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Diagnose Krebs – was nun? Im Zweifel für die zweite Meinung

Eine Krebsdiagnose ist erst einmal ein Schock, der verdaut werden muss. Auch wer seinem Arzt ein großes Vertrauen entgegen bringt, sollte dessen Therapievorschläge mit einer zweiten Meinung absichern.

Diagnose Krebs - was nun?   Im Zweifel für die zweite Meinung

Chefarzt Prof. Dr. med. Th. Klotz rät Patienten zum besonnenen Umgang mit einer Krebsdiagnose

Eine Krebsdiagnose ist erst einmal ein Schock und muss verdaut werden. Dazu kommen dann noch komplizierte Fachausdrücke und bedrohlich klingende Therapievorschläge: Chemo-, Strahlen- und Hormontherapie oder eine Operation. Auch wenn man seinem Arzt ein großes Vertrauen entgegen bringt, spricht vieles dafür, sich bei solch gravierenden Diagnosen eine Zweitmeinung einzuholen.

Bei schwerwiegenden Krankheitsbefunden ist es für den Patienten und seine Angehörigen wichtig, zunächst einmal Ruhe zu bewahren und sich umfassend über mögliche Behandlungswege zu informieren. Der diagnostizierende Arzt wird die verschiedenen Möglichkeiten darlegen und eine Empfehlung aussprechen. Da Ärzte jedoch oft zu den Therapieverfahren raten, die sie am besten kennen und am häufigsten anwenden, ist es ratsam, sich eine zweite Fachmeinung einzuholen. Sie gibt Sicherheit oder zeigt Behandlungsalternativen auf.

Krebs ist nicht gleich Krebs

Die mit Abstand häufigste Krebsart bei Männern ist das Prostatakarzinom – jährlich wird diese Diagnose allein in Deutschland etwa 70.000-mal gestellt. Prof. Dr. med. Th. Klotz beruhigt: „Die Tatsache, dass in Deutschland derzeit über 280.000 Männer mit dieser Erkrankung leben, zeigt, dass sie gut behandelbar ist. Je nach Lage, Größe und Aggressivität des Tumors stehen mehrere Therapiepfade zur Verfügung.“
Er ist einer von zwei Chefärzten des urologischen Fachgebiets der Kliniken Nordoberpfalz AG und laut der FOCUS-Ärzteliste einer der besten Urologen Deutschlands. Über das Prostatakarzinom hinaus hat seine Abteilung viel Erfahrung mit Krebserkrankungen im Uro-Genitaltrakt. Mit 16.000 Neuerkrankungen pro Jahr ist das Harnblasenkarzinom das zweithäufigste Krebsleiden in der Urologie. Insgesamt eher selten, aber mit zunehmender Häufigkeit tritt ein Tumor im Hoden auf. „Auch wenn Krebs eine schwerwiegende Erkrankung sein kann, besteht meist kein sofortiger Handlungsbedarf im Sinne eines Notfalls. Daher empfehlen wir allen Patienten, die Therapieentscheidung gut abzuwägen und sich eine Zweitmeinung einzuholen“, empfiehlt Dr. Klotz. „Denn wenn der Patient die genaue Diagnose, die Behandlungsansätze und mögliche Folgen genau kennt, hilft es ihm und seinen Angehörigen oft, mit der Erkrankung besser zurecht zu kommen.“

Mehr Sicherheit für schwierige Entscheidungen

Gesetzlich haben Betroffene ein Recht auf eine zweite Meinung. Die Kosten hierfür werden in der Regel von den privaten und gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Das Ziel dieses Verfahrens ist mitunter, dem Patienten operative Eingriffe zu ersparen, die nicht zwingend notwendig sind und ihm gleichermaßen mehr Sicherheit über die Sinnhaftigkeit einer Operation zu geben, zu der mehrere Ärzte übereinstimmend raten. Ein Arzt, der einerseits auf einen großen Erfahrungsschatz zurückblicken kann und andererseits keinen finanziellen Nutzen aus der Behandlung zieht, kann eine fundierte und neutrale Hilfestellung bei solch schwierigen Entscheidungen wie der Krebstherapie leisten. „Um dem Patienten eine solche Hilfestellung bieten zu können, brauchen wir sämtliche Unterlagen, die zur Erstdiagnose geführt haben. Diese Patientenakte umfasst beispielsweise Laborbefunde, Röntgen- oder Ultraschallaufnahmen sowie einen Arztbrief mit der Diagnose und den geplanten Maßnahmen. Nach eingehender Prüfung dieser Dokumente und einem vertiefenden Patientengespräch geben wir ihm dann unsere Einschätzung und Empfehlung mit“, erklärt der Chefarzt den Ablauf des Verfahrens. „Das weitere Vorgehen bespricht der Betroffene dann wieder mit dem Erstbehandler.“

Die Urologische Abteilung der Kliniken Nordoberpfalz AG:

Seit 2014 wird die Klinik für Urologie, Andrologie und Kinderurologie im Sinne eines Kollegialsystems von den zwei Chefärzten Prof. Dr. med. Dr. phil. Th. Bschleipfer und Prof. Dr. med. Th. Klotz geleitet. Beide wurden in den vergangenen Jahren in die Focus-Ärzteliste Top-Mediziner unter die besten Mediziner Deutschlands im Fachgebiet Urologie gewählt. Prof. Bschleipfer ist darüber hinaus Vorsitzender des nationalen Expertenpanels, des Arbeitskreises Benignes Prostatasyndrom (AK BPS) der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU).
Das Leistungsspektrum der Klinik bildet die komplette Urologie von der Vorsorge über die Diagnostik bis hin zu modernsten Therapieverfahren ab. In der urologischen Funktionsdiagnostik stehen hochmoderne Ultraschallgeräte der neuesten Generation, Röntgenanlagen mit Digitaltechnik und endoskopische Instrumente mit computergestützter Bildtechnik zur Verfügung.
Generell werden in Weiden alle urologischen Krankheitsbilder behandelt. Hierzu zählen Erkrankungen der Nieren, der Harnleiter, der Harnblase, der Prostata, der Harnröhre, der männlichen Geschlechtsorgane und des weiblichen Beckenbodens. Die urologische Klinik hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Schwerpunktzentrum nicht nur für die nördliche Oberpfalz entwickelt. Besonderer Fokus wird auch auf die Diagnostik und Therapie onkologischer Erkrankungen, d.h. bösartiger Tumoren gelegt. Seit Jahren besteht ein zertifiziertes Prostatazentrum, in welchem betroffene Patienten interdisziplinär gemeinsam mit der Klinik für Strahlentherapie betreut werden. Dieses Zentrum zählt zu den ersten zertifizierten Zentren dieser Art in Bayern. Darüber hinaus wurde 2014 ein interdisziplinäres Kontinenz- und Beckenbodenzentrum gegründet, in welchem Männer und Frauen mit Blasenspeicher- und -entleerungsstörungen, wie z.B. verstärktem Harndrang und/oder unwillkürlichem Harnverlust bzw. Frauen mit Beckenbodenschwäche und Genitalvorfall umfangreich diagnostiziert und mit verschiedensten Therapieoptionen, bis hin zu komplexen Beckenbodenrekonstruktionen, behandelt werden können. Besonderes Augenmerk wird auch Männern geschenkt, welche an einer Inkontinenz nach Entfernung der Prostata bei Prostatakrebs leiden (Postprostatektomie-Inkontinenz). Auch hier stehen unterschiedlichste diagnostische und therapeutische Optionen zur Verfügung. Weiterhin gehören die Abklärung und Therapie von männlichen Zeugungs- und Potenzstörungen zum Leistungsspektrum der Klinik. Hervorzuheben ist die hohe Kompetenz in der Genitalchirurgie, welche über Penisbegradigungen oder die Implantation von Penisprothesen hinaus auch operative Verfahren im Rahmen der Geschlechtsangleichung (Mann zu Frau) umfasst.
Therapeutisch bietet die Klinik alle konservativen, endoskopischen, minimal-invasiven (Schlüssellochtechnik) und offen-operativen Verfahren auf aktuellstem Stand. Die Therapie richtet sich dabei permanent nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und den Leitlinien der Fachgesellschaften. Hinsichtlich des BPS stehen neben nicht-operativen Verfahren zahlreiche Optionen der Intervention zur Verfügung. So ließe sich die Prostata beispielsweise nicht nur mit der klassischen (monopolaren oder bipolaren) Elektroresektion („Hobelung“) sondern auch mit einem Laser der neuesten Generation (Greenlight-Laser 180 W) verkleinern. Zusätzlich werden sukzessive neue Therapiemöglichkeiten eingeführt, welche mit immer weniger Aufwand und Intervention Linderung herbeiführen. Beispielhaft seien das Rezüm-Verfahren oder die temporäre (einwöchige) Implantation von iTIND zu nennen.

Die Kliniken Nordoberpfalz AG:

Die Kliniken Nordoberpfalz AG ist Ihr leistungsfähiger Gesundheitspartner in der nördlichen Oberpfalz. Mit sechs Akut-Krankenhäusern, zwei Rehabilitationseinrichtungen, einem Aus-, Fort- und Weiterbildungszentrum, einer Pflegeeinrichtung und drei Medizinischen Versorgungszentren bieten wir koordinierte, fächerübergreifende Therapiekonzepte aus einer Hand unter dem Dach unseres Klinikverbunds. Pro Jahr helfen wir mehr als 100.000 Menschen auf unseren Stationen und in unseren Ambulanzen. Mit rund 70 medizinischen Fachabteilungen, darunter viele hochspezialisierte, nach den höchsten Richtlinien zertifizierte Fachzentren, in acht Häusern in der gesamten nördlichen Oberpfalz bietet die Kliniken Nordoberpfalz AG umfassende medizinische Versorgung aus einer Hand. Gleichzeitig sind wir der größte Arbeitgeber in der nördlichen Oberpfalz: Wir bieten rund 3.000 Menschen einen attraktiven und sicheren Arbeitsplatz und rund 300 jungen Frauen und Männern einen Ausbildungsplatz – damit sind wir auch der größte Ausbildungsbetrieb in der Region. Um dieser doppelten Verantwortung als Arbeitgeber und Gesundheitsdienstleister gerecht zu werden, müssen wir als Wirtschaftsunternehmen erfolgreich agieren. Nur dadurch sind wir in der Lage, in innovative Diagnose- und Therapietechniken zu investieren, das Leistungsangebot kontinuierlich zu erweitern und wichtige bauliche Maßnahmen umzusetzen. Bei einem Klinikverbund wie der Kliniken Nordoberpfalz AG fallen sowohl auf Gesellschaftsebene sowie in den einzelnen Häusern die vielfältigsten Aufgaben an. Um diese bestmöglich zu bewältigen, arbeiten viele Menschen Hand in Hand.

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Gastwirte verlieren Männer in der Toilette

Sie können nicht pinkeln

Gastwirte verlieren Männer in der Toilette

Pinkelprobleme

Beinahe 70 Prozent der Männer haben das Problem, dass sie keinen oder schwer Harn lassen können, wenn sie neben einem anderen ohne Sichtschutz „pinkeln“ müssen. Sie spannen unbewusst die Muskeln an und das Pinkeln wird unmöglich. Besonders belastend erleben sie das in Gasthäusern und meiden diese. Gastwirte tun gut daran, dies beim Bau zu berücksichtigen. Lebensberater Gottfried Huemer vom gleichnamigen Institut in OÖ/ Laakirchen hat sich mit dieser Thematik näher auseinandergesetzt. Oft kommen Männer in seine Praxis, die das belastet. Jetzt könnte man sagen, dass sie halt einfach auf die Sitztoilette gehen sollen, aber das wollen sie nicht bzw. gibt es bei den Männern wenige Toiletten zum Sitzen.

Es ist eine wohlbekannte, instinktive, menschliche Reaktion, dass Menschen bei Aufregung oder Stress die Muskeln im Becken anspannen. Dies geschieht zum Schutz der Genitalien. Gut erkennen kann man das zum Beispiel bei Hunden, die den Schwanz einziehen, wenn sie in Gefahr sind. Im Prinzip geht man davon aus, dass das Problem ein rein muskuläres ist, aber bei Männern spielt die psychische Komponente eine große Rolle. Sie haben im Kindes- oder Jugendalter erlebt, dass sie beim pinkeln neben anderen gehänselt wurden. Diese Erinnerung taucht auf, wenn sie neben einem anderen Mann ohne Sichtschutz in der Toilette stehen. Die Verspannung löst sich in Sekundenschnelle auf, wenn der Mann nebenan den Platz verlassen hat.

Seelische Grundverspannung führt zu körperlicher Grundverspannung

Manche Männer sind permanent unter Druck, mit dem Ergebnis, dass die Beckenbodenmuskulatur sich nie entspannt. Verstärkt wird dieses Problem durch eine bewegungsarme Lebensführung und durch Tätigkeiten, bei denen man den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt. Dadurch wird die Durchblutung der angespannten Muskeln zusätzlich vermindert. Es ermüden die verkrampften Muskeln und verlieren ihre natürliche Elastizität. Sie verkürzen und verhärten sich und drücken in der Folge die belasteten Nervenstränge oder Blutbahnen zusammen, die sich in diesem Bereich befinden. Es kann in Folge zu einem chronischen Schmerz und Harnverhalten kommen. Häufig diagnostiziert der Arzt eine Prostatitis, obwohl die verspannten Muskeln verantwortlich sind. Besser wäre, für mehr Ausgeglichenheit im Leben zu sorgen. Auch eine bewusste Entspannung des Beckenbodens kann helfen, den Blutfluss zu verbessern und die Muskeln geschmeidig zu machen. Eine gute Übung ist die progressive Muskelentspannung von Jakobson. Hier werden die Muskelgruppen jeweils bewusst angespannt und entspannt. Diese Form der Entspannung kann gut in den Alltag integriert werden. Häufig braucht es für eine nachhaltige Verbesserung allerdings eine professionelle Begleitung.

Firmenprofil:
Das im Jahr 1993 gegründete Institut versteht sich als Impulsgeber für Menschen mit hohen täglichen Herausforderungen, die bewusst Maßnahmen setzen wollen, ihre persönliche Lebensqualität am Arbeitsplatz und in der Familie zu erhöhen. Das angeschlossene Bildungshaus Villa Rosental ist eine bundesweit anerkannte und zertifizierte Erwachsenenbildungseinrichtung.

Persönlichkeitsprofil: Gottfried Huemer, Diplom Lebensberater, Fachkraft für Psychosomatik, Führungskräftecoach.

Gottfried Huemer gilt nicht nur in der Wirtschaft als bekannter Experte für Zeit- und Stressfragen, sondern vertritt als Vizepräsident der Österreichischen Gesellschaft für Lebensberatung die Interessen von über 7.000 Berufsgruppenmitgliedern. Er begleitet Menschen bei Überlastungssymptomen und stressbedingten psychosomatischen Beschwerden.

Kontakt
Institut Huemer, Fachwerk für Stressprävention, Familien- und Erwachsenenbildung
Gottfried Huemer
Lindacherstr. 10
4663 Laakirchen
0043761345000
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http://www.instituthuemer.at

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LIEBE LUST PROSTATA

Eine wahre Liebesgeschichte

LIEBE LUST PROSTATA

Buchumschlag

Trotz Prostata-OP können Liebesgeschichten weitergehen und sogar eine neue Qualität bekommen – so lautet die Botschaft des Journalisten und Buchautors Friedrich W. Zimmermann. In seinem Buch „Liebe – Lust – Prostata“ berichtet er ausführlich und schonungslos über seine eigenen Erfahrungen, detailgenau, ohne jede Beschönigung, ja mit einer gehörigen Portion Schamlosigkeit. Und gerade diese Offenheit nimmt den gefürchteten Begleiterscheinungen der OP jede Peinlichkeit. Den Lesern und Leserinnen seines Buches will er Mut machen – denn, davon ist er überzeugt: Auch nach radikaler Prostatektomie kann das Leben, kann die Liebe wieder Spaß machen.

Gespannt lässt der Autor den Leser – und die Leserin – an seiner Odyssee als Prostatakrebs-Patient teilnehmen: vom immer wieder verdrängtem Verdacht und der hilflosen „Behandlung“ mit Hausmitteln, über PSA-Messungen, Diagnose, Operation bis zum mühsamen Auf und Ab danach mit Windeln, Einlagen, Beckenbodentraining und Viagra. Selten wird so unverblümt über die „Feuchtgebiete des Mannes“ berichtet. Selten aber wird auch so anrührend eine Liebesgeschichte unter erschwerten Bedingungen erzählt.

Im 2. TEIL findet der Leser sachliche Ergänzungen bekannter Mediziner in verständlicher Sprache. Die entscheidenden medizinischen und psychologischen Probleme, Impotenz, Inkontinenz, Ignoranz, die sogenannte I-Trias, werden von vielen Seiten beleuchtet. Und es wird an die Einfühlsamkeit und die Phantasie der Gefährtinnen appelliert, neue Spielformen von Erotik und Sexualität zu suchen und zu finden.

Das Buch ist KEIN Ratgeber, sondern eine Erzählung für Frauen und Männer aus der Perspektive eines Patienten. Die Geschichte endet mit einem HAPPY END.

Autor: Friedrich W. Zimmermann
Titel: Liebe Lust Prostata, Eine wahre Liebesgeschichte
Berlin September 2016, BoD März 2017
ISBN 978-3-00-053682-3

Buchverleger

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Verlag FWZimmermann
Friedrich W Zimmermann
Propststraße 11
10178 Berlin
030 97004830
llp@liebe-lust-prostata.de
https://liebe-lust-prostata.de/

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biolitec® Laserbehandlung LIFE vermeidet retrograde Ejakulation nach BPH-Operation

Retrograde Ejakulation tritt häufig als Nebenwirkung bei Behandlungen der vergrößerten Prostata auf – Zeugungsunfähigkeit kann durch spezielle OP-Technik der LIFE Lasertherapie von biolitec® verhindert werden

biolitec® Laserbehandlung LIFE vermeidet retrograde Ejakulation nach BPH-Operation

LEONARDO® Dual 200 (Bildquelle: @biolitec®)

Jena, 18. August 2017 – Eine retrograde Ejakulation tritt häufig nach der Behandlung einer gutartigen Prostatavergrößerung (Benigne Prostatahyperplasie) auf. Vermeiden lässt sich das durch eine spezielle Operationstechnik mit dem LEONARDO® Laser der biolitec®, bei der das überschüssige Prostatagewebe so abgetragen wird, dass der Samenhügel (lat. Colliculus seminalis), das Gewebe um den Samenhügel herum und der innere Schließmuskel der Blase geschont werden. Der Samenhügel ist eine Falte in der Harnröhre an der Prostata und gleichzeitig die Einmündung des Samenleiters in den Harnleiter.

Bei herkömmlichen Methoden der Abtragung von Prostatagewebe wird auch das Gewebe am Samenhügel entfernt. Dies hat in vielen Fällen zur Folge, dass der Samen nach dem Eintritt in den Harnleiter rückwärts in die Blase gelangt. Nach einer konventionellen Operation sind außerdem etwa 10 Prozent der Patienten von Impotenz betroffen.

Der Berliner Urologe Dr. Hasan Igde, Belegarzt im Vivantes Klinikum am Urban, behandelt seine Patienten seit Jahren sehr erfolgreich mit dem gewebeschonenden Laserverfahren LIFE. Dazu Dr. Igde: „Ich habe in den letzten 5 Jahren über 400 Patienten mit der Lasertherapie von biolitec® behandelt. Gegenüber den herkömmlichen Standardmethoden bleibt die Prostata erhalten und das Risiko von Impotenz und Inkontinenz besteht in der Regel nicht mehr“.

Bei einer retrograden Ejakulation schließt sich der innere Schließmuskel der Blase nicht oder nicht vollständig. So gelangt der Samen bei einem Samenerguss nicht nach außen, sondern in die Blase. Es tritt dann entweder Flüssigkeit ohne Samen aus oder der Erguss bleibt vollständig aus. Die betroffenen Männer sind meist zeugungsunfähig.

Ursachen der retrograden Ejakulation können die operative Verkleinerung (Resektion) der Prostata oder eine medikamentöse Therapie zur Verbesserung des Urinflusses sein. Aber auch Fehlbildungen der Blase oder Nervenfehlfunktionen können diese sexuelle Dysfunktion bei Männern hervorrufen.

Zum Unternehmen:
Die biolitec® ist eines der weltweit führenden Medizintechnik-Unternehmen im Bereich Laseranwendungen und der einzige Anbieter, der über alle relevanten Kernkompetenzen – Photosensitizer, Laser und Lichtwellenleiter – im Bereich der Photodynamischen Therapie (PDT) verfügt. Neben der lasergestützten Behandlung von Krebserkrankungen mit dem Medikament Foscan® erforscht und vermarktet die biolitec® vor allem minimal-invasive, schonende Laserverfahren. ELVeS Radial (Endo Laser Vein System) ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Lasersystem zur Behandlung der venösen Insuffizienz (Krampfadern). Der neue LEONARDO®-Diodenlaser von biolitec® ist der erste universell einsetzbare medizinische Laser, der über eine Kombination von zwei Wellenlängen, 980nm und 1470nm, verfügt und fachübergreifend verwendbar ist. Die innovative Kontaktfaser XCAVATOR® ermöglicht in Verbindung mit dem LEONARDO® Dual 200 Watt-Laser eine schonende Behandlung bei z.B. gutartiger Prostatavergrößerung (BPH) in der Urologie. Speziell für die mobile Anwendung vor Ort wurde der nur 900 g leichte LEONARDO® Mini-Laser entwickelt. Schonende Laseranwendungen in den Bereichen Proktologie, HNO, Gynäkologie, Thorax-Chirurgie und Pneumologie gehören ebenfalls zum Geschäftsfeld der biolitec®. Weitere Informationen unter www.biolitec.de

Kontakt
biolitec biomedical technology GmbH
Joern Gleisner
Otto-Schott-Str. 15
07745 Jena
+49 (0) 3641 / 51953-36
+49 (0) 6172 / 27159-69
joern.gleisner@biolitec.com
http://www.biolitec.de

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biolitec®: Moderne LIFE™-Lasertherapie vermeidet Impotenz und Inkontinenz bei Prostatavergrößerungen

biolitec®: Moderne LIFE™-Lasertherapie vermeidet Impotenz und Inkontinenz bei Prostatavergrößerungen

Mehr als 50% aller Männer über 60 leiden an einer vergrößerten Prostata – LIFE™-Lasertherapie als schonende Alternative zu herkömmlichen Behandlungsmethoden – Vermeidung von Impotenz und Inkontinenz – sehr gute Blutstillungseigenschaften – Verbesserung der Lebensqualität

Jena, 27. März 2017 – Über die Hälfte aller Männer, die das 60. Lebensjahr überschritten haben, leiden an einer vergrößerten Prostata. Der gutartige Gewebezuwachs wird im medizinischen Sprachgebrauch auch als benigne Prostatahyperplasie (BPH) bezeichnet. Diese Prostataerkrankung macht sich durch einen schwachen Harnstrahl und häufiges Wasserlassen sowie dem Gefühl, die Blase nicht vollständig entleeren zu können, bemerkbar. Eine gestörte Nachtruhe und Probleme im Alltag sind die Folge und führen bei den betroffenen Männern zu einem großen Leidensdruck. Um verlorene Lebensqualität wieder zu erlangen, ist ein rechtzeitiges Handeln der erste wichtige Schritt. Krankenkassen übernehmen meist schon ab dem 45. Lebensjahr die nötigen Vorsorgeuntersuchungen.

Viele Betroffene scheuen trotzdem den Gang zum Arzt, da bei den meisten herkömmlichen Methoden, wie der Elektroresektion, Nebenwirkungen wie Impotenz oder Inkontinenz auftreten können. Zudem ist bei älteren Patienten oder Männern, die ein blutverdünnendes Medikament einnehmen, ein erhöhtes Risiko von postoperativen Blutungen gegeben.

Die LIFE™-Lasertherapie der biolitec® bietet dazu eine nebenwirkungsarme Alternative. Durch das minimal-invasive Verfahren werden Inkontinenz und Impotenz in der Regel vermieden und aufgrund des direkten Gefäßverschlusses durch die Hitze des Lasers das Risiko für auftretende Blutungen während und nach der Behandlung minimiert.

Durch die spezielle XCAVATOR®- oder TWISTER™-Faser des Hightech-Medizintechnik Unternehmens biolitec® wird das überschüssige Gewebe der Prostata präzise und rasch abgetragen und tiefer liegendes Gewebe geschont. Da das Prostatagewebe neben feinen Blutgefäßen auch viel Wasser enthält, sollte bei der Therapie kein Wasser in den Blutkreislauf geraten. Dies wird durch das LIFE™-Laserverfahren sichergestellt, denn die Laserenergie führt zu einer direkten Gerinnung und Verdampfung des Gewebes.

Für den Patienten wird aufgrund dieser schonenden Therapie nach dem Eingriff die Zeit, in der ein Katheter benötigt wird, spürbar verkürzt und in den meisten Fällen kann die Klinik bereits nach einem Tag wieder verlassen werden. Der Harnfluss verbessert sich sehr schnell wieder und der ständige Harndrang verschwindet. Die Kontinenz und Sexualität wird Dank des schonenden Verfahrens in den meisten Fällen nicht beeinträchtigt und die Betroffenen erhalten ein deutliches Mehr an Lebensqualität zurück.

Weitere Informationen zur schonenden Lasertherapie der biolitec® finden Patienten auf der Website www.info-prostata.com Die Webseite bietet eine genaue Definition der Erkrankung, ihrer Symptome und Prophylaxe sowie eine Beschreibung der unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten. Für Kontaktadressen von Ärzten, die die LIFE™-Methode anwenden, steht ihnen außerdem die Kontaktadresse post@info-prostata.com und die biolitec®- Hotline 01805/ 010276 zur Verfügung.

Zum Unternehmen:
Die biolitec® ist eines der weltweit führenden Medizintechnik-Unternehmen im Bereich Laseranwendungen und der einzige Anbieter, der über alle relevanten Kernkompetenzen – Photosensitizer, Laser und Lichtwellenleiter – im Bereich der Photodynamischen Therapie (PDT) verfügt. Neben der lasergestützten Behandlung von Krebserkrankungen mit dem Medikament Foscan® erforscht und vermarktet die biolitec® vor allem minimal-invasive, schonende Laserverfahren. ELVeS Radial (Endo Laser Vein System) ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Lasersystem zur Behandlung der venösen Insuffizienz. Die innovative Kontaktfaser XCAVATOR® ermöglicht in Verbindung mit dem LEONARDO® Dual 200 Watt-Laser eine schonende Behandlung bei z.B. gutartiger Prostatavergrößerung (BPH) in der Urologie. Der neue LEONARDO®-Diodenlaser von biolitec® ist der erste universell einsetzbare medizinische Laser, der über eine Kombination von zwei Wellenlängen, 980nm und 1470nm, verfügt und fachübergreifend verwendbar ist. Schonende Laseranwendungen in den Bereichen Proktologie, HNO, Gynäkologie, Thorax-Chirurgie und Pneumologie gehören ebenfalls zum Geschäftsfeld der biolitec®. Weitere Informationen unter www.biolitec.de

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http://www.biolitec.de

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biolitec®: Moderne LIFE™-Lasertherapie vermeidet Impotenz und Inkontinenz bei Prostatavergrößerungen

biolitec®: Moderne LIFE™-Lasertherapie vermeidet Impotenz und Inkontinenz bei Prostatavergrößerungen

Mehr als 50% aller Männer über 60 leiden an einer vergrößerten Prostata – LIFE™-Lasertherapie als schonende Alternative zu herkömmlichen Behandlungsmethoden – Vermeidung von Impotenz und Inkontinenz – sehr gute Blutstillungseigenschaften – Verbesserung der Lebensqualität

Jena, 27. März 2017 – Über die Hälfte aller Männer, die das 60. Lebensjahr überschritten haben, leiden an einer vergrößerten Prostata. Der gutartige Gewebezuwachs wird im medizinischen Sprachgebrauch auch als benigne Prostatahyperplasie (BPH) bezeichnet. Diese Prostataerkrankung macht sich durch einen schwachen Harnstrahl und häufiges Wasserlassen sowie dem Gefühl, die Blase nicht vollständig entleeren zu können, bemerkbar. Eine gestörte Nachtruhe und Probleme im Alltag sind die Folge und führen bei den betroffenen Männern zu einem großen Leidensdruck. Um verlorene Lebensqualität wieder zu erlangen, ist ein rechtzeitiges Handeln der erste wichtige Schritt. Krankenkassen übernehmen meist schon ab dem 45. Lebensjahr die nötigen Vorsorgeuntersuchungen.

Viele Betroffene scheuen trotzdem den Gang zum Arzt, da bei den meisten herkömmlichen Methoden, wie der Elektroresektion, Nebenwirkungen wie Impotenz oder Inkontinenz auftreten können. Zudem ist bei älteren Patienten oder Männern, die ein blutverdünnendes Medikament einnehmen, ein erhöhtes Risiko von postoperativen Blutungen gegeben.

Die LIFE™-Lasertherapie der biolitec® bietet dazu eine nebenwirkungsarme Alternative. Durch das minimal-invasive Verfahren werden Inkontinenz und Impotenz in der Regel vermieden und aufgrund des direkten Gefäßverschlusses durch die Hitze des Lasers das Risiko für auftretende Blutungen während und nach der Behandlung minimiert.

Durch die spezielle XCAVATOR®- oder TWISTER™-Faser des Hightech-Medizintechnik Unternehmens biolitec® wird das überschüssige Gewebe der Prostata präzise und rasch abgetragen und tiefer liegendes Gewebe geschont. Da das Prostatagewebe neben feinen Blutgefäßen auch viel Wasser enthält, sollte bei der Therapie kein Wasser in den Blutkreislauf geraten. Dies wird durch das LIFE™-Laserverfahren sichergestellt, denn die Laserenergie führt zu einer direkten Gerinnung und Verdampfung des Gewebes.

Für den Patienten wird aufgrund dieser schonenden Therapie nach dem Eingriff die Zeit, in der ein Katheter benötigt wird, spürbar verkürzt und in den meisten Fällen kann die Klinik bereits nach einem Tag wieder verlassen werden. Der Harnfluss verbessert sich sehr schnell wieder und der ständige Harndrang verschwindet. Die Kontinenz und Sexualität wird Dank des schonenden Verfahrens in den meisten Fällen nicht beeinträchtigt und die Betroffenen erhalten ein deutliches Mehr an Lebensqualität zurück.

Weitere Informationen zur schonenden Lasertherapie der biolitec® finden Patienten auf der Website www.info-prostata.de Die Webseite bietet eine genaue Definition der Erkrankung, ihrer Symptome und Prophylaxe sowie eine Beschreibung der unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten. Für Kontaktadressen von Ärzten, die die LIFE™-Methode anwenden, steht ihnen außerdem die Kontaktadresse post@info-prostata.de und die biolitec®- Hotline 01805/ 010276 zur Verfügung.

Zum Unternehmen:
Die biolitec® ist eines der weltweit führenden Medizintechnik-Unternehmen im Bereich Laseranwendungen und der einzige Anbieter, der über alle relevanten Kernkompetenzen – Photosensitizer, Laser und Lichtwellenleiter – im Bereich der Photodynamischen Therapie (PDT) verfügt. Neben der lasergestützten Behandlung von Krebserkrankungen mit dem Medikament Foscan® erforscht und vermarktet die biolitec® vor allem minimal-invasive, schonende Laserverfahren. ELVeS Radial (Endo Laser Vein System) ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Lasersystem zur Behandlung der venösen Insuffizienz. Die innovative Kontaktfaser XCAVATOR® ermöglicht in Verbindung mit dem LEONARDO® Dual 200 Watt-Laser eine schonende Behandlung bei z.B. gutartiger Prostatavergrößerung (BPH) in der Urologie. Der neue LEONARDO®-Diodenlaser von biolitec® ist der erste universell einsetzbare medizinische Laser, der über eine Kombination von zwei Wellenlängen, 980nm und 1470nm, verfügt und fachübergreifend verwendbar ist. Schonende Laseranwendungen in den Bereichen Proktologie, HNO, Gynäkologie, Thorax-Chirurgie und Pneumologie gehören ebenfalls zum Geschäftsfeld der biolitec®. Weitere Informationen unter www.biolitec.de

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Photodynamische Therapie (PDT) zeigt auch 2017 ihr Potential in Forschung und Anwendung

Licht in Verbindung mit Photosensitizern schonend und wirkungsvoll bei Krebs – Verstärkte internationale PDT-Forschung in 2017 – PDT in Zukunft auch erfolgreich im Einsatz bei Infektionen

Photodynamische Therapie (PDT) zeigt auch 2017 ihr Potential in Forschung und Anwendung

Licht gegen Krebs

Bad Homburg, 01.03.2017 – Die Erkenntnis, dass Licht in Verbindung mit intravenös verabreichten Photosensitizern Krebszellen sehr präzise eliminiert, weitestgehend ohne gesundes Gewebe zu beeinträchtigen, ist seit einigen Jahren bekannt: Die Freisetzung toxischen Singulett-Sauerstoffs schädigt die Tumorzellen und führt zu ihrer Zerstörung. Dass die PDT auch antibakteriell in Zukunft außergewöhnlich gute Dienste leisten könnte, bestätigt Prof. Dr. Volker Albrecht, Geschäftsführer der biolitec research GmbH. Prof. Albrecht vergleicht die Effektivität der Photodynamischen Therapie in ihrer bakteriziden Wirkung mit der von Antibiotika: „Allein oder im Verbund mit anderen Medikamenten wird die PDT in Zukunft auch Alternativen zu Antibiotika darstellen können. Bis sie im täglichen Gebrauch eingesetzt werden kann, ist allerdings noch viel Forschungsarbeit notwendig. Ich freue mich deshalb, dass wir immer mehr neue Projekte zu dem Thema durchführen werden“.

PDT gegen chronische Wunden
Mediziner unter der Leitung von Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Martin Kaatz am SRH Wald-Klinikum Gera untersuchen aktuell die Wirksamkeit von PDT bei der Behandlung chronischer Wunden, wie zum Beispiel von Geschwüren, die durch Venenschwäche bzw. Durchblutungsstörungen entstehen und durch Bakterien verursachte Infektionen hervorrufen („offene Beine“). Dr. Kaatz schätzt beim Einsatz der PDT besonders die lokale und dadurch sehr gut kontrollierbare Anwendung auf die betroffenen Bereiche. Der photoaktive Wirkstoff dockt ausschließlich an den Bakterien an, jedoch nicht an den Hautzellen. Sobald Laserlicht gezielt auf die farblich gut erkennbaren Erreger abgestrahlt wird, kommt es zu ihrem Absterben. Chronische Wunden können endlich heilen.

PDT gegen chronische Parodontitis
In einer internationalen klinischen Studie von Forschern der Philipps Universität Marburg, der Medical Academy Bialystok in Polen, der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Universität Bern sowie in einer nationalen Studie der Universität Jena wurde die PDT kürzlich sehr erfolgreich bei der Behandlung gegen Parodontitis eingesetzt. Selbst bei allergründlichster mechanischer Reinigung konnten Patienten und Zahnarzt bislang nicht sicher sein, ob das Zahnfleisch entzündungsfrei bleibt und wieder am Zahn anwächst. Die Ergebnisse des Forscherteams legen nahe, dass die Zukunft der Parodontitis-Therapie in der Verbindung von mechanischer Reinigung, antibiotischer Absicherung sowie im „Feinschliff“ durch den Einsatz von Licht und photoaktiven Wirkstoffen liegt. PDT führte zu einer „signifikanten Reduktion“ der Bakterienherde.

PDT gegen das Prostata-Karzinom
Prof. Dr. Abdel-Rhamene Azzouzi, Urologe am Universitätskrankenhaus Angers in Frankreich, und Kollegen aus neun weiteren europäischen Ländern, darunter Prof. Dr. Christian Stief von der Ludwig-Maximilians-Universität München, forschten kürzlich am Einsatz von PDT bei lokal begrenzten Prostata-Karzinomen niedrigen Risikos im Vergleich zu Patienten, die nur aktiv überwacht wurden (Kontrollgruppe). Die Auswertung ergab signifikante Vorteile für den Einsatz der photodynamischen Therapie. Bei über der Hälfte der Kontrollgruppen-Patienten war nach zwei Jahren Beobachtung ein erneutes Wachstum der Tumorzellen festzustellen. Bei den Patienten, die photodynamisch behandelt worden waren, betraf das jedoch nur jeden vierten.“

„Licht gegen Krebs“ ist die ambitionierte, private Initiative gegen Krebs mit Fokus auf der Photodynamischen Therapie (PDT) in Deutschland. „Licht gegen Krebs“ möchte PDT bekannter und zu einer etablierten Therapie-Form im Einsatz gegen die Volkskrankheit Krebs machen. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, über PDT aufzuklären und möglichst viele Ärzte und Betroffene von den Vorteilen der PDT zu überzeugen.

Kontakt
Licht gegen Krebs
Jörg Lüdecke
Louisenstraße 97
61348 Bad Homburg
06172/2715912
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http://www.licht-gegen-krebs.de

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biolitec®: Mit Hightech-Laserfaser XCAVATOR™ schnellster Gewebeabtrag bei BPH-Laserbehandlungen

Hightech-Laserfaser XCAVATOR™ erfolgreich weiterentwickelt – Prostatagewebe wird bis zu 30 Prozent schneller abgetragen – Ärzteteam in Franziskus Krankenhaus Berlin testen Lasertherapie mit positivem Ergebnis – Operationszeit deutlich verkürzt

biolitec®: Mit Hightech-Laserfaser XCAVATOR™ schnellster Gewebeabtrag bei BPH-Laserbehandlungen

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Jena, 01. März 2017 – Die biolitec® hat ihre XCAVATOR™ Laserfaser zur Behandlung von benigner Prostatahyperplasie (BPH) maßgeblich weiterentwickelt. Die Laserfaser verfügt jetzt über abgerundeten Ecken und ermöglicht so eine noch gleichmäßigere Verteilung der Laserenergie. Dadurch wird mehr Kontakt zum Gewebe hergestellt, der Gewebeabtrag signifikant höher und die Operationsdauer deutlich kürzer.

Die neue XCAVATOR™ Laserfaser ermöglicht einen Gewebeabtrag an der der Prostata von 3 bis 4 Gramm pro Minute. Das entspricht einer durchschnittlichen Steigerung von bis zu 30 Prozent. Das neue Design des Lichtleiters lässt sich durch die abgerundeten Ecken noch besser drehen und gleitet leichter am Gewebe hin und her. Der Faserstecker wurde nicht geändert, sodass die neue Faser in den Anschluss der Leonardo® Lasergeräte passt.

Erfolgreich getestet wurde die neue XCAVATOR™ Laserfaser am Franziskus Krankenhaus Berlin, dem Trainings-, Referenz- und Workshop-Zentrum der biolitec®. Das Team um Chefarzt Dr. Kempkensteffen und dem leitendem Oberarzt Dr. Rüffert führte drei Monate lang Operationen mit der neuen Faser durch. Die Ergebnisse waren durchweg positiv.

Mit der LIFE™-Lasertherapie können Risikopatienten auch mit örtlicher Betäubung behandelt werden. Der Patient profitiert daher von dem schonenden Anästhesieverfahren, da das Herz-Kreislaufsystem insgesamt weniger belastet wird. Bei der BPH-Lasertherapie wird durch die spezielle XCAVATOR®-Faser der biolitec® Laserenergie zielgerichtet in das zu behandelnde Gewebe transportiert, wo es durch die abgestrahlte Energie sehr präzise verdampft.
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Das Abtragen des Prostatagewebes ist jetzt noch einmal erheblich verkürzt worden und in vielen Fällen bereits nach 10 bis 20 Minuten abgeschlossen. Wundflächen werden mit dem Laser so gut verschlossen, dass der Patient oft noch am gleichen oder am folgenden Tag wieder auf den Beinen ist. Impotenz und Inkontinenz können in den allermeisten Fällen vermieden werden.

Die biolitec® verwendet für ihre LIFE™-Lasertherapie zur Behandlung von Prostataerkrankungen ihren speziell entwickelten LEONARDO®-Laser mit den Wellenlängen 980 nm und 1470 nm, die besonders geeignet sind für die schnelle und schmerzarme Behandlung von BPH. Die stationäre Behandlung mit dem Leonardo-Laser in öffentlichen Kliniken wird von den gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland erstattet.

Die XCAVATOR™ ist zusammen mit der TWISTER™ eine Kontaktfaser mit Glasspitze, die bei der minimal-invasiven Lasertherapie LIFE™ der biolitec® zur Behandlung der benignen Prostatahyperplasie verwendet wird. Die XCAVATOR™ Faser wurde für eine sichere und effiziente Vaporisation, Koagulation und Resektion von Gewebe entwickelt.

Auf www.biolitec.de finden Fachärzte weitergehende Informationen über die innovativen Lasertherapien der biolitec®. Weitere Informationen für Patienten auf www.infoprostata.de oder über die Infoline 01805/010276.

Zum Unternehmen:
Die biolitec® ist eines der weltweit führenden Medizintechnik-Unternehmen im Bereich Laseranwendungen und der einzige Anbieter, der über alle relevanten Kernkompetenzen – Photosensitizer, Laser und Lichtwellenleiter – im Bereich der Photodynamischen Therapie (PDT) verfügt. Neben der lasergestützten Behandlung von Krebserkrankungen mit dem Medikament Foscan® erforscht und vermarktet die biolitec® vor allem minimal-invasive, schonende Laserverfahren. ELVeS Radial (Endo Laser Vein System) ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Lasersystem zur Behandlung der venösen Insuffizienz. Die innovative Kontaktfaser XCAVATOR® ermöglicht in Verbindung mit dem LEONARDO® Dual 200 Watt-Laser eine schonende Behandlung bei z.B. gutartiger Prostatavergrößerung (BPH) in der Urologie. Der neue LEONARDO®-Diodenlaser von biolitec® ist der erste universell einsetzbare medizinische Laser, der über eine Kombination von zwei Wellenlängen, 980nm und 1470nm, verfügt und fachübergreifend verwendbar ist. Schonende Laseranwendungen in den Bereichen Proktologie, HNO, Gynäkologie, Thorax-Chirurgie und Pneumologie gehören ebenfalls zum Geschäftsfeld der biolitec®. Weitere Informationen unter www.biolitec.de

Kontakt
biolitec biomedical technology GmbH
Joern Gleisner
Otto-Schott-Str. 15
07745 Jena
+49 (0) 3641 / 51953-36
+49 (0) 6172 / 27159-69
joern.gleisner@biolitec.com
http://www.biolitec.de

Pressemitteilungen

Urologie und Männermedizin im Gesundheitszentrum Bad Kissingen

Urologie und Männermedizin im Gesundheitszentrum Bad Kissingen

In seiner urologischen Facharztpraxis im Gesundheitszentrum Bad Kissingen bietet Dr. Michael Gruner seinen Patienten eine hochwertige medizinische Beratung und Versorgung. Als Urologe befasst er sich mit der Behandlung von Erkrankungen der Nieren, Harnleiter, Blase, Prostata, Hoden und der äußeren Genitalien. Ob bei akuten Beschwerden oder bei chronischen Erkrankungen – am Anfang steht immer eine präzise Diagnose. Für die Untersuchung steht ein Speziallabor mit hochwertigen diagnostischen Möglichkeiten zur Verfügung. Schmerzfreie bildgebende und endoskopische Untersuchungen ermöglichen es, Beschwerden zu lokalisieren und schwerwiegende Erkrankungen frühzeitig zu erkennen. In der Praxis stehen hochauflösende Ultraschall- und Röntgengeräte zur Verfügung, die sehr präzise digitale Aufnahmen z.B. von Nieren oder Harnblase liefern.

Die diagnostischen und therapeutischen Leistungen orientieren sich an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen: Durch Prävention lassen sich Krankheiten vermeiden oder im Frühstadium gut behandeln. Je früher Krankheiten diagnostiziert werden, desto größer sind die Heilungschancen. Deshalb bietet Urologe Gruner in seiner Praxis umfangreiche Vorsorgeleistungen zur Krebsfrüherkennung an.

Ein Thema, das ihm besonders am Herzen liegt, ist die Männergesundheit. Bei Männern ist die Lebenserwartung immer noch deutlich geringer als bei Frauen. Männer beschäftigen sich im Allgemeinen weniger mit dem eigenen Körper und ihrer Gesundheit als Frauen. Sie setzen sich oft größerem Leistungsdruck aus und scheuen den Gang zum Arzt, besonders bei nachlassender körperlicher Leistungsfähigkeit, bei Problemen mit dem allgemeinen Wohlbefinden, dem Gedächtnis, der Kontrolle der Blasenfunktion oder der Sexualität. Dabei können Störungen in diesen Bereichen bei regelmäßigen urologischen Check-ups oft abgeklärt und im frühen Stadium besser behandelt werden.

Das gilt vor allem für Prostatakrebs, die häufigste Tumorart bei Männern. Als Indikator für Veränderungen der Prostata gilt der Tumormarker PSA. Dr. Gruner empfiehlt diese Untersuchung für Männer ab 45 Jahren einmal jährlich, bei entsprechender familiärer Vorgeschichte am besten schon früher. Im praxiseigenen Labor kann dieses prostataspezifische Antigen schnell und zuverlässig bestimmt werden. Und wenn daraufhin eine Tumorerkrankung diagnostiziert werden sollte, sind Patienten in der urologischen Praxis in Bad Kissingen in besten Händen. Medikamentöse Therapien und ambulante Operationen können in optimal ausgestatteten Räumen vor Ort durchgeführt werden.

Wenn ein stationärer Aufenthalt erforderlich ist, nimmt Dr. Gruner den chirurgischen Eingriff in der Urologischen Abteilung des HELIOS St. Elisabeth-Krankenhauses in Bad Kissingen vor. Durch die Zusammenarbeit und Vernetzung mit dieser und weiteren renommierten Kliniken mit onkologischem Schwerpunkt ist eine optimale Betreuung gewährleistet.

Auch wenn es um Sexualität, Familienplanung, Zeugungsfähigkeit oder dauerhafte Verhütung bei Männern geht, ist Dr. Gruner kompetenter Ansprechpartner. Im Interesse einer optimalen persönlichen Betreuung nimmt er sich Zeit für Aufklärung und Beratung und stimmt Therapiemaßnahmen auf die individuelle Situation ab. Er ist Mitglied im Netzwerk „Vasektomie Experten“, in dem zahlreiche auf die Sterilisation des Mannes spezialisierte Urologen aus ganz Deutschland organisiert sind und bietet interessierten Männern und Paaren seriöse Informationen zu diesem Thema, die eine Entscheidung erleichtern können. Die Vasektomie ist ein ambulanter chirurgischer Eingriff, den er in seiner Praxis regelmäßig vornimmt.

Auf der neu gestalteten Website ist die Urologische Praxis im Gesundheitszentrum 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche online erreichbar – auch für die Terminvergabe, wenn das Praxistelefon nicht besetzt ist. Alle Seiten sind auch auf den kleineren Displays von Smartphones und Tablets gut lesbar und funktionieren bequem und unkompliziert auch von unterwegs. Weitere Informationen unter www.urologie-badkissingen.de oder telefonisch unter Tel. 0971 625 26.

In seiner urologischen Facharztpraxis im Gesundheitszentrum Bad Kissingen bietet Dr. Michael Gruner seinen Patienten eine hochwertige medizinische Beratung und Versorgung bei Erkrankungen der Nieren, Harnleiter, Blase, Prostata, Hoden und der äußeren Genitalien. Für die Untersuchung steht ein Speziallabor mit hochwertigen diagnostischen Möglichkeiten zur Verfügung. Zu den Schwerpunkten der Praxis gehören Diagnostik, Therapie und Nachsorge von urologischen Tumorerkrankungen. Ambulante Operationen führt er vor Ort in optimal ausgestatteten Räumen oder im HELIOS-St. Elisabeth-Krankenhaus durch. Ein Thema, das ihm besonders am Herzen liegt, ist die Männergesundheit. Mit regelmäßigen urologischen Check-ups lassen sich Krankheiten vermeiden oder im Frühstadium gut behandeln. Das gilt vor allem für Prostatakrebs, die häufigste Tumorart bei Männern. Auch wenn es um Sexualität, Familienplanung, Zeugungsfähigkeit oder Sterilisation bei Männern geht, ist Dr. Gruner kompetenter Ansprechpartner.

Kontakt
Urologische Praxis Dr. med. Michael Gruner
Dr. med. Michael Gruner
Salinenstraße 11
97688 Bad Kissingen
0971 625 26
0971 655 07
service@urologie-badkissingen.de
http://www.urologie-badkissingen.de

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PM Weltkrebstag/World Day of Cancer 04.02.2016

„Liebe – Lust – Prostata. Frühe Diagnose rettet Leben“ von Friedrich Zimmermann

PM Weltkrebstag/World Day of Cancer 04.02.2016

Coverbild (c) Friedrich Zimmermann 2015. Reinhold Begas. Centaur und Nymphe, 1881-1886. (Detail) (Bildquelle: (c) Friedrich Zimmermann 2015)

Berlin, 3. Februar 2016. Unsicherheit ist einer der häufigeren Begleiter auf des Menschen Lebensweg. Das ist auch ok – allerdings kommt es immer auf die Perspektive an. Am 4. Februar ist Weltkrebstag/World Day of Cancer – das gefürchtete Wort „Karzinom“ verbinden wir mit -idealerweise weit entfernten- unzähligen (Schicksals-)Berichten, Fachliteratur oder Konferenzen.
Die beste Idee, um diesem weltumspannenden Thema mutig gegenüber zu treten und einen eigenen intimen Umgang damit zu finden, ist auch hier eine lebensbejahende Einstellung. Und Offenheit gegenüber den Informationen. Im Fokus: Früherkennung.

Dass es eben nicht tödlich enden muss, legt in seinem Buch „Liebe – Lust – Prostata. Frühe Diagnose rettet Leben“ der Journalist Friedrich Zimmermann dar. Die Schilderungen des ehemaligen Patienten spiegeln eine persönliche Erfahrung wider: vom ersten Schock nach der Diagnose über die Unsicherheit, welchen ärztlichen Rat Mann befolgen sollte, bis hin zur Begegnung auf dem partnerschaftlichen Parkett, der OP, der Nachsorge und einer neuen Bedeutung von Viagra. Persönlich können sie für jede/-n werden, weil all diese Entscheidungen immer mehrere Familien-Menschen betreffen. Es geht ans Eingemachte – und nein, Kürbiskerne helfen null!
Zimmermanns essayistischer Bericht seines erfolgreichen Wegs wird in der zweiten Jahreshälfte erscheinen und angereichert sein mit einem wichtigen Findex/Stichwortverzeichnis sowie Interviews mit bedeutenden europäischen Ärzten (*s.u.). Nicht nur zum Verfahren der Früherkennung und den besten Behandlungsmethoden von Prostatakrebs befragt er sie, sondern gemeinsam stoßen sie wieder und wieder darauf, „warum Männer so sind, wie sie sind“ und welche bedeutungsvolle Rolle den Partnerinnen zukommt.
„Warum haben die meisten Männer Angst davor, sich von einem Arzt untersuchen zu lassen?“ „Was ist ein Screening?“
„Warum ist es gesellschaftlich „zulässig“, dass Männer an einem Herzinfarkt sterben, nicht aber an Diabetes oder Krebs?“
„Warum gehen Jungs nirgendwo hin, während Mütter ihre Mädchen ab dem 13. Lebensjahr zur gynäkologischen Untersuchung und Aufklärung begleiten, wo sich diese zeitlebens betreut fühlen können?“ Auch Jungen hätten gerne einen unabhängigen Ort, um ungehemmt Fragen zu Körper und Sexualität zu stellen, was am besten ein Urologe übernehmen kann.
„Wenn alle großangelegten Vorsorgekampagnen der vergangenen 40 Jahre als erfolglos einzustufen sind, weil noch immer nur etwa 16% Männer zur Vorsorge gehen, wo sollte dann endlich neu angesetzt werden und was sind „Jungensprechstunden“ (Dr. med. W. Bühmann/Sylt)?“
„Lieber tot als impotent!“ oder weniger ent-täuschend: „Lieber krebsfrei leben, als potent sterben!“ – Wo liegt die Täuschung?
Fragen an den Autor leitet die Redaktion gerne an das Büro Textwissen weiter. (Text: Jana Noritsch) (Bildrecht: Friedrich Zimmermann, Berlin, 2015, Buchcover)

Abdruck kostenfrei; um ein Belegexemplar/Link wird gebeten (textwissen@berlin.de).

* Im Interview waren u.a.:
Dr. med. Dorfinger (Wien) zum PSA-Marker/Screening und der kassenärztlichen Anerkennung in Österreich, aber auch zur Rolle der Frau/Partnerin in Bezug auf die Vorsorgeuntersuchung des Mannes.
Dr. med. Bühmann (Sylt) bspw. zu www.jungensprechstunde.de , einer tollen Plattform für sämtliche Themen, die junge Männer interessieren.
Zitiert wird ferner aus den Ratgebern der Deutschen Krebshilfe und im Findex u.a. englischsprachige Journale, Kongress- und Konferenzunterlagen.

Zitate des Autors (mit Genehmigung entnommen aus dem Manuskript
„Liebe – Lust – Prostata. Frühe Diagnose rettet Leben“ von Friedrich Zimmermann)
-bei Verwendung: bitte unbedingt kennzeichnen-

S. 1-2: (…) Ungewollt wird jeder Mann, jede Frau, jedes Paar irgendwann von einem Organ hören, dass da Prostata heißt. Die umständliche deutsche Beschreibung ist noch weniger bekannt: Vorsteherdrüse. Das hört sich schon schrecklich an, wie das Klischee vom alten Mann. Anrüchig. (…) Doch schleichend, nach den Jahren unbeschwerter Lust und Liebesglut, beginnen die Zweifel, ob man/frau sich den Fragen rund um die Prostata stellen sollte. Es geht nicht nur um Altmännerängste, nicht nur um witzelnden Komiker im Unterhaltungsprogramm. Seriös gefragt: Was passiert da eigentlich beim Mann? Wenn in der Werbung vor den Sieben-Uhr-Nachrichten im ZDF über Harndrang beim Mann geredet wird? Wenn die Reklame für Arzneien plötzlich ins Auge springt, die sich an Grauhaarige im besten Alter wendet? Wenn von Frauen das Prostata-Karzinom in der Apothekerzeitung zum ersten Mal wahrgenommen wird? Statistisch gesehen ist zwar „nur“ jeder dritte Mann, von 10.000 untersuchten Männern, betroffen. Das zur Beruhigung. (…) / Am Anfang war das Wort oder Entmystifizierung eines Tabus
Am Ende der Personalversammlung meldete sich John noch einmal zu Wort. Der Mitsechziger, bekannt für seine sprachlich pointierten Einwände, möchte eine Erklärung abgeben. Nicht nur eine private, sondern eine intime. Die Anwesenden, die längst auf dem Sprung sind den Raum zu verlassen, ihre Aktendeckel in der Hand haltend, horchen auf. Der Kollege liebt eine klare Sprache. In Bruchteilen einer Sekunde, als das Wort intim fällt, liegt Spannung in der Luft: „Am Montag wird meine Prostata operativ entfernt.“ Schweigen, Schockstarre, Räuspern, Stottern beim Institutsleiter, der als erster meint, etwas sagen zu müssen. John unterbricht ihn und schaut uns an: „Jeder hat schon davon gehört, keiner redet bei uns offen darüber. Ich will mich den Fragen stellen. Am Wochenende könnt ihr mich in der Klinik besuchen.“ Ein Tabubruch in Südafrika. Selbst nach Überwindung der Apartheid als Staatsräson spricht noch niemand öffentlich über Sexualität, auch nicht unter Kollegen.
Prostata bedeutet doch auch Sex? Diese Gleichung geht nicht nur mir durch den Kopf. John, ein gut aussehender Mann mit Charisma ist beliebt. Seit ein paar Jahren erneut verheiratet mit Charlotte, einer wesentlich jüngeren, attraktiven Frau aus den Niederlanden. Jeder hier kennt die beiden als glückliches Paar. Assoziationsketten wirbeln durch den Kopf. Was nun? (…)

S. 13: Bin ich früher zum Arzt gegangen, dann mit Selbstvertrauen. Der Arzt musste mir meistens nur sagen, woher die Beschwerden oder Schmerzen kommen, eine Diagnose stellen. Mein Vertrauen in die Selbstheilungskräfte des Körpers war recht stabil. So richtige Angst hatte ich nicht. Mein relativ gesundes Leben beruhigte mich, dass alles wieder gut wird. Das ist nun anders. Der Befund Krebs in der Prostata hat dieses Selbstvertrauen erschüttert. Gesundes Leben hin, Selbstheilungskräfte her, warum dann Krebs? Ursachen, Gründe für diesen Krebs sucht die Wissenschaft immer noch. Ich fühle mich nicht mehr so selbstsicher. Zumal ich jetzt anders in mich hineinhorche: Hier ein kleiner Schmerz, da ein Zipperlein, dort knirscht es, sind das möglicherweise Anzeichen für mehr Krebszellen im Körper? Die totale Verunsicherung, zumal ich früher schon zur Hypochondrie neigte. Wer so gesund ist wie ich, den bringen leichte Schmerzen oder akute Beschwerden aus dem Rhythmus. Das Image als „Strahlemann“ bekommt Risse. (…)

S. 16: (…) Mein Freund Peter bringt es noch einmal auf den Punkt: Warum hast du dich für die Operation entschieden und nicht für die anderen Möglichkeiten? Hier geht es um Krebs, nicht um einen Krebsverdacht. Ich will, dass der Tumor entfernt wird, radikal und endgültig. Dr. Mayer, der Operateur sagt, dass er eine solche Möglichkeit sieht. Alle anderen Methoden, z.B. Bestrahlungen, Seeds oder Hormontherapie, können den Tumor treffen und zerstören, wenigstens das Wachstum verzögern. Können (!) – aber es besteht auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich die „bösen“ Zellen von den Strahlen nicht beeindrucken lassen. Der Tumor bleibt, ruht, schläft oder zieht sich zurück. (…) Die Ungewissheit würde mich zu sehr und immer neu belasten. Peter versteht meine Entscheidung. (…)

S. 22-23: (…) Dr. Stein ist ein sympathischer Mensch, der sich freut, dass seine ehemaligen Kollegen an ihn denken und dass ich wohl alles gut überstanden habe. Ich erzähle ihm, dass die Rentenversicherung die Anschlussheilbehandlung (AHB) in Bad Wildungen genehmigt hat. Mein neuer Urologe meint, dass sei das Mekka für Patienten wie mich. Dort kenne man sich aus, man habe viel Erfahrung und das Personal macht mich wieder fit. Ich reise mit der Bahn nach Bad Wildungen. Wichtige Frage beim Packen: Wie viele Windeln muss ich für vier Wochen mitnehmen? Der Koffer fährt per Kurier voraus. (…) Ich male mir ein Schild: GEDULD! – mit rotem, großem Ausrufungszeichen. Darunter eine Ablage für die Pillen, nach Tagen eingeteilt. Jedes Medikament eine neue Geduldsprobe. Das mit der Potenz geht wahrscheinlich schneller. Es passiert nun mal im Kopf; dort sitzt der Sexualtrieb. Wenn ein Nervenbündel bei der OP geschont wurde, kann die post-operative Erektionsstörung langsam überwunden werden. Im Patientenratgeber der Klinik sprechen die Autoren von einer sexuellen Funktionsstörung (hier Gliedversteifung Impotentia coeundi – erektile Dysfunktion = Erektionsstörung). Zur Wiederherstellung der Potenz gibt es Medikamente. (…)

S. 35-36: (…) Ein Mann, so scheint es, ist nur dann ein richtiger Mann, wenn keine Zweifel an seiner Potenz aufkommen. Verlust der Prostata bedeutet für ihn gleichermaßen Verlust der Zeugungsfähigkeit und somit der Männlichkeit. Ein solcher Verlust wäre ja schrecklich. Eine weit verbreitete Meinung unter Männern: Charly Chaplin und Anthony Quinn waren beide über 80 Jahre alt, als sie Kinder zeugten. Ob das stimmt – das ist vielen Männern egal.
Frauen, liebende Frauen, haben da eher Verständnis. Sie sind offenbar nicht so vordergründig „penetrations-orientiert“ und auf die Potenz fixiert. Verächtlich sprechen viele von „rauf-rein-raus“. Von einer Befriedigung sind sie mit solchen Männern weit entfernt. (Zu dieser Aussage komme ich nicht allein durch eigene Recherchen; auch Psychologen haben darüber geforscht.)
Warum aber werden Prostataleiden und die Entfernung dieses Organs so kontrovers aufgenommen? Schon bei der Frage nach der eigentlichen Funktion der Prostata reden viele Männer um den heißen Brei herum, weil sie diese nicht kennen, nicht so genau kennen wollen. „Das hat irgendwie mit der Potenz und dem Sex zu tun.“ Irgendwie? „Damit habe ich mich noch nicht befasst. Sollte ich?“ Es ist ihm peinlich. Und warum sollte sich jeder Mann damit befassen? (…)

S. 43 (…) Dennoch, es war nicht Glück allein. Ich hatte Angst vor dem Sterben. Ich wollte nicht die Augen verschließen, davonlaufen, flüchten, wie das im Beruf gelegentlich der Fall war. Ich musste endlich mal eine wirklich lebenswichtige Entscheidung treffen. Unwissenheit konnte ich nicht vorschützen. Ich wusste genug über diese Krankheit, weil einige Freunde und Bekannte die Barriere des Schweigens aufgehoben hatten. Ihnen gilt mein Dank – in einem Fall auch posthum. (…)

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