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25.000 Patientenunterlagen in Berlin entdeckt: Schmidt + Kampshoff klärt zur datenschutzgerechten Aufbewahrung und Entsorgung von Röntgenfilmen und Patientenakten auf

Bremen, 28. Februar 2019 – Mitte Januar sorgte in Berlin-Buch ein brisanter Aktenfund auf einem seit Jahren verlassenen Gelände einer ehemaligen Klinik der DDR-Staatssicherheit für großes Aufsehen. Es handele sich hierbei um über 1.000 Dokumente von schätzungsweise 25.000 ehemaligen Patienten aus der DDR- und Nachwendezeit bis ins Jahr 2001, darunter hauptsächlich Operations-Protokolle. Auf dem Areal befanden sich zu DDR-Zeiten ein städtisches Klinikum, aber auch zwei geheime Krankenhäuser der Regierung und der Stasi, die für die Öffentlichkeit nicht zugänglich waren. Die Akten wurden anscheinend bei einem Umzug in ein neues Gebäude im Jahr 2007 übersehen und vergessen. Das Klinikum ist 2001 vom Helios-Konzern übernommen worden und trägt somit für die sichere Aufbewahrung der Unterlagen aus der Vorgängereinrichtung die Verantwortung.

Der gravierende Vorfall rief nicht nur Datenschützer und Klinikbetreiber, sondern auch Polizei und Experten für Stasiunterlagen auf den Plan. Nach stichprobenartiger Überprüfung von Aktenordern, OP- und Stationsbüchern ist laut erster Einschätzung der Stasiunterlagenbehörde inzwischen der Verdacht auf eine mögliche Urheberschaft des Ministeriums für Staatssicherheit (MFS) entkräftet. Andernfalls hätten solche Dokumente laut Gesetzt der Behörde und dem Stasiarchiv übergeben werden müssen. Nach eingehender Prüfung und den Aussagen einer Sprecherin des Helios-Klinikums seien die Patientenakten in der Orthopädieabteilung des Städtischen Klinikums Buch entstanden. Helios bedauert die Datenpanne, hat jetzt alle Akten im eigenen Archiv gesichert und über verschiedene Medien auf den Fall aufmerksam gemacht, um potenziell betroffene Patienten zu informieren. Das leer stehende Gelände werde zudem nochmals eingehend durchsucht, um sicher zu gehen, dass nicht noch weitere Hinterlassenschaften existieren. Die Landesdatenschutzbeauftragte hat den Vorfall auf mögliche Verstöße gegen das Datenschutzgesetz geprüft. Laut eigener Angaben ist die Prüfung dieses Falls aber nun abgeschlossen, da die medizinischen Akten jetzt sichergestellt seien und das Klinikum die Öffentlichkeit informiert habe.

Schmidt + Kampshoff beobachtet den Datenschutz-Skandal mit großer Aufmerksamkeit. „Der Vorfall zeigt einmal mehr, welche Herausforderung die sichere und gesetzmäßige Aufbewahrung und Entsorgung von Patientenakten und Röntgenbildern darstellt und welche Unsicherheiten und Lücken in der datenschutzkonformen Sicherung so hochsensibler Daten immer wieder entstehen“, so Monica Calvo, Vertriebsleiterin von Schmidt + Kampshoff in Bremen. Kliniken, Krankenhäuser, Arztpraxen und alle anderen medizinischen Einrichtungen, aber auch Behörden und Entsorgungsunternehmen sind gefragt, diese Schwachstellen nachhaltig zu beheben. „Unsere Aufgabe ist es, unsere Kunden kontinuierlich zu informieren und aufzuklären und immer wieder für das Thema zu sensibilisieren. Nicht nur vor dem Hintergrund der durch die DSGVO verschärften Datenschutzrichtlinien und den daraus resultierenden Bußgeldern, gilt es fahrlässiges Verhalten und derartige Datenschutz-Pannen zu verhindern. Sensible Krankheitsbefunde und persönliche Daten gelangen an die Öffentlichkeit und schädigen nicht nur den Ruf der verantwortlichen Einrichtung, sondern auch das Leben der Betroffenen selbst“, gibt Calvo Moreno zu bedenken. Gerade wenn Patientenakten, alte Röntgenbilder und Datenträger in stillgelegten Gebäuden lagern oder in neue Räumlichkeiten transportiert werden sind höchste Sicherheitsvorkehrungen und regelmäßige Datenschutzprüfungen unerlässlich.

Medizinische Dokumente unterliegen einer zehn- bis dreißigjährigen Aufbewahrungsfrist und müssen sicher geschützt aufbewahrt werden. In Deutschland ist die Aufbewahrung von Patientenakten über zehn Jahre nach der letzten Behandlung gesetzlich vorgeschrieben. Gleiches gilt für Röntgenfilme. Röntgentherapie-Aufnahmen müssen sogar 30 Jahre lang verwahrt bleiben. Nach Ablauf dieser Fristen muss ein zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb mit der Vernichtung der Röntgenbilder und Patientenakten beauftragt werden.

Schmidt + Kampshoff ist nach für die Akten- und Datenträgervernichtung richtungsweisenden DIN SPEC 66399 und ISO/IEC 21964 (Schutzklasse 1-3-, Sicherheitsstufen P7, F7, P4) zertifiziert, alle Mitarbeiter unterstehen der Geheimhaltung gemäß § 203 StGB. Die unternehmenseigene Entsorgungsanlage befindet sich im nordrheinwestfälischen Rhede. Gleich welcher Schutzklasse und Sicherheitsstufe die Daten seiner Kunden wie bspw. Krankenhäuser und Arztpraxen unterliegen, das Unternehmen berät deutschlandweit bei Vor-Ort-Terminen oder in regelmäßigen Gesprächen zur Thematik. So lassen sich Risiken identifizieren und individuelle Maßnahmen ableiten, um rechtzeitig Sicherheitslücken zu erkennen und ein Höchstmaß an Sicherheit zu erlangen.

Weiterführende Informationen zur Aufbewahrung und Entsorgung von Patientenakten und Röntgenfilmen unter www.schmidtentsorgung.de und www.x-raycycling.de.

Kontakt: Monica Calvo Moreno, Schmidt + Kampshoff GmbH, Georg-Henschel-Str. 1, 28197 Bremen, Tel.: 0421 835 444 0, Fax: 0421 835 444 11, E-Mail: monica.calvo-moreno@schmidtentsorgung.de

Pressekontakt: Katrin Sturm, Agenda 17. Agentur für Public Relations, Dittrichring 17, 04109 Leipzig Telefon: +49 341 980 90 90, Telefax: +49 341 980 89 17, E-Mail: info@agenda17.de

Pressemitteilungen

Schmidt + Kampshoff für Röntgenfilmentsorgung mit höchster Sicherheitsstufe 7 zertifiziert

Neues Datenschutz-Zertifikat zur Röntgenbildentsorgung nach ISO/IEC 21964 und DIN 66399 für die Standorte Bremen und Rhede

Bremen, 29. Oktober 2018 – Die Schmidt + Kampshoff GmbH ist für die Röntgenfilmentsorgung nach höchsten Datenschutz- und Sicherheitsstandards erneut zertifiziert worden. Die Datenschutzexperten des renommierten Mission 100 e.V. bescheinigen dem hanseatischen Entsorgungsunternehmen, dass es die an die Vernichtung von Informationsträgern mit dem Schutzbedarf der Schutzklassen 1 bis 3- gestellten technischen und organisatorischen Anforderung gemäß der dafür maßgeblichen und erst vor wenigen Wochen veröffentlichten internationalen Norm ISO/IEC 21964 erfüllt. Ferner bestätigen die Auditoren, dass Schmidtentsorgung die Maßnahmen zum Schutz besonders schutzwürdiger und personenbezogener Daten erfüllt, die Artikel 32 Abs. 1 der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) einfordert. Das Zertifikat erhielten die Standorte Bremen und Rhede für drei Jahre. Es umfasst den gesamten Entsorgungsprozess von analogen und digitalen Röntgenfilmen, Microfilmen sowie Patientenakten. Das Prüfergebnis belegt: Analoge Röntgenfilme und Microfilme behandelt Schmidtentsorgung von der Sammlung beim Kunden über den Transport bis hin zur Vernichtung in seiner eigenen Anlage in Rhede gemäß den Anforderungen der höchstmöglichen Sicherheitsstufe 7, wonach eine Reproduktion der Unterlagen ausgeschlossen ist. Digitales Röntgenmaterial wie auch Patientenakten vernichtet der zertifizierte Entsorgungsfachbetrieb wie vorgeschrieben nach Sicherheitsstufe 4.

„Wir freuen uns sehr über dieses Zertifikat. Es spiegelt die hohen Ansprüche wider, die wir seit vielen Jahren an uns und die Entsorgung von Röntgenfilmen und anderen Datenträgern, die personenbezogene Daten enthalten, stellen“, so Vertriebschefin und Datenschutzkoordinatorin Monica Calvo Moreno.

Die ISO/IEC 21964 ist die internationale Version der in Deutschland für die Akten- und Datenträgervernichtung richtungsweisenden DIN 66399. Sie definiert drei Schutzklassen, nach denen die Datenträger entsprechend ihres Schutzbedarfs eingeordnet werden: Schutzklasse 1 gilt für interne Daten mit normalem Schutzbedarf, Schutzklasse 2 für nicht allgemein zugängliche personenbezogene und vertrauliche Daten mit hohem Schutzbedarf und Schutzklasse 3 für geheime Daten mit sehr hohem Schutzbedarf.

Schmidt + Kampshoff ist nun in allen drei Schutzklassen zertifiziert. Dabei erfüllt das Unternehmen die ISO-Anforderungen an die Schutzklassen 1 bis 2 vollständig und die Kriterien der Schutzklasse 3 weitgehend. „Unser Zertifikat weist die Schutzklassen 1 bis 3- aus. Das Minus bedeutet, dass wir das Material nicht binnen 24 Stunden und auch nicht vollständig berührungsfrei vernichten. Das halten wir aus guten Gründen so: Im Sinne der Wirtschaftlichkeit – für uns und unsere Kunden – sammeln wir die Röntgenaufnahmen bis eine ausreichende Menge für die Vernichtung zusammengekommen ist. Um die Sicherheit und Qualität unserer Leistungen zusätzlich abzusichern, lassen wir den Verwertungsprozess von einem erfahrenen Entsorgungsteam begleiten. Da alle Mitarbeiter von Schmidt + Kampshoff standardmäßig auf Vertraulichkeit und Geheimhaltung gemäß § 203 StGB verpflichtet sind, ist eine vollständig berührungsfreie Röntgenfilmentsorgung nicht erforderlich “, erläutert Moreno.

Schmidt + Kampshoff betreut human- und veterinärmedizinische Einrichtungen wie auch Unternehmen aus Industrie und Werkstoffprüfung, Digitalisierer sowie Militärarchive bereits seit über 35 Jahren in puncto Archivpflege, Entsorgung von Röntgenfilmen und dazugehörigen Patientenakten sowie Aktenarchivierung. Als deutschland- und europaweit tätiger Entsorgungsfachbetrieb unterhält Schmidtentsorgung Standorte in Bremen, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, München und Rhede.

Weiterführende Informationen zur Entsorgung von Röntgenfilmen und dazugehörigen Patientenakten unter www.schmidtentsorgung.de.

Kontakt: Monica Calvo Moreno, Schmidt + Kampshoff GmbH, Georg-Henschel-Str. 1, 28197 Bremen,
Telefon: +49 421 835 444 0, Telefax: +49 421 835 444 11,
E-Mail: monica.calvo-moreno@schmidtentsorgung.de

Pressekontakt: Katrin Sturm, Agenda 17. Agentur für Public Relations, Dittrichring 17, 04109 Leipzig, Telefon: +49 341 980 90 90, Telefax: +49 341 980 89 17, E-Mail: info@agenda17.de

 

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Entsorgungspflicht auch für fehlerhafte und zerstörte Röntgenbilder

Schmidt + Kampshoff entsorgt Test- und Fehlaufnahmen beim Röntgen sowie unbrauchbar gewordene Röntgenfilme

Bremen, 16. August 2018 – Fehlaufnahmen beim Röntgen müssen zwar erfasst, aber nicht aufbewahrt werden. Das geht aus Absatz 4.3.6.1 der „Richtlinie zu Arbeitsanweisungen und Aufzeichnungspflichten nach den §§ 18, 27, 28 und 36 der Röntgenverordnung und Bekanntmachung zum Röntgenpass“ hervor. Die anschließende ordnungsgemäße und schadlose Verwertung gilt jedoch für die fehlerhaften Röntgenbilder genauso wie für Röntgenaufnahmen, die an die gesetzliche Aufbewahrungsfrist gebunden sind. Denn dazu sind Erzeuger oder Besitzer von Abfällen, wozu alle Arten von Röntgenfilmen zählen, gemäß § 7 des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) verpflichtet. Demnach müssen neben Fehlaufnahmen auch Test- und Kontrollaufnahmen, unbrauchbar gewordene Röntgenbilder (z. B. durch Überlagerung) sowie zerstörte Röntgenbilder (z. B. durch Wasserschäden) an einen spezialisierten Entsorgungsfachbetrieb übergeben werden. Schmidtentsorgung ist auf die sichere und datenschutzkonforme Verwertung der unterschiedlichen Röntgenfilmarten und -qualitäten seit über 30 Jahren spezialisiert.

„Die Entsorgungspflicht für Fehlaufnahmen oder durch Umwelteinflüsse zerstörte Röntgenfilme ist vielen Ärzten nicht bewusst“, so Monica Calvo Moreno, Vertriebsleiterin der Schmidt + Kampshoff GmbH. „Die fachgerechte Verwertung dieser Filme ist jedoch nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern auch aus zweierlei Gründen unerlässlich: Erstens enthalten auch diese Röntgenbilder in der Regel vertrauliche, personenbezogene Daten, die wir gemäß Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sicher und unwiederbringlich vernichten müssen. Zweitens werden bei der Röntgenfilmentsorgung im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes wertvolle Rohstoffe wie Silber und recyclingfähiger Kunststoff zurückzugewonnen, die dem industriellen Kreislauf erhalten bleiben. Bei der Waschung der Filme in unserer eigenen, nach DIN SPEC 66399-3 zertifizierten Anlage in Rhede erreichen wir sogar eine Wiederverwertungsquote von nahezu 100 Prozent“, erläutert Moreno weiter.

„Um Test- und Fehlaufnahmen während des laufenden Praxisbetriebs auszusortieren, bestellen viele Arztpraxen über www.x-raycycling.de unsere kostenfreie Röntgenfilmbox. Mit ihre kompakten Maßen von 60 × 40 × 20 cm können hierin etwa 20 Kilogramm an Röntgenfilmen auch in kleinen Praxisräumen sicher gesammelt werden. Ist die Box gefüllt, holen wir sie zum Wunschtermin ab und übernehmen die datenschutzkonforme Verwertung“, empfiehlt Moreno.

Durch die extremen Wetterlagen der letzten Jahre und die Tatsache, dass sich viele medizinische Archive in Kellergeschossen befinden, ist Schmidt + Kampshoff immer öfter auch mit Wasserschäden an Patientenakten konfrontiert. „Das Recycling von durchnässten Röntgenbildern gestaltet sich extrem aufwendig. Dank unserer inzwischen über 30-jährigen Erfahrung und hochmoderner, leistungsfähiger Anlagen können wir solche Aufträge annehmen und fachgerecht ausführen“, erläutert Moreno.

Weiterführende Informationen zur Entsorgung von Test- und Fehlaufnahmen beim Röntgen sowie Röntgenbildern, deren gesetzliche Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist, unter www.schmidtentsorgung.de und www.x-raycycling.de.

Kontakt: Monica Calvo Moreno, Schmidt + Kampshoff GmbH, Georg-Henschel-Str. 1, 28197 Bremen, Telefon: +49 421 835 444 0, Telefax: +49 421 835 444 11, E-Mail: monica.calvo-moreno@schmidtentsorgung.de

Pressekontakt: Katrin Sturm, Agenda 17. Agentur für Public Relations, Dittrichring 17, 04109 Leipzig, Telefon: +49 341 980 90 90, Telefax: +49 341 980 89 17, E-Mail: info@agenda17.de

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Neues Datenschutzrecht stellt Arztpraxen vor Herausforderungen

EU-Datenschutzgrundverordnung und neues Bundesdatenschutzgesetz ab 25. Mai 2018 in Kraft: Umsetzung in Praxen wirft Fragen auf

Bremen, 9. April 2018 – Schmidt + Kampshoff betreut deutschlandweit Kliniken und Praxen bei der Entsorgung von Röntgenfilmen und dazugehörigen Patientenakten sowie bei der externen Aktenarchivierung. Dabei erlebt der nach Kreislaufwirtschafts- und Bundesdatenschutzgesetz zertifizierte Entsorgungsfachbetrieb die gegenwärtige Umstellung von Praxisabläufen und -strukturen nach dem ab 25. Mai 2018 geltenden erneuerten Datenschutzrecht hautnah mit. Die täglichen Erfahrungen des Außendienstes bestätigen: Die schon in wenigen Wochen gültige EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) in Verbindung mit dem neuen Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) stellt Ärzte und Betreiber von medizinischen Einrichtungen vor große Herausforderungen – und viele Fragen. Unklar ist vor allem die praktische Umsetzung der neuen Regelungen zum Schutz personenbezogener Daten. Ferner bemängelt werden greifbare Ansprechpartner bei Unsicherheiten und geringe personelle wie zeitliche Ressourcen, um alle Prozesse und Strukturen zu hinterfragen und nach dem umfassenden Regelwerk auszurichten.

„Fragen zum neuen Datenschutzrecht erreichen uns nahezu täglich“, bestätigt Monica Calvo Moreno, Vertriebsleiterin von Schmidtentsorgung. „Natürlich helfen wir so gut es geht weiter, aber als Entsorgungsfachbetrieb können wir nur in den Bereichen der Röntgenfilmentsorgung, Patientenaktenvernichtung und externen Aktenarchivierung verlässliche Auskünfte geben“, so Calvo Moreno weiter. Fragen, die sich die Kunden von Schmidt + Kampshoff aktuell stellen, betreffen jedoch vor allem das interne Datenschutzmanagement – u. a. die Erstellung eines Verzeichnisses der Verarbeitungstätigkeiten (Art. 30 EU-DSGVO) – und das Verhältnis zum Patienten – u. a. das Recht auf Vergessenwerden respektive Datenlöschung (Art. 17 EU-DSGVO). Hier sind die Dachverbände der Ärzte in der Regel die passenden Ansprechpartner.

„Zumindest bei der Entsorgung von vertraulichen Patientendaten können wir unseren Human- und Veterinärmedizinern Entwarnung geben, insofern sie unseren Entsorgungsservice nutzen. Wir bieten einen sicheren, geschlossenen Entsorgungsprozess nach DIN SPEC 66399-3 (Schutzklasse 1, 2; Sicherheitsstufe P3, P4, F1). Das bestätigen wir unseren Kunden per Vernichtungszertifikat“, erklärt Monica Calvo Moreno. Auch die – wenn externe Dienstleister mit der Entsorgung beauftragt werden – nun obligatorische Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung ist für Schmidtentsorgung bereits bei vielen Kunden gängige Praxis. „Deshalb können wir unseren Krankenhäusern und Praxen gewährleisten, dass sie mit uns als Partner auch weiterhin datenschutzkonform entsorgen“, verspricht Calvo Moreno.

Röntgenfilme und Patientenakten enthalten personenbezogene Daten, deren Schutz mit dem neuen Datenschutzrecht weiter gestärkt und vereinheitlicht wird. „Wer die Entsorgung dieser sensiblen Daten bisher auf die leichte Schulter genommen hat, sollte seine Entsorgungspraxis und beauftragte Dienstleister spätestens jetzt hinterfragen. Nur zertifizierte Unternehmen bieten die Sicherheit, die die neue Gesetzgebung fordert. Wer unsachgemäß entsorgt und riskiert, dass Patientendaten in die Hände Dritter gelangen, läuft Gefahr, mit den verschärften, enormen Geldbußen und Sanktionen konfrontiert zu werden“, warnt die Vertriebschefin abschließend.

Schmidt + Kampshoff verfügt über eine eigene, zertifizierte Entsorgungsanlage in Rhede. Von der Abholung über den Transport bis hin zur Vernichtung nach BDSG verbleiben die Daten im Unternehmen und durchlaufen einen komplett geschlossenen Prozess. Entsorgungsanfragen an Schmidt + Kampshoff können über info@schmidtentsorgung.de an alle sieben Standorte des Unternehmens gerichtet werden: Bremen, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, München und Rhede.

Weiterführende Informationen zur Aufbewahrung und Entsorgung von Patientenakten und Röntgenfilmen unter www.schmidtentsorgung.de und www.x-raycycling.de.

Kontakt: Monica Calvo Moreno, Schmidt + Kampshoff GmbH, Georg-Henschel-Str. 1, 28197 Bremen, Telefon: +49 421 835 444 0, Telefax: +49 421 835 444 11, E-Mail: monica.calvo-moreno@schmidtentsorgung.de

Pressekontakt: Katrin Sturm, Agenda 17. Agentur für Public Relations, Dittrichring 17, 04109 Leipzig Telefon: +49 341 980 90 90, Telefax: +49 341 980 89 17, E-Mail: info@agenda17.de

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Aufbewahrungsfristen für Patientenakten laufen im Dezember aus

Praxen und Kliniken bereiten Archivräumung nach Bundesdatenschutzgesetz vor

Bremen, 18. Dezember 2017 – Die Zeit um den Jahreswechsel nutzen viele medizinische Einrichtungen, um ihre Archive von Akten und Röntgenfilmen zu befreien, die nicht mehr länger aufbewahrt werden müssen. Denn am 1. Januar 2018 ist die 10-jährige gesetzliche Aufbewahrungspflicht für Patientenakten und Röntgenfilme abgelaufen, die vor 2008 erstellt wurden. Die nun anstehende Entsorgung muss gemäß Kreislaufwirtschafts- und Bundesdatenschutzgesetz organisiert werden. Denn die vertraulichen Patientendaten – sowohl von Mensch als auch Tier – unterliegen bis zur sicheren Vernichtung der Schweigepflicht. Die Schmidt + Kampshoff GmbH betreut auch in diesem Jahr wieder eine Vielzahl an Medizinern bei der jährlichen Archivräumung. Das hanseatische Unternehmen hat sich auf maßgeschneiderte Entsorgungs- und Archivierungslösungen sowohl für Krankenhäuser als auch Arztpraxen spezialisiert. Während Kliniken meist den Komplettservice mit Archivräumung und Entsorgung nutzen, sortieren Arztpraxen alte Akten häufig selbst aus – je nach Menge mithilfe von Datensicherheitsbehältern (DSB) oder der Röntgenfilm-Box für Kleinmengen.
„Gerade in ärztlichen Praxen ist Platz in Aktenschränken oder -regalen ein rares Gut, weshalb die jährliche Archivpflege unverzichtbar bleibt. Viele Ärzte nutzen dafür den Jahreswechsel und sortieren gemeinsam mit dem Praxisteam alte Unterlagen aus. Wir von Schmidtentsorgung stellen dafür die passenden Datensicherheitsbehälter zur Verfügung. Bei kleineren Mengen an Röntgenbildern, wie sie meist in Arztpraxen anfallen, haben sich unsere handlichen Röntgenfilm-Boxen bewährt“, erläutert Monica Calvo Moreno, Datenschutzbeauftragte von Schmidt + Kampshoff. „Als Entsorgungsfachbetrieb stehen wir bei allen Fragen rund um die Archivpflege beratend und helfend zur Seite. So ist zwar bekannt, dass Patientenakten 10 Jahre nach der letzten Behandlung entsorgt werden können, jedoch gibt es häufig noch Unsicherheiten bei den enthaltenen Röntgenfilmen. Hier erreichen uns Fragen wie: Sind Röntgenaufnahmen von Kindern länger aufzubewahren als die von Erwachsenen? Können Röntgenbilder von Tieren mit deren Tod vernichtet werden? Dürfen digitalisierte Aufnahmen schon eher entsorgt werden? Oder auch: Warum sind Röntgentherapie-Aufnahmen mit 30 Jahren so deutlich länger aufzubewahren?“

Schmidt + Kampshoff berät medizinische Einrichtungen umfassend und kostenfrei zur ordnungsgemäßen Entsorgung von Röntgenfilmen und Patientenakten. Als anerkannter Betrieb gemäß Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) entsorgt Schmidtentsorgung nach den höchsten Datenschutzgrundsätzen in Deutschland und auch den ab Mai 2018 geltenden Forderungen der EU-Datenschutzgrundverordnung. Röntgenfilme, deren Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist, werden in der eigenen Entsorgungsanlage in Rhede nach DIN SPEC 66399-3 (Schutzklasse 1, 2; Sicherheitsstufe P3, P4, F1) vernichtet. Enthaltene Wertstoffe führt das Unternehmen umweltgerecht in den Wirtschaftskreislauf zurück.

Weiterführende Informationen zur Entsorgung von Röntgenfilmen und Patientenakten finden Sie unter www.schmidtentsorgung.de. Die Röntgenfilm-Box für bis zu 20 kg Röntgenbilder kann unter www.x-raycycling.de kostenfrei bestellt werden.
Kontakt: Monica Calvo Moreno, Schmidt + Kampshoff GmbH, Georg-Henschel-Str. 1, 28197 Bremen, Tel.: 0421 835 444 0, Fax: 0421 835 444 11, E-Mail: monica.calvo-moreno@schmidtentsorgung.de
Pressekontakt: Katrin Sturm, Agenda 17. Agentur für Public Relations, Dittrichring 17, 04109 Leipzig, Telefon: +49 341 980 90 90, Telefax: +49 341 980 89 17, E-Mail: info@agenda17.de
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Röntgenfilm-Box zur Entsorgung von Kleinmengen

Schmidtentsorgung vereinfacht kostenfreie Bestellung mithilfe eines neuen Online-Bestellsystems

Bremen, 23. November 2017 – Obgleich jedes Jahr viele human- und veterinärmedizinische Einrichtungen auf die digitale Röntgentechnik umstellen, lagern noch immer unzählige analoge Röntgenbilder in ärztlichen Archiven. Hintergrund: Das Gesetz schreibt eine Aufbewahrungsfrist von mindestens 10 Jahren vor. Die anschließende Entsorgung kostet Ärzte und Mitarbeiter im meist hektischen Praxisalltag wertvolle Zeit – zu Lasten der Patientenversorgung. Deshalb hat die Schmidt + Kampshoff GmbH, zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb aus Bremen, ihren Entsorgungsservice um eine komfortable Kleinmengenlösung erweitert. Gerade Arztpraxen mit häufig nur geringen Mengen an Röntgenfilmen erhalten mit dem sogenannten X-Raycycling-Service eine schnelle, kostenfreie und datenschutzkonforme Entsorgungslösung: Die Röntgenfim-Box, die etwa 20 Kilogramm Röntgenfilme fasst. Dank eines neuen, vereinfachten Bestellsystems über www.x-raycycling.de können Ärzte und Unternehmen die kostenfreie Box nun in wenigen Sekunden bestellen.

„X-Raycycling ist ein Produkt, das aus unserer über 30-jährigen Erfahrung in der zertifizierten Röntgenfilmentsorgung resultiert: Viele Ärzte müssen sich mit der ordnungsgemäßen Entsorgung von kleineren Mengen an Röntgenbildern auseinandersetzen. Durch die immensen Dokumentations- und Verwaltungsaufgaben fehlt dafür aber schlichtweg die Zeit. Überfüllte Archive und ein erschwerter Zugriff auf Patientendaten sind die Folge. Um dem entgegenzuwirken und wertvolle Rohstoffe in den Wirtschaftskreislauf zurückzuführen, haben wir mit X-Raycycling eine deutschlandweit flächendeckende Entsorgungslösung für kleinere Mengen an alten Röntgenfilmen entwickelt“, erläutert Monica Calvo Moreno, Datenschutzbeauftragte und Vertriebsleiterin von Schmidtentsorgung, den neuen Service. „Die Bestellung der Röntgenfilm-Box über unsere neue Website www.x-raycycling.de ist nun so schnell und einfach möglich, dass sie von jeder Praxismitarbeiterin und jedem Praxismitarbeiter mit ein paar Klicks erledigt werden kann“, betont Calvo Moreno weiter.

Nach Angabe der Kontaktdaten sowie der gewünschten Anzahl an Röntgenfilmboxen – es können auch mehrere kostenfrei bestellt werden – liefert Schmidt + Kampshoff die Box innerhalb von zwei bis maximal drei Werktagen an. Anschließend kann sie befüllt und mit mitgelieferten Plomben verschlossen werden. Zum Wunschtermin holt Schmidtentsorgung die volle Box dann zur datenschutzkonformen Entsorgung ab. Die enthaltenen Filme werden in der eigenen Anlage des Unternehmens in Rhede nach DIN SPEC 66399-3 vernichtet. Für größere Mengen an Röntgenbildern, digitale Röntgenfilme und Patientenakten bietet Schmidt + Kampshoff ebenfalls zertifizierte Entsorgungslösungen an. Auch die externe Aktenarchivierung in Hochsicherheitsarchiven gehört seit diesem Jahr zum Portfolio des Entsorgers.

Weiterführende Informationen zur Entsorgung von Röntgenfilmen unter www.x-raycycling.de und www.schmidtentsorgung.de.

Kontakt: Monica Calvo Moreno, Schmidt + Kampshoff GmbH, Georg-Henschel-Str. 1, 28197 Bremen, Telefon: +49 421 835 444 0, Telefax: +49 421 835 444 11, E-Mail: monica.calvo-moreno@schmidtentsorgung.de

Pressekontakt: Katrin Sturm, Agenda 17. Agentur für Public Relations, Dittrichring 17, 04109 Leipzig, Telefon: +49 341 980 90 90, Telefax: +49 341 980 89 17, E-Mail: info@agenda17.de

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Ankauf von Röntgenbildern über Kleinanzeigen: Angebote in Online-Portalen sorgfältig prüfen – Einhaltung des Bundesdatenschutzgesetzes auch bei Kleinmengen maßgeblich

Bremen, 27. September 2017In Kleinanzeigen-Portalen wie Ebay finden sich immer wieder Anzeigen zum Ankauf von Röntgenfilmen. Aus aktuellem Anlass empfiehlt der zertifizierte Entsorgungsfachbetrieb Schmidt + Kampshoff, Angebote dieser Art mit besonderer Sorgfalt zu prüfen. Dreh- und Angelpunkt ist der Datenschutz, dem in den Inseraten meist eine untergeordnete oder gar keine Bedeutung zugemessen wird. Dabei sind Arztpraxen als Abfallerzeuger auch noch nach der Übergabe an einen Entsorgungsdienstleister für den datenschutzkonformen Umgang mit den personenbezogenen Daten verantwortlich und können bei Verstößen zur Rechenschaft gezogen werden. Umfassende Sicherheit bieten Entsorgungsunternehmen, die nach dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) zertifiziert sind. Diese Zertifikate sollten sich medizinische Einrichtungen immer zeigen lassen – und durch einen Anruf bei der zertifizierenden Organisation auf ihre Echtheit und Gültigkeit überprüfen.

„Schnellangebote zum Röntgenfilmankauf, wie wir sie immer wieder auf Ebay entdecken, zielen auf den uninformierten, gestressten Praxismitarbeiter, der die Entsorgung nebenbei miterledigen möchte. Wer sich darauf einlässt, riskiert jedoch genau das Gegenteil: Werden Entsorger beauftragt, die nicht nach BDSG arbeiten, drohen juristische Konsequenzen, zeitraubende Verfahren und empfindliche Geldbußen, wenn die personenbezogenen Daten durch unsachgemäßen Umgang in die Hände Dritter gelangen“, erklärt Monica Calvo Moreno, Datenschutzbeauftragte von Schmidtentsorgung. „Auch bei nur geringen Mengen alter Röntgenfilme muss deshalb ein nach dem Bundesdatenschutzgesetz zertifiziertes Entsorgungsunternehmen beauftragt werden. Diese bieten in der Regel spezielle und in der Praxis bewährte, kostenfreie Lösungen für bis zu 20 kg Röntgenfilme an“, ergänzt Moreno.

„Um Datenschutzverstößen vorzubeugen, sollten die Themen Entsorgung und Datenschutz regelmäßig auf der Agenda von Teambesprechungen in Arztpraxen stehen“, empfiehlt Monica Calvo Moreno. „Auf diese Weise könnten gesetzliche Regelungen, interne Abläufe und Ansprechpartner bei Archivfragen allen Mitarbeiten vermittelt und Wissenslücken, die beispielsweise im spontanen Eingehen auf unseriöse Kleinanzeigen münden, vermieden werden.“

Die Schmidt + Kampshoff GmbH ist seit über 30 Jahren auf die Entsorgung von Röntgenfilmen und dazugehörigen Patientenakten spezialisiert. Das hanseatische Unternehmen führt die Gütesiegel „Entsorgungsfachbetrieb gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG)“, „Anerkannter Betrieb für Akten- und Datenträgervernichtung gemäß Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)“ und gewährleistet einen geschlossenen „Entsorgungsprozess nach DIN SPEC 66399-3“. Von seinen sieben Standorten in Bremen, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, München und Rhede aus ist Schmidtentsorgung deutschlandweit für Krankenhäuser, Kliniken und Arztpraxen tätig.

Weiterführende Informationen zur Entsorgung von Röntgenfilmen unter www.schmidtentsorgung.de und www.roentgenfilmentsorgung.de.

Kontakt: Monica Calvo Moreno, Schmidt + Kampshoff GmbH, Georg-Henschel-Str. 1, 28197 Bremen,

Telefon: +49 421 835 444 0, Telefax: +49 421 835 444 11,

E-Mail: monica.calvo-moreno@schmidtentsorgung.de

Pressekontakt: Katrin Sturm, Agenda 17. Agentur für Public Relations, Dittrichring 17, 04109 Leipzig Telefon: +49 341 980 90 90, Telefax: +49 341 980 89 17, E-Mail: info@agenda17.de

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Externe Aktenarchivierung für Arztpraxen

Modernisierung, Praxisübernahme und Praxisschließung geben häufig Anstoß für externe Archivlösungen

Die externe Aktenarchivierung der Schmidt + Kampshoff GmbH nutzen nicht nur Krankenhäuser und Kliniken mit großen Aktenbeständen, sondern auch Arztpraxen, Labore, Radiologien und Medizinische Versorgungszentren (MVZ). Bundesweite Logistik, sieben Vertriebsniederlassungen und zertifizierte Hochsicherheitsarchive ermöglichen bei Schmidtentsorgung effiziente und maßgeschneiderte Lösungen für grundsätzlich alle Arten von medizinischen Archiven. Verlassen können sich Mediziner dabei auf die datenschutzkonforme Handhabung ihrer vertraulichen Unterlagen. Von der Archivräumung über den Transport, die Codierung und Einlagerung bis hin zur digitalen oder physischen Rückführung kommt das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) zur Anwendung.

„Wir erhalten derzeit viele Anfragen von jungen Ärzten, die eine Praxis gerade erst übernommen haben oder neu aufbauen. Für sie ist die papierlose, vernetzte Praxis im Sinne einer schnellen, komfortablen Patientenversorgung selbstverständlich. Dennoch sind sie verpflichtet, die Patientenakten von Vorgängern datenschutzkonform aufzubewahren“, erklärt Monica Calvo Moreno, Datenschutzbeauftragte von Schmidtentsorgung, die steigende Nachfrage. „Die Einlagerung von Patientenakten in unseren Archiven schafft nicht nur Platz für eine moderne, am Patienten und Praxisteam ausgerichtete Praxisgestaltung, sondern verbessert auch den Zugriff auf die Daten“, so Calvo Moreno weiter. Je nach Zugriffs- und Verwaltungswünschen werden Patientenakten und Röntgenfilme in externen Hochsicherheitsarchiven digital erfasst und codiert. „Damit können unsere Ärzte jederzeit auf die Daten zugreifen und einzelne Akten über das Webportal anfordern.“

Neben Praxisübernahmen erhält Schmidtentsorgung auch bei Praxisschließungen häufig Anfragen zur externen Akteneinlagerung. „Ärzte – oder im Todesfall deren Erben oder benannte Vertreter – können Praxisräume nicht ohne wirtschaftlichen Nutzen und nur wegen der gesetzlich vorgeschriebenen Aktenaufbewahrung weiter anmieten“, weiß Monica Calvo Moreno. „Mit unseren Archiven sind alle Aufbewahrungspflichten und spätere Zugriffsforderungen von Patienten, Krankenkassen und Versicherungen gelöst“, fasst Calvo Moreno zusammen.

Die Hochsicherheitsarchive für Patientenakten sind zertifiziert nach ISO 9001, ISO 27001 und GLP und bieten mit Alarmanlagen, Sicherheitszäunen, Zutrittskontrollen, Bewegungsmeldern, Videoüberwachung, Brandmeldesystemen und Feuerlöschanlagen höchste Datensicherheit. „Über einen so hohen Sicherheitsstandard verfügen die meisten Arztpraxen in Deutschland gar nicht“, gibt Monica Calvo Moreno zu bedenken und verweist auf die Pflicht eines jeden Mediziners, Patientendaten gegen unbefugten Zugriff zu schützen. Das gilt auch für Unterlagen, deren gesetzliche Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist. In diesem Fall können Ärzte auf den Entsorgungsservice von Schmidt + Kampshoff zurückgreifen. Als Entsorgungsfachbetrieb gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) und anerkannter Betrieb für Akten- und Datenträgervernichtung gemäß Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) steht Schmidtentsorgung für die fachgerechte, datenschutzkonforme und rückstandslose Vernichtung von Röntgenfilmen und der dazugehörigen medizinischen Dokumentation.

Weiterführende Informationen zur externen Aktenarchivierung für ärztliche Praxen unter www.schmidtentsorgung.de.

Kontakt: Monica Calvo Moreno, Schmidt + Kampshoff GmbH, Georg-Henschel-Str. 1, 28197 Bremen, Telefon: +49 421 835 444 0, Telefax: +49 421 835 444 11, E-Mail: monica.calvo-moreno@schmidtentsorgung.de

Pressekontakt: Katrin Sturm, Agenda 17. Agentur für Public Relations, Dittrichring 17, 04109 Leipzig Telefon: +49 341 980 90 90, Telefax: +49 341 980 89 17, E-Mail: info@agenda17.de

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Schmidtentsorgung archiviert Patientenakten und Röntgenfilme

Neuer Archivservice – zertifizierte Hochsicherheitsarchive in ganz Deutschland

Schmidtentsorgung erweitert sein Leistungsprofil: Neben der Röntgenfilmentsorgung archiviert das hanseatische Unternehmen ab Juli 2017 auch Patientenakten, Geschäftsunterlagen und Datenträger. In deutschlandweit zertifizierten Hochsicherheitsarchiven eingelagert und codiert, können Kliniken dadurch schnell und bequem auf ihre Daten zugreifen. Der neue Archivservice der Schmidt + Kampshoff GmbH setzt bei den Herausforderungen an, mit denen viele Krankenhäuser hierzulande aktuell konfrontiert sind: Während interne Prozesse und Strukturen permanent auf dem Prüfstand stehen, erfordern der technische Fortschritt, die Gesetzgebung und vor allem gestiegene Anforderungen an den Datenschutz enorme Personal- und Technikressourcen. Die Aktenarchivierung auszulagern hilft , Kosten einzusparen, Mitarbeiter zu entlasten und den Datenzugriff zu verbessern.

„In Gesprächen mit Abfall- und Datenschutzbeauftragten oder auch den technischen Leitern von Kliniken kommen wir häufig an den Punkt, dass überfüllte Archive interne Abläufe verzögern und vor allem die wertvolle Zeit von medizinischem Personal binden“, so Monica Calvo Moreno, Datenschutzbeauftragte von Schmidtentsorgung, zur aktuellen Situation in Krankenhäusern. „Mit der Aktenlagerung können medizinische Einrichtungen das komplexe Thema Archiv und Datenschutz sicher, effizient und abgestimmt auf ihre Bedürfnisse lösen. Unsere Mitarbeiter verpacken das Archiv, übernehmen alte Akten zur Vernichtung und lagern aktuelle Patientendaten und Geschäftsunterlagen in zertifizierten Hochsicherheitsarchiven ein. Durch die digitale Erfassung sind einzelne Unterlagen via Webportal schnell gefunden und können an das Krankenhaus zurückgeschickt werden. Dabei wird jede Aktenbewegung revisionssicher erfasst“, erklärt Moreno weiter.

Je nach Art der Unterlagen und den Zugriffs- und Verwaltungswünschen in der Praxis oder im Krankenhaus erstellt Schmidt + Kampshoff ein individuelles Archivierungskonzept. Darin werden die genauen Anforderungen definiert, Schnittstellen zum externen Archiv festgelegt und mögliche weitere Services wie Wiedervorlage-, Erinnerungs- und Mahnfunktionen berücksichtigt. Auch die datenschutzkonforme Vernichtung nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen übernimmt Schmidtentsorgung im Rahmen des Archivservices: Röntgenfilme werden nach DIN SPEC 66399-3 in der eigenen Anlage in Rhede vernichtet. Dabei gewinnt Schmidtentsorgung wertvolle Rohstoffe wie Silber und Kunststoff zurück. Papierdokumente werden nach Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) vernichtet.

Schmidt + Kampshoff  ist von seinen sieben Standorten aus täglich in ganz Deutschland unterwegs, um Kliniken, Radiologien und Labore zu Datenschutz, Archivierung und Entsorgung zu beraten und Aktenbestände, Röntgenfilme sowie Datenträger abzuholen. Das Erstgespräch vor Ort ist für Krankenhäuser kostenfrei.

Weiterführende Informationen zur Aktenarchivierung und Entsorgung von Röntgenfilmen und dazugehörigen Patientenakten unter www.schmidtentsorgung.de.

Kontakt: Monica Calvo Moreno, Schmidt + Kampshoff  GmbH, Georg-Henschel-Str. 1, 28197 Bremen, Tel.: 0421 835 444 0, Fax: 0421 835 444 11, E-Mail: monica.calvo-moreno@schmidtentsorgung.de

Pressekontakt: Katrin Sturm, Agenda 17. Agentur für Public Relations, Dittrichring 17, 04109 Leipzig Telefon: +49 341 980 90 90, Telefax: +49 341 980 89 17, E-Mail: info@agenda17.de

Gesundheit/Medizin Pressemitteilungen

Folgen des Datenschutz-Skandals am Starnberger See: Röntgenfilme und Patientenakten aus ehemaliger Wiedemann-Klinik in Ambach (Münsing) vernichtet

Bremen, 12. April 2017 – Was wurde aus dem wohl schwerwiegendsten Datenschutz-Verstoß im letzten Jahr? Wie Schmidt + Kampshoff im Juli 2016 berichtete, waren in und um ein verlassenes Klinik-Gelände in Ambach über viele Jahre Befunde, Röntgenbilder und Patientenakten – darunter auch von bekannten Politikern, Designern und Schauspielern – für jedermann frei zugänglich. Erst durch die Fotos eines Fotografen kam der Fall an die Öffentlichkeit. In der Folge ermittelte nicht nur die Staatsanwaltschaft, sondern auch das Landesamt für Datenschutz in Ansbach. Das Ergebnis: Die vertraulichen Unterlagen sind inzwischen datenschutzkonform vernichtet worden und das Grundstück wird durch einen Sicherheitsdienst bewacht.

„Die Datenschutzbehörde hat vollkommen richtig gehandelt, indem sie sich zuallererst um die Sicherung und ordnungsgemäße Entsorgung der medizinischen Dokumente kümmerte“, so Monica Calvo Moreno, Datenschutzbeauftragte und Vertriebsleiterin des Schmidt + Kampshoff GmbH. „Dass aber die strafrechtliche Aufarbeitung des Falls durch die Staatsanwaltschaft eingestellt wurde, ist sehr überraschend. Bei so einem gravierenden Verstoß gegen das Bundesdatenschutzgesetz drohen den Verantwortlichen in Deutschland enorme Geldbußen und strafrechtliche Konsequenzen“, so Moreno weiter. „Vermutlich hängt die Verfahrenseinstellung damit zusammen, dass die Verantwortlichen schwer auszumachen sind.“ Die besonders unter deutschen Prominenten bekannte und gefragte Wiedemann-Klinik wurde im Jahr 2004 von dem italienischen Unternehmen Sanacare übernommen. Nach der Insolvenz wenige Monate später verschwanden die Verantwortlichen – ohne die sichere Aufbewahrung und Entsorgung der zurückgelassenen Patientenunterlagen zu regeln.

In Deutschland ist die Aufbewahrung von Patientenakten über zehn Jahre nach der letzten Behandlung gesetzlich vorgeschrieben. Gleiches gilt für Röntgenfilme. Röntgentherapie-Aufnahmen müssen sogar 30 Jahre lang verwahrt bleiben. Nach Ablauf dieser Fristen muss der Abfallerzeuger die Vernichtung nach dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) sicherstellen. Zertifizierte Entsorgungsfachbetriebe gewährleisten das über einen geschlossenen Entsorgungsprozess von der Abholung über den Transport bis hin zur Verwertung nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG). „Was passieren kann, wenn Abfallerzeuger ihrer Verantwortung nicht nachkommen, zeigt der Fall am Starnberger See: Sensible Diagnosen, Therapien und persönliche Daten können an die Öffentlichkeit gelangen und das Leben wie auch den Ruf der Betroffenen beeinflussen“, resümiert Monica Calvo Moreno. Um dem vorzubeugen, müsse der Gesetzgeber entschieden gegen Datenschutzverstöße vorgehen.

Weiterführende Informationen unter www.schmidtentsorgung.de und www.roentgenfilmentsorgung.de.

Kontakt: Monica Calvo Moreno, Schmidt + Kampshoff GmbH, Georg-Henschel-Str. 1, 28197 Bremen, Telefon: +49 421 835 444 0, Telefax: +49 421 835 444 11, E-Mail: monica.calvo-moreno@schmidtentsorgung.de

Pressekontakt: Katrin Sturm, Agenda 17. Agentur für Public Relations, Dittrichring 17, 04109 Leipzig Telefon: +49 341 980 90 90, Telefax: +49 341 980 89 17, E-Mail: info@agenda17.de