Tag Archives: Rente

Pressemitteilungen

Immobilienverrentung als Chance für junge Kapitalanleger

-84 Prozent der Deutschen wünschen sich ein Eigenheim
-Das Nießbrauchrecht bietet Chancen auf dem engen Immobilienmarkt

München, 23. Juli 2019 – 84 Prozent der Deutschen wünschen sich ein Eigenheim, wie eine Studie von Civey zeigt. Viele dieser potenziellen Immobilienbesitzer leiden derzeit jedoch unter dem engen Markt. Die Preise stiegen 2018 an den Top-7-Standorten durchschnittlich um bis zu 10,8 Prozent auf bis zu 7.837 Euro pro Quadratmeter in der teuersten Stadt München. Ein Umstand, der den Eigenheimkauf laut der HausplusRente GmbH, dem führenden Anbieter für Immobilienverrentung, sehr schwierig oder sogar unerschwinglich macht.

Senioren steigern ihr Einkommen durch Immobilienrente

„Ein junges Paar, das in den nächsten 10-15 Jahren eine perspektivische Vergrößerung der Familie und des Haushalts plant, kann derzeit auf dem engen Markt kaum ein erschwingliches Eigenheim finden“, kommentiert Otto Kiebler, Gründer und Geschäftsführer von HausplusRente. „Gleichzeitig befindet sich ein großer Teil des Immobilienbestands in den Händen von Senioren, die sich zusätzliche liquide Mittel wünschen, etwa um die Barrierefreiheit der eigenen vier Wände sicherzustellen oder sich einfach nur den Lebensabend zu versüßen.“

Eine repräsentative Umfrage von YouGoV im Auftrag der HausplusRente GmbH bestätigt diesen Eindruck. So haben 40 Prozent der Eigenheimbesitzer in Deutschland gar keine Ambitionen, ihr Eigenheim zu vererben, möchten jedoch das gebundene Kapital der Immobilie nutzen, um etwa dringend notwendige Reparaturen am Haus durchzuführen.

HausplusRente beobachtet eine steigende Nachfrage nach Angeboten, die Ruheständler mit dem Wunsch nach Liquidität mit potenziellen Immobilienbesitzern zusammenbringen. Allein der Anbieter für Immobilienverrentung hat im Jahr 2019 seine sechste Niederlassung in Deutschland eröffnet.

Lebenslang in der Immobilie wohnen dank Verrentung nach Nießbrauchrecht

Die Münchener bieten ein Immobilienverrentungskonzept auf Basis des deutschen Nießbrauchrechts an. Das heißt: Der Immobilienbesitzer veräußert seine Immobilie und erhält ein im Grundbuch eingetragenes lebenslanges Nutzungsrecht. Das Konzept geht also über den Hausverkauf mit Wohnrecht weit hinaus: Der Nießbrauchnehmer bleibt wirtschaftlicher Eigentümer bis zu seinem Tode und kann die Immobilie beispielsweise auch vermieten.

Der Investor, der die Immobilie erwirbt, bezahlt dafür einen Kaufpreis, der sich aus dem Marktwert minus den kalkulierten Mietzins berechnet. Im Falle eines 70-jährigen Immobilieneigentümers würde der Kaufpreis abzüglich des Nießbrauchwerts bei etwa 50 Prozent des Gutachtenwerts liegen. In der Regel wird eine Einmalzahlung vorgenommen, doch auch ein Hausverkauf auf Rentenbasis ist möglich. In dem Fall zahlt ein exklusiver Versicherungspartner von HausplusRente dem Nießbrauchnehmer einen monatlichen Betrag.

„Von dem Modell profitieren alle Beteiligten. Der Ruheständler kann das in der Immobilie gebundene Kapital nutzen und muss trotzdem nicht sein Eigenheim verlassen. Der Investor kann, zur Eigennutzung oder als Kapitalanlage, eine Immobilie weit unter Marktwert erwerben. Eine Chance für Anleger und jüngere Familien mit einem längeren Investitionshorizont“, fasst Otto Kiebler zusammen.

Über die HausplusRente GmbH
HausplusRente bietet der Generation 65+ seit 2009 die Möglichkeit der Verrentung des Eigenheims. HausplusRente verfügt über Büros in München, Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, Freiburg und Augsburg. Weitere Filialen in deutschen Großstädten sind geplant. Das Verrentungsangebot von HausplusRente wurde in Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Experten wie Notaren, Wirtschaftsprüfern, Immobiliengutachtern und Aktuaren entwickelt und ist auf die Bedürfnisse deutscher Ruheständler zugeschnitten. Die Basis des Konzeptes ist das deutsche Nießbrauchrecht (Bürgerliches Gesetzbuch §§ 1030 ff), das sich seit mehr als 600 Jahren in Deutschland bewährt hat. Die Immobilie wird unter Vorbehalt des lebenslangen Nießbrauchs verkauft. Dieses Nießbrauchrecht wird im Grundbuch an erster Rangstelle eingetragen. Die Rechte an der Immobilie sind damit für den Verkäufer lebenslang gesichert. Seit 2009 hat HausplusRente bereits mehr als 2.000 Ruheständler beraten und mehrere hundert Immobilienverrentungen mit einem Verkehrswert von insgesamt mehr als 100 Millionen Euro begleitet. Weitere Informationen finden Sie unter www.hausplusrente.de

Pressekontakt
Jasper Radü
PB3C GmbH
+49 40 540 90 84 21
radue@pb3c.com

HausplusRente bietet der Generation 65+ seit 2009 die Möglichkeit der Verrentung des Eigenheims. HausplusRente verfügt über Büros in München, Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, Freiburg und Augsburg. Weitere Filialen in deutschen Großstädten sind geplant. Das Verrentungsangebot von HausplusRente wurde in Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Experten wie Notaren, Wirtschaftsprüfern, Immobiliengutachtern und Aktuaren entwickelt und ist auf die Bedürfnisse deutscher Ruheständler zugeschnitten. Die Basis des Konzeptes ist das deutsche Nießbrauchrecht (Bürgerliches Gesetzbuch §§ 1030 ff), das sich seit mehr als 600 Jahren in Deutschland bewährt hat. Die Immobilie wird unter Vorbehalt des lebenslangen Nießbrauchs verkauft. Dieses Nießbrauchrecht wird im Grundbuch an erster Rangstelle eingetragen. Die Rechte an der Immobilie sind damit für den Verkäufer lebenslang gesichert. Seit 2009 hat HausplusRente bereits mehr als 2.000 Ruheständler beraten und mehrere hundert Immobilienverrentungen mit einem Verkehrswert von insgesamt mehr als 100 Millionen Euro begleitet. Weitere Informationen finden Sie unter www.hausplusrente.de

Firmenkontakt
HausplusRente
Regine Guckelsberger
Kunigundenstraße 25
80802 München
+49-89-33 99 5-155
guckelsberger@hausplusrente.de
https://www.hausplusrente.de

Pressekontakt
PB3C
Jasper Radü
Esplanade 6
20354 Hamburg
+49 40 54 09 08 421
radue@pb3c.com
https://pb3c.com/

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

Gesetzliche Rente: So wird sie berechnet!

ARAG Experten über das zu erwartende Altersruhegeld

Im Januar dieses Jahres hat die Deutsche Rentenversicherung insgesamt 24.812.229 Renten in einer Gesamthöhe von 20.566.880.000 Euro ausbezahlt. Welche Summe jeder einzelne Berechtigte auf seinem Konto vorfindet, bestimmt maßgeblich die Lebensumstände der Rentnerinnen und Rentner. Wovon ein wohlverdienter Ruhestand in Sicherheit oder das Abrutschen in die gefürchtete Altersarmut abhängen, sagen ARAG Experten.

Rentenformel
Arbeitnehmer zahlen derzeit 9,3 Prozent ihres monatlichen Bruttolohnes in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Darum ist vor allem die Höhe des Bruttolohnes und die Anzahl der Jahre, in denen eingezahlt wurde, für die Höhe der Rentenansprüche entscheidend. Die monatliche Rentenhöhe ist eine Multiplikation verschiedener Werte:

Monatliche Rentenhöhe = Entgeltpunkte x Zugangsfaktor x Aktueller Rentenwert x Rentenartfaktor

Für die Entgeltpunkte wird jedes Jahr der Verdienst mit dem Durchschnittsverdienst aller Versicherten verglichen. Entspricht er exakt dem Durchschnittsverdienst in diesem Jahr, ist das 1 Entgeltpunkt.

Mit dem Zugangsfaktor werden Zu- und Abschläge berücksichtigt. Abschläge muss hinnehmen, wer vorzeitig in Rente geht. Zuschläge bekommt, wer nach Erreichen der Regelaltersgrenze zunächst auf seine Rente verzichtet. Ohne Zu- oder Abschläge beträgt der Wert 1,0.

Der aktuelle Rentenwert ist der Wert, der einem Entgeltpunkt entspricht. Dieser liegt derzeit bei einem Bruttowert von monatlich 31,89 Euro in den neuen und 33,05 Euro in den alten Bundesländern.

Beim Rentenartfaktor kommt es auf die Art Ihrer Rente an: Altersrenten, Renten wegen voller Erwerbsminderung und Erziehungsrenten haben den Wert 1,0. Renten wegen teilweiser Erwerbsminderung 0,5 und Vollwaisenrenten 0,2 sowie Halbwaisenrenten 0,1.

Für Kindererziehung und Pflege von Angehörigen werden extra Rentenpunkte gutgeschrieben.

Mütterrente II
Bisher erhielten Mütter in der Mütterrente I je zwei Rentenpunkte für Kinder, die vor 1992 und je drei Punkte für Kinder, die ab 1992 geboren wurden. Seit dem 1. März dieses Jahres erhalten Mütter, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, einen halben Rentenpunkt mehr pro Kind. Somit gibt es für jedes Kind, das vor 1992 geboren wurde, nun rund 15,35 Euro brutto im Osten und rund 16,02 Euro brutto im Westen mehr pro Monat.

Bonus für Pflege
Wer Angehörige nicht erwerbsmäßig pflegt, kann dadurch seine monatliche Rente aufbessern. Wie viel Pflegende an zusätzlicher Rente erhalten, hängt vom Pflegegrad der gepflegten Person – dieser muss mindestens Pflegegrad 2 betragen – und dem Umfang an Leistungen ab, die diese Person sonst noch erhält. Je weniger Pflegesachleistungen in Anspruch genommen werden und je höher dadurch der ehrenamtlich erbrachte Pflegeanteil ist, desto höher fällt das künftige Rentenplus aus. Außerdem muss die eigene Pflegezeit mindestens zehn Stunden pro Woche an mindestens zwei Tagen betragen und Arbeitnehmer dürfen nicht mehr als einen 30-Stunden-Job haben. Die Aufstockung der eigenen monatlichen Rente liegt so im Westen zwischen 5,84 und 30,90 Euro je Pflegejahr – und das lebenslang. Im Osten liegt das Rentenplus zwischen 5,57 und 29,48 Euro.

Beratungsleistungen der Deutsche Rentenversicherung
Wer 27 Jahre alt ist und fünf Jahre Beitragszeiten aufweisen kann, erhält als Versicherter der Deutschen Rentenversicherung jedes Jahr automatisch eine Renteninformation. Diese Übersicht gibt Auskunft über die erworbenen Anwartschaften und die Höhe der künftig zu erwartenden Rente. Wem das nicht reicht, kann sich aber auch direkt an die Deutsche Rentenversicherung wenden. Sie berät kostenlos zu Angelegenheiten rund um die gesetzliche Rente und hilft jedem Versicherten, einen Gesamtüberblick über die Anwartschaften zu bekommen. Termine können telefonisch unter 0800 – 10 00 48 00 oder online vereinbart werden.

Weitere interessante Informationen unter:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/job-und-finanzen/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit mehr als 4.100 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von 1,7 Milliarden EUR.

ARAG SE ARAG Platz 1 40472 Düsseldorf, Aufsichtsratsvorsitzender Gerd Peskes, Vorstand Dr. Dr. h. c. Paul-Otto Faßbender (Vors.), Dr. Renko Dirksen, Dr. Matthias Maslaton, Wolfgang Mathmann, Hanno Petersen, Dr. Joerg Schwarze
Sitz und Registergericht Düsseldorf HRB 66846 USt-ID-Nr.: DE 119 355 995

Firmenkontakt
ARAG SE
Brigitta Mehring
ARAG Platz 1
40472 Düsseldorf
0211-963 2560
0211-963 2025
brigitta.mehring@arag.de
http://www.ARAG.de

Pressekontakt
redaktion neunundzwanzig
Thomas Heidorn
Lindenstraße 14
50764 Köln
0221 92428-215
0221 92428-219
thomas@redaktionneunundzwanzig.de
http://www.ARAG.de

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

1. Juli 2019: Die Renten steigen spürbar

ARAG Experten über gleiche Renten für gleiche Lebensleistungen

Auf den 1. Juli 2019 können sich die Rentner in Deutschland freuen. Dann erhöhen sich nämlich die ausgezahlten Renten deutlich. Dies gab das Bundesministerium für Arbeit und Soziales im März bekannt. Auch diesmal fällt die Steigerung des Altersruhegeldes in den neuen Bundesländern etwas höher aus als in den alten. So will der Gesetzgeber die Renten in Ost und West angleichen – ein erklärtes Ziel der Großen Koalition. Warum fast 29 Jahre nach der Wiedervereinigung die Renten in Ost und West immer noch unterschiedlich hoch sind, ist sowieso eine oft gestellte Frage. ARAG Experten erläutern den langen Weg zu gleichen Renten.

Die aktuelle Rentenerhöhung
Die Renten steigen ab dem 1. Juli dieses Jahres in den alten Bundesländern um knapp 3,18 Prozent, in den neuen Ländern um über 3,91 Prozent. Damit bekommt ein Durchschnittsrentner monatlich rund 54 Euro mehr in den neuen Bundesländern; in den alten Bundesländern sind es 45 Euro mehr.

Rente Ost und Rente West
Verdient ein Arbeitnehmer im Westen das aktuelle durchschnittliche Jahreseinkommen, bekommt er dafür einen Rentenpunkt (auch Entgeltpunkt) gutgeschrieben. Verdient ein Arbeitnehmer in den neuen Bundesländern das Gleiche, bekommt er dafür 1,17 Rentenpunkte gutgeschrieben. Mit dieser Höherbewertung soll ausgeglichen werden, dass die Löhne im Osten durchschnittlich 15 Prozent geringer ausfallen als im Westen. Warum erhalten die Rentner, die einen Teil ihrer Anwartschaften in der ehemaligen DDR erarbeitet haben, dann immer noch durchschnittlich weniger Rente als die Rentner der alten BRD? Der Grund: Die Löhne vor und kurz nach der Wiedervereinigung waren im Osten viel niedriger als im Westen.

Wer bekommt Ost-, wer West-Rente?
Bei der Bemessung der Rente spielt der Wohnort keine Rolle, so die ARAG Experten. Vielmehr hängt die Höhe des Rentenanspruches vom Arbeitsort ab. So bekommt der Pendler, der im Westen wohnt, aber im Osten arbeitet, auch nur den Ost-Anspruch angerechnet. Befindet sich der Firmensitz allerdings im Westen und wird in einer Ost-Filiale gearbeitet, so wird der Rentenanspruch für die Ost-Rente abgerechnet. Das führt dazu, dass zum Beispiel in Berlin geringere Rentenanwartschaften anerkannt werden als an einem Arbeitsplatz eine Straße weiter in Richtung Westen. Gerecht ist das nicht. Umso besser, dass mit der neuerlichen Rentenerhöhung die Unterschiede weiter schwinden. Bis zum Jahr 2025 sollen die Rentenwerte im Osten dann endgültig an die West-Werte angeglichen werden. So sieht es laut ARAG Experten das 2017 verabschiedete Rentenüberleitungs-Abschlussgesetz vor.

Weitere interessante Informationen unter:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/job-und-finanzen/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit mehr als 4.100 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von 1,7 Milliarden EUR.

ARAG SE ARAG Platz 1 40472 Düsseldorf, Aufsichtsratsvorsitzender Gerd Peskes, Vorstand Dr. Dr. h. c. Paul-Otto Faßbender (Vors.), Dr. Renko Dirksen, Dr. Matthias Maslaton, Wolfgang Mathmann, Hanno Petersen, Dr. Joerg Schwarze
Sitz und Registergericht Düsseldorf HRB 66846 USt-ID-Nr.: DE 119 355 995

Firmenkontakt
ARAG SE
Brigitta Mehring
ARAG Platz 1
40472 Düsseldorf
0211-963 2560
0211-963 2025
brigitta.mehring@arag.de
http://www.ARAG.de

Pressekontakt
redaktion neunundzwanzig
Thomas Heidorn
Lindenstraße 14
50764 Köln
0221 92428-215
0221 92428-219
thomas@redaktionneunundzwanzig.de
http://www.ARAG.de

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

Neuerungen beim Midijob

Minijobs bis zu einem monatlichen Einkommen von 450 Euro sind in der Bevölkerung allseits bekannt. Doch der große Bruder der geringfügigen Beschäftigungen, der Midijob, ist weitestgehend unbekannt. Bis dato dürfen Midijobber maximal 850 Euro pro Monat verdienen, um in den Genuss von reduzierten Sozialversicherungsbeiträgen zu kommen. Zum 01.07.2019 wird die Gleitzone kräftig ausgeweitet, so dass Midijobber nun bis zu 1.300 Euro pro Monat verdienen dürfen.

Gleitzone neu definiert

Die bisherige Gleitzone zwischen 450,01 und 1.300 Euro heißt künftig Übergangsbereich. Für bis zu 450 Euro Monatseinkommen gilt für Arbeitnehmer die volle Sozialversicherungsbefreiung, sofern man sich von der Rentenversicherung hat befreien lassen. Im Übergangsbereich fallen dann Sozialversicherungsbeiträge an. So steigt die Belastung der Arbeitnehmer gekoppelt an ihren Verdienst langsam an. Erst mit 1.300 Euro pro Monat werden die vollen Beiträge in die Sozialkassen abgeführt.

Durch die Anhebung des zulässigen Einkommens profitieren insgesamt ca. 3,5 Millionen Beschäftigte mit einem geringen Einkommen von den niedrigeren Sozialversicherungsbeiträgen. Das sind 1,2 Millionen Beschäftigte mehr als bisher. Den Sozialversicherungen entgehen dadurch 500 Millionen Euro. Arbeitgeber zahlen bei Midijobbern hingegen den vollen Beitrag.

Rentenansprüche angehoben

„Der größte Vorteil dieser Reform jedoch ist, dass Midijobber trotz der Entlastung bei den Beiträgen die gleichen Rentenansprüche erwerben, so als ob sie den vollen Arbeitnehmeranteil in die Rentenkasse einbezahlt hätten“, erklärt Robert Dottl, Vorstandsvorsitzender der Lohnsteuerhilfe Bayern e. V. Die Entgeltpunkte für die künftige Rente werden ab sofort auf Basis der tatsächlichen Lohnhöhe erworben. Von dieser Reform profitieren in erster Linie Frauen mit Teilzeitjobs. Sie werden bei den Abgaben entlastet und bekommen dafür die volle Rentenanwartschaft.

www.lohi.de/steuertipps

Die Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.) mit Hauptsitz in München wurde 1966 als Lohnsteuerhilfeverein gegründet und ist in rund 320 Beratungsstellen bundesweit aktiv. Mit über 650.000 Mitgliedern ist der Verein einer der größten Lohnsteuerhilfevereine in Deutschland. Die Lohi zeigt Arbeitnehmern, Rentnern und Pensionären – im Rahmen einer Mitgliedschaft begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG – alle Möglichkeiten auf, Steuervorteile zu nutzen.

Firmenkontakt
Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.
Jörg Gabes
Werner-von-Siemens-Str. 5
93128 Regenstauf
09402 503159
info@lohi.de
http://www.lohi.de

Pressekontakt
Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.
Nicole Janisch
Werner-von-Siemens-Str. 5
93128 Regenstauf
09402 503147
presse@lohi.de
http://www.lohi.de

Bildquelle: Raphaela4you

Pressemitteilungen

Pilot: verkürzte Steuererklärung für Rentner und Pensionäre

Mit Beginn des Ruhestands ist für viele die Steuererklärung noch nicht abgehakt. In vier Bundesländern wurde ein Pilotprojekt zur Vereinfachung der Steuererklärung für Rentner und Pensionäre gestartet. Seit dem 2. Mai 2019 kann in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen und Sachsen die sogenannte „Erklärung zur Veranlagung von Alterseinkünften“ anstatt einer umfänglichen Einkommensteuererklärung eingereicht werden. Das verkürzte zweiseitige Formular berücksichtigt jedoch nur die gängigsten absetzbaren Aufwendungen von Ruheständlern. „Wer darüber hinaus Aufwendungen geltend machen möchte, die elektronische Abgabe bevorzugt oder weitere Einkünfte neben der Rente oder Pension hat, dem bleibt die bisherige vollständige Steuererklärung nicht erspart“, so Robert Dottl, Vorstandsvorsitzender der Lohnsteuerhilfe Bayern e. V. (Lohi).

Vorhandene Daten sind nicht einzutragen

Die dem Finanzamt bereits von Dritten elektronisch übermittelten Daten, wie die Renteneinkünfte, Pensionen oder Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge, werden automatisch in die Steuererklärung übernommen. Bei Erhalt des Steuerbescheids sollten diese Daten unbedingt nochmal nachgeprüft werden. Fehler zu Lasten des Steuerzahlers sollten im eigenen Interesse gemeldet werden, Fehler zugunsten des Steuerpflichtigen müssen jedoch verpflichtend den Finanzbehörden gemeldet werden. Wer beispielsweise weitere Einkünfte aus einer Nebentätigkeit erzielt hat – pauschal besteuerte Minijobs bleiben dabei außen vor – oder Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung generieren konnte, der kann von der verkürzten Steuererklärung nicht profitieren.

Nur standardisierte Fälle sind möglich

Folgende Aufwendungen können in die beiden Papiervordrucke, die bei den teilnehmenden Finanzämtern aufliegen, eingetragen werden: Vorsorgeaufwendungen mit Leistungen im Todesfall, Spenden, Mitgliedsbeiträge, Kirchensteuer, außergewöhnliche Belastungen wie beispielsweise der Behindertenpauschbetrag oder Krankheitskosten sowie haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen.

Sollen andere Ausgaben, wie z. B. Unterhaltszahlungen an Angehörige geltend gemacht werden, muss auf das vollständige Formular zurückgegriffen werden. Dasselbe gilt, wenn der Altersentlastungsbetrag genutzt oder die Abgeltungssteuer zurückgeholt werden soll. Außerdem können in- und ausländische Kapitaleinkünfte, die noch nicht abgeltend besteuert wurden, dem Finanzamt nicht über die abgekürzte Steuererklärung gemeldet werden.

In komplizierteren Fällen oder bei der ersten Steuererklärung im Ruhestand wird empfohlen, auf professionelle Hilfe wie einen Lohnsteuerhilfeverein zurückzugreifen. Hier werden die Daten nicht nur sofort auf ihre Richtigkeit überprüft, sondern es wird auch eine Vorabberechnung erstellt, so dass es bei Erhalt des Steuerbescheids keine Überraschungen mehr gibt. In standardisierten und überschaubaren Fällen stellt die neue abgekürzte Steuererklärung allemal eine Erleichterung dar.

www.lohi.de/steuertipps

Die Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.) mit Hauptsitz in München wurde 1966 als Lohnsteuerhilfeverein gegründet und ist in rund 320 Beratungsstellen bundesweit aktiv. Mit über 650.000 Mitgliedern ist der Verein einer der größten Lohnsteuerhilfevereine in Deutschland. Die Lohi zeigt Arbeitnehmern, Rentnern und Pensionären – im Rahmen einer Mitgliedschaft begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG – alle Möglichkeiten auf, Steuervorteile zu nutzen.

Firmenkontakt
Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.
Jörg Gabes
Werner-von-Siemens-Str. 5
93128 Regenstauf
09402 503159
info@lohi.de
http://www.lohi.de

Pressekontakt
Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.
Nicole Janisch
Werner-von-Siemens-Str. 5
93128 Regenstauf
09402 503147
presse@lohi.de
http://www.lohi.de

Bildquelle: contrastwerkstatt

Pressemitteilungen

Wissen zur privaten Altersvorsorge

Fehlendes Wissen zur privaten Altersvorsorge ist der Grund für Zurückhaltung bei der privaten Vorsorge.

Die wirklichen Ursachen für die zu geringe private Altersversorgung liegt in fehlendem Wissen zu der zukünftigen Entwicklung der Finanzwelt. Zu diesem Thema und zu allen Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge veranstaltet die FORAIM in Hamburg am 9.Mai um 18:30 Uhr eine Informationsveranstaltung in Hamburg.

Man darf den 30- bis 59-Jährigen, die als Generation Mitte bezeichnet wird, keinen Vorwurf machen, sie würden sich nicht vernünftig oder gar widersprüchlich in Hinblick auf die eigene Vorsorge zur Sicherung des finanziellen Ruhestands verhalten. Dieser Vorwurf schimmert zum Beispiel durch, wenn in der Zeitung „Welt“ am 19.09.2018 über das Ergebnis einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach berichtet wurde. Zum einen wäre für 80% der Befragten zwar finanzielle Unabhängigkeit eines drei wichtigsten Lebensziels, dies würde sich aber nicht in der Bereitschaft zum Sparen für das Alter niederschlagen. Ähnliches findet sich auf der Internetseite des renommierten Verlages Springer Pofessional. Zwar rechnen die Hälfte der Bundesbürger mit einem sinkenden Lebensstandard im Alter, aber wenn überhaupt Geld für das Alter zurückgelegt wird, so würde dieses Geld bestenfalls geparkt, aber nicht gespart werden. Mit geparkt gemeint sind Geldanlagen in Form von Tagesgeld, Sparbücher und Bausparen, also in zinslosen oder fast zinslosen Geldanlagen.

Die Finanzberatungsgesellschaft FORAIM in Hamburg sieht hier allerdings keinen Widerspruch im Verhalten der Generation Mitte. Denn solange kein ausreichendes Wissen in Hinblick auf alle Möglichkeiten zur privaten Altersvorsorge besteht, ist es durchaus ein vernünftiges Verhalten, wenn Sparer und Anleger Gelder parken. Es reicht auch nicht aus, Wissen oder Vorstellungen darüber zu haben, welche Vorteile die unterschiedlichen staatliche Förderungen der privaten Altersversorge bieten, wie private Rentenversicherungen funktionieren und wo die Vorteile und Nachteile von Sparen in Aktien und Aktienfonds liegen.

Zunächst einmal sind mit den genannten Produkten nicht alle Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge abschließend dargestellt. Es gibt mehr Möglichkeiten. Viel wichtiger noch ist aber Wissen darüber, wie derartige Geldanlagen sich in der Zukunft bewähren werden, denn Altersvorsorge ist Zukunft.

Um denjenigen Sparern, die sich nicht mehr mit Null-Zinsen zufriedengeben wollen, das notwendige Wissen zu vermitteln, bietet die FORAIM allen Interessierten die kostenfreie Teilnahme an einer Informationsveranstaltung zu dem Thema: Altersvorsorge: Für die Welt in der Sie morgen leben. Im ersten Teil der Veranstaltungen werden Fragen zu der „Welt von morgen“ beantwortet. In diesem Zusammenhang geht es um die Themen:
-Demografie
-Steigende Lebenserwartung
-Keine Zinsen mehr?
-Stabilität unseres Finanzsystems
-Digitalisierung, Automatisierung und Roboter
-Inflation

Der zweite Teil behandelt die einzelnen Möglichkeiten, die der Sparer hat, um bessere Rendite als beim „Parken“ des Geldes auf Tages- oder Festgeldkonten zu erwirtschaften. Themen sind hier:

-Die beiden Formen der staatlich geförderten privaten Ergänzungen zur Rentenversicherung (Für wen eignet sich welche Form? Tipps zur optimalen Ausgestaltung)
-Rentenversicherungen der neuen Generationen
-Internetanbieter bieten sehr kostengünstige Möglichkeiten
-Sparen und Anlegen in Investmentfonds und ETFs
-Schweizer Vermögensverwaltungen
-Gold und andere Sachwerte
-Steuern sparen und Zulagen erhalten

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, um genügend Gelegenheiten für individuelle Fragen zu lassen. Anmeldungen zu dieser Veranstaltung sind über die Homepage der FORAIM möglich : Informationen zu der Veranstaltung Altersvorsorge am 9. Mai in Hamburg

FORAIM ist eine Finanzberatungsgesellschaft in Hamburg und berät Privatpersonen zur Finanzplanung. FORAIM verfügt über die Erlaubnis als Finanz- und Versicherungsmakler sowohl Versicherungen als auch Investmentfonds zu vermitteln. Dabei bestehen keine Beteiligungen von Versicherungsgesellschaften oder Kapitalanlagegesellschaften an FORAIM.

Kontakt
FORAIM Finanzmanagement und Service GmbH
Wolfgang Gierls
Rothenbaumchaussee 3
20148 Hamburg
040-3890439-0
wolfgang.gierls@foraim.de
https://www.foraim-foxxcon.de/mehr-wissen/veranstaltungen/finanzenlounge-altersversorgung/

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

So drücken Senioren ihre Steuerlast

Die seit 2005 geltende Rentenbesteuerung führt dazu, dass Jahr für Jahr mehr Rentner von einer Besteuerung betroffen sind. Denn mit jedem späteren Renteneintrittsjahr steigt der zu versteuernde Rentenanteil und der damit verbundene Freibetrag sinkt. Künftige Rentnerjahrgänge müssen bereits mit geringeren Bezügen Steuern zahlen, als dies bei früheren Jahrgängen der Fall war. Wer im Jahr 2019 in Rente geht, muss 78 Prozent seiner Rente versteuern. Es bleiben also nur noch 22 Prozent der Jahresrente steuerfrei.

Die jährlichen Anpassungen der Rente an das Lohnniveau sind ebenfalls in voller Höhe steuerpflichtig. 2019 rutschen durch die Rentenerhöhung 48.000 Rentner in die Steuerpflicht, die bisher befreit waren. Ein Viertel aller Rentner, knapp fünf Millionen Senioren, müssen 2019 ihre Steuererklärung abgeben. Dies beschert dem Bundesfinanzministerium 410 Millionen Euro zusätzlich. Wer in der Rente Steuern zahlen muss, kann die Steuerlast mindern. Hans Daumoser, Vorstand der Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.), stellt nachfolgend die sieben effektivsten Steuertipps für Rentner vor.

Sonderausgaben

„Zunächst dürfen laut Gesetz die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung als Sonderausgaben abgesetzt werden“, so der Steuerexperte der Lohi. „Das sind immerhin schon rund elf Prozent der Rente.“ Auch Beiträge zur Haftpflicht-, Unfall- oder Zahnzusatzversicherung kommen in Frage, wenn die steuerliche Höchstgrenze noch nicht erreicht wurde. Nicht zu vergessen sind die sonstigen Sonderausgaben, wie ein Versorgungsausgleich, Unterhaltsleistungen, die Kirchensteuer, Parteibeiträge oder Spenden. In den meisten Fällen wird der Pauschbetrag von 36 Euro (72 Euro bei gemeinsamer Veranlagung) überschritten.

Haushaltsnahe Dienstleistungen

Werden haushaltsnahe Dienstleistungen in Anspruch genommen, können die Kosten dafür zu 20 Prozent abgesetzt werden. Darunter fallen nicht nur die Kosten für eine Putzhilfe oder ambulante Pflege, sondern auch der Hausnotruf. Wer krankheitsbedingt in einem Pflegeheim wohnen muss, kann alle Dienstleistungen im Heim, auch für den Haarschnitt oder die Fußpflege, als haushaltsnahe Dienstleistung geltend machen. Mieter finden häufig auch Posten in der Nebenkostenabrechnung des Vermieters, die absetzbar sind.
Ähnlich zu den haushaltsnahen Dienstleistungen lassen sich auch Handwerkerrechnungen in der Rente von der Steuer absetzen.

Außergewöhnliche Belastungen

Alle Ausgaben, die unter die außergewöhnlichen Belastungen fallen, sollten für die Steuererklärung addiert werden. Dies sind z. B. die Kosten für die Brille, das Hörgerät, den Zahnersatz oder den Rollator. Auch nicht verschreibungspflichtige Medikamente auf Rezept, Zuzahlungen bei der Physiotherapie, Honorare für Heilpraktiker oder vom Arzt verordnete medizinische Behandlungen, die die Krankenkasse nicht übernommen hat, können in der Steuererklärung angegeben werden. Wissenschaftlich nicht anerkannte Behandlungen müssen zuvor vom Amtsarzt attestiert werden.

Fahrtkosten zum Arzt, zur Physiotherapie oder ins Krankenhaus können mit 30 Cent pro Kilometer berücksichtigt werden. Viele einzelne kleinere Rechnungen können hier am Ende ins Gewicht fallen. Und große Investitionen wie in einen Treppenlift, im Zuge eines alters- oder behindertengerechten Umbaus des Eigenheims, machen sich richtig bemerkbar. Es kommt zwar die zumutbare Belastung zum Tragen, bevor etwas abgesetzt werden kann, aber die ist bei kleineren Renten nicht wirklich hoch.

Behindertenpauschbetrag

Bei permanenten chronischen Leiden oder dauerhaften gesundheitlichen Einschränkungen sollte darüber nachgedacht werden, ob nicht ein Behinderungsgrad festgestellt werden kann. Wird ein Grad der Behinderung von 25 bis 100 bescheinigt, kann nach dem Grad gestaffelt der Behinderten-Pauschbetrag zwischen 310 und 1.420 Euro und erhöht bis 3.700 Euro geltend gemacht werden.

Liegt der Behinderungsgrad bei 70 mit dem Merkmal „G“ oder bei 80, kann zusätzlich eine Pauschale für Fahrtkosten in Höhe von 900 Euro als außergewöhnliche Belastung beansprucht werden. Bei den Merkmalen „aG“, „BI“ oder „H“ können für Privatfahrten von bis zu 15.000 km und sogar bis zu 4.500 Euro abgesetzt werden, wenn die tatsächliche Fahrleistung nachgewiesen oder glaubhaft gemacht werden kann.

Werbungskosten

Jedem steuerpflichtigen Rentner wird vom Finanzamt automatisch eine Pauschale von 102 Euro angerechnet. Oft liegen aber höhere Werbungskosten, z. B. aufgrund einer gebührenpflichtigen Rentenberatung, Steuerberatung, Mitgliedschaft bei einem Lohnsteuerhilfeverein, Kontoführungsgebühren, Gewerkschafts- oder Verbandsbeiträgen vor. Auch Rechtsberatungs- oder Prozesskosten, bei denen es um die Rente geht, sind anzuführen. Wird einem Nebenjob, der kein Minijob ist, nachgegangen, kommen die Fahrtkosten, Arbeitsmittel und Fortbildungskosten dazu.

Günstigerprüfung für Kapitalerträge

„Liegt der persönliche Steuersatz in der Rente unter 25 Prozent und fallen aufgrund von lebenslangen Ersparnissen Kapitalerträge an, sollte auf der Anlage KAP die „Günstigerprüfung“ angekreuzt werden“, rät Hans Daumoser. Denn dann wird die Differenz zwischen dem niedrigeren persönlichen Steuersatz und der abgeführten Abgeltungsteuer rückerstattet.

Wer steuerpflichtig ist, sollte seine Steuererklärung von sich aus fristgerecht abgeben und darauf achten, dass er möglichst viel absetzen kann. Damit das Finanzamt die Abzüge anerkennt, müssen aber das ganze Jahr über Belege gesammelt werden. Denn nur nachweisliche Ausgaben werden steuerlich berücksichtigt. Wer jedoch unter dem steuerfreien Existenzminimum lebt, kann sich von der Abgabepflicht zur Steuererklärung befreien lassen und ist damit ein für alle Mal den Papierkram los.

www.lohi.de/steuertipps

Die Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.) mit Hauptsitz in München wurde 1966 als Lohnsteuerhilfeverein gegründet und ist in rund 320 Beratungsstellen bundesweit aktiv. Mit über 650.000 Mitgliedern ist der Verein einer der größten Lohnsteuerhilfevereine in Deutschland. Die Lohi zeigt Arbeitnehmern, Rentnern und Pensionären – im Rahmen einer Mitgliedschaft begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG – alle Möglichkeiten auf, Steuervorteile zu nutzen.

Firmenkontakt
Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.
Jörg Gabes
Werner-von-Siemens-Str. 5
93128 Regenstauf
09402 503159
j.gabes@lohi.de
http://www.lohi.de

Pressekontakt
Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.
Nicole Janisch
Werner-von-Siemens-Str. 5
93128 Regenstauf
09402 503263
n.janisch@lohi.de
http://www.lohi.de

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

Flexi-Rente: Bonus für die Pflege von Angehörigen

ARAG Experten informieren über Pflegeleistungen, die sich für Rentner lohnen.

Wer Angehörige nicht erwerbsmäßig pflegt, kann dadurch seine monatliche Rente aufbessern. Das gilt seit dem Inkrafttreten der Flexi-Rente auch für Pflegende, die bereits Rentner sind. Was es dabei zu beachten gibt und für wen sich das besonders lohnt, verraten ARAG Experten.

Für wen lohnt sich das?
Seit dem vergangenen Jahr sind auch Rentner, die eine Person ehrenamtlich in einem bestimmten Mindestumfang zu Hause pflegen, versicherungspflichtig in der Rentenversicherung. Selbst Rentenbeiträge zahlen müssen sie aber nicht. Das übernimmt die Pflegekasse für sie. Lukrativ ist das für zwei Personengruppen: zum einen für Rentner, die vor Erreichen ihrer regulären Altersgrenze in Rente gehen, zum anderen – ab Erreichen der Altersgrenze – für die Teilrentner. Möglich macht dies das Flexi-Renten-Gesetz.

Wie hoch ist die zusätzliche Rente?
Wie viel die Pflegenden an zusätzlicher Rente erhalten, hängt von zweierlei ab: Dem Pflegegrad der gepflegten Person – dieser muss mindestens Pflegegrad 2 betragen – und dem Umfang an Leistungen, die diese Person sonst noch erhält. Dabei ist es unerheblich, ob dies Sachleistungen eines professionellen Pflegedienstes oder sogenannte Kombinationsleistungen, bestehend aus Pflegedienst und Pflegegeld sind. Je weniger Pflegesachleistungen in Anspruch genommen werden und je höher dadurch der ehrenamtlich erbrachte Pflegeanteil ist, desto höher fällt das künftige Rentenplus aus. Die Aufstockung der eigenen monatlichen Rente liegt so zwischen 5,40 und 29,86 Euro je Pflegejahr – und das lebenslang.

Was muss man dafür leisten?
Umsonst ist die Aufstockung der Rente nicht! Bedingung ist, dass die nicht erwerbsmäßige häusliche Pflege wöchentlich mindestens zehn Stunden erfolgt, und zwar regelmäßig an wenigstens zwei Tagen pro Woche. Dass die Pflege nicht erwerbsmäßig ist, nimmt die Deutsche Rentenversicherung (DRV) bei einer Pflege durch Familienangehörige und Verwandte grundsätzlich an. Eine finanzielle Anerkennung, die der Pflegebedürftige der Pflegeperson zukommen lässt, spielt dabei keine Rolle. Auch pflegende Nachbarn oder Bekannte können die Beitragszahlungen beantragen, wenn sie nicht mehr als das Pflegegeld als finanzielle Anerkennung erhalten. Teilen sich zwei oder mehr Personen die Pflege, wird der Rentenanspruch zwischen ihnen aufgeteilt.

Ein kleiner Kniff mit großer Wirkung
Sobald die Pflegeperson ihre reguläre Altersgrenze erreicht und eine volle Altersrente bezieht, wird laut ARAG Experten ein kleiner Kniff nötig. Damit die Pflegeversicherung die zusätzlichen Rentenbeiträge bezahlt, muss der Pflegende von der Vollrente in einen Teilrentenbezug wechseln. Das heißt, er darf nicht mehr 100 Prozent seiner vollen Rente beziehen. Eine Teilrente kann auf 10 bis 99 Prozent festgelegt werden. Schon der Verzicht auf ein Prozent der vollen Rente reicht aus, um in den kompletten Beitragsvorteil durch die Pflege zu kommen. Wer nur 99 Prozent seiner Rente bezieht, wird automatisch wieder versicherungspflichtig in der Rentenversicherung und bekommt als pflegender Angehöriger die zusätzlichen Rentenansprüche aus der Pflegekasse. Die höhere pflegebedingte Rente erhalten die Teilrentner jeweils ab dem 1. Juli des Folgejahres. Unter diesen Bedingungen ist die Renteneinbuße also schnell mehr als ausgeglichen. Obwohl die Zusatzrente lebenslang fließt, ist der Bezieher an seine ursprüngliche Entscheidung für eine Teilrente nicht gebunden. Der Rentner kann somit jederzeit oder spätestens, wenn die Pflege endet, wieder die volle Altersrente beantragen.

Weitere Texte zum Arbeitsrecht unter
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/job-und-finanzen/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit mehr als 4.000 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von 1,6 Milliarden EUR.

ARAG SE ARAG Platz 1 40472 Düsseldorf Aufsichtsratsvorsitzender Gerd Peskes Vorstand Dr. Dr. h. c. Paul-Otto Faßbender (Vors.)
Dr. Renko Dirksen Dr. Matthias Maslaton Werner Nicoll Hanno Petersen Dr. Joerg Schwarze
Sitz und Registergericht Düsseldorf HRB 66846 USt-ID-Nr.: DE 119 355 995

Firmenkontakt
ARAG SE
Brigitta Mehring
ARAG Platz 1
40472 Düsseldorf
0211-963 2560
0211-963 2025
brigitta.mehring@arag.de
http://www.ARAG.de

Pressekontakt
redaktion neunundzwanzig
Thomas Heidorn
Lindenstraße 14
50764 Köln
0221 92428-215
0221 92428-219
thomas@redaktionneunundzwanzig.de
http://www.ARAG.de

Pressemitteilungen

Zukunft planen:Altersvorsorge und Immobilien als Geldanlage

FORAIM bietet auch in 2019 ein überzeugendes Informationskonzept für Privatpersonen

Bedeutsame Zukunftsthemen für die meisten Sparer und Anleger sind der Aufbau einer erfolgreichen Altersvorsorge und die Immobilie als Kapitalanlage als ein mögliches Mittel dazu. Die Möglichkeiten zur Altersvorsorge sind natürlich wesentlich vielfältiger als nur eine Anlage in Form eines Immobilienkaufs, aber sie sind bei weitem nicht jeder Privatperson bekannt. Die FORAIM Finanzmanagement und-service GmbH sieht es als ihr Ziel an, Privatanleger das notwendige Wissen zu vermitteln, um erfolgreich Entscheidungen treffen zu können. In Zeiten des Internets steht zwar jedem Sparer ein umfassendes Informationsangebot zur Verfügung, aber wer schon einmal versucht hat auf eine ganz bestimmte und ganz persönliche Frage eine Antwort zu finden, wird doch häufiger enttäuscht.

Es bleiben dem Anleger also die Möglichkeit einer persönlichen Beratung durch Ihren Bankbetreuer, Versicherungsfachmann oder dem persönlichen Finanzberater. Nicht jeder möchte aber die Gespräche führen, wenn er keinen generellen Überblick hat. Und dies ist gut so, meint die in Hamburg ansässige FORAIM. „Mit Kunden auf einer Augenhöhe zu sprechen“ ist nach Aussage der Geschäftsführerin Christiane Könitz eine wesentliche Voraussetzung, dass die Kundenziele erreicht werden und Enttäuschungen vermieden werden.

Die andere Möglichkeit für interessierte Privatpersonen besteht darin, Veranstaltungen zu besuchen. Die FORAIM selbst hatte in der Vergangenheit viele größere Veranstaltungen und Vorträge an so exponierten Orten wie dem Übersee-Club, in Traditions-Privatbanken in Hamburg oder auf dem Hamburger Börsentag abgehalten. „Allerdings haben wir festgestellt, dass die meisten Teilnehmer ihre speziellen Fragen erst nach dem Vortrag stellen“, meint der zweite Geschäftsführer Dipl.-Volkswirt Wolfgang Gierls. Und dies, so er weiter „sei sehr schade, denn diese Fragestellungen und die Antworten seien sicher auch für die anderen Teilnehmer von Bedeutung“.

Aus diesen Erkenntnissen resultierte das Veranstaltungskonzept „finanzenlounge“. Maximal 12 Personen können an den jeweiligen Informationsabenden kostenfrei teilnehmen. Dadurch, dass die Teilnehmer alle an einem runden Konferenztisch sitzen und während der gesamten Veranstaltung Fingerfood und verschiedene Getränke gereicht werden, entsteht sehr schnell die wünschenswerte kommunikative Atmosphäre. Alle Teilnehmer profitieren von den Antworten auf spontan auftretende Fragen. Unterstützt wird dies alles dadurch, dass alle Themen in einzelne Zeitblöcke von nur 10 bis 15 Minuten aufgeteilt wird und jedes Thema im Anschluss an die Kurzvorträge sofort diskutiert werden kann.

Im Januar 2019 bietet die FORAIM gleich zwei Informationsabende an. Am Mittwoch, den 23. Januar um 18:30 Uhr lautet das Thema: Immobilien als Geldanlage – Strategien für mehr Rendite. Und am Freitag, den 25.Januar um 17:00 Uhr dreht sich in der „finanzenlounge“ alles um die Altersversorgung.

FORAIM bietet Finanzplanung und ist als Versicherungsmakler und Finanzanlagenvermittler mit Sitz in Hamburg tätig.Das Unternehmen zeichnet sich durch innovative Beratungsansätze aus, die durch profundes volkswirtschaftliches Wissen geprägt sind.

Kontakt
FORAIM Finanzmanagement und Service GmbH
Wolfgang Gierls
Rothenbaumchaussee 3
20148 Hamburg
040-38904390
service@foraim.de
https://www.foraim-foxxcon.de/

Bau/Immobilien

MCM Investor Management über Immobilien-Verrentung

Die sogenannte Immobilien-Verrentung wird immer beliebter in Deutschland – die MCM Investor Management klärt auf, wobei es darum genau handelt

Magdeburg, 26.10.2018. Die MCM Investor Management AG aus Magdeburg macht diese Woche darauf aufmerksam, wie Immobilien-Verrentung in Deutschland an Bedeutung gewinnt. Laut einer aktuellen Befragung des IVD und der Deutsche Leibrenten Grundbesitz AG setzt sich die Immobilien-Leibrente hierzulande nach wie vor durch: Demnach schätzen 40 Prozent der Vermittler das Potenzial als hoch oder sehr hoch ein – nur 23 Prozent sehen wenig Chancen für die Verrentung von Immobilien. Des Weiteren sehen rund sechs von zehn Maklern die Immobilien-Verrentung als lukratives Geschäftsmodell. „Man muss jedoch sagen, dass vielen Maklern in Deutschland das Quäntchen Erfahrung in diesem Bereich fehlt“, so die MCM Investor Management AG. Dies bestätigt auch die Befragung des IVD: Lediglich jeder vierte Makler hat in der Vergangenheit eine Immobilien-Leibrente vermittelt. Dies läge an der bisher nicht allzu hohen Nachfrage der Käufer: 40 Prozent sagen über sich selbst aus, dass ihnen das ausreichende Wissen zum Thema Verrentung bisher fehlt.

Unterdessen ergänzen die Immobilienexperten der MCM Investor Management AG: „Der Markt der Immobilien-Leibrente befindet sich noch in der Entwicklung. Aber die Tendenz ist eindeutig nach oben. Zum einen gibt es da die Nachfrage seitens der Senioren, die bis zum Lebensende in ihren vertrauten vier Wänden bleiben wollen, aber zusätzlich auf Einnahmen angewiesen sind. Doch auch die Zahl der Käufer wächst“. Die Studie zeigt zudem auch, dass die Leibrente sich bei Maklern, die bereits Erfahrung damit gemacht haben, großer Beliebtheit erfreut. Sieben von zehn befragten Maklern würden die Verrentung demnach anderen Vermittlern ans Herz legen. „Die Motive der Rentner sind klar: sie wollen ihre monatlichen Einnahmen aufstocken und das ist die ideale Möglichkeit. Das Interesse besteht verständlicherweise auch bei Menschen ohne Erben“, so die MCM Investor Management AG aus Magdeburg abschließend.