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Das Gesundheitswesen und die Sparmaßnahmen

Medikamente – Der Preis ist heiß! In der Preispolitik muss eine Lösung für die Pillen-Dreher gefunden werden, die Gesundheitskosten steigen und steigen! Das Gesundheitswesen und die Sparmaßnahmen werden in einem Atemzug genannt aber die gesetzlich Versicherten zahlen immer höhere Beiträge.

 

Patienten fürchten schon länger eine mindere Qualität der Behandlung und die Priorisierung – eine Art Rangordnung von medizinischen Leistungen, gewinnt immer mehr an Beachtung. Da fragt man sich schon lange, ob wir finanziell gemolken und gleichzeitig auch schlechter ärztlich versorgt werden.

 

Der Tagesspiegel berichtete schon am 10.03.2010 darüber!

Medikamente werden immer teurer. Dagegen will Gesundheitsminister Rösler vorgehen. Wie ist sein Plan?

Zitat aus dem Artikel: „Philipp Rösler steht schwer unter Druck. Ein halbes Jahr lang hat sich der FDP- Mann dem Propagieren seines umstrittenen Kopfpauschalen-Konzepts gewidmet – und sich kaum um die überbordenden Ausgaben im Gesundheitssystem geschert. Kein Sparkonzept, kein einziger Versuch, den Selbstbedienern im System auch nur ein wenig auf die Füße zu treten. Das ärgerte sogar die Kanzlerin.“ Quelle: Tagesspiegel.de – Rainer Woratschka

Und nun? Was ist seit 2010 passiert? NICHTS!

 

Seit vielen Jahren bemühen sich nun die verschiedenen Bundesregierungen, die steigenden Gesundheitskosten mit verschiedensten Maßnahmen in den Griff zu bekommen. Es wurden Zwangsrabatte oder Preisobergrenzen eingeführt und Wirtschaftlichkeitsberechnungen aufgelegt. ABER: Wem hat das Ganze genutzt?

Der demografische Wandel und die bessere medizinische Versorgung der Menschen treiben die Kosten über alle Bereiche des Gesundheitswesens in die Höhe – auch bei den Arzneimitteln.

 

Wenn man sich die äußerst komplizierte und verwirrende Preisgestaltung eines Medikamentes anschaut (Herstellungskosten, Zusatzabgaben, Patienten-Zuzahlungen, Rabatte, staatliche Abgaben, Vermarktung), braucht man sich nicht zu wundern, dass sich der Anstieg der Arzneimittelausgaben trotz der Spargesetze ungebremst fortsetzt.

Die Pharma-Industrie schröpft das deutsche Gesundheitssystem dem neuen Arzneimittel-Report zufolge mit stark überhöhten Medikamenten-Preisen. Die Präparate seien in Deutschland 50 bis 100 Prozent teurer als in den Nachbarländern, kritisierten die Herausgeber des Arzneimittel-Reports.

Forschung und Entwicklung hätten ihren Preis, erklärt Rolf Fricker, Pharmaexperte der Unternehmensberatung Booz and Company. Zwischen 600 und 800 Mio. $ koste es, eine neue Arznei zur Marktreife zu bringen – die vielen nötigen Fehlversuche inklusive.

Von 500 Kandidaten schaffe es nur ein einziges Mittel auf den Markt, sagt Fricker.

 

  • Weitere Quellen:

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama3/Wie-die-Medikamenten-Mafia-Aerzte-besticht,krebsmafia100.html

 

  • Weitere Infos über Themen im Gesundheitswesen:

www.sabinebeuke.de/

www.jutta-schuetz-autorin.de/

 

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Airbnb empfängt Wirtschaftsminister Rösler in San Francisco

Sharing Economy war Top-Thema des Besuchs

Airbnb empfängt Wirtschaftsminister Rösler in San Francisco

Philipp Rösler in der Airbnb-Unternehmenszentrale in San Francisco. (Bild: Airbnb)

Hamburg, 23. Mai 2013 – Philipp Rösler, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, besuchte gestern Nachmittag in San Francisco die Unternehmenszentrale von Airbnb, dem globalen Marktführer für die Vermittlung von Privatunterkünften (www.airbnb.de) . Airbnb ist eines der am schnellsten wachsenden Start-ups weltweit und auch für die hiesige Gründerszene ein Vorbild. Minister Rösler hob vor Ort die Bedeutung der Sharing Economy hervor und zeigte sich begeistert von der Kreativität, die Airbnb ausstrahlt.

Austausch zwischen Rösler und Airbnb

Nach einer Tour durch die Büroräume mitten in San Franciscos Design-District sprach Molly Turner, im Airbnb-Management für Public Policy verantwortlich, mit Philipp Rösler über die Anfänge und die Erfolgsgeschichte von Airbnb. Das Unternehmen wurde 2008 in San Francisco gegründet, unterhält mittlerweile zwei Büros in Deutschland und wächst extrem dynamisch: Alleine im vergangenen Jahr hat Airbnb 3 Millionen Gäste mit Gastgebern aus aller Welt zusammengeführt. Damit gilt Airbnb als weltweit erfolgreichstes Geschäftsmodell der so genannten Sharing Economy, für die sich Minister Rösler besonders interessierte. Er lobte den kreativen Ansatz, über die effizientere Nutzung ungenutzter Ressourcen nicht nur die Wirtschaft, sondern letztlich sogar die Gesellschaft verändern zu können – und erkannte an, dass die Sharing Economy einen Wandel darstellt, den man ernst nehmen müsse.

Silicon Valley-Reisen sollen Start-up-Branche in Deutschland stärken

Bereits im Februar war Philipp Rösler im Silicon Valley zu Besuch. Auf dieser Reise begleiten ihn nun fast 100 deutsche Jungunternehmer. Ziel des Aufenthaltes ist es zum einen, für den IT-Standort Deutschland zu werben und Investoren von der Attraktivität deutscher Start-ups zu überzeugen. Zum anderen sollen deutsche Gründer den Geist der berühmten Start-up-Region hautnah kennenlernen – um möglichst viele Erfolgsfaktoren auf deutsche Unternehmen zu übertragen.

Airbnb, 2008 im Silicon Valley in San Francisco gegründet, ist der weltweit bekannteste Community-Marktplatz, um außergewöhnliche Unterkünfte rund um den Globus zu entdecken, zu buchen und zu vermieten – online oder über ein Mobiltelefon. Egal ob eine Wohnung für eine Nacht, ein Schloss für eine Woche oder eine Villa für einen Monat – Airbnb bietet einzigartige Reiseerlebnisse für jeden Geldbeutel in mehr als 40.000 Städten und 192 Ländern. Unzählige Sicherheitsfunktionen und der erstklassige Kundenservice garantieren den reibungslosen Ablauf. Gleichzeitig ist Airbnb die einfachste Möglichkeit, Millionen von Reisebegeisterten die eigene Wohnung zu präsentieren und so mit ungenutztem Wohnraum Geld zu verdienen.

Airbnb ist Vorreiter der sogenannten Sharing Economy – einer Bewegung, die das Teilen von persönlichen Gegenständen mit anderen Menschen über das Internet bezeichnet. Ziel ist eine nachhaltigere Nutzung bestehender Ressourcen und die Wandlung zu einer Gesellschaft, die sich nicht länger durch Besitz, sondern vielmehr durch Zugang definiert.

Mehr Informationen zu Airbnb finden Sie unter www.airbnb.de.

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Man kann eine Zitrone nicht ewig auspressen

Während die Mittelschicht schrumpft, frisiert die FPD den Armutsbericht der Bundesregierung

Von Ansgar Lange +++ Sindelfingen/Berlin, Dezember 2012 – „Wenn wir keine Zustände wie in New York oder in den französischen Vorstädten wollen, wenn wir den sozialen Frieden in unserer Gesellschaft nicht gefährden wollen und wenn wir wollen, dass unsere hochpreisigen deutschen Produkte auch weiterhin hier in Deutschland an die Frau und den Mann gebracht werden, dann ist jetzt Zeit zum Handeln.“ Mit diesen Worten reagiert der Personalexperte Michael Zondler auf die jüngste Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) http://www.diw.de zum dramatischen Schrumpfen der deutschen Mittelschicht. Laut DIW-Studie profitiert nämlich nur noch eine kleine Elite vom wachsenden Wohlstand bei uns.

„Der Erfolg der alten Bundesrepublik basierte auf Ludwig Erhards Slogan „Wohlstand für alle“. Die soziale Marktwirtschaft war keine kalte neoliberale Ideologie, sondern setzte darauf, dass jeder in unserer Gesellschaft aufsteigen kann und dass man aufpassen muss, dass die Schere zwischen oben und unten nicht zu weit auseinanderdriftet. Wenn es den „Reichen“ aber immer besser, insbesondere der Mittelschicht aber zusehends schlechter geht, dann dürfte es auch in den oberen Etagen bald recht ungemütlich werden“, so Zondler, der das Beratungsunternehmen centomo http://www.centomo.de in Ludwigsburg und Sindelfingen führt.

Wie die Süddeutsche Zeitung (SZ) berichtet, hat – gemessen an den Reallöhnen, dem realen Haushaltseinkommen und dem Vermögen – die Einkommensmittelschicht in Deutschland im vergangenen Jahr zum Teil deutliche Einbußen erlitten. Die Mittelschicht sei seit 1997 kleiner geworden und habe im Jahr 2010 ihren bisherigen Tiefpunkt erreicht. „Ihr Anteil an der Bevölkerung habe sich in diesem Zeitraum von 65 auf 58,5 Prozent oder um 5,5 Millionen auf 47,3 Millionen verringert“, so Spiegel Online.

„Anstatt den Armutsbericht der Bundesregierung zu frisieren, sollte sich Wirtschaftsminister Rösler lieber Gedanken über diese Entwicklung machen, die für unsere Gesellschaft und letztlich auch unsere Wirtschaft schädlich ist. Den Glauben an die soziale Marktwirtschaft können wir nur wach halten, wenn alle Bevölkerungsgruppen meinen, dass es bei uns einigermaßen gerecht zugeht. Stattdessen flüchtet sich die Politik in Phantomdebatten. Millionen von Angestellten werden durch eine horrende Steuer- und Sozialabgabenquote abgezockt. Die Kosten der verkorksten Energiewende werden einfach auf den hilflosen Bürger abgewälzt. Der Verkehrsminister träumt von einer neuen Autobahnmaut. Die Pendlerpauschale wird zur Diskussion gestellt, obwohl man gleichzeitig das Mantra von Flexibilität und Mobilität herbetet. Während die wirklich Vermögenden sich arm rechnen und von mannigfachen Subventionen profitieren, schwadroniert die Politik über weitere Steuererhöhungen. Das ist alles ziemlich traurig und lächerlich. Eine echte Steuerreform zur Entlastung der Mittelschicht hat die angeblich bürgerliche Bundesregierung nicht zustande gebracht. Doch auch Herr Schäuble und die anderen Damen und Herren in Berlin sollten wissen: Man kann eine Zitrone nicht ewig auspressen. Irgendwann wird die Rechnung dafür fällig, dass man die Mittelschicht über Gebühr belastet, damit es Armen (verhältnismäßig) und Reichen (überverhältnismäßig) gut in unserem Lande geht“, sagt Zondler.

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Fachidioten statt Dilettanten

Plädoyer für mehr Wirtschaftskompetenz in der Politik

Von Ansgar Lange +++ Berlin/Sindelfingen, April 2012 – „Die völlige Abwesenheit von Wissen ist kein Hindernis auf dem Weg nach oben, sondern Voraussetzung für einen erfolgreichen Aufstieg“. Mit diesem Satz fasst der Publizist Henryk M. Broder http://henryk-broder.com die zentrale These des Buches „Die Stunde der Dilettanten“ http://www.amazon.de/Die-Stunde-Dilettanten-verschaukeln-lassen/dp/3552055541/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1333050254&sr=1-1 zusammen. Der Beruf des Dilettanten toppe „alle anderen Professionen der Postmoderne“. „Man kann ihn nicht erlernen, es gibt keinen Studiengang, der mit einer Urkunde als Diplom-Dilettant endet. Dennoch kann man oder frau als Dilettantin reich und berühmt werden, in Politik, Kultur und Wirtschaft Karriere machen. Ahnungslosigkeit, die völlige Abwesenheit von Wissen und der totale Mangel an Kompetenz sind keine Hindernisse auf dem Weg nach oben, sondern Voraussetzung für einen raschen und erfolgreichen Aufstieg“, schreibt Broder über das Werk des Kulturgeschichtlers und freien Autors Thomas Rietzschel, der beim Schreiben seines witzigen und klugen Buches sicher an Figuren wie Thomas Gottschalk, Dieter Bohlen oder Karl-Theodor zu Guttenberg gedacht hat.

„Wer sich in Deutschland mit Fragen der Finanz- und Wirtschaftspolitik beschäftigt, darf eins nicht haben: Fachkenntnis“, bestätigt der Wirtschafts- und Personalexperte Michael Zondler vom Beratungsunternehmen Centomo http://www.centomo.de. Die Bundesregierung in Berlin sei ein gutes Beispiel für diese Beobachtung, die in ihrer Verallgemeinerung natürlich etwas ungerecht sei. „Wir haben zurzeit de facto keine Wirtschaftspolitik, weil wir keinen Wirtschaftsminister haben. Da doktert ein ehemaliger Stabsarzt der Bundeswehr in seinem Ressort herum, während ihm auf dem Operationstisch sein im Wachkoma liegender Patient FDP verstirbt. Dr. Philipp Rösler ist Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, doch Akzente setzt er hier nicht. Es ist ja schön, dass Rösler den Büttenredner gibt und die Kanzlerin mit einem Frosch vergleicht. Wir wollen auch nicht abstreiten, dass er sich mit der Herz-Thorax-Gefäßchirurgie auskennt, schließlich hat er seine Doktorarbeit über dieses Thema geschrieben (wobei dies bei manchen Politikern auch nichts mehr heißt…). Doch ein Ludwig Erhard wird aus diesem Ritter von der traurigen Gestalt nicht mehr. Da fehlt nicht nur die Zigarre“, so Zondler.

Die Herrschaft der Diplom-Dilettanten

Doch ist der FDP-Parteichef nicht ein schlechtes Beispiel, weil er zurzeit von den Medien durch den Kakao gezogen wird und ein beliebtes „Opfer“ für Politikerschelte ist? Medial besser kommt beispielsweise die „Super-Nanny“ Ursula von der Leyen rüber. Doch setzt sie in ihrem Amt als Ministerin für Arbeit und Soziales Schwerpunkte? Gibt sie Anstöße, damit der Arbeitsmarkt brummt? Auch sie ist Ärztin, Mutter einer ungezählten Kinderschar und Tochter eines prominenten CDU-Politikers. Doch reicht das? In ihrem Ressort hat sie bisher meist dann für Aufsehen gesorgt, wenn sie sich mit ihrer Kollegin Dr. Kristina Schröder – das ist die, welche vor allem durch die Geburt ihres ersten Kindes in die Schlagzeilen kam – gezankt hat. Doch Deutschland hat andere Sorgen als einen Zickenkrieg um die Frauenquote http://www.centomo.de/index.php/unwichtig-fur-das-alltagsgeschaft. Die eine (Schröder) fabuliert über Großelternzeiten, die andere (von der Leyen) macht sich Gedanken über eine Kombirente. „Dabei sollte auch Frau von der Leyen verstehen, dass unser Arbeitsmarkt nur dann überlebensfähig ist, wenn wir den Wahnsinn des Eintritts des Rentenalters per Stechuhr ganz über Bord werfen, die Leute besser qualifizieren und Fachkräfte aus dem Ausland ins Land locken. Die demografische Bombe tickt, doch in Berlin bleibt man im Dämmerschlaf und denkt über mögliche Koalitionsmodelle nach“, kritisiert Zondler.

Doch es gibt nicht nur Mediziner im Kabinett und eine Physikerin im Kanzleramt, auch die Juristen mischen kräftig mit. Einige „Schwergewichte“ wie Norbert Röttgen, Wolfgang Schäuble, Guido Westerwelle und andere kommen aus der Juristerei. Dort hat man vielleicht spitzfindige Winkelzüge gelernt, doch zum kraftvollen Gestalten reicht“s dann doch nicht. Schäuble ist ein Etatist, der den Sparkommissar spielen kann, weil die Wirtschaft – ohne „Verschulden“ der Politik – rund läuft. Ansonsten fehlt ihm jegliche Phantasie dafür, wie man Steuerpolitik für Leistungsträger (vom Facharbeiter bis zum Selbstständigen) machen kann. Und Röttgen, der eigentlich vollauf mit der Energiewende beschäftigt sein müsste, beglückt die Medien mit seinem Zickzack-Kurs in NRW. Geht „Muttis Klügster“ nun nach Düsseldorf, auch wenn seine Partei bei der Wahl am 13. Mai verlieren sollte? Die Wähler haben Anspruch auf einen tatkräftigen Politiker, dessen Kopf nicht vornehmlich damit beschäftigt ist, von welchem Bahnhof aus der Sonderzug in Richtung Kanzleramt abfährt. Sonst heißt es am Ende wie in dem alten Schlager: „Wärst Du doch in Düsseldorf geblieben, schöner Playboy, Du wirst nie ein Cowboy sein …

Blender haben Hochkonjunktur

In der Wirtschaft hätten alle diese Politiker kaum Chancen, höchstens wegen ihrer exzellenten Kontakte, meint Zondler, der generelle Politikerschelte jedoch für überzogen hält. Es gäbe insbesondere in den Kommunen und den Ländern viele fleißige Politiker, die zwar nicht im Fernsehen aufträten, dafür aber ihre Akten studierten, beim Mittelstand im Wahlkreis vorbeischauten und sich um die Sorgen und Nöte der Bürger kümmerten. Doch gerade in den harten Kernbereichen Finanzen, Wirtschaft, Forschung, Bildung, Technologie etc. brauchen wir laut Zondler auf oberster politischer Ebene „mehr Fachidioten im besten Wortsinne“. Leute, die etwas von ihrem Aufgabengebiet verstehen. Dafür dürfen sie dann ruhig etwas schlechter bei der eigenen Karriereplanung sein.

„Wulff, zu Guttenberg, Rösler: Die Stunde der Dilettanten hat geschlagen. Blender haben Hochkonjunktur – vor allem in der Politik“, so Rietzschel http://www.tagesspiegel.de/kultur/wulff-guttenberg-und-co-anleitung-zum-unfaehigsein/6016384.html. Immer dann, wenn er sich mit der Macht verbinde, werde der Dilettantismus zur Bedrohung. Aus den einfältigen Versagern würden professionelle Dilettanten. „Wo sie erfolgreich sind, hat die Gesellschaft am Ende auszubaden, was sie in ihrer Selbstüberschätzung ahnungslos anrichten, gleich, ob sie als Banker die Einlagen ihrer Kunden verspielen, sich als Politiker mit einer Rechtschreibreform am Kulturgut der Sprache vergreifen oder ob sie einen Rettungsschirm nach dem anderen aufspannen, weil sie meinen, einmal gemachte Schulden ließen sich mit noch höherer Verschuldung aus der Welt schaffen.“
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Energie/Natur/Umwelt

Kommentar: Erfolgreicher fdp-Bundespräsidenten-Vorschlag Gauck

Kommentar: Erfolgreicher fdp-Bundespräsidenten-Vorschlag Gauck FDP-Manöver des letzten Augenblicks – Rettung aus der Ökodiktatur in Sicht?

Töpfer ausgebootet
Zwei spektakuläre Politmanöver der FDP überraschten jüngst das freiheitsliebende Wahlvolk: Gegen Klaus Töpfer, den Wunschkandidaten der Kanzlerin Angela Merkel, setzt ihr Koalitionspartner Philipp Rösler ausgerechnet den einst von SPD und den Grünen nominierten Joachim Gauck als altneuen Kandidaten für die Bundespräsidentenwahl durch. Das will was heißen, denn Töpfer als vormaliger Exekutiv-Direktor des UN-Umweltprogramms und ehemaliger Bundesumweltminister hat nach Climategate die wichtige Aufgabe erhalten, als Exekutivdirektor des 2011 gegründeten „Institute for Advanced Sustainability“ (IASS) den Merkel-Willen mit „wissenschaftlichen“ Alibis zu untermauern. Nur wenig später kündigt die FDP in NRW das Stillhaltenabkommen mit Rot-Grün und behindert dort neben einer galoppierenden Schuldenmacherpolitik auch das weitere Durchpeitschen des extrem „ambitionierten“ und, nach den vorliegenden Anhörungen, rechtsbrecherischen Klimaschutzgesetzes. Ist dies Zeichen für ein Ende des lange genug grassierenden Ökoirrsinns der Hirche-FDP? Die Nationale Anti-EEG-Bewegung NAEB begrüßt diese Entwicklung.

Rösler mit Rückgrat
Am 19. Februar 2012 ließ die im Abschwung befindliche FDP die Republik aufhorchen: FDP-Parteichef Rösler hatte den ehemaligen Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, Joachim Gauck, als Kandidaten für das Präsidentenamt durchgesetzt. Der als freundlich, aber schwach eingeschätzte Philipp Rösler zeigte plötzlich Rückgrat und verhinderte Merkels Wunsch, daß demnächst Klaus Töpfer im Bellevue residiert und von dort aus das Klima schützt.

Wendemarke beim Umweltschmarotzen
Kaum jemand hätte dem jungen FDP-Vorsitzenden diese Standfestigkeit vor der Allmacht des Merkel-Willens zugetraut, auch nicht Alt-FDP-Mitglied Hanna Thiele aus Ronnenberg-Benthe. Frau Thiele gilt als eine der schärfsten Kritikerinnen der deutschen Energiepolitik und damit auch der dafür mitverantwortlichen FDP. Für sie sind die aktuellen FDP-Manöver ein Zeichen, daß die FDP als liberale Partei noch nicht ganz tot ist und erkennt darin eine „Wendemarke beim Umweltschmarotzen“. Ihrer Parteiführung schrieb sie spontan: „Zwei Sachen könnten zum Einstieg in ein neues Erfolgsleben der Liberalen werden: Töpfer verhindert zu haben und die Kürzung der Solarförderung“.

Klimaschutzabzocke statt Umweltschutz
Mit dem Umweltaktivisten Klaus Töpfer von Merkels Gnaden wären die durch Klimaschutzabzocke und gegenseitige Vorteilsgewährung der Führungsschicht geplagten Wähler „vom Regen in die Traufe gekommen“, so Heinrich Duepmann, Vorsitzender der NAEB. Hanna Thiele hatte – ohne Erfolg – bereits vor der Wulff-Wahl öffentlich die Frage aufgeworfen, ob der Merkel-Kandidat Wulff überhaupt für dieses Amt geeignet sei. Und auch Klaus Töpfer ist die Taktik nicht ganz fremd, mit der Parteisoldaten und Ökopartisanen als vermeintliche Bürger-Anwälte Privilegierungsgesetze zu Lasten der wehrlosen Verbraucher einfädeln und durchkämpfen.

Lobbyismus kontra Demokratie
Töpfer trifft dabei eine gehörige Schuld an dem die Demokratie zersetzenden System, das sich unter dem Deckmantel des Umweltschutzes als Parallel-Machtsystem entwickelt hat. Seine von Bedienmechanismen begeisterte Anhängerschaft reicht von der Atom-Lobby bis zur Erneuerbaren-Lobby, von Wirtschaftsverbänden über Wissenschaft bis hin zu den Bürokraten, die merkten, daß sie alle Mittel bewilligt bekamen, wenn sie Umwelt oder Klima etikettierten. Dass Töpfers negatives Vorbild Schule machte, zeigt sich nach Hanna Thiele in den Sätzen, die Monika Griefahn schon vor 1995 schrieb: „Gerade weil ich Kinder habe, könnte ich nicht zu Hause rumsitzen und zusehen, wie Bundesumweltminister Töpfer seine Müllmafia mästet!“. Ihr Versuch, als niedersächsische Umweltministerin im Vorfeld der Expo dem Ehemann 620 Millionen Euro zuzutöpfern, hielt die Landeshauptstadt Hannover einige Zeit in Atem, weil Wulff vom damaligen Ministerpräsidenten Gerhard Schröder die Absetzung Griefahns verlangte. Die moralische Großspurigkeit Wulffs ließ aber sofort nach, als Schröder drohte, Töpfers zwiespältiges Verhalten an die große Glocke zu hängen.

Waffenstillstand in der Klimafrage
Seitdem vermutet Thiele einen „Waffenstillstand unter den Parteien, keine Krähe hacke ja der anderen die Augen aus, man kann sich die Beute Bürger ja teilen“. Die Gebeutelten hält man mit wohlfeilen Alibis abhängiger Wissenschaftler und gelenkter Juristen auf Distanz, das parlamentarische Stimmvieh auf Kurs. Auf nationaler und internationaler Ebene trifft man Töpfer an den entsprechenden Weichen. Ebenso wie seine Meisterin, Helmut Kohls Umweltministerin Angela Merkel, die seinerzeit das von Wissenschaftsgaunern vorbereitete Kyoto-Protokoll unterzeichnungsreif aushandelte. Thiele: „Diese Doppelspitze der Klimaschutz-Abzocke zunächst ausgebremst zu haben, ist das unbestrittene Verdienst des Philipp Rösler.“ Und Heinrich Duepmann beurteilt die Wahlchancen einer wieder liberal denkenden FDP so: „Wenn sich diese Partei den Wunsch der Bürger nach Schutz vor weiteren Klimaschützereien auf Kosten der Stromrechnung, der Mieter, des privaten Wohneigentums und des Standorts Deutschland zueigen machen würde, kann sie vielleicht in letzter Sekunde noch aus dem Strudel des Untergangs entrinnen. Wir von der NAEB würden diesen Rettungsversuch vorbehaltlos unterstützen.“

Konrad Fischer
NAEB-Pressesprecher

Hanna Thiele
Hanna Thiele ist seit 1982 Mitglied der FDP und Mitglied im Landesfachausschuss Wirtschaft der FDP Niedersachsens, rief da einen Arbeitskreis Energie ins Leben, der mit dem Arbeitskreis des Landesfachausschusses Umwelt zusammenfloß, und war Mitglied im Bundesfachausschuss Umwelt der FDP-Bundestagsfraktion. In Novo und Eigentümlich frei schreibt Hanna Thiele zu Energie und liberalen Themen.

NAEB Nationale anti-EEG Bewegung e.V.
Konrad Fischer
Waldseeweg 28

13467 Berlin
Deutschland

E-Mail: Konrad.Fischer@NAEB.info
Homepage: http://www.NAEB.info
Telefon: 05241 740 4728

Pressekontakt
NAEB Nationale anti-EEG Bewegung e.V.
Heinrich Duepmann
Waldseeweg 28

13467 Berlin
Deutschland

E-Mail: info@NAEB.info
Homepage: http://www.NAEB.info
Telefon: 05241 740 4728

Pressemitteilungen

Stellungnahme Bundestag zu „Offener Brief“ der SolarConsult AG zur Kürzung der Solarförderung

Mit Rückantwort von SolarConsult AG Vorstand Ralf Kleinknecht

Antwort eines Bundestagsabgeordneten auf den Offenen Brief der SolarConsult AG zur Kürzung der Solarförderung

Offener Brief SolarConsult AG zur Kürzung der Solarförderung

Sehr geehrter Herr Kleinknecht,

vielen Dank für Ihre Email zur geplanten Kürzung der Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen, die mich als für Freiberg zuständigen Abgeordneten über meine Kollegin Ursula von der Leyen erreicht hat. Gerne gehe ich darauf ein. Ich beginne mit Ihrer Frage nach einer scheibchenweisen Rücknahme des Atomausstieges. Davon kann keine Rede sein und einen Schritt zurück zur Kernkraft wird es mit Sicherheit nicht geben. Es geht vielmehr darum, den Strommix auf eine gerechte Basis zu stellen und nicht einen Bereich mit dauerhaften Subventionen zu finanzieren. Dieser Fehler wurde in der Vergangenheit bei der Kohle und auch bei der Atomkraft begangen.

Fakt ist, dass meine Fraktion die Bundesregierung aufgefordert hat, Vorschläge vorzulegen, wie das im Energiekonzept geplante Ausbauziel erreicht werden kann und dabei eine Kostenexplosion vermieden wird.

Die Photovoltaik ist nach wie vor die teuerste und ineffizienteste Form, erneuerbaren Strom zu erzeugen. So nahm die Photovoltaik bereits 2010 rund 38 Prozent des EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) Vergütungsvolumens, also über 8 Milliarden Euro in Anspruch, hatte aber lediglich einen Anteil von rund drei Prozent am Strommix!

Der Rekordzubau an Photovoltaik-Anlagen im vergangenen Jahr macht ein politisches Nachsteuern zwingend erforderlich. Nur so ist es möglich, die Kosten für die EEG-Umlage, die jeder Stromkunde zu tragen hat, im Bereich von 3,5 Cent pro Kilowattstunde zu halten.

Trotz der beabsichtigten Kürzung der Bundesregierung, werden die Stromkunden im nicht gerade von der Sonne verwöhnten Deutschland über die Stromrechnung weiterhin mit Milliardenbeträgen den Bau von Photovoltaikanlagen und zudem in Fernost und besonders in China Arbeitsplätze zur Produktion von Solarzellen subventionieren. Für jede installierte Anlage ist auf 20 Jahre eine großzügige Vergütung garantiert. Grundsätzlich kann festgestellt werden, dass die Rendite einer Dachanlage infolge der Kürzungen zwar selbstverständlich sinkt, die Anlagen aber dennoch nach wie vor rentabel bleiben. Negativ wird die Rendite allerdings nur, wenn eine teure Anlage dort installiert wird, wo aufgrund der geographischen Lage oder der Ausrichtung des Dachs eine besonders niedrige Stromausbeute erzielt wird.

Wir haben uns auf einige Änderungen gegenüber dem Kabinettsentwurf verständigt, so wurde zum Beispiel das Inkrafttreten der Absenkung für PV-Dachanlagen vom 9. März 2012 auf den 1. April 2012 verschoben. Bis zu diesem Datum gilt der bisherige, weite Inbetriebnahmebegriff (kaufmännische Inbetriebnahme).

Insgesamt sehe ich vor dem Hintergrund eines ausgewogenen und finanzierbaren Strommixes die geplante Änderung der Einspeisevergütung als richtigen Weg an und werde dem Gesetz auch in dieser Form zustimmen.

Mit freundlichen Grüßen
Bundestagsabgeordneter

Antwort von Ralf Kleinknecht, Vorstand der SolarConsult AG:

Sehr geehrter Bundestagsabgeordneter,

zuerst einmal möchte ich mich dafür bedanken, dass sich wenigstens einer der vielen Adressaten meines Schreibens die Mühe macht, wenn auch indirekt, mir zu antworten.

Gerne gehe ich auf die von Ihnen ins Feld geführten Argumente für die geplante Ausbremsung unserer Branche ein und hoffe dabei auf Ihr offenes Ohr unabhängig vom koalitionären Meinungsbild und somit Ihren neutralen Blick auf die Faktenklage.

Von einem dauerhaften Subventionsbedarf kann hier keine Rede sein, zeigen Sie mir bitte eine Energietechnologie, die ohne Anschubfinanzierung wettbewerbsfähig werden konnte. Solarstrom ist für die Energiewende unverzichtbar und wird laufend günstiger. Tatsächlich ist Solarstrom momentan noch teurer als Strom aus Wind- oder Wasserkraft. Es werden für die angestrebte Energiewende aber alle erneuerbaren Energien benötigt, denn nur im Verbund können sich Windkraft, Photovoltaik, Bioenergie und Wasserkraft mit ihren unterschiedlichen Stärken optimal ergänzen. Hinzu kommt, dass die Photovoltaik aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften auf lange Sicht ein nahezu unbegrenztes Potenzial zur Stromerzeugung hat: Solaranlagen funktionieren an nahezu jedem Standort, kommen ohne bewegliche Teile aus und lassen sich in fast jeder beliebigen Größe realisieren. Der dritte Punkt betrifft die Kosten: Zwar ist die Vergütung des Solarstroms noch höher als die der anderen erneuerbaren Energien. Die Kosten in der Solartechnikbranche und in der Folge die Einspeisevergütungen für neue Anlagen sinken jedoch weiter ab, und das ohne eine zusätzliche EEG Novelle. Solaranlagen sind seit 2006 um mehr als 58 Prozent im Preis gesunken und werden langfristig vermutlich die günstigste Form der Stromerzeugung darstellen.

Es dürfte auch Ihnen klar sein, dass die Kosten der bislang über das EEG erfolgten Anschubfinanzierung Bestandsschutz genießen und sich auch durch jedwede Änderung des EEG heute nicht mehr ändern lassen. Zwischenzeitlich liegt die Einspeisevergütung bereits auf dem Niveau des Steckdosenstroms und belastet nunmehr auch nur noch marginal die Stromkunden. Diese Belastung wäre auch noch weit geringer, wenn nicht alle energieintensiven Industrien von ihrem Beitrag am Atomausstieg befreit worden wären. Es verwundert schon, dass dem geneigten Stromkunden nie auch nur eine Planzahl genannt wurde, die dessen Ersparnis durch die 2. EEG-Novelle innerhalb von 4 Monaten beziffert. Ergänzend hierzu verweise ich auf einen Beitrag des ARD vom 02.02.2012, der die Zusammensetzung der jüngsten Strompreissteigerung ermittelt und darlegt, hier der entsprechende Link dazu:

Zusammensetzung Strompreissteigerung

Weiterhin verwundert, dass das von Ihrer Bundesregierung vorgegebene Ziel eines Zubaus von 54 GW Solarstromleistung bis ins Jahr 2020 erreicht werden soll, wenn wir momentan bei 24 GW liegen und zukünftig pro Jahr nur noch 1 GW neu dazu kommen soll. Somit geben Sie doch Ihre eigenen Ziele in Verbindung mit dem Atomausstieg auf, soviel zum Thema scheibchenweiser Ausstieg. Statt dessen soll dann womöglich der Zubau an Offshore-Windparks gesteigert werden, obwohl diese bereits jetzt kostenseits von der Photovoltaik überholt worden sind unter Einbezug der horrenden Netzausbaukosten für diese Technologie. Aber dies ist dann ja wieder das Geschäft der großen Energieversorger, die dürfen und sollen ja am Stromkunden verdienen, wenn dies „Otto Normalverbraucher“ macht, dann wird das als unlauter dargestellt.

Wenn Sie tatsächlich noch heute der Meinung sind, dass sich Solarstromanlagen hierzulande einstrahlungsbedingt nicht richtig lohnen, so lade ich Sie gerne ein, sich in unserem Hause vom Gegenteil überzeugen zu lassen. Wir haben mittlerweile 3.000 PV Anlagen gebaut, überwiegend auf Ein-Zweifamilienhäuser. Diese Anlagen haben zusammengerechnet rund 25.000.000 kWh Strom im Jahr 2011 produziert, soviel wie etwa unserer Stadt Freiberg im Jahr 2011 mit all ihren Einwohner verbraucht hat! Das sind 25.000.000 kWh welche die SÜWAG und die ENBW nicht verkaufen konnte, genau das ist das Problem, Ihres auch? Diese 25.000.000 kWh wurden vor Ort verbraucht! Es ist eine physikalische Grundlage, dass der Strom immer zum nächsten Verbraucher fließt. Sollten Sie zum Bsp. auf Ihrem Haus eine PV Anlage betreiben die tagsüber mehr Strom produziert als Sie im Moment verbrauchen, dann fließt Ihr Strom zum direkten oder übernächsten Nachbar, spätestens dann wenn dort eine Fabrik mit entsprechendem Strombedarf betrieben wird, ist Ihr Strom verbraucht. Aus dieser simplen und auch für Nichtfachleute nachvollziehbaren physikalischen Grundlage heraus muss jedem doch klar werden, dass man folglich keinen Netzausbau für Solarstrom benötigt.

Ich gebe Ihnen recht, dass insbesondere im Modulbereich zwischenzeitlich ein erheblicher Teil des Zubaus über Module „Made in Fernost“ stattfindet. Dies wurde nicht zuletzt durch die über das EEG angesetzte Preisschraube stark begünstigt, aber die Politik war andererseits auch nicht bereit, Maßnahmen wie sie beispielsweise die Italiener getroffen haben, über eine höhere Förderung von Anlagen „Made in EU“ auch in Deutschland festzulegen. Dies hätte anscheinend nicht zu unserer ansonsten so stark exportorientierten Wirtschaft gepasst. Weiterhin dürfte Ihnen auch bekannt sein, dass ein Großteil der fernöstlichen Produktion auf deutschen Maschinen stattfindet und dass dadurch unser deutscher Maschinenbau gute Geschäfte gemacht hat und weiterhin macht. Weiterhin stammen die restlichen Bestandteile einer Photovoltaikanlage größtenteils aus Deutschland oder der EU und der Anteil der Module am Gesamtpreis einer PV-Anlage ist massiv auf ca. 30% gesunken. Ein sehr großer Teil der, in der Photovoltaikbranche geschaffenen Arbeitsplätze ist im Handel und in der handwerklichen Dienstleistung angesiedelt, ganz unabhängig davon, woher die Module letztlich stammen, aber das EEG bestimmt die Marktfähigkeit des Modulpreises und Sie können doch nicht ernsthaft erwarten, dass sich mögliche Investoren zukünftig damit zufrieden geben, wenn sich eine neu installierte Anlage erst in 15 oder noch mehr Jahren amortisiert hat. Die von Ihnen geplanten Maßnahmen werden aber genau dazu führen, daran kann eine kleine Fristverlängerung bis zum 1. April nicht wirklich etwas ändern.

Wie sollen wir denn zukünftig unser Gewerbe planen, wenn mit Ihrem Entwurf Minister ermächtigt werden kurzfristig und jederzeit die Marktparameter zu verändern, ohne Rücksicht auf Planungs- und Bauzeiten? Alleine dieser Teil Ihrer Novelle nimmt uns doch jegliche Planungssicherheit für die Zukunft und kann deshalb nur dazu führen, dass sicherlich kein Personal mehr zugebaut wird, sondern im Gegenteil abgebaut wird, denn die Fixkosten (Kündigungsschutz) dafür lassen sich nach deutschem Recht nicht so schnell anpassen.

Erstaunlicherweise ist seit dem Zeitpunkt, zu dem Herr Rösler unserer Branche den „Krieg“ erklärt hat, plötzlich nichts mehr von drohenden Schadensersatzforderungen der großen Energiekonzerne wie RWE oder ENBW zu hören, die diese Aufgrund des Atomausstiegs an dieses Land stellen wollten. Dies gibt Anlass zur Vermutung, dass die mit der Photovoltaik verbundene dezentrale Energieversorgung nun einem „Kuhhandel“ zum Opfer fällt, der die Macht des deutschen Energieoligopols wieder stärken soll. Dies hieße doch aber im Klartext, dass der Bürger, hier als Stromverbraucher, für die Fehlentscheidung Ihrer Regierungskoalition, die Atomlaufzeiten zu verlängern, nun die Zeche zu zahlen hätte. Wissen das Ihre Wähler? Ich bin mir mit allen Kollegen und Fachleuten unserer Branche einig, dass die radikale EEG Änderung in 2012, welche meiner Meinung nach zu 100% durch das Oligopol angestoßen und gesteuert wird, keinesfalls zu einem günstigeren Strompreis führen wird. Das Gegenteil wird eintreten, die Strompreise werden steigen, wenn nicht sogar explodieren, da durch solche Maßnahmen nur die Macht der Energiekonzerne gestärkt wird. Lediglich die Begründung für die Preiserhöhungen des Oligopols werden künftig anders aussehen, man wird sich einen neuen Sündenbock suchen müssen da die PV ja dann nicht mehr herhalten kann.

Wie sich Entscheidungen über die Köpfe der Betroffenen hinweg auswirken können, sollte spätestens seit Stuttgart 21 jedem Politiker doch eigentlich klar sein. Unsere Branche hat eine breite Rückendeckung in der deutschen Bevölkerung und hasst es ständig von gierigen und machtbesessenen Energieversorgern veräppelt zu werden. Sie sprachen selbst von den Fehlern, die bei Kohle und auch bei der Atomkraft gemacht wurden, im Moment sind Sie dabei, einen weiteren zu begehen, welcher mit Sicherheit von der Wählerschaft auch als solcher wahrgenommen werden wird, oder glauben Sie wirklich, dass die ständige Wiederholung längst widerlegter und überholter Argumente heutzutage ausreicht, die Volksseele zu beruhigen?

Ihre Partei, zusammen mit dem längst in der politischen Bedeutungslosigkeit verschwundenen gelben Anhängsel macht aktuell einen riesigen Fehler. Sie Setzen 100.000 Arbeitsplätze fahrlässig aufs Spiel!

Ich kann Ihnen nur empfehlen, sich noch einmal in aller Ruhe zu überlegen, was Sie da gerade unserer Zukunftsbranche und unseren Nachfahren antun wollen. Ich weiß nicht ob Sie Kinder haben, ich habe welche und mir ist die Zukunft nicht egal ! Es ist nicht eine Frage ob das nächste AKW hochgeht, allenfalls eine Frage wann! Wollen Sie persönlich den Kopf dafür hinhalten wenn dann mehrere 100.000 Bürger (auch Ihre Wähler) Ihre Häuser und Wohnungen verlassen müssen wenn nicht mal eine Versicherungsgesellschaft bereit ist die Risiken eines AKW Supergaus ansatzweise abzusichern ? Lediglich mit einem Rücktritt werden die Verantwortlichen dann sicher nicht mehr aus ihrer Verantwortung entlassen.

Machen Sie sich endlich selbst ein Bild und verschaffen Sie sich Kenntnisstand anstatt einseitig geprägte, vermittelte und längst überholte Behauptungen weiterzutragen. Die Bevölkerung ist nicht dumm, die Menschen wissen wer die Strippen zieht, lesen Sie diesen Link

Roettgen wollte alles hinwerfen!

Sie sind herzlich eingeladen hier vor Ort und im Beisein meiner Belegschaft sich ein Bild von der PV Branche und den Möglichkeiten zu machen welche die PV Technik heute bietet . Gerne führen wir mit Ihnen ein offenes Gespräch und diskutieren über alle Facetten der PV- und Energiebranche sofern Sie sich trauen und Interesse haben.

Mit freundlichen, sonnigen Grüßen
Ralf Kleinknecht
Vorstand und verantwortlich für 70 Arbeitsplätze

SolarConsult AG
Alte Bahnlinie 8
D-71691 Freiberg

Die SolarConsult AG mit Sitz in Freiberg am Neckar ist Spezialist für Solarstromerzeugung und Full-Service-Anbieter für Photovoltaikanlagen. Sie steht Kunden vom ersten Planungsschritt über die Finanzierung bis hin zur Fertigstellung einer Solaranlage zur Seite und hat deutschlandweit bereits mehr als 3.000 Anlagen geplant und installiert. Mit Vertriebsbüros in ganz Deutschland und mehr als 55 zertifizierten Fachberatern ist SolarConsult bundesweit erreichbar.

Als führender Hersteller in Deutschland bietet die SolarConsult AG ein intelligentes Wechselrichterkonzept mit einer Parallelverschaltung der Photovoltaikmodule an. Dieses innovative System, vermeidet grundsätzlich lebensgefährliche Gleichspannungen am Solargenerator. Die Systemspannung an den Modulen beträgt für Menschen ungefährliche 70 Volt DC. Risiken einer Lichtbogenzündung werden in diesem System mit Kleinspannung auf ein Minimum reduziert. Parallel verschaltete Anlagen bleiben im Brandfall elektrisch sicher. Nebeneffekt bei der Parallelverschaltung ist der deutlich höhere Ertrag bei partieller Beschattung oder Verschmutzung einzelner Photovoltaikmodule. Insbesondere wenn Teile eines Daches zeitweise durch Hindernisse wie etwa Dachgauben, Kamine, Blitzschutzeinrichtungen oder sonstige Hindernisse verschattet sind, besteht zur Parallelschaltung von Solarmodulen keine Alternative. Übliche Teilverschattungsverluste wie man sie von der klassischen Reihenverschaltung kennt, werden mit dieser Technik minimiert und die gesamt verfügbare Dachfläche kann somit genutzt werden.
SolarConsult AG
Isabell Jörg
Alte Bahnlinie 8
71691 Freiberg am Neckar
marketing@solarconsult.de
071 41 / 2 99 21-18
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Finanzen/Wirtschaft

Ohoven mahnt Verlässlichkeit der Politik an

(ddp direct)Berlin Unternehmer brauchen Planungssicherheit. Die abrupte Kürzung der Solarförderung und das Gezerre um eine steuerliche Entlastung des Mittelstands wecken Zweifel an der Verlässlichkeit der Politik. Das erklärte Mario Ohoven, der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), auf dem traditionellen BVMW-Jahresempfang in Berlin.

Vor rund 2.700 Unternehmern und hochrangigen Vertretern aus Diplomatie, Wirtschaft, Kultur und Politik, darunter über 100 Abgeordnete des Deutschen Bundestags, plädierte Ohoven angesichts steigender Treibstoffkosten für eine Anhebung der Pendlerpauschale. Der Mittelstandspräsident appellierte zugleich an Bund und Länder, die Steuerlast für Betriebe und Bürger zu mindern. Wir reden hier von einer Entlastung um sechs Milliarden Euro. Gleichzeitig würden in der EU-Schuldenkriese und zur Bankenrettung immer neue Milliardenpakete geschnürt.

Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler betonte den Wert von Eigeninitiative und Eigenverantwortung in unserer freiheitlichen Gesellschaft. Deutschland brauche weniger Bürokratie und mehr gesunden Menschenverstand. In der Energiepolitik gelte es, den Dreiklang aus Umweltverträglichkeit, Netzsicherheit und Bezahlbarkeit zu wahren. Dr. Rösler wies auf die Anstrengungen der Bundesregierung zur Bewältigung des Fachkräfteproblems hin. Der BVMW ist dazu eine Kooperation mit dem Karriereportal Monster eingegangen, um Mittelständler bei der Suche nach Fachpersonal zu unterstützen.

Der Vizepräsident der Europäischen Kommission und Kommissar für Unternehmen und Märkte, Antonio Tajani, hob die erfolgreiche politische Arbeit des BVMW auf europäischer Ebene hervor. Der Verband habe als erster auf die Gefahren von Basel III hingewiesen und mit der Senkung der Risikogewichte für Mittelstandskredite einen Lösungsweg aufgezeigt. Tajani forderte die Bundesregierung auf, diesen Vorschlag des BVMW aufzugreifen.

Liz Mohn, Geschäftsführerin der Bertelsmann-Verwaltungsgesellschaft, würdigte das soziale und kulturelle Engagement des unternehmerischen Mittelstands in unserem Land. Ausdruck dessen sind auch gemeinsame Projekte von Bertelsmann-Stiftung und BVMW, in denen sich Unternehmer für ihre Regionen einsetzen. Darüber hinaus hat der BVMW die Verantwortung für ein Schulprojekt in Afrika der Stiftung Bildung für Kinder in Not übernommen.

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Pressemitteilungen

Politisches Solarchaos in Deutschland

Der 9. März ist das Aus für mache Solaranlage

Weissenohe, 1. März 2012. Ein ehemaliger Bundeswehrarzt, und ein Umweltminister, der vor fünf Jahren im Bundesverband der Deutschen Industrie noch tätig war, machen momentan alle Ehre, das Solarland Deutschland in ein Antisolarland umzuwandeln. Die Rede ist von Philipp Rösler und Norbert Röttgen. Die beschlossene Solarkürzung zum 9. März soll auf jeden Fall durchgesetzt werden, viele Politiker aus allen Parteien profilieren sich momentan, die Solar Industrie zu unterstützen, ob es hilft weiß man nicht, dem positiven Image der einzelnen Politiker hilft es sicherlich. Am 5. März trifft sich der Solar Branche in Berlin und wird mit großem Protest eine Demonstration veranstalten. Ohne irgendwelche Vorahnungen haben Rösler und Röttgen einvernehmlich dem Solarland den Garaus gemacht. Dass hier politische und industrielle Interessen dahinterstecken, dürfte jedem klar sein, wenn auch große Energieeffiziente Betriebe von der EEG Umlage befreit sind, die brauchen diese Umlage eigentlich gar nicht bezahlen. Das Solaranlagen langfristig günstiger werden müssen und eigenen Strom mit einem Batteriesystem eine sehr gute Möglichkeit ist sich von den großen Strommonopolen zu befreien, dürfte jetzt mehr Zuspruch denn je finden. Die eventuell eingesparten Kosten, durch die unsinnige Entscheidung der Politik, wird auf andere Weise, durch Arbeitslosenzahlungen und Kurzarbeitergeld für die Solarbeschäftigten, wiederum den Bürgern einiges kosten, das ist dann Sache des Arbeitsministers.

ikratos arbeitet bundesweit im Bereich Solartechnik. Die Solarprofis der Metropolregion Nürnberg installieren Solar Photovoltaik und Wärmepumpenanlagen. Seit 13 Jahren bietet man Service rund um die Solartechnik. Bundesweite Baustellen zeugen von über 2000 Projekten. Weiterhin bietet man EFF3 Energiehäuser in Modulbauweise. Die Firma iKratos hat auch Außendienstmitarbeiter in Nürnberg, Fürth, Erlangen, Herzogenaurach und Forchheim. Im Firmengebäude in Weissenohe berät man sie kompetent und neutral.
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Willi Harhammer
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Pressemitteilungen

Vernichten Röttgen und Rösler das Solar-Erfolgsmodell für die Umwelt?

Die deutsche Bundesregierung fährt die Solarförderung schneller zurück als erwartet. Die für den 1. Juli vorgesehene Kürzung der Einspeisevergütungen für Solarstrom wurde in einer Kurzschlusshandlung vorgezogen und tritt damit schon ab 9. März in Kraft. Künftige Betreiber von Solaranlagen müssen sich daher sehr kurzfristig auf drastische Einschnitte bis zu 30% einstellen

Die Einspeisevergütung wird deutlich gesenkt, teilweise bis zu 30%.. Außerdem fällt die Eigenverbrauchsregelung weg, die ja aufgrund der dauernden Strompreissteigerungen immer interessanter wurde. So erleben wir in diesem Frühjahr wieder eine Strompreissteigerung in der Spitze um bis zu 10% und von durchschnittlich 3,4 %. Auf einen Haushalt mit einem durchschnittlichen Jahresstromverbrauch von 5.000 Kilowattstunden kommen jährliche Mehrkosten für Strom in Höhe von durchschnittlich 108 Euro zu.
Außerdem sollen ab dem 9.3.2012 nur noch 85 Prozent des Stroms aus Photovoltaik Dachanlagen bis 10KW gefördert werden, was wieder einmal den Eigenheimbesitzer besonders trifft.

Was bedeutet die Absenkung für die Solarbranche und die großen Stromkonzerne?

Die verkündeten geplanten Änderungen am Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) laufen auf eine nahezu komplette Abschaffung der Photovoltaik in Deutschland hinaus. Ein harter Schlag für die Umwelt. Die großen Stromkonzerne wird es freuen, da damit die unliebsame Konkurrenz eingedämmt wird. 25.000 Megawatt können allein die in Deutschland installierten Photovoltaikanlagen im besten Fall erzeugen. Das entspricht der Energie von achtzehn Atomkraftwerken! Interessant ist dabei zu beobachten, dass dies in der Presse kaum ein Thema zu sein scheint. Die Solarwirtschaft und Handwerksverbände sehen viele Arbeitsplätze in Gefahr, wenn die Kürzungen so umgesetzt werden. Auch die Anleger sehen das offenbar so. An der Börse mussten die Solarwerte teilweise massive Kursverluste verkraften.
Der Bundesverband Solarwirtschaft bezeichnete Rösler als „Totengräber“. Die geplanten Förderkürzungen seien ein „Frontalangriff gegen die Energiewende“. Der Hauptgeschäftsführer Carsten König sieht „die Existenz von vielen zehntausenden Arbeitsplätzen in einer der wichtigsten Zukunftsbranchen auf dem Spiel“.

Was bedeutet die Absenkung für die Umwelt?

Die Umweltverbände kritisieren die eilige Entscheidung der beiden Minister, „Das ist ein Riesen-Fiasko für eine zukunftsfähige Energieversorgung. Mit der Photovoltaik droht ein wesentlicher Eckpfeiler der Energiewende abgewürgt zu werden“ so, Hubert Weigerder Vorsitzenden des BUND – Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland. Olaf Tschimpke der Präsident des NABU -Naturschutzbund Deutschland e.V. spricht von einem „völlig überzogenem Vorhaben“. Der Chef des DNR – der Deutsche Naturschutzring, Hubert Weinzierl verurteilte „die Schwächung der EU-Effizienzrichtlinie“.

Bleibt die Frage: Wie sicher ist die Einspeisevergütung überhaupt?

Ist die Anlage installiert, dann ist die Vergütung, die zu diesem Zeitpunkt gilt, für 20 Jahre garantiert. Das sichert der Staat zu. Wer also vor dem 9.3.2012 Solarzellen auf dem Dach hat, muss diese Kürzungen nicht befürchten. Die Ever Energy Group hat daher einen Schnellaufbauplan für alle parat, die noch die volle Einspeisevergütung bekommen möchten. Wer bis zum 5.3.2011 eine Photovoltaikanlage kauft (Datum Geldeingang), der bekommt seine Photovoltaikanlage vor dem 9.3.2012 aufgebaut und erhält auch noch die volle Einspeisevergütung, also bis zu rund einem Drittel mehr als ab dem 9.3.2012.
Siehe auch: Einspeisevergütung-Ja bitte!
Die Ever Energy Group GmbH wurde von den Geschäftsführern Matthias Streibel sowie Dominik Modrach mit Sitz in Berlin 2007 gegründet und hat heute weitere Standorte in Neuruppin, Dresden und Münster. Als Experte für den Handel sowie Vertrieb von Photovoltaikanlagen ist das Unternehmen auf individuell abgestimmte Solar- und Heizkonzepte für Einfamilienhäuser spezialisiert. Die Ever Energy Group GmbH bietet ein komplettes Dienstleistungspaket – von Datenerfassung, Beratung, Prüfung, Montage, Finanzierung bis Steuerberatung. Darüber hinaus berät das Unternehmen auch den Kauf und Bau von Solarcarports, Solarhäuser, Wärmepumpen und vermittelt Fremddächer zum Bau einer Photovoltaikanlage in den neuen Bundesländern. Außerdem bildet die Ever Energy Group GmbH Energieberater/innen, Fachberater/innen Erneuerbare Energien und Projektant/innen für Photovoltaikanlagen aus.
Ever Energy Group GmbH
Dominik Modrach
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14108 Berlin
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030/70718080
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Pressemitteilungen

Solarkürzungen zum 9. März treffen Solarfirmen hart

Hier ein Bericht einer Solar Firma, die sich seit Jahren mit der Installation von Photovoltaikanlagen beschäftigt.

Die Solarförderung wurde gestern ad hoc zum 9. März 2012 gekürzt. Was sich da Herr Dr. Rösler und Herr Dr. Röttgen ausgedacht haben, ist der Gipfel einer Rücksichtslosigkeit und Ignoranz für Solarfirmen. Hier ein Kurzbericht aus einer, seit Jahren etablierten und bodenständigen Solar-Installationsfirma: Seit gestern überschlagen sich die Meldungen, dass die Forderung gekürzt wird, die jüngste Meldung zeigt dass es sich bereits um den 9. März handelt. „Für uns ist das das totale Chaos,“ so Willi Harhammer, Geschäftsführer von iKratos, „wir können momentan nicht mehr reagieren nicht mehr agieren. Unseren Kunden sagen wir die Wahrheit dass wir momentan überhaupt nichts machen können, selbst wenn mich ein Kunde bettelt die Anlage aufs Dach zu bauen, bleiben einfach zu viele Unsicherheiten das fängt mit der Netzprüfung des Energieversorgers an, wenn die nicht bis zum 8. März erledigt wurde kann das Projekt zu schlechteren Konditionen 20 Jahre vergütet werden. Wir haben keinen Einfluss drauf. Momentan hat sich die ganze Welt gegen diese Branche verschworen und kostet uns schlaflose Nächte. Wir haben gewusst dass es Kürzungen gibt und haben uns planmäßig darauf eingestellt. Jetzt haben die Herren der Politik einfach einen Beschluss gefasst der uns viele Aufträge und viel Geld kostet, denn wir haben für unsere Kunden vorbestellt und können nichts machen sind dem freien Preisverfall momentan ausgeliefert. Gestern stiegen die Modulpreise um bis zu 20 %. Einzelne Mitarbeiter unserer Firma waren den ganzen Tag nicht mehr anzusprechen und zur Salzsäule bei jeder neuen Meldung erstarrt,“ so Willi Harhammer. „Ich persönlich hoffe das die Solarförderung zumindest bis zu einem späteren Tag Datum hinausgezögert wird um unsere jetzigen Arbeiten noch für den Kunden in einem erträglichen Maß abzuarbeiten. Nach dem gestrigen Tag hat man eine Wut im Bauch, das kann man gar nicht beschreiben es geht um Existenzen. Im Solarbereich werden ganz sicher Arbeitsplätze jetzt schon abgebaut nicht erst in Zukunft. Auch die Frage, was der Bundesverband für die Solar Wirtschaft (BSW) eigentlich dagegen macht ist für mich persönlich wichtig. Warum sich diese Herren so über den Tisch ziehen lassen, bedarf nur eine Antwort, sie stecken alle unter einer Decke.“ Bleibt zu hoffen, dass man in Kürze definitive Aussagen und Möglichkeiten der Abarbeitung von bestehenden und zukünftigen Solarinstallationen schnell abarbeiten kann um den Kunden genaue Auskunft geben zu können.
ikratos arbeitet bundesweit im Bereich Solartechnik. Die Solarprofis der Metropolregion Nürnberg installieren Solar Photovoltaik und Wärmepumpenanlagen. Seit 13 Jahren bietet man Service rund um die Solartechnik. Bundesweite Baustellen zeugen von über 2000 Projekten. Weiterhin bietet man EFF3 Energiehäuser in Modulbauweise. Die Firma iKratos hat auch Außendienstmitarbeiter in Nürnberg, Fürth, Erlangen, Herzogenaurach und Forchheim. Im Firmengebäude in Weissenohe berät man sie kompetent und neutral.
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