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VDH: Gesetzgeber knickt vor Provisionslobby ein

Trotz IDD wird Honorarberatung zum Qualitätssiegel für professionelle Versicherungsberater

VDH: Gesetzgeber knickt  vor Provisionslobby ein

Trotz IDD wird Honorarberatung zum Qualitätssiegel für professionelle Versicherungsberater

Weich gespült, gefiltert, gesäubert und drei Mal chemisch gereinigt. „Man muss sich fremd schämen für die Politiker, die vor der Provisionslobby eingeknickt sind“, sagt Dieter Rauch, Geschäftsführer des Verbunds Deutscher Honorarberater (VDH). Denn die Umsetzung der IDD wird nun doch nicht so verbraucherfreundlich sein wie anfangs geplant. Dieses „Politikversagen“, so Dieter Rauch, zeichnete sich bereits Ende Juni bei der in diesem Jahr ersten IFH-Honorarberater-Konferenz in Kassel ab.

Trotzdem: „Wir sehen in der IDD-Umsetzung einen weiteren Sargnagel des für Berater betriebswirtschaftlich unsinnigen sowie für Verbraucher teuren und intransparenten Provisionssystems“, meint VDH-Chef Rauch. Sowohl Einsteiger und Profis unter den Honorarberatern erteilten daher bei der Honorarberater-Konferenz am 29.Juni 2017 in Kassel auch der Mogelpackung „Honorarvermittlung“ eine klare Absage. Denn für Berater und Verbraucher ändert sich bei diesem Geschäftsmodell nichts.

Den vollmundigen Ankündigungen und Versprechungen der Politik zum Trotz werden die „Honorarvermittlung“ bzw. „Mischmodelle“ auch künftig möglich sein. „Ein Geschäftsmodell, das sich seit Längerem wie die Pest verbreitet und das mit Honorarberatung nichts zu tun hat“, kritisiert VDH-Chef Rauch. Praktiziert werde dies vorzugsweise von als Pseudo-Honorarberater getarnten Vermittlern, die „ihre Policen gegen utopische Honorare meist über Factoring-Verträge verticken.“

Die Provisionslobby will mit Mischmodellen und Vermittlungshonoraren den Auswirkungen von LVRG und anderen Regularien sowie den damit verbundenen sinkenden Provisionseinnahmen entgegenwirken. Für Rauch ist das in der IDD-Umsetzung nicht mehr vorgesehene Honorarannahmeverbot für Vermittler und damit das Ermöglichen von Mischmodellen nur das „letzte Aufbäumen der Provisionsindustrie. Leider zulasten der Verbraucher“. Rauch ermuntert seine Honorarberater-Kollegen in die Offensive zu gehen: „Honorarberater müssen sich jetzt klar positionieren und dieser Verbraucherverdummung durch Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit die rote Karte zeigen.“

Wie das möglich ist, wurde bei der ersten Honorarberater-Konferenz in diesem Jahr deutlich. Sowohl Verbraucher und Berater können eine faire Finanzberatung erhalten und erbringen, wenn die Vermittlung von Produkten nur die Nebenleistung einer fundierten Beratung ist und kein Mittel zum Zweck der Vergütung wie etwa bei der „Honorarvermittlung.“.

In den mit Einsteigern und erfahrenen Honorarberatern besetzten vier Diskussions-Panels wurde die Praxis der produktunabhängigen Honorarberatung diskutiert und verdeutlicht. Die Teilnehmer konnten handfeste Ergebnisse aus der Praxis mit nach Hause nehmen. Dies bestätigten die Berater auch in Ihrem Feedback im Interview mit dem ehemaligen N-TV Moderator Andreas Franik gegenüber HonorarberaterTV.

( https://www.verbund-deutscher-honorarberater.de/institut-fuer-honorarberatung/honorarberater-konferenz/)

Den fachlichen Input zur IDD, MiFID & Co. aus Sicht der Berater lieferte Fachanwalt Philipp Mertens, Partner der Kanzlei BMS Rechtsanwälte. Während der von Cash-Redakteurin Julia Böhne moderierten Diskussionen zwischen Honorarberatern und Vermögensverwaltern auf der einen sowie Vertretern von Banken und Versicherungsgesellschaften auf der anderen Seite wurde schnell deutlich, welches Geschäftsmodell für Berater und Verbraucher die mit Abstand besten Perspektiven bietet: die produktneutrale und ergebnisoffene Honorarberatung.

Trotz der offenkundigen handwerklichen Mängel bei der IDD-Umsetzung wird die Honorarberatung das Qualitätssiegel für unabhängige Berater. Sie liefert zudem einige Wettbewerbsvorteile für Honorar-Versicherungsberater. Beispielsweise können unabhängige Versicherungsberater anders als die vom Produktverkauf abhängigen (Honorar)-Vermittler, künftig auch Provisionen bei Bruttotarifen erstatten. Statt dem für Makler verankerten Provisionsabgabeverbot, erhält der Versicherungsnehmer beim Honorar-Versicherungsberater die Provisionen direkt auf seinem Prämienkonto gutgeschrieben. Alternativ steht zwischenzeitlich ein großes Sortiment an Honorartarifen der führenden Versicherungsunternehmen bereit. „Verbraucher erhalten somit eine staatlich garantierte neutrale Beratung. Denn das Beratungsergebnis ist nicht von der Höhe bzw. überhaupt der Vergütung durch einen Produktgeber abhängig“, unterstreicht Rauch den Vorteil bei Honorarberatern.

Rundum konnten die Teilnehmer der Konferenz in den vier Panels wertvolle Informationen sammeln. Diese reichten von Praxiserfahrungen aus den ersten 100 Tagen als Honorarberater über die künftigen Geschäftsmodelle nach MiFID & IDD und dem Marketing und der Positionierung beim Kunden bis zu den praktischen Lösungen und der Technologie bei Verwendung von Musterportfolios in der Wertpapierberatung. Im Hinblick auf die Eingriffe des Gesetzgebers in die Beratungsprozesse haben wir eine Reihe unterschiedlicher Ansätze herausgearbeitet, um auch künftig rechtssichere und kundenorientierte Leistungen anzubieten“, erklärt Dieter Rauch.

Ergänzt wurden die vier Diskussionsrunden durch einen Fachvortrag über das Investmentsteuergesetz 2018 hinsichtlich der Haftung des Beraters, Auswirkungen auf Produktlösungen wie Investmentdepots und etwaige Konsequenzen für Fondspolicen. Den Schlussbeitrag lieferte der als Bankenschreck bekannte Hans-Peter Eibl. Mit seinem markenrechtlich geschützten System „Eibl Kontenprüfung“ verblüffte er die Teilnehmer, wie zahlreiche Banken bei Kontokorrentkonten falsch ab- und/oder unzulässige Gebühren berechnen.

Die IFH-Honorarberater-Konferenz ist die wichtigste Branchenveranstaltung. Sie wendet sich an Finanz- und Honorarberater, Vermögensverwalter und Banker. Neben den Beratern nahmen auch diesmal 17 Aussteller, insbesondere Versicherungsgesellschaften, ETF-Anbieter, Investmentgesellschaften sowie Softwareentwickler, an der Veranstaltung teil.

Die nächste Honorarberater-Konferenz findet am 30.November 2017 ebenfalls im Schlosshotel Kassel statt. Die Teilnehmerzahl ist wie immer auf 100 Personen begrenzt.

Der VDH wurde im Jahr 2000 gegründet und ist mit über 16 Jahren Erfahrung der älteste und der führende Anbieter von Infrastruktur, Ausbildungsangeboten sowie der gesamten Produktwelt für die Honorarberatung. Die dem VDH angeschlossenen Beratungsunternehmen betreuen Vermögenswerte von mehr als 1.6 Mrd. Euro. Der VDH hat in den letzten 16 Jahren die Honorarberatung bei Politik, Medien, Produktanbietern und Beratern etabliert und gilt als DER Pionier in der produkt- und provisionsfreien Finanzberatung. Bereits seit 2006 gelten für angeschlossene Berater die Tegernseer Beschlüsse, welche sich als Leitlinien für die Honorarberatung in Deutschland etabliert haben.

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„Freiheit für Berater“ mit erheblichen Vorteilen für Verbraucher

IFH: Honorarberater-Konferenz in Kassel

"Freiheit für Berater" mit erheblichen Vorteilen für Verbraucher

IFH: Honorarberater-Konferenz in Kassel

Am 29. Juni 2017 findet im Kasseler Schlosshotel die erste von zwei Honorarberater-Konferenzen des IFH Institut für Honorarberatung (IFH)) in diesem Jahr statt. Die wohl wichtigste Branchenveranstaltung steht unter dem Motto „Freiheit für Berater“. IFH-Chef Dieter Rauch: „Die Honorarberatung hat sich nun auch in Deutschland etabliert, weil immer mehr Verbraucher deren Nutzen sehen.“ Mit vielfältigen und innovativen Dienstleistungen unterstützt das IFH zusammen mit dem Verbund Deutscher Honorarberater VDH) Kolleginnen und Kollegen bei der Wahrnehmung ihrer Marktchancen.

„Mit dem Gesetzentwurf zur Umsetzung der IDD-Richtlinie in nationales Recht hat das Bundeskabinett eine spürbare Stärkung der unabhängigen Beratung auf den Weg gebracht“, ist VDH-Chef Dieter Rauch überzeugt. Künftig werde es endlich eine klare Trennung zwischen dem provisionsabhängigen Verkauf von Finanzprodukten und unabhängiger Finanzberatung geben. „Diese und keine andere dient dem Verbrauchernutzen. Da können Finanzverkäufer und deren Lobbyisten noch so sehr trommeln für ihre überholten Geschäftsmodelle“, erklärt Rauch.

Die Honorarberater-Konferenzen des IFH sind mittlerweile gute Tradition. So ist die bevorstehende Veranstaltung in Kassel bereits die 12. ihrer Art. Im Mittelpunkt jeder Veranstaltung steht die Diskussion mit Beratern, die den Schritt in die gesellschafts- und produktunabhängige Beratung bereits vor vielen Jahren erfolgreich vollzogen haben. „Sie sind erstklassige Vorbilder für all jene FinanzberaterInnen, die ebenfalls die Chancen und Möglichkeiten in einer wachstumsstarken Branche mit größter Akzeptanz aufseiten von Verbrauchern und Verbraucherschützern wahrnehmen möchten“, erklärt VDH-Geschäftsführer Dieter Rauch.

Unter dem bestens bekannten und bewährten Motto „Freiheit für Berater“ präsentiert die Honorarberater-Konferenz eine einzigartige Themenvielfalt. Unter der Überschrift „Meine ersten 100 Tage als Honorarberater“ berichten Einsteiger und etablierte Kolleginnen und Kollegen über den Beginn ihrer Tätigkeit, ihre Erfahrungen und auch über Fehler und Ungeschicklichkeiten, die es in den ersten Monaten als Honorarberater zu vermeiden gilt.

Ein Thema von höchster Relevanz ist die „Zukunft als Finanz- oder Honorarberater nach IDD & Co.“. Da der Gesetzgeber gewillt ist, „die richtigen und längst überfälligen Vorgaben zur Stärkung der unabhängigen Honorarberatung zu schaffen, geht es nunmehr um das vor diesem Hintergrund bestmögliche Geschäftsmodell“, erklärt Dieter Rauch. Hierzu wird Philipp Mertens von der Kanzlei BMS aus Düsseldorf die wesentlichen Punkte für Finanz- und Honorarberater im Zusammenhang mit IDD und MiFID II präsentieren. Im Anschluss daran berichten Kollegen und Dienstleister über die erforderlichen Schritte die es zu beachten gilt.

Weitere Themen der Honorarberater-Konferenz in Kassel sind die „Positionierung und Strategie als Honorarberater beim Kunden“, das neue „Investmentsteuergesetz 2018“ sowie „Musterportfolios, Prozesse und Services“.

Das Thema mit dem wohl größten Empörungspotenzial lautet „Wie Banken bei Kontenabrechnungen schummeln“. VDH-Chef Dieter Rauch ist überzeugt: „Hier kassieren die Geldinstitute jedes Jahr unbemerkt von ihren Kunden Milliarden Euro ab. Geld, das sie ihren Kunden trotz schlechter Beratung abknöpfen. Berater können mit der Dienstleistung „Kontenprüfung“ ihren Mandanten teils bis zu sechsstellige Beträge zurück aufs Konto holen.

Wie immer ist die Teilnehmerzahl für die Honorarberater-Konferenz im Schlosshotel Kassel auf 100 Personen begrenzt. Anmeldungen vorzugsweise online über die VDH-Internetseite: www.honorarberater-konferenz.de Die Teilnahme ist kostenlos.

Der VDH wurde im Jahr 2000 gegründet und ist mit über 16 Jahren Erfahrung der älteste und der führende Anbieter von Infrastruktur, Ausbildungsangeboten sowie der gesamten Produktwelt für die Honorarberatung. Die dem VDH angeschlossenen Beratungsunternehmen betreuen Vermögenswerte von mehr als 1.6 Mrd. Euro. Der VDH hat in den letzten 16 Jahren die Honorarberatung bei Politik, Medien, Produktanbietern und Beratern etabliert und gilt als DER Pionier in der produkt- und provisionsfreien Finanzberatung. Bereits seit 2006 gelten für angeschlossene Berater die Tegernseer Beschlüsse, welche sich als Leitlinien für die Honorarberatung in Deutschland etabliert haben.

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MiFID II: Provisionsverbot für unabhängige Berater

EU-Parlament beschließt MiFID II

MiFID II: Provisionsverbot für unabhängige Berater

VDH – Marktführer in der Honorarberatung

Wie bereits von der VDH GmbH Verbund Deutscher Honorarberater im Dezember 2013 berichtet, wird es in naher Zukunft keine provisionsbasierte Beratung durch unabhängige Vermittler mehr geben. Zustrom zum VDH verstärkt sich zusehends.

Diese Entscheidung wird von Vertretern des Europäischen Parlaments, des Rates und der EU-Kommission („Trilog“) mit maßgeblicher Stimmenmehrheit getragen.

Richtungsweisend für die Zukunft der Finanzberatung ist Artikel 23 der Richtlinie. Hier wird die Vergütungs-Thematik auf dem Feld der unabhängigen und der nicht-unabhängigen Beratung geregelt.

1.Unabhängige Beratung ist zukünftig provisionsfrei und somit gegen Honorar durchzuführen.
2. Die Beratung bei eingeschränkter Produktauswahl darf weiterhin auf Provisionsbasis erfolgen.
3. Die genaue Ausdifferenzierung hierzu ist noch Verhandlungsgegenstand. Als sicher gilt, dass der Kunde im Voraus über das der jeweiligen Beratung zugrunde liegende Vergütungsmodell und damit über den Status des Beraters / Vermittlers zu informieren ist.
4.Die diskutierte isolierte Provisionsoffenlegung wurde in eine Offenlegung der Gesamtkosten inklusive Beratung („Total Cost Disclosure“) umgewandelt.
5. Die Gesamtkosten sind hochzurechnen, um ihren Einfluss auf die Rendite zu dokumentieren.

Das neue Regelwerk ist nach Freigabe seitens der EU-Mitgliedstaaten innerhalb von 30 Monaten in nationales Recht umzusetzen. Wie die Mitgliedstaaten die im Rahmen der Umsetzung gegebenen eventuellen Spielräume nutzen, wird auch eine Frage des Ringens zwischen Lobbyverbänden und der Politik sein. Der VDH wird informieren, wenn weitere Details seitens der Kommission zur Veröffentlichung kommen.

Insgesamt sieht sich die VDH GmbH Verbund Deutscher Honorarberater weitestgehend in allen seinen seit dem Jahr 2000 immer wieder vorgetragenen Forderungen bestätigt. Geschäftsführer Dieter Rauch: “ Es war zu erwarten, dass man das schwächste Glied in der Kette, den unabhängigen Berater, am stärksten reglementiert. Dieser wird auf die Honorarberatung umschwenken müssen. Der Zustrom an Interessenten, den wir seit 2013 generell aus dem Markt erfahren, wird nun weiter anschwellen. Personell und logistisch sind wir darauf bestens vorbereitet. Ab Januar 2015 werden wir uns noch einmal massiv verstärken.“ Um Beratern,, die auch künftig unabhängig beraten möchten den Einstieg in die Honorarberatung zu erleichtern, bietet der VDH jetzt verstärkt Informationsveranstaltungen sowie das Wissensforum Honorarberatung ( www.wissensforum-honorarberatung.de ) an. Bildquelle:-

Die im Jahr 2000 gegründete VDH GmbH Verbund Deutscher Honorarberater (VDH) ist führender Service- und Solutionsprovider für die Honorarberatung in Deutschland. Sie hat in den letzten Jahren maßgeblich das Berufsbild des Honorarberaters geformt und weiter entwickelt. Zu den mehr als 500 angeschlossenen Partnerunternehmen zählen Volks-/Raiffeisen- und Privatbanken, Vermögensverwalter, Certified Financial Planner und freie Berater. Der VDH etablierte in den letzten Jahren durch den Aufbau der gesamten Infrastruktur die Honorarberatung in Deutschland. Hierzu zählen die gesamte MiFID/34f- und VVG-konforme Beratungstechnologie, Abrechnungssysteme inkl. der automatisierten Erstattung von Kickbacks, Vertragsmuster und Honorarmodelle, sowie die gesamte Honorar-Produktwelt mit mehr als 250 Produktgebern. Die Entwicklung des Berufsbildes „Honorarberater“ zum Standesberuf gehört seit Gründung vor 14 Jahren zu den erklärten Zielen des VDH.

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VDH: Die Vermittler stecken ihren Kopf sogar jetzt noch in den Sand

EU plant mit Einführung der MIFid II ein europaweites Provisionsverbot für freie Finanzberater

(Amberg) Die Einschläge kommen immer näher und die schweigende Mehrheit der deutschen Vermittler sowie auch ihre Interessenvertreter stecken den Kopf in den Sand. „Wir sind dagegen,“ zu mehr als dieser „Begründung“ reichte es bisher nicht. Für eine echte, fachlich qualifizierte Auseinandersetzung fehlen jedoch die Argumente.

Dabei schwimmen der provisionsgetriebenen Beratung die Felle mehr und mehr davon. Die flächendeckende Einführung der honorarbasierten Finanz- und Versicherungsberatung ist nicht mehr eine Frage des überhaupt. Es ist eine Frage des wann geworden.

Was schon für Schweden, Norwegen, Finnland, Dänemark, Holland und Großbritannien gut genug war und ist, ohne dass diese Länder an einer Unterversorgung mit Finanz- und Versicherungsprodukten leiden, rückt nun auch für die anderen euopäischen Staaten immer näher: das Provisionsverbot für freie Finanzberater.

Brüsseler Richtlinienentwurf

Im jüngsten Richtlinienentwurf, der aktuell in Brüssel im Rahmen von MiFID II diskutiert wird, geht es um die weitere Überarbeitung und Stärkung des Regulierungsrahmens für sämtliche Finanzmarktakteure. Man beabsichtigt dazu mit Einführung der MIFid II ein europaweites Provisionsverbot für freie Finanzberater

„Messe & Kongress Finanz- und Honorarberatung 2011“ informiert

Antworten darauf, was das für den einzelnen Marktteilnehmer bedeutet und wie er jetzt noch am besten den Weg in die Honorarberatung gehen kann, finden interessierte Berater bei der „Messe & Kongress Finanz- und Honorarberatung 2011“. Hier kann jeder Vermittler seine individuellen Weichen für die Zukunft stellen. Das gesamte Know-how des Honorarberatermarktes präsentiert sich alljährlich auf dieser Großveranstaltung, die in diesem Jahr am 2. November in der Rheingoldhalle Mainz stattfindet.

Mit rund 40 Ausstellern aus den Bereichen Versicherungen, den wichtigsten ETF-Providern und Kapitalanlagegesellschaften sowie Software-Providern und Dienstleistern bietet „Messe & Kongress Honorarberatung 2011“ ein allumfassendes Informationsspektrum für Vermögensverwalter, Finanz- und Honorarberater sowie den qualifizierten Versicherungsmakler. Darüber hinaus erwarten das Publikum über 20 Vorträge von renommierten Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Drei Bühnen bieten Abwechslung im Themenspektrum sowie Diskussionsmöglichkeiten.

Dieter Rauch, Geschäftsführer des VDH: „Wer sich heute nicht im Markt der Honorarberatung positioniert, wird es bald schwer haben. Die Veranstaltung liefert das gesamte Handwerkszeug für jeden Finanz- und Honorarberater, um seine Kunden professionell zu beraten.“ Anmeldungen: http://www.honorarberaterkongress.de/

Info: Die im Jahr 2000 gegründete VDH GmbH Verbund Deutscher Honorarberater (VDH) ist führender Service- und Solutionsprovider für die Honorarberatung in Deutschland. Er hat in den letzten Jahren maßgeblich das Berufsbild des Honorarberaters geformt und weiter entwickelt. Zu seinen mehr als 400 angeschlossenen Partnerunternehmen zählen Privatbanken, Vermögensverwalter, Certified Financial Planner und freie Berater. Der VDH etablierte in den letzten Jahren durch den Aufbau der gesamten Infrastruktur die Honorarberatung in Deutschland. Hierzu zählen die gesamte MiFID- und VVG-konforme Beratungstechnologie, Abrechnungssysteme inkl. der automatisierten Erstattung von Kickbacks, Vertragsmuster und Honorarmodelle, sowie der gesamten Honorar-Produktwelt mit mehr als 250 Produktgebern. Die Entwicklung des Berufsbildes „Honorarberater“ zum Standesberuf gehört zu den erklärten Zielen des VDH.
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