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So drücken Senioren ihre Steuerlast

Die seit 2005 geltende Rentenbesteuerung führt dazu, dass Jahr für Jahr mehr Rentner von einer Besteuerung betroffen sind. Denn mit jedem späteren Renteneintrittsjahr steigt der zu versteuernde Rentenanteil und der damit verbundene Freibetrag sinkt. Künftige Rentnerjahrgänge müssen bereits mit geringeren Bezügen Steuern zahlen, als dies bei früheren Jahrgängen der Fall war. Wer im Jahr 2019 in Rente geht, muss 78 Prozent seiner Rente versteuern. Es bleiben also nur noch 22 Prozent der Jahresrente steuerfrei.

Die jährlichen Anpassungen der Rente an das Lohnniveau sind ebenfalls in voller Höhe steuerpflichtig. 2019 rutschen durch die Rentenerhöhung 48.000 Rentner in die Steuerpflicht, die bisher befreit waren. Ein Viertel aller Rentner, knapp fünf Millionen Senioren, müssen 2019 ihre Steuererklärung abgeben. Dies beschert dem Bundesfinanzministerium 410 Millionen Euro zusätzlich. Wer in der Rente Steuern zahlen muss, kann die Steuerlast mindern. Hans Daumoser, Vorstand der Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.), stellt nachfolgend die sieben effektivsten Steuertipps für Rentner vor.

Sonderausgaben

„Zunächst dürfen laut Gesetz die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung als Sonderausgaben abgesetzt werden“, so der Steuerexperte der Lohi. „Das sind immerhin schon rund elf Prozent der Rente.“ Auch Beiträge zur Haftpflicht-, Unfall- oder Zahnzusatzversicherung kommen in Frage, wenn die steuerliche Höchstgrenze noch nicht erreicht wurde. Nicht zu vergessen sind die sonstigen Sonderausgaben, wie ein Versorgungsausgleich, Unterhaltsleistungen, die Kirchensteuer, Parteibeiträge oder Spenden. In den meisten Fällen wird der Pauschbetrag von 36 Euro (72 Euro bei gemeinsamer Veranlagung) überschritten.

Haushaltsnahe Dienstleistungen

Werden haushaltsnahe Dienstleistungen in Anspruch genommen, können die Kosten dafür zu 20 Prozent abgesetzt werden. Darunter fallen nicht nur die Kosten für eine Putzhilfe oder ambulante Pflege, sondern auch der Hausnotruf. Wer krankheitsbedingt in einem Pflegeheim wohnen muss, kann alle Dienstleistungen im Heim, auch für den Haarschnitt oder die Fußpflege, als haushaltsnahe Dienstleistung geltend machen. Mieter finden häufig auch Posten in der Nebenkostenabrechnung des Vermieters, die absetzbar sind.
Ähnlich zu den haushaltsnahen Dienstleistungen lassen sich auch Handwerkerrechnungen in der Rente von der Steuer absetzen.

Außergewöhnliche Belastungen

Alle Ausgaben, die unter die außergewöhnlichen Belastungen fallen, sollten für die Steuererklärung addiert werden. Dies sind z. B. die Kosten für die Brille, das Hörgerät, den Zahnersatz oder den Rollator. Auch nicht verschreibungspflichtige Medikamente auf Rezept, Zuzahlungen bei der Physiotherapie, Honorare für Heilpraktiker oder vom Arzt verordnete medizinische Behandlungen, die die Krankenkasse nicht übernommen hat, können in der Steuererklärung angegeben werden. Wissenschaftlich nicht anerkannte Behandlungen müssen zuvor vom Amtsarzt attestiert werden.

Fahrtkosten zum Arzt, zur Physiotherapie oder ins Krankenhaus können mit 30 Cent pro Kilometer berücksichtigt werden. Viele einzelne kleinere Rechnungen können hier am Ende ins Gewicht fallen. Und große Investitionen wie in einen Treppenlift, im Zuge eines alters- oder behindertengerechten Umbaus des Eigenheims, machen sich richtig bemerkbar. Es kommt zwar die zumutbare Belastung zum Tragen, bevor etwas abgesetzt werden kann, aber die ist bei kleineren Renten nicht wirklich hoch.

Behindertenpauschbetrag

Bei permanenten chronischen Leiden oder dauerhaften gesundheitlichen Einschränkungen sollte darüber nachgedacht werden, ob nicht ein Behinderungsgrad festgestellt werden kann. Wird ein Grad der Behinderung von 25 bis 100 bescheinigt, kann nach dem Grad gestaffelt der Behinderten-Pauschbetrag zwischen 310 und 1.420 Euro und erhöht bis 3.700 Euro geltend gemacht werden.

Liegt der Behinderungsgrad bei 70 mit dem Merkmal „G“ oder bei 80, kann zusätzlich eine Pauschale für Fahrtkosten in Höhe von 900 Euro als außergewöhnliche Belastung beansprucht werden. Bei den Merkmalen „aG“, „BI“ oder „H“ können für Privatfahrten von bis zu 15.000 km und sogar bis zu 4.500 Euro abgesetzt werden, wenn die tatsächliche Fahrleistung nachgewiesen oder glaubhaft gemacht werden kann.

Werbungskosten

Jedem steuerpflichtigen Rentner wird vom Finanzamt automatisch eine Pauschale von 102 Euro angerechnet. Oft liegen aber höhere Werbungskosten, z. B. aufgrund einer gebührenpflichtigen Rentenberatung, Steuerberatung, Mitgliedschaft bei einem Lohnsteuerhilfeverein, Kontoführungsgebühren, Gewerkschafts- oder Verbandsbeiträgen vor. Auch Rechtsberatungs- oder Prozesskosten, bei denen es um die Rente geht, sind anzuführen. Wird einem Nebenjob, der kein Minijob ist, nachgegangen, kommen die Fahrtkosten, Arbeitsmittel und Fortbildungskosten dazu.

Günstigerprüfung für Kapitalerträge

„Liegt der persönliche Steuersatz in der Rente unter 25 Prozent und fallen aufgrund von lebenslangen Ersparnissen Kapitalerträge an, sollte auf der Anlage KAP die „Günstigerprüfung“ angekreuzt werden“, rät Hans Daumoser. Denn dann wird die Differenz zwischen dem niedrigeren persönlichen Steuersatz und der abgeführten Abgeltungsteuer rückerstattet.

Wer steuerpflichtig ist, sollte seine Steuererklärung von sich aus fristgerecht abgeben und darauf achten, dass er möglichst viel absetzen kann. Damit das Finanzamt die Abzüge anerkennt, müssen aber das ganze Jahr über Belege gesammelt werden. Denn nur nachweisliche Ausgaben werden steuerlich berücksichtigt. Wer jedoch unter dem steuerfreien Existenzminimum lebt, kann sich von der Abgabepflicht zur Steuererklärung befreien lassen und ist damit ein für alle Mal den Papierkram los.

www.lohi.de/steuertipps

Die Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.) mit Hauptsitz in München wurde 1966 als Lohnsteuerhilfeverein gegründet und ist in rund 320 Beratungsstellen bundesweit aktiv. Mit über 650.000 Mitgliedern ist der Verein einer der größten Lohnsteuerhilfevereine in Deutschland. Die Lohi zeigt Arbeitnehmern, Rentnern und Pensionären – im Rahmen einer Mitgliedschaft begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG – alle Möglichkeiten auf, Steuervorteile zu nutzen.

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Flexi-Rente: Bonus für die Pflege von Angehörigen

ARAG Experten informieren über Pflegeleistungen, die sich für Rentner lohnen.

Wer Angehörige nicht erwerbsmäßig pflegt, kann dadurch seine monatliche Rente aufbessern. Das gilt seit dem Inkrafttreten der Flexi-Rente auch für Pflegende, die bereits Rentner sind. Was es dabei zu beachten gibt und für wen sich das besonders lohnt, verraten ARAG Experten.

Für wen lohnt sich das?
Seit dem vergangenen Jahr sind auch Rentner, die eine Person ehrenamtlich in einem bestimmten Mindestumfang zu Hause pflegen, versicherungspflichtig in der Rentenversicherung. Selbst Rentenbeiträge zahlen müssen sie aber nicht. Das übernimmt die Pflegekasse für sie. Lukrativ ist das für zwei Personengruppen: zum einen für Rentner, die vor Erreichen ihrer regulären Altersgrenze in Rente gehen, zum anderen – ab Erreichen der Altersgrenze – für die Teilrentner. Möglich macht dies das Flexi-Renten-Gesetz.

Wie hoch ist die zusätzliche Rente?
Wie viel die Pflegenden an zusätzlicher Rente erhalten, hängt von zweierlei ab: Dem Pflegegrad der gepflegten Person – dieser muss mindestens Pflegegrad 2 betragen – und dem Umfang an Leistungen, die diese Person sonst noch erhält. Dabei ist es unerheblich, ob dies Sachleistungen eines professionellen Pflegedienstes oder sogenannte Kombinationsleistungen, bestehend aus Pflegedienst und Pflegegeld sind. Je weniger Pflegesachleistungen in Anspruch genommen werden und je höher dadurch der ehrenamtlich erbrachte Pflegeanteil ist, desto höher fällt das künftige Rentenplus aus. Die Aufstockung der eigenen monatlichen Rente liegt so zwischen 5,40 und 29,86 Euro je Pflegejahr – und das lebenslang.

Was muss man dafür leisten?
Umsonst ist die Aufstockung der Rente nicht! Bedingung ist, dass die nicht erwerbsmäßige häusliche Pflege wöchentlich mindestens zehn Stunden erfolgt, und zwar regelmäßig an wenigstens zwei Tagen pro Woche. Dass die Pflege nicht erwerbsmäßig ist, nimmt die Deutsche Rentenversicherung (DRV) bei einer Pflege durch Familienangehörige und Verwandte grundsätzlich an. Eine finanzielle Anerkennung, die der Pflegebedürftige der Pflegeperson zukommen lässt, spielt dabei keine Rolle. Auch pflegende Nachbarn oder Bekannte können die Beitragszahlungen beantragen, wenn sie nicht mehr als das Pflegegeld als finanzielle Anerkennung erhalten. Teilen sich zwei oder mehr Personen die Pflege, wird der Rentenanspruch zwischen ihnen aufgeteilt.

Ein kleiner Kniff mit großer Wirkung
Sobald die Pflegeperson ihre reguläre Altersgrenze erreicht und eine volle Altersrente bezieht, wird laut ARAG Experten ein kleiner Kniff nötig. Damit die Pflegeversicherung die zusätzlichen Rentenbeiträge bezahlt, muss der Pflegende von der Vollrente in einen Teilrentenbezug wechseln. Das heißt, er darf nicht mehr 100 Prozent seiner vollen Rente beziehen. Eine Teilrente kann auf 10 bis 99 Prozent festgelegt werden. Schon der Verzicht auf ein Prozent der vollen Rente reicht aus, um in den kompletten Beitragsvorteil durch die Pflege zu kommen. Wer nur 99 Prozent seiner Rente bezieht, wird automatisch wieder versicherungspflichtig in der Rentenversicherung und bekommt als pflegender Angehöriger die zusätzlichen Rentenansprüche aus der Pflegekasse. Die höhere pflegebedingte Rente erhalten die Teilrentner jeweils ab dem 1. Juli des Folgejahres. Unter diesen Bedingungen ist die Renteneinbuße also schnell mehr als ausgeglichen. Obwohl die Zusatzrente lebenslang fließt, ist der Bezieher an seine ursprüngliche Entscheidung für eine Teilrente nicht gebunden. Der Rentner kann somit jederzeit oder spätestens, wenn die Pflege endet, wieder die volle Altersrente beantragen.

Weitere Texte zum Arbeitsrecht unter
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/job-und-finanzen/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit mehr als 4.000 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von 1,6 Milliarden EUR.

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Zukunft planen:Altersvorsorge und Immobilien als Geldanlage

FORAIM bietet auch in 2019 ein überzeugendes Informationskonzept für Privatpersonen

Bedeutsame Zukunftsthemen für die meisten Sparer und Anleger sind der Aufbau einer erfolgreichen Altersvorsorge und die Immobilie als Kapitalanlage als ein mögliches Mittel dazu. Die Möglichkeiten zur Altersvorsorge sind natürlich wesentlich vielfältiger als nur eine Anlage in Form eines Immobilienkaufs, aber sie sind bei weitem nicht jeder Privatperson bekannt. Die FORAIM Finanzmanagement und-service GmbH sieht es als ihr Ziel an, Privatanleger das notwendige Wissen zu vermitteln, um erfolgreich Entscheidungen treffen zu können. In Zeiten des Internets steht zwar jedem Sparer ein umfassendes Informationsangebot zur Verfügung, aber wer schon einmal versucht hat auf eine ganz bestimmte und ganz persönliche Frage eine Antwort zu finden, wird doch häufiger enttäuscht.

Es bleiben dem Anleger also die Möglichkeit einer persönlichen Beratung durch Ihren Bankbetreuer, Versicherungsfachmann oder dem persönlichen Finanzberater. Nicht jeder möchte aber die Gespräche führen, wenn er keinen generellen Überblick hat. Und dies ist gut so, meint die in Hamburg ansässige FORAIM. „Mit Kunden auf einer Augenhöhe zu sprechen“ ist nach Aussage der Geschäftsführerin Christiane Könitz eine wesentliche Voraussetzung, dass die Kundenziele erreicht werden und Enttäuschungen vermieden werden.

Die andere Möglichkeit für interessierte Privatpersonen besteht darin, Veranstaltungen zu besuchen. Die FORAIM selbst hatte in der Vergangenheit viele größere Veranstaltungen und Vorträge an so exponierten Orten wie dem Übersee-Club, in Traditions-Privatbanken in Hamburg oder auf dem Hamburger Börsentag abgehalten. „Allerdings haben wir festgestellt, dass die meisten Teilnehmer ihre speziellen Fragen erst nach dem Vortrag stellen“, meint der zweite Geschäftsführer Dipl.-Volkswirt Wolfgang Gierls. Und dies, so er weiter „sei sehr schade, denn diese Fragestellungen und die Antworten seien sicher auch für die anderen Teilnehmer von Bedeutung“.

Aus diesen Erkenntnissen resultierte das Veranstaltungskonzept „finanzenlounge“. Maximal 12 Personen können an den jeweiligen Informationsabenden kostenfrei teilnehmen. Dadurch, dass die Teilnehmer alle an einem runden Konferenztisch sitzen und während der gesamten Veranstaltung Fingerfood und verschiedene Getränke gereicht werden, entsteht sehr schnell die wünschenswerte kommunikative Atmosphäre. Alle Teilnehmer profitieren von den Antworten auf spontan auftretende Fragen. Unterstützt wird dies alles dadurch, dass alle Themen in einzelne Zeitblöcke von nur 10 bis 15 Minuten aufgeteilt wird und jedes Thema im Anschluss an die Kurzvorträge sofort diskutiert werden kann.

Im Januar 2019 bietet die FORAIM gleich zwei Informationsabende an. Am Mittwoch, den 23. Januar um 18:30 Uhr lautet das Thema: Immobilien als Geldanlage – Strategien für mehr Rendite. Und am Freitag, den 25.Januar um 17:00 Uhr dreht sich in der „finanzenlounge“ alles um die Altersversorgung.

FORAIM bietet Finanzplanung und ist als Versicherungsmakler und Finanzanlagenvermittler mit Sitz in Hamburg tätig.Das Unternehmen zeichnet sich durch innovative Beratungsansätze aus, die durch profundes volkswirtschaftliches Wissen geprägt sind.

Kontakt
FORAIM Finanzmanagement und Service GmbH
Wolfgang Gierls
Rothenbaumchaussee 3
20148 Hamburg
040-38904390
service@foraim.de
https://www.foraim-foxxcon.de/

Bau/Immobilien

MCM Investor Management über Immobilien-Verrentung

Die sogenannte Immobilien-Verrentung wird immer beliebter in Deutschland – die MCM Investor Management klärt auf, wobei es darum genau handelt

Magdeburg, 26.10.2018. Die MCM Investor Management AG aus Magdeburg macht diese Woche darauf aufmerksam, wie Immobilien-Verrentung in Deutschland an Bedeutung gewinnt. Laut einer aktuellen Befragung des IVD und der Deutsche Leibrenten Grundbesitz AG setzt sich die Immobilien-Leibrente hierzulande nach wie vor durch: Demnach schätzen 40 Prozent der Vermittler das Potenzial als hoch oder sehr hoch ein – nur 23 Prozent sehen wenig Chancen für die Verrentung von Immobilien. Des Weiteren sehen rund sechs von zehn Maklern die Immobilien-Verrentung als lukratives Geschäftsmodell. „Man muss jedoch sagen, dass vielen Maklern in Deutschland das Quäntchen Erfahrung in diesem Bereich fehlt“, so die MCM Investor Management AG. Dies bestätigt auch die Befragung des IVD: Lediglich jeder vierte Makler hat in der Vergangenheit eine Immobilien-Leibrente vermittelt. Dies läge an der bisher nicht allzu hohen Nachfrage der Käufer: 40 Prozent sagen über sich selbst aus, dass ihnen das ausreichende Wissen zum Thema Verrentung bisher fehlt.

Unterdessen ergänzen die Immobilienexperten der MCM Investor Management AG: „Der Markt der Immobilien-Leibrente befindet sich noch in der Entwicklung. Aber die Tendenz ist eindeutig nach oben. Zum einen gibt es da die Nachfrage seitens der Senioren, die bis zum Lebensende in ihren vertrauten vier Wänden bleiben wollen, aber zusätzlich auf Einnahmen angewiesen sind. Doch auch die Zahl der Käufer wächst“. Die Studie zeigt zudem auch, dass die Leibrente sich bei Maklern, die bereits Erfahrung damit gemacht haben, großer Beliebtheit erfreut. Sieben von zehn befragten Maklern würden die Verrentung demnach anderen Vermittlern ans Herz legen. „Die Motive der Rentner sind klar: sie wollen ihre monatlichen Einnahmen aufstocken und das ist die ideale Möglichkeit. Das Interesse besteht verständlicherweise auch bei Menschen ohne Erben“, so die MCM Investor Management AG aus Magdeburg abschließend.

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Achtung: Renten-Modelle verzerren die Realität

Achtung: Renten-Modelle verzerren die Realität

(Bildquelle: Fotolia, Urheber: New Africa, ID: #213119844)

„Vertraue nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“ – sagt der Volksmund. Papier und Statistiken sind geduldig und die erstellten Modelle haben oft kaum Realitätsbezug. In der Präsentation werden durch Politiker und die Medien sehr gern Durchschnittswerte als Argumentationsbasis genommen, wenn es um das Thema Rente geht. Hier sollte aufgepasst werden.

Der Eckrentner, also dieser bekannte Musterrentner hat 45 Jahre ununterbrochen gearbeitet und dabei das jeweils aktuelle Durchschnittsmonatseinkommen erzielt, welches derzeit 3.022 Euro brutto beträgt, bekommt er aus der staatlichen Rentenversicherung eine Bruttorente von 1.300 Euro. Diese nicht existente Person ist die Basis für politische Äußerungen von Volksvertretern, die selbst wenig Ahnung davon haben, wie es sich anfühlt, sich auf die staatliche Rente verlassen zu müssen. Sie schauen nur auf Statistiken und äußern dann Aussagen wie „Deutschland geht es gut“.

1.300 Euro Bruttorente sind nach Abzug der Sozialabgaben dann noch etwas mehr als 1.100 Euro. Aber sind 1.100 Euro denn selbst für den Eckrentner genügend? Dieser Eckrentner hatte bei 3.022 Euro brutto ein Nettoeinkommen von rund 1.912 Euro. Das bedeutet, bei Rentenbeginn verringern sich seine Einkünfte um ca. 800 Euro. Soviel zum Eckrentner, der 45 Jahre ununterbrochen berufstätig war. Was ist aber mit Personen, die längere Ausbildungszeiten hatten, mit Eltern, Arbeitslosenzeiten etc.? Wer ist denn tatsächlich in der Lage, die 45 Jahre durchgängig zu arbeiten? Und wer verdient während seines gesamten Berufslebens das Durchschnittseinkommen? Was ist mit denen, die weniger bekommen und dadurch nur Rentenansprüche von 900 Euro, 800 Euro oder noch weniger besitzen? Sind das Seltenheiten? Wäre schön, wenn das so wäre. Es ist ein großer Anteil der Bevölkerung, der schnurstracks auf die Altersarmut zusteuert.

Immer mehr Ruheständler müssen Grundsicherung beantragen. Das ist dann eine besonders bittere Pille, denn gegebenenfalls vorhandene private Zusatzvorsorge hat offensichtlich nicht gereicht und wird nun auf die Grundsicherung angerechnet. Aktuellen Zahlen zufolge, erhalten ca. eine halbe Million Ruheständler die Grundsicherung, weil deren Rente unter dem Sozialhilfeniveau liegt.

Privat vorsorgen, doch auf welche Weise?

Es ist also erforderlich, nachhaltig vorzusorgen. Diejenigen, die in der Lage dazu sind, privat vorzusorgen, dürfen sich in der Regel keine Patzer erlauben. Ein Fehler verursacht immer einen Verlust an Zeit und Geld. Und wer falsch vorsorgt, hat selten eine Möglichkeit, diesen Fehler zu korrigieren.

Nicht jeder weiß, dass es sinnvoll, ja sogar erforderlich ist, mindestens 20% des Vermögens in Gold anzulegen. Und etwas kann dabei auch nicht schaden. Gold entwickelt sich gegenläufig der Aktienkurse und bietet daher Stabilität für jedes wertpapierlastige Portfolio.

Dass Gold kostspielig ist, sollte nicht wirklich als Nachteil empfunden werden. Im Gegenteil, denn der enorme Preisanstieg seit dem Jahr 2000 ist kein Hinweis dafür, dass das Gold teuer ist. Es ist vielmehr ein Beweis dafür, dass der Wertverfall der Währungen massiv vorangeschritten ist. Expansive Geldpolitik stellt eine Ursache für den enormen Kursanstieg dar. Die Nachfrage nach Gold ist sehr groß, was sich auch auf den Goldpreis auswirkt. Dadurch wird das edle Metall für viele Menschen unerschwinglich. Aber ist das etwas Negatives?

Viele Länder stocken derzeit ihre Goldreserven auf. Dafür gibt es auch gute Gründe. Der Privatanleger sollte aus diesem Verhalten seine eigenen Schlussfolgerungen ziehen und entscheiden, ob er sich im Gold engagieren möchte oder nicht. Auch andere Sachwerte steigen im Preis. Immobilien in Deutschland verzeichnen eine ähnliche Entwicklung. Und Immobilien sind auch nicht für jedermann erschwinglich. Im Grunde ist es folgendermaßen: Werthaltige Sachwerte steigen im Preis, weil das Geld immer weniger wert wird. Demzufolge sind Geldwertanlagen wie Sparbuch, Festgeld, Bausparvertrag oder Lebensversicherung trotz garantierter Zinsen, keine wirklichen Wertspeicher. Denn wem nützen garantierte Zinsen, wenn man in Zukunft nur sehr viel weniger für sein Geld kaufen kann?

Edelmetalle bewährten sich stets als geeignete Maßnahme, das Vermögen zu schützen und zu sichern. Edelmetalle sind werthaltige Rohstoffe, die unabhängig von Währungen und deren Entwicklungen einen stabilen Eigenwert haben. Edelmetalle sind eben echte Sachwerte.

Im Edelmetallsektor existieren also eindeutige Kaufempfehlungen. Der Beginn langfristiger Haussen deutet sich an, was eindeutig für die Edelmetalle spricht. Längst ist es im Bewusstsein der Menschen angekommen, dass es sinnvoll ist, ein Edelmetallportfolio aufzubauen und zu streuen. Edelmetalle erfreuen sich derzeit höchster Beliebtheit. Es ist höchste Zeit, dass auch die älteren Semester erkennen, dass Vermögenssicherung für sie unabdingbar ist.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm kann diesem Bedarf das geeignete Angebot entgegensetzen. Diese Vorsorge schützt das Vermögen nachhaltig vor drohenden Finanzturbulenzen.

Die PIM GOLD und Scheideanstalt GmbH ist einer der führenden Edelmetalllieferanten in Deutschland und auch in Europa. Der Markt der Edelmetallraffinerien und -großhändler ist überschaubar. PIM GOLD zeichnet sich im Wettbewerb durch seine Flexibilität, seine Vielfalt und vor allem durch seine guten Preise aus.

Seit der Gründung im Jahr 2008 hat sich innerhalb der jungen Firmenhistorie vieles verändert. Schritt für Schritt und Jahr für Jahr entwickelt sich das Wachstum unseres Unternehmens immer weiter und das mit großem Erfolg.

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PIM Gold und Scheideanstalt GmbH
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Industriestraße 31
63150 Heusenstamm
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Rentenreserve Immobilie. Die Rente aus Ihrem Zuhause.

Profitieren auch Sie von den Vorteilen einer sicheren lebenslangen Rente, zugeschnitten auf Ihre persönlichen Wünsche und Bedürfnisse. Mit der Immobilienrente haben Sie die Möglichkeit, das in Ihr Haus oder Ihre Wohnung investierte Vermögen zu nutzen

Rentenreserve Immobilie. Die Rente aus Ihrem Zuhause.

Dirk Metz von Metz Immobilien

Dem deutschen Rentner geht es an den Kragen. Die Rentenreserve Immobilie muss angebrochen werden. Immobilienverkäufe auf Leib- oder Zeitrentenbasis werden in den nächsten Jahren stark zunehmen. Leib-und Zeitrenten gehören zu den ältesten Instrumenten der Altersvorsorge überhaupt und gewinnen angesichts stagnierender Renten und Einkommen zunehmend an Bedeutung. Deutschland gehört bei der Immobilienverrentung immer noch zu den Nachzüglern. In vielen Ländern ist die Einbeziehung der selbst bewohnten Immobilie für die Altersversorgung selbstverständlich. Nicht das mietfreie Wohnen, sondern die Freisetzung der in die Immobilie gebundenen Liquidität hat hier die größte Bedeutung. „Den Rentnern geht es an den Kragen“, schreiben deutsche Tageszeitungen, denn die eigentliche Verschlechterung des Rentensystems steht noch bevor. Niedrigere Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherungen, höhere Gesundheitskosten sowie erneute Reduzierungen der Mindestverzinsungen bei Lebensversicherungen und privaten Rentenverträgen; für viele deutsche Rentner wird die Immobilienrente der rettende Anker für ihre Lebensplanung.
Die mögliche Lösung ist die Freisetzung des gebundenen Kapitals der Immobilie. Verbunden mit der Möglichkeit dort wohnen bleiben zu können. Der Kerngedanke der Leibrente ist die Verteilung des Kaufpreises auf die durchschnittliche Lebenserwartung. Hierbei gibt es vielfältige Kombinationsmöglichkeiten. Die Leibrente kann mit oder ohne Wohnrecht vereinbart werden. Sie kann zeitlich begrenzt werden oder mit einer Zeitrente kombiniert werden. Es können Einmalzahlungen oder Abschlusszahlungen vereinbart werden. Die Verrentung der Immobilie kann somit individuell auf jede Situation abgestimmt werden. Generell gilt: Je höher der Wert der Immobilie und je älter die Eigentümer, desto höher fällt die Leibrente aus.
Die Kombinationsmöglichkeiten sind vielfältig und können auf den individuellen Bedarf abgestimmt werden. Und das bei größtmöglicher Sicherheit, da die entscheidenden Rechte im Grundbuch abgesichert werden. Die Vorteile liegen für beide Seiten auf der Hand. Der Verkäufer hat sein Vermögen genau zu seinem Lebensende verbraucht und nicht vorher, wenn man besonders auf die regelmäßige Einnahme angewiesen ist. Der Käufer kann auch schon in jungen Jahren Eigentum schaffen und zwar ohne Kreditinstitut und auch mit wenig Eigenkapital. Er ist unabhängig von den sich verändernden Zinsgegebenheiten. Die „Rentenreserve Immobilie“ wird in Zukunft eine bedeutende gesamtwirtschaftliche Rolle spielen, da sie eine der einfachsten und sichersten Möglichkeiten zur Schließung von Rentenlücken darstellt.

Metz Immobilien hat sich bei der Vermarktung von Wohnimmobilien auf den Frankfurter Norden spezialisiert. Durch unsere klare lokale Ausrichtung profitieren Sie von unserer Marktkenntnis und langjährigen Erfahrung in Ihrem Stadtteil. Wenn Sie Ihre Immobilie vermieten oder verkaufen wollen, vertrauen Sie Metz Immobilien, denn wir kennen den Frankfurter Norden wie kein Zweiter. Wir beraten sie gerne und finden für Sie die richtige Lösung zum Thema Immobilien.

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Altersvorsorge und Immobilien als Geldanlage: Überzeugendes Informationskonzept für Privatpersonen

Altersvorsorge und Immobilien als Geldanlage: Überzeugendes Informationskonzept für Privatpersonen

Bedeutsame Zukunftsthemen für die meisten Sparer und Anleger sind der Aufbau einer erfolgreichen Altersvorsorge und die Immobilie als Kapitalanlage als ein mögliches Mittel dazu. Die Möglichkeiten zur Altersvorsorge sind natürlich wesentlich vielfältiger, aber sie sind bei weitem nicht jeder Privatperson bekannt.
Die FORAIM Finanzmanagement und-service GmbH sieht es als ihr Ziel an, Privatanleger zunächst das notwendige Wissen zu vermitteln, um erfolgreich Entscheidungen treffen zu können. In Zeiten des Internets steht zwar jedem Sparer ein umfassendes Informationsangebot zur Verfügung, aber wer schon einmal versucht hat auf eine ganz bestimmte und ganz persönliche Frage eine Antwort zu finden, wird doch häufiger enttäuscht.
Es bleiben dem Anleger also die Möglichkeit einer persönlichen Beratung durch Ihren Bankbetreuer, Versicherungsfachmann oder dem persönlichen Finanzberater. Nicht jeder möchte aber diese Gespräche führen, wenn er keinen generellen Überblick hat. Und dies ist gut so, meint die in Hamburg ansässige FORAIM. „Mit Kunden auf einer Augenhöhe zu sprechen“ ist nach Aussage der Geschäftsführerin Christiane Könitz eine wesentliche Voraussetzung, dass die Kundenziele erreicht werden und Enttäuschungen vermieden werden.
Die andere Möglichkeit für interessierte Privatpersonen besteht darin, Veranstaltungen zu besuchen. Die FORAIM selbst hatte in der Vergangenheit viele größere Veranstaltungen und Vorträge an so exponierten Orten wie dem Übersee-Club, in Traditions-Privatbanken in Hamburg oder auf dem Hamburger Börsentag abgehalten. „Allerdings haben wir festgestellt“, dass die meisten Teilnehmer ihre speziellen Fragen erst nach dem Vortrag stellen, meint der zweite Geschäftsführer Dipl.-Volkswirt Wolfgang Gierls. Und dies, so er weiter „sei sehr schade, denn diese Fragestellungen und die Antworten seien sicher auch für die anderen Teilnehmer von Bedeutung“.
Aus diesen Erkenntnissen resultierte das Veranstaltungskonzept „finanzenlounge“. Maximal 12 Personen können an den jeweiligen Veranstaltungen kostenfrei teilnehmen. Dadurch, dass die Teilnehmer alle an einem runden Konferenztisch sitzen und während der gesamten Veranstaltung Fingerfood und verschiedene Getränke gereicht werden, entsteht sehr schnell die wünschenswerte kommunikative Atmosphäre. Alle Teilnehmer profitieren von den Antworten auf spontan auftretende Fragen. Unterstützt wird dies dadurch, dass alle Themen in einzelne Zeitblöcke von nur 10 bis 15 Minuten aufgeteilt werden und jedes Thema im Anschluss an die Kurzvorträge sofort diskutiert werden kann.
Neben den Themen Altersvorsorge und die Immobilie als Kapitalanlage werden in Zukunft auch weitere für Privatanleger wichtige Themen behandelt. Einen Überblick finden Interessierte immer auf der Webseite der FORAIM. Homepage der FORAIM
Wer schnell reagiert, hat aber jetzt noch die Möglichkeit sich zur Veranstaltung „Altersvorsorge“ am Montag, den 24.Sept. um 18:30 Uhr anzumelden. Auch für die in der gleichen Woche stattfindende Veranstaltung “ Immobilien als Kapitalanlage“ sind noch Plätze verfügbar: Termine und Informationen zu den finanzenlounge-Veranstaltungen

FORAIM bietet Finanzplanung und ist Versicherungsmakler und Finanzanlagenvermittler mit Sitz in Hamburg tätig.Das Unternehmen zeichnet sich durch innovative Beratungsansätze aus, die durch profundes volkswirtschaftliches Wissen geprägt sind.

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Tickende Zeitbombe Renteninformation

Tickende Zeitbombe Renteninformation

(Bildquelle: Fotolia, Urheber: YakobchukOlena, ID: #191081860)

Regelmäßig flattern offizielle Schreiben der Deutschen Rentenversicherung in die Briefkästen. Diese Rentenbenachrichtigungen klären über die zu erwartende Rentenversorgung auf. Für viele Menschen ist diese Information die Basis für ihre private Zusatzvorsorge, die die Versorgungslücke zum Nettoeinkommen ausfüllen soll. Doch die Renteninformation ist leider nicht vollständig. Jeden Monat kann sich der Angestellte darüber informieren, wieviel Rente er aktuell erhalten würde und welche Rente er zu erwarten hat, wenn er seine Lebensarbeitszeit ausschöpft.

Die Rente wird über ein Entgeltpunktesystem errechnet. Berechnungsdaten sind dabei die Lebensarbeitszeit, die mit 45 Jahren erfüllt sein muss, und die Höhe des Arbeitsentgelts, welche dafür Ausschlag gibt, wie viele Entgeltpunkte man jedes Jahr gutgeschrieben bekommt. Die Entgeltpunkte werden über das jährliche Durchschnittseinkommen aller Arbeitnehmer ermittelt. Für dieses Durchschnittsentgelt gibt es einen Entgeltpunkt. Wer über dem Schnitt liegt, bekommt entsprechend mehr Punkte, verdient er weniger, gibt es weniger Punkte. Verdient er jedoch über der Beitragsbemessungsgrenze, wird nur das Einkommen bis zur Beitragsbemessungsgrenze berücksichtigt oder verrentet. Einfluss nimmt auch der sogenannte Zugangsfaktor, der Zu- oder Abschläge darstellt. Bei vorzeitigem Renteneintritt fallen Abschläge an, diese werden durch den Zugangsfaktor in der Rentenformel berechnet. Vereinfacht gesagt, es zählen die Entgeltpunkte, die man über sein Erwerbsleben erwirbt.

Besserverdiener sind dabei gleich zweifach benachteiligt. Meist sind sie nur deswegen Besserverdiener, weil sie längere Ausbildungszeiten hatten, wie z. B. ein Studium. Ausbildungszeiten sind für den Erwerb von Rentenanwartschaften verloren. Außerdem wird das gesamte Einkommen nicht berücksichtigt. Das hat zur Folge, dass Besserverdiener trotz ihres höheren Einkommens mit einer höheren Versorgungslücke rechnen müssen. Diese müssen sie dann auch selbst. Doch wie?

Bei der privaten Zusatzvorsorge soll die Differenz zwischen der staatlichen Rentenversorgung und dem letzten Nettoeinkommen geschlossen werden. Das ist zumindest der Plan. Nicht jeder hat zusätzlich eine betriebliche Altersvorsorge und muss die bestehende Versorgungslücke aus eigener Kraft schließen. Allerdings ist der Betrag, den die Renteninformation als zu erwartende Rente ausweist, ein Bruttowert. Von diesem Bruttobetrag wird die Sozialversicherung noch abgezogen und der verbleibende Rest unterliegt der Einkommenssteuer. Ob das jeder auf dem Schirm hat, kann infrage gestellt werden. Im Resultat bedeutet das, dass viele Menschen, motiviert durch ein zweifelhaftes Sicherheitsgefühl, nicht genügend vorsorgen. Doch was geschieht, wenn die Versorgung dann später nicht ausreicht?

Wer nicht genug Geld hat, seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, darf Grundsicherung beantragen. Das Beachtenswerte bei der Grundsicherung ist jedoch, dass Leistungen aus der privaten Vorsorgeleistungen von der Grundsicherungsleistung abgezogen werden. Im Endresultat steht ein Rentenempfänger, der sein Leben lang gearbeitet und fleißig privat vorgesorgt hat, nicht besser da, als jemand, der nichts fürs Alter nebenbei gespart hat. Schlimmer noch, private Zusatzvorsorge bedeutet Geld weglegen und bedeutet Konsumverzicht. Derjenige, der also keine private Vorsorge betrieb, hatte über sein Berufsleben auch mehr Geld zur Verfügung als der brave Sparer.

Immer mehr Ruheständler sind heute bereits auf Grundsicherung angewiesen. Das ist dann eine besonders schwierige Situation, denn gegebenenfalls vorhandene private Zusatzvorsorge hat faktisch nicht ausgereicht und wird nun auf die Grundsicherung angerechnet. Aktuellen Zahlen zufolge, erhalten ca. eine halbe Million Senioren die Grundsicherung, weil deren Rente unter dem Sozialhilfeniveau liegt.

Die meisten Produktlösungen der Finanzinstitute sind für eine solide Vorsorge nicht geeignet. Viele Menschen machen im Laufe ihres Berufslebens diese Erfahrung und werden mit der Wahl konfrontiert, vorhandene Verträge zu kündigen, weil diese nicht zielführend sind. Dazu kommt, dass finanzielle Nachteile bei Fehleinschätzungen der Produktauswahl unvermeidlich sind. Zeit ist kostbar. Einbußen hinterher zu trauern, verringert die Einbußen leider nicht. Auch Ärger, Zorn oder Enttäuschung vermindern die Einbußen nicht, geschweige dessen, die Anlagestrategie nicht zu verändern. Je eher man erkennt, dass man einen Fehler gemacht hat und je eher man diesen korrigiert, desto geringer fallen die Gesamtverluste aus. Denn die Gesamtverluste steigen mit der Zeit, in der man an unrentablen Produkten festhält. Daher ist es auch kein Verlustausgleich, wenn unrentable Vorsorgeverträge stillgelegt werden in der Erwartung, die Einbußen auszugleichen.

Die Hoffnung, durch eine andere Strategie Einbußen, die gemacht wurden, wieder auszugleichen, ist ebenfalls vergebens. Ein Verlust ist ein Verlust, der lässt sich eben nicht wegdiskutieren. Eine zielführendere Strategie kann bestenfalls das zuvor erwartete Ergebnis übertreffen, jedoch gleicht sie keinen Verlust aus. Der wäre nur vermeidbar gewesen, wenn man sofort den richtigen Weg eingeschlagen hätte. Da jedoch niemand in die Zukunft sehen kann, merkt man immer erst später, ob man die richtige Entscheidung getroffen hat.

Fakt ist eins, wer wirklich gewinnen will, muss fähig sein, die richtigen Entscheidungen zu treffen und braucht auch ein wenig Mut zum Risiko. Dabei sollte die Entscheidung nicht von der Angst vor Verlusten abhängig sein. Ohne Risiko gibt es eben keinen Hauptgewinn. Einbußen gehören immer dazu, denn sie helfen uns zu lernen, sie zukünftig zu vermeiden.

Eine sinnvolle Möglichkeit besteht darin, sich nicht auf künstliche Geldanlageformen zu konzentrieren. Es gibt zielführendere Alternativen wie zum Beispiel Edelmetalle. Edelmetalle sind Rohstoffe mit hoher Nachfrage. Sie sind Sachwerte, die nie ihren Wert verlieren können. Edelmetalle sind inflations- und krisengeschützt und genießen weltweit Akzeptanz.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit ist es möglich, dass die Vorteile verschiedener Edelmetalle miteinander kombiniert werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle physisch aushändigen zu lassen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.

Die PIM GOLD und Scheideanstalt GmbH ist einer der führenden Edelmetalllieferanten in Deutschland und auch in Europa. Der Markt der Edelmetallraffinerien und -großhändler ist überschaubar. PIM GOLD zeichnet sich im Wettbewerb durch seine Flexibilität, seine Vielfalt und vor allem durch seine guten Preise aus.

Seit der Gründung im Jahr 2008 hat sich innerhalb der jungen Firmenhistorie vieles verändert. Schritt für Schritt und Jahr für Jahr entwickelt sich das Wachstum unseres Unternehmens immer weiter und das mit großem Erfolg.

Kontakt
PIM Gold und Scheideanstalt GmbH
Mesut Pazarci
Industriestraße 31
63150 Heusenstamm
+49 (0) 6104 802 96 0
morderator@pim-presse.de
http://pim-gold.com

Pressemitteilungen

Enthüllungsbuch: „Undercover in der Finanzindustrie“

Wie Banken, Versicherungen und Vermögensverwalter Ihre Rente ruinieren und was Sie dagegen tun können

Enthüllungsbuch: "Undercover in der Finanzindustrie"

Malte Krüger, Alexander Schmidt: „Undercover in der Finanzindustrie“

„Wenn ich an meine Rente denke, habe ich Angst.“ Damit ist Malte Krüger nicht allein. Wie er stehen viele Arbeitnehmer, Selbstständige, Eltern und Unternehmer vor der Frage: Wie entgehe ich der Altersarmut? Bevor Krüger investiert, will er die für ihn bis dato unbekannte Welt der Aktien und Fonds verstehen. Krügers Plan: ein Blick hinter die Kulissen der Finanzindustrie. Sein Ergebnis: niederschmetternd. Er öffnet die Büchse der Pandora – schlechte Beratung, wenig Know-how, Finanzberater, die ihre eigenen Produkte nicht verstehen. Und es auch selten müssen. Verkauft wird, was leicht zu verargumentieren ist und schnelle Gewinne bringt. Nicht, was zum Kunden passt.

Zwei Jahre beschäftigt der Autor sich intensiv mit dem Thema Altersvorsorge – mit Index-, Aktien-, Hedge- und Europafonds, mit Riester und Rürup, mit Umdeckung, Überschussbeteiligung, Stornogeschäften und Schuldeintreibung. Herausgekommen ist ein Debattenbuch, eine Streitschrift über die Finanzkrise und Beraterindustrie – teils im Reportage-Stil, teils als Interview mit Alexander Schmidt. Mit Worten wie „Altersvorsorge in der Hand von Narren“ und „organisierte Unkenntnis“ berichtet Krüger von einer Welt, in der hohe Provisionen, beruflicher Aufstieg und Gewissenlosigkeit den Takt angeben.

Unterstützt von Günter Wallraff bewirbt Krüger sich bei einem Strukturvertrieb. Ohne jede Fachkenntnis wird er mit Kusshand genommen – dank seiner Rhetorik-Expertise. Mehr und mehr erkennt Krüger, in was für einem System er sich befindet: eines, das auf Kundenängste und Unwissenheit setzt sowie die Reichtumsträume der meist quereinsteigenden Vertriebler ausnutzt. Eine Industrie, in der sich wirtschaftlich abhängige Verkäufer Finanzberater nennen und Konkurrenten methodisch aus dem Unternehmen klagen. Alles nur, um noch mehr Gewinne einzufahren.

Krüger erweitert seine Recherchearbeit. Das gleiche Spiel – nur in netterer Atmosphäre – erfährt er in Banken, Privatbanken und Fintech-Unternehmen, bei denen er sich beraten lässt: Massenabfertigung und kaum sinnvolle Produkte. Sucht der Rhetorikprofi nach Wissen und Substanz, stößt er immer wieder auf verbale Ablenkungen und Motivationssprech. Stets spiegeln ihm Insider, Aussteiger, Kollegen und Vorgesetzte, dass Verkaufen mehr zählt als Fachkompetenz. Der Kunde ist Spielball – wenn überhaupt. Krügers Ahnung: Die Rentenlücke lässt sich nicht wirksam schließen.

Mit Schmidt stoßt Krüger bei seiner Recherche auf einen ehemaligen Vertriebsdirektor der Deka Bank. Und auf einen Experten mit kritischer Distanz zur Branche. Gemeinsam sezieren sie die Funktionsweise der Finanzindustrie. Der Austausch mit Schmidt lässt Krüger schließlich doch noch hoffen, dass es gehen kann: mit Honorarberatung zum Beispiel. Und Vermögensstreuung. Doch auch hier gibt es Fallen und kein Zaubermittel. Krüger hebt den Zeigefinger: Der Kunde muss die Möglichkeit bekommen, die Produkte verstehen zu können. Nur so kann er selbstverantwortlich entscheiden. Dem Leser bleibt also nichts anderes übrig, als für seine Zukunft selbst aktiv zu werden. Erfahrungen und Basiswissen findet er in diesem packenden Enthüllungsbuch.

Über die Autoren:

Malte Krüger – einer, der auszog, das Investieren zu lernen … und dabei mehr als nur Geldstaub aufwirbelte. Malte Krüger ist Geisteswissenschaftler und Querdenker durch und durch. Sieht er ein Problem, will er es ganzheitlich durchleuchten, von allen Perspektiven betrachten und verstehen. Für die Recherche seines zweiten Buches „Undercover in der Finanzindustrie“ erhielt er ein Stipendium der Günter-Wallraff-Stiftung.

Alexander Schmidt ist diplomierter Bankbetriebswirt, geprüfter Börsenhändler und seit 2012 selbstständiger Honorarberater. Der langjährige Vertriebsdirektor der Deka-Bank und ehemalige Börsenhändler (Börse Frankfurt) stieg 2012 bewusst aus der Branche aus und betreut aktuell bundesweit und im benachbarten Ausland Privatpersonen, Unternehmen und Stiftungen. Er ist gefragter Experte unter anderem in den Medien ZDF, NDR, RTL sowie in der FAZ, bei Stiftung Warentest oder der WirtschaftsWoche.

Weitere Infos finden Sie unter www.finanzwelt-undercover.de

Der studierte Sprachwissenschaftler Malte Krüger leitet mit zwei Partnern eine Privatschule in Neumünster in der Erwachsenenbildung. Als Spezialist für politische Rhetorik und Dialektik trainiert Krüger seit zehn Jahren Lehrer, Politiker, Juristen und Ärzte unter anderem für das Kultusministerium Niedersachsen oder die Ärztegenossenschaft Schleswig-Holstein.

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Pressemitteilungen

Altersvorsorge, geht das überhaupt noch in dieser Welt?

Viele Menschen fragen sich dies. Kein Wunder, steigende Lebenserwartungen, Nullzinsen, Unsicherheit über die Stabilität des Finanzsystems aber auch der Einfluss von Digitalisierung, Automatisierung und Roboter erschweren die Antworten nach der richtigen Form der Altersversorgung. Dazu kommen ganz individuelle und unterschiedliche Anforderungen an die richtige Altersversorgung. Lassen sich da Lösungen finden?
Die Antwort lautet ja, wenn Sie sich den richtigen Mix aus den unterschiedlichen Angeboten am Markt zusammenstellen. Den notwendigen Überblick dazu erhalten Sie auf dieser finanzenlounge-Veranstaltung.
Standort: FORAIM
Strasse: Rothenbaumchaussee 3
Ort: 20148 – Hamburg (Deutschland)
Beginn: 18.07.2018 18:30 Uhr
Ende: 18.07.2018 20:30 Uhr
Eintritt: kostenlos
Buchungswebseite: https://www.foraim-foxxcon.de/mehr-wissen/veranstaltungen/finanzenlounge-altersversorgung/

FORAIM bietet Finanzplanung und ist Versicherungsmakler und Finanzanlagenvermittler mit Sitz in Hamburg.Das Unternehmen zeichnet sich durch innovative Beratungsansätze aus, die durch profundes volkswirtschaftliches Wissen geprägt sind.

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