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25.000 Patientenunterlagen in Berlin entdeckt: Schmidt + Kampshoff klärt zur datenschutzgerechten Aufbewahrung und Entsorgung von Röntgenfilmen und Patientenakten auf

Bremen, 28. Februar 2019 – Mitte Januar sorgte in Berlin-Buch ein brisanter Aktenfund auf einem seit Jahren verlassenen Gelände einer ehemaligen Klinik der DDR-Staatssicherheit für großes Aufsehen. Es handele sich hierbei um über 1.000 Dokumente von schätzungsweise 25.000 ehemaligen Patienten aus der DDR- und Nachwendezeit bis ins Jahr 2001, darunter hauptsächlich Operations-Protokolle. Auf dem Areal befanden sich zu DDR-Zeiten ein städtisches Klinikum, aber auch zwei geheime Krankenhäuser der Regierung und der Stasi, die für die Öffentlichkeit nicht zugänglich waren. Die Akten wurden anscheinend bei einem Umzug in ein neues Gebäude im Jahr 2007 übersehen und vergessen. Das Klinikum ist 2001 vom Helios-Konzern übernommen worden und trägt somit für die sichere Aufbewahrung der Unterlagen aus der Vorgängereinrichtung die Verantwortung.

Der gravierende Vorfall rief nicht nur Datenschützer und Klinikbetreiber, sondern auch Polizei und Experten für Stasiunterlagen auf den Plan. Nach stichprobenartiger Überprüfung von Aktenordern, OP- und Stationsbüchern ist laut erster Einschätzung der Stasiunterlagenbehörde inzwischen der Verdacht auf eine mögliche Urheberschaft des Ministeriums für Staatssicherheit (MFS) entkräftet. Andernfalls hätten solche Dokumente laut Gesetzt der Behörde und dem Stasiarchiv übergeben werden müssen. Nach eingehender Prüfung und den Aussagen einer Sprecherin des Helios-Klinikums seien die Patientenakten in der Orthopädieabteilung des Städtischen Klinikums Buch entstanden. Helios bedauert die Datenpanne, hat jetzt alle Akten im eigenen Archiv gesichert und über verschiedene Medien auf den Fall aufmerksam gemacht, um potenziell betroffene Patienten zu informieren. Das leer stehende Gelände werde zudem nochmals eingehend durchsucht, um sicher zu gehen, dass nicht noch weitere Hinterlassenschaften existieren. Die Landesdatenschutzbeauftragte hat den Vorfall auf mögliche Verstöße gegen das Datenschutzgesetz geprüft. Laut eigener Angaben ist die Prüfung dieses Falls aber nun abgeschlossen, da die medizinischen Akten jetzt sichergestellt seien und das Klinikum die Öffentlichkeit informiert habe.

Schmidt + Kampshoff beobachtet den Datenschutz-Skandal mit großer Aufmerksamkeit. „Der Vorfall zeigt einmal mehr, welche Herausforderung die sichere und gesetzmäßige Aufbewahrung und Entsorgung von Patientenakten und Röntgenbildern darstellt und welche Unsicherheiten und Lücken in der datenschutzkonformen Sicherung so hochsensibler Daten immer wieder entstehen“, so Monica Calvo, Vertriebsleiterin von Schmidt + Kampshoff in Bremen. Kliniken, Krankenhäuser, Arztpraxen und alle anderen medizinischen Einrichtungen, aber auch Behörden und Entsorgungsunternehmen sind gefragt, diese Schwachstellen nachhaltig zu beheben. „Unsere Aufgabe ist es, unsere Kunden kontinuierlich zu informieren und aufzuklären und immer wieder für das Thema zu sensibilisieren. Nicht nur vor dem Hintergrund der durch die DSGVO verschärften Datenschutzrichtlinien und den daraus resultierenden Bußgeldern, gilt es fahrlässiges Verhalten und derartige Datenschutz-Pannen zu verhindern. Sensible Krankheitsbefunde und persönliche Daten gelangen an die Öffentlichkeit und schädigen nicht nur den Ruf der verantwortlichen Einrichtung, sondern auch das Leben der Betroffenen selbst“, gibt Calvo Moreno zu bedenken. Gerade wenn Patientenakten, alte Röntgenbilder und Datenträger in stillgelegten Gebäuden lagern oder in neue Räumlichkeiten transportiert werden sind höchste Sicherheitsvorkehrungen und regelmäßige Datenschutzprüfungen unerlässlich.

Medizinische Dokumente unterliegen einer zehn- bis dreißigjährigen Aufbewahrungsfrist und müssen sicher geschützt aufbewahrt werden. In Deutschland ist die Aufbewahrung von Patientenakten über zehn Jahre nach der letzten Behandlung gesetzlich vorgeschrieben. Gleiches gilt für Röntgenfilme. Röntgentherapie-Aufnahmen müssen sogar 30 Jahre lang verwahrt bleiben. Nach Ablauf dieser Fristen muss ein zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb mit der Vernichtung der Röntgenbilder und Patientenakten beauftragt werden.

Schmidt + Kampshoff ist nach für die Akten- und Datenträgervernichtung richtungsweisenden DIN SPEC 66399 und ISO/IEC 21964 (Schutzklasse 1-3-, Sicherheitsstufen P7, F7, P4) zertifiziert, alle Mitarbeiter unterstehen der Geheimhaltung gemäß § 203 StGB. Die unternehmenseigene Entsorgungsanlage befindet sich im nordrheinwestfälischen Rhede. Gleich welcher Schutzklasse und Sicherheitsstufe die Daten seiner Kunden wie bspw. Krankenhäuser und Arztpraxen unterliegen, das Unternehmen berät deutschlandweit bei Vor-Ort-Terminen oder in regelmäßigen Gesprächen zur Thematik. So lassen sich Risiken identifizieren und individuelle Maßnahmen ableiten, um rechtzeitig Sicherheitslücken zu erkennen und ein Höchstmaß an Sicherheit zu erlangen.

Weiterführende Informationen zur Aufbewahrung und Entsorgung von Patientenakten und Röntgenfilmen unter www.schmidtentsorgung.de und www.x-raycycling.de.

Kontakt: Monica Calvo Moreno, Schmidt + Kampshoff GmbH, Georg-Henschel-Str. 1, 28197 Bremen, Tel.: 0421 835 444 0, Fax: 0421 835 444 11, E-Mail: monica.calvo-moreno@schmidtentsorgung.de

Pressekontakt: Katrin Sturm, Agenda 17. Agentur für Public Relations, Dittrichring 17, 04109 Leipzig Telefon: +49 341 980 90 90, Telefax: +49 341 980 89 17, E-Mail: info@agenda17.de

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Verstöße gegen die DSGVO – Bisher über 40 Bußgelder verhängt: Schmidt + Kampshoff unterstützt Praxen und Krankenhäuser bei der datenschutzkonformen Entsorgung von Röntgenbildern

Bremen, 31. Januar 2019 – Mit dem Inkrafttreten der seit 25. Mai 2018 geltenden Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist der Schutz personenbezogener Daten europaweit umfassend neu geregelt und verschärft worden. Die Einhaltung der DSGVO wird durch die Aufsichtsbehörden (Landesdatenschutzbeauftragten) seitdem streng kontrolliert. Auch betroffene Personen können auf Rechtsverletzungen empfindlich reagieren. Laut eines Berichts des Handelsblatts vom 18. Januar haben die Datenschutzbeauftragten der Länder bislang 41 Bußgelder verhängt. An der Spitze der Fälle steht dabei Nordrhein-Westfalen mit 33 Bußgeldbescheiden. Dahinter folgen Hamburg mit drei, Baden-Württemberg und Berlin mit jeweils zwei verhängten Bußgeldern und im Saarland gab es bisher eins.

Ermittelt werde aber deutschlandweit. Die Höhe der Strafgelder fällt dabei sehr unterschiedlich hoch aus. Ausgelöst waren diese am häufigsten durch die Beschwerden durch Betroffene. Datenpannen müssen von den Unternehmen und Verantwortlichen selbst angezeigt werden. Die Prüfaktivitäten der zuständigen Behörden werden zunehmend intensiviert, unzählige weitere Verfahren seien eingeleitet.
Beim Bayerischen Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA) bspw. laufen laut eigenen Angaben derzeit 85 Bußgeldverfahren. Das höchste Einzel-Bußgeld habe mit 80.000 € der Landesdatenschutzbeauftragte von Baden-Württemberg verhängt. Bei diesem Fall gelangten Gesundheitsdaten aufgrund mangelhafter interner Kontrollsysteme ins Internet.

Als spezialisierter Entsorger von Röntgenfilmen und dazugehörigen Patientenakten ist Schmidt + Kampshoff seit jeher mit dem Thema Datenschutz und der gesetzes-konformen Vernichtung personenbezogener Daten unmittelbar betraut. Es gehört quasi zum täglichen Geschäft des nach Kreislaufwirtschafts- und Bundesdatenschutzgesetz zertifizierten Entsorgers human- und veterinärmedizinische Einrichtungen wie auch Unternehmen aus Industrie und Werkstoffprüfung sowie Digitalisierer und Militärarchive in Sachen Archivpflege und Entsorgung von Röntgenfilmen und dazugehörigen Akten zu beraten und betreuen.

„Das oben genannte Beispiel zum Datenverstoß in Baden-Württemberg zeigt deutlich, welche Unsicherheiten es auch fast ein Jahr nach Erlass der neuen verbindlichen Datenschutzrichtlinien gibt. Die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) hat viele interne Prozesse in Kliniken, Arztpraxen und anderen medizinischen Einrichtungen auf den Kopf gestellt“, berichtet Monica Calvo Moreno, Vertriebsleiterin und Datenschutzkoordinatorin von Schmidt + Kampshoff. Schutz und Umgang sensibler Patientendaten bis zu ihrer sicheren Aufbewahrung und Entsorgung von Befunddaten wie Röntgenbilder unterliegt seit Erlass der neuen DSGVO und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG-neu) noch schärferen Datenschutz-Vorschriften. Bei Rechtsverletzungen drohen Abmahnungen und hohe Geldbußen. Da Röntgenfilme und Datenträger personenbezogene Informationen enthalten, müssen sie sicher aufbewahrt und umgehend nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist datenschutz-konform vernichtet werden. In der Verantwortung stehen hier Praxis oder Klinikleiter.

Gemäss Art. 28 DSGVO müssen Entsorger von Röntgenfilmen und Datenträgern darauf achten, dass ein Auftragsverarbeitungs-Vertrag vorliegt. „Seriöse Entsorgungsunternehmen sind zertifiziert und stellen immer einen gesetztes-konformen AV-Vertrag zur Verfügung. Wenn diese über keine eigene Entsorgungsanlage verfügen, dass heißt, wenn sie auf Drittanbieter zurückgreifen, müssen diese ebenso auditiert und im AV-Vertrag ausgewiesen sein“, rät Calvo Moreno bei der Wahl des Entsorgers. „Eine vollständige Dokumentation nach abgeschlossener Vernichtung und Verwertung, sind obligatorisch. Hiermit können Arztpraxen und Kliniken auch gegenüber den Aufsichtsbehörden belegen, dass alle Dokumente entsprechend ihrer Verantwortung als Abfallerzeuger sicher entsorgt wurden “, betont die Datenschutzkoordinatorin von Schmidtentsorgung.

Um das Sammeln von Kleinmengen in Arztpraxen während des laufenden Betriebs zu erleichtern, hat Schmidt+ Kampshoff GmbH für Ärzte – egal ob Facharztpraxis, Zahnklinik oder Tierarztpraxis – die Röntgenfilm-Box entwickelt. Darin können etwa 20 kg Röntgenfilme in einer kompakten Größe von 60x40x20 cm platzsparend und sicher gesammelt und aufbewahrt werden. Ist die Box voll, wird sie datenschutzkonform mit Plomben verschlossen und von Schmidtentsorgung zur Röntgenfilmverwertung abgeholt. Das Konzept der Röntgenfilm-Box entspricht den umfangreichen Regelungen der Datenschutzgrundverordnung. Schmidt + Kampshoff agiert dementsprechend als Auftragsverarbeiter und erfüllt alle in den Artikeln 28 und 32 DSGVO genannten Anforderungen.

Die Schmidt + Kampshoff GmbH ist für die Röntgenfilmentsorgung nach höchsten Datenschutz- und Sicherheitsstandards zertifiziert. Die Datenschutzexperten des renommierten Mission 100 e.V. bescheinigen dem hanseatischen Entsorgungsunternehmen, dass es die an die Vernichtung von Informationsträgern mit dem Schutzbedarf der Schutzklassen 1 bis 3 gestellten technischen und organisatorischen Anforderung gemäß der dafür maßgeblichen internationalen Norm ISO/IEC21964 (DIN 66399) erfüllt. Der zertifizierte Entsorgungsfachbetrieb verwertet alle Röntgenfilme in seiner eigenen Entsorgungsanlage im nordrhein-westfälischen Rhede.

Weiterführende Informationen zur Entsorgung von Röntgenfilmen und Patientenakten unter www.schmidtentsorgung.de.

Die Röntgenfilm-Box für bis zu 20 kg Röntgenbilder kann unter www.x-raycycling.de kostenfrei bestellt werden.

 

Kontakt: Monica Calvo Moreno, Schmidt + Kampshoff GmbH, Georg-Henschel-Str. 1, 28197 Bremen, Telefon: +49 421 835 444 0, Telefax: +49 421 835 444 11, E-Mail: monica.calvo-moreno@schmidtentsorgung.de

Pressekontakt: Katrin Sturm, Agenda 17. Agentur für Public Relations, Dittrichring 17, 04109 Leipzig Telefon: +49 341 980 90 90, Telefax: +49 341 980 89 17, E-Mail: info@agenda17.de

Pressemitteilungen Recht/Gesetz/Anwalt

DSGVO-konforme Entsorgung von Röntgenfilmen

Neuer Leitfaden für Kliniken und Praxen: Röntgenfilmentsorgung nach Datenschutzgrundverordnung

Bremen, 28. Mai 2018 – Seit Jahresbeginn begleitet die Schmidt + Kampshoff GmbH Krankenhäuser und Arztpraxen bei der Neuausrichtung ihrer Entsorgungspraxis. Denn seit 25. Mai 2018 gilt in Deutschland ein neues Datenschutzrecht – die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Verbindung mit einem neuen Bundesdatenschutzgesetz (BDSG-neu). Die veränderte Gesetzgebung dient dem verbesserten Schutz personenbezogener Daten und betrifft auch die Aufbewahrung und Entsorgung von Röntgenfilmen und dazugehörigen Patientenakten. Was Datenschutz- und Abfallbeauftragte in medizinischen Einrichtungen jetzt neu beachten müssen, fasst Schmidtentsorgung in einem Leitfaden zusammen, der über www.schmidtentsorgung.de/de/downloads kostenfrei heruntergeladen werden kann.

„Als zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb gehört es zu unserem Service, medizinische Einrichtungen über neue Rechtsvorschriften aufzuklären. Deshalb haben wir eine Checkliste erarbeitet, wonach Kliniken und Praxen einfach überprüfen können, ob sie ihre Röntgenfilme DSGVO-konform entsorgen – und bei Mängeln schnell wissen, was zu tun ist“, erklärt Monica Calvo Moreno, Datenschutzkoordinatorin von Schmidt + Kampshoff, die Idee für den Leitfaden. „Weiterhin geben wir einen Überblick zur DSGVO, den neuen Grundsätzen für die Verarbeitung personenbezogener Daten und auch den Strafen, die bei Missachtung des Regelwerks drohen“, ergänzt Moreno.

Bei der Archivführung ist künftig vor allem der Grundsatz der Speicherbegrenzung anzuwenden: „Personenbezogene Daten müssen in einer Form gespeichert werden, die die Identifizierung der betroffenen Personen nur so lange ermöglicht, wie es für die Zwecke, für die sie verarbeitet werden, erforderlich ist“, heißt es in Artikel 5 DSGVO. Für die Aufbewahrung von Röntgenfilmen bedeutet das: Diese sollten nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist umgehend an einen zertifizierten Entsorger übergeben werden. Eine Archivierung darüber hinaus ist nicht mehr zulässig. Verantwortlich für die pünktliche Archivräumung ist immer der Praxis- oder Klinikleiter.

„Unser Entsorgungsprozess entspricht vollumfänglich den neuen Anforderungen der Datenschutzgrundverordnung. Wir verwerten Röntgenfilme nachweislich in einem rundum geschlossenen Prozess, der nach der weiterhin maßgeblichen DIN SPEC 66399-3 zertifiziert ist. Darüber hinaus entwickeln wir derzeit eine Checkliste zur Datenschutz-Folgenabschätzung gemäß Artikel 35 DSGVO für unsere Kunden“, so Moreno.

Nach Artikel 28 der Datenschutzgrundverordnung ist seit 25. Mai ein sogenannter Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AV-Vertrag) zwischen medizinischen Einrichtungen und Entsorgungsunternehmen verpflichtend. „AV-Verträge sind bei Schmidtentsorgung bereits seit vielen Jahren gängige Praxis. Natürlich macht die Datenschutzgrundverordnung nun einige Änderungen und Ergänzungen notwendig. Auch in diesem Punkt bieten wir den bestmöglichen Service: DSGVO-konforme Verträge müssen Kunden bei uns nicht nachfragen, denn diese werden automatisch verschickt“, beruhigt Moreno.

Weiterführende Informationen zur datenschutzkonformen Aufbewahrung und Entsorgung von Röntgenfilmen und dazugehörigen Patientenakten unter www.schmidtentsorgung.de.

Kontakt: Monica Calvo Moreno, Schmidt + Kampshoff GmbH, Georg-Henschel-Str. 1, 28197 Bremen, Telefon: +49 421 835 444 0, Telefax: +49 421 835 444 11, E-Mail: monica.calvo-moreno@schmidtentsorgung.de

Pressekontakt: Katrin Sturm, Agenda 17. Agentur für Public Relations, Dittrichring 17, 04109 Leipzig, Telefon: +49 341 980 90 90, Telefax: +49 341 980 89 17, E-Mail: info@agenda17.de

Energie/Natur/Umwelt Rat und Hilfe

Röntgenbilder datenschutzkonform entsorgen: Neuer Leitfaden zur Röntgenfilmentsorgung im Gesundheitswesen

Bremen, 8. Mai 2017 – Unter dem Titel „Der Röntgenblick. Mehrwert für Wertstoffe“ hat die Schmidt + Kampshoff GmbH einen neuen Leitfaden zur Röntgenbildentsorgung nach aktueller Gesetzeslage veröffentlicht. Darin finden ärztliche Praxen wie auch Krankenhäuser die zehn wichtigsten Punkte, die es bei der Entsorgung von Röntgenfilmen und dazugehörigen Patientenakten zu beachten gilt. Weiterhin ist der notwendige geschlossene Entsorgungsprozess schematisch abgebildet und – angesichts der vielen Datenschutzverstöße in der Vergangenheit – eine Checkliste mit den zentralen Kriterien zum datenschutzkonformen Umgang mit Röntgenfbildern, deren Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist, enthalten.

„Als zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb mit sieben Standorten, deutschlandweiter Logistik und eigener Entsorgungsanlage vereint Schmidt + Kampshoff alle Kompetenzen, die für die Vernichtung von Röntgenfilmen nach Bundesdatenschutzgesetz wesentlich sind. Daraus ist die Idee entstanden, unser Wissen zu bündeln und für Arztpraxen, Kliniken, Labore und Radiologien kurz, kompakt und praxistauglich aufzubereiten“, erläutert Monica Calvo Moreno, Datenschutzbeauftragte und Vertriebsleiterin von Schmidtentsorgung, die Idee für den „Röntgenblick“.

Ein geschlossener Entsorgungsprozess von der Abholung über den Transport bis hin zur Entsorgung nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) ist der Dreh- und Angelpunkt einer datenschutzkonformen Röntgenfilmentsorgung. „Das sollten sich ärztliche Einrichtungen im Voraus immer bestätigen lassen“, bekräftigt Monica Calvo Moreno. Dazu gehören vor allem das Zertifikat als „Anerkannter Betrieb für Akten- und Datenträgervernichtung gemäß Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)“, die Genehmigung einer Vernichtungsanlage nach KrWG und die Zertifizierung der Entsorgung nach DIN SPEC 66399-3.

Einrichtungen des Gesundheitswesen können sich den „Röntgenblick“ kostenfrei auf der Website von Schmidt + Kampshoff downloaden: http://www.schmidtentsorgung.de/de/downloads. Weiterführende Informationen zur Röntgenfilmentsorgung finden Sie auch unter http://www.roentgenfilmentsorgung.de.

Kontakt: Monica Calvo Moreno, Schmidt + Kampshoff GmbH, Georg-Henschel-Str. 1, 28197 Bremen, Telefon: +49 421 835 444 0, Telefax: +49 421 835 444 11, E-Mail: monica.calvo-moreno@schmidtentsorgung.de

Pressekontakt: Katrin Sturm, Agenda 17. Agentur für Public Relations, Dittrichring 17, 04109 Leipzig, Telefon: +49 341 980 90 90, Telefax: +49 341 980 89 17, E-Mail: info@agenda17.de

Aktuelle Nachrichten Energie/Natur/Umwelt

Erinnerungsservice zur Röntgenfilmentsorgung

Schmidt + Kampshoff unterstützt Arztpraxen und Krankenhäuser bei der Archivpflege

Bremen, 28. März 2017 – Jedes Jahr laufen Aufbewahrungsfristen für Röntgenbilder und dazugehörige Patientenakten aus. Das regelmäßige Aussortieren und die Übergabe an einen Entsorgungsfachbetrieb geht im Praxis- und Krankenhausalltag jedoch oft unter. Nicht mehr aufzubewahrende Unterlagen binden Archiv-Kapazitäten und erschweren den Zugriff auf die aktuellen, im Gebrauch befindlichen Akten. Vor diesem Hintergrund führt die Schmidt + Kampshoff GmbH ab April 2017 einen Erinnerungsservice zur Röntgenfilmentsorgung ein. Kostenfrei erhalten medizinische Einrichtungen eine postalische Erinnerung mit dem empfohlenen Datum zur nächsten Archivleerung.

„In vielen Kliniken und Praxen gibt es immer noch kein automatisiertes Verfahren, das an die regelmäßige Röntgenfilm- und Patientenaktenentsorgung erinnert. Häufig sind auch die Zuständigkeiten intern nicht geregelt“, erklärt Monica Calvo Moreno, Datenschutzbeauftragte und Vertriebsleiterin der Schmidt + Kampshoff GmbH. „Neben der kostenfreien Archivbegutachtung und der Beratung zum rechtskonformen Umgang mit medizinischer Dokumentation erinnern wir ärztliche Praxen und Kliniken ab sofort auch an die auf ihre Entsorgungsmengen abgestimmte nächste sinnvolle Archivleerung“, so Calvo Moreno zum neuen Erinnerungsservice des Unternehmens. Dieser ist kostenfrei und soll medizinischen Einrichtungen aus ganz Deutschland zugutekommen.

Mangelnde Zeit zum Aussortieren von alten Unterlagen ist nach Erfahrung der Schmidt + Kampshoff GmbH der häufigste Grund für überfüllte, schwer zugängliche Archive. Um den Prozess der Archivräumung anzukurbeln und effektiv vorzugehen, berät Schmidtentsorgung Abfallbeauftragte und Datenschutzbeauftragte umfassend vor Ort. „Denn Entsorgung bedeutet für uns nicht nur die Verwertung nach KrWG und Vernichtung nach BDSG, sondern setzt in der medizinischen Einrichtung an. Auch Akten, deren zehnjährige Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist, müssen geschützt vor fremdem Zugriff aufbewahrt und entsprechend dem Datenschutzrecht sicher und unter Verschluss zur Entsorgungsanlage gelangen“, bekräftigt Monica Calvo Moreno und verweist auf den von der Abholung über den Transport bis hin zur Verwertung geschlossenen Prozess bei der Entsorgung von Röntgenfilmen und dazugehörigen Befunden, Laborergebnissen, Karteien, handschriftlichen Notizen und sonstigen Datenträgern.

Weiterführende Informationen zur Entsorgung und Verwertung von Röntgenfilmen finden Sie unter www.schmidtentsorgung.de und www.roentgenfilmentsorgung.de.

Kontakt: Monica Calvo Moreno, Schmidt + Kampshoff GmbH, Georg-Henschel-Str. 1, 28197 Bremen, Telefon: +49 421 835 444 0, Telefax: +49 421 835 444 11, E-Mail: monica.calvo-moreno@schmidtentsorgung.de

Pressekontakt: Katrin Sturm, Agenda 17. Agentur für Public Relations, Dittrichring 17, 04109 Leipzig, Telefon: +49 341 980 90 90, Telefax: +49 341 980 89 17, E-Mail: info@agenda17.de

Aktuelle Nachrichten

Selbstanlieferung von Röntgenbildern: Datenschutz während Archivräumung und Transport maßgeblich

Bremen, 17. Januar 2017 Alte Röntgenbilder und die dazugehörigen Patientenakten holen Entsorgungsunternehmen in der Regel von Arztpraxen und Kliniken ab, um diese anschließend sicher und fachgerecht zu entsorgen. Schmidt + Kampshoff bietet seinen Kunden aus Medizin und Industrie neben der Abholung zum Wunschtermin auch die Möglichkeit der Selbstanlieferung. Filme aus Deutschland und Europa können direkt zur Entsorgungsanlage des Unternehmens nach Rhede transportiert werden. Für den gesetzlich vorgeschriebenen Datenschutz während der Archivleerung und des Transports sind die medizinischen Einrichtungen selbst verantwortlich.

„Als zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb steht Schmidt + Kampshoff in erster Linie für einen Rundum-Service. Von der Archivräumung und Abholung über den Transport bis hin zur Verwertung übernehmen wir bei der Röntgenfilm- und Patientenaktenentsorgung alle Aufgaben“, so Monica Calvo Moreno, Vertriebsleiterin und Datenschutzbeauftragte von Schmidtentsorgung. „Einige Kunden möchten Ihre Filme jedoch auch direkt anliefern, beispielsweise aufgrund praxis- oder klinikinterner Vorgaben. Das ist bei uns natürlich möglich und erfordert lediglich eine vorherige telefonische Anmeldung“, ergänzt Dr. Martin Hetzer, Leiter der Entsorgungsanlage am Standort Rhede in Nordrhein-Westfalen. Hier werden ankommende Röntgenfilme gemäß Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) vernichtet und enthaltenes Silber sowie Kunststoff zurückgewonnen.

Angenommen werden die alten Filme und dazugehörige Akten oder auch überlagerte unbelichtete Röntgenfilme bei Schmidt + Kampshoff im Krommerter Weg 56-58 in 46414 Rhede. Um den Datenschutz der vertraulichen Dokumente zu gewährleisten, muss die persönliche Übergabe unter Tel. 02872-94 81032 vereinbart und das Entsorgungsmaterial in verschlossenen Behältern angeliefert werden. Die Sortierung der Filmarten und Papiere übernimmt die eigene Sortierung von Schmidt + Kampshoff kostenfrei. Dabei werden alle Teilschritte von der Übernahme, dem Auspacken und Sortieren, Schreddern und Verproben bis zur Entsorgung und Verwertung nach DIN SPEC 66399-3 dokumentiert. Je nach Menge und Qualität der übergebenen Altfilme fällt die abschließende Vergütung aus.

Weiterführende Informationen zur Entsorgung von Röntgenbildern und Patientenakten finden Sie hier www.schmidtentsorgung.de sowie unter www.roentgenfilmentsorgung.de.

Kontakt: Monica Calvo Moreno, Schmidt + Kampshoff GmbH, Georg-Henschel-Str. 1, 28197 Bremen, Telefon: +49 421 835 444 0, Telefax: +49 421 835 444 11, E-Mail: mcm@schmidtentsorgung.de

Pressekontakt Katrin Sturm, Agenda 17. Agentur für Public Relations, Dittrichring 17, 04109 Leipzig, Telefon: +49 341 980 90 90, Telefax: +49 341 980 89 17, E-Mail: info@agenda17.de

Pressemitteilungen

Aufbewahrungsfristen für Röntgenbilder laufen im Dezember ab: Patientenakten vor 2007 jetzt entsorgen

Bremen, 20. Dezember 2016 Mit dem 31. Dezember 2016 endet die zehnjährige gesetzliche Aufbewahrungsfrist für Röntgenaufnahmen, die vor 2007 erstellt wurden. Gleiches gilt für die dazugehörigen Patientenakten. Arztpraxen, Kliniken und Krankenhäuser sollten jetzt Zeit einplanen, ihre Archive zu sichten, alte Unterlagen auszusortieren und die Entsorgung nach dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) in die Wege zu leiten. Überfüllte Archive bedeuten nicht nur eine erschwerte zeitraubende Nutzung von Patientendaten, sondern auch verborgene Einnahmequellen. Denn Entsorgungsfachbetriebe kaufen alte Röntgenbilder aufgrund des enthaltenen Silbers zur Rückgewinnung an. Medizinische Einrichtungen müssen vor der Übergabe jedoch darauf achten, dass die Unternehmen im Bereich Datenschutz ausreichend zertifiziert sind. Sie müssen die gesetzlich vorgeschriebene Entsorgung nach Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) von der Abholung über den Transport bis hin zur Verwertung belegen können.
„Zum Jahresende erhalten wir besonders viele Anfragen von Archivmitarbeitern, die Beratung zu den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen wie auch Verwertungspflichten wünschen und mit einem ,sauberen’ Archiv ins neue Jahr starten möchten“, so Monica Calvo Moreno, Vertriebsleiterin und Datenschutzbeauftragte der Schmidt + Kampshoff GmbH. Generell gilt: Die Aufbewahrungsfrist für Patientenakten beträgt zehn Jahre nach der letzten Behandlung. Bei Röntgenaufnahmen beginnt die zehnjährige Aufbewahrungsfrist ab dem 18. Lebensjahr. Röntgentherapie-Aufzeichnungen müssen sogar 30 Jahre lang aufbewahrt werden.

Wenn klar ist, welche Unterlagen entsorgt werden können, erstellen zertifizierte Entsorgungsfachbetriebe Angebote für den Röntgenfilmankauf und die Entsorgung der dazugehörigen Patientenakten. Des Weiteren legen sie die Zertifikate vor, die für die datenschutzkonforme Entsorgung obligatorisch sind: „Anerkannter Betrieb für Akten- und Datenträgervernichtung gemäß Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)“ sowie „Akten- und Datenträgervernichtung nach DIN 66399-3“.
Bei der Archivleerung stehen Arztpraxen und Krankenhäusern verschiedene Optionen zur Verfügung: Sie können ihre Röntgenbilder und Altakten komplett abholen lassen oder zu entsorgende Unterlagen nach und nach selbst aussortieren. Beide Varianten implizieren die Nutzung von abschließbaren Datensicherheitsbehältern (DSB). Diese schützen die vertraulichen Patientendaten vor unbefugtem Zugriff und lassen sich platzsparend im Archiv aufbewahren.

Weiterführende Informationen zur datenschutzkonformen Röntgenfilmentsorgung nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist finden Sie unter www.roentgenfilmentsorgung.de.

Kontakt: Monica Calvo Moreno, Schmidt + Kampshoff GmbH, Georg-Henschel-Str. 1, 28197 Bremen, Telefon: +49 421 835 444 0, Telefax: +49 421 835 444 11, E-Mail: mcm@schmidtentsorgung.de
Pressekontakt: Katrin Sturm, Agenda 17. Agentur für Public Relations, Dittrichring 17, 04109 Leipzig, Telefon: +49 341 980 90 90, Telefax: +49 341 980 89 17, E-Mail: info@agenda17.de
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Medizinische Archive sichten lassen – Kostenfreien Service der Schmidt + Kampshoff GmbH am Jahresende nutzen

Bremen, 24. November 2016 Als zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb bietet die Schmidt + Kampshoff GmbH einen speziellen Service – die kostenfreie Begutachtung medizinischer Archive. Am Jahresende bzw. am Beginn des neuen Jahres ist es sinnvoll, sich mit professioneller Hilfe einen Überblick im Archiv zu verschaffen. Jetzt laufen die Aufbewahrungsfristen für bestimmte Jahrgänge von Patientenakten, Röntgenbildern und medizinischen Dokumentationsunterlagen ab.

„Unsere Erfahrungen zeigen, dass dem medizinischen Personal bzw. den Mitarbeitern vor Ort im täglichen Geschäft zu wenig Zeit bleibt, um dem Archiv die nötige Aufmerksamkeit zu widmen. Häufig ergeben sich darüber hinaus zusätzliche Detailfragen in Bezug auf die Entsorgung, bei denen wir helfen und die wir direkt vor Ort mit den Abfallbeauftragten klären können“, erläutert Monica Calvo Moreno, Datenschutzbeauftragte der Schmidt + Kampshoff GmbH aus Bremen einen zentralen Grund für das Serviceangebot. „Aus unserer Sicht nutzen medizinische Einrichtungen noch zu selten sich bietende Beratungsmöglichkeiten. Dabei kann es viel Zeit sparen und unnötigen Stress am Jahresende vermeiden helfen. Deshalb möchten wir auf unser Serviceangebot hinweisen.“

Auch Kliniken, Praxen und Labore sind gesetzlich dazu verpflichtet ihre alten Unterlagen und Dokumente nach den Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) und des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) zu verwerten bzw. zu vernichten. Die jüngste Vergangenheit – u.a. mit Datenschutzverstößen im Gießener Kinderherzzentrum und im ehemaligen Wiedemann-Sanatorium am Starnberger See – zeigt, dass es hier durchaus Informations- und Aufklärungsbedarf gibt. „Auch deshalb empfehlen wir, sich frühzeitig und möglichst noch in diesem Jahr einen Überblick im Archiv zu verschaffen“, so Monica Moreno. „Die verantwortlichen Mitarbeiter erhalten im Vor-Ort-Gespräch alle relevanten Informationen zu Aufbewahrungsfristen, Datenschutz, Entsorgungspflichten und -möglichkeiten. Gleichzeitig können im Gespräch mit unserer Fachkraft für Datenschutz mögliche Schwachstellen erkannt und beseitigt werden.“

Weiterführende Informationen zu unseren Dienstleistungen finden Sie unter www.schmidtentsorgung.de sowie unter www.roentgenfilmentsorgung.de.

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Neuer Schredder für Röntgenbilder in Betrieb: Schmidt + Kampshoff erweitert Entsorgungsanlage in Rhede um zweite Schneidmühle

Bremen, 13. Oktober 2016 Die Schmidt + Kampshoff GmbH baut ihren Standort in Rhede aus: Ein zweiter Schredder konnte auf dem Gelände des Unternehmens für Röntgenfilmentsorgung er­folgreich in die laufenden Entsorgungsprozesse integriert werden. Von den sogenannten Schneidmühlen sind damit nun insgesamt zwei für die Schmidt + Kampshoff GmbH in Betrieb. Mit der neuen Spezialmaschine der Firma Herbold Meckesheim sichert der zertifzierte Entsorgungsfach­betrieb die umgehende und fachgerechte Verwertung von alten Röntgenbildern weiter ab. Die von eigenen Mitarbeitern vorsortierten Röntgenaufnahmen verarbeiten die Schredder zu winzigen Schnipseln gemäß Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Anschließend werden die zerkleinerten Bil­der mit Hilfe von Enzymen gewaschen. Aus dem geschlossenen Entsorgungsprozess nach DIN SPEC 66399­3 gehen im Ergebnis recyclingfähiger Kunststoff und wertvolles Silber hervor.

„Vor allem im medizinischen Bereich ist das Bewusstsein gewachsen, dass Archive regelmäßig überprüft und alte Patientenakten inklusive der Röntgenbilder aussortiert und ordnungsgemäß entsorgt werden müssen“, erklärt Dr. Martin Hetzer, Niederlassungsleiter der Schmidt + Kampshoff GmbH in Rhede. „Vor diesem Hintergrund haben wir unsere Kapazitäten in Rhede erweitert. Dazu gehören neben neuer Anlagentechnik auch festangestellte Mitarbeiter in unserer eigenen Sortiereinheit“, so Dr. Hetzer weiter.

Ankommende Röntgenfilme werden in der Entsorgungsanlage der Schmidt + Kampshoff GmbH in der Regel nach drei Sorten – entsprechend der unterschiedlichen Verarbeitung – vorsortiert: Erstens in analoge Röntgenbilder, zweitens in Computertomographie-Filme (CT-Filme) und drittens in Trockenlaserfilme. Auch unbelichtete, nicht mehr nutzbare Röntgenbilder, digitale Filme, Repro-Filme, Filme auf Acetat- Basis, Dental filme sowie Industriefilme entsorgt das Unternehmen fach- und umweltgerecht. Dazugehörige Patientenakten vernichtet die Schmidt + Kampshoff GmbH datenschutzkonform gleich mit.

In Rhede werden Röntgenfilme von human- und veterinärmedizinischen Praxen und Kliniken, Digitalisierern, Archiven, Unternehmen aus Industrie und Werkstoffprüfung sowie von Röntgenfilmsammlern aus ganz Deutschland und Europa verarbeitet und entsorgt. Denn das zertifizierte Unternehmen gehört mit seinen sieben Standorten im Bundesgebiet zu den wenigen Röntgenfilmentsorgern, die einen geschlossenen Entsorgungsprozess von der Abholung über den Transport bis hin zur Verwertung anbieten können. Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) wird in allen Teilschritten eingehalten und damit die maximale Datensicherheit erreicht. Für seine datenschutzkonforme Arbeitsweise ist die Schmidt + Kampshoff GmbH in Rhede Dekra-zertifiziert nach DIN SPEC 66399-3.

Weiterführende Informationen zur Röntgenfilmentsorgung  finden Sie unter www.schmidtentsorgung.de, www.roentgenfilmentsorgung.de und unter www.kampshoff.de.

Kontakt: Monica Calvo Moreno, Schmidt + Kampshoff GmbH, Georg-Henschel-Str. 1, 28197 Bremen, Telefon: +49 421 835 444 0, Telefax: +49 421 835 444 11, E-Mail: mcm@schmidtentsorgung.de

Pressekontakt: Katrin Sturm, Agenda 17. Agentur für Public Relations, Dittrichring 17, 04109 Leipzig Telefon: +49 341 980 90 90, Telefax: +49 341 980 89 17, E-Mail: info@agenda17.de

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Erneut falsch aufbewahrte Patientenakten im Krankenhaus – Rund 200 Patientenakten in Gießen über Wochen frei zugänglich

Bremen, 9. September 2016 Ein Zwischenfall im Universitätsklinikum Gießen und Marburg ruft das Thema Datenschutz mehr denn je auf die Tagesordnung deutscher Krankenhäuser und Arztpraxen: Ein Besucher beobachtete über Wochen frei zugängliche Kartons mit Patientenakten im Treppenhaus des dort ansässigen Kinderherzzentrums. Der Mann meldete den offensichtlichen Datenschutz-Verstoß einer lokalen Tageszeitung, woraufhin der Fall öffentlich und die Patientenakten umgehend wieder sichergestellt wurden. Die Aufklärung des Vorfalls liegt nun bei der Klinik und dem hessischen Landes-Datendatenschutzbeauftragten. Indessen führt das Gießener Kinderherzzentrum den Vorfall auf individuelles Fehlverhalten im Rahmen einer anstehenden wissenschaftlichen Studie zurück. Außerdem erstattete die Klinik Anzeige gegen unbekannt, weil zwei der insgesamt etwa 200 Akten verschwunden sind.

„Faschings-Konfetti aus Röntgenbildern und Patientenakten in Dermbach, frei herumliegende Patientenakten im ehemaligen Wiedemann-Sanatorium am Starnberger See und jetzt der Vorfall im Gießener Kinderherzzentrum – innerhalb nur weniger Monate gingen diese gravierenden Datenschutz-Verletzungen durch die Medien. Das zeigt deutlich, dass in Krankenhäusern und Praxen nach wie vor datenschutzbezogene Unsicherheiten und Wissenslücken bestehen. Die Einrichtungen selbst, aber auch Behörden und Entsorgungsunternehmen sind nun gefragt, diese nachhaltig zu schließen. Kontinuierliche Informationen und Aufklärung sind der Weg, den wir bei Schmidtentsorgung seit vielen Jahren verfolgen“, erklärt Monica Calvo Moreno, Datenschutzbeauftragte der Schmidt + Kampshoff GmbH aus Bremen.

Schmidtentsorgung stellt Mitarbeitern von medizinischen Einrichtungen Informationen zur Aufbewahrung und Vernichtung von Patientenakten über ein umfassendes Web-Angebot kostenfrei zur Verfügung. Über die Themen-Seiten www.sichere-aktenvernichtung.de und www.roentgenfilmentsorgung.de, den eigenen Blog www.schmidtentsorgung-aktuell.de oder auch den quartalsweise erscheinenden Newsletter erhalten medizinische Angestellte, die mit Patientenakten arbeiten, aktuelle und wichtige Informationen auf Basis des geltenden Datenschutzrechtes. Regelmäßige Vor-Ort-Termine und Beratungen lassen mögliche Schwachstellen darüber hinaus schnell erkennen und beheben.

„Präventiv empfehlen wir großen Kliniken wie auch kleineren Arztpraxen die regelmäßige Archivpflege. Aussortierte Akten – ob für die Entsorgung oder den Transport in eine andere Abteilung – sollten grundsätzlich und ausschließlich in abschließbaren Datensicherheitsbehältern (DSB) gelagert und transportiert werden. Diese können von den Kliniken gemietet werden“, rät Calvo Moreno weiter.