Tag Archives: Rhein-Jura-Klinik

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Neues Therapieangebot in der Rhein-Jura Klinik: Psychodiabetologie

Für Betroffene von Diabetes und psychischen Erkrankungen

Neues Therapieangebot in der Rhein-Jura Klinik: Psychodiabetologie

Dr. med. Johannes Bauer, Rhein-Jura Klinik

Mit dem Eintritt von Dr. med. Johannes Bauer erweitert die Rhein-Jura Klinik ihr Kompetenzfeld um den Bereich der Psychodiabetologie. Für Diabetiker mit psychischen Erkrankungen ein seltenes Therapieangebot in Deutschland.

Ca. 2,1 Mio. Patienten mit der Nebendiagnose Diabetes werden in Deutschland jährlich stationär behandelt. Die medizinische Versorgung dieser Gruppe ist in Deutschland nach wie vor unbefriedigend. Ein Großteil der Betroffenen erreicht das Ziel einer normnahen Blutzuckereinstellung nicht. Dies gilt insbesondere für Menschen mit psychischen Erkrankungen.

Seit Dezember 2018 gehört Dr. med. Johannes Bauer zum Team der Rhein-Jura Klinik. Gemeinsam mit dem Diabetologen DDG und leitenden Arzt Psychosomatik strebt die Rhein-Jura Klinik die Zertifizierung „Klinik für Diabetespatienten geeignet (DDG)“ (Deutsche Diabetes Gesellschaft) an. Nach Schulung des Pflegepersonals im Januar 2019 wird die Rhein-Jura-Klinik alle Patienten nach den Vorgaben der Deutschen Diabetesgesellschaft betreuen.

„Im Rahmen einer psychosomatischen und psychotherapeutischen Begleitung werden die Patienten in der Rhein-Jura Klinik dabei unterstützt, mit Depression und Ängsten zurecht zu kommen, selbst Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen und die oft notwendige Lebensstiländerung mit gesundem Essen und ausreichend körperlicher Bewegung im Alltag umzusetzen“, so Dr. med. Bauer. Depressive Störungen kommen bei Diabetikern doppelt so häufig vor wie in der Allgemeinbevölkerung. Angesichts der schwerwiegenden Auswirkungen von psychischen Erkrankungen bei Diabetes ist ein ganzheitlicher Behandlungsansatz erforderlich. Die medizinischen Ziele richten sich auf eine Verbesserung der Stoffwechsel- und Blutdruckeinstellung und damit auf eine Verminderung der diabetesbezogenen Folgen.

Lesen Sie mehr Informationen zu unserem neuen Behandlungskonzept der Psychodiabetologie auf unserem Blog: www.rhein-jura-klinik.de/blog/allgemein/psychodiabetologie-unser-neues-therapieangebot-fuer-betroffene-von-diabetes-mit-psychischen-erkrankungen/

Gerne stehen wir Ihnen für ein Interview zur Verfügung, nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

Die Rhein-Jura Klinik ist eine private Akut-Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. Die medizinischen Schwerpunkte sind vor allem Depression und chronische Depression, Schlafstörungen, Stresserkrankungen, Angststörung, Panikstörung/Agoraphobie, Zwangsstörungen und jegliche Arten von Burnout. Darüber hinaus ist die Rhein-Jura Klinik spezialisiert auf die Behandlung junger Erwachsener im Alter von 18 – 26 Jahren.

Kontakt
Rhein-Jura Klinik
Sabine Pirnay-Kromer
Schneckenhalde 13
79713 Bad Säckingen
+ 49 (0) 7761 / 5600 0
info@rhein-jura-klinik.de
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Darum ist das Abnabeln von Eltern und Kindern so wichtig

Prof. Dr. med. Martin Bohus über junge Erwachsene

Darum ist das Abnabeln von Eltern und Kindern so wichtig

Prof. Dr. med. Martin Bohus

Wie die Ablösung von Eltern und Kindern funktioniert und warum sie so wichtig für die Entwicklung eines jungen Erwachsenen ist, erklärt Prof. Dr. med. Martin Bohus.

„Die Ablösung vom Elternhaus beginnt zunächst mit einer starken Orientierung hin auf gleichaltrige Mitglieder einer Peergroup (dt.: Gleichrangige). Mit Ausbildungs- oder Studienbeginn löst sich der junge Mensch aus der Peergroup heraus und begibt sich in übergeordnete Sozialstrukturen, in denen Bedürfnisaufschub sowie zielgerichtetes Arbeiten und Lernen gefördert werden“, so Prof. Dr. med. Martin Bohus, Wissenschaftlicher Direktor des Zentralinstitutes für Seelische Gesundheit in Mannheim und wissenschaftlicher Beirat der Rhein-Jura Klinik.

Gelingen diese wichtigen Übergänge nicht, können sie Brücken sein zu Störungen in der Adoleszenz wie Angsterkrankungen und depressiven Erkrankungen oder zu motivationalen Störungen. „Jemand, der Schwierigkeiten hat, Vertrauen aufzubauen; jemand, der Mobbingerfahrungen hat; jemand, der sehr unsichere Bindungserfahrungen mit seinen Eltern gemacht hat; jemand, der hypersensitiv ist gegenüber Zurückweisungen – der wird Probleme haben, sich in einer Peergroup einzufinden. Jemand, der dort wiederum beispielsweise Mobbingerfahrungen macht, wird sich zurückziehen. Und so fehlt ihm eine ganz wesentliche Phase in seiner Adoleszenz“, so Bohus.

Später fangen viele junge Erwachsene ein Studium an, obwohl sie gar nicht wissen, was sich dahinter verbirgt. „Die Master-/Bachelor-Studiengänge vermitteln häufig diffuse Kompetenzen, aus denen sich schwer Berufsbilder ableiten lassen, die mit Emotionen, Wünschen und Hoffnungen verbunden werden können. Das verkompliziert es für viele, konkrete, mit Bildern gefüllte Wunschvorstellungen zu entwickeln“, sagt Bohus. Aus dieser Ursache heraus können motivationale Störungen und subdepressive Syndrome entstehen. Die jungen Menschen sind inaktiv und suchen permanent nach schnellen kurzfristigen Ablenkungen, zum Beispiel im Internet.

Junge Menschen müssen lernen, dass sie auch außerhalb ihrer Familie Bedeutung haben und das eigene Handeln wirksam ist. „In einem Auslandsaufenthalt oder einem sozialen Jahr findet der Kontakt mit sozialer Wirklichkeit statt, mit Leiden von anderen, mit Wirklichkeit von anderen. Das ist zentral“, so Bohus. „Zudem ist es sinnvoll, die Ressourcen zu gestalten. Junge Menschen müssen erst lernen, dass nicht jeder Wunsch sofort befriedigt wird, denn dann gibt es überhaupt keinen Grund mehr, sich anzustrengen und zu arbeiten.“

Lesen Sie das ganze Interview auf unserem Blog: https://www.rhein-jura-klinik.de/blog/allgemein/junge-erwachsene-darum-ist-das-abnabeln-von-eltern-und-kindern-so-wichtig/

Die Rhein-Jura Klinik ist eine private Akut-Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. Die medizinischen Schwerpunkte sind vor allem Depression und chronische Depression, Schlafstörungen, Stresserkrankungen, Angststörung, Panikstörung/Agoraphobie, Zwangsstörungen und jegliche Arten von Burnout. Darüber hinaus ist die Rhein-Jura Klinik spezialisiert auf die Behandlung junger Erwachsener im Alter von 18 – 26 Jahren.

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Beeinflusst ein langer Sommer depressiv Erkrankte?

Priv.-Doz. Dr. med. Andreas Jähne von der Rhein-Jura Klinik klärt auf

Beeinflusst ein langer Sommer depressiv Erkrankte?

Rhein-Jura Klinik: Priv.-Doz. Dr. med. Andreas Jaehne

In den dunklen Jahreszeiten Herbst und Winter leiden viele Menschen unter verstärkten Symptomen einer Depression oder unter saisonaler Depression. Ob ein langer Sommer depressive Erkrankungen beeinflusst, erklärt der Ärztliche Direktor der Rhein-Jura Klinik, Priv.-Doz. Dr. med. Andreas Jähne.

Ein langer Sommer wirkt sich positiv auf depressiv Erkrankte aus. In der Rhein-Jura Klinik ist das dieses Jahr spürbar: „Wenn es wie in diesem Jahr bis in den November hinein fast sommerlich warm ist, merken wir die Auswirkungen davon. Betroffene, die sich in der Rhein-Jura Klinik wegen einer depressiven Erkrankung behandeln lassen, sind nach einem langen Sommer in Herbst und Winter deutlich stabiler. Ein Grund dafür ist ihre länger andauernde, regelmäßige sportliche Aktivität“, sagt Priv.-Doz. Dr. med. Andreas Jähne, Ärztlicher Direktor. Sport- und Bewegungstherapie ist ein wichtiger Bestandteil in der Behandlung von Depression und depressiven Erkrankungen in der Rhein-Jura Klinik. „Nach unserem Kenntnisstand unterscheidet sich die antidepressive Wirksamkeit von Sport nicht von anderen Therapiemethoden wie Psychotherapie und Antidepressiva“, so Jähne. Es gibt Studien, die zeigen, dass bei wenig bis sportlich gar nicht aktiven Personen der Depressionswert im Durchschnitt bei 48 % liegt. Bei Personen, die ein halbes Jahr vor der Messung häufig sportlich aktiv waren, liegt der Wert lediglich bei 24 %.

Zum anderen liegt die positive Wirkung eines langen Sommers auf depressiv Erkrankte auch am natürlichen Sonnenlicht. Denn das verringert die Symptome einer Depression. In Herbst und Winter leiden viele Menschen unter Lichtmangel. Sie gehen zur Arbeit und kommen nach Hause, wenn es dunkel ist. Den Tag verbringen sie in künstlich beleuchteten Räumen vor Computerbildschirmen. Eine zu hohe Melatonin- und eine zu niedrige Seratonin-Produktion kann Depression verursachen. Jähne rät Betroffenen: „Halten Sie sich im Freien auf! Machen Sie Sport oder gehen Sie zumindest eine halbe Stunde täglich spazieren, zum Beispiel in der Mittagspause. Auch bei Regen oder Schnee – selbst bei Schmuddelwetter bekommen Sie so noch die zehnfache Menge an Licht, die Sie im Büro oder Zuhause haben. Mit genügend Licht drosselt die Zirbeldrüse die Melatoninproduktion und regt die Ausschüttung von Serotonin an. Das hebt die Laune.“

Lesen Sie das ganze Interview auf unserem Blog:
www.rhein-jura-klinik.de/blog/allgemein/beeinflusst-ein-langer-sommer-depressiv-erkrankte-priv-doz-dr-med-andreas-jaehne-klaert-auf/

Die Rhein-Jura Klinik ist eine private Akut-Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. Die medizinischen Schwerpunkte sind vor allem Depression und chronische Depression, Schlafstörungen, Stresserkrankungen, Angststörung, Panikstörung/Agoraphobie, Zwangsstörungen und jegliche Arten von Burnout. Darüber hinaus ist die Rhein-Jura Klinik spezialisiert auf die Behandlung junger Erwachsener im Alter von 18 – 26 Jahren.

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Motivierende Gesprächsführung: wie Klienten zur eigenen Antriebskraft für Veränderung werden

4. Symposium der Deutschsprachigen Gesellschaft für Motivierende Gesprächsführung e.V.

Motivierende Gesprächsführung: wie Klienten zur eigenen Antriebskraft für Veränderung werden

Priv. Doz. Dr. med. Andreas Jähne, Ärztlicher Direktor der Rhein-Jura Klinik

Motivierende Gesprächsführung als Ressource im Gesundheitswesen – das ist das Thema des 4. Symposium der Deutschsprachigen Gesellschaft für Motivierende Gesprächsführung e.V. (DeGeMG) am 05.05.2018 in der Rhein-Jura Klinik (Bad Säckingen).

Der Therapieansatz der Motivierenden Gesprächsführung (nach Miller und Rollnick) betont, dass Berater und Behandler die momentanen Sorgen des Klienten verstehen müssen. Gleichzeitig hebt er die Diskrepanz zwischen Verhaltensweisen und Wertvorstellungen hervor. „Der Anwender der Motivierenden Gesprächsführung schafft beim Klienten die Bedingungen fur Wachstum und Veranderung, indem er die Grundhaltung eines angemessenen Verstehens (Empathie) und einer nicht an Bedingungen gebundenen positiven Wertschatzung im Gesprach einsetzt“, erklärt Priv. Doz. Dr. med. Andreas Jähne, Ärztlicher Direktor der Rhein-Jura Klinik und erster Vorsitzender der DeGeMG.

Der klientenzentrierte aber direktive Beratungsansatz richtet sich besonders an Personen mit zunächst geringer oder ambivalenter Änderungsbereitschaft und kann daher am Beginn einer Suchtbehandlung stehen. Inzwischen wird Motivierende Gesprächsführung aber auch in der psychotherapeutischen Arbeit, in allgemeiner medizinischer Behandlung, in der Gesundheitsförderung, der Sozialarbeit und im Vollzugswesen angewandt. Sie findet ihre Anwendung in einer Vielfalt an Problemen, darunter Drogenmissbrauch, pathologisches Spielen, Essstorungen, Angststorungen, gesundheitsrelevante Verhaltensweisen und Umgang mit chronischen Krankheiten.

Das Symposium eignet sich für Ärzte, Sozialarbeiter, Therapeuten, Pflegekräfte und weitere ähnliche Berufsgruppen. Es bietet allen Anwendern und Interessierten Anregungen, wie die Motivierende Gesprächsführung und ihre zugrundeliegende Haltung in der Praxis integriert werden kann. Darüber hinaus wird deutlich gemacht, wie die Motivierende Gesprächsführung im Umgang mit anspruchsvollen Klienten hilft, und welche anderen Ansätze komplementär eingesetzt werden können (z. B. Gewaltfreie Kommunikation).

Veranstaltungsort: Rhein-Jura Klinik Bad Säckingen, Schneckenhalde 13, 79713 Bad Säckingen
Datum & Zeit: 05. Mai 2018 von 8:30 Uhr – 16:30 Uhr

Expertenvorträge und Workshops mit ergänzenden Kurzinterventions-Modulen übermitteln die praktische Anwendung in Praxis und Klinik. Das ermöglicht Behandelnden und Beratenden eine effizientere Unterstützung von Patienten und Klienten.

Wir laden Sie herzlich dazu ein, an unserem Symposium teilzunehmen. Zum Programm und zur Anmeldung gelangen Sie hier:
www.rhein-jura-klinik.de/fuer-aerzte-und-therapeuten/fort-und-weiterbildungen/detail/artikel/symposium-4-symposium-der-deutschsprachigen-gesellschaft-fuer-motivierende-gespraechsfuehrung-ev/

Die Rhein-Jura Klinik ist eine private Akut-Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Bad Säckingen. Die medizinischen Schwerpunkte sind vor allem Depression, Schlafstörungen, Stresserkrankungen, Angststörung, Panikstörung/Agoraphobie, Zwangsstörungen und jegliche Arten von Burnout. Auf der Basis neuester medizinischer Entwicklungen orientiert sich das Team der Rhein-Jura Klinik überwiegend an der Verhaltenstherapie oder systemische Therapieansätze, welche sich bei vielen der genannten Indikationen als sehr wirkungsvoll erweisen. Die Universitätsklinik Freiburg unterstützt und berät als Kooperationspartner in der raschen Umsetzung neuester wissenschaftlicher Ergebnisse und Therapieverfahren.

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Sabine Pirnay-Kromer
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Rhein-Jura Klinik eröffnet neue Abteilung – Psychische Erkrankungen bei jungen Erwachsenen

Rhein-Jura Klinik eröffnet neue Abteilung - Psychische Erkrankungen bei jungen Erwachsenen

Gruppenkochen als Teil des neuen Therapiekonzepts der Rhein-Jura Klinik für junge Erwachsene

Die Rhein-Jura Klinik eröffnet eine neue Abteilung für junge Erwachsene mit psychischen Erkrankungen. Das Therapie-Konzept ist zugeschnitten auf die speziellen Bedürfnisse junger Menschen in der Übergangsphase.

Junge Menschen, die sich in der Übergangsphase zum Erwachsensein befinden und an einer psychischen Störung leiden, sind weder in der Kinder- noch in der Erwachsenenpsychiatrie richtig aufgehoben. Die Rhein-Jura Klinik hat eine Therapiekonzept erarbeitet, das dort in der neu eröffneten Abteilung für junge Erwachsene angewendet wird.

Die Rhein-Jura Klinik behandelt nun auch junge Menschen im Alter von 18 – 25 Jahren, die eine stationäre psychotherapeutische und eventuell medikamentöse Behandlung benötigen. Gründe dafür können Krankheitsbilder wie Angststörungen, ADHS, Depression oder Soziale Störungen sein. „Junge Erwachsene müssen mit einer Menge an Herausforderungen kämpfen: Verselbstständigung und Ablösung vom Elternhaus, Übergang von Schule zu Ausbildung oder Studium, Eingliederung in das Berufsleben und Gründung einer Familie. Davon fühlen sich viele überfordert und alleine gelassen“, erklärt Dr. Jähne, Ärztlicher Direktor und Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie an der Rhein-Jura Klinik.

In der Rhein-Jura Klinik lernen die jungen Menschen, ihre Entwicklungsblockade zu reduzieren bzw. zu lösen, um spätere Aufgaben gesund bewältigen zu können. Angewendet werden die Prinzipien der Kognitiven Verhaltenstherapie mit ergänzenden störungsspezifischen Therapieangeboten wie z. B. Angst- oder Traumagruppen. Die Therapie findet stationär in einer von der restlichen Klinik getrennten Abteilung statt, in der sich die jungen Patienten wohlfühlen sollen. Die Behandlungsdauer ist bei jedem Patienten individuell und abhängig von den zu erreichenden Therapiezielen. Bei frühzeitiger Behandlung bestehen gute Heilungschancen.

Untersuchungen zeigen, dass etwa ein Fünftel aller jungen Erwachsener in Deutschland gravierende psychische Störungen zeigen. Die meisten psychischen Erkrankungen äußern sich das erste Mal vor dem 24. Lebensjahr. Das können neben unterschiedlichen Persönlichkeitsstörungen eine Angststörung, eine Depression, eine Essstörung oder eine Störung des Sozialverhaltens sein.

Gerne steht Ihnen unser Experte Herr Dr. Jähne zu einem Interview über unsere neue Abteilung für junge Erwachsene zur Verfügung – per Skype, Telefon oder in einem persönlichen Gespräch vor Ort. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf und wir vereinbaren einen Termin.

Mehr Informationen unter www.rhein-jura-klinik.de/indikationen-therapie/indikationen/junge-erwachsene

Die Rhein-Jura-Klinik verfügt über 130 Patientenzimmer. Die klinische Therapie vor Ort ist hoch professionell und intensiv. Die Behandlung erfolgt nach neuesten Erkenntnissen der Verhaltenstherapie. Die heilsame Atmosphäre des nahen Schwarzwalds und des Schweizer Juras bietet das richtige Umfeld, um persönliche Krisen zu überwinden. Als Partner des Universitätsklinikums Freiburg und Teil der Oberberggruppe hat die Rhein-Jura-Klinik Zugriff auf ein hoch kompetentes Netzwerk an Medizinern und verhaltenstherapeutischen Spezialisten.

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Internationaler Tag der seelischen Gesundheit: Über Zusammenhänge von Ernährung und Psyche

Hat gesunde Ernährung Einfluss auf eine Depression?

Internationaler Tag der seelischen Gesundheit: Über Zusammenhänge von Ernährung und Psyche

Therapiesituation in der Rhein-Jura Klinik

Am 10.10.2017 ist der Internationale Tag der seelischen Gesundheit. Zu diesem Anlass informiert Dr. Jähne von der Rhein-Jura Klinik über ein Thema, das noch relativ unerforscht ist: der Zusammenhang von Ernährung und Depression.

Depression ist nach dem Herzinfarkt die Volkskrankheit Nummer eins. Die Rate der Erkrankten steigt seit Jahren. Dass die Ernährung im Zusammenhang mit der seelischen Krankheit stehen könnte, bestätigt die wissenschaftliche Forschung zwar noch etwas zaghaft. Doch immer mehr Studien untermauern diese Überzeugung. In der jüngst veröffentlichten randomisierten und kontrollierten Studie von Prof. Felice Jacka, von der Deakin Universität in Geelong, Australien, gelang der Beweis, dass eine Ernährungstherapie Depression lindern, teilweise sogar heilen kann. In einigen Fällen ohne medikamentöse Hilfe.

Die Auslöser von Depression sind sehr unterschiedlich: Das können Krisen oder Verluste im Privat- oder Berufsleben sein, als auch negative Erfahrungen in der Kindheit oder eine genetische Veranlagung. „Allen Auslösern ist jedoch eines gleich: ein Ungleichgewicht an chemischen Botenstoffen im Körper – den Neurotransmittern. Das kann auch durch ungesunde Ernährung und eine mangelhafte Versorgung des Körpers mit diesen Nährstoffen entstehen – genauso wie durch zu wenig Bewegung. Depressive Stimmung oder Depression können sich entwickeln oder verstärken“, erklärt Dr. Jähne, Ärztlicher Direktor und Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie an der Rhein-Jura Klinik. Insbesondere eine Ernährungsweise, die überwiegend auf verarbeiteten Nahrungsmitteln basiert, kann das Risiko erhöhen, an Depression zu erkranken. In dieser Nahrung fehlen viele lebenswichtige und hirnrelevante Nährstoffe.

„Wer nicht genau weiß, wie er sich gesund ernähren kann, der sollte sich einfach an diese Faustregel halten: Kohlenhydrate (auch Zucker und Alkohol) sind eher ungünstig, ungesättigte Fettsäuren, Omega-3 Fettsäuren und Vitamine tun uns dagegen gut. Wer sich zum Beispiel an eine mediterrane Ernährung mit viel Olivenöl, frischen Früchten und Gemüse, Fisch und magerem Fleisch hält, macht es richtig“, so Jähne.

Der internationale Tag der seelischen Gesundheit, auch Welttag der geistigen Gesundheit genannt, findet dieses Jahr am 10. Oktober statt. Er wurde 1992 durch die World Federation for Mental Health mit Unterstützung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Leben gerufen. Der Internationale Tag der seelischen Gesundheit soll das Bewusstsein der Öffentlichkeit in Bezug auf psychische Erkrankungen und deren Einfluss auf das Leben der Betroffenen sowie das Leben der Angehörigen stärken.


Gerne steht Ihnen unser Experte Herr Dr. Jähne zu einem Interview über das Thema „Ernährung und Depression“ und Ernährungstherapie zur Verfügung – per Skype, Telefon oder in einem persönlichen Gespräch. Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf und wir vereinbaren einen Termin.

Weitere Informationen unter: www.rhein-jura-klinik.de

Die Rhein-Jura-Klinik verfügt über 130 Patientenzimmer. Die klinische Therapie vor Ort ist hoch professionell und intensiv. Die Behandlung erfolgt nach neuesten Erkenntnissen der Verhaltenstherapie. Die heilsame Atmosphäre des nahen Schwarzwalds und des Schweizer Juras bietet das richtige Umfeld, um persönliche Krisen zu überwinden. Als Partner des Universitätsklinikums Freiburg und Teil der Oberberggruppe hat die Rhein-Jura-Klinik Zugriff auf ein hoch kompetentes Netzwerk an Medizinern und verhaltenstherapeutischen Spezialisten.

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Burnout: Es trifft die Besten

Auch Führungskräfte und Mitarbeiter im Gastgewerbe sind Burnout gefährdet. Auf der Jahreshauptversammlung 2012 der Food + Beverage Management Association sprach Experte PD Dr. Michael Berner über das Erkennen, Behandeln und die Prävention bei Burnout

In Freiburg trafen sich über einhundert Mitglieder der Food + Beverage Management Association zur 38. Jahreshauptversammlung vom 15. bis 17. April 2012. Bei der Mitgliederversammlung berichteten Präsident Udo Finkenwirth und Stiftungsratsvorsitzender Michael Bläser über das Jahr 2011 und gaben eine Vorschau auf zukünftige Projekte. So wird das Projekt FBMA Dream Team, bei dem ein Nachwuchsteam die deutschen Farben beim internationalen Gastronomiewettbewerb Culinaire Malaysia vertritt, fortgesetzt und ausgeweitet. Nach dem Sensationserfolg im Jahr 2011, als das FBMA Dream Team gleich bei der ersten Teilnahme den Sieg holte, ist das erklärte Ziel für 2013 die Titelverteidigung. Für eine weitere Amtsperiode einstimmig in ihren Ämtern bestätigt wurden Vizepräsident Michael Bläser sowie Schatzmeister Mario Pick, von Moderator Peter Martin als „Mister Undercover-Boss“ mit Anspielung auf die viel beachtete RTL-TV-Doku vorgestellt.

Keynote-Speaker PD Dr. Michael Berner von der Rhein-Jura-Klinik und Mitglied der medizinischen Fakultät der Freiburger Albert-Ludwigs-Universität ging das heiße Eisen „Burnout“ an. Der Experte stellte die Entstehung von Burnout in den individuellen, arbeitsorganisatorischen und gesellschaftlichen Kontext. Er beschrieb Burnout als „neues Label der Starken“, vor dem nur die Prävention Schutz bietet. Seine Warnung an die Tagungsteilnehmer: „Burnout bekommt nur der, der entflammt ist, dessen Kerze an beiden Enden brennt. Es sind Ihre besten Mitarbeiter, die gefährdet sind!“

Fritz Keller bekannte sich in seinem Vortrag „Wunderbare Welten: Fußball, Wein- und Esskultur“ zu Nachhaltigkeit und Qualität – sei es im Fußball als Präsident des Fußballbundesligisten SC Freiburg, als Winzer auf seinem Weingut Franz Keller Schwarzer Adler, in seinem Weinhandel oder in seinen Gastronomiebetrieben mit dem Sternerestaurant Schwarzer Adler in Vogtsburg-Oberbergen als Aushängeschild. Für den Sport Club Freiburg wurde auf seine Initiative ein besonderes Cateringkonzept mit Partnern aus der Region entwickelt, das von einfachen, aber handwerklich hervorragenden Produkten bis zu feiner Küche reicht. Auf dem Weingut, das er in dritter Generation führt, hat Fritz Keller die Flächen erweitert. „Wenn ich Wein mache, dann denke ich ans Essen“, umriss er seine Philosophie. 2.500 Positionen führt er auf seiner Weinkarte und begeistert damit seine Gäste, darunter viele junge Leute, die zu Blindproben auch aus dem Ausland in den Schwarzen Adler kommen. Als weiteres Projekt stellte er die Edition Fritz Keller vor, die er für Aldi Süd auf den Markt bringt und mit der er die „Menschen dort abholt, wo sie stehen“. Weitere Referenten waren Mag. Thorsten Rudolph von der Hochschwarzwald Tourismus GmbH, der die Entstehung der Tourismusgemeinschaft und die Hochschwarzwald Card vorstellte. Die Veränderungen, die durch die Generation Y auf die Hotellerie zukommen, fasste Barbara Wagner vom Steigenberger Airport Hotel Frankfurt zusammen. Sie präsentierte die Anforderungen und Denkweisen der Generation Y sowohl aus Gastsicht als auch der Perspektive als Mitarbeiter und Arbeitnehmer.

Die FBMA ist der Fachverband für Führungskräfte aus der Hotellerie und Gastronomie. Die FBMA bietet ihren Mitgliedern Erfahrungsaustausch, Weiterbildung sowie Aufbau und Pflege von Kontakten in Kreisen von Kollegen und zur Industrie. 1993 rief der Fachverband die als gemeinnützig anerkannte Stiftung ins Leben. Zu den Aufgaben der FBMA Stiftung zählen neben Projekten aus den Bereichen Bildung, Kultur und Umweltschutz seit dem Jahr 2006 auch die Verleihung der traditionsreichen Brillat Savarin Plakette. www.fbma.de
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38. Jahreshauptversammlung der Food & Beverage Management Association e.V. in Freiburg

Fachprogramm von der Generation Y, Tourismusmarketing bis Burnout; Brillat Savarin-Plakette für den Winzer und Gastronomen Fritz Keller

Die 38. Jahreshauptversammlung der Food & Beverage Management Association (FBMA) findet vom 15. bis 17. April 2012 in Freiburg statt. Zum Get-Together treffen sich die Mitglieder des Fachverbandes im Colombi Hotel bei Hotelier Roland Burtsche. Die Mitgliederversammlung am Montag, den 16. April 2012 findet im Novotel Freiburg statt. Auf der Agenda stehen unter anderem die Wahlen für zwei Präsidiumsämter. Die derzeitigen Amtsinhaber Vizepräsident Michael Bläser und Schatzmeister Mario Pick stellen sich für eine weitere zweijährige Amtsperiode zur Verfügung.

Für das Fachprogramm konnte die FBMA Referenten aus unterschiedlichen Generationen und Bereichen gewinnen. Bereits zwei Mastertitel und Berufserfahrung in der internationalen Hotellerie erworben hat die 26jährige Barbara Wagner vom Steigenberger Airport Hotel Frankfurt, die in ihrem Vortrag auf die Veränderungen in der Hotellerie durch die Generation Y eingeht. Die Entwicklung der Hochschwarzwald Tourismus GmbH stellt Mag. Thorsten Rudolph unter den Titel „Vom Kirchturmdenken zur größten regionalen Tourismusgesellschaft Deutschlands“ vor. Der derzeit viel beachteten Problematik des Burnouts nimmt sich der Experte PD Dr. Michael Berner von der Rhein-Jura-Klinik und Mitglied der medizinischen Fakultät der Freiburger Albert-Ludwigs-Universität an. Wofür sein Herz schlägt, stellt Fritz Keller vom Weingut Franz Keller Schwarzer Adler unter dem Titel „Wunderbare Welten: Fußball, Wein- und Esskultur“ vor.

Am Montagabend wird der Winzer, Gastronom und Präsident des Fußballbundesligisten SC Freiburg Fritz Keller von der FBMA-Stiftung mit der 57.Brillat Savarin-Plakette ausgezeichnet. Die Verleihung findet am Sitz des Familienunternehmens in Vogtsburg-Oberbergen statt. Zur Preisverleihung im Weinkeller und dem anschließenden Walking Dinner im Gourmetrestaurant Schwarzer Adler und Winzerhaus Rebstock werden prominente Festgäste aus der Weinwirtschaft, Hotellerie und Gastronomie sowie aus Politik und den Medien erwartet. Die Laudatio auf Fritz Keller hält der Gastronomiekritiker, Journalist und Buchautor Wolfram Siebeck. Kulinarische Glanzlichter setzt das Team des Gourmetrestaurants Schwarzer Adler.

Zum Vortrag von PD Dr. Michael Berner „Burnout und Depression erkennen, behandeln und vorbeugen“ am Montag, den 16. April 2012 von 14 bis 15 Uhr im Novotel Freiburg sind Gäste willkommen. Der öffentliche Vortrag ist ein Projekt der FBMA-Stiftung. Anmeldung erbeten im FBMA-Sekretariat.

Die FBMA ist der Fachverband für Führungskräfte aus der Hotellerie und Gastronomie. Die FBMA bietet ihren Mitgliedern Erfahrungsaustausch, Weiterbildung sowie Aufbau und Pflege von Kontakten in Kreisen von Kollegen und zur Industrie. 1993 rief der Fachverband die als gemeinnützig anerkannte Stiftung ins Leben. Zu den Aufgaben der FBMA Stiftung zählen neben Projekten aus den Bereichen Bildung, Kultur und Umweltschutz seit dem Jahr 2006 auch die Verleihung der traditionsreichen Brillat Savarin Plakette. www.fbma.de
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