöglichen die optimierte Planung in der digitalen Fabrik

DUALIS zeigt auf der EMO 2017: Gläserne Produktionsprozesse in der Smart Factory

Leitstand mit GANTTPLAN

Dresden, 20. Juni 2017 – Geringere Losgrößen, komplexere Bauteile, höhere Produktvielfalt und der digitale Wandel verändern die Industrieproduktion grundlegend. Die DUALIS GmbH IT Solution ( www.dualis-it.de) unterstützt diese Prozesse durch smarte Lösungen für die Planung und Visualisierung von Fertigungsprozessen. Diese präsentiert das Unternehmen vom 18. bis 23. September auf der EMO – Messe für die Metallbearbeitungsbranche – in Hannover. In Halle 25, Stand C25 stellt DUALIS unter anderem die 3D-Simulationsplattform Visual Components und das Feinplanungstool GANTTPLAN 5.6 vor.

„Connecting systems for intelligent production“ – auf der EMO dreht sich alles um Innovationen rund um die moderne Produktionstechnik in der Metallbearbeitung. Zahlreiche Aussteller aus aller Welt präsentieren auf der Messe ihre Produkte und Services im Sinne der Digitalisierung und Industrie 4.0. Dabei stehen vernetzte Produkte und Prozesse im Fokus.

„Die Fertigungsabläufe sind heute zunehmend digital getrieben. Wir machen diese plan- sowie optimierbar und Prozesswissen schneller reproduzierbar“, erklärt Heike Wilson, Geschäftsführerin bei DUALIS.

Das APS (Advanced Planning and Scheduling)-System GANTTPLAN von DUALIS stellt eine zentrale Komponente der smarten Fabrik dar. Das modular aufgebaute Feinplanungstool übernimmt sowohl die Auftragsfeinterminierung als auch die Ergebnisvisualisierung im grafischen Leitstand. Somit lassen sich die produktionsrelevanten Parameter wie Personal, Material und Terminierung besser planen und steuern. Dies führt zu effizienten Prozessen und Planungssicherheit. GANTTPLAN ist das Bindeglied zwischen der Management- und Produktionsebene und lässt sich im Sinne der digitalen Transformation nahtlos in bestehende MES und ERP integrieren. So ergänzt es unter anderem die iTAC.MES.Suite, das Manufacturing Execution Systems der DUALIS-Muttergesellschaft iTAC Software AG.

DUALIS setzt jedoch nicht nur im laufenden Betrieb an, sondern auch im Vorfeld. Hierfür kommt die 3D-Simulationsplattform Visual Components zum Einsatz. Damit lassen sich die Fabrikprozesse der Industrie 4.0 vor dem Praxiseinsatz simulieren und besser planen. „Durch die Abbildung der Prozesse und deren Analyse können Anlagen und Produktionslinien vor dem Bau beziehungsweise vor der Inbetriebnahme im Detail geprüft werden. Dies spart Kosten und Zeit und gleichzeitig werden die neuartigen Anwendungsszenarien, die die Produktion 4.0 hervorbringt, transparent und kalkulierbar“, erklärt Heike Wilson, Geschäftsführerin bei DUALIS.

Gemeinsam mit der iTAC Software AG präsentiert DUALIS auf der „EMO 2017“ diese sowie weitere Industrie 4.0-Lösungen und -Plattformen, die den digitalen Wandel in den Fabriken unterstützen.

Die 1990 gegründete DUALIS GmbH IT Solution – eine Tochtergesellschaft der iTAC Software AG – hat sich auf die Entwicklung von Software und Dienstleistungen rund um Simulation, Prozessoptimierung und Auftragsfeinplanung spezialisiert. Zur Produktpalette zählen das Feinplanungstool GANTTPLAN sowie ISSOP (Intelligente Software für Simulation und Optimierung in Produktion und Logistik) und die 3D-Produksuite Visual Components. Die DUALIS-Produkte sind in zahlreichen namhaften Anwendungen in der Großindustrie und in mittelständischen Unternehmen im Produktions- und Dienstleistungssektor integriert. Consulting und Services zur strategischen und operativen Planung runden das Leistungsspektrum von DUALIS ab.

Firmenkontakt
DUALIS GmbH IT Solution
Heike Wilson
Tiergartenstraße 32
01219 Dresden
+49 (0) 351-47791620
hwilson@DUALIS-it.de
http://www.dualis-it.de

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punctum pr-agentur GmbH
Ulrike Peter
Neuer Zollhof 3
40221 Düsseldorf
+49 (0)211-9717977-0
pr@punctum-pr.de
http://www.punctum-pr.de

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Hahn Fertigungstechnik GmbH: Der Triumph des Stahls

Eisen und Stahl die eigentlichen Merkmale der europäischen Weltzivilisation – Beherrschung des Metalls. Vom Agrar- zum Industriestaat.

Hahn Fertigungstechnik GmbH: Der Triumph des Stahls

Fräsen Triplex Kettenrad – Hahn Fertigungstechnik GmbH

Zahlreiche Erfindungen in der Produktionstechnik führten zu effizienteren Produktionsmethoden. Die Produktionstechnik umfasst die Gebiete Fertigungstechnik, die Werkstücken eine bestimmte Form verleiht, die Energietechnik, die sich mit der Bereitstellung elektrischer, thermischer und mechanischer Energie befasst und die Verfahrenstechnik, die Umwandlung der Stoffe. Die Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg an der Ems in Niedersachsen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Das mittelständige Unternehmen hat sich auf die Bearbeitung von anspruchsvollen Dreh- und Frästeilen spezialisiert. Von der Konstruktion bis zur Fertigung liefert Hahn Fertigungstechnik komplett bearbeitete, einbaufertige Teile oder komplexe Baugruppen aus allen zerspanbaren Materialien.

Vom Agrar- zum Industriestaat

Die Hochindustrialisierung in Deutschland zwischen 1870 und 1920 ändert grundlegend die Lebensweise und läutet ein neues Zeitalter ein, erklärt Norbert Hahn. Der Stahl zählt zu eine der wichtigsten Neuerungen zur Entwicklung von Verfahren zur Massenproduktion. Günstiger und hochqualifizierter Stahl ermöglicht die Rationalisierung mit Bewegung zur wirtschaftlichen Großserienproduktion. Die Automatisierung der Werkzeugmaschinen erreichte durch Hilfe der Dampfmaschine höhere Drehzahlleistungen. Das neue Weltwunder war der absolute Höhepunkt der Weltausstellung 1851. Die Anforderungen an Bauwerke hatten völlig neue Dimensionen angenommen. Alexandre Gustave Eiffel setzte sich gegen alle Zweifler durch und bewies mit seiner Pioniertat, welche großartigen Werke der Mensch zu leisten vermag, wenn er Material und Technik beherrscht. Den Triumph des Stahls symbolisierte der Eiffelturm.

Die Ausstellung selbst spiegelte die explosionsartige technische Entwicklung auf allen Gebieten der vorwärtsdrängenden Industrie wider. Mit der Erfindung der Dampfmaschine und des Puddelstahls hatte eine Veränderung der Produktionsweise begonnen, die nun im Wechselspiel in atemberaubender Weise neue Erfindungen hervorbrachte. Norbert Hahn führt aus, dass das Entwicklungstempo der gesamten Wirtschaft dadurch beflügelt wurde. Neue Betätigungsfelder für tatkräftige Männer, die mit Ideenreichtum, Wagemut und vor allem Geschäftssinn punkteten, kamen in dieser Epoche nach vorne. Fabriken entstanden, die Menschen zogen vom Land in die Stadt. Der Wandel vom Agrar- zum Industriestaat war unaufhaltsam, so Norbert Hahn.

Stahlindustrie lässt neue Industriezentren entstehen: Kettenreaktion für Infrastruktur – Wohnraum – Lebensweise

Norbert Hahn weist im Besonderen darauf hin, dass neue Aufgaben Lösungen erforderten, für die es keine Vorbilder gab. Günstige Rohstoffquellen und neue Absatzmärkte sowie das wachsende Interesse am technischen Fortschritt ließen wirtschaftliche Beziehungen zwischen einzelnen Ländern sprunghaft ansteigen.

Ein gut ausgebautes Verkehrssystem war nötig, um die Entwicklung des internationalen Handels zu unterstützen. Im Besonderen beschleunigte die Entwicklung der Stahlindustrie den Bau der Eisenbahn, des Maschinenbaus und förderte den Kohlebergbau. Hierbei mussten große Menschenmassen bewegt werden, um die Arbeitskräfte in den aufblühenden Industriezentren zu konzentrieren. Der Städtebau erhielt einen stürmischen Zuwachs. Das gesamte Bauwesen erfuhr einen noch nie da gewesenen Aufschwung. Eine Kettenreaktion entstand.

Fazit: Der Triumpf des Stahls löst das Wirtschaftswunder der ersten Generation aus – ein Werkstoff mit ungeahnter Energie

Der Wandel fand unaufhaltsam statt. Norbert Hahn erläutert, dass Industrieunternehmen, Bankgebäude, Markthallen, neue Stadtviertel wie Pilze aus der Erde schossen. Ein Wirtschaftswunder der ersten Generation. Werften, Häfen, Entladeeinrichtungen entstanden. Größe und Anzahl der stählernen Dampfschiffe wuchsen. Ein gewaltiger Kapitalbedarf trieb zur Bildung von Aktiengesellschaften und förderte die Entstehung der Monopole. Unter deren Kampf um die wirtschaftliche Vormachtstellung und Neuaufteilung der Welt erlangte das Militärwesen auch zunehmend Bedeutung. Die Rüstungsindustrie entwickelte sich. Neue Erfindungen waren zahlreich, die wiederum anderen Zweigen Herausforderungen und Aufgaben stellten. Alle am technischen Fortschritt beteiligten Industriezweige ist in erster Linie die Eigenschaft eines einzigen Werkstoffs zu verdanken, dem Stahl bzw. Eisen.

Die Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg an der Ems in Niedersachsen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Hahn Fertigungstechnik GmbH ist ein mittelständiges Unternehmen und hat sich spezialisiert auf die Bearbeitung von anspruchsvollen Dreh- und Frästeilen. Von der Konstruktion bis zur Fertigung liefert Hahn Fertigungstechnik komplett bearbeitete, einbaufertige Teile oder komplexe Baugruppen aus allen zerspanbaren Materialien. Die Reparatur von Bauteilen ist Bestandteil unseres Leistungsspektrums. Gegenseitige Synergien der Unternehmen Hahn Fertigungstechnik und Maschinenbau Hahn werden in der Konstruktion, der Aus- und Weiterbildung, der Logistik und weiteren Bereichen genutzt. Weitere Informationen unter www.hahn-fertigungstechnik.de

Kontakt
Hahn Fertigungstechnik GmbH
Norbert Hahn
Dieselstraße 1
26871 Papenburg
+49 (0)4961 9707-0
+49 (0)4961 6224
office@hahn-fertigungstechnik.de
http://www.hahn-fertigungstechnik.de

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Karriereziel – Produktionsprozesse für die Zukunft gestalten

Hochschulcampus Tuttlingen bildet Experten in Produktionstechnik aus

Karriereziel - Produktionsprozesse für die Zukunft gestalten

Absolvent Christoph Zepf arbeitet als Leiter der Werkzeugmontage bei der Hammerwerk Fridingen GmbH.

Die Produktionstechnik ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft und diese setzt auf die Vierte Industrielle Revolution. Der Hochschulcampus Tuttlingen bildet gemeinsam mit über 100 Unternehmen Ingenieure für dieses Feld aus. Bewerbungsschluss für den Studienstart in Produktionstechnik am dritten Standort der Hochschule Furtwangen ist der 15. Juli.

Das Produktionstechnik-Studium Industrial Manufacturing am Hochschulcampus Tuttlingen vereint die Maschinenbaudisziplinen Konstruktion, Fertigungstechnik, Werkzeugmaschinen und Produktionsverfahren. Es vermittelt Schlüsselqualifikationen für die spätere Berufspraxis als Ingenieur in der Automobilbranche, der Luft- und Raumfahrttechnik, der Medizintechnik und für den gesamten Maschinenbau-Sektor. Der Produktionstechnik-Studiengang legt einen der Schwerpunkte auf das sogenannte „Internet der Dinge“: Denn zukünftig sind Werkstücke, Roboter und Produktionsanlangen miteinander vernetzt sein und kommunizieren. Das ist die Vision der Vierten Industriellen Revolution.

Der Ingenieur für Wertschöpfung und Fertigungsprozesse
Christoph Zepf ist Absolvent des Studiengangs Industrial Manufacturing. „Das Studium vermittelt ingenieurwissenschaftliche Grundkenntnisse, die mir jetzt als Werkzeug dienen. Damit verstehe ich prozesstechnische Zusammenhänge und beeinflusse diese gezielt“, sagt Zepf. Das Produktionstechnik-Studium hat ihm die Perspektiven für seine derzeitige Karrierestufe als Leiter der Werkzeugmontage beim Hammerwerk in Fridingen eröffnet. Von Beginn an unterstützte ihn sein heutiger Arbeitgeber. Als Produktionstechniker leistet er seinen Beitrag zum Unternehmensziel. Sein Studium lieferte ihm Kenntnisse über Fertigungsverfahren, Prozesse und Maschinen. Projektarbeiten, das praktische Studiensemester und die Abschlussarbeit haben ihm geholfen, methodisches und selbstständiges Arbeiten zu erlernen.

Berufsbild und Arbeitsfelder
Jedes Produkt durchläuft einen Produktionsprozess. Beispielsweise ein Auto, die Kaffeemaschine, eine Uhr oder das begehrte Smartphone. Um diese Produkte herzustellen, benötigen Unternehmen Maschinen und Anlagen, die Schritt für Schritt Produkte formen, gießen, zusammensetzen oder lackieren. Produktionstechnik-Ingenieure gestalten solche Produkte und Prozesse von der Entwicklung des Prototypen über die Produktion bis hin zum Kunden und das – branchenübergreifend. Sie arbeiten in der Konstruktion und Entwicklung, planen und managen Prozesse, automatisieren Abläufe oder sind im Projekt- und Qualitätsmanagement tätig.

Produktionstechnik studieren gemeinsam mit der Industrie
Das Produktionstechnik-Studium am Hochschulcampus Tuttlingen erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Industrie. Studierende besuchen vom ersten bis zum letzten Semester Unternehmen und haben direkten Zugang zu Fach- und Führungskräften.

www.hfu-campus-tuttlingen.de/studiengaenge/produktionstechnik

Seit Oktober 2009 ist Tuttlingen Hochschulstadt mit Vorbildfunktion. Gemeinsam mit der Industrie, der Stadt und dem Landkreis Tuttlingen, der Hochschule Furtwangen (HFU) und dem Land Baden-Württemberg entstand hier ein neuer, einzigartiger Hochschulstandort mit Modellcharakter. Basierend auf dem Konzept der Public Private Partnership (PPP) stellt der Hochschulcampus Tuttlingen eine Neuerung in der deutschen Hochschullandschaft dar.

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Pressemitteilungen

COPA-DATA gewinnt mit Finze & Wagner einen neuen Partner

Verstärkung der Marktpräsenz im deutschen Raum

COPA-DATA gewinnt mit Finze & Wagner einen neuen Partner

Übergabe des Partner-Zertifikats

Der Automatisierungsspezialist COPA-DATA und Finze & Wagner, Ingenieurdienstleister für die Prozess- und Fertigungsindustrie, arbeiten ab sofort eng zusammen. Im Rahmen der Kooperation wird das Unternehmen Finze & Wagner die Produktfamilie zenon für HMI/SCADA und Dynamic Production Reporting seinen Kunden und Interessenten als Lösung für die Prozessautomatisierung, Leittechnik und Gebäudetechnik anbieten.

Die Kooperation der beiden Unternehmen COPA-DATA und Finze & Wagner schafft große Synergieeffekte: Kunden erhalten damit vollständig integrierte Komplettlösungen – von der Konzeption über das Engineering bis hin zur Inbetriebnahme von Produktionsanlagen. Ausgestattet werden die Produktionsanlagen oder die Gebäude mit der leistungsstarken und durchgängigen Lösung zenon. Der Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt dabei auf Projekten in der Leittechnik für die Fertigungskontrolle und Fertigungssteuerung.

„Unsere Partner tragen wesentlich dazu bei, die Produktfamilie zenon erfolgreich auf dem Markt zu positionieren und Kundenbeziehungen langfristig zu festigen. Wir freuen uns daher sehr, mit Finze & Wagner ein etabliertes Unternehmen als Partner gewonnen zu haben, das seit mehr als 40 Jahren erfolgreich am Markt agiert und sich durch Professionalität, Lösungskompetenz und fundiertes Know-how auszeichnet“, erklärt Frank Hägele, Sales Director der COPA-DATA GmbH.

Als Engineering-Unternehmen ist Finze & Wagner Komplettanbieter für Planungs- und Ausführungsarbeiten in den Bereichen Elektro-, Mess-, Regeltechnik, Prozessautomatisierung, Maschinen- und Anlagenautomatisierung, technische Gebäudeausrüstung, Energietechnik und mehr. Das Unternehmen gehört zu den größten Fachplanern im deutschsprachigen Raum. Zu den Kunden zählen sowohl Endkunden, als auch renommierte Anlagenbauer aus der Pharmaindustrie, Umwelttechnik, Lebensmittelindustrie, Stahlindustrie, Chemie und Petrochemie.

„Mit zenon haben wir eine Lösung für HMI/SCADA und Dynamic Production Reporting gefunden, die unsere Anforderungen an Flexibilität, Plattformunabhängigkeit, Stabilität und Durchgängigkeit umfassend erfüllt“, erklärt Alexander Borgardt, Senior Engineer bei Finze & Wagner. „Auf Basis der etablierten Produktfamilie zenon können wir unseren Kunden Lösungen für die Industrieautomation anbieten, die unseren Ansprüchen an Innovation, Produktqualität, Verlässlichkeit, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit gerecht werden.“

Erste Projekte gewonnen

Im Zuge der Zusammenarbeit konnten die beiden Unternehmen COPA-DATA und die fiwa)group bereits erste Kunden für den Einsatz von zenon gewinnen. Hierzu zählt unter anderem ein Chemiekonzern. Das Unternehmen wird zenon für die Visualisierung und Steuerung von chemischen Prozessen sowie die Datenerfassung, -konzentration und Weitergabe der Informationen an überlagerte Systeme einsetzen.

COPA-DATA Partner Community: breite Basis an zertifizierten Spezialisten

Die COPA-DATA Partner Community ist ein weltweites Netzwerk mit mehr als 135 zertifizierten Unternehmen. Hierzu zählen Systemintegratoren, Dienstleister, Vertriebspartner, Distributoren, Maschinen- und Anlagenbauer sowie Bildungs- und Forschungseinrichtungen. Ziel ist es, diese Partner Community kontinuierlich zu erweitern, langfristige Partnerschaften zu schließen und gemeinsam Projekte von der Idee bis hin zur dauerhaften Unterstützung der Kunden zu realisieren. In Deutschland arbeitet die COPA-DATA GmbH derzeit mit mehr als 20 Systemintegratoren und Partnern in allen Technologiebereichen und Branchen wie Automotive, Food & Beverage, Pharma, Energy, etc. zusammen. Weitere Informationen zur COPA-DATA Partner Community finden Sie auf www.copadata.com/partner

Über COPA-DATA

COPA-DATA ist Technologieführer für ergonomische und hochdynamische Prozesslösungen. Das 1987 gegründete Unternehmen entwickelt in der Zentrale in Österreich die Software zenon für HMI/SCADA, Dynamic Production Reporting und integrierte SPS-Systeme. zenon wird über eigene Niederlassungen in Europa, Nordamerika und Asien sowie kompetente Partner und Distributoren weltweit vertrieben. Kunden profitierten dank der dezentralen Unternehmensstruktur von lokalen Ansprechpartnern und lokalem Support. Als unabhängiges Unternehmen agiert COPA-DATA schnell und flexibel, schafft immer wieder neue Standards in Funktionalität und Bedienkomfort und setzt Trends am Markt. Über 100.000 installierte Systeme in mehr als 50 Ländern eröffnen Unternehmen aus Food & Beverage, Energy & Infrastructure, Automotive und Pharmaceutical neue Freiräume für effiziente Automatisierung.

Über die Produktfamilie zenon

zenon ist die vielseitig einsetzbare Produktfamilie von COPA-DATA für industrienahe und ergonomische Prozesslösungen vom Sensor bis zum ERP-System. Sie besteht aus zenon Analyzer, zenon Supervisor, zenon Operator und zenon Logic. zenon Analyzer erstellt anhand verfügbarer Templates maßgeschneiderte Reports (z.B. zu Verbrauch, Stillstandszeiten, Produktivitätskennzahlen) auf Basis von Daten aus IT und Automatisierung. zenon Supervisor erlaubt als unabhängiges SCADA-System die umfassende Prozesskontrolle und Steuerung redundanter Systeme, auch in komplexen Netzwerken und per sicherem Remote-Zugriff. zenon Operator sorgt als HMI-System für sichere Maschinensteuerung und einfache, intuitive Bedienung – inklusive Multitouch. zenon Logic ermöglicht als integriertes, IEC 61131-3-basierendes SPS-System optimale Prozesssteuerung und logische Datenverarbeitung. Die Produktfamilie zenon integriert sich als plattformunabhängiges Portfolio für Prozesslösungen problemlos in bestehende Automatisierungs- und IT-Umgebungen und macht mit Wizards und Vorlagen sowohl die Projektierung als auch den Umstieg von anderen Systemen einfach. Das Prinzip „Parametrieren statt programmieren“ ist charakteristisches Merkmal der Produktfamilie zenon.

Kontakt
COPA-DATA GmbH
Susanne Garhammer
Haidgraben 2
85521 Ottobrunn
+49 89 66 02 98 – 943
susanne.garhammer@copadata.de
http://www.copadata.com

Pressemitteilungen

COPA-DATA kooperiert mit der Technischen Universität München

Der Lehrstuhl für Lebensmittelverpackungstechnik wird Partner des Automatisierungsspezialisten

COPA-DATA kooperiert mit der Technischen Universität München

Der Lehrstuhl für Lebensmittelverpackungstechnik der Technischen Universität München wird COPA-DATA

COPA-DATA und die Technische Universität München (TUM) machen es offiziell: Ab sofort ist der Lehrstuhl für Lebensmittelverpackungstechnik der Technischen Universität München COPA-DATA Registered Partner im Bereich Bildungs- & Forschungseinrichtungen. Im Mittelpunkt der Partnerschaft stehen die enge Zusammenarbeit in Wissenschaft und Lehre sowie die Nachwuchs- und Innovationsförderung.

COPA-DATA arbeitet bereits seit 2008 mit dem Lehrstuhl für Lebensmittelverpackungstechnik der Technischen Universität München auf vielen Ebenen zusammen. Auf Grundlage der bestehenden Kooperationen wird der Partnerschaft jetzt eine definierte, offizielle Basis gegeben. Die Kooperation mit dem Lehrstuhl für Lebensmittelverpackungstechnik der Technischen Universität München bildet für COPA-DATA den Rahmen für gemeinsame Projekte und den regelmäßigen Austausch über Entwicklungen und Trends in Wissenschaft und Industrie.

„Die Partnerschaften mit Bildungs- und Forschungseinrichtungen sind ein wichtiges Instrument für unsere Innovationsstrategie. Die Vernetzung mit Hochschulen gibt Impulse für Innovationen in der Industrie, ermöglicht uns den Zugang zu wissenschaftlichen Erkenntnissen und gewährleistet die Ausbildung von hochqualifizierten Hochschulabsolventen. Gleichzeitig können wir als Förderer und Ratgeber im universitären Bereich auftreten“, erklärt George Yamanoglu, New Markets & Partner Consultant bei der COPA-DATA GmbH.

Wissenstransfer gewährleisten, Innovationskraft stärken

Im Rahmen der Zusammenarbeit gibt COPA-DATA Einblicke in die Praxis, leistet technische Unterstützung und stellt zenon, die Produktfamilie für HMI/SCADA und Dynamic Production Reporting, dem Lehrstuhl für Ausbildungszwecke und Projektarbeiten zur Verfügung. Darüber hinaus beteiligt sich COPA-DATA mit Vorlesungen zu den Themenbereichen HMI/SCADA, Industrie 4.0, Security, Predictive Analytics, Augmented Reality sowie mit Bachelor- und Masterarbeiten an Ausbildung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

„Wir freuen uns, von COPA-DATAs Praxis-Know-how und der jahrelangen, ausgewiesenen Expertise in der Industrie profitieren zu können. Ein lebendiger Wissenstransfer ist für unseren Lehrstuhl der Lebensmittelverpackungstechnik unerlässlich. Die Zusammenarbeit fördert nicht nur die Forschung, sondern auch den Wissenstransfer in die Industrie“, erklärt Dipl. Ing. Stefan Flad, Doktorand und Dozent der Technischen Universität München am Lehrstuhl für Lebensmittelverpackungstechnik in Freising.

Weihenstephaner Standards – gemeinsam zukunftssichere Standards schaffen

Die gemeinsame Arbeit und der regelmäßige Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft haben bereits Früchte getragen. COPA-DATA bringt sich seit 2008 im Arbeitskreis „Weihenstephaner Standards“ (WS) unter Federführung des Lehrstuhls für Lebensmittelverpackungstechnik der Technischen Universität München ein. Die Weihenstephaner Standards ermöglichen eine herstellerunabhängige Kopplung zwischen HMI/SCADA- oder MES-Systemen und Maschinen in der Abfüll- und Verpackungsindustrie sowie der Lebensmittelindustrie. Das bedeutet für Anwender eine wesentliche Erleichterung bei der Integration von Maschinen in Fertigungslinien. Die Standardisierung umfasst Dateninhalte (Datenpunkte sowie Datenpunktdefinition), eine physikalische Schnittstelle sowie einen Befehlssatz. Die Weihenstephaner Standards ermöglichen eine standardisierte und einheitliche Auswertung von Betriebsdaten wie zum Beispiel die Berechnung von Kennzahlen (OEE), einer lückenlosen Chargenrückverfolgung oder einer detaillierten Störanalyse. Zahlreiche Maschinen- und Anlagenbauer haben diese Schnittstelle bereits implementiert, mittlerweile nutzen viele nationale und internationale Unternehmen die Weihenstephaner Standards in ihren Abfüll- und Verpackungsanlagen.

„Transparente Produktions- und Geschäftsprozesse sowie eine durchgängige digitale Vernetzung entscheiden heute über den unternehmerischen Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit. Eine systematische Datengrundlage sowie eine umfassende Verarbeitung und Aufbereitung von Informationen bilden die Basis hierfür. Die ´Weihenstephaner Standards´ gewährleisten eine prozessübergreifende Datenerfassung in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie, unterstützen damit die Qualitätssicherung in produzierenden Unternehmen und ermöglichen erhebliche Effizienzsteigerungen“, erklärt George Yamanoglu, New Markets & Partner Consultant bei der COPA-DATA GmbH.

Über COPA-DATA

COPA-DATA ist Technologieführer für ergonomische und hochdynamische Prozesslösungen. Das 1987 gegründete Unternehmen entwickelt in der Zentrale in Österreich die Software zenon für HMI/SCADA, Dynamic Production Reporting und integrierte SPS-Systeme. zenon wird über eigene Niederlassungen in Europa, Nordamerika und Asien sowie kompetente Partner und Distributoren weltweit vertrieben. Kunden profitierten dank der dezentralen Unternehmensstruktur von lokalen Ansprechpartnern und lokalem Support. Als unabhängiges Unternehmen agiert COPA-DATA schnell und flexibel, schafft immer wieder neue Standards in Funktionalität und Bedienkomfort und setzt Trends am Markt. Über 100.000 installierte Systeme in mehr als 50 Ländern eröffnen Unternehmen aus Food & Beverage, Energy & Infrastructure, Automotive und Pharmaceutical neue Freiräume für effiziente Automatisierung.

Über die Produktfamilie zenon

zenon ist die vielseitig einsetzbare Produktfamilie von COPA-DATA für industrienahe und ergonomische Prozesslösungen vom Sensor bis zum ERP-System. Sie besteht aus zenon Analyzer, zenon Supervisor, zenon Operator und zenon Logic. zenon Analyzer erstellt anhand verfügbarer Templates maßgeschneiderte Reports (z.B. zu Verbrauch, Stillstandszeiten, Produktivitätskennzahlen) auf Basis von Daten aus IT und Automatisierung. zenon Supervisor erlaubt als unabhängiges SCADA-System die umfassende Prozesskontrolle und Steuerung redundanter Systeme, auch in komplexen Netzwerken und per sicherem Remote-Zugriff. zenon Operator sorgt als HMI-System für sichere Maschinensteuerung und einfache, intuitive Bedienung – inklusive Multitouch. zenon Logic ermöglicht als integriertes, IEC 61131-3-basierendes SPS-System optimale Prozesssteuerung und logische Datenverarbeitung. Die Produktfamilie zenon integriert sich als plattformunabhängiges Portfolio für Prozesslösungen problemlos in bestehende Automatisierungs- und IT-Umgebungen und macht mit Wizards und Vorlagen sowohl die Projektierung als auch den Umstieg von anderen Systemen einfach. Das Prinzip „Parametrieren statt programmieren“ ist charakteristisches Merkmal der Produktfamilie zenon.

Kontakt
COPA-DATA GmbH
Susanne Garhammer
Haidgraben 2
85521 Ottobrunn
+49 89 66 02 98 – 943
susanne.garhammer@copadata.de
http://www.copadata.com

Pressemitteilungen

Können Juristen auch Technik?

Ja, ab Herbst gibts in Bayreuth Jura mit Technikwissenschaftlichem Zusatzstudium

Können Juristen auch Technik?

(NL/8571950807) Ab dem Wintersemester 2013/14 hat die Universität Bayreuth ein deutschlandweit einzigartiges Angebot in ihrem Studienkatalog: Jurastudierende können ein Technikwissenschaftliches Zusatzstudium (TeWiZ) absolvieren.

Ab dem Wintersemester 2013/14 hat die Universität Bayreuth ein deutschlandweit einzigartiges Angebot in ihrem Studienkatalog: Jurastudierende können ein Technikwissenschaftliches Zusatzstudium (TeWiZ) absolvieren. Das gemeinsame Angebot von Rechts- und Ingenieurwissenschaftlern vermittelt Bayreuther Jurastudierenden Fachkenntnisse und praxisrelevante Kompetenzen in den Ingenieurwissenschaften und qualifiziert sie damit als ideale Juristen insbesondere für Technologieunternehmen. Ähnliches gilt für die anwaltliche Beratung von Unternehmen oder den Staatsdienst, wenn techniksteuernd und -regulierend gehandelt werden soll. Das Technikwissenschaftliche Zusatzstudium umfasst Lehrveranstaltungen, die ausschließlich für Jurastudierende konzipiert sind. Damit ist gesichert, dass auf die besonderen Bedürfnisse zukünftiger Juristinnen und Juristen eingegangen werden kann.

Im Berufsleben werden Juristen häufig mit Problemen konfrontiert, die einen technischen Hintergrund haben. Ohne ein gewisses Grundwissen beispielsweise im Maschinen- und Fahrzeugbau, in der Logistikbranche oder auch in der Energieversorgung können diese Fragestellungen rechtlich nicht sorgfältig genug beurteilt und letztlich daher kaum verantwortet werden. Anders ausgedrückt: Wer als Jurist in leitender Position in einem Industrieunternehmen tätig werden will oder solch ein Unternehmen anwaltlich beraten möchte, muss die technischen Abläufe dort verstehen und die Denk- und Arbeitsweise eines Ingenieurs nachvollziehen können, erläutert Prof. Dr. Michael Grünberger, Lehrstuhlinhaber für Bürgerliches Recht, Wirtschafts- und Technikrecht der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth.

Mit dem Angebot des Technikwissenschaftlichen Zusatzstudiums wollen wir künftige Juristinnen und Juristen kommunikationsfähig machen, mittels ihrer technischen Grundkenntnisse sollen sie mitreden und technische Sachverhalte beurteilen bzw. gemeinsam mit Ingenieuren diskutieren können, ergänzt Prof. Dr.-Ing. Andreas Jess, Lehrstuhlinhaber für Chemische Verfahrenstechnik an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften der Universität Bayreuth. Wir vermitteln unseren Studierenden, die das Technikwissenschaftliche Zusatzstudium begleitend zu ihrem Jurastudium absolvieren wollen, einen breiten Überblick über wichtige technische Prozesse. Dazu zählen insbesondere die Bereiche Maschinenbau, Elektrotechnologie, Produktionstechnik, Umwelt- und Energietechnik, Verfahrenstechnik sowie Biotechnologie und Werkstofftechnik.

Nach WiWiZ nun TeWiZ: Die Bayreuther betreten wieder einmal Neuland

Mit TeWiZ, dem studienbegleitenden Technikwissenschaftlichen Zusatzstudium für Jurastudierende, betritt die Universität Bayreuth wieder einmal Neuland. Mit diesem deutschlandweit einzigartigen Angebot reagiert die Universität auf die Herausforderungen der globalisierten Industriegesellschaft. Das ist beispielsweise der Fall, wenn Innovationen patentrechtlich abgesichert werden müssen, um den Wettbewerbsvorsprung zu halten, wenn mögliche Haftungsrisiken von Innovationen zu ermitteln sind oder Wissenstransfers aus der naturwissenschaftlich-technischen Forschung juristisch in die Wirtschaft begleitet werden müssen.

Mit WiWiZ, dem studienbegleitenden Wirtschaftswissenschaftlichen Zusatzstudium für Jurastudierende, hatte die Universität Bayreuth seinerzeit und früher als viele andere Universitäten auf die Bedürfnisse reagiert, die von Arbeitgebern und Mandanten an zukünftige Juristinnen und Juristen gestellt werden. Durch den Erwerb zusätzlicher wirtschaftlicher Kenntnisse können sich Jurastudierende insbesondere für wirtschaftlich ausgerichtete juristische Berufsfelder qualifizieren. Die Universität Bayreuth ermöglicht Jurastudierenden als einzige Hochschule in Deutschland den Erwerb des Zusatzabschlusses Wirtschaftsjurist (Univ. Bayreuth).

Save the date! Interessierte am Studiengang Jura können sich an der Universität Bayreuth bis zum 11.10.2013 einschreiben!

Voraussetzung für die Teilnahme am neuen Technikwissenschaftlichen Zusatzstudium ist lediglich die Einschreibung als Studierender im Studiengang Rechtswissenschaften an der Universität Bayreuth. Jura ist derzeit zulassungsfrei; eine gesonderte Anmeldung für das TeWiZ ist nicht erforderlich. Dieses Konzept ist bundesweit einzigartig. Vom ersten Studiensemester an können Leistungsnachweise für die Zusatzqualifikation erworben werden. Das Zusatzstudium ist dabei vollkommen unabhängig von juristischen Leistungen. Die Einschreibungsmodalitäten für das Fach Rechtswissenschaften an der Universität Bayreuth sind den Informationen der Studierendenkanzlei zu entnehmen:

http://www.uni-bayreuth.de/studieninteressierte/studentenkanzlei/index.html.

Das Fach Jura der Universität Bayreuth im Hochschulranking

Im Hochschulranking der WirtschaftsWoche 2013 erzielt das Fach Jura der Universität Bayreuth einen überragenden sechsten Platz! Damit ist die Universität Bayreuth die einzige vergleichsweise kleine staatliche Universität, die in den Rechtswissenschaften zu den Top 10 unter allen deutschen Universitäten gehört.

Die Universität Bayreuth erhält beim aktuellen Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) im Fach Jura in den für Studierende besonders relevanten Kategorien Studierbarkeit/Betreuung sowie Studiensituation insgesamt beste Bewertungen. Nach dem Urteil der hierzu gezielt durch das CHE befragten Studierenden gehört die Universität Bayreuth damit zur absoluten Spitzengruppe der über 300 gerankten Hochschulen. Bestnoten für die Studienbedingungen erhält Jura erneut in nahezu allen Einzelkriterien: Von der Studienorganisation über die IT-Struktur bis hin zum Lehrangebot in all diesen Kategorien überzeugt die Universität Bayreuth ihre Studierenden vollauf.

Gut zu wissen!

TeWiZ oder WiWiZ? Jurastudierende sind in ihrer Entscheidung völlig frei, welches der Zusatzangebote sie nutzen. TeWiZ und WiWiZ schließen sich nicht gegenseitig aus und können daher parallel besucht werden. Das Technikwissenschaftliche Zusatzstudium ist so aufgebaut, dass man es über das ganze Studium verteilen kann. Dadurch fällt es leichter, TeWiZ und WiWiZ zu verbinden. Das Nichtbestehen des Technikwissenschaftlichen Zusatzstudiums hat übrigens keinerlei Auswirkungen auf den Studiengang Rechtswissenschaften.

Wer als Jurastudierender im Laufe seines Studiums insgesamt zehn Prüfungsleistungen erbringt, erhält darüber ein gemeinsames Zeugnis der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät sowie der Fakultät für Ingenieurwissenschaften der Universität Bayreuth. Dieses Zeugnis wird Bayreuther Juraabsolventen bei ihren Bewerbungen von anderen Kandidaten deutlich abheben. Sie können damit belegen, dass sie Fachkenntnisse und praxisrelevante Kompetenzen in den Ingenieurwissenschaften erworben haben, die für den Übergang in die Berufspraxis sehr hilfreich sind und sie zum idealen Bewerber für Technologieunternehmen, Anwaltschaft und den Staatsdienst machen!

Weitere Informationen:

Mehr zum TeWiZ, den Voraussetzungen und den Inhalten der einzelnen Lehrveranstaltungen unter diesem Link:

http://www.tewiz.uni-bayreuth.de/

Die Leitung des TeWiZ, des Technikwissenschaftlichen Zusatzstudiums, teilen sich die Professoren Michael Grünberger und Andreas Jess.

Bei Fragen zur Eingliederung des TeWiZ ins Jurastudium steht Studieninteressierten gern zur Verfügung:

Prof. Dr. Michael Grünberger, LL.M. (NYU)
Lehrstuhlinhaber für Bürgerliches Recht, Wirtschafts- und Technikrecht
Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Universität Bayreuth
c/o Sekretariat Frau Petra Dötsch
Telefon ( 49) 0921 / 55-6171
E-Mail petra.doetsch@uni-bayreuth.de
Universitätsstraße 30
D-95447 Bayreuth
http://www.zivilrecht10.uni-bayreuth.de/de/contact/index.html

Bei inhaltlichen Fragen zum TeWiZ steht Studieninteressierten gern zur Verfügung:

Prof. Dr.-Ing. Andreas Jess
Lehrstuhlinhaber für Chemische Verfahrenstechnik
Fakultät für Ingenieurwissenschaften
Universität Bayreuth
c/o Sekretariat Frau Rita Pannek
Telefon ( 49) 0921 / 55-74 31
E-Mail sekretariat-cvt@uni-bayreuth.de
Universitätsstraße 30
D-95447 Bayreuth
http://www.cvt.uni-bayreuth.de/deutsch/kontakt/

Kurzporträt der Universität Bayreuth

Die Universität Bayreuth ist eine junge, forschungsorientierte Campus-Universität. Gründungsauftrag der 1975 eröffneten Universität ist die Förderung von interdisziplinärer Forschung und Lehre sowie die Entwicklung von Profil bildenden und Fächer übergreifenden Schwerpunkten. Die Forschungsprogramme und Studienangebote decken die Natur- und Ingenieurwissenschaften, die Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie die Sprach-, Literatur und Kulturwissenschaften ab und werden beständig weiterentwickelt.
Gute Betreuungsverhältnisse, hohe Leistungsstandards, Fächer übergreifende Kooperationen und wissenschaftliche Exzellenz führen regelmäßig zu Spitzenplatzierungen in Rankings.
Seit Jahren nehmen die Afrikastudien der Universität Bayreuth eine internationale Spitzenposition ein; die Bayreuther Internationale Graduiertenschule für Afrikastudien (BIGSAS) ist Teil der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder. Die Hochdruck- und Hochtemperaturforschung innerhalb des Bayerischen Geoinstituts genießt ebenfalls ein weltweit hohes Renommee. Die Polymerforschung ist Spitzenreiter im Förderranking der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Die Universität Bayreuth verfügt über ein dichtes Netz strategisch ausgewählter, internationaler Hochschulpartnerschaften.
Derzeit sind an der Universität Bayreuth ca. 11.000 Studierende in rund 100 verschiedenen Studiengängen an sechs Fakultäten immatrikuliert. Mit ca. 1.500 wissenschaftlichen Beschäftigten, davon 225 Professorinnen und Professoren, und rund 1.000 nichtwissenschaftlichen Mitarbeitern ist die Universität Bayreuth der größte Arbeitgeber der Region. Info: http://www.uni-bayreuth.de

Kontakt:
Universität Bayreuth
Brigitte Kohlberg
Universitätsstraße 30
95447 Bayreuth
0921 55-5357
pressestelle@uni-bayreuth.de
www.uni-bayreuth.de