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Protest gegen Siemens-Werkschließungen hält an – Anwalt für Arbeitsrecht gibt Tipps für Arbeitnehmer.

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Protest gegen Siemens-Werkschließungen hält an - Anwalt für Arbeitsrecht gibt Tipps für Arbeitnehmer.

Fachanwalt Bredereck

Die Gruppe ist überschaubar, die sich vor einem Berlinale-Kino einsetzt für die Erhaltung von Siemens-Standorten in Berlin. Am Samstagnachmittag stehen sie vor dem Zoo-Palast in der Kälte, tragen mannshohe Plakate und werben für den Erhalt von Arbeitsplätzen. Aber man kann sie nicht übersehen: Sie erinnern jeden Passanten an die Einzelschicksale, die betroffen wären von Arbeitsplatz-Abbau und Werkschließung bei Siemens. Anlass genug, Siemens-Mitarbeitern den Rücken zu stärken und sie aufzuklären über ihre Rechte: bei betriebsbedingter Kündigung, Aufhebungsvertrag und Änderungskündigung.

Zur Erinnerung: Bei Siemens denkt man Presseberichten zufolge darüber nach, Industriewerke in Berlin, Görlitz und anderen Standorten in der Bundesrepublik zu schließen. Zuletzt berichtete der MDR auf seiner Website am 18.02.2018 darüber. Siemens-Mitarbeiter, die in den betroffenen Industrie-Werken arbeiten, sollten vorbereitet sein auf: betriebsbedingte Kündigungen und Änderungskündigungen, und was zu tun ist, wenn ein Aufhebungsvertrag angeboten wird. Es ist nicht ausgeschlossen, dass ein Siemens-Mitarbeiter an diesen Standorten von einem dieser arbeitsrechtlichen Maßnahmen betroffen sein wird. Was ist einem Arbeitnehmer in diesen Fällen zu raten?

Betriebsbedingte Kündigung bei Siemens? Siemens ist ein Weltkonzern, dort genießen Arbeitnehmer regelmäßig einen starken Kündigungsschutz, denn: grundsätzlich gilt für sie das Kündigungsschutzgesetz, und: ein so großes Unternehmen kann einen Arbeitnehmer häufig anderweitig beschäftigen, was einer betriebsbedingten Kündigung regelmäßig vorzuziehen ist. Ein Siemens-Beschäftigter hätte in vielen Fällen durchaus gute Chancen, gegen eine betriebsbedingte Kündigung vor dem Arbeitsgericht mit einer Kündigungsschutzklage vorzugehen.

Warnung vor dem Aufhebungsvertrag. Wenn betriebsbedingte Kündigungen eher unerwünscht sind, ein Werk aber dennoch geschlossen werden soll, greifen Arbeitgeber häufig zu einer vermeintlichen Kompromiss-Lösung: dem Aufhebungsvertrag. Was aussieht wie ein Entgegenkommen ist nicht selten ein Schachzug, der dem Arbeitgeber viel Geld spart. Arbeitnehmern wird vorgeschlagen, den Arbeitsplatz freiwillig zu räumen und das Unternehmen gegen eine Abfindung zu verlassen. Häufig ist das ein schlechter Deal für den Arbeitnehmer! Um beim Beispiel von Siemens zu bleiben: Ein Arbeitnehmer von Siemens wird nach einem Jobverlust an einem Standort wie Berlin oder Görlitz mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit an seinem zukünftigen Arbeitsplatz nicht mehr so gut vor einer Kündigung geschützt sein.

Ein weiterer Nachteil des Aufhebungsvertrages ist: die Abfindungshöhe. Auch wenn die Summe auf den ersten Blick nicht unattraktiv wirkt: Die meisten Arbeitgeber sind unter anderen Umständen in der Regel bereit, deutlich höhere Abfindungssummen anzubieten, beispielsweise wenn der Arbeitnehmer den Aufhebungsvertrag ablehnt und gegen eine betriebsbedingte Kündigung klagt.

Informieren Sie sich über Ihre Rechte bei einer betriebsbedingten Kündigung oder bei einer Änderungskündigung! Jeder Arbeitnehmer sollte fachkundigen Rat einholen, wenn der eigene Arbeitsplatz von Abbau oder Versetzung betroffen ist. Finden Sie einen Experten für Kündigungsschutz, der Ihnen die richtigen Praxis-Tipps gibt!

Siemens-Mitarbeitern in den von Werks-Schließung betroffenen Standorten biete ich eine kostenlose und unverbindliche Ersteinschätzung am Telefon an. Rufen Sie mich gern an in meinen Fachanwaltskanzleien in Berlin oder in Essen, zentrale Kündigungs-Hotline: 030.40004999. Sprechen Sie mit mir über die Chancen einer Kündigungsschutzklage, über die Abfindungshöhe, die in Ihrem Fall realistisch ist und über die beste Vorgehensweise bei einer Änderungskündigung. Auf das Gespräch mit Ihnen freue ich mich!

Über 18 Jahre Erfahrung mit Kündigungsschutzklagen, Vertretung bundesweit:
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Chinesen werfen Delfinschützern in Namibia Rassismus vor

Großartiger Erfolg für den Delfin- und Meeresschutz: Chinesische Firma will Fangaktion von Delfinen und anderen Meerestieren vor Namibia aufgeben.

Chinesen werfen Delfinschützern in Namibia Rassismus vor

Der russische Frachter „Ryazanovka“ sollte gefangene Delfine nach China transportieren. (Bildquelle: @ EII)

Untermalt von Rassismus-Vorwürfen gegen Delfinschützer, hat sich das chinesische Unternehmen, das vor der Küste Namibias Delfine, Orcas, Haie, Südafrikanische Seebären und andere Meerestiere fangen und für asiatische Aquarien und Delfinarien exportieren wollte, kurz vor Weihnachten anscheinend von dem Vorhaben verabschiedet. Auf der chinesischen „Einkaufsliste“ stehen über 1 000 Meerestiere, darunter Atlantische Große Tümmler, die vor Namibia vom Aussterben bedroht sind. Als Gründe für den Rückzug werden öffentliche Proteste und mangelnde Unterstützung der Regierung genannt.

Internationale Proteste verhindern Ausverkauf der marinen Artenvielfalt Namibias
„Sollte die Fangaktion eingestellt werden, wäre dies ein großartiger Erfolg für den Delfin- und Meeresschutz im südlichen Afrika“, meint Ulrich Karlowski, Biologe von der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD). Die GRD unterstützt eine Protestaktion der Earth Organisation Namibia und hatte den namibischen Staatssekretär Dr. Moses Maurihungirire vom Ministerium für Fischerei und Meeresressourcen (MFMR) aufgefordert, keine Fang- und Exporterlaubnis zu erteilen. An der avaaz-Petition der Earth Organisation Namibia “ Stop the Live Capture of our Marine Species“ haben sich gut 15 000 Menschen aus der ganzen Welt beteiligt.

Gegner der Fangaktion hätten wegen ihrer weißen Hautfarbe von Apartheid-Regelungen profitiert
Laut eines Berichts der Allgemeinen Zeitung Namibia kritisiert die für die Fangaktion verantwortliche Beijing Ruier Animal Breeding and Promotion Company: „..dass unter den „wenigen Gegnern“ des Projekts in und außerhalb Namibias auch solche seien, die im Wohlstand lebten, die die Apartheid unterstützt und „wegen ihrer weißen Hautfarbe direkt von den diskriminierenden Apartheid-Regelungen profitiert“ hätten.“ Gleichzeitig wird bedauert, dass eine Anfangsinvestition von angeblich „mehr als 100 Millionen namibischen Dollar“ (umgerechnet knapp 7 Millionen Euro) nicht umgesetzt werde.

Gefahr noch nicht gebannt? Werden doch Delfine gefangen?
Anfang Januar sorgte laut Allgemeiner Zeitung Namibia eine anonyme Nachricht für viel Aufregung. Demnach habe der von der chinesischen Firma angeheuerte altersschwache russische Frachter „Ryazanovka“ den Hafen von Walvis Bay verlassen und vor Langstrand, ca. 19 Kilometer nördlich von Walvis Bay, Anker geworfen. Vor Langstrand kommen regelmäßig Delfine vor. Namibische Bürger, die sich dort an der Küste aufhalten, sollen verdächtige Aktivitäten der „Ryazanovka“ umgehend telefonisch melden. Laut Namibian Broadcasting Corporation überwacht die örtliche Polizei das Schiff, um mögliche illegale Fangaktionen und den Schmuggel von gefangenen Delfinen außer Landes zu unterbinden.

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) ist die einzige Umweltorganisation in Deutschland, die sich schwerpunktmäßig für den Schutz wild lebender Delfine einsetzt.

Kontakt
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Ulrich Karlowski
Kornwegerstr. 37
81375 München
089-74160410
089-7416041
info@delphinschutz.org
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Bogner: Engagierter Tierschutz rechtfertigt nicht jegliche Aktion

Bogner: Engagierter Tierschutz rechtfertigt nicht jegliche Aktion

Nachdem die Aktionen im Rahmen der vom Deutsches Tierschutzbüro e.V. initiierten Anti-Pelz-Kampagne 2016 sich nicht auf die Kritik am Kauf/Verkauf von Echtpelz beschränkten, sondern u.a. mehrere Aktivisten den Stuttgarter Bogner Store stürmten, ihn nahezu verwüsteten und dabei Mitarbeiter sowie Kunden an den Pranger gestellt und eingeschüchtert wurden, sah sich die Willy Bogner GmbH & Co. KGaA gezwungen, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Das Landgericht Bonn hat es dem Deutsches Tierschutzbüro e.V. am 16. November 2016 per einstweiliger Verfügung untersagt, bis zum Jahresende in einem Umkreis von 50 m um zehn Bogner-Stores eine gegen Bogner gerichtete Anti-Pelz-Aktion durchzuführen, zu organisieren oder hierzu aufzurufen. Der gerichtliche Beschluss ist noch nicht rechtskräftig.

Bogner hat keinerlei Absicht, aktiven und engagierten Tierschutz zu unterbinden. Ein Sicherheitsabstand sei allerdings nach Ansicht von Bogner notwendig geworden, um Mitarbeiter, Kunden und Ladeneinrichtungen vor weiteren Übergriffen zu schützen.

Gegenwärtig wird das Unternehmen unter der Regie des neuen Vorstandsvorsitzenden Alexander Wirth strategisch neu ausgerichtet. Dabei wurde bereits vor der Anti-Pelz-Kampagne 2016 des Deutsches Tierschutzbüro e.V. beschlossen, dass bei einer Verwendung von Echtpelz in den neuen Kollektionen 2017 ausschließlich Pelze aus gesicherter Herkunft (OA = Origin Assured) verwendet werden.

Der Gesamtanteil von Pelz in den Kollektionen beträgt im Jahr 2016 gerade einmal 4,4%.

Die Willy Bogner GmbH & Co. KGaA mit Sitz in München ist ein international erfolgreiches Lifestyle-Unternehmen und führender Anbieter von exklusiver Sportmode, luxuriöser Sportswear und Designerfashion. Das 1932 gegründete Unternehmen beschäftigt weltweit über 800 Mitarbeiter und tritt mit den Marken Sonia Bogner, Bogner (Woman, Man, Sport, Kids) und Bogner Fire + Ice sowie Lizenzen in über 50 Ländern auf.

Kontakt
Willy Bogner GmbH & Co. KGaA
Anastasia Holeczek
Sankt-Veit-Straße 4
81673 München
+49 (0) 89 – 4 36 06-4 60
a.holeczek@bogner.com
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DEMO – Bergneustadt gegen den Steuerwahnsinn zur Grundsteuer B

Pressemitteilung der Initiative Wir sind Bergneustadt zur Protestfahrt am 29.01.16 vor dem Landtag Düsseldorf.

DEMO - Bergneustadt gegen den Steuerwahnsinn zur Grundsteuer B

Grundsteuer Protest NRW – DEMO vor dem Landtag Düsseldorf

Mit dem Haushaltsentwurf der Stadt Bergneustadt für 2016 und den darin geplanten 1465 Prozentpunkten des Grundsteuer B Hebesatzes, begann ein massiver Protest der Bürgerschaft – initiiert durch unsere Bewegung „Wir sind Bergneustadt.“ Nach der zwischenzeitlichen Reduzierung auf 1.255 PP wurden über 6.000 Widersprüche (50% der Wahlbeteiligten Bergneustadts!!!) durch die Bergneustädter an Herrn Bürgermeister Wilfried Holberg übergeben. Durch den öffentlichen Druck und dem daraus resultierenden Bürgerdialog am 24.11.2015, an dem auch Herr Kanski vom Bund der Steuerzahler e.V. zugegen war, kam es zu bedeutenden Maßnahmen seitens des Stadtrates und des Bürgermeisters. Einen Tag später beschloss der Stadtrat einen reduzierteren Hebesatz von 959 Prozentpunkten und damit einen nicht ausgeglichenen Haushalt der Stadt Bergneustadt für 2016. Gleichzeitig wurde an diesem Abend eine gemeinsam verfasste Resolution aller Ratsfraktionen veröffentlicht.

Aufgrund des Stärkungspaktgesetzes ist unsere Stadt als pflichtiges Mitglied jedoch verpflichtet, einen ausgeglichenen Haushalt für 2016 abzulegen. Denn durch den niedrigeren Hebesatz klafft jetzt ein Haushaltsdefizit von rund 1.5 Mio EUR.

Es besteht aber dadurch die Gefahr der Gestellung eines sogenannten Beauftragten (umgangssprachlich „Sparkommissar“) durch die Regierungspräsidentin Frau Walsken. Dieser hat die Aufgabe, den Haushalt der Stadt Bergneustadt noch einmal gründlich zu prüfen und kann ggf. auch rückwirkend den Hebesatz der Grundsteuer B erneut auf 1.255 % oder höher festlegen!

Aus dieser Fesselung heraus gehen wir nun gemeinsam mit unserem Bürgermeister und dem Stadtrat an der Spitze der Bewegung und tragen die über 6.000 Widersprüche nach Düsseldorf an den Landtag. Sprichwörtlich geben wir „das defekte Auto an den Hersteller zurück“.
Wir fordern den Grundsteuerhebesatz auf ein erträgliches Maß durch entsprechende Reformen zu reduzieren, um das Leben in unserer schönen Stadt Bergneustadt wieder attraktiv zu gestalten. Denn schon heute wird ein großer Bogen aufgrund der immensen Steuerlast um die Stadt gemacht. So lassen sich schon in diesem Jahr bis zu vierstellige Beträge einsparen, in dem unsere Mieter einfach nur ein paar hundert Meter weiter in die Nachbarkommunen ziehen. (siehe Beispiel-Rechnungen auf wir-sind-bergneustadt.de). Dies können wir einfach nicht weiter tolerieren und kämpfen um jeden Grundsteuerpunkt. So geht es nun mit mehreren Bussen in Richtung Düsseldorf.

Der Termin zur Demonstration vor dem Landtag ist der 29.01.2016. Aufgrund des Sitzungsplans des Landtags erscheint uns dieses Datum als ideal, da die verantwortlichen Akteure ebenfalls vor Ort sind. Ab 08:00 Uhr stehen in Bergneustadt HINTER DER SPARKASSE im Stadtzentrum genügend Busse für ALLE ANMELDUNGEN bereit. Die Abfahrt ist für spätestens 08:30 Uhr geplant. Die voraussichtliche Ankunftszeit in Düsseldorf ist 10:00 – 10:30 Uhr. Dort sammeln wir uns voraussichtlich am Apolloplatz ( exakte Ortsangabe folgt in den nächsten Tagen) und ziehen gemeinsam los in Richtung Landtag. Geplanter Beginn der DEMO ist um 11:00 Uhr – 12:30 Uhr.

Wir erhoffen uns an diesem Termin auf offene Ohren zu treffen und Gespräche mit den Mitgliedern des Landtages führen zu können.

Informationen zur Anmeldung finden Sie gesammelt auf unserer Website http://www.wir-sind-bergneustadt.de und an den regelmäßig (Donnerstag auf dem Markt und Samstags bei REWE und EDEKA) stattfindenden Informationsständen. Hier können sich Interessierte auch direkt anmelden. Wir hoffen auf jede Unterstützung und rege Teilnahme! Wir hoffen auf Wiederholung des massiven Erfolges des Protests im November .

In Vertretung der Initiative Wir sind Bergneustadt verteilt clicklabs new media in Person – Daniel Wolf – die Pressemitteilung in Absprache und Auftrag der Initiatoren.

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Daniel Wolf
Zum Hornbruch 6
51702 Bergneustadt
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Referendum gegen Offshore Öl- und Gasförderung in der Adria

Probebohrungen werden in unmittelbarer Nähe zum Nationalpark Kornati stattfinden

Referendum gegen Offshore Öl- und Gasförderung in der Adria

Ein toter Delfin treibt in der Adria. (Bildquelle: @ S.Hartmann)

In Kroatien wächst der Widerstand gegen die Pläne der Regierung, in der Adria in großem Stil Erdöl und Erdgas zu fördern. Die Umweltorganisation „Eko Kvarner“ hat ein Referendum angekündigt, falls die Regierung nicht auf die Öl- und Gasförderung in dem sensiblen Meeresgebiet verzichtet, berichtet die kroatische Zeitung 24sata.

Sollte die Regierung das Projekt nicht bis zum 16. April, dem Ende der öffentlichen Anhörung zu den Umweltauswirkungen der Öl- und Gasförderung in der Adria, fallengelassen haben, will Vjeran Pirsic, Vorsitzender von „Eko Kvarner“, es mit Hilfe der Bevölkerung stoppen.

Das Referendum wird bislang von der kroatischen Bauernpartei HSS und der OraH, den kroatischen Grünen, unterstützt.

Probebohrungen in unmittelbarer Nähe zum Nationalpark Kornati
Dessen ungeachtet hat die Regierung, also noch vor Abschluss der öffentlichen Anhörung, bereits 10 Probebohrlizenzen an 5 Energiekonzerne, darunter die österreichische OMV, vergeben. Drei Bohrfelder, die Blöcke 8, 10 und 11, liegen vor der Insel Kornati und dem Mutersko More in unmittelbarer Nähe zum Kornaten-Meeresnationalpark. Die OMV will hier gemeinsam mit Marathon Oil aus den USA erste Probebohrungen durchführen.

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) befürchtet, dass es bereits während der Probebohrungen zu schwerwiegenden Schädigungen des Meeresökosystems kommt. Bei Probebohrungen gelangen mehr toxische Flüssigkeiten und Bohrschlamm ins Meer als während der Erschließung, da die Löcher meist tiefer sind, langsamer gebohrt werden und größere Durchmesser besitzen.

Kampagne „Rettet die Adria!“
Mit der Kampagne “ Rettet die Adria “ will die GRD gemeinsam mit kroatischen Initiativen die Förderung von Erdöl und Erdgas in der kroatischen Adria verhindern.

„Unser gemeinsames Ziel ist es, die kroatische Regierung zum Umdenken zu bewegen. Die Adria muss vor der Öl- und Gasförderung und den katastrophalen Folgen einer Ölpest geschützt werden“, erklärt der Diplom-Biologe Ulrich Karlowski von der GRD.

Zum Hintergrund:
Bereits in wenigen Jahren könnten Hunderte Öl- und Gasbohrinseln die Küsten der kroatischen Adria verschandeln. Die Territorialgewässer des Landes wurden in 29 unterschiedlich große Blöcke mit einer Gesamtgröße von knapp 37.000 km² aufgeteilt. Fast die gesamte Küste mit ihren mehr als 1.200 Inseln wird betroffen sein. Der Mindestabstand der Bohrinseln zur Küste wurde auf 10 km bzw. auf 6 km von der Außenlinie der Inseln festgelegt.

Experten warnen vor langfristigen Schäden für Tourismus und Fischerei
Die kroatische Adria ist eines der populärsten Urlaubsziele der Welt. Der Tourismus zählt zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen und trägt in großem Maße zum Bruttoinlandsprodukt bei. Eine Katastrophe wie 2010 im Golf von Mexiko, der 12 mal größer ist als die relativ kleine, umschlossene Adria, würde Tourismus und Fischerei ruinieren.

Gravierende wirtschaftliche Folgen gäbe es aber nicht nur in Kroatien, sondern auch in angrenzenden Ländern wie Italien, Slowenien, Montenegro und je nach Ausmaß, auch in anderen Mittelmeerstaaten.

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) ist die einzige Umweltorganisation in Deutschland, die sich schwerpunktmäßig für den Schutz wild lebender Delfine einsetzt.

Kontakt
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Ulrich Karlowski
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Rettet die Adria! Kampagne gegen kroatische Offshore-Ölförderung

Zu den dreckigen 5 zählt auch die OMV aus Österreich

Rettet die Adria! Kampagne gegen kroatische Offshore-Ölförderung

Ein toter Delfin treibt in der Adria. (Bildquelle: @ S.Hartmann)

2015 könnte den Beginn vom Ende des Ökosystems der kroatischen Adria markieren, befürchtet die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD). „Mit der Vergabe von 10 Probebohrlizenzen an 5 Energiekonzerne hat die kroatische Regierung grünes Licht für die nachhaltige Zerstörung des gesamten Ökosystems und die Ausrottung der letzten Adria-Delfine und vieler anderer Meerestiere gegeben“, kritisiert der GRD-Biologe Ulrich Karlowski.

Petition „Hands off – Die Adria darf nicht sterben!“ auf change.org
Mit ihrer Kampagne „Rettet die Adria“ wollen die Münchner Delfinschützer gemeinsam mit kroatischen Initiativen den geplanten Bau unzähliger Öl- und Gasförderanlagen in dem sensiblen Meeresgebiet verhindern. Über 3.000 Menschen haben die auf change.org laufende Petition der GRD Petition “ Hands off – Die Adria darf nicht sterben! Keine Ölplattformen in der Adria! “ bereits unterstützt, darunter auch viele kroatische Bürgerinnen und Bürger.

Bereits in wenigen Jahren könnten Hunderte Ölplattformen und Gasförderanlagen die Küsten des Landes verschandeln. Die kroatische Regierung hat die Territorialgewässer des Landes in 29 unterschiedlich große Blöcke mit einer Gesamtgröße von knapp 37.000 km² aufgeteilt. Der Mindestabstand der Bohrinseln zur Küste wurde auf 10 km bzw. auf 6 km von der Außenlinie der Inseln festgelegt. Zum Vergleich: Die im Golf von Mexiko 2010 untergegangene „Deepwater Horizon“ bohrte in etwa 84 Kilometern Entfernung vor der Küste des US-Bundestaates Louisiana.

Die dreckigen 5
Zu den fünf Energiekonzernen, die jetzt Probebohrungen in der Adria durchführen werden, gehören neben der OMV aus Österreich, Marathon Oil aus den USA, die italienischen Konzerne ENI und Medoilgas sowie der kroatische Energiekonzern Ina.

Durch besonderen Zynismus zeichnet sich dabei die österreichische OMV aus. Auf der Konzernhomepage bekennt sich OMV „zu nachhaltigem Ressourcenmanagement, um die Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit auf das Ökosystem möglichst gering zu halten“, auch „von besonderer Sorgfalt in Gebieten mit hoher Biodiversität“ ist die Rede.

„Wenn dem so wäre, dürfte sich OMV nicht um die Ölförderung in den vielfach noch intakten Küstengewässern Kroatiens, in denen vom Aussterben bedrohte Tierarten, wie die letzten Adria-Tümmler und Mittelmeermönchsrobben leben, reißen“, betont Ulrich Karlowski. Denn bei Probebohrungen gelangen mehr toxische Flüssigkeiten und Bohrschlamm ins Meer als während der Erschließung, da die Löcher meist tiefer sind, langsamer gebohrt werden und größere Durchmesser besitzen.

Experten warnen vor langfristigen Schäden für Tourismus und Fischerei
Die kroatische Adria ist eines der populärsten Urlaubsziele der Welt. Der Tourismus zählt zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen und trägt in großem Maße zum Bruttoinlandsprodukt bei. Eine Katastrophe wie 2010 im Golf von Mexiko, der 12 mal größer ist als die relativ kleine, umschlossene Adria, würde Tourismus und Fischerei ruinieren.

Gravierende wirtschaftliche Folgen gäbe es aber nicht nur in Kroatien, sondern auch in angrenzenden Ländern wie Italien, Slowenien, Montenegro, und je nach Ausmaß, auch in anderen Mittelmeerstaaten.

Gemeinsamer Protest
Die kroatische Umweltallianz CASA (Clean Adriatic Sea Alliance) sowie die Umweltorganisationen SUNCE (Split), Zelena akcija und Zeleni forum protestieren in Kroatien gegen die Gier nach dem „schwarzen Gold“ aus dem Meer.
„Unser gemeinsames Ziel ist es, die kroatische Regierung zum Umdenken zu bewegen. Die Adria muss vor der Öl- und Gasförderung und den katastrophalen Folgen einer Ölpest geschützt werden“, erklärt Ulrich Karlowski.

Weitere Informationen: rettet-die-adria.org

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) ist die einzige Umweltorganisation in Deutschland, die sich schwerpunktmäßig für den Schutz wild lebender Delfine einsetzt.

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Aktionsbündnis „Stop iWright“ zensiert: neue Accounts bei Facebook & Co

„Stop iWright“ forderte Autoren, Journalisten, Verlage und Leser zum Protest auf

Das Aktionsbündnis „Stop iWright“ wird weiterhin behindert. Das teilten die Sprecher Anfang dieser Woche mit: nachdem Ende August der Pressebericht des renommierten Onlinemagazins Chip über eine von dem Aktionsbündnis initiierte Demo kommentarlos entfernt wurde, wurde Anfang September nicht nur das private Account und die Fanpage zweier Aktivisten von Facebook ohne Vorankündigung gelöscht, sondern auch der Veranstaltungsaufruf für die Demonstration „Gedanken sind Frei“ vor der Google-Zentrale am 21.8., auf dem zuvor ein reger Austausch über iWright und den Internetkonzern stattgefunden hatte. Darüber hinaus wurden sämtliche von Drittusern auf ihren jeweiligen Profilen verlinkten Inhalte des Aktionsbündnisses ebenfalls entfernt. Bei den gelöschten Inhalten handelte es sich um Hintergründe über die externe Unterstützung von iWright, Infotexten zu der technischen Umsetzung des Programms und Analysen zu dem allgemeinen Bedrohungspotenzial der Software, welche durch die vielfache Teilung von Usern für Aufsehen sorgten.

Hinsichtlich des schieren Ausmaßes der Löschaktion vermuten die Aktivisten, die ihr Netzwerk unter kontinuierlichem Beschuss sehen, gezielte Gängelung und Zensur. „Es ist schon erstaunlich, wie sich bei Facebook nach wie vor islamistische Netzwerke mit kruden Weltanschauungen tummeln, aber sobald zwielichtige Geschäftsmodelle und undurchsichtige Netzwerke von Global Playern thematisiert werden, bei Facebook die Alarmglocken schrillen.“ Hintergrund des Aktionsbündnisses sind die Gerüchte um die Software iWright, die mittlerweile mit der NSA und deren kürzlich bekannt gewordener Suchmaschine iCREACH in Zusammenhang gebracht wird. iWright soll in der Lage sein, selbständig Romane schreiben zu können. „Eine Kriegserklärung an alle Autoren“ so die Organisatoren. Ob die Software, die seit dem 4. August über die Website www.iwright.deerreichbar ist und für den 25. September ihren Debütroman „Die Auslöschung der Mary Shelley“ angekündigt hat, tatsächlich dazu in der Lage ist, kann derzeit noch nicht überprüft werden. iWright-Sprecher Marc Frey gab sich jüngst in einem Interview selbstbewusst, und kündigte eine „Demokratisierung des Buchmarktes“ an. Dass iWright das Internet gezielt nach Literaturvorlagen durchsucht und diese verwendet, sehe er nicht in Konflikt mit dem Urheberrecht. Nunist die Aufregung unter Autoren groß, denen ein ähnliches Schicksal wie den Journalisten zu drohen scheint. Bisher konnten semantische Algorithmen lediglich auf Zahlen und Daten basierende Meldungen verfassen.

Bereits am vorletzten Wochenende schloss sich das Aktionsbündnis „Stop iWright“in Berlin einer Groß-Demonstration am Brandenburger Tor an. An der Auftaktkundgebung der Demonstration „Freiheit statt Angst“ nahmen 6500 Menschen teil. Damit wurde ein großes Bündnis geschmiedet, denn über 81 Organisationen riefen gemeinsam zu der Veranstaltung auf. Zusammen möchte man nun Druck auf die Regierung ausüben. Zu dem Bündnis gehören neben dem Aktionsbündnis „Stop iWright“ unter anderem der Arbeitskreis gegen Vorratsdatenspeicherung, Amnesty International, Digitalcourage, Reporter ohne Grenzen, der Neue Richterbund, die Freie Ärzteschaft und der Verbraucherzentrale Bundesverband. Neben verschiedenen Parteien, riefen auch Attac Deutschland, Campact, netzpolizik.org und der Chaos Computer Club zur Demonstration auf.

Das Aktionsbündnis „Stop iWright“ verteilte Flugblätter und demonstrierte gegen iWright ( www.iWright.de ) mit Plakaten mit Plakaten. Auch Marie Schöller, die Mit-Initiatorin der „Stop iWright“-Kampagne, war vor Ort: „Die Überwachung durch Verfassungsschutz, BND und NSA ist nur ein Aspekt des Problems. Perfide wird es, wenn es um gezielte Manipulation geht. Wenn durch einen Textroboter wie die Software iWright Romane und Erzählungen erstellt werden. In Zukunft werden wir dann nicht mehr nur Werke von realen Autoren lesen, sondern interessengesteuerte Manifeste von Regierungen und Konzernen. Damit ist der Manipulation und Gleichschaltung von Gedanken, Meinungen und Phantasien Tür oder Tor geöffnet.“

„Stop iWright“ forderte das Aktionsbündnis bereits am Donnerstag, den 21.08.2014, als gemeinsam vor der Berliner Google-Zentrale (Unter den Linden) demonstriert wurde. Autoren, Literatur-Agenten, Journalisten, Verlage und Leser waren aufgefordert, an der Demo teilzunehmen. Chip berichtete und löschte ebenso.

Inzwischen gibt es lautstarke Proteste in den Social Media-Foren, so die Initiatorin Schöller, die sich durch den Warnschuss von Facebook nicht beirren lässt, und bereits eine neue Facebook-Seite für das Aktionsbündnis angelegt hat: www.facebook.com/stopiwright

Der Hintergrund: die Initiatoren betreiben eine Initiative gegen eine Software mit dem Namen iWright. Es soll sich um eine Software handeln, die automatisiert längere Prosatexte, also auch Romane schreiben kann. Anfang August ging nun iWright als Blog unter www.iwright.de online. Das Aktionsbündnis „Stop iWright“ fordert auf Demonstrationen und in den Social Media-Foren zum Protest auf.

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Therapeuten demonstrieren in Berlin für gerechte Vergütung und gegen Bürokratie

Therapeuten demonstrieren in Berlin für gerechte Vergütung und gegen Bürokratie

VDB-Physiotherapieverband

Der VDB-Physiotherapieverband und der Bund vereinter Therapeuten laden alle Physiotherapeuten/innen, Ergotherapeuten/innen, Logopäden/innen und Podologen/innen ein zur gemeinsamen
Demonstration am Freitag, den 20. Juni ab 11:00 Uhr in Berlin, unter dem Fernsehturm am Alexanderplatz
für angemessene und gerechte Vergütungen und gegen die ständige wachsende Bürokratie.

Seit Anfang der neunziger Jahre ist die Entwicklung der Kassenvergütungen per Gesetz gedeckelt. Zwanzig Jahre lang konnten die Vergütungen nur unter der Inflationsrate angepasst werden – die Kosten sind den Praxen davongelaufen. Es wird Zeit für gerechte Vergütungen.

Die Bürokratie der Gesetzlichen Krankenkassen stiehlt der Therapeuten/innen immer mehr Zeit, Aufwand der nicht bezahlt wird. Kleine Fehler in der vom Arzt ausgestellten Verordnung gefährden die Vergütung für die komplette Behandlung. Die Haftung der Therapeuten/innen für nebensächliche Bürokratiefehler der Ärzte muss ein Ende haben.

Es wird Zeit, dass sich die Therapeuten, ohne die kein Arzt seine Patienten behandeln kann, bemerkbar machen. Trillerpfeifen, Rasseln, selbstgestaltete Plakate und Banner sind ausdrücklich erwünscht! Für lautstarke Unterstützung sorgt zusätzlich die Berliner Trommelgruppe „Furioso“!

Weitere Informationen

Kontakt und V.i.S.d.P.:
Dr. Michael Stehr
Bundesgeschäftsführer
0228 / 24 21 396
Fax 0228 / 21 05 52
bv@vdb-physiotherapieverband.de Bildquelle:kein externes Copyright

Berufs- & Wirtschaftsverband der Selbständigen in der Physiotherapie

VDB-Physiotherapieverband
Michael Stehr
Kölnstraße 4, Bonn
53111 Bonn
0228 / 24 21 396
bv@vdb-physiotherapieverband.de
http://www.vdb-physiotherapieverband.de/

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Journalistenzentrum Deutschland protestiert gegen Inhaftierung eines deutschen Journalisten in Ägypten

Journalistenzentrum Deutschland protestiert gegen Inhaftierung eines deutschen Journalisten in Ägypten

unbenannt

Hamburg 15.8.2013

Das Journalistenzentrum Deutschland mit seinen Berufsverbänden DPV und bdfj verurteilt die Inhaftierung eines bdfj-Mitglieds am 14.8.2013 in Kairo und fordert die Ägyptische Regierung zur sofortigen Freilassung des Journalisten auf.

Wie dem Journalistenzentrum heute bekannt wurde, wird dem Medienschaffenden in Kairo zur Last gelegt, eine Schutzweste vermeintlich illegal nach Ägypten eingeführt zu haben und während der Sperrzeit seiner journalistischen Tätigkeit nachgegangen zu sein.

In Zusammenarbeit mit Organisationen, wie unter anderem Reporter ohne Grenzen, dem International Press Institute sowie der Deutschen Regierung werden sich die Journalistenverbände im Sinne des fünften Grundsatzes der Charta zum Schutz von Journalisten in Kriegs- und Krisengebieten aktiv einsetzen. „Wir werden alle Hebel in Bewegung setzen, damit der Kollege die Situation in Kairo unbeschadet übersteht“, so Kerstin Nyst, Pressesprecherin des Journalistenzentrum Deutschland.

Das Journalistenzentrum Deutschland mahnte bereits in einer Pressemitteilung im November 2012 Berichterstatter in Krisengebieten zur äußersten Vorsicht. Immer wieder erreichen Nachrichten über Repressionen gegenüber Journalisten die Bundesgeschäftsstelle. Den aktuellen Fall nehmen die Berufsverbände erneut zum Anlass, an Medienschaffende zu appellieren, sich bei Einsätzen zur Berichterstattung in Kriegsterrains besonders intensiv vorzubereiten und Vorsicht walten zu lassen. Um einen Kriseneinsatz unbeschadet zu überstehen oder im Notfall richtig reagieren zu können, sind eine bestmögliche Vorbereitung, eine gute Ausstattung und kompetente Ansprechpartner in einem Berufsverband für Journalisten wichtige Voraussetzungen.

Das Journalistenzentrum Deutschland wird durch zwei Berufsverbände getragen. Der DPV Deutscher Presse Verband – Verband für Journalisten, gegründet 1989, ist mit ca. 8.000 Mitgliedern die tariffreie Spitzenorganisation der hauptberuflich tätigen Journalisten. Die bdfj Bundesvereinigung der Fachjournalisten wurde 2007 gegründet und ist die Vertretung der zweitberuflich tätigen Journalisten.

Originaltext: Journalistenzentrum Deutschland (für die Trägerverbände DPV und bdfj)
Pressekontakt:
Journalistenzentrum Deutschland
Kerstin Nyst (Pressesprecherin)
Stresemannstraße 375
D-22761 Hamburg
Tel. 040/870 6000 (nur für Presseanfragen)
k.nyst@journalistenverbaende.de
www.journalistenverbaende.de

Das Journalistenzentrum Deutschland wird durch zwei Berufsverbände getragen. Der DPV Deutscher Presse Verband – Verband für Journalisten, gegründet 1989, ist mit ca. 8.000 Mitgliedern die tariffreie Spitzenorganisation der hauptberuflich tätigen Journalisten. Die bdfj Bundesvereinigung der Fachjournalisten wurde 2007 gegründet und ist die Vertretung der zweitberuflich tätigen Journalisten.

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Journalistenzentrum Deutschland
Kerstin Nyst
Stresemannstr. 375
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040/8706000
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http://www.journalistenverbaende.de

Pressemitteilungen

45 Jugendliche aus drei Ländern diskutieren über Social Media und Demokratie 2.0

Regionales Weimarer Dreieck: Endspurt im Bewerbungsverfahren für den 13. internationalen Jugendgipfel in Hattingen

Twitter abschalten! Facebook verbieten! Wenn der Bürgerprotest hochkocht, werden die sozialen Netzwerke ganz schnell zum „Staatsfeind Nummer 1“. Um ihre Bedeutung für die politische Willensbildung und die Zukunft der Demokratie dreht sich der 13. trilaterale Jugendgipfel vom 18. bis 24. August 2013 in Hattingen. Die Landesregierung lädt 15 junge Erwachsene aus Nordrhein-Westfalen zur Teilnahme ein. Einige wenige Plätze sind noch frei.

15 junge Erwachsene im Alter von 18 bis 23 Jahre treffen in Hattingen auf jeweils 15 Gleichaltrige aus Frankreich und Polen und beschäftigen sich intensiv mit dem Thema und Einschätzungen in den drei beteiligten Ländern. Die Jugendbegegnung im Rahmen des Regionalen Weimarer Dreiecks ermöglicht den „Blick über den Tellerrand“ und ist damit eine gute Gelegenheit zur persönlichen Weiterbildung in der Zeit zwischen Schule und Studium.

Junge Erwachsene mit Interesse an (Netz-) Politik und Europathemen können sich ab sofort und noch bis zum 25. Juni 2013 bewerben beim Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk in Dortmund (IBB Dortmund), das den 13. Jugendgipfel organisiert. Vorausgesetzt werden die Beteiligung an einem Vorbereitungstreffen sowie Schulenglisch zur Kommunikation. Die Teilnahme am Jugendgipfel ist bis auf die Anreise nach Hattingen kostenlos. Die Startgebühr in Höhe von 100 Euro wird bei Teilnahme erstattet.

Kreative Bewerbungen mit kurzer Begründung zur Motivation per E-Mail an info@ibb-d.de oder per Post an das IBB Dortmund , Bornstraße 66, 44145 Dortmund.

Über die Jugendgipfel im Rahmen des Regionalen Weimarer Dreiecks

Die Jugendgipfel im Rahmen des „Regionalen Weimarer Dreiecks“ werden seit 2001 jährlich ausgerichtet von den drei Partnerregionen Nordrhein-Westfalen, Nord-Pas-de-Calais und Schlesien. Die Begegnungen dienen der Vertiefung der Kontakte zwischen den jungen Menschen aus den drei ehemaligen Bergbauregionen. Das „Weimarer Dreieck“, aus dem der Jugendgipfel als ein geschätztes, nachhaltiges Ergebnis hervorgegangen ist, wurde 1991 von den Außenministern Frankreichs, Polens und Deutschlands gegründet, um die europäische Achse zu festigen.

Grenzen überwinden – das ist der Leitgedanke des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks in Dortmund seit seiner Gründung in 1986. Dabei geht es nicht nur um Ländergrenzen, sondern auch um die Grenzen im eigenen Wissen und Verstehen. In jährlich mehr als 100 Studienfahrten, Trainings und Jugendbegegnungen ist das „Lernen aus der Vergangenheit für eine gemeinsame Zukunft in Europa“ zentral. Belarus bildet dabei einen besonderen Schwerpunkt. Das IBB engagiert sich im Europäischen Tschernobyl-Netzwerk (ECN) und veranstaltet seit 1995 regelmäßige Partnerschaftskonferenzen.

Weitere Informationen unter www.ibb-d.de.

Kontakt
Internationales Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund (IBB Dortmund)
Elke Wegener
Bornstraße 66
44145 Dortmund
0231-952096-0
info@ibb-d.de
http://www.ibb-d.de

Pressekontakt:
Pressebüro vom Büchel
Mechthild vom Büchel
Somborner Feldweg 62
44388 Dortmund
0231-6901041
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http://www.vombuechel.de