Tag Archives: Rechtsanwalt

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Steuerstreit – Zusätzliche Einkünfte durch große Feier

Steuerstreit – Zusätzliche Einkünfte durch große Feier

Richtet der Arbeitgeber für einen Angestellten eine Feier aus, kann das zu steuerpflichtigen Einkünften führen. Das zeigt ein Urteil des Finanzgerichts Münster.

Es ist sicher ein Zeichen der Wertschätzung, wenn der Arbeitgeber für einen Angestellten eine große Feier ausrichtet. Geht die Feier aber über ein bestimmtes Maß hinaus, kann sie zu zusätzlichen Einkünften bei dem Angestellten führen, die versteuert werden müssen, erklärt die Wirtschaftskanzlei GRP Rainer Rechtsanwälte.

Im vorliegenden Fall hatte eine Stiftung zu einer großen Feier eingeladen und alle Kosten übernommen. Anlass war der runde Geburtstag des Kuratoriums-Vorsitzenden. Das Finanzamt erfasste die gesamten Zahlungen der Stiftung für die Feier als Einkünfte aus selbständiger Arbeit und berücksichtigte sie bei der Einkommensteuer.

Die Aufwendungen der Stiftung hätten aber nur zu 10 und nicht zu 100 % als steuerpflichtige Einkünfte berücksichtigt werden dürfen, so das Finanzgericht Münster mir Urteil vom 20.02.2019 (Az. 7 K 4084/16 E). Die Feierlichkeit sei zu 90 % eine Feier der Stiftung gewesen, die auch die Gästeliste bestimmt hat. Von den 261 Gästen seien 25 dem privaten Umfeld des Jubilars zuzuordnen. Das sei nicht unerheblich. 10 % der Aufwendungen seien daher als steuerpflichtige Einkünfte zu berücksichtigen.

Im Steuerrecht erfahrene Rechtsanwälte können im Steuerstreit beraten.

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GRP Rainer Rechtsanwälte www.grprainer.com ist eine überregionale, wirtschaftsrechtlich ausgerichtete Rechtsanwaltskanzlei. Die Anwälte beraten insbesondere im gesamten Wirtschaftsrecht, Handelsrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht, Kapitalmarktrecht und Bankrecht, IT Recht, IP Recht und Vertriebsrecht. Zu den Mandanten gehören nationale und internationale Unternehmen und Gesellschaften, institutionelle Anleger und Private Clients. GRP Rainer Rechtsanwälte befinden sich in Köln Berlin Bonn Düsseldorf Frankfurt Hamburg München Stuttgart

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BGH: Apotheken-Gutscheine bei Rezept-Einlösung verstoßen gegen Wettbewerbsrecht

BGH: Apotheken-Gutscheine bei Rezept-Einlösung verstoßen gegen Wettbewerbsrecht

Apotheken dürfen ihren Kunden bei der Einlösung ihres Rezepts keine kleineren Geschenke machen. Dies sei ein Verstoß gegen die Preisbindungsvorschriften bei Arzneimitteln, entschied der BGH.

In Deutschland gelten bei verschreibungspflichtigen Arzneimitteln Preisbindungsvorschriften, damit ein einheitlicher Abgabepreis gewährleistet ist und hier kein Wettbewerb entsteht, erklärt die Wirtschaftskanzlei GRP Rainer Rechtsanwälte. Der Bundesgerichtshof hat nun mit Urteilen vom 6. Juni 2019 entschieden, dass die Preisbindungsvorschriften auch nicht durch die Zugabe von Gutscheinen mit relativ geringem Wert unterlaufen werden dürfen. Dies verstoße gegen das Wettbewerbsrecht (Az.: I ZR 206/17 und I ZR 60/18).

In einem Fall erhielten die Kunden bei der Einlösung ihrer Rezepte einen „Brötchen-Gutschein“ für eine benachbarte Bäckerei, in dem anderen Fall erhielten die Kunden von dem Apotheker einen Ein-Euro-Gutschein, den sie beim nächsten Einkauf in der Apotheke einlösen konnten. Verschreibungspflichtige Arzneimittel waren von der Aktion ausdrücklich ausgenommen. In beiden Fällen klagte ein Wettbewerbsverband gegen die Apotheker, weil sie durch die Gutscheine gegen Wettbewerbsrecht verstießen.

Nachdem die Berufungsgerichte noch unterschiedlich geurteilt hatten, gab der BGH beiden Klagen statt. Der u.a. für Ansprüche aus dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) zuständige I. Zivilsenat entschied, dass es wettbewerbsrechtlich unzulässig ist, den Kunden beim Einlösen ihrer Rezepte für verschreibungspflichtige Arzneimittel geringwertige Werbegaben wie einen Brötchen-Gutschein oder einen Ein-Euro-Gutschein zu gewähren, da dadurch gegen die Preisbindungsvorschriften verstoßen werde.

Nach dem Heilmittelwerbegesetz (HWG) dürften Zuwendungen oder sonstige Werbegaben nur in ausdrücklich geregelten Ausnahmefällen gewährt werden. Bei diesem grundsätzlichen Verbot der Wertreklame handele es sich um eine Marktverhaltensregelung im Sinne des UWG. Der Verbraucher solle nicht durch die Aussicht auf Werbegaben unsachlich beeinflusst werden. Ein Verstoß gegen diese Regelung sei zudem geeignet, die Interessen der Marktteilnehmer spürbar zu beeinträchtigen. Dies gelte auch bei Werbegaben von geringem Wert. Der Gesetzgeber habe durch die Änderung des Heilmittelwerbegesetzes einen unerwünschten Preiswettbewerb zwischen den Apotheken vermeiden wollen, so der BGH. Die eindeutige gesetzliche Regelung, nach der jede Werbegabe bei verschreibungspflichtigen Arzneimitteln unzulässig ist, dürfe nicht dadurch unterlaufen werden, dass sie als nicht spürbar und damit nicht wettbewerbswidrig eingestuft werde. Die Preisbindung sei strikt einzuhalten.

Im Wettbewerbsrecht erfahrene Rechtsanwälte können beraten.

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Fotos online posten – das kann Ärger geben!

Was darf ich wirklich online stellen?

Mit der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die seit 2018 gilt, ist im Datenschutz ein neues Zeitalter angebrochen. Dass die neue Regelung auch Fotos und die Veröffentlichung von Bildern im Internet betrifft, wissen die Wenigsten. In der DSGVO werden Fotos nicht ausdrücklich erwähnt. Da man aber über ein Foto oft leicht feststellen kann, wo sich die betreffende Person aufgehalten hat, ergeben sich sofort Fragen zum Datenschutz. Dazu kommt, dass immer bessere Gesichtskennungssoftware zusätzliche datenschutzrechtliche Fragen aufwirft.

Wann brauche ich eine Erlaubnis für ein Foto?
Rechtsanwälte weisen immer wieder darauf hin: Grundsätzlich muss man jedes Mal, wenn man eine Person fotografiert, die Erlaubnis einholen, bevor man das entsprechende Bild online stellt. Das Gleiche gilt, wenn man ein fremdes Foto aus dem Internet lädt und an anderer Stelle wieder postet.

Welche Ausnahmen gibt es?
Tatsächlich gibt es einige Ausnahmen, bei denen Personen ohne Genehmigung fotografiert werden dürfen:

Bilder zur Zeitgeschichte
Berühmte Personen, Politiker oder Stars müssen als Personen der Zeitgeschichte akzeptieren, dass sie auf veröffentlichten Fotos erscheinen. Wichtig ist, dass keine Persönlichkeitsrechte oder die Intimsphäre verletzt werden.

Personen als kleinerer Bestandteil oder Beiwerk
Bei Fotos von berühmten Gebäuden oder Orten, wie z.B. dem Eiffelturm, ist es oft nicht zu vermeiden, dass Passanten mit abgebildet werden. Sofern diese jedoch nur einen kleineren Bestandteil des Fotos ausmachen, haben Rechtsanwälte in der Regel damit kein Problem.

Versammlungen, Demonstrationen und Umzüge
Wenn viele Menschen an einem Ort zusammenkommen, besteht oft ein öffentliches Interesse an der Veranstaltung. In der Regel müssen es die Teilnehmer daher akzeptieren, dass Fotos von Ihnen veröffentlicht werden. Auch hier ist wieder darauf zu achten, dass keine einzelnen Personen ausgesondert werden, sondern die Veranstaltung als Ganzes im Vordergrund des Fotos steht.

Höheres Interesse der Kunst
Wenn Fotos nicht auf Bestellung angefertigt werden und eine besonders künstlerische Anmutung aufweisen, ist eventuell auch keine besondere Genehmigung notwendig. Hier ist aber besondere Vorsicht geboten. Da „künstlerisch“ ein nicht klar definierter Begriff ist, kommt es in diesem Bereich immer wieder zu Rechtsstreitigkeiten.

Rechtspflege und Öffentliche Sicherheit
Im Allgemeinen müssen auch Straftäter hinnehmen, dass ihr Bild von der Presse veröffentlicht wird. Allerdings handelt es sich in diesen Fällen oft um eine Abwägungsfrage. Viele Anwälte weisen darauf hin, dass der Publizierung des Fotos durchaus ein berechtigtes Interesse des Fotografierten entgegenstehen kann.

Auch wenn diese Ausnahmen einen gewissen Spielraum lassen, sollten Sie nichts riskieren. Um zu verhindern, dass Sie nach einem online geposteten Foto Post vom Anwalt erhalten ist es das Beste, sich grundsätzlich eine Erlaubnis einzuholen. Auch wenn dies unpraktikabel erscheint, ist es der einzige Weg, um einen späteren Rechtsstreit mit Sicherheit zu vermeiden.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier: Fotos online posten – was ist erlaubt?

Kanzlei Christopher Müller & Kollegen
Rechtsanwälte und Fachanwälte
Rastatt 07222-3859908 – Bühl 07223-4079922

Die Rechtsanwaltskanzlei Christopher Müller & Kollegen ist eine erfolgreiche Kooperation von mehreren Rechtsanwälten und Fachanwälte mit Kanzleien in Rastatt und Bühl. Seit vielen Jahren betreuen spezialisierten Anwälte zufriedene Mandanten in den Fachgebieten Arbeitsrecht, Familienrecht, Mietrecht, Verkehrsrecht und allgemeines Zivilrecht. Neben Privatpersonen zählen auch viele mittelständische Unternehmen zu den Mandanten.

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Unterhalt – Anwalt für Familienrecht in Baden-Baden informiert

Wer zahlt was? Auf diese Frage sucht Anwalt für Familienrecht in Baden-Baden Antworten

BADEN-BADEN. Unterhalt – im Zusammenhang mit Trennung und Scheidung kann das ein vielschichtiges Thema sein. Das Unterhaltsrecht regelt nicht nur den sogenannten Ehegattenunterhalt, der sich auf den Trennungsunterhalt bzw. den Unterhalt nach der Ehe bezieht. Auch der Kindesunterhalt spielt im Kontext von Trennung und Scheidung eine Rolle. „Unterhaltsfragen sind Streitfragen“, stellt die Anwältin für Familienrecht in Baden-Baden, Susanne Cronauer, heraus. Dabei sind viele Dinge zu beachten und Fragen zu beantworten? Dazu gehören:

– Hat einer der Ehepartner im Trennungsjahr Anspruch auf Trennungsunterhalt?
– Gibt es einen Anspruch auf Unterhalt einer der Ehepartner auch nach der Scheidung?
– Wenn gemeinsame Kinder versorgt werden müssen: Wie hoch ist der Kindesunterhalt?

Wie wird der Unterhalt berechnet? Anwalt für Familienrecht aus Baden-Baden zu den Fakten

Auf all diese Fragen gilt es, im Rahmen des Scheidungsverfahrens Antworten zu finden. „Dazu müssen die zukünftigen Ex-Partner ihre Einkommensverhältnisse offen legen. Zentral ist dabei der Punkt, ob die Einkommensverhältnisse sehr unterschiedlich sind, wenn also zum Beispiel einer der Ehepartner sich um Haushalt und Kinder gekümmert hat und kein eigenes Einkommen erzielt hat oder wenig Einkommen erzielt. Dann ist die Verpflichtung des Ehepartners mit dem höheren Einkommen zur Zahlung von Trennungsunterhalt sehr wahrscheinlich. Im Übrigen kann die Zahlung von Trennungsunterhalt über einem Ehevertrag nicht ausgeschlossen werden“, betont Susanne Cronauer.

Anwältin für Familienrecht in Baden-Baden: Anspruch auf Unterhalt kann auch nach der Ehe bestehen

Nach einer Scheidung wird der Ehegattenunterhalt neu berechnet. Sind die Lebensverhältnisse weiter sehr unterschiedlich, kann ein Anspruch auf Nachehelichenunterhalt bestehen. Der Nachscheidungsunterhalt sorgt für die Deckung des täglichen Bedarfs sowie der Kosten für Altersvorsorge und Krankenversicherung. Die Entscheidung über den Unterhalt nach der Ehe ist dabei immer sehr individuell. Auch die Dauer der Ehe spielt dabei eine Rolle. Der Kindesunterhalt wird in der sogenannten „Düsseldorfer Tabelle“ festgelegt. Je nach Einkommen des getrennt lebenden unterhaltspflichtigen Elternteils richtet sich der Unterhalt nach dem Alter des Kindes. Einkommen heißt in diesem Zusammenhang übrigens alle Einkunftsarten, also aus selbstständiger Arbeit, nichtselbstständiger Arbeit, Vermietung und Verpachtung oder aus Kapitalerträgen. Ein Anspruch auf Kindesunterhalt besteht in der Regel bis zum Abschluss der ersten Ausbildung, stellt die Anwältin für Familienrecht heraus.

Rechtsanwältin aus Baden-Baden Schwerpunkt liegt auf dem Familienrecht. Bei Scheidungen versucht die Anwältin die beste Lösung für alle Beteiligten zu finden. Susanne Cronauer berät ihre Mandaten auch über das Juristische hinaus.

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Verstoß gegen DSGVO kann wettbewerbsrechtlich nicht abgemahnt werden

Verstoß gegen DSGVO kann wettbewerbsrechtlich nicht abgemahnt werden

Ein Verstoß gegen die Datenschutzgrundverordnung kann nicht wettbewerbsrechtlich als Verstoß gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb abgemahnt werden. Das hat das LG Stuttgart entschieden.

Vor gut einem Jahr ist die europäische Datenschutzgrundverordnung in Kraft getreten. Die Frage, ob Verstöße gegen die DSGVO als Wettbewerbsverstoß abgemahnt werden können, ist nach wie vor rechtlich umstritten. Wie schon die Landgerichte Bochum und Wiesbaden vertritt nun allerdings auch das Landgericht Stuttgart die Auffassung, dass eine wettbewerbsrechtliche Abmahnung nicht möglich ist, erklärt die Wirtschaftskanzlei GRP Rainer Rechtsanwälte.

In dem konkreten Fall hatte ein Interessenverband einen Händler, der Autoteile über das Internet vertreibt, wegen Verstoßes gegen die DSGVO abgemahnt. Das LG Stuttgart wies die Unterlassungsklage mit Urteil vom 20.05.2019 ab (Az.: 35 O 68/18 KfH). In der DSGVO seien die Sanktionen der Verstöße bereits abschließend geregelt. Daher könne der Kläger keinen Anspruch wegen Verstoßes gegen das UWG geltend machen. Dadurch würde die Regelung in der DSGVO konterkariert, was mit dem Vorrang europäischen Rechts nicht zu vereinbaren sei, so das LG Stuttgart.

Dennoch ist diese Frage noch nicht höchstrichterlich geklärt. Im Wettbewerbsrecht erfahrene Rechtsanwälte können beraten.

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GRP Rainer Rechtsanwälte – Erfahrungsbericht zu nachvertraglichen Wettbewerbsverboten

GRP Rainer Rechtsanwälte – Erfahrungsbericht zu nachvertraglichen Wettbewerbsverboten

Üblicherweise vereinbaren Gesellschaften mit ihren Geschäftsführen nachvertragliche Wettbewerbsverbote. Diese Verbote müssen ausgewogen sein, damit sie nicht insgesamt unwirksam sind.

Wenn sich die Wege von Unternehmen und Geschäftsführer trennen, ist es gut, wenn die Gesellschaft mit dem leitenden Organ ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot vereinbart hat, um die berechtigten Interessen der Gesellschaft zu schützen. In der Regel wird dabei vereinbart, dass der Geschäftsführer nach seinem Ausscheiden aus dem Unternehmen nicht für einen konkurrierenden Wettbewerber tätig wird oder in anderer Weise als Konkurrent zu seinem ehemaligen Arbeitgeber auftritt. Im Gegenzug erhält der Geschäftsführer für seinen Verzicht in der Regel eine Karenzentschädigung.

Nach einem Erfahrungsbericht der Wirtschaftskanzlei GRP Rainer Rechtsanwälte muss bei nachvertraglichen Wettbewerbsverboten darauf geachtet werden, dass sie ausgewogen sind. Ansonsten könne die Vereinbarung insgesamt unwirksam sein. So berechtigt der Schutz der Interessen der Gesellschaft ist, so berechtigt ist auch das Interesse des ausscheidenden Gesellschafters beruflich tätig zu werden. Daher dürfe ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot den Geschäftsführer nicht zu weit in seiner Berufsfreiheit einschränken. Das wird auch in einem Hinweisbeschluss des OLG München vom 2. August 2018 deutlich (Az.: 7 U 2107/18).

Das OLG München stellte klar, dass nachvertragliche Wettbewerbsverbote nichtig sind, wenn sie nicht den berechtigten Interessen der Gesellschaft dienen und sie die Berufsausübung des Geschäftsführers nach Ort, Zeit und Gegenstand unbillig erschweren. Die Höhe der Karenzentschädigung spiele dabei keine Rolle. In dem zu Grunde liegenden Fall hatte eine GmbH mit ihrem Geschäftsführer ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot vereinbart. Darin wurde ihm für die Dauer von einem Jahr jegliche Tätigkeit für ein Konkurrenzunternehmen untersagt.

Diese Vereinbarung ginge zu weit, stellte das OLG München klar. Dem Geschäftsführer würde dadurch jegliche Tätigkeit für ein Konkurrenzunternehmen untersagt. Er könne demnach z.B. auch nicht als Hausmeister tätig werden. Das vereinbarte Wettbewerbsverbot werde dadurch nicht nur zum Teil nichtig, sondern insgesamt, so das OLG München.

Bei der Vereinbarung von nachvertraglichen Wettbewerbsverboten sollte also immer darauf geachtet werden, dass sie maßvoll und nicht zu weit gefasst sind. Im Gesellschaftsrecht erfahrene Rechtsanwälte können beraten.

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Kartellrecht: Enge Bestpreisklauseln bei Hotelbuchungen im Internet sind zulässig

Kartellrecht: Enge Bestpreisklauseln bei Hotelbuchungen im Internet sind zulässig

Der 1. Kartellsenat des OLG Düsseldorf hat am 4. Juni 2019 entschieden, dass Bestpreisklauseln im engen Rahmen bei Hotelbuchungen im Internet zulässig sind (Az.: VI – Kart 2/16 (V).

Hotelzimmer werden vielfach über Buchungsportale im Internet gebucht. Einige Portale verpflichteten die Hotels deshalb stets die günstigsten Konditionen auf dem Portal anzubieten. Diese Praxis wurde später modifiziert und die Hotels nur noch dazu verpflichtet, die Zimmer auf den eigenen Webseiten nicht günstiger anzubieten als im Buchungsportal. Das Bundeskartellamt untersagte allerdings diese Bestpreisklauseln, weil sie gegen Kartellrecht verstoßen, erklärt die Wirtschaftskanzlei GRP Rainer Rechtsanwälte.

Das OLG Düsseldorf hob den Beschluss des Bundeskartellamts vom 22. Dezember 2015 nun wieder auf. Die modifizierten „engen“ Bestpreisklauseln seien zulässig, so das OLG. Dabei stützte sich der 1. Kartellsenat auf eine vom Senat veranlasste Hotel- und Kundenbefragung. Demnach seien die Klauseln nicht wettbewerbsbeschränkend, sondern notwendig, um einen fairen und ausgewogenen Leistungsaustausch zwischen den Portalen und den vertragsgebundenen Hotels zu gewährleisten. Durch diese Klausel könne ein illoyales Umlenken der Kunden vom Portal auf die Hotelseite verhindert werden, entschied das OLG.

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Wettbewerbsverstoß – Werbung muss über vom Preisnachlass ausgeschlossene Waren informieren

Wettbewerbsverstoß – Werbung muss über vom Preisnachlass ausgeschlossene Waren informieren

Sind bestimmte Produkte von einer Werbeaktion ausgenommen, muss darauf deutlich hingewiesen werden. Ansonsten liegt ein Wettbewerbsverstoß vor, wie das Landgericht Arnsberg entschieden hat.

Bei Werbeaktionen lauern verschiedene Fallstricke, die schnell zu einem Wettbewerbsverstoß mit den entsprechenden rechtlichen Konsequenzen führen können. Daher sollten Werbetreibende bei ihren Aktionen immer das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) im Auge behalten, erklärt die Wirtschaftskanzlei GRP Rainer Rechtsanwälte.

Ein solcher Wettbewerbsverstoß kann schnell passieren, wie ein Urteil des Landgerichts Arnsberg vom 6. Dezember 2018 zeigt (Az.: 8 O 73/18). In dem zu Grunde liegenden Fall hatte ein Möbelhändler in einem Werbeflyer eine Möbelumtauschaktion beworben. Dabei wurde den Verbrauchern eine Umtauschprämie von bis zu 500 Euro für ihre alten Möbel versprochen. Dazu gab es einen Sternchenhinweis, zu dem es im Kleindruck hieß, dass die Aktion nur für Neukäufe bis zu einem bestimmten Datum gelte. Ausgenommen seien Angebote auf der Webseite des Händlers.

Dagegen klagte ein Wettbewerbsverein. Er hält die Werbung durch den Verweis auf die Webseite für unlauter. Den Verbrauchern würden so wichtige Informationen für ihre Entscheidung vorenthalten. In dem Flyer hätte dargelegt werden müssen, welche Produkte von der Aktion ausgeschlossen sind.

Das LG Arnsberg gab der Klage statt. Die Werbung in dem Flyer sei wettbewerbsrechtlich unlauter, weil sie dem Verbraucher wichtige Informationen vorenthalte, die er benötige, um eine informierte geschäftliche Entscheidung zu treffen. Für den Verbraucher sei es eine wesentliche Information, welche Artikel von der Rabattaktion ausgeschlossen sind. Das Vorenthalten dieser Informationen sei auch geeignet, den Verbraucher zu einer Entscheidung zu verleiten, die er sonst nicht getroffen hätte, so das LG Arnsberg.

Mit dem Werbeflyer sollte den Verbrauchern ein Anreiz für den Besuch des Möbelhauses gegeben werden. Der Preisnachlass für das gesamte Sortiment sei blickfangmäßig beworben worden. Der Verbraucher hätte aber auch Informationen über die zahlreichen Artikel, die von der Aktion ausgeschlossen sind, benötigt. Ein Verweis auf die Webseite für weitere Informationen sei nur ausnahmsweise dann zulässig, wenn es unmöglich ist, alle Informationen in dem Werbeflyer unterzubringen.

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Dagegen klagte ein Wettbewerbsverein. Er hält die Werbung durch den Verweis auf die Webseite für unlauter. Den Verbrauchern würden so wichtige Informationen für ihre Entscheidung vorenthalten. In dem Flyer hätte dargelegt werden müssen, welche Produkte von der Aktion ausgeschlossen sind.

Das LG Arnsberg gab der Klage statt. Die Werbung in dem Flyer sei wettbewerbsrechtlich unlauter, weil sie dem Verbraucher wichtige Informationen vorenthalte, die er benötige, um eine informierte geschäftliche Entscheidung zu treffen. Für den Verbraucher sei es eine wesentliche Information, welche Artikel von der Rabattaktion ausgeschlossen sind. Das Vorenthalten dieser Informationen sei auch geeignet, den Verbraucher zu einer Entscheidung zu verleiten, die er sonst nicht getroffen hätte, so das LG Arnsberg.

Mit dem Werbeflyer sollte den Verbrauchern ein Anreiz für den Besuch des Möbelhauses gegeben werden. Der Preisnachlass für das gesamte Sortiment sei blickfangmäßig beworben worden. Der Verbraucher hätte aber auch Informationen über die zahlreichen Artikel, die von der Aktion ausgeschlossen sind, benötigt. Ein Verweis auf die Webseite für weitere Informationen sei nur ausnahmsweise dann zulässig, wenn es unmöglich ist, alle Informationen in dem Werbeflyer unterzubringen.

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Familienrecht in Baden-Baden: Infos zum Thema Scheidung

Anwalt für Familienrecht in Baden-Baden informiert zum Ablauf einer Scheidung

BADEN-BADEN. „In den seltensten Fällen ist die Scheidung eine völlig unemotionale Angelegenheit“, weiß die Anwältin für Familienrecht Susanne Cronauer. Ihre Aufgabe als Rechtsanwältin versteht Cronauer in einer solchen Situation als Unterstützung in einer familiären Krise. Gleichzeitig ist es ihrer Ansicht nach wichtig, auf eine sachliche Ebene zu gelangen, „denn so emotional die Scheidung auch häufig ist, sie bringt viel Regelungsbedarf mit sich. Einen Schritt nach dem anderen gehen, ist eine Sichtweise, die ich meinen Mandanten zu vermitteln versuche“, schildert Cronauer. Klarheit schaffen über Rechte und Ziele, den Beteiligten Distanz zur Situation zu vermitteln und den Blick von außen auf das System und Beziehungsgeflecht richten, Ruhe und Entlastung reinbringen und so Schritt für Schritt die notwendigen Dinge regeln, beschreibt sie ihre Vorgehensweise.

Anwalt für Familienrecht in Baden-Baden: Beim Thema Scheidung sind Ruhe und Distanz wichtig

Schritt für Schritt – das beginnt bei den formalen Aspekten der Ehescheidung zunächst mit dem sogenannten Trennungsjahr. Wenn die Ehepartner nachweisen können, dass sie bereits seit einem Jahr oder mehr getrennt voneinander leben, kann die Scheidung eingereicht werden. Unterschieden wird dabei zwischen einer einvernehmlichen und einer nicht einvernehmlichen Scheidung. Ist einer der beiden Ehepartner nicht mit der Scheidung einverstanden, kann ein Richter drei Jahr nach der Trennung die Scheidung dennoch eine Scheidung aussprechen. Im Scheidungsverfahren werden bestimmte Bereiche geregelt. Dabei geht es zum Beispiel um materielle Aspekte wie

– die Aufteilung des Hausrates,
– Zugewinn
– Versorgungsausgleich in der Rentenversicherung,
– Unterhalt.

Sind Kinder von der Scheidung der Eltern betroffen, müssen zudem

– der Umgang,
– die elterliche Sorge und
– der Kindesunterhalt geregelt werden.

„Es geht um mehr, als um Fragen des Geldes“, betont Anwalt für Familienrecht aus Baden-Baden

„Natürlich ist das alles leichter zu bewältigen, wenn grundsätzliches Einverständnis der Ex-Partner herrscht. Doch meist ist das nicht der Fall. Ich verstehe meine Rolle als Anwältin für Familienrecht gerade wenn es um Kinder geht, als ausgleichend und moderierend“, beschreibt Susanne Cronauer, die auch ausgebildete Mediatorin ist. Sie ist davon überzeugt, dass der Weg zum Gericht nicht immer der richtige ist. Konfliktsituationen abmildern und bei den Eltern vor allem die Interessen der Kinder in den Mittelpunkt rücken, das kann ihrer Einschätzung nach dazu beitragen, dass bestimmte Streitpunkte erst gar nicht entstehen. „Es geht um mehr, als nur um Fragen des Geldes“, stellt Rechtsanwältin Susanne Cronauer heraus.

Rechtsanwältin aus Baden-Baden Schwerpunkt liegt auf dem Familienrecht. Bei Scheidungen versucht die Anwältin die beste Lösung für alle Beteiligten zu finden. Susanne Cronauer berät ihre Mandaten auch über das Juristische hinaus.

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