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Gesundheit/Medizin

NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) Nr. 60, Juli 2018, der AVA jetzt online verfügbar – Für die AVA-Mitglieder und Abonnenten abrufbar

Wie bereits angekündigt, steht die NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA), das Fachorgan der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), ab sofort nur noch online zur Verfügung. Den Mitgliedern der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) und den Abonnenten der NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) steht der Downloadlink der neuen Ausgabe kostenlos zur Verfügung. Wer Interesse an der neuen Ausgabe hat, kann in der Geschäftsstelle der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) unter post@ava1.de den Downloadlink erfragen, bzw. die NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) über den Onlineshop der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) downloaden.

Die Redaktion der NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) mit Chefredakteur Ernst-Günther Hellwig, Fachtierarzt und Agrarwissenschaftler, hat sich zur Änderung des Post-Vertriebsweges hin zur digitalen Ausgabe entschlossen, derweil mittlerweile eine Vielzahl der Abonnenten die Fachzeitschrift gerne „online“ – sei es aus Umweltgründen und auch wegen der digitalen Archivierungsmöglichkeiten- abonnieren möchten. Gerne sind wir den Wünschen nachgekommen.

In der aktuellen Ausgabe der NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) Nr. 60 gibt es wieder spannende Themen, die mitunter kontrovers zu diskutieren sind. Gerne freut sich die Redaktion auf die Reaktion der Leserschaft. Prof. Dr. Thomas Blaha schreibt zum Thema: Tierschutz und Antibiotikaeinsatz – Der Nutztierpraktiker im Spagat zwischen Tierschutz und Verbraucher. Welche Milchkühe wir brauchen, um die Milchkuh der Zukunft zu züchten, dies erklärt der Tierzuchtprofessor Prof. Dr. Wilfried Brade. Antworten zur Leistungszucht und Tiergesundheit geben die Autoren Dres Friedhelm Klug, Frank Rehbock und Gertraude Freyer. Der Fütterungsexperte Prof. Dr. Manfred Hoffmann beschreibt den Nutzen der Milchleistungsprüfungsdaten zur prophylaktischen Milchviehherdenbetreuung, was für die Gesundheitsprophylaxe und -Beurteilung der Milchkühe von enormer Bedeutung ist. Fachtierarzt für Schweine und Agrarwissenschaftler Ernst-Günther Hellwig setzt sich erneut mit dem Verbot der betäubungslosen Kastration zu, 1.1. 2019 erneut intensiv auseinander. Für ihn kann es nur eine Verschiebung des Termins nach hinten geben. Dazu fordert und bittet er die Politik, derweil die „Verantwortlichen“ verschlafen haben und keine tierschutz- und tierwohlgerechten Methoden der Ferkelkastration bieten können. Die Ebermast wünscht man nicht, und die „Eberimpfung“ will der Handel nicht. Alles andere ist Makulatur und hilft den männlichen Ferkeln nicht. Das Gegenteil ist der Fall. Auch Prof. Dr. Steffen Hoy greift heiße Eisen an, indem er sich zur Caudophagie der Schweine klar und deutlich äußert. Nur ein Paradigmenwechsel bei der Suche der Ursachen kommt für ihn in Frage. Prof. Dr. Martin Wähner stellt sich der Frage des Hormoneinsatzes in der heutigen Ferkelerzeugung. Wir brauchen und nutzen bereits Alternativen, da die Verbraucher den Hormoneinsatz nicht mehr akzeptiert. Im Innenteil der neuen NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) sind die Herbsttermine der weiteren Tierärztefortbildungen aufgeführt. Sicher ist die eine oder andere Fortbildung für Tierärztinnen und Tierärzte, aber auch für Landwirtinnen und Landwirte von Interesse. Das Redaktionsteam der NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) freut sich auf die Reaktion der Leserinnen und Leser. Gerne können Sie die Fachzeitschrift aus der Schriftenreihe der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) in der AVA-Geschäftsstelle unter post@ava1.de anfordern.

 

Zur Information: Die AVA ist eine Fortbildungsgesellschaft mit dem Ziel der Aus- und Weiterbildung und der Verteilung von Informationen für den landwirtschaftlichen und tiermedizinischen Bereich. Gleichzeitig ist die AVA ein Forum für Landwirte und Tierärzte, das die Herausforderungen der Produktion gesunder Nahrungsmittel in den nächsten Jahrzehnten in den Blick nimmt.

»Ziel der Agrar- und Veterinär-Akademie ist es, die Probleme der modernen, nachhaltigen Landwirtschaft und Tierhaltung zu erörtern. Wir wollen gemeinsam Wege finden, um tiergerecht, praxisbezogen und verbraucherorientiert zu arbeiten« Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der AVA, Steinfurt, Burgsteinfurt

 

 

Ernst-Günther Hellwig

Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) EG Hellwig

Wettringer Straße 10 –  D 48565 Steinfurt-Burgsteinfurt

fon: +49-(0)2551- 7878   fax: +49-(0)2551-83 43 00

info@ava1.de       www.ava1.de

 

 

 

 

 

 

Das Titelblatt der neuen NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) aus der Schriftenreihe der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA)

Gesundheit/Medizin

AVA-Fachtagung in Uslar war ein Erfolg: Alle wollen gesunde Kühe

Namhafte Vertreter von Tierzuchtorganisationen, Referenten aus der Praxis, als auch aus wissenschaftlichen Einrichtungen aus Deutschland und Österreich und ausgewiesenen Tierzuchtwissenschaftler diskutierten am letzten Wochenende in Uslar, bei Göttingen, auf einer von der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) aus dem münsterländischen Horstmar-Leer organisierten Veranstaltung mit praktizierenden Tierärzten und Landwirten zu aktuellen Problemen der modernen Milcherzeugung unter besonderer Beachtung tierzüchterischer Aspekte. Sowohl Unterzeichner der „Göttinger Erklärung 2016“ als auch Unterzeichner der „Stellungnahme der DGfZ zur Göttinger Erklärung 2016 zur Milchproduktion“ brachten sich durch ihre Referate bzw. ihre oft auch lebhaften Diskussionsbeiträge in einen auf Konsens suchenden Dialog vor Ort ein. In der Tat wurden auch zahlreiche Punkte herausgearbeitet, die die Grundlage für ein zukünftig engeres Zusammenrücken aller Beteiligten aus Wissenschaft und Praxis bilden könnten. So bestand Einigkeit darüber, dass ein relativer Gesamt-Zuchtwert (RZ) für Gesundheit (RZGesundheit) dringend angezeigt ist. Alle Referenten und die zahlreichen Diskussionsteilnehmer der AVA-Tagung begrüßten solche Ansätze, die letztendlich  die Gesundheit der Milchkühe verbessern soll. Die AVA-Veranstaltung gab allen Beteiligten die Gelegenheit zu einer offenen und breiten Diskussion der Vor- aber auch Nachteile der modernen Milcherzeugung. Interessant war das große Interesse speziell der Tierärzteschaft aber auch der Beratung, sich über neue Entwicklungen in der Holstein- bzw. Fleckviehzucht zu informieren. Für den Organisator des Fachaustausches, Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) und selbst Fachtierarzt und Agrarwissenschaftler, war es ein Anliegen, die  unterschiedlichen Positionen von Organisationen und der Praxis zum Wohle der Kühe gemeinsam zu diskutieren. Zweifellos wäre es wünschenswert gewesen, wenn noch mehr Verantwortliche aus den Rinderzucht-Verbänden anwesend gewesen wären. Hier haben offensichtlich die Geschäftsführer und ihre Zuchtverantwortlichen noch nicht erkannt, dass es besser ist miteinander als übereinander zu reden. Repräsentanten sowohl der Dachorganisation für die Holstein-Züchter (= der DHV) als auch für das Fleckvieh und Braunvieh (= die ASR) haben eine Chance verpasst, mit interessierten Tierärzten oder auch kritischen Holstein- oder Fleckviehzüchtern ins Gespräch zu kommen. Und wer glaubte, dass nur bei Milchrindern (Holsteins und Brown Swiss) kritische Fragen von Praktikern gestellt wurden, der irrte. Einige neuere Entwicklungen wurden auch beim Zweinutzungsrind ‚Fleckvieh‘ kritisch beleuchtet.

‚Uslar 2.0‘ war eine hervorragende Plattform zum ehrlichen Gedankenaustausch für Tierzüchter und Tierärzte, Praktiker und Wissenschaftler ohne Schuldzuweisung an jeweils den Anderen. Es war das Ziel dieser AVA-Fachtagung, zweifellos noch vorhandene ‚Gräben‘ in der Zuchtzielgestaltung abzubauen und zu überwinden.

Auch die sehr harte Kritik von Landwirtin Frau Kirsten Wosnitza, praktische Milchbäuerin aus Norderfeld (Schleswig-Holstein), an den Siegertieren auf den aktuellen Holstein-Schauen oder von Herrn Dr. Thomas. Grupp, Bayern-Genetik, an die zunehmende ‚Papier-Genetik‘ in der Fleckviehzucht fanden ihre Zustimmung unter fast allen beteiligten Diskussionspartnern. Natürlich fanden auch Beiträge zu den „CO2 footprints“ der Milchkühe Beachtung, wird dies doch zunehmend von den Verbrauchern kritisch gesehen. Der Beitrag der Tierärztin Dr. Anita Idel, Buchautorin des Buches „Die Kuh ist kein Klimakiller“ fand erhebliche Beachtung unter den Fachleuten.  „Uslar 2.0“ war eine erfolgreiche Fachtagung.

 

 

 

 

Weitere Informationen über die Agrar- und Veterinär-Akademie(AVA) findet man auf der AVA-Homepage unter: www.ava1.de

 

Zur Information: Die AVA ist eine Fortbildungsgesellschaft mit dem Ziel der Aus- und Weiterbildung und der Verteilung von Informationen für den landwirtschaftlichen und tiermedizinischen Bereich. Gleichzeitig ist die AVA ein Forum für Landwirte und Tierärzte, das die Herausforderungen der Produktion gesunder Nahrungsmittel in den nächsten Jahrzehnten in den Blick nimmt.

»Ziel der Agrar- und Veterinär-Akademie ist es, die Probleme der modernen, nachhaltigen Landwirtschaft und Tierhaltung zu erörtern. Wir wollen gemeinsam Wege finden, um tiergerecht, praxisbezogen und verbraucherorientiert zu arbeiten« Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der AVA, Horstmar-Leer

 

Ernst-Günther Hellwig

Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) EG Hellwig

Dorfstraße 5  –  D 48612 Horstmar-Leer

fon: +49-(0)2551- 7878   fax: +49-(0)2551-83 43 00

info@ava1.de       www.ava1.de