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Aktuelle Nachrichten

Wo bleibt der Mensch? – Zwei Drittel der Frauen empfinden die digitale Arbeitswelt als inhuman

(Bonn, 26. Juni 2019) Frauen glauben nicht daran, dass die Arbeitswelt durch die Digitalisierung menschlicher wird und nur etwas mehr als die Hälfte (52,9 Prozent) empfinden die derzeitige Arbeitswelt manchmal als human. Nur ein knappes Drittel (30,5 %) empfinden die derzeitige Arbeitswelt als human. Das ergab die women&work-Besucherinnenbefragung 2019, die im Rahmen der 9. women&work am 4. Mai in Frankfurt durchgeführt wurde.

Die diesjährige Besucherinnenbefragung im Rahmen von Europas Leitmesse für Frauen und Karriere stand ganz unter dem Motto „Frauen & Digitalisierung“. „Der Leitgedanke der Digitalisierung ist ja nicht nur alles zu digitalisieren und zu automatisieren, was sich digitalisieren und automatisieren lässt, sondern damit verbunden sollen die Menschen ja wieder mehr Freiraum für Kreativität und Innovation bekommen“, sagt Melanie Vogel, Initiatorin der women&work. „Doch dieses Leitbild der Digitalisierung spiegelt sich in der Arbeitswelt derzeit noch nicht wider.“ 73,1 % der befragten Frauen glauben nämlich nicht oder nur zum Teil daran, dass die Arbeitswelt durch die Digitalisierung menschlicher wird.

Doch was sollten Unternehmen tun, um die Digitalisierung menschlicher zu gestalten? Aus den Antworten der Frauen ergeben sich fünf konkrete Tipps für Arbeitgeber:

  1. Tipp: Männer und Frauen sollten gleichberechtigt in die Gestaltung der Digitalisierung eingebunden werden. Das wünscht sich die Mehrheit der Befragten (52,8 %)
  2. Tipp: Arbeitgeber sollten konsequent in Weiterbildung investieren – nicht nur für Führungskräfte, sondern für die gesamte Belegschaft. Auch das wünschen sich 52,8 % der Frauen.
  3.  Tipp: Die Menschen in den Unternehmen sollten gezielter als bisher stärken- und talentorientiert eingesetzt werden, geben 46 % der Befragten an.
  4. Tipp: Arbeitgeber sollten die Chancen der Digitalisierung viel stärker als bisher herausarbeiten und intern und extern kommunizieren. Denn nur so können die Menschen motiviert werden, die Digitalisierung mitzugestalten, sind sich 35,9 % der Frauen sicher.
  5. Tipp: Arbeitgeber sollten der Belegschaft mehr Zeit für Veränderungsprozesse geben, finden 33,7 % der befragten Frauen.

„Wir haben in der Besucherinnenbefragung 2018 schon festgestellt, dass ethische Werte und Moral eine zunehmend wichtigere Rolle spielen, wenn es um die Wahl des zukünftigen Arbeitgebers geht“, sagt Vogel. „Daher hat uns in diesem Jahr interessiert, welche Aspekte aus Sicht der Frauen für einen ethisch-humanen Umgang sorgen.“
Auch hier bietet die Umfrage fünf konkrete Handlungsoptionen für Arbeitgeber:

  1. Arbeitgeber sollten ein kooperatives Miteinander fördern, sagen 64 % der Befragten.
  2. Führen auf Augenhöhe ist für 60,7 % der Frauen sehr wichtig und sorgt für ein menschlich gutes Miteinander.
  3. Für 58,4 % sind flache Hierarchien besonders gut geeignet, um die ersten beiden Punkte umzusetzen.
  4. 57,3 % empfinden flexible Arbeitszeiten als eine sehr humane Haltung seitens des Arbeitgebers.
  5. Für 56,2 % der Befragten ist Mitbestimmung essenziell für einen menschlichen Umgang in einer immer digitalisierteren Arbeitswelt.

Eine grafische Zusammenfassung der women&work-Besucherinnenbefragung gibt es unter www.female-recruiting.com/research/frauen-digitalisierung

Für Presserückfragen steht Ihnen Helga König unter presse@AGENTURohneNAMEN.de oder telefonisch unter 0170-9362807 zur Verfügung.

Aktuelle Nachrichten

Über 2.000 offene Stellen auf der women&work am 4. Mai in Frankfurt

1.095 Frauen haben sich bis zum 30. April für vorterminierte Vier-Augen-Gespräche auf der women&work, Europas größtem Messe-Kongress für Frauen, beworben. 56 von insgesamt 117 Unternehmen boten den Service der Vorterminierung an. Unter den beliebtesten Arbeitgebern sind BMW, Daimler und BASF. Die Kandidatinnen kommen erneut aus ganz Europa.

„Die vorterminierten Bewerbergespräche sind für die Besucherinnen vorab schon eine gute Möglichkeit, bei potenziellen Arbeitgebern sichtbar zu werden“, sagt die Veranstalterin Melanie Vogel, die den Messe-Kongress am 4. Mai zum 9. Mal organisiert. „Wir bekommen zusätzlich jedes Jahr einen erstklassigen Einblick, welche Arbeitgeber bei Frauen gerade hoch im Kurs sind.“

Die Top 10 der beliebtesten Unternehmen:

1.    BMW Group
2.    Daimler AG
3.    BASF
4.    Deutsche Bahn
5.    SAP SE
6.    thyssenkrupp Management Consulting
7.    Evonik Industries
8.    EY
9.    Capgemini invent
10.    Deutsche Telekom AG

4.879 Interview-Anfragen

„Jede Bewerberin konnte sich prinzipiell bei jedem der insgesamt 56 Unternehmen bewerben, die vorterminierte Vier-Augen-Gespräche angeboten haben“, so Vogel. „Daher können wir in diesem Jahr eine Gesamtzahl von 4.879 Interview-Anfragen verzeichnen. Das Interesse der Frauen, bei frauenfreundlichen Arbeitgebern zu arbeiten, ist ungebrochen hoch.“
32 Aussteller haben zusätzlich die women&work-Stellenbörse genutzt und ihre offenen Stellen veröffentlicht. Allein diese 32 Unternehmen haben über 2.000 offene Stellen zu verzeichnen.

VIP-Gast Gerald Hüther

Kongressschwerpunkt in diesem Jahr ist das Thema „Humanismus 4.0“. Die Kernfrage lautet: „Was unterscheidet den Menschen von der Maschine?“ Diskutiert wird diese Frage in über 70 Vorträgen und Karriere-Talks. Der aus Funk und Fernsehen bekannte Neurobiologe und Buchautor Prof. Dr. Gerald Hüther wird als VIP-Gast bei women&work-Backstage erwartet und gemeinsam mit der Veranstalterin, Melanie Vogel, über das Thema „Humanismus 4.0“ und eine veränderte Arbeitswelt sprechen.

Kongress-Eröffnung / Company-SLAM / Verleihung des Erfinderinnenpreises

Die women&work findet am 4. Mai im FORUM der Messe Frankfurt (Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main) statt. Einlass ist um 9:30 Uhr, die Kongresseröffnung beginnt um 9:45 Uhr.
Zur Eröffnung wird Claudia Dörr-Voß, Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) erwartet. Im Anschluss an die Kongress-Eröffnung findet der traditionelle Company-SLAM statt. 30 Unternehmen haben jeweils genau 60 Sekunden Zeit, um sich vorzustellen und die Besucherinnen an den Messestand einzuladen.

Um 11:00 Uhr wird dann der women&work-Erfinderinnenpreis vergeben. Auch in diesem Jahr werden wieder drei Frauen ausgezeichnet, deren Erfindungen nachhaltige Mehrwerte bieten. Zum ersten Mal wird zusätzlich der Sonderpreis „Humanismus 4.0“ vergeben, der Frauen auszeichnet, deren Visionen in besonderem Maße die Zukunft des Menschen kooperativ gestalten.

Der Messe- und Kongressbesuch ist kostenfrei.
Weitere Infos gibt es unter www.womenandwork.de

Für Presserückfragen steht Ihnen Helga König unter presse@AGENTURohneNAMEN.de oder telefonisch unter 0170-9362807 zur Verfügung.

Aktuelle Nachrichten Arbeit/Beruf Veranstaltungen/Events

Gerald Hüther ist VIP-Gast auf der women&work am 4. Mai in Frankfurt am Main

(Bonn, 4. April 2019) Die women&work – Europas Leitmesse für Frauen und Karriere – wird am 4. Mai in Frankfurt am Main Prof. Dr. Gerald Hüther, Biologe und Neurowissenschaftler, begrüßen. Gerald Hüther ist VIP-Gast und eingeladen, zum Schwerpunktthema „Humanismus 4.0“.  „Wir haben uns für dieses Thema entschieden, denn es wird immer wichtiger, die Frage zu klären, wo der Mensch in einer technologisierten Welt bleibt“, sagt Melanie Vogel, Initiatorin der women&work, die zu dem Thema „Humanismus 4.0“ auch ein gleichnamiges Buch veröffentlicht hat. Eine Anmeldung für women&work-Backstage ist ab sofort bis zum 30. April möglich. Der Messebesuch ist kostenfrei.

„Humanismus 4.0“ geht der Frage nach, was den Menschen von der Maschine unterscheidet. Ist es das Streben nach Menschlichkeit, das Denken und Handeln im Bewusstsein von Werten und Würde,  eine demokratische Lebensauffassung, das Nutzen von Gefühl und Verstand unter Berücksichtigung ethischer Normen?
„Im Augenblick kann niemand diese Frage beantworten, weil wir die Grundfrage des Menschseins noch immer nicht geklärt haben. Und doch hat diese Frage in Europa, der Wiege der Renaissance, eine ganz besondere Bedeutung erlangt“, sagt Melanie Vogel, die diese Frage mit Prof. Dr. Gerald Hüther auf der women&work diskutieren wird.

Humanismus im Maschinen-Zeitalter – was genau kann das bedeuten und wie könnte ein humanistisches Zukunftsbild aussehen?
„Neben allem technischen Fortschritt dürfen wir das menschliche Miteinander nicht vergessen. Eine neue Form des Humanismus würde es möglich machen, menschlichere Möglichkeiten der Zusammenarbeit, der Führung und eine nachhaltigere Weltgestaltung zu kreieren“, ist sich Gerald Hüther sicher.

Einen ersten Einblick in den Austausch zwischen Melanie Vogel und Gerald Hüther gibt es im women&work-Backstage Interview auf http://blog.womenandwork.de.

Exklusiver Zutritt
120 Besucherinnen erhalten exklusiven Zutritt zum Backstage-Bereich. Eine Bewerbung für den Backstage-Bereich ist ab sofort bis zum 30. April möglich. Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Informationen gibt es unter http://backstage.womenandwork.de

women&work am 4. Mai in Frankfurt am Main
Ob Studentin, Absolventin, erfahrene Fachfrau, Wiedereinsteigerin, Führungskraft oder einfach nur ambitioniert – auf der women&work, Europas Leitmesse für Frauen und Karriere, treffen Besucherinnen auf über 100 Top-Arbeitgeber, die nach weiblicher Verstärkung Ausschau halten. Bewerbergespräche, Vorträge und ein umfangreiches Kongress-Programm helfen beim persönlichen Networking und bei der erfolgreichen Karriereplanung. In der Karriere- und Leadership-Lounge können zusätzlich Kontakte zu fast 100 Netzwerken, Beratern, Coaches und Experten geknüpft, berufliche Chancen ausgelotet oder Informationen darüber ausgetauscht werden, wie Frauenkarrieren heute und in Zukunft aussehen.
Die nächste women&work findet am 4. Mai 2019 von 9:30 – 17:00 Uhr im FORUM der Messe Frankfurt (Ludwig-Erhard-Anlage 1,60327 Frankfurt am Main) statt. Der Besuch ist kostenfrei, eine Registrierung für den Eintritt ist nicht notwendig.
Weitere Infos unter www.womenandwork.de.

Für weitere Presserückfragen kontaktieren Sie bitte Helga König unter presse@AGENTURohneNAMEN.de oder telefonisch unter 0170-9362807.